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Goldmedia-Preis für Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft

Mehr Öffentlichkeit für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Goldmedia-Preis für Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft

Berlin, 27. April 2017. Goldmedia vergibt 2017 zum zweiten Mal einen Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft. Bis zum 31. August 2017 können sich Absolventinnen und Absolventen bei der Forschungs- und Beratungsgruppe Goldmedia für den mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Goldmedia-Preis bewerben. Der Preis würdigt Abschlussarbeiten, die sich mit aktuellen medienökonomischen Fragestellungen auseinandersetzen.

Goldmedia berät seit 1998 nationale und internationale Kunden zu allen Fragen der digitalen Transformation und bietet mit Consulting, Research, Personal- und Politikberatung ein breites Leistungsspektrum.

Bewerbung und Auswahlkriterien

Bewerben können sich alle Absolventinnen und Absolventen, die im aktuellen oder im Vorjahr ihren Abschluss erreicht haben (in der Regel BA, Master, Diplom, Magister, Staatsexamen, Dissertation, MBA). Die Ausschreibung ist offen für deutsch- und englischsprachige Arbeiten aus unterschiedlichen Fachrichtungen (u.a. Publizistik, Kommunikationswissenschaft, Medienwirtschaft, Medienmanagement, Medienrecht, BWL, VWL, Informationswissenschaft, Medieninformatik).

Eine Jury aus Goldmedia-Geschäftsführern und Goldmedia-Partnern bewertet die eingereichten Arbeiten. Relevant für eine Auszeichnung sind Aktualität der Forschungsergebnisse, die wissenschaftliche Methodik, der Innovationsgrad der Arbeit sowie das Nutzenpotenzial der Ergebnisse. Arbeiten können unter Preis@Goldmedia.de bis zum 31. August 2017 eingereicht werden.

Goldmedia-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Goldhammer über den Preis

„Die große Zahl der im vergangenen Jahr eingereichten Arbeiten und das außerordentlich hohe Niveau haben uns sehr positiv überrascht. Daher schreiben wir diesen Preis sehr gern auch in diesem Jahr wieder aus. Wir möchten mit dem Goldmedia-Preis medienwirtschaftliche Forschungsthemen fördern und deren Publikation unterstützen. Viele Arbeiten setzen interessante Impulse und entwickeln innovative Handlungsoptionen für die Medienmärkte. Sie sind es wert, mehr an die Öffentlichkeit zu gelangen.“

Hinweise zum Goldmedia-Preis und Kontakt
Einsendeschluss: 31.08.2017
Kontakt: Preis@Goldmedia.de
Ansprechpartner bei Goldmedia: Dr. Katrin Penzel

Alle Ausschreibungsunterlagen: www.Goldmedia.com/preis

Preisträgerinnen und Preisträger 2016:
www.goldmedia.com/about/goldmedia-preis/preistraeger-2016/

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Goldmedia ist eine Beratungs- und Forschungsgruppe mit dem Fokus auf Medien, Entertainment, Telekommunikation und Sport Business. Die Unternehmensgruppe unterstützt seit 1998 nationale und internationale Kunden bei allen Fragen der digitalen Transformation. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Consulting, Research sowie Personal- und Politikberatung. Standorte sind Berlin und München. Weitere Informationen: www.Goldmedia.com

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Lehrbuchreihe Journalistische Praxis jetzt bei Springer VS

Springer VS übernimmt die „Gelbe Reihe“ von Econ und bietet die Reihentitel erstmals als eBook an | Präsentation auf der DGPuK-Jahrestagung in Mainz, die ihren 50. Geburtstag feiert

Lehrbuchreihe Journalistische Praxis jetzt bei Springer VS

Abb.: Coverabbildung des Buchs \“Einführung in den praktischen Journalismus\“

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 30. April 2013. Der Name ist Programm: In der Buchreihe Journalistische Praxis erscheinen seit 1975 praxisorientierte Lehrbücher für Berufe rund um den Journalismus. Ab sofort ist die „Gelbe Reihe“ Teil des Programmbereiches Medien und Kommunikationswissenschaft bei Springer VS – der sozialwissenschaftliche Lehr- und Fachmedienverlag übernimmt die Titel von Econ. Erstmals werden damit ab sofort alle neuen Reihentitel sowie die Nachauflagen neben der Printausgabe auch als eBook veröffentlicht, und sind über SpringerLink und im Individualverkauf erhältlich. Zum Start ist das Flaggschiff der Reihe „Einführung in den praktischen Journalismus“ von Walter von La Roche in der 19. Auflage erschienen. Sein neues Angebot präsentiert Springer VS im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) am 09. Mai 2013 beim ZDF in Mainz. Ab 15:00 Uhr lädt der Verlag zum Austausch beim Sektempfang ein.

„Praktiker aus Redaktionen und aus der Journalistenausbildung zeigen, wie es geht, geben Tipps und Ratschläge. Alle Bände sind Leitfäden für die Praxis und damit keine Bücher über ein Medium, sondern für die Arbeit in und mit einem Medium“ beschreibt Gabriele Hooffacker den Lehransatz der von Walter von La Roche gegründeten „Gelben Reihe“. Die Gründerin der Journalistenakademie in München führt die Reihe seit dem Tod von La Roche im Jahr 2010 fort – sowie auch dessen Standardwerk „Einführung in den praktischen Journalismus“ gemeinsam mit Klaus Meier. Die gelben Bücher und die umfangreichen interaktiven Webauftritte zu jedem Buch würden dem Leser helfen, ein realistisches Bild von den Anforderungen und vom Alltag journalistischen Arbeitens zu gewinnen.

Die Reihe umfasst derzeit 16 lieferbare Titel und wird jährlich um zwei bis drei Neuerscheinungen oder aktualisierte Neuauflagen erweitert. Lehrbücher wie „Sprechertraining“ oder „Frei sprechen“ konzentrieren sich auf Tätigkeiten, die in mehreren journalistischen Berufsfeldern gefordert sind. Andere Bände begleiten Journalisten auf dem Weg ins professionelle Arbeiten bei Mediengattungen wie Zeitung, Zeitschrift, Radio, Fernsehen und Online oder in einem bestimmten Ressort wie etwa Wirtschafts- oder Wissenschaftsjournalismus. Viel Wert werde auf Qualität und Aktualität der Inhalte gelegt, so Hooffacker: „Ein gründliches Lektorat und sorgfältige Überprüfung der Themen sind genauso wichtig wie regelmäßige Überarbeitung. Bei Neuauflagen werden weite Teile neu geschrieben, um der rasanten Entwicklung in Journalismus und Medien Rechnung zu tragen.“ Allen Bänden gemeinsam und damit das besondere Markenzeichen sei der gelbe Einband: „Die Studenten und Journalistenschüler und damit die Leser selbst haben die Bände nach ihrem Aussehen getauft.“

Walther von La Roche war Ausbildungsbeauftragter und Hörfunk-Nachrichtenchef des Bayerischen Rundfunks sowie Dozent für praktischen Journalismus an Journalistenschulen und Universitäten. Gabriele Hooffacker lehrt an der HTWK in Leipzig und hat die Journalistenakademie in München gegründet. Klaus Meier lehrt Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Weitere Informationen:

www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1417944-0 | Pressemitteilung + Materialien zum Herunterladen
www.springer-vs.de/978-3-658-01698-2 | Informationen zum Buch
www.journalistische-praxis.de | Informationen zur Buchreihe
www.blogs.uni-mainz.de/dgpuk2013 | Informationen zur DGPuK 2013

Rezensionsexemplare:

Journalisten erhalten auf Anfrage ein Rezensionsexemplar des Fachbuchs „Einführung in den praktischen Journalismus“ oder anderer Reihentitel von uns zugesandt, wenn sie eine Veröffentlichung planen.

Kontakt:

Karen Ehrhardt | Manager Corporate Communications | tel +49 611 7878 394 | karen.ehrhardt@springer.com

Springer VS ist eine Marke von Springer DE. Springer DE ist Teil von Springer Science+Business Media.

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Springer VS | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Karen Ehrhardt
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
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UNI.DE TV Interview mit Professor Brosius über die Bachelor Umstellung

Nach über zehn Jahren gilt es nun Bilanz zu ziehen

1999 haben sich 29 europäische Bildungsminister im italienischen Bologna auf einen einheitlichen „Europäischen Hochschulraum“ verständigt. Professor Brosius, Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sagt im UNI.DE Interview: „Ein Ziel war die Mobilität der Studierenden zu fördern.“

Ende April gab es eine Nachfolgekonferenz in Bukarest. „Die Reform ist nicht gut gelungen, aber sie ist auch nicht völlig misslungen. Die internationale Mobilität ist nicht größer geworden, weil die Leistungen an verschiedenen Standorten unterschiedlich bewertet werden und gerade in wenig strukturierten Fächern wie beispielsweise der Kommunikationswissenschaft ist es immer noch schwierig ins Ausland zu gehen und sich die Semester danach anerkennen zu lassen“, so Professor Brosius.

UNI.DE möchte von ihm wissen, welche Auswirkungen die Umstellung auf die Qualität der Lehre hat. Der Dekan sagt hierzu: „Wir befassen uns wesentlich mehr mit Lehre. Lehrveranstaltungen sind stärker konfektioniert.“ Dozenten haben bei der Vorbereitung zwar weniger Aufwand, allerdings sei Konfektionsware nicht immer das, was man möchte. Gerade im Hauptstudium wäre mehr Flexibilität und Spezialisierung für die Studierenden wünschenswert. Ein Auslandssemester führe zwar meistens noch zur Studienverlängerung, aber viele Studierende seien durch G8 und Bachelor mit 21 Jahren fertig.

Studierende üben europaweit massive Kritik an Modulen, Credit Points und Co. Professor Brosius kann die Kritik nachvollziehen und begründet dies im Interview: „Der Bachelor führt dazu, dass die Studenten über jede Leistung nachdenken. Wir werden beispielsweise dauernd angefragt, ob es nicht noch eine 2,0 (anstatt einer 2,3) sein kann – das macht es für beide Seiten schwierig. Beim Magister- oder Diplomstudiengang musste eine große Leistung am Ende erbracht werden, heutzutage sind es viele kleine Leistungen, dann muss man zwar dauernd gut drauf sein, aber jeder Fehler ist nicht so gravierend.“ Allerdings sei es für die Studierenden schwierig, Praktika zu machen, da diese meistens mindestens drei Monate dauern und das lasse ein Bachelor-Studium nicht zu.

Vorteile des Bologna-Prozesses sind laut dem Dekan, „dass dieser zur Entrümpelung des Lehrangebots geführt hat. Studenten können auch mobiler sein, z.B. Bachelor in München, Master in Berlin oder im Ausland. Oft wird auch die Möglichkeit wahrgenommen, in ein verwandtes ähnliches Fach auszuweichen, z.B. Bachelor Kommunikationswissenschaft, Master of Business Administration.“

Professor Brosius ist der Meinung, dass weiterhin am Bachelor festgehalten wird: „Die Vorstellung, dass man jetzt die letzten 10 Jahre ungeschehen macht, würde uns irgendwann wirklich überfordern. Die ganze Umstellung war ein organisatorisches Chaos, mit Rechtsabteilungen, Ministerien, Fachbereichsräten, Instituten, die alle versucht haben das umzusetzen und so ein Chaos möchte ich nicht nochmal erleben.“

Das ausführliche Videointerview gibt es auf UNI.DE unter: http://uni.de/redaktion/prof-brosius-bologna-reform
UNI.DE wurde 1997 von Studenten gegründet und ist heute mit über 1 Mio. Besuchern pro Monat eine der führenden deutschsprachigen Onlineplattformen rund um die Themen Studium, Ausbildung, Finanzen, Auslandsstudium, Job und Karriere. Schwerpunkte auf UNI.DE sind Services wie Free E-Mail, Free SMS, aktuelle Hochschulnews, Jobsuche sowie ein Shoppingportal und ein deutschlandweiter Event- und Location-Guide. Das Angebot wird ergänzt durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie ImmobilienScout24 und Mitfahrgelegenheit sowie durch regelmäßige Umfragen und Videos zu Themen des Studentenlebens. Hochschulen informieren auf www.uni.de täglich über ihre Aktivitäten und präsentieren sich im Hochschulbereich ganzseitig. Mit der Künstlerplattform studentART spricht UNI.DE gezielt kunstaffine StudentInnen an und fördert diese durch regelmäßige Wettbewerbe.
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