Tag Archives: KiGGS-Studie

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Die Folgen von Bewegungsmangel bei Grundschulkindern

Bereits bei Grundschulkindern treten immer häufiger körperliche Probleme wie Haltungsauffälligkeiten, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Schwächen auf. Welche Gründe es dafür gibt und wie nicht nur Eltern sondern auch Lehrer und Sozialarbeiter dagegen vorgehen können, bespricht Andre Wiebe in seinem Buch Wie wichtig ist Bewegung für Grundschulkinder? Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung und das Wohlbefinden im digitalen Medienzeitalter. Es ist im Januar 2019 bei Studylab erschienen.

Laut der World-Health-Organisation (WHO) sollten Kinder täglich mindestens 60 Minuten sportlich aktiv sein. Ein Wert, der im digitalen Zeitalter längst nicht mehr realistisch ist. Denn laut einer Studie erreicht nur ein Bruchteil der Kinder in Deutschland dieses empfohlene Mindestmaß an Bewegung. Inwiefern sich das auf das Wohlbefinden und die Gesundheit auswirkt und welche Rolle dabei die Mediennutzung spielt, beleuchtet der Autor Andre Wiebe in Wie wichtig ist Bewegung für Grundschulkinder?. Er gibt außerdem wichtige Handlungsimpulse für die Soziale Arbeit mit Grundschulkindern.

Wie findet Bewegung zurück in den Alltag?

Bewegung ist ein kindliches Grundbedürfnis und spielt für die Entwicklung eine entscheidende Rolle. Ein Mangel an Bewegung im Kindesalter wirkt sich nicht nur auf die körperliche Verfassung, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten aus. Dennoch weisen erschreckend viele Kinder in Deutschland einen Bewegungsmangel auf. Gleichzeitig ist ein deutlicher Anstieg der Mediennutzung bei Kindern zu beobachten, denn Smartphones und Fernseher sind heutzutage in nahezu jedem Haushalt zu finden. Dass sich diese Entwicklungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken, ist schon länger bekannt. Doch wie können Familien und soziale Einrichtungen mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren? Wiebe hebt in „Wie wichtig ist Bewegung für Grundschulkinder?“ die Notwendigkeit neuer Präventionsmaßnahmen hervor und gibt praktische Handlungsimpulse für Eltern, Sozialarbeiter und Institutionen.

Das Buch ist im Januar 2019 bei Studylab erschienen (ISBN: 978-3-960-95431-6).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/442149

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Kindlicher Bewegungsmangel prägt das Leben

Sitzendes Hänschen wird träger Hans

Foto: Fotolia / steheap (No. 6076)

sup.- „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ heißt eine traditionelle pädagogische Regel. Sie gilt allerdings nicht nur für das Erlernen von Umgangsformen. Der gesamte Lebensstil von Erwachsenen wird maßgeblich im Kindesalter geprägt. Das Robert Koch-Institut unterstreicht mit der KiGGS-Studie, dass körperliche Aktivität im Kindesalter der beste Einstieg in ein vitales Leben ist. Bewegung wirkt unmittelbar positiv in der Wachstumsphase für die psychische wie auch physische Gesundheit. Das Herz wird gestärkt, die Knochendichte erhöht, die Kinder sind seltener übergewichtig und fühlen sich psychisch wohler. Das stärkt nicht nur langfristig die Gesundheit. Aktive Jugendliche werden in der Regel auch zu bewegungsfreudigen Erwachsenen. Wer als Jugendlicher dagegen die meiste Zeit still sitzend mit Videospielen verbringt, hat eine große Chance, zu einem trägen Erwachsenen mit entsprechend negativen Folgen für das Wohlbefinden zu werden.

Täglich mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität empfiehlt die WHO für Kinder und Jugendliche. Die Realität ist ernüchternd. Obwohl sogar fast 60 Prozent in einem Sportverein Mitglied sind, erreichen rund 72 Prozent der Kinder und Jugendlichen keine ausreichende körperliche Bewegung. Die intensive Mediennutzung vom Fernsehen über Internet bis zur Spielkonsole sorgt für lange Phasen der Inaktivität.

Die Förderung eines vitalen Lebensstils sollte wesentlicher Bestandteil von nationalen Public-Health-Maßnahmen sein. Die größte Verantwortung für ihren Nachwuchs tragen allerdings nach wie vor die Eltern, die mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Nachwuchs motivieren sollten. Da bereits im Vorschulalter die Hälfte der Kinder und sogar zwei Drittel der Kinder im Grundschulalter nicht ausreichend körperlich aktiv sind, muss die Förderung eines bewegungsintensiven Lebensstils sehr früh ansetzen. Im Internet gibt es zahlreiche Informationsangebote. Hilfe zum Thema Internet- und Computernutzung finden Erziehungsberechtigte beispielsweise unter www.computersuchthilfe.info. Wertvolle Tipps zur „Mobilmachung“ innerhalb der Familie bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Macht mangelnde Bildung dick?

Ärzte verschweigen die wahren Ursachen

Macht mangelnde Bildung dick?

Foto: Fotolia / ivolodina (No. 6072)

sup.- Die Ernährungsdiskussion kreist um die zentrale Frage, wie Übergewicht entsteht. Ist es der angeblich versteckte Zucker in Nahrungsmitteln? Sorgt die Limo für zusätzliche Pfunde? Brauchen wir Werbeverbote für Kinder oder Strafsteuern? Es gibt viele Angriffe, Forderungen und Skandalisierungen. Ein ernährungsphysiologischer Grundsatz kommt in der Diskussion allerdings nicht vor. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er durch einen bewegungsarmen Lebensstil verbraucht, lebt mit dem Risiko, übergewichtig zu werden. Mit dieser gesicherten Erkenntnis lassen sich jedoch weder Schlagzeilen machen noch Geld verdienen.

Eine neue Theorie haben jetzt die Verbände der Kinder- und Jugendmediziner aufgestellt. In ihrer Erklärung zum Schutz vor Übergewicht (www.bvkj.de) stehen so markante Sätze wie „Ein zentraler Risikofaktor ist der Bildungsstatus der Eltern.“ Noch eine Aussage: „Bildungsniveau, berufliche Stellung sowie das Haushaltseinkommen entscheiden also wesentlich über die Gesundheit des Kindes.“ Man zitiert in der Erklärung aus der nationalen Kinder- und Jugendgesundheitsuntersuchung des Robert Koch-Instituts (KiGGS) und nennt eine 4,1-fach höhere Adipositas-Häufigkeit für Jungen und ein 4,4-fach höheres Risiko für Mädchen aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. Geschickt verschwiegen wird dabei die kritische Bewertung des Bewegungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen in der KiGGS-Studie. Nach dieser Studie erreichen rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren nicht die körperliche Aktivität von mindestens 60 Minuten pro Tag. Anfang September 2018 veröffentlichte zudem die WHO eine Studie, die belegt, dass sich 25 Prozent der Erwachsenen weltweit zu wenig bewegen. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent.

Das Wort Bewegung kommt in der Erklärung der Mediziner nicht vor. Das ist verantwortungslos. Das Kind darf also ruhig vor der Playstation sitzen bleiben oder vom Sofa aus in sozialen Netzwerken unterwegs sein, weil angeblich der fehlende Bildungsabschluss der Eltern und das geringe Haushaltseinkommen die entscheidenden Risikofaktoren für die Zunahme des Körpervolumens sind. Mit ihrer Erklärung sind die Berufsverbände am 18. September 2018 sogar aus der Plattform Ernährung und Bewegung (PEB) ausgetreten. Dies ist ein Zusammenschluss von rund 100 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand und der Zivilgesellschaft, die sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Verantwortungsvolle Ärzte werden in ihrer Praxis aber auch künftig Eltern und deren Kindern bei den ersten Speckröllchen den Rat geben, nicht nur vor dem Bildschirm zu sitzen, sondern die Playstation gegen einen Fußball auszutauschen. Wer gemeinsam mit seinem Nachwuchs den Lebensstil insgesamt verbessern und die Familie mobil machen will, findet zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Mobilmachung in deutschen Familien

Gesellschaft leidet unter Bewegungsmangel

Mobilmachung in deutschen Familien

Foto: Fotolia / Robert Kneschke (No. 6056)

sup.- Die „Familienstudie 2018“ der AOK hat einen bedenklich ruhigen Lebenswandel der Eltern und damit auch ein besorgniserregendes Bewegungs-Defizit bei Kindern und Jugendlichen ermittelt. In jeder dritten Familie spielt Bewegung nur eine kleine oder sogar gar keine Rolle. Nur 28 Prozent der Eltern bringen die notwendige Zeit für Sport und Fitness auf. In diesem bewegungsarmen Lebensstil sieht die AOK auch den wesentlichen Grund für die Gewichtsprobleme. Von den Eltern sind 58 Prozent übergewichtig. Jens Martin Hoyer vom Vorstand des AOK Bundesverbandes stellt fest: „Unsere Gesellschaft leidet immer mehr an Übergewicht und Bewegungsmangel.“

Für die nachwachsende Generation sind die Eltern damit schlechte Vorbilder. Die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts bestätigt das. Rund 21 Prozent der Kinder von drei bis 17 Jahren haben zu viele Pfunde auf den Rippen. Zu dem bewegungsarmen Vorbild der Eltern kommt bei den Kindern zusätzlich noch der intensive Medienkonsum, der weitgehend sitzend praktiziert wird. Für Spielen oder Sport bleibt da wenig Zeit. Sogar die Vier- bis Sechsjährigen, eigentlich eine Altersspanne, in der Kinder ausgiebig toben sollten, nutzen Medien länger als die empfohlenen täglichen 30 Minuten. Wer gemeinsam mit seinem Nachwuchs den Lebensstil verbessern und die Familie mobil machen will, findet zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Das richtige Maß

Nationale Bewegungs-Empfehlungen

Das richtige Maß

Foto: Fotolia / Christian Schwier (No. 6051)

sup.- Wie viel Bewegung ist nötig, um gesundheitswirksame Effekte zu erzielen? Wie kann man Menschen dabei unterstützen, sich mehr zu bewegen? Wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Fragen liefert eine Forschergruppe des Departements für Sportwissenschaften und Sport an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Für die Aktivität, die einer gesunden körperlichen, psychosozialen und geistigen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dient, werden altersabhängige Richtwerte empfohlen. Säuglinge und Kleinkinder sollten sich so viel wie möglich bewegen und in ihrem natürlichen Bewegungsdrang möglichst nicht gehindert werden. Eine tägliche Bewegungszeit von 180 Minuten, die besser noch darüber liegen sollte, empfehlen die Forscher für Kinder im Kindergartenalter. Kinder ab dem Grundschulalter und Jugendliche sollen täglich eine Bewegungszeit von mindestens 90 Minuten in moderater bis hoher Intensität erreichen.

Hier gibt es großen Nachholbedarf. Nach der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts erreichen rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren nicht die körperliche Aktivität von mindestens 60 Minuten pro Tag. Es ist deshalb wichtig, körperliche Aktivität zu erhöhen und gleichzeitig sitzende Tätigkeiten zu reduzieren. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihre Kinder zu einem gesunden Lebensstil motivieren können, bieten Ratgeber-Portale im Internet wie www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Was Hänschen nicht lernt

Mit Kindern Lebensstil trainieren

Was Hänschen nicht lernt

Foto: Fotolia / Sunny studio (No. 6041)

sup.- Babyspeck ist süß, Erwachsene haben dagegen am Übergewicht schwer zu tragen. Babys und Kleinkinder dürfen durchaus ein bisschen pummelig sein. Das sieht nicht nur niedlich aus, sondern ist auch sinnvoll, um erste Kinderkrankheiten gut zu überstehen. Sobald der Nachwuchs aus dem Kleinkind-Alter heraus ist, sollte jedoch auf ein mögliches Übergewicht geachtet werden. Eltern, die ihr kleines Pummelchen dann immer noch süß finden, schaffen für ihr Kind eventuell ein Problem fürs Leben.

Eine Studie von niederländischen Forschern hat gezeigt, dass Eltern hier oft wenig selbstkritisch sind. Befragt wurden 800 Eltern von insgesamt 439 vier- bis fünfjährigen Kindern. Von diesen Kindern waren fünf Prozent übergewichtig und weitere vier Prozent sogar adipös. Die Eltern sollten das Gewicht ihrer Kinder beurteilen. Dabei zeigte sich, dass 75 Prozent der Eltern übergewichtiger Kinder ihren Nachwuchs als normalgewichtig einstuften. Und selbst bei den adipösen Kindern hielten 39 Prozent der Väter und 50 Prozent der Mütter das Gewicht für gut und problemlos.

Damit werden oft die Weichen für lebenslanges Übergewicht gestellt. Gewichtsprobleme bei Kindern und Jugendlichen sind beharrlich. Die meisten der übergewichtigen Kinder werden auch als Erwachsene zu viele Pfunde auf die Waage bringen. Die aktuelle KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts hat dies eindrucksvoll bestätigt. Hier wurden zwei- bis sechsjährige Kinder über einen Zeitraum von elf Jahren beobachtet. Die Mehrheit der Mädchen und Jungen ohne Übergewicht hatten auch als Jugendliche kein Gewichtsproblem. Von den Kindern mit Übergewicht behielten 24 Prozent ihr Übergewicht und 29 Prozent entwickelten sogar eine Adipositas. Das Fazit der Forscher: Es ist notwendig, der Entstehung von Gewichtsproblemen bereits im Kindergarten und auch im Schulalter vorzubeugen. Deshalb ist es wesentlich für die Gesundheit des Nachwuchses, zum einen auf eine ausgewogene Ernährung, zum anderen auf genügend Bewegung im Alltag zu achten. Auch dazu liefert die Studie besorgniserregende Zahlen. Rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen erreichen nicht die WHO-Empfehlung von mindestens 60 Minuten körperlicher Aktivität pro Tag. Ein ausbalancierter Lebensstil sollte deshalb dem Nachwuchs möglichst frühzeitig vermittelt werden. Tipps dazu bietet ein Internetportal wie www.komm-in-schwung.de Das Portal gibt Eltern wie Erziehern Anregungen, wie sie dem jeweiligen Alter des Nachwuchses entsprechende Bewegungseinheiten in den Alltag integrieren können.

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Vielen Kindern fehlt Bewegung

Inaktiver Lebensstil kann krank machen

sup.- Mindestens 60 Minuten körperliche Aktivität pro Tag: Das empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), um Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Ein vitaler Lebensstil schützt nicht nur vor Übergewicht bzw. vor Erkrankungen aufgrund mangelnder Bewegung und geringem Energieverbrauch. Er unterstützt auch die kognitiven Fähigkeiten und damit beispielsweise die schulischen Leistungen. Die aktuelle KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts meldet zu dieser Thematik allerdings alarmierende Zahlen: Rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen kommen nicht einmal auf die von der WHO geforderte tägliche Mindestdauer an Bewegung. Dies deckt sich mit der Beobachtung, dass noch immer viele Eltern einen bewegungsfreudigen Alltag ihrer Kinder zu wenig fordern und fördern. Hinweise, wie dies mit spielerischen Bewegungsübungen, so genannten Movies, leicht gelingen kann, bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Vielen Kindern fehlt Vitamin D

Mangel gefährdet Entwicklung

sup.- Fast zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben zu niedrige Werte an Vitamin D. Eine der Hauptursachen: Statt sich im Freien bei Sport oder Spiel zu bewegen und Sonne zu tanken, wird zu viel Zeit in geschlossenen Räumen vor Bildschirmmedien verbracht. Kein Wunder, dass in der aktuellen KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern bei den größten Stubenhockern auch der gravierendste Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde. Weil dieses Vitamin wichtig für den Aufbau der Knochen sowie für die Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems ist, gefährdet das bewegungslose Sitzen im Haus die Entwicklung und das Wachstum. Eltern sollten ihre Sprösslinge deshalb täglich zu mindestens einer Stunde körperlicher Aktivität motivieren. Anregungen dazu finden sie auf Internetportalen wie z. B. www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Die sitzende Generation

Der Nachwuchs macht Sorgen

Die sitzende Generation

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sup.- Kinder und Jugendliche in Deutschland führen ein zu geruhsames Leben. Rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren erreichen nicht die von der WHO empfohlene körperliche Aktivität von mindestens 60 Minuten pro Tag. Diese alarmierenden Zahlen sind vom Robert Koch-Institut im Rahmen der aktuellen KiGGS-Studie ( www.kiggs-studie.de) ermittelt worden.

Die Konsequenzen der mangelnden Bewegung geben Anlass zur Sorge. Körperliche Inaktivität und der damit geringe Energieverbrauch sind ernste Ursachen für die Herausbildung zahlreicher Krankheiten. Dagegen kann die Förderung körperlich-sportlicher Aktivitäten im Kindes- und Jugendalter, so die Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts, Übergewicht und sogar Aufmerksamkeitsstörungen vorbeugen sowie zu einer insgesamt gesunden Entwicklung der jungen Menschen beitragen. Die schulischen Leistungen werden durch die Stärkung kognitiver Fähigkeiten verbessert und auch eine wichtige Grundlage für ein besseres Bewegungsverhalten im späteren Erwachsenenalter wird gelegt. Ein vitaler Lebensstil ist damit die beste Voraussetzung für ein gesundes Leben.

Der hohe Stellenwert, den ein bewegungsfreudiger Alltag für ihren Nachwuchs hat, ist vielen Eltern nach wie vor wenig bewusst und wird deshalb auch zu wenig gefördert und gefordert. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihre Kinder zu einem gesunden Lebensstil motivieren können, bieten Ratgeber-Portale wie www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de Hier finden Interessierte auch spielerische Bewegungsübungen, so genannte Movies, mit denen die Beweglichkeit, Kraft und Koordination bei Kindern gestärkt werden können. Die Übungen sind von Dr. Axel Armbrecht, leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie (Eutin), entwickelt worden.

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Jede Menge Sitzenbleiber

Wie geht es dem Nachwuchs in Deutschland?

Jede Menge Sitzenbleiber

Foto: Supress (No. 6010)

sup.- Die wichtigsten Daten zu Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Heranwachsenden liefert seit Jahren die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts. Von 2014 bis 2017 sind über 10.000 Teilnehmer früherer Untersuchungen sowie in einer neuen Stichprobe mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche bis zu 17 Jahren befragt worden. Die positive Nachricht: Den meisten Kindern in Deutschland geht es gesundheitlich gut bis sehr gut. Und im Vergleich zur ersten KiGGS-Erhebung während der Jahre 2003 bis 2006 haben sich einige Faktoren positiv verändert. Zu den wichtigen Erkenntnissen der Studie zählt, dass der Anstieg von Übergewicht und Adipositas zum Stillstand gekommen ist. Der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher nimmt nicht mehr zu, sondern liegt seit zehn Jahren stabil auf einem allerdings immer noch zu hohen Niveau. Kinder aus sozial benachteiligten Familien sind dabei deutlich häufiger übergewichtig.

Die Erklärung für das gesundheitlich relevante Problem mit den Pfunden liefert die KiGGS-Studie mit dramatischen Zahlen. Regelmäßige Bewegung ist für Gesundheit, Wohlbefinden und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein ausschlaggebender Faktor. Für Heranwachsende werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 60 Minuten aktive Bewegungszeit pro Tag empfohlen. Diesen Wert schaffen nur 22,4 Prozent der Mädchen und 29,4 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren. Während die kleineren Kinder noch rennen und spielen, bleiben die Heranwachsenden Jugendlichen zunehmend vor dem Computer sitzen oder surfen durch die sozialen Netzwerke. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Bewegung kontinuierlich ab. Im Alter von 14 bis 17 Jahren schaffen nur knapp acht Prozent der Mädchen und 16 Prozent der Jungen eine Stunde Bewegung am Tag. Casting-Shows für Topmodels werden zwar gerne gesehen, aber die Mädchen tun am wenigsten für die gute Figur.

Die Autoren der Studie können mit den inzwischen über einen langen Zeitraum gewonnenen Vergleichszahlen eindrucksvoll belegen, dass dicke zwei- bis sechsjährige Kindergartenkinder diese Gewichtsprobleme als Jugendliche oft behalten. Kinder ohne Übergewicht haben dagegen auch als Erwachsene selten Probleme mit den Pfunden. Deshalb wird auf die Notwendigkeit einer frühen Vorbeugung hingewiesen. Für Eltern, die keinen Sitzenbleiber, sondern ein vitales Kind erziehen wollen, gibt es gute Ratgeberseiten im Internet. (www.familienaufstand.de, www.komm-in-schwung.de, www.kindergesundheit-info.de).

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