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Die jüdischen Rezepte orientieren sich nach den Speisegesetzen

Die jüdischen Rezepte orientieren sich nach den Speisegesetzen, auch Kaschrut-Regeln genannt.

Der Ursprung dieser jüdischen Regelung liegt in der jahrtausendealten Tora, der heiligen Schrift der Juden (Altes Testament der Bibel – die fünf Bücher Moses).

 

Koscher sind alle frischen Obst- und Gemüsesorten (sämtliche Fruchtsäfte mit 100% Fruchtgehalt außer Traubensaft).

 

Zum Beispiel wird auf Schweinefleisch verzichtet. Stattdessen greift man zu Pute oder Hühnchen sowie Rind, Schaf oder Ziege. Das heißt: Alle Tiere wie Schweine, Hasen, Pferde oder Kamele sind verboten.

Für Geflügel gilt: Erlaubt sind nur Hausvögel, die rituell (jüdisch) geschlachtet wurden: Gänse, Hühner, Enten, Truthähne und Tauben.

Eine andere Vorschrift schreibt vor, Milchprodukte und Fleisch nie gemeinsam zuzubereiten und zu verzehren.

Eine weitere Regel verbietet, Blut zu essen (Das gibt es auch in ähnlicher Form im Islam). Das Tier soll beim koscheren Schlachten möglichst komplett ausbluten.

Wenn es um Fische geht, so sind alle Fische, die Flossen und Schuppen besitzen (beide Koscher Merkmale) koscher. Das wären Hering, Heilbutt, Kabeljau, Flunder, Forelle, Makrele, Lachs, Thunfisch. Nicht koscher sind: Wale, Aale sowie Schalentiere (Krebse, Hummer, Muscheln usw.).

Kaviar von nicht-koscheren Fischen ist verboten. Auch das Fischöl ist nur von koscheren Fischen koscher.

Die Milch von koscheren Tieren (Kühe, Ziegen, Schafe) ist koscher, Milch von anderen Tieren (Pferde, Schweine, Kamele) ist nicht erlaubt.

 

Infos zu Low Carb:

Eine „Kohlenhydratarme Ernährung“ bedeutet nicht auf Kohlenhydrate völlig zu verzichten. Diese Ernährung steht für eine verminderte Aufnahme von Kohlenhydraten. Die Befürchtung bei der Ernährungsumstellung eine Mangelerscheinung zu bekommen, kann widerlegt werden.

 

Buchdaten:

Low Carb koscher

Jüdische Spezialitäten

Autorin: Jutta Schütz

Paperback

60 Seiten

ISBN-13: 9783752852417

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 07.05.2018

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 4,99 €  E-BOOK 3,99 €

https://www.bod.de/buchshop/low-carb-koscher-jutta-schuetz-9783752852417

 

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Firmeninformation:

Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute viele Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

Pressekontakt:

Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

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www.jutta-schuetz-autorin.de/

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Pressemitteilungen

Trumps Spleen Hauptstadt Jerusalem – Deutschlands Antwort: Wiedervereinigung und ein vereintes Berlin

Pressebericht Nr. 607
Agenda News: Das Christentum hat etwa 2,3 Mrd. Anhänger und der Islam etwa 1,6 Mrd. Anhänger. Beide Seiten nehmen für sich in Anspruch, dass Jerusalem ihre Hauptstadt sei. Die Frage ist, wem gehörte Jerusalem – Niemandem.

Lehrte 14.12.2017. Niemanden – das trifft für Israel und die westliche Welt ebenso zu, wie für Palästinenser und Araber, für Christen und Islamisten. Wie könnte eine Lösung der verfahrenen, schier unlösbaren Aufgabe aussehen? Eine ähnliche Situation, für den Weltfrieden von entscheidender Bedeutung, hatte die Teilung Deutschlands bzw. deren Wiedervereinigung.

Ab dem 13. August 1961 verriegelten DDR-Grenzsoldaten durch den Mauerbau das letzte Schlupfloch in den Westen. Nach mehr als ein Vierteljahrhundert Symbol der Teilung Deutschlands, fiel die Mauer am 9. November 1989. Dieser Tag ist fest mit der Deutschen Einheit verknüpft, die am 9. Oktober 1990 vollzogen wurde.

Seit 1985 verhandelten Politiker, Diplomaten und Regierungschefs – beider Seiten -. über eine Wiedervereinigung Deutschlands. Die Gespräche fanden in freundlicher bis freundschaftlicher Atmosphäre statt. Sie bildeten eine ehrliche Grundlage und endeten in beiderseitigen Sicherheitsversprechen. Auf dieser Basis, unter Einbeziehung der EU, stimmte Gorbatschow und Kohl der Wiedervereinigung Deutschlands zu.

Trump hat, mit der Forderung Jerusalem zur Hauptstadt Israels zu machen, einen diplomatischen Weg, wie den Deutschlands, auf alle Zeit verbaut. Die UN, die EU und die deutsche Regierung nannten die Entscheidung Trumps einen Fehler. Die Sache hat einen entscheidenden Haken. Am 23. Oktober 1995 beschloss der US-Kongress im so genannten Jerusalem Embassy ACT, die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Ein Schritt, der von den letzten 3 Präsidenten der USA jeweils um befristete Zeiträume verschoben wurde.

Mit der angekündigten Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem würden die USA automatisch Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Eine im Konflikt weiterhin vermittelnde Rolle der USA und Europas scheidet nach dieser Entwicklung aus. Deutschland steht durch die Ablehnung Jerusalems als Hauptstadt Israels als Gesprächspartner nicht zur Verfügung.

Fast alle deutschen Medien schreiben, Trumps Erklärung sei problematisch, weil die Palästinenser den Ost-Teil als Hauptstadt eines noch zu gründenden palästinensischen Staates beanspruchen würden. Sie haben den gleichen Spleen wie Trump. Für die Palästinenser und Araber geht es bei Jerusalem um die ungeteilte palästinensische islamistische Hauptstadt und um Wasserrechte. Eine Zwei-Staaten-Lösung ist damit zur reinen Illusion geworden.

Erdogan orakelt, die diplomatischen Beziehungen zu Israel abzubrechen. Israel hat bereits 1950 Jerusalem zu seiner Hauptstadt erklärt. Wäre es nicht sinnvoller, dass Erdogan die Beziehungen zur USA abbricht? Eine Gefahr spitzt sich für Israel an der nördlichen Grenze zum Libanon und der nordöstlichen Grenze zu Libyen dramatisch zu. Beide Länder bauen dort Armeen aus verschiedenen, kampferprobten, regulären Truppenteilen und terroristischen Kampfgruppen ihrer Länder auf.

Trump ist mit „Amerika zuerst“ beschäftigt. Er will die einzelnen Reservate um 50 % ihrer Flächen beschneiden, um dortige Ressourcen abzubauen. Er verzichtet auf 15 % Unternehmenssteuer oder auf Steuereinnahmen in 10 Jahren von13 Bio. US-Dollar. Er sperrt die Grenzen gegen Gruppen von Migranten und verzichtet auf Umweltschutz. Trump sollte zur Kenntnis nehmen, dass das Außenhandelsdefizit der USA in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 717 Mrd. US-Dollar oder 7.170 Mrd. US-Dollar liegt.

Demnach sind Amerikas Ausfuhren zu teuer, nicht modern, den internationalen Wünschen nicht gerecht oder technisch überholt. Die Welt hat neben Trump ein neues, verheerendes Problem. Die Schulden von 188 UNO-Staaten sind seit der Lehman-Pleite 2008 (es wurden 7 Billionen Euro verbrannt) von 100 auf 300 Bio. Euro explodiert. Aufgrund einer Überschuldung von 250 Bio. Euro sind die Länder nicht investitions- und reformfähig. Das ist auch das Problem der anstehenden bzw. gescheiterten Koalitionsverhandlungen. Unbekümmert wird verschwiegen, dass kein Geld vorhanden ist.

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang ein Finanzierungskonzept von Agenda 2011-2012. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Sanierungskonzept zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Agenda 2011-2012 belegt diese Zahlen durch präzise und komplexe Antworten auf die Schuldenkrise. User haben Presseberichte dazu über 12 Millionen Mal im Internet statistisch aufgerufen, gelesen und runtergeladen.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
Agenda News
Dieter Neumann
Ahltener Straße 25
31275 Lehrte
Telefon/Fax 05132-52919
Info@agenda2011-2012.de – http://www.agenda2011-2012.de

Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates überwunden.“

Gesellschaft/Politik Internationales Kunst/Kultur Pressemitteilungen Reisen/Tourismus

Bosnien & Israel: Chronik einer wahren Freundschaft

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Bosnier und Israelis (Juden) haben etwas gemeinsam sie sind Opfer der Geschichte geworden doch beide Völker beweisen sich immer wieder aufs Neuste die wahre Freundschaft zwischen Israelis und Bosniern.
Sie sind Verbunden durch die Vergangenheit und die Gegenwart doch die Frage ist.
Wie kann es sein ­das zwei Völker mitten in Europa Opfer eines Genozids geworden sind wie konnte es so weit kommen ­das 7 Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg durch die Vernichtung der Nationalsozialisten ums Leben kam und rund 200.000 Bosnier durch die Vernichtung der Serben im Bosnienkrieg von 1992 bis 1995.
Eine Geschichte zweier Völker, die von ihren Nachbarn gehasst und verachtet werden und wo die Nachbarn am liebsten die Auflösung der Staaten haben möchten.

Zumal Israel auf der einen Seite nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Staat gegründet noch in derselben Nacht wurde Israel von allen arabischen Ländern der Krieg erklärt.
In Iran, den Palästinenser Gebieten, Jordanien, Syrien und im Libanon würde man den jüdischen Staat am liebsten vernichten und die Israelis gleich mit.
Seit der Gründung Israels herrschte dort nie ein richtiger Frieden das hat sich bis heute nicht geändert.

Auf der anderen Seite Bosnien und Herzegowina ebenfalls noch in derselben Nacht der Gründung des Staates wurde ihnen der Krieg seitens der Serben und der Kroaten erklärt.
Dabei gingen Kroaten und Serben zuerst miteinander gegen die Bosnier vor und man hatte sogar Teilungspläne, wo Bosnien und Herzegowina am Fluss Neretva aufgeteilt werden sollte.
Nicht nur die Verbundenheit in der Vergangenheit ist der Grund für diese Freundschaft zwischen Bosniern und Israelis so war Israel 1992 der erste Staat, der nur wenige Minuten nach der Unabhängigkeitserklärung Bosnien als einen souveränen Staat auf dem Balkan anerkannt hat.

Doch auch die Gegenwart verbindet viele israelische und bosnische Familien so Heiraten jährlich im Durchschnitt 150-200 Israelisch-Bosnische Paare.
Deren Ehe wird meistens in Bosnien und Herzegowina oder in Zypern geschlossen da in Israel nur Heiraten zwischen Juden und Juden möglich ist aber deren Ehe wird danach staatlich auch von Israel anerkannt, ohne das einer der Partner konvertieren musste.
Seither leben etwa 3.700 israelisch-bosnische Familien in Israel und rund 2.200 in Bosnien und Herzegowina, womit auch die Zahl der Juden in Bosnien und Herzegowina steigt.
In Israel leben die meisten in Tel Aviv und in Bosnien und Herzegowina zeigt es auf die Industriestadt Tuzla sowie Sarajevo.
Doch wie schaut es mit der Erziehung der Kinder aus mit welcher Religion, welcher Kultur werden diese Kinder der Bosnier und Israelis erzogen.
Eins ist schon klar Kinder, deren Mutter eine jüdische Israelin ist, werden als Juden geboren müssen aber der gleichnamigen Religion nicht angehören.
Aus den rund 6.000 Ehen sind nun statistisch 12.000-18.000 Kinder hervorgegangen sein in den letzten 20 Jahren Durchschnittlich 2-3 Kinder pro Familie so auch Moshe Bajramovic aus Sarajevo er ist Stolz darauf Bosnier und Jude zu sein und das zeigt er auch öffentlich.
Er ist heute 19 und studiert in Sarajevo und würde gerne später mal gerne Lehrer an einer Universität in Bosnien werden.
Jedes Jahr reist Moshe nach Israel zu seinen Großeltern in die Kleinstadt Katzrin wo er dann meist damit Zeit verbringt durch das Land zu reisen mehr von der Geschichte ­mitzubekommen aber auch Hebräisch zu lernen.
So kann der heute 19 Jährige perfekt Hebräisch und Bosnisch sowohl Englisch.

Moshe Bajramovic: „Wissen Sie ich, habe noch nie ­Probleme gehabt, dass ich Jude und Bosnier bin, ich gehe in die Synagoge und bekenne mich als Jude bin aber vom Denken, Handeln und der Gelassenheit her typisch bosnisch.
Ich liebe Bosnien als mein Heimatland und als Geburtsland aber auch Israel als das Land meiner Vorfahren und ich kann diese beiden Länder und Kulturen sehr gut zusammenbringen da gibt es kein Problem für mich.
Und Antisemitismus gibt es hier so gut wie gar nicht dafür haben die Menschen in Bosnien keine Zeit man hat da andere sorgen als die Religionen.
Klar Hass zwischen den Hauptvolksgruppen gibt es hier, da die Wunden des Krieges noch sehr frisch sind und ja es gibt auch Idioten die denken sie müssten das Land hier spalten, um sich patriotisch zu fühlen.
Wobei die Mehrheit der Separatisten sich auf der serbischen Seite befinden die ständig damit drohen das Land zu spalten, was mich auch ziemlich wütend macht.
Aber ansonsten funktioniert das Zusammenleben hier sehr gut schauen sie doch aus dem Fenster können sie mir eine weitere Stadt auf der Welt aufzählen außer Jerusalem, wo eine Moschee eine Synagoge sowie eine Kirche und ein Tempel Tür an Tür stehen?
Von den Menschen in Sarajevo kann Europa noch viel lernen, auch wenn das Land wirtschaftlich und politisch einen Stillstand erleidet, hier in dieser Stadt kann man Toleranz lernen und fühlen
„.

Nun ein Länderwechsel wir gehen nach Israel zur Familie Zuckerman die in Tel Aviv mit ihren 4 Kindern lebt.
Ehemann Ariel seine Frau Zehra sowie die Kinder Isaac (19), Aron (16), Saudik (14) und die kleine Lana (11).
Als wir die Wohnung betraten, sind wir erstaunt auf den Wänden der Jungs hängen Poster von der bosnischen Nationalmannschaft sowie bosnische Fahnen und gleich daneben die Israelische.
Als hätten wir Sarajevo gar nicht verlassen und sind einfach zur ­nächsten Nachbarn gegangen.
Kurz darauf wird uns auch ein Kaffee mit Baklava angeboten den wir dankend angenommen haben.
Das ist so bei uns in Bosnien immer wenn Gäste kommen wird der Kaffee gleich serviert mit etwas Gebäck rief die Zehra noch aus der Küche heraus.
Wir wurden erneut überrascht als Aron (16) der ­zweitältester ins Wohnzimmer hereinkam und uns mit Shalom grüßte aber nicht das war das erstaunliche, sondern viel mehr sein T-Shirt, wo eine bosnische Lilie mit einem Davidstern abgedruckt war.
Eigen Kollektion sagt Aron und zeigte uns noch mehr Bilder vom Urlaub aus Bosnien und das Haus, das sie in Tuzla besitzen.
Jedes Jahr bin ich unten zu Besuch war auch jetzt zwei Mal in Srebrenica und bin auch den ganzen Weg mit meinem Eltern gegangen den die Menschen damals abgegangen sind um in Sicherheit zu kommen sagt Aron und zeigt uns die Bilder der Gräber von Srebrenica mit einem traurigen Blick.
Auf die Frage, wo sich sein älterer Bruder aufhält, sagt Aron mit einer stolzen Stimme „In der Armee natürlich, wo ich auch nächstes Jahr hingehen werde„.

Immer mehr wird uns klar die beiden Kulturen sind doch nicht so verschieden, wie wir am Anfang dachten.
Doch eine Frage brannte uns die ganze Zeit auf der Zunge wie schaut es hier mit der Religion aus und wie werden die Kinder dieser Familie großgezogen.

Zehra Zuckerman: „Wissen sie bei uns, spielt die Religion keine all zu große Rolle wie bei den meisten Familien aber die Kinder wurden Jüdisch erzogen und sind auch in der Synagoge als Gemeindemitglieder gemeldet.
Aber den bosnischen Touch haben die Kinder auch von mir mein man und ich ­haben es geschafft die Kinder bosnisch-jüdisch zu erziehen und ich finde das ist die beste Methode.
In Bosnien besonders in Tuzla wird die Religion nicht auf die erste Stelle gestellt dort wird eher mehr das bosnisch sein auf die erste Treppe gestellt und so werden die Kinder auch erzogen.
Wissen sie unten ist man besonders stolz darauf Bosnier zu sein als zu einer Religion anzugehören unten gehen nur noch fast ältere Menschen in die Moschee und ab und zu einige jugendliche.
Doch für die Mehrheit ist Bosnien die Religion und nicht der Islam da ist man einfach nur stolz auf sich seine Nation und besonders auf das Land.

Doch nicht nur diese Bindung zwischen Israelis und Bosnier zeigt die wahre Freundschaft laut einer Umfrage die 2012 in Bosnien von der Zeitung „Dnevni Avaz“ auf ihrer Webseite gemacht worden ist zeigt, das die Unterstützung für Israel in Bosnien und Herzegowina sehr groß ist.
Rund 90% der abgegebenen Stimmen unterstützen Israel in allen Handlungen.
In einigen Balkanforen wünschen sich auch die meisten Bosnier das mehr Juden in Bosnien leben würden als die Araber die sich in Bosnien und Herzegowina befinden.
Man kann und muss die Israelis verstehen in welcher Lage die sich befinden genau so wie wir hier in Bosnien nur das hier nicht jedes Jahr Krieg herrscht schreibt ein User im Balkanforum.
Offensichtlich ist es so das die Vergangenheit sowie die Gegenwart und vielleicht auch die Zukunft diese beiden Nationen, ­Völker und Länder ­verbindet.
Auch auf die Nachricht ­das einige bosnische Juden wieder aus Israel nach Bosnien ziehen möchten wurde von einer überwältigenden Mehrheit willkommen geheißen.
Auch Demonstrationen sind in Bosnien kaum zu sehen, wenn erneut ein Konflikt zwischen Israelis und den Palästinenser ausbricht.
Dort gibt es nicht wie im restlichen Europa Märsche, die meist in Antisemitismus umschwenken, wo man mit Parolen, wie „Hitler war, ein Guter man der gezeigt hat, warum er sie getötet hat“ um sich her geschmissen.
Die wenigen, die man auf den Straßen Bosniens sieht und von denen berichtet wird sind meist Wahhabiten oder Araber sowie Serben, die in Bosnien und Herzegowina leben.
Die israelische Botschaft in Sarajevo bestätigt dies es sei nie vorgefallen das Demonstranten vor der israelischen Botschaft standen oder das man Hassmails zugeschickt bekommen hat.
Während Serben in Bosnien und in Serbien einen Palästinenser Staat fordern lehnt die überwältigende Mehrheit der Bosnier dies ab mit der Begründung „Unter so einer Situation, wie es derzeit ist, kam man den Palästinensern keine Zusagen machen auch schon alleine deswegen nicht, weil eine Terrororganisation teil dieser Palästinenserregierung ist“.

Das war ein Bericht von einer Freundschaft, die auf die Vergangenheit sowie auf der Gegenwart aufgebaut worden ist.
Zwei Nationen, zwei Völker und zwei Länder die näher nicht sein können deren Verbundenheit ein Genozid am Volk ist sowie die nicht Akzeptanz der Nachbarländer.

Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Israel: Schas Partei fordert engere Zusammenarbeit mit Bosnien

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Jerusalem: Die ­Ultra-Orthodoxe Schas Partei in Israel fordert von der derzeitigen Regierung von Benjamin Netanjahu eine engere Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina.
Die Schas Partei (deutsch: Sephardische Tora-Wächter) ist überwiegend mit ­Sephradischen Juden belegt, deren Herkunft Bosnien und Herzegowina ist und zum Teil auch Spanien.
So sieht die ­Schas Partei die derzeitige Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina als unzureichend an.
Sie fordern eine Zusammenarbeit die sowohl auf der Wirtschaft basiert aber auch militärisch so sieht die Schas Partei die derzeitige Lage in Bosnien und Herzegowina als hoffnungslos an.
Sogar die Forderungen werden in der Knesset lauter das man das Daytonabkommen nicht mehr anerkennen solle und Bosnien und Herzegowina als einen einheitlichen Staat mit bosnischen Bürgern sehen soll.
So sagte Arye Machlouf Dery der Parteichef von Schas „die Serben sind für Bosnier genau so wie für uns die Palästinenser, die es nur auf das Land abgesehen haben und es immer mehr spalten.
Die Serben sind eine plage für Bosnien und Herzegowina entweder sie werden bosnische Staatsbürger und erkennen den bosnischen Staat als lebensfähig an oder sie sollen alle zurück nach Serbien
„.
Die Schas Partei trug maßgeblich dazu bei das Israel und Bosnien und Herzegowina im Jahre 2002 ein Abkommen unterzeichneten, indem sie gemeinsam den Kampf gegen den Terrorismus angehen sowie finanzielle Unterstützung für den bosnischen Geheimdienst (AID) der auch vom Mossad sowie dem Inlandsgeheimdienst Schin Bet ausgebildet werden.

In der Knesset wurde insbesondere Avigdor Lieberman zur Zielscheibe für die Schas Partei dem warf man vor „die Juden in Bosnien und Herzegowina den Serben zu verkaufen, um sich noch mehr rechts zu stellen, als man schon ist“.
Das sei dumm denn nicht ­die Bosniern haben das Ziel die Juden insbesondere in Sarajevo auszulöschen, sondern die Serben die schon auch im Bosnienkrieg gezeigt haben das Sie das jüdische Leben nicht akzeptieren sagt ein Knessetabgeordneter der Schas Partei.
Lieberman konterte in der Diskussion und sagte unter anderem „Weder ich noch meine Partei stehen für die Serben in Serbien oder in Bosnien ein noch habe er vor irgendwelche Beziehungen zu führen mit den Serben insbesondere in Bosnien und Herzegowina.
Meine Partei und ich lehnen einen serbischen Staat in Bosnien generell ab und sind ebenfalls gegen die Teilung Bosniens als Staat
„.
Des Weiteren schließt sich Lieberman der Aussage der Schas Partei zu dem Vergleich zwischen Serben und Palästinensern an.
Seit der Gründung der Schas Partei und seit der Gründung des Staates Bosniens ist die Partei dafür ­bekannt extrem serbenfeindlich zu sein.
Auf der Webseite der Partei wird dazu aufgerufen sich der Forderungen anzuschließen und dort taucht ebenfalls der Vergleich zwischen Palästinensern und Serben auf unter dem Text „Es gibt keinen Unterschied zwischen Serben und Palästinenser beide besetzen und beanspruchen Land was ihnen nicht gehört und beide haben ein Ziel die Palästinenser die Juden auszulöschen und die Serben die Bosnier„.

Wie israelische Medien berichten, ­wird ­das Abkommen und die Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina mit großer Wahrscheinlichkeit durchgesetzt, da sich bisher keine Regierung gegen eine Forderung der religiösen Parteien gewehrt hat.
Bis Mitte August dieses Jahres soll dann nun die neue Zusammenarbeit beginnen und die Zusammenarbeit mit Serbien zurückgefahren werden.
Mehrere religiöse Parteien in Israel auch einige aus dem Rechten Sektor schließen sich per Webseite Bekundungen der Schas Partei an.