Tag Archives: Jugendhilfe

Pressemitteilungen

Individualpädagogisches Projekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

Das Projekt „Tagaktiv – Raum für Entwicklungen“ erfolgreich in der Flüchtlingsunterkunft Düsseldorf, Gatherweg 60 gestartet.

Das Projekt „Tagaktiv – Raum für Entwicklungen“ bietet breitangelegte individualpädagogische Unterstützung für Kinder und Jugendliche von geflüchteten und asylsuchenden Familien in der neuen Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf, Gatherweg an. Durch vielfältige Angebote und einer nahen, persönliche Begleitung durch pädagogische Fachkräfte wird auf die individuellen Bedürfnisse der zum Teil traumatisierten Kinder und Jugendliche eingegangen. Ca. 32 Mädchen und 36 Jungen werden mit Hilfe von einem Team aus künstlerischen und sozialpädagogischen Fachkräften betreut. Die Finanzierung dieses Projektes wird durch den Kinderstern e.V. und federführend durch den IJS e.V. getragen. Die soziale Betreuung in der Unterkunft wird durch die Diakonie Düsseldorf sichergestellt.

Der IJS e.V. engagiert sich mit Knowhow und finanziellen Mitteln in den verschiedensten individualpädagogischen Projekten und fördert und verbreitet die Idee der Individualpädagogik durch Mitwirkung in den zahlreichen Fachgremien.

Kontakt
IJS e.V.
Frank Kistner
Rheinallee 122a
40545 Düsseldorf
+49211 95598398
pr@ijs-ev.de
http://www.ijs-ev.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Weihnachtliche Vorfreude im HOFGARTEN SOLINGEN

Spendenaktion und Weihnachtsmann-Fotoshooting

Weihnachtliche Vorfreude im HOFGARTEN SOLINGEN

Logo Hofgarten Solingen (Bildquelle: HOFGARTEN SOLINGEN)

PRESSEINFORMATION

Solingen – 23. November 2018

Der HOFGARTEN SOLINGEN stimmt seine Besucher auf das Fest der Liebe ein. So veranstaltet das Einkaufszentrum vom 26. November bis zum 18. Dezember auch dieses Jahr wieder die Geschenke-Spendenaktion „Kleiner Wunsch – Großes Lächeln“. An einem Weihnachtsbaum im Untergeschoss hängen rund 172 Wunschzettel von Kindern und Jugendlichen aus der Jugendhilfeeinrichtung Halfeshof in Solingen und jeder ist dazu eingeladen, einen der kleinen Herzenswünsche zu erfüllen. Dazu nehmen die Besucher einen der Wunschzettel vom Turm ab, kaufen das Geschenk und verpacken es schön. Anschließend kann das Präsent zusammen mit dem Wunschzettel bei KULT abgegeben werden. Am 21. Dezember übergibt das Center Management die Geschenke an die Heimleitung, so dass alle Pakete pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen können.

„Als starker lokaler Partner fühlen wir uns eng mit den Menschen in Solingen verbunden. Gerne unterstützen wir daher gemeinsam mit unseren Besuchern die lokale Jugendhilfeeinrichtung Halfeshof“, so Ralf Lindl, Centermanager des HOFGARTEN SOLINGEN. „Das Engagement der Besucher ist vorbildlich – so konnten wir im letzten Jahr Weihnachtgeschenke an 173 Kinder und Jugendliche überreichen. Ich bin überzeugt, dass die Spendenaktion auch 2018 ein voller Erfolg wird.“

Am 6. und 7. Dezember kommt außerdem der Weihnachtsmann höchstpersönlich in den HOFGARTEN SOLINGEN. So haben Kinder die Möglichkeit, sich mit ihm auf einem imposanten Riesenthron von einer Fotografin ablichten zu lassen. Die gemeinsamen Erinnerungsfotos auf hochwertigem Glanzpapier können direkt vor Ort ausgedruckt und mitgenommen werden. Darüber hinaus nimmt sich der Weihnachtsmann aber auch Zeit für die Wünsche und Fragen der kleinen Gäste.

HOFGARTEN SOLINGEN
Im Herzen von Solingen bietet das Einkaufszentrum HOFGARTEN SOLINGEN auf drei Ebenen 70 Shops mit einem attraktiven Sortiment, viele Dienstleistungen, 10 Restaurants und 600 Parkplätze. Auf 28.400 Quadratmetern Gesamtmietfläche (GLA) sind angesagte internationale und nationale Einzelhändler sowie lokale Anbieter mit einem hochwertigen Sortiment vertreten. Die Ankermieter sind dm, Edeka, H&M, Saturn, Spiele Max und TK Maxx. Erstklassige Dienstleistungen runden das attraktive Einzelhandelsangebot ab. Der Food Court umfasst 10 gastronomische Anbieter. Der HOFGARTEN SOLINGEN ist eine gemeinschaftliche Entwicklung von Sonae Sierra und MAB Development und wurde am 24. Oktober 2013 eröffnet. Für das Center Management ist Sonae Sierra verantwortlich.

Mehr über uns erfahren Sie unter www.hofgartensolingen.de oder bei Facebook https://www.facebook.com/hofgartensolingen

PR-Agentur im Bereich B2C und C2C.

Kontakt
B.C Neumann PR
Birgit Claudia Neumann
Schifferstraße 166
47059 Duisburg
0203 41930680
neumann@neumann-pr.de
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Mit viel Engagement zur „startsocial“-Förderung

Mit viel Engagement zur "startsocial"-Förderung

Gewinneraktion der ersten „Doing Good Challenge“

„Doing Good Challenge e.V.“ feiert Etappensieg beim Wettbewerb „startsocial“: der in Trier ansässige Verein wurde unter 230 Bewerbungen als „herausragende soziale Initiative“ ausgewählt und wird in den nächsten Monaten ein umfangreiches Coaching erhalten.

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und ist damit Pionier in der Beratung ehrenamtlich getragener sozialer Initiativen in Deutschland. Hauptförderer sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, Atos, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.

Mit Wettbewerben kennt sich „Doing Good Challenge e.V.“ aus, ruft der Verein mit seinen 15, überwiegend jugendlichen Aktiven doch bereits zum zweiten Mal zur Teilnahme am eigenen, bundesweiten Wettbewerb auf. Der Wettbewerb „Doing Good Challenge“ soll Jugendliche an soziales, gemeinnütziges Engagement heranführen. Die Organisatoren möchten vermitteln, dass ein solches Engagement anderen hilft, aber auch Spaß machen und wichtige Erfahrungen bringen kann. Daher ist die „Doing Good Challenge“ thematisch offen, betont den Teamgeist und fördert kurze, prägnante Aktionen, die durch schnelle Erfolgserlebnisse die Grundlage für ein dauerhaftes Engagement legen. Mit seiner ersten Wettbewerbsrunde erreichte der Verein über 11.000 Jugendliche.

„Doing Good Challenge e.V.“ beteiligt sich damit aktiv an der Engagementförderung in Deutschland. Der Verein ist für den Deutschen Engagementpreis nominiert und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. „Unsere Teilnahme an dem startsocial-Wettbewerb entspricht dem Anliegen, unsere Arbeit weiter zu professionalisieren und unseren eigenen Wettbewerb dauerhaft als DEN Wettbewerb für soziales Engagement von Jugendlichen in Deutschland zu etablieren“, fasst der Vereinsvorsitzende Andreas Laschke die Motivation zur Teilnahme bei startsocial zusammen.

Weitere Informationen unter: Homepage Doing Good Challenge e.V.

Doing Good Challenge e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Jugendliche zu sozialem Engagement zu motivieren.

Kontakt
Doing Good Challenge e.V.
Andreas Laschke
Gerberstraße 26
54290 Trier
0172 1329417
anlaschke@aol.com
https://www.doinggoodchallenge.de

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Hartz IV-Reform auch in der Kinder- und Jugendhilfe?

VPK fordert eine Kurskorrektur bei den Reformüberlegungen

Hartz IV-Reform auch in der Kinder- und Jugendhilfe?

Der VPK-Bundesverband ist der Dachverband privater Träger in der Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe

Berlin, 7. September.
Der unlängst bekannt gewordene Arbeitsentwurf zur geplanten Reform des SGB VIII aus dem SPD-geführten Bundesfamilienministerium stellt einen Frontalangriff auf die zuverlässige und erfolgreiche Arbeit der Kinder und Jugendhilfe dar. „Der Arbeitsentwurf suggeriert zwar eine Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe – in Wahrheit aber hat er nur ein Ziel: Die Kosten in der Kinder- und Jugendhilfe mit untauglichen Mitteln einer technokratischen und staatsorientierten Finanz- und Steuerungspolitik zu senken“, so Martin Adam, Präsident des Bundesverbandes privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK).

So will der Arbeitsentwurf dafür sorgen, dass Rechtsansprüche auf Hilfeleistungen eliminiert und die Trägeranzahl wie auch die Trägerpluralität verringert werden. Wichtige Leistungsangebote in kleinen und überschaubaren Erziehungsstellen und sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften, in denen derzeit rund 25.000 Kinder leben, sollen dabei dem Rotstift zum Opfer fallen. Zudem soll nach den Vorstellungen des Arbeitsentwurfs zukünftig allein der Staat die Steuerung von Leistungen nach Kassenlage der Kommunen bestimmen – Mitsprache? – Fehlanzeige!

Vom Ministerium werden die gesellschaftspolitischen Implikationen hinsichtlich der Steigerung von Kosten in der Kinder- und Jugendhilfe zwar zur Kenntnis genommen – allerdings völlig untaugliche Konsequenzen nach dem Motto gezogen: Mehr Staat führt zu geringeren Kosten. Völlig ignoriert dabei wird der tatsächliche Bedarf von Eltern und ihren Kindern. „Der individuelle Bedarf soll zukünftig keine Rolle mehr spielen. Stattdessen sollen niedrigschwellige, sozialraumorientierte und geringe Kosten verursachende Angebote die (teureren) Einzelfallhilfen ersetzen. Zudem wird die partnerschaftliche, beteiligungsorientierte Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe massiven Schaden nehmen. Die gemeinsame Prozessgestaltung zwischen freien und öffentlichen Trägern funktioniert aber in der Regel gut und ist notwendige Grundlage für eine erfolgreiche Gestaltung von Hilfen für junge Menschen“, so Adam weiter. Er sei erstaunt darüber, dass dies offenbar im Bundesministerium nicht bekannt sei, zumal die Arbeit auch zukünftig beteiligungsorientiert ausgerichtet bleiben soll. Wie dieser Spagat zu leisten ist, bleibt das Geheimnis des Ministeriums.

Parallelen zum Strickmuster der sogenannten Hartz IV-Reform sind unübersehbar. Auch sie wurde nur und ausschließlich unter dem Kostengesichtspunkt veranlasst, ohne die daraus entstehenden Konsequenzen für die betroffenen Menschen zu berücksichtigen. Später wurden die massiven Fehler im Gesetz teils korrigiert. Sollen derartige Fehler nun auch bei der Reform des SGB VIII begangen werden?

Der VPK fragt sich: Warum soll ein modernes und in den meisten Bereichen erfolgreich und gut funktionierendes Miteinander zwischen öffentlichen und freien Trägern zerrüttet werden? Warum sind der Bundesregierung hilfebedürftige Eltern und deren Kinder nicht wichtig genug, um ihnen individuell notwendige Hilfen auch weiterhin zukommen zu lassen? Warum wird die überfällige Reform der Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe nicht durch eine Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs angegangen, damit auch Kinder aus finanzschwachen Kommunen die Hilfen erhalten, die sie für eine erfolgreiche Bewältigung ihres Lebens benötigen?

Der VPK appelliert an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker, den in der Arbeitsfassung enthaltenen Vorstellungen eine klare Absage zu erteilen. Eine nachhaltig für junge Menschen wirkende Kinder- und Jugendhilfe braucht wechselseitiges Vertrauen, einen breiten und transparenten fachlichen Diskurs und kein einseitiges Diktat!

Der VPK-Bundesverband ist der einzige bundesweite Dachverband für private Träger in der Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe. Mitglieder sind Landes- und Fachverbände sowie Vereine, Verbände und sonstige Körperschaften, die auf Grundlage des Sozialgesetzbuches verschiedene Dienstleistungen in der Kinder- und Jugendhilfe erbringen. Der VPK versteht sich in erster Linie als ein interessengeleiteter gemeinnütziger Verband zur Unterstützung der im VPK zusammengeschlossenen privaten Träger der Kinder- und Jugendhilfe und wird für deren Vertretung gegenüber Politik und Gesellschaft aktiv. Der Verband ist von seinem Selbstverständnis her leistungs-, qualitäts- und kostenorientiert und in verschiedenen übergreifenden Gremien aktiv vertreten. Er wird in allgemeinen und grundsätzlichen Fragestellungen der Kinder- und Jugendhilfe initiativ, verfasst Stellungnahmen, unterhält eine Internetseite und gibt die Fachzeitschrift „Blickpunkt Jugendhilfe“ heraus.

Weitere Informationen unter www.vpk.de.

Kontakt
Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe e.V. (VPK)
Sophia Reichardt
Michaelkirchstr. 13
10179 Berlin
+49 30 89625237
reichardt@vpk.de
http://www.vpk.de

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Kinderlachen e.V. eröffnet Repräsentanz in München

Hilfe für bereits rund 1.000 Kinder und Jugendliche – Unterstützung ausschließlich durch private Spenden und Sponsoren

Kinderlachen e.V. eröffnet Repräsentanz in München

Kinderlachen e.V. eröffnet Dependance in München

München, 4. Juli 2016.
Kinderlachen e.V. kommt nach München. Eine der größten Hilfsorganisationen für Kinder und Jugendliche im deutschsprachigen Raum eröffnet eine Dependance und wird mit dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden des Vereins Christian Vosseler nun auch dauerhaft einen Repräsentanten in der Stadt haben. Hauptsitz von Kinderlachen ist Dortmund. Bislang wurden von dort alle Hilfsaktionen koordiniert – auch die in München, wo bereits in den letzten zehn Jahren rund 1.000 Kindern direkt mit dem geholfen wurde, was sie am nötigsten brauchen, wie zum Beispiel medizinische Geräte, Therapien oder pädagogische Spielsachen. Allein in den kommenden sechs Monaten plant Kinderlachen Spenden in Höhe von rund 50.000 Euro. Tendenz steigend.

„Wir sind seit gut zehn Jahren in München und Oberbayern engagiert“, erklärt Christian Vosseler. Er hat zusammen mit Marc Peine Kinderlachen e.V. im Jahr 2002 gegründet. Peine ist als Hauptgeschäftsführer des Vereins in Dortmund aktiv, koordiniert von dort hunderte Hilfsprojekte in ganz Deutschland. Mit Christian Vosselers Umzug nach München wird nun das regionale Engagement in der Landeshauptstadt weiter gestärkt. Neben den laufenden Unterstützungen für die Kita Ramersdorf – hier wurden unter anderem Reittherapien, Ferienfreizeiten und ein Kunstprojekt gefördert – und in der Kinderklinik Harlaching, wo Kinderlachen auch sein Büro beziehen wird und zahlreiche Sachspenden geleistet wurden, sind weitere Projekte und Aktionen geplant.

„Wir werden das in Dortmund laufende Erfolgskonzept „Jedem Kind sein Bett“ auch in München etablieren. Zusammen mit der Möbelhauskette Poco unterstützen wir hier Kinder, die kein eigenes Bett haben und dadurch in ihrer Entwicklung massiv gehemmt werden“, so Vosseler. Darüber hinaus plant Kinderlachen die Initiative „Jedem Kind seinen Verein“ in München umzusetzen. „Sportvereine leisten einen immens wichtigen Beitrag für die kindliche Entwicklung: motorisch, pädagogisch, sozial, mental und intellektuell. Es ist eine Schande, dass sich nicht jedes Kind seinen Neigungen und Wünschen entsprechend in mindestens einem Verein betätigen kann“, so die Kinderlachen-Gründer. Mit der Initiative „Jedem Kind seinen Verein“ werden Kinder durch Mitgliedsbeiträge und die notwendige Ausstattung unterstützt.

Kinderlachen unterstützt dabei ausschließlich durch Sachspenden und nur durch private Mittel. „Wir bekommen keinerlei öffentliche Unterstützung, weder von den Städten und Kommunen, in denen wir aktiv sind, noch vom Bund oder den Ländern. Wir möchten das auch gar nicht, weil wir den ohnehin kleinen Kuchen der Kinder- und Jugendhilfe nicht kleiner, sondern größer machen möchten. Wir unterstützen Kinder mit Maßnahmen, Mitteln und Projekten, die es ohne uns nicht gäbe“, machen Peine und Vosseler deutlich. Sie sind stolz darauf, dass sie so sicherstellen können, dass jede Spende auch wirklich direkt bei den Bedürftigen ankommt. „Deswegen arbeiten auch so viele Unternehmen und Prominente bei uns mit.“

Ein Beispiel für Sachspenden durch private Spender und Sponsoren ist das Münchner Kinderklinikum Harlaching. Hier hat Kinderlachen durch die Ausstattung einer kompletten Bibliothek, eines Mutter-Kind- sowie eines Eltern-Kind-Zimmers, durch zahlreiche Fahrräder, pädagogische Spiele und medizinische Geräte immer dann geholfen, wenn es im Interesse der Kinder notwendig war und die Mittel nicht durch Dritte aufgebracht werden konnten.

Wie bedeutsam die Arbeit des Vereins eingeschätzt wird, zeigt sich auch an der Liste der prominenten Unterstützer. Die Liste liest sich wie das Who-is-Who des Sports, der Kultur und der Gesellschaft. Kinderlachen-Schirmherren sind Michael Rummenigge und Matze Knop, Kinderlachen-Botschafter Tom Lehel, Nika Krosny, Marina Kielmann, Neven Subotic, Madlen Kaniuth, Andrea Kiewel, Charlotte Würdig geb. Engelhardt, Marc Marshall, der Deutschland-Achter im Rudern, die BVB-Handballdamen, Dr. Reinhard Rauball, Chris Andrews und Roland Kaiser. Im Kinderlachen-Spendenbeirat haben sich mehrere Unternehmer und Manager zusammengefunden, um den Verein in wirtschaftlichen Fragen zu begleiten.

In München unterstützen unter anderem der FCB-Co-Trainer Hermann Gerland und TV-Moderator Peter Illmann den Verein und begleiten dessen Aktivitäten. In einer engen Kooperation unterstützt Kinderlachen auch den Verein Horizonte e.V., die Hilfsorganisation von Jutta Speidel. „Wir haben in München ein starkes Netzwerk und viele Menschen und Unternehmen, die bereit sind, unsere Arbeit hier zu unterstützen – mit Geld. mit Persönlichkeit und mit Know-how“, so Vosseler.

Über wie viel Know-how in Sachen Kinder- und Jugendhilfe, aber auch bei der Akquisition von Spenden und Sponsoring Kinderlachen verfügt, hat sich inzwischen auch in der Landeshauptstadt herumgesprochen. „Wir sind im engen Kontakt mit der Stadt und mit öffentlichen Institutionen, um diese bei der Beschaffung von Drittmitteln zu beraten und zu begleiten“, verdeutlicht Vosseler, der Kinderlachen auch als engagierte und innovative Avantgarde rund um die Themen Charity und private Hilfe verstanden wissen möchte.

„Unternehmen und wohlhabende Privatpersonen sind gerne bereit zu helfen, wenn sie richtig angesprochen werden und die Projekte nachhaltig sind“, so seine Erfahrung. Diesen Geist möchten wir nach München tragen und zum Wohle der Kinder leben.

Weitere Informationen über Kinderlachen e.V., die verschiedenen Hilfsprojekte und immer aktuelle Neuigkeiten gibt es unter www.kinderlachen.de

Kinderlachen unterstützt gemeinnützig mit vielen ehrenamtlichen Helfern bedürftige Kinder in ganz Deutschland mit dem, was sie am dringendsten benötigen. Dazu gehören Möbel, Materialien für Schule und Freizeit, medizinische Geräte, Betten und vieles weitere mehr. Darüber hinaus erfüllt Kinderlachen Kinderträume im Rahmen von unvergesslichen Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten. Im Mittelpunkt des Engagements stehen Begriffe wie Chancengleichheit, kindliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe. Kinderlachen e.V. finanziert sich ausschließlich aus privaten Spenden und durch privatwirtschaftliches Sponsoring. Öffentliche Zuschüsse lehnt Kinderlachen ab – auch, um die ohnehin knappen öffentlichen Mittel für die Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe nicht weiter zu schmälern. Kinderlachen möchte mit seinem Engagement vielmehr zusätzliche Mittel akquirieren und bedürftigen Kindern und deren Familien zur Verfügung stellen. Unter dem Motto „unterstützen mit dem, was am dringendsten gebraucht wird“ werden ausschließlich Sachspenden an Kinder, Familien und Institutionen übergeben.

Gegründet im Jahr 2002 durch Christian Vosseler und Marc Peine hat sich Kinderlachen bis heute zu einer der größten Hilfsorganisationen für Kinder im deutschsprachigen Raum entwickelt, die bundesweit Einzelschicksale und institutionelle Akteure unkompliziert, flexibel und ohne langwierige bürokratische Verfahren unterstützt. Zahlreiche Prominente aus Unterhaltung, Sport, Kultur und Wirtschaft engagieren sich ehrenamtlich für Kinderlachen, darunter die Kinderlachen-Schirmherren Michael Rummenigge und Matze Knop, die Kinderlachen-Botschafter Tom Lehel, Nika Krosny, Marina Kielmann, Neven Subotic, Madlen Kaniuth, Andrea Kiewel, Charlotte Würdig geb. Engelhardt, Marc Marshall, der Deutschland-Achter im Rudern, die BVB-Handballdamen, Dr. Reinhard Rauball, Hermann Gerland, Chris Andrews und Roland Kaiser sowie der Kinderlachen-Spendenbeirat, in dem sich mehrere Unternehmerpersönlichkeiten zusammengefunden haben, um den Verein in wirtschaftlichen Fragen zu begleiten.

Kinderlachen hat seinen Hauptsitz in Dortmund und unterhält Dependancen in München und Berlin. Wer Kinderlachen unterstützen möchte, kann Mitglied im Kinderlachen-Förderverein werden.

Weitere Informationen unter www.kinderlachen.de.

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Projektmanagement in der öffentlichen Verwaltung

MindManager sorgt in Frankfurt a.M. für erfolgreiche Software-Projekte

Alzenau/Frankfurt a.M., 19.4.2016 – Projekte in der öffentlichen Verwaltung unterscheiden sich in vielen Aspekten vom Projektmanagement in Unternehmen. Zu den Besonderheiten zählen beispielsweise hochkomplexe Entscheidungsstrukturen und festgelegte Rahmenbedingungen hinsichtlich Vergabe-, Dienst- oder Haushaltsrecht. Hinzu kommen Unterschiede in den Zielsystemen: So geht es in öffentlichen Einrichtungen eben nicht nur um Wirtschaftlichkeit, sondern häufig auch um schwer quantifizierbare Ziele wie etwa mehr Bürgernähe.

Die Herausforderung
Vor diesem Hintergrund sind auch die IT-Projekte in Frankfurt a.M. zu sehen. Paul Junck ist beim Jugend- und Sozialamt der Mainmetropole als DV-Projektkoordinator für die Einführung neuer Software-Verfahren verantwortlich. Ständig leitet er mit Hilfe seiner Kollegin verschiedenste kleine und große Projekte, in die häufig auch andere Behörden der Stadt Frankfurt a.M. involviert sind. Dabei laufen die Projekte i.d.R. nach einem 3-stufigen Verfahren ab: Im ersten Schritt stellt eine Fachbereichsleitung einen Antrag für eine neue Softwarelösung. Junck und sein Team prüfen dann, ob diese notwendig ist, ob es alternative Lösungen gibt, ob es bereits ein geeignetes Werkzeug am Markt gibt und schließlich befasst er sich mit der Finanzierung der gestellten Aufgabe.

Verläuft diese „Vorprüfung“ positiv, wird im zweiten Schritt ein „Projektprüfungs-auftrag“ erstellt. Dabei müssen alle zum Projekt nötigen Dokumente, wie z.B. das Lasten- und Pflichtenheft, erstellt sowie sämtliche Projektdetails einer vertieften Prüfung unterzogen werden. Ist das Projekt bewilligt, erfolgt der offizielle „Projektauftrag“, in dem beispielsweise festgestellt wird, inwieweit die neue Software (national oder europaweit) ausgeschrieben wird oder wie die Implementierung im Detail ablaufen muss. Hinzu kommen festgelegte Routine-Vorgänge zur Projektevaluierung und zum Ressourcenverbrauch.

Um die vielen einzelnen Projektschritte im Dienstalltag gut überblicken sowie erfolgreich und termintreu bearbeiten zu können, suchte Junck nach einer geeigneten Software.

Die Lösung
Der IT-Profi verschaffte sich einen Überblick über die aktuell am Markt verfügbaren Lösungen und entschied sich für MindManager. Diese Lösung hatte er bereits während seiner Tätigkeit als IT-Administrator kennenlernt. Über eine zentrale Map, das so genannte Projekt-Dashboard, steuert und überwacht das Team heute sämtliche Projekte. Darin enthalten ist der gesamte Bereich der Vorprüfung und die zahlreichen Projektdokumente sind so verlinkt, dass Arbeitsschritte oder notwendige Anträge nicht mehr übersehen werden können.

Ist ein Projekt bewilligt und auf den Weg gebracht, wird dieses ebenfalls mit MindManager geplant und strukturiert. Sämtliche Aufgaben werden über die entsprechende Funktion vergeben und über die Anbindung an Outlook in die ToDo-Listen der beteiligten Kollegen gespeist. „Das Schöne an MindManager ist, dass man immer genau sehen kann, wo man steht“, freut sich Paul Junck. Neben dem Aufgabenmanagement finden sich in den einzelnen Projektmaps aber auch noch konkrete Projektpläne, die Ergebnisse der Marktsichtung und sämtliche Projektvorlagen.

Erst wenn die einzelnen Projektschritte stehen, alle Dokumente erstellt sind und der Ressourcenverbrauch kalkuliert ist, erfolgt die Projektarbeit mit MS Project. „Der automatisierte Export von MindManager nach MS Project funktioniert stets reibungslos“, freut sich der IT-Profi. „Die Landkarte des Projekts ist jedoch stets MindManager. Damit sind wir einfach viel flexibler als mit MS Project und können z.B. über die Outlook-Schnittstellen auch die Kollegen aus den Projekt-Teams einbinden, die eigentlich keinen Zugriff auf unsere Dateiablage haben.“

Das Ergebnis
Das Team DV-Projektkoordination steuert mit MindManager aktuell sechs Projekte gleichzeitig. Einige dieser Projekte betreffen dabei nicht nur das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt a.M., sondern erfordern die intensive Zusammenarbeit mit weiteren Ämtern der Mainmetropole. „Gerade bei ämterübergreifenden Projekten ist MindManager sehr hilfreich“, betont der DV-Projektkoordinator. Denn häufig verfügen die unterschiedlichen Ämter über ganz eigene Dateiablagesysteme, so dass die Erstellung und der Zugriff auf einen gemeinsamen Projektordner nicht möglich waren. „Mit MindManager konnten wir schon jetzt einige dieser Probleme elegant umgehen“, ergänzt Junck.

In Zukunft will das Team MindManager gerne mit SharePoint kombinieren. „Dann haben wir noch mehr Möglichkeiten, über eine zentrale Plattform zu einer gemeinsamen Dateiablage zu kommen und unsere Teamarbeit zu perfektionieren“, beschreibt Junck seine Vorstellung

Der DV-Projektkoordinator nutzt MindManager heute jedoch nicht nur zum Projektmanagement. Er verwendet die Software zudem zur Planung und Strukturierung seines eigenen Arbeitstages. „Für mich ist MindManager genial: Ich kann damit ganz schnell sämtliche Ideen, Argumente, Aufgaben und Informationen in ein Dokument – also eine Map – packen und anschließend so ordnen, wie ich es persönlich brauche. So kann ich die Komplexität meines Aufgabenbereichs stets so reduzieren, wie ich es gerade brauche und habe immer sofort ein Gesamtbild über alles, was anliegt.“

Junck nutzt MindManager inzwischen sogar als Präsentationstool. „In Meetings kann ich so sehr flexibel das aufrufen, was ich brauche, und die Ergebnisse der Besprechung wie zum Beispiel Änderungen im Ablauf oder neue Aufgaben sofort eintragen. Das kommt auch bei den Beteiligten sehr gut an.

Über das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt a.M.
In Frankfurt am Main werden Jugendhilfe- und Sozialhilfeaufgaben in einem gemeinsamen Amt wahrgenommen. Entsprechend vielfältig ist das Aufgabenspektrum der Behörde: In der Jugendhilfe setzt sich das Amt engagiert für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein. In der Sozialhilfe existiert ein ausgereiftes Hilfesystem, an dem zahlreiche freie Träger und Verbände beteiligt sind. Die Dienste werden den 700.000 Einwohnern bürgernah in mehreren Sozialrathäusern angeboten.

Über Mindjet
Mindjet bietet Software-Lösungen für Innovations- und Projektmanagement, die alle Projektphasen inklusive Informations- und Aufgabenmanagement visuell und dynamisch unterstützen. Von der ersten Idee, über die Bewertung und Skizzierung verschiedener Szenarien, bis hin zum erfolgreichen Projektabschluss dienen die Produktlinien MindManager und SpigitEngage führenden Unternehmen bei ihren Projekten und Innovationsprozessen.
MindManager kombiniert als zentrales Arbeitsinstrument die MindMapping-Methode mit Projekt- und Aufgabenmanagement-Funktionen und erhöht damit die Produktivität von Einzelnutzern und Teams bei der Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit. Die häufigsten Einsatzbereiche sind Informations-, Wissens- und Projektmanagement und zwar branchen- und abteilungsübergreifend.
Auf der SpigitEngage-Plattform werden Ideen und Vorschläge zu verschiedenen Themen generiert, bewertet und kommentiert, so dass sich die vielversprechendsten Ideen leicht identifizieren lassen. Dabei kann eine große Anzahl an Mitarbeitern, Kunden oder Partnern sinnvoll eingebunden und deren Wissen und Erfahrungen für nachhaltige Innovationen genutzt werden.
Mindjet hat seinen Hauptsitz in San Francisco und verfügt über Niederlassungen in den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Schweden, Japan und Australien. Bereits über 83 Prozent der Fortune 100™-Unternehmen setzen Mindjet-Software ein.

Weitere Informationen unter: www.mindjet.de

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e/l/s-Institut auf der ConSozial 2015 in Nürnberg

Neue Verfahren für mehr Qualität in der Jugendhilfe

e/l/s-Institut auf der ConSozial 2015 in Nürnberg

(NL/5787188385) Velbert-Neviges, 19. Oktober 2015. Das e/l/s-Institut für Qualitätsentwicklung sozialer Dienstleistungen präsentiert gemeinsam mit dem Softwareanbieter factorIS auf der ConSozial (Halle 3A, Stand 214) in Nürnberg gleich zwei neuentwickelte Verfahren im Bereich der Erziehungshilfe und der schulischen Fördermaßnahmen. Damit verfügen die Fachkräfte über weitere effiziente Werkzeuge zur Unterstützung des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit.

KEF Kompetenzorientierte Evaluation und Förderplanung

KEF ist ein Verfahren zur Planung, Durchführung und Evaluation von besonderer schulischer Förderung bei einem Förderbedarf in sozialer und emotionaler Entwicklung. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit zwischen dem e/l/s-Institut, der Graf-Recke-Stiftung und der factorIS GmbH in Angriff genommen und geht jetzt in die Pilotphase. Das web-basierte KEF-Portal unterstützt Lehrer bei der Entwicklungsdiagnostik und Bedarfsfeststellung für Schüler mit sozialen und emotionalen Problemen. Dabei wird die Förderung fachlich-inhaltlich strukturiert und qualifiziert als auch der Dokumentationsaufwand verringert. Durch eigene Online-Zugänge für Schüler und andere Hilfe-Partner wird die Zusammenarbeit (z.B. Jugendhilfe) deutlich verbessert. Das Verfahren vereint effektive Steuerung, wirkungsorientierte Evaluation, Partizipation der Klienten und Kooperation aller Hilfesysteme.

WIMES-factorIS Verwaltung und Hilfeevaluation in einem

Mit dem neuen Web-Portal WIMES-factorIS können Einrichtungen und Dienste der Jugendhilfe alle pädagogischen Prozesse und Verwaltungselemente abbilden und dabei gleichzeitig die Hilfen zur Erziehung steuern und evaluieren. Das Spektrum reicht von individuellen Dokumentationskonzepten, partizipativen pädagogischen Prozessen bis hin zur Personalverwaltung, Finanzcontrolling und Terminmanagement. Abgerundet wird das Verfahren durch Entwicklungsberichte und Evaluationen nach den bewährten WIMES-Dimensionen. Eine Schnittstelle mit SAP ist vereinbart und in Arbeit.

Das altbewährte WIMES-Verfahren

Mit WIMES (WIrkung MESsen) und dem Zusatzmodul WIMESplus bietet das e/l/s-Institut ein erprobtes Instrument zur Wirkungsevaluation von Hilfen zur Erziehung an. Die web-basierte Methode wird seit 2006 in Kommunen und bei Jugendhilfe-Anbietern eingesetzt.
Das WIMES-Web-Portal bietet Ihnen Wirkungsevaluation, Prozesssteuerung und Qualitätssicherung in einer anspruchsvollen und dennoch benutzerfreundlichen Web-Anwendung. Als eines der wenigen Verfahren für Hilfeplanung und -steuerung stellt das WIMES-Web-Portal eine schnelle und datengeschützte Kommunikationsplattform zwischen den Fachkräften in Einrichtungen und Jugendämtern bereit, um gemeinsam die Bedarfe und Ziele der Erziehungshilfen zu steuern und evaluieren.
Zurzeit arbeitet das e/l/s-Institut an einem Spezialmodul für unbegleitete Flüchtlinge (UMF) in der Betreuung der Jugendhilfe.

Effiziente Handlungsansätze aus der Praxisforschung für die Jugendhilfe

Bei der Qualitätsentwicklung in der Sozialen Arbeit setzt das e/l/s-Institut u. a. auf wirkungsorientierte Qualifizierung von Führungskräften und Mitarbeitern. Das Qualifizierungssprogramm WEGE (Wirkung entfalten, Gelingen ermöglichen) beinhaltet Fortbildungsangebote sowie Wirksamkeitsanalysen und Beratungen für Organisationen und Teams. Fach- und Führungskräfte der Jugendhilfe können dabei neue (und teils überraschende) Ansatzpunkte für Personal-, Konzept- und Organisationsentwicklung gewinnen und den Erfolg von Erziehungshilfen erhöhen. Durch Erlernen von Methoden zum wirksamen professionellen Handeln (starke Wirkfaktoren, systemdynamische Modellierung) erleben die Fachleute mehr Zufriedenheit und Selbstwirksamkeit.

Näheres zu den Projekten des Instituts sowie weitere Informationen rund um die wirkungsorientierte Jugendhilfe gibt es auf der ConSozial vom 21. bis 22. Oktober 2015 am Messestand von factorIS-e/l/s (Halle 3A, Stand 214).

Das e/l/s-Institut ist Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Unterstützung des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit. Die Schwerpunkte liegen in Methoden und Instrumenten zur Entwicklung und Sicherung der Qualität sozialer Dienstleistungen, insbesondere bei Hilfen zur Erziehung. www.els-institut.de

Kontakt
e/l/s-Institut für Qualitätsentwicklung
Jeanna Patzschke
Bernsaustr. 7-9
42553 Velbert
02053 4967251
jeanna.patzschke@els-institut.de
http://www.els-institut.de

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Abbrüche in Erziehungshilfen durch gezielte Handlungen um bis zu 30 Prozent senken

Strategien für erfolgreiche Erziehungshilfen spielerisch erlernen

Abbrüche in Erziehungshilfen durch gezielte Handlungen um bis zu 30 Prozent senken

(NL/1963646557) Die Abbruchquoten in der Jugendhilfe können um ein Drittel gesenkt werden – mit wissenschaftlich identifizierten Methoden und Vorgehensweisen, die Fach- und Führungskräfte spielerisch erproben können. Die systemdynamischen Planspiele vom e/l/s-Institut ermöglichen es, verschiedene Strategien bei der Steuerung von Erziehungshilfen oder bei der Gestaltung von Organisationsabläufen zu simulieren und somit die besten Methoden für das eigene professionelle Handeln herauszufinden.

Hilfen zur Erziehung verbessern die Lebenssituation der jungen Menschen und geben ihnen eine gerechte Chance zur Teilhabe in der Gesellschaft. Dennoch werden rund 40 Prozent dieser Hilfen vorzeitig abgebrochen, ohne dass die Hilfeziele erreicht wurden. Diese (zumeist) gescheiterten Hilfeverläufe wurden zwischen 2010 und 2014 durch das e/l/s-Institut im Auftrag des Ev. Erziehungsverbandes EREV in der größten bundesweiten Studie ABiE untersucht.

Die Ursachen für Hilfeabbrüche sind vielfältig. Der ABiE-Studie ist es gelungen, rund 60 Prozent der Einflüsse auf das Abbruchrisiko zu identifizieren. Fachkräfte in der Erziehungshilfe können mit diesen Erkenntnissen sowohl das Risiko für den Hilfeabbruch bei einzelnen Klienten einschätzen als auch Handlungsprogramme identifizieren, die den Hilfeverlauf positiv beeinflussen.

Dazu hat das e/l/s-Institut Systemmodelle entwickelt, mit denen die Wirkfaktoren nachgestellt werden können und es möglich ist, Handlungsstrategien zu erproben, mit denen der Erfolg einer Hilfe steigen kann. Zwei neue systemdynamische Spiele ermöglichen es den Fachkräften einen kritischen Blick auf ihre Organisation zu werfen, die Organisationsabläufe zu simulieren, die Einflussvariablen zu verändern, neue Sichtweisen zu gewinnen und neue Wege zu erfolgreichen Hilfen zu erproben.

Je nach Schwerpunkten der täglichen Arbeit können die Fach- und Führungskräfte in der Jugendhilfe zwischen zwei Spielen wählen. Mit dem Fallspiel WiHi können die Fachleute einerseits verschiedene Methoden bei der Steuerung von einzelnen Erziehungshilfen ausprobieren. Strategien bei der Gestaltung der Organisation und Konzepte können wiederum mit dem Strategiespiel ORSE simuliert werden.

Strategiespiel ORSE Organisationsabläufe strategisch verbessern

Das systemdynamische Planspiel ORSE Organisatorische Rahmenbedingungen für stationäre Erziehungshilfen bietet Fachleuten in der Jugendhilfe eine Möglichkeit, Szenarien in den Organisationsabläufen zu entwickeln, mit denen Einflüsse auf die Wirksamkeit stationärer Erziehungshilfen getestet werden können.

Die ABiE-Studie und andere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Stabilität und die Wirksamkeit der Erziehungshilfen hängen zu einem Drittel von den Rahmenbedingungen der Einrichtungen ab. Dazu gehören beispielsweise die Mitarbeiterbindung an die Einrichtung, eine transparente und zielorientierte Leitung sowie die Kultur der Beteiligung. Durch Verbesserungen dieser Faktoren mittels Organisationsentwicklung und Personalentwicklung kann die Ergebnisqualität der Hilfen je nach Ausgangsbedingungen um bis zu 30 Prozent verbessert werden. Welche Strategien bei welchen Organisationsformen und Unternehmenskulturen am besten wirken, kann im Spiel simuliert und dadurch trainiert werden.

Fallspiel WiHi Hilfesteuerung mit Wirkfaktoren

Mit dem systemdynamischen Fallspiel WiHi (Wirksame Hilfen in stationären Einrichtungen) können Fachleute Szenarien in der Hilfesteuerung zu simulieren und den Einfluss von Handlungen auf die Wirkungen und die Abbruchquoten zu testen. Unterschiedliche Hilfeverläufe können spielerisch geplant, gesteuert und in ihren Auswirkungen beobachtet werden.

Rund ein Drittel der abgebrochenen Hilfen wird in Studien (ABiE, WIMES) durch unterschiedliche pädagogische Vorgehensweise und Haltungen der Fachkräfte erklärt. Das heißt, dass durch effiziente Methoden und Konzentration auf die starken Wirkfaktoren die Ergebnisse um bis zu 30 Prozent verbessert werden können. Erfolgreich verlaufende Hilfen stärken auch die Fachkräfte in der Jugendhilfe: Die Teams werden entlastet, die Zufriedenheit und erlebte Selbstwirksamkeit der Erzieher beugt dem Burn-out vor.

Professionelles erfolgreiches Handeln im Heim

Mit systemdynamischen Planspielen können die Jugendhilfe-Experten ihre Organisationsabläufe und ihr methodisches Vorgehen spielerisch simulieren und dadurch Stärken und Schwächen erkennen und strategisch verbessern. Sie lernen mit ihren Ressourcen effizient umzugehen, die Stabilität der Erziehungshilfen zu steigern, die Zufriedenheit der Klienten und Mitarbeiter zu erhöhen, ihren Arbeitsaufwand durch Konzentration auf starke Wirkfaktoren zu reduzieren.
Erfolgreiche Erziehungshilfen vermeiden Folgehilfen und steigern die Zukunftschancen der jungen Menschen enorm. Die Kosten der Jugendhilfe werden nachhaltig und dauerhaft gesenkt.

Solide Datengrundlage

Die Planspiele wurden auf der Basis der jahrelangen eigenen Forschungsarbeiten entwickelt, darunter die WIMES-Evaluationsdatenbank (seit 2006), Praxisforschungsprojekte, Aktenanalysen sowie die bundesweite ABiE-Studie wissenschaftliche Untersuchung zu erfolgreichen Erziehungshilfen vs. Abbrüchen (von 2010 bis 2014). Mit erhobenen Daten ist es gelungen, die stärksten Erfolgsparameter und Wirkfaktoren, die zum Gelingen von Erziehungshilfen führen, zu identifizieren.

Über das e/l/s-Institut:
Das e/l/s-Institut ist Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Unterstützung des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit. Die Schwerpunkte liegen in Methoden und Instrumenten zur Entwicklung und Sicherung der Qualität sozialer Dienstleistungen, insbesondere bei Hilfen zur Erziehung.

Kontakt
e/l/s-Institut für Qualitätsentwicklung
Jeanna Patzschke
Bernsaustr. 7-9
42553 Velbert
02053 4967251
jeanna.patzschke@els-institut.de
http://www.els-institut.de

Pressemitteilungen

e/l/s-Institut auf der ConSozial 2014 in Nürnberg

WEGE zu wirksamen Erziehungshilfen

e/l/s-Institut auf der ConSozial 2014 in Nürnberg

(NL/5198985585) Velbert-Neviges, 4. November 2014. Das e/l/s-Institut für Qualitätsentwicklung sozialer Dienstleistungen präsentiert auf der ConSozial (Halle 3A, Stand 209) in Nürnberg neue und bewährte Lösungen und Ideen, die das Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit unterstützen. Mit dem Instrument zur Wirkungsevaluation WIMES, dem integrierten Verfahren zur Hilfeplanung- und Steuerung WIMESplus sowie dem Handlungsprogramm WEGE stehen Fachkräften der Jugendhilfe gleich drei Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Hilfen zur Erziehung stabiler und effektiver gestaltet werden können.

Mit WIMES bietet das e/l/s-Institut ein erprobtes Instrument zur Wirkungsevaluation von Hilfen zur Erziehung an. Die web-basierte Methode wird seit 2006 in Kommunen und bei Jugendhilfe-Anbietern eingesetzt und integriert wirksam unterschiedliche Ansätze bei der Hilfeplanung. Mit dem Zusatzmodul WIMESplus kann das WIMES-Web-Portal jetzt auch für die wirkungsorientierte Steuerung im Einzelfall genutzt werden. Die Vorteile liegen in der einfachen und gesicherten Kooperation zwischen ASD und Leistungserbringer, die sich mit dieser Methode auf konkrete Hilfeziele fokussieren und die Absprachen, individuelle Entwicklungen und die jeweilige Zielerreichung dokumentieren.

Durch die gemeinsame Bearbeitung eines einzigen Datensatzes wird der Dokumentations- und Berichtsaufwand auf das Wesentliche und Steuerungsrelevante reduziert. Die Inhalte und Grafiken werden übersichtlich ausgedruckt oder in Formulare eingefügt. Dank der zertifizierten Verschlüsselungstechnik sind die Sozialdaten im Web-Portal sicher geschützt.

Qualitätssicherung nach Anforderungen des § 79 a SGB VIII

Durch Fristenerinnerung, Benachrichtigung der jeweiligen Jugendhilfe-Partner, Plausibilitätsprüfungen, Ampelfarben bei Prozessabweichungen wird die Einhaltung der Prozessqualität unterstützt. Eine gesicherte wirkungsorientierte kooperative Steuerung kann die Effektivität von Hilfeverläufen verbessern und die Abbruchwahrscheinlichkeit bei Erziehungshilfen nachhaltig senken.

Effiziente Handlungsansätze aus der Praxisforschung für die Jugendhilfe

Ein weiterer Baustein, mit dem Hilfen zur Erziehung stabiler und effektiver gesteuert und durchgeführt werden können, bildet das Qualifizierungssprogramm WEGE (Wirkung entfalten, Gelingen ermöglichen). Das Programm beinhaltet Fortbildungsangebote sowie Wirksamkeitsanalysen und Beratungen für Organisationen und Teams. Die fünf stärksten Wirkfaktoren (5 Ws) bilden dabei die Grundlage der Praxis-Seminarreihe.

Das Institut hat aus eigenen Forschungsarbeiten (Praxisforschungsprojekte, Zufriedenheitsstudien, WIMES-Evaluationsdatenbank) Wirkfaktoren identifiziert, die einen starken Einfluss auf die Ergebnisqualität von Hilfen zur Erziehung haben. Um diese Wirkfaktoren in der täglichen Erziehungspraxis zu stärken, wurden spezifische Handlungsprogramme entwickelt, die Messinstrumente, systemdynamische Planspiele, fachliche Methoden und Werkzeuge sowie Methoden der Qualitätssicherung umfassen.

Fach- und Führungskräfte der Jugendhilfe können dabei neue (und teils überraschende) Ansatzpunkte für Personal-, Konzept- und Organisationsentwicklung gewinnen und den Erfolg von Erziehungshilfen erhöhen. Durch Erlernen von Methoden zum wirksamen professionellen Handeln erleben die Fachleute sowohl mehr Zufriedenheit als auch Selbstwirksamkeit und beugen einem Burnout vor.

Näheres zu den Leistungen des Instituts sowie weitere Informationen rund um die wirkungsorientierte Jugendhilfe gibt es auf der ConSozial vom 5. bis 6. November 2014 am e/l/s-Messestand (Halle 3A, Stand 209).

Über das e/l/s-Institut:
Das e/l/s-Institut ist Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Unterstützung des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit. Die Schwerpunkte liegen in Methoden und Instrumenten zur Entwicklung und Sicherung der Qualität sozialer Dienstleistungen, insbesondere bei Hilfen zur Erziehung. http://www.els-institut.de.

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Jeanna Patzschke
Bernsaustr. 7-9
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Pressemitteilungen

Monopolkommission fordert Ende der Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe

Monopolkommission fordert Ende der Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe

VPK-Bundesverband: Dachverband für private Träger in der Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe

Berlin. Die Monopolkommission hat in ihrem XX. Hauptgutachten die bestehende Wettbwerbssituation in der Kinder- und Jugendhilfe untersucht. Sie kommt darin zu dem ernüchternden Ergebnis, dass es immer noch erhebliche Wettbewerbsverzerrungen zum Nachteil von privat-wirtschaftlichen Leistungsanbietern in Deutschland gibt. In der Folge treten eine Überbürokratisierung, geringe Innovationen und/oder ein mangelndes Kostenbewusstsein auf.

Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe (VPK) fordert die Bundesregierung auf, endlich die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe zu beenden und hält die Notwendigkeit der Sicherstellung gleicher Voraussetzungen für alle Träger endlich für zwingend erforderlich.

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Monopolkommission die Wettbewerbsverzerrungen in der Kinder- und Jugendhilfe klar erkannt und auch benannt hat. Die weiterhin bestehenden deutlichen Wettbewerbshindernisse zu Lasten privater Dienstleistungsunternehmen müssen endlich beendet werden. Nur auf diese Weise kann die Vielfalt der Trägerlandschaft sichergestellt werden und können sich die bestmöglichen Leistungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien entfalten“ erklärt VPK-Präsident Martin Adam.

„Der VPK befürwortet das Vorantreiben einer konsequenten Umsetzung und Anwendung von Leistungs-, Entgelt- und Qualitätsentwicklungsvereinbarungen für alle Leistungsangebote mit Rechtsanspruch. Es muss Schluss sein mit den diversen gesetzlichen Privilegien für gemeinnützige Anbieter zulasten von privaten Anbietern“, so der VPK-Präsident weiter. „Das sollte die Bundesregierung in der noch zu erwartenden Stellungnahme zum Gutachten der Monopolkommission berücksichtigen und durch entsprechende Gesetzesänderungen umsetzen“, fordert Adam abschließend.

Der VPK-Bundesverband ist der einzige bundesweite Dachverband für private Träger in der Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe. Mitglieder sind Landes- und Fachverbände sowie Vereine, Verbände und sonstige Körperschaften, die auf Grundlage des Sozialgesetzbuches verschiedene Dienstleistungen in der Kinder- und Jugendhilfe erbringen. Der VPK versteht sich in erster Linie als ein interessengeleiteter gemeinnütziger Verband zur Unterstützung der im VPK zusammengeschlossenen privaten Träger der Kinder- und Jugendhilfe und wird für deren Vertretung gegenüber Politik und Gesellschaft aktiv. Der Verband ist von seinem Selbstverständnis her leistungs-, qualitäts- und kostenorientiert und in verschiedenen übergreifenden Gremien aktiv vertreten. Er wird in allgemeinen und grundsätzlichen Fragestellungen der Kinder- und Jugendhilfe initiativ, verfasst Stellungnahmen, unterhält eine Internetseite und gibt die Fachzeitschrift „Blickpunkt Jugendhilfe“ heraus.

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