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Dürre in Äthiopien: Die vergessene Hungerkatastrophe

5,7 Millionen Menschen in Äthiopien benötigen dringend Nahrungsmittel, um nicht zu verhungern

Dürre in Äthiopien: Die vergessene Hungerkatastrophe

5,7 Millionen Menschen in Äthiopien benötigen Nahrungsmittelhilfen

München/Berlin, 8. März 2017. 5,7 Millionen Menschen sind in Äthiopien nach der verheerenden Dürre im Jahr 2015 nach wie vor von Hunger bedroht und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Darauf hat am Mittwoch (8. März 2017) Peter Renner von der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe vor Journalisten in Berlin hingewiesen. „Wir müssen dringend handeln – sonst besteht die Gefahr, dass Menschen verhungern“, so Renner, der u. a. für die Projektarbeit der Organisation in Äthiopien zuständig ist.

Eine Dürre von diesem Ausmaß hat Äthiopien seit über 30 Jahren nicht mehr erlebt. Ganze Ernten verdorrten. Die Vorräte wurden aufgebraucht, Tiere wurden verkauft oder starben. Die Regenfälle blieben auch im vergangenen Jahr in einigen Regionen Äthiopiens deutlich hinter den Erwartungen zurück. Durch die Wasserknappheit erreichten die Ernten nicht die notwendigen Erträge. Millionen von Kindern, Frauen und Männer sind nun weiter dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. „Leider ist die humanitäre Situation in dem Land am Horn von Afrika in Deutschland viel zu unbekannt und wenig präsent“, sagt Peter Renner.

Die Stiftung Menschen für Menschen wird die seit November 2015 laufenden Nothilfemaßnahmen in der äthiopischen Region Agarfa verlängern, dort verteilt die Organisation Nahrungsmittel. Aktuell werden noch ca. 16.500 Menschen von der Äthiopienhilfe unterstützt. Monatlich werden pro Person 15 kg Getreide, 1,5 kg Hülsenfrüchte und 0,5 Liter Speiseöl verteilt. Kleinkinder, schwangere und stillende Frauen bekommen außerdem proteinreiche Ergänzungsnahrung (Famix).

Maßnahmen zur nachhaltigen Ernährungssicherheit dringend notwendig

„Dürreperioden können wir nicht verhindern. Aber wenn Familien Vorräte anlegen können oder wenn die Felder genügend Ertrag bringen, schwächt das die Folgen solcher Klimakatastrophen deutlich ab. Das ist das Ziel unserer integrierten ländlichen

Entwicklungsprojekte. Hier lehren wir effektive Anbau- und Bewässerungsmethoden und verteilen ertragreiches Saatgut“, erklärt Peter Renner.

Im Rahmen der sogenannten integrierten landwirtschaftlichen Entwicklungsprojekte stellt Menschen für Menschen den Bauernfamilien verbessertes Saatgut für Getreide oder neue Gemüsesorten zur Verfügung. In Trainings werden den Menschen technisch fortschrittliche Anbaumethoden gezeigt. Sie erhalten damit eine verbesserte Kenntnis über nachhaltige Anbau- und Bewässerungsmethoden. In Zusammenarbeit mit der Bevölkerung werden Bewässerungsanlagen, Wasserreservoire, Nachtspeicher und Staubecken gebaut, Boden- und Wasserkonservierungsmaßnahmen (Terrassierungen, Dämme) sowie biologische Konservierungsmaßnahmen (mit tiefwurzelnden Pflanzen, z.B. Vetivergras) durchgeführt. Tausende von Baumsetzlingen werden in Aufforstungsprogrammen gepflanzt.
Dies führt zu einer nachhaltigen Landwirtschaft und somit zu Ernährungssicherheit.

Weitere Informationen unter: CIA World Factbook
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Über Menschen für Menschen:
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 35 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass…?“. Die Stiftung trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 750 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Das primeLine Systemhaus startet neuen Backup Service für Unternehmen

Das primeLine Systemhaus startet neuen Backup Service für Unternehmen

Sind Ihre Daten im Katastrophenfall geschützt? (Bildquelle: © art_zzz – Fotolia.com)

09.06.2015 – Was passiert, wenn es in Ihrem Serverraum brennt oder Ihr lokales Backup durch Wasserschäden, Sabotage oder Diebstahl unbenutzbar wird? Viele Unternehmer unterschätzen das Risiko eines massiven Datenverlustes, der in der heutigen Abhängigkeit von der EDV schnell zu großen finanziellen Verlusten oder auch langfristiger Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes führen kann. Das primeLine Systemhaus aus Bad Oeynhausen bietet mit seinem neuen Backup Service Konzept eine einfache, kostengünstige und vor allem sichere Möglichkeit wichtige Daten komplett verschlüsselt außer Haus zu speichern.

Externes Backup verschlüsselt und hochverfügbar

Speziell in Deutschland gibt es nach wie vor große Vorbehalte oder datenschutzrechtliche Hürden für das Speichern von wichtigen Unternehmensdaten bei einem Drittanbieter. Mit dem primeLine Backup Service auf Basis von Veeam Cloud Connect können Kunden Ihre lokale Datensicherung ohne Bedenken um eine externe Datensicherung im Rahmen des Disaster Recovery ergänzen. Die Daten der Kunden werden bereits im eigenen Hause verschlüsselt, anschließend per SSL gesichert übertragen und ebenso verschlüsselt auf den Storage Systemen des primeLine Systemhauses im primeLine Rechenzentrum in Frankfurt abgelegt. Das Tier 3+ Rechenzentrum ist ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert und bietet sehr hohe Standards bezüglich Verfügbarkeit und Sicherheit.

„Durch die hohen Sicherheitsstandards und die AES-256 Bit Ende-zu-Ende Verschlüsselung der Daten können unsere Kunden sicher sein, dass Außenstehende keinen Zugriff auf sensible Firmendaten erhalten können.“ erklärt Torsten Henke, verantwortlich für die System- und Projektberatung beim primeLine Systemhaus. „Ausschließlich der Kunde selbst kann mit seinem Kennwort die Daten bei Bedarf entschlüsseln“.

Wird eine Wiederherstellung der Daten notwendig, bietet das primeLine Systemhaus auch einen Express Kurier Service an, so dass auch größere Datenmengen schnell wiederhergestellt werden können.

Die Vorteile des primeLine Backup Service mit Veeam Cloud Connect

+ Einfach, effizient und sicher nach der 3-2-1 Regel – ideal für jede Unternehmensgröße
+ Die Backup-Lösung lässt sich mit wenig Aufwand in bestehende Infrastrukturen integrieren
+ Sichere Übertragung und Speicherung durch AES-256 Bit Ende-zu-Ende Verschlüsselung
+ Schnelle Übertragung der Backup-Daten durch Deduplizierung und integrierte WAN-Beschleunigung
+ Unkomplizierte Abrechnung nach Datenvolumen und Anzahl der zu sichernden Systeme
+ ISO-27001 zertifiziertes Tier 3+ Rechenzentrum in Deutschland
+ Der Kunde hat die volle Kontrolle über seine Datensicherung
+ Der Erstabgleich und die Wiederherstellung größerer Datenmengen kann über Datenträger und Kurierdienst erfolgen (optionaler Service)

30 Tage kostenlos und unverbindlich testen

Interessierte Unternehmen können den primeLine Backup Service ab sofort 30 Tage lang genau unter die Lupe nehmen und alle Funktionen ausführlich testen. Im Test inbegriffen ist auch die Veeam Backup & Replication Suite in der Version 8, welche die Grundlage für Veeam Cloud Connect darstellt. Alle Informationen zum neuen primeLine Backup Service mit Veeam Cloud Connect und die Anmeldung zum 30 Tage Test sind unter http://www.primeline-systemhaus.de/de/loesungen/cloud-computing/veeam-cloud-connect-backup zu finden.

Mit maßgeschneiderten IT Lösungen und Dienstleistungen für den SMB und Enterprise Markt bietet die primeLine Systemhaus GmbH & Co. KG aus NRW Ihren Kunden eine ganzheitliche Betreuung, und somit den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Kernkompetenzen sind Server und Desktop Virtualisierung, Cloud Lösungen, Storage & Backup Lösungen, Netzwerk Planung und Management sowie IT Sicherheit. Als versierter Outsourcing-Partner werden zudem Dienste wie Backup & Disaster Recovery, IT-Monitoring und flexible Unterstützung bei administrativen Tätigkeiten angeboten. Strategische Partnerschaften mit Herstellen wie VMware, Microsoft, Intel, DataCore, Veeam und weiteren garantieren ein hohes Maß an Kompetenz und Zuverlässigkeit. Gerne überzeugt das primeLine Systemhaus auch Sie von seinen Leistungen – weitere Informationen sind unter www.primeLine-systemhaus.de zu finden.

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Tierschützer warnen vor Ozonkatastrophe im Tiergarten Nürnberg

Tierschützer warnen vor Ozonkatastrophe im Tiergarten Nürnberg

(Mynewsdesk) Mit einer außergewöhnlichen Aktion sorgte die Tierschutzorganisation ProWal am letzten Sonntag bei den Zoo-Besuchern für großes Aufsehen. Aktivisten in Schutzanzügen und Gasmasken informierten die Besucher vor dem Zoo-Eingang über die Gefahren von unkontrollierten Ozongas-Austritten im „Blauen Salon“ des Delfinariums, bei denen schon mehrere Menschen Verletzungen davontrugen.

Im „Blauen Salon“ können Besucher die Seekühe und Delfine durch Panoramascheiben unter Wasser beobachten. Auch finden dort Übernachtungen von Kindergruppen statt und der Raum kann für Veranstaltungen gemietet werden.

Andreas Morlok, ProWal-Geschäftsführer: „Ozon ist ein gefährliches Gas, dessen unkontrollierter Austritt ein hohes Gefahrenpotential darstellt. Die Ozonierung des Wassers, um damit Keime abzutöten, ist eine unsichere und gefährliche Technik. Der Zoo hat damit schon seit dem Bau der „Delfin-Lagune“ mit massivsten Problemen zu kämpfen. Mehrere Menschen wurden bereits durch unkontrollierte Freisetzungen von Ozongas in der Luft im „Blauen Salon“ verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.“
Nicht nur Menschen können verletzt werden. Im Aquarium in Pittsburgh starben 10 Schwarzspitzen-Riffhaie durch die Vergiftung von Ozon. Die Tierschützer sorgen sich auch um die Gesundheit der Delfine im Nürnberger Delfinarium, da die Meeressäuger Luftatmer sind.

Daniela Martinez, Gründerin der Initiative „Tiergarten Nürnberg – Nein Danke!“, nahm am Sonntag ebenfalls an der Aktion vor dem Zoo-Eingang teil: „Wie ich aus den eigenen Unterlagen des Tiergartens entnehmen konnte, wurde am 24.05.2012 starker Ozongeruch in den Vorführ- und Rundbecken festgestellt und mit einem Wert von 0,6 PP bemessen, der eine starke Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier darstellt!“
Laut ProWal halten sich in den Beckenbereichen des alten Delfinariums gegenwärtig mehrere Delfine, darunter auch die Delfinmutter „Sunny“ und ihr Ende Oktober 2014 geborenes Kalb „Nami“ auf. Seit Jahresanfang können Zoo-Besucher diesen Bereich wieder betreten.

Andreas Morlok: „Es ist fahrlässig, dass Menschen und Tiere der Gefahr durch mögliche Ozon-Austritte ausgesetzt werden. Vor Wochen hatten wir bereits alle zuständigen Aufsichtsbehörden, Bürgermeister, Stadträte und Parteien in Nürnberg über diese Gefahr informiert. Wir forderten auch ein sofortiges Besucher- und Veranstaltungsverbot im Bereich des „Blauen Salons“ und im alten Delfinarium (Vorführhalle). Niemand schritt bisher ein und sieht sich verantwortlich, um Menschen und Tiere vor dieser Gefahr zu schützen! Lediglich Stadtrat Otto Heimbucher reagierte mit einer beschwichtigenden Aussage. Der Umweltpolitische Sprecher der CSU gab zu, dass es „tatsächlich zu einem Störfall mit Austritt von Ozon in größerem Umfang gab“, bestritt aber, dass es bisher eine ernsthafte Schädigung von Menschen gab.“
Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF), kritisiert die Tiergartenleitung scharf: „Es ist ein Skandal, dass weder der Tiergarten noch die Behörden offenbar Vorsorge für einen Ozongasunfall treffen. Jedes Unternehmen, welches eine Ozonanlage betreibt, hat für die Mitarbeiter ein namentlich gekennzeichnetes Atemschutzgerät vorrätig zu halten. Für die Besucher des „Blauen Salons“ gilt dies offenbar nicht. Schon am nächsten Freitag übernachten erneut Kinder dort. Aus einem Spaßbesuch könnte schnell eine Katastrophe werden. Wir fordern, diese gefährlichen Tieranlagen grundsätzlich zu schließen.“

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10 Jahre Tsunami: Unvorstellbare Tragödien, extreme Herausforderung an Helfer, aber auch eine positive Wendung

(Mynewsdesk) 26. Dezember 2004: Ein Seebeben der Stärke 9 im Indischen Ozean verwandelt zahlreiche Küstenbereiche in Katastrophengebiete. Ganze Landstriche werden unter den Wassermassen des Tsunamis begraben. Insgesamt 230.000 Menschen fallen der verheerenden Flutwelle zum Opfer – 170.000 davon allein in Indonesien. 1,7 Millionen werden obdachlos. Eine Katastrophe, die auch vor Ort arbeitende große Hilfsorganisationen wie die SOS-Kinderdörfer vor nie dagewesene Herausforderungen stellt.

Es ist kurz vor acht Ortszeit, als sich die Wellenberge, ausgelöst durch das Seebeben im Indischen Ozean, auftürmen und auf das Festland Indonesiens zurollen. Die Provinz Aceh ist die erste, die den Wassermassen zum Opfer fällt. „Meine Mutter war in der Küche. Ich wollte an diesem Morgen draußen spielen gehen. Auf einmal gab es ein starkes Erdbeben und wir rannten raus, “ erinnert sich die damals 7-Jährige Mistahuna Jannah. „Plötzlich riefen die Leute etwas von Flut und alle rannten Richtung Landesinnere.“

In den nächsten 1,5 Stunden reißen die 10 Meter hohen Wellen allein in der indonesischen Provinzhauptstadt Banda Aceh über 30.000 Menschen in den Tod. Über 800 Kilometer Küste werden zum Teil kilometerweit bis ins Landesinnere hinein verwüstet, komplette Gemeinden ausgelöscht.

„Das Wasser kam und es stieg immer weiter. Ich rannte mit meinem Bruder und meiner Mutter weg. Dann erfasste mich die Welle und ich wurde weggerissen“, erzählt Mistahuna Jannah. Die Kleine verliert durch den Tsunami ihre Mutter und ihren Bruder. Im SOS-Kinderdorf Banda Aceh, eines von dreien in der Region, die für Tsunami-Waisen gebaut werden, findet sie später eine neue Familie.

Nachrichten treffen schleppend ein

Während die Todeswelle weiter rauscht und Menschen in den Küstengebieten Thailands, Sri Lankas, Indiens, den Malediven und Somalias in den Tod reißt, feiert der Rest der Welt noch Weihnachten. Erst nach und nach treffen die ersten Nachrichten und Bilder aus den Katastrophengebieten in den Wohnzimmern ein.

„Als mir das Ausmaß der Katastrophe klar wurde, dachte ich sofort an die Kinder in Banda Aceh“, sagt der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Indonesien, Gregor Nitihardjo. „Es gab nur wenige Infos über die Lage im Katastrophengebiet.“ Es herrscht Bürgerkrieg in der Region. Dennoch bricht Nitihardjo in das von Rebellen kontrollierte Scharia-Gebiet auf. „Trotz des Desasters wollte uns das Militär erst nicht durchlassen. Es dauerte drei Tage bis wir die Menschen erreichten.“ Was das SOS-Team in Banda Aceh vorfindet, übertrifft die schlimmsten Vorstellungen: Trümmer, Tote, Leichengeruch.
Vor Ort konzentrieren sich die Helfer auf die Evakuierungslager. Kümmern sich um traumatisierte Kinder, verteilen Hilfsgüter und bauen eine Übergangsunterkunft für Tsunami-Waisen auf.

Auch Sri Lanka funkt SOS

In Sri Lanka kommt die tödliche Welle erst Stunden nach Indonesien an. „Das Meer vor der Küste war anders an dem Tag. Die Wellen schlugen wütend an den Strand. An Fischen war nicht zu denken und ich warnte meine Familie, sich vom Wasser fern zu halten“, erinnert sich ein Fischer aus Kayankerny auf Sri Lanka.

Als der Tsunami Sri Lanka mit voller Wucht trifft, richtet er auch hier Zerstörungen historischen Ausmaßes an. Alle waren völlig überfordert – Regierung, Hilfsorganisationen, Privatleute. „Wir waren vor Ort, hatten gute Netzwerke“, erzählt Ananda Karunarathne, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Sri Lanka. „Aber bis dahin hatten wir noch keine große Erfahrung in Sachen Nothilfe. Wir halfen sofort und lernten jeden Tag unsere Lektionen. Wir verteilten Wasser, Nahrungsmittel, Kleidung und bauten eine medizinische Station auf mit Ärzten aus den naheliegenden Kinderdörfern“.

Vor dem Nichts

Nachdem sich das Wasser zurückgezogen hat, stehen die Menschen in den Katastrophengebieten stehen vor dem Nichts. Doch die weltweite Hilfsbereitschaft ist riesig. Allein SOS unterstützt 23.000 Menschen mit Soforthilfe. Mit Hilfe von Freiwilligen baut die Organisation knapp 270 Übergangsunterkünfte auf und hilft tausenden Familien durch die Finanzierung von neuen Häusern, Booten, Möbeln etc. beim Aufbau einer neuen Existenz. In Thailand, Indonesien und Indien entstehen im Laufe der Zeit sechs neue Kinderdörfer, wo Waisen nach den Schrecken des Tsunamis mit Hilfe von Betreuern und Psychologen wieder ins Leben zurückfinden.

Am zehnten Jahrestag nach der Jahrhundertkatastrophe erinnert an den betroffenen Orten kaum noch etwas an das Desaster. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Fischerei und Tourismus sind überwunden und vielerorts sind modernere Strukturen entstanden. Neue Schulen mit Computerzentren, stabilere Häuser mit sanitären Anlagen oder Frauen, die mit kleinen Geschäftsideen vermehrt zum Familieneinkommen beitragen können, haben die Regionen voran gebracht.

Trotzdem bleiben auch zehn Jahre danach natürlich Narben – vor allem bei den Kindern, die ihre Eltern verloren.

http://www.sos-kinderdoerfer.de/aktuelles/news/10-jahre-tsunami

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Kontakt

Louay Yassin
Ridlerstr. 55
80339 München
089 17914 259
louay.yassin@sos-kd.org
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Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Fachärzte-Verbund ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG) in Mönchengladbach unterstützt Spendensiegel-geprüfte Hilfsorganisation ADRA

Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Hygienemaßnahmen sind ein Baustein im Kampf gegen Ebola und schon ab wenigen Euro Spende möglich.

Auf mehr als 4000 ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits gestiegen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Mit der Entwicklung der Katastrophe in Westafrika steigt auch die Hilfsbereitschaft der Staatengemeinschaft, aber auch vieler Menschen ganz persönlich: So haben sich schon tausende Deutsche freiwillig für die Versorgung der Kranken gemeldet. „Man muss sich aber gar nicht in Gefahr bringen, um den Menschen zu helfen, sondern kann auch privat von Deutschland aus konkrete Hilfe leisten“, erklärt Dr. med. H.-M. Evecek, Ärztlicher Direktor des Fachärzte-Verbunds ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG), der in diesen Tagen über die zertifizierte Hilfsorganisation ADRA e.V. eine Lieferung von medizinischem Equipment nach Liberia möglich macht. „Selbst wenn man nur 5 Euro spendet, ist es geradezu erstaunlich, was man damit alles erreichen kann.“

Um die rasante Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist eine gute medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten die wohl wichtigste Maßnahme. Die ADRA Deutschland e.V. ist eine anerkannte Nichtregierungsorganisation, die sich für die Entwicklung in bedürftigen Ländern einsetzt. Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono von U2 und der UNESCO war der Verein zum Beispiel an der Kampagne „Gemeinsam für Afrika“ beteiligt, und als Gründungsmitglied der „Aktion Deutschland hilft“ engagiert man sich gemeinsam mit Partnern für notleidende Menschen in der ganzen Welt.

Zum „Cooper Memorial Hospital“ nach Monrovia in Liberia, dem am stärksten von der Epidemie betroffenen Land, konnten die Mitarbeiter der Spendensiegel-geprüften Organisation bereits mehr als 60.000 Handschuhe, 14.000 Müllsäcke, 38.000 Schutzmasken, 3.000 Einwegkittel, fünf Isolationszelte und literweise Desinfektionsmittel schicken. Über 300 Ebola-Patienten werden dort behandelt – aber dem eher kleinen Krankenhaus fehlt die nötige Ausrüstung, um die infizierten Personen adäquat zu behandeln.

Hier setzt die Unterstützung des Mönchengladbacher Fachärzte-Verbunds an: Mit der Hilfe des ZMG können schon bald zehntausende Latexhandschuhe und Gesichtsmasken nach Liberia geschickt werden, und sogar mehrere Krankenhausbetten wären vor Ort finanzierbar. „Wir appellieren auch an andere Firmen, vor allem im medizinischen Bereich, sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst zu sein und aktiv materielle Hilfe zur Verfügung zu stellen“, hofft Dr. H.-M. Evecek und zählt die Möglichkeiten auf: „Mit nur 5 Euro können wir 1000 Latexhandschuhe an die Bevölkerung verteilen, mit nur 10 Euro sogar 50 Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Virus. 20 Euro sind für einen ganzen Liter Desinfektionsmittel nötig, und für 200 Euro gibt es schon ein Krankenhausbett für die Versorgung eines Patienten.“

Bei der Auswahl der Hilfsorganisation war dem ZMG eines besonders wichtig: die Sicherheit, dass die Gelder und Güter bei den Bedürftigen ankommen. Evecek stellt klar: „Deshalb haben wir gezielt nach einer Organisation gesucht, die zum einen in der Versorgung von Ebola-Erkrankten erfahren ist und zum anderen das renommierte DZI-Spendensiegel trägt.“ Die Auszeichnung des Deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen gilt als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen und belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

„Als kirchliche Einrichtung helfen wir Menschen – unabhängig von ihrer politischen und religiösen Anschauung oder ihrer ethnischen Herkunft“, erklärt ADRA-Geschäftsleiter Christian Molke. „Im Zeitalter der Globalisierung ist Nächstenliebe nicht an bestimmte geografische Grenzen oder Weltanschauungen gebunden. Gemeinsam sind wir eine Welt – und damit voneinander abhängig. Die Probleme in Afghanistan, Westafrika, aber auch in Russland und in der Türkei gehen jeden von uns etwas an.“ Getreu dem Motto „Damit Menschen wieder hoffen können“ arbeite man mit vielen internationalen Partnern daran, dass der Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde Einhalt geboten wird.

Nähere Informationen zum ZMG finden Interessierte auf www.zentrum-meine-gesundheit.de , u.a. mit einem eigenen YouTube-Filmkanal und dem direkten Draht zu Interessenten und Patienten via Facebook. Nicht weniger umfangreich und transparent präsentiert sich die Webseite der ADRA auf www.adra.de , die auch darüber informiert, wie jeder Bürger beim Kampf gegen Ebola helfen kann. Informationen zum Spendensiegel gibt es auf www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel .

Das ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT in Mönchengladbach bündelt die Stärken und Kompetenzen verschiedener medizinischer Fachbereiche zu einer funktionellen, zielführenden Einheit. Kurze Wege, standardisierte Qualitätsmaßnahmen nach der weltweit anerkannten Norm DIN ISO 9001:2008, effiziente Prozesse und innovative Medizintechnik, Erkenntnisse neuester wissenschaftlicher Forschung sowie jahrelange klinische wie fachärztliche Erfahrung sorgen für eine beispielhafte Patientenorientierung. Infos: www.zentrum-meine-gesundheit.de

Kontakt
eVest GmbH / Zentrum Meine Gesundheit
Philipp Evecek
Kaiserstraße 97
41061 Mönchengladbach
02161 / 56780-80
gesundheitszentrum@z-m-g.de
http://www.zentrum-meine-gesundheit.de

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Ölkatastrophen auf dem Wasser können mit SES biologisch und umweltfreundlich aufgelöst werden.

SES ist ein Ölauflöser, kein Dispersionsmittel, wie es sonst oft bei schweren Ölunfällen zum Einsatz kommt. Kein Absinken des Öls auf den Meeresgrund.. SES ist biologisch und umweltfreundlich, was toxikologische Gutachten bestätigen.
Mehr Informationen zum Produkt unter: www.oildissolver.com.

Ölkatastrophen auf dem Wasser können mit SES biologisch und umweltfreundlich aufgelöst werden.

Das Logo der Oil Dissolver GmbH

SES ist von Biologen in einer Internationalen Zusammenarbeit entstanden. Einer der wichtigen Ansätze war ein Produkt zu schaffen, dass zur Verringerung von Umweltschäden, die durch und nach der Bekämpfung entstehen, herzustellen.

Viele Jahre Entwicklung brachten mit SES den technologischen Durchbruch. Mit SES sind Barrieren wie Temperatur, Wassertiefe, Strand- und Küstenverschmutzungen gut in den Griff zu kriegen. Tiere retten und die Unterwasserwelt nicht zu schädigen ist durch SES realisierbar.

Auch Produktvarianten zur Reinigung von Wassersammelbecken an Autobahnen, Oberflächenwasser von Flugplätzen, oder Aufbereitung von Lagerstättenwasser aus der Öl- und Gasbohrindustrie stehen getestet zur Verfügung. Hoch giftige Kohlenwasserstoffverbindungen, Benzol, BTEX, und alle Derivate können fast gegen Null entgiftet werden.

Haben wir ihr Interesse wecken können, so stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Mehr Informationen unter: href=“http://www.oildissolver.com“>zur Webseite Bildquelle:kein externes Copyright

Oil Auflösung auf Wasser und in Industrieanwendungen, Auflösung von Kohlenwasserstoffe und deren Drivate

Oil Dissolver GmbH
Heiner Koeppen
Am Luesselsfeld 16
27412 Breddorf
042855551954
info@oildissolver.com
http://www.oildissolver.com

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Europäische Aktionswochen erreichten mehr als 30.000 Menschen

Kerzenaktionen und Zeitzeugengespräche „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ auch 2014 – Netzwerk tagte in Schwerte

Europäische Aktionswochen erreichten mehr als 30.000 Menschen

Das Europäische Netzwerk der Tschernobyl-Initiativen tagte auf Einladung des IBB Dortmund in Schwerte.

Mehr als 50 Vertreter von Tschernobyl-Initiativen aus acht Ländern trafen sich am Freitag (29.11.2013) in Schwerte zu einem dreitägigen Erfahrungsaustausch über die Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. „Unser Treffen führt uns sehr beeindruckend vor Augen, wie unendlich viel wir schon gemeinsam erreicht haben in unserer europaweiten Solidaritätsbewegung, in einem Europa der Menschen“, resümierte Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund , das zu dieser Konferenz eingeladen hatte.

Mit Zeitzeugengesprächen, Kerzenaktionen, Konzerten und vielen anderen Veranstaltungsfomaten hatten die Initiativen im März und April 2013 in neun Ländern mehr als 30 000 Menschen erreicht. In Schulen und Kirchen, auf öffentlichen Plätzen und vor mehreren nationalen Parlamenten stand das Erinnern für eine gemeinsame Zukunft in Europa im Mittelpunkt. „Es war für viele eine starke Erfahrung am Abend des 25. April – dem Vorabend des Tschernobyl-Jahrestages – bei der Kerzenaktion auf dem zentralen Stephansplatz in Wien Teil einer europaweiten Bewegung zu sein“, berichtete Bernd Hosticky von Global 2000 Österreich. Der Dachverband der spanischen Tschernobyl-Hilfsinitiativen nutzte die Aktionswochen, um neue Gastfamilien zu werben für Erholungsaufenthalte von Kindern aus der Tschernobyl-Region. „Trotz der schwierigen Lage in Spanien ist es uns gelungen, in diesem Jahr 1.200 Kinder aus Belarus einzuladen“, berichtete José Antonio Dominguez Serrano vom Verband Fedasib. Praktische Tipps hatte Dennis Vystavkin, Geschäftsführer des britischen Verbandes „Chernobyl Children“s Life Line“ (CCLL) im Gepäck. Mit der Unterstützung von 32 Initiativen hatte er rund 10 000 Menschen in Großbritannien erreicht. „Ein guter Finanzplan und eine vorausschauende Planung sind wichtig.“ Und: „Es braucht alles mehr Zeit, als man denkt, aber für dieses Projekt ist jede Minute wirklich gut angelegt“

Unter den Ländern, die sich an den Europäischen Aktionswochen beteiligen, ist die Energiewende bisher jedoch nur in Deutschland und Österreich erreicht, verdeutlichte Dr. Astrid Sahm, Leiterin der IBB -Repräsentanz Berlin. In den anderen sieben Teilnehmerländern halten die Regierungen an der Atomenergie fest bzw. planen wie in Polen sogar den Einstieg in die Atomenergienutzung. Insgesamt werden aktuell in vier Ländern Europas Kernkraftwerke gebaut, in weiteren zehn Ländern sind Neubauten geplant.

Dass die Arbeit weitergehen muss, verdeutlichte auch der Bericht über die „endlose Katastrophe“ in Fukushima von Mika Kumazaki, Umweltaktivistin aus Freiburg: Die kritische Öffentlichkeit beobachte mit großer Sorge, dass zunehmend Kinder an Schilddrüsenkrebs erkranken, Grenzwerte heraufgesetzt werden und dass verstrahltes Wasser ins Meer gelangt. Die Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung e.V. in Rottweil hatte mit Mika Kumazaki in diesem Jahr das japanisch-deutsch-belarussische Projekt „Energiewende in Bürgerhand“ gestartet.“Es war nicht so einfach, Fördertöpfe und Unterstützer zu finden“, berichtete Angela Gessler, doch am Ende trafen sich 18 Jugendliche aus drei Ländern in Rottweil, um sich intensiv mit alternativen Energien zu beschäftigen.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de .
„Ihr bürgerschaftliches Engagement in der größten europäischen Solidaritätsbewegung und für die Energiewende ist ungeheuer wichtig, denn ohne das Engagement der Bürger gäbe es keinen Atomausstieg in Deutschland“, sagte Oliver Kaczmarek, Bundestagsabgeordeter der SPD. „Wir wollen zeigen, dass die Energiewende in einer Industrienation zu machen ist“, sagte er in Schwerte.

Mit der Planung der Europäischen Aktionswochen 2014 ging die Tagung am Sonntag zu Ende.

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

Kontakt
IBB Dortmund
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Pressemitteilungen

Krüll Motor Company hilft den Taifun-Opfern

Ihr „Like“ für unsere Spende: Hilfe an Plan International auf der Krüll-Facebook-Seite

Krüll Motor Company hilft den Taifun-Opfern

Helfen Sie mit Ihrem Like auf www.facebook.com/Kruell.Motor.Company den Taifun-Opfern auf den Philippinen.

Die aktuellen TV-Bilder von den Philippinen lassen niemanden kalt. Das Ausmaß der Vernichtung durch den Taifun Haiyan ist nahezu unvorstellbar. Doch in dem unwirklichen Trümmer-Chaos sind es die verzweifelten Menschen, die uns wirklich berühren. Ihr Leid ist spürbar. Man will eine Hand nach ihnen ausstrecken und helfen.

Dazu haben wir uns entschlossen: Die Krüll Motor Company GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Hamburg will helfen und arbeitet dafür mit der Kinderschutzorganisation „Plan International“ zusammen. Durch unsere Spendenaktion und einem Hilfsaufruf in den sozialen Medien wollen wir die Katastrophenhelfer von Plan unterstützen. Zwei Wochen nach dem Wüten Haiyans starten wir diese Kampagne unter anderem bei Facebook unter www.facebook.com/Kruell.Motor.Company.

Hier können Sie unser Spendenaufkommen direkt durch Ihr „Gefällt-mir“ beeinflussen: Für jeden neuen Fan spendet die Krüll Motor Company 25 Cent an die Stiftung „Hilfe mit Plan“! Bis zum 2. Advent hoffen wir so, 2000 neue Fans und „indirekte Helfer“ zu aktivieren. Die Dynamik in sozialen Netzwerken ist dabei unsere Chance, möglichst viele Menschen zu erreichen. Unser Spendenlimit ist bei 2000 neuen „Gefällt-mir“ erreicht, – aber damit begnügen wir uns nicht. Vielmehr geben wir auch weiterführende Informationen aus erster Hand und Kontaktadressen für Ihre eigene Spende.

Plan International ist durch sein langjähriges Engagement für Kinder auf den Philippinen bereits heute vor Ort und packt tatkräftig bei der Überlebenshilfe mit an. Bis zu 13 Millionen Philippiner sind von der Naturkatastrophe akut betroffen. Es braucht eine ungeheure Anstrengung der Staatengemeinschaft, um dem Land wieder auf die Beine zu helfen. Der Zusammenbruch der Infrastruktur auf den Philippinen erschwert die Hilfe ungemein, – aber das heißt nicht, dass man machtlos zuzusehen braucht. Jeder noch so kleine Beitrag zählt!

Wir von der Krüll Motor Company GmbH & Co. KG wollen die Stiftung Plan unterstützen, weil diese sich im Kern um die Schwächsten, nämlich die Kinder, kümmert und dabei Erfahrungen aus 75 Jahren Entwicklungshilfe mitbringt. Das heißt auch, dass die Plan-Stiftung bereits einen „Plan“ für die Zeit nach der Nothilfe hat. Langfristige Wiederaufbauten und Patenschaften gehören seit Anbeginn zum Konzept der Stiftung. Wenn die Katastrophen-News im Fernsehen also wieder abebben, geht die Arbeit auf den Philippinen weiter. Wie diese konkret aussieht, darüber halten wir Sie unter www.facebook.com/Kruell.Motor.Company auf dem Laufenden. Aber bitte das „Gefällt-mir“ nicht vergessen. Es füllt unseren Spendentopf an die Opfer von Haiyan!

Die Krüll Motor Company GmbH & Co. KG hat ihren Stammsitz in der Ruhrstraße in Hamburg-Altona und ist aktuell mit neun Autohäusern in vier Bundesländern vertreten.
Bis heute ist Krüll ein Familienunternehmen, das durch seine Größe vielfältige Services und Tätigkeiten rund um das Automobil bietet. Die Krüll Motor Company ist einer der größten Ford- und Volvo-Händler Deutschlands und zeichnet sich durch Spitzenkompetenz rund um die Marke Jaguar aus.

Kontakt:
Krüll Motor Company GmbH & Co. KG
Charlotte Hommel
Ruhrstraße 63
22761 Hamburg
040-85306348
info@kruell.com
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Pressemitteilungen

„Ich dachte, ich sterbe“

Philippinen: Wie der Taifun über das SOS-Kinderdorf in Tacloban hereinbrach

"Ich dachte, ich sterbe"

(Mynewsdesk) Der Taifun auf den Philippinen hat die Stadt Tacloban in Trümmer gelegt. Dort befindet sich auch ein SOS-Kinderdorf. Eine SOS-Familie erzählt, wie sie ums Überleben kämpfte.
Vor dem Sturm – Totenstille
Es war zwei Uhr nachts, als Nanay Dottie aus dem Schlaf schreckte. Es war ungewöhnlich ruhig für eine Tropennacht. Die Totenstille beunruhigte Nanay, eine SOS-Mutter im Ruhestand. Sie stand auf und sah draußen nach dem Rechten. Das SOS-Kinderdorf Tacloban mit seinen zwölf Familienhäusern erstreckte sich friedlich in der Dunkelheit. Doch Nanays innere Unruhe legte sich nicht. Sie konnte nicht wieder einschlafen und begann zu beten.

Gegen 3.30 Uhr fing die Glühbirne an zu flackern, dann ging das Licht aus: Stromausfall. Ganz plötzlich kam ein starker Wind auf und Regen setzte ein. Nanay lief zum benachbarten SOS-Familienhaus und klopfte. Die SOS-Mutter, die Kinder nennen sie Mama Mayette, ließ sie sofort ein. Auch sie war seit einiger Zeit wach und ebenfalls besorgt. Sie schalteten das batteriebetriebene Radio an und hörten die neuesten Meldungen zu dem heranziehenden Taifun. Doch dann brach die Sendung ab – aus den Lautsprechern kam nur noch Rauschen.
Der Taifun bricht los – Flucht aufs Hausdach
Gegen sechs Uhr morgens wurde der Sturm immer stärker und peitschender Regen prasselte herab. Mama Mayette weckte nun die Kinder und holte sie zu sich. Plötzlich splitterten die Scheiben, als gewaltige Sturmböen die Fenster eindrückten. Die Kinder schrien, und die Frauen türmten Matratzen zu einer schützenden Mauer auf. Alle drängen sich in der Nähe der Tür zusammen, um notfalls schnell aus dem Haus rennen zu können. Die drei Frauen – Nanay, Mama Mayette und die „Tante“, also eine SOS-Familienhelferin, die den Kinderdorf-Müttern zur Hand gehen – versuchten die Kinder zu beruhigen.

„Ich gab unserem Jüngsten gerade Milch zu trinken, als ich plötzlich die Kälte an meinen Füßen spürte“, erinnert sich Nanay. „Ich blickte herab und sah das Wasser zur Haustür hereinströmen. Ich öffnete die Tür und erschrak über das, was ich draußen sah!“ Das gesamte SOS-Kinderdorf-Gelände war überflutet.

Während das Wasser ins Haus schoss, stiegen die Mädchen und Jungen zunächst auf den großen Tisch, an dem sie normalerweise ihre Hausaufgaben machen. Doch die Fluten stiegen rasant. In ihrer Not beschlossen die Frauen, mit den Kindern auf den Dachboden des Bungalows zu flüchten. „Wir halfen erst den Kindern, bevor wir selbst hinaufkletterten“, erzählt Nanay. „Ich hätte es beinahe nicht geschafft, zum Glück ließ mich unsere Tante auf ihre Schultern steigen. Als letzte kletterte Mama Mayette nach oben.“

So saßen alle direkt unterm Dach, die Kinder verängstigt und ganz still, während draußen der Taifun tobte. „Der Sturm war so stark, dass wir Angst hatten, dass er das ganze Dach davon trägt, ich betete“, erzählt Nanay. Ein paar Meter von der Stelle, wo sie saßen, riss der Taifun ein Stück Dachpappe weg und hinterließ ein großes Loch – und das Wasser stieg immer weiter: Schließlich erreichte die Flut auch den Dachboden. Die Familie flüchtete nun durch das Loch nach draußen aufs Dach, wo sie sich aneinanderdrückten. Angesichts des gewaltigen Taifuns war das zwar gefährlich, aber die Fluten sollten sie dort nicht erreichen. Zwei Stunden saßen sie im Freien, während das Unwetter über sie hinwegfegte. „Wir waren alle völlig durchnässt, aber wir waren froh, dass wir zusammen waren.“
Der Sturm legt sich – ein Bild der Verwüstung

Fast so schnell wie der Taifun über sie hereingebrochen war, legte sich der Sturm wieder und die Fluten zogen sich zurück. Nach Stunden der Angst kletterten die Kinder und Frauen wieder nach unten. Fassungslos standen sie vor den Zerstörungen, die der Taifun in ihrem Zuhause angerichtet hatte. „Im ganzen Haus gab es nichts, was nicht nass, verschlammt und kaputt war“, berichtet eines der SOS-Kinder, 13 Jahre alt. „Ich hörte nicht auf zu zittern, während des Sturms hatte ich gedacht, ich muss sterben.“

Alle 150 Kinder und SOS-Mitarbeiter im SOS-Kinderdorf Tacloban kamen mit dem Schrecken davon. Trotzdem blieben sie zunächst auf den Dächern: Dort, wo sie während des Taifuns Zuflucht gesucht hatten, schlugen sie nun ihr Lager auf – und warteten auf Hilfe.
Infokasten: SOS-Nothilfe auf den PhilippinenUnmittelbar nach dem Abklingen des Taifuns starteten die SOS-Kinderdörfer auf den Philippinen ein Nothilfe-Programm. Die Hilfsorganisation steht tausenden obdachlosen Kinder und Erwachsenen in mehreren Schritten bei. Wie die SOS-Kinderdörfer helfen:

– Versorgung von Taifun-Opfern mit Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten,
– Freiräumen des Kinderdorfes in Tacloban und Aufnahme von Kindern, die ihre Eltern verloren haben,
– Unterkünfte der Menschen in der Nachbarschaft wiederaufbauen,
– Renovierung des Kinderdorfs und der Schule in Tacloban.

Weiter Informationen: http://www.sos-kinderdoerfer.de/haiyan

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=== Nach dem Taifun (Bild) ===

Sie kamen mit dem Schrecken davon: Der Taifun hat im SOS-Kinderdorf Tacloban schwere Schäden angerichtet, doch die 150 Kinder und Mitarbeiter blieben alle unverletzt. Das Bild zeigt Nanay Dottie, eine ehemalige SOS-Mutter, mit Kindern auf dem Gelände des SOS-Kinderdorfs. Im Hintergrund entwurzelte Bäume und Wellblech, das vom Sturm fortgerissen wurde. Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit

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Kontakt:
SOS-Kinderdörfer weltweit
Louay Yassin
Ridlerstr. 55
80339 München
+49 89 17914 – 259
louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Pressemitteilungen

Die DAF-Highlights vom 30. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Das DAF-Programm verspricht einen aufregenden Einstieg ins neue Jahr. In „Mayday – Alarm im Cockpit“ untersuchen wir gemeinsam mit Experten eine defekte Frachttür, die zu einem tragischen Unfall führte. Wild und gefährlich wird es in der Dokumentation „Killer Instincts“, die uns ins Reich der Raubtiere entführt. Und in „Hollywood Science“ finden wir heraus, was hinter den atemberaubenden Verfolgun

Die DAF-Highlights vom 30. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Die DAF-Highlights in der KW 1

Dienstag, 31. Dezember 2013 (Silvester)

Ab 22:15 Uhr | Mayday – Alarm im Cockpit: Hinter verschlossenen Türen

Am 3. März 1974 ereignet sich eine Flugkatastrophe gewaltigen Ausmaßes: Eine DC-10 der Turkish Airlines mit 346 Menschen an Bord wird praktisch auseinandergerissen, nachdem eine Frachttür sich im Flug öffnet. Es gibt keine Überlebenden. Besonders brisant ist der tragische Unfall, weil ein ähnlicher Defekt bei einer Maschine dieses Typs bereits zwei Jahre zuvor bekannt wurde. Die Maschinen wurden daraufhin aufgerüstet. Doch warum wurde die türkische DC-10 ausgelassen? Wir gehen der Frage in der heutigen Folge von „Mayday – Alarm im Cockpit“ nach.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Ab 21:15 Uhr | Killer Instincts – Wildhunde: Die Räuber mit der kalten Schnauze

Es gibt sie sowohl unter den Säugetieren als auch unter den Vögeln, Fischen und Insekten, zu Land und zu Wasser: Raubtiere. Ein einziger Prankenhieb eines Grizzlybären reicht aus, um einen Elch zu töten. Ein Löwe ist in der Lage, einen 800 Kilogramm schweren Büffel zu reißen. Innerhalb kürzester Zeit kann ein Piranha-Schwarm den Kadaver eines weitaus größeren Tieres verschwinden lassen. Die Doku-Reihe „Killer Instincts“ befasst sich mit Raubtieren, dem Kampf ums Überleben, dem Jagen und dem Töten.

Am 4. Januar um 21:15 Uhr brennen und quietschen in der Dokumentation „Hollywood Science – Verfolgungsjagd auf vier Rädern“ die Reifen. Die Verfolgungsjagd bildet in Hollywood-Filmen oft den Höhepunkt. Atemberaubende Geschwindigkeiten, spannende Locations, geschickte Manöver – das alles gehört zu einer guten Verfolgungsjagd. Doch sie muss gleichzeitig den Gesetzen der Physik gehorchen, um glaubwürdig und nicht lächerlich zu wirken. Die Balance zwischen Realität und Fantasie gelingt nicht jedem Regisseur. Wir schauen uns besonders gut gelungene Szenen genauer an.

Die Bilder zu allen Sendungen stehen hier einzeln zum Download zur Verfügung. Die Nutzung ist bei Nennung der Quelle und des Copyrights frei.

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DAF
Thomas Eidloth
Kressenstein 15
95326 Kulmbach
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