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Baustellensicherheit: Luxus oder doch nachhaltige Investition?

Schutzmaßnahmen für hochgelegene Arbeitsplätze am Beispiel von Flachdächern

Baustellensicherheit: Luxus oder doch nachhaltige Investition?

Dachränder und Deckenöffnungen sind durch Netze gesichert.

Von Dipl.-Ing. Bert Barkhausen, Produktmanager der JET-Gruppe

Mit Dacharbeiten ist ein vergleichbar hohes Risikopotential verbunden. So besteht beispielsweise die Gefahr, aus großer Höhe durch temporäre Dachöffnungen, über Randbereiche, sowie durch filigrane Tageslichtelemente zu stürzen – sofern diese sensiblen Bereiche nicht ausreichend gesichert sind. Daher sind geeignete Schutzmaßnahmen sowohl während der Bauphase als auch bei der späteren Nutzung zu treffen. Auf die Bausituation, Gebäudespezifika und deren Nutzung abgestimmte sowie möglichst kollektive Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigten bieten einen effektiven Schutz vor Unfällen und sind eine wichtige Voraussetzung für sichere Dacharbeiten. Ein detaillierter Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan bildet dabei die Basis für eine umfassende Baustellensicherheit.

Arbeiten auf der Baustelle bergen ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential. Auch wenn die Zahl der Arbeitsunfälle nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) rückläufig ist, verunglückten im Jahr 2011 insgesamt 116.689 Beschäftigte auf deutschen Baustellen, davon allein 99 tödlich [BG BAU 2012]. Auswertungen zeigen, dass Gefahren vor allem in großer Höhe lauern. Nicht absturzgesicherte Dachöffnungen, -ränder, -zugänge oder in die Dachfläche integrierte Tageslichtelemente sind jedoch durchaus vermeidbare Unfallschwerpunkte. Dies stellt individuelle Anforderungen an die Schutzmaßnahmen – sowohl während der Bauphase als auch nach der Fertigstellung. Gerade für spätere Arbeiten an und auf Dächern müssen die sichere Erreichbarkeit und die Betretbarkeit von Arbeitsplätzen gewährleistet und ungefährliche Verkehrswege vorhanden sein.

Geplante Baustellensicherheit: der SiGePlan

Etabliertes Regelwerk zur Baustellensicherung ist die „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen“ (Baustellenverordnung, kurz BaustellV) in ihrer Novellierung von 2004. Sie beruht auf §19 des Arbeitsschutzgesetzes von 1996 und definiert Ziele und Begriffe für die sicherheitstechnischen Anforderungen auf Baustellen. Hauptziel dieser Verordnung ist es, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz aller Beschäftigten auf Baustellen zu verbessern. Darüber hinaus werden mit der zu erstellenden „Unterlage für spätere Arbeiten“ [Vgl. §3 Abs. 2 Pkt.3 BaustellV] bereits in der Planungsphase die sicherheitsrelevanten Erfordernisse bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten berücksichtigt und entsprechende Maßnahmen gefordert. In ihrer aktuellen Form nimmt die Verordnung den Bauherren ausdrücklich in die Pflicht [Vgl. Vorwort zur DIN 4426 „Sicherheitstechnische Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege“]. Ein hoher Planungs- und Koordinierungsaufwand zwischen allen auf der Baustelle arbeitenden Gewerken sowie die Umsetzung und Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und -maßnahmen erfordern tiefgreifende Fachkenntnisse und stellen eine große Verantwortung dar. Daher hat der Bauherr die Möglichkeit, diese Pflichten an einen geeigneten und fachlich ausgebildeten Sicherheits- und Gesundheitskoordinator, kurz „SiGeKo“ zu übertragen [Vgl. VO BGBL 2004: § 3]. Der Bauherr wird damit jedoch nicht von seiner Gesamtverantwortung entbunden.

Der SiGeKo [Vgl. RAB 30] wurde zur Unterstützung des Bauherren im Rahmen der Baustellenverordnung eingeführt. Seine Aufgabe besteht darin, die arbeitsschutzrechtlichen Verpflichtungen, die sich aus den Baustellenvorgaben ergeben, zu erfüllen [Koeble 2012: 288]. Zu seinen Pflichten zählen unter anderem die Übermittlung der Vorankündigung, die Erstellung und Fortschreibung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzplänen (SiGePlan nach RAB §31) sowie die Beratung des Bauherren und der am Bau beteiligten Unternehmen. Eines der Hauptinstrumente zur Koordination der Baustellenarbeiten ist der SiGePlan. Er beinhaltet eine ausführliche Analyse der einzelnen Tätigkeiten der unterschiedlichsten Gewerke sowie mögliche Gefährdungen und definiert entsprechende Schutzmaßnahmen.

Normative Regelungen bei Dacharbeiten

Konkret fordert beispielsweise die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV 37 „Prävention im Hochbau“ Absturzsicherungen für Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Dächern ab einer Höhe von drei Metern. Ab sieben Metern Höhe gelten Arbeiten gemäß BaustellV § 2 Abs. 3 als besonders gefährlich. Genau dies ist jedoch der Arbeitsplatz zahlreicher Fachleute, wie dem Dachdeckergewerk oder Monteuren von Technischer Gebäudeausrüstung- oder Tageslicht- und Rauch- und Wärmeabzugs-Produkten (RWA). Auf der Dachfläche installierte Produkte der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA), wie beispielsweise Klima- oder Solartechnik, erfordern regelmäßige Wartungen, um eine einwandfreie Funktion und langfristigen Nutzen sicherzustellen. Gleiches gilt für RWA-Geräte als Elemente des vorbeugenden Brandschutzes, die mindestens einmal jährlich kontrolliert und gewartet werden müssen. Starker Schneefall und lange Frostperioden können in den Wintermonaten die Gebäudestatik gefährden und erfordern im Zweifelsfall die Räumung der Schneelast. So werden vor allem Flachdachflächen immer häufiger zu Arbeitsplätzen und Verkehrsflächen. Laut DIN 4426 müssen dort Einrichtungen vorhanden sein, die einen Absturz von Personen verhindern [Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft 2011: 6]. Der Geltungsbereich umfasst dauerhaft installierte Arbeitsplätze und Einrichtungen auf dem Dach, an der Fassade sowie an Glas- und Fensterflächen, die zu Zwecken der Inspektion oder zeitweiligen Wiederinstandsetzung errichtet werden müssen. Die Reglementierung betrifft somit auch auf der Dachfläche installierte RWA-Anlagen in Lichtkuppeln oder -bändern, die regelmäßig gewartet werden und damit zeitweise einen Arbeitsplatz darstellen. Die unmittelbare Nähe zu den dabei entstehenden Dachöffnungen stellt ein weiteres Risiko dar und ist daher besonders gegen Ab- und Durchstürze zu sichern.

Weitere Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regelungen (BGV / BGR) beschreiben dazu die auszuführenden Maßnahmen. Die Unfallverhütungsvorschrift „BGV C22“ enthält grundsätzliche Anforderungen an die Beschaffenheit von vorübergehenden Arbeitsplätzen und Verkehrswegen auf Dächern sowie Bestimmungen darüber, ab welcher Absturzhöhe eine Absturzsicherung vorhanden sein muss [Vgl. BG Vorschrift BGV C22 (2003): §4-§16]. Die BGR 203 hingegen befasst sich mit der Absturzsicherung bei Dacharbeiten und greift bei Dachdeckungen oder Dachabdichtungen.

Besonderheiten bei Flachdacharbeiten

Die Absicherung des Dachbereiches ist zu jeder Bauphase sowie in der Folgezeit zu beachten. Bei Montage der Dachtragschalen und dem Einbau von technischen Geräten erfolgt die Sicherung in der Regel durch Auffangnetze, die je nach Nutzungszeitraum unterschiedlich lange montiert bleiben. Werden jedoch Folgegewerke, wie die Elektroinstallation an Deckenlichtbändern oder Deckenheizungen durch die Netzung behindert, hat dies unmittelbaren Einfluss auf den Baufortschritt. Dies kann zur Verzögerung der Folgegewerke oder bei Veränderung der Sicherungsmaßnahme zu Sicherheitslücken führen, welche rechtzeitig erkannt und wieder geschlossen werden müssen. Wird die Dachfläche beispielsweise für den Einbau von Lichtkuppeln vorbereitet, ist es möglich, die dabei entstehenden Dachöffnungen unmittelbar mit Durchsturzgittern zu schließen. Dies ermöglicht eine frühere Ausnetzung und sorgt gleichzeitig für eine permanente Sicherung für spätere Arbeiten.

Ist erst einmal eine Dachfläche entstanden, so wird diese schnell zur Verkehrsfläche. Hier ist zunächst zu prüfen, wie die Dachfläche zu erreichen und zu sichern ist. Zu empfehlen ist grundsätzlich der Einsatz eines Treppenturms, der – anders als bei einem Zugang per Leiter oder Gerüst – einen sicheren Zugang auch mit Werkzeug ermöglicht. Insbesondere sicherheitsrelevante Einrichtungen, wie RWA-Anlagen machen es notwendig, die Dachflächen auch nach Ende der Bauphase regelmäßig zu betreten. Bereits in der frühen Planungsphase sollten daher Möglichkeiten für spätere Arbeiten und Wartungen einkalkuliert werden. Je nach Zugangsmöglichkeit bieten sich beispielsweise ein Dachzugang über ein innen liegendes Treppenhaus mit Dachausstieg oder ein außen liegender Treppenturm an. Auch eine fest installierte Leiter mit Rückenschutz oder mit einem mitlaufenden Auffanggerät kann eine Alternative für einen sicheren Zugang sein. Werden derartige Maßnahmen nicht eingeplant, können durch einen aufwendigen Geräteeinsatz erhöhte Folgekosten bei späteren Arbeiten entstehen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist der Dachrand. Ist die Dachkante erreicht und der Übertritt auf die Dachfläche gelungen, so heißt es „oben bleiben“. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes hinsichtlich Material und Neigungswinkel der Dachfläche (Flachdächer beispielsweise sind in der BGR 203 bis zu einem Neigungswinkel von 20 Grad definiert) sind unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Während der Bauphase wird die Absicherung des Dachrandes regelmäßig durch den Einsatz von Geländern (Absturzsicherung) oder Auffangeinrichtungen (Netze oder Gerüstkonstruktionen) ermöglicht. Flatterbänder, Seil- oder Kettenkonstruktionen als Sicherung haben eher eine Signalwirkung zur optischen Kennzeichnung von Gefahrenbereichen und sind daher in ihrer Anwendung und Schutzfunktion begrenzt.

Gerade für spätere Arbeiten – insbesondere bei stärker geneigten Dächern oder glatten Oberflächen – ist die Sicherung des Dachrandes relevant. Hier sind beispielsweise eine hochgezogene Attika oder die Installation von Geländern als sicher einzustufen. Bei weniger stark geneigten Dächern kann im individuellen Fall eine optische Markierung der Verkehrswege beziehungsweise Gefahrenbereiche ausreichen. Hierbei ist ein Mindestabstand von zwei Metern zur Absturzkante zu wahren und deren eingeschränkte Wirksamkeit bei Dunkelheit einzukalkulieren. Dort sollten demnach auch keine Arbeitsplätze liegen. Liegen Arbeitsplätze im unmittelbaren Randbereich, so sind besondere Schutzmaßnahmen zu ergreifen: Ohne kollektive Sicherungen, sind persönliche Schutzmaßnahmen wie Rückhaltesysteme oder seilgebundene Absturzsicherungen zu treffen. Letztere sind wiederum mit aufwendigen Einweisungen für die Beschäftigten sowie mit der Aufstellung eines Rettungskonzeptes verbunden.

Kollektive oder persönliche Sicherungsmaßnahmen

Die TRBS 2121 (Technische Regel für Betriebssicherheit) konkretisiert hier die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Für Absturzsicherungen gilt dabei generell: Kollektiv wirkende Absturzsicherungen oder Auffangeinrichtungen sind persönlichen Schutzmaßnahmen gegen Absturz (PSAgA) oder individuellen Maßnahmen vorzuziehen. Die DIN EN 795 schreibt vor, wie Anschlagsysteme beschaffen sein müssen. Bei Neubauten empfiehlt sich die frühzeitige Planung und Umsetzung kollektiver und permanenter Sicherungsmaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise gesicherte Dachzugänge und Verkehrswege, fest verbaute Geländer, Brüstungen oder Durchsturzgitter für Lichtkuppeln und -bänder. Dauerhafte Schutzvorrichtungen auf kollektiver Ebene bieten zudem verschiedene Vorteile: Neben einer zeitigen Ausnetzung in der Bauphase steht eine permanente Sicherung der Verkehrswege auf der Dachfläche zur Verfügung, die – im Vergleich zur PSAgA – keine individuelle Unterweisungen oder das Vorhalten eines Rettungskonzeptes erfordert. Langfristig leistet der Einsatz von kollektiven Sicherungsmaßnahmen somit ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, da diese speziell für die individuellen Gegebenheiten des Daches konstruiert wurden. Dies bietet mehr Sicherheit sowie Potential für Kosteneinsparungen bei der Gebäudeunterhaltung.

Hersteller kollektiver und individueller Sicherungssysteme bieten unterschiedliche Möglichkeiten und Komponenten an. Damit ist eine Vielzahl von sicheren Lösungen für den Neubau und dank nachrüstbarer Systeme auch für die Sanierung vorhanden. Die Hersteller von Tageslicht- und RWA-Lösungen – wie die JET-Gruppe – geben Unterstützung bei der Planung und Umsetzung wirksamer Sicherheitskonzepte, individuell auf jedes Bauvorhaben zugeschnitten. Diese umfassen unter anderem die permanente und kollektive Sicherung von Deckenöffnungen für Tageslichtelemente sowie für das temporäre Arbeiten an geöffneten RWA-Elementen mit Durchsturzgittern. Auch nach DIN EN 795 zugelassene Einzelanschlagpunkte für Lichtkuppeln und Lichtbänder können einen Beitrag zur persönlichen Absicherung leisten. Speziell für Arbeiten an geöffneten RWA-Elementen ohne bauseitige Schutzmaßnahmen hat die JET-Gruppe das „JET-Safety-Set“ entwickelt. Es umfasst eine mobile, BG-geprüfte Anschlageinrichtung für PSAgA und kann je nach Bedarf über dem Öffnungselement platziert werden. Bedarfsgerechte Lösungen für Tageslichtelemente leisten somit einen wichtigen Beitrag zu Verkehrssicherheit auf Dächern und entsprechen den arbeits- und gesundheitsrechtlichen Vorgaben.

Quellen:

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) (25.07.2012): Zahl der Arbeitsunfälle geht zurück. Abrufbar im Internet. URL: http://www.bgbau.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-2012/zahl-der-arbeitsunfaelle-geht-zurueck-1. Stand 25.02.2013.

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (Hrsg.) (2011): Dächer. Planung sicherheitstechnischer Einrichtungen. Abrufbar im Internet. URL: http://www.bgbau-medien.de/html/pdf/i_dach.pdf. Stand 26.02.2013.

Berufsgenossenschaft der Gas-, Fernwärme- und Wasserwirtschaft (2003): Berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, BG-Vorschrift BGV C22. Unfallverhütungsvorschrift Bauarbeiten vom 1. April 1977 in der Fassung vom 1. Januar 1997.

Bundesgesetzblatt der Bundesrepublik Deutschland (2004): Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung – BaustellV). Abrufbar im Internet. URL: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/baustellv/gesamt.pdf

Koeble, Wolfgang (2012): Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo). In: Locher, Horst/ Koeble, Wolfgang/ Frik, Werner: Kommentar zur HOAI. Vertrag, Honorar, Haftung. 11., neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2012. Köln: Werner Verlag, S. 287ff.

Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB). Abrufbar im Internet. URL: http://www.bgbau-medien.de/tr/rab/inhalt.htm. Stand 28.02.2013.

Der vollständige Fachbeitrag sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: http://www.dako-pr.de/service/pressemitteilungen/news-details/browse/1/article/baustellensicherheit-luxus-oder-doch-nachhaltige-investition/32.html

Die „JET-Gruppe“ mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) ist ein europaweit führender Anbieter von Tageslicht-Lösungen sowie Rauch- und Wärmeabzugs-Systemen (RWA). Zu den Hauptprodukten zählen dabei insbesondere Lichtkuppeln und Lichtbänder, die schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau eingesetzt werden. Europaweit werden zunehmend auch die Flachdächer von Wohnungsbauten mit Qualitäts-Produkten aus Glas von JET ausgestattet. Die „JET-Gruppe“ ist in Deutschland an insgesamt fünf Standorten vertreten. Hinzu kommen Niederlassungen in Polen („JET Grupa Polska“), in Dänemark („Multi-Lite A/S“) sowie aktuell in der Schweiz („JET Tageslichttechnik AG“).

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Energieeffizienz-Lichtband

JET-Gruppe: Innovative Kompositprofiltechnik definiert Energieeffizienz für Lichtbandsysteme neu

Energieeffizienz-Lichtband

Für Energieeffizienz mit System: JET-Vario-Therm mit thermisch getrennter RWA-Vollklappe.

Mit der Markteinführung des neuen Lichtbandsystems „JET-Vario-Therm“ ergänzt die JET-Gruppe (Hüllhorst) jetzt ihr hochwertiges Lichtbandsortiment. JET-Vario-Therm kombiniert gute Wärmedämmung mit hoher Tragfähigkeit und vermeidet effektiv Wärmebrücken. Im Vordergrund steht eine hohe Energieeffizienz, die durch ein neuentwickeltes Kompositprofil für den Einsatz auf lastabtragenden Stahlzargen erreicht wird. Dieses Kompositprofil besteht aus aus einem Polyvinylchlorid-(PVC)Basisprofil und einem Aluminium-Abdeckprofil. Darüber hinaus besitzt das Lichtbandsystem eine neuartige Zargenkopfdämmung, bestehend aus einem PVC-Zargenanschlussprofil. Das Profil schirmt die nach außen gekantete Stahlzarge ab und bietet somit eine effektive Dämmung. Zudem ermöglicht es eine sichere Anbindung der Dachabdichtung an das Lichtband.

Durch die laufenden Bemühungen, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu senken sind weitere energetische Optimierungen im Bereich der Gebäudehülle bei Neubauten sowie Bestandsbauten notwendig. Um diese Anforderungen zu erfüllen, gilt es, die Gebäudehülle als Ganzes zu betrachten. Jedes einzelne Bauteil leistet seinen Beitrag, um den Energieverbrauch zu senken. Hierzu hat die JET-Gruppe ein neues Lichtbandsystem namens „JET-Vario-Therm“ konstruiert, das dank eines innovativen Kompositprofils besonders gute bauphysikalische Eigenschaften mitbringt. Die speziell entwickelten Dämmkonstruktionen im Bereich des Zargenkopfes sorgen für eine effektive Abdichtung zwischen Dach und Zarge. „Der Begriff ‚Therm‘ im Namen des neuen Lichtbandsystems steht für unsere konsequente Ausrichtung auf erhöhte Energieeffizienz“, erklärt Bert Barkhausen, Produktmanager der JET-Gruppe. Dank der flexibel ausgerichteten Bauart bietet das Lichtbandsystem auch zukünftig bedarfsgerechte Lösungen – sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung.

Innovatives Kompositprofil

Mit dem Kompositprofil beschreitet JET einen ganz neuen Weg bei der Konstruktion. Der Werkstoff Polyvinylchlorid (PVC) im Mehrkammer-Basisprofil reduziert den längenbezogenen Wärmebrückenverlustkoeffizienten auf ein Achtel gegenüber Aluminiumprofilen mit nur einer Kammer. Das aus Aluminium gefertigte Abdeckprofil wirkt sich positiv auf die Tragfähigkeit der Verglasung aus und schützt diese effektiv gegen äußere Einflüsse, wie UV-Belastung, Wärme oder mechanische Einflüsse. Das zum Patent angemeldete Kompositprofil bietet somit gute Wärmedämmung und Wärmebrückenfreiheit am Basisprofil sowie eine robuste Aluminiumabdeckung. Gleichzeitig kommt die hohe Stabilität der Konstruktion auch der Arbeitssicherheit zugute. Es ermöglicht die Montage von Einzelanschlagpunkten gemäß GS-Bau 18 für den Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz (PSAgA).

Zargenanschlussprofil mit Dämmwirkung

Im Bereich des Zargenkopfes entstehen häufig Wärmebrücken. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, besteht das Zargenanschlussprofil des JET-Vario-Therm-Systems aus einem PVC-Mehrkammerdämmprofil. Dieses schirmt den Zargenkopf effektiv nach außen ab, um den Wärmebrückeneffekt zu reduzieren. Untersuchungen der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) Aachen haben gezeigt, dass der Einsatz des JET-Zargenanschlussprofils den Gesamt UW-Wert der Lichtbandkonstruktion inklusive Zarge um bis zu 0,2 W/(m²K) verbessert. Je nach Verglasung und Lichtbanddimension erreicht die Gesamt-Konstruktion UW-Werte von 1,3 bis zu 1,1 W/(m²K).

Systemzubehör: Auf Effizienz getrimmt

Im Zuge der ganzheitlichen Entwicklung wurde auch das Systemzubehör optimiert. Neben der bereits bewährten Rauch- und Wärmeabzugs-Doppelklappe „JET-Vario-Therm DK 95 Grad“ steht nun eine ebenfalls thermisch getrennte und energetisch hochwertige Vollklappe zur Verfügung. Die neuen Lichtband-Vollklappen sind mit einem hochisolierten PVC-Hauptprofil ausgestattet, das Wärmebrücken verhindert. Die Vollklappen können als natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG) oder als reine Lüftungsklappen genutzt werden. Als NRWG sind die Klappen sowohl als pneumatische Lösung mit CO2-Beschlag als auch als elektromotorisches NRWG mit 24 oder 48 Volt RWA-Beschlag erhältlich. Beide Versionen sorgen im Brandfall für eine vollständige Öffnung und somit das Entweichen des Rauches. Optional erhältliche Durchsturzgitter runden das Systemzubehör ab.

Weitere Informationen zum neuen Lichtbandsystem „JET-Vario-Therm“ erhalten Fachleute bei der JET-Gruppe in Hüllhorst – bestellbar per E-Mail (info@jet-gruppe.de) oder auf der Internetseite unter www.jet-gruppe.de.

Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: http://www.dako-pr.de/service/pressemitteilungen/news-details/article/energieeffizienz-lichtband/32.html

Die „JET-Gruppe“ mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) ist ein europaweit führender Anbieter von Tageslicht-Lösungen sowie Rauch- und Wärmeabzugs-Systemen (RWA). Zu den Hauptprodukten zählen dabei insbesondere Lichtkuppeln und Lichtbänder, die schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau eingesetzt werden. Europaweit werden zunehmend auch die Flachdächer von Wohnungsbauten mit Qualitäts-Produkten aus Glas von JET ausgestattet. Die „JET-Gruppe“ ist in Deutschland an insgesamt fünf Standorten vertreten. Hinzu kommen Niederlassungen in Polen („JET Grupa Polska“), in Dänemark („Multi-Lite A/S“) sowie aktuell in der Schweiz („JET Tageslichttechnik AG“).

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Design-Tageslicht-Programm

JET-Gruppe: „Ambiente“-Produktreihe schafft neue Ausblicke

Design-Tageslicht-Programm

JET-Glasslight: Attraktives Gestaltungselement für das Flachdach.

Funktionalität trifft Design: Mit ihrer neuen „Ambiente“-Produktreihe legt die JET-Gruppe (Hüllhorst) einen besonderen Fokus auf gestalterische und qualitative Akzente. Das erweiterte Produktsortiment beinhaltet Flachdach-Designprodukte für Büro-, Verwaltungs-, Kommunal- und Wohnbauten mit guter Wärme- und Schallisolierung. Unter dem Namen „Ambiente“ vereint der ostwestfälische Hersteller von Tageslichtsystemen damit bewährte Produkte aus dem bestehenden Sortiment mit neuen Tageslichtelementen: „Glasslight“, „Skysight“ und die Lichtkuppel „Top 90 Komfort“ erweitern das Angebot mit weiteren Gestaltungselementen und bedarfsgerechten Funktionen. Natürliche Raumausleuchtung, hoher Bedienkomfort und individuell konfigurierbare Funktionen runden das neue Produktsortiment ab.

Im Industriebau ist der Einsatz von Tageslichtelementen in Form von Lichtbändern oder Lichtkuppeln gängige Praxis. Multifunktionssysteme bieten dabei neben natürlicher Beleuchtung auch die Möglichkeit zur Lüftung. Zudem leisten sie – ausgelegt als natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG) – einen wichtigen Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz. Gleiches gilt für die neue Produktreihe „Ambiente“ der JET-Gruppe (Hüllhorst), die speziell auf die individuellen Anforderungen von Flachdächern in Büro-, Verwaltungs-, Kommunal- und Wohngebäuden zugeschnitten ist. Sie soll dank natürlicher Beleuchtung und Lüftung für eine behaglichere Arbeits- oder Wohnatmosphäre sorgen. Weitere Komfortfunktionen wie Verschattung, Wind- und Regen-Steuerung sowie unterschiedliche Designs bieten zusätzliche Gestaltungs- und Funktionsmöglichkeiten. So kann auch die Rauchableitung für Treppenhäuser ein neues Gesicht bekommen.

Ambiente-Produktreihe für besondere Ansprüche

Für den Einsatz in nicht industriell genutzten Gebäuden hat die JET-Gruppe ihr Produktsortiment neu strukturiert und deutlich erweitert. Neben den bewährten Produkten der „JET-ISO-Glasreihe“ ergänzen ab sofort weitere Elemente das Produktsortiment. „Mit den Tageslichtelementen ‚Glasslight‘, ‚Skysight‘ und der Lichtkuppel ‚Top 90 Komfort‘ bieten wir jetzt eine noch attraktivere Auswahl an“, erklärt Bert Barkhausen, Produktmanager der JET-Gruppe. „Gestalterische Aspekte spielen hierbei eine ebenso wichtige Rolle wie individuell für jeden Bedarf anpassbare Funktionen. Gute bauphysikalische Eigenschaften im Bereich Wärme- und Schallisolierung sorgen damit für zusätzliches Energieeinsparpotential und einen deutlich erhöhten Lärmschutz – beispielsweise im Vergleich zu einer Standard-Lichtkuppel.“

„JET-Glasslight“: Mehr Gestaltungmöglichkeiten für Flachdächer

Das neue Tageslichtsystem „JET-Glasslight“ ist ein ebenes Tageslichtelement mit Isolierverglasung. Thermisch getrennte Aluminium-Lüfterrahmen mit abgerundeten und RAL-beschichteten Außenprofilen setzen gestalterische Akzente. Die Structural-Glazing-Optik der Verglasung mit integrierter Neigung von vier Grad ermöglicht einen ungehinderten Wasserablauf und macht sie somit pflegeleicht. Durch senkrechte Aufsetzkränze entspricht die Lichteintragsfläche in etwa der Deckenöffnung und bietet damit vollen Lichteintrag. Die optional erhältliche Lüftung erfolgt durch einen profilintegrierten Lüftungsmotor, der weder die Sicht noch die Gestaltung beeinträchtigt. Eine ebenfalls erhältliche elektromotorisch betriebene textile Außenverschattung wirkt effektiv gegen störende Sonneneinstrahlung und hemmt damit den Wärmeeintrag. Über eine Funk-Fernbedienung ist zudem eine komfortable Steuerung der Funktionselemente möglich.

„JET-Skysight“: Hohe Energieeffizienz mit Weitblick

Steigende energetische Anforderungen an die Bauteile machen eine erhöhte Dämmleistung notwendig. Das Tageslichtelement „JET-Skysight“ ist mit einem dreifach isolierten Stufenglas ausgestattet, das einen ungehinderten Wasserablauf bietet. Dieser Effekt kann durch den Einsatz eines zusätzlich erhältlichen Adapterrahmens mit sieben Grad Neigung verstärkt werden. Zusammen mit gedämmten glasfaserverstärkten Kunststoff-Aufsetzkränzen (GFK) erreicht das Tageslichtelement Gesamt-U-Werte (UW-Wert) von bis zu 0,83 W/(m²K). Diese unterschreiten deutlich die Anforderungen der aktuell gültigen EnEV sowohl für den Verwaltungs-, Büro- und Kommunal- als auch für den Wohnbau. Für Lichtkuppeln gilt hier jeweils ein Referenz-UW-Wert von maximal 2,7 W/(m²K), während beispielsweise für Dachflächenfenster ein UW-Wert von 1,4 W/(m²K) anzusetzen ist. Darüber hinaus wurde die Luftdichtigkeit des Gesamtproduktes untersucht und in die höchste Dichtigkeitsklasse (Klasse 4) eingestuft. Die Verglasung wurde gemäß GS-Bau 18 geprüft und durch die Berufsgenossenschaft als „permanent durchsturzsicher“ zertifiziert. Zusätzlich kann eine Lüftungsfunktion durch hochwertige Kettenschubmotoren erfolgen.

„JET-Top 90 Komfort“: Lichtkuppel mit vollem Durchblick

„Im Zuge der Erweiterung unserer Produktreihe erlebt nun auch die Lichtkuppel eine gewisse Renaissance“, so die Einschätzung von Barkhausen. Die Lichtkuppel JET-Top 90 Komfort ermöglicht in der Ausführung als vierschalige Konstruktion einen Ug-Wert von 1,5 W/(m²K) und erreicht mit entsprechend ausgewählten Aufsetzkränzen UW-Werte von bis zu 1,17 W/(m²K). „Durch eine komplett klare Verglasung ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten und ganz andere ‚Ausblicke‘.“ Auf diese Weise bieten sich – abhängig von der geplanten Anwendung – auch für günstigere Produkte neue Einsatzbereiche im Büro-, Verwaltungs-, Kommunal- sowie Wohnbau.

Weitere Informationen zum neuen „Ambiente-Produktsortiment“ erhalten interessierte Dachprofis, Architekten und Bauherren direkt bei der JET-Gruppe in Hüllhorst: bestellbar per Telefon (05744-5030) oder per E-Mail (info@jet-gruppe.de).

Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: http://www.dako-pr.de/service/pressemitteilungen/news-details/article/design-tageslicht-programm/32.html

Die „JET-Gruppe“ mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) ist ein europaweit führender Anbieter von Tageslicht-Lösungen sowie Rauch- und Wärmeabzugs-Systemen (RWA). Zu den Hauptprodukten zählen dabei insbesondere Lichtkuppeln und Lichtbänder, die schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau eingesetzt werden. Europaweit werden zunehmend auch die Flachdächer von Wohnungsbauten mit Qualitäts-Produkten aus Glas von JET ausgestattet. Die „JET-Gruppe“ ist in Deutschland an insgesamt fünf Standorten vertreten. Hinzu kommen Niederlassungen in Polen („JET Grupa Polska“), in Dänemark („Multi-Lite A/S“) sowie aktuell in der Schweiz („JET Tageslichttechnik AG“).

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Sicherheit dank fachmännischer Wartung

Regelmäßige Wartung und Instandsetzung von RWA-Anlagen erhöhen den Bestandsschutz

Zuverlässige Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sorgen für eine schnelle und effektive Rauchableitung aus Gebäuden. Um ihre langfristige Funktionssicherheit zu gewährleisten, sind regelmäßige Wartungsintervalle und Instandsetzungen von entscheidender Bedeutung. Hierzu bietet die Jet-Gruppe (Hüllhorst) ein besonderes Serviceangebot an: Ihr RWA-Wartungsdienst ist bundesweit vertreten und nimmt als Hersteller und Errichter von RWA-Anlagen deren fachgerechten Einbau sowie regelmäßige Wartungen und Instandsetzungen vor. Interessierte Gebäudebetreiber und Dachprofis können jetzt weitere Informationen zum Thema Service und Wartung von RWA-Anlagen direkt bei der Jet-Gruppe anfordern – per Fax (05744-50340) oder per E-Mail (info@jet-gruppe.de).

Der Einbau von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) ist ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Im Falle eines Feuers entstehen – neben der enormen Hitze und den zerstörerischen Flammen – auch undurchsichtiger Rauch und heiße, toxische Gase, die schnellstmöglich abgeleitet werden müssen. Brände mit starker Rauchentwicklung bergen erhebliche Gefahren für Menschen und Sachwerte. Dabei führen insbesondere Industriebrände häufig zu hohen Sachschäden von mehreren hunderttausend Euro. Neben dem unmittelbaren Brandschaden treten auch oft Folgeschäden wie beispielsweise finanzielle Verluste durch Produktionsstillstand ein. Es besteht zudem das Risiko, dass geschädigte Betriebe durch die Brandfolgen ihre Geschäfte nicht wieder aufnehmen können, da beispielsweise bestehende Kunden zur Konkurrenz abwandern oder auch der wirtschaftliche Schaden zu gravierend ist. Mit RWA-Systemen ausgestattete Lichtkuppeln und Lichtbänder auf Flachdächern hingegen erhöhen durch ihre Funktionsweise erheblich die Sicherheit. Denn: Bei beginnender Rauch- und Wärmeentwicklung öffnen sich die eingebauten Kuppeln oder auch Klappen automatisch. Auf diese Weise wird die Ausbreitung schädlicher Rauchgase stark reduziert und dadurch die Löscharbeiten für die Feuerwehr erheblich erleichtert.

Je nach Gebäude und Hersteller sind unterschiedliche RWA-Beschläge erhältlich. Moderne elektromotorisch angetriebene Öffnungsmechanismen, beispielsweise mit 24 Volt oder auch mit 48 Volt Spannung, sollten beim Einbau fachmännisch und korrekt angeschlossen werden, um mögliche Fehlfunktionen wie Leistungsausfälle oder Kompatibilitätsprobleme verschiedener Bauteile zu vermeiden. Bereits bei der Auslegung der RWA-Zentrale ist bei modernen elektromotorisch angetriebenen RWA das Verlegen der Leitungen von besonderer Bedeutung: Hierbei gilt es besonders zu beachten, dass die maximale Stromaufnahme der Öffnungssysteme und die Lüftungslinien berücksichtigt werden. Andernfalls kann es bei hoher Schnee- oder auch Windlast zu Störungen der Öffnungssysteme und damit zum Versagen der RWA-Funktion kommen. Die Installation von RWA-Anlagen unterliegt daher strengen Vorschriften und gesetzlichen Regelungen, wie der Musterbauordnung, den Landesbauordnungen, den Verordnungen der einzelnen Bundesländer sowie den Normen DIN 18232 und 57833. Neben den baurechtlichen Vorschriften stellt der Verband der Schadensversicherer noch weitergehende Anforderungen, die in der VdS-Richtlinie VdS/ CEA 4020 aufgeführt sind. Diese geht in ihren Schutzzielen über den reinen Personenschutz hinaus und berücksichtigt insbesondere auch das Sachvermögen.

Nicht nur ein fachgerechter Einbau, sondern auch regelmäßige Wartungsintervalle und Instandsetzungsarbeiten sind in den einschlägigen Normen als Stand der Technik verankert und für eine planmäßige Funktionstüchtigkeit unabdingbar.

Sicherheit durch regelmäßige Wartung

Bei Vernachlässigung der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichten drohen Bauherren oder Gebäudebetreibern zudem sowohl zivil- als auch strafrechtliche Konsequenzen. Die wichtigsten normativen Vorschriften – die DIN 57833,18232 und 31051 – sowie die VdS/ CEA-Richtlinie 4020 der VdS Schadenverhütung bilden die rechtliche Basis für einen effektiven Brandschutz.

Die DIN 57833 Teil 1 beispielsweise schreibt vor, in regelmäßigen Abständen nach Angaben des Herstellers – mindestens jedoch einmal jährlich – die technischen RWA-Anlagen zu warten. In der DIN 18232 Teil 2, Kapitel 10.2 wird zudem auch die Wichtigkeit einer fachgerecht ausgeführten Wartung und Instandhaltung von RWA-Anlagen deutlich: Demnach sind nur qualifizierte Fachfirmen zu der Durchführung berechtigt. „Als Fachfirma bieten wir die gesetzeskonforme Gewährleistung für eine sachgemäße Wartung und Instandhaltung der RWA-Anlagen an. Zudem ist durch den bundesweit vertretenen Jet-RWA-Wartungsdienst eine schnelle und effektive Funktionssicherheit direkt vor Ort gegeben“, erklärt Sergej Feller, Entwicklungsingenieur bei der Jet-Gruppe.

Wartung durch qualifiziertes Fachpersonal

Die Wartung einer RWA umfasst die Pflege und Überprüfung aller Komponenten, sowie eine regelmäßige Instandsetzung beschädigter oder defekter Elemente. Bei einem Austausch von Verbrauchs- oder Ersatzteilen ist auf die Systemkompatibilität der Anlagenteile zu achten. Daher dürfen nur Ersatzteile mit entsprechender Kennung oder Originalbauteile verwendet werden. Um eine zuverlässige Funktionstüchtigkeit der technischen Anlagen sicherzustellen, ist bereits der sachgemäße Einbau durch qualifizierte Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung, so Feller. „Bei Elektrikern, die nicht mit den herstellerspezifischen Produktkenntnissen der RWA-Anlagen vertraut sind, können sich bei der Installation und Inbetriebnahme Fehler einschleichen.“ In diesem Fall kann es beispielsweise zu einer falschen Anordnung der Endmodule kommen. Diese sorgen dafür, dass die Leitungen zu den angeschlossenen Meldern und Antrieben kontinuierlich auf Kabelbruch und Kurzschlüsse kontrolliert werden. Dazu müssen sie jedoch bereits beim Anschluss der RWA-Zentrale richtig positioniert worden sein.

„Um diese Probleme zu vermeiden, sind in unseren RWA-Systemen die Motorendmodule bereits integriert, so dass eine Falschpositionierung der Module ausgeschlossen werden kann. Zudem bieten wir zu jeder RWA-Anlage ein individuelles Serviceangebot an. Dieses umfasst nicht nur den Einbau, sondern auch Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten der gesamten Anlage durch einen geschulten Techniker“, betont Feller. Wartungsverträge mit dem Hersteller seien zudem ein sicherer Weg, vorgeschriebene Wartungstermine einzuhalten und Veränderungen an der Anlage sofort zu detektieren. Durch die vertragliche Grundlage bleiben auch die jährlichen Wartungskosten kalkulierbar. Die VdS-Errichteranerkennung sowie die DIN EN ISO 9001-Zertifizierung der Jet-Gruppe gewährleisten eine fachgerechte Handhabung bei der Wartung firmeneigener RWA und bieten zusätzlich auch einen umfangreichen Wartungsservice für Fremdanlagen an.

Weitere Informationen zum Thema „Service und Wartung von RWA-Anlagen“ sowie zum weiteren Portfolio von Jet können interessierte Gebäudebetreiber und Dachprofis jetzt direkt bei der Jet-Gruppe anfordern – per Fax (05744-50340) oder per E-Mail (info@jet-gruppe.de).
Ob Neubau, Instandsetzung, Teil- oder Kompletterneuerung: Die Jet-Gruppe mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) bietet vielfältige Produkte zur natürlichen Beleuchtung, zur Be- und Entlüftung sowie zum Rauch- und Wärmeabzug an. Die Einsatzgebiete liegen schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau. Das Leistungsspektrum der derzeit rund 400 Jet-Mitarbeiter an insgesamt fünf Standorten in Deutschland und einer Niederlassung in Polen erstreckt sich von der Entwicklung und Projektierung bis hin zur Herstellung und Montage. Die Jet-Gruppe gehört dem internationalen Baustoffkonzern CRH plc mit Sitz in Dublin (Irland) an. Nähere Informationen: www.jet-gruppe.de.
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Bert Barkhausen
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Pressemitteilungen

Neuer Eigentümer für Jet-Gruppe und Plastic Rooflight-Gruppe

CRH veräußert Tageslicht- und RWA-Sparte an Investmentfond „H2 Equity Partners“

Die deutsche „Jet-Gruppe“ und die niederländische „Plastic Rooflight-Gruppe“ wurden jetzt vom Investmentfond „H2 Equity Partners“ übernommen. Die selbstständigen Anbieter von Systemlösungen im Bereich Tageslicht und Rauch- und Wärmeabzug (RWA) gehörten bislang dem internationalen Baustoffkonzern CRH plc mit Sitz in Dublin (Irland) an. Dieser hat sich nun mit H2 auf die Übernahme der beiden leistungsstarken Tageslicht- und RWA-Anbieter geeinigt. Jet und Plastic Rooflight operieren dabei weiterhin eigenständig, werden aber unter einer gemeinsamen Management-Führung zusammengeschlossen. Hauptsitz der neuen Unternehmensgruppe wird Hüllhorst (Deutschland).

Zusammenschluss im Tageslichtsektor: Die beiden Unternehmensgruppen Jet (Deutschland / Polen) und Plastic Rooflight (Niederlande / Großbritannien) wurden jetzt zusammengeschlossen und vom Investmentfond H2 Equity Partners übernommen. Die private Investoren-Gruppe hat sich auf Investments in mittelständische Unternehmen spezialisiert. H2 wurde im Jahr 1991 gegründet und ist in den Benelux-Ländern, in Deutschland und in Großbritannien aktiv. Der Investor hat sich jetzt mit dem international tätigen Baustoffkonzern CRH plc mit Sitz in Dublin (Irland) auf die Übernahme der Jet- sowie der Plastic Rooflight-Gruppe (PR) geeinigt. Beide Unternehmen gehörten bislang der Tageslicht- und RWA-Sparte „CRH Rooflight & Ventilation“ an.

Gemeinsames Management

Die beiden Gruppen haben sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Lichtkuppeln und Lichtbändern sowie Techniken zur täglichen Lüftung und für den Rauch- und Wärmeabzug spezialisiert. Sie operieren nach der Übernahme weiterhin eigenständig, sind nun allerdings einer gemeinsamen Management-Führung unterstellt: Der bisherige Jet-Geschäftsführer Geert Kessels wird diese Aufgabe künftig für beide Marken wahrnehmen. Kessels löst damit auch Rob Verwer als Geschäftsführer der PR-Gruppe ab, der das Unternehmen nach dem Gesellschafterwechsel auf eigenen Wunsch verlassen hat. „Wir danken Herrn Verwer für seinen Einsatz bei Plastic Rooflight und auch für die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Gesellschafterwechselprozess unserer Unternehmen“, betont Kessels.

Die operativen Strukturen innerhalb der Gruppen und ihrer jeweiligen Unternehmen bleiben zunächst unverändert. So werden beispielsweise auch die bisherigen Produktnamen sowie deren Ansprechpartner beibehalten. Auch die Unternehmens-Standorte bleiben bestehen. So ist die Jet-Gruppe mit ihren Werken Jet Brakel Aero (Voerde), Jet Rawa (Berlin), Jet Lichtkuppelzentrum (Nürnberg), Jet Steinbrecher (Kirchzarten) und Jet Tageslicht & RWA (Hüllhorst) an fünf Orten in Deutschland sowie mit einer Niederlassung in Polen (Wrze?nia) vertreten. Plastic Rooflight versorgt mit BIK und Vaculux den niederländischen sowie mit Cox den britischen Markt. „Wir sind überzeugt, dass sich die Geschäftsaktivitäten von Plastic-Rooflight und Jet gegenseitig stärken werden“, erklärt Kessels. „In einem ersten Schritt werden wir einen Strategieplan für die Zukunft der neuen Gruppe entwickeln. Unser Ziel ist gemeinsames Wachstum – und dabei werden wir von unserem neuen Investor H2 ideal unterstützt“.

Hintergrund

Die Jet-Gruppe und die Plastic Rooflight-Gruppe – mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) – bieten vielfältige Produkte zur natürlichen Beleuchtung, zur Be- und Entlüftung sowie zum Rauch- und Wärmeabzug an. Die Einsatzgebiete liegen schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau. Derzeit arbeiten rund 550 Beschäftigte an insgesamt fünf Standorten in Deutschland, zwei in den Niederlanden und jeweils einer Niederlassung in Polen und Großbritannien. Die Jet- und PR-Gruppe gehören dem Investmentfonds „H2 Equity Partners“ an. Im Jahr 2010 belief sich der Gesamtumsatz beider Gruppen auf über 100 Millionen Euro.
Ob Neubau, Instandsetzung, Teil- oder Kompletterneuerung: Die Jet-Gruppe mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) bietet vielfältige Produkte zur natürlichen Beleuchtung, zur Be- und Entlüftung sowie zum Rauch- und Wärmeabzug an. Die Einsatzgebiete liegen schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau. Das Leistungsspektrum der derzeit rund 400 Jet-Mitarbeiter an insgesamt fünf Standorten in Deutschland und einer Niederlassung in Polen erstreckt sich von der Entwicklung und Projektierung bis hin zur Herstellung und Montage. Die Jet-Gruppe gehört dem internationalen Baustoffkonzern CRH plc mit Sitz in Dublin (Irland) an. Nähere Informationen: www.jet-gruppe.de.
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Jet-Gruppe: Internet-Auftritt in neuem Gewand

Lichtkuppel-Hersteller präsentier optimierte Webseite

Hüllhorst – Mit einem vollständig überarbeiteten Internet-Auftritt präsentiert sich jetzt die Jet-Gruppe aus Ostwestfalen. Die Inhalte sowie die visuelle Darstellung der Internetseite wurden dabei neu konzipiert und grundlegend verbessert. Die Webseite des Lichtkuppel-Herstellers basiert jetzt auf aktuellen technischen Standards – mit nützlichen Anwendungen für Dachprofis und Architekten. Dazu zählt auch die „Jet-Datensammlung“, die das individuelle Speichern von verschiedenen Produktinformationen, Grafiken und Skizzen möglich macht. Zu sehen sind alle Neuheiten unter www.jet-gruppe.de.

Seit Mitte Januar ist der neue Internetauftritt der Jet-Gruppe im Netz freigeschaltet. Er enthält neben Informationen über das Unternehmen aus Hüllhorst (Ostwestfalen) vor allem Wissenswertes über die vielfältigen Produkte der Jet-Gruppe: Dazu zählen insbesondere Lichtbänder, Lichtkuppeln, Pyramiden, RWA- und Lüftungsprodukte sowie Verglasungen im Architekturbau. Bei der Internetpräsenz wurde besonders großer Wert auf hohe Benutzerfreundlichkeit gelegt. So stehen in der neuen, umfangreichen Online-Datenbank Ausschreibungstexte, Skizzen und Broschüren auf einfache Weise zum Download bereit. Veranschaulicht werden alle Jet-Produkte durch ein umfangreiches Angebot an grafischen Abbildungen und Fotos. Die Datenbank ist so aufgebaut, dass sie mit wenigen Klicks den Zugang zu allen gewünschten Informationen ermöglicht. Speziell für Architekten und Dachprofis bietet die Jet-Gruppe zusätzliche Fachinformationen an: Sie können weiterhin online einen kostenlosen Ordner bestellen, der alles Wissenswerte zu aktuellen Jet-Produkten enthält. Planer finden auf der neuen Internetseite außerdem Ausschreibungstexte und CAD-Zeichnungen, die ihnen die tägliche Arbeit erleichtern.

Eine weitere interessante Neuerung für Architekten und Dachprofis ist die „Jet-Datensammlung“: Sie können dort Dokumente, Abbildungen sowie Skizzen individuell zusammenstellen und für den nächsten Besuch dauerhaft speichern. Nach Angabe seiner E-Mail-Adresse erhält der Nutzer ein Passwort, mit dem er seine Datensammlung jederzeit wieder aufrufen kann. Neu an der Internetpräsenz ist zudem auch die interaktive Gebäudevisualisierung: Sie veranschaulicht anhand eines beispielhaften Objekts die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Jet-Erzeugnisse. Mit einem Klick auf das bevorzugte Produkt erhält der Besucher sofort weitere Informationen wie Benennung oder technische Eigenschaften.

Alle Neuerungen und das breite Informationsangebot auf der Jet-Webseite finden Interessierte im Internet unter www.jet-gruppe.de.

Dieser Text ist auch online abrufbar unter www.jet-gruppe.de (Rubrik: Presse) oder www.dako-pr.de (Rubrik: Service).
Ob Neubau, Instandsetzung, Teil- oder Kompletterneuerung: Die Jet-Gruppe mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) bietet vielfältige Produkte zur natürlichen Beleuchtung, zur Be- und Entlüftung sowie zum Rauch- und Wärmeabzug an. Die Einsatzgebiete liegen schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau. Das Leistungsspektrum der derzeit rund 400 Jet-Mitarbeiter an insgesamt fünf Standorten in Deutschland und einer Niederlassung in Polen erstreckt sich von der Entwicklung und Projektierung bis hin zur Herstellung und Montage. Die Jet-Gruppe gehört dem internationalen Baustoffkonzern CRH plc mit Sitz in Dublin (Irland) an. Nähere Informationen: www.jet-gruppe.de.
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