Tag Archives: kindermobilität

Pressemitteilungen

Radfahren lernen: Kinder stürzen ganz sicher

Radfahren lernen: Kinder stürzen ganz sicher

Radfahren lernen heißt loslassen können – das gilt für die Kinder wie für die Eltern. (Bildquelle: www.puky.de | pd-f)

Wenn Kinder Fahrradfahren lernen, ist das für sie und ihre Eltern eine große Sache. Sie gewinnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und die Möglichkeit, ihren Aktionsradius entscheidend zu erweitern. Der Weg dahin birgt allerdings schmerzhafte Erfahrungen, ohne Stürze hat wahrscheinlich noch kein Kind das Radfahren gelernt. Alles nicht so schlimm – wenn die Erwachsenen ihren Ehrgeiz, aber auch ihre Fürsorge im Griff haben, wie der pressedienst-fahrrad erfahren hat.

[pd-f/ht] Als Erwachsener könnte man schon ein bisschen neidisch werden, wenn man das Fahrrad, auf dem man selbst fahren gelernt hat, mit so manchen Rädern vergleicht, die heute für Kinder angeboten werden. Denn das geht von rassigen Mountainbikes wie dem „Rookie 20“ von Haibike (349 Euro) über BMX-Räder wie das „Prime 2016“ von Wethepeople (429,99 Euro) mit gerade mal zwölf Zoll großen Reifen bis hin zu Fatbikes für Kinder wie dem „Cruncher 20“ von Felt (449 Euro). Räder, von denen Jungen und Mädchen früher nicht einmal träumen konnten – weil es sie in dieser Form schlicht und einfach nicht gab. Die Versuchung ist groß, sich die unerfüllten Wünsche nun über den eigenen Nachwuchs im Nachhinein zu verwirklichen … Doch Eltern sollten sich darüber im Klaren sein, dass es sich hier um Sportgeräte handelt, die eine Menge Spaß machen, wenn die Kinder schließlich über ausreichende fahrtechnische Grundlagen verfügen, aber nicht um Räder, die ganz am Anfang einer Fahrradkarriere stehen und mit denen das Fahren erlernt werden sollte.

Spaß und Sicherheit beim Lernen

Im Prinzip gibt es zwei grundlegende Dinge, die Eltern vermeiden sollten: auf der einen Seite das Kind zu überfordern, auf der anderen es zu sehr zu behüten. In beiden Fällen spielt das richtige Fahrrad eine wichtige Rolle. Idealerweise verfügt es über eine kindgerechte Geometrie und ist kein kleines Erwachsenenrad; außerdem bietet es Sicherheitsmerkmale, die das Risiko minimieren, bei einem Sturz mehr als ein paar Schürfwunden davonzutragen. Dazu gehören etwa ein rundum geschlossener Kettenkasten, Bremshebel, die für kleine Kinderhände ausgelegt sind oder ein dickes Lenkerpolster sowie Sicherheitslenkergriffe. Das kann bei den Kleineren durchaus mit einem sportlichen Auftritt verbunden sein, wie Puky mit dem neuen „ZLX 16“ (219,99 Euro) beweist. Stützräder dagegen verhindern Stürze auf ebener Fläche zwar weitgehend, erhöhen aber z. B. an Bordsteinkanten eher noch das Sturzrisiko. Zudem gewöhnen sich die Kinder dabei an ein falsches Fahrverhalten des Rades und müssen später mühsam umlernen. Viel wichtiger ist es, dass das Rad von der Größe und der Fahrzeuggeometrie her passt – dann beherrschen die Kinder das Rad schneller und kommen bei Bedarf schnell mit den Füßen auf den Boden. „Leider sind die Räder von Kindern oftmals entweder zu groß oder zu klein, da die Eltern möchten, dass sie lange gefahren werden und sie die Sattelhöhe nur selten verändern. Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass das Kind den Boden mit den Fußballen erreichen kann“, sagt Marion Rodewald von Radparcours.de, die ein spielerisch gestaltetes Fahrtechniktraining für Schulen und Veranstaltungen anbietet. Ein Helm wiederum sollte von klein auf selbstverständlich getragen werden. Es gibt inzwischen sogar Kindermodelle mit der sogenannten MIPS-Technologie wie den „Youn-I“ von Abus (ab 49,95 Euro, MIPS-Ausführung 74,95 Euro) – eine schwimmend gelagerte Innenschale absorbiert hier die Rotationskräfte bei einem Aufprall.

Mit einem sicheren, kindgerechten Fahrrad fällt es auch besorgteren – böswillig als „Helikoptereltern“ bezeichneten – Mamas und Papas leichter, loszulassen, und die kleinen Fahrschüler können ihr Gefährt gut kontrollieren. Dann steht dem Ausprobieren aber auch nichts mehr im Weg: „Schauen Sie sich im Umkreis ihres Wohnortes mal um. Da gibt es immer kleine Treppen und Absätze oder im Wald dicke Äste, an denen Kinder außerhalb des Verkehrs üben können, Hindernisse zu überwinden, und dabei Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen“, rät Marion Rodewald. Die schützende Hand sollte man nur einsetzen, wenn wirklich Hilfe nötig sei, so die Expertin, was es sich letztlich zutraut, sollte dem Kind aber gleichzeitig selbst überlassen bleiben. Dem pflichtet Guido Meitler von Puky bei: „Natürlich fiebern die Eltern dem Moment entgegen, wenn die Kleinen eine Herausforderung meistern. Aber es soll ja vor allem Spaß machen. Lassen Sie dem Kind Zeit – und nehmen sie sich auch selbst!“

Den Aktionsradius erweitern

Dank der inzwischen beliebten Laufräder sind viele Kinder bereits vertraut mit der Balance und dem Umgang mit einem Zweirad und kommen mit dem ersten richtigen Fahrrad vergleichsweise schnell zurecht. Aber auch wenn sie schon ganz gut fahren, sind sie damit nicht automatisch fit für längere Touren bzw. den Straßenverkehr außerhalb der vertrauten Umgebung. Das bezieht sich nicht nur auf die körperliche Leistungsfähigkeit, denn erst ab einem Alter von etwa zehn Jahren verfügen Kinder über sämtliche für das Verkehrsgeschehen wichtigen kognitiven Fähigkeiten. Auf eine große Erfahrung können sie natürlich auch jetzt noch nicht zurückgreifen. Hier profitieren Kinder, die im Kinderanhänger oder als Passagier im Lastenrad zwar nur passiv, aber modellhaft lernen: „Ohne sich auf das Fahren konzentrieren zu müssen, können die Kinder beobachten, was um sie herum geschieht und wie sich ihre Chauffeure verhalten“, merkt Anne Richarz vom Kölner Anhängerspezialisten Croozer an.

Früher oder später kann dann wirklich über ein Sportfahrrad nachgedacht werden. Je nachdem, wie draufgängerisch der Nachwuchs ist, nehmen die Stürze allerdings eher wieder zu. Gut, dass es nicht nur für Bike- und Skatepark geeignete Räder im XS-Format gibt, sondern auch dazu passenden Schutz. Sixsixone etwa bietet mit dem „Rage Knee Youth“ (74,90 Euro) hochmoderne Weichschaum-Protektoren an und in der „Comp AM“-Serie finden sich Ellbogen- und Schienbeinschützer für den Nachwuchs (je 49,90 Euro), die natürlich auch mit Inlinern oder Skateboards ihren Zweck erfüllen. Funktionelle Fahrradbekleidung wie die lässige „Grody“-Serie von Vaude (Shirt 30 Euro, Shorts 60 Euro, Handschuhe 20 Euro) oder sportliche Trikots und Radhosen mit Sitzpolster der „Elmo“-Linie (Trikot 40 Euro, Hose 35 Euro) geben den Kids die Möglichkeit, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Wenn man gut gepolstert im Sattel sitzt, ohne dass die Bekleidung zwickt oder schweißnass am Körper klebt, macht die Radtour noch mehr Spaß.

Und noch etwas gab es früher nicht: Kinder, die in ihrer Koordination oder Beweglichkeit eingeschränkt waren, haben nicht von einem BMX geträumt, sondern davon, überhaupt Fahrradfahren zu können – so wie die anderen Kinder. Hier gibt es nun Hilfe, denn auch Liegedreiräder werden in kleineren Formaten hergestellt. Für Körpergrößen von 1,15 bis 1,80 Meter eignet sich das „Gekko fxs“ von HP Velotechnik (ab 3.990 Euro, Finanzierung über Krankenkassen in Prüfung). Kippstabil und mit ergonomischer Sitzposition schenkt das Trike als eher ungewöhnliches Kinderrad außergewöhnlichen Kindern ein Stück Normalität und erweitert damit den Aktionsradius mehr als jeder andere seiner zweirädrigen Verwandten.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Pressemitteilungen

Kids aufs richtige Rad! Kauftipps für das passende Ostergeschenk

Kids aufs richtige Rad! Kauftipps für das passende Ostergeschenk

Kids aufs richtige Rad!

Zu Ostern hat der Kinderradkauf Hochkonjunktur. Damit der Osterhase auch Fahrfreude und -sicherheit bringt, muss das Fahrrad zur Größe und dem individuellen Entwicklungsstand des Kindes passen. Der pressedienst-fahrrad hat die besten Tipps für den Rad- und Zubehörkauf zusammengestellt.

Für jedes Alter das richtige Fahrrad

[pd-f /rk]Während Kinder früher erst mit ungefähr fünf Jahren das Radfahren erlernt haben, machen sie heute schon viel früher Erfahrungen mit der Balance auf zwei Rädern: mit Laufrädern, die vor einigen Jahren die Mobilität revolutioniert haben. Galten früher noch Stützräder als sinnvolle Hilfe, so hat sich heute die Erkenntnis durchgesetzt, dass Laufräder ideal geeignet sind, um die motorische Entwicklung zu fördern und Kinder spielerisch an die Fortbewegung auf zwei Rädern heranzuführen. „Ohne großes Zutun der Eltern sammeln Kinder schon ab zweieinhalb Jahren erste Erfahrungen mit dem Laufrad und schulen damit selbständig ihr Gefühl für das Gleichgewicht“, erläutert Ralf Puslat, Geschäftsführer des Spezialisten für Kindermobilität Puky. Das Unternehmen, das vom Rutschfahrzeug für die Kleinsten bis zum Schulrad Produkte für alle Altersklassen anbietet, hat Laufräder in drei verschiedenen Größen mit und ohne Bremsen im Programm, wie zum Beispiel den Ökotest-Testsieger von 2013: das Einsteigermodell LR M (65,99 Euro). Die Auswahl hat dabei einen guten Grund, „denn für jedes Kind soll ein Fahrzeug in der optimalen Größe und einer dem Fahrkönnen entsprechenden Ausstattung zur Verfügung stehen“, erklärt Puslat gegenüber dem pressedienst-fahrrad. „Für das Verzögern mit einer Bremse fehlen den Kleinsten oft sowohl die Kraft als auch die Koordinationsfähigkeit.“

Auch ältere Kinder sollten nicht erst noch ins Rad „hineinwachsen“ müssen. So ist darauf zu achten, dass Kinder im Sitzen immer mit den Füßen sicher auf den Boden kommen und beim Fahren aufrecht sitzen. In dieser Position haben Kinder den bestmöglichen Überblick auf das Verkehrsgeschehen. Dass Eltern beim Fahrradkauf mehr auf den individuellen Entwicklungsstand ihrer Kinder eingehen, wünscht sich auch Lilo Franzen von der Bonner Fahrradschule für Kinder. „Eltern neigen oft zu übergroßen Fahrrädern oder komplizierten Schaltungen“, stellt die Expertin fest. „Besser als den Wünschen nach möglichst vielen Gängen nachzukommen ist es, das für das Kind passende Rad anzuschaffen.“ Denn mit einem leicht beherrschbaren Velo wird ihrer Erfahrung nach auch immer ein Stück Sicherheit gekauft. So behalten Kinder wichtige Aufmerksamkeitsreserven, um gerade in kritischen Situationen richtig reagieren zu können.

Geld sparen können Eltern aber auch, wenn sie einige einfache Tipps beim Fahrradkauf beachten. So berücksichtigen die Hersteller hochwertiger
Kinderfahrräder in der Regel die Wachstumsschübe des Nachwuchses. Durch spezielle Rahmengeometrien, Verstellmöglichkeiten und extralange Sattelstützen lassen sich die Räder für einen breiten Größenbereich einstellen und individuell auf die Kinder anpassen. Wichtig außerdem: Markenräder haben erfahrungsgemäß einen deutlich höheren Wiederverkaufswert, sodass sich die Kosten bei der Anschaffung in der Summe schnell wieder bezahlt machen.

Mehr als nur eine gute Empfehlung für den Schulweg sind zudem Fahrräder, die mit einer hochwertigen Lichtanlage versehen sind. „Dazu gehört heutzutage eine leistungsstarke und wartungsarme Halogen- oder LED-Beleuchtung ebenso wie ein Nabendynamo, der praktisch keinen Rollwiderstand bietet, bei schlechtem Wetter nicht durchrutscht und sich kinderleicht bedienen lässt“, betont Katrin Pfeuffer vom Traditionshersteller Hercules. Dass Fahrräder trotz StVO-konformer Ausstattung einen hohen Coolness-Faktor haben können, zeigen etwa die Modellserien „Crusader“ von Puky (ab 329,99 Euro) oder „Sonics“ von Hercules (ab 349 Euro), die stark an das Design von Mountainbikes angelehnt sind.

Für den Kauf qualitativ hochwertiger Kinderräder plädiert auch Christian Malik vom Mountaibike-Spezialisten Haibike, allerdings aus einem ganz anderen Grund. „Während Erwachsene bei der Wahl ihres sportiven Fahrrads viel Wert auf ein geringes Gewicht legen und damit einen höheren Preis in Kauf nehmen, spielt es bei der Anschaffung von Kinder- und Jugendrädern oft nur eine untergeordnete Rolle,“ erläutert Malik die Kaufentscheidung vieler Eltern. „Dabei zählt bei Kindern jedes Kilogramm doppelt, weil es immer in Relation zum Körpergewicht gesehen werden muss.“ So wiegen die 20-Zoll Mountainbikes von Haibike in der Basisausstattung, also ohne Schutzbleche und Gepäckträger weniger als 11 Kilogramm und sind damit auch für Kinder in allen Lagen gut handhabbar. Deutlich mehr sollte es gerade für die Bewegung im Gelände auch nicht sein, denn welcher Erwachsene würde schon ein Rad für sich selbst kaufen, das 30 bis 35 Kilogramm auf die Waage bringt?
Schicke Kopfbedeckung gegen Helmmüdigkeit

Egal ob beim Sport oder auf der Straße: Helme schützen! Trotz dieser Erkenntnis lehnen gerade ältere Kinder und Jugendliche das Tragen eines Helms oft ab. „Statt wohlmeinender Worte hilft meist ein cooles Design, denn gerade für Heranwachsende ist die Akzeptanz in der Gruppe von hoher Bedeutung“, stellt Torsten Mendel vom Sicherheitsspezialisten Abus fest. Nach dem Vorbild der Skate- und BMX-Szene hat Abus deshalb jüngst zwei neue Helme für den Alltagseinsatz auf dem Fahrrad designt: den „Scraper“ (39,95 Euro) und das Modell „Aven-U“ (59,95 Euro).
Trendig und funktional: Radkleidung für Kids

Was für Erwachsene beim Joggen gilt, sollte auch bei Kids auf dem Fahrrad eine Selbstverständlichkeit sein: funktionale Kleidung mit reflektierenden Applikationen und trendigen Designs. Sie sorgen in der Freizeit und auf dem Schulweg bei Kindern und Eltern für ein gutes Gefühl. „Kinder bewegen sich in der Regel viel intensiver als Erwachsene. Dem entsprechend kommt es darauf an, dass die Kleidung atmungsaktiv ist“, so Stephanie Herrling vom Outdoorausrüster Vaude. „Darüber hinaus ist natürlich die Sichtbarkeit im Straßenverkehr besonders wichtig – und das nicht nur in den Wintermonaten.“ Für Kinder hat Vaude deshalb eine eigene Produktlinie mit Radhosen, Trikots für den Rennrad- und Mountainbike-Sport und Fahrradjacken entwickelt. Ein Beispiel ist das nach dem Vaude Gütesiegel „Green Shape“ besonders umweltfreundlich hergestellte „Kids Grody Jacket“, das für 75 Euro in den Größen 110 bis 164 in drei „osterbunten“ Farbkombinationen erhältlich ist .

Bildrechte: Quelle/Source [´ www.pd-f.de / Kay Tkatzik´]

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt:
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
grafik@pd-f.de
http://www.pd-f.de