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Pressemitteilungen

Kosten – Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!

Deutschland hat eine gute zahnmedizinische Versorgung – Was ist eine Kassen- oder was ist eine Privatleistung?

Kosten - Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!

Zahnarzt Wolfgang Behrendt, Wittstock

Der Zahnarzt hat lange studiert, große Investitionen getätigt und hält einen aufwendigen Praxisbetrieb vor. Seinen anvertrauten Patienten kommt dieses zu Gute. Wie werden Zahnärzte bezahlt? Patienten, die gesetzlich versichert sind, haben das Recht auf Leistungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Das ist eine Kassenleistung. Um eine umfangreiche Kassenleistung zu erreichen, muss ein Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Zahnarzt bei der Zahnersatzplanung nach medizinischen Regeln zur Verfügung stellt.

Zahnersatzleistungen: Behandlung ursachengerecht, zahnsubstanzschonend, präventionsorientiert

Grundlagen der Zahnersatzleistung sind die Richtlinien. In diesen Richtlinien ist es verbindlich geregelt, dass die Behandlungen ursachengerecht, zahnsubstanzschonend und präventionsorientiert erfolgen sollen. Es gilt der Grundsatz: Zahnerhaltung geht vor Zahnersatz. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind einigermaßen umfassend, z.B. einmal eine Kontrolluntersuchung pro Halbjahr, eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr, Spritzen, Röntgenaufnahmen, Amalgamfüllungen, einfache Kunststofffüllungen etc..

Mischfinanzierung für welche Leistungen – was bedeutet das?

Der Patient in Deutschland sieht sich einer Mischfinanzierung gegenüber.

Einige Dinge, wie z.B. die professionelle Zahnreinigung, Implantate, einen Eigenanteil beim Zahnersatz, den Austausch z.B. von intakten Füllungen, aufwändige Wurzelbehandlungen oder ästhetische Verfahren, müssen selbst bezahlt werden.

Die Zahnärzte, die eine Kassenzulassung haben, bieten kraft Gesetzes gemäß § 95 Abs. 3 SGB V Kassenleistungen an. Sie müssen auch über Kassenleistungen informieren. Die Zahnärzte behandeln nicht nur, sondern beraten ihre Patienten. Gerade bei Implantaten sollten intensive Diskussionen geführt werden, da der Markt für Implantate unübersichtlich ist und sich schnell verändert, mein Zahnarzt Behrendt. Zahnimplantate sind wegen ihrer Modellvielfalt schwer zu vergleichen. Bis zu 150 Systeme werden in Deutschland verwendet. Sie unterscheiden sich vielfach deutlich im Preis. Ein Implantat ist kein künstlicher Zahn, sondern nur eine künstliche Zahnwurzel. Eine Krone als Zahnersatz muss immer darauf befestigt werden. Was wieviel kostet, muss offen und ausführlich diskutiert werden, damit im vertrauensvollen Miteinander der Patient mit seinem Zahnarzt zu einem vernünftigen und langfristig befriedigenden Ergebnis kommt.

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

Kontakt
Zahnärzte Behrendt und Partner
Wolfgang Behrendt
Perleberger Str. 3
10559 Berlin
030/ 398 780 75
030/ 398 784 71
info@zahnpraxis-berlin.de
http://zahnpraxis-berlin.de

Gesundheit/Medizin

Schweizer Bundesrat: Krankenkassen zahlen für komplementärmedizinische Leistungen unbefristet

„Leistungspflicht unter Wahrung der Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit“

Der Schweizer Bundesrat hat jetzt neue Verordnungsbestimmungen zur Kostenerstattung der Komplementärmedizin genehmigt. Danach werden komplementärmedizinische ärztliche Leistungen den anderen von der Schweizer obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vergüteten medizinischen Leistungen gleichgestellt und künftig unbefristet erstattet. Dies gilt ab 1. August 2017, so das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Es hatte 2013 das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragt, die Leistungspflicht für komplementärmedizinische Leistungen zu prüfen – „unter Wahrung der Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit“. 2009 wurde ein Verfassungsartikel zur Berücksichtigung der Komplementärmedizin angenommen. Seit 2012 vergütet die OKP die Leistungen der anthroposophischen Medizin, der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Homöopathie und der Phytotherapie. Diese Kostenübernahme war bis Ende 2017 befristet, da dem damaligen Gesundheitsminister 2011 der Nachweis fehlte, dass komplementärmedizinische Anwendungen wirksam, zweckmäßig und wirtschaftlich sind.

Unter besonderen Voraussetzungen (Anwendungs- und Forschungstradition, wissenschaftliche Evidenz und ärztliche Erfahrung, Weiterbildung) sollen jetzt die benannten komplementärmedizinischen Methoden dem Vertrauensprinzip unterstellt und von der OKP gezahlt werden. Es werden nur Leistungen übernommen, die die Wirksamkeits-, Zweckmäßigkeit- und Wirtschaftlichkeitsvorgaben erfüllen. Wie bei anderen Fachrichtungen sollen nur bestimmte, umstrittene Leistungen geprüft werden.

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokal ausgerichteten Form der Hyperthermie sagt: „Es ist ein internationales Signal, wenn die oberste Schweizer Politik das Thema Komplementärmedizin ganz oben auf die Agenda setzt. Wenn die Pflicht-Krankversicherung nun unbefristet komplementärmedizinische Leistungen zahlt, zeigt das die offizielle Akzeptanz – und macht sie vielen Patienten zugänglich. Viele suchen zudem zusätzliche Wege der Behandlung von Krebs. Und in der Onkologie ist auch die Wärmetherapie co-medikativ einsetzbar“.

2017 hat das Schweizer Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog aufgenommen. Patienten können die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über Krankenkassen abrechnen, sofern diese co-medikativ mit Radio-Onkologie erfolgt. Damit die Hyperthermie als Pflichtleistung bei ausgewählten Indikationen anerkannt und die Kosten übernommen werden, muss das Swiss Hyperthermia Network die vorgesehenen Behandlungen beurteilen.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen in 32 Ländern und 400 Kliniken pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Dr. Janina Leckler, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199223,  leckler@oncotherm.de

Pressemitteilungen

Kurzverzeichnis Gegenüberstellung BEMA/GOZ

Spitta präsentiert sein neues, einzigartiges Handbuch: Praxismitarbeiter können erstmalig bei der Abrechnung auf eine Gegenüberstellung von BEMA und GOZ zugreifen. In zwölf Kapiteln werden die zusammengehörenden Leistungen übersichtlich und farbig gegenüber dargestellt.

Kurzverzeichnis Gegenüberstellung BEMA/GOZ

Damit haben Praxismitarbeiter Kassen- und Privatleistungen auf einen Blick parat

Wie ist die Politur einer alten, bereits vorhandenen Restauration abzurechnen? Welche Positionen sind bei der Kontrolle eines Aufbissbehelfes zu beachten? Das neue Kurzverzeichnis zeigt Praxismitarbeitern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der vertrauten BEMA-Nummern zu den GOZ-Positionen auf, sodass sie auf einen Blick erkennen, welche BEMA- oder GOZ- Positionen auf die Rechnung gehören. Denn die „zusammengehörigen“ Kassen- und Privatpositionen stehen – jeweils prägnant kommentiert – einander gegenüber. Mitarbeiter haben dadurch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von BEMA und GOZ klar vor Augen und erkennen gleich, was im Abrechnungseinzelfall zu tun ist.

Zusatzinformationen pro Abrechnungsposition

Ob BEMA, GOZ oder aber Kassen- und Privat-GOÄ: Die praxisnahen Zusatzinformationen pro Abrechnungsposition, wie Hinweise zu zusätzlich abrechenbaren Leistungen, zu Analogberechnungen, Materialkosten und mehr, machen das Handbuch zu einem gefragten Helfer im Abrechnungsgeschehen der Zahnarztpraxis. Das farbige Übersichtssystem der Spitta Kurzverzeichnisse sorgt dabei für Übersicht, Klarheit und Sicherheit bei der zahnärztlichen Abrechnung. Mit seinem gegenüberstellenden Prinzip ist das neue Kurzverzeichnis auf dem Markt der zahnärztlichen Abrechnungshandbücher einzigartig.

Kurzverzeichnis Gegenüberstellung BEMA/GOZ
BEMA, GOZ und GOÄ für die Abrechnung im Praxisalltag routiniert anwenden
Ringbuch, Format: 24 x 17 cm, 216 Seiten
4-farbig, farbige Registertabs,
Umschlag folienkaschiert
171,09 EUR zzgl. Versandkosten
ISBN 978-3-943996-26-5

Leseproben unter: www.spitta.de/gegenueberstellung-bema-goz

Der Spitta Verlag bietet innovative Print- und Online-Lösungen für moderne Zahnarztpraxen und zahntechnische Labore. Allen voran Produkte für die Praxisverwaltung sowie Fachliteratur, Abrechnungshilfen, Software, Zeitschriften und Online-Portale. Zusätzlich unterstützen zahlreiche Fortbildungsangebote Zahnmediziner und Zahnmedizinische Fachangestellte dabei, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Neben www.spitta.de, das zahnmedizinische Fachinformationen und einen umfangreichen Shop vereint, betreibt Spitta 17 weitere Internetportale für die Zahnmedizin und Zahntechnik.

Kontakt:
Spitta Verlag
Susanne Döinghaus
Ammonitenstr. 1
72336 Balingen
07158 9877 527
susanne.doeinghaus@spitta.de
http://www.spitta.de