Tag Archives: Katarakt OP

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Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Übersicht über wissenswerte Fakten zum Grauen Star

Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Das Symptom bei Grauem Star: Das Nachlassen der Sehschärfe. (Bildquelle: © Sergii Mostovyi – Fotolia.com)

1. Der Graue Star ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne

Der Graue Star ist ein normaler Alterungsprozess und keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Beim Grauen Star liegt eine Eintrübung der Linse des Auges durch Ablagerung von Stoffwechselprodukten vor. In den allermeisten Fällen ist diese Entwicklung altersbedingt. Fachsprachlich wird der „Altersstar“ als „Cataracta senilis“ bezeichnet. Die Auswirkungen der Katarakt sind durchaus belastend und beeinträchtigen den Patienten im Alltag, weshalb diese Alterserscheinung durchaus „individuellen Krankheitswert“ hat.

2. Fast jeder Mensch über 60 Jahre ist betroffen

Bei fast allen Menschen, die älter als 60 Jahre sind, kann eine Trübung der Linse festgestellt werden. Dies muss nicht zwingend mit Symptomen einhergehen. Ist die Trübung nur schwach ausgeprägt, fällt der Graue Star nicht unbedingt auf.

3. Nachlassende Sehschärfe ist das Hauptsymptom

Bevor die Diagnose „Grauer Star“ gestellt wird, suchen die Betroffenen häufig aufgrund einer immer weiter nachlassenden Sehschärfe einen Augenarzt auf. Diese ist das Hauptsymptom der Katarakt. Weiterhin kann es zu einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit, einer gestörten Kontrastwahrnehmung und einem veränderten Farbensehen kommen.

4. Grauer Star – eine graue Trübung hinter der Linse

Der Name des Grauen Stars leitet sich aus der hinter der Linse sichtbar werdenden grauen Eintrübung ab. Die lateinische Bezeichnung „Katarakt“ bedeutet „Wasserfall“ und beschreibt die Tatsache, dass beim Grauen Star das Sehen wie beim Blick durch einen Wasserfall eingeschränkt ist.

5. Der Graue Star kann relativ einfach und schnell behandelt werden

In früheren Zeiten wurde der Graue Star durch die brachiale Praktik des Starstechens behandelt. Diese schmerzhafte und gefährliche Methode gehört der Vergangenheit an. Heute ist die Therapie schmerzfrei durch einen kurzen operativen Eingriff möglich. Hierbei wird die eingetrübte Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diverse Linsen stehen zur Verfügung: Von einfachen Standardlinsen bis hin zu Multifokallinsen existiert eine breite Auswahl. Multifokallinsen haben den Vorteil, eine gute Sehschärfe auf allen Distanzen zu gewährleisten. Sie machen Brillen und Kontaktlinsen daher weitgehend überflüssig.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Gesund leben – Katarakt vorbeugen?

Vorbeugung bei Grauem Star – geht das überhaupt? Welche Rolle spielt ein ungesunder Lebensstil?

Gesund leben - Katarakt vorbeugen?

Gesunder Lebensstil gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © GordonGrand – Fotolia.com)

Der Graue Star ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Bei fast jedem Menschen über 60 Jahren lässt sich eine Trübung der Linse des Auges und Beeinträchtigungen des Sehvermögens feststellen – in unterschiedlicher Ausprägung. Ist Vorbeugung mit Blick auf die Entstehung von Grauem Star eine Option? Festzuhalten ist: Das Auftreten der Katarakt lässt sich nicht verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig am Grauen Star zu erkranken, lässt sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Es macht also Sinn und kann sich positiv auf den Verlauf des Altersstars auswirken, Lebensweisen, die das Augenleiden begünstigen, abzustellen bzw. zu vermeiden.

Rauchen begünstigt den Grauen Star

Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Katarakt zu erleiden. Wer fünfzehn Zigaretten oder mehr pro Tag raucht, erhöht das Risiko, einen Grauen Star zu entwickeln gegenüber einem lebenslangen Nichtraucher um etwa 40 Prozent – und das schon deutlich früher als Personen, die nicht rauchen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Rauchen aufgegeben wird, reduziert sich das Risiko wieder, ist jedoch auch nach 20 Jahren noch nicht wieder auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers. Dennoch lohnt es sich, das Rauchen aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Linsentrübung ist bei Rauchern signifikant erhöht.

Starke UV-Strahlung erhöht das Risiko

Starke UV-Strahlung schädigt das Auge. Sie erhöht zudem das Risiko, eine Trübung der Linse zu erleiden. Besonders hoher UV-Strahlung sind die Augen bei starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Vorbeugen kann man vor allem durch das Tragen einer geeigneten Sonnenbrille im Sommer. Diese reduziert die auf das Auge eintreffende UV-Strahlung effektiv.

Röteln-Infektion bei Frauen als Risikofaktor für angeboren Grauen Star

Beim Ungeborenen kann Grauer Star die Folge einer Röteln-Infektion während der Schwangerschaft sein. Der Graue Star ist in diesem Fall angeboren. Dieser Ursache von Grauem Star kann mit einer Röteln-Schutzimpfung vor der Schwangerschaft begegnet werden.

Grauer Star: Vorsorge-Tipps

Der Schutz des Auges ist das A und O. Verletzungen am Auge können in der Folge zu Grauem Star führen. Darüber hinaus ist ein insgesamt gesunder, aktiver Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Rauchen und starken Alkoholkonsum zu empfehlen. Definitiv nicht hilfreich sind angebliche Wundermittel, die versprechen, die Katarakt verhindern zu können – dies ist nicht möglich.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Die Katarakt und ihre Folgen für das Augenlicht

Bei der Katarakt, dem sogenannten Grauen Star, handelt es sich um eine Alterserscheinung

Die Katarakt und ihre Folgen für das Augenlicht

Erhöhte Blendungsempfindlichkeit? Grauer Star? (Bildquelle: © lpictures – Fotolia.com)

Es gehört zu den großen Errungenschaften unserer Gesellschaft, dass Menschen heute ein zunehmend hohes Lebensalter erreichen. Gleichzeitig steigen mit der Anzahl der älteren Menschen auch die Fälle von typischen Begleiterscheinungen des Alterns. Dazu zählen Augenärzte die Katarakt, im Volksmund als Grauer Star bezeichnet. Dabei kommt es zur Eintrübung der Linse des Auges, was zu Sehstörungen führt.

Trübt sich die Sicht ein und nimmt die Blendungsempfindlichkeit zu, kann Grauer Star die Ursache sein

Die Eintrübung nimmt beim Grauen Star fortschreitend zu, das Sehvermögen damit weiter ab. Zunächst kommt es zu relativ unbedeutenden Störungen des Sehens, die der Patient zwar wahrnimmt, jedoch nicht unbedingt als Symptome des Grauen Stars deutet. Es kann zu einer verminderten Kontrastwahrnehmung und zu einer Beeinflussung des Farbensehens kommen. Auch eine erhöhte Blendempfindlichkeit ist beim Grauen Star häufig zu beobachten. Weiterhin bemerken die Patienten häufig Sehprobleme beim Fernsehen oder beim Lesen. Der Augenarzt wird nach der Diagnose den Verlauf des Grauen Stars genau beobachten und zusammen mit dem Patient entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für einen operativen Eingriff gekommen ist. Die Augen Operation ist die einzige Therapiemöglichkeit beim Grauen Star. Sie ist notwendig, um das Augenlicht dauerhaft zu erhalten.

Grauer Star kann unbehandelt zum Erblinden führen

Unbehandelt führt der graue Star nach einiger Zeit zum Erblinden. Erst wenn die Sehstörungen eine Stärke erreicht haben, die dem Patienten den Alltag erschwert, ist die Operation notwendig. Dies kann zum Teil auch recht früh der Fall sein, vor allem wenn der Patient aktiv am Straßenverkehr teilnimmt. In Deutschland und Europa ist eine Behandlung unkompliziert möglich. Durch die operative Therapie des Grauen Stars kann sogar eine Verbesserung der Sehstärke erreicht werden. Die eingetrübte Augenlinse wird entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Hierbei können auch Premiumlinsen, z. B. Multifokallinsen, eingesetzt werden, die ein scharfes Sehen auf allen Distanzen ermöglichen und das Tragen einer Brille somit unnötig machen. Monofokallinse oder Multifokallinse – der behandelnde Augenarzt informiert nach einer eingehenden Untersuchung welche Linse anzuraten ist.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Welche Risiken hat die Katarakt OP?

Der Eingriff am Auge bei einer Katarakt OP birgt nur sehr geringe Risiken

Welche Risiken hat die Katarakt OP?

Trübe Aussichten ohne Katarakt Operation. (Bildquelle: © purplequeue – Fotolia.com)

Ohne einen operativen Eingriff sind die Aussichten für das Sehvermögen ab etwa 60 Jahren unter Umständen trüb. Der Graue Star oder die Katarakt, wie sie von Medizinern genannt wird, durchzieht die natürlichen Augenlinsen im Alter fortschreitend mit einem milchigen Grauschleier. Die Sehfähigkeit nimmt dann ab. Bei der Katarakt handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine übliche Alterserscheinung. Dennoch belastet sie Betroffene und sorgt für eine kontinuierliche Abnahme der Lebensqualität. Viele Patienten fürchten eine Grauer Star Operation und die damit verbundenen Risiken. Dabei können sie dem in der Regel ambulant und in rund 20 Minuten pro Auge vollzogenen Eingriff entspannt und gelassen entgegensehen. Annähernd 99 Prozent der Augenoperationen an der Katarakt bleiben gänzlich komplikationsfrei. Für Augenärzte ist diese Operation ein Routineeingriff.

Was genau passiert bei einer Katarakt Operation? Chance für besseres Sehvermögen

Da dem Altersstar nicht mit einer medikamentösen Behandlung beizukommen ist, verbleibt als Lösung für das Problem der Ersatz der natürlichen Augenlinsen durch künstliche Implantate. Die modernen Intraokularlinsen (IOL) eröffnen Fachärzten der Augenheilkunde und Patienten dabei eine Fülle neuer (Seh-) Welten. Längst beschränkt sich der Anwendungsbereich der qualitativ hochwertigen Linsenimplantate nicht mehr nur auf die Beseitigung der getrübten Linsen. Neben den monofokalen Standardlinsen sind es die Premiumlinsen, die gleichzeitig andere vorhandene Sehschwächen mit ausgleichen können. Ob Sonnenschutz oder Brillenfreiheit bei Alterssichtigkeit -die Premiummodelle lassen kaum Wünsche offen. Es obliegt dem Augenarzt zusammen mit dem Patienten die jeweils passende Linse nach den individuellen Gegebenheiten auszuwählen. Während der kurzen Operation wird die natürliche Linse aus dem Auge entfernt und die künstliche Linse eingesetzt. Die Operation am Grauen Star ist aufgrund einer üblichen Lokalanästhesie weitestgehend schmerzfrei.

Nicht erwünschte Folgen einer Katarakt OP sehr selten

Neben den allgemeinen Operationsrisiken realisieren sich äußerst selten spezifische Risiken eines Eingriffes an der Cataracta. Blutungen, Hornhaut- und Netzhautschädigungen sowie eine Erhöhung des Augeninnendrucks treten sehr selten auf. Ausgesprochen selten kommt es zu einem sogenannten Nachstar, einer nochmaligen Trübung der künstlichen Augenlinse. Im Normalfall schaffen die Linsenimplantate für den Rest des Lebens Abhilfe gegen die Katarakt. Niemand sollte also aus Furcht vor Operationsrisiken auf die Vorteile der Intraokularlinsen und sein Stück Lebensqualität verzichten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Am Tag nach der OP sieht die Welt ganz anders aus

Was ist bei der Nachsorge nach einer Operation am Grauen Star zu beachten

Grauer Star: Am Tag nach der OP sieht die Welt ganz anders aus

Nach der Operation gibt es kleine Einschränkungen. (Bildquelle: © lassedesignen – Fotolia.com)

Der Graue Star ist operativ beseitigt. Auf dem Weg hin zu einem neuen visuellen Lebensgefühl ist jedoch noch das ein oder andere zu beachten. Wie nach jedem operativen Eingriff sind auch nach einer Operation am Grauen Star, besonders in den ersten 24 Stunden, aber auch in den folgenden Tagen gewisse Einschränkungen einzuplanen und zu berücksichtigen. Es besteht dabei kein Unterschied zwischen der Implantation einer Standard-Kunstlinse oder einer Premiumlinse (z. B. einer Multifokallinse).

Den Verband, der das operierte Auge mit der neuen Augenlinse nach dem Eingriff schützt, können Betroffene bereits am nächsten Tag entfernen. Meistens geschieht dies im Rahmen der ersten Nachsorge, die in ungefähr diesem Zeitrahmen stattfindet. Direkt danach, aber auch in der kommenden Zeit, sollten Patienten eine Sonnenbrille mit sehr gutem UVA- und UVB-Filter tragen.

Einschränkungen in den ersten 24 Stunden nach einer Operation am Grauen Star und danach

Dass Patienten in den ersten Tagen nach der Operation am Grauen Star noch verschwommen sehen, ist völlig normal. Allerdings sollte das klare Sehen von Tag zu Tag zunehmen. Dies gilt auch für eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit, die sich ebenfalls im Laufe der nächsten Tage abbauen sollte. Nehmen diese Symptome nicht ab, ist eine Abklärung beim Augenarzt im Rahmen der Nachsorge erforderlich.

Die aktive Teilnahme am Straßenverkehr sowie das Bedienen von Maschinen sollten Betroffene auf den nächsten Tag verschieben. Das operierte Auge ist in der Anfangszeit sehr sensibel. Deshalb sind Druck und Reibung zu vermeiden. Ein leichtes Kratzen oder Fremdkörpergefühl für mehrere Tage muss nicht beängstigen. Aus Gründen der Sicherheit muss beim Duschen auf das Haare waschen für ca. vier bis fünf Tage verzichtet werden, weil das Auge nicht mit Wasser und Seife sowie Shampoo in Berührung kommen darf. Sie können allerdings den Kopf in den Nacken legen und sich die Haare vorsichtig waschen lassen.

Starke körperliche Belastungen und Aktivitäten sind in der ersten Woche nach der Kataraktoperation nicht erlaubt. Das gilt auch für Solarium- und Schwimmbadbesuche. Wer vorwiegend am PC oder Laptop arbeitet, sollte zwei bis drei Tage warten, bevor die Arbeit am Monitor fortgesetzt wird. Danach sollte die Lesbarkeit mit einer angenehmen Schriftgröße (häufig zwischen 115-125 Prozent) angepasst werden. Leichte Einkäufe sowie Haus- oder Gartenarbeiten sind erlaubt.

Wichtig für Diabetiker

Der Blutzuckerspiegel muss nach der Operation am Grauen Star genauso optimal eingestellt sein wie vorher.

Wichtig für alle Patienten

Die verschriebenen Augentropfen zur Vermeidung von Entzündungen und zur Benetzung der Augenoberfläche sind wie vom behandelnden Augenarzt verordnet anzuwenden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Im Alter wird die augenärztliche Kontrolle wichtig

Wirksam und funktional: Intraokularlinsen und Multifokallinsen gegen Grauen Star

Im Alter wird die augenärztliche Kontrolle wichtig

Mit dem Augenarzt wirksam gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © auremar – Fotolia.com)

Mit zunehmendem Lebensalter setzen im menschlichen Körper Verschleißerscheinungen ein. Dies gilt auch für die Augen. Bei Menschen über 60 Jahren bildet sich meist eine Katarakt, der sogenannte Graue Star aus. Beim Grauen Star entsteht langsam und fortschreitend eine Trübung der Augenlinse. Die Sehschärfe nimmt ganz allmählich ab, bis der „graue Nebel“ im schlimmsten Fall undurchdringlich wird, der Patient sein Sehvermögen verliert und schließlich erblindet. Damit dies ausgeschlossen bleibt, raten Augenärzte Patienten ab einem Alter von 40 Jahren zur regelmäßigen augenärztlichen Kontrolle, denn der Graue Star lässt sich heute sehr gut behandeln.

Wie wir der Graue Star behandelt?

Um eine Erblindung des Auges zu verhindern, gibt es in der Augenheilkunde moderne Behandlungsmöglichkeiten. Durch eine Augen Operation kann bei Patienten mit Grauem Star das ungetrübte Augenlicht wieder hergestellt werden. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die getrübte Linse des Auges entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt.

Welche unterschiedlichen Augenlinsen gibt es für Patienten mit Grauem Star?

Die Operation des Grauen Stars ist heute eine häufig durchgeführte Standard-Operation. Eine ausgezeichnete Methode, um nicht nur den Altersstar zu beseitigen, sondern auch andere vorhandene Sehschwächen zu beheben, ist die Versorgung mit einer speziellen Intraokularlinse (IOL). Diese Linse wird bei der Operation direkt ins Auge implantiert und sitzt nicht wie eine Kontaktlinse auf dem Auge. Durch die Verwendung einer sogenannten Multifokallinse lassen sich weitere Sehschwächen beheben. Patienten können so zum Beispiel eine Altersweitsichtigkeit und eine Hornhautverkrümmung durch eine entsprechende Multifokallinse gleichzeitig ausgleichen.

Gibt es Risiken bei der Operation am Grauen Star?

Wie bei jeglicher Form von Operationen sind auch bei der Katarakt Operation Risiko-Faktoren vorhanden. Allerdings sind diese eher selten. Nach dem Eingriff kann der Patient eine Zeit lang empfindlich gegen Licht sein. Außerdem ist die OP am Grauen Star nicht geeignet für Patienten mit Glaukom (Grünem Star) oder Erkrankungen wie die Makuladegeneration. Als Nachwirkung kann auch eine Erhöhung des Augendrucks eintreten oder eine Infektion entstehen.

Vorteile einer multifokalen Intraokular-Linse bei Grauem Star

Betroffene, die den Grauen Star operieren lassen möchten und sich für eine multifokale Intraokular-Linse entscheiden, erfahren in der Regel eine Steigerung der Lebensqualität. Das Sehvermögen wird verbessert und alltägliche Aktivitäten wie Lesen, Autofahren, Handarbeiten, PC-Arbeit etc. werden wieder möglich. Durch das Implantieren einer Multifokallinse kann auf eine zusätzliche korrigierende Brille zum Ausgleich von Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung verzichtet werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Nach der Grauer Star Operation mit Multifokallinse

Multifokallinsen statt Gleitsichtbrille, modernes Sehen ohne Sehhilfe

Nach der Grauer Star Operation mit Multifokallinse

Multifokallinsen ermöglichen einen neuen Lebensstandard. (Bildquelle: © fotomek – Fotolia.com)

Sehr oft freuen sich Patienten schon am Tag nach der Operation am Grauen Star über klares Sehen und mehr Farbintensität. Im Zentrum nach dem operativen Eingriff steht jedoch die Nachsorge. Neben den augenärztlichen Untersuchungen geht es nach der Operation insbesondere darum, Entzündungen zu vermeiden. Dazu verschreibt der Arzt Augentropfen und / oder spezielle Cremes, die in den ersten Tagen nach dem Eingriff regelmäßig Anwendung finden. Auch sollten Augenreiben oder Reizungen (beispielsweise ein Schwimmbad- oder Saunabesuch) tabu sein.

Patienten freuen sich nach der Grauer Star Operation über scharfes, besseres Sehen

Die intraokulare Kunstlinse ist so entwickelt, dass sie für den Rest des Lebens im Auge verbleiben kann und dabei die Funktion einer funktionierenden natürlichen Linse übernimmt. In sehr seltenen Fällen muss erneut ein operativer Eingriff erfolgen. Die endgültige Sehkraft erhält der Patient etwa sechs Wochen nach dem Linsenaustausch. Erst dann sollte eine Anpassung der Brille erfolgen. Auf eine Sehhilfe kann manchmal sogar verzichtet werden, wenn dem Patienten Multifokallinsen implantiert wurden, die gutes Sehen im Nahbereich und im Fernbereich ermöglichen.

Multifokallinsen ermöglichen scharfes Sehen im Nahbereich und im Fernbereich

Sogenannte multifokale Intraokularlinsen verfügen auf ihrer Oberfläche über mehrere Sehzonen, sodass in jede Entfernung scharf gesehen werden kann. Patienten, die mit zunehmendem Alter unter einer Kurzsichtigkeit und einer Weitsichtigkeit leiden, mussten sich mit einer Gleitsichtbrille helfen. Das Prinzip der Gleitsichtbrille konnte mit der Multifokallinse übernommen werden. Sie weist mehrere Brennpunkte auf und kann somit gutes Sehen im Nahbereich und im Fernbereich ermöglichen. Die Brille wird dann überflüssig.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Wichtige Hinweise zur Operation

Die Grauer Star Operation ist für die Betroffenen alternativlos

Grauer Star: Wichtige Hinweise zur Operation

Die Nachuntersuchung bei der Katarakt OP ist wichtig. (Bildquelle: © Vera Kuttelvaserova – Fotolia.com)

Grundsätzlich ist jeder operative Eingriff mit bestimmten Risiken verbunden. Das gilt natürlich auch für die Operation am Grauen Star. Und dennoch – gerade dieser Eingriff ist mit sehr wenigen Risiken verbunden. Rund 800.000 Mal wird die Operation allein in Deutschland durchgeführt. Tendenz steigend in einer alternden Gesellschaft. Der Routineeingriff wird ambulant durchgeführt, ist schmerzfrei und dauert durchschnittlich nur etwa 10 bis 15 Minuten. Menschen mit der Diagnose Grauer Star wollen sich informieren über das Krankheitsbild, über die Operation und über die verschiedenen Linsentypen wie die Monofokallinse, aber auch über Kunstlinsen mit Zusatznutzen wie die Multifokallinse. Die Initiative Grauer Star hat wichtige Informationen rund um die Behandlung zusammengestellt:

Ambulant oder stationär? Vor und nach der Grauer Star Operation

Als unkomplizierter und wenig aufwändiger Routineeingriff wird die Operation des Grauen Star in der Regel ambulant unter einer lokalen Anästhesie durchgeführt. Patienten sollten dennoch bei guter Gesundheit sein und die medizinische Betreuung nach dem Eingriff wahrnehmen. Patienten sollten mit einer Aufenthaltsdauer von etwa drei bis maximal fünf Stunden in der Augenarztpraxis bzw. dem Operationszentrum rechnen.

Nachsorgeuntersuchungen unbedingt wahrnehmen

Der Augenarzt informiert seine Patienten ausführlich darüber, wie sie sich auch im Blick auf Lebensgewohnheiten und die Einnahme von Medikamenten auf die Operation vorbereiten sollten. Unmittelbar nach der Operation werden Patienten in einem Ruheraum betreut. Mindestens 24 Stunden nach der Operation dürfen Patienten nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Nach Absprache mit dem Arzt sollte das Führen eines Kraftfahrzeugs nach etwa vier Wochen wieder möglich sein. Kontroll- bzw. Nachsorgeuntersuchungen sollten unbedingt wahrgenommen werden. Auch hierzu und zu weiteren notwendigen Verhaltensweisen informiert der Augenarzt ausführlich.
Was kann ich selbst tun, um den Ausheilungsprozess zu unterstützen?
Neben den Nachsorgeuntersuchungen, die anfangs täglich durchgeführt werden, sollte zunächst der Augenverband während der vorgeschriebenen Zeit getragen werden. Grauer Star Patienten erhalten spezielle Augentropfen oder Salben, die zu vorgeschrieben Zeiten zum Einsatz kommen müssen. Nach etwa drei Wochen kann die Behandlung abgeschlossen sein. Je nach Tätigkeit sollten Patienten nach der Operation ein bis vier Wochen nicht arbeiten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star / Alterssichtigkeit: Unproblematischer Eingriff

Der operative Linsentausch bei Grauem Star und Alterssichtigkeit ist ein unproblematischer Eingriff

Grauer Star / Alterssichtigkeit: Unproblematischer Eingriff

Kleiner Eingriff: Katarakt OP. (Bildquelle: © Betelgejze – Fotolia.com)

Eine Operation am Auge, für viele Menschen, die einen Grauen Star entwickeln, ist das eine unangenehme Vorstellung. Dabei ist der Austausch der natürlichen Augenlinse gegen eine Kunstlinse ein unproblematischer Eingriff. Augenärzte bestätigen aus ihrem Praxisalltag, dass Komplikationen bei einer OP am Grauen Star äußerst selten sind. Im Gegenteil: Die Entfernung des Grauen Stars zählt zu den am häufigsten durchgeführten Operationen überhaupt. Sie gilt als sehr sicher und ausgereift.

Was erwartet Patienten mit Grauem Star und Alterssichtigkeit bei der Operation?

„Ich kann nur jedem die Angst nehmen“, lautet häufig die Einschätzung von Patienten, die den unproblematischen Eingriff am Auge hinter sich haben. Die Narkose des Auges erfolgt über Tropfen. „Kurz und schmerzlos“, beschreiben Patienten die Operation, die in der Regel nach 20 Minuten vorbei ist. Bei der Operation eröffnet der Augenchirurg die vordere Linsenkapsel, um die getrübte Augenlinse zuerst mit Ultraschall zu zerkleinern und sie anschließend abzusaugen. Die neue Kunstlinse, die sich üblicherweise nicht mehr eintrüben kann, wird gefaltet ins Auge eingeführt, wo sie sich selbst entfaltet.

Ablauf eines unproblematischen Eingriffs am Auge: Nachsorge nach Grauer Star Operation

Nach der Operation wird das Auge verbunden. Patienten berichten nach dem Eingriff vereinzelt über Schwierigkeiten mit der Koordination, was vor allem daran liegt, dass ein Auge verbunden bleibt und das andere ggf. über die Sehhilfe die Sehleistung komplett übernehmen muss. In einem möglichst geringen zeitlichen Abstand, das ist meist nach einer Woche der Fall, wird das zweite Auge operiert und auch dort die natürliche, vom Grauen Star getrübte Linse gegen eine neue Kunstlinse ausgetauscht. Danach gewöhnen sich Augen und Gehirn recht schnell an die implantierten Linsen. Anfangs können die Augen noch leicht tränen. Einige Patienten schildern eine etwas verstärkte Nachtblindheit in zeitlicher Nähe zur OP, die sich jedoch mit der Zeit erübrigt. „Ich bin ein anderer Mensch“, lautet dann häufig die Aussage von Betroffenen, die sich bei der Operation für eine künstlichen Linse entscheiden, die auch weitere Sehfehler beheben kann, denn: Sie brauchen dann meist keine Brille mehr.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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OP am Grauen Star kann Hornhautverkrümmung ausgleichen

Kunstlinsen bei Grauer Star OP wirken Unregelmäßigkeiten auf der Hornhautoberfläche entgegen

OP am Grauen Star kann Hornhautverkrümmung ausgleichen

Operation am Grauen Star kann eine Brille überflüssig machen. (Bildquelle: © mmphoto – Fotolia.com)

„Es ist wie ein neues Leben“, so lautet häufig das Urteil von Menschen, die nach einer Operation am Grauen Star auf eine Sehhilfe verzichten können. Gerade bei Personen, die ihr Leben lang auf eine Brille angewiesen waren, zum Beispiel weil sie weitsichtig waren oder weil eine Hornhautverkrümmung kein scharfes Sehen ermöglichte, kann ein sich ausbildender Grauer Star im Alter die Chance auf visuelle Lebensqualität sein. Warum ist das so? Beim Grauen Star (medizinisch Katarakt ) lagern sich Stoffwechselprodukte im Auge ab, die fortschreitend das Sehvermögen beeinträchtigen. Die einzige Behandlungsoption bei der Katarakt ist eine Operation am Auge, ein minimalinvasiver refraktiver Eingriff, bei dem die natürliche, eingetrübte Augenlinse gegen eine klare Kunstlinse ausgetauscht wird. Moderne Kunstlinsen ersetzen nicht nur die getrübte Linse, sondern können zugleich weitere vorhandene Sehprobleme wie eine Hornhautverkrümmung ausgleichen.

Bei OP am Grauen Star Hornhautverkrümmung mit einer torischen Premiumlinse beseitigen

Der Augenarzt informiert seine Patienten bei der Diagnose von Grauem Star umfassend über die verschiedenen Formen von Kunstlinsen, die sich zum Ersatz der getrübten Augenlinse anbieten. Generell unterscheidet man zwischen Monofokallinsen und Multifokallinsen, die über eine unterschiedliche Anzahl an Brennpunkten verfügen. Monofokallinsen mit nur einem Brennpunkt werden als Standardlinsen bezeichnet. Multifokallinsen haben mehre Brennpunkte und verhelfen damit zu scharfem Sehen in alle Entfernungen. Prinzipiell lassen sich sowohl Monofokallinsen als auch Multifokallinsen mit einer torischen bzw. zylindrischen Zusatzfunktion ausstatten, die eine vorliegende Hornhautverkrümmung ausgleichen können.

Wie gleichen zylindrische Kunstlinsen bei Grauem Star eine Hornhautverkrümmung aus?

Zylindrische oder torische Monofokallinsen oder Multifokallinsen bieten sich bei einer Operation am Grauen Star an, wenn zusätzlich eine Hornhautverkrümmung vorliegt. Bei einer Hornhautverkrümmung ist die Hornhaut nicht symmetrisch geformt, sondern weist unterschiedliche Krümmungen vor. Medizinisch spricht man in diesem Zusammenhang von Astigmatismus oder Stabsichtigkeit. Die Lichtbrechung erfolgt auf der verkrümmten Hornhaut nicht gleichmäßig, und die Lichtstrahlen können nicht optimal gebündelt werden. In der Folge wirkt das Bild unscharf und verzerrt, Punkte erscheinen zum Beispiel wie Striche. Für Personen mit einer Hornhautverkrümmung und weiteren Sehfehlern eröffnet sich mit einer Operation des Grauen Stars und der Entscheidung für eine torische Linse die Chance auf ein brillenfreies Leben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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