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Pressemitteilungen

Die Subsistenzwirtschaft im Königreich Arraphe

Ein bedeutender Teil der Informationen, die wir über das bronzezeitliche Königreich Arraphe haben, stammt aus den Archiven von Nuzi. Denn im Palast von Nuzi konnten sowohl private als auch staatliche Archive aus den Bereichen Recht, Wirtschaft und Verwaltung gefunden werden. In seinem im April 2019 beim GRIN Verlag erschienenen Buch Untersuchungen zur palastgesteuerten Subsistenzwirtschaft im Königreich Arraphe verfolgt Michael Klein die Spuren dieses längst vergangenen Königreichs.

Ein Wirtschaftsarchiv erfasst nicht nur die Produktion, sondern auch die Distribution der erwirtschafteten Güter. Michael Klein untersucht, welche Maßeinheiten in Nuzi üblich waren und wer landwirtschaftliche Produkte anbaute. Wie er in seiner Publikation Untersuchungen zur palastgesteuerten Subsistenzwirtschaft im Königreich Arraphe zeigt, agierte der Palast von Nuzi in diesem Prozess zweigleisig. Dort wurde nicht nur das Saatgut an die Landwirte vergeben. Diese führten ihre Ernte auch wieder an den Palast zurück, von wo aus sie anschließend an die Endverbraucher verteilt wurde.

Überlegungen zu einer Neudatierung der Nuzi-Tafeln

Die Behandlung der Palastarchive von Nuzi ist in der Assyriologie und Altorientalistik schon seit Jahrzehnten überfällig. Mit seiner Auswertung der Getreideproduktion und -distribution, seinem Textkommentar sowie einer systematischen Prosopographie gelingt es Klein, einen Teil dieser Lücke zu schließen. Seine Ergebnisse revidieren die konventionelle Chronologie, die in der Forschung aktuell noch vorherrscht. Michael Klein plädiert dafür, die Nuzi-Tafeln und somit auch Nuzi selbst in das erste Jahrtausend v. Chr. zu datieren. Er geht sogar noch weiter und grenzt sie auf die Zeit zwischen etwa 710/20 bzw. 740/60 und 615 v. Chr. ein. Sein Buch „Untersuchungen zur palastgesteuerten Subsistenzwirtschaft im Königreich Arraphe“ liefert damit wichtige Impulse für die weitere Forschung in diesem Bereich der Assyriologie.

Über den Autor

Michael Klein hat Assyriologie, Hethitologie und Semitistik studiert und ist seit 2004 als Realschullehrer für die Fächer Deutsch und Geschichte tätig. „Untersuchungen zur palastgesteuerten Subsistenzwirtschaft im Königreich Arraphe“ ist seine sechste Publikation im GRIN Verlag.

Das Buch ist im April 2019 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-92585-4).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/465071

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Pressemitteilungen

Schattenkriege des Imperiums

Der Krieg gegen den Iran

Schattenkriege des Imperiums

Der Krieg gegen den Iran

Nach Afghanistan, dem Irak, Libyen und Syrien steht der Iran in der Reihe der Länder, die durch einen Krieg unterworfen werden sollen, wie General Wesley Clark, der ehemalige Nato-Befehlshaber in Europa, schon 2007 der Welt offen gelegt hatte. „Wir werden mit dem Irak beginnen und dann nehmen wir uns Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, den Sudan und den Iran vor, sieben Länder in fünf Jahren“. Es hatte etwas länger gedauert, aber nun ist der Iran an der Reihe.
Der Autor beschreibt in dem Buch zunächst die geschichtlichen Hintergründe, die dazu führen, dass der Iran alle guten Gründe hat, um den USA und deren Verbündeten zu misstrauen. Er beschreibt dann die verfassungsmäßige Ordnung, stellt Vergleiche mit westlichen Systemen an. Dann untersucht er die immer wieder auftretenden Behauptungen von gefälschten Wahlen, hinterfragt die Ansicht, dass die Führung des Irans radikalfundamentalistisch ist, und geht auch auf die dunkle Seite der Vergangenheit ein, die zahlreiche Opfer gefordert hatte. Die Rolle der Frauen im Iran wird beleuchtet, und geprüft, inwieweit die Behauptung stimmt, der Iran wäre „aggressiv“. Schließlich untersucht der Autor die Anstrengungen und Chancen eines Regime-Changes, wie er ganz offiziell von den USA angestrebt wird. Dabei spielt die Beschreibung der Unruhen von Anfang 2018 und eine danach erfolgte Umfrage in der Bevölkerung durch eine westliche Organisation eine große Rolle.
Auf Grund der durch die USA und Israel sowie Saudi-Arabien immer stärker forcierten Eskalation, die Mitte 2018 zu einem unbeschränkten Wirtschaftskrieg der USA gegen das Land führte, droht nun nach dem Stellvertreterkrieg, den der Irak gegen den revolutionären Iran mit Hilfe der USA führte, ein erneuter heißer Krieg gegen den Iran. Die Szenarien dazu werden beschrieben, darunter auch ein amerikanischen Manöverergebnis, das von einer Eskalation des Krieges bis zu einem Atomkrieg ausgeht.

Titeldaten:

http://www.nibe-versand.de/Politik/Schattenkriege-des-Imperiums-Der-Krieg-gegen-den-Iran-Jochen-Mitschka::64.html?MODsid=43435e39cf89c722b5ebc6b5b831d281

http://www.nibe-versand.de/Politik/Schattenkriege-des-Imperiums-Die-Zukunft-Palaestinas-Jochen-Mitschka-Tim-Anderson::71.html

ISBN: 978-3-947002-72-6
Autor: Jochen Mitschka
Umfang: 284 Seiten
Auflage: 1
Maße: 20,9 x 14,8 x 1,6 cm
Gewicht: 412 g
Einband: Softcover
Erscheinungstermin: 29.08.2018

Wir publizieren Bücher aus diversen Genres, auch aus solchen, an die sich viele andere Verlage nicht herantrauen. Unsere Autoren hinterfragen und recherchieren gewissenhaft. Ob grenzwissenschaftlich, religiös oder politisch, NIBE nimmt sich unbequemer Themen an und bringt die Wahrheit ans Licht. Der Mut zur Diskussion und die Toleranz anderen gegenüber sind unsere Philosophie. Wir wollen Augen öffnen sowie Wahrheiten und Fakten die Möglichkeit bieten, wahrgenommen zu werden. Dazu gehört in erster Linie ein respektvolles Miteinander und der Respekt und die Einhaltung der deutschen Gesetze.

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Aktuelle Nachrichten Bücher/Zeitschriften Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Jutta Schütz bei bücher.de: Der nächste Weltkrieg

Der nächste Weltkrieg wäre nicht der erste Krieg, der durch ein weltpolitisch unbedeutendes Ereignis ausgelöst werden könnte.

 

Steht UNS ein dritter Weltkrieg „ein asymmetrischer Konflikt ohne Grenzen“ bevor? Dieser Krieg würde Dimensionen annehmen, die noch über den globalen Charakter konventioneller Kriege hinausreichen würden. Vielen Menschen ist es bewusst, dass unsere Welt an einem sehr kritischen Punkt angelangt ist und die aktuellen Ereignisse „weltweit“ könnten zu einem der tödlichsten Konflikte unserer Zeit eskalieren. In gewisser Weise kann man schon sagen, dass die Zeichen auf Konfrontation stehen. Weltweit verüben Terrororganisationen, wie der IS, Anschläge. China und die USA streiten sich um die Landgewinnung im Südchinesischen Meer, und China rüstet atomar auf.

 

Buchempfehlung:

Der nächste Weltkrieg

Informationen und Fakten

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-13: 9783739237114

Paperback

72 Seiten

Erscheinungsdatum: 02.02.2016

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 6,99 €  E-BOOK 3,49 €

https://www.buecher.de/shop/soziale-gruppen/der-naechste-weltkrieg/schuetz-jutta/products_products/detail/prod_id/44518993/

 

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen

Islamischer Staat

Seit 2003 ist der „Islamische Staat“ eine aktive terroristisch agierende sunnitische Miliz und bestand zu Anfang aus zirka 10.000 Kämpfern. Derzeit beherrscht der IS größere Gebiete in Syrien, Irak, Libyen und kooperiert weltweit mit kleineren Terrorgruppen. Diese Organisation wirbt weltweit im Internet um neue Mitglieder für ihre Bürgerkriege und Terroranschläge zu gewinnen. Ihr werden zahlreiche Kriegsverbrechen und Terroranschläge zur Last gelegt.

 

Diese Organisation war 2004 unter dem Namen „Al-Qaida“ bekannt und ab 2007 unter dem Namen „Islamischer Staat im Irak (ISI)“.

Von 2011 bis 2014 nannte sich die Organisation „Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS)“

Auch unter dem transkribierten arabischen Akronym „Daesch“ ist sie bekannt.

Am 29.06.2014 verkündete die Organisation die Gründung eines Kalifats. Dies geschah nach der Militärischen Eroberung eines zusammenhängenden Gebietes im Nordwesten des Irak und im Osten Syriens.

Das Wort „Kalifat“ steht für die Herrschaft, das Amt oder das Reich eines Kalifen und dieser steht als Nachfolger oder Stellvertreters des Gesandten Gottes. Somit stellt es eine islamische Regierungsform dar, bei der die weltliche und die geistliche Führerschaft in der Person des Kalifen vereint sind.

In der Form „Ḫalīfat Allāh – Stellvertreter Gottes“ existiert der Kalifen-Titel seit den ab 661 regierenden Umayyaden.

 

Seit Juni 2014 bezeichnet sich Abu Bakr al-Baghdadi als „Kalif Ibrahim, der Befehlshaber der Gläubigen“. Er sieht sich selbst in der Nachfolge des Propheten Mohammed.

Die Führungsspitze der Organisation IS wurde auch von einer Gruppe von ehemaligen Geheimdienstoffizieren der irakischen Streitkräfte gebildet. Sie wurde bis zu dessen Tötung 2014 von Haji Bakr angeführt.

Der Führer „Haji Bakr (Samir Abed al-Mohammed al-Khleifawi)“, war ein ehemaliger irakischer Militäroffizier. Von 2010 bis 2014 war er der oberste Stratege der Terrorgruppe ISIS.

Nach der US-amerikanischen Besetzung verlor er seine Position als Geheimdienstoberst der irakischen Luftabwehr Saddam Husseins.

Haji Bakr schloss sich 2004 der Vorgängerorganisation des IS im Irak an. Er half 2010 dabei, Abu Bakr al-Baghadi an die Spitze des IS zu bringen und ging 2012 nach Syrien.

 

Offiziell fungierte Khleifawi als Kopf des Militärrates des ISIS und war der Stellvertreter Abu Bar al-Baghdadis in Syrien.

Ein irakischer Journalist berichtet, Haji Bakr sei kein Islamist gewesen, sondern ein hochintelligenter und exzellenter Logistiker.

Haji Bakr wurde im Januar 2014 von den schiitischen Rebellen getötet und seine Familie im Austausch gegen türkische Geiseln freigelassen.

Die Organisation hat ihren Ursprung im irakischen Wiederstand. Anfangs bekannte sie sich zu al-Qaida, von deren Führung sie sich 2013 löste. Sie wurde 2014 durch Aiman az-Zawahiri ausgeschlossen.

Laut Wikipedia vom 25.01.2016- Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Aiman_az-Zawahiri

Aiman az-Zawahiri gilt seit dem Tod Osama bin Ladens, im Mai 2011, als Nummer Eins in dessen Hierarchie. Er wurde 1951 in Ägypten geboren, ist Chirurg und war Chef der Untergrundorganisation al-Dschihad. Er steht auf der Liste der meistgesuchten internationalen Terroristen, die vom Außenministerium der Vereinigten Staaten bezeichnet werden. Für die Gefangennahme oder Tod, ist eine Belohnung von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt (laut Wikipedia (25.01.2016).

 

Der IS kämpft gegen die:

  • Regierung von Präsident Baschar al-Assad
  • Freie Syrische Armee
  • gegen die kurdische Minderheit im Norden Syriens und Irak

 

Staatspräsident von Syrien „Baschar Hafiz al-Assad“ wurde am 11. September 1965 in Damaskus geboren und ist seit dem Jahr 2000 Generalsekretär der Baath-Partei. Assads Regierungszeit in Syrien war die letzten Jahre geprägt durch das gewaltsame Vorgehen des Staates gegen die eigene Zivilbevölkerung.

 

Die „Freie Syrische Armee“ ist zum Teil eine von der sunnitischen Bevölkerungsmehrheit „Syriens“ getragene bewaffnete Oppositionsgruppe. Sie umfasste Ende 2013 zirka 40.000 – 50.000 bewaffnete Kämpfer und war nach der Einschätzung der Bundeswehr im Herbst 2013 auf dem Weg der vollständigen Auflösung. Es gelang ihr jedoch, wieder während des Kampfes um Kobane als Verbündeter der kurdischen Volksverteidigungseinheit gegen die Terrororganisation Islamischer Staat in Irak und Syrien ins Gespräch zu kommen.

 

Die Kurden in Syrien sind die größte ethnische Minderheit des Landes und der große Teil der Kurden bekennen sich zum sunnitischen Islam.

 

Seit August 2014 sind IS-Truppen Ziele von Luftangriffen der „Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat“. Diese wurde gebildet, um die Terrormiliz Islamsicher Staat (IS) zu bekämpfen. Es gehören einige westliche und arabische Staaten sowie die Türkei dazu.

Der IS kämpft auch seit 2014 weiterhin im „zweiten libyschen Bürgerkrieg, sowohl gegen die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Abdullah Thenni als auch gegen die Streitkräfte der Gegenregierung um Chalifa al-Ghweil.

 

Der libysche Politiker „Abdullah Thenni“ wurde am 07.01.1954 im Königreich Libyen geboren und dient seit 11.03.2014 als Ministerpräsident des Landes. Er wurde an der Königlich-Libyschen Militärakademie (Universitätsakademie von Bengasi) ausgebildet. Er war in der Regierung von Ali Seidan parteipolitisch unabhängiger Verteidigungsminister. Am 13.05.2014 erklärte er seinen Rücktritt. Der Grund war, dass er und seine Familie am Tag zuvor Opfer eines verräterischen bewaffneten Angriffs von Milizen geworden sei. Er überstand unverletzt im Mai 2015 einen Attentatsversuch.

 

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sowie auch Australien und Deutschland stufen den IS als terroristische Vereinigung ein.

In einem „offenen Brief“ lehnen auch muslimische Gelehrte das IS-Kalifat ab und distanzieren sich von der Vorgehensweise der Organisation. Der Brief ging an den IS-Anführer al-Baghdadi.

 

Abd al-Azīz Āl asch-Schaich (Großmufti) aus Arabien, nannte den IS und al-Qaida „Feinde Nummer eins des Islam“. Er verkündete, dass selbst in einer Kriegssituation kein Muslim das Recht habe, Zivilisten, Frauen und Kinder anzugreifen.

 

Ein Mufti ist ein Rechtsgelehrter, der ein islamrechtliches Gutachten (Rechtsfrage) nach Maßstäben der Rechtswissenschaft abgibt und begründet (scharia-rechtlich).

Welche Autorität die Muftis hatten/haben, kann man an der deutschen, französischen, niederländischen und italienischen vorkommenden Redewendung „per Order di Mufti“ erkennen. Damit ist eine undurchsichtige, von oben herab erlassene Verordnung gemeint.

 

Mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden US-Dollar (Stand: Januar 2015) gilt der IS als reichste Terrororganisation der Welt.

Allein bei der Eroberung von Mossul und der Plünderung der Zentralbank, gelangten im Juni 2014 zirka 429 Millionen US-Dollar in ihre Hände.

 

Mehr Infos finden Sie im Buch!

  • Der nächste Weltkrieg

Informationen und Fakten

Autor: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN 978-3-7392-3711-4

Paperback – 72 Seiten – € 6,99

Das Buch ist auch als E-Book käuflich auf dem download-Portal von itunes.apple.com, verfügbar, sowie auch auf dem iPhone, iPad oder iPod touch. Überall im Handel erhältlich (auch in den USA, Kanada und Australien).

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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LOW CARB – der Start in den Sommer

Endlich steht der Sommer vor der Tür.

Wissen Sie schon, was Sie kochen könnten?

Bildgestaltung mit freundlicher Genehmigung von de.photofacefun.com.

 

Ob Fisch, Fleisch oder vegetarisch – in dem Koch/Back-Buch „Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of“ finden Sie vielseitige, köstliche Rezeptideen für ein gelungenes Menü. Einfach durchstöbern und neue Lieblingsrezepte entdecken!

Gesunde 555 „kohlenhydratarme“ Osterrezepte läuten das Frühjahr ein.

 

  • Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of

Autoren: Sabine Beuke & Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-10: 3738636773 und ISBN-13: 978-3738636772

Taschenbuch: 244 Seiten, Sprache: Deutsch – € 9,99

Kindle: € 7,99

 

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Pressemitteilungen

NDR Kultur Sachbuchpreis 2015 würdigt Recherchen zu IS-Terror und -Strategien

NDR Kultur Sachbuchpreis 2015 würdigt Recherchen zu IS-Terror und -Strategien

‚Die schwarze Macht‘ ist das Sachbuch des Jahres 2015 _ Foto von Alexander Kluge

Der Journalist Christoph Reuter wird für sein Buch „Die schwarze Macht. Der ‚Islamische Staat‘ und die Strategen des Terrors" (Deutsche Verlags-Anstalt) mit dem diesjährigen NDR Kultur Sachbuchpreis ausgezeichnet. Die Entscheidung hatte die Jury wenige Tage vor den Anschlägen in Paris vom 13. November 2015 getroffen.

Mit beklemmender Intensität schildert der Autor Aufstieg und Machtentfaltung des sogenannten „Islamischen Staats". „Die Jury zeichnet Christoph Reuter aus, weil er über profunde Kenntnisse der Region und der Strategien des IS verfügt, hervorragend recherchiert hat und vorzüglich schreibt", so der Jury-Vorsitzende und der NDR Hörfunkdirektor Joachim Knuth. „Wir alle haben uns nicht vorstellen können, dass das Thema mit den Anschlägen in Paris eine derart konkrete, traurige und drastische Bedeutung erfährt."

Anhand von geheimen Organigrammen und Angriffsplänen gibt Christoph Reuter in „Die schwarze Macht" einen bislang unbekannten Einblick in die Taktik des „IS". Er macht innere Dynamiken der Terrororganisation deutlich und entlarvt in fundierter und exzellenter Recherche Strukturen und Hintermänner.

Christoph Reuter ist studierter Islamwissenschaftler und spricht fließend arabisch. Er recherchierte in Syrien und im Irak. Als Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten arbeitete er u. a. für Die ZEIT, Stern und Spiegel.

Der mit 15.000 Euro dotierte NDR Kultur Sachbuchpreis wird am 25. November im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Schloss Herrenhausen Hannover vergeben. NDR Kultur überträgt live ab 19.00 Uhr.

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Pressemitteilungen

Kloepfel Consulting unterstützt Flüchtlingsinitiative STAY!

Kloepfel Consulting unterstützt Flüchtlingsinitiative STAY!

Im Rahmen ihrer Betriebsfeier haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einkaufsberatung Kloepfel Consulting 1.677,50 Euro für die Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! gesammelt. Die beiden Geschäftsführer Marc Kloepfel und Duran Sarikaya erhöhten die Spende auf 2.755,00 Euro.

„Deutschland muss Mitmenschen die vor Krieg und Terror fliehen eine sichere Zuflucht bieten, anstatt gegen sie zu demonstrieren oder Asylantenheime anzuzünden“, erklärt Kloepfel.

STAY! ist eine unabhängige, parteinehmende, offene Anlaufstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen. SATY! bietet unentgeltlich unter anderem Beratung in ausländerrechtlichen Fragen oder wenn der Aufenthaltsstatus unsicher ist, Informationen über Verfahrensfragen und Vorgehensweisen von Behörden, Vermittlung von Anwälten sowie Informationen zu Gewährung und Erhalt von Sozialleistungen. Außerdem betreibt STAY! Öffentlichkeitsarbeit zu flüchtlingspolitischen Themen, rassistischer Verfolgung und Diskriminierung.

http://www.kloepfel-consulting.com/presse/kloepfel-magazin/12-2014/kloepfel-consulting-unterstuetzt-duesseldorfer-fluechtlingsinitiative-stay/

Die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting wurde 2007 gegründet und ist heute mit rund 400 Mandaten und einem Gruppenumsatz in Höhe von 17 Mio. Euro einer der am schnellsten wachsenden Einkaufs- und Supply Chain Optimierer für den deutschsprachigen Mittelstand. Das Beratungshaus arbeitet zu 100% auf Erfolgsbasis. Mit ihrer technischen und kaufmännischen Expertise senkt Kloepfel Consulting branchenübergreifend Beschaffungs- und Produktkosten, erhöht die Materialeffizienz, optimiert Lieferketten und steigert somit die Liquidität und Umsatzrendite ihrer Kunden. Dabei schätzen die Kunden an den Kloepfel Consultants ihre Bodenständigkeit, Pragmatismus und Leidenschaft.

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Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Bosnien: Anti-Terroraktionen werden Landesweit verschärft

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Sarajevo: Seit Anfang 2013 wird in Bosnien und Herzegowina eine Anti-Terroraktion durchgeführt namens „Damask“ die sollte ursprünglich Unterstützer der ­Al-Nusra Front sowie Kämpfe mit bosnischer Staatsbürgerschaft aufsuchen und verhaften.
Seit der islamische Staat aufgetaucht ist, wird auch massiv gegen deren Unterstützer vorgegangen das Innenministerium gab bekannt „hier ist es eine Minderheit die diese Leute in Syrien oder Irak Unterstützen und werden so wie es sich gehört aus der Gesellschaft der Muslime hier im Land ausgeschlossen.
Die Bilden meistens eine eigenständige Gesellschaft so wie in der Kleinstadt Maoca in der nähe von Brcko.
Wir werden die Anti-Terroraktion um eine weitere stufe verschärfen und werden auch weiterhin eng mit den europäischen Behörden zusammenarbeiten um die Sicherheit sowohl der bosnischen als auch der europäischen Bürger zu gewährleisten“.
Nun wurden weitere Unterstützer des islamischen Staates in Bosnien und Herzegowina festgenommen darunter einige die schon für die Al-Nusra Front in Syrien gekämpft haben.
Nach Angaben der Medien soll es sich dabei um 7 männliche Personen im alter zwischen 23 Jahren und 65 handeln.
Darunter sollen auch zwei Geldgeber für den islamischen Staat sein, woher das Geld für die Unterstützung kommt, wisse man bis jetzt noch nichts Genaues so das Innenministerium.
Auf alle 7 Personen wartet eine Haftstrafe zwischen 15 und 20 Jahren wegen Unterstützung einer Terrororganisation sowie die Rekrutierung von Kämpfern im Staate Bosnien und Herzegowina.
Alle 7 Personen befanden sich schon mehrmals in Österreich sowie Deutschland, wo ­sie laut des bosnischen Geheimdienstes ­kontakt, zu türkischen Gemeinden hatten und in etlichen türkischen Gemeinden auch Predigt halten durfte ohne ­der entsprechenden Schuldung zum ­Imamen.
Politiker landesweit fordern nun schärfere Maßnahmen gegen Rückkehrer so sollen sich etwa laut der Informationen aus dem Innenministerium 150 bosnische Staatsbürger in Syrien und Irak befinden und dort sich für den islamischen Staat einzusetzen.
So fordern nun Politiker aller Parteien ein Einreiseverbot sowie die Aberkennung der Staatsbürgerschaft so habe die Person kein Recht in einem anderen Land sich zur bosnischen Botschaft zu begeben und unter falschen Begründungen nach Bosnien weiter Reisen zu dürfen.
Dies und weitere Radikalisierungsversuche kann man nur durch dementsprechende Gesetze vorbeugen.
So soll nun im März über ein solches gesetzt im Parlament verabschiedet werden.
Auch Imame die derzeit im Land tätig sind aber nicht bosnischer Herkunft sind müssen nun um ihren Beruf als Imam bangen.
So sollen auch bei diesem Gesetz ausländische Imame des Landes verwiesen werden und durch bosnische Gelehrte ersetzt werden.
Man habe die Befürchtung das man einen „Importieren Extremismus“ in Bosnien und Herzegowina habe der durch ausländische Imame kommt.
Rund 110 ausländische Imame befinden sind in 50 bosnischen Gemeinden und Städten, wo sie dort legitim ihre Arbeit als Imam nachgehen.
Doch nun soll damit vorbei sein und man möchte inländische Imame einsetzen so würde man auch dem Radikalismus aus dem Ausland Endgehen.

Pressemitteilungen

Vom Leben nach Anfal

Neue Ausstellung zur Gedenkstätte in Rizgari, Kurdistan/Irak

Vom Leben nach Anfal

Gedenkstätte Erinnerungsforum Anfal – Entwurf 2013

Im Rahmen der Ausstellung „Single Moms“ eröffnet das Bonner Frauenmuseum die dritte Parallelausstellung mit einem hochaktuellen politischen Thema: Vom 21.9. bis 9.11.2014 werden Portraits Überlebender von Anfal und die Planungen der von Frauen initiierten Gedenkstätte gezeigt. Unter dem Codewort Anfal führte die irakische Armee 1988 eine groß angelegte Militäraktion im kurdischen Norden des Irak durch, in deren Zuge weit mehr als 100.000 Menschen verschleppt und umgebracht sowie tausende Dörfer in Kurdistan/Irak zerstört wurden. „Anfal“ ist der Name der 8. Sure aus dem Koran und das arabische Wort für Kriegsbeute. Damals durfte unter den Augen des Baath-Regimes alles, was nach dem Tod der Kurden, der „Ungläubigen“, übrig blieb, geraubt werden: Geld, Hausrat, Frauen.

Die Ausstellung zeigt die architektonischen Entwürfe der Gedenkstätte sowie eine Auswahl aus mehr als 1.000 „Doppelportraits“, die seit 2010 von kurdischen Fotografen aufgenommen wurden. Sie zeigen Überlebende der Anfal-Operationen mit Fotos oder Erinnerungsstücken ihrer verschwundenen und ermordeten Angehörigen. Die Andenken werden den Grundstein der zukünftigen Gedenkstätte bilden und so die Brücke zwischen Opfern und Überlebenden, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schlagen.

Die Gedenk- und Begegnungsstätte, die von den überlebenden Frauen selbst verwaltet werden wird, soll ab 2014 in Rizgari gebaut werden. Hier leben vor allem zwangsangesiedelte Überlebende der Anfal-Operation, unter ihnen einige hundert alleinstehende Frauen. Sie leiden bis heute unter den Folgen der Gewalt und der Ungewissheit über das Schicksal ihrer verschwundenen Angehörigen. Nach Anfal wurde ihr Leid über viele Jahre verstärkt durch politische Instabilität, ökonomische Notsituationen, das Ausbleiben politischer wie gesellschaftlicher Anerkennung, nicht zuletzt aber auch durch ein patriarchales und traditionelles Umfeld, das die Entwicklung neuer Lebensperspektiven für alleinstehende Frauen einschränkt. Ohne familiäre, soziale und politische Unterstützung mussten sie hart arbeiten, um ihre oft zahlreichen Kinder großzuziehen. Erst seit dem Sturz Saddam Husseins hat sich ihre Situation verbessert.
Andrea Böhm schrieb in DIE ZEIT zu den Anfal-Frauen: „Ihr Kampf um die Anerkennung des Erlittenen hat die Anfal-Frauen Jahre gekostet. Er hat aus ihnen ungewöhnlich selbstbewusste Frauen gemacht, die sich in dieser Männergesellschaft nicht mit der Rolle der trauernden, hilflosen Witwe abfinden.“

Der Entwurf für die Gedenkstätte stammt von den deutschen Architekten Christoph Zeller / Ingrid Moye und greift alle Wünsche und Vorstellungen der Anfal-Überlebenden auf: Er verbindet traditionelle Materialien mit modernen Formen, ist von den Kosten her realistisch und erfüllt zudem die Erwartung der Kurdischen Regierung an einen repräsentativen und ungewöhnlichen Bau. Der große geschützte Garten im Innenraum mit Blick auf die Fotos der Toten und der Überlebenden bietet Platz für Gedenken, Ruhe und soziale Aktivitäten. Oder, wie es eine der Frauen ausdrückt: „Im Erinnerungsforum wollen wir gemeinsam trauern und Beerdigungen begehen, aber ebenso auch die Hochzeiten unserer Kinder feiern.“ So wird das Forum bald den langen Weg der Frauen von Opfern zu Überlebenden spiegeln. Die Mittel sind bewilligt, noch 2014 soll mit dem Bau begonnen werden.

Das Projekt wird von HAUKARI e.V. unterstützt, einem Verein, der seit 1995 in Kurdistan/Irak Projekte zum Schutz und zur Unterstützung von Frauen in Gewalt- und Krisensituationen begleitet und Initiativen für den Dialog zwischen den verschiedenen ethnischen, religiösen und politischen Gruppen fördert.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Gewalt, Erinnerung und Aufarbeitung im Irak“ am
Zentrum Moderner Orient Berlin (2008 bis 2011) wurde das Projekt auch wissenschaftlich begleitet, fand Eingang in zahlreiche internationale wissenschaftliche Publikationen und Konferenzen und trug zur internationalen Debatte um Prozesse der Vergangenheitsbewältigung in Post-Konflikt-Gesellschaften bei.

Das Ausstellungsprojekt „Single Moms“ und die Parallelausstellungen wurden durch eine Projektfinanzierung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ermöglicht.

Vernissage: Sonntag, 21.09.2014, 12 Uhr
Marianne Pitzen, Frauenmuseum
Dr. Karin Mlodoch, HAUKARI e.V.
Prof. Dr. Michael Fehr, Kurator

16 Uhr
Lesung zum UN-Friedenstag. Texte von Bertha von Suttner, mit Christa Sturm, Hans Hinterkeuser, Klavier. c/o Frauennetzwerk für Frieden

Katalog in zwei Bänden zu je 15,00 EUR

Rahmenprogramm – umfangreiches Begleitprogramm sowie FamilienAteliers am Donnerstag, Angebote für Gruppen. Ermäßigung für Alleinerziehende. Mehr dazu unter www.frauenmuseum.de

Führungen jeden Sonntag um 13 Uhr und auf Anfrage

Das Bonner Frauenmuseum wurde 1981 von der heutigen Direktorin Marianne Pitzen und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen gegründet. Zu diesem Zeitpunkt existierte weltweit noch keine Institution gleichen Namens oder vergleichbarer Zielsetzung. Das Frauenmuseum ist kein statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein lebendiges Haus, das sich aus der Fülle der weiblichen Kreativität und Vielfalt immer wieder erneuert.
Mehr als 2.500 nationale und internationale Künstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgeführt, darunter 30 „Riesenprojekte“ auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder spartenübergreifend untermauert. In den Archiven wird zu Geschichte, Zeitgeschichte und Kunst gesammelt, allein die Bibliothek der Künstlerinnen umfasst 12.000 Kataloge. Die Sammlung wächst stetig; sie ist ausschließlich auf Schenkungen angewiesen: Nachlässe, Stiftungen, Sponsoren.
Marianne Pitzen und ihr Team sind auch neue Wege gegangen – das Kinderatelier, die Kunst- und Designmessen – sind Projekte, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Der Aufbau des historischen Bereichs ist in den letzten Jahren stärker in den Focus gerückt. Das Frauenmuseum verbindet auf einzigartige Art und Weise Geschichte mit Gegenwartskunst.

Kommende Ausstellungen:

21.11. – 23.11. 2014 24. Kunstmesse 2014, 80 Künstlerinnen, Sonderausstellung, Programm

30.11. – 30.01.2015 Theobald Simon Preis der GEDOK, Bundesweite Ausschreibung, Ausstellung der Preisträgerin. c/o Prof. Ulrike Rosenbach/Präsidentin der GEDOK

14.12. – 08.03.2015 Gabriele Münter. Die Blaue Reiterin und ihr Freundeskreis. Ein Projekt des Gabriele Münter Preis e.V.

Kontakt
Frauenmuseum
Dr. Klaudia Nebelin
Im Krausfeld
53111 Bonn
0228 92 89 45 27
klaudia.nebelin@frauenmuseum.de
http://www.frauenmuseum.de

Pressemitteilungen

Journalistenzentrum Deutschland bestürzt über weitere Hinrichtung eines US-Journalisten

Journalistenzentrum Deutschland bestürzt über weitere Hinrichtung eines US-Journalisten

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Hamburg 03.09.2014

Laut eines im Internet veröffentlichten Videos, welches die US-Regierung als authentisch eingestuft hat, ist nun nach dem US-Journalisten James Foley auch der 31-jährige amerikanische Journalist Steven Sotloff vor laufender Kamera durch ISIS-Terroristen enthauptet worden. Die Tötung einer weiteren Geisel, dem britischen Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, David Haines, soll folgen. Das Journalistenzentrum Deutschland mit seinen Berufsverbänden DPV und bdfj ist zutiefst entsetzt.

„Journalisten riskieren in Krisengebieten für eine verlässliche Berichterstattung täglich ihr Leben und müssen laut humanitärem Völkerrecht und im Sinne des fünften Grundsatzes der Charta zum Schutz von Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten unter entsprechendem Schutz stehen und als solche zu achten und zu schützen sein. Entführungen und Exekutierungen unbeteiligter Journalisten als Druckmittel für internationale Politik zu nutzen, ist verabscheuungswürdig“, so Kerstin Nyst, Pressesprecherin des Journalistenzentrum Deutschland.

In Zusammenarbeit mit Organisationen, wie unter anderem Reporter ohne Grenzen, fordern die Journalistenverbände Regierung, Rebellengruppen und die internationale Gemeinschaft mit Nachdruck auf, das Menschenrecht auf Pressefreiheit zu respektieren. Journalisten, egal welcher Nationalität, dürfen nicht aus Rache instrumentalisiert werden.

Die aktuellen Fälle nehmen die Berufsverbände erneut zum Anlass darauf hinzuweisen, als Medienschaffender bei Einsätzen zur Berichterstattung in Kriegsterrains besondere Vorsicht walten zu lassen. Selbst eine Fülle nationaler und internationaler Vorschriften sind kein Garant dafür, dass eine potenziell lebensgefährliche Mission stets ein gutes Ende nimmt. Um einen Kriseneinsatz unbeschadet zu überstehen oder im Notfall richtig reagieren zu können, sind eine bestmögliche Vorbereitung, eine gute Ausstattung und kompetente Ansprechpartner wie z.B. in einem Berufsverband für Journalisten wichtige Voraussetzungen.

Das Journalistenzentrum Deutschland bietet auch online Informationen für Medienschaffende zum Thema „Schutz und Verhalten in Krisenregionen“: https://www.dpv.org/leistungen/infopool/bildungsangebote/spezialseminare-fuer-kriseneinsaetze.html

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten , gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

Originaltext: Journalistenzentrum Deutschland (für die Trägerverbände DPV und bdfj)
Pressekontakt:
Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst (Pressesprecherin)
Stresemannstraße 375
D-22761 Hamburg
Tel. 040/870 6000 (nur für Presseanfragen)
k.nyst@journalistenverbaende.de
www.journalistenverbaende.de

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

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