Tag Archives: Kaufvertrag

Pressemitteilungen

Tipps für den Möbelkauf im Internet – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Mit einem Klick zum Himmelbett

Neben Kleidung, Elektronik und Büchern kaufen immer mehr Deutsche auch ihre Möbel online. Schon jeder Dritte hat bereits per Mausklick Einrichtungsgegenstände bestellt, so eine aktuelle TNS-Studie. Das erspart lange Fahrten in Industriegebiete, aber auch die oft verzweifelten Versuche, ein Doppelbett im Kleinwagen unterzubringen. Der Onlinekauf birgt aber auch Risiken. Was es bei Widerrufsrecht, Rücksendung sowie Transportmängeln zu beachten gibt, erklärt Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Recht auf Widerruf

Die neuen Stühle kommen, sind aber gar nicht so bequem wie gedacht? Wer seine Möbel online kauft, hat 14 Tage Zeit, den Kaufvertrag zu widerrufen. Über dieses Widerrufsrecht müssen Anbieter ihre Kunden aufklären und ihnen wichtige Informationen wie beispielsweise die Anschrift zur Verfügung stellen. Ein Postfach allein reicht nicht aus. Tun sie das nicht, können Kunden den Vertrag noch bis 12 Monate nach Abschluss widerrufen. „Den Widerruf muss der Käufer eindeutig formulieren. Das geht telefonisch, ratsam ist aber ein schriftlicher Widerruf, bei teuren Waren aus Beweisgründen sogar mit Einschreiben“, so Michaela Rassat. Nicht notwendig ist eine Begründung. Die Ware kommentarlos zurückzuschicken, ist aber auch nicht ausreichend. Muster für Widerrufsschreiben gibt es im Internet. Probleme kann es geben, wenn der Kunde sich zum Beispiel Farbe und Stoffbezug für das neue Sofa selbst zusammengestellt hat und der Anbieter es exklusiv für ihn hergestellt hat. Denn das Widerrufsrecht gilt nur für vorgefertigte, nicht für individuell produzierte Waren.

Lieferung zu spät

Schnell schlägt die Vorfreude auf das neue Bett in Ungeduld um, wenn sich die Anlieferung verzögert. Überschreitet der Möbelhändler seinen angegebenen Liefertermin oder -zeitraum, kann der Käufer eine konkrete Nachfrist zwischen zwei und vier Wochen setzen. Die D.A.S. Expertin rät, diese Frist schriftlich und per Einschreiben zu verschicken. Denn reißt der Lieferant diese Frist erneut, kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten.

Tipps für eine sichere Lieferung

Damit der Kleiderschrank nicht vor der Haustür stehen bleibt, empfiehlt Michaela Rassat, bereits beim Kauf die Lieferbedingungen zu klären: Erfolgt die Lieferung nur bis zur Bordsteinkante, sollte der Käufer überlegen, wie er das gute Stück selbst ins Schlafzimmer bekommt. Da das ein schwieriges Unterfangen ist, ist es in der Regel besser, das Möbelstück direkt an seinen Bestimmungsort liefern zu lassen. Muss der Schrank durch eine enge Tür oder ein schmales Treppenhaus, sollte sich der Käufer vor Lieferung nach den Maßen der einzelnen Pakete erkundigen. Denn bleiben sie irgendwo stecken, ist das ärgerlich. Also besser im Vorfeld klären und im Zweifelsfall auf ein anderes, schlankeres Modell ausweichen. Wichtig in diesem Zusammenhang: In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Passus „Lieferbedingungen“ genau lesen. Eine Klausel, nach der der Kunde dafür verantwortlich ist, dass die Ware durch Treppenhaus und Türen transportiert werden kann, ist unwirksam (Oberlandesgericht Stuttgart, Az. 2 U 7/10). „Sie benachteiligt den Kunden, da mögliche Anlieferungsschäden auf ihn abgewälzt werden können“, erläutert die Juristin.

Reklamation bei Mängeln

Hat das online bestellte Traumsofa einen Riss im Stoff, Flecken oder Kratzer, so liegt ein Sachmangel vor. Der Käufer hat dann gegenüber dem Händler dieselben gesetzlichen Gewährleistungsansprüche wie bei einem Einkauf direkt in einem Möbelgeschäft. Das heißt: Entweder ein Recht auf kostenlose Reparatur (Nachbesserung) oder auf Austausch gegen mangelfreie neue Ware (Nachlieferung). Weist das Möbelstück trotz zweimaliger Nachbesserung immer noch Mängel auf, kann der Kunde vom Kaufvertrag zurücktreten. Auch hier empfiehlt Michaela Rassat, schriftlich zu reklamieren, sollte sich der Händler nicht von selbst zur Nachbesserung oder zu einem Austausch bereit erklären.

Generell rät die D.A.S. Juristin, Möbel eher bei deutschen als bei ausländischen Onlineanbietern zu kaufen. Viele Händler bieten aus Kulanz an, die Rücksendekosten zu übernehmen. Laut Gesetz bezahlt sie aber der Käufer, zumindest wenn der Händler ihn darauf hingewiesen hat. Eine Rückgabe bei ausländischen Anbietern ist wegen hoher Transportkosten oft sehr teuer und auch die Durchsetzung der Rechte gestaltet sich häufig schwierig.
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Bau/Immobilien

DER KAUFVERTRAG FÜR IMMOBILIEN. WAS MÜSSEN SIE WISSEN

Für einen zustande kommenden Vertrag benötigt man normalerweise lediglich die Willenserklärung aller der in dem Vertrag beteiligten Parteien. Bei dem Kauf einer Immobilie ist der Weg bis zum unterschreiben des Vertrages ein sehr langer.

Im Immobilienkaufvertrag werden alle Details des Verkaufs niedergeschrieben, weshalb man beim Abschließen sehr gründlich die einzelnen Punkte des Vertrages berücksichtigen und den Vertrag gründlich lesen sollte.

Sobald sich die Vertragsparteien einig sind, wird ein Kaufvertrag erstellt. In diesem sollten alle zuvor gemachten Vereinbarungen sowie alle besprochenen Details enthalten sein, denn nur die im Vertrag genannten Aspekte sind juristisch gesehen entscheidend, alles was nicht im Vertrag aufgelistet wird ist unwirksam!

Ist der Vertrag fertig ausformuliert, macht man einen Termin bei einem Notar. Diese Amtsperson dienst als neutraler Vermittler und ist unumgänglich, denn ohne das Beisein eines Notars kann kein Immobilienkaufvetrag zustande kommen. Der Notar legt jeder Vertragspartei einen Vertragsentwurf vor und liest alle Details des Vertrages beiden Parteien vor. Stimmen alle Vereinbarungen und Details des Vertrages, kann er unterschrieben werden und ist durch die Aufsicht und das anwesend sein des Notars nach der Unterschrift beider Parteien Rechtskräftig.

Die wichtigsten Inhalte eines Immobiliekaufvertrags sind:

  • Details zu den Vertragsparteien (Namen, Wohnort, Geburtsdatum, etc.)
  • eine Beschreibung des Kaufgegenstandes (Grundstück, Wohnung, Größe, etc.)
  • der Kaufpreis, sowie der Zahlungstermin
  • Details zur Zahlung (Art der Zahlung, Zahlungsort, etc.)
  • Zeitpunkt der wirtschaftlichen Übernahme des Kaufobjektes, sowie der tatsächlichen Übergabe
  • eine Verzugszinsregelung

sowie

  • besondere Vereinbarungen (z. B. die Übernahme einer Küche oder eines Schuppens oder ähnliches)

beim Kauf einer Eigentumswohnung zu ergänzende Informationen:

  • die Wohnungsnummer
  • eine Beschreibung das erworbene Sondereigentums
  • Nutzungsrechte bezüglich dem Gemeinschaftseigentum, sowie Sondernutzungsrechte (   z. B. Tiefgaragenstellplatz oder ähnliches)
  • die Gemeinschaftsordnung, in welcher die Kosten für Instandhaltungen, Strom und Wasser, sowie Rechte und Pflichten genannt werden

sowie

  • der Miteigentumsanteil (gibt an welchen Anteil man an dem gesamten Eigentum besitzt)

Besonderheiten bei dem Erwerb einer Eigentumswohnung:

Bei dem Kauf einer Eigentumswohnung muss man nicht nur über sein Eigentum, das Sondereigentum, walten, sondern auch über das Gemeinschaftseigentum, weshalb man Teil einer Eigentümergemeinschaft wird. Der Grund dafür ist, dass das Gemeinschaftseigentum, wie ein Spielplatz, Treppenhäuser, Dächer und vieles mehr von allen verwaltet wird. Für die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums gibt es Eigentümerversammlungen, in welcher über Beschlüsse und Entscheidungen abgestimmt und entschieden wird. Das Mitbestimmungsrecht eines Eigentümers hängt von den Miteigentumsanteilen an.

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Vertragsrechtsinfo.at aus Österreich

Das neue Portal rund um das Thema Verträge

Vertragsrechtsinfo.at aus Österreich

Logo Vertragsrechtsinfo.at

Vertragsrechtsinfo.at ist am 1. März 2018 in Österreich online gegangen und gehört zum Unternehmen Finditoo-Marketing. Finditoo-Marketing ist spezialisiert auf die Errichtung von Nischenportalen sowie Online-Marketing Produkten für Unternehmen, die in diesen Nischen Geschäfte tätigen wollen.

Vertragsrechtsinfo.at bietet Informationen zu jeglicher Art an Verträgen. Dies betrifft das Arbeitsrecht, Mietrecht aber auch Schenkungs- und Kaufverträge, Eheverträge, Immobilienkaufverträge und viele andere Vertragsarten.

Verträge bestimmen unser Leben. Der Eine sieht das positiv, der andere negativ.
Sobald man einen Kauf abschließt, geht man immer in irgendeiner Form einen Vertrag ein. Oft weiß man sogar nicht einmal, dass man einen Vertrag eingegangen ist.
In anderen Fällen gehen wir bewusst Verträge ein. Zum Beispiel wenn wir eine neue Arbeitsstelle suchen, gehen wir mit dem neuen Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag ein.
Beim Arbeitsvertrag gibt es viele Floskeln und Paragraphen, die keiner so richtig versteht. Vertragsrechtsinfo.at hat sich zum Ziel gesetzt jedem so einfach wie möglich die notwendigen Informationen zum Arbeitsvertrag zusammen zu tragen und zu erklären. Natürlich finden Sie auf Vertragsrechtsinfo.at auch Rechtsanwälte, die auf Arbeitsrecht spezialisiert sind und einen Arbeitsvertrag zum Fixpreis prüfen oder Sie auch bei Schwierigkeiten mit Ihrem Arbeitgeber vertreten.

Ein sehr hoher Aufklärungsbedarf liegt beim Thema Mietvertrag. Viele Mieter kennen Ihre Rechte nicht, wobei Mietrechtsklagen unter den Top 5 Klagegründen in Österreich stehen. Dazu gehören vor allem Klagen wegen zu hohen Nebenkostenabrechnungen

Auch das Thema Ehevertrag ist ein viel gesuchtes Thema im Internet. Verlobte oder frisch Vermählte wollen sich zum Thema Ehevertrag online informieren. Was früher noch ein Tabu Thema war ist heute schon nicht mehr wegzudenken. Eheverträge helfen für den Streitfall die sowieso schon schwierige Scheidung etwas einfacher zu gestalten.

Sie sind Unternehmer und wollen wissen, wie Sie die AGB Ihrer Verträge korrekt aufsetzen? Was ist bei den AGB erlaubt, was verboten? Wo müssen die AGB in Geschäften ausgelegt werden. Vertragsrechtsinfo.at gibt Ihnen auch sämtliche Infos, die Sie zum Thema AGB kennen sollten.

Bald wird es für die Vertragsarten auch Musterverträge auf Vertragsrechtsinfo.at geben.

Das Portal Vertragsrechtsinfo.at bietet Rechtsanwälten in Österreich die Möglichkeit sehr einfach und effizient Kunden zu akquirieren. Rechtsanwälte, die auf Vertragsrecht spezialisiert sind können sich mit einem Profil Suchenden präsentieren und über das Portal regionale Anfragen generieren.

Vertragsrechtsinfo.at ist ein Online Informationsportal zum Thema Verträge in Österreich

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Erfolgsrezept zum Einstieg in boomenden Ferienimmobilien-Markt

Seit 18 Jahren vermietet Ferienhaus-Expertin Stefanie Schreiber und berät Kunden. Damit Anleger erfolgreich mit der ersten Ferienimmobilie starten, gibt die Diplom-Kauffrau ihr Wissen jetzt weiter.

Erfolgsrezept zum Einstieg in boomenden Ferienimmobilien-Markt

Ferienhaus-Expertin Stefanie Schreiber

In ihrem neuen Buch „Richtige Kaufentscheidung und erfolgreicher Start mit Ihrer ersten Ferienimmobilie!“, das am 20. November 2017 erscheint, zeigt die Fachautorin, welches Rüstzeug ihre Leser erfolgreich macht. Es beinhaltet neben Entscheidungskriterien, der Auswahl der Immobilie, Zusammenarbeit mit einem Makler, Gutachten und Kaufvertrag auch die Themen Genehmigungen, steuerliche und rechtliche Grundlagen für den Vermietungsbeginn. Wie gewohnt werden alle Informationen anschaulich präsentiert – Beispiele erleichtern die Einarbeitung in neue Themenbereiche.

Der Ratgeber ist der Auftakt zu einer neuen Reihe. „Ferienimmobilie aktuell“ wird zehn Bände umfassen und alle Bereiche um dieses Investment ausführlich abbilden. Die Beraterin Schreiber erklärt wie Vermögensaufbau und erfolgreiche Vermarktung mit Feriendomizilen funktionieren. Dabei reichen die Themen von der Auswahl, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Finanzierung und Einrichtung bzw. Ausstattung über Verwaltung inklusive Personalauswahl, Zielgruppenbestimmung, Vermarktung mittels Profilschärfung, Sichtbarwerden auf entsprechenden Portalen und Social Media Marketing, Erwartungs- sowie Bewertungsmanagement, Versicherungen, Steuerersparnis und schließlich Verkauf der Immobilie.

„Alle Themen werden noch ausführlicher als in meinen bisher erschienenen Büchern erklärt und beschrieben,“ sagt die Unternehmerin, die nicht nur ihre Altersvorsorge mit dieser Anlageform sichert, sondern selbst mit viel Leidenschaft vermietet „Fragen meiner Leser und Besucher meiner Vorträge gehen ebenfalls in die neuen Ratgeber ein, die im Abstand von vier bis sechs Monaten erscheinen werden.“

Dabei handelt es sich um eine einzigartige Ratgeberreihe zu Ferienimmobilien auf dem Markt. „Es gibt keine vergleichbaren Bücher auf dem deutschsprachigen Markt, die in dieser Qualität und Tiefe erklären, worauf es bei der Vermietung von Ferienimmobilien ankommt, wie komplex dieses Thema ist“, sagt die Autorin. „Kein anderer Berater hat all diese Aspekte aus eigener Erfahrung und mit dem betriebswirtschaftlichem Hintergrund so umfassend aufbereitet wie ich.“ Alle Informationen werden pro Band auf ca. 120 Seiten anhand von Berechnungen, Checklisten und Formularen auch für Laien verständlich dargestellt.

Ferienimmobilie aktuell Band 1:
Richtige Kaufentscheidung und erfolgreicher Start mit Ihrer ersten Ferienimmobilie!
Entscheidungskriterien, Auswahl, Makler, Gutachten, Kaufvertrag, Genehmigungen und steuerliche Grundlagen für Ihren erfolgreichen Vermietungsbeginn
Print: ISBN 978-3-9816455-6-9 für 14,90 EUR – broschiert
ebook: ISBN 978-3-9816455-7-6 für 12,99 EUR
128 Seiten
mit zahlreichen Berechnungen, Formularen und Tipps
1. Auflage November 2017
im Buchhandel erhältlich – www.servitus-Verlag.de

Rezensionsexemplar:
Stefanie.Schreiber@servitus.de

Vita
Stefanie Schreiber ist Diplom-Kauffrau mit den Schwerpunkten Marketing und Wirtschaftsrecht – außerdem Wirtschaftsjournalistin und Fachautorin.
Seit 1999 ist sie erfolgreiche Vermieterin von mehreren Ferienimmobilien. Aus gelebter Leidenschaft wird Vermögensaufbau für die Altersvorsorge.
Als Inhaberin ihrer Firma servitus Wirtschaftsberatung und Coaching berät sie seit 1994 Firmen und Privatpersonen in betriebswirtschaftlichen Fragen. Dabei hat sich der Schwerpunkt zum Thema Vermögensaufbau mittels Ferienimmobilien entwickelt.
Um ihre Altersvorsorge zu sichern, erfüllte sich Stefanie Schreiber im Sommer 1999 mit dem Kauf ihres ersten Doppelhauses einen Traum und legte damit den Grundstein für einen neuen Geschäftszweig. Seitdem sammelt sie intensiv Erfahrungen, indem sie die Vermietung und Verwaltung in Eigenregie übernahm. Sie entdeckte ihre Leidenschaft für das Innendesign der Räume und legt seither auch bei der Renovierung gern selbst Hand an. Durch den intensiven Kontakt zu den Gästen erfährt sie viel über deren Erwartungen an eine Ferienimmobilie und deren Bedürfnisse während eines Urlaubes in einem Domizil.
Da sie mit der Vermietung der ersten beiden Wohneinheiten innerhalb kürzester Zeit großen wirtschaftlichen Erfolg verzeichnete, investierte sie bereits eineinhalb Jahre später in ein weiteres Doppelhaus. Die Vermietung weiterer Objekte folgte.
Ihr Fachwissen und ihre Erfahrung gibt die Ferienhaus-Expertin Stefanie Schreiber in ihren Ratgebern und individuellen Beratungen, Coachings und Projektbegleitungen weiter. Sie hält Vorträge und unterstützt ihre Kunden bei der Auswahl der Immobilie, der Erstellung des Business-Planes oder individueller Marketing-Konzepte.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

Gebrauchtwagenkauf: Rückabwicklung bei Tachomanipulation

Sichert ein privater Gebrauchtwagenverkäufer dem Käufer des Autos im Vertrag ausdrücklich eine bestimmte Laufleistung zu, muss er mit Konsequenzen rechnen, wenn die Angabe nicht richtig ist. Denn stellt der Käufer später fest, dass das Auto vor dem Verkauf eine deutlich höhere Kilometerleistung hatte als angegeben, kann er vom Kaufvertrag zurücktreten. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Oldenburg.
OLG Oldenburg, Az. 1 U 65/16

Hintergrundinformation:
Weist ein Gebrauchtwagen bei einem Verkauf Mängel auf, die erst später zum Vorschein kommen, hat der Käufer Ansprüche aus der Sachmängelhaftung beziehungsweise Gewährleistung. So kann er unter Umständen den Kaufpreis mindern oder sogar vom Vertrag zurücktreten. Als Mängel gelten dabei nicht nur technische Probleme. Auch vom Verkäufer zugesicherte Eigenschaften des Fahrzeugs, die in Wirklichkeit fehlen, sind Sachmängel. Dies alles gilt auch beim Kauf von privat – nur können private Verkäufer im Gegensatz zu Händlern im Kaufvertrag die Gewährleistung ausschließen und tun dies meistens auch. Der Fall: 2015 hatte ein Mann einen gebrauchten Mercedes von einem privaten Verkäufer erstanden. Dieser hatte im Kaufvertrag unter „Zusicherungen des Verkäufers“ eingetragen, dass die Laufleistung 160.000 Kilometer betrage. Nach kurzer Zeit verlangte der Käufer die Rückabwicklung des Vertrages. Er war der Meinung, dass der Mercedes einen deutlich höheren Kilometerstand habe. Tatsächlich stellte ein Sachverständiger fest, dass das Auto im Jahr 2010 bereits mehr als 222.000 Kilometer auf dem Tacho gehabt hatte. Der Verkäufer wies jede Verantwortung von sich: Er habe nur den Kilometerstand „laut Tacho“ angegeben. Außerdem habe er das Fahrzeug selbst gebraucht gekauft und könne daher den echten Kilometerstand gar nicht kennen. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Oldenburg entschied nach Angaben des D.A.S. Leistungsservice, dass der Käufer hier vom Kauf zurücktreten durfte. Zwar dürfe ein Autokäufer gerade bei einem Vertrag unter Privatpersonen nicht einfach davon ausgehen, dass der Verkäufer den Kilometerstand auf Richtigkeit geprüft habe. Andererseits habe der Verkäufer ihm schriftlich einen bestimmten Kilometerstand zugesichert. Durch die Eintragung dieser Zahl unter der Überschrift „Zusicherungen des Verkäufers“ habe er eine Garantie für diese Angabe übernommen. Der Käufer konnte daher vom Vertrag zurücktreten und die gegenseitigen Leistungen waren zurückzugeben.
Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom 18. Mai 2017, Az. 1 U 65/16

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Auto zur Fahndung ausgeschrieben – Käufer kann zurücktreten

Stellt sich nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens heraus, dass dieser europaweit als gestohlen gemeldet ist, ist das Fahrzeug als mangelhaft anzusehen. Der Käufer kann vom Kaufvertrag zurücktreten. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) der Bundesgerichtshof.
BGH, Az. VIII ZR 234/15

Hintergrundinformation:
Autokäufer können nicht nur bei technischen Mängeln Ansprüche gegen den Verkäufer geltend machen, sondern auch bei rechtlichen. Kauft jemand ein gestohlenes Auto, besteht ein solcher rechtlicher Mangel. Der wahre Eigentümer kann vom Käufer jederzeit das Auto zurückverlangen. Denn an gestohlenen Sachen kann niemand rechtlich Eigentum erwerben. Der Fall: Ein Oldtimerfreund hatte ein Rolls Royce Corniche Cabrio zum Preis von 29.000 Euro erworben. Als er das Auto anmelden wollte, erschien umgehend die Polizei und nahm es ihm weg. Denn der Oldtimer war im Schengener Informationssystem SIS als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben. Nach einiger Zeit bekam der Käufer das Auto zurück. Der Grund: Bei den Ermittlungen deutete sich an, dass der ehemalige französische Eigentümer den Rolls Royce womöglich nur als gestohlen gemeldet hatte, um einen Versicherungsbetrug zu begehen. Nachdem sich die Ermittlungen über fast zwei Jahre hingezogen hatten und der Rolls Royce immer noch als gestohlen gemeldet war, erklärte der Käufer den Rücktritt vom Kaufvertrag und verlangte die Rückgabe des Kaufpreises. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof entschied nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice, dass eine Diebstahlsmeldung im Schengener Informationssystem ausreicht, um einen Rechtsmangel anzunehmen. Denn der Käufer könne wegen dieser Eintragung nicht wie ein Eigentümer frei über sein Fahrzeug verfügen. Ein Versuch der Anmeldung des Autos führe zur sofortigen polizeilichen Sicherstellung – und zwar im gesamten Gebiet des Schengener Abkommens. Auch wenn es gelänge, das Fahrzeug anzumelden, könne es die Polizei bei jeder Kontrolle wieder sicherstellen. Es dann wiederzubekommen, sei eine langwierige Angelegenheit. Auch die Möglichkeit zum Weiterverkauf sei eingeschränkt. Hier konnte der Käufer also vom Kaufvertrag zurücktreten.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. Januar 2017, Az. VIII ZR 234/15

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Aufklärungspflichten von privaten Hausverkäufern

Wer ein Wohnhaus verkauft, muss den Kaufinteressenten rechtzeitig darüber aufklären, dass bei Regen der Keller überschwemmt wird. Verschweigt der Verkäufer so etwas bewusst, nützt auch ein Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag nichts. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Hamm.
OLG Hamm, Az. 22 U 161/15

Hintergrundinformation:
Bei privaten Hauskaufverträgen schließt der Verkäufer in der Regel die Gewährleistung für Mängel am Haus aus. So haftet er nicht für mögliche Schäden. Das bedeutet aber nicht, dass Hauskäufer in keinem Fall Ansprüche geltend machen können. Hat der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen, kann dies für ihn teure Folgen haben. Der Fall: Ein Kaufinteressent hatte ein Einfamilienhaus besichtigt. Er hatte sich besonders danach erkundigt, ob der Keller trocken sei. Die Eigentümerin hatte geantwortet, der Keller sei „nicht so toll“, aber trocken. Nach dem Kauf für 390.000 Euro stellte sich jedoch heraus, dass bei stärkerem Regen Wasser in den Keller eindrang. Der Käufer machte zunächst Schadensersatzansprüche geltend, die er mit dem Kaufpreis verrechnen wollte. Er überwies 30.000 Euro weniger als vereinbart. Schließlich erklärte er den Rücktritt vom Kaufvertrag. Die Verkäuferin akzeptierte dies nicht und forderte die Restsumme. Es kam zum Prozess. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Hamm sah den Rücktritt als wirksam an. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erkannte das Gericht im breitflächigen Eindringen von Wasser in den Keller einen eindeutigen Sachmangel. Auch bei einer älteren Immobilie – hier war zumindest der Keller Baujahr 1938 – könne der Käufer erwarten, dass er nicht nach jedem Regen den Keller trocken legen müsse. Der im Kaufvertrag vereinbarte Gewährleistungsausschluss sei unwirksam, da die Verkäuferin die Frage nach der Dichtheit des Kellers bewusst falsch beantwortet habe. Angaben, die für den Kaufentschluss des anderen entscheidend sein könnten, müssten zutreffend sein. Das Gericht meinte sogar, dass die Verkäuferin hier den Käufer ungefragt über den möglichen Wassereinbruch hätte aufklären müssen. Mehrere Zeugen wie der beteiligte Makler sagten aus, dass der Käufer wiederholt nach der Trockenheit des Kellers gefragt habe. Das Gericht ging nach den Äußerungen der Verkäuferin im Verfahren davon aus, dass diese das Feuchtigkeitsproblem kannte. Es kam zu dem Ergebnis, dass sie den Mangel arglistig verschwiegen habe. Damit war der Käufer zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt.
Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 18. Juli 2016, Az. 22 U 161/15

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Kein Vorbesitzer: Täuschung beim Motorradkauf

Beim Verkauf eines gebrauchten Motorrads gibt es bei der Angabe der Zahl der Vorbesitzer keinen Raum für Missverständnisse: Damit ist die Zahl der Vorbesitzer gemeint, die das Kraftrad insgesamt hatte – und nicht nur die der deutschen Vorbesitzer. Darauf wies laut D.A.S. das Landgericht Karlsruhe hin – und erklärte die Anfechtung eines Kaufvertrages für wirksam.
LG Karlsruhe, Az. 6 O 375/12

Hintergrundinformation:
Käufer können Kaufverträge wegen einer arglistigen Täuschung anfechten. Davon spricht man, wenn der Verkäufer seinen Vertragspartner bewusst über Umstände täuscht, die für seine Kaufentscheidung erheblich sind. Folge ist normalerweise, dass der Kaufvertrag Zug um Zug zurück abgewickelt werden muss. Es gibt jedoch Ausnahmen. Der Fall: Ein Motorradfan hatte ein gebrauchtes Bike der Marke Triumph, Typ Street Triple, gesucht. Die Maschine sollte nicht älter als vier Jahre sein und aus erster Hand stammen, da mehr Vorbesitzer einen höheren Wertverlust bedeuten. Nach einigen Wochen des Preisvergleichs schlug er bei ebay zu und ersteigerte ein Motorrad für 5.145 Euro. Die Maschine hatte laut Angaben des privaten Verkäufers „0 Vorbesitzer“ und war von diesem neu gekauft worden. Auch im Kaufvertrag gab er wieder „0 Vorbesitzer“ an. Der Käufer achtete nicht weiter auf die italienischen Fahrzeugpapiere und fuhr zufrieden nach Hause. Bei der Zulassungsstelle kam das böse Erwachen: In den Papieren war noch ein weiterer Vorbesitzer eingetragen. Auch erschien die Polizei und nahm die Maschine mit. Denn die Papiere waren in Italien als gestohlen gemeldet. Es stellte sich auch heraus, dass die Triumph kein Original war, sondern eine sogenannte „Dublette“. Es fährt also irgendwo noch ein weiteres, aber legales Fahrzeug mit identischen Papieren und identischer Fahrgestellnummer herum. Die Triumph war auf einem Fahrzeugmarkt in Italien für 3.800 Euro gekauft worden. Der Käufer erklärte nun die Anfechtung des Kaufvertrages und forderte sein Geld zurück. Der Verkäufer lehnte ab: Die Angabe „0 Vorbesitzer“ habe sich nur auf die Vorbesitzer in Deutschland bezogen, nicht auf die in Italien. Das Urteil: Nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung bestätigte das Landgericht Karlsruhe, dass schon die falsche Angabe zu den Vorbesitzern ausreiche, um den Kaufvertrag anzufechten. Die Zahl der Vorbesitzer sei kaufentscheidend gewesen. Die Frage nach deren Anzahl sei eindeutig, damit seien in jedem Fall alle Vorbesitzer gemeint. Der Verkäufer habe den Käufer bewusst getäuscht. Eine Rückabwicklung Zug um Zug sei wegen der Sicherstellung des Fahrzeugs durch die Polizei aber nicht mehr möglich. Trotzdem musste der Verkäufer den vollen Kaufpreis zurückzahlen. Denn nach Ansicht des Gerichts war er allein für die Situation verantwortlich, die zum Eingreifen der Polizei geführt hatte.
Landgericht Karlsruhe, Urteil vom 15.5.2013, Az. 6 O 375/12

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Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2013 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Pressemitteilungen

Onlinehandel: Auch teurer Cognac darf zurückgeschickt werden

Eine Information der Kanzlei PWB Rechtsanwälte

Onlinehandel: Auch teurer Cognac darf zurückgeschickt werden

Anlegerschutzkanzlei

6. Mai 2014. Online bestellte Waren können zurückgeschickt werden, wenn es sich nicht um schnell verderbliche Ware handelt. Ein Käufer hatte einen 695 Euro teueren Cognac, den er im Internet bestellt hatte, entkorkt und ohne etwas davon zu verkosten, zurückgeschickt. Wie die Kanzlei PWB Rechtsanwälte (Jena) informiert, wollte sich der Verkäufer damit nicht abfinden und berief sich darauf, dass es sich in diesem Fall um leicht verderbliche Ware handelt. Er musste sich vom Gericht eines Besseren belehren lassen.

In einem eBay-Shop hatte der Kläger eine Flasche „Societe d“Agriculture Petite Champagne Concour“ für 695 Euro bestellt. Als der Kläger nach der Bezahlung die Flasche erhalten hatte, packte er diese aus, entkorkte sie, schickte dann aber den edlen Brand zurück. Rechtsanwalt Sascha Giller von der Kanzlei PWB Rechtsanwälte ( www.pwb-law.com ): „Ob dem Kunden der Cognac dann doch zu alt oder gar verdorben war, entzieht sich meiner Kenntnis. Sicher ist, dass er den Widerruf des Kaufvertrages gemäß dem Fernabsatzgesetz erklärte, ohne die gesetzliche Frist zu überschreiten und ohne von der Flasche gekostet zu haben.“

Der Onlinehändler wollte den Kaufpreis nicht zurückerstatten. Er glaubte, dass das Widerrufsrecht in diesem Fall ausgeschlossen sei, da es sich um schnell verderbliche Ware handelt. Er argumentierte, dass der Cognac nach dem Öffnen Alkohol verliert. Cognac muss aber mindestens 40 Volumenprozent aufweisen; sonst wäre es „nur“ noch Branntwein. Der 695 Euro teuere Cognac sei dann verdorben.

Das Gericht konnte die schnelle Verderblichkeit des Cognac nicht nachvollziehen (Az.: 13 S 33/10). Diese gebe es nur bei relativ frischen Lebensmitteln und schnell verderblichen Waren. Der Cognac wurde jedoch schon im Jahr 1919 abgefüllt, hatte 60 Jahre in einem Fass und 35 Jahre in einer Flasche verbracht. „Dass das Gericht eine schnelle Verderblichkeit nicht erkennen konnte, ist durchaus nachvollziehbar“, so Sascha Giller. Mit der Entfernung des Korkens, mag der Käufer allerdings sein Recht auf Prüfung der Ware überschritten haben. Dieser Fauxpas des Käufers reichte dem Landgericht Potsdam allerdings nicht für eine Änderung der Entscheidung. „Was der Händler mit dem geöffneten Cognac gemacht hat, ist nicht bekannt“, kommentiert Rechtsanwalt Giller. Wenn der Wiederverkauf ausgeschlossen ist, bleibt wenigstens der Eigenverzehr. „À votre sante!“

Weitere Informationen bietet die Kanzlei PWB Rechtsanwälte im monatlichen PWB-Expertenbrief IHR RECHT und unter www.pwb-law.com
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PWB Rechtsanwälte

Die Kanzlei PWB Rechtsanwälte (Jena) ist auf das Kapitalanlage-, Kapitalmarkt- und das Wirtschaftsrecht ausgerichtet. Die Kanzlei berät private und institutionelle Kapitalanleger und kommunale Gebietskörperschaften auf allen Gebieten des Kapitalanlage- und Wirtschaftsrechts.

PWB Rechtsanwälte gehört zu den großen mitteldeutschen Anwaltskanzleien mit 12 spezialisierten Juristinnen und Juristen und 75 nicht juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Immobilienverkauf und Vermietung ohne Makler: Empfehlung oder Risiko?

Von der Anzeige bis zur Schlüsselübergabe warten Fallstricke & Unwägbarkeiten auf den Immobilien-Eigenverkäufer – Das Maklerunternehmen SeHo-ImmoCompass in Herrenberg gibt wertvolle Tipps für erfolgreiche Vermietung und Verkauf von Immobilien und Grundstücken

Immobilienverkauf und Vermietung ohne Makler: Empfehlung oder Risiko?

Immobilienberatung vom Profi

Geht es auch ohne?? Oft versuchen Immobilienbesitzer, einen neuen Besitzer für ihr Eigenheim, ihr Grundstück oder ihre Eigentumswohnung in Eigenregie zu finden. Wenn sie bei Immobilienverkauf und Vermietung auf die Unterstützung des professionellen Immobilienmaklers verzichten, verkennen sie leicht, dass es ein monate- oder nicht selten auch jahrelanger Weg ist, bis Verkauf und Vermietung sicher unter Dach und Fach sind, bis die eigene Immobilie zu den bestmöglichen Konditionen veräußert ist.

„Es ist immer ratsam, den fachverständigen Makler einzuschalten. Dies empfehlen wir Immobilieneignern keineswegs aus Eigennutz, sondern vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung und Verantwortung. Immobilien stellen immerhin erhebliche Vermögenswerte dar, die man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollte“, betont Isolde Seebald-Hogen vom Herrenberger Maklerbüro SeHo-ImmoCompass . Das Unternehmen bietet Makler-, Sachverständigen- und Gutachterleistungen und ermittelt im Kundenauftrag den Marktwert von Immobilien, bei Veräußerungsabsicht, Erbauseinandersetzungen oder Teilungen.

Das Spektrum umfasst alle Verfahrensschritte, die beim Verkauf von Ein- oder Mehrfamilienhäusern, Eigentumswohnung oder Grundstück anfallen, bei Alt- oder Neubau, Gebrauchtimmobilie, Kapitalanlage, bei der Erstellung von Energiepass, Gutachten und Immobilienbewertung. Dies gilt auch bei Verkauf und Vermietung in der Region um Herrenberg, etwa in Sindelfingen oder Böblingen.

Mit der Unterstützung des professionellen Immobilienmaklers schneller, sicher und risikofrei zum Verkaufsabschluss

„Ein verantwortungsvoller Immobilienprofi behält stets die Interessen des Kunden im Blick und zielt auf eine für beide Seiten faire Verkaufslösung ab“. Der Maklerberuf tangiert viele Immobilienwirtschaft-, Finanz- und Rechtsfragen. Professionelle Makler, Gutachter und Sachverständiger wie SeHo-ImmoCompass verfügen über Wissen und Kenntnissen aus unterschiedlichsten Fachbereichen und bauen auf eine umfassende Praxiserfahrung.

Goldene Regeln für Eigenverkäufer

Die Makler von SeHo-ImmoCompass raten Selbstverkäufern zu einer detaillierten, umfassenden Planung:

Definieren Sie präzise Zeitpunkt, Kaufpreis, Bankobliegenheiten, Eigentumsrechte und andere rechtliche Voraussetzungen.

Gehen Sie selbstkritisch an Ihre Immobilie heran und fragen Sie sich, welche Zielgruppe für diese in Frage kommt.

Bestimmen Sie den Kaufpreis nach vorheriger Sichtung des Marktes, auf dem Sie sich bewegen und verzichten Sie nicht auf eine Wertermittlung durch den Profi. Bleiben Sie realistisch in Ihren Erwartungen, aber „verschenken“ Sie auch nichts.

Lassen Sie sich bei der Verkaufsstrategie von einem Makler Ihres Vertrauens im Exklusivauftrag unterstützen. Seriöse und qualifizierte Makler arbeiten mit Allein-Vertrag, weil dieser erfahrungsgemäß den größtmöglichen Erfolg verspricht.

Beachten Sie, dass ohne Energieausweis kein Verkauf und keine Vermietung zustande kommen.

Reagieren Sie auf Interessentenanfragen mit Bedacht, um kein Risiko einzugehen.

Verschaffen Sie sich Transparenz und größtmöglichen Gestaltungsspielraum bei Fragen der Finanzierungsbeschaffung, Kaufvertrag und notariellen Beurkundung.

Bereiten Sie sich, Ihre Immobilie und Ihre Verkaufsunterlagen auf Besichtigungen und Verhandlungen optimal vor.

Wichtig: Ein Protokoll – unter Zeugen – hält bei der Übergabe des Miet- oder Kaufobjekts wichtige, kritische und sensible Punkte fest.

„Natürlich ist dies hier nur die Spitze des Eisbergs. Intensiver geht“s im persönlichen Gespräch. Dafür nehmen wir uns auch viel Zeit“, versichert Isolde Seebald-Hogen, bei der Kunden stets Chefberatung erhalten. Und ausführliche Beratung bereits im Vorfeld: Das Unternehmen plant, umfangreiche Informationen zu Immobilienverkauf, Energiepass und Immobilienbewertung als kostenlose Downloads auf der Website www.seho-immocompass.de einzustellen.
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Immobilienmakler für Verkauf, Vermietung und Bewertung von Immobilien sowie Ausstellung des Energieausweises

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Käthe-Kollwitz-Straße 5
71083 Herrenberg
(0) 07032 93893-0
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