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Pressemitteilungen

iSAX ist neues Mitglied des SEF Smart Electronic Factory e.V.

Industrie 4.0-Initiative fördert mit Kompetenznetzwerk die Digitalisierung in produzierenden Unternehmen

iSAX ist neues Mitglied des SEF Smart Electronic Factory e.V.

Heike Vocke, Geschäftsführerin der iSAX GmbH & Co. KG

Limburg a.d. Lahn, 27. September 2017 – Der „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ( www.smart-electronic-factory.de) hat sein Kompetenznetzwerk um die iSAX GmbH & Co. KG erweitert. Der Verein betreibt zwei Industrie 4.0-Forschungs- und Entwicklungsplattformen in realen Produktionsumgebungen: in der Elektronikfabrik der Limtronik GmbH in Limburg a. d. Lahn und in der Fabrik von Lenze SE in Aerzen. Hier werden Proof of Concepts (PoCs) validiert und realisiert. Das neue Mitglied iSAX bringt in den Verein seine Expertise aus der hochautomatisierten Halbleiterindustrie ein und projiziert dieses Know-how nutzbringend auf die Elektronikfertigung.

iSAX ist ein Software- und Systemhaus, das auf IT-Beratung, IT-Lösungen und Systemintegration spezialisiert ist. Das Unternehmen unterstützt KMU und Global Player unter anderem bei der schnellen Umsetzung und Evaluierung neuer I4.0-Business-Cases und Geschäftsmodelle. Dabei entwickelt iSAX kundenindividuelle und plattformunabhängige Industrie 4.0-Lösungen. Das Software- und Systemhaus begleitet Unternehmen bei der digitalen Transformation, z.B. bei der effizienten Migration von Anwendungen in die Cloud oder der sicheren Verarbeitung von Sensordaten in der Cloud.

In den SEF Smart Electronic Factory e.V. bringt iSAX seine Kompetenzen rund um die Digitalisierung von Fabriken unterschiedlicher Branchen ein. In der Forschungs- und Entwicklungsumgebung des Vereins erprobt iSAX innovative Konzepte und Prozesse in der Elektronikfertigung. Die daraus resultierenden Erkenntnisse können in die Produkte der SEF-Partner einfließen und auf andere Branchen adaptiert werden.

„Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem SEF Smart Electronic Factory e.V. beteiligen wir uns unter anderem derzeit an einem Proof of Concept, das sich einer der größten Herausforderungen in der Elektronikfertigung widmet: die automatisierte Fehlerursachen-Analyse. Mit Hilfe einer Datenanalyse-Plattform untersuchen wir gemeinsam mit SEF-Partnern unter anderem die Ursachen des Tombstone-Effekts. Ein weiteres Projekt widmet sich der Entwicklung einer zukunftweisenden IT-Lösungsarchitektur, mit der mittelständische produzierende Betriebe den Weg in die Digitalisierung nachhaltig gestalten können. Da der Erfolg derartiger Modernisierungsmaßnahmen in Unternehmen nur mit und durch die Mitarbeiter gelingt, erforschen wir im Verein, wie wir mitarbeiterindividuelle Prozessführung durch intelligente Assistenzsysteme unterstützen können“, erklärt Heike Vocke, Geschäftsführerin der iSAX GmbH & Co. KG.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.smart-electronic-factory.de

Firmenkontakt
SEF Smart Electronic Factory e.V.
Siegfried Wagner
Industriestraße 11-13
65549 Limburg a.d. Lahn
+49 (0)7031 71463-00
siegfried.wagner@in-gmbh.de
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Pressemitteilungen

Limtronik rüstet die Elektronikfabrik für Smart Data und Predictive Maintenance

EMS-Dienstleister erarbeitet mit Partnern wie Westsächsische Hochschule Zwickau verschiedene Proof of Concepts für die intelligente Fertigung

Limtronik rüstet die Elektronikfabrik für Smart Data und Predictive Maintenance

Limtronik rüstet Elektronikfabrik für Smart Data und Predictive Maintenance

Limburg, 25. September 2017 – Der EMS-Dienstleister Limtronik GmbH ( www.limtronik.de) betreibt in seiner Elektronikfabrik die „Smart Electronic Factory“. Hier werden im Praxisbetrieb Industrie 4.0-Anwendungen getestet und zur Marktreife gebracht. Gemeinsam mit Mitgliedern aus dem SEF Smart Electronic Factory e.V. und weiteren Kooperationspartnern entwickelt Limtronik derzeit verschiedene Proof of Concepts, wie zum Beispiel ein Datamining-Projekt. Dieses PoC wird in Zusammenarbeit mit der Westsächsische Hochschule Zwickau, der iSAX GmbH & Co. KG sowie den anderen Mitgliedern des SEF e.V. umgesetzt.

Die Limtronik GmbH fertigt als Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) elektronische Baugruppen und maßgeschneiderte Systeme. Gleichzeitig fungiert Limtronik als Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner und unterstützt Kunden bei der Produktentwicklung. In der Elektronikfabrik des Unternehmens ist zu diesem Zweck die „Smart Electronic Factory“ als Forschungs- und Entwicklungsplattform für Industrie 4.0-Anwendungen integriert.

Aktuell wird hier unter anderem ein Datamining-Projekt realisiert. Gemeinsam mit den Projektpartnern Westsächsische Hochschule Zwickau, iSAX und iTAC konnten die von Limtronik aus dem Bestückungsprozess bzw. Manufacturing Execution System (MES) zur Verfügung gestellten Daten erfasst, validiert und plausibilisiert werden. In Kürze wird die Erfassungstiefe der Qualitäts-, Prozess- und Maschinendaten erweitert, mit dem Ziel, die Predictive Maintenance weiter auszubauen.

„In unserer Elektronikfertigung entstehen täglich Massendaten. Wir möchten aus diesen Big Data nutzbare Smart Data machen – mit dem übergeordneten Ziel der vorausschauenden Wartung zur Fehlervermeidung. Das Datamining-Projekt soll mögliche Fehlerquellen durch Statistik, Praxis und Plausibilisierung der Daten aufzeigen“, erklärt Gerd Ohl, Geschäftsführer der Limtronik GmbH. „Wie können wir Maschinen dazu bringen, dass sie eingreifen? Erste Ergebnisse konnten hier gemeinsam mit den prozessverantwortlichen Mitarbeitern bei Limtronik plausibilisiert werden. Hierzu gehen wir im nächsten Schritt auf die Suche nach weiteren Korrelationen und erweitern dazu die Datenerfassungstiefe. Dazu liefert beispielsweise unser Fuji-Bestückautomat Daten, die eingespeist und an das MES von iTAC gesendet werden. Mit einem entsprechenden Datenpool und dem Know-how der beteiligten Partner ist die Voraussetzung für umfassende Fehleranalyse und automatisierte Fehlervermeidung geschaffen“, ergänzt Gerd Ohl.

Limtronik ist damit einer der Vorreiter im EMS-Segment, wenn es um die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten geht. Bereits in naher Zukunft sollen die Maschinen der Fertigung umfassend mitdenken: von intelligenten Systemen und Anlagen sowie smarter Produktionsplanung über die Analyse von Qualitäts-, Prozess- und Maschinendaten bis hin zu automatischer Fehlerursachenerkennung und -vermeidung.

Die Limtronik GmbH mit Sitz in Limburg an der Lahn hat sich auf Electronic Manufacturing Services (EMS) spezialisiert. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Fertigung von elektronischen Baugruppen und maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Dabei offeriert Limtronik ein breites Leistungsspektrum – von der Baugruppenfertigung über den Schaltschrankbau bis zur Systemmontage. Der EMS-Spezialist ist als ehemaliges Bosch-Leitwerk bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen und dabei langfristige Partnerschaften zu pflegen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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