Tag Archives: Kinderkrankheiten

Pressemitteilungen

Mittelohrentzündung bei Kindern

Antibiotika nur in Ausnahmefällen geben

Die akute Mittelohrentzündung ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Babys und Kleinkindern. Jedes Jahr werden etwa 30 von 100 Kindern unter drei Jahren wegen einer Mittelohrentzündung ärztlich untersucht. Die Erkrankung kann zwar stark schmerzen, ist aber nicht unbedingt gefährlich und heilt meist in zwei bis drei Tagen von selbst wieder aus. Häufig genügt es, die Schmerzen zu lindern.

Eine Therapie mit Antibiotika ist in vielen Fällen nicht notwendig. Die akute Mittelohrentzündung tritt meist in Zusammenhang mit einer Erkältung, Halsentzündung oder Grippe auf. Besonders betroffen sind Babys und Kleinkinder, da die Verbindung zwischen Rachenraum und Mittelohr bei ihnen noch sehr kurz ist. Viren oder Bakterien führen zu Schwellungen im Rachenraum. Infolgedessen schwillt auch die Schleimhaut der Ohrtrompete und des Mittelohres an. Es kommt zu einem Sekretstau, der sich durch Schmerzen und Hörminderung bemerkbar machen kann. Vor allem kleine Kinder können ihre Schmerzen noch nicht richtig zuordnen. Sie klagen über Bauchweh, obwohl ihnen die Ohren wehtun, oder schütteln den Kopf und reiben die Ohren. Nach dem siebten Lebensjahr sind Mittelohrentzündungen seltener, weil sich die Ohrtrompete und das Immunsystem weiterentwickelt haben. Frühzeitig zum Arzt gehen sollten Eltern allerdings immer mit Säuglingen bis zum Alter von sechs Monaten. Ein Arztbesuch ist auch ratsam, wenn das Kind hohes Fieber (ab 39 Grad Celsius) und ein starkes Krankheitsgefühl hat, das Immunsystem geschwächt ist oder wiederholt Mittelohrentzündungen aufgetreten sind bzw. das Ohr bereits operiert wurde.

Bei der körperlichen Untersuchung führt der Kinderarzt unter anderem eine Ohrenspiegelung durch, um das Trommelfell von außen zu beurteilen. Gemeinsam lässt sich dann besprechen, welche Form der Behandlung angebracht ist. Die schnelle Linderung der Ohrenschmerzen steht dabei im Mittelpunkt. Bessern sich die Beschwerden trotz Behandlung nicht oder treten Probleme wie Hörstörungen auf, ist ein erneuter Arztbesuch ratsam. Bei Fieber können Wadenwickel helfen. Dabei sollten Eltern jedoch darauf achten, dass die in Wasser getränkten und ausgewrungenen Wickel nur etwas kühler als die Körpertemperatur sind. Die Wickel kann man bis zu drei Mal erneuern, das Kind sollte dabei zugedeckt bleiben. Kindern schon beim Verdacht auf eine Mittelohrentzündung ein Antibiotikum zu geben, halten viele Mediziner und Wissenschaftler für problematisch. Dennoch gibt es eindeutige Empfehlungen für deren Einsatz wie zum Beispiel für Säuglinge unter sechs Monaten, bei eitrigem Ausfluss aus dem Ohr oder einer Entzündung beider Ohren bei Kindern unter zwei Jahren. Durch den häufigen Gebrauch dieser Medikamente lässt ihre Wirksamkeit nach, da die Bakterien Resistenzen bilden. Sind Antibiotika verordnet, dann sollten sie für den vom Arzt vorgesehenen Zeitraum eingenommen werden. Manchmal verbleibt nach einer akuten Mittelohrentzündung auch Flüssigkeit im Mittelohr, ein sogenannter Paukenerguss entsteht. Er kann zu Hörstörungen und einer verzögerten Sprachentwicklung führen. Komplikationen wie diese sind zwar selten, dennoch sollten Eltern das Hörvermögen ihrer Kinder nach der Erkrankung beobachten.

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Kinderkrankheiten Kinder bereits vor dem Kita-Eintritt schützen

Kita-Leiterin Monika Klix über Schutz im Alltag mit Kindern

Kinderkrankheiten  Kinder bereits vor dem Kita-Eintritt schützen

(Mynewsdesk) Kinderkrankheiten wie Masern oder Windpocken kommen weltweit vor und sind hochansteckend. Vor allem Kindergarten- und Schulkinder sind gefährdet, sich mit den Viren anzustecken. Am häufigsten erkranken laut Robert Koch-Institut* Kinder unter neun Jahren an Windpocken. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat gegen Kinderkrankheiten wie Masern und Windpocken zu impfen. Für den vollständigen Impfschutz sind zwei Impfdosen nötig. Gerade die Windpocken-Impfung wird aber nicht immer wahrgenommen. Im Interview erklärt Kita-Leiterin Monika Klix, warum Kleinkinder in Gemeinschaftseinrichtungen unbedingt vor einer Windpocken-Infektion geschützt werden sollten.

Frau Klix, Sie leiten nun seit 19 Jahren eine Kita. Wie hat sich die Zahl der Windpocken-Infektionen an Ihrer Einrichtung entwickelt?

Vor der Impfempfehlung durch die STIKO hatten wir viele Fälle von Windpocken in unserer Einrichtung. Ein krankes Kind konnte schnell einen Großteil der Gruppe anstecken. Häufig verbreiteten sich die Windpocken dann auch auf die größeren oder gar kleineren Geschwisterkinder, so dass es zu regelrechten Ausbrüchen kam. Mit Umsetzung der Impfempfehlung sind die Fälle deutlich zurückgegangen. In unserer Kita gibt es zum Glück eine hohe Durchimpfungsrate bei den Kindern und dadurch sehr wenige Windpocken-Ausbrüche. Darüber sind wir sehr froh. Ich weiß aber von anderen Einrichtungen, dass die Zahlen in den letzten zwei Jahren wieder ansteigen, weil Eltern die Erkrankung nicht ernst nehmen und nicht impfen.

Warum sind vor allem Kita-Kinder gefährdet?

Überall dort, wo sich viele Kinder auf relativ engem Raum aufhalten, lauern auch die typischen Krankheitserreger. Wie der Name schon sagt, werden die „Windpocken“ mit dem Wind übertragen, also sehr schnell beim Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen. Fast jeder Kontakt eines ungeschützten Kindes mit einem infizierten Kind führt zu einer Ansteckung. Dies ist unvermeidbar. Auch durch Spielzeug, auf denen Viren und Bakterien haften bleiben, können sich Kinder anstecken.

Seit 2015 müssen Eltern beim Kita-Eintritt der Kinder eine Impfberatung beim Arzt vorweisen. Wie funktioniert die Umsetzung in der Praxis?

Die Eltern müssen einen schriftlichen Nachweis über die Impfberatung vorzeigen. Dazu gibt es ein Formblatt beim Kinderarzt. Es gibt allerdings für Kitas bisher keine einheitliche Regelung für Eltern, die diese Impfberatung versäumt haben. Hier entscheidet jede Kita selbst über das weitere Verfahren. In unserer Kita lassen wir uns zusätzlich das Untersuchungsheft zeigen. Den Impfstatus der Kinder überprüfen wir nicht gesondert. Anders als bei unseren Mitarbeitern. Die müssen alle zur Sicherheit der Kinder über einen aktiven Schutz verfügen.

Der Nachweis der Impfberatung wurde ja kontrovers diskutiert. Wie stehen Sie dazu?

Grundsätzlich liegt mir als Leiterin einer Kita das Wohl der Kinder am Herzen. Da Impfungen zum Schutz aller Kinder beitragen und durch viele geimpfte Kinder Krankheitsausbrüche verhindert werden können, halte ich sie für wichtig. Als Kita-Leitung wünsche ich mir, dass alle Kinder die empfohlenen Impfungen haben. Für Eltern, die vor dem Eintritt des Kindes in eine Kita vielleicht aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit nicht alle Impfungen durchgeführt haben, halte ich eine verpflichtende Impfberatung für sinnvoll. Der Nachweis über eine Impfberatung sagt uns Mitarbeitern aber noch nicht, ob das Kind auch tatsächlich alle Impfungen erhalten hat. Da hoffen und vertrauen wir auf die Vernunft der Eltern.

Wie kann man die Kinder im Kita-Alltag noch schützen?

Da unsere Kinder gegen Infektionskrankheiten geimpft sind, hilft das, die Übertragung von Infektionskrankheiten in der Kita einzudämmen. Wir gehen außerdem mit den Kleinen regelmäßig nach draußen und lüften unsere Räumlichkeiten gut durch. Zudem ist es wichtig, auf Hygiene bei den Spielsachen und in den Waschräumen zu achten.

Worauf sollten Eltern vor Kita-Eintritt achten?

Besonders Eltern von jungen Kindern sollten sich frühzeitig von ihrem Arzt über verfügbare Schutzmöglichkeiten informieren. Bei Kleinkindern muss sich das Immunsystem noch aufbauen. Sie sind daher besonders anfällig für Krankheiten. Daher sollten Eltern die zeitgerechten Impftermine gut im Blick haben. Viele Eltern wollen ihre Kinder impfen lassen, versäumen aber Termine oder wollen nicht impfen lassen, beispielsweise weil das Kind gerade krank ist. Impftermine sollten unbedingt nachgeholt werden. Nur so sind die Kleinen bestens für die Kita vorbereitet.

Quelle:
* Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2016:
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Jahrbuch/Jahrbuch_2016.pdf?__blob=publicationFile

DE/PRIT/0028/17a; 11/17

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=== Kita-Leiterin Frau Klix (Bild) ===

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GlaxoSmithKline eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir wellcome für das Abenteuer Familie, den Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V. und Plan International. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten OrangeDay frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen Rat und Hilfe

Ratgeberbuch AUTISMUS

Autismus verstehen. Ein Ratgeber für Hilfesuchende.

 

Autismus wird in Deutschland oft erst im Alter von drei bis sechs Jahren gestellt und bei „Asperger“ noch viel später. Viele Kinder scheinen bis zum ersten oder zweiten Lebensjahr eine normale Entwicklung zu durchlaufen.

 

Die meisten Eltern von Kindern mit Autismus spüren schon früh, dass etwas mit ihrem Kind nicht stimmt. Sie finden aber selten das richtige Gehör bei Ärzten. Es vergehen oft viele wertvolle Jahre bis zur richtigen Diagnosestellung.

Eine reine Autismus-Diagnose bringt dem Kind nichts. Wichtig ist auch eine Überprüfung der Intelligenz, der Sprachentwicklung und Motorik.

Viele Eltern sind am Anfang sehr geschockt. Das ist auch ganz verständlich, schließlich handelt es sich um eine lebenslange Diagnose.

Die Diagnose von Autismus wird wahrscheinlich nicht innerhalb nur eines Untersuchungstermins erfolgen, besonders nicht, wenn das Kind noch im Babyalter ist.

 

Zum Beispiel brabbeln gesunde Säuglinge vor sich hin, dagegen zeigen autistische Säuglinge oft keine Ansätze von sprachlicher Äußerung. Sie zeigen auch nur sehr selten mit dem Finger irgendwohin oder strecken die Arme nach den Eltern aus.

 

Kinder mit Autismus haben in der Regel Schwierigkeiten in der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Die „nonverbale Kommunikation“ beschreibt alle Formen der Kommunikation, die sich nicht auf eine sprachliche Informationsvermittlung stützen.

Die Wirkung dieser Kommunikation (Mimik, Gestik und Körpersprache) wird oftmals unterschätzt, obwohl nonverbale Kommunikation mit über 90% ein wesentlicher, erfolgsabhängiger Bestandteil unseres täglichen Lebens ist.

 

  • Autismus verstehen: Ratgeber für Hilfesuchende

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand (29. April 2015)

Sprache: Deutsch – (€ 3,99)

ISBN-10: 3734790212 und ISBN-13: 978-3734790218

Dieses Buch gibt es als Printbuch und auch als elektronisches Buch überall im Handel – weltweit auch in den USA und Kanada.

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Pressemitteilungen

Shary Reeves im Interview

über ihr Engagement als Kampagnenbotschafterin für MENINGITIS BEWEGT.

Shary Reeves im Interview

(Mynewsdesk) Seit November 2016 ist sie Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. – eine Initiative zur Aufklärung über Meningokokken. Bekannt wurde Shary Reeves vor allem als Moderatorin der WDR-Sendung Wissen macht Ah!. Kinder liegen ihr besonders am Herzen und für ihr Engagement wurde Shary Reeves 2016 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Interview erzählt sie uns mehr über ihre Arbeit als Kampagnenbotschafterin und warum sie Aufklärung über Meningokokken für so wichtig erachtet.

Shary, was sind Meningokokken und wie gefährlich können sie werden?
Sehr gefährlich. Meningokokken sind Bakterien, die im Falle einer Infektion zu einer Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Sepsis (Blutvergiftung) führen können. Eine Ansteckung kommt zwar in Deutschland selten vor (2016 waren es 336 Fälle) (1), aber eine Infektion kann sich im Körper schnell ausbreiten und manchmal innerhalb weniger Stunden sogar tödlich enden. (2) Jede Minute zählt – daher sollten Eltern die Symptome früh erkennen.

Also betrifft eine Infektion hauptsächlich Kinder?
Genau, am häufigsten sind Säuglinge und Kleinkinder in den ersten beiden Lebensjahren betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. (3)

Warum setzt Du Dich als Botschafterin für die Kampagne MENINGITIS BEWEGT. ein?
Vor dem Start der Kampagne hatte ich zwar schon mal etwas über Meningokokken gehört, wusste aber – wie vermutlich die meisten – eigentlich kaum etwas darüber. Es ist daher so unglaublich wichtig, junge und werdende Eltern auf dieses Thema aufmerksam zu machen und aufzuklären. Dazu möchte ich mit meinem Engagement beitragen.

Kennst Du selbst Betroffene im Bekanntenkreis?
In meinem eigenen Bekanntenkreis zum Glück nicht. Aber nach einem unserer Eltern-Info-Events traf ich an einer Bushaltestelle eine Frau, die mich aus dem Fernsehen kannte und ansprach. Ich erzählte ihr dann auch von unserer Kampagne. Erstaunlicherweise berichtete sie, selbst als Kind an Meningokokken erkrankt gewesen zu sein. Daher fände sie es super, dass es jetzt mehr Aufklärung, u.a. zu Schutzmöglichkeiten, gibt und ich mich dafür einsetze.
Auch in unserer MENINGITIS BEWEGT. Facebook-Community sind einige Menschen dabei, die ihre Kinder durch eine Meningokokken-Erkrankung verloren haben oder selbst betroffen waren. Viele begrüßen es sehr, dass es endlich mehr Aufklärung zu diesem Thema gibt.

Was erhoffst Du Dir durch diese Kampagne?
Ich wünsche mir, dass jeder da draußen zum Botschafter wird und mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten über dieses wichtige Thema spricht. Eltern und auch Großeltern sollen die Kinderärzte auf Meningokokken und Schutzmöglichkeiten ansprechen oder sich weitere Informationen holen – denn es gibt verschiedene Serogruppen und gegen alle in Deutschland vorkommenden sind Impfstoffe verfügbar.

Bietet Ihr auch eine Plattform für weitere Informationen an?
Auf unserer Kampagnenseite www.meningitis-bewegt.de kann sich jeder Interessierte alle wichtigen Informationen zu Ansteckungswegen, Symptomen und Schutzmöglichkeiten holen. Diese sind leicht verständlich mit ansprechenden Videos und Abbildungen aufbereitet. Aktuelles posten wir auf Facebook.

Quellen:
1 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 03/2017, DOI 10.17886/EpiBull-2017-003.
2 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Erregersteckbrief Meningokokken: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/ (Stand: 06/2017).
3 http://www.medizinfo.de/kinder/entwicklung/immunsystem.htm (Stand: 06/2017).

DE/BEX/0036/17f; 06/2017

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=== Shary Reeves setzt sich als Kampagnen-Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. ein. (Bild) ===

Shary Reeves setzt sich als Kampagnen-Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. ein.

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Bücher/Zeitschriften Familie/Kinder Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe Wissenschaft/Forschung

Schwierigkeiten in der Kommunikation

Autismus wird in Deutschland oft erst im Alter von drei bis sechs Jahren gestellt und bei „Asperger“ noch viel später. Viele Kinder scheinen bis zum ersten oder zweiten Lebensjahr eine normale Entwicklung zu durchlaufen.

 

Die meisten Eltern von Kindern mit Autismus spüren schon früh, dass etwas mit ihrem Kind nicht stimmt. Sie finden aber selten das richtige Gehör bei Ärzten. Es vergehen oft viele wertvolle Jahre bis zur richtigen Diagnosestellung.

Eine reine Autismus-Diagnose bringt dem Kind nichts. Wichtig ist auch eine Überprüfung der Intelligenz, der Sprachentwicklung und Motorik.

Viele Eltern sind am Anfang sehr geschockt. Das ist auch ganz verständlich, schließlich handelt es sich um eine lebenslange Diagnose.

Die Diagnose von Autismus wird wahrscheinlich nicht innerhalb nur eines Untersuchungstermins erfolgen, besonders nicht, wenn das Kind noch im Babyalter ist.

 

Zum Beispiel brabbeln gesunde Säuglinge vor sich hin, dagegen zeigen autistische Säuglinge oft keine Ansätze von sprachlicher Äußerung. Sie zeigen auch nur sehr selten mit dem Finger irgendwohin oder strecken die Arme nach den Eltern aus.

 

Kinder mit Autismus haben in der Regel Schwierigkeiten in der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Die „nonverbale Kommunikation“ beschreibt alle Formen der Kommunikation, die sich nicht auf eine sprachliche Informationsvermittlung stützen.

Die Wirkung dieser Kommunikation (Mimik, Gestik und Körpersprache) wird oftmals unterschätzt, obwohl nonverbale Kommunikation mit über 90% ein wesentlicher, erfolgsabhängiger Bestandteil unseres täglichen Lebens ist.

 

  • Autismus verstehen: Ratgeber für Hilfesuchende

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand (29. April 2015)

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ISBN-10: 3734790212 und ISBN-13: 978-3734790218

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Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe

PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG

In der Diagnostik ist es wichtig, dass zwischen Asperger-Syndrom und den sogenannten schizoiden und schizotypen Persönlichkeitsstörungen unterschieden und abgegrenzt werden muss.

 

Beide Persönlichkeitsstörungen als auch das Asperger-Syndrom zeigen sich ähnlich.

Der Asperger lässt sich vor allem durch seine Spezialinteressen und Neigung zu stereotypem Verhalten beschreiben.

Dagegen der schizoide Störungs-Typus in einer kurzen phänomenologischen Beschreibung. Das sind: Lineare Emotionalität oder Verflachung von Gefühlen und dem Mangel, Freude zu empfinden oder zu zeigen.

Ein gefühlsmäßiges und ständiges Distanzierungsverhalten ist bei einer schizoiden Persönlichkeitsstörung an der Tagesordnung.

Bei der schizotypischen Persönlichkeitsstörung kommt das gezeigte Verhalten eher als skurril herüber.

 

Ein Mensch mit Asperger-Symptomatik hat weder tief misstrauische Phantasien noch paranoide Züge. Er fühlt sich auch NIE kontrolliert, beobachtet oder verfolgt, sowie es der schizotypisch gestörte Mensch empfindet.

Asperger-Betroffene können sich durch die ständige Unterstützung ihrer Eltern/Erzieher und später ihre Beziehungspartner zu einem emotional empfindsamen und spontanen Wesen entwickeln.

Der Autismus hat viele Gesichter, wer sich nicht mit diesem Thema auseinander setzt, kann es kaum glauben, dass es Autisten gibt, die auf den ersten Blick völlig normal wirken.

Autismus gehört zu den schwersten psychischen Störungen, dessen Symptome ebenso das Jugend- und Erwachsenenalter betreffen. Nach heutigem Erkenntnisstand werden mit autistischen Störungen vielschichtige Phänomene beschrieben, welche von Geburt an vorliegen oder in den ersten Lebensjahren auftreten und fortbestehen.

Autisten können nur selten eine Beziehung zu ihrer Umwelt aufbauen.

Manche Autisten haben eine geistige Behinderung oder erreichen eine normale Intelligenz.

Es gibt auch überdurchschnittlich intelligente Autisten. Diese haben eine sogenannte Inselbegabung.

Nicht jede Verzögerung der Entwicklung muss gleich die Diagnose Autismus bedeuten, es sind verschiedene Untersuchungen notwendig. Und darüber hinaus sind autistische Störungen bei jedem Kind unterschiedlich stark ausgeprägt.

 

  • Autismus verstehen: Ratgeber für Hilfesuchende

Autorin: Jutta Schütz

Taschenbuch: 56 Seiten

Verlag: Books on Demand (29. April 2015)

Sprache: Deutsch; (€ 3,99)

ISBN-10: 3734790212 UND ISBN-13: 978-3734790218

 

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Experteninterview Meningokokken

Dr. Michael Horn über Symptome und Schutz

Experteninterview Meningokokken

(Mynewsdesk) Jährlich erkranken rund 300 bis 400 Menschen in Deutschland an Meningokokken. Eine Infektion kann zu einer Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung führen. Dr. Michael Horn, Kinder- und Jugendarzt aus Berchtesgaden, beantwortet Fragen zum Thema.

Herr Dr. Horn, was genau sind Meningokokken eigentlich?
Meningokokken sind Bakterien. Weltweit gibt es zwölf Bakterienstämme, sogenannte Serogruppen. Bei uns in Deutschland sind davon fünf vertreten. Die Erreger siedeln sich beim Menschen im Nasen-Rachen-Raum an. Jeder Zehnte ist Träger der Bakterien, bemerkt aber nicht einmal etwas davon, da sie keine Symptome auslösen (1). Durch Husten, Niesen oder Küssen können die Meningokokken leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden (2).

Kann ein Erwachsener ein Kind unbemerkt mit Meningokokken anstecken?
Ja, das ist möglich. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind gefährdet, sich mit Meningokokken zu infizieren. Ihr Immunsystem ist bis zum dritten Lebensjahr noch nicht vollständig ausgereift, so dass sie Krankheitserreger wie diese nicht alleine ausschalten können.

Welche Symptome entwickeln Betroffene bei einer Infektion mit Meningokokken?
Problematisch ist, dass die Symptome oft unspezifisch sind und einer Grippe ähneln. Typische Anzeichen können Fieber, Erbrechen, Krämpfe, Reizbarkeit oder Schläfrigkeit sein. Manchmal lässt sich auch eine unnatürliche Hautfarbe beobachten und bei Säuglingen kann die Fontanelle vorgewölbt sein. Bei Kleinkindern zeigt sich oft eine Nackensteifigkeit, die bei Säuglingen fehlen kann. In schweren Fällen kann es durch Störungen der Blutgerinnung zu punktförmigen oder flächigen Einblutungen auf der Haut und den Schleimhäuten kommen (2).

Wie können Eltern ihre Kinder gegen Meningokokken schützen?
Den besten Schutz gegen eine Meningokokken-Infektion stellt eine zeitgerechte Impfung dar. Gegen alle in Deutschland auftretenden Serogruppen gibt es verfügbare Impfstoffe. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen die Serogruppe C für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat. Personen mit eingeschränkter Immunfunktion (z.B. nach einer Milzentfernung) oder mit engem Kontakt zu einem an Meningokokken Erkrankten empfiehlt die STIKO zusätzlich eine Impfung gegen die Serogruppe B. Für die anderen Serogruppen empfiehlt die STIKO eine Impfung bei gesundheitlicher Gefährdung oder bei Reisen in Risikogebiete (1).

Was sollten Eltern tun, wenn sie bei ihren Kindern einen Verdacht auf eine Infektion haben?
Beim ersten Verdacht sollten Eltern mit ihrem Kind sofort ein Krankenhaus aufsuchen, damit eine Therapie mit speziellen Antibiotika eingeleitet werden kann (2). Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto besser. Denn bei einer Meningokokken-Infektion zählt wirklich jede Minute!

Referenzen
1 RKI-Ratgeber für Ärzte „Meningokokken-Erkrankungen“, Februar 2017.
2 BZgA-Erregersteckbrief „Meningokokken“, Februar 2017.

DE/BEX/0009/17a; 02/2017

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=== Welt-Meningitis-Tag_02_Romolo Tavani_Fotolia (Bild) ===

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Windpocken auf dem Vormarsch Impfung kann Ausbruch vermeiden!

Windpocken auf dem Vormarsch  Impfung kann Ausbruch vermeiden!

(Mynewsdesk) München, September 2016 – Windpocken (Varizellen) gehören zu den häufigsten impfpräventablen Kinderkrankheiten. Frühling und Winter gelten als typische Windpockenzeit. Allein in Deutschland wurden in diesem Jahr bisher über 20.000 Windpockenerkrankungen gemeldet.1
Im Jahr 2015 waren es insgesamt in Deutschland 23.081 gemeldete Fälle.2

Ziel der durchgängigen Impfraten noch nicht erreicht

Seit 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung im Kleinkindalter. Ziel hierbei ist es, die Anzahl der Personen, die mit Komplikationen im Krankenhaus behandelt werden müssen, zu reduzieren sowie z. B. Schwangere und ältere Menschen zu schützen. Vor der allgemeinen Impfempfehlung lag die Zahl der jährlich gemeldeten Fälle bei 750.000 – dies entsprach einem Prozent der deutschen Bevölkerung und damit in etwa der Geburtenrate. Durch die Impfungen von Kleinkindern konnte diese Rate um 84 Prozent reduziert werden. Die Anzahl derjenigen, die mit Komplikationen als Folge einer Windpockeninfektion im Krankenhaus behandelt werden mussten, wurde ebenfalls um 93 Prozent verringert. Dennoch ist das Ziel einer durchgängig hohen Impfrate nicht erreicht: etwa ein Viertel der Kinder, die seit 2004 geboren wurden, sind ungeimpft.3

Windpocken sind hochansteckend

Windpocken werden durch Varizella-Zoster-Viren vor allem durch „Tröpfcheninfektion“ übertragen: Beim Atmen, Husten, Niesen gelangen sie von Mensch zu Mensch. Sie können dabei mehrere Meter durch den „Wind“ zurückzulegen – wie der Name sagt. Es reicht bereits aus, sich mit einer infizierten Person im selben Raum aufzuhalten. Eine weitere Ansteckungsmöglichkeit ist die „Schmierinfektion“ durch den virushaltigen Bläscheninhalt oder die Krusten. Die Viren können tagelang auch außerhalb des Körpers ansteckend bleiben. Wer die Krankheit hat, ist ein bis zwei Tage vor Ausbruch des Hautausschlags und bis zu sieben Tage nach Abklingen der Symptome infektiös.

Symptome sind Fieber und juckende Bläschen

Nach Ansteckung dauert es in der Regel etwa zwei Wochen, bis die ersten Symptome auftreten. Die Erkrankung beginnt mit Fieber und einem juckenden Hautauschlag, der aus Papeln, Bläschen und Schorf besteht und verschiedene Entwicklungsstadien annimmt. Die Bläschen treten zunächst im Gesicht und am Rumpf auf und können dann schnell auf andere Körperregionen übergehen. Auch die Schleimhäute und die behaarte Kopfhaut können betroffen sein. Das Fieber und der Ausschlag halten etwa drei bis fünf Tage an.

Hauptsächlich verbreitet unter Kindergarten- und Schulkindern

Windpocken gelten als typische Kinderkrankheit, da sie vermehrt im Kindesalter auftreten. Sie sind weltweit verbreitet und in Deutschland unter den Infektionskrankheiten im Kindesalter, die prinzipiell durch Impfung vermeidbar sind, am stärksten vertreten. Um Ansteckungen zu vermeiden, sollte vor der Entscheidung, das Kind wieder in Schule oder Kita gehen zu lassen, der Hausarzt hinzugezogen werden.

Erhöhte Komplikationsgefahr bei Erwachsenen, insbesondere Schwangeren

Neben Kindern sind auch Jugendliche und Erwachsene von einer möglichen Ansteckung betroffen. Bei 20 Prozent aller Erwachsenen können die Windpocken zu einer schwerwiegenden Komplikation, der Varizellen-Pneumonie, führen. Bei Neugeborenen unter 14 Tagen besteht eine Letalitätsrate von 30 Prozent. Bei Föten, die sich über die Mutter infizieren, kann die Krankheit zu Fehlbildungen führen. Durch eine 90-prozentige Ansteckungsrate nach Virus-Kontakt wird deutlich, wie wichtig ein Herdenschutz durch Impfung der Hauptüberträger (Kleinkinder) für den Schutz anderer gefährdeter Menschen ist.

Windpockeninfektion mit Folgen: Mögliche Wiederkehr als Gürtelrose

Oft zieht auch eine überstandene Windpockeninfektion unerwünschte Folgen nach sich. Das Varizella-Zoster-Virus verbleibt im Körper und nistet sich in den Nervenzellen ein. Bei einem geschwächten Immunsystem oder unter Stress können diese Viren wieder aktiv werden und eine oft sehr schmerzhafte Gürtelrose (Herpes Zoster) verursachen. Die STIKO geht davon aus, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung einmal im Leben an Herpes Zoster erkranken.4

Schutzmöglichkeiten vor Windpocken: Impfung im Kleinkindalter empfohlen

Den einzigen Schutz vor einer Infektion mit Windpocken bietet die Impfung, die für alle Kinder und Jugendliche empfohlen wird. Die Windpocken-Impfung kann mit einem Einzel-Impfstoff oder als Kombinationsimpfung zusammen mit Masern, Mumps und Röteln erfolgen. Die erste Impfdosis des Lebendimpfstoffes wird in der Regel zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat verabreicht, also um den ersten Geburtstag. Die zweite Impfdosis im Alter von 15 bis 23 Monaten5 nicht zu vergessen ist besonders wichtig, denn nachdem zunächst nur eine Impfdosis gegen Windpocken von der STIKO empfohlen wurde, kam es vermehrt zu Durchbruchserkrankungen. 2009 erfolgte dann die Empfehlung einer zweiten Impfdosis nach dem Vorbild der USA. Wie eine aktuelle Studie zeigt, können durch die zweite Impfung die meisten Erkrankungsfälle und fast alle schweren Verläufe vermieden werden.6 Nach der ersten Impfung beträgt die Schutzrate gegen Windpocken etwa 80 Prozent. Die zweite Impfdosis erhöht die Immunität dann auf fast 100 Prozent. Das Kind entwickelt also vergleichbar viele Antikörper wie nach einer natürlichen Infektion.7

1 Epidemiologisches Bulletin Nr.44, 07. November 2016 (Datenstand: 02. November 2016).

2 Epidemiologisches Bulletin Nr. 3, 25 Januar 2016 (Datenstand 20. Januar 2016).

3 Bundesgesundheitsblatt 2013, 56:1313-1320, DOI 10.1007/s00103-013-1789-z ©Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013.

4 https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/windpocken.

5https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html.

6 Kinderärztliche Praxis Monitor (04/2015): „Immunisierung gegen Varizellen: Bitte immer zweimal impfen“, Verlag Kirchheim + Co GmbH, Mainz, S. 215f.

7 https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/windpocken.

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=== Windpocken sind hochansteckend und kein Kinderspiel. (Bild) ===

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Experteninterview: Windpocken eine hochansteckende Krankheit

Experteninterview: Windpocken  eine hochansteckende Krankheit

(Mynewsdesk) Windpocken sind eine hochansteckende Infektionskrankheit, die vor allem bei Kindern vorkommt. Nicht selten werden die Windpocken verharmlost, obwohl auch hier schwere Verläufe vorkommen. In der Zeit vor der allgemeinen Impfempfehlung im Jahr 2004 gab es pro Jahr etwa 750.000 Erkrankungen. Davon bekamen etwa 40.000 Kinder Mittelohr- oder Lungenentzündungen, Bronchitis oder sogar neurologische Komplikationen, wie Entzündung des Klein- oder Großhirns. Im späteren Alter können dieselben Windpocken-Viren, die im Rückenmark überdauern, sogar eine schmerzhafte Gürtelrose auslösen. Im Jahr 2015 erkrankten immer noch über 23.000 Menschen an den Windpocken – und das trotz Impfempfehlung!
Dr. Stephan von Landwüst, Kinderarzt, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema:

Welche Symptome machen sich im Falle einer Ansteckung bemerkbar und wie sieht der typische Krankheitsverlauf aus?
„Die Inkubationszeit der Windpocken, auch Varizellen genannt, beträgt ca. 8 bis 28 Tage. Ganz wichtig zu wissen ist, dass eine Ansteckungsgefahr nicht erst ab dem Ausbruch der Erkrankung, sondern bereits etwa zwei Tage zuvor besteht. Charakteristisch für die Windpocken ist ein rötlicher, stark juckender Hautausschlag, der sich meist vom Gesicht oder Rumpf aus auf den ganzen Körper verteilt. Oft ergeben sie dabei das Bild eines „Sternenhimmels“. Die roten Bläschen sind mit einer hoch ansteckenden Flüssigkeit gefüllt. Meist wird der Hautausschlag zusätzlich von Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen begleitet. Wenn man sich einmal mit Windpocken angesteckt hat, dauert es meist 5 bis 10 Tage, bis die Bläschen verkrustet sind und die Ansteckungsgefahr vorüber ist.“

Welche möglichen Ansteckungswege gibt es?
„Die Windpocken sind äußerst ansteckend. Hauptsächlich werden sie durch Tröpfcheninfektion, d.h. beim Atmen, Niesen oder Husten, übertragen. Es reicht bereits aus, sich mit einer infizierten Person in einem Raum aufzuhalten. Fast jede ungeschützte Person, die Kontakt mit einem Erkrankten hat, steckt sich mit Windpocken an. Über den Luftweg können die Viren mehrere Meter zurücklegen. Ein weiterer Übertragungsweg ist die Schmierinfektion durch den virushaltigen Bläscheninhalt. Durch das Aufkratzen werden die Viren über die Hände, aber auch über verunreinigte Gegenstände wie Türklinken weitergegeben.“

Wie kann man sich vor einer Erkrankung schützen?
„Personen, die noch nicht an Windpocken erkrankt oder gegen sie geimpft sind, stecken sich beim Kontakt mit einem erkrankten Menschen fast immer an. Die wichtigste Schutzmaßnahme ist daher eine frühe Impfung. Seit August 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für alle Kinder die Windpocken-Impfung. Die 1. Dosis der Impfung wird in der Regel ab dem vollendeten 11. Lebensmonat durchgeführt. Die 2. Impfdosis sollte im Alter von 15 bis 23 Monaten erfolgen und einen Mindestabstand von 4 bis 6 Wochen zur ersten Impfung haben. In besonderen Fällen kann die Impfung sogar schon ab dem vollendeten 9. Monat gegeben werden. Damit sollte man sich vor allem dann auseinandersetzen, wenn das Kind eine Kindereinrichtung besucht. Auch Jugendlichen und Frauen mit Kinderwunsch wird zu einer Impfung geraten, wenn sie die Krankheit noch nicht durchgemacht haben. Denn durch eine Windpockeninfektion kann es für das ungeborene Kind, je nach Schwangerschaftswoche, zu schweren Fehlbildungen kommen.“

Wie verhält man sich, wenn das Kind oder man selbst sich doch angesteckt hat?
„Bei Verdacht auf eine Windpockenerkrankung wendet man sich am besten gleich telefonisch an seinen Kinderarzt. Dieser gibt weitere Anweisungen, damit es im Wartezimmer nicht zu einer Ansteckung Anderer kommt. Denn der Kontakt mit Personen, die noch keine Windpocken hatten oder nicht geimpft sind, sollte vermieden werden. Ratsam ist es, das Aufkratzen der juckenden Bläschen zu unterlassen, da sie sich sonst bakteriell infizieren können und es häufig zur Narbenbildung kommt. Ein guter Tipp ist z. B. den Kindern die Fingernägel kurz zu schneiden.“

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Windpocken eine oft unterschätzte Kinderkrankheit

Windpocken  eine oft unterschätzte Kinderkrankheit

(Mynewsdesk) München, Mai 2016 – Windpocken, auch Varizellen genannt, gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Sie sind äußerst ansteckend und weltweit verbreitet. Wie hoch die Zahlen der Windpockenerkrankungen eigentlich sind, wissen wir erst seit Einführung der Meldepflicht in 2013.[1] Vergangenen Jahres gab es beispielsweise alleine in Deutschland über 23.000 gemeldete Fälle. Auch 2014 waren es mehr als 22.000. Im Vergleich dazu: 2015 infizierten sich knapp 2.500 Menschen hierzulande mit Masern und etwa 9.000 mit Keuchhusten.[2] Viele glauben immer noch, Windpocken seien eine harmlose Kinderkrankheit. Doch der Krankheitsverlauf ist nicht nur unangenehm, sondern auch mit möglichen Komplikationen verbunden – und könnte mit einer seit 2004 empfohlenen Impfung verhindert werden.

Symptome und Krankheitsverlauf
Die Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus übertragen. Die Inkubationszeit bei einer Erkrankung kann 8 bis 28 Tage betragen. Nach einer Ansteckung mit dem Virus dauert es in der Regel etwa 14 bis 16 Tage, bevor die ersten Symptome auftreten. In einem Zeitraum von 1 bis 2 Tagen vor dem Hautausschlag und 5 bis 7 Tage nach dem letzten Auftreten der Hautveränderungen ist man für andere ansteckend. Die Erkrankung beginnt mit Fieber und juckenden Bläschen, die verschiedene Entwicklungsstadien annehmen.

„Vom Winde verweht“
Windpockenviren werden hauptsächlich durch die sogenannte „Tröpfcheninfektion“ beim Atmen, Husten, Niesen oder während einer Unterhaltung von Mensch zu Mensch übertragen. Die Viren sind in der Lage, mehrere Meter durch den „Wind“ zurückzulegen – wie der Name bereits sagt. Es reicht bereits aus, sich mit einer infizierten Person in einem Raum aufzuhalten. Fast jede ungeschützte Person, die Kontakt mit einem Erkrankten hat, steckt sich mit Windpocken an. Zudem können die Varizella-Zoster-Viren tagelang auch außerhalb des Körpers ansteckend sein und sich beispielsweise an Türgriffe oder Wasserhähne haften und sich so übertragen. Eine weitere Ansteckungsmöglichkeit ist die „Schmierinfektion“ durch den virushaltigen Bläscheninhalt oder die Krusten. Durch das Aufkratzen können die Viren über die Hände weitergegeben werden und sich leicht auf Schleimhäute von Mund oder Nase übertragen.

Wer kann sich anstecken?
Als typische Kinderkrankheit treten Windpocken im frühen Kindesalter auf. Allerdings können sich auch Jugendliche und Erwachsene mit den Varizellen anstecken. Eine Übertragung während der Schwangerschaft auf den Fötus ist selten, aber möglich, wenn die Infektion zwischen der 5. und 24. Schwangerschaftswoche auftritt. Erkrankt die Mutter fünf Tage vor oder zwei Tage nach der Geburt, stellt dies ebenfalls eine mögliche Ansteckung für das Baby dar. Bereits Erkrankte sind in der Regel lebenslang gegen eine weitere Ansteckung mit Windpocken immun.[3]

Mögliche Folgen einer Infektion
Neugeborene, Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Patienten, deren Immunsystem unterdrückt ist – beispielsweise Krebs- oder Transplantationspatienten –aber auch sonst gesunde Kinder können schwere Krankheitsverläufe durchleben. Eine der häufigsten Folgen einer Windpockenerkrankung können „Sekundärinfektionen“ (auch „Superinfektionen“ genannt) sein. Dies kann beispielsweise durch das Aufkratzen der Hautbläschen entstehen, wenn Bakterien in die offenen Wunden gelangen. Weitere mögliche Folgen einer Windpockeninfektion sind Lungenentzündungen, Bronchitis oder sogar neurologische Komplikationen wie Entzündungen des Gehirns.

Schutzmöglichkeiten vor Windpocken
Um einer Infektionen mit Varizellen vorzubeugen, ist eine Schutzimpfung ratsam, die bereits seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder und Jugendliche empfohlen wird. Die erste Impfdosis des Lebendimpfstoffes wird in der Regel zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat gegeben. Die zweite Dosis erfolgt dann im Alter von 15 bis 23 Monaten mit einem Abstand von etwa vier bis sechs Wochen zur ersten Impfung.[4] Sie kann als Kombinationsimpfung mit Masern, Mumps und Röteln erfolgen.

Warum ist zweite Impfdosis so wichtig?
Nachdem zunächst nur die allgemeine Empfehlung einer Immunisierung gegen Windpocken in den Impfkalender der STIKO aufgenommen worden war, waren zunächst Durchbruchserkrankungen – also Fälle, in denen die Krankheit nach einer Impfung doch noch vereinzelt auftrat, immer wieder der Fall. Es folgte 2009 die Empfehlung für die zweite Impfdosis nach dem Vorbild USA. Wie eine aktuelle Studie zeigt, können mit dieser zweiten Dosis die allermeisten Erkrankungsfälle und fast alle schweren Verläufe vermieden werden.[5] Während die Schutzrate durch die erste Dosis bei etwa 80 Prozent liegt, steigt sie nach der zweiten empfohlenen Impfung auf fast 100 Prozent an. Das Kind entwickelt dadurch vergleichbar so viele Antikörper gegen das Varizella-Zoster-Virus wie nach einer natürlichen Infektion.[6]

Gürtelrose als mögliche Spätfolge einer Windpockenerkrankung
Nach überstandener Krankheit überdauern die Windpocken-Viren in den Nervenzellen des Körpers. Jahre später kann bei abnehmender Immunität, z.B. im Laufe des Alterns, durch Wiederaufflammen der Infektion eine Gürtelrose entstehen. Diese kann von starken Schmerzen begleitet sein, die monatelang anhalten können. An Gürtelrose erkrankt in Deutschland Schätzungen zufolge jeder fünfte Erwachsene im Laufe seines Lebens.[7] Generell sollten sich alle neun- bis 17-Jährigen sowie Frauen mit Kinderwunsch gegen Varizellen impfen lassen, die als Kind keine Windpocken hatten und nicht dagegen geimpft wurden.[8]

[1] http://www.gesundheitsamt-dadi.de/fileadmin/downloads/pdf/meldeplicht/Gesetz_zur_
Durchfuehrung_der_Internationalen_Gesundheitsvorschriften__2005__und_zur_Aenderung_weiterer_Gesetze.pdf
[2] Epidemiologisches Bulletin Nr. 3, 25 Januar 2016 (Datenstand 20. Januar 2016).
[3] https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/windpocken.
[4] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html.
[5] Kinderärztliche Praxis Monitor (04/2015): „Immunisierung gegen Varizellen: Bitte immer zweimal impfen“, Verlag Kirchheim + Co GmbH, Mainz, S. 215f.
[6] http://www.gesundes-kind.de/schutzimpfung/windpocken-impfung.jsp.
[7] https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/windpocken.
[8] Ebd.

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=== Windpocken zählen zu den häufigsten Kinderkrankheiten weltweit. (Bild) ===

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