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LOW CARB – der Start in den Sommer

Endlich steht der Sommer vor der Tür.

Wissen Sie schon, was Sie kochen könnten?

Bildgestaltung mit freundlicher Genehmigung von de.photofacefun.com.

 

Ob Fisch, Fleisch oder vegetarisch – in dem Koch/Back-Buch „Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of“ finden Sie vielseitige, köstliche Rezeptideen für ein gelungenes Menü. Einfach durchstöbern und neue Lieblingsrezepte entdecken!

Gesunde 555 „kohlenhydratarme“ Osterrezepte läuten das Frühjahr ein.

 

  • Low-Carb: 555 Rezepte/Best Of

Autoren: Sabine Beuke & Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-10: 3738636773 und ISBN-13: 978-3738636772

Taschenbuch: 244 Seiten, Sprache: Deutsch – € 9,99

Kindle: € 7,99

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Jutta Schütz

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Germanija – Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde

Dmitirij Belkins etwas andere Einwanderungsgeschichte wirft einen Blick auf die jüngere deutsche Vergangenheit

Germanija - Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde

Deutsche Zeitgeschichte im Spiegel einer sehr persönlichen und zugleich politischen Erzählung, die ihr Licht auch auf die heutige turbulente Zeit der Einwanderung wirft.

„Der Frage ‚Was bist du denn?‘ versuche ich gerne auszuweichen. Jüdisch? Ja! Deutsch? Klar! Erwachsen? Gewiss! Russisch geprägt? Selbstverständlich! Mit der Ukraine eine gespaltene Verbundenheit empfindend? O ja! Europäisch? Unbedingt, jedoch mit kritischen Abstrichen in Richtung Brüssel! Und ich bin ein Historiker, der hofft, das alles differenziert und im geschichtlichen Kontext zu betrachten. Vieles von dem, was ich in diesem Buch erzähle, klingt paradox und ist in einer Grauzone zwischen pathetischem Drama, unverhoffter Komik, der großen Ahnungslosigkeit und einer ersehnten Normalität zu verorten. Doch ich betrete diese Zone gern. Wahrscheinlich bin ich nur in ihr richtig zu Hause. Denn so waren sie, unsere zwei Jahrzehnte zwischen Deutschland und überall.“ schreibt der Autor über seine heutige Situation.

Im Dezember 1993, Dnepropetrowsk, Ukraine, nimmt der 22-jährige Dmitrij Belkin drei Taschen und sechs Bücher, setzt sich in einen Bus und fährt ins völlig Ungewisse, nach Deutschland, wie eine Viertelmillion andere Juden aus der Ex-UdSSR auch. Er kommt als Einwanderer in ein Land im Umbruch: Sein postsowjetischer Blick trifft auf die alte und die neue Bundesrepublik, in der für ihn und seine Familie eine jüdische Selbstentdeckung möglich wird.
In seinem Buch erzählt Belkin von der Ankunft in Tübingen, dem Leben im Flüchtlingsheim, Begegnungen auf dem Amt. Von mitgebrachten Klischees über ein fremdes Land, dessen Dichter und Denker er schon lange liebt, und der brutalen Einsamkeit vor Ort. Von Univorlesungen, in denen er kaum die Hälfte versteht, und von großem Heimweh, das ihm in der Ferne die eigene jüdische Herkunft näher bringt. Beherzt, selbstironisch und voller Esprit zeichnet er die Geschichte einer Migration in all ihren Facetten. Und die Verwandlung eines ängstlich beobachten Gastes in einen kreativen Akteur.

Der Autor
Dmitrij Belkin, geboren 1971 in der Ukraine (damals UdSSR), kam 1993 als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. In Tübingen schloss er sein bereits in der Ukraine begonnenes Studium der Geschichte und Philosophie mit Promotion ab. Nach Stationen am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte, beim Jüdischen Museum Frankfurt, beim Fritz Bauer Institut und einem Jahr in den USA ist er heute als Referent beim jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich-Studienwerk und als Publizist in Berlin tätig, wo er mit seiner Familie lebt.

Dmitrij Belkin
Germanija
Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde
202 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, EUR 19,95/EUA 20,60/sFr 25,30
ISBN 978-3-593-50580-0
Erscheinungstermin: 08. September 2016

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

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Die Sau ist nackt – Das Weib muss weg

Zum Schweinefleischtabu bei Muslimen und Juden und dem Verhüllungsgebot

Die Sau ist nackt - Das Weib muss weg

Schweinefleischtabu

Viele werden sich noch an die Filmkomödie „Das Schwein von Gaza“ erinnern, wo ein palästinensischer Fischer ein Schwein aus dem Meer fischt, was nun alle nur erdenklichen Probleme zur Folge hat. Was die beiden Parteien, hier Palästinenser, dort Juden, vereint, ist die Abscheu vor dem Schwein. Es bekommt sogar Wollsocken verpasst, da das unreine Viech nicht den heiligen Boden des Landes berühren darf.

Woher rührt aber der Ekel vor dem armen Tier? Was steckt hinter der Geschichte? Das Schweinefleischverbot führen viele auf die früher häufigen Fadenwürmer (Trichinen) zurück, aber die gab es in Europa noch häufiger als im Orient. Von muslimischer Seite war kürzlich mal zu hören, dass „die gegenwärtige Steigerung zum Hang zur Homosexualität mit dem Verzehr von Schweinefleisch in Verbindung stehen könnte“.
Die Porcophobie, die Angst vor Schweinen, im Judentum zu finden, von den Moslems übernommen, dürfte also andere Gründe haben.
Schwein, wie auch Hund – ein weiteres unreines Gräuel in der muslimischen Welt – wurden am Haus gehalten, treiben´s offen unter aller Augen miteinander und stören durch ihre zügellose Annäherungen. Während der Hund als Hüter, Wächter, Jagdhund auch eine gewisse Achtung genießt, besitzt das Schwein über die Verwertung seines Körpers, Fleisch, Haut (Leder) und Borsten hinaus, keine weiteren nützlichen Qualitäten.

Wie spielt das Verhüllungsgebot für Frauen nun dahinein?
Nun, je stärker die sexuelle Unterdrückung in einer Gesellschaft, desto mehr stört alles, was irgendwie sexuell gefärbt ist, insbesondere ist blanke Haut ein Greuel, dito offenes Haar, denn nur so sieht der Mann seine Frau(en). Unbewusst erinnert das Schwein an ein eigenes Verlangen, zumal sein Haarkleid seit langer Zeit durch Domestizierung weitgehend verloren ging. Es ist nackt.

Frauen, die sich europäisch kleiden, Haut zeigen, sind eine wandelnde Provokation, denn fortwährend quellen die verbotenen Wünsche hoch. Die muslimische Frau z.B. muss daher möglichst bedeckt und geschlechtsneutral in der Öffentlichkeit daherkommen. Im Extremfall wird sie in eine Art Kartoffelsack gesteckt, die Burkha.
Soweit das Fazit. Erläutert wird die Geschichte, die nebenher auch noch das Geheimnis um die Bloody Mary enthüllt, im Buch
Die Sau ist nackt – Das Weib muss weg , z.Zt. nur bei Amazon als E-Book, Asin B010VXLNRY.

Verlag. Gründung 1984.

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Menschenrechte unter Vorbehalt

Im Buch Menschenrechte unter Vorbehalt untersucht Michael Buchrainer die Demokratietauglichkeit von Bibel und Koran – und kommt zu einem brisanten Ergebnis

Menschenrechte unter Vorbehalt

Ausgehend von seiner Überzeugung, dass es für ethisches Handeln keines religiösen Glaubens und schon gar nicht einer Berufung auf althergebrachte „heilige“ Texte bedürfe, deckt Buchrainer auf, in welchem Maße die ideologische Einengung auf einen Gott das friedliche Zusammenleben in multireligiösen Gesellschaften aufs Spiel setzt. Dabei nimmt er keine Rücksicht auf dogmatische Einwände, die die Grundlagen religiöser Lehren gegen eine kritische Analyse immunisieren wollen.

„Dass manche Gläubige dies als arrogant und beleidigend empfinden, dürfte eher der Projektion ihres eigenen absoluten Wahrheitsanspruchs geschuldet sein – besonders dann, wenn aus diesem Anspruch, ein gottgefällig geregeltes Leben zu führen, auch noch ein glaubensgewisses Gefühl der Überlegenheit resultiert“, so Buchrainer, der die fragwürdige Geschlossenheit einer rein theologischen Reflektierkunst bemängelt: „Sie mag vielleicht ein in sich schlüssiges System bilden, präsentiert sich aber schlussendlich doch immer nur als eine Harmonie der Täuschungen.“

Freiheit, Gleichberechtigung und ein demokratischer Rechtsstaat – hierin sieht der Autor die Grundfesten eines friedlichen Zusammenlebens, das über die Einschränkungen religiöser Weltanschauung auf entscheidende Weise hinausreicht: Der einzelne Mensch werde in seinen ganz persönlichen Individualrechten vor kollektiv-totalitärer Bevormundung geschützt, wie sie mit religiösen Verhaltenskodizes einhergehe. Und das ohne Bezugnahme auf ein behauptetes Jenseits, das im theozentrischen Denken monotheistischer Religionen Buchrainers Analyse zufolge bestehende Machtverhältnisse untermauere.

„Die Predigten und Ansprachen der Kleriker aller Religionen leiten ihre religiös-moralischen Ansprüche letztlich immer aus ihren jeweiligen Heiligen Büchern ab“, schreibt Buchrainer. Diese Bücher seien schlicht menschlichen Ursprungs und nicht göttliche Offenbarung, letztlich handele es sich um „Mythos, Erfindung, Behauptung und Polemik.“ Und oft genug würden sie vermeintlich gottgewollte Pflichten einfordern, ohne im gleichen Zuge individuelle Rechte anerkennen zu wollen, indem archaisch-religiöse Traditionen dem zivilisatorisch-ethischen Fortschritt entgegenge-stellt würden.

Scharf kritisiert Buchrainer die Verquickung wirtschaftlicher Interessen mit dem Verteidigen eines gemeinsamen ethischen Bezugrahmens in der Politik als „trauriges Kapitel politischer Doppelmoral und Heuchelei.“ Seiner Auffassung nach muss es Aufgabe eines freiheitlichen und säkular-demokratischen Staates sein, dem Deutungs- und Normierungsanspruch jeder Ideologie, die sich über die Menschenrechte stellen möchte, entgegenzutreten und damit unverrückbar den absoluten Vorrang der Grundrechte für alle Staatsbürger sicherzustellen: „Jede religiöse Freiheit muss dort enden, wo sie zu Lasten anderer die verfassungsmäßig geltende Rechtsordnung relativiert. Sonderrechte sind per se ausschließend und tragen nicht zur Integration bei, sondern trennen die Gesellschaft in willkürlich definierte Bestandteile.“

Buchrainers Fazit: „Das ambitionierte Projekt der allgemeinen Menschenrechte als individuelle Persönlichkeitsrechte ist fundamental mit der Würde, der Freiheit und Gleichberechtigung aller Menschen verbunden. Diese Rechte müssen daher universell und unteilbar sein, nicht obwohl, sondern gerade weil sie quer zu den Kulturen, Religionen oder anderen Ideologien stehen und nicht von deren kollektivistischen Ansprüchen und Willkür relativiert werden dürfen.“

Über den Autor
Michael Buchrainer, Jahrgang 1950, studierte zunächst Architektur, ehe er sich ganz der Musik zuwandte. Er ist Gitarrist, Komponist und seit 1977 am Landeskonservatorium für Vorarlberg auch pädagogisch tätig. Der Autor ist verheiratet und hat zwei Söhne.

tao.de ist ein Selfpublishing-Portal, das AutorInnen mit den Themengebieten Neues Bewusstsein, Ganzheitliche Gesundheit und Spiritualität bei allen Schritten von der Idee über die Produktion von Büchern und ebooks bis zu ihrer Vermarktung begleitet. tao.de ist der Selfpublishing-Verlag der J.Kamphausen Mediengruppe.

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Bosnien & Israel: Chronik einer wahren Freundschaft

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Bosnier und Israelis (Juden) haben etwas gemeinsam sie sind Opfer der Geschichte geworden doch beide Völker beweisen sich immer wieder aufs Neuste die wahre Freundschaft zwischen Israelis und Bosniern.
Sie sind Verbunden durch die Vergangenheit und die Gegenwart doch die Frage ist.
Wie kann es sein ­das zwei Völker mitten in Europa Opfer eines Genozids geworden sind wie konnte es so weit kommen ­das 7 Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg durch die Vernichtung der Nationalsozialisten ums Leben kam und rund 200.000 Bosnier durch die Vernichtung der Serben im Bosnienkrieg von 1992 bis 1995.
Eine Geschichte zweier Völker, die von ihren Nachbarn gehasst und verachtet werden und wo die Nachbarn am liebsten die Auflösung der Staaten haben möchten.

Zumal Israel auf der einen Seite nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Staat gegründet noch in derselben Nacht wurde Israel von allen arabischen Ländern der Krieg erklärt.
In Iran, den Palästinenser Gebieten, Jordanien, Syrien und im Libanon würde man den jüdischen Staat am liebsten vernichten und die Israelis gleich mit.
Seit der Gründung Israels herrschte dort nie ein richtiger Frieden das hat sich bis heute nicht geändert.

Auf der anderen Seite Bosnien und Herzegowina ebenfalls noch in derselben Nacht der Gründung des Staates wurde ihnen der Krieg seitens der Serben und der Kroaten erklärt.
Dabei gingen Kroaten und Serben zuerst miteinander gegen die Bosnier vor und man hatte sogar Teilungspläne, wo Bosnien und Herzegowina am Fluss Neretva aufgeteilt werden sollte.
Nicht nur die Verbundenheit in der Vergangenheit ist der Grund für diese Freundschaft zwischen Bosniern und Israelis so war Israel 1992 der erste Staat, der nur wenige Minuten nach der Unabhängigkeitserklärung Bosnien als einen souveränen Staat auf dem Balkan anerkannt hat.

Doch auch die Gegenwart verbindet viele israelische und bosnische Familien so Heiraten jährlich im Durchschnitt 150-200 Israelisch-Bosnische Paare.
Deren Ehe wird meistens in Bosnien und Herzegowina oder in Zypern geschlossen da in Israel nur Heiraten zwischen Juden und Juden möglich ist aber deren Ehe wird danach staatlich auch von Israel anerkannt, ohne das einer der Partner konvertieren musste.
Seither leben etwa 3.700 israelisch-bosnische Familien in Israel und rund 2.200 in Bosnien und Herzegowina, womit auch die Zahl der Juden in Bosnien und Herzegowina steigt.
In Israel leben die meisten in Tel Aviv und in Bosnien und Herzegowina zeigt es auf die Industriestadt Tuzla sowie Sarajevo.
Doch wie schaut es mit der Erziehung der Kinder aus mit welcher Religion, welcher Kultur werden diese Kinder der Bosnier und Israelis erzogen.
Eins ist schon klar Kinder, deren Mutter eine jüdische Israelin ist, werden als Juden geboren müssen aber der gleichnamigen Religion nicht angehören.
Aus den rund 6.000 Ehen sind nun statistisch 12.000-18.000 Kinder hervorgegangen sein in den letzten 20 Jahren Durchschnittlich 2-3 Kinder pro Familie so auch Moshe Bajramovic aus Sarajevo er ist Stolz darauf Bosnier und Jude zu sein und das zeigt er auch öffentlich.
Er ist heute 19 und studiert in Sarajevo und würde gerne später mal gerne Lehrer an einer Universität in Bosnien werden.
Jedes Jahr reist Moshe nach Israel zu seinen Großeltern in die Kleinstadt Katzrin wo er dann meist damit Zeit verbringt durch das Land zu reisen mehr von der Geschichte ­mitzubekommen aber auch Hebräisch zu lernen.
So kann der heute 19 Jährige perfekt Hebräisch und Bosnisch sowohl Englisch.

Moshe Bajramovic: „Wissen Sie ich, habe noch nie ­Probleme gehabt, dass ich Jude und Bosnier bin, ich gehe in die Synagoge und bekenne mich als Jude bin aber vom Denken, Handeln und der Gelassenheit her typisch bosnisch.
Ich liebe Bosnien als mein Heimatland und als Geburtsland aber auch Israel als das Land meiner Vorfahren und ich kann diese beiden Länder und Kulturen sehr gut zusammenbringen da gibt es kein Problem für mich.
Und Antisemitismus gibt es hier so gut wie gar nicht dafür haben die Menschen in Bosnien keine Zeit man hat da andere sorgen als die Religionen.
Klar Hass zwischen den Hauptvolksgruppen gibt es hier, da die Wunden des Krieges noch sehr frisch sind und ja es gibt auch Idioten die denken sie müssten das Land hier spalten, um sich patriotisch zu fühlen.
Wobei die Mehrheit der Separatisten sich auf der serbischen Seite befinden die ständig damit drohen das Land zu spalten, was mich auch ziemlich wütend macht.
Aber ansonsten funktioniert das Zusammenleben hier sehr gut schauen sie doch aus dem Fenster können sie mir eine weitere Stadt auf der Welt aufzählen außer Jerusalem, wo eine Moschee eine Synagoge sowie eine Kirche und ein Tempel Tür an Tür stehen?
Von den Menschen in Sarajevo kann Europa noch viel lernen, auch wenn das Land wirtschaftlich und politisch einen Stillstand erleidet, hier in dieser Stadt kann man Toleranz lernen und fühlen
„.

Nun ein Länderwechsel wir gehen nach Israel zur Familie Zuckerman die in Tel Aviv mit ihren 4 Kindern lebt.
Ehemann Ariel seine Frau Zehra sowie die Kinder Isaac (19), Aron (16), Saudik (14) und die kleine Lana (11).
Als wir die Wohnung betraten, sind wir erstaunt auf den Wänden der Jungs hängen Poster von der bosnischen Nationalmannschaft sowie bosnische Fahnen und gleich daneben die Israelische.
Als hätten wir Sarajevo gar nicht verlassen und sind einfach zur ­nächsten Nachbarn gegangen.
Kurz darauf wird uns auch ein Kaffee mit Baklava angeboten den wir dankend angenommen haben.
Das ist so bei uns in Bosnien immer wenn Gäste kommen wird der Kaffee gleich serviert mit etwas Gebäck rief die Zehra noch aus der Küche heraus.
Wir wurden erneut überrascht als Aron (16) der ­zweitältester ins Wohnzimmer hereinkam und uns mit Shalom grüßte aber nicht das war das erstaunliche, sondern viel mehr sein T-Shirt, wo eine bosnische Lilie mit einem Davidstern abgedruckt war.
Eigen Kollektion sagt Aron und zeigte uns noch mehr Bilder vom Urlaub aus Bosnien und das Haus, das sie in Tuzla besitzen.
Jedes Jahr bin ich unten zu Besuch war auch jetzt zwei Mal in Srebrenica und bin auch den ganzen Weg mit meinem Eltern gegangen den die Menschen damals abgegangen sind um in Sicherheit zu kommen sagt Aron und zeigt uns die Bilder der Gräber von Srebrenica mit einem traurigen Blick.
Auf die Frage, wo sich sein älterer Bruder aufhält, sagt Aron mit einer stolzen Stimme „In der Armee natürlich, wo ich auch nächstes Jahr hingehen werde„.

Immer mehr wird uns klar die beiden Kulturen sind doch nicht so verschieden, wie wir am Anfang dachten.
Doch eine Frage brannte uns die ganze Zeit auf der Zunge wie schaut es hier mit der Religion aus und wie werden die Kinder dieser Familie großgezogen.

Zehra Zuckerman: „Wissen sie bei uns, spielt die Religion keine all zu große Rolle wie bei den meisten Familien aber die Kinder wurden Jüdisch erzogen und sind auch in der Synagoge als Gemeindemitglieder gemeldet.
Aber den bosnischen Touch haben die Kinder auch von mir mein man und ich ­haben es geschafft die Kinder bosnisch-jüdisch zu erziehen und ich finde das ist die beste Methode.
In Bosnien besonders in Tuzla wird die Religion nicht auf die erste Stelle gestellt dort wird eher mehr das bosnisch sein auf die erste Treppe gestellt und so werden die Kinder auch erzogen.
Wissen sie unten ist man besonders stolz darauf Bosnier zu sein als zu einer Religion anzugehören unten gehen nur noch fast ältere Menschen in die Moschee und ab und zu einige jugendliche.
Doch für die Mehrheit ist Bosnien die Religion und nicht der Islam da ist man einfach nur stolz auf sich seine Nation und besonders auf das Land.

Doch nicht nur diese Bindung zwischen Israelis und Bosnier zeigt die wahre Freundschaft laut einer Umfrage die 2012 in Bosnien von der Zeitung „Dnevni Avaz“ auf ihrer Webseite gemacht worden ist zeigt, das die Unterstützung für Israel in Bosnien und Herzegowina sehr groß ist.
Rund 90% der abgegebenen Stimmen unterstützen Israel in allen Handlungen.
In einigen Balkanforen wünschen sich auch die meisten Bosnier das mehr Juden in Bosnien leben würden als die Araber die sich in Bosnien und Herzegowina befinden.
Man kann und muss die Israelis verstehen in welcher Lage die sich befinden genau so wie wir hier in Bosnien nur das hier nicht jedes Jahr Krieg herrscht schreibt ein User im Balkanforum.
Offensichtlich ist es so das die Vergangenheit sowie die Gegenwart und vielleicht auch die Zukunft diese beiden Nationen, ­Völker und Länder ­verbindet.
Auch auf die Nachricht ­das einige bosnische Juden wieder aus Israel nach Bosnien ziehen möchten wurde von einer überwältigenden Mehrheit willkommen geheißen.
Auch Demonstrationen sind in Bosnien kaum zu sehen, wenn erneut ein Konflikt zwischen Israelis und den Palästinenser ausbricht.
Dort gibt es nicht wie im restlichen Europa Märsche, die meist in Antisemitismus umschwenken, wo man mit Parolen, wie „Hitler war, ein Guter man der gezeigt hat, warum er sie getötet hat“ um sich her geschmissen.
Die wenigen, die man auf den Straßen Bosniens sieht und von denen berichtet wird sind meist Wahhabiten oder Araber sowie Serben, die in Bosnien und Herzegowina leben.
Die israelische Botschaft in Sarajevo bestätigt dies es sei nie vorgefallen das Demonstranten vor der israelischen Botschaft standen oder das man Hassmails zugeschickt bekommen hat.
Während Serben in Bosnien und in Serbien einen Palästinenser Staat fordern lehnt die überwältigende Mehrheit der Bosnier dies ab mit der Begründung „Unter so einer Situation, wie es derzeit ist, kam man den Palästinensern keine Zusagen machen auch schon alleine deswegen nicht, weil eine Terrororganisation teil dieser Palästinenserregierung ist“.

Das war ein Bericht von einer Freundschaft, die auf die Vergangenheit sowie auf der Gegenwart aufgebaut worden ist.
Zwei Nationen, zwei Völker und zwei Länder die näher nicht sein können deren Verbundenheit ein Genozid am Volk ist sowie die nicht Akzeptanz der Nachbarländer.

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Israel: Juden in Bosnien sind sicher

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Jerusalem: Juden aus Europa sind nicht mehr dort sicher vor dem Terror der Islamisten, die sich immer mehr häufen.
Nach den Anschlägen in Paris wo auch jüdische Opfer zu beklagen waren war das ein Startschuss für die israelische Regierung dort nach Auswanderwilligen Juden zu greifen.
Nun stellen sich viele Juden die Frage hier in Europa bleiben oder gehen?
Judenfeindlichkeit steigt Jahr für Jahr wie die Institute in Europa belegen viele Juden besonders in Frankreich, Deutschland, Österreich aber auch in Serbien oder Griechenland überlegen sich ihre Heimat aufzugeben, um nach Israel auszuwandern.
Doch für die Institute in Israel sind nicht nur die Länder wichtig die in der Europäischen Union sich befinden, sondern auch die Ost und die Balkanstaaten.
So sehen zahlreiche Institute Juden in Serbien als gefährdet an da es oft zu Antisemitischen übergriffen sowohl auf Juden als auch auf Zigeuner und Muslime kommt.
Als sicherstes Land vor antisemitischen Übergriffen zählt Bosnien und Herzegowina.
„Juden in Bosnien sind sicherer als die in Frankreich oder anderswo in Europa“ so Benjamin Weizmann Professor an der Universität von Tel Aviv.
Doch nicht nur er, sondern auch viele andere Professoren und Institute sehen das genau so Juden in Bosnien und Herzegowina haben eine sehr lange Tradition und kommen bei Weitem besser aus als Juden in Frankreich.

Simon Goldberg ist einer der bosnischen Juden, die in Sarajevo leben und arbeiten.
„Uns geht es hier ganz gut streit oder gar Ausschreitungen zwischen Juden und Muslime gibt es hier nie, warum auch wir haben, hier alle die gleichen Sorgen.
Wir haben keine Arbeit im Winter wird es oftmals kalt da kein Geld fürs Heizen vorhanden ist aber wenigstens beim Essen helfen wir uns einander aus.
So teilen wir Essen in der Synagoge an alle egal welchen Glaubens aus ob Jude, Moslem oder Katholik hier sind alle willkommen.
Auch die ständigen Konflikte zwischen den Palästinensern und dem Staat Israel führt hier zu keinem Hass zwischen uns.
Wenn ich mir die Situation im restlichen Europa anschaue, möchte ich dort nicht unbedingt mein Leben aufs Spiel setzen um mehr Geld zu haben da bleibe ich lieber in meinem sicheren Sarajevo und habe weniger Geld
Sie haben doch hier gerade gesehen vor der Türe unsere Synagoge stehen keine Polizisten oder die Armee hier sind die Türen 24 Stunden am Tag für alle offen.
Wir feiern mit den Muslimen und sie mit uns deshalb bin ich froh hier zu Leben da muss ich auch nicht nach Israel denn für mich ist Sarajevo das zweite Jerusalem, auch wenn es diesen blutigen Konflikt gab“.
Auch deutsche Institute belegen ­das Juden in Bosnien am sichersten in Europa sind, obwohl es den Krieg zwischen den Ethnien gab.
Der Hass weitet sich nicht auf Juden oder Roma aus, sondern viel mehr gibt es dort zwei Lager auf der einen Seite sind es die Kroaten und Bosnier auf der anderen die Serben.
Aber auch die Geschichte des Judentums in Bosnien lässt die Juden dort ein ruhiges und friedliches Leben führen.
So haben viele Juden im Krieg sehr vielen Muslimen zur Flucht verholfen, indem sie ihnen ihren Ausweis gaben und sie somit als Juden gekennzeichnet hat.
Damals wurden sehr viele Juden aus Sarajevo evakuiert doch viele blieben ihrer Heimat ­treu und versuchten vielen Menschen zu helfen.
So sind viele bosnische Muslime über Israel nach Deutschland oder Österreich gekommen.
Doch nicht nur diese Aktion verbindet viele bosnische Muslime mit ihren jüdischen Nachbarn.
Im Zweiten Weltkrieg gab es auch dort Judenverfolgungen und Morde an Juden damals haben sehr viele Muslime Juden in ihren Häusern untergebracht beispielsweise im Keller des Hauses, wo sie der Verfolgung entkamen.
So überlebten schätzungsweise 12.000 Juden die Verfolgung die Mehrheit der Juden in Bosnien etwa 7.000 sind sofort bei der Staatsgründung Israels ausgewandert etwa 5.000 blieben zurück
Heute leben Juden sehr sicher in Bosnien und Herzegowina die Synagoge in Sarajevo kommt auch ganz ohne Polizeischutz aus, wo es anderswo in Europa kaum vorstellbar ist.
So bemüht sich die israelische Regierung die Beziehung zwischen Bosnien und Israel noch zu verbessern 2004 wurde schon eine Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten vereinbart.
Nun soll es bis ende dieses Jahres auf Terrorbekämpfung sowie Wirtschaftsaufbau ausgeweitet werden.

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Meine Reise von Jena nach Jersulalem – neues Buch offenbart ein vielfarbiges Bild von einem krisengeschüttelten Land

Heidrun Weidemann liefert mit ihrer Dokumentation keinen neuen politisierenden Beitrag zum Nahostkonflikt, sondern versucht, ein nachdenliches Panorama von Israel zu zeichnen

Das Israel-Tagebuch der Autorin beansprucht keine neue politische Abhandlung über den Nahostkonflikt zu sein, ein komplexes, oft trauriges Thema. Heidrun Weidemann skizziert ein farbiges und lebendiges, wenn auch nicht immer harmonisches Bild von diesem spannenden Land und seinen Menschen. Portraitiert werden jüdische Menschen voller Lebensfreude, Herzlichkeit und Humor, Eigenschaften, die sie sich trotz Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung im Laufe ihrer uralten Geschichte in beeindruckender Weise erhalten haben.

Gleichzeitig flechtet die Autorin, nachdenklich fragend, Gedanken zur aktuellen Politik, Religion und Geschichte ein und versucht dabei, weder einseitig und pauschal zu verurteilen noch teilnahms- bzw. anschauungslos neben den z.T. beunruhigenden Ereignissen zu stehen.

Besonders aufschlussreich sind die von der Autorin eine Dekade später eingestreuten  Reflexionen, die bemerkenswerte innere und/oder äußere Wandlungen widerspiegeln – hat sich ihr Blickwinkel oder hat sich das Heilige Land geändert?

Sehr informativ auch ein sorgfaltig angelegter Glossar, nicht nur zu hebräischen Begriffen und jüdischen Traditionen, sondern auch zu wichtigen Persönlichkeiten aus jüdischer Vergangenheit und Gegenwart. Schließlich werden in einem Anhang Originaldokumente und Zeitungsartikel (auf Englisch) präsentiert, die einen objektiven Informationshintergrund bzw. ein divergierendes Meinungsspektrum zu den persönlichen Aufzeichnungen der Autorin liefern.

Heidrun Weidemann gelingt es, dem interessierten Leser etwas von der „geistigen Akrobatik“ zu vermitteln, die jedem in Israel lebenden Menschen Tag für Tag abverlangt wird. Man spürt, dass das Leben im Heiligen Land nicht so sehr zur mußevollen Kontemplation einlädt, sondern einen unablässig herausfordert, in anstrengenden Konfrontationen, zugleich aber auch bei entspanntem Geselligsein. Ein wertvolles und bewegendes Buch, besonders u. U. für junge Leute, die sich erstmals auf eine Reise nach Israel begeben.

„Meine Reise von Jena nach Jerusalem“ von Heidrun Weidemann ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-8495-4409-6  zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und/oder unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: http://www.tredition.de/?books/ID34885/

Ausgabeformat:

Buch (Paperback)    20,80 EUR

 

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 Der 2006 gegründete Anbieter ist darauf spezialisiert, durch das Optimieren von Auflagen-management, Vertrieb und Abrechnungswesen die Einträge für Verlage, Unternehmen und Autoren zu maximieren. tredition ist Preisträger des Webfuture Awards der Hansestadt Hamburg und erhielt den Förderpreis des Mittelstandsprogramms. Darüber hinaus gewann das Unternehmen den Preis Digitale Innovation Pitch (BUIDP). Neben privaten Autoren auf seinem eigenen Self-Publishing-Portal tredition.de hat tredition auch Unternehmen wie brand eins, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost, Neue Westfälische, Bucerius Law School, kress, CHIP oder Windsor Verlag im Kunden-Portfolio.

 

 

 

 

 

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CD „Trialog-Music for the One God“

GLAUBE OHNE GRENZEN

CD "Trialog-Music for the One God"

CD Trialog-Music for the One God; Dialog der Kulturen

Mit den Vorgängeralben „Baroque Oriental“ und „Café“ sowie zahlreichen Konzertauftritten hat sich das Pera Ensemble einen Namen für die musikalische Verbindung von Morgen- und Abendland gemacht. Hierbei viel mehr zu bieten als reizvolles, aber letztlich willkürliches „Crossover“, ist das Verdienst des Ensembleleiters Mehmet Yesilcay, der sich bei seinen Konzepten von den gemeinsamen geschichtlichen Wurzeln inspirieren läßt. Die entstehenden Kombinationen von ansonsten entfernten Klangwelten wird so zur Einfühlung in Verbindungen, die es in vergangenen Jahrhunderten womöglich tatsächlich – etwa auf den Straßen östlicher Mittelmeerhäfen – gegeben haben könnte.
Das neue Album „Trialog“ betritt neues, religiöses Terrain, und auch hier gibt es eine gemeinsame, abrahamitische Wurzel, durch welche die verschiedenen Glaubensrichtungen sich letztlich auf ein und denselben Gott beziehen. Aus diesem Grunde wird in „Trialog“ neben dem Christentum und dem Islam auch jüdische Musik einbezogen. Wer ein lebendiges Bild für dieses Miteinander sucht, schaue nach Istanbul, das seit über 1000 Jahren ein Schmelztiegel ist – und Wiege der Kulturen war: Byzanz als Zentrum christlichen Glaubens und später Hauptstadt des osmanischen Reiches, das auch die sephardischen Juden nach ihrer Vertreibung aus Spanien Ende des 15. Jahrhunderts aufnahm.
Im Booklet beschreibt Mehmet Yesilcay seine Klang gewordenen Inspirationen folgendermaßen: „Eine Welt, in der Worte nicht mehr ausreichen, wo Worte nicht mehr notwendig sind. Musik für den EINEN, der die Sprache des Herzens spricht: Barockes Gottesverständnis und Sufimusik. Aramäische Kirchenlieder und byzantinsche Chöre. Sephardisches Gebet, ein Halleluja und armenische Sakral-Musik. Orientalische Instrumente erklingen zu Vivaldi, ein barockes Klangbild zu Sufimusik. – Das Zentrum für die verschiedenen musikalischen Richtungen ist immer dasselbe: ein musikalisches Credo, ohne Grenzen und Konfessionen.“
Das Bewusstsein, das aus dieser Erfahrung resultiert, führt zu einem vertieften Ideal kultureller Begegnung, das Yesilcay so formuliert: „Keine Integration im Sinne von Assimilation. Dem vermeintlich Fremden auf Augenhöhe und Respekt begegnen. Mut machen, Schranken im Kopf überwinden und gemeinsam neue Wege wagen, denn je länger man vor der Tür des Anderen stehen bleibt, desto fremder wird man sich. So wollen wir mit Musik aus der Geschichte lernen und uns den Herausforderungen unserer Tage stellen.“
Dementsprechend stellen die klangliche Vielfalt und das Aufgebot an Musikern die vorherigen Produktionen des Ensembles, das hier mit diversen Solisten und mehreren Chören musiziert, weit in den Schatten. Ein umfangreiches und ästhetisch gestaltetes Booklet mit wertvollen Begleitinformationen und vielen Bildern geben dem visionären Inhalt die angemessene Form – ein Kleinod für alle Menschen mit offenen Ohren und Herzen.

www.pera-ensemble.com

Pera Ensemble

Benannt nach einem Istanbuler Stadtteil, in dem seit der Antike bis heute Menschen aller Kulturen und Religionen zusammenleben, wurde das Pera Ensemble 2005 von dem aus Istanbul stammenden Musikern Mehmet C. Yesilcay und Ihsan Özer gegründet. In den nunmehr 20 Jahren ihres gemeinsamen musikalischen Wirkens als Gründungsmitglieder der Ensembles Sarband und Ferahfeza sowie in Formationen wie dem Emre Ensemble, Concerto Köln und Hésperion XXI wurden die beiden Musiker im In- und Ausland bekannt.
Das Pera Ensemble kombiniert die instrumentale und vokale Tradition der osmanischen Hofmusik auf authentischem
Instrumentarium mit historischer Musik aus Europa, wobei musikwissenschaftliche und historische Forschungen die Grundlage des künstlerischen Schaffens bilden. Das facettenreiche Ensemble, dessen Zusammensetzung jeweils den Erfordernissen des aufgeführten Repertoires angepasst wird, ist besetzt mit Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Pera trat unter anderem im Rahmen der Internationalen Händel Festspiele Halle, den Schwetzinger Festspielen und dem Schleswig Holstein Musikfestival auf und gastierte in der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund, der Styriarte in Graz, Insbrucker Festwochen der Alten Musik und dem CRR Istanbul und dem Istanbul Festival und vielen anderen Konzerthäusern.
Bislang liegen folgende Einspielungen vor: Harem – Les ftes du Serail sowie das Pasticcio Amor Oriental mit Musik von Händel und osmanischen Zeitgenossen. Außerdem hat das Pera Ensemble mit Kaffee für den König – ein musikalisches Märchen mit Barockmusikaus Europa und der Türkei eine Produktion vorgelegt, die sich an jüngere Zuhörer wendet. Im November 2011 erschien auf dem Label Berlin Classics die CD Baroque oriental, für die das Ensemble 2012 mit dem ECHO KLASSIK in der Kategorie „Musik ohne Grenzen“ ausgezeichnet wurde, gefolgt von „Café – Orient meets Occident“ mit dem herausragenden Countertenor Valer Barna-Sabadus.

Mehmet. C. Yesilcay

Mehmet C. Yesilcay leitet das von ihm gegründete Pera Ensemble. Konzerte mit dem Ensemble Sarband, aber auch mit Concerto Köln, l’arte del mondo und Jordi Savall machten den Musiker und Komponisten international bekannt. Weiterhin machte er auf sich aufmerksam durch Konzerte und Bearbeitungen von Werken Eric Saties, Auftritten mit großen Sufiorchester (Mevlevi), unter anderem in der Münchener Philharmonie, wo er musikalischer Direktor war.
Im Rahmen des Mevlana-Gedenkjahres der UNESCO 2007 stellte er in Kooperation mit den Bergischen Symphonikern Ich bin Wind du bist Feuer (Solist Ahmet Özhan) zusammen, wo auch seine Komposition QUN Premiere feierte, zahlreiche weitere Kompositionen ergänzen sein Oeuvre. Für die Sopranistin Edita Gruberova bearbeitete er Arien von Händel. Ebenso erstellte er das Pasticcio Armida/Amor Oriental, das in Zusammenarbeit mit l’arte del mondo und Simone Kermes als Solistin und dem türkischen Starsänger Ahmet Özhan aufgeführt wurde. Es folgten CD-Produktionen (Les Fetes du Serail, Amor Oriental) und Konzerte mit l“arte del mondo, eine Südamerika-Tournee mit Jordi Savall und Hesperion XI sowie die Berufung als Solist zu verschiedenen Projekten. Jüngst wurde sein neues Pasticcio unter dem Titel Harem bei der Styriarte in Graz uraufgeführt. Bei fast all seinen musikalischen Reisen bewegt er sich im akustischen Gebiet des 16. bis 18. Jahrhunderts zwischen Europa und Orient, wobei seine musikalischen Ideen meist vom Alla Turca Gedanken inspiriert sind.
M. C. Yesilcay studierte Musiktheorie, Makamlehre und Laute (Ud) bei C. Tanrikorur und absolvierte ein Studium geistlicher Musik (Sufimusik) bei Seyyid Nusret Yesilcay und ist künstlerischer Gesamtleiter des Projektes Music for the One God, das von der Europäischen Union und dem türkischen Kultusministeriums gefördert wird. Diese CD ist nach Baroque Oriental und Café – Orient meets Occident seine dritte Publikation bei Berlin Classics.

Mitwirkende

MEHMET C. YESILCAY – Musikalische Leitung, Ud

Solisten:
Ahmet Özhan – Türkischer Sänger
Valer Barna-Sabadus – Countertenor
Francesca Lombardi Mazzulli – Sopran
Sarah Ego – Assyrische Sängerin
Aziz Hardal – Sufisänger

Chamber Choir of Europe
Sufi Choir Istanbul
Byzantinischer Chor
Armenischer Chor
Sephardischer Chor
ChorIstanbul Chamber Choir
Eyüp Musiki Foundation Choir

Barockmusik Ensemble

Kontakt
Pera Ensemble
Sinem Yesilcay
Schwanseestr. 64
81549 München
089-81306719
info@pera-ensemble.com
http://www.pera-ensemble.com

Pressekontakt:
EDEL: Klassik
Hasko Witte
Neumühlen 17
22763 Hamburg
(040) 890 85-301
hasko.witte@edel.com
http://www.edelclassics.de

Pressemitteilungen

EVO – Frauen in den Weltreligionen

EVO - Frauen in den Weltreligionen

Ausstellungsplakat

Das Bonner Frauenmuseum präsentiert vom 11. 8. – 10.11.2013 unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann ein neues Ausstellungsprojekt: EVO – Frauen in den Weltreligionen. EVO steht als Kürzel für Evolution, für die Entwicklung der verschiedenen Religionen. 90 Künstlerinnen sowie acht kooperierende Institutionen geben Antworten auf den Stellenwert von Religionen sowie deren Verhältnis zum Weiblichen. Sie zeigen sowohl die Demontage von Frauen als auch wegweisende, neue Positionen in der Entwicklung der großen Weltreligionen auf.
Erschreckend und zugleich faszinierend ist es zu sehen, dass bestimmte Themen in allen Weltreligionen Gegenstand der Auseinandersetzung sind: die politische Instrumentalisierung von Religionen zum Nachteil der Frauen, die Entmachtung des weiblichen Parts, Missbrauch und Gewalt sowie die Stigmatisierung der weiblichen Sexualität. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm mit Religionswissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Kirchenfrauen zeigt, wie aktuell und brisant das Thema ist.

Spannend an dieser Ausstellung ist, dass Künstlerinnen aus der jüdischen, der islamischen, der buddhistischen, der christlichen und der atheistischen Weltanschauung jeweils ihre Sicht auf die eigene Kultur werfen. Dabei kristallisieren sich übergreifende Themenblöcke heraus:
Die Auseinandersetzung mit Göttinnen, Heiligen, Madonnen und Engeln, die Sichtbarmachung historischer Frauen und Prophetinnen, die politische Dimension von Religionen, sowie das Thema Sexualität, Reinheit versus Unreinheit und sexueller Missbrauch. Die Künstlerinnen greifen auf die Quellen selbst zurück und verarbeiten sie in ihrer Malerei, in Photographie, Video oder Installation.
Die Hinwendung zum Religiösen in der zeitgenössischen Kunst und die dezidierte Rezeption eines scheinbar unerschöpflichen kulturhistorischen Fundus sind aktuell weltweit zu beobachten. Wenn Künstlerinnen diesen Fundus bearbeiten, dann vornehmlich mit dem Schwerpunkt auf weibliche Gottheiten und Frauen in den jeweiligen Religionen. Die abstrakten, meist mit über allem stehenden männlichen, ordnenden Gottheiten, die also eher im geistig-symbolischen Raum agieren, werden von ihnen tendenziell dekonstruiert.

Auftakt der Schau über drei Etagen bildet die Präsentation der Geschichte der Religionen im Rheinland von ihren archäologischen Anfängen bis heute. Bonn war das Zentrum des Matronenkults, daher beginnt der erste Teil, der in Zusammenarbeit mit dem LVR-LandesMuseum entstand, mit germanisch-ubischen und römischen Göttinnen im 1. bis 3. Jahrhundert. Die Terrakotten weiblicher Gottheiten aus Bonn sind zum Teil erstmalig öffentlich zu sehen.
Ulrike Rosenbachs „MAIFRAU“ (Rauminstallation mit Video) zeigt hierzu ein eindrückliches künstlerisches Statement ihrer positiven Identifikation mit der Schutz-Göttin Diana von Ephesus, der „Tausendbrüstigen“. Ebenso Julitta Franke, die den Schöpfungsmythos von der Göttin Eurynome dem biblischen gegenüberstellt und letzteren als typisch männlich geprägten entlarvt. Petra Genster & Karin Meinl zeigen eine Videoinstallation, in der aus der „Ursuppe“ in einem weiblichen Schöpfungsakt neues Leben entsteht. Weiter geht es mit der Kirchengeschichte in Bonn und der Region von Zeiten einvernehmlicher Göttervielfalt, über Verfolgung, Massenmord, der Dokumentation zerstörter Kirchen und Synagogen bis zur heutigen Konfessionsvielfalt.

In der ersten Etage sind die Binnenausstellungen „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ (Stiftung Weltethos), „Fräulein Rabbiner Jonas (Jüdisches Museum Berlin), Hörstuhl feministische Theologie (Frauenbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Bad Godesberg – Voreifel) und „Mirjams Paukenschlag“ (Genderreferat des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen/Wattenscheid) sowie hiervon sternförmig ausgehend die Werke von Künstlerinnen aus den verschiedenen Religionen zu sehen.

In die Welt des Islam entführen z.B. die Künstlerinnen Parastou Forouhar, deren orientalische Musterwelten sich bei genauem Hinsehen als Gewaltszenen entpuppen. Firouzeh Georgen-Ossoulis Installation versetzt die BesucherInnen durch eine raffinierte Spiegeltechnik mit zwölf weiteren verschleierten Frauen in einen orientalischen Mehrab. Homa Emami hat ein filigranes, architektonisch instabil anmutendes Holzgerüst gebaut, in dem Objekte zum Thema Steinigung schweben. Sie nennt die Installation „120mm Stone“ – dies ist der vorgeschriebene Durchmesser der todbringenden Steine.

In diesem Themenfeld sind auch Angie Hiesl und Roland Kaiser angesiedelt. Sie zeigen einen Ausschnitt aus dem interdisziplinären Performance-Projekt „…und HAAR und HAAR und HAAR und…“. Frauenhaar, wie es hier gezeigt wird, steht mit seinen vielfältigen religiösen und politischen Bezügen für Gefangenschaft, Missbrauch, religiöse Opfergabe und Folter.

Maria Redkins Gemälde gewähren Einblick in die jüdische Weltanschauung: „Gebet“ weist über traditionelle jüdische Rituale hinaus – eine weiblich anmutende Gestalt hält die Thorarolle in Händen. Zipora Rafaelos „Chefziba“, „Shira“ und „Yona“ sind Cutouts mit feinen Tuschezeichnungen mit einem eindrücklichen Blick auf den weiblichen Inhalt des „Hohelieds Salomos“.
Dies ist auch Gegenstand in der christlichen Auseinandersetzung mit biblischer Überlieferung. Gamma Thesa Terheyden hat sich fotografisch damit auseinandergesetzt. Beide Künstlerinnen deuten es im weiblichen Sinne: die Frau als Begehrende, als Künstlerin, als Schönheit der Natur.
Grenzgängerin zwischen den Religionen ist auch Regina Hellwig-Schmid. Ihre Adaption der Legende von Lilith als erster Frau Adams, die nicht nur den jüdischen Volksglauben, sondern auch die Dichtung der Neuzeit und das Selbstverständnis der Frau seit der ersten Frauenbewegung geprägt hat, setzt Lilith eine Art Denkmal: Auf dem Podest sehen wir ihre Flügel, mit denen sie Adam davonflog, ihnen zu Füßen Kinderköpfe.

Die Künstlerinnen, die sich explizit mit der christlichen Tradition auseinandergesetzt haben, setzen mehrheitlich kritische Impulse. Um nur einige zu nennen: Monika Stubig (Hexenverfolgung), Cornelia Enax und Heidi Adrian fordern unmissverständlich mehr Macht für Frauen in der Kirche – Enax hat dafür bereits die Päpstin porträtiert. Auch Aktuelles wie die Missbrauchsskandale in der Katholischen Kirche werden thematisiert (Manuele Klein & Detlev Weigand). Christine Theiles Gemälde „Anklage“ zeigt fünf Geistliche, die in das lodernde Feuer eines Scheiterhaufens blicken. Lilian Moreno Sanchez verwendet Zitate und Versatzstücke aus der Renaissancemalerei und perfektioniert sie zu einer „Ästhetik des Leidens“.
Einen breiten Raum nehmen Arbeiten ein, die sich explizit mit der Heiligen- und Marienverehrung beschäftigt haben. Hier ist z.B. Elisabeth von Samsonow mit „The Glory of Mary Magdalene“ augenfällig. Die Statue wird ihre Reise von Jerusalem ins Frauenmuseum u.a. auch auf einem Kultwägelchen in Bonns Innenstadt führen.

Mit dem Buddhismus hat sich u.a. Ulla Maria Zenner in ihrer Videoinstallation „Montañeta“ auseinandergesetzt. Zenner ist von der „Dakini“, der „Himmelstänzerin“ inspiriert, einer wichtigen Manifestation des Weiblichen im tibetischen Buddhismus. In der religiösen Geschichte wird sie häufig entmachtet und zur Sexgespielin degradiert. Bei Zenner wird sie zur „Reisenden im Raum“, einer, die sich im Himmel bewegt.

Zwischen Hinduismus und Christentum schlägt die deutsch-indische Künstlerin Lavanya Boesten eine Brücke. Auf ihren Fotos zeigt sie eine Inderin in deutscher Landschaft. Haltung und Gestik sind sowohl an christliche als auch hinduistische Rituale angelehnt. Obwohl im Hinduismus die Göttinnen gleichwertig sind, wird dies paradoxerweise den irdischen Frauen im Alltag verwehrt, im Gegenteil, sie werden als minderwertig und als Besitztum des Mannes gesehen.

Interessant bleibt es auch in der zweiten Etage. Hier finden sich Künstlerinnen, die thematisch übergreifend arbeiten, die atheistische oder auch neue Religionen ausloten. Renate Hochscheid zeigt „Göttinnen der Leinwand“. Chris Bleichers Neon-Rauminstallation „BRÜCKE INS LICHT“ ist ihr eigener Sarg – ein Frauensarg. Was zunächst zynisch klingt, ist allerdings ein unbedingt lebensfrohes, buntes Werk.

Die Binnen-Ausstellungen:
„Weibliche Gottheiten in Bonn“ c/o LVR-LandesMuseum Bonn
„Göttinnen aus dem Mittelmeerraum“ c/o Frauenmuseum Wiesbaden und Bonn
„Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ c/o Stiftung Weltethos (Hans Küng)
„Fräulein Rabbiner Jonas“ c/o Jüdisches Museum Berlin
„Mirjams Paukenschlag“ c/o Genderreferat des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen/Wattenscheid
„Hörstuhl Feministische Theologie“ Frauenbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Bad Godesberg – Voreifel
„Kirchen & Klöster, verschwunden in Bonn“ c/o Marie-Luise Kreiss
„Die Gertrudiskapelle“ c/o Curt Delander; Matthias Weber/Helga-Anna Fröhling zeigen Bildergeschichten der Heiligen.

Teilnehmende Künstlerinnen:
Heidi Adrian, Lorena Argüello, Martha B. Augustin, Monika Altrock-Lutterjohann, Nortrud Becher-König, Gisela Berk, Chris Bleicher, Lavanya Boesten, Sophia Carta, Silvia Cibaldi, Utta Decker, Barbara Duisberg, Heidi Elvert, Homa Emami, Cornelia Enax, Gerta Fietzek-Kröll, Lieselotte Freusberg, Julitta Franke, Uta Göbel-Groß, Margit Goeltzer, Firouzeh Goergen-Ossouli, Silvia Gudehus, Wendy Hack, Gisela Heide, Elfie Hellmich, Regina Hellwig-Schmid, Renate Hochscheid, Brigitte Hoss-Rosenthal, Siglinde Kallnbach, Maria Kirsten-Haas, Christa Kolling, Mariele Koschmieder, Rose Kretzschmar, Barbara Kroke, Marlene Leal da Silva Quabeck, Maria Lohaus, Barbara Lorenz Höfer, Erika J. Lomberg, MATRE, Uta Meurer, Sandra Ney, Ulrike Oeter, Katharina Otte-Varolgil, Hilda van Overveld-Priew, Silvia Philipp, Zipora Rafaelov, Ulrike Reutlinger, Germaine Richter, Barbara Riege, Inge Rose-Grass, Prof. Ulrike Rosenbach, Inna Rust, Lilian Moreno Sánchez, Ulla Schenkel, Marlen Seubert, Lusja Shatalova, Ellen Solloch, Monika Stubig, Katharina Tebbenhoff, Gamma Thesa Terheyden, Christine Theile, Sharon Ventura, Kathrin Wallat, Judith Wanzer, Angelika Wittek, Sonia Wohlfarth Steinert, Ulla Maria Zenner

Teilnehmende KünstlerInnengruppen:
Portugal: Milita Doré, Brigitte von Humboldt, Kerstin Wagner
Aachen: Ursula Spinner-Cerutti & Christine Willms, Franziska Spinner
Berlin: Galerie Wedding – Murshida Arzu Alpana, Ajit Gupta, Jinran Kim, Monika Ortmann, Maria Redkina
Düsseldorf: Daniela Flörsheim & Karin Flörsheim
Köln: Manuele Klein & Detlev Weigand
Köln: Magdalena im Schutzmantel – Petra Genster & Karin Meinel
Köln: Angie Hiesl & Roland Kaiser
Würzburg: Subkutan – Berit Holzner, Verena Rempel, Jutta Schmitt, Angelika Summa, Georgia Templiner
Lilium: Maresa Jung, Elisabeth v. Samonsow, Ellen Sinzig

Aus der Sammlung des Frauenmuseums:
Inge Broska, Helen Escobedo, Parastou Forouhar, Angelika G. Wetzel, Rune Mields, Heide Pawelzik, Marianne Pitzen, Yoko Ono, Tina Schwichtenberg, Tina Wedel

Kuratorinnen:
Historische Binnenausstellungen – Marie-Luise Kreiss
Künstlerischer Teil – Marianne Pitzen

Das Bonner Frauenmuseum wurde 1981 von der heutigen Direktorin Marianne Pitzen und einer Gruppe interdisziplinär arbeitender Frauen gegründet. Zu diesem Zeitpunkt existierte weltweit noch keine Institution gleichen Namens oder vergleichbarer Zielsetzung. Das Frauenmuseum ist kein statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein lebendiges Haus, das sich aus der Fülle der weiblichen Kreativität und Vielfalt immer wieder erneuert.
Mehr als 2.500 nationale und internationale Künstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgeführt, darunter 30 „Riesenprojekte“ auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder spartenübergreifend untermauert. In den Archiven wird zu Geschichte, Zeitgeschichte und Kunst gesammelt, allein die Bibliothek der Künstlerinnen umfasst 12.000 Kataloge. Die Sammlung wächst stetig; sie ist ausschließlich auf Schenkungen angewiesen: Nachlässe, Stiftungen, Sponsoren.
Marianne Pitzen und ihr Team sind auch neue Wege gegangen – das Kinderatelier, die Kunst- und Designmessen – sind Projekte, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Der Aufbau des historischen Bereichs ist in den letzten Jahren stärker in den Focus gerückt. Das Frauenmuseum verbindet auf einzigartige Art und Weise Geschichte mit Gegenwartskunst.

Kommende Ausstellungen: 22. bis 24. November 2013 – 23. Kunstmesse

Kontakt:
Frauenmuseum
Dr. Klaudia Nebelin
Im Krausfeld
53111 Bonn
0228 92 655 160
klaudia.nebelin@frauenmuseum.de
http://www.frauenmuseum.de

Reisen/Tourismus

Geschichte des Judentums in Berlin darstellend und informativ

Wer sich für die Geschichte des Judentums interessiert findet im jüdischen Museum eine Menge an interessanten Informationen. Die Ausstellung umfasst mehr als zweitausend Jahre der jüdischen Geschichte und geht hinein bis in die Neuzeit und erzählt über die Integration der Juden aus dem Baltikum und der ehemaligen Sowjetunion. Geschichten werden aus der Sicht der jüdischen Minderheit erzählt und es wird über Ereignisse und persönliche Schicksale berichtet. Das Ausstellungsprogramm des jüdischen Museums ist sehr vielseitig. Einzelne Themen des deutsch-jüdischen Lebens werden in Sonderausstellungen beleuchtet und zeigen unter anderem die Stellung Berlins als Drehscheibe zwischen Ost und West.

Architektonisch hat das jüdische Museum ebenfalls einen sehr hohen Stellenwert. Die Grundlage für den Bau ist ein zerbrochener Davidsstern. Kostenlose Führungen durch das Museum werden regelmäßig angeboten und von gut geschulten Mitarbeitern durchgeführt. Das jüdische Museum ist fast täglich geöffnet und kann jederzeit besucht werden. Weitere Details über das jüdische Museum werden auf der Homepage www.sehenswürdigkeiten.net informativ und besonders vielseitig beleuchtet. Die Seite bietet eine erstaunlich übersichtliche Gestaltung und eine sehr einfache Bedienbarkeit. Ohne große Suche stößt der interessierte Besucher auf Informationen, die man immer schon über die Sehenswürdigkeiten in Berlin haben wollte. Der Service dieser Seite ist selbstverständlich kostenlos. Viele Berichte auf der Seite befassen sich mit den Sehenswürdigkeiten in Berlin – und davon gibt es nicht gerade wenige. Für eine Besichtigungstour empfiehlt es sich, diese Seite in Ruhe zu durchstöbern. Selbst für den Berliner gibt es garantiert Wissenswertes zu entdecken, Dinge, die man so vielleicht gar nicht gewusst hat. Nicht nur das jüdische Museum, sondern auch andere Museen, wie das DDR Museum, das Currywurst Museum, aber auch das Hanfmuseum werden auf der Seite interessant und kurzweilig beschrieben. www.sehenswürdigkeitenberlin bietet dem Besucher ein weites Spektrum an Angeboten, die es zu besichtigen lohnt. So wird die Planung des Berlin Urlaubes schon im Vorfeld einfach und gleichzeitig interessant.

Über die FlexSo GmbH

Die von Ralf Henn in 2007 gegründete FlexSo GmbH hat sich auf die Optimierung eigener Webprojekte überwiegend im Finanz- und Reisebereich spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei im Bereich umfangreicher Contentprojekte, die dem Besucher umfangreiche Informationen in den jeweiligen Bereichen vermitteln. Die  neu gestartete Domain http://www.sehenswürdigkeitenberlin.net soll den Besuchern Berlins helfen, sich vorab über die Sehenswürdigkeiten Berlins zu informieren, um die interessantesten Ziele für ihren Berlinbesuch zu finden.

Pressekontakt:

FlexSo GmbH
Koebisstrasse 1
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Tel: (+49) 033056-437165
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