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Durchschnittsalter bei Keuchhusten-Erkrankungen liegt bei 42 Jahren

Keuchhusten die Großen stecken die Kleinen an!

(NL/1226311201) Das Spielen und Rumalbern mit der Oma macht jede Menge Spaß. Das sieht man nicht nur dem Kleinen an. Unglaublich, aber wahr: In Deutschland erkranken hauptsächlich Erwachsene, also auch Omas an Keuchhusten (Pertussis) und werden damit zum Ansteckungsrisiko für Kinder, insbesondere Säuglinge. Diese können erst ab dem vollendeten 2. Lebensmonat geimpft werden. Die Ständige Impfkommission empfiehlt daher schon seit 2009, dass sich alle Erwachsenen gegen Keuchhusten impfen lassen sollen. Damit soll die Herdenimmunität der Schutz möglichst vieler erhöht werden, um auch Ungeimpfte vor Ansteckung zu schützen.

Mit einer Dreifach-Impfung, die gleichzeitig auch vor Tetanus und Diphtherie schützt, ist die Auffrischung das so genannte Boostern ganz einfach. Um keinen Termin zu verpassen, gibt es bei www.gesundes-kind.de einen Vergissmeinnicht-Service, der per Mail oder SMS an Impftermine der Familie erinnert. Man kann aber auch beim nächsten Routinetermin den Impfpass vom Hausarzt überprüfen lassen.

Immer mehr Erwachsene und auch Jugendliche haben eine Lücke im Impfpass, denn sie verzichten auf die Auffrisch- oder Booster-Impfung gegen Keuchhusten. Stecken sie sich mit dem Erreger Bordetella pertussis an, so verläuft der Keuchhusten (Pertussis) bei ihnen oft nur wie eine Bronchitis oder ein hartnäckiger Husten. Experten gehen aber davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Erwachsenen, die länger als eine Woche husten, unter einer Keuchhusteninfektion leiden.

Übertragung durch Tröpfchen
Die Bakterien, die Keuchhusten verursachen, werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Hustet, niest oder spricht ein Erkrankter, so können diese Tröpfchen bis zu einem Meter weit fliegen. 80 bis 100 Prozent derjenigen, die mit den Keimen in Kontakt kommen, können sicher sein, sich infiziert zu haben.

Verzicht auf Impfung birgt Risiko
Da die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit bei bis zu 20 Tagen liegen kann, ist meist nur schwer nachzuvollziehen, wo bzw. bei wem sich ein Baby angesteckt hat. In den meisten Fällen sind es aber die engsten Kontaktpersonen, die verantwortlich sind: Eltern und ältere Geschwister, aber auch Großeltern, Paten-Tanten und Onkels. Sie haben versäumt, ihren Impfschutz aufzufri-schen.

Neugeborene sind dem Keuchhusten schutzlos ausgeliefert
Gegen viele Krankheitserreger sind Neugeborene und Säuglinge gefeit, denn von der Mutter übertragene Antikörper schützen sie auch nach der Geburt. Diese gelangen beispielsweise vor der Geburt durch den Mutterkuchen in den Organismus des Babys und schützen es in den ersten Wochen und Monaten. Bei Keuchhusten gibt es keinen Nestschutz. Neugeborene sind daher besonders gefährdet, zumal die Schutzimpfung erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat möglich ist.

Keuchhusten belastende und lebensbedrohliche Erkrankung in drei Stadien
Anfangs kommt der Keuchhusten relativ harmlos daher mit Schnupfen und Husten – wie eine Erkältung oder leichte Grippe. Manchmal kommt noch leichtes Fieber hinzu. Dieses Stadium dauert etwa ein bis zwei Wochen. In dieser harmlos anmutenden Phase ist die Erkrankung übrigens am ansteckendsten.

Im Stadium zwei zeigt der Keuchhusten dann sein wahres Gesicht. Erkrankte Kinder husten stakkato-artig. Häufig kommt es zum Hervorwürgen von Schleim bis hin zum Erbrechen. Die krampfartigen Anfälle treten meist nachts auf und schütteln den kleinen Körper viele Male hintereinander. Nach den Hustenstößen wird die Luft gegen die ge schlossene Stimmritze eingezogen, wodurch das für die Krankheit typische Keuchen entsteht. Dieses Stadium kann zwischen vier und sechs Wochen anhalten. Bei Neugeborenen und Säuglingen treten anstelle der Hustenattacken lebensbedrohliche Atempausen auf. Hierdurch kann ein akuter Sauerstoffmangel im Gehirn entstehen. Dauerhafte Schädigungen des Gehirns können die Folge sein.

In der dritten Phase der Keuchhusten-Erkrankung geht es dem Patienten dann langsam wieder besser. Die Zahl der Anfälle nimmt ab und sie sind weniger heftig. Nach weiteren vier bis sechs Wochen ist der Keuchhusten dann endlich überstanden. Solch eine lange Leidenszeit von bis zu 18 Wochen muss jedoch nicht sein!

Impfung sicherer Schutz für Groß und Klein
Nur ein wirksamer Impfschutz kann vor dem belastenden, gefährlichen und langwieri-gen Keuchhusten schützen. Dabei kommt es darauf an, dass zum Schutz der ganz Kleinen, die erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat immunisiert werden können, alle engen Kontaktpersonen gegen eine Keuchhusteninfektion geimpft sind. Frauen mit Kinderwunsch sollten schon vor einer geplanten Schwangerschaft auf ausreichenden Impfschutz achten: gegen Keuchhusten, aber auch gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Da es gegen Keuchhusten keinen Einzelimpfstoff gibt, erfolgt die Auf-frisch- bzw. Booster-Impfung meist mit einem Dreifach-Impfstoff, der gleichzeitig auch gegen Diphtherie und Tetanus schützt. Die erste Booster-Impfung soll zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr erfolgen und dann wieder zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr.

Zudem empfiehlt die STIKO Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut seit Juli 2009, dass sich alle Erwachsenen bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Auffrischung mit einer Dreifach-Impfung auch gegen Keuchhusten impfen lassen sollen.

Die Grundimmunisierung der Babys erfolgt meist im Rahmen einer Sechsfach-Impfung ab dem vollendeten 2. Lebensmonat in vier Impfdurchgängen, die spätestens mit dem 14. Lebensmonat abgeschlossen sein sollten. Diese Impfung beinhaltet neben dem wichtigen Keuchhustenschutz auch den für Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung (Po-lio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B. Die STIKO strebt mit ihren Empfehlungen die so genannte Herdenimmunität an, d.h. je höher die Impfquote und damit die Immunität in der gesamten Bevölkerung sind, desto geringer ist die Gefahr, dass Infektionskrankheiten sich über Ungeimpfte ausbreiten können. Alle wichtigen Informationen über Keuchhusten & Co. Kann man auch im Internet nachlesen unter www.gesundes-kind.de oder www.kinderaerzte-im-netz.de.

Keuchhusten ist keine Kinderkrankheit, denn das Durchschnittsalter der Erkrankten liegt bei 42 Jahren. Die STIKO empfiehlt seit 2009, dass sich alle Erwachsenen gegen Keuchhusten impfen lassen sollen. Weitere Auffrischungen sollen zwischen dem 5. und 6. sowie dem 9. und 17. Lebensjahr erfolgen.
Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.
WEDOpress GmbH
Angelika Lemp
Im Portugall 9c
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Keuchhusten Nur Impfung und konsequente Auffrischungen können schützen

Die Diagnose Keuchhusten hören inzwischen hauptsächlich Erwachsene

(NL/1281613367) Die Diagnose Keuchhusten hören in Deutschland inzwischen hauptsächlich Erwachsene. Das Durchschnittsalter der Erkrankten wird mit 42 Jahren angegeben! So empfiehlt die STIKO die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut schon seit 2009, dass alle Erwachsenen die Keuchhusten-Impfung auffrischen sollen. Für dieses Boostern wird ein Dreifach-Impfstoff eingesetzt, der gleichzeitig den wichtigen Schutz gegen Tetanus und Diphtherie beinhaltet. Diese Maßnahme dient aber nicht nur dem Schutz des Einzelnen, sondern auch der Herdenimmunität: Je mehr Menschen durch Impfung geschützt sind, desto geringer ist die Ansteckungsgefahr für Ungeimpfte, insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder. Diese können nämlich erst ab dem vollendeten 2. Lebensmonat geimpft werden. Eine Erkrankung kann bei den Kleinen einen lebensbedrohlichen Atemstillstand verursachen.

Impfen heißt also auch Verantwortung übernehmen. Am besten nimmt man den nächsten Routinetermin beim Hausarzt zum Anlass, den Impfpass auf Lücken prüfen zu lassen. Für mehr Informationen: www.gesundes-kind.de oder www.kinderaerzte-im-netz.de.

Zum Schluß: Im Februar 2012 hat der Bundestag die Meldepflicht unter anderem für Keuchhusten beschlossen. Die Zustimmung durch den Bundesrat steht noch aus.

Heute sind mehr Erwachsene und Jugendliche von der früher typischen Kinderkrankheit betroffen. Weil bei ihnen die typischen Keuchhusten-Symptome fehlen, wird oft nur eine Bronchitis oder ein hartnäckiger Husten diagnostiziert. Betroffene stellen jedoch für nicht geimpfte Säuglinge und Kleinkinder ein nicht zu unterschät-zendes Risiko dar, denn bei Säuglingen kann eine Pertussis-Infektion zu lebensbedrohlichem Atemstillstand führen.

Übertragung durch Tröpfchen
Die Bakterien (Bordetella pertussis), die Keuchhusten verursachen, werden durch Tröpfchen übertragen. Beim Husten, Niesen oder Sprechen können diese Tröpfchen bis zu einem Meter weit fliegen. 80 bis 100 Prozent derjenigen, die mit den Keimen in Kontakt kommen, werden infiziert.

Nicht-Impfen birgt Risiko
Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit kann bei bis zu 20 Tagen liegen. Es ist dann nur schwer nachzuvollziehen, wo bzw. bei wem sich ein Baby angesteckt hat. In den meisten Fällen sind es aber die engsten Kontaktpersonen: Eltern, ältere Geschwister, aber auch Großeltern, Paten-Tanten und Paten-Onkels, die es versäumt haben, ihren Impfschutz aufzufrischen.

Neugeborene sind schutzlos ausgeliefert
Gegen viele Krankheitserreger sind Neugeborene und Säuglinge gefeit, denn von der Mutter übernommene Antikörper schützen sie auch noch einige Wochen nach der Geburt. Bei Keuchhusten gibt es diesen so genannten Nestschutz nicht und die Schutzimpfung ist erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat möglich. Neugeborene sind daher bei einer Ansteckung besonders gefährdet, einen bedrohlichen Atemstillstand zu erleiden.

Impfung sicherer Schutz für Groß und Klein
Nur ein wirksamer Impfschutz kann vor dem belastenden, gefährlichen und langwierigen Keuchhusten schützen. Dabei kommt es darauf an, dass zum Schutz der ganz Kleinen, alle Familienmitglieder gegen eine Keuchhusteninfektion geimpft sind. Frauen mit Kinderwunsch sollten schon vor einer geplanten Schwangerschaft auf ausreichenden Impfschutz achten.

Kein lebenslanger Schutz Auffrischung wichtig
Die Grundimpfung der Babys gegen Keuchhusten erfolgt im Rahmen einer Sechsfach-Impfung ab dem vollendeten 2. Lebensmonat in vier Impfdurchgängen, die spätestens mit dem 14. Lebensmonat abgeschlossen sein sollte.

Da der Impfschutz jedoch nicht lebenslang anhält, ist die regelmäßige Auffrischung ebenso wichtig: Sie soll zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr sowie zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr erfolgen. Seit 2009 empfiehlt die STIKO die Ständige Impfkom-mission am Robert Koch-Institut , dass sich auch alle Erwachsenen gegen Keuchhusten impfen lassen sollen. Für alle Auffrischungs- bzw. Booster-Impfungen wird ein Dreifach-Impfstoff eingesetzt, der gleichzeitig auch gegen Diphtherie und Tetanus schützt.

Die STIKO strebt mit ihren Empfehlungen die so genannte Herdenimmunität an, d.h. je höher die Impfquote und damit die Immunität in der gesamten Bevölkerung ist, desto geringer ist die Gefahr, dass Infektionskrankheiten sich über Ungeimpfte ausbreiten können. Die aktuellen Impfkalender für Kinder und Erwachsene und alle wichtigen Informationen über Keuchhusten & Co. kann man auch im Internet nachlesen unter www.gesundes-kind.de oder www.kinderaerzte-im-netz.de.

Eine weitere Unterstützung für die Gesundheit der Bevölkerung kommt auch von der Bundesregierung: Der Bundestag hat im Februar 2012 die Meldepflicht für Keuchhusten sowie für Röteln, Mumps und Windpocken beschlossen. Die Abstimmung im Bundesrat steht jedoch noch aus.
Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.
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Keuchhusten – Eltern stecken ihre Kinder an!

Keuchhusten - Eltern stecken ihre Kinder an! Immer mehr Erwachsene und auch Jugendliche haben eine Lücke im Impfpass, denn sie verzichten auf die Auffrisch- oder Booster-Impfung gegen Keuchhusten. Stecken sie sich mit dem Erreger Bordetella pertussis an, so verläuft der Keuchhusten (Pertussis) bei ihnen oft nur als Bronchitis oder als hartnäckiger Husten. Experten gehen aber davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Erwachsenen, die länger als eine Woche husten, unter einer Keuchhusteninfektion leiden.

Übertragung durch Tröpfchen…
Die Bakterien, die Keuchhusten verursachen, werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Hustet, niest oder spricht ein Erkrankter, so können diese Tröpfchen bis zu einem Meter weit fliegen. 80 bis 100 Prozent derjenigen, die mit den Keimen in Kontakt kommen, können sicher sein, sich infiziert zu haben.

Verzicht auf Impfung birgt Risiko…
Da die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit bei bis zu 20 Tagen liegen kann, ist meist nur schwer nachzuvollziehen, wo bzw. bei wem sich ein Baby angesteckt hat. In den meisten Fällen sind es aber die engsten Kontaktpersonen, die verantwortlich sind: Eltern und ältere Geschwister, aber auch Großeltern, Paten-Tanten und -Onkels. Sie haben versäumt, ihren Impfschutz aufzufrischen.

Neugeborene sind dem Keuchhusten schutzlos ausgeliefert…
Gegen viele Krankheitserreger sind Neugeborene und Säuglinge gefeit, denn von der Mutter übertragene Antikörper schützen sie auch nach der Geburt. Diese gelangen beispielsweise vor der Geburt durch den Mutterkuchen in den Organismus des Babys und schützen es in den ersten Wochen und Monaten. Bei Keuchhusten gibt es keinen Nestschutz. Neugeborene sind daher besonders gefährdet, zumal die Schutzimpfung erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat möglich ist.

Keuchhusten – belastende und lebensbedrohliche Erkrankung in drei Stadien…
Anfangs kommt der Keuchhusten relativ harmlos daher mit Schnupfen und Husten – wie eine Erkältung oder leichte Grippe. Manchmal kommt noch leichtes Fieber hinzu. Dieses Stadium dauert etwa ein bis zwei Wochen. In dieser harmlos anmutenden Phase ist die Erkrankung übrigens am ansteckendsten.

Im Stadium zwei zeigt der Keuchhusten dann sein wahres Gesicht. Erkrankte Kinder husten stakkato-artig. Häufig kommt es zum Hervorwürgen von Schleim bis hin zum Erbrechen. Die krampfartigen Anfälle treten meist nachts auf und schütteln den kleinen Körper viele Male hintereinander. Nach den Hustenstößen wird die Luft gegen die geschlossene Stimmritze eingezogen, wodurch das für die Krankheit typische Keuchen entsteht. Dieses Stadium kann zwischen vier und sechs Wochen anhalten. Bei Neugeborenen und Säuglingen treten anstelle der Hustenattacken lebensbedrohliche Atempausen auf. Hierdurch kann ein akuter Sauerstoffmangel im Gehirn entstehen. Dauerhafte Schädigungen des Gehirns können die Folge sein.

In der dritten Phase der Keuchhusten-Erkrankung geht es dem Patienten dann langsam wieder besser. Die Zahl der Anfälle nimmt ab und sie sind weniger heftig. Nach weiteren vier bis sechs Wochen ist der Keuchhusten dann endlich überstanden. Solch eine lange Leidenszeit von bis zu 18 Wochen muss jedoch nicht sein!

Impfung – sicherer Schutz für Groß und Klein…
Nur ein wirksamer Impfschutz kann vor dem belastenden, gefährlichen und langwierigen Keuchhusten schützen. Dabei kommt es darauf an, dass zum Schutz der ganz Kleinen, die erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat immunisiert werden können, alle engen Kontaktpersonen gegen eine Keuchhusteninfektion geimpft sind. Frauen mit Kinderwunsch sollten schon vor einer geplanten Schwangerschaft auf ausreichenden Impfschutz achten: gegen Keuchhusten, aber auch gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Da es gegen Keuchhusten keinen Einzelimpfstoff gibt, erfolgt die Auffrisch- bzw. Booster-Impfung meist mit einem Dreifach-Impfstoff, der gleichzeitig auch gegen Diphtherie und Tetanus schützt. Die STIKO – die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut – empfiehlt die Booster-Impfung: erstmals zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr, danach wieder zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr. Seit 2009 sollen sich auch alle Erwachsenen einmalig gegen Keuchhusten schützen lassen, denn sie gelten zusammen mit älteren Kindern und Jugendlichen zu 70 Prozent als Hauptinfektionsquelle für Keuchhusten-Infektionen!

Die Grundimmunisierung der Babys erfolgt meist im Rahmen einer Sechsfach-Impfung ab dem vollendeten 2. Lebensmonat in vier Impfdurchgängen, die spätestens mit dem 14. Lebensmonat abgeschlossen sein sollten. Diese Impfung beinhaltet neben dem wichtigen Keuchhustenschutz auch den für Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung (Polio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B. Die STIKO strebt mit ihren Empfehlungen die so genannte Herdenimmunität an, d.h. je höher die Impfquote und damit die Immunität in der gesamten Bevölkerung sind, desto geringer ist die Gefahr, dass Infektionskrankheiten sich über Ungeimpfte ausbreiten können. Alle wichtigen Informationen über Keuchhusten & Co. Kann man auch im Internet nachlesen unter www.gesundes-kind.de oder www.kinderaerzte-im-netz.de.

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Keuchhusten – vermeidbare Qual für Kinder

München, 04. Januar 2011 – Keuchhusten scheint heute fast in Vergessenheit geraten zu sein. Doch treten immer wieder Krankheitsfälle auf, die gerade bei Säuglingen sehr gefährlich verlaufen können. Die Erkrankung wird von Bakterien (Bordetella pertussis) verursacht. Übertragen werden die Krankheitserreger über Tröpfcheninfektionen, also durch Husten, Niesen und Sprechen. Nach der Ansteckung dauert es sieben bis 20 Tage, bevor sich die ersten Krankheitszeichen zeigen, erläutert jameda Gesundheitsredakteurin Dr. Iris Hinneburg.

Langanhaltende Erkrankung
Typisch für Keuchhusten ist der lange Krankheitsprozess. Nach einer ersten Phase mit unspezifischen Symptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit kommt es in der zweiten Phase zu starken Hustenstößen, die in großer Zahl anfallsartig und typischerweise nachts auftreten. Sie sind teilweise so heftig, dass es sogar zu Leisten- oder Rippenbrüchen kommen kann. Häufig würgen die Kinder dabei auch zähen Schleim hervor, der Erbrechen auslöst. Dieses Stadium dauert in der Regel vier bis sechs Wochen. Betroffene leiden auch im Anschluss an die akute Phase häufig noch zwei Monate lang unter Husten, denn die Beschwerden klingen nur allmählich ab.

Nur wenige Therapieoptionen
Bei Keuchhusten ist eine kausale Therapie kaum möglich. Antibiotika können in der Anfangsphase zwar das Ansteckungsrisiko senken, beeinflussen die Dauer und die Heftigkeit der Hustenattacken aber nicht wesentlich. Auch eine symptomatische Therapie ist schwierig, da die üblichen Hustensäfte meist nicht helfen. Bei sehr zähem Schleim verordnet der Kinderarzt Schleimlöser, bei Bedarf auch Mittel, die die Krämpfe in den Atemwegen lindern können.

Komplikationen möglich
Bei Jugendlichen und Erwachsenen kommt es bei einer Keuchhusten-Infektion vor allem zu langanhaltendem Husten. Gefährlich für Säuglinge ist ein lebensbedrohlicher Atemstillstand, der durch die Hustenanfälle ausgelöst werden kann. Bei ihnen können auch weitere Komplikationen wie Lungenentzündung und Mittelohrentzündung auftreten. Für jeden tausendsten Patienten, der sich mit Keuchhusten ansteckt, endet die Erkrankung tödlich. Besonders gefährdet sind Säuglinge im ersten halben Jahr.

Besser vorbeugen
Eine Keuchhusten-Erkrankung lässt sich durch Impfung vorbeugen. Der Sechsfach-Impfstoff, den Säuglinge ab der 8. Woche bekommen können, enthält eine Komponente, die vor Keuchhusten schützt. Die Grundimmunisierung ist mit vier Impfungen erreicht. Allerdings ist eine Auffrischung jeweils im Alter von fünf bis sechs Jahren sowie zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr erforderlich.

Um auch ungeimpfte Säuglinge zu schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission, dass auch Erwachsene sich einmalig gegen Keuchhusten impfen lassen sollten. Da es zur Zeit keinen einzelnen Pertussis-Impfstoff auf dem Markt gibt, sollte die nächste Impfung, die gegen Tetanus und Diphtherie fällig ist, als Kombinationsimpfung Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten verabreicht werden. Das gilt besonders für Frauen mit Kinderwunsch sowie Menschen mit engen Kontakten zu Neugeborenen und Säuglingen, die in den letzten 10 Jahren nicht gegen Keuchhusten geimpft wurden.

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