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Pressemitteilungen

Aktualisierung des Meyer Optik Görlitz Portfolios im Zeitplan

– Optimierung des ersten Objektives abgeschlossen
– Weitere Neuauflagen bisheriger Objektive in Arbeit
– Erste vollständige Neuentwicklung fertiggestellt / weitere folgen
– Zusammenarbeit mit Fotomuseum Görlitz & der Stadt Görlitz

Meyer Optik treibt die Überarbeitung und Optimierung des bisherigen Portfolios voran und konnte bereits erste Projekte abschließen. Somit sind die Entwicklungen im Zeitplan und es wird im Spätsommer 2019 erste, durch OPC entwickelte und produzierte, Meyer Optik Objektive geben.

„Wir haben das gesamte bestehende Portfolio analysiert, Optimierungspotenzial identifiziert und nach Aufwand kategorisiert. Dieser Weg ermöglicht es uns nun Objektiv für Objektiv effizient zu optimieren und zeitnah zu veröffentlichen“, erklärt Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics. „Wir befinden uns derzeit in der Prototypen-Phase des ersten, optimierten, Objektives und sind zuversichtlich, dass wir bei diesem und allen weiteren Objektiven eine Steigerung der mechanischen Qualität sowie der Abbildungsleistung erzielen werden. Je nach Objektiv fallen diese Verbesserungen natürlich unterschiedlich stark aus. Die einzigartige Bildsprache der einzelnen Objektive bleibt dabei selbstverständlich erhalten.“

Optimierung der ersten Neuauflage abgeschlossen
Im Zuge des Analyse-Prozesses stellte sich heraus, dass die erste Neuauflage das Trioplan 100 sein wird. Dieses neue Trioplan 100 II befindet sich aktuell in der Prototypen-Phase und wird als erstes überarbeitetes Objektiv erscheinen.

„Das bisherige Trioplan 100 ist ein gelungenes Objektiv, dessen Erfolg ihm Recht gibt. Wir haben unwahrscheinlich viele Nachfragen zur Verfügbarkeit des Trioplan 100 erhalten und sehen in den Sozialen Medien viele Beiträge zufriedener Fotografen, die Ihre Trioplan-Bilder stolz präsentieren. Auch unsere technische Analyse ergab, dass das bisherige Trioplan 100 schlichtweg ein gutes Objektiv ist und dennoch konnten wir hier und da Verbesserungen einbringen und umsetzen. Das betrifft einerseits die Mechanik und andererseits die Optik selbst, in Bezug auf Kontrastverhalten und Auflösung. Wir sind zuversichtlich, dass unsere aktuellen Prototypen-Tests dies bestätigen werden und wir nach Abschluss der Testreihe direkt mit der Serienproduktion beginnen können“, erläutert Heinze.

Weitere verbesserte Neuauflagen in Arbeit
Ebenfalls in der Überarbeitung befinden sich die Objektive Trioplan 50 / 35+, Lydith 30 und Primoplan 58 / 75. So werden alle Objektive, ein vollständiges Re-Design der Mechanik und der Außengeometrie erfahren. Ferner werden selbstverständlich auch die optischen Rechnungen und das Glas auf den Prüfstand gestellt und auf Optimierungspotenzial hin untersucht.

Von diesen Objektiven wird das Trioplan 50 nun als nächstes fertiggestellt, gefolgt vom Lydith 30 und dem Primoplan 75. Mit dem Primoplan 58 und dem Trioplan 35+ werden die Optimierungsarbeiten dann abgeschlossen.

Bei dem Trioplan 50 wurden Mechanik und Außengeometrie sowie die optische Rechnung komplett überarbeitet, sodass eine bessere Haptik und eine erheblich verbesserte Abbildungsleistung erzielt werden sollen. Diese theoretischen Optimierungen gilt es nun im echten Einsatz zu verifizieren. Die dafür notwendigen Prototypen werden aktuell produziert, um dann ausgiebig getestet zu werden.

Die Verkaufspreise der Neuauflagen stehen derzeit noch nicht fest. Es wird jedoch mit Hochdruck daran gearbeitet die Produktion und interne Abläufe so zu optimieren, dass die neuen Objektive zu realistischen und attraktiven Preisen angeboten werden können, ohne Abstriche bei der Qualität und Präzision in Kauf nehmen zu müssen.

Erste Neuentwicklung fertiggestellt / weitere folgen
Wie bereits angekündigt wird Meyer Optik ebenfalls komplett neue Objektive auf den Markt bringen. Unter dem altehrwürdigen Namen „Primagon“ wird, voraussichtlich dieses Jahr noch, ein vollständig neu entwickeltes Objektiv auf den Markt kommen. Das aufwändig konstruierte Design setzt sich aus 8 Linsen in 6 Baugruppen zusammen und wird als Primagon 50 f2.0 erscheinen. Weitere Details wie zum Beispiel ein genaues Erscheinungsdatum, Preise, verfügbare Anschlüsse, technische Details, etc. werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Im Gegensatz zu den Neuauflagen historischer Designs (z.B. Trioplan), deren einzigartige Bokehs die Kernfunktion darstellen, werden bei der von Grund auf neu entwickelten Primagon-Serie die Abbildungsleistung und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Objektive im Vordergrund stehen. Neben dem f2.0 50mm sind weitere Brennweiten in Planung und werden entsprechend folgen.

Zusammenarbeit mit Fotomuseum Görlitz und der Stadt Görlitz
Meyer Optik wird in Zukunft eng mit dem Fotomuseum Görlitz und der Stadt Görlitz zusammenarbeiten. So wird unter anderem das 5. Görlitzer Fotofestival (30.08. – 22.09.2019), das von dem Fotomuseum Görlitz e.V. organisiert wird, seitens Meyer Optik unterstützt. In diesem Rahmen werden Mitarbeiter von Meyer Optik / OPC Optics am Eröffnungswochenende vor Ort sein und stehen allen Interessierten für Gespräche gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.opc-optics.de / www.meyer-optik-goerlitz.com

Über Meyer Optik Görlitz:
Als deutscher Hersteller hochwertiger Objektive blickt Meyer-Optik-Görlitz auf eine lange Historie zurück. Gegründet im Jahre 1896 besteht Meyer-Optik-Görlitz, mit wenigen Unterbrechungen, seit nun ungefähr 120 Jahren. Dank des kreativen Spielraumes, den die Objektive aus dem Hause Meyer-Optik-Görlitz ermöglichen, erfreut sich die Marke – heute wie damals – an weltweit großer Beliebtheit.

Über OPC Optics:
OPC Optics ist ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach. Neben technischer Beratung bei Projekten und Auftragsmessungen optischer Komponenten, ist OPC Optics vor allem als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, sowie Doppel-Asphären, Achromaten und Baugruppen bekannt und darf unter anderem Firmen aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive und Lasertechnik zu seinen Kunden zählen. Mit seinem Highend-Maschinenpark setzt OPC Optics auf bestmögliche Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf OPC Optics.

Firmenkontakt
OPC Optical Precision Components Europe GmbH
Timo Heinze
Mainzer Straße 32
55545 Bad Kreuznach
+49-671-8876970
support@opc-europe.de
https://www.opc-optics.de

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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Erfolgreicher Jahresbeginn für Meyer Optik Görlitz

– Analyse des bisherigen Portfolios abgeschlossen
– Weiter- & Neuentwicklungen in Planung
– Zusammenarbeit mit Partnern in Deutschland sichergestellt
– Relaunch des neuen Internetauftrittes
– Abverkauf der Objektive aus Bestandsübernahme

Meyer Optik zeigt, nach Übernahme durch OPC Optics, erste öffentliche Lebenszeichen mit komplett neuem Internetauftrifft. Seit der Pressemitteilung zur Markenübernahme Mitte Dezember 2018 ist bereits ein wenig Zeit ins Land gezogen, jedoch wurde die Zeit seitdem intensiv genutzt, um das Vorhandene zu analysieren, Optimierungen herauszuarbeiten und die nächsten Schritte sorgfältig zu planen und umzusetzen.

„Nachdem uns alle Informationen zum Portfolio, den technischen Designs, etc. übergeben wurden, war uns relativ schnell klar, dass wir erheblichen Aufwand betreiben müssen, um eine professionelle Infrastruktur aufzubauen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Optikbranche und den verschiedenen Stationen bei großen Unternehmen in diesem Umfeld, profitiert Meyer Optik nun von den gesammelten Erfahrungen“, erklärt Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics. „Man kann durchaus sagen, dass uns die bisherigen Strukturen und Abläufe an der ein oder anderen Stelle schockiert haben. Es bedarf schlichtweg diverser Systematiken, um eine professionelle Fertigung zu etablieren. Die nahtlose Dokumentation und Kontrolle, sei es in der Entwicklung, bei externer und interner Kommunikation oder z.B. der Produktionsplanung, ist das A und O.“

Zukünftiges Objektiv-Angebot wurde verschlankt
Im Zuge der Analyse des zuletzt verfügbaren und durch den vorherigen Anbieter angekündigten Portfolios, wurde beschlossen die Modellreihen Somnium und Nocturnus vorerst einzustellen. Wie in der Vergangenheit in diversen Online-Medien, Foren, etc. bereits diskutiert wurde, war auch den jetzigen Meyer Optik Mitarbeitern sehr schnell klar, dass es sich im Inneren des Somnium um ein umgebautes, russisches Objektiv und bei dem Nocturnus um ein umgebautes, chinesisches Objektiv gehandelt hat.

„Das ist ein absolutes No-Go. Als deutscher Hersteller, der mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ arbeitet, ist dies ein absolutes Armutszeugnis. Diese Objektive mögen für sich genommen durchaus gut sein, jedoch widerspricht die Art und Weise der Produktion und Vermarktung all unserer Prinzipien“, stellt Heinze klar. „So etwas wird es mit uns in keiner Weise geben. Gleichzeitig schließen wir jedoch nicht aus, dass wir in Zukunft Objektive mit ähnlichem Charakter veröffentlichen werden. Sollten wir uns dazu entschließen, würde es sich dabei selbstverständlich um eigene Entwicklungen und eigene Produktionen, die tatsächlich ein „Made in Germany“ verdienen, handeln.“

Geplante Weiter- und Neuentwicklungen
Aktuell legt Meyer Optik erheblichen Fokus auf die Weiterentwicklung bzw. Optimierung der bestehenden Produkte und die Neuentwicklung weiterer Produktreihen. So werden manche der zuletzt verfügbaren Objektive kleinere Optimierungen und andere Modelle hingegen radikale Überarbeitungen erfahren.

„Wir haben zu jedem einzelnen Objektiv intensive Gespräche mit unseren Partnern und Fotografen geführt und bisherige Kundenrückmeldungen zusammengetragen, um eine möglichst umfangreiche und aussagekräftige Ist-Analyse zu betreiben. Angefangen beim Optikdesign, über die Mechanik, die Montage, bis hin zum wichtigsten Glied in der Kette – den Fotografen, haben wir aus allen Bereichen wertvolle Erkenntnisse gewinnen können, die nun in die Weiterentwicklung einfließen. Darüber hinaus haben wir einige Möglichkeiten identifiziert, Optimierungen im Bereich der bisher verwendeten Linsen vorzunehmen. Wir versprechen uns von den Neuauflagen eine verbesserte Abbildungsleistung, eine höhere mechanische Qualität und eine angenehmere Haptik bzw. höhere Benutzerfreundlichkeit. Im Zuge der Änderungen bleiben der individuelle Charakter und die Einzigartigkeiten der einzelnen Objektive selbstverständlich erhalten“, erläutert Heinze.

Aktuell wird damit gerechnet, dass erste Neuauflagen bisheriger Objektive, wie z.B. dem Trioplan 100, ab Sommer 2019 präsentiert werden können. Die Details der gleichzeitig vorangetriebenen Neuentwicklungen, werden der Öffentlichkeit voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorgestellt.

Langfristige Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen aus Deutschland
Zu Beginn des Jahres wurden erfolgreiche Gespräche mit deutschen Unternehmen aus den Bereichen Optik- & Mechanik-Design sowie Feinmechanik geführt und langfristige Zusammenarbeiten beschlossen. OPC Optics greift mit diesem Schritt auf langjährige Erfahrungen aus den Bereichen Design und Mechanikproduktion zurück und komplettiert so das eigene Know-how rund um das Thema hochpräziser Glaslinsen. Auf diesem Wege konnten die Weichen für qualitativ hochwertige und vollständig in Deutschland hergestellte Produkte aus dem Hause Meyer Optik gestellt werden.

Neuer Internetauftritt ab sofort erreichbar
Ab sofort steht allen Interessierten der neue Internetauftritt unter www.meyer-optik-goerlitz.com zur Verfügung. Über die Internetseite haben Kunden in Zukunft die Möglichkeit Meyer-Objektive zu erwerben. Darüber hinaus stehen umfangreiche Informationen zur Meyer-Historie und der aktuellen Manufaktur zur Verfügung. Weitere Themengebiete wie z.B. Philosophie werden zeitnah folgen. In Kürze wird die Internetseite ebenfalls in englischer Sprache umgesetzt. Neben Neuigkeiten und nützlichen Informationen zum Thema Fotografie, wird es Möglichkeiten zur Interaktion mit Interessenten und Kunden geben. Unter anderem wird es Besuchern ermöglicht Wünsche zum Portfolio zu äußern.

Bestände aus der Markenübernahme werden abverkauft
Im Zusammenhang der Markenübernahme hat OPC Optics das Fertigwarenlager des vorherigen Herstellers erstanden. Diese Objektive wurden durch OPC geprüft und werden, solange der Vorrat reicht, zu stark reduzierten Sonderpreisen angeboten und abverkauft. OPC Optics übernimmt hier selbstverständlich die Garantie und Gewährleistung von 2 Jahren ab Kaufdatum. Eine Nachproduktion dieser Objektiv-Designs bzw. deren Bauteile ist im Zuge der Weiterentwicklungen nicht angedacht.

Über Meyer Optik Görlitz:
Als deutscher Hersteller hochwertiger Objektive blickt Meyer-Optik-Görlitz auf eine lange Historie zurück. Gegründet im Jahre 1896 besteht Meyer-Optik-Görlitz, mit wenigen Unterbrechungen, seit nun ungefähr 120 Jahren. Dank des kreativen Spielraumes, den die Objektive aus dem Hause Meyer-Optik-Görlitz ermöglichen, erfreut sich die Marke – heute wie damals – an weltweit großer Beliebtheit.

Über OPC Optics:
OPC Optics ist ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach. Neben technischer Beratung bei Projekten und Auftragsmessungen optischer Komponenten, ist OPC Optics vor allem als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, sowie Doppel-Asphären, Achromaten und Baugruppen bekannt und darf unter anderem Firmen aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive und Lasertechnik zu seinen Kunden zählen. Mit seinem Highend-Maschinenpark setzt OPC Optics auf bestmögliche Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf OPC Optics.

Kontakt
OPC Optical Precision Components Europe GmbH
Timo Heinze
Mainzer Straße 32
55545 Bad Kreuznach
+49-671-8876970
support@opc-europe.de
http://www.opc-optics.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz wiederbelebt durch OPC Optic

Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz wiederbelebt durch OPC Optic

– OPC Optics erwirbt Markenrechte an Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz der Koblenzer net SE
– Einstieg für OPC Optics in den Endverbrauchermarkt
– Marke soll schnellstmöglich wieder mit Leben gefüllt werden
– Produktion & Produkte werden optimiert, sowie das Portfolio verschlankt
– Verkauf über klassischen Vertrieb – kein Crowdfunding, keine Vorverkäufe
– Übernahme von net SE Altlasten sind leider nicht möglich

OPC Optical Precision Components Europe GmbH mit Sitz in Bad Kreuznach erwirbt die Markenrechte an Meyer Optik Görlitz von der insolventen net SE bzw. der SEMI Verwaltung GmbH. Der Spezialist für asphärische und sphärische Glaslinsen erschließt für sich, mit der Übernahme von Meyer Optik Görlitz, nun auch den Endverbrauchermarkt. Mit Hilfe des eigenen technologischen Knowhows und Synergien im Bereich der Objektivfertigung, sollen vorhandene Produkte optimiert, Produktionsabläufe professionalisiert und weitere Produkte entwickelt werden. Nach dem unerfreulichen und an einigen Stellen unrühmlichen Untergang der net SE, durch den Meyer Optik bereits als verloren galt, bedeutet diese Entwicklung für die weltweit vielen Meyer Optik Fans eine Fortsetzung der beliebten Objektivserien – wie z.B. Trioplan.

„Es war bedauerlich mit anzusehen wie Meyer Optik Görlitz, nach dem erfolgreichen Neustart im Jahr 2014, durch Qualitätsschwankungen, die vielen, teilweise parallelen Crowdfunding-Projekte über diverse Plattformen, Vorverkäufe unveröffentlichter Objektive über die eigene Internetseite und andauernde Lieferverzögerungen, immer mehr Reputation am Markt verloren hat. Nichts desto trotz sehen wir für uns nun die Chance, eine deutsche Traditionsmarke der Fotografie professionell und erfolgreich zu etablieren“, sagt Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics. „Dazu werden wir einen definitiv anderen, eher konservativen, Ansatz verfolgen und keinerlei Crowdfunding betreiben oder Vorverkäufe von Produkten anbieten. Man muss sich als Hersteller einfach die Zeit nehmen eine solche Marke wachsen zu lassen, sodass die eigenen Kapazitäten entsprechend mitwachsen können und eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt werden kann.“

Optimierung des Vorhandenen und Änderungen der Produktion

Das bisherige Portfolio der Meyer Optik umfasste zuletzt ca. 12 Objektivserien. Dieses, für einen Nischenhersteller, recht große Portfolio wird analysiert und entsprechend verschlankt. Es ist davon auszugehen, dass beliebte Modellreihen wie das Trioplan 100 oder das P58 (Typ Primoplan) fortgesetzt werden. Ob die von der net SE lediglich angekündigten Objektive wie das APO-Plasmat 105 oder das Nocturnus DSLR jemals umgesetzt werden ist derzeit unklar. Als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen wird OPC Optics, aber auch die als gesetzt geltenden Objektivmodelle untersuchen und weiterentwickeln.

„Durch unsere eigene technische Expertise ist die Weiterentwicklung ein naheliegender Schritt und absolut logisch. Zunächst werden wir eine Ist-Analyse der vorhandenen Konstruktionen und Designs durchführen. Dank absoluter Highend Mess- & Fertigungstechniken sind wir dann in der Lage die zum Einsatz kommenden Linsen mit absoluter Präzision zu produzieren und so die optische Performance zu verbessern. Die Fertigung der mechanischen Bauteile und der Zusammenbau der Objektive werden weiterhin in Deutschland bleiben, um eine bestmögliche Qualität sicherzustellen“, erklärt Heinze.

Klassischer Vertrieb – Kein Crowdfunding, keine Vorverkäufe

Im Gegensatz zum bisherigen und nun insolventen Anbieter der Meyer Optik Objektive, wird OPC Optics mit Meyer Optik eine klassische Vermarktung anstreben. Weder Crowdfunding noch Vorverkäufe unveröffentlichter Produkte werden zum Geschäftsmodell gehören. OPC Optics setzt zukünftig auf den eigenen Direktvertrieb, sowie auf den stationären Fotohandel. Auf diesem Wege beabsichtigt OPC Optics einen reibungslosen und vor Allem transparenten Austausch mit seinen Kunden.

Übernahme der net SE Altlasten leider nicht möglich

Die Übernahme durch OPC Optics beinhaltet alle Markenrechte an Meyer Optik Görlitz und den dazugehörigen Produkten. Offene Forderungen von Kunden und Lieferanten gegenüber der net SE verbleiben bei der net SE. Somit müssten sich Kreditoren bezüglich dieser Angelegenheiten an den Verwalter der net SE wenden. OPC Optics, als Lieferant hochpräziser Asphären, gehört selbst zu den Lieferanten der net SE die noch offene Forderungen an eben diese haben.

OPC Optics prüft im Zuge der Neuausrichtung der Marke, ob für Kunden der net SE, die ein Objektiv bezahlt und nicht erhalten haben, Preisnachlässe auf den Neuerwerb eines verfügbaren Objektives realisierbar sind. Auf Anfrage würden Kunden dann ein individuelles Angebot erhalten. Wann bzw. ob ein solches Modell angeboten werden kann, steht momentan noch nicht fest.

Weitere Informationen unter www.opc-optics.de

Über Meyer Optik Görlitz:
Als deutscher Hersteller hochwertiger Objektive blickt Meyer-Optik-Görlitz auf eine lange Historie zurück. Gegründet im Jahre 1896 besteht Meyer-Optik-Görlitz, mit wenigen Unterbrechungen, seit nun ungefähr 120 Jahren. Dank des kreativen Spielraumes, den die Objektive aus dem Hause Meyer-Optik-Görlitz ermöglichen, erfreut sich die Marke – heute wie damals – an weltweit großer Beliebtheit.

Über OPC Optics:
OPC Optics ist ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach. Neben technischer Beratung bei Projekten und Auftragsmessungen optischer Komponenten, ist OPC Optics vor allem als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, sowie Doppel-Asphären, Achromaten und Baugruppen bekannt und darf unter anderem Firmen aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive und Lasertechnik zu seinen Kunden zählen. Mit seinem Highend-Maschinenpark setzt OPC Optics auf bestmögliche Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf OPC Optics.

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