Tag Archives: Kindertageseinrichtungen

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Gefährlicher Lärm in Kindertagesstätten

ErzieherInnen in Kindertageseinrichtungen sind tagtäglich gesundheitsschädlichen Lärmbelastungen ausgesetzt. Im Rahmen ihrer Forschung konnte Silvana Jentzsch über 85 dB(A) nachweisen. Dies entspricht dem Geräuschpegel einer Hauptverkehrsstraße. Wie entsteht der Lärm? Und was kann dagegen unternommen werden? Diese Fragen klärt die Autorin in ihrem im März 2019 im GRIN Verlag erschienenen Buch Welche Auswirkungen hat Lärm auf die Gesundheit von Erzieherinnen und Erziehern?.

Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind prägend. Heute ist es zum Großteil Aufgabe der Erzieherinnen und Erzieher, unsere Kinder auf einen positiven Lebensweg vorzubereiten. Doch psychische und physische Erkrankungen der Fachkräfte nehmen zu. ErzieherInnen bringt ihr Beruf oftmals an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Welche Stressoren haben besonders starke Auswirkungen auf die Gesundheit der Angestellten? In ihrer Publikation Welche Auswirkungen hat Lärm auf die Gesundheit von Erzieherinnen und Erziehern? macht Silvana Jentzsch auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema aufmerksam.

ErzieherInnen und Kinder müssen besser geschützt werden

Silvana Jentzsch untersucht insbesondere den Lärm als Stressfaktor. Wirken sich der Geräuschpegel und die dauerhafte Belastung negativ auf die Gesundheit der ErzieherInnen aus? Wie kann der Lärmpegel nachhaltig reduziert werden? Jentzsch hat über 100 ErzieherInnen befragt und Lärmmessungen an einer Kindertagesstätte durchgeführt. Ihre Ergebnisse zeigen, unter welcher Belastung Fachkräfte in Kindertagesstätten leiden und was getan werden muss, um sie und die Kinder vor gesundheitlichen Schäden zu schützen. Ihr Buch „Welche Auswirkungen hat Lärm auf die Gesundheit von Erzieherinnen und Erziehern?“ richtet sich nicht nur an Eltern und ErzieherInnen. Es ist vor allem auch ein Appell an Entscheidungsträger in der Politik und in der Gebäudeplanung sowie an Spielzeughersteller.

Über die Autorin

Silvana Jentzsch arbeitet seit 1987 in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit. Sie hat die tagtägliche Lärmbelastung in Kindertageseinrichtungen selbst miterlebt und kennt die gesundheitlichen Folgen. Deshalb hat sie sich für eine wissenschaftliche Untersuchung der Problematik entschieden. Mit ihrer Publikation spricht sie ein Thema an, das zentral für unsere Gesellschaft ist und trotzdem schon zu lange unbeachtet geblieben ist.

Das Buch ist im März 2019 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-90880-2).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/462461/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Deutsches Kinderhilfswerk: Gute-Kita-Gesetz nicht gut genug

Deutsches Kinderhilfswerk: Gute-Kita-Gesetz nicht gut genug

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert im Vorfeld der heutigen Bundestagsdebatte über das „Gute-Kita-Gesetz“ Nachbesserungen zur nachhaltigen Qualitätssteigerung in der Kindertagesbetreuung. „Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt ausdrücklich das angestrebte stärkere finanzielle Engagement des Bundes zur Verbesserung der Kita-Qualität in Deutschland. Aus unserer Sicht ist aber nicht gewährleistet, dass durch das Gesetz die Qualität in der Kindertagesbetreuung entscheidend weiterentwickelt und die Bedingungen in den Bundesländern angeglichen werden. Hier brauchen wir klare Rahmenvorgaben durch den Bund, da andernfalls gute Kindertagesbetreuung nach wie vor vom Wohnort abhängig sein wird. Zudem birgt die nicht auf Dauer angelegte finanzielle Unterstützung der Bundesländer die Gefahr, dass Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung in den Ländern nicht langfristig und nachhaltig angelegt werden“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„In Kombination mit der nur unzureichenden Gesamtfinanzierung droht mit dem Gute-Kita-Gesetz ein Stückwerk, das wir uns nicht leisten dürfen. Gute Kitaangebote zu schaffen und zu erhalten ist eine Daueraufgabe und Ende 2022 nicht erledigt. Das können Länder und Kommunen nicht alleine stemmen. Das Deutsche Kinderhilfswerk hätte sich aus kinderrechtlicher Sicht zudem gewünscht, dass die Umsetzung der Kinderrechte und die Mitbestimmung von Kindern in Kindertageseinrichtungen deutlicher als vorgesehen in den Mittelpunkt rücken. Denn damit könnten die Potentiale der Kinder noch besser gefördert und wichtige Akzente in der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Demokratieförderung gesetzt werden. Wer die Vorteile von Beteiligung früh kennen lernt, beteiligt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensverlauf an demokratischen Prozessen. Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht zudem den Kreislauf der Vererbung von Armut“, so Krüger weiter.

Grundsätzlich wäre es im Sinne einer effektiven Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes wünschenswert, die bereits von zahlreichen Verbänden lange geforderte Einführung verbindlicher, bundesweit einheitlicher und wissenschaftlich fundierter Mindeststandards in der Qualität der frühkindlichen Bildung und Erziehung gesetzlich abzusichern und finanziell auszustatten, um überall in Deutschland eine entsprechende Betreuungssituation zu gewährleisten.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Schneckentempo bei Verbesserung der Kita-Qualität reicht nicht

Schneckentempo bei Verbesserung der Kita-Qualität reicht nicht

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von Bund, Ländern und Kommunen größere Kraftanstrengungen zur Verbesserung der Kita-Qualität in Deutschland als bisher. Dazu braucht es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation mehr finanzielle Mittel, um die Qualität in der Kindertagesbetreuung entscheidend weiterzuentwickeln. Notwendig sind auch bundeseinheitliche Kita-Qualitätsstandards, vor allem um die äußerst unterschiedlichen Bedingungen in den Bundesländern verbindlich anzugleichen.

„Die heute von der Bertelsmann Stiftung vorgelegten Zahlen zeigen, dass es bei der dringend notwendigen Verbesserung des Personalschlüssels in den Kitas viel zu langsam voran geht. Wir sind weiterhin fast flächendeckend weit von den wissenschaftlich empfohlenen Standards entfernt. Wenn wir, wie die Bertelsmann Stiftung, die letzten fünf Jahre als Maßstab der Berechnungen nehmen, brauchen wir bei gleichbleibenden Bedingungen noch 11 bis 13 Jahre, ehe der Personalschlüssel in den Kitas zufriedenstellend ist. Dieses Schneckentempo bei der Verbesserung der Kita-Qualität muss ein Ende haben“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung.

„Zusätzlich zu den erforderlichen Investitionen zum quantitativen Kita-Ausbau spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk zur Verbesserung der Kita-Qualität für ein Investitionsprogramm in Höhe von mindestens fünf Milliarden Euro jährlich für die nächsten Jahre aus. Das müssen uns unsere Kinder wert sein“, so Hofmann weiter.

Eine hohe Qualität der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung zahlt sich nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Gesellschaft aus, da eine gute frühkindliche Bildung und Erziehung unterschiedliche Startbedingungen und Zukunftschancen wirksam ausgleichen kann. Sie trägt dazu bei, Bildungsnachteile abzubauen, Armut zu überwinden und Lebensverläufe wirtschaftlich und sozial zu stabilisieren.

„Aber nicht nur der Personalschlüssel darf im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Auch die Mitbestimmung von Kindern in Kindertageseinrichtungen sollte als Qualitätsfaktor ins Zentrum der Arbeit rücken. So können die Potentiale der Kinder besser gefördert und wichtige Akzente in der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Demokratieförderung gesetzt werden. Denn wer die Vorteile von Beteiligung früh kennen lernt, beteiligt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensverlauf an demokratischen Prozessen. Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht zudem den Kreislauf der Vererbung von Armut“, so Hofmann abschließend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Verbesserungen der Kita-Qualität dürfen kein Stückwerk bleiben

Verbesserungen der Kita-Qualität dürfen kein Stückwerk bleiben

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Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt im Vorfeld der heutigen Familienministerkonferenz bei Bund, Ländern und Kommunen wesentlich mehr Kraftanstrengungen zur Verbesserung der Kita-Qualität in Deutschland an. Das jetzt von Bundesfamilienministerin Giffey auf den Weg gebrachte „Gute-KiTa-Gesetz“ darf aus Sicht der Kinderrechtsorganisation nicht dazu führen, dass sich die Kita-Qualität in den Bundesländern noch weiter voneinander entfernt. „Es steht zu befürchten, dass sich beispielsweise die enormen regionalen Unterschiede beim Kita-Personalschlüssel durch das Gesetz eher verstärken. Der Bund muss bei den angestrebten Vereinbarungen mit den Bundesländern darauf achten, dass die im Gesetz enthaltenen Kriterien so genutzt werden, dass möglichst bundesweit einheitliche Verhältnisse bei der Kita-Qualität entstehen. Hier wird es maßgeblich auf das Verhandlungsgeschick des Bundes ankommen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das wird an vielen Stellen auch mit deutlich mehr Investitionen in die Kita-Qualität einhergehen müssen. Deshalb spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für ein Investitionsprogramm in Höhe von fünf Milliarden Euro jährlich für die nächsten Jahre zur Verbesserung der Kita-Qualität aus. So hatte es die Große Koalition im Jahre 2016 als mittelfristiges Ziel auch angekündigt. Das müssen uns unsere Kinder wert sein“, so Hofmann weiter.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes steht zu befürchten, dass durch die Verlagerung der Diskussion um die Kita-Qualität auf die Länderebene sowie durch die Vielzahl der Kriterien und Vereinbarungen die Situation und die Vergleichbarkeit der Kita-Qualität noch undurchsichtiger wird. „Zudem besteht die Gefahr, dass einzelne Bundesländer ihnen nicht genehme Kriterien abblenden. Diese hängen jedoch sehr eng zusammen und bedingen sich an vielen Stellen gegenseitig. Kritisch ist aus kinderrechtlicher Sicht auch zu sehen, dass die Mitbestimmung von Kindern in Kindertageseinrichtungen nicht als Qualitätsfaktor ins Zentrum der Arbeit rückt. Dabei könnten so die Potentiale der Kinder besser gefördert und wichtige Akzente in der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Demokratieförderung gesetzt werden. Denn wer die Vorteile von Beteiligung früh kennen lernt, beteiligt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensverlauf an demokratischen Prozessen. Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht zudem den Kreislauf der Vererbung von Armut“, so Hofmann abschließend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Deutsches Kinderhilfswerk begrüßt geplante finanzielle Unterstützung des Bundes für Kita-Investitionen

Deutsches Kinderhilfswerk begrüßt geplante finanzielle Unterstützung des Bundes für Kita-Investitionen

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Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt die geplante weitere finanzielle Unterstützung des Bundes von Ländern und Kommunen für Investitionen in zusätzliche Plätze in der Kindertagesbetreuung. Der am 23.03.2017 im Bundestag diskutierte Gesetzentwurf der Bundesregierung und die damit anvisierte Erhöhung des Sondervermögens „Kinderbetreuungsausbau“, mit der 100.000 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen werden sollen, wird die angespannte Situation in diesem Bereich deutlich entlasten. Zugleich kann dieser Ausbau aber nur ein erster Schritt sein, da Elternbefragungen des Deutschen Jugendinstituts einen wesentlich höheren Bedarf an Kita-Plätzen ergeben haben.

„Die Aufstockung des Sondervermögens „Kinderbetreuungsausbau“ um rund 1,1 Milliarden Euro in den nächsten vier Jahren ist wichtig und richtig. Der Bedarf an Kita-Plätzen hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Mit dem quantitativen Ausbau muss aber im Interesse der betreuten Kinder auch eine Erhöhung der Kita-Qualität einhergehen. Deshalb unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk die vom Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf geforderte Änderung des Gesetzes über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder, mit der auch Investitionen aus dem Sondervermögen in die Kita-Qualität möglich wären. So wichtig der quantitative Ausbau auch ist, die Qualität der Kindertageseinrichtungen darf dabei nicht auf der Strecke bleiben“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Bei der Festlegung von Qualitätsstandards kommt es aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes darauf an, dass der von Bund und Ländern eingeschlagene Weg zur Verbesserung der Qualität in Kitas und Kindertagespflege konsequent weiterverfolgt wird. Eine im Dezember letzten Jahres von der Bertelsmann Stiftung vorgelegte Studie hat gezeigt, dass sich neben zahlreichen Fachverbänden auch die Eltern für bundesweit verbindliche Qualitätsstandards für Kindertageseinrichtungen in den Bereichen Personalschlüssel, Verpflegung und Ausbildung der Fachkräfte aussprechen. Bereits zur Vorstellung des Zwischenberichts von Bund, Ländern und Kommunen zur Kita-Qualität im November letzten Jahres hatte das Deutsche Kinderhilfswerk mit 15 Verbänden und Nichtregierungsorganisationen in einem gemeinsamen Aufruf für die Einführung bundeseinheitlicher Qualitätsstandards geworben. Wörtlich heißt es im Aufruf der Verbände: Eine hohe Qualität der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung zahlt sich nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Gesellschaft aus, da eine gute frühkindliche Bildung und Erziehung unterschiedliche Startbedingungen und Zukunftschancen wirksam ausgleichen kann. Sie trägt dazu bei, Bildungsnachteile abzubauen, Armut zu überwinden und Lebensverläufe wirtschaftlich und sozial zu stabilisieren. Für die dringend erforderliche Verbesserung der Qualität in der Kindertagesbetreuung braucht es eine große politische Anstrengung sowie erhebliche Mehrausgaben, für die Bund, Länder und Kommunen gemeinsame Verantwortung tragen. Es braucht aber auch die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern, Gewerkschaften, Verbänden und Elternvertreter/innen, die den Prozess begleiten.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

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Caritas kritisiert geplante Verwaltungsvereinfachung, die in Kitas mehr Kinder pro Gruppe zulässt

„Um Kindern mit Fluchterfahrung gerecht zu werden, brauchen wir kleinere Gruppen“

Stuttgart, 9. Dezember – Das Kultusministerium plant eine Verwaltungsvereinfachung, die mehr Kinder pro Gruppe in Kindertageseinrichtungen zulässt. Durch die Überbelegung soll der größere Bedarf an Betreuungsplätzen aufgefangen werden, der durch den Zuzug von Flüchtlingsfamilien begründet wird. Um Flüchtlingskinder gut zu integrieren, muss aus Sicht der Caritas Rottenburg-Stuttgart die Gruppenstärke aber gesenkt und nicht erhöht werden. In Gruppen mit bis zu 30 Kindern sei „keine pädagogisch hochwertige, multikulturelle und inklusive Arbeit“ mehr machbar, ist Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock, Caritasdirektorin der Diözese Rottenburg-Stuttgart überzeugt. „Es muss nicht nur in Sprachförderung investiert werden, viele Kinder sind traumatisiert. Dies erfordert auch eine professionelle Antwort.“
Indem das Kultusministerium zur Überbelegung der Gruppen auffordert, entsteht für die Caritas der Eindruck, dass Versäumnisse der Vergangenheit bewältigt werden sollen: „Landesweit fehlen nämlich Plätze im Ü3-Bereich“, so Holuscha-Uhlenbrock. „Der Grund hierfür liegt nicht im Andrang von Flüchtlingskindern. Vielmehr wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Ü3-Plätze in Krippenplätze umfunktioniert.“ Diese Planungsmängel würden jetzt offenkundig.
Für die Caritas Rottenburg-Stuttgart führt die Aufnahme von Kindern mit Fluchterfahrung in einzelnen Kommunen durchaus zu Engpässen. Aber ein landesweites, neues Verwaltungsverfahren sei der falsche Weg. Vielmehr bedürfe es eines Sonderprogramms des Landes für notleidende Kommunen.
Zum Hintergrund:
Das Kultusministerium vereinfacht in Kürze das Verwaltungsverfahren, so dass die Höchstgruppenstärke in Kitas überschritten werden darf. Dies begründet das Ministerium damit, dass in manchen Städten und Gemeinden durch den Zuzug von Flüchtlingsfamilien mehr zusätzliche Betreuungsplätzen in Kitas gebraucht werden. Künftig brauchen die Träger nur per Selbstverpflichtungserklärung bestätigen, dass sie für jede Gruppe, die die Höchstgruppenstärke übersteigt, eine weitere Kraft einstellen. Zusätzlich zur Höchstgruppenstärke können pro Gruppe maximal zwei Kinder mit Fluchterfahrung aufgenommen werden.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart rund 1.800 Einrichtungen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen knapp 30.000 Mitarbeiter/innen und 33.000 Ehrenamtliche tätig sind. An 42 Standorten bieten der Caritasverband und der Sozialdienst katholischer Frauen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Beratung für schwangere Frauen an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

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Schutzpanzer

Kinder schützen und stärken

Schutzpanzer

Sexuelle Übergriffe unter Kindern finden immer mehr den Raum in Kindertageseinrichtungen. Erzieher/innen fühlen sich meistens mit diesem brisanten Thema überfordert und versuchen solche Vorfälle in der Kita zu verharmlosen oder zu vertuschen. Das Jugendamt und der Träger möchten ihren Ruf nicht mit Grenzverletzungen unter Kindern in ihrer Stadt oder ihrer Einrichtung belasten und stellen sich meistens hinter die Kindertageseinrichtung.

Der Schutz der Kinder bleibt zwischen Geld und Ruf auf der Strecke. Schutzpanzer wurde von einer Mutter geschrieben. Alle Ereignisse die aufgelistet sind, sind genauso in der Kita ihres Kindes geschehen. Es zeigt den Kampf der Eltern der Kinder, die Opfer wurden, damit ihre Kinder wieder erhört werden, Hilfe bekommen und ein Recht auf einen sicheren Kita Platz haben. Gleichzeitig zeigt das Buch sehr schön, wie die Gesellschaft sich bei diesen brisanten Thema spaltet und gerne mal weg schaut. Dabei sollten wir alle für den Schutz unserer Kinder kämpfen.

Erhältlich als gedruckte Ausgabe (ISBN: 978-1-627845-24-3)
oder als EBook (ISBN: 978-1-627845-25-0)
Leseprobe: http://shop.windsor-verlag.com/shop/schutzpanzer-veronika-hoeller/

Mehr zum Thema finden Sie auf der Website http://www.schutzpanzer.com

Die Autorin:
Veronika Höller, geboren 1979, lebt mit ihrer Familie in Nordrhein Westfalen. Beruflich ist sie als Online Marketing Managerin tätig. Zum Schreiben kam die leidenschaftliche Leserin erst, nachdem Sie erleben musste, dass selbst heute in der modernen Zeit unangenehme Themen einfach heruntergespielt oder tabuisiert werden. Mit ihrem Buch möchte Sie auf ein brisantes Thema aufmerksam machen, Eltern unterstützen, welche sich in der gleichen Lage befinden sowie den Menschen Mut machen, für den Schutz ihrer Kinder zu kämpfen, auch wenn der Weg oft sehr steinig und lang ist.

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Personalmangel und sinkende Bildungsqualität in Kitas: Konzept-e steuert dagegen

Personalmangel und sinkende Bildungsqualität in Kitas: Konzept-e steuert dagegen

Fachschülerinnen und -schüler

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung ist gerade in aller Munde und lässt die Diskussion um Personalmangel und Qualität in deutschen Kitas erneut hochkochen. Laut Bertelsmann fehlen 120.000 Erzieherinnen und Erzieher – eine Investition von fünf Milliarden Euro wäre nötig, um dieses Defizit auszugleichen. Für Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des Konzept-e-Netzwerks, das knapp 40 Kitas in Süddeutschland betreibt, ist diese Entwicklung wenig überraschend. Bereits seit drei Jahren arbeitet das Unternehmen lösungsorientiert genau dieser Entwicklung entgegen.

Mit der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz für U3-Kinder hat der Mangel an pädagogischem Fachpersonal dramatisch zugenommen. „Durch den Personalmangel haben wir einerseits das Problem, nicht genügend Fachkräfte und andererseits nicht genügend gute Fachkräfte zu bekommen. Die gestiegenen und vor allem berechtigten Anforderungen an die Qualität sind damit nur schwer zu erfüllen“, so Waltraud Weegmann. Die logische Konsequenz für die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen war es, im Jahr 2011 am Firmensitz Stuttgart eine eigene Fachschule zu gründen und eigene Erzieherinnen und Erzieher vor Ort auszubilden. Bereits ein Jahr später wurde die zweite „Freie Duale Fachschule für Pädagogik“ in Karlsruhe ins Leben gerufen und eine weitere in Stuttgart eröffnet. Die ersten Fachschul-Absolventen haben in diesem Juli ihre Ausbildung abgeschlossen, fast alle bleiben als Erzieherinnen und Erzieher den Kitas des Konzept-e-Netzwerks erhalten. Wenn im Herbst der nächste Jahrgang startet, sind insgesamt 100 pädagogische Fachkräfte in der Ausbildung, 34 von ihnen machen im nächsten Jahr ihren Abschluss.

„Es mangelt an vielfältig ausgebildeten Bewerbern“

Doch es geht Waltraud Weegmann in erster Linie gar nicht um den Personalmangel. Vielmehr geht es darum, dass Erzieherinnen und Erzieher für eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung weitaus mehr leisten müssen als bisher erwartet wurde. „In Kitas bildet sich die Vielfalt unserer Gesellschaft ab“, erklärt sie. „Deshalb wollen und brauchen wir auch die vielfältigen Kompetenzen anderer Berufe in unseren Kita-Teams.“ Kindertageseinrichtungen sind heute – zu Recht und zum Glück – frühe Bildungseinrichtungen, die, neben der Vermittlung sozialer und kreativer Kompetenzen, den Forscher- und Wissensdrang der Kinder anregen und erfüllen können müssen. Entsprechend sind die Anforderungen an das Kita-Personal vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Die notwendigen Kompetenzen gehen über ein pädagogisches Fachwissen weit hinaus. Doch hierfür sind das Verständnis und dadurch die Anerkennung von qualifizierten, anders ausgebildeten Fachkräften in einem Kita-Team noch nicht vorhanden. Nur mit Pädagogen aber ist die Vermittlung vielfältiger Kompetenzen aus Waltraud Weegmanns Sicht nicht leistbar: „Wir haben einen Engpass an Pädagogen und dürfen andere vielfältig ausgebildete Bewerber mit pädagogischem Interesse nicht als Fachkräfte einstellen“. Pädagogische Fachkräfte mit einer gleichzeitig breiten qualifizierten Ausbildung in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen sind sehr selten. Deshalb müssen für diese Themen auch Chemiker, Biologen oder Handwerker – selbstverständlich mit einer pädagogischen Weiterqualifizierung – in einer Kita arbeiten dürfen.

Die Lösung: multiprofessionelle Teams

Der Weg ist also klar: Kita-Teams brauchen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die – natürlich gekoppelt mit einer fundierten pädagogischen Ausbildung – als Spezialistinnen und Spezialisten für ihr Metier in Kindertagestätten mit den Kindern arbeiten. Bevorzugt will Weegmann Menschen mit naturwissenschaftlich-technischem beruflichem Hintergrund (MINT) für einen Quereinstieg begeistern, denn diese können ein frühes Interesse an MINT-Themen bei den Kindern wecken. „Nur wer selbst Begeisterung für sein Thema mitbringt, kann diese Begeisterung auch weitergeben“, weiß Waltraud Weegmann aus eigener Erfahrung.

Seit dem Frühjahr gibt es mit Carolin Stiefel (Dipl. Pädagogin) eine Person, die, zuständig für das Projekt „element-i macht MINT“, in den Kinderhäusern multiprofessionelle Teams schafft und unterstützt. Sie betont: „Selbstverständlich ist eine pädagogische Ausbildung unerlässlich für eine hochwertige Arbeit mit Kindern. Erzieherinnen und Erzieher mit einer Weiter-Qualifizierung im naturwissenschaftlichen Bereich arbeiten im Tandem zusammen mit einer MINT-Fachkraft, die eine Berufsausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich und eine pädagogische Weiterbildung absolviert hat bzw. diese absolviert“. Diese pädagogische Weiterbildung findet an den Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik statt. Die MINT-Fachkräfte durchlaufen berufsbegleitend eine dreijährige Aus- bzw. Weiterbildung, die mit einer Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten ErzieherIn endet oder zu einer Ausnahmegenehmigung zur Anerkennung als Fachkraft führt.

Das Konzept-e-Netzwerk
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kinderhäuser, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und Mehrgenerationenwohnen. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Der Begriff verbindet das Wort „elementar“ für eine grundlegende frühe Pädagogik mit einem „i“, das für die zentralen Begriffe des Konzeptes steht: Individuen, Interessen und Interaktion. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.
Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Firmensitz ist Stuttgart. Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägervereine Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Konzept-e für Schulen gGmbH, Kind e.V. Stuttgart und der Kind und Beruf e.V. Momentan werden rund 2.500 Kinder in den Einrichtungen des Konzept-e-Netzwerkes gefördert und betreut.

Das Konzept-e-Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 zum Thema „Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland“ in Stuttgart statt.

Pressekontakt:
indivisio kommunikation und public relations
Hannelore Ohle
Hohnerstr. 25
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 75881374
E-Mail: hannelore.ohle@indivisio-pr.de

Pressestelle Unternehmen:
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Desiree Schneider
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Tel.: 0711 656960 39
E-Mail: desiree.schneider@konzept-e.de

Bildquelle:kein externes Copyright

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Kita-Qualität war Schwerpunktthema bei „Invest in Future“

Kita-Qualität war Schwerpunktthema bei "Invest in Future"

Invest in Future Oktober 2013 Vortragssaal

Über 350 Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet reisten zum Zukunftskongress für Betreuung und Bildung „Invest in Future“ Mitte Oktober nach Stuttgart. Dort diskutierten sie die Frage, wie die Qualität in Kindertageseinrichtungen zu sichern und weiter zu entwickeln sei. Das Thema stellt Politik, Träger, Kita-Leitungen und ihre Teams gleichermaßen vor Herausforderungen.

Stuttgart, 24. Oktober 2013 – „Kinderbetreuung in Deutschland hat sich grundlegend verändert – nicht zuletzt durch die Einführung von Bildungsplänen, zunehmender Ganztagsbetreuung sowie dem Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei einer Kindertagespflegeperson ab dem ersten Geburtstag. Die Rahmenbedingungen sind jedoch gleich geblieben. Damit Kitas qualitativ hochwertige Arbeit leisten können, die den Anforderungen der Bildungspläne entspricht, benötigen wir Veränderungen“, betonte Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, zur Eröffnung des zehnten Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ im Oktober 2013 in Stuttgart. Rund 350 Fachleute besuchten die zweitägige, interdisziplinäre Veranstaltung, die sich dem Schwerpunktthema „Masse statt Klasse! Wie sichern wir die Qualität in der Kinderbetreuung?“ widmete. Die Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) hatten zu dem Kongress eingeladen, der unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann stand.

Prof. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in München, forderte in seiner Plenumsansprache eine Qualitätsoffensive und identifizierte unter anderem den Personalschlüssel, die Bezahlung sowie die Qualifikation der Beschäftigten in Kitas als zentrale Handlungsfelder für Veränderung.

Der Personalschlüssel ist überall unzureichend
Besonders harsche Kritik übten viele Referentinnen und Referenten an der personellen Ausstattung von Kindertagesstätten. In den östlichen Bundesländern sei der Personalschlüssel besonders ungünstig: „Hier betreut eine Fachkraft rechnerisch 6,34 unter bzw. 11,58 über Dreijährige. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Qualität ab einem Verhältnis von eins zu drei für Krippen und eins zu acht für Gruppen mit über dreijährigen Kindern kippt“, berichtete Prof. Susanne Viernickel von der Alice Salomon Hochschule in Berlin, dem diesjährigen Hochschulpartner des Kongresses. Zu bedenken sei außerdem, dass Verfügungs- und durchschnittliche Fehlzeiten bei der Personalausstattung einzurechnen seien. Dies sei momentan nicht üblich. „In keinem Bundesland genügt die aktuelle Personalausstattung den wissenschaftlichen Empfehlungen. Im Osten ist die Situation besonders dramatisch“, erklärte die Expertin. „Dort kann die Kommunikation der Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern oft nur noch aus Anweisungen bestehen“, sagte Norbert Hocke, Vorstandsmitglied in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). „Für individuelle Gespräche reicht die Personaldecke nicht.“ Damit eine bessere Personalausstattung für die Länder und Kommunen überhaupt finanzierbar sei, forderte Norbert Hocke die Unterstützung des Bundes: „Im Moment ist das verfassungsrechtlich jedoch gar nicht möglich. Wir brauchen daher an dieser Stelle eine Änderung des Grundgesetzes.“

Pädagogische Fachkräfte besser bezahlen
Angesichts deutlich gestiegener Anforderungen an Fachkräfte in Kindertagestätten war auch die Entlohnung ein Diskussionsthema. „Was eine Grundschullehrkraft netto verdient, bekommt eine Erzieherin bzw. ein Erzieher brutto“, fasste Thomas Rauschenbach die aktuelle Situation zusammen. Dabei sei die Investition in Kitabildung die bildungsökonomisch rentabelste Investition im Bildungssystem. Geld, um die derzeit 500.000 Beschäftigten in der Branche angemessen bezahlen zu können, müsste eigentlich da sei, erklärte Norbert Hocke. „Derzeit investiert die Bundesrepublik 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in den Bereich der Kindertagesbetreuung. In der EU ist jedoch ein Prozent vereinbart.“

Strukturen machen Fachkräfte häufig krank
Wie erste Ergebnisse der Studie „STEGE – Strukturqualität und Erzieher/innengesundheit in Kindertageseinrichtungen“ von Prof. Susanne Viernickel und Prof. Anja Voss von der Alice Salomon Hochschule zeigen, stehen mangelhafte Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der Kita-Fachkräfte. Ein guter Personalschlüssel, mehr gesellschaftliche Anerkennung, eine angemessene Bezahlung, Arbeitsplatzsicherheit, feste Pausenzeiten, ausreichend Zeit für mittelbare pädagogische Arbeit, regelmäßige Teambesprechungen und Supervison sowie eine vom Träger gut unterstützte Fortbildungskultur könnten dazu beitragen, die Krankheitsquote zu verringern. „Als Ressourcen am Arbeitsplatz erleben die Erzieherinnen und Erzieher derzeit häufig ein gutes Teamklima, breite Handlungsspielräume sowie die Freude an der direkten Arbeit mit den Kindern“, berichteten die Referentinnen.

Fachkräfteanteil mit akademischer Ausbildung steigern
Wie Thomas Rauschenbach darstellte, ist die Qualifikation des Kita-Personals in den vergangen vier Jahrzenten deutlich gestiegen: „1974 lag der Anteil der Beschäftigten ohne Berufsabschluss noch bei 30 Prozent. Seit 2007 macht diese Gruppe nur noch rund sieben Prozent des Kita- Personals aus.“ Die Akademisierung des Berufsfeldes kommt indes nur schleppend voran. Der Anteil der Akademikerinnen und Akademiker stieg von einem Prozent 1974 auf fünf Prozent 2013. „Kitas sind die letzte pädagogische Bastion ohne akademische Grundausrichtung. Damit wird diesem anspruchsvollen Beruf die nötige Professionalisierung und Anerkennung vorenthalten“, kritisierte Iris Nentwig-Gesemann, Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. „Alle Versuche, einschlägig ausgebildete Akademikerinnern und Akademiker für die Arbeit in Kitas zu gewinnen, werden zum Scheitern verurteilt sein, wenn sich die Bezahlung in diesen Bildungsinstitutionen nicht verbessert“, lautete die Einschätzung von Norbert Hocke.

Multiprofessionelle Teams – ein Gewinn?
Kontrovers diskutierten die Fachleute Waltraud Weegmanns Vorschlag, stärker auf multiprofessionelle Teams in Kindertagesstätten zu setzen und dafür auch fachfremdes Personal, zum Beispiel Schreinerinnen oder Gärtner einzustellen. „Wenn wir die Bildungsbereiche aus den Bildungsplänen auf hohem fachlichen Niveau abdecken und den Kindern durch ein möglichst vielfältiges Team unterschiedliche Bildungsimpulse geben wollen, halte ich dieses Vorgehen für eine gute Idee“, sagte Waltraud Weegman. Iris Nentwig-Gesemann und Norbert Hocke sahen jedoch die Gefahr einer Deprofessionalisierung sowie einer Entwertung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung sowie des früh- bzw. kindheitspädagogischen Studiums.

Verhalten sich männliche Fachkräfte anders als weibliche?
Im Sinne von mehr Vielfalt in Kita-Teams engagierten sich in den vergangenen drei Jahren 16 Träger bundesweit im Projekt des Bundesfamilienministeriums „MEHR Männer in Kitas“, das durch den europäischen Sozialfonds gefördert wird. Eine These, die dabei immer wieder zur Sprache kam: „Männer gehen anders mit Kindern um“. Die Tandem-Studie an der Evangelischen Hochschule Dresden zeigt, dass dies ein Mythos ist. Prof. Holger Brandes berichtete, dass es kaum Unterschiede zwischen dem professionellen Verhalten von männlichen und weiblichen Fachkräften gäbe.

Einheitliche Standards auch in der Pädagogik
Nicht nur bei den Rahmenbedingungen unter denen frühpädagogische Fachkräfte in den einzelnen Bundesländern arbeiten, sei eine Vereinheitlichung wünschenswert. Auch inhaltlich- pädagogisch hielten viele der Referentinnen und Referenten einheitliche Standards für sinnvoll. Referate aus der Schweiz sowie aus Schweden öffneten den Blick für die Situation in anderen europäischen Ländern.

Schweiz: Neues Qualitätslabel setzt Standards
Dr. Kaspar Burger vom Institut Universitaire Kurt Bösch in Sion in der Schweiz berichtete von der aktuellen Einführung eines Qualitätslabels in der Schweiz, wo die familiäre Betreuung von Kindern vor dem Kindergarteneintritt durch Eltern oder Großeltern noch häufiger anzutreffen ist als eine Betreuung in Kindertagesstätten. Es sei jedoch ein starker Ausbau des Kita-Angebots zu verzeichnen. Er dürfe nicht auf Kosten der Qualität gehen. „Der Standard, den wir mit dem Qualitätslabel setzen, soll bewährte Praxis nicht verdrängen“, sagte Kaspar Burger. „Er zeichnet vielmehr gute, an kindlichen Bedürfnissen ausgerichtete Praxis aus und gibt dort, wo sie noch nicht erreicht ist, Anstoß für Veränderungen.“ Verpflichtend ist die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren nicht. Da das Label auf die Initiative des Verbands Kindertagestätten der Schweiz zurückgeht, hofft Kaspar Burger jedoch auf eine große Nachfrage nach Zertifizierung.

Schweden: Nationaler Kita-Bildungsplan bereits 1998
Eva-Lena Arefäll vom Schwedischen Städte- und Gemeindetag berichtete, dass Schweden bereits 1995 einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Geburtstag eines Kindes festgeschrieben habe. 1998 trat ein nationaler Bildungsplan für die Kindertagesbetreuung in Kraft. „Er geht nicht sehr ins Detail. Er formuliert vielmehr allgemeine Werte und Aufgaben“, erklärte die Referentin. An diese Grundsätze sind alle Träger gebunden. Unabhängige Anbieter von Kinderbetreuung hätten in Schweden eine starke Position. „Wenn sie die nötige Kompetenz dafür mitbringen, können sie unkompliziert Kindertagesstätten eröffnen. Auf eine Zustimmung der jeweiligen Kommune sind sie dabei nicht angewiesen. Bezuschusst werden alle tatsächlich in Anspruch genommenen Plätze. Öffentliche und unabhängige Träger erhalten identische Zuschüsse.“

Was bedeutet pädagogische Qualität?
Qualität in Kindertagesstätten, die überall gleich sei, werde es auch mit einheitlichen Rahmenbedingungen und bundesweit verbindlichen pädagogischen Standards nicht geben, waren sich die Fachleute sicher. Qualität könne nur von den einzelnen Kita-Teams realisiert werden und müsse sich an den Vorstellungen und Rahmenbedingungen vor Ort orientieren, sagte Iris Nentwig-Gesemann.

Standardisierung diskriminiert abweichende Vorstellungen
Professorin Tanja Betz von der Goethe-Universität in Frankfurt hinterfragte in ihrem Vortrag den Begriff der Qualität in Kindertagesstätten: „Es entsteht ein Dilemma. Einerseits benötigt die Frühpädagogik eine klare Vorstellung davon, was gute und was schlechte Betreuung, Erziehung und Bildung ist. Andererseits verstärken diese Bewertungen Ungleichheit und existierende Hierarchien. Eine dominante Mehrheit setzt Standards fest, für die es zumeist wenig wissenschaftliche Legitimation gibt. Abweichende Vorstellungen werden dadurch diskriminiert.“ Ihr sei es wichtig, bei der Diskussion um Qualität und die Festsetzung von Standards in der Frühpädagogik mit im Blick zu behalten, dass dadurch nicht automatisch alles gut bzw. besser werde. „Es gibt Nebenfolgen, die wir oft nicht bedenken“, sagte sie.

Umgang mit Bildungsvorgaben fordert Kita-Teams heraus
„Wichtig ist, dass Kita-Teams in konstruktiver Auseinandersetzung mit den Bildungsvorgaben und den Vorstellungen der Eltern und des Umfeldes ein gemeinsames Bildungsverständnis im Sinne der Bildungspläne entwickeln und darauf aufbauend ihr eigenes Profil erarbeiten“, erklärte Iris Nentwig-Gesemann. „Dafür brauchen sie gute strukturelle Rahmenbedingungen, fachliche Begleitung und Unterstützung und vor allem muss man ihnen zutrauen, dass sie als Professionelle nicht „Ausführerinnen und Ausführer“ von Vorgaben, sondern Gestalterinnen und Gestalter von optimalen Bildungswelten für Kinder sind“. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigte ihre qualitative Studie im Rahmen der Untersuchung „Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung“. „Viele Kita-Leitungen und ihre Teams sehen in den Bildungsplänen einen Anforderungskatalog, den es gewissenhaft abzuarbeiten gilt. Oft verstellt jedoch eine solche schematische Umsetzungsorientierung den Blick auf die Kinder und ihre Bedürfnisse.“ Manche Teams lehnten – unter Verweis auf ihre berufspraktischen Erfahrungen – die in den Bildungsplänen geforderten Methoden, wie die systematische Beobachtung und Dokumentation, auch grundsätzlich als unnötig ab, berichtete Iris Nentwig-Gesemann. Im Rahmen der Studie fand sie jedoch auch Einrichtungen, denen es gut gelungen war, die Bildungspläne für die eigene Arbeit zu adaptieren und so ein neues professionelles Selbstverständnis zu entwickeln.

Auszeichnung: „Deutschlands beste Kitas“
Beispiele für eine solche hohe Bildungsqualität in Kindertageseinrichtungen lieferten die drei mit dem KitaStar 2013 als „Deutschlands beste Kitas“ ausgezeichneten Einrichtungen. Im Rahmen der „Invest in Future“-Abendveranstaltung nahmen die Kitas „Haus für Kinder am Hirzberg“ in Freiburg, Evangelische Kindertagesstätte Saarlouis sowie die Kita „Am See“ in Großbettlingen bei Nürtingen die Preise entgegen. Ausloberin des KitaStar ist die element-i-Bildungsstiftung, die damit gute Beispiele publik machen und zur Nachahmung anregen will.

Weitere Informationen im Internet:
Invest in Future / KitaStar: www.invest-in-future.de

„Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung“, Forschungsbericht von Susanne Viernickel, Iris Nentwig-Gesemann, Katharina Nicolai, Stefanie Schwarz, Luise Zenker, Alice Salamon Hochschule, Berlin:
http://www.gew.de/Binaries/Binary96129/Expertise_Gute_Bildung_2013.pdf

„STEGE – Strukturqualität und Erzieher/innengesundheit in Kindertageseinrichtungen“, Website zum Forschungsprojekt: http://www.kita-forschung.de/

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de („Presse“ – „Bildmaterial“).

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
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Pressemitteilungen

Neue Kita in Reutlingen: „Die Tüftler“ eröffnen im Herbst

Fehlende Betreuungsangebote? Kitaplatznotstand? Nicht in Reutlingen: In der Gerhard-Kindler-Straße im Technologiepark Tübingen-Reutlingen eröffnet eine neue Kindertagesstätte für zunächst zehn Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren. Ein großer Ansturm auf die Plätze sei bislang noch nicht zu verzeichnen, berichtet der Träger, die gemeinnützige Kind und Beruf gGmbH.

Neue Kita in Reutlingen: "Die Tüftler" eröffnen im Herbst

Foto: Technologieparks Tübingen-Reutlingen GmbH

Reutlingen/Tübingen, 24. Juli 2013 – Ab seinem ersten Geburtstag hat jedes Kind in Deutschland Anspruch auf einen Platz in der öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung, sprich: in einer Krippe, Kita oder bei einer Tagesmutter bzw. einem Tagesvater. Am 1. August 2013 tritt dieser Rechtsanspruch in Kraft. Sinnvoll ist er nicht nur, damit beide Elternteile zuverlässig einer Erwerbsarbeit nachgehen und damit die Familie wirtschaftlich absichern können. Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege haben einen gesetzlichen Bildungsauftrag. Doch wird es den Kommunen gelingen, ausreichend Plätze anzubieten? Oder droht ihnen – wie vielfach befürchtet – eine Klagewelle von Eltern, die sich vergeblich um einen Betreuungsplatz bemüht haben?

„Run“ auf neue Plätze bleibt wieder Erwarten aus
„Unser Eindruck ist, dass die Situation in Reutlingen bzw. Tübingen recht entspannt ist“, berichtet Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Trägers Kind und Beruf gGmbH, der zum Stuttgarter Konzept-e-Netzwerk gehört. Die Gesellschaft eröffnet im Herbst das Kinderhaus „Die Tüftler“ am Reutlinger Standort des Technologieparks Tübingen-Reutlingen. „Von einen Ansturm auf die Plätze kann im Moment noch keine Rede sein“, berichtet Weegmann. „Möglicherweise hat das auch damit zu tun, dass die Neueröffnung noch zu wenig bekannt ist.“

Pädagogisches Konzept legt Grundlagen der Kita-Arbeit fest
Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, rät die Expertin, nach dem pädagogischen Konzept zu fragen, nach dem die jeweilige Einrichtung arbeitet. „Es gibt Aufschluss darüber, welche Schwerpunkte der Träger und das Kita-Team in ihrer Arbeit setzen und welche Vorstellung vom Kind und seinem Lernprozess der Pädagogik zu Grunde liegen.“ „Die Tüftler“ arbeiten nach dem bereits mehrfach ausgezeichneten pädagogischen Konzept element-i. Der Name setzt sich zusammen aus „element“ für elementar, grundlegend, sowie aus dem „i“, das für die drei Begriffe „Individuen“, „Interessen“, „Interaktion“ steht. „Damit sind zentrale Aspekte unserer Pädagogik angesprochen“, erläutert Carola Kammerlander, pädagogische Geschäftsführerin des Trägers. „Kinder lernen sehr individuell und geleitet durch ihre Interessen. Unsere Fachkräfte begleiten und unterstützen sie auf ihrem Lernweg. Sie greifen die Themen der Kinder auf und bereichern sie mit neuen Ideen und Aspekten. Wichtige Grundlage dafür ist eine liebevolle und wertschätzende Beziehung zu jedem einzelnen Kind.“

„Die Tüftler“ starten im September mit zehn Plätzen und haben zunächst sieben Stunden täglich geöffnet. „Je nachdem wie sich der Bedarf entwickelt, ist es möglich, das Angebot auf 40 Plätze aufzustocken“, sagt Kammerlander.

Anmeldungen für das Kinderhaus „Die Tüftler“
Ein Anmeldeformular, weitere Informationen über die Einrichtung sowie zur element-i-Pädagogik gibt es im Internet unter www.element-i.de. Außerdem steht Gerlinde Hagenlocher von der Konzept-e für Bildung und Soziales in Stuttgart zur Verfügung unter Telefon 0711/65 69 60 – 14 oder der E-Mail-Adresse gerlinde.hagenlocher@konzept-e.de.

Bildmaterial ist zu dieser Presse-Information verfügbar unter www.konzept-e.de (Presse)

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Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

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