Tag Archives: Karlheinz Böhm

Pressemitteilungen

Véronique Witzigmann – neue Botschafterin von Menschen für Menschen

Ehrenamtliche Unterstützung für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

München, 3. Juni 2019. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ernennt die Buchautorin und Unternehmerin Veronique Witzigmann (München) zur Botschafterin. Sie wird künftig die Hilfsorganisation ehrenamtlich in der Öffentlichkeit vertreten und Aktionen von Menschen für Menschen in Deutschland und Österreich unterstützen. Die Ernennungsurkunde wurde ihr am Montag (3. Juni 2019) in München durch Menschen für Menschen-Vorstand Dr. Sebastian Brandis in München überreicht. Veronique Witzigmann gilt als Feinkost-Expertin für Süßes.

„Wir freuen uns sehr, dass Veronique Witzigmann uns künftig als Botschafterin unterstützen wird. Sie kennt unsere Arbeit in Äthiopien aus eigener Anschauung und weiß, wie wichtig die Unterstützung für die Menschen dort ist“, sagt Sebastian Brandis bei der Ernennung. Brandis weiter: „Wir bedanken uns für das bisherige großartige Engagement von Veronique Witzigmann und freuen uns, auf die noch engere Zusammenarbeit.“

„Kinder sind unsere Zukunft, egal wo auf dieser Welt.“

Veronique Witzigmann unterstützt bereits seit vielen Jahren die Initiative „Spitzenköche für Afrika“. Eine Reise in die Projektgebiete von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe motivierte sie, sich noch stärker für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in Äthiopien zu engagieren: „Es sind die Bilder und die Geschichten der Menschen, die mich auch heute noch bewegen und denken ließen: Hier muss doch geholfen werden. Es berührte mich sehr zu sehen, unter welch dürftigen Bedingungen die Kinder im ländlichen Äthiopien unterrichtet werden. Kinder sind doch unsere Zukunft, egal wo auf dieser Welt.“ Veronique Witzigmann wird sich besonders für das Thema Ernährung sowie für Kinder und Jugendliche in Äthiopien einsetzen.“

Die ehrenamtlichen Botschafter der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe sind: Willi Auerbach (Zauberer und Illusionist) Bittenbinder (Funk- und Soulband), Ralf Bos (Unternehmer und Initiator von „Spitzenköche für Afrika“), Tirnesh Dibaba (Olympiasiegerin und Weltmeisterin), Haile Gebreselassie (Weltrekordläufer), Killerpilze (Rockband), Sara Nuru (Model und Unternehmerin), Julia Simic (Fußballerin),Talia Bos und Alexander Kochanowski (Initiatoren von „Spitzenwinzer für Äthiopien“) sowie Veronique Witzigmann.

Über Veronique Witzigmann

Veronique Witzigmann wurde 1970 in Washington, D.C. geboren. Heute wohnt die Tochter von Eckart Witzigmann, Deutschlands erstem Drei-Sterne-Koch, mit ihrer Familie in München. Die österreichische Unternehmerin gilt nicht nur in Gastronomiekreisen als Expertin für Süßes.

2005 gründete Veronique Witzigmann ihr Label für Feinkostprodukte mit der Herstellung von Fruchtaufstrichen und Chutneys. Seitdem erweitert sie ihr Geschäftsfeld im Süßspeisenbereich kontinuierlich. Dazu zählt ein süßer Catering-Service für Veranstaltungen und Restaurants ( https://www.veronique-witzigmann.de/).

Ihre Erfahrungen im Bereich des sogenannten Frontalkochens lässt Veronique Witzigmann einfließen in ihre Back-Workshops, aber auch in Kochsendungen im Internet und TV. Zudem gibt sie ihr Fachwissen weiter als Autorin von Kochbüchern zur süßen Küche – prämiert zum Teil mit der Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands e.V., kurz GAD.

Über Menschen für Menschen

Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe leistet seit über 37 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien ( www.menschenfuermenschen.de). Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in elf Projektgebieten mit rund 620 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Zum fünften Todestag von Karlheinz Böhm

Filmstar, Vorreiter der Entwicklungszusammenarbeit und Stiftungsgründer

München, 29. Mai 2019. Am 29. Mai 2014 ist Karlheinz Böhm gestorben. Er war Filmstar, Vorreiter der Entwicklungszusammenarbeit und Gründer der Stiftung Menschen für Menschen. Ein Rückblick auf ein bewegtes Leben.

„Hilfe zur Selbstentwicklung statt Almosen“: Nach diesem Grundsatz gründete Karlheinz Böhm 1981 die Äthiopienhilfe. Seine Kritik an der ungerechten Verteilung zwischen Arm und Reich war der Motor seines Handelns. Er wollte stets zeigen, dass eine gerechtere Welt möglich ist. Bisher wurden durch die Äthiopienhilfe u.a. über 2.540 Wasserstellen (Pumpbrunnen und Quellfassungen) geschaffen, 440 Schulen und über 100 Gesundheitsstationen, Polikliniken und Krankenhäuser neu gebaut oder erweitert und sie stehen stellvertretend für die Erfolgsgeschichte der Hilfsorganisation in einem der ärmsten Länder der Welt. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hat auf diese Weise bis heute dazu beigetragen, dass über sechs Millionen Menschen in dem ostafrikanischen Land ein besseres Leben führen können und sie eine Perspektive im eigenen Land haben. Und die Arbeit von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe (www.menschenfuermenschen.de) setzt sich fort.

Eine Wette, die viele bewegte und vieles veränderte

Am 16. Mai 1981 war Karlheinz Böhm in der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ zu Gast. Sein legendärer Aufruf an die Fernsehzuschauer gab seinem Leben eine entscheidende Wendung. Böhm wettete damals, er werde es nicht schaffen, dass „jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Schweizer Franken oder sieben österreichische Schilling für Menschen in der Sahelzone spendet“. Zwar gewann Böhm die Wette, denn es gelang tatsächlich nicht, dennoch kamen 1,2 Millionen DM zusammen. Im Oktober 1981 flog er erstmals nach Äthiopien und gründete am 13. November 1981 die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.

Auf seiner ersten Reise nach Äthiopien besuchte er ein Flüchtlingslager mit etwa 1.500 Halbnomaden des Stammes Hauiwa in Babile, Ostäthiopien. Gemeinsam mit ihnen begann er das erste Projekt im rund 30 Kilometer entfernten Erer-Tal, wo sich die Flüchtlinge in vier neuen Dörfern ansiedeln und ein neues Leben als selbstständige Bauern beginnen konnten. Heute betreibt Menschen für Menschen in verschiedenen Regionen Äthiopiens eine Vielzahl von langfristig angelegten Projekten. Diese schließen miteinander verzahnte Maßnahmen aus allen Bereichen des Lebens mit ein, wie die Förderung der Landwirtschaft, Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen.

Karlheinz Böhm hat für sein Engagement in Äthiopien zahlreiche Würdigungen und Auszeichnungen erhalten: unter anderem das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, die äthiopische Ehrenstaatsbürgerschaft, Ehrendoktorwürden der äthiopischen Universitäten in Jimma und Alemaya sowie das große Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus wurde der ehemalige Schauspieler „für sein Lebenswerk im Dienst der Humanität“ mit der höchstdotierten Friedensauszeichnung, dem Balzan-Preis, geehrt und mit dem UNESCO-Ehrenpreis sowie dem Save the World-Award ausgezeichnet.

Seit 2011 war der Stiftungsgründer Ehrenvorsitzender der Organisation. Am 29. Mai 2014 ist Karlheinz Böhm im Alter von 86 Jahren nach langer schwerer Krankheit in seinem Haus in der Nähe von Salzburg verstorben. Er ist auf dem Salzburger Kommunalfriedhof in einem Ehrengrab beigesetzt.

Lebenslauf von Karlheinz Böhm

Am 16. März 1928 wurde Karlheinz Böhm als einziger Sohn des berühmten Dirigenten Karl Böhm und der Sopranistin Thea Linhard in Darmstadt geboren. Bedingt durch den Beruf des Vaters zog die Familie oft um: So verbrachte Karlheinz Böhm als Kind einige Jahre in Hamburg und später in Dresden, wo sein Vater Leiter der Sächsischen Staatsoper war. Während des Zweiten Weltkriegs lebte Karlheinz Böhm in einem Schweizer Internat. Danach zog er mit seinen Eltern nach Graz und machte dort 1947 sein Abitur. Auf Wunsch seines Vaters begann Karlheinz Böhm ein Studium der Philosophie und Philologie an der Grazer Universität.

Doch es zog ihn auf die Bühne: Über eine Regieassistenz beim Film und den Schauspielunterricht (bei einer bekannten Burgschauspielerin) kam Karlheinz Böhm 1948 zu einem ersten Engagement am legendären Wiener Burgtheater. Darauf folgten einige Jahre am renommierten Theater in der Josefstadt in Wien, das er stets als seine künstlerische Heimat bezeichnete. Seine ersten Filmrollen erhielt er in „Der Engel mit der Posaune“ (1948) und „Haus des Lebens“ (1952). 1952
gab ihm Arthur Rabenalt die Chance, sich neben Hildegard Knef und Erich von Stroheim in einer Hauptrolle zu beweisen („Alraune“).

Internationale Berühmtheit erlangte Karlheinz Böhm mit seiner Filmrolle als Kaiser Franz Joseph von Österreich an der Seite von Romy Schneider in der „Sissi“-Trilogie zwischen 1955 und 1957. Einen Kontrapunkt zum Image des Sissi-Kaisers setzte er 1960 als Mark Lewis in Michael Powells aufsehenerregendem Psychodrama „Peeping Tom“ („Augen der Angst“). Nach einem vierjährigen Gastspiel in Hollywood, wo er unter anderem in „The Four Horsemen of the Apocalypse“ (1962) und „The Wonderful World of the Brothers Grimm“ (1962) zu sehen war, wandte sich Böhm Mitte der Sechziger Jahre wieder mehr dem Theater in Europa zu und übernahm auch die Regiearbeit bei verschiedenen Opernaufführungen.

So brachte er 1964 gemeinsam mit seinem Vater „Elektra“ von Richard Strauss an die Stuttgarter Staatsoper: Karlheinz Böhm inszenierte, Karl Böhm dirigierte. Anfang der Siebziger Jahre gelang ihm mit eindrucksvollen Charakterdarstellungen in den Rainer Werner Fassbinder-Produktionen „Martha“ (1973), „Effi Briest“ (1974), „Faustrecht der Freiheit“ (1974) und „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ (1975) ein bemerkenswertes Film-Comeback. Danach arbeitete Böhm unter anderem als Ensemble-Mitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses, wo er zuletzt als „King Lear“ Triumphe feierte. Dem TV-Publikum blieb er durch beliebte Serien wie „Ringstraßenpalais“ (1980/82) und „Die Laurents“ (1981) ein Begriff.

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Bittenbinder & Friends laden zum Benefizikonzert

Die Münchner Funk- und Soul-Band unterstützt Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

München, 21. Mai 2019. Veronika Bittenbinder, Frontfrau der Münchner Funk- und Soul-Band Bittenbinder lädt zu einem Benefizkonzert am Samstag, 25. Mai 2019, ins Bellevue di Monaco in München (Müllerstraße 2) ein. Einlass 16.30 Uhr, Beginn ist 17.00 Uhr. Der gesamte Erlös der Veranstaltung fließt in die Frauenförderungsprogramme der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Hintergrund der Aktion ist der Geburtstag von Veronika Bittenbinder.

„Einen Geburtstag feiern und sich gleichzeitig für die Menschen in Äthiopien einsetzen, das ist einfach großartig. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Veronika Bittenbinder und bei allen Künstlern für dieses herausragende und beispielgebende Engagement“, freut sich Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstands der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe.

Bei dem Benefizkonzert werden insgesamt elf Künstler und Künstlerinnen für den guten Zweck auftreten. Der Eintritt beträgt 12 Euro für Erwachsene; Kinder bis 10 Jahre sind frei. Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Zum Programm gehören Musik, Comedy und Kabarett. Jeder Auftritt dauert rund 10 Minuten. Alle Künstler/innen und Helfer/innen arbeiten an diesem Tag kostenlos.

Während der Veranstaltung gibt es u.a. auch äthiopisches Essen und Popcorn. Bei einer Tombola können zahlreiche Preise (Hauptpreis ist ein City-Bike) gewonnen werden und im Multimedia-Raum stellen Mitarbeiter/innen von Menschen für Menschen Video-Highlights aus Äthiopien vor.

Die Künstler am 25. Mai 2019 im Bellevue di Monaco
Bittenbinder, Shola & Enina, Ricky Reason, Dalila, Mido3k, S.Fritz, WieSchall, C-Ras, Bayi, Anacy x Raiwun, Pete Hubson

Bittenbinder und die Stiftung Menschen für Menschen
Die Münchner Funk- und Soul-Band Bittenbinder ( http://www.bittenbinder-music.de/) ist seit 2017 Botschafter von Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. „Wir wollen in einer Welt leben, in der Gleichberechtigung keine Diskussionsgrundlage darstellt, sondern endlich selbstverständlich geworden ist.“, so Veronika Bittenbinder. Ihr soziales Engagement spiegelt sich auch in ihrer Musik: Mit ihren frischen, tiefgründigen deutschen Texten, ihrer dynamischen Lebendigkeit und emotional bewegender Nachdenklichkeit bringen sie ihre Fans zum Nachdenken. In der Stiftung ( www.menschenfuermenschen.de) engagieren sie sich vor allem für die junge Aktion HIGH FIVE 4 LIFE.

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Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit 37 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in elf Projektgebieten mit über 620 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Weltbienentag: Arbeitsplätze in Äthiopien dank Bienen

München, 17. Mai 2019. Im Jahr 2017 wurden in Äthiopien rund 50.000 Tonnen Honig produziert. Damit ist Äthiopien der größte Honigproduzent Afrikas. Und in der Wachsproduktion liegt das Land ebenfalls weit vorne. Experten des landwirtschaftlichen Forschungsinstituts Äthiopiens zufolge sind die Ertragsmöglichkeiten der Honig- und Wachsproduktion sogar um ein Vielfaches höher. Durch fehlende Ausrüstung und unzureichendes Wissen bleibt dieses Potential im Moment jedoch oft ungenutzt.

„Dabei ist guter Honig auch in Äthiopien ein wertvolles Produkt, mit einem sehr guten Marktwert“, so Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstands der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. „Um die Honigproduktion ertragreicher und sicherer zu machen, führen wir Imkerkurse durch und geben verbesserte sowie moderne Bienenkästen zu einem subventionierten Preis an Kleinbauern ab.“ Bisher wurden nahezu 14.000 Bienenkörbe durch Menschen für Menschen in Äthiopien verteilt ( www.menschenfuermenschen.de).

Ein traditioneller Bienenkorb bringt etwa 5 bis 6 Kilo Honig pro Ernte ein. Bei einem modernen Bienenkasten können es bis zu 20 Kilo und mehr sein. „Mit dieser gewaltigen Steigerung „, betont Dr. Brandis, „können die Bauernfamilien zusätzliches Einkommen generieren und sind nicht mehr so stark von der Ernte abhängig.“

Honigkooperativen schaffen Arbeitsplätze

Um die Entwicklung in den ländlichen Regionen Äthiopiens zu fördern, braucht es dringend Arbeitsplätze für die jungen Männer und Frauen. Nahezu jeder Vierte Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren ist nach Schätzungen von Experten in Äthiopien ohne einen festen Job. Menschen für Menschen unterstützt deshalb den Aufbau von Kooperativen in den ländlichen Regionen. Dort erlernen die arbeitslosen Jugendlichen die nötigen Grundlagen der Bienenzucht und erhalten moderne Bienenkästen sowie Honigschleudern, Wachspressen und Schutzkleidung. In allen Projekten werden so Wertschöpfungsketten in der jeweiligen Region aufgebaut: von der Produktion des Honigs über die Verpackung bis hin zu Vertrieb und Vermarktung.

„Durch die Kooperativen ermöglichen wir jungen Menschen eine Einkommensmöglichkeit und schaffen neue Wirtschaftszweige in den ländlichen Regionen. Die Mitglieder der Kooperativen erlernen die Grundlagen der Imkerei und Honigproduktion, aber auch die Herstellung weiterer Produkte aus dem Bienenstock, wie zum Beispiel Wachskerzen. Und sie kümmern sich um den Aufbau von Vertriebswegen und die Vermarktung ihrer Produkte.“ Allein in der Menschen-für-Menschen-Projektregion Dano produzieren über 300 Bauern guten Honig, der durch ehemalige arbeitslose Jugendliche weiterverarbeitet wird, die in mehreren Honigkooperativen organsiert sind. „So schaffen Bienen in jeder Hinsicht nachhaltige neue Arbeitsplätze. Das erkennen auch die Jugendlichen, wie ich in den Gesprächen vor Ort mit ihnen immer wieder erfahre, und entsprechend hoch ist auch ihre Begeisterung und ihr Engagement“, freut sich Sebastian Brandis.

Der Honigmarkt in Äthiopien

Der Markt für Honig ist groß: Er dient zum süßen von Speisen, der größte Teil der heimischen Produktion aber wird zu „Tej“, einer Art Wein, vergoren. Kein anderes Land in Afrika blickt auf eine so lange Geschichte der Imkerei zurück.

Das Wachs wird zu Kerzen verarbeitet, die nicht nur gut duften, sondern auch eine spirituelle Bedeutung für die Menschen haben. Und wie überall auf der Welt, ist Honig auch bei Kindern beliebt – und bei ihren Eltern. Er kann den mitunter eintönigen Speiseplan der Kleinbauern um wertvolle Nährstoffe ergänzen.

Der reinere Honig ist mehr wert: Statt rund 50 Birr für einen Kilo Honig können die Kooperativen in Dano mit dem deutlich besseren Honig auf dem Markt bis zu 150 Birr (etwa 4,65 Euro) erhalten.

Hintergrund: Imker leben gefährlich

Die äthiopischen Bauern haben mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen. Etwa mit traditionellen Methoden, wie sie auch in der Imkerei gang und gäbe sind: Die Bauern höhlen Baumstammstücke aus, verschließen die Enden mit Lehm und hängen diese Konstruktionen in Bäumen auf. Hat sich ein wildes Bienenvolk darin eingenistet, warten die Imker bis der Honig produziert ist. Um diesen zu ernten, zerstören sie den ausgehöhlten Baumstamm. Oft werden sie dabei völlig zerstochen. Die Waben pressen sie von Hand aus, deshalb ist der Honig meist durch viele Wachsreste verunreinigt.

Zum Weltbienentag

Vergangenes Jahr haben die Vereinten Nationen den 20. Mai 2019 als zweiten Weltbienentag ausgerufen. Der Tag ist dem kleinen Nutztier gewidmet, um auf die verschiedenen Arten der Bienen hinzuweisen.

Quellen: FAOSTAT, Ethiopian Institute of Agricultural Research, Poultry, Fisheries, Apiculture and Sericulture (2016-2030)

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Äthiopien: Ohne Bildung keine Entwicklung

„Wir wollen doch nur lernen!“ – Die geplagten Kinder von Demasiko

München, 13. Mai 2019. Die Schülerinnen und Schüler der Demasiko Higher Primary School im Hochland Äthiopiens haben mit vielerlei Problemen zu kämpfen: Eines sind die Sandflöhe in den Klassenräumen. Sie bohren sich in die Haut der Mädchen und Jungen und verursachen fürchterliche Schmerzen. Die kleinen Parasiten lauern auf dem nur dünn mit Stroh bestreuten Lehmboden in den Klassenräumen. „Es tut mir manchmal so weh, dass ich kaum noch gehen kann“, sagt der zwölfjährige Yimam Ayalew. „Wie soll ich mich da auf den Unterricht konzentrieren?“

Die nur einen halben bis einen Millimeter kleinen Insekten bohren sich an den Zehennägeln unter die Haut. Dort schwellen die Blutsauger in wenigen Tagen zu einer Kugel von bis zu drei Millimetern an. Zwar stirbt das Tier unter der Haut nach etwa zwei Wochen. Doch bis dahin hat es Hunderte Eier gelegt. Nur wenige Tage später sind die Flöhe entwickelt und setzen den Kindern weiter zu.

Täglich droht Einsturzgefahr

Neben den bissigen Sandflöhen machen jedoch auch andere Umstände das Lernen für die Schülerinnen und Schüler zur Qual – oder gar unmöglich. Die alte Schule etwa, in der die Kinder und Jugendlichen unterrichtet werden, wurde damals aus Holz und Lehm gebaut. Termiten zerfressen langsam aber stetig das Gebälk. Schon jetzt schließen die einfachen Türen nicht mehr. In nicht allzu ferner Zukunft wird die Holzkonstruktion einstürzen.

In der Sommerzeit ist es in den kleinen und engen Klassenräumen staubig und heiß. Bei Regen tropft es hinein, verschließt man die kleinen Fensteröffnungen, muss der Unterricht im Dunkeln stattfinden. Es gibt keinen Strom. Kein Wasser. Es fehlt an allem.

So auch an Tischen und Bänken. Mehrere Kinder drängen sich an die uralten Holztische. Häufig sitzen sie auf dem Boden. „Wie soll ich da richtig lernen? Ich habe kaum Platz für mein Heft und es ist auch oft so dunkel, dass ich kaum etwas an der Tafel lesen kann“, erzählt die 15-jährige Habtam Hassan. Schulbücher sind Mangelware und Lernhilfen oder Sachbücher gibt es in Demasiko nicht.

„Außerdem haben wir hier kein Wasser und auch keine Toiletten. Die Hygienebedingungen sind fürchterlich“, klagt Andenet Kassa, der seit elf Jahren an der Schule unterrichtet. Auch für die Lehrer ist die Situation kaum besser: „Wir haben keinen eigenen Raum. So sitzen wir oft auf Steinen im Freien und bereiten dort unseren Unterricht vor.“

Kein Wunder also, dass viele der Schülerinnen und Schüler der Demasiko Higher Primary School bereits in jungen Jahren dem Unterricht fernbleiben. Die Folge: Es bleibt ihnen die Chance auf den Besuch einer weiterführenden Schule verwehrt.

Neue Schule schenkt Hoffnung

Doch die Zeit der Strapazen wird für die Kinder von Demasiko bald vorbei sein. Denn die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ( www.menschenfuermenschen.de) errichtet auf dem Gelände der alten Schule neue, funktionelle Gebäude und verbessert damit die Startchancen für die junge Generation. Drei Bauten mit jeweils vier Klassenräumen, ein Verwaltungsgebäude sowie Toiletten sollen entstehen und mit Schulmöbeln ausgestattet werden. Ebenso sorgt die Äthiopienhilfe für Bücher.

Bis Ende 2019 soll der Schulkomplex fertiggestellt werden und den Schülerinnen und Schülern in Demasiko endlich ein Lernen unter würdigen Bedingungen ermöglichen.

Ohne Bildung keine Entwicklung

Während in den großen Städten in Äthiopien es in vielen Bereichen Fortschritte gibt, können im ländlichen Äthiopien noch immer Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule besuchen; Millionen von Unterrichtsstunden fallen wegen Lehrermangels aus. Dabei ist Bildung und Wissen die Grundlage für jegliche Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in Äthiopien. Ohne effektive Bildung gibt es auch keinen wirtschaftlichen Fortschritt für das Land. Deshalb engagiert sich Menschen für Menschen für den Bau von Schulen sowie für den Ausbau von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa durch den Bau von Berufsbildungszentren. Die Schulen werden mit Möbeln, Büchern und Lernmaterial ausgestattet. Außerdem werden die Gebäude genutzt, um Landwirtschaftskurse oder Hygieneschulungen durchzuführen. Auch funktionale Alphabetisierungskurse für Erwachsene finden dort statt.

Hintergrundinformation

In der Projektregion Wogdi, 580 Kilometer nordöstlich von Addis Abeba, ist Menschen für Menschen seit 2013 aktiv. In Wogdi, das zum Regionalstaat Amhara gehört, leben rund 150.000 Menschen. Die meisten Schulgebäude in Wogdi befinden sich in einem sehr schlechten Zustand, mancherorts muss im Freien unter Bäumen unterrichtet werden. Gegen diesen Notstand hat Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe bis heute sechs neue Schulen dort gebaut. Drei weitere – unter anderem die Demasiko Higher Primary School – befinden sich derzeit im Bau.

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Äthiopien: Mit Kaffeeanbau aus der Armut

Dallmayr und die Stiftung Menschen für Menschen vereinbaren gemeinsames Projekt in Äthiopien

München, 3. Mai 2019. Alois Dallmayr Kaffee und die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe haben vor kurzem die Durchführung eines gemeinsamen Projektes in Äthiopien vereinbart, um eine neue Kaffeeregion in Äthiopien ganzheitlich zu unterstützen. Unterstützt wird das Vorhaben, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist, auch vom Freistaat Bayern.

Mit dem Projekt im äthiopischen Bezirk Dano innerhalb der Region West Shoa sind gleich mehrere Ziele verbunden. So sollen damit u. a. neue Wertschöpfungsketten in Äthiopien aufgebaut werden und nachhaltige Perspektiven, besonders für arbeitslose Jugendliche, geschaffen werden. Durch die Produktivitätssteigerung erhalten die Bauernfamilien, unter Einhaltung der kleinbäuerlichen Struktur, mehr Einkommen.

„Wir werden gemeinsam in den nächsten Jahren eine neue Kaffee-Region in Äthiopien entwickeln. Es ist eine ideale Kombination von Kaffee-Expertise und Erfahrung in Äthiopien durch die Firma Dallmayr und unsere lokale operativer Erfahrung sowie die soziale Verantwortung und der Bezug zu der ländlichen Bevölkerung“, beschreibt Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstands von Menschen für Menschen die Vorteile des gemeinsamen Projekt.

Und Volker Meyer-Lücke, Kaffee-Chefeinkäufer von Dallmayr ergänzt: „Wir haben als Unternehmen eine langjährige und enge Beziehung zu Äthiopien. Mit diesem Projekt wird ein lang gehegter Traum war, die unternehmerischen Interessen mit den sozialen Zielen in unserem Kerngeschäft zu verbinden. Alle Beteiligten werden davon nachhaltig profitieren. Mit der Stiftung Menschen für Menschen, die über eine jahrzehntelange Erfahrung und den richtigen Hilfsansatz zur Selbstentwicklung verfügt, haben wir einen ausgezeichneten Partner für die Umsetzung des Projektes gefunden.“

Dr. Brandis: „Wir betreten als Hilfsorganisation mit diesem Projekt neuartige Kooperationen mit Unternehmen. Dabei geht es darum, über unsere grundlegende Arbeit hinaus, den Menschen in Äthiopien einen Freiraum und die Chancen zur Selbstentwicklung zu schaffen. Durch den Aufbau von Arbeitsplätzen und lokalen Ökonomien wird eine zusätzliche Nachhaltigkeit der Weiterentwicklung erreicht. Mit Dallmayr haben wir den für den Kaffeemarkt perfekten Partner gefunden, der genau das gleiche Verständnis der Projektziele hat.“

Dallmayr setzt sich bereits seit 2008 mit dem Verkauf von allen sortenreinen äthiopischen Kaffees, wie Dallmayr Ethiopia, Ethiopian Crown oder GRAND CRU Yirgacheffe immer wieder für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ein. So sorgt das Unternehmen beispielsweise mit der Unterstützung der Wiederbewaldungsprogramme nachhaltig für ein grünes Äthiopien. Insgesamt konnten bereits über 50 Millionen Bäume in Äthiopien durch Menschen für Menschen gepflanzt werden. Im vergangenen Jahr wurde darüber hinaus ein weiteres Projekt geestartet: Dallmayr finanziert im Bezirk Dano eine Schule für mehr als 1.000 Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren.

Hintergrundinformationen

Die Region Dano eignet sich aufgrund der Höhen-, Klima- und Bodenressourcen hervorragend für den Kaffeeanbau. Derzeit wird erst auf etwa 400 Hektar Kaffee angebaut. Mit dem wachsenden Interesse der Bauern und durch die Maßnahmen von Menschen für Menschen wird erwartet, dass die Kaffeefläche in fünf Jahren auf rund 1.000 Hektar und in 10 Jahren auf mehr als 2.000 Hektar wächst. Im ersten Schritt werden über 1.200 Bauernfamilien, 40 Jugendliche, 40 Gelegenheitsarbeiter und 100 Experten an dem Projekt beteiligt sein.

Über Dallmayr

Dallmayr ( www.dallmayr.com) hat viele Facetten. Als eine der bekanntesten deutschen Kaffeemarken und eines der größten Delikatessenhäuser Europas vereint das Münchner Familienunternehmen viele verschiedene Geschäftsbereiche unter einem Dach. Dallmayr Kaffee ist der bedeutendste Geschäftszweig des Traditionsunternehmens und begleitet täglich Millionen von Menschen – nicht zuletzt dank des beliebten „Dallmayr prodomo“. Über 60.000 Tonnen Röstkaffee werden jährlich an fünf Standorten in Deutschland produziert (Stand: 2018). Die Bohnen dafür bezieht Dallmayr aus über 20 Ländern rund um die Welt. Äthiopien ist dabei das wichtigste Ursprungsland – die Hochland-Arabicas prägen den typischen Geschmack vieler Dallmayr Kaffeesorten. Dank seines Qualitätsbewusstseins ist das Unternehmen nicht nur im Endverbrauchermarkt erfolgreich aktiv, sondern gehört auch in der Gastronomieversorgung und im Automatenservice zu den Marktführern.

Über Menschen für Menschen

Die Stiftung Menschen für Menschen ( www.menschenfuermenschen.de) leistet seit über 37 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen derzeit setzt die Maßnahmen in elf Projektgebieten mit rund 620 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Pressemitteilungen

Neue Botschafterin bei Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Stiftung Menschen für Menschen ernennt die dreifache Olympiasiegerin und fünffache Weltmeisterin Tirunesh Dibaba aus Äthiopien zur Botschafterin

München/Addis Abeba, 22. März 2019. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hat die äthiopische Langstreckenläuferin Tirunesh Dibaba (33) zur neuen Botschafterin der Organisation ernannt. Sie wird künftig die Hilfsorganisation ehrenamtlich in der Öffentlichkeit – insbesondere in Äthiopien – vertreten und Aktionen von Menschen für Menschen unterstützen. Die Ernennungsurkunde wurde Tirunesh Dibaba vor kurzem bei einer Veranstaltung in Dano (Äthiopien), einem Projektgebiet von Menschen für Menschen, durch Christian Ude, Münchens Alt-Oberbürgermeister und Vorsitzender des Stiftungsrates, überreicht.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass Tirunesh Dibaba uns als Botschafterin bei unserer Arbeit künftig unterstützt. Sie kennt unsere Arbeit in Äthiopien aus eigener Anschauung. Sie ist authentisch und wird uns hervorragend, nicht nur in ihrem Heimatlandland, sondern auch weltweit, vertreten. Tirunesh Dibaba ist nicht nur eine außergewöhnliche und erfolgreiche Athletin. Sie weiß, dass man für den Erfolg hart arbeiten und auch aus Niederlagen Kraft schöpfen muss, um im Leben weiter voran zu kommen. Diese bewundernswerte Frau engagiert sich, neben ihrem täglichen Sportpensum, auch vorbildlich für die Menschen in Äthiopien“, sagte Christian Ude bei der Übergabe der Urkunde. Tirunesh Dibaba wird sich besonders um die Themen Bildung, Frauenförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche kümmern.

Tirunesh Dibaba ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Langstreckenläuferinnen der Welt. So hat sie bereits drei Goldmedaillen bei Olympia, fünf WM-Titel sowie viermal Gold bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften gewonnen. Mit 14:11,15 Minuten hält sie auch den 5.000-Meter-Weltrekord.

Die Botschafter/innen von Menschen für Menschen sind: Sara Nuru (Unternehmerin), Ralf Bos (Unternehmer und Initiator von „Spitzenköche für Afrika“), Haile Gebrselassie (Weltrekordläufer), die Killerpilze (Rockband), Julia Simic (Fußballerin), Talia Bos und Alexander Kochanowski (Initiatoren von „Spitzenwinzer für Äthiopien“) sowie Veronique Witzigmann (Unternehmerin und Buchautorin).

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Großes Engagement der ehrenamtlichen Helfer in München

Über 13.000 Euro für die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

München, 21. Februar 2019. Genau 13.780 Euro, so viel wie nie zuvor, sammelten im vergangenen Jahr die ehrenamtlichen Helfer des Münchner Arbeitskreises der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe während des Sommer- und Winter-Tollwood-Festivals. „Für dieses großartige Engagement bedanken wir uns ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Es ist bewundernswert, mit welchem Einsatz uns der Münchner Arbeitskreis seit vielen Jahren immer wieder unterstützt. Mit den Spenden konnten wir bereits zahlreiche Hilfsmaßnahmen umsetzen und tausenden Kindern, Frauen und Männern die Chance für ein besseres Leben in Äthiopien geben“, sagt Dr. Sebastian Brandis, Vorstandssprecher der Stiftung Menschen für Menschen (München).

Die ehrenamtlichen Helfer/innen des Arbeitskreises waren im vergangenen Jahr während des Sommer- und Winter-Tollwood-Festivals an über 56 Tagen im Einsatz und informierten die Besucherinnen und Besucher über die Arbeit von Menschen für Menschen in Äthiopien. Darüber hinaus boten sie selbstgestaltete Produkte und Erzeugnisse aus Äthiopien gegen eine Spende an, wobei auf dem Winterfestival zusätzlich weihnachtliches Kunsthandwerk erworben werden konnte. Eine Tombola brachte weitere Einnahmen ein, welche mit allen anderen Erlösen komplett an die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe gespendet wurden. „Wir alle freuen uns sehr, dass wir mit unserer Arbeit Menschen in Äthiopien helfen können. Und wenn man die glücklichen Gesichter der Menschen vor Ort sieht, dann sieht man, dass sich der Arbeitseinsatz gelohnt hat“, betont Hajo Hentrich, Leiter des Arbeitskreises.

Arbeitskreis München

Der Arbeitskreis München unterstützt mit seinen 36 Mitgliedern seit 28 Jahren aktiv die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Interessenten können sich per E-Mail an Hajo Hentrich (hajo.hentrich@web.de) wenden.

Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier: www.menschenfuermenschen.de

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Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: DZI-Spendensiegel für 2019

Seit 1993 trägt die Hilfsorganisation Menschen für Menschen ununterbrochen dieses Spenden-Gütesiegel.

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: DZI-Spendensiegel für 2019

Frauen im ländlichen Äthiopien müssen noch immer kilometerweit gehen, um sauberes Wasser zu erhalten

München, 20. Dezember 2018. Auch im Jahr 2019 darf die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe (München) das DZI-Spendensiegel führen. Seit 1993 trägt die Hilfsorganisation ununterbrochen dieses Spenden-Gütesiegel.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir erneut das DZI-Spendensiegel erhalten haben. Es belegt, dass wir mit den uns anvertrauten Spendengeldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgehen“, erklärt Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung. „Seit über 37 Jahren führen wir gemeinsam mit den Menschen im ländlichen Äthiopien unsere integrierten und nachhaltigen Entwicklungsprojekte durch. Menschen für Menschen entwickelt mit der Bevölkerung Wege aus der Armut und die Menschen erhalten die Möglichkeit, sich eine Perspektive für ein besseres Leben im eigenen Land zu schaffen.“

Stiftung Menschen für Menschen auf der Website des DZI: http://kurzelinks.de/dpk7

Zum DZI-Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel ist das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Es belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht. Siegel-Organisationen verpflichten sich freiwillig, die DZI-Standards zu erfüllen und damit höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Sie sind leistungsfähig, arbeiten transparent, wirtschaften sparsam, informieren sachlich und wahrhaftig und haben wirksame Kontroll- und Aufsichtsstrukturen. Auf diese Weise gewährleisten sie, dass die ihnen zufließenden Spenden den gemeinnützigen Zweck erfüllen. Rund 230 Organisationen tragen zurzeit das DZI Spenden-Siegel. (Quelle: www.dzi.de).

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Äthiopien: Ohne Bildung gibt es keinen Fortschritt

Äthiopien: Ohne Bildung gibt es keinen Fortschritt

Lernen für die Zukunft

München, 13. Dezember 2018. Während in den großen Städten in Äthiopien es in vielen Bereichen Fortschritte gibt, können im ländlichen Äthiopien noch immer Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule besuchen; Millionen von Unterrichtsstunden fallen wegen Lehrermangels aus. „Dabei ist Bildung und Wissen die Grundlage für jegliche Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in Äthiopien. Ohne effektive Bildung gibt es auch keinen wirtschaftlichen Fortschritt für das Land“, betont Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen und u. a. zuständig für die Projektarbeit in Äthiopien. „Die Bildung kann nicht warten. Wir müssen jetzt helfen“, so Renner weiter. „Die jungen Menschen in Äthiopien brauchen dringend Perspektiven für ihr Leben.“

Jung, arm, Analphabet

Weltweit gibt es noch immer 750 Millionen Menschen, die einen einfachen Satz weder lesen noch schreiben können. Knapp ein Siebtel von ihnen ist zwischen 15 und 24 Jahre alt. An Zahlen zu jungen Erwachsenen lässt sich gut ablesen, wie wirksam die Investitionen eines Landes in Bildung waren. In Äthiopien etwa haben sie Früchte getragen: Der Anteil der 15- bis 24-Jährigen, der lesen und schreiben kann, ist seit dem Millenniumswechsel von knapp 40 auf 60 Prozent gestiegen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt, wo Handlungsbedarf besteht: Während unter den Ärmsten gerade jeder Vierte lesen und schreiben kann, sind es in wohlhabenden Kreisen fast 90 Prozent. Armut und Analphabetismus bedingen sich stark. Doch auch der Wohnort spielt eine wichtige Rolle für die Lese- und Schreibfähigkeit der 15- bis 24-Jährigen. So ist die Alphabetisierungsrate in den Städten fast doppelt so hoch wie auf dem Land.

Dunkle und verfallene Schulen

Besonders in den ländlichen Bereichen von Äthiopien, wo rund 80 Prozent der Bevölkerung leben, ist vielen jungen Menschen der Zugang zu guter Schulbildung verwehrt. Die Kinder – vor allem die Mädchen – tragen bereits früh Verantwortung im Arbeitsalltag. Sie sind täglich oft mehrere Stunden unterwegs, um Wasser zu holen, oder Feuerholz zu sammeln, oder beides. Die nächste Schule ist meist weit von ihrem Zuhause entfernt, der Schulweg ein kilometerlanger Marsch. Deshalb gehen viele Mädchen auch nicht in die Schule. Der Bildungsrückstand ist zwischen den Schülern in den Städten und auf dem Land hoch.

Schulgebäude in den ländlichen Bereichen Äthiopiens sind häufig verfallene, dunkle Hütten aus Stroh, Holz und Lehm. Um die Bildung in der Breite zu fördern, baut Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ( www.menschenfuermenschen.de) moderne Schulen auf dem Land und stattet sie mit Lehr- und Lernmaterial aus. Zudem bietet die Stiftung funktionale Alphabetisierungskurse für Erwachsene an.

Bildungsbilanz Menschen für Menschen

Täglich besuchen rund 500.000 Kinder und Jugendliche die 436 von Menschen für Menschen neu gebauten oder renovierten Schulen. Meist werden jeweils vier Schulgebäude mit jeweils vier Klassenräumen gebaut und mit den notwendigen Schulmöbeln ausgestattet. Dazu kommen noch ein Verwaltungsgebäude mit einer Bibliothek und Toiletten. Menschen für Menschen-Vorstand Peter Renner: „Der Bau von Schulen in Äthiopien gehört zu unseren wichtigen Aufgaben. Denn eine gute Schulbildung ist die wesentliche Voraussetzung für ein besseres Leben der Kinder und Jugendlichen in der Zukunft und für eine erfolgreiche Weiterentwicklung Äthiopiens. Nur mit einer guten und soliden Bildung können die Menschen aktiv am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen und sich selbst Perspektiven für die Zukunft im eigenen Land schaffen.“

Information zum Bildungssystem in Äthiopien

Die allgemeinbildende Schulausbildung beträgt insgesamt 10 Jahre. Nach dem zehnten Schuljahr und dem Bestehen einer Prüfung können die Schüler/innen entweder zwei weitere Schuljahre bis zur Hochschulreife absolvieren oder sich für eine Berufsausbildung entscheiden. Besonders im ländlichen Bereich gehen die Schüler/innen in zwei Schichten (jeweils eine Woche am Vormittag und die andere Woche am Nachmittag) zur Schule.

In einem aktuellen Beitrag im Nagaya-Magazin, das von der Stiftung Menschen für Menschen herausgegeben wird, beschäftigt sich die Organisation ausführlich mit dem Thema Bildung in Äthiopien. Die Ausgabe ist abrufbar unter https://www.menschenfuermenschen.de/wp-content/uploads/2018/10/NAGAYA-MAGAZIN-4.18.pdf

Daten zur Bildungssituation in Äthiopien bietet u. a. die UNESCO unter http://uis.unesco.org/en/country/et

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