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Brauchen wir mehr männliche Kindergärtner und Erzieher?

Brauchen wir mehr männliche Kindergärtner und Erzieher?

Als man anfing, Kleinkinder erstmals außerhalb der Familie zu erziehen, haben männliche Pädagogen noch die Hauptrolle gespielt. Heute ist die frühe Bildung in Kindergärten eine eindeutige Frauendomäne. Wie ist es dazu gekommen? In seinem Buch Männer in der Kita. Historische Entwicklungen und aktuelle Diskussionen rund um männliche Erzieher gibt Jürgen Ackermann einen Überblick über die historische Entwicklung des Erzieherberufs.

Gerade in aktuellen Diskussionen um die frühkindliche Erziehung bleibt die männliche Sicht oft ausgeklammert. Die Erziehung und Frühpädagogik scheint ein klassischer Frauenberuf zu sein, in dem Männer nicht mitreden. Jürgen Ackermann lässt deshalb endlich die männliche Perspektive zu Wort kommen. In seiner Publikation Männer in der Kita beantwortet er die Frage, ob man Männer in der Kindertagesstätte überhaupt braucht, eindeutig positiv. Dabei geht es ihm auch darum, die Eigenschaften von Männlichkeit in ihrer aktuellen gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verdeutlichen.

Frauenberuf versus Gender Mainstreaming

Wie entstand die weibliche Dominanz im Berufsfeld? Und wie nimmt man männliche Erzieher heutzutage wahr? Jürgen Ackermann spricht sich klar für Männer in der Frühpädagogik aus. Im Sinne einer geschlechtssensiblen Pädagogik kann dies jedoch nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Außerdem müssen junge Männer für den Beruf wieder neu begeistert werden. In Ländern wie Schottland, England und Dänemark ist dies bereits gelungen. Neben einer ausgebauten Professionalisierung des Bereichs und Praxisbüchern für eine geschlechterbewusste Pädagogik kann auch die Erweiterung der Berufsperspektiven von Jungen und Männern ein möglicher Weg sein. Mit seinem Buch „Männer in der Kita“ bereichert Jürgen Ackermann eine gesellschaftliche Kontroverse und liefert wichtige Hinweise für Erzieherinnen und Erzieher, Erziehungswissenschaftler und Frühpädagoginnen.

Das Buch ist im Oktober 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-956-87513-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/419319/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Das Klinikum am Weissenhof: Eine gute Wahl für Oberarztstelle Psychiatrie

Das Klinikum am Weissenhof: Eine gute Wahl für Oberarztstelle Psychiatrie

Die A-Bauten des Klinikums am Weissenhof

Die psychiatrische Einrichtung Klinikum am Weissenhof ist in sieben Fachkliniken für psychisch kranke Menschen da und zählt zu den größten Arbeitgebern im Raum Heilbronn. Bewerber auf eine Oberarztstelle Psychiatrie können von der KTQ-zertifizierten Klinik einiges erwarten: Überdurchschnittliche Bezahlung, aber auch geregelte, familienfreundliche Arbeitszeiten sowie ein respektvolles Miteinander.

„Bewerbern auf eine Oberarztstelle Psychiatrie können wir unser Haus nur empfehlen“, sagt Birgit Karl, als Mitglied der Geschäftsleitung u. a. für die Organisationsentwicklung zuständig. „Mit unserem Leitbild streben wir eine lebendige Unternehmenskultur an, die man im Umgang mit den Patienten, der Mitarbeiter untereinander, im Verhalten der Leitungs- und Führungskräfte und im Qualitätsbewusstsein spürt.“ Das klingt attraktiv für Bewerber auf eine Oberarztstelle Psychiatrie. In der Praxis bedeutet das: Eine überdurchschnittliche Bezahlung, die dem Tarifvertrag an den Universitätskliniken entspricht. Die Arbeitszeiten sind geregelt und es bestehen flexible Gleitzeitmöglichkeiten. Überstunden werden im elektronischen Dienstplan dokumentiert und entweder bezahlt oder als Freizeit ausgeglichen.

Attraktive Bedingungen für Oberarztstelle Psychiatrie

„An all unseren Standorten gibt es Einsatzmöglichkeiten im ambulanten, teil- und vollstationären Bereich“, erläutert Geschäftsleitungskollege und Personaldirektor Roland Kuttner. Und auch die „weichen“ Faktoren stimmen bei der Oberarztstelle Psychiatrie, denn ein durchdachtes Gesundheitsmanagement, ein Casino nach den Prinzipien des „slow food“, eine betriebseigene Kindertagesstätte sowie attraktive Standorte mit guter Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten sind gewichtige Pluspunkte für eine Oberarztstelle Psychiatrie im Klinikum am Weissenhof.

Eine Oberarztstelle Psychiatrie ist, wie alle Arbeitsplätze im Gesundheitswesen, auch immer mit ethischen Fragen konfrontiert. Hierfür gibt es das Klinische Ethikkomitee mit Mitgliedern aus den verschiedenen Berufsgruppen und Arbeitsbereichen des Klinikums sowie dem Patientenfürsprecher und dem Klinikseelsorger. Es bietet Inhabern einer Oberarztstelle Psychiatrie und natürlich allen anderen Mitarbeitern des Klinikums am Weissenhof Möglichkeiten und Hilfen für eigenes und verantwortetes ethisches Handeln an und ist unabhängig in Beratung und Information.

Das Zentrum für Psychiatrie Weinsberg/Klinikum am Weissenhof ist ein Unternehmen der ZfP-Gruppe Baden-Württemberg und der Aufsicht des Landes Baden-Württemberg unterstellt. Außerdem gehört das Klinikum am Weissenhof zu den akademischen Lehrkrankenhäusern der Universität Heidelberg.
Mit rund 1.300 Mitarbeitern im ärztlichen, therapeutischen, pflegerischen, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Versorgungsbereich ist das ZfP Weinsberg einer der größten Arbeitgeber in Raum Heilbronn. Das Haus verfügt über insgesamt 690 Planbetten, davon 128 tagesklinische Behandlungsplätze; knapp 13.000 Patienten im Jahr finden hier kompetente Beratung, Betreuung und Behandlung.

Das Klinikum am Weissenhof wurde mehrmals als einer der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen ausgezeichnet und war bei „Great Place to Work“ Drittplatzierter. Das Klinikum am Weissenhof ist seit 2005 nach dem KTQ-Verfahren zertifiziert.

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Sodexo baut Kita-Trägerschaft in Deutschland aus

Sodexo eröffnet Kindertagesstätte in München – frühkindliche Förderung im Fokus

Sodexo baut Kita-Trägerschaft in Deutschland aus

(NL/7276314784) Der Multi-Dienstleister Sodexo eröffnet seine zweite Kita in Deutschland. In der neuen Kinderkrippe Kids Attitude am Edinburghplatz im Münchener Stadtteil Riem finden 36 Kinder Geborgenheit und kreativen Raum zum Spielen, Forschen und Entdecken.

Rüsselsheim, 19.03.2018 In der zurückliegenden Woche feierten Kinder, Eltern, Erzieher und Vertreter der Stadt München gemeinsam die Einweihung der neuen Kinderkrippe Kids Attitude am Edinburghplatz im Stadtteil Riem. Sodexo übernahm nach gewonnener Ausschreibung die Trägerschaft der Einrichtung und betreut in dem neu errichteten Gebäude seit September letzten Jahres mit 12 Mitarbeitern Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren. Die Kita bietet Platz für 36 Kinder und ist an den Wochentagen von 7 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Leiterin für die Kindertageseinrichtungen im Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München, Frau Dr. Susanne Herrmann, überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie der erkrankten Stadträtin Gabriele Neff. Anschließend zelebrierte Frau Dr. Herrmann zusammen mit Erzieherinnen und der Geschäftsführerin von Sodexo sowie zwei Kindern die symbolische Eröffnung der Einrichtung mit der feierlichen Trennung des Bandes. Gäste konnten im Anschluss die Räumlichkeiten besichtigen und sich bei einer Kostprobe aus der Kita-eigenen Küche, in der für die Kinder täglich frisch gekocht wird, über das pädagogische Konzept informieren.

Wir freuen uns sehr, dass uns Sodexo mit der Kinderkrippe Kids Attitude am Edingburghplatz beim Ausbau der Betreuungskapazitäten in München unterstützt. Eine qualitativ anspruchsvolle und hochwertige Kindertagesbetreuung ist für unsere stark wachsende Stadt von größter Wichtigkeit. In einem sehr aufwendigen Trägerschaftsauswahlverfahren hat sich München für das Kids Attitude Konzept von Sodexo entschieden. Die Kids-Attitude-Kinderkrippe ist eine wichtige Unterstützung für Familien bei der Bewältigung des Alltags, unterstrich Frau Dr. Susanne Herrmann, Leiterin für die Kindertageseinrichtungen im Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München.

Mit Sodexo holt sich die Stadt München einen international erfahrenen Partner in Sachen Kinderbetreuung an Bord, der sich seit 2005 auf die Erziehung und Bildung von Kindern zwischen 0 und 3 Jahren spezialisiert hat. Das Unternehmen leitet in Frankreich und Luxemburg bereits 160 Einrichtungen und betreut etwa 7.500 Kinder. In München überzeugte Sodexo in der Ausschreibung mit einem außergewöhnlichen Gesamtkonzept, das von der Raumgestaltung über den pädagogischen Ansatz bis hin zur Direktverpflegung reicht und sicherte sich so den Zuschlag für die Trägerschaft.
Mit seiner umfassenden Erfahrung in der Planung, im Aufbau und in der Leitung von Kindertagesstätten unterstützt Sodexo nun auch Unternehmen und Kommunen in Deutschland beim Ausbau und der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Kinderbetreuungsangebote, die sich mit dem Alltag berufstätiger Eltern vereinbaren lassen und auf ihre Bedürfnisse und Ansprüche zugeschnitten sind.

Der Betrieb unserer Krippe ist bereits vor einem halben Jahr gestartet und hat sich erfreulich entwickelt. Die gute Partnerschaft zwischen unseren Pädagogen, den Kindern und ihren Eltern liegt uns sehr am Herzen. Wir spüren, dass wir hier mit unserem Wissen und unseren langjährigen Erfahrungen aus den Sodexo-Kitas in Europa positive Impulse in die tägliche Arbeit vor Ort einbringen können. Zu den Schwerpunkten von Kids Attitude gehören Sprache, Ernährung, das Erleben der Natur und die interkulturelle Erziehung. Für Kinder aus 14 Nationalitäten haben wir einen Ort der Liebe und des Vertrauens geschaffen, an dem sie zu neugierigen und offenen jungen Menschen heranwachsen können, betonte Delphine Stahl, die Leiterin der Münchner Kita.

Die Kinderkrippe in der Messestadt-West befindet sich in einem neu gebauten Wohnhaus. Das Raumkonzept wurde in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Innenarchitekten entwickelt und sorgt mit tageslichtdurchfluteten Gruppenräumen, gemütlichen Ruheinseln, viel Holz und fröhlichen Farben für ein Wohlgefühl wie zu Hause. Im Außenbereich können die Kinder ihren Bewegungs- und Entdeckungsdrang auf einem Abenteuerspielplatz ausleben und in einem angelegten Lern- und Gemüsegarten den Gang der Jahreszeiten beobachten und aktiv begleiten [SX190218NM].

Sodexo beschäftigt heute in der D|A|CH-Region rund 15.000 Mitarbeiter, die mit ihrer Servicementalität täglich knapp 500.000 Nutzer in über 2.000 Betrieben begeistern, darunter Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Schulen, Kindergärten, Kliniken und Senioreneinrichtungen.

Von Pierre Bellon 1966 gegründet, ist Sodexo weltweit führend bei Services für mehr Lebensqualität, die eine wichtige Rolle für den Erfolg des Einzelnen und von Organisationen spielt. Dank einer einzigartigen Kombination aus On-site Services, Benefits and Rewards Services und Personal and Home Services stellt Sodexo täglich für 100 Mio. Menschen in 80 Ländern seine Dienste bereit. Aus dem Leistungsspektrum mit über 100 verschiedenen Angeboten stellt Sodexo auf Grundlage von mehr als 50 Jahren Erfahrung integrierte Kundenlösungen zusammen. Dieses Angebot umfasst etwa Empfangs-, Sicherheits-, Wartungs- und Reinigungsdienste, Catering, Facility Management, Restaurant- und Geschenkgutscheine sowie Tankpässe für Mitarbeiter, Unterstützungsleistungen in den eigenen vier Wänden und Concierge-Services. Der Erfolg und die Leistungsfähigkeit von Sodexo beruhen auf der Unabhängigkeit, dem nachhaltigen Geschäftsmodell und der Fähigkeit des Unternehmens, seine weltweit 427.000 Mitarbeiter kontinuierlich weiterzuentwickeln und an sich zu binden. Sodexo ist in den Indizes CAC 40 und DJSI enthalten.

KENNZAHLEN (per 31. August 2017)
Sodexo weltweit
20,7 Mrd. Euro Konzernumsatz
427.000 Mitarbeiter
Nr. 19 der größten Arbeitgeber weltweit
80 Länder
32.000 Standorte
100 Mio. Verbraucher jeden Tag
17 Mrd. Euro Marktkapitalisierung
(per 10. Januar 2018)

Sodexo in Deutschland
601 Mio. Euro Umsatz (On-site Services*)
11.200 Mitarbeiter (On-site Services*)
1,1 Mio. Verbraucher jeden Tag
10.300 Kunden (Benefits & Rewards)
713 Betriebe (On-site Services)
100.000 Einlösestellen (Benefits & Rewards)
* inkl. managed revenue

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65428 Rüsselsheim
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element-i-Bildungsstiftung zeichnet Kitas aus Cottbus, Braunschweig und Troisdorf mit dem KitaStar 2017 aus

element-i-Bildungsstiftung zeichnet Kitas aus Cottbus, Braunschweig und Troisdorf mit dem KitaStar 2017 aus

(Bildquelle: Konzept-e/Perper)

Kindern Einblicke in Lebenswelten außerhalb der Kindertagesstätte eröffnen: Das ist angesichts zunehmender Ganztagsbetreuung eine immer wichtigere Aufgabe für Kitas. „Die Welt da draußen“ lautete daher das Motto des diesjährigen Pädagogik-Innovationspreises KitaStar. Die element-i-Bildungsstiftung verlieh die Auszeichnungen bei der festlichen Abendveranstaltung des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ am 26. September 2017 in Stuttgart. Die Preise gingen an: Kita Anne Frank, Cottbus (Gold), SieKids Ackermäuse, Braunschweig (Silber), Kita Am Burghof, Troisdorf (Bronze). ( www.element-i-bildungsstiftung.de)

Mit fremden Kindern auf dem Spielplatz toben, mit dem Vater Einkaufen gehen, mit den Eltern den Wald erkunden, den Nachbarn beim Kuchenbacken oder Fahrradreparieren helfen, der Oma beim Stricken zusehen: Immer weniger solcher Aktivitäten prägen Kinderleben heute. Denn die meisten Kinder besuchen ihre Kita deutlich länger als früher. Und der Trend zur Ausweitung der Betreuungszeiten hält an. Das hat einerseits Vorteile: Kinder verbringen ihre Zeit in einer anregungsreichen Umgebung mit vielen Kindern und fachkundigem Personal, das sie in ihren Bildungsprozessen fördert. Doch es gehen auch Aspekte verloren: Die Mädchen und Jungen lernen ihr Wohnumfeld zumeist nicht so gut kennen. Sie begleiten Erwachsene weniger oft bei alltäglichen Verrichtungen. Kontakte zu Menschen, die sich außerhalb pädagogischer Zusammenhänge bewegen, finden seltener statt.
Ein Netzwerk für Kinder

Innovative Kitas steuern gegen: Sie binden Eltern und andere Fachleute aus interessanten Branchen in die Kita-Arbeit ein. Sie kooperieren mit Unternehmen und Institutionen, in sie regelmäßig besuchen. Sie pflegen den Austausch mit Schulen und Vereinen. Sie erschießen sich den Nahraum um die Kita, die Wege zu den Wohnungen der Kinder und markante Orte in der Stadt.

Idealerweise gelingt es den Erzieherinnen und Erziehern, sich bei allen Aktivitäten von den Interessen der Kinder leiten zu lassen. Denn wenn die Mädchen und Jungen überzeugt und begeistert bei der Sache sind und ausreichend Zeit haben, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, wirken sie nachhaltig.
Auszeichnung für beispielgebende Umsetzung

Die element-i-Bildungsstiftung prämierte zu diesem Thema am 26. September im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ drei Einrichtungen mit dem KitaStar 2017. „Unsere Preisträgerinnen und Preisträger machen in beispielgebender Weise deutlich, was das KitaStar-Thema „Die Welt da draußen“ in der Kita-Pädagogik bedeuten kann“, betont Denise Meyer von der element-i-Bildungsstiftung.

KitaStar in Gold: Kita Anne Frank, Cottbus

Der KitaStar in Gold ging an Ilka Kummer und ihr Team der Kita Anne Frank in Cottbus. Die Einrichtung wird vom Studierendenwerk Frankfurt/Oder betrieben und bietet Platz für 125 Kinder zwischen null und sechs Jahren. Die Jury schrieb in ihrer Begründung für die Auszeichnung: „Für besonders preiswürdig hält die Jury die Arbeit der Kita, weil es in hervorragender Weise gelingt, die Lebenswelt der Kinder und ihren aktuellen Erfahrungshintergrund aufzugreifen, ohne zu stark belehrend zu wirken. Die Kinder lernen auf den regelmäßigen Exkursionen die Umgebung mit ihren Menschen und ihren industriellen Besonderheiten kennen. Vor Ort haben sie die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und eigene Fragestellungen zu verfolgen. Die Kinder bearbeiten die Ausflüge in der Kita so vor und nach, dass sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse für ihre Lernprozesse fruchtbar machen können. (…) Die hohe Qualität der Arbeit trägt Früchte und zeigte sich dem KitaStar-Hospitationsteam unter anderem in der Freude der Kinder, ihrer Selbstständigkeit und der positiven und liebevollen Atmosphäre in der Kita.“

Dr. h.c. Matthias Kleinert, Staatssekretär a.D. und Beirat der element-i-Bildungsstiftung überreichte den KitaStar in Gold, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden ist, an Kita-Leiterin Ilka Kummer und Katrin Krautz von der Kita Anne Frank.

KitaStar in Silber: SieKids Ackermäuse, Braunschweig

Über den KitaStar in Silber freuten sich Ulrike Eberhard und das Team der SieKids Ackermäuse aus Braunschweig. Die ganztags geöffnete Einrichtung der FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH betreut 85 Kinder zwischen null und sechs Jahren. In der Jurybegründung heißt es: „Die Kita SieKids Ackermäuse aus Braunschweig geht die Vernetzung und die Pflege von Kooperationen sehr professionell an. (…) So gehören die Siemens AG, eine Autowaschanlage, das Theater, die Technische Universität und das Agnes-Pockels-Labor in Braunschweig zu den Kooperationspartnerinnen und -partnern. (…) Besonders beeindruckte die Jury der Schwerpunkt der Einrichtung auf der Begabungsförderung. Dieser sehr fundierte Blick auf die Ressourcen kommt nicht nur den Kindern, sondern auch Beschäftigten und Eltern zu Gute, die jeweils ihre Expertise einbringen und gemeinsam ihr Wissen erweitern können. (…) In der Kita entsteht so eine lernende Gemeinschaft.“

Carola Kammerlander, Geschäftsführerin der Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und Mitglied der Jury, übergab die Auszeichnung und einen Scheck von 2.500 Euro an Verena Hartung und Melanie Nolte von den SieKids Ackermäusen.

KitaStar in Bronze: Kita Am Burghof, Troisdorf

Das Team der Kita Am Burghof um Leiterin Stefanie Kirsten nahm den KitaStar 2017 in Bronze entgegen. 115 Kinder zwischen drei und sechs Jahren besuchen die städtische Einrichtung. Die Jury schrieb in ihrer Begründung für die Preisvergabe: „Die Kita am Burghof in Troisdorf kann beispielgebend darstellen, wie sich Projekte im Sozialraum aus den Interessen der Kinder entwickeln und wie diese deren Verlauf sehr eigenständig gestalten. (…) Auf regelmäßiger Ebene kooperiert die Kita mit einer Schule, einem Altenheim und einer Behinderteneinrichtung. Daraus entwickelte sich der regelmäßige Besuch eines behinderten jungen Mannes, der in der Kita mithilft. Fachleute, z.B. ein Pilot oder ein Physiklehrer, kommen projekt- bzw. anlassbezogen in die Kita und teilen dort ihr Wissen.“

Peter Sauber, Vorstand des Kind und Beruf e.V., übergab den KitaStar in Bronze an Einrichtungs-Leiterin Stefanie Kirsten und Vanessa Hurten von der Kita Am Burghof. Der Beltz Verlag stiftete dafür einen Bücher-Gutschein im Wert von 1.000 Euro.

Zur ehrenamtlich arbeitenden Jury für den KitaStar 2017 der element-i-Bildungsstiftung gehörten:

Carola Kammerlander, Geschäftsführerin der Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart
– Katja Köhler, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
– Dr. Malte Mienert, Professor am Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien (UNIES) in Kerkrade (NL) sowie Fortbildner, Berlin
– Eike Ostendorf-Servissoglou, Bildungsredakteurin, Stuttgart
– Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer der Konzept-e für Schulen gGmbH, Stuttgart
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, Stuttgart

Fragen zum KitaStar beantwortet Denise Meyer unter denise.meyer@element-i.de.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Erzieherin oder Erzieher werden: Viele Wege führen zum Abschluss

Erzieherin oder Erzieher werden: Viele Wege führen zum Abschluss

(Bildquelle: Konzept-e)

Mit einem erwachsenengerechten Lehr- und Lernkonzept sowie verschiedenen Wegen in den Beruf, eröffnet die Freie Duale Fachschule für Pädagogik in Stuttgart und Karlsruhe unterschiedlichen Menschen berufliche Perspektiven in der Kita.

Herzlichen Glückwunsch! Eva Schnebele (57) und Alicia Schäfer (28) gehören zu den Prüflingen, die kürzlich an der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik (FDFP) ihr Examen bestanden haben. Jetzt sind sie staatlich anerkannte Erzieherinnen.

„Ich brauchte ein solides berufliches Standbein“
„Ich bin doppelt stolz über meinen Erfolg“, sagt Eva Schnebele aus Karlsruhe. „Viele meiner Freundinnen und Freunde haben gesagt: „Ich finde es toll, dass du in deinem Alter eine Ausbildung machst, aber ich würde mir das nicht mehr zutrauen“.“ Doch Schnebele nimmt Herausforderungen an. Sie hat in ihrem Leben schon viel geleistet: eine Lehre als Fotografin absolviert, drei Kinder bekommen, eine Schule gegründet und dort im Vorstand und im pädagogischen Team mitgearbeitet. „Ich war großteils ehrenamtlich tätig. Doch irgendwann wollte und musste ich mehr Geld verdienen“, sagt sie. „Ich entschied mich für die Arbeit in der Kita und für eine Ausbildung als Erzieherin. An der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik fand ich eine überzeugende pädagogische Ausrichtung und ein Lernkonzept, das zu mir passte.“

Voneinander lernen
Eva Schnebele hat die praxisintegrierte Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik absolviert. Nach jeder rund dreimonatigen Theoriephase in der Fachschule folgte eine etwa ebenso lange Praxisphase in „ihrer“ Kita. So konnte sie das Gelernte gleich praktisch erproben. „In Schule und Kita waren alle deutlich jünger als ich“, erzählt Schnebele. „Ich war erstaunt, dass das gar keine Rolle spielte. Es entwickelte sich eine tolle Zusammenarbeit, weil alle bereit waren, voneinander zu lernen.“ Das Lernpensum sei zwar teilweise recht herausfordernd gewesen, erinnert sich die Absolventin. Andererseits habe sie auch von ihren familiären und beruflichen Erfahrungen profitieren können. Ihr Fazit: „Die Ausbildung zu machen, war genau die richtige Entscheidung. Der Abschluss öffnet mir die Türen zu meiner Traumstelle als Erzieherin.“

„Die staatliche Anerkennung als Erzieherin gibt mir Sicherheit“
Alicia Schäfer ist Sportwissenschaftlerin mit einem Mastertitel in Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter. „Ich arbeitete zwar mit Ausnahmezulassung in einer Karlsruher Sport-Kita, doch diese Lösung war mir auf die Dauer zu unsicher und bot zu wenig Perspektiven“, sagt sie. „Ich entschied mich daher, die Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung zu machen.“ Die FDFP begleitete und unterstützte sie dabei.
Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung
Auf die Schulfremdenprüfung bereitete sich Alicia Schäfer eigenständig vor: „Es war ein Jahr intensiven Lernens nötig, obwohl ich bereits viel pädagogisches Vorwissen mitbrachte.“ In der Vorbereitungsphase habe ihr die Unterstützung der FDFP sehr geholfen. Sie besuchte zum Beispiel regelmäßig Lernkonferenzen, die ihr die Sicherheit gaben, auf dem richtigen Weg zu sein.

Schulstandorte in Stuttgart und Karlsruhe
Die Freie Duale Fachschule für Pädagogik wird von der Konzept-e für Schulen gGmbH getragen. Als Fachschule für Sozialpädagogik bietet sie an den zwei Standorten Stuttgart und Karlsruhe praxisintegriert (PIA) eine dreijährige Vollzeitausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher an.
In Stuttgart steht zusätzlich die Erzieherinnen- bzw. Erzieherausbildung mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung zur Auswahl. Die dreijährige Vollzeitausbildung ist in Theorie- und Praxisblöcke unterteilt. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, kann an dieser Schulform außerdem eine Schulfremdenprüfung vorbereitet und abgelegt werden.

In die Kita-Pädagogik einsteigen
„Wir möchten gerne möglichst unterschiedliche Menschen für die Arbeit in der Kita, im Jugendhaus und im Heim gewinnen“, sagt Schulleiterin Eva Lang. „Denn die Kinder und Jugendlichen profitieren von vielfältig zusammengesetzten Teams.“ Daher eröffnet die Fachschule in Kooperation mit den Kita-Trägern aus dem Konzept-e-Netzwerk unterschiedliche Wege in den Beruf. Wer gerne in die Kita-Pädagogik einsteigen möchte, aber nicht weiß, wie das gelingen kann, hat die Möglichkeit, sich an der FDFP beraten zu lassen. Kontaktdaten gibt es auf der Schulwebsite www.freiedualefachschule.de Interessierte können sich dort auch direkt online für die Ausbildung bewerben.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

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2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

Kinder entdecken die Kultur in ihrer Stadt

2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Zum 2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg am 1. Juni 2017 besuchen 582 Kita-Kinder aus insgesamt 47 Kindertagesstätten Orchester, Museen, Werkstätten und Theater in ihrer Stadt. In diesem Jahr dabei: 24 Kultureinrichtungen in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Tübingen und Friedrichshafen. Die element-i-Bildungsstiftung rief den landesweiten Aktionstag ins Leben, um Kita-Kinder früh für Kunst und Kultur zu begeistern. Auf die jungen Gäste warten spannende Vorführungen, Einblicke und Mitmach-Aktionen.

Ein unabhängiges, vielfältiges und kreatives Kulturleben ist das Rückgrat einer demokratischen Gesellschaft. Dafür sind freie Entfaltungsmöglichkeiten für Kulturschaffende ebenso wichtig, wie ein Publikum, das sich auf künstlerische Werke einlassen und ihnen Impulse für die eigene Weltsicht abgewinnen kann. Doch Kunstgenuss und -produktion wollen gelernt sein. Je früher der Einstieg gelingt, desto leichter fällt er.

Kinder profitieren von neuen Eindrücken
Die Stuttgarter element-i-Bildungsstiftung rief daher den jährlichen Kind-Kunst-Tag Baden-Württemberg ins Leben. Er findet 2017 bereits zum zweiten Mal statt und eröffnet Vorschulkindern neue und oft ungewöhnliche Zugänge zu den Angeboten von Theatern, Museen, Galerien, Orchestern, Musik- und Kunstschulen. 24 Institutionen beteiligen sich dieses Jahr – ein Zuwachs um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit dabei sind Einrichtungen aus Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Tübingen und Friedrichshafen. Insgesamt 582 Kinder profitieren von den großzügigen Angeboten vor Ort.

Beispiele aus Stuttgart: Musik und Instrumente neu erleben
In der Stuttgarter Musikschule tummeln sich gleich 50 Kita-Kinder. Sie sehen und hören Bläser und Streicher und können selbst Instrumente ausprobieren. Sicherlich wird der eine oder die andere dabei eine neue musikalische Liebe entdecken.

Einige Vorschulkinder sitzen zur gleichen Zeit mucksmäuschenstill in der Stuttgarter Stadtbibliothek und tauchen zusammen mit Birgitt Schrode in das berühmte musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew ein.

Mit demselben Stück lockt ein Bläserquintett des SWR Symphonieorchester in das Funkstudio Berg. Jasmin Bachmann, beim Orchester verantwortlich für die Musikvermittlung, empfängt dort die Kinder. Sie setzt sich mit den unterschiedlichsten Formaten und Angeboten dafür ein, bereits dem jungen Publikum, unabhängig vom sozialen, ethnischen und kulturellen Hintergrund die Welt der Musik zugänglich zu machen: „Es macht uns allen sehr viel Spaß, Kinder für Musik zu begeistern. Sie sind noch offen für alles, aber auch das kritischste Publikum, da sie direkt reagieren. Umso schöner ist es, wenn die Kinder bis zum Schluss mitfiebern, durch Interaktionen selbst zu Künstlern werden und sich unsere Leidenschaft für die Musik auf sie überträgt.“

Einen Besuch in den Übräumen der Musiker bieten die Stuttgarter Philharmoniker an. Hier kommen die Kinder direkt in Kontakt mit den Menschen und deren Begeisterung für ihr Instrument, mit Fräcken und großen Kisten, die gepackt werden müssen, wenn das Orchester auf Reisen geht.

Im Stadtmuseum bewundern die Kinder derweil die kunstvollen Behausungen, die einige Tiere bauen, und konstruieren selbst ein gemütliches Nest. Das ist schwieriger als gedacht! In der Stuttgarter Staatsgalerie tauchen die jungen Gäste in die fantastische Welt des Malers Paul Klee ein. Experimente mit Farben stehen in der JugendKunstSchule auf dem Programm. Aus eingefärbtem Kleister und Sand entstehen zum Beispiel mit Händen, Spachteln und Kämmen ungewöhnliche Formen und Strukturen.

Beispiele aus Karlsruhe: Mini-Workshop im Theater
In Karlsruhe faszinieren unter anderem das marotte Figurentheater und das Sandkorn-Theater die jungen Gäste. Beide Bühnen befinden sich unter einem Dach. Im marotte Figurentheater schauen die Kinder die Aufführung „Petterson zeltet“ an, sprechen anschließend mit dem Puppenspieler und sehen aus der Nähe, wie sich die Figuren bewegen lassen. Im Sandkorn-Theater lassen die Jungen und Mädchen in einem Mini-Workshop ihrer Fantasie freien Lauf: Sie gackern, plappern und grummeln und gehen mit den drei Freunden Quietsch, Krach und Zack auf Reisen.

Den Blick hinter die Kulissen gewährt das Junge Staatstheater. Das Theater ist riesig! Die Kinder erforschen spielerisch, wer unmittelbar an einer Aufführung beteiligt ist und was es rund herum alles zu tun gibt.

Auch mit bildender Kunst beschäftigten sich einige Kinder-Kunst-Tag-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in Karlsruhe: Im Workshop „Hilfe, ich bin ein Kunstwerk!“ in der Städtischen Galerie stellen Kinder zum Beispiel Figuren nach, die sie zuvor auf Bildern gesehen haben. Unter dem Motto „Light-Graffiti-Flash“ geht es im ZKM um das Malen mit dem Licht von Taschenlampen und IPads. Mit der Kamera lassen sich die flüchtigen Kunstwerke verewigen. Spaß ist dabei programmiert.

Mannheim, Tübingen und Friedrichshafen: Tanz, Musik & Museum
In Mannheim läuft sich die Tanz- und Theaterpädagogin Anna Grüssinger vom Nationaltheater Mannheim für den Besuch der Kita-Kinder warm. „Sie erleben hier eine Theaterprobe mit und können ihre Eindrücke in einem anschließenden Tanzworkshop kreativ in Bewegung umsetzen“, erklärt sie.

Die Tübinger Musikschule nimmt den Nachwuchs mit auf eine Klangreise. „Singen, tanzen und das Spiel mit Rhythmus bietet erste Erfahrungen mit dem eigenen Musizieren“, sagt Schulleiter Ingo Sadewasser.

Für das Friedrichshafener Zeppelin-Museum konzipiert Miriam Fuggenthaler eine Kinder-Mitmach-Führung durch die Ausstellungen, die sowohl Kunst als auch Technik eindrucksvoll inszenieren.

Der Kinder-Kunst-Tag: Kultur in der Stadt sicht- und erlebbar machen
Für Kindergartenkinder gibt es in den Städten vielfältige kulturelle Angebote, von denen sie alleine oder mit der Familie profitieren können. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder diese kennenlernen, dass sie wissen, wo in ihrer Stadt Theater gespielt und Musik gemacht wird, wo wunderbare Ausstellungen zu sehen sind und sie sich kreativ ausprobieren können. Zur kulturellen Bildung gehört auch, dass sie einen Bezug zu den häufig markanten Gebäuden in der Stadt bekommen und wissen, was sie dort erleben können“, erläutert Katja Simon, Projektkoordinatorin der element-i-Bildungsstiftung die Idee hinter dem Aktionstag. „Vielleicht entsteht ja bei dem ein oder anderen Kind sogar der Wunsch, ein bestimmtes Instrument zu lernen oder zuhause die kreativen Impulse aufzugreifen, mit denen sie beim Kinder-Kunst-Tag in Kontakt kamen.“

2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg am 1. Juni 2017
Teilnehmende Kultureinrichtungen

Stuttgart
– Friedrichsbau Variete
– Junges Ensemble Stuttgart / JES
– JugendKunstSchule, Kinderwerkstatt e.V.
– Junges Schloss
– Kulturamt, Netzwerk Kulturelle Bildung in Stuttgart (kubi-S)
– Linden-Museum Stuttgart
– Staatstheater Stuttgart
– Stuttgarter Ballett JUNG
– Stadtmuseum Stuttgart / Stadtlabor
– Stadtbibliothek am Mailänder Platz / Ebene Musik
– Staatsgalerie Stuttgart
– Stuttgarter Musikschule
– Stuttgarter Philharmoniker
– SWR Symphonieorchester

Karlsruhe
– Badisches Staatstheater / JUNGES STAATSTHEATER
– Jugendkunstschule in der VHS
– marotte Figurentheater
– Sandkorn-Theater
– Städtische Galerie Karlsruhe
– Staatliche Kunsthalle Karlsruhe / Junge Kunsthalle
– ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Mannheim
– Nationaltheater Mannheim / Junges Nationaltheater

Tübingen
– Musikschule Tübingen

Friedrichshafen
– Zeppelin Museum

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Pressemitteilungen

Zeit, Danke zu sagen!

Tag der Kinderbetreuung am Montag, 15. Mai 2017

Zeit, Danke zu sagen!

(Bildquelle: DKJS)

„Das geht ans Herz.“ „Es tut gut und motiviert.“ Eine kleine – nicht repräsentative – Umfrage zeigt: Erzieherinnen freuen sich über den Tag der Kinderbetreuung am 15. Mai 2017. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ruft dazu auf, sich an diesem Tag bei Betreuungspersonen in Kitas und Kindertagespflege für ihre Arbeit zu bedanken.

Seit 2012 gibt es ihn – den Tag der Kinderbetreuung. Er findet jährlich einen Tag nach dem Muttertag statt. 2017 ist das der 15. Mai. Die Idee hinter der Initiative: Die bundesweit rund 700.000 pädagogischen Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege sollen Anerkennung und ein Dankeschön für ihre wichtige Arbeit erhalten. 2017 koordiniert erstmals die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung den Aktionstag. Den Rahmen bildet das Programm „Qualität vor Ort“.

Wir haben Erzieherinnen aus Kindertagesstätten des Konzept-e-Trägernetzwerks in Stuttgart, Karlsruhe und Friedrichshafen zur Idee des Aktionstages befragt.

Ein Dankeschön kommt an
„Ich finde einen solchen Tag wichtig. Wir arbeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Eine ehrliches Dankeschön, ein begeistertes Kinderlachen, das ist die schönste Art der Wertschätzung, die wir für unsere Arbeit bekommen können. Das geht mir ans Herz. Zwar denken die Eltern nicht oft daran, ein „Danke“ auszusprechen, sie kommen aber lächelnd auf mich zu. Das zeigt mir, dass ich vieles richtig mache“, sagt Stefanie Menck aus dem Karlsruher element-i-Kinderhaus „Sterngucker“ der Kind und Beruf gGmbH. „Ich finde den Tag der Kinderbetreuung auch deshalb gut, weil damit in der Öffentlichkeit deutlich wird, was wir im sozialen Bereich für die Allgemeinheit leisten.“

Ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag
„Wir sind zwar nur kleine Rädchen im Getriebe der Gesellschaft, aber wir tragen viel dazu bei, dass Eltern ihrer Arbeit nachgehen können“, sagt auch Tamara Damstra aus dem Stuttgarter element-i-Kinderhaus „Spatzennest“, einer Einrichtung der Kinder in Stuttgart gGmbH. Dafür hätten Erzieherinnen und Erzieher sicherlich ein „Danke“ verdient. „Der soziale Bereich erhält zu wenig Anerkennung und Wertschätzung in unserer Gesellschaft. Wir sorgen dafür, dass andere Bereiche überhaupt funktionieren können. Ich finde es wichtig, dass das ins öffentliche Bewusstsein rückt. Vielleicht kann mehr öffentliche Wertschätzung auch dazu beitragen, den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiver zu machen – sowohl für Menschen, die ins Berufsleben starten als auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus anderen Bereichen.“

Höchstleistung ist zu oft selbstverständlich
„Oft ist es selbstverständlich, dass hier in der Kita alles toll funktioniert. Mein Team soll möglichst alle Wünsche der Familien erfüllen“, sagt Teamleiterin Gertraud Treftz aus der „Bärcheninsel“, einem element-i-Kinderhaus der Kinder in Stuttgart gGmbH in Stuttgart-Vaihingen. „Ich finde es gut, dass dieser Aktionstag bewusst macht, was das für die Fachkräfte heißt. Sie müssen ständig voll präsent sein und auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern eingehen. Darüber kommen die eigenen manchmal etwas zu kurz. Es wäre schön, wenn der Aktionstag dazu beitrüge, das stärker ins Bewusstsein zu rücken und gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern.“

Veraltetes Berufsbild verändern
„Ein Tag der Kinderbetreuung? – Das ist eine wirklich schöne Idee“, findet Katrin Manns, Erzieherin im element-i-Kinderhaus Wiki in Friedrichshafen, einer Einrichtung der Kind und Beruf gGmbH. Auch sie denkt vor allem an eine andere Wahrnehmung ihrer Profession in der Gesellschaft. „Ich habe meine Ausbildung 1998 gemacht, und es ist unglaublich, wie sich die Arbeit in der Kita seit damals verändert und weiterentwickelt hat. In der Öffentlichkeit ist das, wie mir scheint, überhaupt nicht angekommen. Im Film „Keinohrhasen“ von Till Schweiger ist dieses völlig veraltete Berufsbild zu „bewundern“: Da sitzt dann eine Erzieherin im selbstgestrickten Bärchenpullover im Gruppenraum und liest Zeitung. Das macht mich unglaublich wütend! Was es bedeutet, jeden Tag auf die Belange und Emotionen von 70 Kindern – und ihren Eltern – einzugehen, machen sich die wenigsten klar. Und Vieles davon geht nicht spurlos an mir vorüber. Das nehme ich dann oft mit in den Feierabend oder ins Wochenende.“

Lob motiviert
Auch Gerhild Vossler und Tamo Gloueli aus dem Stuttgarter element-i-Kinderhaus Bengelbande der Kinder in Stuttgart gGmbH thematisieren das angestaubte Berufsbild, das sich in der Öffentlichkeit hartnäckig hält: „Wir sind nicht die Tanten, die mit Kindern spielen. Die Eltern haben das verstanden. Sie sehen, was wir hier leisten und bringen das auch zum Ausdruck. Sie sagen zum Beispiel, dass sie und ihr Kind sich in der Kita gut aufgehoben fühlen, dass sie die inspirierende Atmosphäre schätzen und miterleben, wie sich ihr Kind toll entwickelt. Bei Elternabenden und Festen erhalten wir regelmäßig ein Dankeschön des Elternbeirats im Namen aller Eltern. Das tut gut und motiviert uns. Es wäre schön, wenn unsere Arbeit in der Öffentlichkeit genauso wahrgenommen würde.“

Weitere Informationen zum Tag der Kinderbetreuung gibt es unter http://www.rund-um-kita.de Einblicke in die element-i-Kinderhäuser im Konzept-e-Netzwerk bietet die Seite http://www.element-i.de

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Beate Brückner
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-6916
beate.brueckner@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

Pressemitteilungen

element-i-Bildungsstiftung lobt Kita-Innovationspreis KitaStar 2017 aus

Thema: Die Welt „da draußen“

element-i-Bildungsstiftung lobt Kita-Innovationspreis KitaStar 2017 aus

(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Kindern Einblicke in andere, oft weitgehend unbekannte Lebenswelten außerhalb der Kita eröffnen: Das ist angesichts zunehmender Ganztagsbetreuung eine wichtige Aufgabe für Kitas. Für den Kita-Innovationspreis KitaStar 2017 sucht die element-i-Bildungsstiftung Einrichtungen, denen dies beispielgebend gelingt. Der KitaStar ist mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotiert und wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ Ende September 2017 in Stuttgart verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2017. Weitere Informationen unter: www.element-i-bildungsstiftung.de

Die Welt „da draußen“ scheint für junge Kinder vor allem eins zu sein – gefährlich. Berichte in den Medien, die von Rücksichtslosigkeit und Gewalt erzählen, legen diese Sichtweise nahe. In Kindertageseinrichtungen leben die Mädchen und Jungen daher in einer eigenen, geschützten Welt. Pädagogische Fachkräfte gestalten ein Umfeld, das ganz auf die Jüngsten und ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Aus pädagogischer Sicht hat dies jedoch auch Schattenseiten: Durch die zunehmende Ganztagsbetreuung in den Kitas leben Kinder oft auf einer „Insel“, die wenig Brücken in anderen „Welten“ bietet. „Bezüge zum Leben in Nachbarschaft, Kommune und Arbeitswelt gehen für die Kinder immer mehr verloren“, sagt Patricia Sigg für die element-i-Bildungsstiftung.

Andere Lebensbereiche und neue Erfahrungsräume erschließen
Manche Träger steuern jedoch bewusst gegen: Sie haben Konzepte entwickelt, um den Kindern Lebensbereiche und Erfahrungsräume außerhalb der Einrichtung zu erschließen. Oft ermöglichen sie es ihnen auch, Menschen kennenzulernen, die sich mit Themen beschäftigen, die sonst im Kita-Alltag eher nicht auftauchen. Genau solche Kindertagesstätten sucht die element-i-Bildungsstiftung: Sie lobte den Kita-Innovationspreis KitaStar 2017 unter dem Motto „Die Welt da draußen“ aus. „Wir möchten nachahmenswerte Beispiele für eine Öffnung von Kitas in den Sozialraum bekannt machen“, betont Patricia Sigg.

Bis 15. April 2017 bewerben
Beteiligen können sich alle Einrichtungen, die Kinder bis zu zehn Jahren betreuen. Die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte unter: www.element-i-bildungsstiftung.de Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017.

Mitmachen lohnt sich
Der KitaStar in Gold ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Auszeichnungen in Silber und Bronze können sich über attraktive Sachpreise im Wert von 1.000 bzw. 500 Euro freuen. Die Stiftung verleiht die Preise im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ (26./27. September 2017) in Stuttgart. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten dort zudem die Möglichkeit, ihre Konzepte einem Fachpublikum zu präsentieren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum KitaStar gibt es unter www.element-i-bildungsstiftung.de oder www.invest-in-future.de Patricia Sigg von der element-i-Bildungsstiftung ist unter 0160/2806268 oder
Patricia.Sigg@element-i.de erreichbar.

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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Bildung und Mehrsprachigkeit: Vielfalt als Chance nutzen

Fachtagung Sprache 2016
3.-4.6.2016, Congress Centrum Heidenheim

Bildung und Mehrsprachigkeit: Vielfalt als Chance nutzen

(Bildquelle: Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH)

Nicht nur das Thema der neunten Fachtagung Sprache im Congress Centrum Heidenheim lautete „Vielfalt als Chance“. Vielfältig war auch das Angebot. Die Veranstaltung richtete sich gezielt an Lehrer, Sprachförderkräfte und Fachkräfte aus Kommunen und Kitas. Aufschlussreiche Plenarvorträge, Mitmach-Workshops, lebhafte Diskussionsrunden und die Begleitmesse lieferten den 380 Teilnehmer/innen jede Menge Anregungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Arbeitsalltag. Im Fokus stand in diesem Jahr der Umgang mit Mehrsprachigkeit in Kita und Schule.

Veranstalter der renommierten Tagung waren die Peter Sauber Agentur und die Stadt Heidenheim, in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Der Heidenheimer Oberbürgermeister Bernhard Ilg zog eine positive Bilanz: „Dem Motto der diesjährigen Fachtagung sind wir erneut in hohem Maß gerecht geworden, ging es doch um „Vielfalt als Chance – Zum Umgang mit Mehrsprachigkeit!“. Wir in Heidenheim verstehen die durch die Zuwanderung entstehende Vielfalt als Chance und möchten diese nutzen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es jedenfalls wieder eine interessante und lehrreiche Tagung!“

Insgesamt gestalteten 22 Referenten/innen die vier Themenportale: „Doppelter Erstspracherwerb“, „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache“, „Didaktische Ansätze im Kontext Neuer Migration“ und „Bewegte Sprache“.

Namhafte Plenar-Redner wie Bestseller-Autor Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer vom Universitätsklinikum Ulm und der Präsident des Didacta Verbandes Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis vermittelten in Impulsvorträgen neueste Erkenntnisse der Bildungsforschung. Dr. Ilse Wehrmann zeigte in ihrem Beitrag, wie Mehrsprachigkeit in der Kita verankert werden kann.

Eine aktive Diskussion mit den Referent/innen und wechselnden Teilnehmer/innen auf dem Podium sorgte für einen angeregten Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Einig waren sich alle: Mehrsprachigkeit ist eine Chance. Chancengleichheit setzt jedoch eine möglichst frühe, kindgerechte Sprachförderung voraus.

Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan bereicherte das Programm mit seiner Expertise zu den Themen Integration und Migration. Besonders erfreut waren die vor allem weiblichen Zuhörer von der Abschlussbemerkung von Prof. Dr. Uslucan: „Kluge Menschen leben länger. Frauen leben länger. Kluge Frauen leben am längsten.“

Workshops und interaktive Seminare zeigten konkrete Methoden auf, mit denen mehrsprachige Kinder gefördert werden können. Ein besonderes Augenmerk lag auf spielerischen, kreativen Ansätzen. Durch den Mitmachcharakter begeistert hat einmal mehr der Workshop von Peter Pastuch, in dem die Teilnehmer/innen selbst Materialien
ausprobierten. Spielerisch wurden Wörter in Silben zerlegt und gleichzeitig Koordination und Geschicklichkeit durch Bewegung trainiert. „Ein wunderbarer Workshop“, freute sich eine Teilnehmerin hinterher. Sie werde es gleich am Montag mit den Kindern in ihrer Kita ausprobieren. Und das Tolle: „für diese Aktivitäten ist kaum Vorbereitung nötig“, es könne gleich und überall umgesetzt werden.

Auch beim Sprech- und Stimmworkshop von Prof. Marc Aisenbrey lernten die Teilnehmer/innen Nützliches für den beruflichen Alltag. Er verdeutlichte anhand aktiver Lockerungs- und Beweglichkeitsübungen, wie man Raum für die eigene Stimme schafft, um diese optimal nutzen zu können.

„Es wurde intensiv gearbeitet, aber wir haben den Teilnehmer/innen auch ausreichend Gelegenheit gegeben, untereinander ins Gespräch zu kommen, so zum Beispiel bei der Abendveranstaltung in lockerer Atmosphäre. Eine gute Veranstaltung lebt schließlich auch vom Netzwerken und Erfahrungstausch“, so Veranstalter Peter Sauber.

Viele Anregungen für Sprachförderkräfte bot die begleitende Messe mit u.a. pädagogischen Spielsachen, kindgerechten Sprachlernmittel, Büchern, Noten und Musikbüchern – die Auswahl der gezeigten Produkten und Dienstleistungen war groß.

Für Auflockerung im Programm sorgte der Auftritt des bekannten Fernseh-Kabarettisten Fatih evikkollu. Er selbst ist zweisprachig aufgewachsen und kann aus eigener Erfahrung berichten. „Im Türkischen gibt es ein Sprichwort: „Bir lisan bir isan“ und bedeutet „Je mehr Sprachen man spricht, desto mehr Menschen vereinigt man in sich“. Mehrsprachigkeit ist ein Gewinn, ein Geschenk, dessen Wert man später erst erfährt, denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt“, so Fatih Cevikkollu, der in Köln geboren und aufgewachsen ist.

Die nächste Fachtagung Sprache findet vom 12. bis 13. Mai 2017 statt. Bei der Jubiläumsveranstaltung im kommenden Jahr dürfen sich die Teilnehmer/innen schon jetzt auf ein Best of freuen. Thema 2017: „Fachtagung Sprache: Themen der Zukunft – ein best of 10 Jahre Fachtagung“.

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu.

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Fachtagung Sprache 2016: 3.-4.6.2016, Congress Centrum Heidenheim

Sprachliche Vielfalt: Chancen nutzen, Herausforderungen bewältigen.

Fachtagung Sprache 2016: 3.-4.6.2016, Congress Centrum Heidenheim

Erfolgreiche Sprachfördermaßnahmen sind im Jahr 2016 in Deutschland von besonderer gesellschaftlicher Relevanz: Wir stehen aktuell vor der Aufgabe, eine große Anzahl von Erwachsenen und Kindern mit Migrationshintergrund zu integrieren. Und der Schlüssel zur Integration ist die Sprache.

Die Stadt Heidenheim nimmt in ihren Kitas mit dem „Heidenheimer Modell“ schon seit längerer Zeit eine Vorreiterrolle bei der frühkindlichen Sprachförderung ein. Seit neun Jahren ist auch die Fachtagung Sprache fest im Kalender der Stadt verankert. Die Veranstaltung hat sich in Fachkreisen inzwischen auch weit über die Stadtgrenzen hinaus zu einer richtungsweisenden Instanz für Methoden der Sprachförderung entwickelt.

Vom 3. bis 4. Juni 2016 können Lehr- und Sprachförderkräfte, Fachkräfte aus Kommunen und Kitas sowie Studierende bei der diesjährigen Fachtagung Sprache wieder ihre Kenntnisse erweitern. Die Veranstalter, die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH und die Stadt Heidenheim, bieten gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ein spannendes und vielfältiges Programm an. Unter dem Motto „Vielfalt als Chance – Zum Umgang mit Mehrsprachigkeit!“ gestalten 22 Referenten/innen vier Themenportale: „Doppelter Erstspracherwerb“, „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache“, „Didaktische Ansätze im Kontext Neuer Migration“ und „Bewegte Sprache“.

Ein Höhepunkt des Programms ist der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, bekannter Bestseller-Autor und ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm. Er erklärt aus der Perspektive des Neurowissenschaftlers, wie Kinder lernen. Die Teilnehmer/innen können sich ebenso auf Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis freuen. Der international bekannte Bildungswissenschaftler gibt in seinem Plenarvortrag einen spannenden Ausblick zu neuen Technologien und didaktischen Ansätzen. Der Psychologe und wissenschaftliche Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan, bereichert das Programm mit seiner Expertise zu den Themen Integration und Migration. Dr. Ilse Wehrmann gestaltet in hochrangigen Fachgremien die politischen Rahmenbedingungen frühkindlicher Bildung mit. Sie zeigt in ihrem Beitrag „Viele Sprachen – eine Kita“, wie Mehrsprachigkeit im Gruppenalltag verankert werden kann. Eine humoristische Einlage aus Migrantensicht liefert der bekannte Fernseh-Kabarettist Fatih Cevikkollu.

Auch interaktive Workshops stehen wieder auf dem Programm. Die Referenten/innen vermitteln hier kreative Werkzeuge der Sprachförderung: Kinderliedermacher Reinhard Horn setzt zum Beispiel auf Sing- und Tanzspiele, bei den Mitmach-Workshops von Peter Pastuch, Christine Zetzmann und Heike Schiele wird Sprachförderung mit Sport und Bewegung verknüpft.

Auf der begleitenden Messe stellen Verlage und Unternehmen wieder zielgruppengerechte Produkte und Dienstleistungen vor. Mit dabei sind unter anderem die Händler Dusyma und Wehrfritz mit pädagogisch hochwertigen Spielwaren und Kita-Ausstattungen, verschiedene Verlage präsentieren kindgerechte Sprachlernmittel und jede Menge Lesestoff, außerdem gibt es Noten und Musikbücher. Auch das Thema Sprachförderung und Bewegung nimmt die Messe auf. Ein bunter Marktplatz mit vielen Anregungen für Sprachförderkräfte also.

Links:
www.fachtagung-sprache.de
Programmheft Fachtagung Sprache 2016: http://fachtagung-sprache.de/downloads/FachtagungSprache2016_Programm_160316-online.pdf

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu.

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