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Hellmann Worldwide Logistics: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016

Hellmann Worldwide Logistics: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016

v.l.: Dr. Thomas Knecht, Jost Hellmann

Osnabrück, den 25. Juli 2017. Hellmann Worldwide Logistics blickt auf einen positiven Geschäftsverlauf im Jahr 2016 zurück. Der Logistikdienstleister mit Sitz in Osnabrück erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Konzernumsatz von rund EUR 2,3 Mrd. Auf Gruppenebene konnte ein Gesamtumsatz von über EUR 3,0 Mrd. erwirtschaftet werden.

Die Ergebnisse des konsolidierten Konzerns stellen sich wie folgt dar: Im Jahr 2016 steigerte Hellmann den Rohertrag um rund EUR 75,6 Mio. auf EUR 607,9 Mio. und erhöhte den Bruttoertrag im Vergleich zum Vorjahr damit um rund 14 Prozent. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich positiv: Nach Berücksichtigung aller Abschreibungen beläuft sich das operative EBIT vor außerordentlichen Aufwendungen auf EUR 46,5 Mio., sodass eine EBIT-Marge von insgesamt 2,0 Prozent erwirtschaftet wurde. Der Hellmann Konzern erzielte so im Jahr 2016 ein positives Konzernergebnis auf Ebene Net Income in zweistelligem Millionenbereich.

Die Unternehmensentwicklung im vergangenen Jahr spiegelt die bereits 2015 eingeleitete erfolgreiche Neuausrichtung der Hellmann-Gruppe wider. Mit umfangreichen Strukturierungsmaßnahmen stellt sich Hellmann für die Zukunft stark auf. Im Rahmen des Konzeptes werden bis einschließlich 2018 zahlreiche strukturelle, operative aber auch finanzielle Maßnahmen umgesetzt, um die Strukturen des Konzerns zu optimieren. Wichtige Schritte in diesem Zusammenhang sind die Gründung dreier Produktsparten und einer übergeordneten Managementholding sowie die Umfirmierung zur europäischen Aktiengesellschaft (SE) im vierten Quartal 2017. So trägt der Konzern den veränderten Anforderungen in einer digitalisierten, globalen Logistikbranche Rechnung und stellt das Unternehmen nachhaltig auf.

„Mit der Neuausrichtung haben wir im vergangenen Jahr wichtige Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Hellmann Konzerns gestellt. Voraussetzung für die gelungene Umsetzung der Strukturierungsmaßnahmen war die konstruktive, gute Zusammenarbeit innerhalb der Geschäftsführung und des Boards. Das positive Konzernergebnis in zweistelligem Millionenbereich übertrifft die Prognosen, und ich bin zuversichtlich, dass wir das Ergebnis in diesem Jahr noch weiter steigern werden“, so Dr. Thomas Knecht, Sprecher der Geschäftsführung.

Diese positive Einschätzung des Geschäftsverlaufs teilt auch Jost Hellmann, Geschäftsführender Gesellschafter: „Der Hellmann Konzern hat sich im vergangenen Jahr in allen maßgeblichen Bereichen erfreulich entwickelt. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Mit der Neuausrichtung des Konzerns und dem eingeläuteten Generationswechsel haben wir den richtigen Weg eingeschlagen – das macht das Konzernergebnis 2016 mehr als deutlich“.

Hellmann Worldwide Logistics hat sich seit seiner Gründung 1871 zu einem der großen internationalen Logistik-Anbieter entwickelt. Das Unternehmen ist mit einem weltweiten Netzwerk mit 19.500 Beschäftigten in 437 Büros in 162 Ländern vertreten. Die Hellmann Gruppe hat 2016 mit 13.371 Mitarbeitern einen Umsatz von über 3,0 Mrd. EUR erzielt. Die Dienstleistungspalette umfasst die klassischen Speditionsleistungen per LKW, Schiene, Luft- und Seefracht, genauso wie ein umfangreiches Angebot für KEP-Dienste, Contract Logistics, Branchen- und IT-Lösungen.

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Dachser bleibt auf Kurs

Dachser bleibt auf Kurs

(Mynewsdesk) Kempten, München. 20. April 2016. Dachser berichtet für das Geschäftsjahr 2015 ein kräftiges, organisches Wachstum. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 5,64 Milliarden Euro. Die Sendungen stiegen um 4,0 Prozent auf 78,1 Millionen, die Tonnage um 5,2 Prozent auf 37,3 Millionen Tonnen. Zur positiven Entwicklung trugen vor allem die europäischen Landverkehre für Lebensmittel und Industriegüter bei.

„Wir ernten die Früchte unserer langfristigen Investitionspolitik und der Wachstums-strategien, die wir im gesamten Unternehmen umsetzen“, erläutert Dachser CEO Bernhard Simon. „Das europäische Exportgeschäft bleibt unser Wachstumsmotor. Dazu kommen Komplettlösungen, die Landverkehr, Luft- und Seefracht intelligent kombinieren. Vor allem aber honorieren die Kunden, dass wir konsequent auf Qualität setzen.“

Geschäftsentwicklung im Detail

Innerhalb des Business Fields Road Logistics, das 72 Prozent des Umsatzvolumens von Dachser ausmacht, profitiert Dachser European Logistics (EL) weiterhin vom Wachstumsmotor Export. Mit dem Transport und der Lagerung von Industriegütern erzielte Dachser 2015 einen Umsatz von 3,433 Milliarden Euro (+ 5,5 Prozent). Sendungen und Tonnage stiegen um 3,8 bzw. 4,2 Prozent. „Wir haben in diesem für Europa schwierigen Jahr sehr professionell und flexibel am Markt agiert und konnten in allen regional aufgestellten Business Units des Landverkehrs wachsen“, fasst Bernhard Simon zusammen.

Zu einer starken, exportgetriebenen Performance in Deutschland und Frankreich kamen zweistellige Wachstumsraten in den Business Units EL North Central Europe und EL Iberia. „Die Neuausrichtung von Azkar auf das europäische Geschäft zeigt Erfolge“, erläutert Bernhard Simon. „Wir konnten das Vertrauen großer Kunden gewinnen und haben zudem in neue Märkte investiert. Wir haben im vergangenen Jahr 48 iberische Niederlassungen für den Transport von Gefahrgütern gerüstet und uns mit der spanischen chemischen Industrie eine starke, exportorientierte Branche erschlossen.“

Dachser Food Logistics avancierte mit einem Umsatzwachstum von 8,1 Prozent auf 741 Millionen Euro zum Wachstumschampion. Ihren Rückenwind verdankte die Lebensmittellogistik in erster Linie dem starken nationalen Geschäft mit Konsumgütern in Deutschland. Aber auch das European Food Network für grenzüberschreitende Lebensmitteltransporte entwickelte sich gut. Mit 13 Partnern, acht Korrespondenten und regelmäßigen Linienverkehren zwischen 29 Ländern ist es das Lebensmittelnetz mit der größten Flächendeckung in Europa. „Wir steuern unseren Teil zum Erfolg mit Investitionen in das Netz bei. In Erlensee bei Frankfurt haben wir eine neue Niederlassung eröffnet, die auch als zentrales Hub für Food-Europaverkehre dient“, kommentiert Bernhard Simon.

Dachser Air & Sea Logistics erzielte 2015 ein Umsatzwachstum von 8,0 Prozent und steuerte insgesamt 1,599 Milliarden Euro zum Konzernumsatz bei.

„Wir sind selbst oder über Partner in allen wichtigen Wirtschaftszentren der Welt etabliert, sodass wir unser Netzwerk im vergangenen Jahr nicht nennenswert geographisch erweitert haben“, erläutert Simon. „Wir fokussieren vielmehr auf standardisierte Prozesse, integrierte IT-Systeme und die enge Verknüpfung mit dem europäischen Landverkehrsnetz. Wir wollen unseren Kunden weltweite Logistiklösungen für die Distribution und Beschaffung aus einer Hand anbieten. Wir sprechen dann von ‚Dachser Interlocking‘.“

Für das laufende Jahr kündigt Simon ein erhöhtes Investitionsvolumen an: „Nach 81 Millionen im Vorjahr werden wir 2016 rund 125 Millionen Euro investieren. Dieses Geld wird zum Teil in unsere Informationstechnologie und unsere technische Ausrüstung fließen. Der Löwenanteil geht aber wie in den Vorjahren auch in unser europäisches Road Logistics-Netzwerk; in Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen werden wir Logistikanlagen erweitern oder neu bauen.“

Umsätze im Überblick:
Bruttoumsatzerlöse
(in Milliarden Euro)

2015
(vorläufig)

2014
(endgültig mit Korrekturen)Veränderung*Road Logistics*4,1743,940+ 5,9%European Logistics3,4333,254+ 5,5%Food Logistics0,7410,686+ 8,1%Air & Sea Logistics1,5991,481+ 8,0%
Konsolidierung
(abzüglich Umsätze aus Unternehmensbeteiligungen von 50% und geringer)-0,133-0,122-Konzernumsatz*5,6405,298+ 6,5%
* Grundlage für die Bildung der Summenwerte „Road Logistics“ und „Konzernumsatz“ bzw. für die Berechnung der prozentualen Veränderung zum Vorjahr sind die nicht gerundeten Umsätze der Business Lines. Deshalb können sich Abweichungen im Vergleich zur Addition bzw. Berechnung der prozentualen Veränderung der gerundeten Umsatzwerte in der hier abgebildeten Tabelle ergeben.

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Das Familienunternehmen Dachser mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland, zählt zu den führenden Logistikdienstleistern.

Dachser bietet eine umfassende Transportlogistik, Warehousing und kundenindividuelle Services innerhalb von zwei Business Fields: Dachser Air & Sea Logistics und Dachser Road Logistics. Letzteres teilt sich in die beiden Business Lines Dachser European Logistics und Dachser Food Logistics auf. Übergreifende Kontraktlogistik-Services sowie branchenspezifische Lösungen ergänzen das Angebot. Ein flächendeckendes europäisches sowie interkontinentales Transportnetzwerk und komplett integrierte Informationssysteme sorgen weltweit für intelligente Logistiklösungen.

Mit rund 26.500 Mitarbeitern an weltweit 428 Standorten erwirtschaftete Dachser im Jahr 2015 einen Umsatz von 5,64 Milliarden Euro. Der Logistikdienstleister bewegte insgesamt 78,1 Millionen Sendungen mit einem Gewicht von 37,3 Millionen Tonnen. Dachser ist mit eigenen Landesgesellschaften in 43 Ländern vertreten.

Weitere Informationen zu Dachser finden Sie unter www.dachser.de

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Veranstaltungsintensives Jahr beschert Messe Düsseldorf ein deutliches Umsatzplus

Veranstaltungsintensives Jahr beschert Messe Düsseldorf ein deutliches Umsatzplus

(Bildquelle: Messe Düsseldorf)

Konzernumsatz auf 410 Millionen Euro gesteigert
Umsatz der Messe Düsseldorf GmbH über Plan
Ergebnis GmbH nach Steuern zyklisch bedingt auf hohem Niveau
Subventionsfreiheit als Basis für weitere Investitionen
Position als wichtigster Wirtschaftsförderer Düsseldorfs bestätigt

Die Messe Düsseldorf Gruppe kann ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 bilanzieren. Der Gesamtkonzern erzielte einen Umsatz in Höhe von 410 Millionen Euro (Vorjahr 323 Mio. Euro). Der Umsatz der Messe Düsseldorf GmbH liegt rund 4 Prozent über Plan und beläuft sich auf 340 Millionen Euro (Vorjahr 258 Mio. Euro), davon wurden 44 Millionen Euro im Ausland generiert. Für die Messe Düsseldorf GmbH wird mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von über 30 Millionen Euro gerechnet (Vorjahr 10,9 Mio. Euro).

Auf Grund der positiven Entwicklung der Umsätze und Kosten sowie positive Beteiligungsergebnisse der Messe Düsseldorf GmbH liegt das Jahresergebnis 2014 über Plan. Damit ist auch weiterhin die Basis für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung und neue Investitionen gegeben. Für 2015 ist zyklusbedingt eine Abschwächung des Umsatzes auf ca. 230 Mio. Euro in der GmbH zu erwarten.

„Durch ein überzeugendes Kostenmanagement und subventionsfreies Wirtschaften konnten wir 2014 unsere Veranstaltungsergebnisse steigern. Wir sind sehr zufrieden“, sagt Messechef Werner M. Dornscheidt. „Das Highlight 2014 war die flächenmäßig ausverkaufte interpack mit 6 Prozent mehr Besuchern – das gab es noch nie. Auch unsere übrigen Veranstaltungen in Düsseldorf konnten Zuwächse verzeichnen“, so Dornscheidt. Wie auch in den vergangenen Jahren fließt der Gewinn in die Modernisierung des Messegeländes in Düsseldorf und die inhaltliche Weiterentwicklung des weltweiten Messeportfolios.

Dornscheidt hierzu: „Der Wettbewerb unter den Messegesellschaften, gerade auch den deutschen, wird immer härter. Leider wird er auch durch teilweise hohe Subventionen der öffentlichen Hand erheblich verzerrt.“ Die Messe Düsseldorf sei eine von nur zwei Gesellschaften, die ohne Zuschüsse arbeite und Investitionen aus eigener Kraft stemmen könne.

Konkret hat das Unternehmen bis zum Jahresende 2014 9 von 19 Hallen komplett neu gebaut oder modernisiert. Dieses Jahr werden die Arbeiten an 2 weiteren Hallen fortgeführt. Ergänzend wird das CCD Süd in den nächsten Jahren schrittweise modernisiert. Bis 2030 will die Messe Düsseldorf die Sanierung des Messegeländes abschließen. Von 2015 bis 2030 beträgt damit die Investitionssumme, die in Um- und Neubaumaßnahmen investiert wird, rund 600 Millionen Euro.

Geschäftsjahr 2014: Weltleitmessen in Düsseldorf kurbeln Umsatz an.
Internationalität erneut gesteigert.

Größte Umsatzträger im abgelaufenen Jahr waren die No.1-Veranstaltungen interpack, EuroShop, MEDICA, ProWein, glasstec, boot, wire/Tube und CARAVAN SALON. Premiere feierte das im Dezember parallel zur Valve World Expo durchgeführte PUMP SUMMIT. Insgesamt fanden 34 Veranstaltungen auf dem Messegelände in Düsseldorf in 2014 statt (Vorjahr 27), davon 19 Eigen- und 15 Partner-/Gastveranstaltungen. Rund 31.000 Aussteller und 1,4 Mio. Besucher nahmen an den Messen in Düsseldorf teil und bestätigten eindrucksvoll die Relevanz des Marketinginstruments Messe.

„Aussteller und Besucher sind aber auch Gäste der Stadt“, freut sich Dornscheidt. „Allein zur interpack kamen fast 10.000 Fachbesucher mehr.“ Eine Steigerung der Aussteller- und Besucherzahlen nütze damit auch dem Standort. Dornscheidt weiter: „Ein Umsatzplus für die Messe Düsseldorf ist eine Art Indikator für ein Umsatzplus von Unternehmen in Düsseldorf.“ Fachbesucher der Messen in Düsseldorf geben in einem durchschnittlichen Messejahr insgesamt 600 Mio. Euro aus, davon rund 50 Prozent für Gastronomie und Hotellerie. Hinzu kommen 207 Mio. Ausstellerausgaben für Übernachtung, Verpflegung und private Einkäufe und 242 Mio. Euro Ausstellerausgaben für den Standbau. Diese Ausgaben kommen naturgemäß vor allem Düsseldorf und der Region zu Gute.

Der Anteil internationaler Aussteller bei den Eigenveranstaltungen des Unternehmens in Düsseldorf war erneut signifikant hoch und verbesserte sich auf durchschnittlich 69,4 Prozent (Vorveranstaltung 67,1 Prozent). „Die hohe Internationalität der Aussteller und die immer größere Anzahl an Entscheidern sehen wir als ein zentrales Qualitätsmerkmal unserer Veranstaltungen“, erläutert Dornscheidt. Vor allem die ProWein (82 Prozent), die MEDICA (77 Prozent) als weltgrößtes Medizinforum, die wire/Tube als internationale Fachmessen für Kabel, Draht und Röhren sowie die Weltleitmesse für Verpackungstechnik interpack (alle 75 Prozent) stellten diese Tatsache eindrucksvoll unter Beweis. Der Anteil ausländischer Besucher erhöhte sich auf durchschnittlich 37,3 Prozent (Vorveranstaltung 36 Prozent). Die stärksten Quoten erreichten die interpack mit 66 Prozent sowie die Handelsmesse EuroShop mit 63 Prozent ausländischer Besucher.

„Gerade ausländische Aussteller und Besucher geben in Zusammenhang mit Messebeteiligungen viel Geld aus und kurbeln so die heimische Wirtschaft an“, erläutert Dornscheidt. „Sie erwarten im Gegenzug natürlich einen fairen Umgang mit ihren Interessen.“ Vor allem die Hotelpreise zu Messezeiten stünden dabei immer wieder im Fokus der Kritik. „1.500 Euro für ein 3-Sterne Zimmer, wie zur MEDICA berichtet, sind dabei sicher die Ausnahme“, kommentiert Dornscheidt. Aus Düsseldorfer Sicht sei es aber sicher bedauerlich, wenn Messegäste wegen zu hoher Übernachtungskosten in Nachbarstädte ausweichen müssten. Die Messe Düsseldorf biete in Kooperation mit Partnern deshalb faire Angebote zu Messezeiten an und begrüße den Ausbau von Hotelkapazitäten in der Stadt.

97 Eigenveranstaltungen und Beteiligungen im Ausland realisiert.
Nur leichte Auswirkungen der Ukraine-Krise auf das Messegeschäft.

Positiv sieht die Messe Düsseldorf auch die Entwicklung ihrer Konzerntöchter. Den überwiegenden Teil der Erlöse erwirtschafteten die Tochtergesellschaften in Brünn (38 Mio. Euro), Moskau (8 Mio. Euro) und China (6,3 Mio. Euro). Insgesamt wurden im Ausland 97 Eigenveranstaltungen und Beteiligungen realisiert, davon 35 von der Tochtergesellschaft Brünn. 2015 finden planmäßig ebenfalls 97 Veranstaltungen und Beteiligungen im Ausland statt.

Russland ist für die Messe Düsseldorf weiterhin der veranstaltungsstärkste Auslandsmarkt. 69 Prozent des Auslandsumsatzes der GmbH wurden dort generiert. Die politisch angespannte Situation in Russland und der Ukraine hat sich 2014 nur leicht auf die Veranstaltungen in diesen Ländern ausgewirkt. Die Ugol & Mining in der Ukraine wurde abgesagt. Die russischen Veranstaltungen konnten in Summe auf dem Niveau der Vorveranstaltungen abschließen. „Natürlich sind in Russland die Auswirkungen der EU-Sanktionen deutlich sichtbar“, sagt Dornscheidt. „Doch unsere Kernkompetenz, die Durchführung von Investitionsgütermessen, ist zur Zeit von negativen Einflüssen wenig tangiert. Unsere Partnerschaften laufen gut“, ergänzt er. Trotzdem könne man auf Grund der aktuell ungewissen Lage Ergebnisrückgänge langfristig nicht ausschließen.

Weitere wichtige Märkte für die Messe Düsseldorf waren 2014 China mit 11 Prozent (Vorjahr 8 Prozent) ausländischem Umsatzanteil sowie Indien mit 6 Prozent (Vorjahr 3 Prozent).

Ausblick: Strategische Ausweitung der Geschäftstätigkeit.
Ausbau des internationalen Veranstaltungsportfolios.

International ist die Messe Düsseldorf weiterhin auf Wachstumskurs. In der Türkei wurde im vergangenen Jahr mit der TOS+H EXPO eine neue Veranstaltung für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit ins Leben gerufen, in den USA erstmals die Medizintechnikmesse MEDICAL WORLD AMERICAS durchgeführt. Sowohl in China als auch in Japan feierten Spin-offs der Konferenzmesse Energy Storage Premiere. Besonders erfreulich war außerdem die Entwicklung des zum zweiten Mal durchgeführten Food Processing & Packaging Exposyums in Nairobi/Kenia, das seine Ausstellerzahl von 21 auf 65 steigern konnte. Mehr als 1.000 Fachleute aus Kenia und den angrenzenden ostafrikanischen Staaten besuchten die Kombination aus Ausstellung und Symposium.

2015 wird die interpack-Familie durch das neue Messequartett SWOP – Shanghai World of Packaging im chinesischen Markt erweitert. Rund um die bereits etablierte CHINA PHARM, the China International Pharmaceutical and Cosmetic Industry Exhibition, werden erstmals die PacPro Asia, die FoodPex und die BulkPex durchgeführt. Die SWOP wird so zur idealen Plattform, um neue Geschäftsbeziehungen im chinesischen Markt zu knüpfen und Möglichkeiten zu Partnerschaften auszuloten. Mit der C-Star 2015 in Shanghai geht ein Spin-off der EuroShop an den Start. Darüber hinaus wird die Messe Düsseldorf die India SMART GRID Week in Bangalore sowie die Metal Middle East in Dubai ausrichten. Neu auf dem Messegelände am Rhein ist die EuroMold, weltweit führende Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung. Sie zieht von Frankfurt nach Düsseldorf um. Erstmals wird die Veranstaltung vom 22. bis 25. September 2015 stattfinden.

Für die Zukunft sieht die Unternehmensgruppe positive Entwicklungssignale in Indonesien und Brasilien. Die Gründung einer brasilianischen Tochtergesellschaft ist derzeit in der Diskussion. Weitere Gespräche für eine mögliche Zusammenarbeit werden unter anderem in Macau und im Iran geführt.

Entwicklung der Unternehmensstrategie: Messe Düsseldorf 2030.

„Zur Zeit arbeiten wir an einem Konzept „Messe Düsseldorf 2030″“, berichtet Werner M. Dornscheidt. Im Mittelpunkt stehe die strategische Ausweitung der Geschäftstätigkeit national und international, die Optimierung der Weltmarktqualität der Düsseldorfer Veranstaltungen im Sinne der Markenführung und des Kundenservices. Dornscheidt: „Die Messe Düsseldorf versteht sich als Partner der Industrie und arbeitet im engen Austausch mit deren Vertretern an der ständigen Optimierung ihrer Veranstaltungen.“ Damit sichere sie vor allem ihr Portfolio am Heimatstandort.

Zahlen vorbehaltlich der finalen Bilanzierung.

Die Messe Düsseldorf Gruppe *:
Mit 410 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2014 konnte die Messe Düsseldorf Gruppe ihre Position als eine der erfolgreichsten deutschen Messegesellschaften behaupten. Auf den Veranstaltungen in Düsseldorf präsentierten in diesem Messejahr rund 31.000 Aussteller 1,4 Mio. Fachbesuchern ihre Produkte. Hinzu kamen mehr als eine halbe Million Kongressbesucher. Mit rund 50 Fachmessen, davon 24 N° 1-Veranstaltungen in den fünf Kompetenzfeldern Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen, Handel, Handwerk und Dienstleistungen, Medizin und Gesundheit, Mode und Lifestyle sowie Freizeit am Standort Düsseldorf und etwa 80 bis 100 Eigenveranstaltungen, Beteiligungen und Auftragsveranstaltungen im Ausland ist die Messe Düsseldorf Gruppe eine der führenden Exportplattformen weltweit. Dabei rangiert die Messe Düsseldorf GmbH auf Platz 1 in Bezug auf Internationalität bei Investitionsgütermessen. Auf den Eigenveranstaltungen im Kompetenzfeld Maschinen, Anlagen und Ausrüstungen kommen rund 69 Prozent der Aussteller und 58 Prozent der Fachbesucher aus dem Ausland an den Rhein, insgesamt besuchen Kunden aus 162 Ländern Messen in Düsseldorf. Vertriebsstützpunkte in 132 Ländern (71 Auslandsvertretungen) und Kompetenzcenter in 7 Ländern bilden das globale Netz der Unternehmensgruppe.

* Alle Zahlen vorbehaltlich der finalen Bilanzierung

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biolitec AG setzt Wachstum auf Euro 19,36 Mio. Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2011/12 fort – EBIT sinkt auf 0,9 Mio. Euro

Umsatzsteigerung von 2,73 Mio. gegenüber Vorjahreszeitraum – Sitzverlegung nach Österreich geplant – Fortsetzung des Wachstums im neuen Geschäftsjahr 2012/13 erwartet

Jena, 31. Juli 2012 – Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierte biolitec AG (ISIN DE0005213409), Jena, erzielte in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2011/2012 einen Konzernumsatz von Euro 19,36 Mio. Damit lag er um Euro 2,73 Mio. über dem Umsatz im gleichen Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Umsatzzuwachs ist auf die stetig steigende Nachfrage nach den biolitec-Therapien für z.B. die gutartigen Prostatavergrößerung (LIFE?) sowie die endoluminale Laserbehandlung von Venen (ELVeS?) zurückzuführen. Aber auch die Verödung von Hämorrhoidalarterien mit der neuen HeLP? -(Haemorrhoid Laser Procedure) Therapie von biolitec ist eine minimal-invasive, schmerzfreie Behandlungsmethode, deren erfolgreicher Markteintritt gerade vollzogen wird.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 in Höhe von Euro 1,86 Mio. (ca. 10% des Umsatzes) sind gegenüber dem Vorjahr (Euro 1,40 Mio.) prozentual leicht gestiegen. Die Vertriebskosten erhöhten sich leicht auf Euro 5,5 Mio. (gegenüber Euro 5,0 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres).
Das Bruttoergebnis blieb auf dem Niveau des Vorjahres mit Euro 12,03 Mio. (Vorjahr: Euro 12,05 Mio.) und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel auf Euro 0,92 Mio. (Vorjahr: Euro 1,2 Mio.).

Die wesentlichen Umsätze der biolitec AG wurden in Europa und Nordamerika erzielt. Mit Euro 7,2 Mio. lag der Umsatzzuwachs in Nordamerika mit +8% über Vorjahresniveau. Der Umsatz in Europa betrug 7,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 6,7 Mio. Euro). Unsere Auslandstöchter, insbesondere im arabischen Raum und in Asien, zeigten erfreulich hohe Zuwächse von +64% auf Euro 4,4 Mio. im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Dazu Dr. Neuberger, Vorstandsvorsitzender der biolitec AG: „Unser mittelfristiges Ziel ist es, den Anteil dieser Märkte an unserem Umsatz auf ein Drittel zu erhöhen und damit die Grundlage für weiteres, der neuen Weltmarktsituation angepasstes Wachstum zu legen. Die kontinuierliche Steigerung der installierten Gerätebasis wird dabei die Grundlage für das dynamische Wachstum im Verbrauchsartikelmarkt und im Pharmageschäft bilden.“ Der Umsatz im Segment Meditec lag im ersten Halbjahr bei Euro 18,35 Mio., im Segment Pharma stieg der Umsatz um 60% auf knapp 1,0 Euro Mio. Das Ergebnis pro Aktie sank auf 0,06 Euro gegenüber 0,11 Euro im Vorjahr.

Die biolitec hat sich dazu entschlossen, die ersten 2 Quartale 2011/2012 auch ohne vorliegendes Testat für den Jahresabschluss 2010/2011 zu veröffentlichen, der mit einem nicht geprüften Umsatz von Euro 35,24 Mio. abgeschlossen wurde. Die vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2011/2012 liegen für den biolitec-Konzern bei Euro 40,27 Millionen. Die endgültigen Zahlen für 2010/2011 wird die biolitec sofort nach Beendigung der Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer veröffentlichen.

Zwischenzeitlich hat die biolitec geplant, ihren Sitz nach Österreich zu verlegen. Durch die Sitzverlegung nach Österreich und den damit einhergehenden Downstream Merger in den Entry Standard wird die biolitec AG steuerliche Optimierungsmöglichkeiten wie z.B. die österreichische Gruppenbesteuerung wahrnehmen können, aber auch näher an die wachsenden Zukunftsmärkte in Osteuropa heranrücken.
Eine a.o. Hauptversammlung zu diesem Thema ist für den 30. August 2012 einberufen worden. Die Einladung und die Tagesordnung sind im Bundesanzeiger erschienen und auf der website der biolitec veröffentlicht.
Für das neue Geschäftsjahr 2012/2013 erwartet die biolitec eine Fortsetzung des Wachstums.

Zum Unternehmen
Die biolitec® AG ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® AG vor allem minimalinvasive, schonende Laserverfahren. ELVeS® (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz, der Evolve? Laser hat sich als schonende Behandlungsmethode in der Urologie etabliert. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Orthopädie und Ophtalmologie sowie Ästhetik gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec® AG. biolitec® ist im Prime Standard unter der ISIN DE0005213409 notiert. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

Kontakt:
biolitec AG
Jörn Gleisner
Otto-Schott-Straße 15
07745 Jena
+49 (0) 69/959083-20
info@biolitec.de
http://www.biolitec.de

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Gutleutstr. 75
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biolitec AG erhöht Konzernumsatz in Q.II 10/11 um 15% auf Euro 16,6 Mio. zum Vorjahr – Bruttoergebnis steigert sich um Euro 2 Mio. auf Euro 12 Mio.

Euro 2,1 Mio. über dem Umsatz des Vorjahreszeitraumes – Konzernergebnis Euro 0,88 Mio. – Ergebnis pro Aktie liegt bei 0,11 Euro – Hauptumsatzzuwachs bei Geräten und Verbrauchsmaterialien für die BPH Behandlung LIFE? sowie für das ELVeS?-Venenbehandlungsverfahren

Jena, 01. März 2011 – Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierte biolitec AG (ISIN DE0005213409), Jena, erzielte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011 einen Konzernumsatz von Euro 16,6 Mio. Damit lag er um Euro 2,1 Mio. deutlich über dem Umsatz des ersten Halbjahres des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Umsatzzuwachs in Höhe von 15% ist auf die steigende Nachfrage in den Kernmärkten nach den Hauptumsatzträgen der biolitec, die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung LIFE? sowie die endoluminale Laserbehandlung von Venen (ELVeS?) zurückzuführen.

Das Bruttoergebnis betrug Euro 12 Mio. (Vorjahr: Euro 10 Mio.) und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei Euro 1,17 Mio. (Vorjahr: Euro 0,63 Mio.). Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 in Höhe von Euro 1,39 Mio. (ca. 9 % des Umsatzes) sind gegenüber dem Vorjahr (Euro 1,47 Mio.) marginal gefallen. Die Vertriebskosten blieben ebenfalls relativ konstant bei Euro 4,9 Mio. bzw. gegenüber Euro 4,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis pro Aktie lag bei 0,11 Euro. Trotz angestiegener Verwaltungskosten in Höhe von Euro 4,6 Mio. konnte ein Konzernergebnis von Euro 0,88 Mio. erwirtschaftet werden. Die Lagerbestände konnten im Berichtszeitraum, ebenso wie die Leasingverpflichtungen und Kredite weiter abgebaut werden.

Die wesentlichen Umsätze der biolitec AG wurden in Europa und Nordamerika erzielt. Mit Euro 6,66 Mio. lag der Umsatzzuwachs in Nordamerika mit 10% deutlich über Vorjahresniveau. Der Umsatz in Europa betrug 7,28 Mio. Euro (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro), in Asien und „Rest of the world“. Hier konnte die biolitec den Umsatz um 67 % auf Euro 2,67 Mio. steigern. Dazu Dr. Wolfgang Neuberger, CEO der biolitec AG: „Die Auslandstöchter, insbesondere im arabischen Raum und in Asien tragen zunehmend zum Gesamtergebnis bei. Mittelfristiges Ziel ist es, den Anteil dieser Märkte am biolitec-Umsatz auf ein Drittel zu erhöhen und damit die Grundlage für weiteres, der neuen Weltmarktsituation angepasstes Wachstum zu legen.“

Der Bereich Pharma wies einen Umsatz von Euro 0,6 Mio. zum Ende des zweiten Quartal auf. Die biolitec AG erwartet, dass die Pharma-Marketingpartner (z.B. Bracco in Italien oder Gedeon Richter AG für Osteuropa) sowie die erzielte Kostenerstattung in den Niederlanden und Italien in der Zukunft eine deutliche Auswirkung auf die Umsätze haben werden. Die biolitec erwartet weiterhin für das laufende Geschäftsjahr weitere Umsatzsteigerungen und wird auf bereits eingeleitete Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung setzen, um die Rentabilität zu steigern.

Der Hauptumsatzzuwachs soll durch die Umsätze mit Geräten und Verbrauchsmaterialien (Katheter, Lichtleitfasern) für die BPH Behandlung LIFE? sowie für das ELVeS?-Venenbehandlungsverfahren erzielt werden. Ein weiteres Umsatzwachstum wird bei den neuen ästhetischen Applikationen insbesondere dem Laserbodyforming sowie in dem medizinischen Bereich bei der Behandlung von Hämorrhoiden erwartet.

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Die biolitec AG ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec AG vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS® (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz, der Evolve? Laser hat sich als schonende Behandlungsmethode in der Urologie etabliert. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Orthopädie und Ophtalmologie sowie Ästhetik gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec AG. biolitec ist im Prime Standard und im Mittelstandsindex GEX® unter der ISIN DE0005213409 notiert. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

biolitec AG
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Pressemitteilungen

biolitec AG – Konzernumsatz 2009/2010 mit Euro 30,4 Mio. auf Vorjahresniveau – Bruttoergebnis steigt auf Euro 19,5 Mio. – Dividende vorgeschlagen

Wesentliche Reduzierung der Lagerbestände – Cashpositionen erhöhen sich auf 7,9 Mio. Euro – Vorjahresergebnis korrigiert – Aufsichtsrat und Vorstand schlagen 0,10 Euro Dividende pro Aktie vor – Viertes Quartal 2009/10 bringt Trendwende – Wachstum im ersten Halbjahr 2010/2011 bei 15%

Jena, 24. Januar 2011 – Die im Prime Standard der Frankfurter Börse notierte biolitec AG (ISIN DE0005213409), Jena, erzielte im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Konzernumsatz von Euro 30,4 Mio. (Vorjahr: Euro 30,5 Mio.). Der Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres hat sich damit auf Vorjahresniveau stabilisiert. Das Bruttoergebnis steigert sich auf 19,5 Mio. Euro. Die ersten drei Quartale lagen leicht unter den Vorjahreswerten, das vierte Quartal brachte mit Euro 8,51 Mio. Umsatz die Trendwende, die sich im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahres 2010/2011 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 15% fortsetzte. Mit Euro 19,56 Mio. stieg das Bruttoergebnis im Vergleich zum Vorjahreswert um Euro 1,1 Mio. Die biolitec erzielte in 2009/2010 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -0,05 Mio. Euro und liegt damit Euro 2,55 Mio. über dem korrigierten Wert des Vorjahres (Euro -2,6 Mio.). Das Vorratsvermögen konnte im Vergleich zum Vorjahr um Euro 2,6 Mio. gesenkt werden. Für 2010/2011 ist der weitere Abbau der Lagerbestände geplant. Die Vertriebskosten wurden um knapp 4 Mio. Euro auf ca. 10,9 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2009/2010 reduziert.
Sehr erfreuliche Ergebnisse lieferte in 2010 eine neue internationale Studie zum Krebsmedikament Foscan® von biolitec. 68% der Patienten sprachen auf das Medikament an, dass in immer mehr europäischen Staaten den Erkrankten von den staatlichen Gesundheitsorganisationen ohne Zuzahlung zur Verfügung gestellt.
Dazu Dr. Wolfgang Neuberger, Vorstandsvorsitzender der biolitec AG: „Foscan® ist ein Hoffnungsträger für Patienten mit Kopf-Hals-Krebs – also bösartigen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich, wie z.B. Mundbodenkrebs, Zungenkrebs oder Rachenkrebs; gerade auch für Patienten, bei denen sonst keine Behandlung mehr zum Erfolg führt. Die medizinischen Lasertherapien LIFE? für die gutartige Vergrößerung der Prostata sowie die endoluminale Laserbehandlung von Venen (ELVeS?) mit den dazugehörigen Fasern TWISTER? für BPH und ELVeS® RADIAL sind allerdings heute die Hauptumsatzträger mit einem sehr guten Expansionspotential für die Weltmärkte. Eine unserer innovativsten Lasertherapien, die Verödung von Hämorrhoidalarterien mit HeLP? (Haemorrhoid Laser Procedure), ein minimal-invasiver schmerzfreier Eingriff, haben wir zum Patent angemeldet „.

Aufgrund der stabilen Umsatzzahlen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr die F&E-Kosten, die langfristiges Wachstum und Profitabilität des Konzerns gewährleisten sollen, in Höhe von Euro 3,58 Mio. (ca. 12% des Umsatzes), das erforderliche Niveau halten. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Ende des Geschäftsjahres auf über 7,9 Mio. Euro, was zu einer äußerst stabilen Finanzsituation der biolitec AG führt. Aus diesem Grund schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat nach Feststellung des Jahresabschlusses 2009/2010 eine Dividende von 0,10 Euro pro Aktie der Hauptversammlung vor.

Der Bereich Lichtwellenleiter / Lasersonden konnte im Jahr 2009/2010 um Euro 2,37 Mio. auf Euro 23,07 Mio. wachsen. Der Umsatz im Geschäftsfeld Laser betrug Euro 6,1 Mio. Euro. Im Bereich Pharma konnte das Unternehmen einen Umsatz von 1,2 Mio. Euro verzeichnen. Die wesentlichen Umsätze der biolitec AG wurden wiederum in Europa und Nordamerika erzielt. Dr. Wolfgang Neuberger, CEO der biolitec AG: „Außer in unseren Kernmärkten sehen wir in Asien, Südamerika und im Nahen Osten signifikante Chancen für unsere Produkte. In diesen Märkten konnte die biolitec ihren Umsatz um 5,5% im Geschäftsjahr 09/10 steigern. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir einen Umsatz- und Gewinnanstieg.“

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Die biolitec AG ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec AG vor allem minimalinvasive, schonende Laserverfahren. ELVeS® (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz, der Evolve? Laser hat sich als schonende Behandlungsmethode in der Urologie etabliert. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Orthopädie und Ophtalmologie sowie Ästhetik gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec AG. biolitec ist im Prime Standard und im Mittelstandsindex GEX® unter der ISIN DE0005213409 notiert. Weitere Informationen unter www.biolitec.de.

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