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AIDA und HapagLloyd boykottieren weiterhin Walfangland Färöer – TUI Cruises uneinsichtig?

AIDA und HapagLloyd boykottieren weiterhin Walfangland Färöer - TUI Cruises uneinsichtig?

(Mynewsdesk) Die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und HapagLloyd bestätigten jetzt dem Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), dass ebenso wie im Vorjahr weder in diesem noch im nächsten Jahr Anlandungen auf den Färöer-Inseln wegen des Walfangs und der Gefahren für die Crew und die Gäste geplant sind. Für die autonome Inselgruppe, die nicht zur EU gehört, ist die Entscheidung erneut ein herber finanzieller Verlust durch tausende fehlender Gäste. Tui Cruises will mit „Mein Schiff 4“ jedoch weiterhin die Inselgruppe im Nordostatlantik anlaufen, obwohl es im letzten Jahr noch hieß, dass man die geplanten Anlandungen überprüfen wolle.

AIDA Cruises schrieb dem WDSF, dass sich das Unternehmen „ausdrücklich vom Walfang distanziert“. Die Beteuerungen des Premierministers der Färöer-Inseln gegenüber dem Unternehmen, sich für den Walschutz einzusetzen, hätten keine Fortschritte ergeben, sondern es sei im Gegenteil ein Gesetz erlassen worden, das Einheimische und Besucher dazu verpflichtet, jede Sichtung einer Walschule bei Androhung von Geld- und Haftstrafen im Unterlassungsfall zu melden. Solche Sichtungen sollen dazu beitragen Walfangschulen zu bejagen. Tatsächlich wurden im letzten Jahr mehrfach Tierschützer , die Waljagden stören wollten, verhaftet und mit Geldstrafen belegt.

Das WDSF interveniert seit Jahren bei den deutschen Kreuzfahrtunternehmen wegen den blutigen und grausamen Walfangmassakern, die weltweit in der Kritik stehen, und fordert, die Inselgruppe zu boykottieren. Alleine in den letzten sechs Jahren seien dort 4202 Grindwale an den Stränden und in den Buchten öffentlich abgeschlachtet worden. Um den Gästen mit ihren Kindern den Anblick und den Geruch des Todes der abgeschlachteten Grindwale, die zu den Delfinarten gehören, zu ersparen, sollte jedes Unternehmen auf das Färöer-Angebot in seinem Reiseplan verzichten, so das WDSF.

Die Unternehmensleitung von TUI Cruises in Hamburg teilte dem WDSF am 23. Juni 2016 auf Anfrage mit, dass sie zwar den „dortigen Walfang aufs Schärfste verurteilt und ihren Gästen empfiehlt, davon Abstand zu halten“. Planmäßig wolle TUI Cruises jedoch im Juli im Hauptstadthafen der Färöer-Inseln in Torshavn anlanden. TUI Cruises sei der Meinung, dass ihre touristischen Angebote auf den Färöer-Inseln nichts mit dem Walfang zu tun hätten, heißt es in dem Schreiben, und man wolle die Gäste auf der Reise „proaktiv über die Situation vor Ort aufmerksam machen“.

Das WDSF hat recherchiert, dass von insgesamt 19 angebotenen Ausflügen bei der Anlandung von „Mein Schiff 4“ im Juli 2016 vier offizielle Walfangorte auf dem Programm stehen (Tórshavn, Vestmanna, Sandavágur und Midvágur). Dort seien alleine in den letzten fünf Jahren 1156 Grindwale grausamst an den Strandabschnitten abgeschlachtet worden. Die Ausflüge seien als Familienausflüge bezeichnet. Die Gäste würden auch durch das in vielen Restaurants angebotene Walfleisch gesundheitlich gefährdet, das mit PCB und Quecksilber stark kontaminiert sei, sorgt sich das WDSF. TUI Cruises bezeichnet die Ausflüge auf den Färöer-Inseln als „totale Entspannung“ und verweist auf die „köstliche Landesküche“. Im Walfangort Sandavágur wolle man eine „wunderschöne Kirche“ besichtigen, schreibt TUI Cruises, und eine „unvergessliche Bootsfahrt“ stehe auch auf dem Programm.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller, der die Inselgruppe bereits dreimal besucht hat: „Die Uneinsichtigkeit von TUI Cruises gefährdet ganze Gästefamilien. Fünf deutsche Bundesländer haben zu Beginn der TUI-Nordlandreise bereits Ferien und insbesondere Kindern sollte man das Risiko des Anblicks einer brutalen Grindwalschlachtung nicht zumuten. Solche Bilder brennen sich in das Gedächtnis ein und können lebenslängliche Traumata auslösen. In einem Flyer , den TUI auf dem Schiff verteilt, geht es nur um den schöngeredeten isländischen Walfang. Die Walmassaker auf den Färöer-Inseln werden gar nicht erwähnt. Wenn TUI Cruises die Färöer-Inseln nicht boykottiert, sollte jeder Kreuzfahrtgast aus Tierschutzgründen eben TUI Cruises boykottieren.“??

In einer Facebook-Gruppe wird für den 6. Juli zu einer Demonstration anlässlich des Auslaufens von Mein Schiff 4 zu der Nordlandtour im Kieler Hafen aufgerufen.

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EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine – WDSF und ProWal Demo in Brüssel

EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine - WDSF und ProWal Demo in Brüssel

(Mynewsdesk) Zum Abschluss einer vierwöchigen Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestierten die Tierschutzorganisationen ProWal (Radolfzell) mit Andreas Morlok und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Samstag den 04. Juni 2016 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck sagte zu, die Abschaffung von Delfinarien für die Freiheit der Delfine im Europäischen Parlament zu thematisieren.

Eck in seiner Rede auf der Demo zum Thema von rund 300 gehaltenen Delfinen in europäischen Delfinarien : „Es ist an der Zeit, diesen Skandal zu beenden. Von heute an wird im Europäischen Parlament die Abschaffung der Delfinarien und die Freiheit für Delfine betrieben. Dafür werde ich mich einsetzen.“ Stefan B. Eck ist seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament und Gründungsmitglied der “ MEPs for Wildlife “ sowie Vizepräsident der “ Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals „. Seine Hauptanliegen sind Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz.

Eine aktuelle Forderung der beiden engagierten Wal- und Delfinschutz-Organisationen besteht darin, dass die Verwendung von Meerwasser in Delfinarien verbindlich sein muss, da aufbereitetes Süßwasser mit Zusätzen von Ozon und Chlor zu gravierenden Schädigungen der empfindlichen Augen, Haut und Atemwege der Meeressäuger führen kann. Die Ukraine hat im letzten Jahr bereits ein gleichlautendes Gesetz verabschiedet.

Im deutschen Bundestag scheiterte im Jahr 2013 ein Antrag von Bündnis90/Die Grünen die „ Haltung von Delfinen beenden “ an den Stimmen der damaligen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP. Ein Antrag der Piraten im NRW-Landtag zum „ Verbot der Haltung von Delfinen “ wurde von der Regierungskoalition mit Grünen und SPD im Oktober 2014 abgelehnt.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Da die deutsche Regierungspolitik die Haltung von Delfinen in Delfinarien im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Staaten nicht stoppen will, war uns klar, dass nur eine europäische Vorgabe den Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft beenden kann. ProWal und WDSF sind jetzt froh, dass der EU-Parlamentarier Stefan Eck das Thema in die zuständigen Gremien einbringen will. Letztendlich wird der Europäische Rat und damit auch ein deutscher Bundeskanzler darüber zu befinden haben, ob die Tierquälerei mit Delfinen in Gefangenschaft fortgesetzt wird.“

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Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

(Mynewsdesk) Im Rahmen einer Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestieren die Tierschutzorganisationen ProWal und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Mittwoch ab 11:00 Uhr vor dem Duisburger Zoo. Der Zoo-Förderverein plant eine Art Gegendemonstration .

Zum Abschluss der Demonstrationstour soll am Samstag, dem 4. Juni, eine Kundgebung der Tierschützer vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden. Die beiden Geschäftsführer der Organisationen, Andreas Morlok (ProWal) und Jürgen Ortmüller (WDSF) haben in Brüssel einen Gesprächstermin mit dem unabhängigen Europa-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck . Eck ist Vollmitglied im EU-Umweltausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und als Vizepräsident der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals bekennender Tierschützer.

Gemeinsam soll eine Rechtsnorm formuliert werden, die den Betrieb von Delfinarien in Europa schwieriger oder gar unmöglich machen soll. Grundlage dabei ist ein im letzten Jahr in der Ukraine verabschiedetes „Gesetz  zum Schutz von Tieren vor Tierquälerei“ ( Artikel 25 ), demnach sämtliche Delfinarien mit natürlichem Meerwasser ausgestattet sein müssen. Als Grundlage der Auflagen für Delfinarien wurden wissenschaftliche Berichte angeführt, dass der Versatz des Beckenwassers mit den toxischen Stoffen Chlor und Ozon Reizungen von Haut und Augen der Delfine herbeiführe.

Solch eine EU-Norm würde es Delfinarien, die sich nicht direkt an Meeresküsten mit entsprechendem Meerwasser-Zugang befinden, fast unmöglich machen, ihren Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, meinen die Tierschutzorganisationen. Der Transport von Meerwasser gestalte sich äußerst schwierig und wäre immens aufwendig und teuer.

Derzeit befinden sich mit dem Duisburger Zoo und dem Tiergarten Nürnberg weitere 28 Delfinarien in der Europäischen Union in denen mehr als 300 Meeressäuger gehalten werden. Überwiegend handelt es sich dabei um Große Tümmler, aber auch um Schwertwale und Belugawale. In den beiden deutschen Delfinarien wird ebenfalls Ozon zur Desinfektion des Beckenwassers verwendet. Im Nürnberger Tiergarten-Delfinarium I, das mit der Delfinlagune über zwei Schleusen verbunden ist, wird auch Chlor eingesetzt.

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Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

(Mynewsdesk) Nach einem Bericht der Mediengruppe DerWesten will das Elektro-Unternehmen Gira jetzt in einer riesigen Rückrufaktion defekte Bauteile von Kinderschutz-Steckdosen aus dem Verkehr ziehen. „Fehler bei unsachgemäßen Umgang mit der Steckdose könnten unter Umständen zu lebensgefährlichen Verletzungen führen“, heißt es in dem Beitrag. Bereits am 7. Mai hatte die Tierschutz-Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) im öffentlichen Delfinarienbereich des Tiergarten Nürnberg festgestellt, dass Schutzabdeckungen bei öffentlich zugänglichen Steckdosen, die unter Spannung stehen, fehlen und sofort die Behörden informiert. 

??In dem Schreiben an die Stadt Nürnberg heißt es durch das WDSF, dass mehre Steckdosen im „Blauen Salon“ unterhalb des Delfinariums nachweislich unter Strom stehen und eine Lebensgefährdung insbesondere für Kinder darstellen. Der Aufsichtsbehörde wurden mehrere Fotos und eine Videoaussage vorgelegt. Daraus ergibt sich, dass die Steckdosen über keine Abdeckungen verfügen und in einem Fall das Sicherheitsschild abgerissen ist.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Weder die Stadt Nürnberg noch die Regierung von Mittelfranken und auch nicht das bayerische Staatsministerium, denen wir sämtlich unsere Warnhinweise übermittelt hatten, haben auf unser Schreiben reagiert. Der sogenannte Blaue Salon mit der Sichtzone zum Unterwasserbereich des Delfinariums wird in erster Linie von Eltern mit Kindern besucht. Auf einem der Fotos ist zu sehen, dass ein Kind völlig unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nähe der Steckdosen spielt.“??

Das WDSF spricht von einem Skandal und hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass mindestens fünf Steckdosen in dem Zuschauerbereich unter Spannung stehen und eine Lebensgefährdung darstellen würden. Ortmüller: „Selbst wenn die Dosen mit Kindersicherungen ausgestattet sind, kann man diese einfachst mit zwei Drähten oder Nägeln aushebeln, wenn diese gleichzeitig in solch eine Steckdose gesteckt werden. Jeder kann das mit zwei Spannungsprüfern ausprobieren, die gleichzeitig eingesteckt werden und dann die volle Spannung aufweisen. Die Rückrufaktion des Elektro-Unternehmens Gira beweist, wie brisant das Thema ist.“ (s.a. Foto auf der WDFS-Homepage )

Die Redakteurin der Nürnberger Zeitung, Ute Wolf, die offenbar an das Warnschreiben des WDSF an die Behörden gelangt war, macht sich in einem redaktionellen Blog-Beitrag der Nürnberger Zeitung über die Reaktion des WDSF gar lustig.

??In ihrem Beitrag schreibt Wolf, dass Ortmüller’s Warnhinweise nur peinlich wären. Ihm sei mit dem WDSF jedes Mittel recht, um den Stopp der Delfinhaltung zu erreichen. Sein „neuster Coup“ sei, dass er festgestellt habe, „dass sich die Steckdosen im Blauen Salon der Delfinlagune unter Strom befinden“ und Wolf wirft die Frage auf, was daran verwerflich wäre. Gleichzeitig kritisiert Wolf, dass der WDSF-Geschäftsführer mit den Beweisfotos, bei denen zum Nachweis der Stromspannung ein Handy-Ladegarät in eine Steckdose gesteckt wurde, er offenbar auf Kosten des Tiergartens nur sein Handy aufladen wollte.

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Delfinarien sollen geschlossen werden

Delfinarien sollen geschlossen werden

(Mynewsdesk) Mit einer Demonstrationstour durch sieben europäische Länder vor 19 Delfinarien wollen Tierschützer der deutschen Tierschutzorganisationen ProWal mit Unterstützung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) auf das Leid von Delfinen in Delfinarien in der EU aufmerksam machen mit dem Ziel, dass sämtliche Delfinarien geschlossen werden.

Die vierwöchige Demonstrationstour startet am 7. Mai um 11:00 Uhr in Nürnberg vor dem Tiergarten und führt über Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland bis nach Belgien. Auch der Zoo Duisburg steht am 1. Juni auf dem Plan. Sie endet am 4. Juni mit einer Abschluss-Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel mit bereits vereinbarten Gesprächsterminen mit Europa-Parlamentariern.

Die Tierschützer bemängeln nicht nur, dass den Meeressäugetieren in den Delfinarien viel zu wenig Platz zur Verfügung stehe, sie dort ihre natürliche Bedürfnisse nicht ausleben könnten, die Tiere durch den toten Futterfisch oftmals ihren eigenen Flüssigkeitshaushalt nicht ausgleichen würden, aber auch, dass die Tiere in einem Wasser leben müssten, welches chemisch mit Chlor oder Ozon aufbereitet würde und dass sie fortlaufend mit Medikamenten versorgt werden müssten.

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „In dieser Chemiebrühe können nicht einmal Fische überleben. Obwohl schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Dehydratation, Augen-, Haut- und Lungenprobleme längst bekannt sind, ist der Einsatz von Chlor und Ozon für die Wasseraufbereitung in fast allen Delfinarien gängige Praxis. Das muss nun endlich europaweit gesetzlich verboten werden, so wie letztjährig bereits in der Ukraine.“

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), sieht insbesondere das Delfinarium im Tiergarten Nürnberg im Zugzwang: „Wie uns der Tiergarten Nürnberg jetzt mitteilte, gibt es anlässlich der anstehenden millionenschweren Sanierung der Becken größte Probleme, die Delfine während der Bauphase in anderen Delfinarien unterzubringen. Abgesehen davon ist jeder Transfer Stress für die sensiblen Meeressäuger. Wenn der Tiergarten die aktuellen Vorgaben der Rechtsgrundlagen für die verhaltensgerechte Unterbringung der Delfine nicht erfüllen kann, ist eine Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes vorprogrammiert.“

Die Delfinarien müssten vorausschauend dafür sorgen, wo Delfine grundsätzlich untergebracht werden können, wenn Schließungen anstehen. Derzeit seien sämtliche organisierten Delfinarien im Europäischen ErhaltungsZuchtprogramm (EEP) in Westeuropa überfüllt. ProWal und WDSF fordern schon seit Jahren betreute Meeresbuchten, zumal die Delfine ohne entsprechendes Training nicht einfach ausgewildert werden könnten, heißt es von den Tierschützern.

Andreas Morlok: „Die Besucher lernen in der künstlich geschaffenen Welt der Delfinarien nichts über die Natürlichkeit von Delfinen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die in Delfinarien erzielt werden, sind auf freilebende Populationen nicht übertragbar und damit wertlos. Mit Arterhaltung haben diese Anlagen in der EU ohnehin nichts zu tun, denn noch nie wurde von ihnen ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ausgewildert. In Wahrheit stecken hinter jedem Delfinarium rein finanzielle Interessen.“

Obwohl es kaum noch Platz für weitere Tiere in den europäischen Delfinarien gäbe, werde weiterhin an der Zucht festgehalten, denn der Handel mit Delfinen sei immer noch äußerst lukrativ, heißt es von ProWal und WDSF. Die beiden Tierschutz-Organisationen wollen dem Europäischen Parlament durch die Aufdeckung von bisher geheim gehaltenen Papieren belegen, dass ein Delfin, der in Italien geboren wurde, kürzlich für 366.000 Euro an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde.

Morlok: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Europäische Parlament ein Gesetz beschließen wird, um die miserablen Haltungsbedingungen für die Delfine zu beenden. Die ersten Parlamentarier haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.“

Weitere Informationen zur Kampagne „EU-Dolphinarium Free“ auf der ProWal-Webseite unter: http://walschutzaktionen.de/2881311/home.html

Hintergrund-Informationen zum Tiergarten Nürnberg: http://ots.de/lN5xl

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Seaworld gives up breeding Orcas, Zoos in Nuremberg and Duisburg under pressure? (English and German)

Seaworld gives up breeding Orcas, Zoos in Nuremberg and Duisburg under pressure? (English and German)

(Mynewsdesk) SeaWorld, one of the world s largest operators of aquariums and dolphinariums, announced late last week that the company wants to end the controversial breeding of killer whales permanently. SeaWorld has 29 Orcas and the largest dolphin collection in the three theme parks in San Diego , Orlando and San Antonio and has come under considerable pressure from animal rights activists. The German Whale and Dolphin Conservation Forum ( WDSF ) also calls for the termination of the dolphin entertainment in the two German zoo in Nuremberg and Duisburg and Orca Captivity in Loro Parque on Tenerife for years.

SeaWorld stock prices fell more than 25 percent after the release of the documentary Blackfish about the disastrous housing of animals with deadly attacks on animal trainer. They had already announced the end of last year, to end the Orcashows in 2017 and replacing them by „showing more natural behavior „. The WDSF had then spoken of a rotten compromise . „It is a strategic decision, so that it recovers its share price and pacify the outraged animal rights activists“, said WDSF CEO Jürgen Ortmüller .

Since most of the held orcas were born in captivity and the natural hunting behavior was not learned, the WDSF and organizing ProWal have been asking for years that the dolphins and orcas are relocated from captivity into Seapens with veterinary care. In the next five years SeaWorld will provide 50 million US dollars for projects to save marine mammals. The WDSF suspected that the orca or dolphin show still could go on for about 30 years, according to the life expectancy of the remaining animals, if there was not found animal-friendly solution.

Jürgen Ortmüller: „The decision of SeaWorld to end breeding and mid term end the shows with Orcas was welcomed by all animal welfare organizations. The pressure from animal rights activists has paid off, the immediate cessation of breeding is right and important. Equally important is that the the largely unsuccessful breeding efforts of dolphins in zoos in Nuremberg and Duisburg are now terminated immediately, with more than 100 early deceased marine mammals, the two zoos are the biggest dolphin cemetery in Europe.“
Due to a salt water leakage , which caused a considerable damage to the environment with about 100 dead trees, Nuremberg is currently supppsed to renovate the “ Dolphin Lagoon „, which is expected to gobble up several million euros. In Duisburg, the pipes below the dolphinarium are also ailing and the hall roof is defective. This taxpayer money should be better spent on a project of resettlement in seapens, says Ortmüller .

The Loro Parque in Tenerife, which cooperates with SeaWorld with Orca Captivity, accepted in a press release that the US companys decision, yet exercised simultaneously criticism saying the reproduction of marine mammals is an inherent right of the animals and therefore the guarantee is one of the main commitments of the zoological gardens: „Loro Parque will not make a decision that could affect the well-being their Orca group and any decision will be the EUs prescribed rules and the knowledge and approval of the appropriate authorities.“

That means in plain language that the Loro Parque with its German owner Wolfgang Kiessling benevolent continue to pursue the controversial Orcashows with injury and loss of life in animal trainers and on the offspring , says the WDSF CEO and continues: „It is not about decisions of the authorities, the Loro Parque can affect quite, it comes to common sense , which should lead to the conclusion that the sensitive and freedom-loving marine mammals in small concrete tanks suffer enormously in captivity.“ —

Press Release Loro Parque: http://blog.loroparque.com/pressemitteilung/?lang=de

Homepage SeaWorld: https://seaworldcares.com/killer-whales/

Homepage WDSF Loro Parque: http://ots.de/5ijnj

Homepage WDSF Dolphinaria: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien

German:

SeaWorld, einer der weltweit größten Betreiber von Aquarien und Delfinarien, gab Ende letzter Woche in den USA bekannt, dass das Unternehmen die umstrittene Zucht von Orcas dauerhaft einstellen will. SeaWorld stand mit der Haltung von 29 Orcas, der größten Delfinart, in den drei Vergnügungsparks in San Diego, Orlando und San Antonio unter erheblichem Druck von Tierschützern. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) fordert seit Jahren auch die Beendigung der Delfinhaltung in den beiden deutschen Zoos in Nürnberg und Duisburg und der Orcahaltung im Loro Parque auf Teneriffa.

SeaWorld, dessen Börsenkurse nach der Veröffentlichung des Dokumentarfilms Blackfish über die katastrophale Haltung der Tiere mit tödlichen Angriffen auf Tiertrainer um zeitweise mehr als 25 Prozent einbrachen, hatte bereits Ende letzten Jahres angekündigt, die Orcashows ab 2017 zu beenden und durch eine „auf das natürliche Verhalten der Tiere abgestimmte Präsentationsform“ zu ersetzen. Das WDSF hatte daraufhin von einem faulen Kompromiss gesprochen. „Es ist eine strategische Entscheidung, damit sich der Aktienkurs erholt und um die empörten Tierschützer ruhig zu stellen“, so WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.

Da die meisten der gehaltenen Orcas in Gefangenschaft geboren wurden und das natürliche Jagdverhalten nicht erlernt haben, fordern das WDSF und die Organisation ProWal seit Jahren die Umsiedlung von Delfinen und Orcas aus Gefangenschaft in Meeresbuchten mit veterinärmedizinischer Betreuung. In den nächsten fünf Jahren will SeaWorld 50 Millionen US-Dollar für Projekte der weiteren Haltung der Meeressäuger zur Verfügung stellen. Das WDSF vermutet, dass die Orca- bzw. Delfinhaltung noch etwa 30 Jahre weitergehen könne, entsprechend der Lebenserwartung der verbleibenden Tiere, wenn nicht eine tiergerechte Lösung gefunden würde.

Jürgen Ortmüller: „Die Entscheidung von SeaWorld kurzfristig die Zucht und mittelfristig die Shows mit Orcas einzustellen wird von allen Tierschutzverbänden begrüßt. Der Druck gegenüber dem Unternehmen hat sich für den Schutz der Meeressäuger bezahlt gemacht. Insbesondere die sofortige Einstellung der Zucht ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist, dass die Haltung und die weitgehend vergeblichen Nachzuchtbemühungen von Delfinen in den Zoos in Nürnberg und Duisburg nun umgehend beendet werden. Mit mehr als 100 frühzeitig verstorbenen Meeressäugern sind die beiden Zoos der größte Delfinfriedhof Europas.“

Aufgrund eines Salzwasseraustritts, der eine erhebliche Umweltschädigung mit etwa 100 abgestorbenen Bäumen verursachte, steht in Nürnberg derzeit eine Sanierung der „Delfinlagune“ an, die voraussichtlich etliche Millionen Euro verschlingen wird. In Duisburg sind die Leitungen unterhalb des Delfinariums ebenfalls marode und das Hallendach ist defekt. Dieses Geld der Steuerzahler solle besser für ein Projekt der Umsiedlung in Meeresbuchten verwendet werden, meint Ortmüller.

Der Loro Parque in Teneriffa, der mit SeaWorld bei seiner Orcahaltung kooperiert, akzeptierte in einer Pressemitteilung zwar die Entscheidung des US-Unternehmens, übte gleichzeitig aber auch Kritik, offenbar als Rechtfertigung für die weitere Haltung seiner Orcas und Delfinen. Die Fortpflanzung der Meeressäuger sei ein angeborenes Recht der Tiere und deswegen sei deren Gewährleistung eine der Hauptverpflichtungen der zoologischen Gärten, heißt es und: „Loro Parque wird keine Entscheidung treffen, die das Wohlbefinden der Orcagruppe beeinträchtigen könnte und jegliche Entscheidung wird die vorgegebenen Regeln der EU-Zoorichtlinie sowie das Wissen und die Zustimmung der entsprechenden Behörden respektieren.“

Das bedeute im Klartext, dass der Loro Parque mit seinem deutschen Eigentümer Wolfgang Kiessling wohl an den umstrittenen Orcashows mit Verletzungs- und Todesfolgen bei Tiertrainern und an der Nachzucht weiterhin festhalten wolle, meint der WDSF-Geschäftsführer und weiter: „Es geht nicht um Behördenentscheidungen, die der Loro Parque durchaus beeinflussen kann, es geht um den gesunden Menschenverstand, der zur Einsicht führen sollte, dass die sensiblen und freiheitsliebenden Meeressäuger in den kleinen Betonbecken in Gefangenschaft enorm leiden.“

Pressemitteilung Loro Parque: http://blog.loroparque.com/pressemitteilung/?lang=de

Homepage SeaWorld: https://seaworldcares.com/killer-whales/

Homepage WDSF Loro Parque: http://ots.de/5ijnj

Homepage WDSF Delfinarien: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien

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Duisburger Delfinbaby gestorben – WDSF spricht von mangelnder Fürsorgepflicht und fordert Einschreiten der Aufsichtsbehörden

Duisburger Delfinbaby gestorben - WDSF spricht von mangelnder Fürsorgepflicht und fordert Einschreiten der Aufsichtsbehörden

(Mynewsdesk) Die Delfingeburten der beiden Delfinweibchen Daisy und Delphi verkündete der Zoo am 22. und 24. Dezember gleichentags noch als Weihnachtsüberraschung. Heute erfolgte die Meldung über den Tod des Delfinbabys von Daisy das gestern morgen nach nur 13 Tagen gestorben war.

Das Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) kritisiert schon seit längerem die hohe Todesrate bei den nicht nachhaltigen Zuchtbemühungen in den beiden von ursprünglich zehn verbliebenen Delfinarien im Duisburger Zoo und Nürnberger Tiergarten; so zuletzt in einem TV-Beitrag von SAT1 . Nach Angaben des WDSF überlebten von jetzt 29 Nachzuchten bisher nur acht Tiere in Duisburg. Insgesamt über 60 Meeressäuger hätten ihren frühzeitigen Tod dort in Gefangenschaftshaltung gefunden. Innerhalb von fünf Jahren seien den Delfinen aufgrund einer Aktenanalyse durch das WDSF 24 verschiedene Medikamente und Heilmittel verabreicht worden.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Wir bedauern den Tod des Delfinbabys von Daisy außerordentlich. Noch mehr schockiert uns jedoch die Uneinsichtigkeit der Zooleitung, die überwiegend vergeblichen Nachzuchtbemühungen fortzusetzen. Es wird ohne Rücksicht auf die Sozialstruktur der sensiblen Delfine auf Teufel komm raus gezüchtet. Sobald die wenigen Delfinweibchen, die überhaupt überlebt haben, das geschlechtsreife Alter erreichen, werden sie in andere Delfinarien transportiert, um dort die Zuchtbemühungen fortzusetzen. Die katastrophalen Haltungsbedingungen in den kleinen Betonbecken mit fortlaufender Medikamentengabe grenzt an Tierquälerei.“

Erst im August letzten Jahres war in Duisburg ein Delfinbaby der Delfinmutter Pepina nach nur einer Woche verstorben. Die Schwangerschaftsphase hatte der Zoo noch ausführlich auf seiner Homepage illustriert. Die Delfinmutter Pepina wurde während der Schwangerschaft mit Antibiotika und dem Antibakterium Nystatin behandelt.

Dass die Jungtiersterblichkeit bei Delfinen aufgrund des sich erst in den ersten Lebenswochen entwickelnden Immunsystems im Freiland ebenso hoch sei wie in Delfinarien, wie der Zoo behauptet, bestreitet das WDSF aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Nachweise.

Nachdem das WDSF in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf im Oktober 2014 ein Urteil gegen den Zoo Duisburg erwirkt hatte, dass der Zoo verpflichtet sei, fortlaufend die tiermedizinischen Berichte der Delfine zu veröffentlichen, findet sich der letzte Eintrag auf der Homepage des Zoos zur Delfinmutter Daisy am 10. Juni 2015 über eine von insgesamt drei Blutuntersuchung im gesamten Jahr 2015. Seit über vier Jahren seien Daisy entsprechend der Vermerke keine Medikamente verabreicht worden und es soll nach den Einträgen auch keine Ultraschalluntersuchungen gegeben haben, während bei der Delfinmutter Delphi alleine im Dezember sechs Ultraschalluntersuchungen anstanden.

Ortmüller: „Entweder hat der Zoo seine tierärztliche Fürsorgepflicht bei der Schwangerschaft von Daisy durch fehlende Kontrollen mit der möglichen Folge des jetzigen Todes des Delfinbabys völlig vernachlässigt oder die Einträge in den tierärztlichen Berichten wurden entgegen des Gerichtsurteils nicht vollständig aufgeführt. In beiden Fällen sind die Aufsichtsbehörden des Zoos beim Umweltamt der Stadt Duisburg, beim NRW-Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und als oberste Behörde beim Umweltministerium gefordert, die Nachlässigkeiten aufzuklären und gegebenenfalls zu ahnden.“

Homepage Zoo Duisburg:

Tiermedizin Daisy: http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/akte.php?name=Daisy&jahr=2015

Tiermedizin Delphi: http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/akte.php?name=Delphi&jahr=2015

Tiermedizin Pepina: http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/akte.php?name=Pepina&jahr=2015

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SeaWorlds new reported restrictions on the Orca show is a weak compromise

SeaWorlds new reported restrictions on the Orca show is a weak compromise

(Mynewsdesk) SeaWorld manager Joel Manby announced that the controversial Orca shows in San Diego, California will only continue till end of 2016. From 2017 onwards the shows will be adapted to represent the “natural behaviour” of wild animals.

The German Whale and Dolphin Protection Forum ( WDSF ) describes the announcement as a “weak compromise”. WDSF manager Jürgen Ortmüller: “The shows will continue until the end of 2016 and then they will probably call it a ‘presentation of the Orcas’ after the reorganisation of the centre. This is nothing but a strategic decision to try and enable them to recover from the collapse in share prices and to quieten to voices of animal rights activists.”

After the film documentary Blackfish which included information and footage of injuries to trainers and two deaths, shares in SeaWorld dropped 37 per cent and the number of visitors fell by 17 per cent. In February 2010 Orca trainer Dawn Brancheau lost her life after an Orca attack at SeaWorld Orlando in Florida. At Loro Parque, in partnership with SeaWorld, a female trainer was severely injured after an Orca attack in 2007. At the end of 2009 the Orca trainer Alexis Martinez (29) was killed at the Spanish theme park after an Orca pushed him onto the bottom of the pool which was 12 metres deep. At the same time as the WDSF faced a criminal charge, Loro Parque manager Wolfgang Kiessling ordered the trainers to stop going into the pools with the Orcas.

The film Blackfish was released in Germany (which WDFS was also involved in) similarly denounces the disastrous conditions in which the marine mammals are kept in.

Jürgen Ortmüller, also finance expert, whose main profession is as a tax consultant, is warning shareholders against purchasing shares in the hope of rising share prices: „SeaWorld shares will possibly enjoy a short-term minimal increase. Last year SeaWorld was only able to pay a paltry 21 cents in dividend. Stock Brokers are not generally animal rights activists, so they may not appreciate that in the overall context, the decision which has just been announced regarding the shows is totally inadequate, it will not fool
anyone for long and will not halt the further decline of the company”.

SeaWorld, based in Orland in the US state of Florida, operates theme parks in San Diego, Orlando and San Antonio. There are eleven out of a total of 24 Orca whales in San Diego, but so far there has been no mention of making changes to the Orca shows in Orlando and San Antonio in the company announcement.

The decision in San Diego also stemmed from the fact that last week the Californian delegate Adam Schiff announced a draft law to abolish the keeping and breeding of Orcas in California.

?Background -‘Blackfish‘ – The film:

http://www.wdsf.eu/index.php/wdsf-aktuell-53/blackfish-der-film

SeaWorld Entertainment (SEAS) Stock Downgraded at BofA/Merrill Lync

Brancheau, Blackfish and San Diego shutdown: a SeaWorld in turmoil timeline

German translation:

SeaWorlds angekündigte Einschränkung der Orca-Show ist ein „fauler Kompromiss“

Am Montag, 9. November 2015, verkündete Seaworld-Chef Joel Manby, dass die umstrittenen Orca-Shows im kalifornischen San Diego nur noch bis Ende 2016 zu sehen seien. Ab 2017 soll die bisherige Attraktion mehr auf das „natürliche Verhalten“ der Wildtiere abgestimmt werden.?

Das Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) bezeichnet die Ankündigung als „faulen Kompromiss“. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Shows gehen bis Ende 2016 weiter und anschließend nennen sie es nach einem Umbau der Anlage wahrscheinlich Präsentation der Orcas. Es handelt sich um nichts Anderes als um eine Strategieentscheidung, damit sich die abgestürzten Aktienkurse erholen können und um die empörten Tierschützer ruhig zu stellen.“?

Nach der Filmdokumentation Blackfish über Verletzungen von Trainern und zwei Todesfällen verlor die Seaworld-Aktie 37 Prozent und die Besucherzahlen gingen um 17 Prozent zurück.Im Februar 2010 kam im Seaworld Orlando in Florida die Orca-Trainerin Dawn Brancheau nach einem Orca-Angriff ums Leben.Im Loro Parque, der mit Seaworld kooperiert, wurde nach einer Orca-Attacke im Jahr 2007 eine Trainerin schwer verletzt. Ende 2009 verstarb der Orca-Trainer Alexis Martinez (29) in dem spanischen Vergnügungspark nachdem ein Orca ihn auf den 12 Meter tiefen Beckenboden gedrängt hatte. In zeitlichem Zusammenhang mit einer Strafanzeige des WDSF hatte Loro Parque-Chef Wolfgang Kiessling angeordnet, dass die Trainer nicht mehr zu den Orcas in die Becken dürfen. Der Film Blackfish, zu dessen Kinostart in Deutschland das WDSF eingebunden war, prangert ebenso die katastrophalen Haltungsbedingungen der Meeressäuger an.

Nach Angaben von Seaworld soll in Zukunft das „natürliche Verhalten der Tiere stärker hervorgehoben werden“. Jürgen Ortmüller, Finanzexperte und im Hauptberuf Steuerberater, warnt Aktionäre vor Zukäufen mit der Hoffnung steigender Aktienkurse: „Die Seaworld-Aktie wird vielleicht einen kurzfristigen minimalen Aufschwung erleben. Lächerliche 21 Cent konnte Seaworld im vergangenen Jahr pro Aktie nur ausschütten. Börsianer sind selten auch Tierschützer, sodass sie vielleicht nicht einschätzen können, dass die jetzige Entscheidung im Gesamtzusammenhang völlig unzureichend ist und den weiteren Niedergang des Unternehmens kaum aufhalten wird.“?

Sea World, mit Sitz in Orlando im US-Bundesstaat Florida, betreibt Themenparks in San Diego, Orlando und San Antonio. Elf von insgesamt 24 Schwertwalen befinden sich in San Diego. Von einer Abwandlung der Orca-Shows in Orlando und San Antonio war in der Unternehmensentscheidung bisher keine Rede.

Hintergrund der Entscheidung in San Diego war offenbar auch, dass in der vergangenen Woche der kalifornische Abgeordnete Adam Schiff einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Haltung und Aufzucht von Orcas in Kalifornien angekündigt hat.

Hintergrund – ‘Blackfish‘ – Der Film:
http://www.wdsf.eu/index.php/wdsf-aktuell-53/blackfish-der-film

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Mario Barth deckt auf: „Freiheit für Flipper“ – Tiergarten Nürnberg in der Kritik

Mario Barth deckt auf:  "Freiheit für Flipper" - Tiergarten Nürnberg in der Kritik

(Mynewsdesk) In der neuen RTL-Staffel „Mario Barth deckt auf“ stand am Mittwoch Abend auch das Delfinarium des Tiergarten Nürnberg im Fokus der Kritik. Geldverschwendung , Salzwasseraustritt mit Schädigung der Umwelt , Psychopharmakagabe , Auswilderung der Tiere und politische Fehler waren die Themen des Sendebeitrags.?? Sämtliche Promis mit Nina Heinemann, Dieter Nuhr, Ingo Appelt, Christopher Posch, Joachim Llambi, Franz Obst, Florian Schroeder, Annett Möller und Sportmoderatorin Laura Wontorra forderten mit Mario Barth unter dem tosenden Beifall der Studiobesucher „Freiheit für Flipper“. 

Bereits im Vorfeld des Sendebeitrags schlugen die Wellen auf sozialen Netzwerken hoch. Einige Delfinarienbefürworter sorgten sich um eine angeblich unzureichende Recherche des Senders, obwohl noch keiner den Sendeinhalt kannte. Die Delfinariengegner von der Tierschutzorganisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) warfen dem Tiergartendirektor Dag Encke Verantwortungslosigkeit gegenüber den sensiblen Meeressäugern und den politisch Verantwortlichen in Nürnberg „Unverschämtheiten“ vor, weil sie dem „Bürger tief in die Tasche gegriffen“ hätten. ??

Vorgeprescht mit dem Begriff der „Unverschämtheit war jedoch der zweite Bürgermeister Christian Vogel (SPD). Auf seiner Facebook-Seite schrieb Vogel über das Wal- und Delfinschutz-Forum: „Nur der schnellen Schlagzeile wegen Fakten unter den Tisch zu kehren und Halbwahrheiten verkünden – wie es der WDSF macht – ist nicht nur ein schlechter Stil sondern schlicht unverschämt.“ Das WDSF kritisiert bereits seit mehr als acht Jahren die Delfinhaltung als „katastrophal“ und den kostenträchtigen Neubau der sogenannten „Delfinlagune“ als politisches Debakel. Ebenso deckte das WDSF die fortlaufende Medikamentengabe des Tiergartens für die Delfine auf. Aus ursprünglich geplanten 10 Millionen Investitionskosten im Jahr 2005 sind bis heute über 31 Millionen Euro geworden. ??

Ein Ende der Kostenspirale ich nicht abzusehen, weil durch offensichtliche Planungsfehler seit der Lagungeneröffnung im Jahr 2011 durch undichte Stellen rund 86 Tonnen Salz in die Umwelt eindrangen, wobei ein ganzer Wald zerstört wurde, mehre tausend Kubikmeter Salzwasser versickert sind und seit Entdeckung des Lecks in die öffentliche Kanalisation abgeleitet werden, berichtete der Stern . Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Tiergarten aufgenommen, so das Bayerische Fernsehen .?? Auf den mehreren Millionen Sanierungskosten wird der städtische Tiergarten wohl selbst sitzen bleiben, weil die Versicherungshaftung des Planungsbüros auf 300.000 Euro beschränkt sein soll, teilte ein Journalist dem WDSF mit.

Mario Barth forderte alle Fernsehzuschauer auf, in den sozialen Netzwerken eigene Beiträge unter dem Motto „Freiheit für Flipper“ zu posten. Der per Skype zugeschaltete ehemalige TV-Flipper-Trainer, Ric OBarry, bedankte sich ausdrücklich bei Mario Barth und appelierte, keine Eintrittskarten für Delfinarien zu kaufen. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller verwies im Sendebeitrag auf die Möglichkeiten einer Auffangstation für Show-Delfine, wie sie bereits im Dolphin Reef in Israel praktiziert worden seien. Die Tierschutzorganisationen ProWal und WDSF planen dazu das Projekt „Dolphin Care – Rescue Center Red Sea“ das sie auf Facebook vorstellen.

Das WDSF fordert nach den dargestellten Skandalen in „Mario Barth deckt auf“ den sofortigen Rücktritt des Nürnberger Oberbürgermeisters Ulrich Maly (SPD), des für den Tiergarten verantwortlichen zweiten Bürgermeisters Christian Vogel (SPD) und des mitverantwortlichen dritten Bürgermeisters Klemes Gsell (CSU) sowie des Tiergartendirektors Dag Encke und die Schließung des Delfinariums.

??WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Auch wenn keiner der Verantwortlichen persönlich für das Katastrophen-Delfinarium haftet, ist es dem Bürger nicht zuzumuten, für die Fehler der Vergangenheit einzustehen. Für die Delfine muss ein sofortiges Nachzuchtverbot nach den vielen Todesfällen her und die Prüfung einer Auswilderungsmöglichkeit oder sorgsamen Betreuung in einer Meeresbucht. Eine Gefangenschaftshaltung von Delfinen ist purer Egoismus der Delfinarienbetreiber. Auch wir fordern die Freiheit für Flipper und raten dringend vom Besuch der beiden Delfinarienzoos in Nürnberg und Duisburg ab.“

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Kreufahrtunternehmen ignorieren Gefahren durch Walfang auf den Färöer-Inseln

Kreufahrtunternehmen ignorieren Gefahren durch Walfang auf den Färöer-Inseln

(Mynewsdesk) Unbeirrt von Warnungen und Protesten von Tierschützern wollen die Kreuzfahrtunternehmen AIDA, TUI und Hapag Lloyd weiterhin die Färöer-Inseln im Nordatlantik anlaufen, obwohl das große Risiko bestehe, dass Gäste Augenzeugen von grausamen und blutigen Wal- und Delfinabschlachtungen in der Nähe der Anlandungshäfen werden und sich in Restaurants mit dem hochgradig kontaminiertem Walfleisch vergiften könnten.  ?

?Der Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) , Jürgen Ortmüller, war kürzlich erneut auf der europäischen Inselgruppe, um sich von der Gefährdung zu überzeugen. Er warnt: „Es ist unverantwortlich und gefährlich Anlandungen und Landgänge durch Kreuzfahrtunternehmen auf den Färöer-Inseln anzubieten. Alleine im letzten Jahr wurden 1.534 Meeressäuger zwischen Juli und November an den Stränden und in den Häfen brutal abgeschlachtet. Das ist kein Traumschiff-Besuch dort, sondern dieses Gemetzel kann zu einem traumatisches Erlebnis für Gäste mit ihren Kindern werden. Bei den öffentlichen Massakern an den Gindwalen und Delfinen färbt sich der gesamte Hafenbereich blutrot und die Luft ist erfüllt mit einem bestialischen Todesgeruch. Das Fleisch der Tiere ist hochgradig mit Methyl-Quecksilber und PCB‘s belastet und wird teilweise undeklariert in Restaurants für etwa 45 Euro und auf Märkten Einheimischen und Touristen angeboten.“?

?AIDA mit der AIDAbella und HapagLloyd mit der MS Europa wollen planmäßig im September 2014 die Färöer-Inseln anlaufen. Der TUI-Besuch mit Mein Schiff steht alljährlich im Sommer an. Die AIDA-Umweltbeauftragte Monika Griefahn, vormals Greenpeace-Funktionärin und niedersächsische Umweltministerin, schrieb auf Druck des WDSF im letzten Jahr schon einen Brief an den Färöer-Premierminister Kaj Leo Johannesen und forderte den Walfang zu stoppen und alternativ Whale-Watching-Touren anzubieten. Der Vorsitzende von HapagLloyd-Kreuzfahrten, Karl J. Pojer, wiederholte in einem Schreiben vom 25. August 2014 an Johannesen jetzt diese Forderung nach den WDSF-Protesten. Nach dem AIDA-Appell wurden die Massaker an den Grindwalen und Delfinen jedoch unbeirrt fortgesetzt. ?

?Dem WDSF ist die Haltung der Kreuzfahrtunternehmen unverständlich. Die Tierschutzorganisation ruft jetzt zum Boykott und zu Demonstrationen gegen AIDA, TUI und HapagLloyd auf. Ortmüller: „Wenn angeblich umweltbewusste Unternehmen durch ihre Anlandungen auf den Färöer-Inseln die Infrastruktur und damit mittelbar das Töten der Grindwale und Delfine durch Landgänge von Tausenden Gästen noch fördern und diese auch noch in Gefahren begeben, muss man diesen Kreuzfahrtbetreibern den finanziellen Wurstzipfel vor der Nase abschneiden. Wenn sie nicht doch noch zur Vernunft kommen, werden wir vor den Firmenzentralen aber auch vor den Privathäusern der Geschäftsführer Demonstrationen gegen diesen Frevel durchführen.“?

?In Stellungnahmen von AIDA und HapagLloyd an das WDSF heißt es, dass die Unternehmen kein Walfleisch auf ihren Schiffen anbieten und ihre Gäste vor dem Verzehr an Land warnen würden. Auf ihre planmäßigen Anlandungen wollen sie jedoch nicht verzichten. Vom TUI-Kreuzfahrtunternemen erhielt das WDSF bisher keine Antwort auf sein Schreiben. Im sozialen Netzwerk der Betreiber hagelt es derzeit harsche Kritiken durch Gäste und Tierschützer.

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Das gemeinnützige Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist aufgrund seiner internationalen Aktionen: http://www.wdsf.eu/index.php/aktionen/aktuelle-aktionen für den Walschutz und Beteiligungen an Delfinarienschließungen: http://www.wdsf.eu/index.php/aktionen/erfolge-infos-a-links
eine der weltweit aktivsten Organisationen zum Schutz von
Meeressäugetieren

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern: http://www.wdsf.eu/index.php/wissen/wissenschaft/wissenschaft-aktuell, Politikern: http://beate-walter-rosenheimer.de/bayern-pressemitteilungen/288-bundestag-gr%C3%BCne-fordern-ende-der-delfinhaltung-in-deutschland.html, anderen Organisationen und : http://dolphinproject.org/blog/post/protecting-dolphins-in-germany-switzerlandWal- u. Delfinschützern: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/tierschuetzer-fordern-freiheit-fuer-duisburgs-delfine-id6513429.html. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen: http://www.wdsf.eu/index.php/aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Das WDSF arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

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