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Bevölkerung im Wandel: Wo leben die jungen Leute in Deutschland?

Während der Nordosten Deutschlands immer älter wird, zieht es die Jugend zunehmend in den Südwesten // Der Trend geht außerdem weiterhin vom Land in die Universitätsstädte

Bonn, 13.01.2016_ Ab in den Süden! Für Deutschlands Schulabgänger scheint der Süden der Bundesrepublik besonders attraktiv zu sein: Wie die aktuelle Karte des Monats von Nexiga zeigt, zieht es künftige Studenten mit Vorliebe nach Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Großstädte an der Küste liegen hoch im Kurs. Die aktuelle Karte des Monats von Nexiga gibt außerdem einen Überblick über die „jüngsten“ Städte und Bundesländer Deutschlands und gibt Antworten auf die Fragen: In welchen Regionen liegt die Zukunft Deutschlands? Und wohin zieht es die jüngeren Erwachsenen?

Bisher war die Abwanderung der jungen Erwachsenen weg vom Land hin zur Großstadt allgemein als Landflucht bekannt. Wenig überraschend ist deshalb der geringe Anteil von Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren im ländlichen Bereich. Universitäten, Fachhochschulen und andere Ausbildungsstätten fördern seit Jahren die Abwanderung der Jüngeren in die Großstädte, die Anzahl der Studenten steigt seit 2008 kontinuierlich an. In den Städten winken schließlich auch die besten Aussichten auf Arbeitsplätze und Karrieremöglichkeiten.

Auffällig ist jedoch, dass der Trend deutlich vom Norden Richtung Süden, ebenso vom Osten in den Westen geht. Während Schleswig-Holstein und die neuen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen überwiegend einen Bevölkerungsanteil von unter 9,5 Prozent in der untersuchten Altersgruppe aufweisen, erfreuen sich Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Hessen und Nordrhein-Westfahlen bei den jungen Erwachsenen großer Beliebtheit.

Über 17,5 Prozent der Einwohner sind in den Universitätsstädten im Alter von 20 bis 29 Jahren und senken somit den Altersdurchschnitt enorm. Hierzu zählen vor allem Hamburg, Kiel und Bremen im Norden, im Südwesten Deutschlands gelten Münster, Freiburg, Paderborn, Göttingen, Trier und Heidelberg als Magneten für die Jungen. Besonders auffällig ist dabei die Spitzenposition der kleineren Hochschulstädte wie Clausthal-Zellerfeldt, Gießen oder Marburg mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent, die regelrecht von den Universitäten dominiert werden. Aber auch die bayerischen Uni-Hochburgen Würzburg, Bayreuth und Regensburg zählen zu den Städten mit hohem jungen Einwohneranteil. Im Osten versammeln sich die jüngeren Erwachsenen hingegen überwiegend in den Großstädten Leipzig und Dresden, besonderen Zuwachs verzeichnen jedoch die kleineren Unistädte Greifswald, Jena und Ilmenau.

Was die Karte zeigt: Dargestellt ist der Anteil der Bevölkerung in der Altersgruppe 20 bis 29 Jahre auf PLZ-Ebene, sichtbar an der Farbschattierung blau für unter 9,5 Prozent bis rot mit über 17,5 Prozent in den Stadtgebieten. Hier zeigt sich ein deutlicher Querschnitt durch die Bundesrepublik, der den höheren jungen Bevölkerungsanteil im Südwesten und die ältere Bevölkerung im Nordosten gut sichtbar macht. Die Datenerhebung nach Postleitzahlen ermöglicht außerdem die innerörtliche Altersverteilung der Ballungsgebiete, wie beispielsweise in Hamburg, Berlin oder Bremen.

Als zusätzliche Datenebene verwendet Nexiga die Standorte der Universitäten und Fachhochschulen, dargestellt durch farbige Pins für Universitäten und Hochschulen mit Promotionsrecht (rot) und Fachhochschulen und Hochschulen ohne Promotionsrecht (blau). Dadurch wird vor allem in Regionen mit älterer Bevölkerung die Verjüngung im Bereich der Universitätsstädte deutlich.

Daten-Quellen: Nexiga, statista.com, Hochschulrektorenkonferenz

Über Nexiga
Die Nexiga GmbH ist Pionier und einer der Marktführer für Geomarketing. Mit der zunehmenden Integration von Geomarketing-Komponenten in den Geschäftsprozessen der Unternehmen unterstützt der Full-Service-Anbieter diese in der Planung und Bewertung von Standorten, Vertriebsgebieten, Zielgruppen und der Ermittlung von Marktpotenzialen.

Mit LOCAL® – der ganzheitlichen Geomarketing-Lösung – bietet Nexiga neben einer enormen Datenbasis auch die notwendigen Technologien für detaillierte und passgenaue Analysen: So beschreiben die hausgenauen Daten von LOCAL®Data Standorte anhand von Markt- und Geodaten samt branchenspezifischer Merkmale und liefern damit essentielle Inhalte für genaue Analysen über das Marktpotenzial sowie die Infrastruktur der Standorte vor Ort. Eine systematische Marketing- und Vertriebsplanung ist über die automatische Anreicherung von Datensätzen mit raumbezogenen Informationen durch die Geomarketing-Systeme von LOCAL®Systems möglich. Adressen werden schnell und präzise verifiziert, lokalisiert und dargestellt, so dass sie als Basis für die strategische Marktbearbeitung dienen. Werbe- und Marketingmaßnahmen sind mess- und planbar, weil genau ermittelt werden kann, wo potenzielle Neukunden zu erreichen sind.
LOCAL®Competence rundet das Full-Service-Paket von Nexiga ab. Das erfahrene Expertenteam sorgt mit seiner langjährigen Erfahrung und dem gezielten Einsatz von umfassenden Analyse-, Planungs- und Berechnungsmethoden für eine zuverlässige Beratungskompetenz.

Zum Thema Geomarketing
„All success is local“: Die räumliche Komponente spielt in der Wirtschaft eine herausragende Rolle und hilft Unternehmen, optimal und effizient zu steuern und strategisch fundierte Entscheidungen mit minimalem wirtschaftlichen Risiko zu treffen. Für die wirtschaftliche Betrachtung und Bewertung eines Marktes macht Nexiga räumliche Zusammenhänge nach den relevanten Parametern für die weitere Bearbeitung transparent und beantwortet zusätzlich durch exakte Geoinformationen und -daten die wichtige Frage nach dem „Wo“. Darüber hinaus gibt der Kompetenzführer für Geomarketing Unternehmen ergänzende Marktinformationen und -daten an die Hand, mit denen sie die für sich interessanten Gebiete nach wirtschaftlichen und soziodemographischen Gesichtspunkten, wie Kaufkraft, Alter, Wohnumfeld oder Produktaffinität noch besser und exakter einschätzen können. Auf dieser Basis erhalten Kunden eine optimale Planungsgrundlage für Up- und Cross-Selling-Maßnahmen sowie Neukundengewinnung.

Weitere Informationen unter www.nexiga.com

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Du kannst mehr, als Du glaubst! eProfilPASS für junge Menschen

Worin bin ich gut? Klick! Was interessiert mich? Klick! Mit dem „eProfilPASS für junge Menschen“ können Jugendliche ab 14 Jahren ihr persönliches Stärken- und Zieleprofil jetzt auch elektronisch erstellen und bearbeiten. Der „eProfilPASS für junge Menschen“ ergänzt das ProfilPASS-System, das seit einigen Jahren erfolgreich zur Berufsorientierung an Schulen und in der Bildungsberatung eingesetzt wird. Zum Ausprobieren steht auf der Website eprofilpass.de ein kostenloses eProfil zur Verfügung. Zur Einführung des eProfilPASS wurde auch der ProfilPASS-Ordner aktualisiert und neu gestaltet.

Der eProfilPASS erfüllt den Wunsch vieler Nutzer, Berater und Lehrkräfte, den „ProfilPASS für junge Menschen“ auch elektronisch bearbeiten zu können. Ergebnis der Entwicklungen ist ein internetbasiertes ePortfolio, das über persönliche Zugangsdaten von jedem Rechner aus genutzt werden kann. Die Zugangsdaten zum ePortfolio, das an das eProfil anschließt, sind im Ordner zum „ProfilPASS für junge Menschen enthalten“.

Das ProfilPASS-System führt die Jugendlichen zu ihren persönlichen Stärken und Interessen. Der „ProfilPASS für junge Menschen“ berücksichtigt dabei alle Lebensbereiche, die für Jugendliche relevant sind. Schule, Freizeit, Familie und Freunde spielen eine wichtige Rolle für die Orientierung mit Blick auf die Berufswahl. Der Rückblick auf das eigene Tun und das Kennenlernen der persönlichen Fähigkeiten trägt dazu bei, Selbstbewusstsein, Motivation und Verantwortungsbereitschaft der Jugendlichen zu stärken.

Junge Menschen erhalten aus der Arbeit mit dem ProfilPASS erste Hinweise, in welchem Berufsfeld sie ihre Fähigkeiten in der Zukunft sinnvoll und erfolgreich einsetzen können.Bei der Arbeit mit dem ePortfolio und dem ProfilPASS für junge Menschen werden die Jugendlichen durch zertifizierte ProfilPASS-Berater/innen unterstützt. Bundesweit wurden über 3.400 Lehrer, Weiterbildner und Bildungsberater für die Arbeit mit dem ProfilPASS zertifiziert.

Infos zum „ProfilPASS für junge Menschen“ und zu den regionalen Angeboten gibt die website profilpass-fuer-junge-menschen.de.

Der ProfilPASS wurde vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und dem Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover (IES) entwickelt und wird regelmäßig evaluiert. Helliwood media & education entwickelte in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Konsortium den eProfilPASS.

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung,
Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (Hg.)
– ProfilPASS für junge Menschen –
Stärken kennen – Stärken nutzen
inkl. ePortfolio
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2012
Ordner mit Zugangsdaten ePortfolio, 90 Seiten, EUR 19,95

ISBN 978-3-7639-5012-6
Best.-Nr. 6001804a

Bildungsanbieter können den ProfilPASS für junge Menschen als Kursmaterial zu
Mengenpreisen bestellen.

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fachverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung sowie ein Dienstleistungsunternehmen der Medienbranche. Die Produktpalette umfasst Bücher, Zeitschriften, Broschüren, Datenbanken sowie elektronische Medien.
W. Bertelsmann Verlag
Klaudia Künnemann
Auf dem Esch 4
33619 Bielefeld
presse@wbv.de
0521 / 91101-21
http://wbv.de/presse

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ewoca³ geht in die zweite Förderphase – Europa entdecken in drei Sommercamps

Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen können sich bewerben bis zum 18. November 2011

ewoca³, das Förderprogramm für Jugendeinrichtungen, geht in die zweite Phase. Zum zweiten Mal heißt das Motto ab 2012: Drei Partner, drei Länder, drei Workcamps. Interessierte Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort als Projektpartner bewerben.

Europa kennen lernen aus der Partner-Perspektive

„ewoca³ ist ein ungemein reizvolles Förderprogramm“, sagt Elke Wegener, Geschäftsführerin des IBB Dortmund. „Es vernetzt auf der einen Seite Einrichtungen der Jugendarbeit und es gibt jungen Leuten die wahrscheinlich einmalige Gelegenheit, Nachbarländer in Ost- und Westeuropa aus der Partner-Perspektive kennen zu lernen.“

Erste Förderphase erreichte mehr als 1000 junge Leute aus Ost und West

Die dreijährige Auftaktphase des einzigartigen Förderprogramms, durchgeführt vom IBB Dortmund, hatte die Stiftung Mercator mit Sitz in Essen in den Jahren 2009, 2010 und 2011 ermöglicht. In drei aufeinander folgenden Sommern trafen sich mehr als 1000 junge Leute aus 13 Ländern in jeweils 13 europäischen Sommercamps. Ihr Auftrag: Ein selbst entwickeltes, gemeinnütziges Projekt zum Klimaschutz verwirklichen. Die jungen Erwachsenen arbeiteten Hand in Hand in Belarus, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Ungarn, Türkei und Russland. Die Gruppen bauten unter anderem eine Solaranlage und einen Wasserspielplatz in Deutschland, einen Hochseilgarten in Litauen, einen Lehrwanderweg in Polen, einen Lehrgarten in Italien, ein Jugendbegegnungszentrum in Sibirien und eine Schilfkläranlage in Bosnien-Herzegowina. Sie renovierten ein Jugendzentrum in Belarus und starteten mehrere Energiesparkampagnen.

NRW-weites Netzwerk von Jugendeinrichtungen ist das Ziel

Auch in der zweiten Förderphase stehen gemeinnützige Projekte zur nachhaltigen Entwicklung im Mittelpunkt. Die praktische Arbeit in den Workcamps wird jeweils ergänzt durch pädagogische Elemente. Das IBB Dortmund begleitet und unterstützt die Jugendeinrichtungen unter anderem durch Netzwerktreffen, Kongresse und Fortbildungen. Ziel ist der weitere Ausbau und die Unterstützung des NRW-weiten Netzwerks von Jugendeinrichtungen, die sich international engagieren.

Bis zu 15 Jugendeinrichtungen können mitmachen

Bewerben können sich Jugendeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen in kommunaler, kirchlicher oder freier Trägerschaft und sonstige Träger der Jugendhilfe, die in drei Sommern internationale Begegnungen ermöglichen möchten mit Partnereinrichtungen aus der EU, aus EFTA-Staaten, Russland, Belarus, aus der Ukraine oder der Türkei. Das Projekt des IBB Dortmund wird weiterhin gefördert durch die Stiftung Mercator. Bis zu 15 Jugendeinrichtungen können mitmachen.

Infotag am 14. Oktober 2011 in Dortmund

Ein Infotag für Interessierte beginnt am Freitag, 14. Oktober 2011, um 12 Uhr im IBB, Bornstraße 66, in Dortmund. Bewerbungsschluss für interessierte Projektpartner ist am 18. November 2011.

Weitere Informationen unter www.ewoca.org.

Grenzen überwinden – dieser Leitgedanke ist für das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB) Vision und Lösungsmodell, Ziel und Mittel seiner Arbeit. Weiterbildung und internationale Begegnungen sind seit 1986 die bewährten Markenzeichen des IBB in Dortmund. In den Fachbereichen „Jugend & Schule“, „Beruf international“ und „Weiterbildung unterwegs“ bietet das IBB individuell zugeschnittene Bildungsangebote für alle Altersgruppen. Seit seiner Gründung arbeitet das IBB in Belarus. Zeichen seines Engagements ist seit 1994 die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ in Minsk. Das IBB ist anerkannter und zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung, der politischen Bildung und der Jugendhilfe.
Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB)
Elke Wegener
Bornstraße 66
44145 Dortmund
0231-952096-0
www.ibb-d.de
info@ibb-d.de

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Mechthild vom Büchel
Somborner Feldweg 62
44388 Dortmund
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0231-6901041
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