Tag Archives: Kraft-Wärme-Kopplung

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Neues BHKW für Wahlstedt: HanseWerk Natur investiert über 4 Millionen Euro

HanseWerk Natur investiert rund 4,2 Millionen Euro in die umweltschonende Erzeugung von Strom und Wärme.

Der Standort Wahlstedt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein profitiert von dem höheren Gesamtwirkungsgrad von Blockheizkraftwerken (BHKW). Die erzeugte Wärme wird in das Wärmenetz in Wahlstedt eingespeist, um dieses zu versorgen. Der Strom aus dem BHKW von HanseWerk Natur fließt in das Stromnetz von Schleswig-Holstein Netz. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

HanseWerk Natur investiert rund 4,2 Millionen Euro in die umweltschonende Energieversorgung in Wahlstedt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Am Heizwerksstandort Wahlstedt wird zusätzlich zu den bestehenden Blockheizkraftwerken und Kesseln ein neues BHKW aufgestellt. Wie HanseWerk Natur mit Blockheizkraftwerken für eine umweltschonende Erzeugung von Strom und Wärme sorgt, lässt sich auf www.hansewerk-natur.com nachlesen.

Am Standort Wahlstedt sind bereits ein Biogas-BHKW und ein Bioerdgas-BHKW sowie zwei Kessel von HanseWerk Natur im Einsatz. Ferner wird Wärme aus einer nahegelegenen Biogasanlage in das Fernwärmenetz eingespeist. Mit der Inbetriebnahme des neuen zusätzlichen BHKWs durch HanseWerk Natur kann in den Wintermonaten, von November bis März, die sogenannte Kesselwärme verdrängt werden. Blockheizkraftwerke haben einen höheren Gesamtwirkungsgrad als Kessel, sodass sich durch die Investition von HanseWerk Natur der Wirkungsgrad der Gesamtanlage verbessert. Die Kessel werden weiterhin in Betrieb bleiben und dienen der Besicherung der Wärmeversorgung, zum Beispiel dann, wenn die BHKW durch den Service der HanseWerk Natur einmal gewartet werden müssen.

Das neue BHKW von HanseWerk Natur wird ab dem zweiten Quartal 2019 verbaut und soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres in Betrieb gehen. In der Heizperiode 2019/2020 soll das neue Blockheizkraftwerk von HanseWerk Natur in Wahlstedt den Dauerbetrieb aufnehmen. Zusammen mit dem BHKW von HanseWerk Natur werden zwei sogenannte Pufferspeicher mit einem Volumen von je 150 Kubikmetern errichtet. Durch diese werden häufige Starts des BHKW vermieden und somit ein optimierter und ressourcenschonender Betrieb erreicht. Zudem wird eine strommarktorientierte Betriebsweise unterstützt.

BHKW erzeugen Strom und Wärme dezentral und in einem Arbeitsgang – das macht sie besonders effizient und ressourcenschonend. Durch die parallele Erzeugung von Strom und Wärme nutzen Blockheizkraftwerke die eingesetzte Energie doppelt aus. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme können so nicht nur wertvolle Rohstoffe, sondern auch CO2 eingespart werden.

Das gesamte Modul des Blockheizkraftwerkes von HanseWerk Natur in Wahlstedt wiegt rund 55,5 Tonnen und ist damit etwa so schwer wie elf ausgewachsene Afrikanische Elefanten. Zudem erbringt das neue BHKW von HanseWerk Natur sowohl 4,5 Megawatt (MW) elektrische Leistung als auch 4,5 MW thermische Leistung. Mit der elektrischen Leistung von 4,5 MW produziert der Motor jährlich rund 36 Millionen Kilowattstunden (kWh). Das reicht aus, um mehr als 10.000 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen oder für 45 Millionen Waschgänge bei 60 Grad. Der erzeugte Strom des BHKWs wird in das Stromnetz von Schleswig-Holstein Netz eingespeist. Die erzeugte Wärme des Blockheizkraftwerks wird in das Wärmenetz in Wahlstedt eingespeist und versorgt dieses.

Weitere Informationen zu den Leistungen von HanseWerk Natur und der umweltschonenden Energieversorgung gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat-und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 200 dezentrale Anlagen betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit Nutzungsgraden von bis zu 99 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

Kontakt
HanseWerk Natur GmbH
Ove Struck
Am Radeland 25
21079 Hamburg
0 41 06-6 29-34 22
presse@hansewerk.com
https://www.hansewerk-natur.com/de.html

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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HanseWerk Natur: Strom und Wärme aus natürlichen Ressorcen

HanseWerk Natur produziert rund zwei Drittel seines Stroms mithilfe von Erneuerbarer Energie.

Schon nahezu die Hälfte des eingesetzten Brennstoffes von HanseWerk Natur wird regenerativ erzeugt. Mit jahrzehntelanger Erfahrung sorgt HanseWerk Natur mit seinen Blockheizkraftwerken (BHKW) für eine sichere und umweltbewusste Energieversorgung direkt aus der Nachbarschaft. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Hamburg. Zur Erreichung der Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg produziert HanseWerk Natur umweltschonende Energie. Seit rund 30 Jahren baut und betreibt HanseWerk Natur energietechnische Anlagen aller Art, wie Blockheizkraftwerke, Kessel- und Kälteanlagen sowie Wärmenetze. Neben umfangreichen Fernwärmeversorgungssystemen in Hamburg und Norddeutschland versorgt HanseWerk Natur im sogenannten Contracting, einer vertraglichen Kooperationsform, Einzelkunden wie Krankenhäuser, Einkaufszentren und Objekte der Immobilienwirtschaft.

„Schon große Teile des Energieeinsatzes für die Wärmelieferung werden regenerativ gewonnen“, erklärt Nils Rückheim, Referent Unternehmensentwicklung bei HanseWerk Natur. „Bei uns wird die Wärme nicht nur aus klassischem Erdgas produziert, sondern auch aus Deponiegas, Biogas und Biomethan.“ Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen von HanseWerk Natur werden bereits zu zwei Dritteln mit regenerativen Brennstoffen versorgt. Welche Energielieferung HanseWerk Natur anbietet, lässt sich auf www.hansewerk-natur.com nachlesen.

Neben der regenerativen Energieerzeugung sorgt HanseWerk Natur mit einem weiteren Aspekt für Unterstützung in der Energiewende. Statt nur in Kesseln die Energie zu wandeln, setzt HanseWerk Natur auf Kraft-Wärme-Kopplung mit Blockheizkraftwerken. Mehr als 200 Blockheizkraftwerke (BHKW) betreibt HanseWerk Natur. Die BHKW-Experten von HanseWerk Natur legen dabei besonderen Wert auf höchste Effizienz. Die BHKW werden standardmäßig mit einem zweiten Abgaswärmetauscher ausgerüstet. Ein weitergehender Ansatz sind die Hocheffizienz-BHKW von HanseWerk Natur. Zwischen 2012 und 2018 wurden vier hocheffiziente Blockheizkraftwerk-Anlagen von HanseWerk Natur errichtet. Die neueste Anlage wurde 2018 in Betrieb genommen. Diese Anlagen von HanseWerk Natur erreichen Nutzungsgrade von 95 bis 99 Prozent. Durch diese Sektorenkopplung sinkt der Verbrauch an Brennstoffen um bis zu 40 Prozent und sorgt somit für eine geringere CO2-Emission.

„Blockheizkraftwerke stellen eine wirtschaftliche und effiziente Möglichkeit dar, den Klimaschutz aktiv zu unterstützen“, so Arne Jan Hinz, Leiter Unternehmensentwicklung von HanseWerk Natur. „Seit 25 Jahren setzen wir bei HanseWerk Natur einen Fokus auf den schonenden Umgang mit vorhandenen Energie-Ressourcen. Es geht hier nicht nur darum, zu erkennen, dass wir als Energiebetrieb einen großen Teil zum Klimawandel beitragen können. Es geht darum, auch zu handeln.“

Weitere Informationen zu den Leistungen von HanseWerk Natur und der umweltfreundlichen Energieerzeugung gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat-und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 200 dezentrale Anlagen betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit Nutzungsgraden von bis zu 99 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

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Flüssiggas stärker in die Energiewende integrieren – PROGAS verweist auf DVFG-Stellungnahme zu neuem Koalitionsvertrag

Flüssiggas stärker in die Energiewende integrieren - PROGAS verweist auf DVFG-Stellungnahme zu neuem Koalitionsvertrag

PROGAS setzt sich für den Einsatz energieeffiz. Technologien wie z.B. die Kraft-Wärme-Kopplung ein. (Bildquelle: Progas)

Die Unionsparteien und die SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, der die verstärkte Integration von Flüssiggas in die Energiewende ermöglichen soll. Flüssiggasversorger PROGAS unterstützt die Position des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG), der diesen Beschluss begrüßt.

Als positiv bewertet der DVFG die Absicht der Bundesregierung, weiterhin moderne Brennwertkessel im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms zu fördern. „Effiziente und emissionsarme Flüssiggas-Lösungen“, so der DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr, könnten im Wärmemarkt erheblich „zur Senkung des CO2-, Feinstaub- und Stickoxid-Ausstoßes“ beitragen.

Als „richtungsweisend“ bezeichnet Scharr, dass der Koalitionsvertrag für den Mobilitätsbereich ausdrücklich effizientere und saubere Verbrennungsmotoren vorsieht. Er mahnt aber hierzu an, bereits verfügbare Optionen wie Autogas stärker einzubeziehen. Autogas stoße über 20 Prozent weniger CO2aus als Benzin und Diesel und sei „die optimale Alternative zu beiden konventionellen Kraftstoffen“. Die Umrüstungsprämie für Autogas-Fahrzeuge könne schnell zu messbaren Erfolgen bei CO2-Reduktion und Luftreinhaltung führen.

Den Plan der Bundesregierung, Forschungs- und Fördermittel für Speichertechnologien bereitzustellen und u.a. die Markteinführung von Power-to-Gas zu unterstützen, sieht Scharr „als ermutigendes politisches Signal für die Flüssiggas-Branche“. „Bei der Weiterentwicklung der Zukunftstechnologie E-Fuels“ biete sich Flüssiggas „als Partner mit echtem Potenzial an“.

PROGAS setzt sich seit Jahrzehnten für den Einsatz energieeffizienter Technologien wie die Gas-Brennwert-Technik, Kraft-Wärme-Kopplung oder Wärmepumpen ein. Mit zurzeit 400 eigenen Tankstellen verfügt das Unternehmen zudem über eines der großen Versorgungsnetze von Autogas in Deutschland.

Das Handelsunternehmen PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland und selbst DVFG-Mitglied, vertreibt mit 300 Mitarbeitern die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1949, der Hauptsitz befindet sich in Dortmund. In Deutschland hat PROGAS ein flächendeckendes Vertriebsnetz errichtet. Besonderen Wert legt das mittelständische Unternehmen dabei auf die persönliche Nähe zu seinen Kunden. Rund 70 Mitarbeiter im Außendienst stehen ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Seite.

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KYOCERA entwickelt erste 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle mit innovativer Keramiktechnologie

Das neue, hocheffiziente SOFC-System ist insbesondere für den Einsatz in gewerblichen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen geeignet

KYOCERA entwickelt erste 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle mit innovativer Keramiktechnologie

Komplette SOFC-Einheit

Kyoto/Neuss, 27. Juli 2017. Als erster Hersteller weltweit hat Kyocera eine 3-Kilowatt-Festoxidbrennstoffzelle für gewerbliche Anwendungen entwickelt*1. Das sogenannte SOFC-System (englisch für Solid Oxide Fuel Cell), das seit diesem Monat in Japan erhältlich ist, nutzt die patentierten Keramiktechnologien von Kyocera und erreicht mit 52 Prozent die höchste Effizienz aller vergleichbaren SOFC-Systeme auf dem Markt*2. Der Gesamtwirkungsgrad wird durch die Wärmerückgewinnung sogar auf 90 Prozent erhöht. Das neue, innovative System arbeitet mit dem Kyocera Zellenstack, der sich bereits in der Massenproduktion bewährt hat und in Anlagen für den japanischen Wohnungsmarkt zum Einsatz kommt. Das SOFC-System erzeugt effizient Energie und kann sogar die entstehende Abwärme aus dem Energieerzeugungsprozess nutzen, um Wasser zu erhitzen. Damit eignet es sich insbesondere für den Einzelhandel und für Gewerbebetriebe einschließlich kleiner Restaurants.

Hintergrund zur Entwicklung
Japans Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hat im Rahmen seiner Vision einer Gesellschaft mit wasserstoffbasierter Energieversorgung das Ziel ausgegeben, bis 2020 1,4 Millionen Wohngebäude mit Brennstoffzellen auszurüsten. Bis 2030 sollen 5,3 Millionen Brennstoffzellen installiert werden. Mit dem Ziel einer kommerziellen Verfügbarkeit noch in diesem Jahr unterstützt das Ministerium die Forschung und Entwicklung von industriellen SOFC-Systemen.

Durch die Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff gewinnen Brennstoffzellensysteme aus Gas oder Flüssiggas (LPG) Wasserstoff. Dieser wird in der Brennstoffzelle in Elektrizität und Wärme (Warmwasser) umgewandelt. Schon heute verwenden SOFC-Systeme dazu auch Keramik als Elektrolyt, um die Abgaswärme zu recyceln und einen höheren Effizienzgrad zu erzielen – bisher allerdings mit Kompromissen bei der Haltbarkeit. Diese bereits seit vielen Jahren bestehende Herausforderung hat Kyocera mit seinem innovativen Brennstoffzellenstack gelöst.

Kyocera begann bereits 1985 mit der Entwicklung eigener keramischer Technologien für SOFC-Anwendungen. Im Jahr 2011 startete das Unternehmen mit dem „ENE-FARM Typ S“ die Massenproduktion von Geräten auf Basis seiner inzwischen weltweit führenden Brennstoffzellenstacks für den Einsatz in Wohngebäuden. Das im April 2016 vorgestellte effizientere und kompaktere Nachfolgesystem diente nun als Grundlage für das neue 3-Kilowatt-SOFC-System.

Bei der dezentralen Stromerzeugung am Verbrauchsort bieten SOFCs ein großes Potenzial, um Energieverluste im Zusammenhang mit der Stromübertragung zu reduzieren. Des Weiteren können sie die beim Energieerzeugungsprozess entstehende Abwärme besonders effektiv nutzen, zum Beispiel für die Erzeugung von Heißwasser. Dadurch eröffnen SOFC-Systeme erhebliche Möglichkeiten zur Energieeinsparung bei deutlich geringerer CO2-Emission als bei herkömmlichen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit Verbrennungsmotoren oder Gasturbinen.

Hauptmerkmale und Spezifikationen

1. Branchenweit höchste SOFC-Stromerzeugungseffizienz von 52 Prozent
Das neue SOFC-System erreicht seine 3-Kilowatt-Leistung, indem es vier der kleinen und hocheffizienten 700-Watt-Zellenstacks von Kyocera in einem System zusammenfasst. Diese kleineren und bewährten Systeme werden in Japan bereits seit vielen Jahren verkauft. Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung erreicht das neue System mit 52 Prozent die branchenweit höchste Energieeffizienz, sowie eine Gesamtenergieeffizienz von
90 Prozent durch die Abgaswärmerückgewinnung.

2. Bedarfsgerechte und nachfrageabhängige Steuerung
Das System ist zudem in der Lage, die Stromerzeugung proportional zur Nachfrage anzupassen. Neben der Bereitstellung einer konstanten 3-Kilowatt-Leistung kann es so auch zur bedarfsgeregelten Stromversorgung eingesetzt werden.

*1 Erstes kommerziell erhältliches SOFC-KWK-System in der 3-5 kW-Klasse für gewerbliche Anwendungen, basierend auf der Forschung von Kyocera (Stand: 1. Juni 2017)
*2 Höchste Effizienz eines derzeit auf dem Markt erhältlichen 3-5 kW-Klasse-SOFC-Systems. Basierend auf einer Kyocera Recherche (Stand: 1. Juni 2017) gibt es hier, je nach Verbrauch, einen Spielraum von -2,0 Prozent

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 231 Tochtergesellschaften (31. März 2017) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 70.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Netto-Jahresumsatz von rund 11,86 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 360.000 Euro*).

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HOHE SAISONALE ENERGIEEFFIZIENZWERTE – DIE NEUEN GASMOTORWÄRMEPUMPEN VON PANASONIC

Gasbetriebene VRF-Systeme von Panasonic

HOHE SAISONALE ENERGIEEFFIZIENZWERTE - DIE NEUEN GASMOTORWÄRMEPUMPEN VON PANASONIC

(NL/3265547889) Die neuen ECO G-Gasmotorwärmepumpen GE3 von Panasonic überzeugen durch sparsamen Betrieb und flexible Einsatzmöglichkeiten. Bei der GE3-Gerätereihe handelt es sich um 2-Leiter-VRF-Systeme, deren Verdichter nicht durch einen Elektromotor, sondern durch einen Gasmotor angetrieben wird. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung wird die Abwärme des hocheffizienten Miller-Kreismotors für Heizung oder Warmwasserbereitung genutzt. Dank vieler Verbesserungen ist die GE3-Generation der ECO G-Gasmotorwärmepumpen noch energieeffizienter. Die Panasonic-Ingeneieure verbesserten den SEER um 20 und den SCOP um 10 %.

Die Panasonic ECO G GE3 werden mit Erdgas oder Flüssiggas angetrieben und kommen mit einer einphasigen Stromversorgung aus. Das ermöglicht den Einsatz leistungsstarker VRF-Klimasystemen auch an Orten mit geringer Netzkapazität oder in Gebäuden mit großer Stromlast.

Die Geräte lassen sich flexibel einsetzen, z. B. als herkömmliches VRF-System an das bis zu 64 Direktverdampfungs-Innengeräte angeschlossen werden können. In diesem Fall sorgt das gasbetriebene VRF-System für eine energieeffiziente Gebäudeklimatisierung. Mit dem für die ECO G-Reihe optimierten Wasserwärmeübertrager von Panasonic besteht zudem die Möglichkeit, auch Kaltwasser-Innengeräte zu betreiben. Sogar Mischsysteme sind möglich. Natürlich lassen sich alle ECO G-Anlagen über Protokolle wie BACnet, KNX usw. in das Gebäudeleitsystem einbinden.

Die Panasonic ECO G-Reihe ist insbesondere auf die Bedürfnisse kommerzieller Anwender zugeschnitten. So können die neuen GE3-Systeme jetzt mit der Panasonic Kältemittel-Sammelstation zur Leckageüberwachung und zur Aktivierung des Abpumpbetriebs abgesichert werden. Dank einer Warmwasservorrangschaltung lässt sich auch ein größerer Warmwasserbedarf bis zu einer Außentemperatur von -21 °C zuverlässig decken.

Die ECO G GE3 Gasmotorwärmepumpen sind in Leistungsgrößen von 16 bis 30 PS (45 bis 85 kW) lieferbar. Durch Gerätekombinationen können 2-Leiter-Systeme mit einem Leistungsbedarf von bis zu 60 PS (170 kW) realisiert werden. Eine maximale Stranglänge von 200 m und ein maximaler Höhenunterschied von 50 m sind beste Voraussetzungen für eine sehr flexible Systemplanung. Übrigens: Alle Panasonic-Innengeräte, die mit dem elektrischen VRF-System ECOi zusammenarbeiten, sind auch optimal für den Einsatz mit den gasbetriebenen ECO G-Systemen geeignet.

Wie alle VRF-Systeme von Panasonic kann auch die neue Generation ECO G GE3 über die Panasonic AC Smart Cloud weltweit über das Internet gesteuert und überwacht werden.

Über Panasonic Heiz- und Kühlsysteme
Mit über 30 Jahren Erfahrung, Standorten in mehr als 120 Ländern und über 200 Millionen verkauften Verdichtern ist Panasonic eines der führenden Unternehmen der Heiz- und Klimabranche weltweit. Panasonic bietet innovative Lösungen zum Klimatisieren und Beheizen von Wohngebäuden, Büros, gewerblichen Einrichtungen und Industriegebäuden.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität gelegt. Alle Geräte müssen den hohen Qualitätsanforderungen der Panasonic-Entwicklungsabteilung an Haltbarkeit, Funktion und Design entsprechen, bevor sie auf dem Weltmarkt angeboten werden. Dabei achten die Entwicklungs-Ingenieure von Panasonic stets darauf, dass die strengsten Normen in Bezug auf Energieverbrauch, Umwelt und Geräuschemission erfüllt werden. So sorgt Panasonic weltweit für gesundes Raumklima, umweltschonende Heizungen und sparsame Warmwasserbereitung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.aircon.panasonic.de

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Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Kontrollierte Brennstoffversorgung sichert Effizienz

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5859)

sup.- In der Industrie sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen könnten innerhalb weniger Jahre durch sinnvolles Energiemanagement und den Einsatz effizienter Technologien rund 44 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart werden. Und beim Verbrauch von Brennstoff entspricht das gemeinsame kurzfristige Einsparpotenzial sogar einer Leistung von 53 Mrd. kWh. Diese Zahlen des Umweltbundesamtes verdeutlichen, welche Chancen sich aus energetischen Modernisierungen nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ergeben. Besonders in Betrieben mit gleichzeitig hohem Strom- als auch Wärmeverbrauch lässt sich durch solche Maßnahmen der Energiebedarf deutlich reduzieren. Oft ist es in diesen Fällen sinnvoll, den Strom vor Ort selbst zu produzieren und die dabei anfallende Wärme für die Beheizung oder für Fertigungsprozesse zu nutzen. Genau dies ist das Funktionsprinzip eines Blockheizkraftwerks (BHKW). Die dort eingesetzte Technologie der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt als eine der effizientesten Methoden der Energieverwertung: Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom zur Eigennutzung oder zur Netzeinspeisung produziert. Die vom Motor und auch vom Generator abgegebene Wärme kann dann praktisch verlustfrei z. B. an die Heizungsanlage weitergeleitet werden.

Die Effizienz-Rechnung geht natürlich nur auf, wenn auch schon beim Bezug der für den Verbrennungsmotor erforderlichen Energie auf Kostenoptimierung geachtet wird. Abrechnungsfehler oder unzulänglich gemessene Liefermengen könnten den Spar-Effekt der Kraft-Wärme-Kopplung stark einschränken. Nach jeder energetischen Betriebssanierung ist es also umso wichtiger, auf die Seriosität und die Lieferzuverlässigkeit des Energieversorgers zu achten. Beim Bezug von leitungsunabhängigen Brennstoffen wie z. B. Heizöl steht dafür mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ein wirksames Kontroll-Instrument zur Verfügung. Bei Anbietern mit diesem Prädikat werden Liefertechnik, Zähleranlagen sowie die Abrechnungsmodalitäten kontinuierlich von externen Sachverständigen überwacht ( www.guetezeichen-energiehandel.de). Fehlfunktionen oder Ungenauigkeiten, die sich auf die Rechnungsstellung auswirken, können so nicht verborgen bleiben. Vorteilhaft für BHKW-Betreiber ist es auch, dass die Gutachter die Qualität der angebotenen Energien kontrollieren. Denn eine anspruchsvolle Technologie wie die Kraft-Wärme-Kopplung braucht die uneingeschränkte Produktgüte des Brennstoffs, um ihr volles Leistungspotenzial zu entfalten.

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E&M startet KWK-Newsletter – für KWK-Experten der BHKW-Branche

BHKW-Experten schreiben, BHKW-Experten kommentieren E&M startet KWK-Newsletter für die KWK-Branche

E&M startet KWK-Newsletter - für KWK-Experten der BHKW-Branche

E&M startet KWK-Newsletter für die BHKW-Branche

Der Fachverlag Energie & Management erweitert mit dem neuen Newsletter „E&M kwk“ sein Angebot für Entscheider aus dem Bereich der dezentralen Energieversorgung. Geboten werden Nachrichten, Hintergrundberichte und Interviews mit Schwerpunkt Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Contracting und Wärmeversorgung. „Die Energiewende mit ihren Änderungen betrifft auch in zunehmendem Maße die Hersteller und Betreiber von dezentralen Erzeugungsanlagen. Dem wollen wir mit unserem neuen Newsletter E&M kWk Rechnung tragen“, sagt E&M-Herausgeber und Verleger Helmut Sender.

E&M kWk berichtet über Innovation aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Sektor, neue Blockheizkraftwerke in Unternehmen aber auch über aktuelle politische Entscheidungen und Gesetzgebungsverfahren. Contracting und Effizienz runden die Themenpalette ab. Der Newsletter erscheint alle 14 Tage und enthält rund 15 Beträge, abgerundet wird das Infoangebot mit zahlreichen aussagekräftigen Charts.

„E&M ist der führende Fachverlag im Bereich KWK und dezentrale Versorgung“, sagt E&M-Chefredakteur Stefan Sagmeister. „Mit dem neuen Online-Newsletter wollen wir diese Zielgruppe noch gezielter kompetent und schnell informieren.“ Ein spezieller KWK-Index und Charts zu Strom- und Gaspreisen so wie der Einspeisung von Biomasse, Wind und Solar reichern das Textangebot an.

Die zehn fest angestellten Redakteure und ein Netz aus Korrespondenten in ganz Deutschland sind laufend auf der Suche nach spannenden Themen aus dem Bereich dezentrale Energieversorgung. Die KWK spielt dabei eine herausragende Rolle. Mit dem neuen Newsletter E&M kWk will der Fachverlag alle Beteiligten aus der Branche ansprechen. Ob Hersteller, Betreiber, Contractoren, Politiker aus Kommunen, Land und Bund – der E&M-Fachverlag will mit E&M kWk für diese Zielgruppe seinen Ruf als führende Informationsplattfom stärken und ausbauen.

Die Energie & Management Verlagsgesellschaft mit Sitz im bayerischen Herrsching am Ammersee ist ein verlegerisch unabhängiger, inhabergeführter Informations- und Serviceanbieter für die Energiewirtschaft. Der Fachverlag wurde 1994 von Helmut Sendner gegründet und bietet ein breites Spektrum an Publikationen und Online-Informationsdiensten mit aktuellen Themen und Daten, die das Meinungsspektrum der Energiewirtschaft und -politik widerspiegeln.

Testen Sie jetzt den KWK-Newsletter völlig unverbindlich 4 Wochen lang kostenfrei
https://www.energie-und-management.de/e-und-m-kwk/

Energie & Management – Informationen für bessere Entscheidungen

Sachlich – Unabhängig – Aktuell

Die 14-täglich erscheinende Zeitung Energie & Management zählt mit einer verbreiteten Auflage von rund 5.500 Exemplaren und ihren aktuellen Berichten, Reportagen, Interviews und Analysen seit 1994 zu den führenden Fachmedien in Europa.
Das Themenspektrum der Zeitung deckt alle Facetten und Bereiche der Energie ab:

Energiewirtschaft und -politik
Energieerzeugung und -verteilung
Energietechnik und -management
Energiedienstleistungen und -services
Dezentrale Energien
Erneuerbare Energien
Energie- und Emissionshandel

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82211 Herrsching
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Einsatzmöglichkeiten für Blockheizkraftwerke

Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung

Einsatzmöglichkeiten für Blockheizkraftwerke

Grafik: wolf.eu (No. 5821)

sup.- Es gibt viele Bereiche des öffentlichen Lebens, der Wirtschaft oder der Industrie, in denen eine verlässliche Stromversorgung unverzichtbar ist. Das gilt für OP-Räume in Kliniken ebenso wie für die Kühlkettensicherung in Handel und Logistik oder für die Aufrechterhaltung sensibler Produktionsprozesse. Eine autarke Stromerzeugung verhindert im Fall eines Netzausfalls verlustreiche Stillstände oder sogar echte Katastrophen. Da rund um diese Abläufe mit Strombedarf meist auch Raumwärme bzw. warmes Wasser erzeugt werden müssen, sind die entsprechenden Gebäude klassische Anwendungsbeispiele für Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese Anlagen sind überall dort eine besonders energieeffiziente Lösung, wo regelmäßig sowohl Elektrizität als auch Wärme in größeren Mengen benötigt werden. Das Funktionsprinzip zielt auf eine möglichst vollständige Verwertung der zugeführten Energie ab: Mit einem Verbrennungsmotor wird ein Generator zur Stromerzeugung angetrieben und gleichzeitig die als Begleitprodukt anfallende Wärme weitergeleitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wärme aus dem BHKW für Heizungsaufgaben oder beispielsweise als industrielle Prozesswärme genutzt werden soll. Und der vor Ort erzeugte Strom kann entweder den internen Bedarf decken oder ins Leitungsnetz für die allgemeine elektrische Versorgung eingespeist werden.

Diese Flexibilität in der Anwendung erlaubt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für die so genannte Kraft-Wärme-Kopplung: Neben Kliniken, Supermärkten oder Hotel- und Gastronomiebetrieben rechnet sie sich z. B. auch in Sportstätten wie Schwimmhallen oder Stadien, in Verwaltungsgebäuden und Bildungseinrichtungen, aber auch in Handwerksbetrieben und größeren Wohnimmobilien. Der wirtschaftliche Vorteil der dezentralen Stromerzeugung liegt nicht zuletzt an den kurzen Wegen: Während der Strom aus konventionellen Großkraftwerken wegen der hohen Übertragungsverluste oft nur zu weniger als 40 Prozent beim Verbraucher ankommt, erzielen Blockheizkraftwerke einen Wirkungsgrad von ca. 90 Prozent. Um diese Werte dauerhaft abrufen zu können, sollten die Anlagen nur von Kraft-Wärme-Fachleuten unter Berücksichtigung der gesamten Gebäudetechnik installiert werden. Ein Spezialist wie Power Systems, die BHKW-Sparte des Systemanbieters Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg), führt für diese Aufgaben sowohl das Projektmanagement als auch Produktion, Vertrieb und Realisierung in einer Hand durch. So kann das BHKW von vornherein als Teil einer kompletten, auf den individuellen Bedarf ausgelegten Heizzentrale geplant werden (www.wolf.eu). Der Systemgedanke unter Einbindung von Heizung, Klima und Lüftung ermöglicht auch künftige Anlagenerweiterungen, ohne die Gesamteffizienz zu beeinträchtigen.

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Redaktion Ilona Kruchen

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Pressemitteilungen

Dezentrale Energieversorgung ermöglicht langfristige wirtschaftliche Lösung.

Bei den Erweiterungen des Sauna- und Rutschenbereichs des Badeparadies Schwarzwald sorgt die Südwärme AG für die optimale Energieversorgung.

Dezentrale Energieversorgung ermöglicht langfristige wirtschaftliche Lösung.

„Erweiterter Sauna und Rutschen-Bereich im Badeparadies Schwarzwald, Titisee-Neustadt“ (Bildquelle: Badeparadies Schwarzwald TN GmbH)

Titisee-Neustadt / Unterschleißheim, 28.02.2017: Im Bereich des Energie Contracting gilt die Unterschleißheimer Südwärme AG inzwischen als Spezialist der Branche, wenn es um die wirtschaftlich und ökologisch ausgerichtete Energieversorgung von Erlebnisbädern geht. Diese Einrichtungen gelten gemeinhin als immense Energieverbraucher, sodass dem Versorgungskonzept höchste Priorität zukommt. Für die Friedrichshafener Unternehmensgruppe Wund werden bereits die Therme in Erding, die Thermen & Badewelt in Sinsheim und Euskirchen sowie das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt wirtschaftlich über Energie-Contracting mit Wärme und Strom durch die Südwärme versorgt. In Titisee-Neustadt standen umfangreiche Erweiterungen im Sauna- und im Rutschenbereich an. Dies erforderte eine ergänzende Konzeption, um dem dadurch ansteigenden Energiebedarf gerecht zu werden. Nach den bisher äußerst positiven Erfahrungen – und vor allem wegen des vorgelegten, ökologisch und ökonomisch sinnvollen Erweiterungs-Konzepts – bekam die Südwärme AG erneut den Zuschlag. Im Rahmen eines Energie-Contracting-Vertrages investiert die Südwärme gesamt ca. 1,1 Mio Euro und setzt so unter dem Aspekt der ganzheitlichen Wirtschaftlichkeit, bezogen auf den Lebenszyklus der Anlage, die Energieversorgung um. Dabei rechnen sich die zunächst hohen Investitionskosten in hochwertige Technik durch die dauerhaft niedrigen Energiekosten während der Vertragslaufzeit. Natürlich werden damit die hohen gesetzlichen Anforderungen von EnEV und EWärmeG mehr als erfüllt. Die Installation und den anschließenden professionellen Betrieb der Anlage mit 24 Std. Monitoring und Vollgarantie-Wartung übernimmt das Südwärme-Kompetenzzentrum vor Ort, die Firma Binkert Haustechnik GmbH. Die Ergänzung der Anlage im Badeparadies Schwarzwald besteht aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 590 kWel und 838 kWth sowie einem Dampfkessel mit 1.120 kg/h mit 2 x 380 kW Feuerungsleistung. Die beim BHKW entstehende Wärme wird vollständig zu Heizzwecken genutzt. Damit verfügt das Badeparadies Schwarzwald über eine sichere, flexible Wärme- und Stromerzeugung durch gesamt 6 Energie-erzeugungsanlagen mit einem breiten Energiemix (Holz, Gas, Öl als Primärenergie). Dies garantiert eine extrem hohe Betriebssicherheit und hohe Flexibilität bei auftretenden Energiepreisschwankungen.
Fazit: Eine beispielhafte, zukunftssichere Lösung, sowohl unter wirtschaftlichen als auch ökologischen Aspekten.
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

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Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme

Zertifizierte Lösungen gewährleisten Effizienz

Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme

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sup.- Schnellschüsse helfen nicht weiter und falsche Prioritäten können unnötige Kosten verursachen: Das Energiemanagement eines Unternehmens muss systematisch angegangen werden. Wenn es darum geht, Effizienzpotenziale zu erschließen und den Energieverbrauch zu senken, sind auch mittelständische Betriebe gut beraten, auf weltweit gültige Normen und zertifizierte Verfahren zurückzugreifen. Bewährte Lösungen wie das Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 funktionieren branchenübergreifend und haben zudem den Vorteil, dass das Unternehmen für die Umsetzung zahlreiche Hilfestellungen in Anspruch nehmen kann. So vergibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) attraktive Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme, die jedes Unternehmen unabhängig von seiner Größe beantragen kann (www.bafa.de).

Förderfähig nach den BAFA-Konditionen sind bis zu 80 Prozent der Kosten für die Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagement-Systems, maximal werden 6.000 Euro gewährt. Darüber hinaus kann der Erwerb von erforderlicher Messtechnik mit bis zu 8.000 Euro bezuschusst werden. Bei den Aufwendungen für Software liegt der Höchstbetrag der Förderung bei 4.000 Euro. Und was neben diesen Förderschwerpunkten oft nur im Kleingedruckten der Richtlinien zu finden ist, dürfte für viele Gewerbebetriebe eine maßgebliche Entscheidungshilfe sein: Die Inanspruchnahme externer Beratung kann mit bis zu 3.000 Euro unterstützt werden, für die Schulung der Mitarbeiter stehen maximal 1.000 Euro bereit. Damit ist gewährleistet, dass die Maßnahmen zielführend durchgeführt werden und nicht aus Unkenntnis der Beteiligten ihre Wirksamkeit verfehlen.

Das Risiko von folgenschweren Fehlplanungen, beispielsweise bei der Erneuerung der Heiztechnik, ist ohne fachkundige Hilfe beträchtlich. Auf der anderen Seite liegen hier die ergiebigsten Einsparpotenziale, denn die Wärmeproduktion ist in den meisten Fällen der mit Abstand größte Energieverbraucher. Systematik ist allerdings auch bei diesen Sanierungsmaßnahmen oberstes Gebot: Das energetische Verhalten von Anlagen zur Heiz- oder Prozesswärmeerzeugung hängt heute nicht mehr von der Leistung einzelner Geräte ab, sondern von der intelligenten Vernetzung und zentralen Regelfähigkeit aller Komponenten. Systemanbieter wie Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg), die sich nicht nur auf gesundes Raumklima im Wohnbereich, sondern auch im Arbeitsumfeld spezialisiert haben, entwickeln für gewerbliche Bauten maßgeschneiderte Gesamtlösungen aus einer Hand (www.wolf.eu). Nach der energetischen Sanierung koordiniert die Steuereinheit dieser Systeme konstant Wärmebedarf und Wärmeerträge, um die Abstimmung z. B. von Heizkesselleistung, Kraft-Wärme-Kopplung sowie regenerativen Energiekonzepten wie Solaranlagen oder Wärmepumpen zu optimieren. Die staatliche Förderung von genormten Energiemanagement-Systemen sorgt für Transparenz bei diesen Effizienzmaßnahmen.

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