Tag Archives: Kortikosteroid

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Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Verbesserte Lebensqualität dank LAMA, LABA und ICS

Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Foto: Fotolia / Sherry Young (No. 6030)

sup.- In Deutschland sind nahezu sieben Mio. Menschen von der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD betroffen, die mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einhergeht. Die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verlangsamen. COPD-Patienten leiden unter Atemnot, Husten und Auswurf – anfangs nur bei körperlicher Belastung, im weiteren Krankheitsverlauf oft auch ohne diesen Auslöser. Ein wichtiger Indikator zur Einordnung des Stadiums der COPD ist die Häufigkeit von Exazerbationen. So werden plötzliche Krankheitsschübe bezeichnet, die die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen und die Betroffenen in lebensbedrohliche Situationen bringen können, oftmals ausgelöst durch Infekte. Die medikamentöse Bekämpfung jener Zerstörungsprozesse in der Lunge, die auch Exazerbationen verursachen, muss deshalb neben der Behandlung der Symptome im Mittelpunkt einer COPD-Behandlung stehen.

Bei den Therapie-Optionen spielen drei Wirkstoffe eine entscheidende Rolle, die mit den Kürzeln LAMA, LABA und ICS bezeichnet werden. Dahinter verbergen sich ein Anticholinergikum (LAMA), ein Beta-2-Agonist (LABA) sowie ein inhalatives Kortikosteroid (ICS). Die ersten beiden Wirkstoffe sind so genannte Bronchodilatatoren, die die Muskelverkrampfung der Bronchien verringern und so die Atemwege erweitern. Dagegen ist es die Aufgabe des inhalativen Kortikosteroids, die Entzündungsprozesse der Atemwege zu hemmen. Je nach Stadium und individuellem Krankheitsverlauf haben sich unterschiedliche Therapie-Optionen mit diesen Wirkstoffen bewährt: Neben einer LAMA-Monotherapie kommen vor allem bei höheren Schweregraden auch LAMA/LABA- bzw. LABA/ICS-Kombinationstherapien zum Einsatz.

Eine neue Dreifach-Fixkombination, die erstmals das LAMA/LABA/ICS-Triple in einem einzigen Inhalationsgerät zur Verfügung stellt (Trimbow), erweitert jetzt die Behandlungsspielräume. Vor allem für Patienten, die trotz dualer Therapie unter Exazerbationen leiden, ist diese Dreifachkombination ein empfehlenswerter Behandlungsansatz, der sich im Alltag gut umsetzen lässt. „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover): „Für die betroffenen Patienten könnte eine Dreifach-Kombination in nur einem Device zukünftig eine relevante Therapie-Vereinfachung darstellen.“ Studien haben gezeigt, dass sich die Exazerbationsraten durch solch eine Medikamenten-Gabe signifikant verringern lassen – für die Betroffenen kann dies ein großes Plus an Lebensqualität und Lebenszeit bedeuten.

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Innovative Therapie-Option für COPD-Patienten

Dreifache Wirkstoffkombination in einem Inhalator

Innovative Therapie-Option für COPD-Patienten

Foto: Fotolia / pathdoc (No. 5986)

sup.- Was mit einem hartnäckigen Husten beginnt, kann sich im Laufe der Zeit zu immer häufiger auftretenden Atemnot-Beschwerden entwickeln: Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD, eine eher unbekannte, aber trotzdem weit verbreitete Volkskrankheit, wird oft erst nach Jahren diagnostiziert. Weil die Symptome von den Betroffenen so lange bagatellisiert werden, ist es dann in vielen Fällen bereits zu einer fortgeschrittenen Verengung der Bronchien und zu erheblichen Einschränkungen der Lungenfunktion gekommen. Besonders gefährlich sind die so genannten Exazerbationen – akute Krankheitsschübe, z. B. ausgelöst durch Infekte, die meistens sogar einen Klinikaufenthalt notwendig machen. Spätestens in diesem Stadium der Krankheit werden viele Patienten mit einer Kombination aus unterschiedlich wirkenden Medikamenten behandelt: Dabei sind dann entweder zwei verschiedene bronchienerweiternde Substanzen für eine Entlastung beim Atmen zuständig oder eines dieser langwirksamen Mittel wird mit einem inhalativen Kortikosteroid frei kombiniert. Dieser Wirkstoff bekämpft direkt die Entzündungsprozesse in der Lunge.

Wenn Patienten trotz solcher Kombinations-Präparate keine ausreichende Linderung der Symptome zeigen und häufig zu Exazerbationen neigen, haben Ärzte heute die innovative Option, eine Dreifach-Fix-Kombination (Trimbow) zu verordnen, für die der Patient nur einen Inhalator benötigt. Bei der Notwendigkeit zur Einnahme von drei unterschiedlichen Substanzen mussten bis vor kurzem noch mehrere Inhalationssysteme verschrieben werden: „Der große Nachteil dieser Dreifachkombinationen lag bislang darin, dass mindestens zwei Inhaler, oft noch mit unterschiedlicher Handhabung verwendet werden mussten – mit negativen Auswirkungen auf korrekte Handhabung und Compliance“, erläutert Dr. Barbara Ecker-Schlipf (Holzgerlingen). Die neue fixe Dreifach-Wirkstoffkombination in einem Gerät, die eine deutlich verbesserte Therapietreue fördert, bietet die Substanzen zudem in einer für den Patienten vorteilhaften extrafeinen Formulierung. Diese optimierte Partikelgröße der Wirkstoffe soll sicherstellen, dass auch die kleinen Verästelungen des Bronchialbaums effektiv erreicht werden.

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Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD

Vermeidung von akuten Krankheitsschüben

Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD

Foto: Fotolia / Lydie stock (No. 5904)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet und äußerst gefährlich: Rund 6,8 Mio. Menschen in Deutschland leiden unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass die COPD im Jahr 2030 bereits global an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Zu den Auslösern für eine COPD gehören nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht ausreichend behandelte Atemwegsinfekte.

Das oberste Therapieziel bei der medikamentösen Behandlung der COPD ist neben der Linderung der Symptome die Reduzierung des Risikos für akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die zu einer Verschlimmerung der Beschwerden führen. „Eine Exazerbation ist genauso gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt“, warnt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien in Moers). Außerdem beschleunigt jede Exazerbation die Zerstörung von Lungengewebe und verschlechtert die Lebensqualität sowie die Prognose bei dieser chronischen Atemwegserkrankung erheblich. Exazerbationen, die auch schon in frühen Stadien der COPD auftreten können, werden oft durch klassische Erkältungssymptome überlagert und daher häufig nicht frühzeitig erkannt. Bei einem akuten Krankheitsschub treten meist über mehrere Tage erhöhte Atemnot, starker Husten und Auswurf, Abgeschlagenheit oder Fieber auf. Auslöser für solche gefürchteten Attacken können z. B. Infekte, Luftverunreinigungen (Smog), spezielle Medikamente wie manche Schlafmittel oder Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislaufstörungen sein.

Bei Indizien für eine Exazerbation sollten COPD-Patienten umgehend einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. In vielen Fällen muss die bestehende Dauertherapie dann verändert und intensiviert werden. „Jede Intervention, die die Entzündung bei COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erklärt Dr. Voshaar. Zur Prävention von akuten Krankheitsschüben bewährt hat sich die Behandlung mit Kombinationspräparaten, die sowohl bronchienerweiternde als auch entzündungshemmende Wirkstoffe (inhalatives Kortikosteroid, ICS) enthalten. Von Vorteil sind dabei moderne Inhalationssysteme (wie z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), die diese Substanzen in extrafeinen Partikeln bieten, durch die eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe im gesamten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen erreicht werden kann. In den aktualisierten Leitlinien der Global Initiative For Chronic Obstructive Disease (GOLD) wird der hohe Stellenwert der Prophylaxe von Exazerbationen und deren Behandlung als Maßstab für die medikamentöse Therapie bestätigt.

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Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Wer profitiert von anti-entzündlichen Wirkstoffen?

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Grafik: Supress (No. 5771)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet: Etwa jeder zehnte über 40-Jährige in Deutschland leidet unter COPD. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die vor allem durch Nikotin, aber auch durch berufsbedingte Schadstoffbelastung und allgemeine Luftverschmutzung verursacht werden kann. Die Volkskrankheit, die u. a. durch einen zunehmenden Verlust von Lungengewebe gekennzeichnet ist, kann derzeit noch nicht geheilt werden. Durch eine frühzeitige angemessene Therapie ist jedoch eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und damit verbunden ein weitestgehender Erhalt der Lebensqualität möglich.

Als Dauermedikation kommen bei der COPD zu Beginn vor allem bronchienerweiternde Wirkstoffe zum Einsatz, die täglich inhaliert werden müssen. Viele Patienten können nach Aussagen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) zusätzlich von der Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) profitieren, das die entzündlichen Umbauprozesse in der Lunge bekämpft.

Das gilt laut Prof. Gillissen vor allem für folgende COPD-Phänotypen:

Patienten mit häufigen Exazerbationen: Akute Krankheitsschübe, die u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind, werden von Ärzten als Exazerbationen bezeichnet. Sie sind besonders gefährlich, weil sie den unumkehrbaren Verlust von Lungengewebe beschleunigen. Die Verminderung von Exazerbationen gehört deshalb zu den wichtigsten Therapiezielen bei der COPD.
Patienten mit Blut-Eosinophilie: Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und gelten als einer von verschiedenen Biomarkern für das Ausmaß des Entzündungsspektrums. Studien zeigen, dass Patienten mit höheren Eosinophilen-Werten einen vorteilhafteren Krankheitsverlauf haben, wenn bei der Dauermedikation entzündungshemmende Substanzen integriert werden.
Patienten mit asthmatischer Komponente: Schätzungen zufolge leiden zwischen 15 und 25 Prozent der mit einer COPD diagnostizierten Patienten zugleich an Asthma. Ärzte sprechen dann von den so genannten ACOS-Patienten (Asthma COPD Overlap Syndrome). Bei diesem Phänotyp sollten ebenfalls ergänzend zu den bronchienerweiternden auch anti-entzündliche Wirkstoffe verordnet werden. Von Vorteil sind dabei generell Kombinationspräparate, die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, da die Entzündungsprozesse mit solchen Partikeln nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen therapiert werden können.
Patienten mit chronischer Bronchitis: Die chronische, nicht infektbedingte Bronchitis bei COPD ist mit einer ausgeprägten Entzündungsreaktion sowie einer erhöhten Exazerbationsrate verbunden und muss demzufolge ebenfalls dauerhaft anti-entzündlich behandelt werden.

Diese Phänotypen sprechen gut auf entzündungshemmende Substanzen an. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis für den Einsatz bei der Behandlung der COPD ist von der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) als positiv eingestuft worden.

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Innovative Asthma-Therapie

Extrafeine Wirkstoffe erreichen auch die Lungenperipherie

Innovative Asthma-Therapie

Grafik: Supress

sup.- Unabhängig vom Auslöser handelt es sich beim Asthma bronchiale im Wesentlichen um eine entzündliche Erkrankung der Atemwege. Basis jeder Therapie ist deshalb die Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS). Alle weiteren Medikamente wie bronchienerweiternde Substanzen können diese Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen ergänzen, nicht aber ersetzen. Bei der Dosierung des ICS gilt die Faustformel: So viel wie nötig, so wenig wie eben möglich. Bei Patienten mit mittelgradigem oder schwerem Asthma führt jedoch kein Weg an einer Dauermedikation vorbei, um eine Kontrolle der Symptome und damit den weitestgehenden Erhalt der Lebensqualität zu erreichen.

Neue Studien zeigen, dass sich die Entzündungsprozesse bei Asthma bis in die kleinen Atemwege erstrecken. Deshalb sind Inhalatoren, die die Wirkstoffe in extrafeinen Teilchen enthalten, von Vorteil. Sie gelangen auch in die Lungenperipherie und können den kompletten Bronchialbaum inklusive seiner Verästelungen therapieren. Hinzu kommt: „Im Vergleich zu Formulierungen mit größeren Partikeln lässt sich mit der extrafeinen Formulierung bei geringerer Steroid-Dosis eine gleiche Wirksamkeit erzielen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Rainer Gebhardt (Berlin). Zu den Präparaten, die entzündungshemmende kombiniert mit bronchienerweiternden Substanzen in extrafeinen Partikeln (Durchmesser von ca. 1,5 µm3) enthalten, gehören z. B. das Dosieraerosol Foster sowie der Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler.

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