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Einfach nachzurüsten: ZENECs Nummernschild-Kamera ZE-RVC55LP

Mit der ZE-RVC55LP gibt es von ZENEC eine leicht zu installierende Rückfahrkamera, die einfach an der Nummerschildhalterung montiert wird.

Einfach nachzurüsten: ZENECs Nummernschild-Kamera ZE-RVC55LP

ZENEC ZE-RVC55LP: Nummernschild-Kamera

Eine Rückfahrkamera im Fahrzeug unkompliziert nachrüsten? Mit der ZE-RVC55LP bringt der Schweizer Multimediaspezialist ZENEC jetzt eine flexible Nummernschildkamera auf den Markt, die sich mit wenigen Handgriffen an die bereits bestehende Kennzeichenhalterung montieren lässt. Die hochauflösende ZE-RVC55LP kann daher als Rückfahr- oder auch als Frontkamera eingesetzt werden.
Ausgestattet mit einem sehr lichtempfindlichen CMOS Sensor liefert die universell einsetzbare ZE-RVC55LP auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dämmerung ein detailliertes, kontrastreiches Bild. Bei der Bildausgabe kann man zwischen einem normalen oder gespiegelten Bild wählen. Der große horizontale Betrachtungswinkel von 140° gewährleistet einen exzellenten Überblick über die Vorgänge hinter dem Fahrzeug.
Hochwertige Materialien und eine robuste Konstruktion garantieren eine hohe Wetterbeständigkeit und damit verbunden, eine lange Lebensdauer. Dank der speziellen Kameragehäuse – gebaut nach Schutzklasse IP69K, der höchsten Norm für Wasser- und Feuchtigkeitsschutz – ist die ZE-RVC55LP optimal gegen Spritzwasser oder Staub geschützt. Aufgrund des großen Betriebstemperaturbereichs von -30° C bis +75° C gibt es allzeit klare Sicht nach hinten – auch unter extremen Temperatur- und Wetterbedingungen.
ZENECs neue Rückfahrkamera eignet sich für alle gängigen EU- und CH-Nummernschildhalter aus Kunststoff und lässt sich aufgrund der kompakten Bauform schnell und unauffällig installieren. Die Kamera kann mit dem im Lieferumfang enthaltenen Aluminiumwinkel und Klebepad oder mit den beiliegenden Schrauben am Kennzeichenhalter montiert werden; ein 3-teiliges auftrennbares Systemkabel (2 x 0,7 m plus 1 x 7 m Länge) gehört ebenfalls zum Setumfang.
Die ZE-RVC55LP ist an alle 2-DIN A/V Geräte (Multimediasysteme, Naviceiver, Monitore) anschließbar, die über einen Rückfahrkamera-Eingang verfügen.

Navigation und Multimedia im Fahrzeug, dafür steht die Marke Zenec, im deutschsprachigen Raum der Marktführer für In Car Multimedia. Von Festeinbaunavigationen und Multimediasystemen bis zu ergänzendem Zubehör wie Rückfahrkameras oder Monitoren – die Zenec Produktpalette bietet überzeugende Komplettlösungen für jedes Auto.
Zenec-Geräte werden exklusiv über Europas größten Car-Media Spezialisten, die ACR AG, vertrieben. Das Netzwerk aus 250 ACR-Fachhändlern garantiert deutschlandweit eine kompetente Beratung und einen fachgerechten Einbau aller Geräte.

Kontakt
Zenec by ACR
Denny Krauledat
Bohrturmweg 1
5330 Bad Zurzach
0041-56-269 64 47
Denny.Krauledat@acr.eu
http://www.zenec.com

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Supertrampr – sicherer Trampen mit der hitchhiking App

Supertrampr macht das Trampen sicherer.

Supertrampr - sicherer Trampen mit der hitchhiking App

Wer seid Ihr und was macht Ihr im Tagesgeschäft?
Wir, das sind Patrick, Jeannette und ich, Matthias, sind gemeinsam JustAwesome Webdesign. Mit Sitz in Mainz und Neuss erstellen wir seit ein paar Jahren Webseiten und Apps als Auftragsarbeit. Aber öfter kommen eigene Produkte dabei raus, wie z.B.: Billtano oder jetzt neu: Supertrampr

Was macht eure App?
Unsere App macht das Trampen (Englisch: hitchhike) sicherer.

Welche Funktion bietet die App, die das Trampen sicherer macht?
Durch die einfache Eingabe von Nummernschild, Zielort und aktuellem Aufenthaltsort (per GPS Ortung), informierst du deine Verwandten und Freunde in Notsituationen.

Sollte das nicht jeder beim Trampen machen?
Ja, richtig, aber du nervst sie nicht dauernd mit neuen Nummernschildern und Zielorten. Meldungen werden nur zugestellt, wenn der Alarm nicht deaktiviert wird.

Wenn der Alarm nicht deaktiviert wird?
Richtig, du startest eine Alarmzeit und die App muss nicht weiter geöffnet sein. Wenn du dich innerhalb der vorher definierten Zeit in der App „meldest“ (den Alarm deaktiviert), ist alles ok. Jedoch wenn nicht, wird eine Alarm-Meldung verschickt. Selbst wenn das Handy aus oder zerstört wurde, wird ein Alarm automatisch über unseren Server ausgelöst.

Wie wird der Alarm zugestellt?
Die eigentlichen Informationen (Bilder, Zielort, GPS Position, etc.) werden in einer E-Mail zusammengefasst und an den Empfänger verschickt. Hat der Empfänger die Supertrampr App installiert, bekommt er einen Push-Hinweis.

Wo bekomme ich die App?
Die App gibt es ab sofort im iOS Appstore und im Google Playstore unter dem Namen: Supertrampr

Google Playstore:
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.justawesome.supertramp

Apple Appstore:
https://itunes.apple.com/app/id1412534175

Just Awesome Webdesign hat sich im Jahre 2016 als Grafik und Digital Design Manufaktur auf dem Webdesign Markt positioniert und etabliert. Durch maßgeschneiderte Lösungen können sämtliche Kundenwünsche umgesetzt werden.

Kontakt
JustAwesome Webdesign – Matthias Graffe & Patrick Pawellek
Matthias Graffe
Berliner Straße 10
55131 Mainz
01636309404
matthias@supertrampr.com
http://www.supertrampr.com

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Neue Mofakennzeichen ab dem 1. März 2018

Neue Mofakennzeichen ab dem 1. März 2018

(Mynewsdesk) Wer ein Moped, Mofa oder Kleinkraftrad fährt, benötigt ab dem 1. März 2018 neue Versicherungskennzeichen mit blauer Schrift, da die bisherigen schwarzen Kennzeichen ihre Gültigkeit verlieren. Fahrer, die weiterhin mit schwarzen Schildern fahren, besitzen keinen Haftpflichtversicherungsschutz und machen sich strafbar. Die blauen Kennzeichen können ab sofort online bestellt werden.

Wichtig: Auch vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge (z. B. Quads, die nicht schneller als 45 km/h fahren dürfen und maximal 50 ccm Hubraum haben) müssen mit einem Versicherungskennzeichen in den Verkehr gebracht werden.

Die Haftpflichtversicherung der Barmenia schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die Eigentümer und Fahrer durch den Gebrauch des Fahrzeuges Dritten zufügen. Und das mit einer pauschalen Versicherungssumme von 100 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden; max. 15 Mio. Euro je geschädigte Person – schon ab 53,90 Euro Beitrag im Jahr. Wer später in die Biker-Saison startet, zahlt entsprechend weniger.

Darüber hinaus kann eine Teilkaskoversicherung mit 150 Euro Selbstbeteiligung pro Jahr vereinbart werden. Sie deckt Schäden durch Brand, Explosion, Diebstahl, Sturm, Glasbruch, Wild, Hagel, Überschwemmung sowie Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss ab und ist schon ab 50 Euro im Jahr zu haben.

Kunden können die neuen Versicherungskennzeichen online über www.barmenia.de, bei ihrem Betreuer oder über unsere Bezirksdirektionen beantragen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Barmenia Versicherungen

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/9pwlx9

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http://www.themenportal.de/gesundheit/neue-mofakennzeichen-ab-dem-1-maerz-2018-74629

Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG

Die Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG bietet ein Produktportfolio von Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und Kraftfahrzeugversicherungen. Im Jahr 2017 verzeichnete die Barmenia Allgemeine über eine Million Verträge mit einem Beitragsvolumen von rund 179 Millionen Euro. Neben der Barmenia Allgemeine gehören zur Gruppe auch die Barmenia Krankenversicherung a. G. und die Barmenia Lebensversicherung a. G. Gemeinsam haben sie ihre Hauptverwaltungen in Wuppertal und sind deutschlandweit tätig.

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„Schilderwechsel bei Mofas und Mopeds am 1. März 2018“ – Tipp der Woche der ERGO Versicherung

Experten der ERGO Group informieren

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:

Um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, benötigen Halter von Mopeds oder Mofas neben der Betriebserlaubnis auch ein Versicherungskennzeichen für ihr Fahrzeug. Es zeigt, dass der Halter eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat und gilt wie der dazugehörige Versicherungsschutz jeweils bis zum 28./29. Februar des Folgejahres. Am 1. März 2018 verlieren die aktuell geltenden schwarzen Versicherungskennzeichen ihre Gültigkeit und das Moped damit seinen Versicherungsschutz. Dann sind ausschließlich neue blaue Kennzeichen im Straßenverkehr erlaubt, deren Gültigkeit am 28. Februar 2019 endet. Durch die jährlich wechselnden Farben ist auf den ersten Blick zu erkennen, ob das Fahrzeug mit aktuellem Versicherungsschutz unterwegs ist oder nicht. Wer mit einem ungültigen Kennzeichen unterwegs ist, macht sich strafbar. Fahren ohne Versicherungsschutz kann eine Gefängnis- und Geldstrafe zur Folge haben. Zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht- empfiehlt sich auch eine Teilkaskoversicherung, die Schäden am eigenen Fahrzeug zum Beispiel durch Brand, Explosion und Diebstahl abdeckt. Mofabesitzer erhalten das neue Versicherungskennzeichen in der nächstgelegenen Geschäftsstelle ihres Versicherers oder auch bei einigen Banken, Sparkassen und Automobilclubs. In der Regel können sie das Kennzeichen ohne längere Wartezeiten direkt mitnehmen, sobald sie den entsprechenden Betrag bezahlt haben. Wer sein Mofa beispielsweise erst im Mai in Betrieb nimmt, zahlt auch nur den Beitrag von Mai bis zum 28. Februar 2019. Übrigens: Auch Segways mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h benötigen ein Versicherungskennzeichen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.628

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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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„Tipps rund um den Kauf eines gebrauchten Motorrads“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

„Second Hand“-Bike

"Tipps rund um den Kauf eines gebrauchten Motorrads" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Interessenten sollten das Motorrad vor dem Kauf kritisch prüfen.
Quelle: ERGO Group

Die ersten warmen und trockenen Frühlingstage locken bald wieder die Motorradfahrer auf die Straßen. Wer den Saisonbeginn für den Kauf eines neuen Bikes nutzen möchte, findet auf dem Gebrauchtmarkt oft kostengünstige Modelle. Damit beim ersten Ausflug mit dem Neuerwerb alles glattgeht, sollten Käufer im Vorfeld einige Dinge beachten. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, fasst die wichtigsten Punkte für die Besichtigung zusammen und gibt Hinweise zur Ummeldung des Motorrades. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), informiert über den Unterschied zwischen einem Kauf beim Händler oder von Privat und weiß, was es mit der Sachmängelhaftung auf sich hat.

Kauf von Privat oder lieber beim Händler?

Wer ein gebrauchtes Bike bei einem Händler kauft, hat den Vorteil der sogenannten Sachmängelhaftung. „Das heißt: Für Mängel, die bei Übergabe des Motorrads an den Käufer schon vorhanden waren und von denen dieser nichts wusste, haftet der Händler“, erklärt Michaela Rassat. Die Sachmängelhaftung kann der Käufer nach dem Gesetz innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf geltend machen und zum Beispiel eine Nachbesserung verlangen. Sie gilt nicht für altersübliche Verschleißerscheinungen des Motorrads. Gewerbliche Händler haben bei gebrauchten Waren die Möglichkeit, die Zweijahresfrist per Vertrag auf ein Jahr zu verkürzen – was viele auch tun. Natürlich muss der Käufer auch beweisen können, dass der Mangel tatsächlich schon bei Übergabe der Maschine vorhanden war. Dies kann schwierig sein. Aber: „Im ersten halben Jahr nach dem Kauf hat es der Käufer etwas leichter: In diesem Zeitraum geht der Gesetzgeber davon aus, dass der Mangel schon bei der Übergabe bestand“, weiß Rassat. Der Verkäufer darf versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Nach den sechs Monaten liegt die Beweislast wieder beim Käufer. Private Verkäufer schließen die Sachmängelhaftung im Kaufvertrag oft aus. Andererseits besteht bei einem privaten Verkauf eher die Chance, ein „Schnäppchen“ zu machen oder über den Preis verhandeln zu können. Wichtig: „Bei einem Kauf von Privat vor dem Besichtigungstermin klären, ob das Motorrad zugelassen ist oder zumindest ein Kurzzeitkennzeichen hat“, empfiehlt Frank Mauelshagen. „Sonst ist eine Probefahrt nicht erlaubt.“

Kritische Prüfung statt „Liebe auf den ersten Blick“

Motorradfahrer haben oft eine enge Bindung zu ihrem Bike: Für viele ist es der Inbegriff von Freiheit. Die Begeisterung sollte sie aber nicht zu einem Spontankauf verleiten, eine intensive Begutachtung der Maschine bewahrt vor einer späteren Enttäuschung. Je älter das Motorrad, desto eher weist eines der zahlreichen Teile einen Mangel auf. Und der ist nicht immer einfach zu erkennen. „Wer sich nicht selbst sehr gut auskennt, sollte daher einen fachkundigen Begleiter mitnehmen“, rät Mauelshagen. Außerdem sollte der Interessent genügend Zeit für die Motorradbesichtigung und eine Probefahrt einplanen – und dies idealerweise mit dem Verkäufer vorab vereinbaren.

Kleine Checkliste für den Besichtigungstermin

Die aus Sicht von Mauelshagen wichtigsten Tipps für den Besichtigungstermin:
– Papiere überprüfen: Stimmt die Fahrzeugnummer mit der in der Zulassungsbescheinigung genannten Nummer überein? Liegt für nachträglich angebaute Teile eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Unbedenklichkeitserklärung des Herstellers vor oder sind die Teile in der Zulassungsbescheinigung eingetragen?

– Checken, wie viele Vorbesitzer das Motorrad hatte. Denn je mehr Halter, desto höher der Verschleiß.

– Selbst wenn der Besitzer das Motorrad als unfallfrei bezeichnet, sollte der Interessent den Rahmen auf mögliche Verformungen oder Kratzer überprüfen, ein kritischer Blick ist auch auf Anbauteile wie etwa Spiegel oder Lenkerenden zu werfen. Achtung: Eine auffällige Lackierung kann dazu dienen, Schäden zu verdecken.

– Eine ausführliche Probefahrt hilft, alle Funktionen des Zweirades zu testen.

– Und: Besichtigung und Probefahrt sollten bei Tageslicht stattfinden, damit eventuelle Mängel gut erkennbar sind.

Motorrad ummelden

Der Kaufvertrag ist unterschrieben, das Motorrad in neuen Händen. Vor der ersten Ausfahrt muss der neue Besitzer die Maschine noch ummelden, damit sie auf ihn zugelassen ist. Die Ummeldung nimmt die Zulassungsstelle vor. Dafür sind die Zulassungsbescheinigungen I und II nötig, früher als Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein bezeichnet. Falls das Motorrad älter ist und nur Fahrzeugbrief und -schein vorliegen, erstellt die Zulassungsstelle die neuen Formate beim Ummelden automatisch. „Darüber hinaus muss der neue Besitzer nachweisen, dass er für das Motorrad eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat“, so der ERGO Experte. Als Nachweis dient hier die eVB-Nummer, die elektronische Versicherungsbestätigung. Der Motorradbesitzer erhält sie von seiner Kfz-Versicherung. Des Weiteren sind für die Ummeldung das noch vorhandene Kennzeichen, ein Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (HU) sowie ein aktueller Prüfbefund zu Abgas- und Funktionstests notwendig. Mit der Ummeldung erlischt dann automatisch die Versicherungs- und Steuerpflicht des Vorbesitzers.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.136

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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Knapp 44.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2016 nahm ERGO 17 Mrd. Euro an Beiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 16 Mrd. Euro.
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Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

(Bildquelle: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad)

(pd-f/hdk) Die sogenannten S-Pedelecs sind Elektrofahrräder, die ihre Piloten bis 45 km/h beim Pedalieren unterstützen. Das macht sie juristisch zum Kraftfahrzeug – mit weitreichenden Folgen für Hersteller, Mechaniker und auch Nutzer, wie der pressedienst-fahrrad detailliert beleuchtet.

Achtung: Dieser Artikel bezieht sich auf die bis Ende 2017 gültige EU-Verordnung 2004/24. Ab 2018 gilt die Verordnung 168/2013.

Begriffsklärung und Abgrenzung

Fast alle E-Bikes sind sogenannte Pedelecs, die mit maximal 250 Watt Nenndauerleistung bis höchstens 25 km/h beim Treten unterstützen und rechtlich Fahrrädern gleichgestellt sind. Vor allem bei Pendlern werden inzwischen aber auch S-Pedelecs immer beliebter, die maximal 500 Watt Nenndauerleistung aufweisen und bis 45 km/h schieben. Das macht sie ideal als Autoersatz auch auf längeren Arbeitswegen. 2015 hatten S-Pedelecs einen Anteil von rund zwei Prozent an allen verkauften Elektrorädern. Somit wurden ca. 11.000 neue S-Pedelecs gekauft – in etwa so viele wie neue E-Autos. Während sie von außen noch sehr nach Fahrrad aussehen, sind sie verkehrsrechtlich allerdings Leichtkrafträder (Klasse L1e bei Zweirädern und L2e bei Dreirädern), was sie deutlich vom Fahrrad unterscheidet: „Man braucht in Deutschland einen Helm, ein Versicherungskennzeichen und eine Fahrerlaubnis. Man darf innerorts nicht auf den Radweg – und kann auch nicht mehr mal eben etwas daran umbauen“, fasst Anja Knaus vom schweizerischen Pedelec-Pionier Flyer zusammen. Den physikalischen Hintergrund beschreibt Gerhard Kobus vom TÜV Nord so: „Bei einer Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht sich die Bewegungsenergie des Fahrrads – darum muss ein Fahrzeug natürlich für die beabsichtigte höhere Geschwindigkeit ausgelegt sein.“ Das bloße Gewicht des Fahrzeugs spielt hierbei übrigens eine weitaus kleinere Rolle, als man gemeinhin glauben würde.

Bauliches

Rein äußerlich erkennt man zweirädrige S-Pedelecs am Rückspiegel und gelben Seitenrückstrahlern, die meist an der Gabel angebracht sind. „Zudem braucht das Rad ein Versicherungskennzeichen. Seit 2015 muss es an neu zugelassenen Rädern auch beleuchtet sein“, konkretisiert Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller. Auch ein Seitenständer ist bei S-Pedelecs vorgeschrieben, muss aber nicht mehr von selbst einklappen wie beim Motorrad.

Hersteller von S-Pedelecs müssen für jedes Modell vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine EG-Typgenehmigung einholen oder eine Einzelbetriebserlaubnis für ein bestimmtes Fahrzeug nachweisen, wofür dieses von einem Technischen Dienst oder anerkannten Sachverständigen (z. B. TÜV, Dekra) begutachtet werden muss. Hat ein S-Pedelec die Typgenehmigung einmal erhalten, darf es in der EG beliebig oft in den Handel kommen. „Aus der erteilten Betriebserlaubnis, ob im Einzelfall oder durch die Typgenehmigung, resultiert jedoch, dass man ein S-Pedelec nicht einfach baulich verändern darf“, warnt Marijke van Dijk vom niederländischen Hersteller Koga. Ist etwa ein Reifen verschlissen oder ein Bremshebel verbogen, muss er durch ein gleiches Bauteil ersetzt werden. Ein anderes Teil müsste ausdrücklich den in der Betriebserlaubnis (BE) aufgeführten Teilen entsprechen. Wenn man ein S-Pedelec davon abweichend ausstattet, muss es dem Technischen Dienst vorgeführt werden, bevor es wieder auf die Straße darf.

Für den Endverbraucher heißt das: Vorbei ist die Zeit des Selberschraubens – zumindest weitestgehend. Im Typenblatt des Fahrzeugs (dem sogenannten CoC-Papier, vergleichbar mit dem Kraftfahrzeugschein) ist beispielsweise festgehalten, welchen Spielraum man bei der Anpassung von Lenker und Lenkervorbau hat. „Wir haben einen verstellbaren Vorbau in die EG-Typgenehmigung aufgenommen, damit die ergonomische Anpassung des Rades vor und nach dem Kauf einfacher wird,“ beschreibt Sabine Kolmer vom Darmstädter Hersteller Riese & Müller einen möglichen Ausweg. Die Dimension der Reifen ist konkret im CoC-Papier festgeschrieben. „Wenn man Reifen wechseln will, findet man dort die in Frage kommenden Breiten. Außerdem benötigte der zu montierende Reifen eine ECE-R75 genannte Zulassung, um an einem S-Pedelec verbaut zu werden“, erklärt Rene Marks, Produktmanager bei Schwalbe. Auf den Verschleiß des Profils müsse man ebenfalls achten: Eine Mindestprofiltiefe von einem Millimeter ist Pflicht.

„Zum Verständnis beim etwaigen Austausch von Bauteilen am S-Pedelec gilt immer der Grundsatz: gleicher Art und Güte!“, verdeutlicht Ulf-Christian Blume, Jurist und Unternehmensberater in der Radbranche ( www.lbu-beratung.de). So darf man den persönlichen Vorlieben entsprechend etwa Griffe, Sattel und Pedale ändern – solange man vergleichbare Teile verwendet. Schraubgriffe dürfen nicht durch eventuell rutschende Gummigriffe ersetzt werden, Sättel mit Stahlgestell nicht durch Carbonsättel und gummierte Plattformpedale nicht durch Klickpedale, zumal letztere selten über die von der StVZO vorgeschriebenen Rückstrahler verfügen. Alles andere, was die Abmessungen des Rads verändert, ist ohne Eintragung tabu, wie etwa die beliebten Lenkerhörnchen. „Wir reden hier eben nicht mehr über das Fahrrad, sondern befinden uns im Kraftfahrzeugzulassungsrecht: Man kann alles ändern, aber nur in Absprache mit dem TÜV – wie beim Auto“, so Blume weiter.

Aufgrund der Spezifikation des Antriebs (Motor, Ritzel, Schaltung und Sensorik) ist außerdem eine Übersetzung vorgegeben, die man nicht ändern darf. Eine kürzere, also leichtere Übersetzung ist möglich, aber eintragungspflichtig. Bezüglich der einzelnen Schaltkomponenten braucht es keine Herstellervorgaben, etwa bei Schalthebeln und Schaltwerken. Veränderungen der Bremskomponenten hingegen sind grundsätzlich abnahmepflichtig. Verschlissene Bremsbeläge darf man eigenverantwortlich durch gleichartige wechseln – der Tausch muss aber einer eventuellen Prüfung durch den Fachhandel oder Behörden standhalten. „Es braucht schon einen versierten Hobbyschrauber, um sich mit Bremssystemen auseinanderzusetzen“, schränkt Tobias Erhard vom Komponentenhersteller Sram ein. „Im Zweifel sollte das immer eine Fachwerkstatt übernehmen. Bei S-Pedelecs ist überdies zu beachten: Der Bremshebel muss ein Kugelende aufweisen, wie Motorradbremshebel auch. Ein Tuning auf kürzere MTB-Bremshebel etwa könnte bei einer Verkehrskontrolle stillgelegt werden“, so Erhard weiter.

„Als Richtschnur gilt dabei immer die Zulassung des Fahrzeugs“, fasst Branchenjurist Blume zusammen. „Ab 2016 neu zugelassene Fahrzeuge brauchen z. B. ein Bremslicht, ältere S-Pedelecs nicht. Alles was vorher dran war, muss auch wieder dran.“

Rechtliches im Alltag

Vielen rechtlichen Vorschriften für die Fahrzeugklasse S-Pedelec liegt die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) zugrunde.

Aufgrund des bei dieser Fahrzeuggattung einmaligen Hybridantriebs Mensch/Elektromotor ergibt sich an diesem Punkt aber eine Unschärfe, denn die bbH wird unterschiedlich ausgelegt. Für die prüfenden Technischen Dienste zählt 2017 noch die EG-Verordnung 2004/24, welche die bbH als allein aus der Motorkraft resultierende Maximalgeschwindigkeit festlegt, wie bei anderen Kraftfahrzeugen auch. Beim S-Pedelec heißt das Anfahrhilfe, wird per Knopfdruck gesteuert und liegt je nach Modell (laut Typgenehmigung bzw. Einzelabnahme) bei 15 bis 24 km/h. Das Bundesverkehrsministerium ließ zwischendurch verlautbaren, dass die bbH hingegen als Punkt der Abschaltung der Motorunterstützung zu betrachten sei, demnach 45 km/h. „Das ist ganz klar eine Grauzone, die wir als ZIV klären wollen“, sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes e. V.. „In den Papieren der schnellen E-Bikes (S-Pedelecs) ist zum Teil als bbH ein Wert unterhalb 25 km/h eingetragen. Dass der Elektromotor beim Pedalieren bis 45 km/h unterstützt, ist unter den Anmerkungen des CoC-Papiers festgehalten. Bei einer etwaigen Verkehrskontrolle richten sich die Beamten nach der Angabe der bbH. Eine Auslegung des Ministeriums ändert jedoch noch kein Gesetz.“ Dass S-Pedelec-Fahrer theoretisch auch über 45 km/h hinaus pedalieren können, fällt ebenfalls nicht ins Gewicht.

Aus der bbH resultiert laut § 21a Abs. 2 StVO die Pflicht, einen „geeigneten Schutzhelm“ zu tragen. „Ob ein Radhelm oder ein Motorradhelm geeigneter ist, steht dort nicht genauer“, weiß Torsten Mendel, Sicherheitsexperte bei Abus. „Experten empfehlen durch die Reihe den Fahrradhelm. Denn auf dem S-Pedelec bewegt man sich viel aktiver als auf dem Motorrad – da wäre der Motorradhelm einfach zu schwer und warm“, schildert Ulf-Christian Blume. Schon auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag 2012 in Goslar waren sich die Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Polizei und Verbänden einig, dass ein Motorrad-Integralhelm als nicht geeignet angesehen werden kann, wie Blume direkt von der Tagung berichtete. Zwischenzeitlich zeichnet sich ab, dass eine neue Helmgattung speziell für S-Pedelecs auf den Markt kommen wird. In den Niederlanden ist der kurz „E45-Helm“ genannte Kopfschutz auch im Verkehrsgesetz schon Realität und wird über die nationale Norm NTA 8776 definiert: Er bietet mehr Schutz als ein Fahrradhelm, ist aber kaum schwerer und beeinträchtigt das Hörvermögen seines Trägers im Verkehr nicht.

„Pedelecs sind ja sehr beliebte Familienmobile. Das S-Pedelec jedoch ist ausdrücklich nicht zur Verwendung mit einem Kinderanhänger freigegeben – wie ja auch andere Kraftfahrzeuge keine Personen in Anhängern befördern dürfen“, erklärt Anne Schmidt vom Anhängerhersteller Croozer. Ein Kindersitz wäre demnach erlaubt, wenn erstens der Sitz als solcher zugelassen ist und zweitens die entsprechende Anzahl der Sitze des Fahrzeugs in der Typgenehmigung festgeschrieben ist. Dafür bedarf es einer Ausnahmegenehmigung von einer Zulassungsstelle – wie sie etwa für das schnelle Lastenrad „Load HS“ von Riese & Müller vorliegt, das mit Kindersitz in der Ladefläche erhältlich ist. Auch „ein Lastenanhänger ließe sich theoretisch zwar am schnellen E-Bike verwenden. Nur muss zum einen die Kupplung „in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sein“, wie es so schön heißt“, so Anne Schmidt weiter. Faktisch gebe es derzeit aber keine für S-Pedelecs zugelassenen Kupplungen. „Zum anderen müsste der Anhänger über die „spezifischen Beleuchtungselemente“ verfügen“, so Schmidt.

Wie Motorräder müssen S-Pedelecs permanent mit Licht fahren. Außerdem gilt ein Mindestalter von 16 Jahren, bedingt durch die Führerscheinpflicht (Klasse AM). Dieser ist im Autoführerschein (Fahrerlaubnisklasse B, vormals 3) enthalten. Menschen, die vor dem 01.04.1965 geboren wurden, dürfen schnelle Pedelecs auch ohne Fahrerlaubnis bewegen. Ausnahmen bilden zudem die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In einem Modellprojekt dürfen hier bis Ende April 2018 bereits 15-Jährige den Führerschein der Klasse AM erwerben.

Als Leichtkrafträder benötigen S-Pedelecs das Versicherungskennzeichen, das man vom Moped und Roller kennt: drei Ziffern, drei Buchstaben und jedes Jahr eine neue Farbe. Für S-Pedelecs hat das einen finanziell sehr interessanten Aspekt: In der Leistung der vorgeschriebenen Versicherung ist neben Unfallschäden auch der Diebstahl des Fahrzeugs abgedeckt – für ab etwa 50 Euro jährlich und Fahrzeugpreisen ab etwa 3.000 Euro ist das ein im Gegensatz zu Fahrradversicherungen ziemlich günstiger Posten.

Schlussendlich ändert sich übrigens auch die Promillegrenze. Während man mit dem Fahrrad bis 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration fahren darf, gilt beim S-Pedelec wie bei Auto oder Motorrad die Grenze von 0,5 Promille.

Umdenken in Sachen Streckengestaltung

„Die in Deutschland vorhandene Infrastruktur ist vornehmlich für Autos ausgelegt und selbst dort, wo etwas für den Radverkehr getan wird, profitiert man als Fahrer eines S-Pedelecs nicht davon“, erklärt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Viele mit dem Fahrrad übliche Abkürzungen darf man mit dem schnellen E-Rad nicht nutzen – für routinierte Radler keine einfache Sache. So sind zum Beispiel in Gegenrichtung freigegebene Einbahnstraßen zu umfahren, auch gilt das „Durchfahrt verboten“-Schild (roter Kreis auf weißem Grund, StVO-Schild 250) an Feld-, Wirtschafts-, Wald- und Parkwegen für S-Pedelecs ebenso wie für Autos. Selbst mit ausgeschaltetem Motor dürfen sie dort nicht bewegt werden. Innerorts dürfen S-Pedelecs grundsätzlich nicht auf dem Radweg fahren, was durchaus für Verwirrung anderer Verkehrsteilnehmer sorgen kann. Außerorts allerdings dürfen S-Pedelecs den Radweg benutzen, müssen es aber nicht. Paul Hollants vom Liegeradhersteller HP Velotechnik begrüßt diese Regelung ausdrücklich: „Die Verkehrssicherheit wird gestärkt, wenn die Fahrer von S-Pedelecs außerorts z. B. neben Bundesstraßen Radwege mitbenutzen dürfen, statt dem viel schnelleren Autoverkehr ausgesetzt zu werden. Dabei ist eine verkehrsgerechte Geschwindigkeitsanpassung und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer selbstverständlich geboten.“ Von dieser Regel gibt es jedoch zwei Ausnahmen: 1. Fahrzeuge, die per Motorkraft alleine, d. h. ohne Mittreten, schneller als 25 km/h fahren, müssen auch außerorts immer auf die Straße. 2. Alle S-Pedelecs müssen auf der Straße fahren, wenn ein Zusatzschild „Keine Mofas!“ angebracht wurde.

„Das Radwegverbot für S-Pedelecs ist in meinen Augen der Hauptgrund für das geringe Wachstum dieser Fahrzeuggattung“, vertieft Markus Riese, Geschäftsführer von Riese & Müller. „Dabei bieten die 45-km/h-Räder eine echte Chance, Pendler vom Auto aufs Zweirad zu bekommen. Natürlich dürfen S-Pedelecs auf innerstädtischen Radwegen dann nicht 45 fahren, das kann man aber über eine Geschwindigkeitsbeschränkung regeln. S-Pedelecs haben hierfür einen Tacho, die Fahrer einen Führerschein und im Übrigen fahren auch Sportradler auf dem Radweg nicht so schnell wie sie könnten.“

Umdenken in der Industrie

Das S-Pedelec hat der gesamten Fahrradbranche einen kräftigen Evolutionsschritt beschert. „S-Pedelec-Hersteller sind einem Qualitätsmanagement verpflichtet – was sich automatisch auf ihre restliche Palette auswirkt“, weiß Branchenjurist Blume. Aber auch in den Fachwerkstätten muss umgedacht und weitergebildet werden. Verständlich, dass einige Händler das ablehnen. Ein auf E-Bikes spezialisiertes Geschäft dürfte einen Vorsprung an Modellen und Knowhow haben.

Internationales

„Obacht beim Urlaub mit dem S-Pedelec!“, gibt Anja Knaus von Flyer zu bedenken. Auch innerhalb der EU gehen die geltenden Vorschriften teils stark auseinander. Man darf zwar mit einem deutschen Versicherungskennzeichen im Ausland fahren, muss sich aber zwingend an die dort geltenden Bestimmungen halten, was etwa Wegenutzung und Helmpflicht betrifft. Vorherige Recherche ist also unumgänglich!

Fazit

Die schnellen E-Räder werden immer beliebter und ersetzen vor allem bei Pendlern oft das Auto, erhöhen sie doch den Aktionsradius signifikant. „Schnelle Elektroräder helfen, die noch große Lücke in der Individualmobilität zwischen Fahrrädern und Autos zu schließen“, ist sich HP Velotechniks Paul Hollants sicher, dessen Firma immerhin ein Achtel aller motorisierten Liegedreiräder in der 45-km/h-Variante verkauft.

Letztlich erfordert das S-Pedelec ein deutliches Umdenken – auf allen Seiten.

Der Gesetzgeber muss dringend die Grauzone für diese Fahrzeuge abschaffen und insbesondere die legalen Vorgaben an die Nutzungsrealität auf den Straßen anpassen.

Im Alltag müssen sich alle Verkehrsteilnehmer daran gewöhnen, dass nicht mehr nur Rennradfahrer schnell unterwegs sind: „Ein S-Pedelec sieht wie ein Fahrrad aus. Will man es aus Gewohnheit überholen, fährt man im Ort schnell mal 70“, so Andreas Hombach.

Für S-Pedelec-Fahrer wird plötzlich das Stichwort „angepasste Geschwindigkeit“ viel wichtiger als auf dem Fahrrad: Man fährt nicht mehr immer so schnell wie man gerade kann. In Kurven auftretende Kräfte oder Bremswege heißt es neu zu bewerten. Es ist also ratsam, nur als versierter Radfahrer auf das S-Pedelec zu steigen und/oder ein Fahrtechnikseminar zu besuchen – und dann noch aufmerksamer unterwegs zu sein als mit dem Fahrrad.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Pressemitteilungen

Datenschutz-Zertifizierung: Cloud-Infrastructure-Service-Provider verpflichten sich zu einheitlichem Datenschutz

Datenschutz-Zertifizierung: Cloud-Infrastructure-Service-Provider in Europa verpflichten sich zur Einhaltung eines Code of Conduct zum Datenschutz
Neues Compliance-Kennzeichen etabliert Datenschutzstandards und Best Practices zum Schutz von Kundenda

Datenschutz-Zertifizierung: Cloud-Infrastructure-Service-Provider verpflichten sich zu einheitlichem Datenschutz

CISPE (Cloud Infrastructure Services Providers in Europe), ein Zusammenschluss von führenden Cloud-Infrastruktur-Anbietern, die gemeinsam Millionen Kunden in Europa zählen, hat bekanntgegeben, dass über 30 Services den CISPE Code of Conduct zum Datenschutz einhalten. Die derzeit angemeldeten Cloud-Infrastruktur-Dienste werden über Rechenzentren in verschiedenen EU-Ländern bereitgestellt: Bulgarien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Spanien und das Vereinigte Königreich.

Der CISPE Code of Conduct soll Kunden dabei helfen sicherzustellen, dass ihr Cloud-Infrastruktur-Anbieter alle Normen gemäß der geltenden Datenschutz-Richtlinie sowie der im Mai 2018 in Kraft tretenden Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) einhält. Die Cloud-Provider, die dem CISPE-Kodex beitreten, müssen ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Daten ausschließlich in EU-/EWR-Ländern zu verarbeiten und zu speichern. Die Provider müssen sich zudem verpflichten, weder auf die persönlichen Daten ihrer Kunden zuzugreifen noch diese für ihre eigenen Zwecke, insbesondere Datamining, Profilerstellung oder Direkt-Marketing zu verwenden.

Alle Cloud-Infrastruktur-Dienste, die den Anforderungen des CISPE Code of Conduct zum Datenschutz gerecht werden, sind im öffentlichen CISPE-Verzeichnis erfasst: www.cispe.cloud/PublicRegister. Sie sind an nebenstehendem Konformitätslabel leicht zu erkennen.

Die Unternehmen, die sich bereits zur Einhaltung der Anforderungen des CISPE Code of Conduct verpflichtet haben, gehören zu den führenden Cloud-Infrastruktur-Dienstleistern in Europa: Amazon Web Services (AWS), Aruba, DADA, Daticum, Gigas Hosting, Ikoula, LeaseWeb, Outscale, OVH, Seeweb, SolidHost und UpCloud – weitere werden demnächst folgen. Der CISPE-Verband überprüft derzeit die eingegangenen Erklärungen und wird das öffentliche CISPE-Verzeichnis zu gegebener Zeit aktualisieren.

Der CISPE Code of Conduct macht klare Vorgaben zum Datenschutz. So können Kunden ganz leicht überprüfen, ob die Cloud-Infrastruktur-Dienste eines Anbieters ihren Ansprüchen an die Verarbeitung personenbezogener Daten gerecht werden und ob sie selbst damit ihre aktuellen und künftigen rechtlichen Verpflichtungen (auch die Vorschriften der EU-DSGVO) erfüllen. Den Service-Providern selbst soll der Code of Conduct die Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften im Einklang mit der EU-DSGVO erleichtern. Die CISPE-Mitglieder verfolgen dabei dasselbe Ziel wie die DSGVO: die Grundrechte der Bürger im digitalen Zeitalter zu stärken. Deshalb haben sie schon jetzt die Eckpunkte der Best Practices festgelegt und greifen somit der EU-DSGVO vor, die im kommenden Jahr in Kraft treten wird.

Alban Schmutz, CISPE Vorsitzender und OVH Vice-President, zufolge „markiert der heutige Tag einen wichtigen Schritt in Sachen Datenschutz in Europa. Jeder Kunde kann nun sicher sein, dass ein Cloud-Infrastruktur-Anbieter, der sich an den CISPE Code of Conduct hält, seine Daten gemäß klar festgelegten Normen schützt. Der CISPE Code of Conduct bietet den Europäern die Gewissheit, dass ihre Informationen nicht für andere als die vereinbarten Zwecke genutzt werden. Das CISPE Konformitätslabel gewährleistet europaweite Konsistenz – genau das, was europäische Kunden fordern.“

„Der CISPE Code of Conduct zum Datenschutz ist eine gemeinsame verantwortungsvolle Initiative, getragen von Vertretern aus dem für die europäische Wirtschaft so wichtigen Cloud-Infrastruktur-Services-Sektor, mit der sie dem Inkrafttreten der EU-DSGVO vorgreifen“, erklärt Michal Boni, Mitglied des Europäischen Parlaments. „Es ist äußert wichtig, dass Cloud Services eine Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten, die den steigenden Risiken aufgrund der zunehmenden Konzentration von Daten entspricht. Europa muss die Führung übernehmen und sich für Normen und Spezifikationen einsetzen, die den Datenschutz gewährleisten und zuverlässige, hoch-interoperable, sichere und energieeffiziente Cloud-Dienste fördern – als festen Bestandteil der Europäischen Cloud-Initiative. Zuverlässigkeit, Sicherheit und Datenschutz sind für das Vertrauen der Kunden und für die Wettbewerbsfähigkeit unentbehrlich.“
Der Kodex kann für die Kunden in Europa ein Instrument sein, um zu bewerten, ob ein bestimmter Cloud-Infrastruktur-Service den im Hinblick auf geplante Datenverarbeitungsprozesse relevanten Ansprüchen an Datenschutz und Sicherheit genügt.

Stellungnahmen von Führungskräften der beteiligten Unternehmen zum CISPE Code von Conduct:
„Von Anfang an haben wir uns das Ziel gesetzt, Cloud-Services anzubieten, die die Sicherheit und den Schutz der von uns gehosteten Daten garantieren. Wir gehörten zu den Ersten, die ein Modell entwickelt haben, mit dem unsere Kunden das Land auswählen können, in dem wir die Server aktivieren und ihre Daten hosten“, erklärt Stefano Cecconi, CEO von Aruba S.p.A. „Und heute werden diese Garantien für die Sicherheit und den Schutz der Daten durch die Tatsache bestätigt, dass die Aruba Cloud IaaS Services sämtlichen Anforderungen des CISPE Code of Conduct gerecht werden.“

„Der CISPE Code of Conduct zum Datenschutz ist ein weiteres leistungsfähiges Werkzeug für unsere Kunden, das ihnen helfen wird, die europäischen Anforderungen im Bereich Datenschutz zu erfüllen. Die Einhaltung des Codes kommt zu der langen Liste international anerkannter Zertifizierungen und Akkreditierungen hinzu, die AWS bereits besitzt, darunter ISO 27001, ISO 27018, ISO 9001, SOC 1, 2, 3, PCI DSS Level 1 und viele mehr“, erklärt Steve Schmidt, Chief Information Security Officer bei Amazon Web Services.
„Mit der Einhaltung dieses Codes wollen wir zeigen, dass wir umfassend gerüstet sind, dem gesamten regulatorischen Umfeld Rechnung zu tragen“, sagt Georgi Tsekov, Vertriebsdirektor von Daticum.

„Bei Gigas, dem ersten spanischen Vertreter aus dem Bereich Cloud Computing innerhalb des europäischen Verbands CISPE, verstärken wir unser Engagement bezüglich der Transparenz und des absoluten Schutzes der Daten unserer Kunden. Wir sind uns bewusst, dass dieser Datenschutz sowohl für Behörden als auch für Privatunternehmen entscheidend ist, und greifen deshalb den Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung vor“, betont Diego Cabezudo, CEO von Gigas.

„Der CISPE Code of Conduct ist ein enormer Schritt zur Anerkennung aller Anstrengungen der europäischen Institutionen und der europäischen Cloud-Provider, um die Rechte der Bürger und ihre Privatsphäre zu schützen. EnterCloudSuite ist einer der führenden Cloud-Infrastruktur-Provider in Italien und Europa und wurde von Beginn an, seit 2013, unter Berücksichtigung des europäischen Regulierungsmodells konzipiert. Als wir 2015 ein öffentlicher Anbieter für Cloud-Infrastrukturen für 52 europäische Institutionen wurden, haben wir festgestellt, dass das europäische Regelwerk der Schlüssel ist, um auf diesem Markt wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Mariano Cunietti, Technischer Direktor von Enter.eu.

„Eine gemeinsame Basis war notwendig, um die Entwicklungen der Datenschutzgesetze zu antizipieren. Mit dem CISPE Code of Conduct haben die großen europäischen Infrastruktur-Provider sich nun zusammengeschlossen, um die hohen Ansprüche der Kunden im Hinblick auf Datenspeicherung und -verarbeitung zu erfüllen. Wir sind stolz, diesem Verband anzugehören, der sich für Werte stark macht, die uns am Herzen liegen“, so Jules-Henri Gavetti, CEO und Gründer von Ikoula.

„Wir von LeaseWeb, dem größten IAAS-Anbieter in den Niederlanden und einem der bedeutendsten Anbieter in Europa, möchten, dass unsere Kunden und Geschäftspartner ebenso wie Datenschutzbehörden gewiss sein können, dass wir allen Vorgaben der EU-DSGVO voll und ganz genügen. Wir verfügen über ein außergewöhnlich hohes Sicherheitsniveau und wollen dies durch unseren Beitritt zum CISPE Kodex deutlich machen“, erklärt Con Zwinkels, CEO und Gründer von LeaseWeb Global.

„Als einer der führenden Cloud Player in Europa und die Nummer 1 in Frankreich streben wir nach hoher Datensicherheit, sodass unsere Kunden unseren Cloud-Lösungen voll vertrauen können. Wir sind der festen Überzeugung, dass dies in der heutigen Zeit unabdingbar ist, um auf dem Cloud-Markt mithalten zu können. Wir sind stolz, der CISPE Initiative anzugehören, und setzen alles daran, einen exzellenten Cloud Computing Service anzubieten“, betont Laurent Seror, Gründer und Präsident von OUTSCALE.

„Unsere Kunden sind unser Kapital. Deshalb sehen wir den Schutz ihrer Daten als unsere wichtigste Aufgabe. Wir müssen mit ihren Daten sorgsam umgehen und auf jede noch so winzige Kleinigkeit in Bezug auf Sicherheit, Vertraulichkeit, Datenschutz usw. achten, was in zertifizierten Rechenzentren, zertifiziertem Personal und zertifizierten Prozessen zum Ausdruck kommt. Unser Anschluss an CISPE war für uns ein wichtiger Meilenstein. Unser Beitritt zum „CISPE Code von Conduct“ stellt einen enormen Mehrwert dar, den wir unseren Kunden und dem Markt bieten“, so Antonio Baldassarra, CEO von Seeweb.

„Der Zusammenschluss zahlreicher IaaS-Akteure in CISPE und dessen Verhaltenskodex stellen für die Entwicklung des Internets insgesamt einen enormen Fortschritt dar. Unserer Meinung nach ist es sehr wichtig, die ursprünglichen Werte des Internets, das zu Beginn das Ergebnis einer offenen Zusammenarbeit war, zu respektieren“, erklärt Andre van Vliet, CEO von SolidHost. „Letztendlich setzen wir alle auf Vertrauen und Sicherheit, und wir müssen ständig daran arbeiten, auch weiterhin diesen Weg zu gehen. Der CISPE Code ist eine fantastische Möglichkeit, das zu erreichen.“
„UpCloud hat stets großen Wert auf die Privatsphäre der Kunden gelegt. Somit ist es für uns ganz natürlich, zu den ersten Infrastruktur-Anbietern in Europa zu gehören, die den CISPE Code of Conduct und somit die Umsetzung der EU-DSGVO in unserem Sektor unterstützen“, sagt Antti Vilpponen, CEO von UpCloud.

„Unser Engagement zugunsten der Zufriedenheit unserer Kunden motiviert uns, innovative Lösungen zu entwickeln, die den Bedarf des Marktes hinsichtlich der Sicherheit und Transparenz unserer Dienste antizipieren. Unser Ziel ist es, dem Anspruch als ein internationaler Leader gerecht zu werden, der professionelle Lösungen anbietet und so mehr Vertrauen und Effizienz im Internet schafft“, ergänzt Claudio Corbetta, CEO von DADA Group.

Über CISPE – https://cispe.cloud/
CISPE ist ein Zusammenschluss von Technologie-Unternehmen aus ganz Europa. Die Teilnahme an CISPE steht allen Unternehmen unabhängig vom Unternehmensstandort offen, sofern sie erklären, dass mindestens eine ihrer Dienstleistungen den Anforderungen des CISPE Code of Conduct an Datenschutz und Datenverarbeitungssicherheit genügt.

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Mit rund 260.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 20 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 7,5 TB/s und 32 Präsenzpunkten auf drei Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 19 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.500 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken. *Quelle: Netcraft

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Mofas: Versicherungsschilder werden schwarz

Höchste Zeit, den Versicherungsschutz zu erneuern

Mofas und Kleinkrafträder (Mopeds) dürfen vom 1. März 2017 an nur noch mit schwarzem Versicherungskennzeichen gefahren werden. Die grünen Nummernschilder verlieren ihre Gültigkeit.
Wie jedes Jahr zum 1. März brauchen Mofa-, Moped- und Mokickfahrer ein neues Versicherungs-Kennzeichen, denn pünktlich zu diesem Zeitpunkt beginnt für sie das neue Versicherungsjahr. Das gilt laut ARAG Experten übrigens auch für Motorroller, Segways, Quads und Minicars. Im Unterschied zu Motorrädern müssen diese Fahrzeuge mit Motorvolumen bis zu 50 Kubikzentimeter (ccm) und einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h nicht über das Straßenverkehrsamt zugelassen werden. Es besteht allerdings die vom Gesetzgeber geforderte Versicherungspflicht gemäß § 4 Abs. 3 S. 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). In diesem Jahr wechselt die Farbe des Versicherungs-Kennzeichens von grün auf schwarz. Wer nach dem 28. Februar noch mit einem veralteten Kennzeichen vom vergangenen Versicherungsjahr unterwegs ist, fährt laut ARAG Experten nicht nur ohne Haftpflicht-Versicherungsschutz, sondern handelt ordnungswidrig und riskiert ein Bußgeld.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Testsieger: TÜV SÜD ermittelt Easy-Fix Ultra als sicherste Kennzeichenhalterung für Autos

Kennzeichendiebstähle, klappernde Halterungen und verlorene Nummernschilder gehören damit der Vergangenheit an

Testsieger: TÜV SÜD ermittelt Easy-Fix Ultra als sicherste Kennzeichenhalterung für Autos

Der Easy Fix Ultra im Vergleich zu herkömmlichen Kennzeichenhaltern

Neuburg am Inn, 28.10.2016

Die 3D-Kennzeichen GmbH aus Neuburg am Inn stellt mit der bohrlochfreien und „unsichtbaren“ Easy Fix Ultra Kennzeichenhalterung die sicherste Nummernschild-Befestigung Deutschlands her. Dies hat eine Prüfung durch den TÜV SÜD ergeben. Getestet wurden laut Laborbericht des TÜV SÜD konventionelle Kennzeichenhalter mit Schraubenbefestigung im Vergleich zum Klettsystem der Easy Fix Ultra Kennzeichenhalterung. Der TÜV SÜD kam zu dem Ergebnis, dass das EASY FIX Ultra Klettsystem durch seine speziell Flausch/Klettkombination die sicherste Kennzeichenhalterung darstellt. Das Klettband wird ohne Bohren oder Schrauben selbstklebend am jeweiligen KFZ fixiert. An der Rückseite des Kennzeichens werden Flauschelemente als Gegenstück zum Klett befestigt. Anschließend wird der Flausch am Kennzeichen mit dem Klett der Kennzeichenhalterung verbunden, was zu hochgradig sicherem Halt führt und der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) FZV § 10 (5) optimal entspricht.

Die getesteten herkömmlichen Kennzeichenhalter der Firmen Würth, Utsch und Seitz konnten beim Test im Vergleich zum EASY FIX Ultra Klettsystem nicht überzeugen. Es kam unter anderem zum Ausriss an der Schraub-Befestigung des Rahmens (fahrzeugseitig), die Verschlussleiste hat sich teilweise gelöst und auch Verformungen des Kennzeichens traten auf. Zudem wurde die Demontagezeit der Kennzeichenhalterungen geprüft. Auch hier war das EASY FIX Ultra Klettsystem den herkömmlichen Kennzeichenhalterungen klar überlegen. Die Diebstahlsicherheit ist somit bis zu zehnmal höher als bei gewöhnlichen Kennzeichenhalterungen, wie die Testergebnisse des TÜV Süd beweisen.

Der Testsieger funktioniert am besten mit den flexiblen 3D-Kunststoffkennzeichen, da damit die optimale Haltbarkeit und ein perfektes Aussehen am Fahrzeug gewährleistet sind. Beide Produkte sind unter 3d-premium.de direkt beim Erfinder der Halterung und der 3D-Kennzeichen erhältlich. Sie versprechen neben hoher Sicherheit auch ein hochgradig formschönes Design, wie der Gründer des Unternehmens, Herr Dr. Michael Bauer, erklärt: „Wir freuen uns sehr über das positive Testergebnis. Die Easy Fix Ultra-Halterung wertet zusammen mit den innovativen 3D-Kennzeichen jedes Fahrzeug auf. So wird auch das Nummernschild zum sicheren Blickfang!“

Die 3D-Kennzeichen GmbH stellt seit 2013 Kunststoffkennzeichen und Zubehör mit Premiumwerkstoffen her. Das Unternehmen sitzt im niederbayerischen Neuburg am Inn. Der Verkauf der 3D-Kunststoffkennzeichen und des Zubehörs erfolgt sowohl direkt am Standort, als auch online über www.3d-premium.de

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Neues Mofa-Kennzeichen ab 1. März 2016 – GVV-Privat: Verlust des Versicherungsschutzes droht

Neues Mofa-Kennzeichen ab 1. März 2016 - GVV-Privat: Verlust des Versicherungsschutzes droht

GVV-Privat – Kleinkraftrad-Versicherung

+ Davon betroffen: Kleinkrafträder wie Mofas, Mopeds, E-Bikes und E-Roller, Segways, Quads und Trikes

Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds benötigen ab 01. März 2016 ein Versicherungskennzeichen mit grüner Schrift. Wer die Umstellung verpasst, verliert seinen Versicherungsschutz und macht sich zudem strafbar. GVV-Privat weist auf die Umstellung hin und bietet allen Mofa- und Mopedfahrern das Versicherungskennzeichen 2016/2017 schon für 49,90 EUR im Jahr. Unfallfreies Kleinkraftrad-Fahren wirkt sich bei GVV-Privat zudem positiv auf den Schadenfreiheitsrabatt beim Einstieg in die Kfz-Versicherung aus.

Freie Fahrt 2016/2017 nur mit grünem Kennzeichen

Die Farbe des erforderlichen Kleinkraftrad-Kennzeichens wechselt jährlich – Stichtag ist jeweils der 1. März. Die Regelung betrifft Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds, E-Bikes und E-Roller, Segways, Quads und Trikes. Das Fahren mit abgelaufenem Kennzeichen gilt als Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und kann mit Geldstrafen geahndet werden.

Nachvollziehbar wird die strikte rechtliche Handhabung vor dem Hintergrund, dass Mofas und Mopeds fast doppelt so viele Unfälle verursachen wie Motorräder.* Umso wichtiger, sich rechtzeitig um ein gültiges Versicherungskennzeichen zu kümmern und gut abgesichert unterwegs zu sein, so Jörg Kolter, Teamleiter Kfz bei GVV-Privat.

Grundabsicherung und komfortable Risikoabdeckung

GVV-Privat bietet Mofa- und Mopedfahrern günstige Versicherungskonditionen: Schon für 49,90 EUR jährlich schützt die Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 100 Mio. EUR vor den finanziellen Folgen von Schäden, die Eigentümer, Fahrer und Mitfahrer beim Gebrauch des Kraftrades Dritten zufügen.

Für 81,80 EUR pro Jahr ist auch die Teilkasko enthalten, die für Schäden am eigenen Fahrzeug wie z. B. durch Sturm, Hagel oder Blitz aufkommt. Sie bezahlt auch, wenn das Fahrzeug gestohlen wird. Ebenso werden Schäden, die aus Schneelawinen, Überschwemmungen, Bränden, Zusammenstößen mit Tieren oder durch Marderbiss entstehen, schnell und unkompliziert reguliert.

So erhält man die neuen Versicherungskennzeichen

Die Versicherungsverträge können direkt online unter www.gvv.de/mofa oder telefonisch unter der GVV-Servicenummer 0221-4893-553 abgeschlossen werden. Das neue grüne Kennzeichen wird anschließend mitsamt dem Versicherungsschein per Post verschickt.

* Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

Die GVV-Privatversicherung AG ist eine Tochtergesellschaft der GVV-Kommunalversicherung VVaG. Während das Mutterunternehmen seit 1911 Versicherungen für Städte und Gemeinden, Kreise, kommunale Unternehmen und Sparkassen bietet, konzentrierte sich die Geschäftstätigkeit von GVV-Privat ursprünglich auf den Versicherungsbedarf der dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit dem 01. Januar 2016 können nun auch Personen außerhalb des kommunalen Dienstes das Versicherungsangebot nutzen. Das Portfolio umfasst die Kfz-, Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherung.

Kontakt
GVV-Privatversicherung AG
Beate Schuster
Aachener Straße 952 – 958
50933 Köln
+49-(0)221-4893-0
info@gvv.de
http://www.gvv.de