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Harte Jahre vor den Industrieunternehmen

Geschicktes Verhandeln als wichtiger Beitrag zu Kostensenkung und Effizienz

Die deutsche Industrie bereitet sich auf zwei harte Jahre vor, denn seit mehr als einem Jahr spüren die Betriebe weltweit einen wirtschaftlichen Abschwung. Nun verordnen sich viele große Unternehmen strikte Kostensenkungsprogramme. Wer dazu auch professionelle Verhandlungssysteme nutzt, die sowohl im Einkauf als auch bei Investitionen erhebliche Beiträge zur Kostensenkung bringen können, der hat einen Wettbewerbsvorteil. Davon ist Rene Schumann, Geschäftsführer von Kerkhoff Negotiations (KN), überzeugt. Das Düsseldorfer Unternehmen ist Teil der bundesweit agierenden Kerkhoff Group und darauf spezialisiert, für seine Kunden schwierige Verhandlungssituationen mit bestmöglichem Ergebnis zu lösen.

Gerade vor dem Hintergrund einer schwachen Konjunktur wird nach Beobachtungen des Experten das Verhandlungsklima rauer. „Verhandlungen scheitern oft daran, dass zu viele Emotionen im Spiel sind. Das reicht von Frustration über Verärgerung bis hin zu Siegestaumel. Damit kann man nicht erfolgreich verhandeln. Das geht nur, wenn man diese Emotionen herausnimmt und ein klares System entwickelt“, so Schumann. Dabei spiele es keine Rolle, ob mit einem Gegenüber verhandelt wird, der seine Macht als Monopolist ausspielt, oder ob sich mehreren Teilnehmern einen harten Wettbewerb liefern. „Wer jetzt mit Effizienzprogrammen dafür sorgen will, dass man ohne Schaden durch die nächsten Jahre kommt, der muss die Potenziale des erfolgreichen Verhandelns nutzen“, sagt Schumann.

Als Grundlage für den erfolgreichen Abschluss komplexer Verhandlungen arbeitet KN mit der Spieltheorie. Bedenkt man, dass Spiele nichts anderes als mathematische Modelle sind, mit denen Interaktionen zwischen Teilnehmern berechnet und vorhergesagt werden, dann wird schnell klar, dass sich mit dieser Verhandlungsmethodik hinderliche Emotionen aus Diskussionen nehmen lassen. „Nicht alles lässt sich einfach mit Erfahrungen aus der Vergangenheit lösen. Verhandeln verlangt Methode und System, ein gutes mathematisches Modell und ein eingespieltes Team von Verhandlungsexperten, die einen kühlen Kopf bewahren“, so Schumann.

Kerkhoff Negotiations ist ein führendes Beratungsunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das darauf spezialisiert ist, für seine Kunden aus ganz Europa komplexe und konfliktträchtige Verhandlungsfälle aller Art, beispielsweise in Einkauf, Vertrieb, M&A-Projekten oder Arbeitnehmerangelegenheiten, mit dem spieltheoretisch fundierten Verhandlungssystem zu lösen. KN unterstützt, berät und schult Unternehmen und Organisationen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro. Besonderer Fokus liegt auf den Branchen Automotive, IT & Telekommunikation, Chemie & Pharmazie, Maschinen- & Anlagenbau, Grundstoffindustrien sowie Logistik. KN ist ein Unternehmen der Kerkhoff Group. Die Kerkhoff Group bietet hochspezialisierte Lösungen für den gesamten Wertschöpfungsprozess. Das Beratungsangebot zielt darauf ab, messbare Effizienzsteigerungen in den Bereichen Supply Chain, Einkauf und Produktion zu erreichen. Die Unternehmensgruppe steht seit mehr als 20 Jahren für höchste Beratungsqualität und eine starke Umsetzungsorientierung.

Weitere Informationen unter www.kerkhoff-negotiations.com und unter www.kerkhoff-group.com

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Konjunkturrisiko: Nur wenige Unternehmen abgesichert

Mehr als 95% laut crebita ohne Absicherung

Jahrelang kannte die deutsche Wirtschaft nur eine Richtung: Nach oben. Das Bruttoinlandsprodukt stieg seit 2010 unaufhaltsam um fast ein Drittel auf einen neuen Rekordwert. Die Unternehmensumsätze wuchsen im In- und Ausland. Die Unternehmensinsolvenzen sanken auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Der Aufschwung hat viele Unternehmen scheinbar sorglos werden lassen. Denn die Zahl der Forderungsabsicherungen von Unternehmen ist nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft seit 2010 nur um 1 Prozent auf insgesamt 43.300 Warenkreditverträge gewachsen.
Inzwischen sind mehr als 95 Prozent der relevanten Unternehmen in Deutschland nach einer Untersuchung von crebita ohne Absicherung, wenn Forderungen ausfallen.Dabei ist eine Warenkreditversicherung eine erforderliche Maßnahme, die für alle Unternehmen sinnvoll ist, die Waren ausliefern oder Dienstleistungen erbringen und sich vor Zahlungsverzug und -ausfällen schützen möchten. Für kleinere Unternehmen sind die Kosten und Gefahren für verspätete oder gar nicht erfolgende Zahlungen oft höher, da sie meist weniger Kunden haben. Eine Warenkredit- oder Delkredere-Versicherung schützt Lieferanten für den Fall, dass ein Abnehmer die Rechnung nicht bezahlen kann oder will. Kommt es zu Forderungsausfällen oder längerfristigen Zahlungsverzögerungen, wird die Rechnung vom Kreditversicherer beglichen. Ein Insolvenzverfahren des Abnehmers ist dafür nach GDV Angaben nicht nötig. Immerhin sind Forderungsausfälle die Ursache für jede dritte Firmeninsolvenz in Deutschland. Die bereits deutlich eingetretene Wachstumsverlangsamung wird die Zahl der Forderungsausfälle und damit auch die Insolvenzzahlen auf deutlich mehr als 20.000 in diesem Jahr erhöhen.
Mit crebita können Unternehmer hierauf reagieren und für eine beruhigende Unternehmensabsicherung in stürmischen werdenden Zeiten sorgen. Erstmals können gezielt einzelne Risiken vollständig digital absichert werden. Das Besondere ist die Möglichkeit, in nur wenigen Minuten digital dokumentierten Schutz vor Forderungsausfall für einen einzelnen Abnehmer mit Entscheidungen in Echtzeit zu erhalten. Damit ist die Forderungsabsicherung nur noch einen Mausklick weit entfernt und die mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden und immerhin 70 Prozent aller Arbeitsplätze sichern, können risikoloser in die Zukunft blicken. Bei crebita gibt es Forderungsabsicherungen gegen selbst ausgewählte Kunden mit einem Limit von 50.000 Euro schon ab 200 Euro Prämie, also nur ein Bruchteil dessen, was auf dem Spiel stehen kann: Je Insolvenzfall entsteht in Deutschland ein Schaden von über 900.000 Euro. Tendenz steigend.

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Mittelstandsranking: Gewinner und Verlierer im Februar

2018er-Bilanzzahlen machen sich bemerkbar

Unternehmensregister Mittelstand: Bis auf 64 Platzierungen gab es „großes Stühlerücken“ im DDW-Ranking „Mittelstand 10.000“ im Monat Februar. Die wichtigsten Veränderungen im Überblick.

Zu Jahresbeginn haben es 44 Unternehmen neu ins DDW-Ranking „Mittelstand 10.000“ geschafft; 512 verbesserten ihre Plätze. Das bedeutet aber auch, dass 9.340 Mittelständler Plätze einbüßten. Grund sind die laufenden Unternehmensbewertungen der Rankingredaktion und die zahlreich einfließenden Bilanzzahlen aus dem letzten Geschäftsjahr.

Die Neueinsteiger

Zu den 44 Unternehmen, die es neu ins Ranking geschafft, gehört mit höchsten Neueinstieg auf Rang 729 die Dettmer Group KG aus Bremen. Gegründet von Heinrich Dettmer im Jahr 1950, hat Sohn Heinz die Gruppe in die Bereiche Reederei, Logistik, Lagerung und Entsorgung und auf eine Umsatzgröße von rd. 450 Millionen Euro vergrößert. Unter anderem wird das Frachthandling am Hamburger Flughafen betrieben. Die Börsig GmbH aus Neckarsulm hat es auf Anhieb auf Rang 1.301 geschafft. Der Industriefachhandel elektromechanischer Bauteile hat seinen Jahresumsatz in den letzten Jahren auf 55 Millionen Euro steigern. Auch bei anderen Indikatoren, die in das DDW-Mittelstandsranking einbezogen werden, punkten die Neckarsulmer: Das Unternehmen wurde für sein Qualitätsbewusstsein mit dem ISO-Zertifikat ausgezeichnet.

Die Ranggewinner

512 Unternehmen aus dem DDW-Unternehmensregister steigen mit ihren Platzierungen im aktuellen Mittelstandsranking von DDW. Die Ohnmacht & Baumgärtner (OBE) verbucht den höchsten Ranggewinn im aktuellen Ranking und stieg 8.454 Plätze auf Rang 1.347. Der Hersteller feinmechanischer Präzisionsteile für die Uhren- und Brillenindustrie gehört mit einem Umsatz von rd. 40 Millionen Euro mittlerweile zu den weltweit führenden Herstellern von Metallteilen und Baugruppen in hohen Stückzahlen.
Die Mediaplus mit Hauptsitz in München hat sich in den vergangenen Jahren zur größten unabhängigen und partnergeführten Mediaagentur in Europa entwickelt. eim DDW-Ranking „Mittelstand 10.000“ steht für Mediaplus eine Verbesserung von 4.608 Rängen und damit Platz 3 unter den aktuellen Top-Aufsteigern zu Buche.

Veränderungen in den Top-100

Besonders beeindruckend ist der Sprung der Bürkert Fluid Control Systems GmbH & Co. KG. Was 1946 als Hersteller für Temperaturreglern für Brutapparate, Fußwärmeplatten und Küchenherde begann, ist heute ein weltweit führender Anbieter von Fluid Control Systems/Ventiltechnik. Satte 254 Plätze macht das Familienunternehmen aus Baden-Württemberg gut und landet auf Platz 42.
Der andere Neueinsteiger in die Top-100 ist die Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG aus Osnabrück. Die Papiermacher und Veredler für bahnförmige Materialien konnten die Kundenzahl in der letzten fünf Jahren fast verdreifachen. Der Sprung in die neuen Top-100 gelingt von Platz 114 auf Rang 89.
Die höchste Steigerungen innerhalb der Gruppe der Top-100 konnte der Sitzhersteller RECARO Holding GmbH verzeichnen. Die Stuttgarter verbesserten sich von Rang 77 auf Platz 14. Auch der Wachstumspfad der ZIEHL-ABEGG SE zeigt im elften Jahr unvermindert Rekordumsätze (2018: 584 Millionen Euro) beim Luft- und Antriebstechniker erwirtschaftet werden. Das macht einen Sprung um 28 Plätze auf Rang 16. Die Rangveränderung Krombacher Gruppe von Platz 52 auf 17 nimmt kaum Wunder, denn das Jahr 2018 war eines mit vielen Superlativen für den Bier- und Getränkehersteller: Der Umsatz wuchs um über zehn Prozent auf 850 Millionen Euro.

Die Top-10

Spitzenreiter ist nach wie vor die Hipp Gruppe. Die Familie Hipp führt nicht nur das Unternehmen, sondern steht auch mit ihrem Namen für die Qualitätsphilosophie des Babynahrungsherstellers. Die alte und neue Nummer 2, Borgers Gruppe, ist mit ihren textilen Produkten hauptsächlich im Bereich Automotive tätig. Zudem ist das Unternehmen im Maschinen- und Werkzeugbau aktiv.
Neu auf Rang 3 liegt der Hersteller von Keramikwaren Villeroy & Boch AG der seinen Platz mit der C.D. Waelzholz GmbH & Co. KG tauschte. Die Fischerwerke aus Waldachtal konnten sich dank hervorragender Geschäftszahlen aus 2018 gleich um zwei Ränge auf Platz 6 verbessern.

Das Ranking „Mittelstand 10.000“ ist online auf dem Unternehmerportal Die Deutsche Wirtschaft einzusehen.

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Das sind die Neueinsteiger im Familienunternehmen-Ranking

250 Millionen Euro Umsatz für Platz 1.000

Das sind die Neueinsteiger im Familienunternehmen-Ranking

Das DDW-Ranking erfasst die wichtigsten Familienunterenhmen in Deutschland

In die aktuelle November-Version von „Top 1.000 – Die größten Familienunternehmen“ ist zum Ende des Jahres viel Bewegung gekommen. Rund 550 Unternehmen stiegen in ihren Platzierungen, 270 sanken – und es sind 20 Neueinstiege zu vermelden.

Das Ranking „Top-1.000“ des Unternehmernetzwerks Die Deutsche Wirtschaft (DDW) ist ein laufend aktualisiertes Ranking, das Unternehmen in mehrheitlichem deutschen Unternehmerbesitz auf rein neutraler Datenbasis erfasst. Das Ranking erfolgt auf Umsatzebene. Neben den laufenden Ergänzungen der DDW-Rankingredaktion sind in der aktuellen November-Version vollständig die Umsätze jener Unternehmen erfasst, die nach abweichenden Geschäftsjahren bilanzieren.

Frühindikatoren lassen für 2018 weiteres Wachstum erwarten

„Die Unternehmensergebnisse der Geschäftsjahre 2017/2018 sind bis auf Ausnahmen von Zuwachs geprägt. Das deutet darauf hin, dass trotz der sich eintrübenden Auftragslage zum Jahresende für die kommenden 2018er-Zahlen erneut mit einem deutlichen Umsatzwachstum bei den deutschen Familienunternehmen zu rechnen ist“, sagt Carina Wüstefeld aus der DDW-Rankingredaktion. 2017 wuchsen die Top-Familienunternehmen im Schnitt um 8,4 Prozent und damit deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft.

Aktuell liegt der weltweite Gesamtumsatz der 1.000 größten Familienunternehmen bei 1,848 Billionen Euro – das ist eine Milliarde Euro mehr als mit der Vormonatsversion. Für Rang 1.000 braucht es aktuell 250 Millionen Euro Jahresumsatz. 245 Unternehmen haben einen Umsatz von über einer Milliarde Euro.

61 Neueinsteiger in der erweiterten Listenversion

Die Veränderungen in den Platzierungen gegenüber der Vorversion zeigen 20 Neueinstiege (Link zu der Liste siehe unten), 553 Ranggewinner, 272 Rangverlierer sowie 136 Unternehmen mit unveränderten Platzierungen. Kaum Veränderungen gibt es bei den Top-Platzierten Unternehmen wie bei den 100 umsatzstärksten Familienunternehmen, die DDW ebenfalls veröffentlicht.

Noch mehr Verschiebungen finden sich in der erweiterten professional-Version des Rankings, das im DDW-Leserdienst als Liste erhältlich ist und das die 2.000 umsatzstärksten Familienunternehmen umfasst. Dort finden sich 61 Neueinsteiger; der „Einstiegswert“ auf Rang 2.000 liegt hier bei rund 100 Millionen Euro.

Top-10-Standorte: Hamburg bleibt an der Spitze

In der Analyse der Standorte mit den meisten Top-Familienunternehmen liegt mit der neuen Version Hamburg mit 63 Top-Familienunternehmen nach wie vor auf Platz 1, gefolgt von München (31 Unternehmen), Düsseldorf (22), Bremen (17) sowie Köln und Stuttgart mit je 14 großen Familienunternehmen.

Das aktuelle Ranking ist auf der Seite https://die-deutsche-wirtschaft.de/firmendatenbanken-ddw veröffentlicht.

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Erstmals 13 Millionen Gehaltsabrechnungen via DATEV

Zuwachs von einer Million abgerechneter Arbeitnehmer in zwei Jahren

Erstmals 13 Millionen Gehaltsabrechnungen via DATEV

(Mynewsdesk) Nürnberg, 11. September 2018: Die nach wie vor gute Konjunktur in Deutschland macht es möglich: Mit der Zahl der Beschäftigten steigt auch der Bedarf an Lohn- und Gehaltsabrechnungen weiter. Vor diesem Hintergrund kann die DATEV eG einen Rekord verzeichnen: Im Juli überstieg die Anzahl der Arbeitnehmer, die eine mit Software des IT-Dienstleisters erstellte Lohn- oder Gehaltsabrechnung erhielten, erstmals die Marke von 13 Millionen. Dabei profitiert DATEV sogar überdurchschnittlich: Der Zuwachs fällt nahezu doppelt so hoch aus, wie er aufgrund des Beschäftigungszuwachses im Land zu erwarten wäre.

Der Hauptgrund dafür liegt in der Kundenstruktur der DATEV, die insbesondere bei steuerlichen Beratern als genossenschaftlicher Lösungsanbieter weit verbreitet ist. Die meisten neuen Jobs entstehen in mittelständischen Betrieben, die die Lohnbuchführung in der Mehrzahl an ihren Steuerberater auslagern. Mehr als 1,4 Millionen Unternehmen in Deutschland nutzen derzeit diesen Service der Kanzleien. Verstärkt wird der Trend noch durch zwei Entwicklungen. Zum einen nimmt die Komplexität der Lohnabrechnung aufgrund regelmäßiger rechtlicher Neuerungen stetig zu, zum anderen wird es für die Unternehmen immer schwieriger auf dem Arbeitsmarkt die dafür benötigten hoch spezialisierten Mitarbeiter zu finden.

Das Wachstum der Anzahl mit DATEV-Software abgerechneter Arbeitnehmer verlief in jüngerer Zeit sehr dynamisch. In gut zwei Jahren stieg sie um eine Million. Erst im Juni 2016 hatte der IT-Dienstleister die 12-Millionen-Marke erstmals überschritten.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Sie unter: https://www.datev.de/web/de/m/presse/archiv-pressemeldungen/

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=== DATEV eG – Software und IT Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte… (Bild) ===

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Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit rund 40.500 Mitgliedern, mehr als 7.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 978 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2017) zählt die DATEV zu den größten IT-Dienstleistern und Softwarehäusern in Deutschland. So belegte das Unternehmen im Jahr 2016 Platz 3 im Ranking der Anbieter von Business-Software in Deutschland (Quelle: IDC, 2017). Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Kanzleiorganisation, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Dienstleistungen sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

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Mittelstandsranking im August: Die Gewinner und Verlierer

Hipp ist das neue wichtigste Mittelstandsunternehmen Deutschlands – das zeigt die heute veröffentlichte August-Version des Rankings „Mittelstand 10.000“ von DDW.

Mittelstandsranking im August: Die Gewinner und Verlierer

Das DDW-Ranking ermittelt die wichtigsten Mittelständler Deutschlands

Die August-Version von „Mittelstand 10.000“ zeigt eine neue Nr.1 als wichtigstes Mittelstandsunternehmen Deutschlands. Zudem gab es gegenüber der zuletzt veröffentlichten Version 135 Neueinstiege, 1.827 Aufsteiger und 8.020 Platzverlierer. Der Grund: Tausende Unternehmen haben nunmehr die letztjährigen Ergebniszahlen gemeldet. Aber auch die DDW-Rankingredaktion hat viele hundert Unternehmen neu bewertet.

Firmendatenbank auf neutraler, dynamischer Datenbasis

Ziel von „Mittelstand 10.000“ ist es, nicht nur die größten und bedeutendsten mittelständischen Marktakteure zu ermitteln, sondern auch jene, die auf dem Weg dahin sind. Daher rankt die Firmendatenbank des deutschen Mittelstands in einem permanenten redaktionellen Prozess auf neutraler Datenbasis nach dem DDW-Scoringindex. Dieser Wert speist sich aus insgesamt 16 Kriterien, die die Bedeutung und Dynamik der Unternehmen sichtbar machen helfen.

Diese Dynamik der Unternehmensentwicklungen zeigt sich auch in der vorliegenden jüngsten Entwicklung des Mittelstandsrankings: Alleine 5 Unternehmen in den Top-10 und 24 in den Top-100 sind neu auf den Spitzenplätzen.

135 Neueinsteiger

Zu den Unternehmen, die es im August neu in das Mittelstandsranking geschafft haben, zählt die Getreide AG aus Hamburg, die den höchsten Neueinstieg schaffte. Nach dem milliardenschweren Verkauf seines Landhandelsgeschäfts kam das Unternehmen quasi „von oben“ neu in das DDW-Ranking, da nur Unternehmen bis einer Milliarde Jahresumsatz erfasst werden. Den zweithöchsten Neueinstieg auf Rang 248 schaffte die EOS Holding aus dem bayerischen Krailling, die mit der Zukunftstechnologie des industriellen 3D-Drucks von Metallen und Kunststoffen auf dem Erfolgsweg ist. Die dritthöchste Neuplatzierung kam der CAFEA-Gruppe aus Hamburg zu, die zu einem der größten Spezialisten für löslichen Kaffee weltweit zählt. CAFEA schafft mit einem Gruppenumsatz von rund 600 Millionen Euro auf Anhieb Platz 369 im Ranking.

1.827 Rang-Gewinner

COSTA Meeresspezialitäten mit Sitz in Emden bietet naturbelassenen Fisch und Meeresfrüchte sowie tafelfertige Convenience-Produkte und ist damit auf anhaltendem Wachstumsweg: Innerhalb des Apetito-Konzerns konnte COSTA in 2017 erneut ein zweistelliges Umsatzplus verzeichnen und macht damit in der August-Version der Firmendatenbank den höchsten Sprung auf Platz 578. Eine echte „Garagenstory“ ist die im Jahr 1978 gegründete LANG AG, heute eine der führenden europäischen Firmen für die Vermietung und den Verkauf von visueller Präsentationstechnik. Das Unternehmen ist auf nachhaltigem Wachstumskurs und machte 2017 einen Umsatz von 68 Millionen Euro. In der Firmendatenbank „Mittelstand 10.000“ macht das den zweitgrößten Platzgewinn um 8.647 Plätze auf Rang 950. Die BODAN Großhandel für Naturkost GmbH aus Überlingen, dritthöchster Ranggewinner um 8.397 Plätze auf Rang 1.112, bietet nicht nur als Vollsortimenter naturbelassene Lebensmittel. Das Unternehmen berät Händler auch hinsichtlich von Ladenkonzepten. 2017 macht BODAN 72 Millionen Euro Umsatz – und zeigt, dass „grün“ auch geschäftlich gut funktionieren kann.

Großes „Stühlerücken“ auch in den Top-100

24 Unternehmen sind neu in den Top-100 zu finden, und auch die Top-10 sind kräftig durchgemischt: Fünf neue Unternehmen finden sich unter den zehn Höchstplatzierten des deutschen Mittelstands. Die neue Nr. 1 ist der Babynahrungshersteller Hipp, der sich über Generationen zu einer international agierenden Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von fast einer Milliarde Euro entwickelt hat. Zur neuen Spitzenreiter-Platzierung im DDW-Mittelstandsranking führten neben den Umsatzzahlen von Hipp auch die Ergebnisse des Unternehmens in den anderen Rankingkriterien wie die Beteiligung an Forschungs- und Hochschulkooperationen, Zertifizierungen oder der hohe Sistrix-Wert, der die Onlinewahrnehmbarkeit misst.

Auch die Borgers Gruppe konnte in 2017 mit 902 Millionen Euro ein fulminantes Umsatzplus verzeichnen und ist der neue zweite Rang im Ranking. Zur Verbesserung um sechs Plätze führten zudem die hohe Mitarbeiterzahl (7.610), der hohe Forschungs- und Entwicklungsanteil von fünf Prozent oder auch das Angebot dualer Studiengänge, die allesamt zu entsprechenden Punkten im DDW-Scoringindex führten. Die Hagener C.D. Wälzholz GmbH & Co. KG zeigt, was Stahl kann und landet damit neu auf dem dritten Rang. Mit mehr als 2.400 Mitarbeitern werden pro Jahr 780.000 Tonnen hochwertige Stahlwerkstoffe gefertigt. 2017 konnten erneut blendende Geschäftszahlen vorgelegt werden (950 Millionen Euro Umsatz).

Städte-Ranking: Hannover neu in den Top-10

In 4.293 Städten finden sich die 10.000 Top-Mittelständler. Bei den Städten mit den meisten Unternehmen aus „Mittelstand 10.000“ konnte sich Stuttgart vom 8. auf den 5. Rang verbessern und tauschte mit Bremen den Platz. Frankfurt stieg um einen Rang von 10 auf 9, und neu auf Platz 10 hat es im August Hannover geschafft. Es führen nach wie vor Hamburg (801 Top-Mittelständler) vor Berlin (655) und München (438).

Alle aktuellen Veränderungen und Top-Rankings finden sich ab heute auf dem Unternehmerportal DDW.

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Soziale und ökonomische Entwicklung verändert die Kommunen

Seit einigen Jahren befindet sich Deutschland in einer spannenden, aber zugleich nicht einfachen Entwicklungsphase. Einerseits blüht die Wirtschaft, andererseits sind Teile der Bevölkerung von der positiven Entwicklung ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund richtet das im GRIN Verlag erschienene Buch „Deutschland verändert sich. Die soziale und ökonomische Entwicklung auf kommunaler Ebene“ den Blick auf die Situation in 21 deutschen Städten und Gemeinden.

Deutschland ist wirtschaftlich erfolgreich: Die Metropolen boomen, die Exporte profitieren vom günstigen Euro-Wechselkurs und auch der Ost-West-Angleichungsprozess kommt insgesamt voran. Gleichzeitig stehen die deutschen Kommunen infolge der sozialen und ökonomischen Entwicklung der letzten Jahre unter Druck. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und zuletzt auch die Flüchtlingskrise treffen die Städte und Gemeinden. Dabei sind es gerade sie, denen traditionell eine maßgebliche Rolle für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung zukommt.

Kommunen sind ein Antrieb der gesellschaftlichen Entwicklung

Vor diesem Hintergrund unternimmt die Studie „Deutschland verändert sich. Die soziale und ökonomische Entwicklung auf kommunaler Ebene“ den Versuch, durch eine vergleichende Betrachtung einige allgemeine Entwicklungstrends und -wege für Deutschland abzuleiten. Mithilfe einer Stichprobe aus den rund 3000 größten deutschen Kommunen werden dabei neue Erkenntnisse in den Bereichen Demografie, Ökonomie, Soziales und Finanzen gewonnen. 21 Städte und Gemeinden, davon 13 in Ost- und 8 in Westdeutschland, sind Teil der untersuchten Stichprobe.

Neben zufällig selektierten Kommunen wurden bewusst Städte und Gemeinden im südöstlichen Umfeld von Berlin für die Untersuchung ausgewählt, um den Aspekt der Ost-West-Angleichung genauer zu betrachten. Dabei gelingt es der Studie, die Situation und Entwicklung dieser Kommunen einem überregionalen und stichprobenartig sogar einem deutschlandweiten Vergleich zu unterziehen.

Über den Autor

Uwe Malich ist seit 2002 Bürgermeister einer kleinen, aber ökonomisch wichtigen Stadt im Umfeld von Berlin. Zuvor war er als Wirtschaftshistoriker an einer Berliner Hochschule tätig. In seinem Buch „Deutschland verändert sich. Die soziale und ökonomische Entwicklung auf kommunaler Ebene“ hat er mit einer statistisch orientieren Stichprobenuntersuchung die demographische, ökonomische, soziale und teilweise auch die finanzielle Entwicklung der deutschen Kommunen nachgezeichnet.

Das Buch ist im Juli 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-47819-0 ).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/369700/
Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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Finanzen/Wirtschaft

Kommunikationsberater Michael Oehme: Der Teilzeittrend

Warum die 30-Stunden-Woche Konjunktur hat

St. Gallen, 30.03.2015. Mit dem Aufschwung des deutschen Arbeitsmarktes geht offensichtlich ein Aufschwung der Teilzeitarbeit einher: So hat sich zwischen 2004 und 2013 die Zahl der Erwerbstätigen mit Wochenarbeitszeiten von unter 35 Stunden um 2,4 Millionen auf mehr als 10,7 Millionen erhöht. Dementsprechend sind drei Viertel aller in diesem Zeitraum aufgebauten Arbeitsplätze Teilzeitstellen. Besonders verbreitet ist die längere Teilzeitarbeit, der vor allem Frauen nachgehen. „Der Teilzeittrend erfreut sich bei Eltern mit Kleinkindern natürlich großer Beliebtheit“, so Kommunikationsexperte Michael Oehme. „Leider finden derartige Zeitmodelle noch keinen vollständigen Zuspruch seitens der Politik.“ Interessant ist, dass die Familiengründung das Erwerbsverhalten von Männern kaum beeinflusst. So entscheidet sich fast die Hälfte der Paare mit Kindern für das Zuverdienermodell, bei dem der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet. Lediglich bei einem Viertel der Paare haben demnach beide Partner in etwa die gleiche Arbeitszeit.

Nichtsdestotrotz hat der Aufschwung der Teilzeitbeschäftigung auch seine Schattenseiten: So ist auch die  Zahl der Erwerbstätigen mit Wochenarbeitszeiten von weniger als 15 Stunden enorm gestiegen. „Die Minijobs bringen im Gesamtbild einige Probleme mit sich“, so Michael Oehme weiter. „Das große Fachkräftepotential wird durch Minijobs eingeschränkt.“ Brigitte Pothmer (Die Grünen) geht sogar noch weiter und bezeichnet die 450-Euro-Jobs als „eine Niedriglohnfalle, die die lebenslange ökonomische Abhängigkeit der Frauen von ihren Männern oder von staatlichen Transferleistungen fördert“. Sie kritisiert unter anderem, dass im Jahr 2013 fast 3,2 Millionen Teilzeitkräfte weniger als 15 Stunden je Woche arbeiteten. Michael Oehme bestätigt, dass die „kleine Teilzeit“ in Deutschland nach wie vor stärker verbreitet ist, als in anderen EU-Ländern. Während hier 36 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen unter 15 Stunden arbeiten, sind es im EU-Durchschnitt nur 28 Prozent. Einer vom Ministerium zitierten Studie zufolge geben 55 Prozent der Minijobber an, dass sie gerne mehr arbeiten würden – im Durchschnitt sechs Stunden mehr je Woche. Parallel dazu wünschen sich unter den anderen Teilzeitkräften 40 Prozent eine zumindest etwas längere Arbeitszeit.

Schließlich hat auch das Ministerium ein Interesse daran, Teilzeitkräften einen Rechtsanspruch gegenüber ihrem Betrieb auf eine Rückkehr in Vollzeit zu verschaffen.

Weitere Informationen unter http://www.michael-oehme-sachwertassets.de

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LGAD-Konjunkturumfrage. Stabiler Seitwärtstrend im bayerischen Groß- und Außenhandel

Eurokurs und Ölpreise beflügeln Export – schwierigeres Umfeld für Importhändler

LGAD-Konjunkturumfrage. Stabiler Seitwärtstrend im bayerischen Groß- und Außenhandel

(München, 30.01.2015) Die Unternehmen des bayerischen Groß- und Außenhandels rechnen zu Beginn des neuen Jahres mit einer stabilen Entwicklung. Das ergibt sich aus der halbjährlichen Umfrage, die der Landesverband LGAD unter seinen Mitgliedsunternehmen durchführt. Mit 101,4 Indexpunkten ist der LGAD-Geschäftsklimaindex gegenüber der letzten Umfrage vom Sommer 2014 (100,4 Punkte) leicht gestiegen. Im Vergleich mit der Umfrage vor einem Jahr (102,4 Punkte) ist aber ein leichter Rückgang festzustellen.

Der leichte Anstieg des Index ist nach Ansicht von LGAD-Hauptgeschäftsführer Frank Hurtmanns vor allem auf die optimistischeren Erwartungshaltungen der Unternehmen zurückzuführen: „Themen, die noch vor einem halben Jahr für viel Verunsicherung gesorgt haben, die politische Krise in der Ukraine und im Nahen Osten, stehen nicht mehr so stark im Vordergrund.“ Abgefragt werden die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für das kommende halbe Jahr. Beide Werte liegen auf gleicher Höhe. Das spreche, so Hurtmanns, für eine stabile Seitwärtsbewegung.

Nach Ansicht des LGAD wirken sich der derzeit gesunkene Euro-Wechselkurs und die gesunkenen Ölpreise in der Tendenz positiv auf die Exporte aus. Der Verband weist aber darauf hin, dass aus Sicht des Außenhandels stets beide Seiten der Medaillen zu betrachten sind: Für Unternehmen, die im Import engagiert sind, verteuern sich die Waren. Insgesamt, das belegt die Umfrage, wissen die Unternehmen mit Kursschwankungen umzugehen. Das Thema Wechselkurs nennen bei der Frage nach den drei größten Problemen im bayerischen Groß- und Außenhandel nur 15% der befragten Unternehmen.

Am häufigsten bemängelt werden der hohe Druck auf die Gewinnmargen (76%), steigende Bürokratielasten (68%) und hohe Lohnnebenkosten (53%).

Mit über 250.000 Beschäftigten mit einer guten Flächenabdeckung in allen Regionen Bayerns gehören die vielfach mittelständisch geprägten Unternehmen des Groß- und Außenhandels zu den bedeutendsten Arbeitgebern im Freistaat.

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Pressemitteilungen

ARAG Trend 2014/2015: Neue Bundesländer befinden sich im Stimmungshoch

25 Jahre nach dem Fall der Mauer glauben Ost- und Westdeutsche mehr denn je an eine positive Zukunft Deutschlands

– 61,4 Prozent der Deutschen erwarten eine gute wirtschaftliche Entwicklung
– Schere zwischen Ost und West schließt sich
– Konsumbereitschaft ist auf Rekordhoch

„Ab sofort.“ So lautete die knappe Antwort von Günter Schabowski auf die Frage eines Reporters, wann die beschlossene Reiseregelung in Kraft trete. Damit besiegelte das DDR-Politbüro-Mitglied 1989 den Fall der Mauer. 25 Jahre danach scheinen auch einige Mauern in den Köpfen der Deutschen zu fallen. Ost- und Westdeutsche schauen positiv in die Zukunft. Erstmals sind in den neuen Bundesländern sogar mehr Befragte von einer anhaltenden Konjunktur überzeugt als in den alten Bundesländern. Das ergab der ARAG Trend 2014/2015, die jährliche Befragung von Bundesbürgern zu ihren Plänen und Chancen im kommenden Jahr, die das Familienunternehmen ARAG mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt hat. Von den zunehmend düsteren Wirtschaftsprognosen zeigen sich die Deutschen unbeeindruckt.

Gute Nachricht: Mehrheit setzt auf anhaltende Konjunktur

Die Deutschen blicken durchweg zuversichtlich in das Jahr 2015. Vergessen scheinen Wirtschaftskrise, Rezession und Euro-Skepsis. Dass die gute wirtschaftliche Entwicklung auch im kommenden Jahr anhält, glauben 61,4 Prozent aller Befragten – mehr als jemals zuvor. In den neuen Bundesländern sind mit 64,8 Prozent sogar überdurchschnittlich viele Befragte von einer anhaltenden Konjunktur überzeugt. Die Schere zwischen Ost und West schließt sich ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall ein weiteres Stück. Geradezu euphorisch scheint die Stimmung in Thüringen und Sachsen: 70,2 Prozent aller Befragten sieht die wirtschaftliche Entwicklung hier positiv.

Die Deutschen freuen sich auf wachsende Einkommen

Weil die Befragten die zu erwartende Gesamtsituation der deutschen Wirtschaft mit guter Laune und Optimismus betrachten, zeigt sich den Deutschen auch die eigene, ganz persönliche wirtschaftliche Situation in bestem Licht. Mehr als die Hälfte aller Befragten – 50,9 Prozent – rechnet in 2015 mit einer Steigerung des eigenen Einkommens. In Ostdeutschland sind es sogar 55,6 Prozent, im Westen 49,9 Prozent. So optimistisch waren die Deutschen noch nie seit Beginn der jährlichen Befragung durch die ARAG im Jahre 2008. Damals, zu Beginn der internationalen Wirtschaftskrise, mochten nur 11,6 Prozent der Befragten auf mehr Geld im Portemonnaie für das kommende Jahr hoffen.

Konsumbereitschaft ist auf Rekordhoch

So günstig wie derzeit waren Kredite noch nie zu haben – die Zinsen sind niedriger denn je. Diese Tatsache gepaart mit den positiven Konjunkturaussichten und den guten Erwartungen für das eigene Einkommen lässt auch die Konsumbereitschaft der Deutschen auf ein Rekordhoch steigen. Fast jeder fünfte Deutsche – 19,5 Prozent – liebäugelt im kommenden Jahr mit größeren Investitionen, z.B. neuen Möbeln oder einem neuen Auto. Die Befragten in den neuen Bundesländern sind nur wenig vorsichtiger als die Bürger im Westen. Dabei ist die Bereitschaft, Geld auszugeben, eine Frage des Alters. Während die 14- bis 29-Jährigen zu 32,7 Prozent große Anschaffungen planen, sind es bei den 50- bis 59-Jährigen noch 13,6 Prozent und bei den über 60-Jährigen nur noch 10,1 Prozent. Kleinere Geldausgaben, z.B. für einen Urlaub oder einen neuen Fernseher plant fast die Hälfte aller Deutschen – 49,6 Prozent. Auch hier sind die Ostdeutschen etwas zurückhaltender als die Westdeutschen; die Älteren sind etwas vorsichtiger als die Jungen. Eins ist aber allen gleich: So optimistisch und konsumfreudig zeigten sich die Deutschen noch nie seit Beginn der jährlichen Befragung durch die ARAG.

Fazit:

Die Bundesbürger bewerten die allgemeine wirtschaftliche Lage und die eigene Situation so positiv wie seit Jahren nicht mehr! Die Zeiten, in denen die Deutschen bei wirtschaftlichen Themen als besonders ängstlicher Menschenschlag galten, sind vorbei. Sie sehen heute viel positiver als in den vergangenen Jahren in die Zukunft. Während Wirtschaftsforscher bei den aktuellen Konjunkturprognosen Zurückhaltung üben, planen die Bundesbürger private Investitionen und erwarten ein erfolgreiches 2015.

Über ARAG SE:

Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterun-ternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationa-len Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligun-gen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitrags-volumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

Der ARAG Konzern übernimmt gesellschaftliche Verantwortung unter dem Thema Chancengerechtigkeit. Wir unterstützen Menschen darin, ihre Rechte zu wahren – auch außerhalb der Gerichtssäle. Cybermobbing, Mobbing und Cyberlife gehören daher zu den Förderbereichen des Konzerns. Zusätzlich unterstützt die ARAG umfangreiche Projekte zum Konfliktmanagement an Schulen.

Kontakt
ARAG SE
Christian Danner
ARAG Platz 1
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christian.danner@arag.de
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