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Pressemitteilungen

medi auf der Jahrestagung der VSOU vom 2. bis 4. Mai 2019

medi Knie- und Rückenorthesen im Fokus

Von Donnerstag, 2. bis Samstag, 4. Mai 2019 findet im Kongresshaus Baden-Baden, Augustaplatz 10, die 67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. statt. medi präsentiert dort am Stand E.05 / E.05a neue Orthesen für die Therapie der Gonarthrose sowie die Rückenorthesen Lumbamed facet und Spinomed.

Knieorthesen-Neuheiten für die Therapie der Gonarthrose

medi erweitert sein Sortiment um drei Knieorthesen für die Therapie von Gonarthrose. Mit den drei Neuheiten medi Soft OA light, medi Soft OA (Softorthesen) und der Hartrahmenorthese M.4s OA comfort können Ärzte indikationsgerecht verordnen, das Sortiment bietet Lösungen für alle Gonarthrose-Stadien. Somit ist dank des breiten Angebotes eine patientenindividuellere Versorgung möglich. Die neuen Knieorthesen finden ihren Einsatz in der konservativen sowie der prä- und postoperativen Therapie von Gonarthrose. Sie zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus und sorgen für eine Entlastung des lateralen beziehungsweise medialen Kompartiments. Schmerzen können dadurch spürbar gelindert werden. Dies unterstützt die Mobilität des Patienten im Alltag. Um die ganzheitliche Therapie zu unterstützen, informiert medi online rund um das Thema Gonarthrose (Diagnose, Therapie, Selbstmanagement, Physioübungen, Ernährungstipps).

Modulare Beckenorthese zur Stabilisierung und Entlastung des Beckens und der Iliosakralgelenke

Die Beckenorthese Lumbamed sacro kommt bei diversen Erkrankungen des Iliosakralgelenks (ISG) wie dem ISG-Syndrom, der ISG-Arthrose und -Instabilität sowie bei einer Beckenringinstabilität zum Einsatz. Mit ihren drei Tragevarianten vereint sie die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage. Dank ihrer modularen Konstruktion wird sie individuell an das Schmerzgeschehen und den Aktivitätsgrad des Patienten angepasst. Die Lumbamed sacro ist die einzige modulare Beckenorthese für die punktgenaue ISG-Therapie. Sie kann Schmerzen lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken durch zirkuläre Kompression stabilisiert und entlastet. Zudem entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur durch die flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Online bietet medi viele Diagnose- und Therapieinformationen nebst Übungsbeispielen.

Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active zur Osteoporose-Therapie

Die Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (DVO) empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Orthesen (1) und verweist erstmals auf die beiden klinischen Studien zur Spinomed und Spinomed active (2). Die Leitlinienkommission hebt dabei ausdrücklich das identische Design und damit die identische Wirkungsweise von Spinomed und Spinomed active hervor. Somit erfährt die Bodyvariante Spinomed active eine deutliche Aufwertung durch die Leitlinie und eine offizielle Gleichstellung zur Rucksackvariante Spinomed. Der DVO verweist dabei auf die bis heute einzigartige wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit beider Rückenorthesen. Die DVO-Leitlinie 2017 führt weiter aus, dass es derzeit keine Vergleichsstudien zwischen den Rückenorthesen der unterschiedlichen Hersteller gibt.

Informationsmaterial gibt es am medi Stand E.05 / E.05a und im medi Kundencenter, Telefon 0921 912-977 sowie unter www.medi.de/arzt/weiterbildung/kongresse/vsou

(1) DVO Leitlinie Osteoporose 2017,196-200; www.dv-osteologie.org (Menüpunkt: „Für Patienten“), letzter Zugriff 07.03.2019
(2) Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2004;83(3):177-186 sowie Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2011;90(5):805-815

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

Kontakt
medi GmbH & Co. KG
Anke Kerner
Medicusstraße 1
95448 Bayreuth
09219121138
a.kerner@medi.de
http://www.medi.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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medi auf der Jahrestagung der VSOU vom 2. bis 4. Mai

medi Knie- und Rückenorthesen im Fokus

Von Donnerstag, 2. bis Samstag, 4. Mai 2019 findet im Kongresshaus Baden-Baden, Augustaplatz 10, die 67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. statt. medi präsentiert dort am Stand E.05 / E.05a neue Orthesen für die Therapie der Gonarthrose sowie die Rückenorthesen Lumbamed facet und Spinomed.

Knieorthesen-Neuheiten für die Therapie der Gonarthrose

medi erweitert sein Sortiment um drei Knieorthesen für die Therapie von Gonarthrose. Mit den drei Neuheiten medi Soft OA light, medi Soft OA (Softorthesen) und der Hartrahmenorthese M.4s OA comfort können Ärzte indikationsgerecht verordnen, denn das Sortiment bietet Lösungen für alle Gonarthrose-Stadien. Somit ist dank des breiten Angebotes eine patientenindividuellere Versorgung möglich. Die neuen Knieorthesen finden ihren Einsatz sowohl in der konservativen als auch in der prä- und postoperativen Therapie von Gonarthrose. Sie zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus und sorgen für eine Entlastung des lateralen beziehungsweise medialen Kompartiments. Schmerzen können dadurch spürbar gelindert werden. Dies unterstützt die Mobilität des Patienten im Alltag. Um die ganzheitliche Therapie zu unterstützen, informiert medi online auf www.medi.biz/oa rund um das Thema Gonarthrose (Diagnose, Therapie, Selbstmanagement, Physioübungen, Ernährungstipps).

Modulare Beckenorthese zur Stabilisierung und Entlastung des Beckens und der Iliosakralgelenke

Die Beckenorthese Lumbamed sacro kommt bei diversen Erkrankungen des Iliosakralgelenks (ISG) wie dem ISG-Syndrom, der ISG-Arthrose und -Instabilität sowie bei einer Beckenringinstabilität zum Einsatz. Mit ihren drei Tragevarianten vereint sie die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage. Dank ihrer modularen Konstruktion wird sie individuell an das Schmerzgeschehen und den Aktivitätsgrad des Patienten angepasst. Die Lumbamed sacro ist die einzige modulare Beckenorthese für die punktgenaue ISG-Therapie. Sie kann Schmerzen lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken durch zirkuläre Kompression stabilisiert und entlastet. Zudem entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur durch die flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Unter www.medi.biz/sacro gelangt der Patient zu Diagnose- und Therapieinformationen nebst Übungsbeispielen.

Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active zur Osteoporose-Therapie

Die Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (DVO) empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Orthesen (1) und verweist erstmals auf die beiden klinischen Studien zur Spinomed und Spinomed active (2). Die Leitlinienkommission hebt dabei ausdrücklich das identische Design und damit die identische Wirkungsweise von Spinomed und Spinomed active hervor. Somit erfährt die Bodyvariante Spinomed active eine deutliche Aufwertung durch die Leitlinie und eine offizielle Gleichstellung zur Rucksackvariante Spinomed. Der DVO verweist dabei auf die bis heute einzigartige wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit beider Rückenorthesen. Die DVO-Leitlinie 2017 führt weiter aus, dass es derzeit keine Vergleichsstudien zwischen den Rückenorthesen der unterschiedlichen Hersteller gibt.

Informationsmaterial gibt es am medi Stand E.05 / E.05a und im medi Kundencenter, Telefon 0921 912-977, E-Mail arzt@medi.de

Surftipps: www.medi.de/arzt und www.medi.de/arzt/weiterbildung/kongresse/vsou

(1) DVO Leitlinie Osteoporose 2017,196-200; www.dv-osteologie.org (Menüpunkt: „Für Patienten“), letzter Zugriff 07.03.2019
(2) Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2004;83(3):177-186 sowie Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2011;90(5):805-815

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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„Wir passen das Implantat dem Patienten an, nicht anders herum“

Der Sportmediziner Dr. Waldemar Komorek setzt auf Individual-Implantologie

Rund 160.000 Kniegelenke werden in Deutschland jährlich eingesetzt. Der Anstieg ist zum Teil auf den höheren Verschleiß durch aktiveres Freizeitverhalten zurückzuführen, auf Übergewicht und auf die höhere Lebenserwartung der Menschen. Das Kniegelenk stellt schließlich als größtes Gelenk des menschlichen Körpers die Verbindung von Oberschenkelknochen und Schienbein her und ist einer starker Beanspruchung ausgesetzt. Fällt diese Verbindung aus oder ist sie überlastet, ist der Mensch in seinem Bewegungsapparat stark eingeschränkt und erleidet bei jedem Bewegungsversuch starke Schmerzen.

Worin liegt der größte Vorteil von maßgeschneiderten Knieimplantaten?

Wenn eine Prothese maßgeschneidert auf einen Patienten angefertigt wird, kann im Idealfall möglichst viel vom ursprünglichen Kniegelenk erhalten werden, da eben nur die Regionen erneuert werden, die externe Unterstützung benötigen. Das funktioniert mit standardisierten Prothesen nicht. Der Patient hat außerdem durch den Einsatz von Teilimplantaten ein geringeres Fremdkörpergefühl und empfindet sehr viel schneller eine gewohnte Stabilität.

Noch bis vor ein paar Jahren wurde ein komplettes Kniegelenk durch eine Totalprothese ersetzt. Beim Einsatz von Totalprothesen werden in der Regel auch Bänder wie das vordere und hintere Kreuzband automatisch entfernt. Das ist nun nicht mehr nötig. Mit der individualisierten Teilprothese kann ein Großteil der natürlichen Knochensubstanz erhalten werden. Wichtig ist das auch in Hinblick auf eventuelle Folge- oder Wechseloperationen, die 10-20 Jahre in der Zukunft liegen können. Es ist dann noch immer genug Knochensubstanz übrig, um mit dem Patienten eine weitere Behandlung möglichst schonend zu planen.

Wie wird eine individuelle Prothese hergestellt?

Zunächst wird eine Computertomografie des Knies erstellt. Daraus wird eine 3D-Rekonstruktion gewonnen. Sobald der Herstellerfirma ConforMIS die CT-Aufnahmen vorliegen, werden die Implantate innerhalb von 6-8 Wochen aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung anhand des 3D Modells erstellt und vor dem geplanten Operationstermin an das Krankenhaus geschickt. Je nachdem, welcher Bereich des Knies erneuert werden muss, wird die maßgefertigte Prothese während der Operation um den Bandapparat des Knies herumgebaut. Die maßgefertigten Implantate werden mit Knochenzement am Knochen fixiert, wobei auch mehrere Teilimplantate miteinander verbunden werden können.

Dr. Komorek betont, dass auch die Rehabilitationszeit nach der Operation eines maßgeschneiderten Teilimplantats sehr viel kürzer ausfällt. Das Stabilitätsgefühl des Patienten stellt sich sehr viel schneller ein, eben weil noch so viel eigene Knochensubstanz im Knie verbleibt. Fahrrad fahren und Kniebeugen sind daher meistens schon nach ca. 6 Wochen wieder möglich.

Übrigens: ConforMIS-Implantate werden unter derselben Leistungsnummer der Gebührenordnung abgerechnet wie handelsübliche Implantate.

Weitere Informationen bei: Spital- und Gesundheitszentrum Einsiedeln, ConforMIS GmbH Schweiz und ConforMIS EU Vertretung und unter:
https://www.leading-medicine-guide.de/Experte-Sportmedizin-Pfaeffikon-Dr-Komorek

Als Arzt- und Klinikportal informiert der Leading Medicine Guide über Spezialkliniken und medizinische Experten. Über die Suche nach Fachbereichen und Behandlungsschwerpunkten finden Sie den für Ihre Erkrankung oder Ihren Behandlungswunsch qualifizierten Spezialisten. Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewiesene Experten geführt, die unsere strengen Aufnahmekriterien erfüllen.

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Kniegelenkverletzungen bei Kindern – Was tun?

Spannende Themen aus der Gelenk-Medizin beim großen BVASK-Kongress

Kniegelenkverletzungen bei Kindern - Was tun?

(Bildquelle: Pixabay)

Kniegelenkverletzungen bei Kindern nehmen in Deutschland dramatisch zu. Die Gründe: während ein Teil der Jüngsten Sport und Freizeit extrem leistungsorientiert betreibt, kommt ein anderer Teil kaum noch von der Couch hoch und verletzt sich bereits bei der ersten Bewegung. Wie wir dem Dilemma begegnen können, welches die besten Therapien sind und vor allem wie Prävention aussehen muss, darüber diskutieren am 1. und 2. Februar Hunderte Orthopäden, Chirurgen und Sportmediziner auf dem 29. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie in Düsseldorf.

Prof. Dr. med. Mirco Herbort aus der OCM Klinik, München weiß: „Die Datenlage ist erschreckend. Knieverletzungen bei den 10- bis 20Jährigen nehmen drastisch zu. Ein Teil der Kinder legt in der Bewegung extrem zu, ist absolut leistungsorientiert und wird von den Eltern dazu angehalten. Viele Kinder träumen heutzutage davon Fußballprofi zu werden, geben dafür alles, oft auch ihre Gesundheit. Andere wiederum sitzen nur noch mit fettem Essen vor dem Computer.“

Immer häufiger treten so bei jungen Sportlern schwere Gelenkverletzungen wie Kreuzbandrupturen, aber auch Meniskus-Risse oder eine Kombination aus beidem auf, so der Arzt. Mädchen haben dabei sogar ein mehrfach höheres Risiko, wenn sie Risikosportarten ausführen. Während sie früher in jungen Jahren noch „Gummitwist“ spielten, wollen heute viele Mädchen zum Fußball, Handball, Volleyball. Bei diesen Risikosportarten kommt es in dem Alter auch vermehrt zu Luxationen der Kniescheibe bei zuvor bestehenden meist angeborenen Pathologien.

Die schweren Verletzungen in jungen Jahren sind ein Problem, da bei nicht adäquater, professioneller Behandlung früh eine Arthrose entstehen kann. Herbort: „Ich kenne 25Jährige, die waren so schlimm verletzt, dass ihr Knie nach kurzer Zeit wie das eines 65Jährigen aussah.“

Bei den kindlichen Knieverletzungen ist eine Lanze für die Arthroskopie zu brechen, die vieles in einer minimalinvasiven, schonenden OP richten kann. Früher hatte man noch Angst vor verbleibenden Wachstumsstörungen nach einer OP. Die Datenlage zeigt nun aber anderes: Das Risiko eine Folgeverletzungen zu erleiden lässt sich durch eine OP, gerade in der Kreuzbandchirurgie, drastisch reduzieren, während die Ausbildung einer Wachstumsstörung extrem gering ist. Aber auch wiederholt heraus springende Kniescheiben, sollten unbedingt adäquat behandelt und somit stabilisiert werden. „Denn bei jeder Luxation läuft das Kind Gefahr, dass der Knorpel Schaden nimmt“, so Herbort. „Und einen Knorpel kann man in vielen Fällen kaum noch reparieren.“ Deshalb sei auch eine Patella-Instabilität auf keinen Fall als Bagatelle anzusehen.
Bei allen OPs an Kindern sei jedoch die Wachstumsfuge zu respektieren. In manchen Fällen muss eine Stabilisierung durch eine Kompromiss-OP primär erreicht werden, um nach Abschluss des Wachstums die endgültig abschließende Operation zur Behandlung der Kniescheibenproblematik durchführen zu können.

Da beispielsweise die Re-Rupturrate bei Kreuzbandverletzungen bei Kindern bis zu 30 Prozent beträgt und häufig dazu auch noch die gesunde Seite reißt, kommt der Prävention von Verletzungen bei Kindern ein Hauptaugenmerk zu. Herbort hat mit der Deutschen Kniegesellschaft ein Präventionsprogramm mit entwickelt (www.stop-x.de), welches in jedes Training an Schulen und in Vereinen integriert werden kann. Die so trainierten jungen Sportler können nach aktueller Studienlage einen wesentlichen Anteil der Knieverletzungen verhindern, bevor sie geschehen.

Mehr Spannendes aus Medizin und Gesundheitspolitik

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

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30PLUS Fitness & Vital Lounge – Der Spezialist bei Arthrose, Rücken oder Gelenkproblemen

30PLUS Fitness & Vital Lounge - Der Spezialist bei Arthrose, Rücken oder Gelenkproblemen

mehr Lebensqualität für Best Ager

Mehr als jeder 5. Deutsche leidet an zum Teil erheblichen Gelenk- und Bewegungsschmerzen. Betroffene wissen aus eigener leidvoller Erfahrung, wie sehr dadurch die Lebensqualität eingeschränkt ist. Häufige Ursache ist die Arthrose, eine Erkrankung, die durch Abnutzung bzw. Verschleiß der Gelenke entsteht, aber auch durch Übersäuerung und Vitalstoffmangel (Siehe auch Kurt Tepperwein: Jungbrunnen Übersäuerung). Im fortgeschrittene Stadium bildet sich der Knorpel so weit zurück, dass Knochen auf Knochen reibt. Damit verbunden sind nicht nur unerträgliche Schmerzen, sondern auch Bewegungseinschränkungen. Vielfach ist eine Linderung nur dann nur noch durch ein künstliches Gelenk möglich.
Arthrose ist übrigens keine reine Alterserscheinung wie vielfach angenommen wird. Der degenerative Prozess beginnt oft schon in jungen Jahren. Auch wenn die Beschwerden im Anfangsstadium meist noch nicht so gravierend sind: Wird nicht rechtzeitig entgegen gewirkt, schreitet der Prozess schleichend voran. Im schlimmsten Fall führen die immer stärker werdenden Schmerzen und die dadurch eingeschränkte Mobilität dazu, dass der Beruf oder die liebsten Hobbys nicht mehr ausgeführt werden können.
Die wesentlichen Ursachen für Arthrose sind mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung (Mangel an Vitalstoffen). Oft sitzen wir einfach zuviel: im Auto, im Büro, auf dem Sofa, beim Essen, …. Folge der Bewegungsarmut ist ein deutlicher Rückgang der Muskelmasse, die gleichzeitig ein Verlust an Muskelkraft bedeutet. Im Durchschnitt ist im Lebensalter von 50 Jahren bereits knapp ein Drittel der ursprünglichen Muskelmasse abgebaut.
Soweit sollte man es jedoch nicht kommen lassen. Nach der Diagnostik können gezielte Faszienbehandlungen (3 – 5 Stück) den Schmerz auf max. ein Drittel reduzieren. Ein gezieltes und gesundheitsorientiertes Bewegungsprogramm gepaart mit einer Vitalstoffberatung und apparativen Anwendungen wie zum Beispiel Radiofrequenztherapie hilft die Entzündungsprozesse positiv zu beeinflussen. Schmerzen können erheblich gemindert werden oder verschwinden sogar ganz. Aber auch mit Kunstgelenken kann man seine Lebensqualität im 30PLUS erheblich verbessern. Weitere Informationen unter www.30plusfitness.de oder lassen sie sich kostenlos beraten. Termine unter Tel. 0821 5893030

Wir sorgen für Bewegung!
30PLUS Fitness & Vital Lounge in Augsburg, Diedorf und Fischach ist der Spezialist in der Region bei Arthrose, Rücken oder Gelenkproblemen. Diagnostik, Faszienbehandlung und angeleitete Bewegungsprogramme gepaart mit apparativen Anwendungen bilden das Kernangebot.

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30PLUS Fitness & Vital Lounge
Rudi Selg
Schertlinstraße 23
86159 Augsburg
0821 5893030
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Bandagen für extreme Belastungen

Bandagen für extreme Belastungen

Spitzensportler haben die neuen E+motion Bandagen intensiv getestet.

Ob im Sport, Beruf oder Alltag: Täglich wird dem Bewegungsapparat und somit dem Körper viel abverlangt. Bandagen wie die neue E+motion Performance Collection von medi können bei hohen Belastungen unterstützen. Sie kommen auch bei Verletzungen oder Gelenkerkrankungen zum Einsatz – mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern und Schwellungen abzubauen. Die neue Generation von E+motion Bandagen gibt beim Tragen extra viel Stabilität und bietet ein hohes Maß an Flexibilität für mehr Bewegungsspielraum. Mit ihrer Funktionalität und dem trendigen Design spricht sie vor allem aktive Menschen, modisch Interessierte und Sportler an. Ab sofort sind die Bandagen im Sanitätsfachhandel erhältlich.

Bisher gibt es die E+motion Bandagen für Ellenbogen, Rücken, Knie und Sprunggelenk. Nun kommt mit der Manumed active E+motion noch eine Bandage für das Handgelenk dazu. Darüber hinaus ist die Kniebandage Genumedi in einer extraweiten Version erhältlich.

Noch mehr Stabilität und Flexibilität – für extreme Bewegungsabläufe
Die neuen Bandagen erscheinen in den Farben „deep ocean“ und „green“ und damit im blau-grünen Look. Hochelastische Garne ermöglichen, dass sich jede E+motion Bandage bei extremen Bewegungen stark dehnt, sich aber genauso wieder in ihre Ursprungsform zurückzieht. Durch ihr kompaktes, feines Maschenbild bieten die Bandagen sicheren Halt und stabilisieren ideal die Gelenke.

Die E+motion Bandagen zeichnen sich auch durch ihr atmungsaktives und strapazierfähiges Gestrick aus Aktiv- und Merino-Fasern aus. Die Aktiv-Fasern des Gestricks transportieren die Feuchtigkeit von der Haut weg, sodass diese schnell verdunstet und sich die Bandagen auf der Haut trocken anfühlen. Dagegen wirken die robusten Merino-Fasern thermoregulierend. Das heißt: Die E+motion Bandagen kühlen im Sommer und sorgen für eine angenehme Wärme im Winter. Ein weiterer Vorteil von Merino-Fasern: Sie wirken geruchshemmend. Darüber hinaus wehrt die in den Bandagen integrierte Clima Fresh Technologie Bakterien und Keime ab.

Besonders hoher Tragekomfort
Für einen noch besseren Tragekomfort sorgen die neuen, extra großen Comfort Zonen in den sensiblen Beugebereichen, beispielsweise in der Kniekehle der Genumedi E+motion. Dank ihnen sind die Bandagen auch bei hohen Belastungen sehr angenehm zu tragen und bieten dennoch einen sicheren Halt – egal ob im Alltag, Beruf oder Sport. Die Comfort Zonen sind sanft zur Haut und reduzieren das Risiko von Hautirritationen. Zudem haben die Genumedi E+motion, die Levamed E+motion und die Epicomed E+motion eine Silikon-Quarz-Pelotte mit 3D-Profil, die in Zusammenarbeit mit den medi Lymphologie-Experten entwickelt wurde. Die strukturierte Oberfläche der Pelotte übt partiell einen höheren Druck auf das Gewebe aus. In Kombination mit medizinischer Kompression entsteht ein gezielter Massageeffekt. Das regt die Mikrozirkulation an und bewirkt einen verbesserten Abtransport von angesammelter Gewebsflüssigkeit. Schwellungen und Ödeme können somit effizienter abgebaut werden.

Die Broschüre zu den E+motion Bandagen für Endverbraucher (Art.-Nr. 0030194) kann beim medi Verbraucherservice bestellt werden: Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de. Surftipp: www.medi.de (mit Händlerfinder) und www.medi.biz/emotion

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Kniegelenke beim Abstieg schonen: mit ACTIVATE

Arthrobene® Sport ACTIVATE ist die neue Generation von Magnesium. Ideal für Wanderer.

Kniegelenke beim Abstieg schonen: mit ACTIVATE

Die Knie werden beim Wandern stark beansprucht. ACTIVATE bietet die Lösung. (Bildquelle: @Shutterstock)

Wer kennt es nicht? Der Aufstieg ist geschafft, der Berg bezwungen, die Eintragung am Gipfelbuch gemacht, die Brettljause auf der Hütte verdaut … nun soll es wieder zurück ins Tal gehen. Doch während der Weg nach oben noch aus vollem Wanderherzen genossen wurde, ist der Heimweg nach unten oftmals ernüchternd, unerwartet kräftezehrend und nicht zuletzt anstrengend für die Gelenke.

Zahlreiche Tipps, wie schon beim Aufstieg an den Rückweg zu denken und sich seine Kraft entsprechend einzuteilen, beim Abstieg stets mit der Ferse zuerst aufzutreten, bereits gut eingelaufene Schuhe zu tragen oder gute Wanderstöcke zu verwenden sind hinlänglich bekannt. Manchmal braucht der Körper aber dennoch etwas Unterstützung.

Viele Bergsportler greifen in diesem Zusammenhang zu Magnesium. Denn das essenzielle Mineral wirkt, wie jeder weiß, bei Muskelermüdung und -krämpfen. Mit ACTIVATE präsentiert Arthrobene® Sport nun auf revolutionäre Art und Weise eine völlig neue Generation Magnesium – ideal für Wanderer, Kletterer und Bergsteiger. Die wahre „Deluxe“-Version von herkömmlichem Magnesium ergänzt die primären Funktionen des Nahrungsergänzungsmittels um verlässlichen Gelenkschutz sowie eine aktivierende und der Müdigkeit vorbeugende Wirkung – so wird der Abstieg vom notwendigen Übel zum angenehmen „Auslaufen“ nach dem Gipfelsturm.

Dabei wird der Körper stets rundum versorgt – selbstverständlich mit rein natürlichen Inhaltsstoffen wie beispielsweise pflanzlichem Amaranthextrakt, Kalium oder den Vitaminen B, C und E. Mit dem bereits von anderen Produkten aus dem Hause Arthrobene (wie z. B. Arthrobene plus Gelenkskapseln) bekannten Glucosamin, wird ein verlässlicher Gelenkschutz ebenso erzielt wie eine anregende und der Müdigkeit vorbeugende Wirkung. Als echte Draufgabe ist ACTIVATE vollkommen zuckerfrei, schmeckt auch noch gut und erfrischend und passt in seiner praktischen Stick-Form obendrein in jedes Wander-Gepäck. So kann es ganz einfach vor nach oder während dem Aufstieg eingenommen werden.

Alle Informationen zu ACTIVATE, der neuen Generation Magnesium, gibt es unter www.arthrobene.at/arthrobene-sport/wandern

Arthrobene® Sport vertreibt hochwertige Nahrungsergänzungsmittel und Pflegeprodukte im Sport- und Fitnessbereich. Mit ACTIVATE stellte man im Jahr 2017 ein Sport-Magnesium der neuen Generation vor – ideal für Wanderer und Bergsteiger.

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3. Rhein-Ruhr-Kongress Sportorthopädie in Essen vom 4. bis 5. Mai

Konservative und operative Sportorthopädie

Essen. Von Freitag bis Samstag, 4. bis 5. Mai treffen sich Sportmediziner, Physiotherapeuten und Trainer zum 3. Rhein-Ruhr-Kongress „Sportorthopädie“. Veranstaltungsort ist die Zeche Zollverein, Oktogon in Essen, Gelsenkirchener Straße 181. Weitere Informationen und Anmeldung bei medi, Carolin Eigler, E-Mail c.eigler@medi.de, www.medi.de/arzt (Weiterbildung / Kongresse) sowie online unter www.rhein-ruhr-kongress.de

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. med. Ralf Müller-Rath, Neuss und Dr. med. Kai Ruße, Essen erwartet die Teilnehmer ein breit gefächertes Kongressprogramm mit Vorträgen und Workshops namhafter Referenten.

– Am Freitag, 4. Mai von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr finden Arthroskopie Workshops Knie und Schulter statt. Am Nachmittag sind Themen des Vortragsprogramms unter anderem Überlastungsbeschwerden der Achillessehne, Therapie der Rotatorenmanschettenruptur, muskuläre Verletzungen, psychologische Betreuung von Sportlern sowie Sport mit Endoprothese.

– Am Samstag, 5. Mai gibt es Vorträge zu den Themen Kreuzband-OP, Faszien- und Gelenktherapie, Meniskuschirurgie und Schulterinstabilität. Jedem Vortrag folgt eine Diskussionsrunde.

– Besonderes Highlight: Namhafte Mannschaftsärzte berichten von ihren Erfahrungen: Professor Dr. med. Mirco Herbort vom Universitätsklinikum Münster (SC Preußen Münster), Dr. med. Paul Klein von der MediaPark Klinik Köln (1. FC Köln) und Oliver Pütz von der Orthopädie am Gürzenich, Köln (Mannschaftsarzt deutsche Basketball-Nationalmannschaft).

Der Kongress richtet sich an alle Ärzte, Therapeuten und Trainer, die in der Betreuung von Leistungs- und Breitensportlern tätig sind. Die Teilnehmer erhalten bis zu 16 Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Nordrhein.

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Sportmedizin / Nach Kreuzband-OP: Wie wird mein Knie wieder fit für den Sport?

Deutscher Olympischer Sportärztekongress Hamburg

Sportmedizin / Nach Kreuzband-OP: Wie wird mein Knie wieder fit für den Sport?

Nach einer OP des vorderen Kreuzbandes am Knie kehren viele nicht mehr zu ihrem Sport zurück. Sportmediziner erforschen, woran das liegt. Auf dem Deutschen Olympischen Sportärztekongress stellt Kristin Kalo von der Abteilung Sportmedizin der Goethe-Universität Frankfurt neue interessante Untersuchungen vor.

Um die normale Funktion des Knies nach einem operativ versorgten Riss des vorderen Kreuzbandes zu untersuchen, muss das Aufrechterhalten der Maximalkraft gemessen werden. Dazu wird die sogenannte Kraft-Peak-Variabilität bestimmt. Der Sportler wird in einem Kraftmessgerät mit einem Kniewinkel von 60 Grad fixiert. Dann muss mit dem Unterschenkel gegen ein Polster als festen Widerstand gedrückt werden. „Die Kraftkurve soll 10 Sekunden aufrechterhalten werden. Die kleinen Schwankungen in der Kurve, das ist die Variabilität“, erklärt Kalo.
In verschiedenen Studien überprüfen die Forscher, ob das Knie wieder richtig gesund ist, auch in seiner Funktion. Und obwohl viele Patienten vom Arzt nach einem Jahr wieder als fit für ihren Sport erklärt werden, trauen sie sich selbst das nicht mehr zu. Wer vorher Fußball gespielt hat geht zum Beispiel dann oft nur noch leicht joggen. Ein häufiger Grund dafür ist ein Instabilitätsgefühl.

Die Crux mit dem Kniestrecker

Kristin Kalo: „Diese Instabilität wird oft von der umliegenden Muskulatur, wie z.B. dem Kniestrecker, hervorgerufen. Dieser hat dann noch nicht seine volle Funktion wiedererlangt. Der Einfluss muskulärer Ermüdung ist ein entscheidender Faktor“. Wichtig sei eine angepasste Therapie. Häufig muss dabei die Seitendysbalance wegtrainiert werden. Maximalkraft, Kraftausdauer und neuromuskuläre Funktionen müssen trainiert werden. Die volle Funktion des Knies wiederzuerlangen ist deshalb so wichtig, weil sonst eine hohe Gefahr besteht, dass das Kreuzband erneut reißt.
Kalo und ihre Kollegen führen jetzt Studien mit ganz neuen Kriterien durch. So absolvieren Freizeit- und Leistungssportler, die am vorderen Kreuzband operiert wurden, unter anderem Sprung- und Landungs-Aufgaben, bei denen die Stabilität des Knies gemessen wird. Hieraus können später neue Therapie-Optionen abgeleitet werden.
Der Deutsche Olympische Sportärztekongress wird von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention vom 24. bis 26. Mai an der Universität Hamburg veranstaltet.

Mehr Spannendes aus der Sportmedizin

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Pressemitteilungen

Bei Sana schneller fit mit Puma

Rummelsberger Krankenhaus Vorreiter – Kniepatienten erhalten Trainingsanzug zur schnelleren Genesung

Bei Sana schneller fit mit Puma

Rummelsberg/Herzogenaurach. Das unter der Trägerschaft der Sana Kliniken AG befindliche Krankenhaus Rummelsberg hat zum Jahreswechsel eine Kooperation gestartet. Ab Januar erhalten alle Kniepatienten von Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher, Chefarzt der Klinik für orthopädische Chirurgie der unteren Extremitäten und Endoprothetik, einen Trainingsanzug der Marke Puma. „Dieser wird zur schnelleren Genesung beitragen“, ist sich Prof. Drescher, der Initiator des Projekts, sicher. Dabei setzt der Mediziner auf die Motivation der Patienten, die durch den Trainingsanzug einen Ansporn erhalten sollen, intensiver krankengymnastisch zu üben und dadurch schneller fit zu werden.

Prof. Dr. Dr. Drescher ist hocherfreut, dass die Zusammenarbeit mit dem Sportartikelhersteller Puma zu Stande gekommen ist. „Je intensiver die Patienten nach der Knieoperation trainieren, desto besser das Ergebnis und desto schneller erreichen sie dies. Insofern empfinde ich die Kooperation als eine echte Innovation“, erklärt Prof. Drescher. Für ihn ist der Trainingsanzug eine Möglichkeit, auf die psychologischen Aspekte der Genesung positiv einzuwirken. „Die Patienten sollen einen Anreiz bekommen, ihre Übungen zur Genesung und in der Reha intensiver auszuführen, so dass sie schneller fit werden. Der modische Sportanzug motiviert die Patienten zu mehr Eigenübungen“, glaubt Drescher. „Ziel ist es, das Potential des aktiven Mitwirkens des Patienten am Behandlungserfolg zu heben“, erklärt Drescher, der vom Nutzen des Projekts für den Patienten überzeugt ist.

Spitzenmedizin und Spitzensport
Auf Puma-Seite musste man nicht lange überlegen, als die Anfrage des renommierten Chefarztes kam. Gerald Zanon, Key Account Manager bei Puma, bestätigt: „Anfangs war es eine ungewöhnliche Anfrage, aber wir waren sofort begeistert, weil das Projekt zu uns und unserem Slogan ,Foreverfaster Puma“ perfekt passt.“ Auch Sebastian Holm, Geschäftsführer am Krankenhaus Rummelsberg, war sofort ein Befürworter des Projekts: „Für mich ist es die ideale Symbiose von Spitzenmedizin und Spitzensport hier am Standort Rummelsberg und speziell in der Metropolregion. Dass unsere medizinische Expertise über die Grenzen Nordbayerns hinaus bekannt ist, dafür steht für mich auch die Kooperation mit Puma.“

Bewegung und Physiotherapie sind das A und O
Die Kniepatienten der Klinik für orthopädische Chirurgie der unteren Extremitäten und Endoprothetik sind es, die nach der Operation einen Sportanzug erhalten. Prof. Drescher erklärt, warum gerade bei Kniepatienten die Motivation eine zentrale Rolle bei der Genesung spielt: „Wenn es um Knie-Prothesen geht, ist es wichtig, dass der Patient bereits am Tag der Operation Vertrauen fasst und die ersten Schritte mit der Prothese wagt. Das hat vor allem auch psychologische Gründe, dass der Patient merkt, es funktioniert. Die Bewegung und Physiotherapie im Anschluss an eine Operation ist das A und O, dass die gewünschte Genesung eintritt.“ Drescher weiß, wovon er spricht. Die Mobilisation direkt nach dem Eingriff ist ein Baustein seines ganzheitlich-patientenorientiertem Behandlungskonzeptes mit dem Namen „5V“. Dahinter stecken die Bausteine Verstehen, Vertrauen, Vorbereiten, Versorgen und Vertikalisieren. Im ersten Schritt sollen die Patienten Erkrankung und Therapie verstehen, so dass gegenseitiges Vertrauen entsteht. Vorbereitet werden die Patienten schon vor der Operation in Form von Krankengymnastik, so dass damit direkt nach der OP weitergemacht werden kann. Versorgt werden die Patienten durch eine präzise Operationstechnik mithilfe der modernsten Navigation. Den Abschluss bildet das Vertikalisieren: Eine gezielte und intensive Krankengymnastik (auch am Wochenende) verhilft Patienten zügig zu einem aufrechten und symmetrischen Gang in der Ebene und auf der Treppe – ab sofort auch im modischen Trainingsanzug gemäß dem Motto „Bei Sana schneller fit mit Puma.“

Erster Trainingsanzug geht an Bayreuther Basketball-Trainerlegende
Als erster Patient kam Tom Schneeman in den Genuss eines Puma-Trainingsanzuges. Außer Meistermacher Les Habegger gibt es wohl kaum einen erfolgreicheren Trainer in der Bayreuther Basketball-Geschichte. Der US-Amerikaner und ehemalige Cheftrainer der britischen Basketball-Nationalmannschaft führte den damaligen USC Bayreuth sofort auf den fünften Bundesliga-Platz und sensationell ins Viertelfinale des europäischen Korac-Cups. Bei seinem zweiten Engagement schaffte er auf Anhieb den sofortigen Wiederaufstieg und führte das Team als Zweitligist ins Pokalfinale. Die hohe Disziplin, die Schneeman von seinen Spielern als Trainer abverlangte, ist nun auch in der Reha gefordert. Prof. Dr. Dr. Drescher ist jedoch guter Dinge: „Tom Schneeman ist für sein Alter von 75 Jahren in einer sehr guten Verfassung, kann das Knie schon wieder exzellent bewegen und steckt den Eingriff aufgrund seiner sportlichen Vergangenheit sehr gut weg. Insofern der ideale Patient für den Startschuss des Projekts ,Bei Sana schneller fit mit Puma““.

Bildunterschrift:
Die Bayreuther Basketball-Trainerlegende Tom Schneeman (links im Bild) war der erste Patient, der von der Kooperation zwischen Puma und dem Krankenhaus Rummelsberg profitierte. Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher, der Initiator des Projekts, überreichte Schneeman einen Trainingsanzug und wünschte kurz vor Entlassung alles Gute für die weitere Genesung.

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

Kontakt
Krankenhaus Rummelsberg GmbH
Dominik Kranzer
Rummelsberg 71
90592 Schwarzenbruck
09128 5043365
dominik.kranzer@sana.de
http://www.krankenhaus-rummelsberg.de