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Mehr Tempo bei der Umsetzung des OZG nur mit FIM-konformer Plattform

Aktueller Bericht des Nationalen Normenkontrollrats sieht Digitalisierung der Verwaltung auf gutem Weg, aber mit Potential nach oben. Plattform-Architektur und FIM als starke Katalysatoren benannt.

Dettingen/Teck, 5.6.2019 – Die cit GmbH, Spezialist für E-Government und formularbasierte Prozesse, sieht sich durch den kürzlich veröffentlichten „Monitor Digitale Verwaltung #2“ bestätigt und empfiehlt die Nutzung einer einheitlichen E-Government-Plattform, die den FIM-Standard unterstützt, um Anwendungen zielgerichtet, nutzerfreundlich und in großer Stückzahl in die Fläche zu bringen.

Der „Monitor Digitale Verwaltung“ wird vierteljährlich vom Nationalen Normenkontrollrat (NKR) – ein unabhängiges Beratungs- und Kontrollgremium, das die Bundesregierung bei der Rechts- und Verwaltungsvereinfachung berät und Empfehlungen zur Verwaltungsmodernisierung abgibt – veröffentlicht. Ziel des Berichts ist es, den Umsetzungsstand bei der Digitalisierung der Verwaltung zu bewerten und Wege aufzuzeigen, wie die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland vorangetrieben werden kann.

Die Autoren konstatieren im aktuellen Bericht, dass die spürbare Aufbruchstimmung in Sachen Digitaler Verwaltung in absehbarer Zeit zu greifbaren Ergebnissen führen wird. Durch die erfolgreiche Umsetzung des OZG werde Deutschland in den internationalen Rankings aufholen. Gleichzeitig stellen sie fest, dass der Aufholprozess noch nicht temporeich genug sei, um zu den führenden Ländern in Europa und der Welt beim Thema Digitalisierung aufzuschließen. Deutschland müsse das Tempo weiter anziehen.

Der Normenkontrollrat empfiehlt daher, die neue Form der föderalen Zusammenarbeit zu vertiefen, um die Ergebnisse der Entwicklungsgemeinschaften konkret umsetzen und in die Fläche bringen zu können. Als ein zentraler Aspekt wird das Thema Plattform-Architektur genannt. In dem Bericht heißt es: „Spätestens wenn es darum gehen wird, die OZG-Ergebnisse zügig, wirtschaftlich und in großer Stückzahl in die Fläche zu bringen, werden sich aber auch architektonische Fragen mit großer Dringlichkeit stellen. Sie sollten daher schon jetzt in Angriff genommen werden.“

Die Standardisierung über FIM (Föderales Informationsmanagement) und KoSIT (Koordinierungsstelle für IT-Standards) sei dafür in der heterogenen deutschen IT-Landschaft die unerlässliche Basis und müsse weiter intensiviert werden. Weiter heißt es im Text: „Die Kür bestünde in der Konzeption einer Plattform- bzw. Plattformlandschaft, die Portale, Register, Fachverfahren und Basisinfrastrukturen auf einfache und modulare Weise miteinander verbindet. Dies würde es den Beteiligten, allen voran den Kommunen, erleichtern, die OZG-Entwicklungsergebnisse zu übernehmen.“

Daneben sei es jedoch auch wichtig, die Anwendungen nutzerfreundlich zu gestalten, denn „Das Reiseziel muss den Reisenden gefallen und nicht der Besatzung“. Die Autoren des Berichtes appellieren deshalb daran, Althergebrachtes – gemeint sind gewachsene Strukturen und Zuständigkeiten – ein Stück weit aufzugeben und neue Wege zu gehen, um den Anwendern der Lösungen – den Bürgern und Unternehmen – ein einheitliches Benutzererlebnis über einen zentralen Zugang bieten zu können.

Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter der cit GmbH, kommentiert zu dem Bericht: „Wir können die Ergebnisse des Monitors nur bestätigen: aus unserer Sicht ist eine Bereitstellung nutzerfreundlicher Verwaltungsleistungen in dem Umfang, wie es das OZG fordert, nur mit einer einheitlichen Plattform möglich, die den FIM-Standard unterstützt. Nur dann kann wie am Fließband eine Vielzahl qualitativ guter Anwendungen in Betrieb genommen werden, die die Anwender über einen zentralen Zugang erreichen und wie aus einem Guss erleben. Mit dem FIM-Standard und einer entsprechenden Plattform kann die digitale Grundversorgung effizient und schnell sichergestellt werden.“

Seit vielen Jahren nutzen in Sachen E-Government führende Kommunen und Länder – wie beispielsweise Nürnberg, Hamburg und das Land Bayern – diesen Plattform-Ansatz. Die cit veranstaltet regelmäßig Webinare zum Thema FIM und hat auch ein Whitepaper mit dem Titel „Föderales Informationsmanagement (FIM) zur Umsetzung des OZG“ veröffentlicht. Es kann kostenlos per E-Mail an info@cit.de angefordert werden.

Weitere Informationen zu FIM und den Webinaren erhalten Sie hier: www.cit.de/FIM

Weitere News im Kontext von formular- und dokumentbasierter Software finden Sie hier: https://www.cit.de/presse

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Anliegen- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.

Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten.

Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die DSV Service GmbH. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. ITEOS, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.

Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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Städteplanung der Zukunft: mit VR und AR gelingt die Partizipation

Mit VR und AR Infrastruktur erleben, bevor sie gebaut wird

Eine österreichische Forschergruppe unter Beteiligung von Fraunhofer Austria hat eine Simulationssoftware entwickelt, bei der alle im Städteplanungsprozess Beteiligten besser einbezogen werden. Straßengestaltungen werden mit VR-Brille oder Tablet intuitiv erlebbar. Für Kommunen und Städteplaner gibt es zudem einen Leitfaden, wie die neuen Technologien bestmöglich in die eigenen Prozesse integriert werden.

Partizipative Planung ist das alles entscheidende Stichwort, wenn es um Planungs- und Baumaßnahmen vor allem in dicht besiedelten Bereichen geht. In dem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt VR-Planning – we“re planning haben sich die Forscher mit dem inklusiven, effizienten und nachhaltigen Gestaltungsprozess von öffentlichen Verkehrsräumen beschäftigt. Virtual und Augmented Reality (VR und AR) kommen als Interaktionsmöglichkeit zum Einsatz, um alle Planungsbeteiligten mit einzubeziehen.

Bei zeitgemäßer Stadtplanung gehören alle an einen Tisch – umso schwieriger ist dieses Vorhaben, wenn Interessenslagen und Hintergrundkenntnisse weit auseinanderliegen. Planer, Architekten, Politiker, Anwohner – alle haben unterschiedliche Vorstellungen vom Bau einer neuen Straße oder gar eines komplett neuen Stadtteils. Liegt ein Entwurf vor, gilt es, diesen transparent zu kommunizieren und allen Beteiligten auf einfache Weise Möglichkeiten zur Rückmeldung zu geben. Das Forschungsprojekt untersuchte, wie VR und AR abgestimmt auf verschiedene Interessensgruppen und deren Kompetenzen eingesetzt werden kann, um bestehende Methoden der Beteiligung zu erweitern. Ein besseres räumliches Verständnis erleichtert die Zusammenarbeit verschiedener Instanzen, steigert die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger und fördert die Akzeptanz neuer Straßen- und Baukonzepte.

Mit VR und AR Infrastruktur erleben, bevor sie gebaut wird

Anhand der konkreten Planungsaufgaben in der Seestadt Aspern, einem komplett neu geplanten Stadtteil Wiens, sowie dem neuen Vorplatz beim Bahnhof Kapfenberg wurde der Einsatz von VR und AR in einem partizipativen Planungsprozess mit Bürgern und Planern verschiedener Disziplinen sowie Vertretern der Gemeinde exemplarisch durchgeführt. An einem Demonstrator wandelten Interessierte mit einer VR-Brille virtuell durch die neuen Straßenzüge bzw. den neuen Bahnhof inklusive der unmittelbaren Umgebung. Dabei konnte man zwischen unterschiedlichen Gestaltungsvarianten wechseln, den Raum aus der Perspektive eines Kindes erleben, verschiedene Sonnenstände und die Vegetation nach bestimmten Zeiträumen betrachten. Für die Seestadt konnten zwei Verkehrskonzepte mit unterschiedlicher Anzahl an Parkplätzen und Grünflächen ausgewählt werden und über eine Feedback-Funktion für den Favoriten abgestimmt werden. Doch nicht nur rein virtuell mit VR-Brille lassen sich Planungen leichter nachvollziehen. Im Projekt wurde ebenfalls ein AR-Tool entwickelt, das im Tablet mögliche Endansichten anzeigt, wenn es über Bau- und Straßenpläne gehalten wird. Die im Projekt entstandenen funktionstüchtigen Prototypen für VR- und AR-Anwendungen stehen nun einsatzbereit für künftige Forschungs- und Wirtschaftskooperationen zur Verfügung.

Leitfaden unterstützt Städteplaner bei der Einführung von VR/AR-Anwendungen

Ein weiteres zentrales Ergebnis des Projekts ist ein Leitfaden für die Integration von VR und AR in die Kommunikation von Stadtentwicklung, partizipativer Planung und interdisziplinärer Fachplanungen. Er klärt praxisorientiert über die notwendigen Voraussetzungen zur Integration von VR- oder AR-Anwendungen auf, baut Hemmschwellen und Berührungsängste mit den Technologien ab und unterstützt damit Entscheidungsträger und Stadtplaner aktiv bei der Einführung innovativer Möglichkeiten der partizipativen Planung. Durch die praktischen Erfahrungen aus dem Projekt beinhaltet der Leitfaden auch Aufwandsschätzungen. Anwendungsmöglichkeiten zum Einsatz von VR und AR gibt es im gesamten Planungsprozess vom Ideensammeln im Vorfeld einer konkreten Planung, der Ideenfindung/Visionen-Entwicklung für urbane Räume, über die Verdichtung durch User-Generated Design bis hin zur realitätsnahen Erprobung von Designs. Der Leitfaden steht interessierten Kommunen und planenden Institutionen im Rahmen weiterer Forschungsprojekte zur Verfügung.

Fraunhofer Austria verankert in seinem Geschäftsbereich Visual Computing am Standort Graz seit zehn Jahren die Technologien des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, das Lösungsansätze zu allen Fragen in der Smart City entwickelt, von Bürgerbeteiligung über Geodaten-Nutzung bis zu Smart Living.

Das Forschungsprojekt VR-Planning – we“re planning wurde im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert. Projektpartner sind das AIT Austrian Institute of Technology, Fraunhofer Austria, PlanSinn Planung & Kommunikation, Wien 3420, ByteFex und ostertag ARCHITECTS.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/projekte/vr-planning-were-planning
www.fraunhofer.at/de/forschung/forschungsfelder/visuelle-entscheidungshilfe/vrplanning
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/intelligente-stadt

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

Bildquelle: (© Fraunhofer IGD)

Pressemitteilungen

Die moderne Verwaltung ist digital

DocuWare bringt vorkonfigurierte Lösung für Kommunen auf den Markt

Germering, den 2. April 2019 – Mit DocuWare für Kommunen präsentiert DocuWare, Anbieter von Lösungen für Dokumenten-Management und Workflow-Automation, eine maßgeschneiderte Lösung für die Rechnungsverarbeitung in der Öffentlichen Verwaltung. Amtsleiter und Mitarbeiter/-innen der Verwaltung gewinnen eine umfassende Sicht auf Vorgänge, können Dienstwege sowie Amtsverfahren automatisieren und alle Unterlagen rechtskonform zentral archivieren.

Rechnungen abzeichnen, sachlich und rechnerisch prüfen, Auszahlungsanordnungen erstellen und Zahlungen buchen – Aufgaben, die in jedem Rathaus zur täglichen Routine gehören. In vielen Amtsgebäuden befinden sich die Rechnungen noch in Umlaufmappen; Prüf- und Anordnungsverfahren nehmen viel Zeit in Anspruch und durch die manuelle Bearbeitung treten Fehler auf. DocuWare für Kommunen zum Thema Rechnungsverarbeitung wurde gemeinsam mit Mitarbeitern aus Gemeindeverwaltungen in ganz Deutschland speziell für die Ansprüche in Rathäusern entwickelt. Die Lösung automatisiert den gesamten Rechnungsprozess und stellt die GoBD-konforme Aufbewahrung aller gängigen Rechnungsformate sicher. Dies ist durch die Neuregelung des § 2b UStG für Kommunen von großer Bedeutung, denn spätestens mit dem Ende der Übergangsfrist zum 31.12.2020, wenn Kommunen umsatzsteuerpflichtig sind, müssen sie Rechnungen elektronisch aufbewahren.

Durch vorkonfigurierte Vorlagen schnell einsetzbar

Die Digitalisierung der Arbeitsabläufe macht den Umstieg auf digitale Akten sehr einfach. Und eine einfache Implementierung und intuitive Benutzerführung lassen Verwaltungen jeder Größe schnell produktiv arbeiten. Einen besonders hohen Stellenwert hat zudem die einfache Integration mit anderen Anwendungen.

Die Rechnungsverarbeitung erfolgt vom Erfassen bis zum Buchen durchgängig digital. Rechnungen jeden Formats werden einheitlich erfasst, automatisch ausgelesen und auf den digitalen Dienstweg gegeben. Die Mitzeichnung, Prüfung und Freigabe können sowohl am Desktop-PC als auch am Tablet oder Smartphone erfolgen. Außenstellen wie Kindergärten, Schulen, der Bauhof, die Feuerwehr oder auch Planungsbüros lassen sich somit direkt in die sachliche und rechnerische Prüfung einbinden. Auszahlungsanordnungen werden im vertrauten Finanzfachverfahren erstellt, automatisch mit der Rechnung abgelegt und digital rechtskonform signiert. Dank intelligenter Schutzmechanismen wie Zugriffsberechtigung bis auf Dokumentebene werden die Anforderungen der DSGVO erfüllt. Und auf Knopfdruck stehen alle zusammengehörigen Informationen den berechtigten Mitarbeiter/-innen am Bildschirm zur Verfügung.

„Die Nachfrage nach vorkonfigurierten Lösungen nimmt stark zu“, begründet DocuWare-Geschäftsführer Max Ertl die Entwicklung von fertigen Paketen für spezielle Anwendungsfälle. „Das belegen bereits unsere in 2018 auf den Markt gebrachten Systemen für einzelne Prozesse wie Rechnungsverarbeitung und Personalmanagement. Neben den finanziellen und organisatorischen Vorteilen kommt ihnen zugute, dass sie dank fertiger Konfigurationen schnell einsetzbar sind und keine langwierigen professionellen Dienstleistungen erfordern.“

DocuWare-Lösungen für intelligente Dokumentenverwaltung und digitale Workflows verleihen Mitarbeiterproduktivität und Business-Performance neue Dynamik. Als leistungsstarke Cloud-Dienste ermöglichen sie die Digitalisierung, Automatisierung und Transformation aller Geschäftsprozesse, ohne Kompromisse. DocuWare ist in 90 Ländern vertreten, mit Hauptsitz in Deutschland und den USA.

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Föderales Informationsmanagement erleichtert Umsetzung des OZG

Das Föderale Informationsmanagement (FIM) kann Länder und Kommunen mithilfe moderner E-Government-Plattformen bei der Umsetzung des OZG unterstützen. Neues Whitepaper der cit zeigt, wie das geht.

Dettingen/Teck, 26.03.2019 – Die cit GmbH, Spezialist für E-Government und formularbasierte Prozesse, empfiehlt allen für die Umsetzung der Anforderungen des Onlinezugangsverbesserungsgesetzes (OZG) Verantwortlichen, einen modellgetriebenen Ansatz zu verfolgen und dafür eine zentrale, FIM-konforme E-Government-Plattform zu nutzen. In einem aktuellen Whitepaper erläutert das Unternehmen die Hintergründe.

Mit dem im Sommer 2017 verabschiedeten OZG will die Politik die Nutzung von E-Government-Angeboten in Deutschland vorantreiben und den Durchbruch für modernes E-Government schaffen. Es sieht vor, dass 575 für Bürger und Unternehmen wichtige Verwaltungsleistungen bis zum Jahr 2022 über ein zentrales Verwaltungsportal angeboten werden. Das Föderale Informationsmanagement (FIM) legt nun einen wichtigen Grundstein für die Umsetzung des Gesetzes.

In dem Whitepaper „Föderales Informationsmanagement (FIM) zur Umsetzung des OZG“ erläutert Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter der cit GmbH, wie FIM funktioniert und wie moderne E-Government-Plattformen Länder und Kommunen bei der Umsetzung der Vorgaben des OZG mithilfe von FIM unterstützen können.

FIM liefert Informationen, Datenstrukturen und Prozessvorgaben

FIM ist der bundesweit einheitliche Standard für Verwaltungsleistungen und dient dazu, nach dem Baukastenprinzip leicht verständliche Informationen für die Bürger, einheitliche Datenstrukturen für Formularsysteme und standardisierte Prozessvorgaben für den Verwaltungsvollzug bereitzustellen.

Erklärtes Ziel von FIM ist es, den Übersetzungs- und Implementierungsaufwand der Vorgaben des OZG zu senken. Dazu können Verwaltungen auf qualitätsgesicherte Vorarbeiten und Grundlagen zurückgreifen, um digitale Antrags-, Genehmigungs- und Anzeigeverfahren einfach und rechtssicher umzusetzen. Damit sichert FIM nicht nur die Qualität der Verfahren durch eine einheitliche Umsetzung, sondern bietet auch erhebliche Potentiale für Einsparungen.

Die Verwaltungsverfahren werden dafür zunächst abstrakt in einem Modell beschrieben, das sich immer wiederkehrender Bausteine für Texte, Datenfelder und Prozesselemente bedient. Diese Bausteine sind fach- und vorhabenübergreifend. Mit den Standards wird klar beschrieben, wie Daten mit einem Antrags- oder Fallmanagement oder vorhandenen Fachverfahren auszutauschen sind.

cit intelliForm generiert fertige Online-Formulare aus FIM-Modell

Moderne E-Government-Plattformen wie cit intelliForm können die FIM-Modelle importieren und daraus fertige Online-Formulare bzw. Online-Anwendungen generieren. Auch hier wird Wiederverwendung großgeschrieben. Das gilt sowohl für kleine Beispiele wie immer wiederkehrende Feldgruppen wie Adressen, als auch im großen Stil, wenn es um übergreifende Komponenten wie eID, ePayment oder Service- bzw. Bürgerkonten geht.

Ändert sich etwas an der Gesetzgebung und damit am FIM-Modell, können diese Änderungen durch den modellgetriebenen Ansatz schnell umgesetzt werden. Durch die Standardisierung der Umsetzung und die Verwendung einer einheitlichen Verwaltungsplattform wird quasi nebenbei auch dafür gesorgt, dass alle Leistungen im gleichen Look&Feel angeboten werden und ein homogenes Bild für den Bürger entsteht.

Ein weiterer Vorteil von cit intelliForm ist, dass es ein vollständiges Antrags- und Fallmanagement sowie auf Wunsch einen Online-Kanal zum Bürger für den Austausch weiterer Unterlagen bietet. Damit kann auch der Großteil der im Leistungskatalog des OZG aufgeführten Leistungen, für die es kein eigenes Fachverfahren gibt, abgedeckt werden und können die Länder und Kommunen nicht nur die im OZG geforderten Leistungen einheitlich online anbieten, sondern auch ganzheitlich online bearbeiten.

„Wir schätzen den Effizienzgewinn durch FIM und cit intelliForm bei der Umsetzung des OZG und der damit verbundenen Sicherstellung der digitalen Grundversorgung auf mindestens 80%“, beschreibt Klaus Wanner. „FIM liefert die fachliche Grundlage und cit intelliForm automatisiert die Umsetzung weitgehend – damit entstehen Online-Zugänge zu Verwaltungsleistungen wie am Fließband.“

Im Whitepaper „Föderales Informationsmanagement (FIM) zur Umsetzung des OZG“ erfahren Sie Details und Hintergründe zu FIM, wie es in cit intelliForm zur Anwendung kommt und welche weiteren Vorteile moderne E-Government-Plattformen haben. Das Whitepaper können Sie kostenlos per E-Mail an info@cit.de anfordern.

Weitere News im Kontext von formular- und dokumentbasierter Software finden Sie hier: https://www.cit.de/presse

Mehr Informationen zu den cit-Lösungen im Bereich Formularmanagement, Fallmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung erhalten Sie hier: https://www.cit.de/loesungen

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Anliegen- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.

Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten.

Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die DSV Service GmbH. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. ITEOS, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.

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Stadt Essen entscheidet sich für Online-Baugenehmigung mit cit und XBau 2.0

Ruhrmetropole digitalisiert Baugenehmigungsverfahren, um Prozesse und Kommunikation zwischen externen und internen Beteiligten zu beschleunigen. Genehmigungsprozess soll medienbruchfrei und effizienter werden.

Dettingen/Teck, 24.1.2019 – Die cit GmbH, Spezialist für E-Government und formularbasierte Prozesse, setzt im Projekt „Baugenehmigung online“ gemeinsam mit dem Essener Systemhaus (ESH) die Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens für die Stadt Essen um.

Damit sollen die Prozesse und Kommunikation zwischen Bauherren, Anliegern, Planern und Verwaltung beschleunigt und der gesamte Genehmigungsprozess künftig medienbruchfrei und effizienter werden.

Von analogen Papierbergen zu ausschließlich digitalen Unterlagen

Die Stadt Essen nutzt für die Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren im Amt für Stadtplanung und Bauordnung die Software „ProBAUG“ der Prosoz Herten GmbH. Aktuell werden eingehende Bauanträge weitgehend noch analog bearbeitet. Sowohl die Anträge und Planungsunterlagen, als auch die Dokumente für die verfahrensbegleitenden Abstimmungsprozesse werden zu Stellungnahmen und Mitzeichnungen klassisch in Papierform in der Verwaltung weitergereicht. Nach Abschluss des Bearbeitungsprozesses werden diese Papierunterlagen dauerhaft in den Hausakten archiviert.

Ziel des Projektes BG-Online ist es, den kompletten Antragsprozess vom Eingang der Antrags- und Planunterlagen bis zur Archivierung medienbruchfrei auf eine rein elektronische Vorgangsbearbeitung mit ausschließlich digitalen Unterlagen umzustellen.

cit intelliForm stellt dabei die Plattform zur Verfügung, über die die Bauanträge angenommen werden, bevor sie in das Fachverfahren zur Bearbeitung übernommen werden. Über die Plattform sollen die Antragsteller, die Entwurfsverfassenden und die Fachplaner künftig gemeinsam die Bauvorlagen zusammenstellen können und somit immer Zugriff auf einen aktuellen Planungsstand haben.

Kommunikationsstandard der Zukunft: XBau 2.0 kommt zum Einsatz

Als eines der ersten Projekte bundesweit setzt die Stadt Essen für Baugenehmigung online auf den neuen XBau-2.0-Standard für den Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen Systemen, um die Zukunftsfähigkeit der Lösung sicherzustellen und Synergien schneller nutzen zu können.

XBau 2.0 ist ein XML-basierter Standard für den Datenaustausch der Bauaufsichtsbehörden mit ihren Kommunikationspartnern. Dazu gehören auf Seiten des Bauherrn beispielsweise Architekten, Prüfsachverständige und Fachplaner, in der Verwaltung verschiedene Ämter und als dritte Gruppe Fachbehörden. Letztere werden mit XBau in die Lage versetzt, ihre Prozesse ämterübergreifend und medienbruchfrei auszuführen. Das führt zu erheblichen Effizienzgewinnen und beschleunigt den Entscheidungsprozess: Vom Antragsteller eingehende XBau-konforme Daten und Unterlagen können beispielsweise bei Prüfungen der Bauaufsicht sofort einbezogen werden. An Dritte im Prozess können Daten maßgeschneidert geliefert werden. Fachbehörden, die von der Bauaufsicht zur Stellungnahme beteiligt werden, profitieren ihrerseits, weil sie effizienter mit der Bauaufsicht zusammenarbeiten können.

Der Kommunikationsstandard XBau 2.0 wurde im Herbst 2017 vom IT-Planungsrat verbindlich verabschiedet. Jede Lösung für die Baugenehmigung online, die den XBau-2.0-Standard nicht vollumfänglich nutzen würde, hätte unweigerlich in eine Sackgasse mit Mehrkosten und mangelnder Effizienz geführt. Auch wenn das Projektteam auf die Verabschiedung und Ausgestaltung des Standards warten musste, zahlt sich die Verzögerung nun aus. Die neue Lösung konnte so von Beginn an auf den neuen Standard des Planungsrats und der Bauministerkonferenz hin konzipiert werden.

XBau 2.0 sichert Zukunftsfähigkeit, steigert Flexibilität und Effizienz

„Im Baugenehmigungsverfahren gibt es besonders viele verwaltungsinterne als auch externe Beteiligte, es erfordert deshalb eine intensive Kommunikation und einen umfassenden Datenaustausch zwischen den Akteuren“, erklärt Thilo Schuster, geschäftsführender Gesellschafter der cit GmbH. „Wir empfehlen deshalb allen Kommunen, die ihr Baugenehmigungsverfahren ebenfalls digitalisieren wollen, die umfassende Nutzung des Standards XBau 2.0. Er sichert nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Lösung, sondern erhöht auch die Flexibilität in der Nutzung verschiedener Systeme bei den unterschiedlichen Akteuren und steigert letztlich die Effizienz in der Projektumsetzung.“

„Die cit ist bei diesem Projekt mit ihrem Erfahrungsschatz bei der Umsetzung von E-Government-Verfahren ein wertvoller Partner“, erklärt Ralf Zientkowski vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Essen. „Besonders Baugenehmigungsverfahren sind sehr umfangreich und komplex. Eine übergreifende Dokumentation der Sollprozesse im Vorfeld und die praktischen Hinweise der cit haben dazu beigetragen, dass wir die Umsetzung der Lösung sehr effektiv planen konnten und jetzt strukturiert angehen können.“

In Essen arbeitet das Projektteam derzeit an der Integration in das städtische Netzwerk und der Entwicklung der Prozesse im Fachverfahren. Im nächsten Schritt ist eine interne Testphase angesetzt, die dann in eine Pilotphase mit Anträgen ausgewählter Antragsteller übergeht.

Weitere Produkte aus dem Bereich Formularserver finden Sie hier: http://www.cit.de/loesungen

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Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die DSV Service GmbH. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. ITEOS, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.

Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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GeoRocket: Wie ein Geodatenspeicher bei der Vorhersage von Naturkatastrophen hilft

Stand 12.0A.015, Halle 12.0: Eine 3D-gedruckte Miniaturstadt veranschaulicht verschiedene Anwendungen – von Digitale Stadt bis hin zu Umwelt.

GeoRocket: Wie ein Geodatenspeicher bei der Vorhersage von Naturkatastrophen hilft

Eine Analyse aller verfügbaren Geodaten ermöglicht die Vorhersage über den Weg von Erdrutschen. (Bildquelle: @Fraunhofer IGD)

Neue Geräte und immer ausgefeiltere Sensoren erzeugen tagtäglich Massen an Geodaten. Forscher des Fraunhofer IGD präsentieren mit der Software GeoRocket einen cloudbasierten Speicher, der es mit der steigenden Anzahl an Geodaten aufnimmt und damit zur Vorhersage von Naturkatastrophen beitragen kann.

Mit dem Fortschritt der Wissenschaft und der Technik werden in allen Bereichen immer genauere Daten gesammelt – auch solche, die Aussagen zu einem bestimmten Standort oder einem geographischen Gebiet treffen. Diese Geodaten werden in ihrer Masse immer größer, komplexer und dadurch unüberschaubar. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD bietet mit GeoRocket einen Geodatenspeicher an, der schnell und flexibel auf die gestiegenen Ansprüche reagiert.

Hochgenaue und vollständige Vermessungsdaten lassen sich nur dann gewinnbringend einsetzen, wenn sie überall unkompliziert zur Verfügung stehen. Dann leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Beispiel zur Gefahrenanalyse in von Erdrutschen bedrohten Gebieten. Neben menschlichen Faktoren können auch natürliche Landformen das Entstehen von Naturkatastrophen begünstigen. Dafür stehen Satellitenbilder, Bodenstudien und am Computer generierte 3D-Landschaftsmodelle zur Verfügung, um hydraulische Simulationen durchzuführen – so lassen sich die errechneten Wassermassen bei hohen erwarteten Niederschlägen und ihr Weg hangabwärts visualisieren. Der Speicherbedarf all dieser Informationen ist dabei immens – je feiner und naturgetreuer nämlich das Relief des Geländes abgebildet wird, desto realistischer gelingt selbstverständlich eine Vorhersage über den Weg des Erdrutschs. Um der Masse an Geodaten mit ihrem enormen Speicherbedarf zu begegnen, bedarf es einer geeigneten technischen Lösung.

Der Geodatenspeicher GeoRocket ist cloudbasiert, arbeitet damit sehr schnell und ist flexibel aufrufbar. Das kostenlose Open-Source-Programm bleibt selbst bei großen Datenmengen und parallel stattfindenden Anfragen reaktionsfreudig. Die Microservice-Architektur skaliert die benötigte Performance dynamisch auf wechselnde Faktoren wie zu übertragendes Datenvolumen oder die Anzahl an Nutzern und laufenden Prozessen. Auch die Echtzeitsuche nach Geodaten oder etwa Attributen, Layern und vergebenen Tags wird durch eine gezielte Datenausgabe entsprechend der Suchanfrage enorm schnell durchgeführt. Der Clou: Die Geodaten werden zwar in ihren ursprünglichen Formaten gespeichert, aber GeoRocket fügt die Dateien für die Dauer ihrer Verwendung automatisiert zusammen. Eine solche Konvertierung ist unerlässlich, da die Dateiformate der verschiedenen Geoinformationssysteme äußerst heterogen sind.

Neben der kostenlosen Version gibt es speziell für Unternehmen auch eine Pro-Version, die neben kostenfreiem Support auch mit weiteren Funktionen wie einer Administrationsoberfläche mit Kartendarstellung sowie Features zur Datensicherheit aufwartet. Ein nächster Entwicklungsschritt von GeoRocket soll die Ausgabe bereits aufgearbeiteter Datensätze als Big-Data-Analyse sein, um so Geologen, Landwirte oder kommunale Ämter noch besser bei der Arbeit zu unterstützen.

Das Fraunhofer IGD präsentiert GeoRocket auf der internationalen Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO vom 16. bis zum 18. Oktober 2018 in Frankfurt a.M. An dem Stand 12.0A.015 in Halle 12.0 veranschaulicht eine 3D-gedruckte Miniaturstadt verschiedene Anwendungen aus den Bereichen Digitale Stadt, Planungsunterstützung und Bürgerbeteiligung, Umweltmonitoring, Big Data in der Landwirtschaft sowie Innere Sicherheit.

Weiterführende Informationen:

https://www.igd.fraunhofer.de/presse/jahresbericht-2017/datenspeicher-fuer-geoinformationssysteme
https://georocket.io/

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Pressemitteilungen

Digitale Zukunft kommunaler IT im Fokus bei Tools4ever

Identity Management für Kommunen mit Tools4ever auf den KDO-Kunden- und Partnertagen

Digitale Zukunft kommunaler IT im Fokus bei Tools4ever

(Bildquelle: © Sven Seebergen/Foto- und Bilderwerk Oldenburg)

Bergisch Gladbach – Am 23. und 24. Oktober 2018 stellt Tools4ever Informatik auf den KDO-Kunden- und Partnertagen in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen aus. Alle Interessierten aus der öffentlichen Verwaltung, Verbänden, Kammern und dem Gesundheitswesen sind herzlich eingeladen, sich aus nächster Nähe von den Vorteilen systemübergreifender Benutzerkontenverwaltung mit der Tools4ever-Suite zu überzeugen. Wir zeigen Ihnen, wie einfach sicheres Identity & Access Management für all Ihre IT- und Cloud-Anwendungen sein kann!

Die kommunale IT befindet sich mitten in der Digitalisierung. Da muss das Identity & Access Management Schritt halten, insbesondere aufgrund neuer Gesetzesanforderungen an Datenschutz und Zugänglichkeit online. Informieren Sie sich persönlich vor Ort über Tools4evers Identity-Management-Lösungen und überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten der Arbeitsentlastung und Sicherheit, die Ihnen moderne Benutzerkonten- und Berechtigungsverwaltung, Password Self Service sowie Cloud Access Management für Ihre Mitarbeiter, Kunden und Partner bieten.

Identity & Access Management
Der Identity Access Manager (IAM) von Tools4ever vereinfacht und automatisiert Ihre Benutzerkonten- und Berechtigungsverwaltung dank User Provisioning, Berechtigungsmanagement, Self-Service, Workflow-Management und Access Governance (RBAC).
Berechtigungsanalyse
Wer darf was? In Zeiten der DSGVO ist das die Frage aller Fragen! Mit ERAM von Tools4ever erhalten Sie die Kontrolle über die Berechtigungen im Filesystem zurück. Mit wenigen Klicks können Sie alle NTFS- Berechtigungen auslesen und Ihre Berechtigungsstruktur bereinigen.
Password Management
Eine der zeitraubenden Aktivitäten eines Administrators sind wohl die ständigen Passwort-Vergessen-Anfragen der Mitarbeiter. Befreien Sie Ihre IT komplett von dieser manuellen Verwaltungsaufgabe und bieten Sie benutzerfreundlichen Self Service Password Reset an.
Cloud Identity Management
Mit dem leistungsstarken und innovativen IDaaS-Tool HelloID realisieren Sie hohe Sicherheitsstandards durch Cloud Single Sign-On, bekämpfen zugleich Schatten-IT und reduzieren den Verwaltungsaufwand dank Employee Self Service. Holen Sie sich die Zugriffskontrolle zurück!

Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich live und persönlich von Tools4evers Identity Management Tools für Ihr Unternehmen. Gerne demonstrieren unsere ausgezeichneten Berater Ihnen individuell vor Ort, wie Sie mit Tools4ever Ihre IAM-Anforderungen schnell und kostengünstig realisieren können!

Tools4ever ist ein führender Anbieter von Identity und Access Management Software im Bereich Identity Governance and Administration (IGA). In Organisationen mit 300 bis zu mehr als 200.000 Benutzerkonten ermöglicht die IAM-Suite von Tools4ever effizientes und sicheres Management der Benutzerkonten und Berechtigungen, um IT-Verwaltungsprozesse zu optimieren und sensible Daten vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Seit 1999 entwickelt und liefert Tools4ever Software und Support für User Provisioning, Berechtigungsmanagement, Cloud Identity Management, SSO, Password Management und Self-Service-Workflows.

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WandelOasen

Handbuch für solidarische Dörfer u. nachhaltige Kommunen

WandelOasen

Wenn ich die Nase voll habe von der Stadt, dann zieht es mich aufs Land. Aber ein Dorf als Oase betrachten, gar als eine Oase des gesellschaftlichen Wandels? Eine verwirrende Vorstellung. Wohnen im Dorf nicht die, die es nicht bis in die Stadt geschafft haben? Andererseits fallen mir beim Thema „raus aufs Land“ die guten Dinge ein: die frische Luft, das Durchatmen-Können, weil gleich da drüben der Wald beginnt; die ungekünstelte Direktheit und Hilfsbereitschaft, die ich auf dem Land erlebt habe, wenn ich Städter denen da draußen mit Respekt begegnet bin, ihrer Bodenständigkeit jenseits aller städtischer Abgehobenheit.

In seinem Buch „WandelOasen“ greift Alander Baltosee das Zukunftspotenzial der Dörfer und kleineren Kommunen auf und ruft dazu auf, es in eine neue Praxis umzusetzen. Zukunftspotenzial, weil das Prinzip der Subsidiarität Gemeindeverwaltungen eine verhältnismäßig große Handlungsmacht einräumt. Freilich: Solange sich die Kommunen an den großen Städten orientieren, verharren sie in einer inhaltlichen wie strukturellen Hilflosigkeit. Die kleineren Kommunen haben der bedrohlichen Landflucht erst dann etwas entgegenzusetzen, wenn sie selbstbewusst die Zukunftschancen aufgreifen, die sich aus dem Subsidiaritätsprinzip ergeben. Baltosee bezeichnet solche Orte als „solidarische Dörfer“ bzw. „nachhaltige Kommunen“.

Freilich gibt es bereits dorfartige Gebilde, die Experimentierfelder des gesellschaftlichen Wandels sind. Sie heißen Sieben Linden, Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen, Schloss Tonndorf oder Gemeinschaft Schloss Tempelhof und nennen sich Ökodörfer. Experimentierfelder sind sie deshalb, weil sie ihr Zusammenleben so gestalten, dass ein nachhaltige Zukunft möglich wird. Aber nicht jeder kann dort hinziehen – und nur wenige werden auserwählt. Aber nicht nur dort wird experimentiert. Überall auf der Welt werden Möglichkeiten erprobt, der Sackgasse der Wegwerfgesellschaft zu entkommen und an einer nachhaltigen Zukunft zu bauen. In allen diesen Feldern hat Alander Baltosee jahrelang recherchiert und die Möglichkeiten zusammengetragen, wie man ganz konkret vor Ort anfangen kann, sein solidarisches Dorf aufzubauen. Dazu muss man weder umziehen noch eine neue Siedlung gründen. Es genügt eine kleine Gruppe von Menschen, die nicht länger auf Politik und Wirtschaft warten, sondern ihre Zukunft selbst und vor Ort in die Hand nehmen wollen. Damit das funktioniert, ist WandelOasen vollgepackt mit Beispielen, Anregungen und Ideen sowie Hunderten von nützlichen, praxisorientierten Internet-Links.

Doch WandelOasen ist weit mehr als eine profunde Sammlung von Möglichkeiten, eine langweilige Schlafkommune in einen aufregenden Zukunftsort zu verwandeln. Baltosee ist ein konkreter Visionär. Er sieht die Aufgabe und Zukunft des Menschen darin, „Gärtner der Erde“ zu werden. Diese Idee durchzieht sein Buch gleichermaßen als Vision wie als konkreter Vorschlag. WandelOasen liest sich wie ein Vorschlag, seine Herzensträume von einer besseren Zukunft endlich in die Praxis zu übersetzen. Nicht die Landflucht ist der Weg, sondern die Stadtflucht. In Bayern sagt man dazu: Pack mer“s.

Bobby Langer

Alander Baltosee, WandelOasen – Handbuch für solidarische Dörfer und nachhaltige Kommunen, 170 S., 14,90 Euro, Verlag des Wandels, ISBN 978-3-947707-00-3

In allen Regionen der Erde entfaltet die Bewegung hin zu einem sozioökologischen Wandel täglich neue Impulse. Sie aufzugreifen, zu unterstützen und zu verbreiten ist Kernanliegen des Verlags des Wandels.

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Einheitliche E-Government-Plattform statt Flickenteppich als Schlüssel zum Erfolg

Sicherheitslücken, hohe Kosten und mangelnde Bürgerakzeptanz sind die Folgen eines Flickenteppichs an unterschiedlichen Weboberflächen für verschiedene Fachverfahren. Neues Whitepaper der cit zeigt, wie dies zu vermeiden ist.

Einheitliche E-Government-Plattform statt Flickenteppich als Schlüssel zum Erfolg

Whitepaper gibt Tipps für ein einheitliches E-Government-Angebot

Dettingen/Teck, 30.08.2018 – Die cit GmbH, Spezialist für E-Government und formularbasierte Prozesse, empfiehlt Kommunen die Einführung einer zentralen Infrastruktur für E-Government und erläutert in einem aktuellen Whitepaper die Gründe dafür.

In den Verwaltungen ist der Wunsch gewachsen, schneller und umfassender in Sachen E-Government voranzukommen. Auch hier zählt jedoch der Grundsatz „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“. Wer möglichst schnell einen bunten Mix an Online-Zugängen schafft, enttäuscht Bürger und Verwaltung und handelt sich unnötige Sicherheitsrisiken und Kosten ein.

Flickenteppich aus unterschiedlichen Lösungen ist unübersichtlich, teuer und unsicher

Hinter den Verwaltungsdienstleistungen verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Softwaresysteme für einzelne Fachverfahren. Die Hersteller dieser Systeme bieten teilweise selbst webbasierte Online-Zugänge zu diesen Verfahren an – auf dem Markt gibt es unzählige Fertiglösungen, die eine schnelle Installation und Anwendung versprechen. Manche Kommunen erliegen dann der Versuchung, hier zuzugreifen, um möglichst rasch Erfolge im E-Government präsentieren zu können. Doch dieser Weg führt unweigerlich zu einem Flickenteppich aus Benutzeroberflächen und damit in eine Sackgasse mit hohen Betriebskosten, erheblichen Sicherheitslücken und mangelnder Bürgerakzeptanz.

In dem aktuellen Whitepaper „Flexible E-Government-Plattform statt Flickenteppich“ erläutert Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter der cit, wo die Probleme bei vielen verschiedenen Benutzeroberflächen liegen und warum es sich lohnt, in eine flexible E-Government-Plattform mit einheitlicher Benutzerführung zu investieren.

Eine Zentralisierung des Bürger-Frontends hat nicht nur Vorteile für die Anwender, die das gesamte Angebot der Verwaltung wie aus einem Guss erleben, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheit, Konfiguration, Administration und Wartung der Systemumgebungen und integrierte Services wie ePayment oder eID.

Landeshauptstadt Erfurt mit Plattform-Strategie erfolgreich

Am Beispiel der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt geht das Whitepaper ausführlich darauf ein, wie ein modulares Vorgehen zum Erfolg führt. Die Thüringer schaffen mit ihrer bereits seit 2005 konsequent umgesetzten E-Government-Strategie ein homogenes Nutzererlebnis für die Anwender und die Verwaltung spart am Ende Kosten und Pflegeaufwand.

Neue Anwendungen können in der Regel einfach selbstständig von den Mitarbeitern in Erfurt in Betrieb genommen werden und damit verwaltungsinternes Praxiswissen in die Lösungen einfließen. Auch die Themen Sicherheit und Datenschutz bereiten bei einer zentralen Plattform kein Kopfzerbrechen mehr, da von außen kein direkter Zugang zu den Kernverfahren besteht. Alle Informationen und Services werden vom Formularserver der cit nach extern bereitgestellt, der durch eine leistungsstarke, zentrale IT-Sicherheitsinfrastruktur geschützt wird. Die hohen Nutzungszahlen und das positive Bürgerfeedback in Erfurt sprechen für sich.

Benutzerakzeptanz bringt hohe Nutzerzahlen und Effizienzgewinne

Eine hohe Benutzerakzeptanz ist letztlich das A und O für jede Effizienzsteigerung im E-Government, deshalb sollte E-Government nie dem Selbstzweck dienen, sondern versuchen, einen bürgerfreundlichen Online-Zugang zu den Fachverfahren zu schaffen, der von den Bürgern auch gerne angenommen wird. Nur so lassen sich die Nutzerzahlen erhöhen und damit Aufwand und Kosten sparen.

Wie das genau funktioniert, erfahren Sie im Whitepaper „Einheitliche E-Government-Plattform statt Flickenteppich“, das Sie kostenlos per E-Mail an info@cit.de anfordern können.

Weitere News im Kontext von formular- und dokumentbasierter Software finden Sie hier: https://www.cit.de/presse

Mehr Informationen zu den cit-Lösungen im Bereich Formularmanagement, Fallmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung erhalten Sie hier: https://www.cit.de/loesungen

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Anliegen- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.

Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten.

Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und der DSV Service. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. ITEOS, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.

Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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„Gärtnern im Paragraphendschungel“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Wichtige gesetzliche Regelungen zur Gartengestaltung

"Gärtnern im Paragraphendschungel" -  Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Auch bei der Gartenpflege gibt es bestimmte Regeln.
Quelle: ERGO

Endlich Frühling: Viele Hobbygärtner wollen jetzt ihren Garten auf Vordermann bringen. Ein neues Gartenhäuschen, ein höherer Zaun oder ein Gemüsebeet – es gibt immer was zu tun. Allerdings sind der Kreativität Grenzen gesetzt: Länder und Gemeinden haben bei der Gartengestaltung ein Mitspracherecht. Was Gärtner über die gesetzlichen Regelungen wissen sollten, fasst Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), zusammen.

Warum Kommunen mitsprechen wollen

Grundsätzlich können Gartenbesitzer nach § 903 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) auf ihrem Grundstück machen, was sie wollen. „Da jedoch vor allem Vorgärten das Erscheinungsbild ganzer Wohnviertel prägen und sich Kommunen oft ein einheitliches Aussehen wünschen, können sie mittels sogenannter Vorgartensatzungen Einfluss auf die Gartengestaltung nehmen“, erklärt Michaela Rassat. Die Vorschriften unterscheiden sich dabei nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern auch von Ort zu Ort. „Es kann sogar sein, dass die Vorgaben innerhalb einer Gemeinde oder bei benachbarten Stadtvierteln verschieden sind“, so die D.A.S. Expertin. Besonderen Wert legen die Kommunen darauf, Grün in die Vorgärten zu bringen und zu vermeiden, dass Anwohner diese als Arbeits-, Lager- oder Stellfläche nutzen.

Regeln für die Gestaltung von Vorgärten

Bevor Hobbygärtner mit der Gestaltung ihres Vorgartens beginnen, sollten sie sich daher erkundigen, was in ihrer Gemeinde erlaubt ist. Viele Städte und Landkreise veröffentlichen ihre Gartensatzungen auf ihrer Homepage. Um die Vorgärten grün zu halten, sind Vorhaben wie ein Pkw-Stellplatz oder ein Fahrrad- beziehungsweise Geräteschuppen meistens verboten. Ausnahmen machen Kommunen beispielsweise, wenn es um ein kleines Häuschen für die Mülltonnen geht. Zum Teil müssen die Grundstückseigentümer dafür allerdings zuerst eine Genehmigung einholen. Auch bei den Zäunen gibt es häufig Richtlinien. Die Stadt Düsseldorf zum Beispiel verbietet Zäune aus Draht- oder Kunststoffgeflecht. In München darf die Zaunhöhe laut Einfriedungssatzung 1,50 Meter nicht überschreiten. „Wer die Vorgaben nicht einhält, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss unter Umständen sogar mit einer Geldbuße rechnen. Diese kann abhängig von der Kommune unterschiedlich hoch ausfallen“, weiß die D.A.S. Juristin. Sie fügt hinzu: „Zudem kann eine Kommune auch anordnen, dass Gartenbesitzer beispielsweise einen unerlaubt gebauten Pkw-Stellplatz wieder entfernen müssen.“

Weitere Vorschriften im Bebauungsplan

Auch im Garten hinter dem Haus will die Gemeinde mitreden und zwar in Form von Bebauungsplänen. Sie regeln zum Teil sogar, welche Baumarten die Gartenbesitzer anpflanzen sollen. So schreiben manche Bebauungspläne vor, ausschließlich heimische Bäume oder nur Laub- oder Nadelbäume zu verwenden. Und wer einen eingewachsenen Garten übernimmt, kann diesen auch nicht einfach neu gestalten: Einige Bebauungspläne verpflichten Gartenbesitzer dazu, bereits bestehende Anpflanzungen zu erhalten. „Wer diesen Vorgaben nicht nachkommt, dem kann die Kommune nach § 178 Baugesetzbuch ein sogenanntes Pflanzgebot auferlegen“, erklärt die D.A.S. Juristin. Was im Rahmen des jeweiligen Bebauungsplans erlaubt ist und was nicht, weiß das zuständige Bauamt.

Nachbarrecht

Damit ist es aber immer noch nicht getan: Grundstückseigentümer müssen auch das sogenannte Nachbarrecht beachten. Darunter fallen alle Rechtsvorschriften, die das Verhältnis zum Nachbargrundstück regeln. Dies sind zum Beispiel Vorgaben in den Landesbauordnungen zu Abstandsflächen und Grenzbebauungen. Viele Bundesländer haben besondere Nachbarrechtsgesetze, die zum Beispiel festlegen, wie hoch eine Hecke sein und wie nah sie an der Grundstücksgrenze liegen darf. Auch hier unterscheiden sich die Regelungen von Bundesland zu Bundesland. Manche Länder wie Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern greifen allerdings allein auf Vorschriften im Bürgerlichen Gesetzbuch und ihren Landesbauordnungen zurück. Das für ihr jeweiliges Bundesland geltende Nachbarschaftsgesetz finden Gartenbesitzer zum Beispiel auf mein-nachbarrecht.de.
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