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Häusliche Gewalt: Jeden Tag sterben in Lateinamerika 220 Kinder durch Gewalt in der Erziehung

(Mynewsdesk) München – Während in den westlichen Industriestaaten Gewalt in der Erziehung gesellschaftlich immer weniger akzeptiert ist, sterben in Lateinamerika jeden Tag 220 Kinder an den Folgen. Das vermelden die SOS-Kinderdörfer und ziehen eine traurige Bilanz: Jedes zweite minderjährige Todesopfer häuslicher Gewalt weltweit stirbt in Lateinamerika. „Das sind alarmierende Zahlen, die in Deutschland die Nachrichtenseiten füllen würden, in Lateinamerika sind sie trauriger Alltag“, sagt Teresa Ngigi, Psychologin und Trauma-Expertin bei der Hilfsorganisation.

Hinter den schweren Gewalttaten stecke eine patriarchalische Mentalität. Kinder müssten demnach mit Härte und Schlägen erzogen werden. „Das hat schwerwiegende Folgen für die Kinder. Für ihren Körper, ihre Psyche, ihre Zukunft, aber auch die Gesellschaft“, sagt Ngigi. Denn die Gewalt werde von Generation zu Generation weitergegeben. Und sie habe verheerende Folgen für die Kinder.

„Die große Mehrheit der Opfer leidet unter Depressionen, Angst, Aggression und Konzentrationsstörungen“, sagt Ngigi. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gewalt später zu Abhängigkeiten führt und dass diese Kinder später selbst Gewalt anwenden oder straffällig werden, ist extrem hoch.“

In Deutschland gibt es seit November 2000 ein Gesetz, dass „körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen“ verbietet. In Lateinamerika werde über die Misshandlungen meist hinweggesehen: „Wir gehen davon aus, dass in Mexiko sechs von zehn Kindern regelmäßig häusliche Gewalt erleben, in El Salvador und Chile sogar sieben von zehn“, sagt Ngigi. In Paraguay hielten mehr als die Hälfte aller Jungen und Mädchen Prügel gar für notwendig für ihre Entwicklung, und die Hälfte aller Mädchen in der Region erkläre, dass häusliche Gewalt für sie normal sei. Was diese Kinder noch nicht wissen könnten: „Die Gewalt, die sie erfahren, wird lebenslange Narben hinterlassen“, sagt Ngigi.

Um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen, brauche es vielfältige Maßnahmen: „Als Kinderhilfswerk nehmen wir zum Beispiel Einfluss auf die Regierungen, damit sie entsprechende Gesetze erlassen. Außerdem betreiben wir Anlaufstellen für betroffene Kinder, klären Eltern über die Folgen von Gewalt in der Erziehung auf und stehen ihnen beratend zur Seite“, sagt Ngigi.

Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt und auf eine beschützende Familie. Die SOS-Kinderdörfer rufen mit ihrer Aktion #GiveKidsAVoice alle Kinder dazu auf, ihre Stimme für ihre Rechte zu erheben.

Erfahren Sie hier, was hinter dieser Aufforderung steckt: https://www.givekidsavoice.de/

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Recht auf Familie: SOS-Kinderdörfer starten Online-Kampagne #GiveKidsAVoice

(Mynewsdesk) München – Jedes zehnte Kind weltweit wächst alleine auf oder läuft Gefahr, seine Familie zu verlieren. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit betrifft das Millionen Kinder in Kriegs- und Krisengebieten und auf der Flucht, aber auch westliche Jungen und Mädchen seien bedroht: „Kinder arbeitsloser und alleinerziehender Eltern zum Beispiel, sowie Kinder in problematischen, oft auch gewaltbetonten Lebensverhältnissen, sind besonders gefährdet“, sagt Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Im Kampf für ein Recht dieser Kinder auf Familie haben die SOS-Kinderdörfer eine Onlinekampagne gestartet. Unter dem Motto #GiveKidsAVoice werden bundesweit Stimmen von Kindern und auch Erwachsenen gesammelt. Der Wortlaut der Petition: „Viele Kinder auf dieser Welt leben ganz allein. Sie haben niemanden, der sich um sie kümmert. Das wollen wir ändern! Jedes Kind soll eine Familie haben. Bitte, liebe Regierung, Ihr müsst helfen!“

Die SOS-Kinderdörfer wollen diesen Kindern eine Stimme verleihen, sichtbar sei die verzweifelte Lage von Kindern im Jahr 2019 überall. An der Grenze von Mexiko und den USA zum Beispiel: Laut der Hilfsorganisation wurden allein im Februar rund 6800 unbegleitete Minderjährige festgenommen. „Donald Trump spricht von einer „humanitären Krise“ und einer Krise der „nationalen Sicherheit“, wir von den SOS-Kinderdörfern sprechen von einer „Krise der Kinder““, sagt Yassin.

Oder in Syrien: Acht Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ist praktisch jedes einzelne syrische Kind von Gewalt, Verlust, Vertreibung, Flucht, Trennung von Angehörigen und Mangel betroffen. „Diese Kinder wachsen zu einer verlorenen Generation heran, mit fatalen Folgen für die Kinder aber auch für die Gesellschaften weltweit, denn diese Kinder sind anfällig für Radikalisierung, Kriminalität und neue Gewalt“, sagt Yassin.

„Diese Kinder brauchen uns dringend. Sie brauchen Schutz und Familie – egal, wo sie sich aufhalten oder woher sie kommen. Dafür müssen wir uns gemeinsam stark machen“, sagt Yassin.

Und Action:

* 70.000 Stimmen werden bis zum September 2019 angestrebt.
* Die Bundesregierung wird aufgerufen, bis zum Jahr 2030 dafür zu sorgen, dass weltweit jedes Kind ohne Betreuung in einem schützenden und fürsorglichen Umfeld aufwachsen kann – ob in einem Kinderdorf, einer Pflegefamilie oder einer anderen familiennahen Form der Betreuung.
* Die Kinder-Petition wird im September 2019 in Berlin an Bundestag und Bundesregierung übergeben.

Und so funktioniert`s:

* Gehen Sie auf: www.givekidsavoice.de
* Unterschreiben Sie die Petition: Als Stimme gilt die Unterschrift oder ein Bild-Upload. Kinder die noch nicht schreiben können, haben auf diese Weise die Chance mitzumachen.
* Weitererzählen und auf Social Media posten: Teilen Sie die Petition auf ihren Netzwerken. Verlinken Sie außerdem Freunde und Familie und fordern Sie sie auf, ebenfalls mitzumachen.

Mach mit!

Mehr zur Kampagne „GiveKidsAVoice“ unter http://givekidsavoice.de

Den Spot zur Aktion finden Sie hier: sos-kinderdoerfer.tv

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Jetzt mitmachen: Die erste Kinder-Petition Deutschlands Eine Familie für jedes Kind auf dieser Welt! startet durch

(Mynewsdesk) Jetzt mitmachen: Die erste Kinder-Petition Deutschlands „Eine Familie für jedes Kind auf dieser Welt!“ startet durch

* Unterschreiben oder ein Bild malen: Bei der Petition von Kindern für Kinder zählt jede Stimme
* Kinderrechte-Kampagne „GiveKidsAVoice” ist ein Höhepunkt zum 70. Geburtstag von SOS-Kinderdörfer am 25. April 2019
München –Weltweit haben 220 Millionen Kinder keine Familie. Viele dieser Kinder leben auf der Straße oder gar auf Müllhalden. Ohne Schutz werden sie geschlagen, versklavt, missbraucht. Das wollen die SOS-Kinderdörfer mit ihrer Jubiläumskampagne „GiveKidsAVoice” ändern. Das Ziel: Bis 2030 sollen alle Kinder weltweit ein sicheres Zuhause finden. Dazu hat die Kinderhilfsorganisation die erste Petition von Kindern für Kinder ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Eine Familie für jedes Kind auf dieser Welt!“ werden bundesweit Stimmen von Kindern und auch Erwachsenen gesammelt. Der Wortlaut der Petition: „Viele Kinder auf dieser Welt leben ganz allein. Sie haben niemanden, der sich um sie kümmert. Das wollen wir ändern! Jedes Kind soll eine Familie haben. Bitte, liebe Regierung, Ihr müsst helfen!“

70.000 Stimmen werden bis zum September 2019 angestrebt. Die Bundesregierung wird aufgerufen, bis zum Jahr 2030 dafür zu sorgen, dass weltweit jedes Kind ohne Betreuung in einem schützenden und fürsorglichen Umfeld aufwachsen kann – ob in einem Kinderdorf, einer Pflegefamilie oder einer anderen familiennahen Form der Betreuung. Die Kinder-Petition wird im September 2019 in Berlin an Bundestag und Bundesregierung übergeben. Mitmachen können alle Interessierten unter givekidsavoice.de.

Eine groß angelegte Bildungsinitiative mit 8.000 Grundschulen ergänzt die Kampagne

Begleitend startet die Jubiläumskampagne „GiveKidsAVoice“ bundesweit ein Bildungsprogramm, das Grundschüler für ihre Kinderrechte und deren Einhaltung sensibilisiert. Die kostenlosen Lehrmaterialien rücken das Thema „Familie und Zuhause“ in den Fokus. Die Grundschüler spannen den Bogen von ihrer eigenen Lebenswelt zur Lebenswirklichkeit von Kindern in anderen Ländern. Die Materialien stehen ab sofort auch zum Download bereit unter givekidsavoice.de/schule.

Jeder Tag ist ein Tag für Kinderrechte: 70 Jahre SOS-Kinderdörfer

2019 ist ein doppeltes Jubiläumsjahr für die SOS-Kinderdörfer: Am 25. April 1949 wurde die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer aus der Taufe gehoben. Ihr Gründer Hermann Gmeiner wäre am 23.Juni 2019 100 Jahre alt geworden. Bis heute bekommen weltweit Kinder in Not in den SOS-Kinderdörfern ein sicheres Zuhause. Derzeit leben mehr als 80.000 Kinder in 572 SOS-Kinderdörfern und 744 SOS-Jugendbetreuungsprogrammen. Durch die SOS-Familienhilfe werden zudem weltweit fast 100.000 extrem arme Familien unterstützt.

Mehr zur Kampagne „GiveKidsAVoice” und allen Aktionen unter givekidsavoice.de

Den Spot zur Aktion finden Sie hier: Spot_Kinder-Petition

Mehr Informationen zum 70. Jubiläum der SOS-Kinderdörfer und zum 100. Geburtstag von Hermann Gmeiner in der Pressemappe und auf sos-kinderdoerfer.de/70

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 575 Kinderdörfern und rund 2.000 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 135 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Bundesweites Kinderrechte-Filmfestival in Berlin

Kinder filmen für Kinder, was Recht ist

Bundesweites Kinderrechte-Filmfestival in Berlin

Kinderrechte Filmfestival vom 28-30.11.2018 in Berlin (Bildquelle: kijufi)

Am 28., 29., 30.11.2018 finden die Kinopremieren der erstellten Kurzfilme statt. Beim Kinderrechte-Filmfestival stellen Kinder von ihnen gedrehte Filme für Kinder zum Thema Kinderrechte vor.

Präsentiert durch das Grußwort von Dr. Franziska Giffey (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) feiert das mittlerweile bundesweite und Berlin-Brandenburger Kinderrechte-Filmfestival seine Premieren an drei Tagen in Berlin, im Filmtheater am Friedrichshain, Bötzowstraße 1-5.
Unter langjähriger Schirmherrschaft von KiKA-Moderator Checker Tobi wurden auch in diesem Jahr wieder Kurzfilme erstellt, die in Workshops erarbeitet, dann mit medienpädagogischer Unterstützung gedreht wurden und nun inklusive Podiumsdiskussion und Preisverleihung vorgestellt werden – sogar die Moderation der Premieren wird von den Kindern selbst bestritten. Kinder und Erwachsene bewerten die Kurzfilme in separaten Jurys. Die größte Jury jedoch befindet sich auf YouTube, wo die Filme bisher 80.000 Abonnenten und 21 Millionen Aufrufe haben.

Inhaltlich dreht es sich in den Filmen um Kinderrechte. In selbstgewählten Themen reflektieren die jungen Kameramänner und -frauen, Schauspieler*innen und Regisseur*innen, welches der Rechte ihnen besonders wichtig ist und warum. Das Ergebnis ist beeindruckend und kann sich sehen lassen: Schutz vor Gewalt und Vernachlässigung ist genauso ein Topthema wie Diskriminierungsverbot und Recht auf Kultur und Spiel. Themen, die nicht nur Kindern; Lehrern und Eltern wichtig sind, sondern auch die Zustimmung der Politik bekommen: „Das Kinderrechte-Filmfestival will nicht nur theoretisch vermitteln, was Kinderrechte sind, sondern zeigt ganz praktisch, wie man sie lebt. Kinder stehen im Zentrum. Sie setzen sich mit dem Thema auseinander, drehen Kurzfilme und tragen dazu bei, dass auch andere Kinder von ihren Rechten erfahren…“ Dr. Franziska Giffey

Themen, denen sich kijufi -Landesverband Kinder & Jugendfilm Berlin , neben der Medienkompetenzvermittlung mit politischer und kultureller Bildung seit 30 Jahren erfolgreich widmet. Aufgrund seiner vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten und seinen Peer Education Ansatzes wurde das Projekt u.a. bereits 2014 mit dem „Kultur macht Schule – MIXED UP-Preis“ ausgezeichnet. Weitere Informationen unter: www.kinderrechte-filmfestival.de

Pressekontakt: artcontact pr & marketing, Frau Uta Boroevics, Prenzlauer Promenade 175, 13189 Berlin, www.artcontact.de , Tel. 030 68 23 27 27

Artcontact pr & marketing arbeitet seit 2009 unter Leitung von Uta Boroevics, Diplom Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikationswissenschaftlerin, in den Bereichen PR und Text.

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Agentur artcontact pr und marketing
Uta Boroevics
Prenzlauer Promenade 175
13189 Berlin
030 68232727
03068232700
ub@agentur-artcontact.de
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Projekt „SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ aus Düsseldorf gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Projekt "SchokoFair - Stoppt Kinderarbeit!" aus Düsseldorf gewinnt Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Projekt „SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ aus Düsseldorf gewinnt die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die Gewinner können sich über ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Deutschlands renommiertester Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und wurde heute im Europa-Park in Rust verliehen.

„SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ ist ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der Maria-Montessori-Gesamtschule Düsseldorf, das bereits seit fast zehn Jahren besteht. In jedem Schuljahr übernehmen Schülerinnen und Schüler Verantwortung für dieses Kinderrechteprojekt, das sich für Kinder einsetzt, die auf Kakaoplantagen arbeiten müssen. Ziel ist es, immer mehr Menschen über die Verletzung der Kinderrechte auf den Kakaoplantagen zu informieren, für einen fairen Handel zu werben, selbst nachhaltig zu konsumieren und sich für bessere Gesetze zum Schutz der Kinder einzusetzen. Außerdem setzen sich die Schülerinnen und Schüler dafür ein, dass an den Börsen nicht mehr mit Nahrungsmitteln spekuliert werden darf.

Den 2. Platz belegte das Projekt „Gemeinsame Neugestaltung der Heimordnung“ aus Bopfingen, das ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt. Das Projekt „Just do it!“ aus Bad Bentheim errang den 3. Platz und gewann damit 1.500 Euro. Über den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ und den mit 500 Euro dotierten 4. Platz freute sich das Projekt „Beteiligung hält fit“ aus Weil am Rhein. Die weiteren mit 500 Euro dotierten 4. Plätze gingen an Projekte aus Hösbach und Wittstock. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„Die Schülerinnen und Schüler zeigen ein tolles Engagement, das uns nachhaltig beeindruckt hat. Sie tauchen tief in die komplizierte Materie des weltweiten Handels mit Lebensmitteln ein und lassen sich bei ihrer Arbeit auch nicht von großen Konzernen beirren. Mit ihrer Sachkenntnis sind sie in der Lage, kritisch nachzuhaken und sich so für die Kinder auf den Kakaoplantagen einzusetzen“, betonte die 17-jährige Gerda Krull, Mitglied der Kinderjury der Goldenen Göre.

„Es liegt mir sehr am Herzen, das Engagement von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu fördern. Die Projekte, die es bei der Goldenen Göre in die Endrunde im Europa-Park geschafft haben, zeichnen sich durch großen Einsatz, Hingabe und Kreativität aus. Das beeindruckt mich sehr“, betonte Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Alle sechs Finalisten engagieren sich vorbildlich und mit großer Ausdauer für ihre Ziele und hatten eine tolle Bewerbung abgeliefert. Deshalb war die Wahl der Siegerprojekte für die Jury ein hartes Stück Arbeit. Mit der Ehrung würdigt das Deutsche Kinderhilfswerk die großartigen Leistungen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen und möchte ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen“, erklärte Nathalie Schulze-Oben, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die nominierten Projekte wurden zu dem Aufenthalt im Rahmen der Goldenen Göre vom Europa-Park eingeladen. Die Goldene Göre wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Kinder- und Jugendprojekte für die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes nominiert

Kinder- und Jugendprojekte für die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes nominiert

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Sechs Kinder- und Jugendprojekte aus ganz Deutschland dürfen sich große Hoffnung auf die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes machen. Eine Jury hat Projekte aus Bad Bentheim, Bopfingen, Düsseldorf, Hösbach, Weil am Rhein und Wittstock für die Endrunde nominiert. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Auch in diesem Jahr haben es unterschiedlichste Projekte in die Endrunde geschafft. So setzten sich beispielsweise Kinder und Jugendliche für den Neubau eines Jugendzentrums ein, beschäftigten sich mit der Modernisierung der Heimordnung in einem Kinderdorf oder engagieren sich gegen Kinderarbeit bei der Kakaoernte in Afrika. Der Preis wird am 11. Juni 2018 im Europa-Park in Rust verliehen. Dazu werden die nominierten Projekte in den nächsten Wochen mit einem Kurzfilm porträtiert und zur Preisverleihung mit beteiligten Kindern und Jugendlichen in den Europa-Park eingeladen.

„Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele tolle Projekte beworben, entsprechend schwer ist uns die Nominierungsentscheidung gefallen. Mit der Goldenen Göre setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen ein. Oberstes Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Ehrung soll das Können von Kindern und Jugendlichen aufzeigen, sie für ihre Leistung auszeichnen und ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mit dem „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ wird ein zusätzlicher Preis für außerordentliches Engagement verliehen. Dazu können die Mitglieder des Europa-Park JUNIOR CLUB auf www.ep-juniorclub.de für eines der nominierten Projekte abstimmen, das dann den Club-Award in Höhe von 1.000 Euro erhalten wird. „Mit diesem Preis zeichnen wir Kinder und Jugendliche für ihr vorbildliches Engagement aus. Sie setzen sich für ihre Mitmenschen oder die Umwelt ein und können damit viel bewegen“, so Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bei der Verleihung der Goldenen Göre wird kein Projekt leer ausgehen: Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die Plätze 4 bis 6 mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Preisträger werden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt. Zusätzlich wird Miriam Mack, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park JUNIOR CLUB Award“ vergeben.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Mit Bundeskinderteilhabegesetz Leistungen gegen Familien- und Kinderarmut besser zugänglich machen

Mit Bundeskinderteilhabegesetz Leistungen gegen Familien- und Kinderarmut besser zugänglich machen

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit, armen Familien und Kindern in Deutschland bestehende Leistungen der Armutsprävention besser zugänglich zu machen. Dafür sollte der Bundestag baldmöglichst ein Bundeskinderteilhabegesetz auf den Weg bringen, mit dem Kinder und Heranwachsende aus Familien in prekären Lebenslagen einen besonderen Rechtsanspruch auf Förderung und Teilhabe erhalten. Ziel ist dabei insbesondere, Bildung und soziale Teilhabe durch eine bedarfsgerechte Infrastruktur im direkten Lebensumfeld der Familien und Kinder zu garantieren.

„Wir brauchen beispielsweise bei den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes, die derzeit nur unzureichend bei den Kindern ankommen, eine wesentlich erleichterte Antragstellung, und die am besten dort, wo sich Kinder und Jugendliche ohnehin regelmäßig aufhalten, also in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Es wäre gut, wenn zukünftig nur noch ein Globalantrag gestellt werden müsste, und die Leistungen dann über die jeweiligen Institutionen abgerechnet werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Wünschenswert wäre auch eine automatische Auszahlung des Kinderzuschlags mit dem Kindergeld, um Kinderarmut gezielt zu bekämpfen. Bisher geht der Kinderzuschlag aufgrund seiner komplizierten Beantragungs- und Anrechnungsmechanismen an vielen Anspruchsberechtigten vorbei. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, so Hofmann weiter.

Um Kinder und Jugendliche als eigenständige Träger von Rechten und somit in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken, könnte mit einem Bundeskinderteilhabegesetz auch ein eigenständiges Antragsrecht für Kinder und Jugendliche eingeführt werden. Über dieses sollte sichergestellt werden, dass Leistungen bei den Kindern und Jugendlichen ankommen. Zudem könnte so die Subjektstellung von Kindern und Jugendlichen als Leistungsempfängerinnen und -empfänger gestärkt werden. Ein Bundeskinderteilhabegesetz sollte zudem in den Kommunen ein verbindliches Netzwerk nach dem Beispiel des Bundeskinderschutzgesetzes schaffen, in denen alle Akteure im Kontext der Förderung von Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, um die Bedarfe vor Ort zu ermitteln, die Angebote weiterzuentwickeln sowie die Information über existierende Leistungen zu verbreiten.

Zu den Möglichkeiten und Wirkungen eines Bundeskinderteilhabegesetzes hat das Deutsche Kinderhilfswerk im letzten Jahr gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung die gemeinsame Studie „Wirksame Wege zur Verbesserung der Teilhabe- und Verwirklichungschancen von Kindern aus Familien in prekären Lebenslagen“ herausgegeben. Diese steht unter www.dkhw.de/teilhabechancen und www.boell.de/teilhabe zum Download bereit.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

Bewerbungsphase für Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung endet am 31. Januar 2018

Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes

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Der Endspurt läuft: Nur noch drei Wochen sind Bewerbungen um die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2018, die Preisverleihung findet am 11. Juni 2018 im Europa-Park in Rust statt.

Mit der Goldenen Göre wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen. Um ihre aktive Teilnahme zu sichern, stellt das Deutsche Kinderhilfswerk Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Nur so fühlen sie sich ernst genommen, lernen Demokratie, setzen sich für andere ein und werden auch als Erwachsene gemeinschaftsfähig und engagiert sein. Priorität hat dabei auch, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die vierten Plätze mit jeweils 500 Euro dotiert. Zusätzlich vergibt der Europa-Park den mit 1.000 Euro dotierten „Europa-Park Junior Club Award“.

„Mit der Goldenen Göre zeichnen wir das Engagement von Kindern und Jugendlichen für ihre eigenen Rechte oder die Rechte anderer aus. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, wie wichtig die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist. Kinder und Jugendliche, die sich selbst als aktiv gestaltend erfahren, beteiligen sich auch als Erwachsene eher an der Gestaltung des Gemeinwesens. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de/goldenegoere Dort sind weitere Informationen sowie Hinweise zum richtigen Ausfüllen der Bewerbung aufgeführt. Für die Endauswahl werden sechs Projekte durch eine Fachjury nominiert. Danach wird der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury die Preisträger ermitteln. Kinder und Jugendliche der nominierten Projekte für die Goldene Göre werden zur Preisverleihung in den Europa-Park in Rust eingeladen und erhalten während der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Projekt direkt auf der Bühne vorzustellen. Außerdem wird von jedem Projekt ein Kurzfilm gedreht, der zur Vorstellung der Aktivitäten dient.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Kinderfreundliches Deutschland Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

Kinderfreundliches Deutschland Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft

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Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zu Jahresbeginn nachdrücklich an die nächste Bundesregierung, wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland auf den Weg zu bringen. Dazu spricht sich der Verband für Änderungen des Grundgesetzes, eine aktive Politik zur Überwindung der Kinderarmut, eine konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auch für geflüchtete Kinder sowie eine deutliche Stärkung des Bildungssektors in Deutschland aus.

„Wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland gehören auf der politischen Agenda ganz nach oben, sonst riskieren wir nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Obwohl Kinderfreundlichkeit in Sonntagsreden immer wieder beschworen wird, kommt der Kinder- und Jugendpolitik nicht der Stellenwert zu, den dieses Zukunftsthema verdient. Kinderfreundlichkeit muss in der kommenden Legislaturperiode zu einer Leitlinie von Politik werden, um unsere Gesellschaft zukunftsweisend und nachhaltig zu gestalten. Die Politik hat entscheidenden Anteil und Verantwortung für die Gestaltung einer kinderfreundlichen, und damit zukunftsfähigen Gesellschaft, denn sie setzt die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern. Deshalb erwarten wir von der nächsten Bundesregierung deutliche Akzente zur vollständigen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, baldmöglichst das Grundgesetz entsprechend dem in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kernprinzip des Kindeswohls zu ändern. Dazu gehört die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich. Zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für einen Bundesweiten Aktionsplan aus, der mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt. Um die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, den Vorrang des Kindeswohls auch für Flüchtlingskinder konsequent umzusetzen. Dazu sollte nicht zuletzt ein gesetzlicher Anspruch auf familiäres Zusammenleben für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anerkannt werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Kontakt
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
Leipziger Straße 116-118
10117 Berlin
030-308693-11
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Pressemitteilungen

Erhöhung von Kindergeld und Hartz IV-Regelsatz für Kinder ein Armutszeugnis

Erhöhung von Kindergeld und Hartz IV-Regelsatz für Kinder ein Armutszeugnis

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Das Deutsche Kinderhilfswerk bemängelt die geringe Erhöhung des Kindergeldes und des Regelsatzes für Kinder im Hartz IV-Bezug zum 1. Januar 2018 als völlig unzureichend. „Zwei Euro mehr Kindergeld und drei bis fünf Euro Regelsatzerhöhung für Kinder im Hartz IV-Bezug sind ein schlechter Witz. Mit diesen kümmerlichen Beträgen kann die Kinderarmutsquote in Deutschland nicht gesenkt werden. Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen, das ist eine Schande für eine der reichsten Industrienationen der Welt“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Gleichzeitig ist durch die steuerlichen Kinderfreibeträge die monatliche Nettoentlastung für Spitzenverdiener um rund 100 Euro höher als das Kindergeld. Bei Kindern im Hartz IV-Bezug kommt die Kindergelderhöhung gar nicht erst an. Diese Gerechtigkeitslücken müssen geschlossen werden, jedes Kind sollte uns gleich viel wert sein. Dafür müssen wir das System grundsätzlich überdenken. Bei den Hartz IV-Regelsätzen brauchen wir dringend eine komplette Neuberechnung. Die geltenden Regelbedarfe haben in der Ermittlung methodische Schwächen und halten den sozialrechtlichen Mindestbedarf von Kindern künstlich klein. Sie entsprechen insgesamt nicht dem notwendigen soziokulturellen Existenzminimum und sollten auf ein Niveau angehoben werden, das echte gesellschaftliche Teilhabe möglich macht“, so Krüger weiter.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes ist dringend ein Gesamtkonzept notwendig, mit dem die Situation der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland nachhaltig verbessert wird. Die wenigen Lichtblicke der letzten Jahre wie die Anhebung des Kinderzuschlags oder die Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss reichen bei weitem nicht aus. „Uns erfüllt zudem mit Sorge, dass immer wieder versucht wird, die Kinderarmut in Deutschland kleinzureden, beispielsweise bei Diskussionen um den relativen Armutsbegriff. Übersehen wird dabei oft, dass sich in einem Land wie Deutschland insbesondere Kinderarmut nicht allein durch materielle Entbehrungen, sondern auch durch Ausgrenzung und damit fehlende Teilhabe an Aktivitäten auszeichnet, die für andere Kinder selbstverständlich sind. Wer den relativen Armutsbegriff in Frage stellt, relativiert Gefahren gesellschaftlicher Ausgrenzung und nimmt damit in Kauf, dass Kinder und Jugendliche abgehängt sind und bleiben“, so Krüger.

Das Thema Kinderarmut wird Schwerpunktthema des Kinderreports 2018 sein, den das Deutsche Kinderhilfswerk zu Beginn des nächsten Jahres vorstellen wird. Darin wird es um die Frage gehen, was die Ursachen von Kinderarmut in Deutschland sind, wie die Aktivitäten von Staat und Gesellschaft, um Kinderarmut zu bekämpfen, bewertet werden und wie einkommensschwache Familien mit Kindern am besten unterstützt werden können. Außerdem wird die Bereitschaft der Bevölkerung analysiert, eventuell mehr Steuern zu zahlen, wenn damit das Problem der Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll bekämpft werden könnte.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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