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Pressemitteilungen

ISO 9001:2015 – die neue Norm umsetzen: Auf einen Blick

ISO 9001:2015 - die neue Norm umsetzen: Auf einen Blick

ISO 9001:2015 – die neue Norm umsetzen: Auf einen Blick

Dieses interaktive Training vermittelt Ihnen die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Umstellung auf die neue ISO 9001:2015. Auf der Basis von praxisorientierten Fallbeispielen erarbeiten Sie Umsetzungsmöglichkeiten, planen Ihre nächsten Schritte und können einen Projektplan für die Umstellung in ihrem Unternehmen erstellen.

Ihr Trainingsziel
-Sie sind für die Umstellung ihres Qualitätsmanagementsystems (QMS) auf die neue ISO 9001:2015 verantwortlich bzw. maßgeblich daran beteiligt. Sie möchten die neuen Anforderungen und praktikable Umsetzungsmöglichkeiten kennen lernen sowie die Auswirkungen auf ihr bestehendes QMS einschätzen.

Nach dem Training können Sie
-Konzepte und Anforderungen der ISO 9001:2015 erläutern und die Unterschiede zur ISO 9001:2008 darstellen,
-die Bereiche in ihrem bestehenden QMS identifizieren, die überarbeitet werden müssen und erklären, wie die neuen und geänderten Anforderungen erfüllt werden können,
-die Bedeutung von Themen wie z.B. Kontext der Organisation, risikobasierter Ansatz und Outsourcing in Bezug auf ihr QMS erläutern,
-die Umsetzung des Themas Prozessmanagement darstellen,
-die Änderungen bei den Dokumentationsanforderungen erklären,
-die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Umstellung planen.

Voraussetzungen
-Kenntnisse der ISO 9001:2008 und Erfahrung bei der Umsetzung und Aufrechterhaltung eines QMS werden vorausgesetzt.

Termine:
Dienstag, 5. Dezember 2017 Mittwoch, 6. Dezember 2017 50996 Köln, Hotel Begardenhof
Dienstag, 16. Januar 2018 Mittwoch, 17. Januar 2018 40880 Ratingen, Tryp Düsseldorf Airport
Dienstag, 13. Februar 2018 Mittwoch, 14. Februar 2018 28329 Bremen, Atlantic Hotel
Dienstag, 20. März 2018 Mittwoch, 21. März 2018 10559 Berlin, Mercure Hotel MOA
Dienstag, 24. April 2018 Mittwoch, 25. April 2018 50996 Köln, Hotel Begardenhof
Dienstag, 5. Juni 2018 Mittwoch, 6. Juni 2018 44135 Dortmund, Mercure Dortmund Centrum
Jetzt buchen unter:
http://www.lrqa.de/alle-trainings/iso-9001-2015-die-neue-norm-umsetzen.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Neues Trainingsprogramm 2018 – jetzt erhältlich

Neues Trainingsprogramm 2018 - jetzt erhältlich

http://www.lrqa.de/training/

Neues Trainingsprogramm 2018

Lloyd´s Register Deutschland GmbH, hat das aktuelle Trainingsprogramm 2018 für Managementsysteme veröffentlicht. Aktuelle Themen aus dem Bereich der Normen werden verständlich und strukturiert vermittelt. Angesichts des relativ kurzen Zeithorizonts für die Umstellungen auf die neuen Normen empfiehlt es sich hier schnell tätig zu werden. Weiter Informationen und das aktuelle Trainingsprogramm können Sie hier anfordern : +49 (0)221 9675 7743 oder per Email: Training@LRQA.de

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Lloyd´s Register Deutschland – Auditorentag 2017

Lloyd´s Register Deutschland - Auditorentag 2017

http://www.lrqa.de/events/Auditorentag-2017.aspx

LRQA Auditorentag 2017
Neue Normen effektiv auditieren
Veranstaltung für interne Auditoren
Donnerstag, 30. November 2017

Ort: Raiffeisenstr. 10-16, 51503 Rösrath-Forsbach Veranstaltungsort: Geno Hotel
Auditorentag2017

Direkt zur Anmeldung

Die ersten 2 Jahre nach der Veröffentlichung der ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 sind vorbei. Einige Unternehmen haben die Umstellung bereits erfolgreich gemeistert, viele andere befinden sich im Umstellungsprozess.

Sie haben über den Besuch eines oder mehrerer Trainings Wissen zu den neuen Anforderungen erworben und bereits in Ihrer täglichen Auditoren-Praxis umgesetzt. Nach 2 Jahren ist nun ein guter Zeitpunkt, um Erfahrungen auszutauschen und damit weitere Ideen für Ihre tägliche Arbeit zu erhalten.

Dazu laden wir Sie zu unserem ersten Lloyd´s Register Auditorentag ein. Wir geben Ihnen eine Plattform, am Erfahrungsaustausch aus der Praxis für die Praxis mitzuwirken. Für Fragen, die während Ihrer Auditpraxis zu Auditmethodik und den neuen Anforderungen entstanden sind, können hier Lösungsansätze in der Gruppe gefunden werden. Erfahrene LRQA Trainer und Auditoren stehen dabei unterstützend zur Seite.

Wann?
30.November 2017
09:30 bis 17:00 Uhr
Wo?
Geno Hotel
Raiffeisenstr. 10-16
51503 Rösrath-Forsbach
Inhalte
Folgende Themen werden erarbeitet und diskutiert:

Auditmethodik
Was lief gut und was lief schlecht? – Erfahrungen (Erleichterungen/Probleme) im Rahmen interner Audits gegen die neue Norm sowie entsprechende Maßnahmen
Nutzengewinn durch effektive interne Audits
Unterschied interne/externe Audits

Norminterpretation
Anforderungen bestimmter Normabschnitte
Vorbereitung auf einzelne Normabschnitte
Identifizierung von Auditfragen bzw. Nachweisen
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist auf maximal 50 Personen begrenzt.
Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung verbindlich ist. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Teilnahmegebühr beträgt 99€ (zzgl. MwSt).

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Lloyd´s Register Auditor Harald Baumhoff beantwortet Fragen

Lloyd´s Register Auditor Harald Baumhoff beantwortet Fragen

Harald Baumhoff

LRQA Auditor Harald Baumhoff beantwortet Fragen rund um die neuen Normen und gibt wertvolle Tipps für die Praxis

Experteninterview

Frage: Guten Tag Herr Baumhoff, die neuen Normen der ISO 9001:2015 und 14001:2015 sind jetzt seit Ende 2015 veröffentlicht. Die Inhalte sind weitgehend bekannt. Allerdings gibt es eine große Zahl von Unternehmen, die geplant haben sich zertifizieren zu lassen, aber noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen haben. Wir sitzen hier heute zusammen, um die Erfahrungen zu besprechen, die Unternehmen in der Praxis mit den neuen Normen haben. Wir möchten damit die Unternehmen unterstützen, die noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen haben.
Was wäre der wichtigste Ratschlag, den Sie den Unternehmen, basierend auf Ihren Erfahrungen, geben können?
HB: Der wichtigste Faktor bei der Neuzertifizierung nach den neuen Normen ist eindeutig der Zeitfaktor. Wie bekannt, müssen die Unternehmen bis zum 14. September 2018, nach den neuen Normen zertifiziert sein, wenn Sie ihre Zertifizierung nicht verlieren wollen. Das bedeutet in der Praxis – angenommen den Fall es kommt zu einer Abweichung – dass man den Zeitraum um mindestens weitere 4-6 Wochen reduzieren muss. Realistisch ist dann nicht mehr Mitte September, sondern Mitte Juli als letzter möglicher Zeitpunkt. Das ist etwas, das viele Unternehmen nicht so im Blick haben. Man sollte auch die Vorbereitungen nicht unterschätzen. Zwar sind die Anforderungen der neuen Normen alle erfüllbar, allerdings kann das bei dem einen oder anderen Unternehmen recht umfangreich und zeitaufwendig sein.
Frage: Sie würden also an Stelle der Unternehmen sofort mit den Vorbereitungen anfangen?
HB: Eindeutig ja.
Frage: Haben Sie weitere Ratschläge für die Unternehmen? Gibt es erste Erfahrungen, die Sie unseren Lesern ans Herz legen möchten?
HB: Nach den neuen Norm ist es nicht mehr zwingend, dass man im Unternehmen ein Qualitätshandbuch führt, ein QMB vorhanden sein muss, es gibt eingeschränkte Verfahrensanweisungen. Ich rate den Unternehmen, die ich auditiere: Wenn Sie diese Ausstattung in Ihrem Unternehmen bisher hatten, dann lassen sie es wie es ist.
Frage: Warum sollten die Unternehmen den Spielraum nicht nutzen, den die neuen Normen Ihnen einräumt?
HB: Die Verantwortlichkeit für die Einhaltung der Normenanforderungen fällt bei fehlendem QMB automatisch auf die Geschäftsführung zurück. Die Geschäftsführung wird dann zum verantwortlichen Ansprechpartner für alle Fragen des Qualitätswesens. Das lässt die neue Norm durchaus zu. Man sollte aber nicht vergessen, dass beispielsweise das Qualitätswesen in vielen Unternehmen ein außerordentlich komplexes Gebiet darstellt. Ich persönlich befürchte, dass das Qualitätswesen dann nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommt, die notwendig ist. Ich rate daher hier konservativ zu verfahren.
Frage: Wie sollte man denn am besten starten, wenn die Zeit schon so knapp ist……..
HB: Der erste Schritt sollte sein, dass sich alle Verantwortlichen zu einer konstituierenden Sitzung zusammensetzen. Es gilt erstmal eine Bestandsaufnahme aufzunehmen. Man sollte sich über den Arbeitsumfang klar werden, die Anforderungen der neuen Normen mit der betrieblichen Wirklichkeit abgleichen und dann die entsprechenden Arbeitspakete schnüren.
Frage: ….und dann kommt das grosse Erwachen?
HB: Nein, in der Regel nicht. Es gibt in den neuen Normen einige Anforderungen, die in der Vergangenheit so nicht gefordert wurden. Das ist aber für die Unternehmen oftmals gar kein Problem.
Frage: Wie meinen Sie das? Könnten Sie uns ein Beispiel geben?
HB: Der Bereich „Risiken und Chancen“ ist ein Bereich, mit dem sich die Unternehmen entsprechend den neuen Normen intensiv befassen müssen. Das gab es in der Vergangenheit nicht. Aber mal im Ernst: Welche Unternehmen beschäftigten sich nicht im Rahmen ihrer Tätigkeiten mit den Risiken und Chancen, die durch das Wirtschaften entstehen können? Das ist nicht neu für die Unternehmen. Allerdings geschieht das oftmals nur in den einzelnen Bereichen wie z.B. dem Einkauf, der abwägt welche Risiken ein günstigerer Lieferant gegenüber einem teureren Lieferanten haben könnte. Das heißt, diese Risiko – und Chancenabwägung geschieht oft unstrukturiert und nicht als Ganzes. Es geht also um Strukturierung.
Frage: Welche Möglichkeiten hat das Unternehmen?
HB: Grundsätzlich kann man das in der genannten ersten Gesprächsrunde definieren. Oftmals herrscht aber in den Unternehmen Unsicherheit hinsichtlich der Frage welche Punkte alle zu berücksichtigten sind. Das ist ja auch verständlich, denn schließlich gehört eine Normenumstellung nicht zum „daily business“ eines Betriebs. Ich rate dann zu einer Gap – Analyse. Diese Gap Analyse wird von einem Zertifizierungsunternehmen wie Lloyd´s Register ( LRQA )- unabhängig von der eigentlichen Zertifizierung – durchgeführt und zeigt in aller Klarheit welche Punkte, wie zu berücksichtigen sind und welcher Aufwand zu erwarten ist. Dann hat man eine Grundlage und kann sofort ohne Verzögerungen und Unsicherheiten starten. Das spart Zeit und in der Regel auch Aufwand. Ausserdem können Trainings sehr hilfreich sein, die als vorbereitende Maßnahme sehr gute Dienste leisten können. Eine Mannschaft, die trainiert ist, stellt eine ganz andere Ausgangsbasis dar. Hier sollte man wirklich abwägen, ob es nicht effizienter ist, sich Unterstützung von außen zu holen, als das Rad wieder neu zu erfinden. Aber grundsätzlich gilt- beide Wege sind möglich.
Frage: Die Zertifizierung wird oft als Pflichterfüllung gesehen. Man muss sie haben. Gibt es denn für die Unternehmen Chancen, die durch die Zertifizierung neu entstehen?
HB: Grundsätzlich ist die Herangehensweise das Entscheidende. Wenn man neue Chancen durch die Zertifizierung schaffen möchte, dann ist das möglich und machbar. Die Strukturierung des Bereichs “ Risiken und Chancen“ schafft eine viel transparentere Organisation. Auf einmal werden Bereiche sichtbar, die vorher übersehen wurden. Jetzt wird auf einmal klar, wo die Chancen liegen und welche Risiken damit verbunden sind. Das kann man und sollte man als Unternehmen zu seinem Vorteil nutzen. Man muss es nur wollen. Auch der Bereich „interessierte Kreise“ zeigt auf, das ein Betrieb in einem weitaus komplexeren Umfeld tätig ist, als nur die unmittelbar angrenzende Nachbarschaft. Auch hier kann man ganz neue Ansatzpunkte schaffen.

Frage: Das ist ein sehr interessanter Punkt, den Sie da nennen und sicherlich so nicht jedem Unternehmen bewusst. Gibt es Ihrer Ansicht weitere Punkte, die bei den Unternehmen stärker ins Bewusstsein gerückt werden sollten?
HB: Ein anderes Beispiel ist, das die neuen Normen von „Risiken und Chancen“ und „interessierten Kreisen“ sprechen, aber genau diese nicht genau definieren. Das heißt, das jeder Betrieb sich genau überlegen sollte, was genau unter diesen Begriffen im eigenen Betrieb zu verstehen ist. Auch die Bewertung ist individuell.
Jedes Unternehmen ist anders und es gibt auch keine Standardfragen und Standardantworten. Deswegen ist das Arbeiten mit Standardlisten, die man einfach abhakt, alles andere als sinnvoll. Man nimmt sich mit dieser Vorgehensweise die Chancen, die die neuen Normen anbieten. Eigenverantwortlichkeit ist hier das Stichwort.
Frage: Anderer Punkt?
HB: Ja, der sogenannte Kontext der Organisation. Ein ganz neuer Ansatz den die Normen hier bieten. Der Kontext der Organisation definiert das Innen – und Außenverhältnis der Organisation. Ein ganz wichtiger Punkt. Hier geht es um ethische und moralische Grundlagen des Wirtschaftens. Denken Sie einmal an kritische Fragen wie: Welche Standards werden im Unternehmen gelebt? Gibt es soziale Ziele? Werden Umweltschutz und Nachhaltigkeit gelebt? Kinderarbeit, Waffenproduktion, Gentechnik und und und ….? Diese Fragen haben eine ganz andere Bedeutung als früher. Denken Sie einmal an den Nachwuchs. Heute werden von qualifizierten Bewerbern neben dem Gehalt auch viel weitergehende Überlegungen zur Sinnhaftigkeit und sozialen/ökologischen angestellt. Das Gleiche gilt für die Kaufentscheidungen der Abnehmer. Hier ist der Kontext der Organisation ein wichtiges Entscheidungskriterium geworden.
Frage: Wir danken Ihnen für das Gespräch.
Zur Person: Harald Baumhoff
ist seit 2003 für LRQA tätig und ist
leitender Auditor für die Bereiche
Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und
Energie.

Weitere Infos erhalten Sie unter : Lloyd´s Register Deutschland GmbH, Adolf – Grimme – Allee 3, 50829 Köln, 0221 – 96 75 77 00, info@lrqa.de, www.lrqa.de, oder:
http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/anfrage-an-lrqa.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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ISO 9001:2015 & ISO 14001:2015 – In einem Jahr läuft die Umstellungsfrist ab

ISO 9001:2015 & ISO 14001:2015 - In einem Jahr läuft die Umstellungsfrist ab

ISO 9001:2015 & ISO 14001:2015 – In einem Jahr läuft die Umstellungsfrist ab
Datum: Freitag, 15. September 2017
Die Uhr tickt – schieben Sie die Umstellung nicht zu lange auf
In genau einem Jahr müssen Unternehmen auf die 2015er Version der ISO 9001 bzw. ISO 14001 umgestellt haben, am 15. September 2018 verlieren ISO 9001: 2008 sowie ISO 14001: 2014 Zertifikate Ihre Gültigkeit. Eine Nichteinhaltung dieser Frist kann erhebliche Auswirkungen auf das Geschäft und die Reputation haben.

Die Frist gilt auch für verwandte Qualitätsmanagementstandards wie die AS91XX:2016 Serie für die Luft- und Raumfahrtindustrie, die IATF 16949:2016 für die Automobilindustrie und die ISO/TS 22163:2017 für die Bahnindustrie.

Es ist wichtig, zeitnah mit der Umstellung zu beginnen, um für Durchführung und Überprüfung möglicher Korrekturmaßnahmen genügend Zeit zur Verfügung zu haben. Die Umstellungsdauer lässt sich nicht voraussagen und ist von der Entwicklung des jeweiligen Unternehmens abhängig. Mittels einer Gap-Analyse können im Vorfeld Bereiche identifiziert werden, auf die sich ein Unternehmen fokussieren sollte. Auditoren können im Anschluss den Zeitaufwand realistisch einschätzen.

„Es ist noch nicht zu spät, einen Umstellungsplan zu entwickeln, es jedoch noch länger auf die lange Bank zu schieben, birgt erhebliche Risiken. Eine Zertifizierung nach ISO 9001 bzw. ISO 14001 ist für das Geschäft vieler Unternehmen kritisch, jede Unterbrechung kann das Ergebnis negativ beeinflussen“, so Steve Williams, LRQA System and Governance Manager.

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und der Internationale Verband für die Konformität von Akkreditierungsstellen (IAF) haben zu diesem Thema eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Sommerspecials 2017 – Nutzen Sie den Sommer!

Jetzt günstig buchen. Der Sommer ist kurz.

Sommerspecials 2017 - Nutzen Sie den Sommer!

www.lrqa.de

Haben Sie diesen Sommer schon etwas vor?
Nutzen Sie die warmen Monate doch einfach für Ihre Weiterbildung und profitieren Sie von unseren attraktiven Aktionspreisen.

Die nachfolgenden Preise verstehen sich pro Person und zuzüglich MwSt., die Sommer Specials 2017 sind zudem nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.

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Intensivtraining für Auditoren/Leitende Auditoren – 5 Tage – 24. – 28.07.2017 – 56329 St. Goar, Hotel Schloß Rheinfels 1.860 Euro

Interner Qualitätsauditor (inkl. 9001) – 3 Tage – 18. – 20.07.2017 56329 St. Goar, Hotel Schloß Rheinfels 1.170 Euro

ISO 9001:2015 – Die Neuerungen – 1 Tag – 08.08.2017 44135 Dortmund, Top Hotel Esplanade – 460 Euro

ISO 9001:2015 – die neue Norm umsetzen – 2 Tage – 08. – 09.08.2017 50858 Köln, Mercure Köln West – 840 Euro

ISO 14001:2015 – die neue Norm umsetzen – 2 Tage – 22. – 23.08.2017 50858 Köln, Mercure Köln West – 840 Euro

IATF 16949:2016 Update – 1 Tag – 09.08.2017 44135 Dortmund, Top Hotel Esplanade – 460 Euro

Weitere Informationen unter training@lrqa.de oder http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/anfrage-an-lrqa.aspx .
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LRQA Auditor Harald Baumhoff beantwortet Fragen rund um die neuen Normen und gibt wertvolle Tipps für die Praxis

Experteninterview

LRQA Auditor Harald Baumhoff beantwortet Fragen rund um die neuen Normen und gibt wertvolle Tipps für die Praxis

Frage: Guten Tag Herr Baumhoff, die neuen Normen der ISO 9001:2015 und 14001:2015 sind jetzt seit Ende 2015 veröffentlicht. Die Inhalte sind weitgehend bekannt. Allerdings gibt es eine große Zahl von Unternehmen, die geplant haben sich zertifizieren zu lassen, aber noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen haben. Wir sitzen hier heute zusammen, um die Erfahrungen zu besprechen, die Unternehmen in der Praxis mit den neuen Normen haben. Wir möchten damit die Unternehmen unterstützen, die noch nicht mit den Vorbereitungen begonnen haben.
Was wäre der wichtigste Ratschlag, den Sie den Unternehmen, basierend auf Ihren Erfahrungen, geben können?
HB: Der wichtigste Faktor bei der Neuzertifizierung nach den neuen Normen ist eindeutig der Zeitfaktor. Wie bekannt, müssen die Unternehmen bis zum 14. September 2018, nach den neuen Normen zertifiziert sein, wenn Sie ihre Zertifizierung nicht verlieren wollen. Das bedeutet in der Praxis – angenommen den Fall es kommt zu einer Abweichung – dass man den Zeitraum um mindestens weitere 4-6 Wochen reduzieren muss. Realistisch ist dann nicht mehr Mitte September, sondern Mitte Juli als letzter möglicher Zeitpunkt. Das ist etwas, das viele Unternehmen nicht so im Blick haben. Man sollte auch die Vorbereitungen nicht unterschätzen. Zwar sind die Anforderungen der neuen Normen alle erfüllbar, allerdings kann das bei dem einen oder anderen Unternehmen recht umfangreich und zeitaufwendig sein.
Frage: Sie würden also an Stelle der Unternehmen sofort mit den Vorbereitungen anfangen?
HB: Eindeutig ja.
Frage: Haben Sie weitere Ratschläge für die Unternehmen? Gibt es erste Erfahrungen, die Sie unseren Lesern ans Herz legen möchten?
HB: Nach den neuen Norm ist es nicht mehr zwingend, dass man im Unternehmen ein Qualitätshandbuch führt, ein QMB vorhanden sein muss, es gibt eingeschränkte Verfahrensanweisungen. Ich rate den Unternehmen, die ich auditiere: Wenn Sie diese Ausstattung in Ihrem Unternehmen bisher hatten, dann lassen sie es wie es ist.
Frage: Warum sollten die Unternehmen den Spielraum nicht nutzen, den die neuen Normen Ihnen einräumt?
HB: Die Verantwortlichkeit für die Einhaltung der Normenanforderungen fällt bei fehlendem QMB automatisch auf die Geschäftsführung zurück. Die Geschäftsführung wird dann zum verantwortlichen Ansprechpartner für alle Fragen des Qualitätswesens. Das lässt die neue Norm durchaus zu. Man sollte aber nicht vergessen, dass beispielsweise das Qualitätswesen in vielen Unternehmen ein außerordentlich komplexes Gebiet darstellt. Ich persönlich befürchte, dass das Qualitätswesen dann nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommt, die notwendig ist. Ich rate daher hier konservativ zu verfahren.
Frage: Wie sollte man denn am besten starten, wenn die Zeit schon so knapp ist……..
HB: Der erste Schritt sollte sein, dass sich alle Verantwortlichen zu einer konstituierenden Sitzung zusammensetzen. Es gilt erstmal eine Bestandsaufnahme aufzunehmen. Man sollte sich über den Arbeitsumfang klar werden, die Anforderungen der neuen Normen mit der betrieblichen Wirklichkeit abgleichen und dann die entsprechenden Arbeitspakete schnüren.
Frage: ….und dann kommt das grosse Erwachen?
HB: Nein, in der Regel nicht. Es gibt in den neuen Normen einige Anforderungen, die in der Vergangenheit so nicht gefordert wurden. Das ist aber für die Unternehmen oftmals gar kein Problem.
Frage: Wie meinen Sie das? Könnten Sie uns ein Beispiel geben?
HB: Der Bereich „Risiken und Chancen“ ist ein Bereich, mit dem sich die Unternehmen entsprechend den neuen Normen intensiv befassen müssen. Das gab es in der Vergangenheit nicht. Aber mal im Ernst: Welche Unternehmen beschäftigten sich nicht im Rahmen ihrer Tätigkeiten mit den Risiken und Chancen, die durch das Wirtschaften entstehen können? Das ist nicht neu für die Unternehmen. Allerdings geschieht das oftmals nur in den einzelnen Bereichen wie z.B. dem Einkauf, der abwägt welche Risiken ein günstigerer Lieferant gegenüber einem teureren Lieferanten haben könnte. Das heißt, diese Risiko – und Chancenabwägung geschieht oft unstrukturiert und nicht als Ganzes. Es geht also um Strukturierung.
Frage: Welche Möglichkeiten hat das Unternehmen?
HB: Grundsätzlich kann man das in der genannten ersten Gesprächsrunde definieren. Oftmals herrscht aber in den Unternehmen Unsicherheit hinsichtlich der Frage welche Punkte alle zu berücksichtigten sind. Das ist ja auch verständlich, denn schließlich gehört eine Normenumstellung nicht zum „daily business“ eines Betriebs. Ich rate dann zu einer Gap – Analyse. Diese Gap Analyse wird von einem Zertifizierungsunternehmen wie Lloyd´s Register ( LRQA )- unabhängig von der eigentlichen Zertifizierung – durchgeführt und zeigt in aller Klarheit welche Punkte, wie zu berücksichtigen sind und welcher Aufwand zu erwarten ist. Dann hat man eine Grundlage und kann sofort ohne Verzögerungen und Unsicherheiten starten. Das spart Zeit und in der Regel auch Aufwand. Ausserdem können Trainings sehr hilfreich sein, die als vorbereitende Maßnahme sehr gute Dienste leisten können. Eine Mannschaft, die trainiert ist, stellt eine ganz andere Ausgangsbasis dar. Hier sollte man wirklich abwägen, ob es nicht effizienter ist, sich Unterstützung von außen zu holen, als das Rad wieder neu zu erfinden. Aber grundsätzlich gilt- beide Wege sind möglich.
Frage: Die Zertifizierung wird oft als Pflichterfüllung gesehen. Man muss sie haben. Gibt es denn für die Unternehmen Chancen, die durch die Zertifizierung neu entstehen?
HB: Grundsätzlich ist die Herangehensweise das Entscheidende. Wenn man neue Chancen durch die Zertifizierung schaffen möchte, dann ist das möglich und machbar. Die Strukturierung des Bereichs “ Risiken und Chancen“ schafft eine viel transparentere Organisation. Auf einmal werden Bereiche sichtbar, die vorher übersehen wurden. Jetzt wird auf einmal klar, wo die Chancen liegen und welche Risiken damit verbunden sind. Das kann man und sollte man als Unternehmen zu seinem Vorteil nutzen. Man muss es nur wollen. Auch der Bereich „interessierte Kreise“ zeigt auf, das ein Betrieb in einem weitaus komplexeren Umfeld tätig ist, als nur die unmittelbar angrenzende Nachbarschaft. Auch hier kann man ganz neue Ansatzpunkte schaffen.

Frage: Das ist ein sehr interessanter Punkt, den Sie da nennen und sicherlich so nicht jedem Unternehmen bewusst. Gibt es Ihrer Ansicht weitere Punkte, die bei den Unternehmen stärker ins Bewusstsein gerückt werden sollten?
HB: Ein anderes Beispiel ist, das die neuen Normen von „Risiken und Chancen“ und „interessierten Kreisen“ sprechen, aber genau diese nicht genau definieren. Das heißt, das jeder Betrieb sich genau überlegen sollte, was genau unter diesen Begriffen im eigenen Betrieb zu verstehen ist. Auch die Bewertung ist individuell.
Jedes Unternehmen ist anders und es gibt auch keine Standardfragen und Standardantworten. Deswegen ist das Arbeiten mit Standardlisten, die man einfach abhakt, alles andere als sinnvoll. Man nimmt sich mit dieser Vorgehensweise die Chancen, die die neuen Normen anbieten. Eigenverantwortlichkeit ist hier das Stichwort.
Frage: Anderer Punkt?
HB: Ja, der sogenannte Kontext der Organisation. Ein ganz neuer Ansatz den die Normen hier bieten. Der Kontext der Organisation definiert das Innen – und Außenverhältnis der Organisation. Ein ganz wichtiger Punkt. Hier geht es um ethische und moralische Grundlagen des Wirtschaftens. Denken Sie einmal an kritische Fragen wie: Welche Standards werden im Unternehmen gelebt? Gibt es soziale Ziele? Werden Umweltschutz und Nachhaltigkeit gelebt? Kinderarbeit, Waffenproduktion, Gentechnik und und und ….? Diese Fragen haben eine ganz andere Bedeutung als früher. Denken Sie einmal an den Nachwuchs. Heute werden von qualifizierten Bewerbern neben dem Gehalt auch viel weitergehende Überlegungen zur Sinnhaftigkeit und sozialen/ökologischen angestellt. Das Gleiche gilt für die Kaufentscheidungen der Abnehmer. Hier ist der Kontext der Organisation ein wichtiges Entscheidungskriterium geworden.
Frage: Wir danken Ihnen für das Gespräch.
Zur Person: Harald Baumhoff
ist seit 2003 für LRQA tätig und ist
leitender Auditor für die Bereiche
Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und
Energie.

Weitere Infos erhalten Sie unter : Lloyd´s Register Deutschland GmbH, Adolf – Grimme – Allee 3, 50829 Köln, 0221 – 96 75 77 00, info@lrqa.de, www.lrqa.de, oder:
http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/anfrage-an-lrqa.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

Kontakt
Lloyd´s Register Deutschland GmbH
Carl Ebelshäuser
Adolf Grimme Allee 3
50829 Köln
+49 (0)221 96757700
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Pressemitteilungen

Interner Qualitätsauditor (inkl. ISO 9001 Grundlagen) Interner Qualitätsauditor (inkl. ISO 9001 Grundlagen): Auf einen Blick

Interner Qualitätsauditor (inkl. ISO 9001 Grundlagen)     Interner Qualitätsauditor (inkl. ISO 9001 Grundlagen): Auf einen Blick

www.lrqa.de

Interner Qualitätsauditor (inkl. ISO 9001 Grundlagen)

Interner Qualitätsauditor (inkl. ISO 9001 Grundlagen): Auf einen Blick
CQI IRCA training A17958
Das Training basiert auf der ISO 9001:2015. Es bietet Ihnen Grundlagen zur ISO 9001 sowie praxisorientierte Methoden und Techniken rund um erfolgreiche interne Qualitätsaudits.

Tag 2 und 3 des Trainings sind vom CQI (Chartered Quality Institute) und IRCA (International Register of Certificated Auditors) als Schulungsmaßnahme für interne Auditoren anerkannt.

Ihr Trainingsziel
Inhalte und Umsetzungsmöglichkeiten der ISO 9001 kennen lernen,
effektive interne Audits durchführen, die den Forderungen der ISO 9001 entsprechen und zur Verbesserung der Unternehmensleistung beitragen.
Nach dem Training können Sie
Ziele und Nutzen von Managementsystem-Normen und den Geltungsbereich der ISO 9001 erklären,
den einheitlichen Aufbau von Managementsystem-Normen und die Inhalte der ISO 9001 beschreiben,
die wesentlichen Grundlagen der ISO 9001 (Prozessorientierter Ansatz, PDCA-Zyklus, Risikobasierter Ansatz) erklären,
den Zusammenhang mit den überarbeiteten QM-Grundsätzen darstellen,
die Anforderungen der ISO 9001 analysieren und Beispiele zur Umsetzung der Forderungen im Unternehmen liefern,
die Inhalte der ISO 9001 und den Zusammenhang mit den operativen Prozessen erläutern,
Erfolgsfaktoren für effektives Qualitätsmanagement nennen,
erläutern, wie Managementsysteme und interne Audits zum Risikomanagement im Unternehmen beitragen,
die Verantwortlichkeiten eines internen Auditors bei der Planung, Durchführung, Berichterstattung und Nachverfolgung von internen Audits erklären,
die ISO 19011 in internen Audits berücksichtigen,
ein Audit mit Hilfe von Checklisten vorbereiten,
den von LRQA entwickelten 6-stufigen Auditprozess anwenden,
effektive Fragetechniken nutzen,
objektive Nachweise sammeln,
Audit-Feststellungen bewerten sowie Konformität, Nichtkonformität (Abweichung) und Wirksamkeit bestimmen,
Abweichungen und Feststellungen in Auditberichten dokumentieren,
Folgeaktionen veranlassen und die Wirksamkeit von Korrekturmaßnahmen bewerten.
Voraussetzungen
Sie benötigen keine Vorkenntnisse für dieses Training.
Zur Vorbereitung auf das Training erhalten Sie ein Vorstudium.
Wenn Sie bereits gute Kenntnisse zur ISO 9001, zu QM-Systemen sowie QM-Konzepten mitbringen, besteht die Möglichkeit, nur Tag 2 und 3 des Trainings zu besuchen. Bitte sprechen Sie uns an.

Buchung : Frau Simone Kuczynski, Simone.Kuczynski@lrqa.com – 0221 -96757710

Beginn: Di, 16.05.2017, 09:00 (CEST)
Ende: Do, 18.05.2017, 16:30 (CEST)
Mariott Hotel Leipzig
Leipzig, Deutschland

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Pressemitteilungen

Neues LRQA – Trainingsprogramm 2017 ist ab sofort verfügbar.

Jetzt kostenlos bestellen!

Neues LRQA - Trainingsprogramm 2017 ist ab sofort verfügbar.

LRQA – Trainingsübersicht.Jetzt kostenlos bestellen!

Neues Trainingsprogramm 2017

LRQA, Lloyd´s Register Deutschland GmbH, hat das aktuelle Trainingsprogramm 2017 für Managementsysteme veröffentlicht. Aktuelle Themen sind insbesondere die neuen Normenversionen ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und die neue IATF16949. Auch im Bereich Arbeitsschutz und Energiemanagement werden wieder hoch-aktuelle Kurse angeboten. Angesichts des relativ kurzen Zeithorizonts für die Umstellungen auf die neuen Normen empfiehlt es sich hier schnell tätig zu werden.. Die neue Trainingsübersicht kann über Carl.Ebelshaeuser@lrqa.com oder +49 (0)221 96757700 oder http://www.lrqa.de/training/traininganfrage.aspx “ Stichwort: LRQA – Trainingsübersicht 2017″ kostenlos bezogen bezogen werden.

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Pressemitteilungen

PRUFTECHNIK now ISO 9001 certificated

TÜV SÜD proves quality management system effective

PRUFTECHNIK now ISO 9001 certificated

TÜV SÜD proves quality management system effective.

PRUFTECHNIK is pleased to announce that its 100% owned subsidiary PRUFTECHNIK Inc. (USA) has received the ISO 9001:2008 certificate recognizing the establishment and application of its Quality Management System. The certification, covering the complete management system including diverse business processes, was issued by the certification body of the German TÜV SÜD Management Service GmbH.

„We are very proud to have received this recognition in such a short time after the establishment of our facility. It serves as a testament to the entire PRUFTECHNIK team“s commitment to quality and service.“ says Timothy P. English, Managing Director at PRUFTECHNIK Inc.

The receipt of the ISO 9001:2008 certificate proves the consistent and worldwide standardized PRUFTECHNIK quality management system. It is strictly focused to fully meet the customer“s needs and issues. According to the audit result Hans Fuchs, TÜV SÜD auditor, states very good quotes for PRUFTECHNIK Inc. (USA): „The audit revealed that the management systems are completely effective and thus the prerequisites for maintenance and further development are ensured comprehensively. The management makes necessary resources available to meet the quality objectives.“

Since opening the Philadelphia office in June 2016, the entire U.S. team has worked tirelessly to create, and continuously improve its processes in order to provide a level of service consistent with PRUFTECHNIK“s international reputation for quality. In addition to their spectacular effort, invaluable support and advice which was provided by the experienced PRUFTECHNIK subsidiary in Canada (ISO 9001 certified since 2013), as well as the Quality Management Department in Germany.

About PRUFTECHNIK:
The PRUFTECHNIK group, with subsidiaries and partners in more than 70 countries worldwide, is continuing to set new standards with innovative technical developments in the sectors of machine laser alignment, condition monitoring and nondestructive testing to maximize and optimize machine and plant availability and to secure product quality.

Web: www.pruftechnik.com

Public relations:
Christian Wanner
Tel. : +49-89-99616-344
christian.wanner@pruftechnik.com

PRÜFTECHNIK Dieter Busch AG
Oskar-Messter-Str. 19-21
85737 Ismaning, Germany

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