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Pressemitteilungen

Neue Studie zur Erreichung der Klimaziele

Viel Potenzial im ölbeheizten Gebäudebestand

sup.- Um die von der Bundesregierung angestrebten Klimaziele erreichen zu können, müssen möglichst alle Optionen zur Senkung von Treibhausgas-Emissionen genutzt werden. Dass die Gebäude mit ihrem Bedarf an Heizwärme dabei eine zentrale Rolle spielen, liegt auf der Hand. Weniger bekannt ist das große Minderungspotenzial, das in diesem Bereich ein klassischer, oft schon als überholt beschriebener Energieträger bereithält: Für Heizölverbraucher gibt es auch ohne den Umstieg auf einen anderen Wärmebrennstoff die Chance, einen erheblichen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs sowie der Emissionen zu leisten. Das hat eine aktuelle Studie des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung (iTG) in Dresden bestätigt. Danach bestehen die verfügbaren Instrumente für diesen Minderungsbeitrag zunächst in Gebäudesanierungen sowie in Effizienzsteigerungen durch verbesserte Anlagentechnik – inklusive der Einbindung erneuerbarer Energien. Mit einem ambitionierten Maßnahmenpaket, das diese Potenziale sinnvoll bündelt, kann die bisher absehbare Differenz zur Zielvorgabe 2030 im ölbeheizten Gebäudebestand insgesamt auf rund zehn Mio. t CO2-Emissionen pro Jahr reduziert werden.

Die iTG-Studie „Wie kann der Ölheizungsbestand die Klimaziele erreichen?“ sieht darüber hinaus weitere Einsparmöglichkeiten, mit denen sich auch diese Lücke noch schließen lässt. Genannt werden beispielsweise innovative Smart-Home-Techniken zur Digitalisierung im Gebäudebereich. Potenzial steckt auch in der Nutzbarmachung so genannter „abgeregelter“ Strommengen, die in Hybridheizungen zwar regenerativ erzeugt werden könnten, sich aber derzeit z. B. aufgrund mangelnder Leitungskapazitäten nicht verwerten lassen. Und im anschließenden Zeitraum bis 2050 wird in immer stärkerem Maße der Ersatz der herkömmlichen fossilen Heizölsorten durch treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger zur Erreichung der Zielwerte beitragen.

Ausgangspunkt der Studie sind rund 5,48 Mio. Ölheizungen, die in Wohngebäuden sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistung für die Wärmeversorgung zuständig sind. Diese Größenordnung verdeutlicht die Bedeutung des Ölheizungsbestands für die Klimaziele – und damit auch die Notwendigkeit, möglichst exakte Verbrauchsdaten zu erfassen. Das ist möglich, wenn Hausbesitzer ihre Heizöl-Bestellungen durch das RAL-Gütezeichen Energiehandel absichern. Dieses Qualitätsprädikat für Brennstoffanbieter garantiert regelmäßige Überprüfungen der Lieferfahrzeuge und der Messgerätetechnik für die Tankbefüllung (www.guetezeichen-energiehandel.de). Auf diese Weise schützt das Gütezeichen die deutschen Heizölkunden vor Fehlabrechnungen und möglicherweise ungenauen Verbrauchswerten, die auch eine Bestandsaufnahme der Emissionsminderung verfälschen könnten.

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Pressemitteilungen

Drastische Energieeinsparung bis zu 84 % durch ein modernes Förder-Konzept

Das neue Fördersystem der Schweizer Avancon SA, Riazzino sieht nicht nur besonders modern und eindrucksvoll aus, sondern spart gleichzeitig Investitions-, Montage- und Wartungskosten und enorm viel Energie ein. Ein erstaunlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

Dezember 2015: Um 19.16 Uhr kehrte der französische Außenminister Laurent Fabius plötzlich auf die Bühne zurück, flankiert von hochrangigen UN-Beamten. Die letzten Kompromisse waren gelöst, sagte er. Und plötzlich waren sie alle auf den Beinen. (…) Die Delegierten klatschten, jubelten und pfiffen wild, umarmend und weinend. *) François Hollande sagte: „Das Pariser Klimaabkommen ist eine“ Gelegenheit, die Welt zu verändern “ **)

Angesichts der sich häufenden Klima-Katastrophen (Hurrikane, Waldbrände, Erdbeben, Tsunamis), wird die Menschheit nicht umhinkommen, den CO2 Ausstoß drastisch zu verringern, auch wenn die USA unter Trump nicht mehr mitmachen.So erzielten am 14. Juni 2018 die EU-Kommission, das EU-Parlament und der EU-Rat eine politische Einigung, die ein verbindliches Energieeffizienzziel für die EU für 2030 von 32,5% vorsieht.

Daher sollte man in der Fördertechnik das neue preisgekrönte Design des Avancon ZPC Konzept überall einsetzen, denn es macht Förderanlagen wesentlich Energie effizienter und hilft, diese Ziele zu erreichen.

Vor Kreuzungen und Weichen und Arbeitsvorgängen werden Güter aufgestaut denn der Zyklus an der Aufgabestelle und der Zyklus an den verschiedenen Abnahmestellen und am Ende der Förderstrecke ist immer unterschiedlich.

Grundsätzlich sind staudrucklose Rollenbahnen bekannt, die für diese Zwecke in Sektionen aufgeteilt sind und dort einzeln gesteuert werden. Weil das aber teurer ist, setzt man diese Funktionen zum Aufstauen nur an bestimmten Stellen eines Fördersystems ein.

“Wir beschlossen dieses patentierte ZPC-Konzept generell für alle unsere Förderer einzusetzen,” sagt der CEO von Avancon SA, Christian Duerst, “denn dieses Konzept bringt so viele Vorteile für jeden. Der Hersteller und Integrator von Materialfluss-Systemen spart Montagezeit, Installationszeit und Programmieraufwand. Der Betreiber eines Logistik- und Distributionscenters spart nicht nur Wartungskosten, sondern auch und nicht zuletzt viel Energie. – Dementsprechend machen wir allen das Leben einfacher und helfen ihnen mehr Gewinn zu generieren. – Und so sorgt unser unvergleichbares ZPC-System für die Erreichung der Klimaziele.

Selbst wenn dieses ZPC-Konzept zunächst teurer und aufwendiger zu sein scheint; es wird aber durch die vielen Vorteile und Einsparungen mehr als kompensiert.

Dieses anantgarde Fördersystem, das von seinem Erfinder als „ZPC“ bezeichnet wird, ein „Zone Powered Conveyor“ System, also ein in Zonen angetriebenes Fördersystem, hat für jede Zone ihren eigenen bürstenlosen DC-Motor, ihre eigene Steuerung und ihre eigene Lichtschranke.

Es treibt nur diejenigen Zonen an, auf denen gerade ein Fördergut zu transportieren ist. Ist die Zone davor besetzt, bleibt der Motor abgeschaltet; ist die Zone davor frei, fördert

der Motor das Fördergut zur nächsten Zone, usw. –

Anstatt einen überdimensionierten Getriebemotor von 0.5 bis 1 KW in einer langen Strecke einzusetzen mit Flachriemen und Kupplungen oder ähnlich, ist beim ZPC -System in jeder Zone ein bürstenloser DC (Gleichstrom) Motor von ca. 48 V eingesetzt, der mit ca. 40 W ausgelegt ist.

Wenn also nur ein Fördergut auf einer längeren Förderstrecke zu transportieren ist – was außerhalb der Stoßzeiten überall an vielen Stunden des Tages vorkommt, verbrauchen die jeweils laufenden 2 Motoren à je 40 W = zusammen nur 80 W, das sind etwa 84 % Energie-einsparung gegenüber einem 500 W Motor, der eine lange Förderbahn immer und kontinuierlich antreibt. – Und selbst in Stoßzeiten, wo die Förderanlagen fast ständig laufen, wirkt sich die Einsparung noch bis zu 30 % aus. –

Das ist eine ganz enorme Energiereduzierung. Als Nebeneffekt spart der Betreiber eines solchen Systems mehrere Hunderttausend Euro pro Jahr ein, je nach Größe und Auslastung der Anlage.

Das patentierte ZPC-System ist leicht montierbar und wurde ganz clever konstruiert: Es ist sehr sicher, einfach und zukunftweisend. Von außen sieht man das glatte, stromlinienförmige Aluminiumprofil, aber keine Antriebsriemen und keine Steuerungen, Kabel oder Schrauben. Somit sind keine kostspieligen Schutzvorrichtungen je Rolle notwendig, um Unfälle zu vermeiden.

Alle Teile, der Foto-Sensor, die Kabel und alle Steuerungselemente, ja selbst die außen gelagerten Rollen bzw. Rollenkörper können alle ohne Werkzeug von Hand in die dafür vorgesehenen Rippen im Aluminiumprofil eingeschnappt werden.

Das ganze System – ob sehr groß oder klein – wird durch den bekannten Feld-Bus AS-interface gesteuert. Der ist leicht zu programmieren und steuert alles vollautomatisch und autonom. – Und die Installations- und Programmierkosten können um mehr als 60 % (gemessen von der AS-interface Assoziation) gesenkt werden. Die einzelnen Steuer-Elemente, die sogenannten „Slaves“, sowie auch der „Master“ werden einfach auf die in den vorgegebenen Rippen eingelegten ASi-Kabel gedrückt und mit einem Schieber eingeklemmt – fertig!

Die Daten der autonomen elektronischen Steuerung können alle 0,1 ms über das Gateway mit einer höheren Bus- bzw. IT-Infrastruktur kommunizieren. – Nebenbei können dadurch die Programmierkosten drastisch gesenkt werden.

Sehen Sie, wie aufgeräumt das Innere der Rahmenkon-struktion aussieht. Sobald der Rahmen geschlossen ist, ist die Förderanlage vollkommen geschützt, sowohl elektrisch wie auch mechanisch.

Neben dem gesenkten Energieverbrauch, den reduzierten Wartungsaufwendungen und reduzierter Programmierung benötigt man keinen zentralen Verteilschrank mehr. Auch Kabel ziehen auf der Baustelle entfällt – und damit auch zusätzliche Kabelkanäle. – Was meinen Sie, wieviel das ausmacht? – Die Investitionskosten einer kompletten großen Materialfluss-Anlage werden dadurch schnell mal um 20% bis 30 % niedriger sein.

Mit diesem ZPC-System kann man ca. 80 % aller Güter fördern, die auf der Welt zu transportieren sind im Bereich bis maximal 50 kg – und das sind täglich viele Millionen!

Das avant-garde ZPC-Fördersystem wird weltweit von der Firma Avancon SA in Riazzino/Tessin-Schweiz exklusiv über deren Partner vertrieben, den Herstellern und Integratoren von Förder- und Intra-Logistiksystemen.

Bau/Immobilien

Bundesregierung schmeißt 30 Milliarden zum Fenster raus

Milliardenschwere Ausgleichszahlungen für klimapolitische Versäumnisse

Der Bundesregierung drohen mindestens 30 Milliarden Euro an Ausgleichszahlungen für ihre klimapolitischen Versäumnisse, hat das Ökoinstitut berechnet. Lieber teure Emissionszertifikate von andere EU-Länder kaufen, statt das Geld sinnvoll einzusetzen, um die EU-Klimaschutzvorgaben für Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude doch noch zu erreichen oder zumindest anzugehen? Ist es nicht paradox bei Nichterreichen der Klimaziele die energetischen Standards noch herunterzuschrauben?

„Im Gebäudebereich hat die Bundesregierung es über Jahre verpasst, die CO2-Einsparpotentiale zu heben. Das zeigt der Klimaschutzbericht 2017 deutlich. So werden allein im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) statt 2,1 Mio. t  CO2 nur magere 230.000 t eingespart. Das entspricht lediglich einem Zehntel der ursprünglich geplanten Menge“ erklärt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG, www.buveg.de).

Verunsicherung statt Investitionsanreize

Die zögerliche Politik der Bundesregierung hat bisher dazu geführt, dass Hausbesitzer abwarten statt zu investieren. Bestes Beispiel für dieses enttäuschende Ergebnis ist die fehlende steuerliche Förderung für Energieeffizienzmaßnahmen. Umgesetzt wurde die Maßnahme bis heute nicht, weil sich Bund und Länder bei der Gegenfinanzierung nicht einigen konnten.

Dabei stehen heute alle Produkte und Techniken bereit um energieeffizient zu Bauen und vorhandene Gebäude zu modernisieren. Eine aktuelle Studie vom FIE-München ergab: Wenn der Gebäudebestand in Deutschland konsequent energetisch modernisiert würde, könnten bis zum Jahr 2050 darüber hinaus rund 90 Mio. t  CO2 eingespart werden.

Neubau – lieber billig statt sparsam?

Doch statt die finanziellen Anreize für Hauseigentümer zu verbessern, geht es nun auch der Neubauförderung an den Kragen. Mit dem KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ fördert der Staat Bauherren, die in ein modernes, energiesparendes Eigenheims investieren, was von vorn herein wenig verbraucht, mit einer regenerativen Heizung ausgestattet ist und sogar Strom selbst produzieren und speichern kann. Doch Im April 2018 wurden die Förderkonditionen geändert. Das sonst beliebte Programm ist nun nur noch schwer an den Mann zu bringen. Im letzten Jahr wurden knapp 45.000 KfW-geförderte Effizienzhäuser 55 gefördert. In diesem Jahr wurden von Januar bis Juni nur knapp 17.500 Anträge für ein KfW-Effizienzhaus 55 bewilligt.

Wegfall der Möglichkeit zur Sondertilgung, Verkürzung der Zinsbindung von 20 auf 10 Jahre, und Verkürzung der bereitstellungszinsfreien Zeit auf 6 Monate und der daraus resultierenden Zahlung von Bereitstellungszinsen von derzeit 3 % p. a. somit bereits während der Bauphase? Die Marktanpassung ist der KfW damit wohl gelungen, manche Banken bieten bereits günstigere Finanzierungsmöglichkeiten an. Allerdings nach dem Prinzip: Günstiger Bauen mit geringeren Energie-Standards. Im Online-Portal der Gebäudeenergieberater (www.geb-info.de) berichten Energieberater: „Wo vorher eine 36,5 cm oder 42,5 cm starke Außenwand war genügt nun plötzlich wieder eine 30 cm Außenwand. Wo die Dämmung unter der Bodenplatte war, reicht jetzt wieder ein mäßig gedämmter Estrichaufbau. Sogar 2-fach-verglaste Fenster werden wieder nachgefragt.“

Fakt ist: die Nachfrage im Neubausektor ist groß. Fakt ist auch: Ein heute neu gebautes KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus kann bei sinnvoller Planung dem Bauherren zukünftig Jahr für Jahr bares Geld sparen, vor allem bei den immer anfallenden Energiekosten. Neue Wohnhäuser nach Mindeststandard verbrauchen von vorn herein mehr Energie. Diese nachträglich zu verbessern wird viel teurer. Klar macht es Sinn, gleich Produkte mit höherem, zukünftigen Wärmedämmstandards zu verwenden und energieeffiziente Technik einzusetzen, die dann auch noch kleiner und günstiger ausfallen kann. Aber manche Maßnahmen sind unwiderruflich verpasst und eine spätere Anhebung auf den bereits jetzt technisch machbaren Standard eines Niedrigenergiehauses oder eines Passivhauses wird sehr teuer. Eine logischerweise notwendige Wärmedämmung unter der Bodenplatte kann zum Bsp. nicht nachträglich nachgerüstet werden. Die Verschlechterung des Programms kann so schnell zum Rückschritt der Neubaustandards und zum weiteren Anstieg der CO2-Emmissionen führen.

Die Klimaziele rücken nicht nur im Gebäudesektor in weite Ferne und keiner merkt es

Übrigens – nicht nur im Gebäudesektor sieht es mau aus. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller in 2017 in Deutschland zugelassenen Neufahrzeuge ist angestiegen. Grund dafür ist, dass verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse immer beliebter werden. Damit liegen die  CO2-Emmisionen unsere Neuzulassungen 7 % über dem Schnitt der europäischen Fahrzeugflotte. Emissionsärmere Pkw der Kompakt- und Mittelklasse verkaufen sich hingegen schlechter. Alternative Antriebe Elektro- und Hybridfahrzeuge oder Erdgas-Pkw machen nur 3,4 % aller Neuzulassungen aus.

Arbeitsmarkt contra Klimaschutz?

Großes Ko-Kriterium im Bereich moderner Mobilität ist immer wieder der Arbeitsmarkt und viele drohende, wegfallende Arbeitsplätze. Das sieht in der Baubranche nicht anders aus. Doch fallen tatsächlich Arbeitsplätze weg? „Das große Einsparpotential energieeffizienter Häuser durch eine inkonsequente Politik brach liegen zu lassen, sei ein arbeitsmarktpolitischer und volkswirtschaftlicher Fehler“, erklärt Jan Peter Hinrichs vom BuVEG. „Neben der vom FIW München errechneten CO-Einsparung entstünden allein durch die Sanierungstätigkeiten ca. 215.000 neue Arbeitsplätze in Vollzeit. Profitieren würden dabei insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Recherchelinks und Quellenangaben:

Energie/Natur/Umwelt Finanzen/Wirtschaft Gesellschaft/Politik

Die Genossenschaft Green Value SCE über den BUND Abschaltplan

Einen schnelleren Ausstieg aus der Verstromung von Braun- und Steinkohle verlangt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) – und er beweist, dass es geht …

 

Suhl, 04.06.2018.  „Man darf gespannt sein, wie und ob die Bundesregierung auf das aktuelle Papier des BUND reagiert. Tut sie es nicht, stellt sie sich selbst ein Armutszeugnis in Sachen Umweltschutz aus“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Der BUND legte vor wenigen Tagen einen Abschaltplan vor. Dieser basiert im Wesentlichen auf anerkannten Werten der Bundesnetzagentur, der Übertragungsnetzbetreiber und der Agora Energiewende und ist damit von der Faktenlage her wenig angreifbar.

 

Klimaziele nur durch Ausstieg erreichbar

„Kohlestrom ist ohne Zweifel einer der Hauptgründe, weshalb in Deutschland seit rund einem Jahrzehnt die Treibhausgase nicht mehr gesunken sind“, so die Fachleute der Green Value SCE. Deshalb der setzt der BUND genau hier an: So ist nicht nur das anstehende Klimaziel 2020 für Deutschland in weite Ferne gerückt, es ist auch zweifelhaft ob Deutschland das Ziel 2030 nach dem Pariser Klimaabkommen erreichen kann. „Dies ginge nur, indem man sich der Verstromung in Deutschland durch Steinkohle und Braunkohle zuwendet, ohne gleichzeitig die Versorgungssicherheit in Frage zu stellen“, meinen die Experten der  Green Value SCE Genossenschaft.

 

Schnellerer Ausstieg aus der Verstromung

Konkret fordert der BUND, dass die ältesten und klimaschädlichsten Strommeiler zuerst vom Netz genommen werden sollten. Die installierte Leistung sollte damit auf ein Niveau von nur noch 20 Gigawatt im Jahr 2020 gedrosselt werden. „Im Gegenzug sollte der Ausbau der Windenergie und Photovoltaik gefördert und mehr flexible, dezentrale KWK-Kraftwerke installiert werden“, erklären die Experten der  Green Value SCE den Plan des BUND. 2030 sollte dann für die Kohle in Deutschland Schluss sein. Der Abschaltplan des BUND beschreibt hierzu klare Zeitvorstellungen und Kompensationen.

 

Atomausstieg beschleunigen

„Neben dem Ausstieg aus der Kohleverstromung fordert der BUND auch eine schnellere Beendigung der Nutzung der Atomenergie. Zwar hat die Kanzlerin schon vor Jahren den Atomausstieg beschlossen, doch die anstehende Novelle will sie nicht für eine Beschleunigung nutzen“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Konkret fordert der BUND auch hier, einen konkreten Plan zur Schließung der Kraftwerke – zumindest sollten weitere Strommengenübertragungen gesetzlich verboten werden. „Damit würden die AKW insgesamt zehn Jahre weniger laufen und die Produktion von 300 Tonnen hochradioaktivem Atommüll vermieten werden“, so der BUND in der Einleitung zum Abschaltplan. „Der Atomausstieg wäre damit nicht nur ein Lippenbekenntnis der Kanzlerin, sondern konkret gelebte Politik“, so die Fachleute der Green Value SCE Genossenschaft.

 

Breite Rückendeckung aus der Bevölkerung

Dass der BUND bei seinen Forderungen längst nicht alleine steht, zeigt eine EMNID-Umfrage vom August 2017: Danach stehen fast zwei Drittel der Befragten hinter der Forderung nach einem baldigen Kohleausstieg. Mehr als 70 Prozent wollten, dass die Bundesregierung einen konkreten Fahrplan zur Einhaltung des Klimaschutzabkommens vorstellt. „Der Atomausstieg war bereits Jahre zuvor Konsens in weiten Teilen der Bevölkerung. Die damalige Zustimmung hierzu brachte Merkel viel Rückhalt in der Gesellschaft. Passiert ist seitdem nichts“, meinen die Experten der Green Value SCE. Insofern gehen sie auch von keiner großen Reaktion auf den Abschaltplan des BUND aus.

 

Weitere Informationen unter: http://www.green-value-sce.de

 

 

Die Green Value SCE ist eine europäische Genossenschaft. Das Genossenschaftsprinzip der Green Value SCE drückt sich dabei durch einen gemeinschaftlich geprägten Investitionsansatz aus, der eine Streuung in unterschiedliche internationale Assets ermöglicht. Hierdurch wird einer breiten Zielgruppe von Investoren der Zugang zu Anlagen gewährt, die ihnen ansonsten vorbehalten geblieben wären.

 

 

Energie/Natur/Umwelt

„1.332.000.000 Euro“

Das ist aktuell die Jahresmehrbelastung für Gaskunden.

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017, Stichtag ist der 24. April, haben sich am Gas-Terminmarkt die Gaspreise um 0,3 ct/kWh erhöht. Das ist bei einem Durchschnittsverbrauch von 15.000 kWh pro Haushalt eine Mehrbelastung von 45,00 Euro im Jahr. Oberflächlich betrachtet eine zu verkraftende Erhöhung. Legt man nun aber die Anzahl von 29,6 Mio. Haushalten zu Grunde, erkennt man die Dimension des zu hohen Gaspreises. Da schlagen 1,3 Mrd. Euro zu Buche, die dem Endverbraucher aufgebürdet werden.

Aus meiner Sicht sind die hohen Gaspreise aktuell nicht gerechtfertigt. Vor allem, wenn man die offiziellen Begründungen dazu zu Rate zieht.

So sollen Ausfälle in Kollsnes und an einem anderen norwegischen Gasfeld zu einer reduzierten Gaszufuhr nach Deutschland führen und den Preis für den Folgetag am für Europa wichtigsten Handelspunkt, der niederländischen TTF, nach oben treiben. Die Probleme an der Gasaufbereitungsanlage Kollsnes sind derzeit zwar noch nicht behoben, jedoch kann die momentan sehr hohe Gaszufuhr aus Russland die Versorgung sichern. Diese hohe Gaszufuhr müsste folgerichtig die Gaspreiserhöhung zumindest aufheben, wenn nicht sogar senken.

Die zur Absicherung der Versorgungssicherheit während der jährlichen Heizperiode staatlich kontrollierte Bevorratung von Erdgas in deutschen Gasspeichern wird jedes Jahr regelmäßig als Argument für höhere Gaspreise genutzt. Auch hier sind künstlich hochgerechnete Gaspreise eine unnötige finanzielle Belastung für den Endverbraucher. Längst hätte die Speicherkapazität für Deutschland auf ein Volumen von 35 Mrd. Kubikmeter ausgebaut sein müssen. Derzeit sind es 24,6 Mrd. Kubikmeter. Im Zuge des Klimawandels und damit einhergehenden unvorhersehbaren Wetterkapriolen hat die Politik hier Vorsorge zu treffen, damit im Folgejahr, nach der Kapazitätenoptimierung, der Endpreis für Gas privat und gewerblich kalkulierbar bleibt und nicht zur finanziellen Überbelastung der Endverbraucher führen kann.

Als weiteres Argument zur Rechtfertigung der hohen Gaspreise dienen die geopolitischen Spannungen in Syrien. Dies, obwohl unsere Erdgasbezugsquellen weitab vom Geschehen zu 41% in Russland und zu 52% in Skandinavien und den Niederlanden liegen. 7% fördert Deutschland selbst.

Es gibt unzählige weitere Argumente um den hohe Gaspreise zu rechtfertigen. Dazu kann auch ein Bergarbeiterstreik in China herangeführt werden. Hohe Temperaturen wie im April 2018 hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Gaspreise erheblich gesenkt werden. Hier muss der Endverbraucher ins Überlegen kommen und sich die Frage stellen: „Was wird hier gespielt“?

Pressemitteilungen

Politikversagen gipfelt in Vorschlag für kostenlosen ÖPNV

2030 dann kostenlose Wärmepumpen für Alle?

Politikversagen gipfelt in Vorschlag für kostenlosen ÖPNV

Holger Thamm, Leiter der Abteilung Public Affairs bei STIEBEL ELTRON:

Ein Standpunkt von Holger Thamm, Leiter der Abteilung Public Affairs bei STIEBEL ELTRON:
Jahrelang hat die Politik den Automobilverkehr mit Milliarden unterstützt: Dienstwagenprivileg, Steuererleichterungen, Abwrackprämie etc. Jetzt kollabiert das System, bei der EU steht Deutschland vor einer Bankrotterklärung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wurde nach Brüssel zitiert und musste innerhalb einer Woche eine politische Lösung für die zu hohe Luftverschmutzung präsentieren. Natürlich ist jetzt kurzfristig nichts zu retten. Und so fiel dann auch der politische Vorschlag aus: Kostenloser ÖPNV für alle! Das wäre ein Infrastrukturprojekt von mehreren Jahrzenten und finanziell nur machbar, wenn man die Kosten beim Steuerzahler gleich wieder reinholt. Von wegen kostenlos – im Gegenteil! Das Problem der Luftverschmutzung ist eskaliert, jetzt werden die Transaktionskosten zu dessen Bewältigung voraussichtlich besonders hoch. Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am 22. Februar zudem über mögliche Fahrverbote.
Bei der Energiewende im Wärmebereich geht es aktuell in eine ähnliche Richtung. Über Jahre hinweg werden fossile Energieträger subventioniert und noch heute der Einbau von „fossilen“ Heizungen mit Steuergeldern gefördert. Spätestens im Jahr 2030 wird die Bundesregierung wieder in Brüssel stehen und den klimapolitischen Bankrott erklären. In dem Antwortbrief an die Kommission wird dann der Vorschlag stehen: Kostenlose Wärmepumpen für alle!
Aber: Könnte die Geschichte nicht auch anders laufen? Wenn bereits heute begonnen wird, umzusteuern? Wenn die Politik jetzt die direkte und indirekte Subventionierung der „fossilen“ Heizungen einstellt, die Förderung erneuerbarer Wärmetechnologien ausbaut und die Belastung von Strom durch Steuern und Abgaben endlich reduziert – der einzigen Energieform, mit der die Energiewende erfolgreich sein kann? So könnte Deutschland eine weitere Vorladung nach Brüssel erspart bleiben – und den Bürgerinnen und Bürgern viele unnötige Kosten.

STIEBEL ELTRON – ein Unternehmen voller Energie
Stiebel Eltron ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe und gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern in den Bereichen „Haustechnik“ und „Erneuerbare Energien“. Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit über 3.100 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung.

Kontakt
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
Henning Schulz
Dr.-Stiebel-Strasse 33
37603 Holzminden
+49 5531 702-95685
henning.schulz@stiebel-eltron.de
https://www.stiebel-eltron.de/de/home/unternehmen/presse/pressemitteilungen.html

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Wunsiedel Vorreiter beim Klimaschutz

Stadt im Fichtelgebirge erreicht dank Engagement der SWW Wunsiedel GmbH vorzeitig Klimaziele

Deutschland gilt im europäischen und vor allem weltweiten Vergleich als vorbildlich in Sachen Klimaschutz. Noch weiter ist man beispielsweise in Wunsiedel. Gemeinsam mit der zu 100 Prozent im Besitz der Stadt befindlichen Energieversorger SWW Wunsiedel GmbH konnten die für 2020 gesteckten Klimaziele bereits jetzt erreicht werden. Um das dafür nötige Know-how bestmöglich zu „verteilen“ sowie das Wissen anderer zu nutzen, ist die SWW Mitglied des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern, in dem sich rund 20 regionale Versorger unter anderem für die Energiewende vor Ort einsetzen.

Anfang 2012 hatte der Wunsiedler Stadtrat beschlossen, bis 2020 mehr als 120 Prozent des Stromverbrauchs in der Stadt aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Genau das konnte nun dank Windkraft, Photovoltaik und Biomasse realisiert werden: In der Region werden 20 Prozent mehr Strom aus regenerativen Quellen erzeugt, als die rund 9.300 Einwohner von Wunsiedel insgesamt an elektrischer Energie verbrauchen. Ähnlich beeindruckend sieht die Bilanz in der Wärmeversorgung aus. Mehr als 50 Prozent der für die Heizung und die Erwärmung des Brauchwassers benötigten Energie stammt aus Anlagen, die regenerative Energieträger einsetzen. Damit wurden in diesem Bereich ebenfalls die ambitionierten Ziele für 2020 sehr viel früher erreicht.
Wie weit man bei der Energiewende bereits gekommen sei, mache ein Blick auf die Klimaziele der Bundesregierung klar, so SWW-Geschäftsführer Marco Krasser. Bundesweit sollen die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. In Wunsiedel werden laut Krasser nun rund 50 Prozent weniger vom wichtigsten Treibhausgas ausgestoßen – und das verglichen mit dem Jahr 2008, in dem die Emissionen geringer waren als 1990.
Auf die Frage, wie das in so kurzer Zeit geschafft werden konnte, verweist Krasser darauf, dass in Wunsiedel alle an einem Strang ziehen würden. „Wir von der SWW und die Stadt haben dieselbe Vision, nämlich eine nachhaltige Energieversorgung mit mehr Wertschöpfung in der Region zu verbinden.“ Und um das zu verwirklichen, würden konsequent alle erneuerbaren Quellen und alle Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz ausgeschöpft.

Stadtwerke Award für die SWW

„WUNsiedler Weg“ hat die SWW ihr Konzept für die Umstellung von Strom- und Wärmeerzeugung auf lokale regenerative Energieträger getauft. Und das strahlt weit über die Region hinaus, wie die positive Resonanz bundes- , ja sogar europaweit beweist. Erst vor Kurzem wurde Wunsiedel von der Agentur für Erneuerbare Energien als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet worden. Zudem erhielt die SWW im Rahmen des VKU-Stadtwerkekongresses den 1. Preis beim Stadtwerke Award 2016.

Ansprechpartnerin für die Presse: Siynet Spangenberg, Fröhlich PR GmbH,
Tel. +49(09 21) 7 59 35-53, E-Mail s.spangenberg@froehlich-pr.de

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de
Presseinformation des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern, V.i.S.d.P.: Detlef Fischer, VBEW e. V., Akademiestraße 7, 80799 München

Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. – VBEW

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Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. – VBEW
Ann-Kathrin Mayer
Akademiestraße 7
80799 München
(089) 38 01 82 – 45
a.mayer@vbew.de
http://www.vbew.de

Pressekontakt
Fröhlich PR GmbH i. A. des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern
Siynet Spangenberg
Alexanderstraße 14
95444 Bayreuth
0921 75935-53
s.spangenberg@froehlich-pr.de
http://www.initiativkreis-stadtwerke.de

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Oh ein Loch

Schwer zugängige Hohlräume lassen sich durch Einblastechnik energetisch sanieren.

Oh ein Loch

Austroflex ist als Industriepartner Mitglied im FVED

Neu gegründeter Fachverband Einblasdämmung will Einblassysteme öffentlich bekannter machen.

Erst, wenn man herausgefunden hat, wohin das Geld verschwindet, kann man etwas dagegen tun. Manchem Bauherrn ergeht es so, wenn er in einem schwer zugängigen Teil seines Hauses auf einen Hohlraum stößt, der unzureichend oder gar nicht gedämmt ist. Da sieht man vor seinem geistigen Auge die 100 Euro Scheine in Form von Heizkostenabrechnungen im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgehen.

Solche Hohlräume sind mit normalen Dämmplatten schwer zu isolieren, weil sie die Eigenschaft haben, sehr ungleichmäßig in Oberfläche und Abmessung zu sein. Helfen können da sogenannte Einblassysteme, bei denen Dämmstoff in loser Form in die Hohlräume eingebracht wird. Es stehen verschiedene Materialien zur Verfügung und die Arbeit wird von spezialisierten Handwerksunternehmen durchgeführt. So etwas geht schnell und kostengünstig und oft von außerhalb des Gebäudes, d.h. mit vergleichsweise wenig Schmutz und Lärm.

Einblasdämmung ist in Deutschland noch relativ wenig verbreitet. Man kennt die sogenannte Kerndämmung vor allem aus dem zweischaligen Mauerwerk in Mittel- und Norddeutschland, wo nachträglich eine Dämmung zwischen Klinker und Hintermauerwerk eingebracht wird. Aber auch in anderen Gegenden Deutschlands gibt es viele komplexe Schwachstellen in Gebäuden, die energetisch gestopft werden können. Hohlräume können bei Drempeln, Versorgungsschächten, Kaltdächern, Gewölben oder vorgehängten Fassaden bestehen, um nur einige Anwendungen zu nennen. Um das Wissen zu diesen Anwendungen voranzutreiben, hat sich der Fachverband Einblasdämmung FVED.net im letzten Jahr gegründet. In ihm haben sich Industrien und Verarbeiter der unterschiedlichsten Gewerke zusammengeschlossen, die alle in diesem Bereich aktiv sind.

Lt. FVED stellt die Einblasdämmung eine Schlüsseltechnologie in der energetischen Altbausanierung dar. Sie ist bauphysikalisch wirkungsvoll, kostengünstig aber in vielen Fachkreisen, Medien und der Politik relativ wenig bekannt. Dabei wird das Vorhandensein von Hohlräumen im Gebäudebestand und dessen Bedeutung für die energetische Altbausanierung häufig unterschätzt. Laut einer statistischen Datenerhebung sind mehr als 1 Mrd. m² aller thermischen Abschlüsse in Deutschland hohlschichtig und nur durch Einblasverfahren perfekt und preiswert zu erschließen.

Auf dem Markt gibt es viele individuelle Akteure. Der Verband will als Stimme derjenigen Unternehmen und Personen fungieren, die die Einblasdämmung voranbringen wollen. Er hat das Ziel, Einblassysteme öffentlich bekannt zu machen. Außerdem sollen Qualitätsstandards und -siegel entwickelt werden, die für alle Einblasverfahren und -produkte gelten. Ist das Loch erstmal geschlossen, können die Hunderter für sinnvollere Zwecke eingesetzt werden.

Fachverband Einblasdämmung FVED – Geschäftsführer Arnold Drewer
Profil FVED: Der Fachverband Einblasdämmung hat das Ziel, Einblassysteme öffentlich bekannt zu machen. Außerdem sollen Qualitätsstandards und -siegel entwickelt werden, die für alle Einblasverfahren und -produkte gelten.

Kontakt
Fachverband Einblasdämmung FVED
Helmut König
Mönchebrede 16
33102 Paderborn
0 52 51 / 1 47 85 57
koenig@koenigskonzept.de
http://www.fved.net/

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Vermittler zwischen Radlern und Verwaltung

ADFC RLP für Fahrradbeauftragte mit Einfluss

Vermittler zwischen Radlern und Verwaltung

Fahrradfreundliche Städte in Rheinland-Pfalz: Der ADFC wünscht sich engagierte Fahrradbeauftragte.

Mehr Fahrradbeauftragte mit mehr Handlungsspielraum: Das wünscht sich der ADFC – Allgemeine Deutsche Fahrrad Club Rheinland-Pfalz – aktuell von Städten und Kommunen. Als gelungenes Beispiel führt der rheinland-pfälzische Vorsitzende Christian von Staden die Stadt Ingelheim an. „Einmal monatlich erörtern der Fahrradbeauftragte und die Verwaltung zu einem festen Termin bekannt gewordene Probleme im Radverkehr“, so von Staden. „Das zahlt sich aus: Der Anteil der Radfahrer am Ingelheimer Stadtverkehr liegt etwa doppelt so hoch wie der bundesweite Durchschnitt. Außerdem: Ingelheim gewann bereits drei Preise für seine Fahrradpolitik, vor kurzem den Klimaschutzpreis des Landkreises Mainz-Bingen.“

Radfahren soll sicher sein und Spaß machen. Ansprechpartner rund ums Fahrrad ist der Fahrradbeauftragte. Er kümmert sich um Wünsche und Anregungen, um den Radverkehr zu verbessern. Zum Beispiel wirkt er bei der Überprüfung bestehender Fahrradwege in punkto Sicherheit mit, bei der Planung und Gestaltung neuer Fahrradwege und bei der Erstellung und Umsetzung eines Radwegeplanes. In Rheinland-Pfalz existieren unterschiedliche Modelle für Fahrradbeauftragte. Das reicht vom hauptamtlichen Mitarbeiter, der ausschließlich Fahrradbeauftragter ist, etwa in Mainz und Koblenz, über den Hauptamtlichen, der nur zu einem Teil Fahrradbeauftragter ist (z.B. Stadt Kaiserslautern) bis zum ehrenamtlich Tätigen (z.B. in Ingelheim und Speyer).

„Trotz Agenda 21 und hochgesteckter Klimaziele wird der Fahrradbeauftragte in vielen Kommunen nicht ernst genug genommen“, resümiert von Staden. In Worms und Ludwigshafen ist die Stelle vakant, in Trier betreut die Umweltberatung das Fahrradthema nebenbei mit. Die Landkreise Kaiserslautern und Kusel haben zwar keine Fahrradbeauftragten, aber Mitarbeiterinnen, die sich engagiert um den Radverkehr kümmern. „Die Einrichtung einer Planstelle ist noch nicht die Lösung“, so der ADFC-Experte. „Die Verwaltung muss auch hinter den Klimazielen stehen und dem Radverkehrsbeauftragten Gehör geben.“
Details zum ADFC RLP unter www.adfc-rlp.de

ADFC Rheinland-Pfalz e.V., mit Geschäftsstelle in Mainz, ist ein Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. Er gliedert sich in 13 Kreisverbände von Bad Dürkheim bis Worms und zählt derzeit rund 3.600 Mitglieder. Als Interessenvertretung der Fahrradfahrer setzt er sich für die konsequente Förderung des Radverkehrs ein. Nicht nur in der Freizeit und im Urlaub, sondern auch im Alltagsverkehr sieht er das Fahrrad als das Verkehrsmittel mit den größten Vorteilen an.

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Pressemitteilungen

Wie viel Klimaschutz kann sich Deutschland leisten?

Studie zeigt neue Wege zum Erreichen der Klimaschutzziele im Wärmemarkt

Wie viel Klimaschutz kann sich Deutschland leisten?

Nur Eigentümerhaushalte mit hohem Einkommen können bis 2050 das Klimaschutzziel erreichen

Berlin. Die deutschen Eigenheimbesitzer können unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen die Klimaschutzziele der Bundesregierung für den Wärmemarkt nicht erreichen – das ist das Ergebnis der Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt: Wie können sich die privaten Hauseigentümer die Energiewende leisten?“

Im Koalitionsvertrag benennt die Bundesregierung zum Thema Energiewende „Maßnahmen auf der Grundlage eines Sanierungsfahrplans im Gebäudebereich und im Wärmemarkt“. Die von der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS auf der Fachmesse E-world 2014 in Essen vorgestellte Studie hat solche Sanierungsfahrpläne errechnet. In einer maßnahmen- und technologieoffenen Simulation der energetischen Sanierungsaktivitäten bis 2050 ist demnach eine CO2-Einsparung von 62 Prozent im Bestand der selbstgenutzten Einfamilien- und Reihenhäuser möglich. Trotz dieser erheblichen Einsparung wird damit das Klimaschutzziel der Bundesregierung von 80 Prozent deutlich verfehlt. Die Studie zeigt die entscheidenden Punkte auf und soll als Datenbasis den Dialog zu einer Gesamtstrategie für die Modernisierung des Wärmemarkts anstoßen.

„Deutschland braucht eine Wärmewende. Damit diese gelingt, müssen Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen: Wir müssen Deutschlands Eigenheimbesitzer gemeinsam davon überzeugen, dass es sich für sie rechnet, energetisch zu sanieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, fordert Dr. Timm Kehler, Sprecher des Vorstands von Zukunft ERDGAS. Die Lebenswirklichkeit, das heißt die finanzielle Leistungsfähigkeit der Hauseigentümer, müsse dazu in den Fokus genommen werden. Die selbstgenutzten Einfamilien- und Reihenhäuser stellen mit rund 83 Prozent die mit Abstand größte Gruppe bestehender Gebäude und bieten damit das größte Einsparpotenzial im Wärmemarkt. Viele Hauseigentümer verfügen aber nicht über die erforderlichen Mittel um Sanierungsmaßnahmen durchzuführen und damit zum Erreichen der Klimaziele beizutragen.

Einkommensverhältnisse als Ausgangspunkt
Die Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ wählt deshalb gegenüber bisherigen Publikationen einen neuen methodischen Ansatz: Nicht die Zielvorgabe der Klimapolitik bestimmt den Ausgangspunkt, sondern die finanzielle Leistungsfähigkeit der Bürger. Anhand des verfügbaren Einkommens wurden drei Eigentümergruppen definiert, die in einem Rechenmodell verschiedenste Modernisierungsmaßnahmen wählen können. „Das Resultat ist ein deutschlandweit einzigartiger Datensatz“, so Kehler.

Wirtschaftlichkeit entscheidet über Maßnahmenwahl
Ein wichtiger Ansatz der Studie: Wer sein Haus sanieren will, wählt stets die Maßnahme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. In der Regel entscheiden sich die privaten Hauseigentümer zunächst für einen Heizungstausch oder einfache gebäudeseitige Maßnahmen, wie zum Beispiel die Dämmung der Kellerdecke. Kehler: „Die Studie zeigt: Je früher die erste Sanierungsmaßnahme durchgeführt werden kann, desto größere finanzielle Spielräume ergeben sich für den weiteren Sanierungsverlauf.“ Vor allem Eigentümer mit geringem Einkommen könnten eine wesentlich höhere CO2-Einsparung erzielen, wenn ihnen eine zielgerichtete Förderung den ersten Sanierungsschritt frühzeitig ermöglichen würde.

Finanzielle Möglichkeiten beeinflussen CO2-Einsparung
Der Hintergrund: Die Gesamt-CO2-Einsparung von 62 Prozent im Bestand der selbst genutzten Einfamilien- und Reihenhäuser verteilt sich nicht gleichmäßig über die Einkommensgruppen. Eigentümer mit hohem Monatsnettoeinkommen (Median 4.300,- EUR) können mit einer Einsparung von 82 Prozent die Zielvorgabe von 80 Prozent etwas übertreffen. Die Gruppe mit mittlerem Einkommen (Median 3.100,- EUR) erzielt eine Einsparung von 63 Prozent, die Gruppe mit geringem Einkommen (Median 1.400,- EUR) von 44 Prozent. „An diesen Ergebnissen sollte sich eine stetige und schlagkräftige Fördersystematik orientieren“, sagt Kehler.

Maßnahmen- und Technologieoffenheit muss gewährleistet sein
Die Studie zeigt auch: Je günstiger das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer energetischen Sanierung aus Sicht der Eigentümer ist, desto wahrscheinlicher wird sie durchgeführt. Die Eigentümer müssen dabei, ohne Nachteile bei der Förderung, auf alle verfügbaren Heiztechnologien und Dämmvarianten zugreifen können. „Für den Klimaschutz ist die CO2-Vermeidung die wichtigste Messgröße. Die Entscheidung, ob CO2 durch den Einsatz effizienzsteigernder Technik oder durch regenerative Energie erreicht wird, sollten wir den privaten Hauseigentümern selbst überlassen“, erklärt Kehler. Schließlich sei eine Verringerung der CO2-Emissionen der einzige Weg, um den Klimawandel aufzuhalten. „Dank der Studie wissen wir jetzt: Je sozialverträglicher und technologieoffener die Politik die Rahmenbedinungen im Wärmemarkt gestaltet, desto mehr können die privaten Hausbesitzer zum Erreichen der Klimaziele beitragen“, resümiert Kehler.

Die Studie „Sanierungsfahrpläne für den Wärmemarkt“ sowie eine begleitende Broschüre stehen unter www.zukunft-erdgas.info zum Download bereit.
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