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Am 21. April ist Kindergartentag: Ein Kita-Platz für jedes Kind?

ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer beantwortet Fragen zum Betreuungsanspruch

Seit dem 1. August 2013 hat jedes Kind in Deutschland ab dem Alter von einem Jahr Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Schnell war klar, dass es den Städten und Landkreisen nicht flächendeckend gelingen wird, genügend Plätze zu schaffen. Was können betroffene Eltern deshalb im Vorfeld tun und wie sollten sie vorgehen, wenn sie trotz Rechtsanspruch ohne Betreuungsplatz dastehen? Rechtsanwalt Tobias Klingelhöfer klärt die wesentlichen Fragen zum Thema.

Herr Klingelhöfer! Kinder haben einen Anspruch auf einen Kita-Platz. Stimmt das?
RA Tobias Klingelhöfer: Etwas genauer bitte! Paragraph 24, Absatz 2 des SGB VIII ordnet an: „Ein Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, hat bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.“

Plätze in der U3-Betreuung sind aber nach wie vor oft knapp. Wann sollten sich Eltern um einen Betreuungsplatz bemühen?
RA Tobias Klingelhöfer: So früh wie möglich! Sobald klar ist, dass ab dem ersten Geburtstag ein Betreuungsplatz für ein Kind benötigt wird, sollten die Eltern ihren Bedarf beim Jugendhilfeträger der zuständigen Gemeinde oder Stadt anmelden. Der Antrag kann zwar formlos, sollte aber schriftlich gestellt werden. Ein vor Vollendung des ersten Lebensjahres des Kindes bereits gestellter Antrag sollte mit Vollendung des ersten Lebensjahres erneut gestellt werden, damit der formalen Entstehung des Anspruchs Rechnung getragen wird. Auf den Internetseiten der Ämter findet man in der Regel alle Infos über die Anmeldung.

Und dann bekomme ich automatisch einen Kita-Platz zugewiesen?
RA Tobias Klingelhöfer: Leider nicht in jedem Fall. Es gibt auch Kommunen, wo kein zentrales Vormerksystem existiert. Dann müssen sich die Eltern selbst darum kümmern, welche Kita geeignet ist. Dort melden sie ihr Kind dann an. Das Jugendamt kann unter Umständen auch den Antrag insgesamt ablehnen oder die Leistung erst zu einem späteren Zeitpunkt bewilligen oder eine von der beantragten Leistung abweichende Leistung bewilligen.

Und wenn der Antrag abgelehnt wird oder es keine freien Kita-Plätze gibt, kann man klagen?
RA Tobias Klingelhöfer: Nicht so schnell! In diesem Fall schließt sich an den entsprechenden Bescheid des Jugendamtes in Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein ein verbindliches Widerspruchsverfahren an. In den anderen Bundesländern ist das Widerspruchsverfahren entweder fakultativ möglich oder der Anspruch muss sofort gerichtlich geltend gemacht werden. Eine Klage sollte aber immer der letzte Ausweg aus einer verfahrenen Situation sein. Erst einmal sollte man sich Alternativen überlegen. Kommt eine andere Kita – vielleicht im Nachbarort – infrage? Oder kann auch eine Tagesmutter die Betreuung des Kindes übernehmen? Erst wenn die Eltern nachweisen können, dass sie trotz vieler Bemühungen keinen Betreuungsplatz finden, kann man die frühkindliche Förderung einklagen.

Wer genau kann dann klagen?
RA Tobias Klingelhöfer: Formaljuristisch besteht der Anspruch auf Betreuung tatsächlich für das Kind. Das bedeutet, dass auch das Kind klagt – natürlich vertreten durch seine Eltern. Bei dieser Klage geht es dann tatsächlich um einen Betreuungsplatz, der erstritten werden soll. Das ist der so genannte Primäranspruch. Den Sekundäranspruch klagen die Eltern ein. Dabei geht es um die Erstattung etwaiger Kosten. Zum Beispiel, wenn eine Tagesmutter privat finanziert wurde oder es zu einem Verdienstausfall kam, weil die Eltern wegen des fehlenden Betreuungsplatzes nicht arbeiten konnten.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Sponsoring für Kindergärten

Originelle Finanzierungsmöglichkeiten, Sponsoring, Fundraising, Spenden und mehr…

In diesem Ratgeber gibt es vielfältige Beispiele, wie Kindergärten für sich neue, unkonventionelle Finanzierungsmöglichkeiten erschließen. Er beschreibt konkret, wie zu möglichen Sponsoren Kontakt aufgenommen werden- und wer dabei helfen kann. Ganz wichtig ist der Dank an die Spender, damit diese Quelle nicht versiegt beziehungsweise eine Erfolgsdokumentation, die dann auch veröffentlich wird.

Der Ratgeber gibt konkrete Beispiele, wie mit Briefen an nahe gelegene Unternehmen und Dienststellen auf den Kindergarten und seine Möglichkeiten hingewiesen werden, die Kinder der Beschäftigten übergangsweise zu beaufsichtigen. Er beschreibt, wie am Telefon gesprochen werden sollte und welche Vorbereitungen dafür nötig sind.

Manche Geschäfte sind gerne bereit, Plakate der Kindergärten mit Hinweisen auf die Mitarbeitersuche oder für Veranstaltungen im Kindergarten aufzuhängen, weil die Kindergarteneltern in diesen Läden einkaufen.

In Zeiten des Internets stehen Kindergärten und anderen ähnlichen Einrichtungen eine Vielzahl von kostenlosen Möglichkeiten offen, auf sich aufmerksam zu machen, beispielsweise Presseartikel, die auf Blogs und verschiedenen Presseportalen gepostet oder an Presseabteilungen von nahegelegenen Unternehmen verschickt werden.

Außerdem gibt es hunderte von Möglichkeiten des Fundraisings, gerade wenn es sich um gemeinnützige Kindergartenträger handelt, beispielsweise von den Kindern gemalte Postkarten, die dann mit einer Wohlfahrtsmarke versehen, verschickt werden.

Gemeinnützige Trägervereine können sich kostenlos bei den Bußgeldstellen vieler Behörden oder Gerichte melden und sich dort als mögliche Empfänger von Strafzahlungen eintragen lassen, ebenso bei den Lotteriegesellschaften. Recht großzügig zeigen sich auch manche Sparkassen, Banken, Autohäuser oder Stadtwerke.

Der Verfasser, Dr. Joachim von Hein aus Hannover, ist Dozent für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 20 Jahren berät er Hochschulen und Kirchen in Sachen Sponsoring. Gern unterstützt er Kindergärten in Norddeutschland. Er hat über 50 (Buch-) Titel und 200 Fachartikel publiziert. Er schreibt auch Texte für Kindergärten als Ghostwriter.
Wenn Sie Fragen zum Thema haben oder einmal eine geplante Sponsoring-Aktion mit einem erfahrenen Fachmann besprechen möchten, zögern Sie nicht, ihn einfach anzurufen: 0511 646 11 588 oder schicken Sie ein Mail an: info@jvhein.de

Dr. Joachim von Hein,
PR-Berater, Texter, Speaker und Netzwerker,
seit über 30 Jahren Journalist und
Ghostwriter.

Prüfungscoach und -berater
Hochschullehrer und Prüfer

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Wachstum begleiten – kulinarisch, aktiv und entspannt in der Kita

2. Fachtag KULINARIX in der Alten Seilerei Bamberg

Wachstum begleiten - kulinarisch, aktiv und entspannt in der Kita

Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten KULINARIX-Fachtags 2017 in Bayreuth ging die Kulmbacher Adalbert-Raps-Stiftung in der vergangenen Woche in die Neuauflage – diesmal in Bamberg. Mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen aus ganz Oberfranken fanden sich in der Alten Seilerei ein, um gemeinsam über ernährungs- und gesundheitsrelevante Themen im Kita-Alltag zu diskutieren. Es wurden Impulse gefunden, Sichtweisen und Strukturen reflektiert und Strategien entwickelt, um Gesundheitsförderung aktiv in den Betreuungsalltag zu integrieren.

„Dass der Bedarf der Einrichtungen an professionellen und gleichzeitig individuellen Ernährungs- und Gesundheitskonzepten groß ist, belegt die überwältigende Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, bestätigt Yola Klingel, in der Adalbert-Raps-Stiftung verantwortlich für das KULINARIX-Programm. „Aktive Gesundheitsförderung ist dabei viel mehr, als nur ein „gesundes Frühstück“ pro Woche. Wer schon bei den Kleinsten die Basis für eine gesunde, ausgewogene Lebensführung legen möchte, braucht dafür geeignete Partner“, so Yola Klingel weiter.

Individuelle Herausforderungen professionell bewältigen

Seit 2015 ist KULINARIX Bestandteil des Stiftungsprogramms und seither in über 30 oberfränkischen Kitas erfolgreich etabliert worden. Für die teilnehmenden Einrichtungen ist das Programm vollkommen kostenfrei. Der Ansatz der Adalbert-Raps-Stiftung legt dabei besonderen Wert auf Individualität: Ernährungsfachkräfte ermitteln dafür in den teilnehmenden Einrichtungen den Bedarf, um dann über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren kontinuierlich Projekte durchzuführen. Das können z.B. Eltern-Kind-Kochkurse, Vorträge, Personalfortbildungen, Schulungen für Caterer, aber auch gemeinsame Aktionen mit den Kindern zum Thema Essen und Trinken sein. Stiftungsvorstand Frank Kühne: „Unser Ziel ist es, den Kindern, den Eltern und dem Betreuungspersonal die Grundlagen für einen gesunden und glücklichen Lebensstil nahezubringen und diesen nachhaltig zu verankern. Die Gesundheit der Kinder von heute betrachten wir als die zentrale Bedingung für die starke Gesellschaft von morgen. Um dieses Anliegen oberfrankenweit in praktikable Konzepte zu gießen, haben wir in den Experten unseres Fachpartners symbioun e.V. sowie der Techniker Krankenkasse ideale Begleiter gefunden.“

Viel Information, Spaß und Dynamik beim Fachtag

Dr. Sabine Schmidt, Ökotrophologin und Redakteurin der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Ernährungsumschau“, erläuterte den Teilnehmenden in ihrem m folgenden FachVortrag die Möglichkeiten und Zielrichtung der Ernährungsbildung in der Tagesstätte, lieferte Beispiele für gelungene Ernährungsbildung, zeigte aber auch deren Grenzen auf. Nach einer kurzen „bewegten Pause“ stellte sich das Plenum in einer Fishbowl-Diskussion drängenden Fragen rund ums Thema Ernährungsbildung. Zufällig ausgewählte Diskussionsteilnehmerinnen aus dem Publikum lieferten dabei individuelle Einblicke und wertvolle Impulse aus ihrem Alltag.

Der Nachmittag gehörte intensiven Fachworkshops: Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Wahl, sich einem der Themen „Kinder entspannen anders als Erwachsene“, „Kinder lernen, gesund zu essen“ oder „Ernährungsbildung im Kita-Alltag“ zu widmen. Die Teilnehmenden empfanden dabei vor allem die Mischung aus Wissensvermittlung und Austausch als anregend: „Wir hatten viel Spaß und Abwechslung, profitieren aber auch von neuen Erkenntnissen und den Erfahrungen anderer Kitas. Auf jeden Fall nehmen wir viele Anregungen für unseren Alltag mit den Kindern mit.“, fasst eine Fachtag-Teilnehmerin zusammen. Auch Tina Beeg von der Adalbert-Raps-Stiftung zieht ein positives Fazit zum KULINARIX-Fachtag: „Es wurde deutlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel zu selten die Möglichkeit zum einrichtungsübergreifenden Austausch finden. Es hat ihnen allen gutgetan, in den Diskurs miteinander zu treten. Ebenfalls positiv wurde die ausgewogene Mischung aus Spaß und Information bewertet. Und natürlich freuen wir uns darüber, dass wieder zahlreiche Einrichtungen ihr Interesse an der Teilnahme an KULINARIX bekundet haben.“

Informationen zur Teilnahme an KULINARIX

Interessierte Kinderbetreuungseinrichtungen aus ganz Oberfranken sind eingeladen, am kostenfreien, auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Ernährungsbildungs- und Gesundheitsprogramm teilzunehmen. Programmschwerpunkte können z. B. Speiseplanchecks, Brotboxberatungen, Lebensmittelkunde & -pyramide, Lehrkochen für Groß & Klein, Essatmosphäre und Tischgestaltung, aber auch, Sinnesparcours, kulinarische Reisen oder Ausflüge zu regionalen Erzeugern sein. Bedienstete, Kinder und Eltern profitieren von der Aktivierung Ihres Wissens, Praxisanleitungen direkt in der Einrichtung, persönlicher Betreuung, Vernetzung mit anderen Kitas und vor allem von neuer Freude und mehr Spaß am gesunden Essen.

Als Ansprechpartnerin in der Adalbert-Raps-Stiftung steht Tina Beeg telefonisch unter 09221 807-0 oder per E-Mail an info@raps-stiftung.de gerne zur Verfügung.

Über die Adalbert-Raps-Stiftung:

1978 durch Nachlassverfügung des Apothekers und visionären Industriellen Adalbert Raps gegründet, setzt sich die Stiftung seit fast 40 Jahren engagiert für soziale und unmittelbar gemeinnützige Projekte ein, genauso wie für Forschungsleistungen in der Lebensmittelbranche. In den vergangenen fünf Jahren lag der Fokus im sozialen Bereich auf Aktivitäten in der Jugendarbeit (40%) und der allgemeinen Unterstützung von mildtätigen und sozialen Institutionen (34%). Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der Seniorenarbeit (26%).

Der Stiftungsvorstand:

Frank Alexander Kühne, Gesamtleitung der Adalbert-Raps-Stiftung sowie Mitinhaber und Sprecher der Gesellschafter des Unternehmens RAPS mit Stammsitz in Kulmbach

Prof. Dr. Manfred Gareis, Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelsicherheit an der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, im Schwerpunkt verantwortlich für die Forschungsprojekte der Stiftung

Dipl.-Ing. Florian Schneider
CEO, geschäftsführender Gesellschafter der ASK August Schneider GmbH & Co. KG in Kulmbach, Stiftungsvorstand für den Bereich Soziales

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Deutsches Kinderhilfswerk: Gute-Kita-Gesetz nicht gut genug

Deutsches Kinderhilfswerk: Gute-Kita-Gesetz nicht gut genug

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert im Vorfeld der heutigen Bundestagsdebatte über das „Gute-Kita-Gesetz“ Nachbesserungen zur nachhaltigen Qualitätssteigerung in der Kindertagesbetreuung. „Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt ausdrücklich das angestrebte stärkere finanzielle Engagement des Bundes zur Verbesserung der Kita-Qualität in Deutschland. Aus unserer Sicht ist aber nicht gewährleistet, dass durch das Gesetz die Qualität in der Kindertagesbetreuung entscheidend weiterentwickelt und die Bedingungen in den Bundesländern angeglichen werden. Hier brauchen wir klare Rahmenvorgaben durch den Bund, da andernfalls gute Kindertagesbetreuung nach wie vor vom Wohnort abhängig sein wird. Zudem birgt die nicht auf Dauer angelegte finanzielle Unterstützung der Bundesländer die Gefahr, dass Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung in den Ländern nicht langfristig und nachhaltig angelegt werden“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„In Kombination mit der nur unzureichenden Gesamtfinanzierung droht mit dem Gute-Kita-Gesetz ein Stückwerk, das wir uns nicht leisten dürfen. Gute Kitaangebote zu schaffen und zu erhalten ist eine Daueraufgabe und Ende 2022 nicht erledigt. Das können Länder und Kommunen nicht alleine stemmen. Das Deutsche Kinderhilfswerk hätte sich aus kinderrechtlicher Sicht zudem gewünscht, dass die Umsetzung der Kinderrechte und die Mitbestimmung von Kindern in Kindertageseinrichtungen deutlicher als vorgesehen in den Mittelpunkt rücken. Denn damit könnten die Potentiale der Kinder noch besser gefördert und wichtige Akzente in der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Demokratieförderung gesetzt werden. Wer die Vorteile von Beteiligung früh kennen lernt, beteiligt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensverlauf an demokratischen Prozessen. Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht zudem den Kreislauf der Vererbung von Armut“, so Krüger weiter.

Grundsätzlich wäre es im Sinne einer effektiven Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes wünschenswert, die bereits von zahlreichen Verbänden lange geforderte Einführung verbindlicher, bundesweit einheitlicher und wissenschaftlich fundierter Mindeststandards in der Qualität der frühkindlichen Bildung und Erziehung gesetzlich abzusichern und finanziell auszustatten, um überall in Deutschland eine entsprechende Betreuungssituation zu gewährleisten.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Uwe Kamp
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Schneckentempo bei Verbesserung der Kita-Qualität reicht nicht

Schneckentempo bei Verbesserung der Kita-Qualität reicht nicht

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Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von Bund, Ländern und Kommunen größere Kraftanstrengungen zur Verbesserung der Kita-Qualität in Deutschland als bisher. Dazu braucht es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation mehr finanzielle Mittel, um die Qualität in der Kindertagesbetreuung entscheidend weiterzuentwickeln. Notwendig sind auch bundeseinheitliche Kita-Qualitätsstandards, vor allem um die äußerst unterschiedlichen Bedingungen in den Bundesländern verbindlich anzugleichen.

„Die heute von der Bertelsmann Stiftung vorgelegten Zahlen zeigen, dass es bei der dringend notwendigen Verbesserung des Personalschlüssels in den Kitas viel zu langsam voran geht. Wir sind weiterhin fast flächendeckend weit von den wissenschaftlich empfohlenen Standards entfernt. Wenn wir, wie die Bertelsmann Stiftung, die letzten fünf Jahre als Maßstab der Berechnungen nehmen, brauchen wir bei gleichbleibenden Bedingungen noch 11 bis 13 Jahre, ehe der Personalschlüssel in den Kitas zufriedenstellend ist. Dieses Schneckentempo bei der Verbesserung der Kita-Qualität muss ein Ende haben“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung.

„Zusätzlich zu den erforderlichen Investitionen zum quantitativen Kita-Ausbau spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk zur Verbesserung der Kita-Qualität für ein Investitionsprogramm in Höhe von mindestens fünf Milliarden Euro jährlich für die nächsten Jahre aus. Das müssen uns unsere Kinder wert sein“, so Hofmann weiter.

Eine hohe Qualität der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung zahlt sich nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Gesellschaft aus, da eine gute frühkindliche Bildung und Erziehung unterschiedliche Startbedingungen und Zukunftschancen wirksam ausgleichen kann. Sie trägt dazu bei, Bildungsnachteile abzubauen, Armut zu überwinden und Lebensverläufe wirtschaftlich und sozial zu stabilisieren.

„Aber nicht nur der Personalschlüssel darf im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Auch die Mitbestimmung von Kindern in Kindertageseinrichtungen sollte als Qualitätsfaktor ins Zentrum der Arbeit rücken. So können die Potentiale der Kinder besser gefördert und wichtige Akzente in der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Demokratieförderung gesetzt werden. Denn wer die Vorteile von Beteiligung früh kennen lernt, beteiligt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensverlauf an demokratischen Prozessen. Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht zudem den Kreislauf der Vererbung von Armut“, so Hofmann abschließend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Bildung in Deutschland 2018: Bericht zu Trends und Herausforderungen von Kita bis Weiterbildung

Schwerpunktthema Wirkungen und Erträge von Bildung

Bildung in Deutschland 2018: Bericht zu Trends und Herausforderungen von Kita bis Weiterbildung

Hoher Fachkräftebedarf in Kitas, Trend zu höherer Schulbildung, sinkende Ausbildungsquote, große Studiennachfrage, aber viele Studienabbrecher und viele Teilnehmer in der betrieblichen Weiterbildung: Der Bericht „Bildung in Deutschland 2018“ zeigt das deutsche Bildungssystem in seiner ganzen Dynamik.

Zum 7. Mal führt „Bildung in Deutschland“ Daten aus allen Bildungsbereichen Deutschlands zusammen und wertet sie systematisch aus, von Kita bis Hochschule und Weiterbildung. Im Mittelpunkt steht der Gesamtzusammenhang von Bildung im Lebenslauf, im Unterschied zu bereichsspezifischen Einzelberichten. Die Auswertungen machen übergreifende Trends und Problemlagen sichtbar und zeichnen zugleich ein detailliertes Bild der Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen.

Die Ergebnisse des Schwerpunktthemas „Wirkungen und Erträge von Bildung“ zeigen, dass sich Bildung für die Menschen und auch für den Staat lohnt. Ein steigender Bildungsstand wirkt sich positiv auf Arbeitsmarktintegration, Verdienst, politisches und ehrenamtliches Engagement und Gesundheit aus. Auch zu Müttererwerbstätigkeit,
„gender pay gap“, Lebenszufriedenheit und Kompetenzentwicklung durch Kitas liefern die Beiträge zum Schwerpunktthema interessante Erkenntnisse.

„Bildung in Deutschland 2018“ ist eine wichtige Informationsquelle für Bildungspolitik, -verwaltung und -praxis, für die Öffentlichkeit sowie für Wissenschaft und Forschung. Der vollständige Bericht sowie die dazugehörige Kurzfassung können kostenfrei bei wbv-open-access.de heruntergeladen werden.

Die gedruckte Ausgabe ist im Buchhandel oder bei wbv.de erhältlich. Auf der Website bildungsbericht.de stellt die Autorengruppe Informationen zur Konzeption des Berichtes sowie Daten zum Bericht zur Verfügung.

– Autoren –
Verantwortlich für „Bildung in Deutschland 2018“ ist die Autorengruppe Bildungsberichterstattung, deren Mitglieder unterschiedliche wissenschaftliche Einrichtungen und statistische Ämter vertreten. Die Federführung des Berichts liegt beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF).

Zur Autorengruppe gehören Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF), Prof. Dr. Martin Baethge (SOFI), Leitende Regierungsdirektorin Pia Brugger (Destatis), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI), Prof. Dr. Ulrike Rockmann (StLÄ), Prof. Dr. Susan Seeber (SOFI/Universität Göttingen), Prof. Dr. Andrä Wolter (HU Berlin/DZHW), Dr. Stefan Kühne (DIPF).

Die Erarbeitung des Berichts wurde von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Autorengruppe Bildungsberichterstattung
– Bildung in Deutschland 2018 –
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Wirkungen und Erträgen von Bildung
wbv Media, Bielefeld 2018, 374 Seiten

Druckausgabe:
Bestell-Nr. 6001820f
ISBN 978-3-7639-5964-8
69,00 Euro

Kostenfreie digitale Ausgabe:
DOI 10.3278/6001820fw

wbv Media ist ein Medien- und Logistikunternehmen mit drei Geschäftsbereichen: wbv Publikation, wbv Kommunikation und wbv Distribution.

wbv Publikation verlegt Wissenschafts- und Fachliteratur zu den Themenfeldern Sozialwissenschaften und Sozialforschung, Bildung und Beruf sowie Verwaltung und Recht. wbv Kommunikation begleitet öffentliche Auftraggeber:innen, Körperschaften, Verbände und Vereinigungen bei der Kommunikationsarbeit, von der strategischen Beratung bis zur Umsetzung. wbv Distribution bietet Lösungen für die Bereitstellung und Versendung von Medienprodukten und kombiniert Standards mit individuellen Zusatzleistungen.

Über 60 Mitarbeiter:innen setzen die Medien- und Logistikprojekte um.

Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld-Dornberg wurde 1864 gegründet und feierte 2014 sein 150jähriges Bestehen. Am 1. März 2018 änderte das Unternehmen seinen Namen von W. Bertelsmann Verlag (wbv) in wbv Media.

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Fachtagung Sprache: Themen der Zukunft begeistern die Teilnehmer/innen

Fachtagung Sprache: Themen der Zukunft begeistern die Teilnehmer/innen

Fachtagung Sprache: Eröffnung am Freitag, 8. Juni 2018 (Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

Die 10. Fachtagung Sprache (8.-9.6.2018) im Congress Centrum in Heidenheim an der Brenz widmete sich in diesem Jahr ganz den Themen der Zukunft: Die Möglichkeiten der Sprachentwicklung durch die Digitalisierung sind heute vielfältiger denn je. Neue digitale Medien können sogar dafür sorgen, dass die Sprache sich vielseitiger entwickelt. Was aber bedeutet diese neue digitale Angebotsvielfalt konkret für die Arbeit der Erzieher/innen, Lehr- und Sprachförderkräfte in den Kommunen, Kitas und Grundschulen? Und welche Risiken und Bedenken gibt es im Umgang mit Medien schon ab dem Kleinkindalter? Das abwechslungsreiche Tagungsprogramm gab unter anderem darauf Antworten: Impulsvorträge, Mitmach-Workshops und Diskussionsrunden griffen in einem best of weitere besonders nachgefragte Themen der Veranstaltungen vergangener Jahre auf. Ergänzt wurde die Tagung durch eine Ausstellung. Hier informierten die ausstellenden Firmen und Institutionen über ihre Dienstleistungen und Produkte zur Sprach- und Leseförderung sowie über Programme und Projekte. Die mehr als 200 interessierten Pädagog/innen und Fachkräfte sammelten in nur anderthalb Tagen reichlich Anregungen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für ihren beruflichen Alltag.

Die Tagung wurde am Freitag, 8. Juni um 14:00 Uhr mit einer moderierten Begrüßungsrunde eröffnet, bei der Partnervertreter/innen der diesjährigen Veranstaltung zu Wort kamen. Ihr schloss sich ein bildungspolitisches Statement für den Schirmherrn, vertreten durch Volker Schebesta MdL, Staatssekretär des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg an – der Startschuss für die folgenden anderthalb Tage, in denen mehr als 20 hochqualifizierte Referent/innen die Themen Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Musik und Rhythmik, Bewegung, Kultur, Vorlesen und einiges mehr aufgriffen.
Thematische Höhepunkte setzten die Impulsvorträge zum Thema Digitalisierung. Drei Expert/innen mit ganz verschiedenen beruflichen Hintergründen stellten hierzu unterschiedliche Ansätze vor: Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Deutsches Jugendinstitut München, referierte zum Thema „Digitale Medien“. Dr. Florian Rehbein, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. aus Hannover, widmete sich aktuellen Forschungsbefunden zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. Mediencoach und Ärztin Dr. Tanja Calovini ging auf die Entwicklung digitaler Kompetenzen im Kindes- und Jugendalter ein. Sie stellte dabei die Frage nach den Chancen und Risiken der Digitalisierung. Es zeigte sich erneut, dass die Digitalisierung ein Thema ist, das Gesellschaft und Pädagogik stark bewegt und reichlich Diskussionsstoff bietet.

Interaktive Workshops zeigten Methoden auf, mit denen der Spracherwerb und die Sprachentwicklung von Kindern gezielt gefördert werden kann: Ob mit der Einbindung naturwissenschaftlicher Phänomene, der Fähigkeit gut vorzulesen oder der Idee der mehrdimensionale Sprachförderung – die Unterstützung des kindlichen Spracherwerbs geht einher mit verschiedensten kreativen Ideen und Ansätzen.
Besonders nachgefragt wurden Mitmach-Workshops wie zum Beispiel „Kraft meiner Stimme“ mit Prof. Marc Aisenbrey. Die Teilnehmer/innen bekamen Anregungen, wie sie selber an der Belastbarkeit, Ausdrucksstärke und Kraft der eigenen Stimme arbeiten können. Sie erlebten unmittelbar, wie sich die Stimme in verschiedenen Situationen und „Stimmungen“ verhält. Es galt auszuprobieren, wie man der eigenen Stimme gezielt eine größere Stabilität, Sicherheit und stimmliches Durchsetzungsvermögen geben kann. Die Begeisterung war spürbar.

„Wir haben den Teilnehmer/innen breit gefächerte Möglichkeiten geboten, neue Dinge direkt auszuprobieren. Sie konnten Erfahrungen austauschen und natürlich netzwerken. Neben fachlichem Input haben wir aber auch für genügend entspannende Momente gesorgt. Und die besondere Abendveranstaltung war ein wirklich schöner Abschluss des ersten Tages“, so Veranstalter Peter Sauber.
Der erste Veranstaltungstag endete mit dem außergewöhnlichen unplugged Konzert von Franz Benton und Kiko Pedrozo. Vor sechs Jahren fiel im Rahmen einer ausverkauften Tournee Franz Bentons letzter Vorhang. Nun folgte doch noch eine überraschende Zugabe. Dem ehemaligen Dezernent des Landratsamtes Heidenheim, Dieter Henle, und seiner Hartnäckigkeit war dieses Gastspiel am Freitagabend im Congress Centrum Heidenheim zu verdanken.

Veranstalter der Fachtagung Sprache ist die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH. Sie konnte den Landkreis Heidenheim als ideellen Träger für das Jahr 2018 gewinnen. Der Tagung standen zudem die Partner Ostalbkreis, das Regionale Bündnis für Familie Ostwürttemberg e. V. und der Didacta Verband zur Seite. Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd unterstützte inhaltlich bei der Programmgestaltung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL hatte erneut gerne die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen.

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

Kontakt
Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
+49 711 656960-59
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http://www.messe-sauber.de

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Die 10. „Fachtagung Sprache“ im Congress Centrum Heidenheim widmet sich vom 8. bis 9. Juni 2018 den Themen der Zukunft

Die 10. "Fachtagung Sprache" im Congress Centrum Heidenheim widmet sich vom 8. bis 9. Juni 2018 den Themen der Zukunft

(Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

„Themen der Zukunft – Ein best of!“ – unter diesem Motto bietet die „Fachtagung Sprache“ spannende Impulsvorträge, Diskussionsrunden, fundierte Fachvorträge und interaktive Workshops für ein interessiertes Fachpublikum. Die Tagung wird von einer Fachausstellung begleitet.

Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Musik und Rhythmik, Bewegung, Kultur, Vorlesen – wenn die zehnte „Fachtagung Sprache“ am 8. und 9. Juni stattfindet, greifen die über 20 hochqualifizierten Referent/innen in einem best of die besonders nachgefragte Themen der Veranstaltungen der vergangenen Jahre auf. Wie eh und je liegt der Fokus auf den aktuellen Entwicklungen in der Sprachförderung und -entwicklung für (Klein-)Kinder, aber auch Gesundheit und Prävention werden dieses Mal verstärkt aufgegriffen. Impuls- und Fachvorträge sowie interaktive, praxisbezogene Workshops laden interessierte Pädagog/innen und Fachkräfte ein, Tipps, Ideen und Anregungen für die Gestaltung ihrer täglichen Arbeit mitzunehmen. Die Bandbreite der gebotenen Themen spiegelt die aktuellen gesellschafts- und bildungspolitischen Fragestellungen wider. Daher steht bei allen Programmpunkten die klare Umsetzbarkeit im Alltag im Vordergrund.

Zu den thematischen Höhepunkten gehören die Impulsvorträge zum Thema Digitalisierung – ein Thema, das Gesellschaft und Pädagogik seit geraumer Zeit bewegt und überall kontrovers diskutiert wird. Drei Expert/innen mit verschiedenen beruflichen Hintergründen stellen das Thema und unterschiedliche Ansätze dar.

Das vollständige Vortragsprogramm, Informationen zu den Referent/innen sowie die Anmeldebedingungen stehen online zur Verfügung: www.fachtagung-sprache.de

Am Abend des ersten Veranstaltungstages dürfen sich sowohl Tagungsgäste als auch Nichtteilnehmer auf Franz Benton und Kiko Pedrozo unplugged freuen. Der externe Kartenvorverkauf erfolgt unter http://veranstaltungen.hz-online.de/ticketshop/id/95027

Der Veranstalter, die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH aus Stuttgart, konnte als ideellen Träger 2018 den Landkreis Heidenheim gewinnen. Der Tagung stehen zudem die Partner Ostalbkreis, Regionales Bündnis für Familie Ostwürttemberg e. V., Didacta Verband sowie Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd zur Seite. Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL hat gerne wieder die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen.

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

Kontakt
Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
+49 711 656960-59
stefanie.kilian@messe-sauber.de
http://www.messe-sauber.de

Pressemitteilungen

10. Fachtagung Sprache vom 8. bis 9. Juni 2018 im Congress Centrum Heidenheim unter dem Motto „Themen der Zukunft – Ein best of!“

10. Fachtagung Sprache vom 8. bis 9. Juni 2018 im Congress Centrum Heidenheim unter dem Motto "Themen der Zukunft - Ein best of!"

(Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Musik und Rhythmik, Bewegung, Kultur, Migration, Vorlesen, MINT – die Fachtagung Sprache bietet im Jubiläumsjahr ein best of an Fachbeiträgen und interaktiven Workshops zu den Schwerpunktthemen der letzten Jahre und wird von einer Fachausstellung begleitet.

Die Fachtagung Sprache widmet sich seit jeher den übergeordneten Bereichen Sprachförderung und -entwicklung für (Klein-)Kinder. Die Jubiläumsauflage ergänzt das Programm in diesem Jahr um Kernpunktthemen der vergangenen Veranstaltungen. Interessierte PädagogInnen, ErzieherInnen, Lehr- und Sprachförderkräfte, VertreterInnen von Unternehmen, Kommunen, Trägern, Vereinen, TherapeutInnen, aber auch Fachkräfte in Ausbildung und Studium erhalten an den anderthalb Veranstaltungstagen neue Impulse, Tipps und Ideen für die Gestaltung der täglichen Arbeit an die Hand.
Hochqualifizierte ReferentInnen bieten Impuls- und Fachvorträge sowie zahlreiche interaktive, praxisbezogene Workshops. In einer Podiumsdiskussion nach dem Fish-Bowl-Prinzip kommen die TeilnehmerInnen selbst zu Wort. Konkrete Anliegen und Erfahrungen können direkt eingebracht und mitdiskutiert werden: Was macht eine gute Kita aus? Welche neuen Formen der Sprachförderung gibt es? Welche Auswirkungen hat Digitalisierung auf die (Sprach-)Entwicklung der Kinder und Jugendlichen? Zu den weiteren Themen der Fachtagung gehören unter anderem Bildung und Jugendarbeit im Sozialraum, Neue Migration und Vielfalt durch Mehrsprachigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder was macht eine gute Betriebs-Kita aus, das Entdecken von Sprache durch Naturwissenschaften sowie Bewegung und Rhythmik. Das vollständige Vortragsprogramm steht online unter www.fachtagung-sprache.de zur Verfügung.
Die Tagung wird von einer Fachausstellung begleitet. ExpertInnen informieren und beraten zu verschiedenen Angeboten aus den Landkreisen Heidenheim und Ostalbkreis und darüber hinaus. Vorgestellt werden unter anderem Materialien und Fachliteratur zur Gestaltung eines anregenden Lernumfeldes, Spracherwerb und -förderung bei Kindern, Lese- und Rechtschreibkompetenz sowie Musikförderung und aktuelle Projekte.

Der Veranstalter der Fachtagung Sprache, die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, konnte als ideellen Träger 2018 den Landkreis Heidenheim gewinnen. „Sprache ist eine Schlüsselkompetenz: Indem Kinder in der sprachlichen Entwicklung gefördert werden, hilft man ihnen nicht nur beim späteren Lesen und Schreiben lernen, sondern auch darin, ihre Umwelt zu erfassen und Gefühle auszudrücken – das sind Voraussetzungen für ein gutes Miteinander und für gesellschaftliche Teilhabe. Sprachförderung hat deshalb immense Bedeutung! Die Fachtagung Sprache ist eine Plattform zur Information und zum Austausch, auf der gleichzeitig Hilfestellungen und Anregungen gegeben werden, die sofort im Alltag umgesetzt werden können – das kommt direkt bei den Kindern in unserer Region an“, so Landrat Thomas Reinhardt, Landkreis Heidenheim.
Der Tagung stehen zudem die Partner Ostalbkreis, das Regionale Bündnis für Familie Ostwürttemberg e. V. und der Didacta Verband zur Seite, die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd unterstützt inhaltlich. Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL hat gerne wieder die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Mehr als 20 erfahrene ReferentInnen werden das Programm aktiv gestalten – darunter Koryphäen wie Prof. Dr. Renate Zimmer, Dr. Ilse Wehrmann, Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll, Prof. Marc Aisenbrey und Prof. Dr. Bernhard Kalicki.

Die Tagung wird eröffnet durch eine moderierte Begrüßungsrunde mit VertreterInnen der Partner der Veranstaltung. Ihr schließen sich ein bildungspolitisches Statement für den Schirmherrn vertreten durch die Kultusministerin Baden-Württembergs Dr. Susanne Eisenmann und der Impulsvortrag von Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Deutsches Jugendinstitut München zum Thema „Digitale Medien“ an. Die Moderation der Tagung übernimmt der bekannte Fernsehmoderator Markus Brock. Interessierte können online das komplette Vortragsprogramm einsehen und sich direkt für die Teilnahme anmelden.

Am Abend des ersten Veranstaltungstages dürfen sich sowohl Tagungsgäste als auch NichtteilnehmerInnen auf Franz Benton und Kiko Pedrozo unplugged freuen. Nutzen Sie die seltene Gelegenheit, Franz Benton live zu erleben. Vor sechs Jahren fiel im Rahmen einer umjubelten und ausverkauften Tournee Franz Bentons letzter Vorhang! Nun gibt es doch noch eine Zugabe, unter anderem initiiert vom ehemaligen Dezernenten des Landratsamtes Heidenheim Dieter Henle, dessen Hartnäckigkeit dieses Gastspiel am 8.6.2018 im Congress Centrum Heidenheim erst möglich machte. Der externe Kartenvorverkauf erfolgt unter http://veranstaltungen.hz-online.de/ticketshop/id/95027

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

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Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian
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Pressemitteilungen

Verbesserungen der Kita-Qualität dürfen kein Stückwerk bleiben

Verbesserungen der Kita-Qualität dürfen kein Stückwerk bleiben

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt im Vorfeld der heutigen Familienministerkonferenz bei Bund, Ländern und Kommunen wesentlich mehr Kraftanstrengungen zur Verbesserung der Kita-Qualität in Deutschland an. Das jetzt von Bundesfamilienministerin Giffey auf den Weg gebrachte „Gute-KiTa-Gesetz“ darf aus Sicht der Kinderrechtsorganisation nicht dazu führen, dass sich die Kita-Qualität in den Bundesländern noch weiter voneinander entfernt. „Es steht zu befürchten, dass sich beispielsweise die enormen regionalen Unterschiede beim Kita-Personalschlüssel durch das Gesetz eher verstärken. Der Bund muss bei den angestrebten Vereinbarungen mit den Bundesländern darauf achten, dass die im Gesetz enthaltenen Kriterien so genutzt werden, dass möglichst bundesweit einheitliche Verhältnisse bei der Kita-Qualität entstehen. Hier wird es maßgeblich auf das Verhandlungsgeschick des Bundes ankommen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das wird an vielen Stellen auch mit deutlich mehr Investitionen in die Kita-Qualität einhergehen müssen. Deshalb spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für ein Investitionsprogramm in Höhe von fünf Milliarden Euro jährlich für die nächsten Jahre zur Verbesserung der Kita-Qualität aus. So hatte es die Große Koalition im Jahre 2016 als mittelfristiges Ziel auch angekündigt. Das müssen uns unsere Kinder wert sein“, so Hofmann weiter.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes steht zu befürchten, dass durch die Verlagerung der Diskussion um die Kita-Qualität auf die Länderebene sowie durch die Vielzahl der Kriterien und Vereinbarungen die Situation und die Vergleichbarkeit der Kita-Qualität noch undurchsichtiger wird. „Zudem besteht die Gefahr, dass einzelne Bundesländer ihnen nicht genehme Kriterien abblenden. Diese hängen jedoch sehr eng zusammen und bedingen sich an vielen Stellen gegenseitig. Kritisch ist aus kinderrechtlicher Sicht auch zu sehen, dass die Mitbestimmung von Kindern in Kindertageseinrichtungen nicht als Qualitätsfaktor ins Zentrum der Arbeit rückt. Dabei könnten so die Potentiale der Kinder besser gefördert und wichtige Akzente in der dringend notwendigen Weiterentwicklung der Demokratieförderung gesetzt werden. Denn wer die Vorteile von Beteiligung früh kennen lernt, beteiligt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch im späteren Lebensverlauf an demokratischen Prozessen. Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht zudem den Kreislauf der Vererbung von Armut“, so Hofmann abschließend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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