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Pressemitteilungen

Zahnarztkosten, was Patienten über Behandlungskosten und Rechte wissen müssen

Ein Überblick von Zahnarzt Wolfgang Behrendt aus Wittstock

Zahnarztkosten, was Patienten über Behandlungskosten und Rechte wissen müssen

Zahngesundheit – gesunde Zähne ein Leben lang, Wolfgang Behrendt Zahnarzt aus Wittstock

Wer kennt das nicht? Rechnungen, Rechnungen, Rechnungen über Zahnersatz und anderes. Rechnungen, beim Zahnarzt ausgestellt und dem Patienten in die Hand gedrückt, gibt es eine ganze Menge. Unübersichtlich wird es, wenn man Leistungen selbst bezahlen muss oder aber ein Kostenträger sie übernimmt.

Zahngesundheit – Grundversorgung – gesunde Zähne ein Leben lang

Die Zahngesundheit ist nicht vollständig privatisiert, sondern nur in Teilbereichen. Das ist eine politische Grundentscheidung. Die Tendenz geht angesichts der immer weiteren Möglichkeiten der Medizin zu einer vernünftigen und erforderlichen Grundversorgung, die von der Gemeinschaft in Form von gesetzlichen Versicherungen bezahlt werden.

Unentbehrlich sind Zähne für das Leben – täglich, ein Leben lang. Zähne erfüllen wichtige Aufgaben, sie sind ein Statussymbol, sie sollen schön sein, und das hat für viele Menschen einen weiteren hohen Stellenwert. Heute ist es fast selbstverständlich, dass gutaussehende Zähne das Lächeln begleiten; mit Zahnschmerzen lebt so gut wie keiner mehr.

Die Frage der Finanzierung steht im Fokus und spielen eine entscheidende Rolle. Schöne Zähne müssen nicht immer extrem teure Zähne sein. Patienten sollten mit Ihrem Zahnarzt und dem Praxisteam die Möglichkeiten prüfen, da es weiterhin Kassenleistungen gibt bzw. die privaten Krankenversicherungen viele Kosten bezahlen. Das ist eine Gestaltungsaufgabe im vertrauensvollen Miteinander des Patienten und Zahnarztes. Häufig gibt es Einsparungsmöglichkeiten ohne Einbußen in Optik und Qualität. Hier ist das offene Gespräch des Zahnarztes und seines Teams mit dem Patienten angezeigt.

Fester Zuschuss für Zahnersatz gekürzt – Wer hilft bei der Kostenberatung?

Seit ungefähr 2005 hat der Gesetzgeber den festen Zuschuss für Zahnersatz heruntergeschraubt. Zahnarzt Wolfgang Behrendt weist darauf hin, dass die Bevölkerung in guten Zeiten in der Bundesrepublik lebt. „Wer einmal im Ausland auf den Zahnstatus der Bevölkerung schaut, wird merken, dass die zahnärztliche Versorgung in Deutschland wesentlich besser ist als in den meisten anderen Ländern“, so Wolfgang Behrendt. Die Zahnarztpatienten können sich nicht nur bei ihrem Zahnarzt informieren, es gibt Beratungsstellen, Schlichtungsstellen und auch die verschiedenen Krankenkassen helfen. Für Patienten bestehen beste Möglichkeiten sich gut und ausreichend zu informieren, damit zusammen mit dem Zahnarzt die richtige Entscheidung getroffen werden kann. Zudem stehen Verbraucherzentralen und andere Institutionen zur Verfügung. Die private Zuzahlung beim Zahnarzt ist daher selten nötig. Die Privatisierung in dem Bereich Zahngesundheit ist offenbar politisch gewollt und wird von den Zahnärzten kritisch begleitet. Das Ideal der guten Patientenversorgung steht im Mittelpunkt des zahnärztlichen Tuns. Dazu gehört es häufig auch, dem Patienten gegenüber den Kostenträgern zur Seite zu stehen.

Tipps für die Patienten

Offenes und ehrliches Ansprechen von Wünschen und Sorgen durch den Patienten

Wirtschaftliche Aufklärungspflicht ernst nehmen: Vollständige und klare Information einfordern.

Angebot der Patienten Beratung nutzen – kostenfrei und überall – Link:

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

Kontakt
Zahnärzte Behrendt und Partner
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Perleberger Str. 3
10559 Berlin
030/ 398 780 75
030/ 398 784 71
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Pressemitteilungen Rat und Hilfe

DAK-Gesundheit Karlsruhe: Neues Programm bei Schlafstörungen

Online-Angebot „somnovia“ bietet Hilfe für Insomniker

 

Karlsruhe, 13. November 2017. Die DAK-Gesundheit in Karlsruhe bietet ab sofort ein neues digitales Hilfsangebot bei Schlafstörungen an. Das kostenlose Programm mit dem Namen „somnovia“ können Betroffene per Smartphone, Tablet oder Computer unkompliziert nutzen. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport für Baden-Württemberg haben 80 Prozent der Menschen Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Obwohl jeder zehnte Arbeitnehmer unter der besonders schweren Schlafstörung Insomnie leidet, gehen nur wenige Menschen deshalb zum Arzt. Mit dem Online-Programm reagiert die Krankenkasse auf diese Problematik: „somnovia“ bietet den Betroffenen in Karlsruhe schnelle und fundierte Hilfe im Internet. Partner für das Angebot der DAK-Gesundheit  ist  die Veovita Gesundheit GmbH.

 

Im Rahmen des Programms „somnovia“ lernen die Teilnehmer in sechs Monaten, wie sie ihre Schlafstörungen überwinden können. Grundlage des Programms sind etablierte und wissenschaftlich geprüfte Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie. Für die Teilnehmer wird unter anderem ein individueller strukturierter „Schlafplan” entwickelt. Spezielle Übungen helfen beim Umgang mit Grübel- und Sorgengedanken. Hinweise zur Schlafhygiene und zu einer gesunden Lebensweise unterstützen bei einem erholsamen Schlaf. Darüber hinaus können eigene Fortschritte und die Qualität des Schlafes gezielt nachverfolgt werden.

 

Forschung für besseren Schlaf

„Das neue Online-Schlafprogramm wurde von einem Team aus Psychologen, Medizinern, IT- und Kommunikationsexperten entwickelt“, erläutert Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Damit reagieren wir auf den Leidensdruck vieler Betroffener und schließen eine Versorgungslücke.“ Alle Daten werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Zur Sicherung der Datenübertragung unterstützt „somnovia“ moderne Browser mit aktuellen Verschlüsselungstechnologien.

 

Betroffene aus Karlsruhe, die am Programm teilnehmen möchten, können sich unter dak.somnovia.de anmelden. Die DAK-Gesundheit führt eine Begleitstudie durch, um die Nutzerzufriedenheit zu evaluieren.

Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Versicherung/Vorsorge

Karlsruhe: Neue Online-Therapie bei Depressionen

DAK-Gesundheit bietet Versicherten Internet-Selbsthilfeprogramm

 

Karlsruhe, 06. November 2017. Die DAK-Gesundheit verbessert die Versorgung bei psychischen Erkrankungen. Als erste gesetzliche Krankenkasse bietet die Krankenkasse ihren Versicherten in Karlsruhe das Online-Programm „deprexis24“ an. Der Vorteil: Die webbasierte Therapie kann sofort gestartet und von zu Hause aus durchgeführt werden. Eine große Studie hat die Wirksamkeit dieser Verhaltenstherapie für Menschen mit leichten und mittelschweren Depressionen bestätigt.

 

„Wer an Depressionen leidet, braucht schnell Hilfe“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Doch meist sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz lang.“ Besonders für Menschen in ländlichen Regionen sei die Online-Therapie deshalb eine gute Option. Die Wirksamkeit hat die Krankenkasse zuvor mit einer wissenschaftlichen Studie belegt: Mit dem Selbsthilfeprogramm sinkt der Schweregrad der Depression in relativ kurzer Zeit ab, Lebensqualität und soziale wie berufliche Leistungsfähigkeit steigen. So können beispielsweise lange Fehlzeiten im Job vermieden werden. „Mit dem Programm können wir die klassische Psychotherapie nicht ersetzen“, erklärt Richter. „Es hilft aber dabei, Krisen zu meistern und Wartezeiten gut zu überbrücken.“ Psychische Erkrankungen führen immer häufiger zu Krankschreibungen und Fehltagen. Laut DAK-Gesundheitsreport war 2016 bundesweit jeder 20. Arbeitnehmer betroffen, psychische Erkrankungen belegten den zweiten Platz der Fehltage-Statistik.

 

So funktioniert deprexis24: Das Online-Programm ist interaktiv und passt die Inhalte genau auf die Bedürfnisse der Patienten an. Wer beispielsweise mit Entspannungsübungen nichts anfangen kann, bekommt alternative Hilfsangebote. „Wir empfehlen den Betroffenen, das Programm ein- bis zweimal pro Woche für mindestens 30 Minuten zu nutzen“, so Richter. Anschließend vertiefen persönliche Nachrichten, zum Beispiel über SMS, die Kerngedanken der jeweiligen Übung, um den positiven Effekt zu verstärken. Die Online-Therapie basiert auf den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.

 

Die DAK-Gesundheit bietet das Programm exklusiv ihren Versicherten an, die an einer leichten bis mittelschweren Depression leiden. Alle Angaben unterliegen strengen Datenschutzkriterien. Nutzbar ist das Online-Programm über Computer, Tablet und Smartphone. Ausführliche Infos zu den Inhalten und der Anmeldung gibt es im Internet unter www.dak.de/deprexis.

Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Versicherung/Vorsorge

Demenz – Angehörige am Ende ihrer Kräfte

DAK-Pflegereport zeigt: Neun von zehn Pflegenden fordern mehr Unterstützung

 

Karlsruhe, 02. November 2017. Pflegen bis zur Erschöpfung: Wer sich intensiv um demente Angehörige kümmert, ist oft am Ende seiner Kräfte. 59 Prozent geben dies an. Selbst im weiteren Umfeld von Menschen mit Demenz sagt jeder Dritte, oft erschöpft zu sein. „Es besteht ein großer Handlungsbedarf, denn neun von zehn fordern mehr Unterstützung“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Außerdem sind 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass sowohl Menschen mit Demenz als auch deren Familien mehr Respekt verdienen. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der DAK-Gesundheit hervor. Der Report zeigt erstmals, dass jeder Fünfte Wohngruppen für die beste Betreuungsform Demenzkranker hält. In Wohngruppen leben jedoch nur knapp zwei Prozent der Betroffenen. Laut der DAK-Studie gibt es außerdem Defizite in Diagnostik und Versorgung. Angesichts der Ergebnisse schlägt DAK-Vorstandschef Andreas Storm neue Wege vor, die Pflege zu stärken. Derzeit leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Schätzungen zufolge könnten es 2050 doppelt so viele sein.

 

Beim Wunsch nach mehr Unterstützung steht das Geld an erster Stelle: 86 Prozent der Befragten geben an, mehr finanzielle Hilfe zu brauchen. Zwei von drei möchten mehr Unterstützung durch professionelle Dienste. 60 Prozent erwarten für sich und ihre dementen Familienmitglieder mehr Selbsthilfe-, 42 Prozent mehr Informationsangebote. Jeder dritte pflegende Angehörige will Unterstützung durch Freiwillige und günstigere Möglichkeiten, sich von privaten Pflegekräften unterstützen zu lassen. „Diese Zahlen zeigen, dass bei der letzten Pflegereform der richtige Weg eingeschlagen wurde. Hier standen insbesondere die Leistungen der ambulanten Pflege im Vordergrund“ beschreibt Richter die aktuelle Situation. Für den DAK-Pflegereport hat das AGP Institut Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg untersucht, welche Erfahrungen, Erwartungen und Ängste die Menschen zum Thema Demenz haben. Dabei stand im Mittelpunkt: Ist trotz Demenz ein gutes Leben möglich?

 

Gutes Leben mit Demenz halten viele für möglich

„Ein überraschendes Ergebnis des DAK-Pflegereports ist die positive Haltung vieler Menschen zu Demenz“, sagt DAK-Chef Andreas Storm. „Fast jeder zweite der Befragten mit dementen Angehörigen hält ein gutes Leben mit Demenz durchaus für möglich.“ Insgesamt stimmen dieser Aussage 39 Prozent zu.

 

Mehr als 80 Prozent aller Befragten wünschen sich jedoch auch mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber Erkrankten. „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“, sagt Storm. „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“

 

Wunschgemäße Betreuung derzeit kaum machbar

Knapp jeder vierte Deutsche hat schon Angehörige mit Demenz begleitet. 69 Prozent der Menschen mit Demenz haben laut Befragung in ihrem eigenen Zuhause gelebt. Bei der Frage, welches die beste Art der Betreuung und Unterbringung ist, herrscht dennoch Unsicherheit. 35 Prozent der Befragten mit Demenzerfahrung halten den eigenen Haushalt für den besten Ort für Menschen mit Demenz. 22 Prozent halten ambulant betreute Wohngruppen für die bessere Alternative. Andere nennen gute Pflegeheime (16 Prozent) oder den Haushalt von Angehörigen (13 Prozent). „Der Report zeigt erstmals, wie viele Menschen ambulant betreute Wohngruppen für Demenzkranke befürworten“, sagt Pflegeexperte Thomas Klie, der den Report wissenschaftlich begleitet hat. „Leider deckt sich die Realität jedoch nicht mit den Wünschen der Bevölkerung. Gerade diese Form der Betreuung ist nur in wenigen Regionen verfügbar.“

 

DAK-Chef Storm schlägt Pflegekompetenzzentren vor

Andreas Storm fordert daher, neue Wege zu gehen. Sein Vorschlag: Krankenhäuser, die nicht mehr benötigt werden, sollen in Pflegekompetenzzentren umgewandelt werden. Dort können wichtige Angebote, von Beratung über spezialisierte Wohngruppen bis Kurzzeitpflege, unter einem Dach gebündelt werden. Grenzen zwischen ambulanter Pflege, Geriatrie und Pflegeheimen würden überwunden. „Gerade im kommunalen und ländlichen Bereich könnte so die Pflege gestärkt werden“, sagt Storm. „Pflegekompetenzzentren kämen sowohl den Pflegebedürftigen als auch deren Angehörigen zu Gute.“

 

Demenz: Defizite in Versorgung und Diagnostik

Teil des DAK-Pflegereports ist eine Auswertung von Patientendaten. Diese zeigt Handlungsbedarf: Fast alle Demenzpatienten (95 Prozent) werden nach ihrer Diagnose mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt. Drei von vier müssen im Jahr nach der Diagnose ins Krankenhaus. Dort werden sie häufiger als andere wegen Flüssigkeitsmangel (plus fünf Prozent), Oberschenkelbruch oder Delirium (jeweils plus vier Prozent) behandelt. „Das sind besorgniserregende Zahlen die zeigen, dass die Versorgung demenziell Erkrankter nicht optimal ist“, sagt Klie. Auch die Diagnostik sei nicht immer klar genug, um die beste Versorgung sicherzustellen, warnt Klie: Fast zwei Drittel der Erstdiagnosen von Demenz werden nicht anhand adäquater Leitlinien gestellt.

 

Steigende Pflegekosten nach der Diagnose

Neben der Bedeutung für Betroffene und Angehörige stellt der DAK-Pflegereport den Einfluss von Demenzdiagnosen auf das Gesundheitssystem heraus. Die Kosten, die für einen Patienten in Kranken- und Pflegeversicherung entstehen, steigen nach einer Demenzdiagnose um 89 Prozent: Im Jahr vor der Diagnose sind es im Schnitt 12.768 Euro, im Jahr danach 24.128 Euro. Vor allem der Anteil der Pflegeleistungen steigt von rund 32 auf rund 42 Prozent der Gesamtkosten.

 

Neues Online-Angebot für Angehörige

Für Angehörige von Menschen mit Demenz gibt es jetzt ein neues Online-Angebot der DAK-Gesundheit und der Moderatorin und Unternehmerin Sophie Rosentreter. Rosentreter bringt in empathischen Filmen näher, wie sich Betroffene fühlen und wie eine Demenz Menschen verändert. Ziel ist es, Verständnis zu wecken und für etwas Leichtigkeit im Umgang mit dem schweren Thema zu sensibilisieren. Die Filmreihe „pflegeleicht“ kann im Netz unter www.pflegeleicht.de und in der App DAK-Pflegeguide abgerufen werden. Die Langfassungen der Filme stehen im Online-Pflegekurs der DAK-Gesundheit, dem DAK-Pflegecoach, zur Verfügung. Diese und viele weitere Service-Angebote gibt es unter www.dak.de/pflege im Internet.

 

Der DAK-Pflegereport umfasst eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, Auswertungen von DAK-Daten, qualitative Interviews mit Menschen, die demenziell Erkrankte Angehörige begleitet haben, und Versorgungsbeispiele aus der Praxis.

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Frauen leiden besonders unter der Zeitumstellung

DAK-Umfrage: Fast drei Viertel der Deutschen sind für Abschaffung

 

Karlsruhe, 27. Oktober 2017. Den Menschen in Deutschland macht die Zeitumstellung zu schaffen. Vor allem Frauen leiden darunter: Im Vergleich zu den Männern haben sie fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung (16 vs. 28 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit. „Fast drei Viertel aller Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und plädieren dafür, sie abzuschaffen“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. In der Nacht zum 29. Oktober werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Ab dann gilt wieder die Winterzeit.

 

Das sind die häufigsten Beschwerden durch die Zeitumstellung: Drei Viertel aller Betroffenen fühlen sich müde und schlapp – bei den befragten Männern sind es 70 Prozent, bei den Frauen sogar 79 Prozent. Insgesamt 60 Prozent haben Einschlafprobleme und mehr als ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren. Zwölf Prozent gaben sogar an, depressive Verstimmungen zu haben. Jeder fünfte Berufstätige ist deswegen schon einmal nicht pünktlich zur Arbeit gekommen. DAK-Ärztin Elisabeth Thomas erklärt: „Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag auf den nächsten um – viele Menschen brauchen etwas Zeit, um wieder in den Takt zu kommen. Wer sich aufgrund der Zeitumstellung schlecht fühlt, dem helfen Entspannung, frische Luft und ein bisschen Geduld.“

 

Menschen mittleren Alters stärker betroffen

Auch das Alter spielt beim Umgang mit der Zeitumstellung eine Rolle: Während Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren selten über Probleme durch den Mini-Jetlag klagen (15 Prozent), setzt die Zeitumstellung den 45- bis 59-Jährigen besonders zu (29 Prozent). „Die meisten Menschen in diesem Alter haben einen Job und Kinder. Ihr Tagesablauf ist dadurch weniger flexibel als bei den Jüngeren und Älteren, deshalb fällt ihnen die Umstellung schwerer“, sagt die DAK-Ärztin.

 

Mehrheit hält Zeitumstellung für überflüssig

Seit Jahren wächst der Widerstand gegen die Zeitumstellung: Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) hält sie für sinnlos und befürwortet die Abschaffung. Jeder Zweite hält es für realistisch, dass die Zeitumstellung tatsächlich abgeschafft wird.

 

In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche Normalzeit, die umgangssprachlich Winterzeit genannt wird.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 21. September bis 12. Oktober 2017, 3.521 Befragte bundesweit.

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Neuer Service: Vor OP eine zweite Meinung einholen

DAK-Gesundheit in Karlsruhe bietet kostenlose und verständliche Gutachten von erfahrenen Chirurgen und Orthopäden

 

Karlsruhe, 09. Oktober 2017. Operation an Rücken, Schulter, Hüfte oder Knie – ja oder nein? Um vor einem Eingriff die richtige Entscheidung zu treffen, kann die Meinung eines zweiten Experten helfen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit in Karlsruhe jetzt eine kostenlose medizinische Beratung an. Eingriffe in diesen Bereichen gehören zu den häufigsten in Deutschland. Neben Risiken wie einer Infektion mit resistenten Keimen ist das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend. Häufig lassen sich Beschwerden auch durch alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Krankengymnastik und Schmerz-therapie beheben. Das Beratungsangebot der Krankenkasse ist im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten zu erreichen.

 

Der Service zur Zweitmeinung wird durch den Partner Medexo zur Verfügung gestellt, der über ein Netzwerk erfahrener Spezialisten verfügt. „Die unabhängigen Ärzte beurteilen die Erstdiagnose anhand von eingereichten Unterlagen und geben eine Einschätzung, ob eine Operation angebracht oder eine alternative Behandlung besser geeignet ist“, sagt Michael Richter von der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Der Kunde kann die Zweitmeinung bequem über das Internet beantragen und bekommt dann spätestens nach zwei Wochen ein Gutachten in verständlicher Sprache zugeschickt.

 

Wann eine Zweitmeinung ratsam ist

Bei vielen Diagnosen gibt es mehr als eine mögliche Behandlungsform. Eine Zweitmeinung kann helfen, Alternativen zu ermitteln und so eventuell nicht notwendige Operationen zu vermeiden. Oft fühlt sich ein Patient aber einfach nicht ausreichend informiert und möchte sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Beim Zweitmeinungsservice der DAK-Gesundheit wird die Situation von unabhängigen Spezialisten beurteilt, deren Entscheidungen nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflusst werden. Die kostenlose Zweitmeinung erhalten Versicherte der DAK-Gesundheit im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten. Dort können sie alle Angaben zu ihrer Erkrankung machen und ihre Unterlagen hochladen. Der Datenschutz wird beim DAK-Zweitmeinungsservice streng gemäß den gesetzlichen Regelungen eingehalten. Alle teilnehmenden Ärzte sind an ihre Schweigepflicht gebunden. Weder Angehörige noch die behandelnden Mediziner erfahren von der Inanspruchnahme und dem Ergebnis der Zweitmeinung. Den Ärzten wiederum liegen auch keine Unterlagen der Krankenkasse vor. Ergänzend gibt es eine Hotline von Medexo, die bei Fragen weiterhilft.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

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Mehr soziale Sicherheit für Pflegende

(Mynewsdesk) Die hkk Krankenkasse würdigt den Einsatz von pflegenden Angehörigen und ehrenamtlichen Pflegepersonen seit1. Januar 2017 gemäß der Neuregelungen des PSG II. Die hkk zahlt im Vergleich zu 2016 monatlich über 180.000 Euro mehr Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung. Außerdem hat die Krankenkasse mit Hauptsitz in Bremen von Januar bis Juli 2017 rund 1.150 Pflegepersonen neu in die Rentenversicherungspflicht aufgenommen. Dies entspricht einer Erhöhung um über 140 Prozent.

Bedingungen für die Rentenversicherung einer Pflegeperson

Personen sind laut SGB VI (§ 3 Satz 1 Nr. 1a) rentenversicherungspflichtig, wenn sie eine oder mehrere pflegebedürftige Personen nicht erwerbsmäßig pflegen. Die pflegebedürftigen Personen müssen hierfür mindestens dem Pflegegrad 2 zugeordnet sein und einen Anspruch auf Pflegeleistungen aus der Sozialen Pflegeversicherung oder einer privaten Pflege-Pflichtversicherung haben. Die Pflege muss von der Pflegeperson mindestens zehn Stunden, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, in der häuslichen Umgebung ausgeübt werden. Gleichwohl kann, selbst wenn alle o. g. Voraussetzung für die Rentenversicherungspflicht vorliegen sollten, diese aufgrund gesetzlicher Ausschlusstatbestände dennoch nicht in Betracht kommen. Beispielsweise sind Pflegepersonen nach § 5 Abs. 4 SGB VI dann nicht mehr rentenversicherungspflichtig, wenn diese die Regelaltersgrenze (Ablauf des Monats, in dem die Regelaltersgrenze erreicht wurde) erreicht haben und auch eine Altersvollrente beziehen.

Neu: Absicherung von Pflegepersonen in der Arbeitslosenversicherung

Die hkk zahlt seit 1. Januar 2017 für die Pflegepersonen Beiträge an die Agentur für Arbeit. Der Versicherungsschutz der Arbeitslosenversicherung kann Personen gewährt werden, die aufgrund der Pflegesituation ihre Beschäftigung unterbrechen oder aufgeben. Voraussetzung dabei ist, dass diese unmittelbar vor ihrer Pflegetätigkeit arbeitslosenversichert waren. Diesen Personen soll so nach Ende der Pflege der Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert werden.

Ansprechpartner für die Presse:

hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse), Martinistr. 26, 28195 Bremen

Holm AyTel.: 0421.3655 1000

Ilja Mertens Tel.: 0421.3655 3177

Maike Kromminga Tel.: 0421.3655 3147

E-Mail: presse@hkk.de; Internet: www.hkk.de

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 560.000 Versicherten (davon mehr als 430.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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Medikationsplan mit erheblichen Startschwierigkeiten

(Mynewsdesk) Ein einheitlicher Medikationsplan, in dem die Medikation und die Einnahmehinweise für Patienten übersichtlich und verständlich dargestellt werden, soll für mehr Sicherheit im Umgang mit Arzneimitteln sorgen. Deshalb haben gesetzlich versicherte Patienten, die dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel parallel anwenden, seit dem 1. Oktober 2016 Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihren Arzt. Laut Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sind etwa fünf bis zehn Prozent aller Krankenhauseinweisungen Folge unerwünschter Nebenwirkungen von Arzneimitteln (UAW). Demnach sind zwischen 250.000 und einer halben Million Krankenhauseinweisungen jährlich vermeidbar.

Doch entgegen den Erwartungen fällt die Bilanz ein Jahr nach Einführung des Medikationsplans ernüchternd aus. Das ist das Ergebnis einer bundesweit einmaligen repräsentativen Studie der hkk Krankenkasse. In diesem Zusammenhang wurden von allen hkk-Versicherten mit Anspruch auf einen Medikationsplan anhand einer Zufallsstichprobe 1.000 Versicherte befragt, von denen 324 geantwortet haben. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Das Ziel, die Arzneimitteltherapiesicherheit für multimorbide bzw. von Polypharmazie betroffene Patienten zu erhöhen, wurde nur für eine Minderheit erreicht. Um die mit dem gesetzlichen Anspruch auf einen schriftlichen Medikationsplan angestrebten Ziele der Vollständigkeit, Verständlichkeit und Steuerungsfähigkeit für möglichst viele Patienten mit Arzneimittelverordnungen und Selbstmedikation erreichen zu können, müssen zahlreiche konzeptionelle Mängel behoben werden.“ Unter anderem konnten folgende Unzulänglichkeiten im Rahmen der Befragung festgestellt werden:

* Nur 37,7 Prozent der Versicherten mit Anspruch auf und Bedarf an einem Medikationsplan haben ihn auch erhalten.
* Ein Viertel der Befragten mit Medikationsplan wurden gar nicht oder nur unzureichend über den Sinn des Plans aufgeklärt.
* Knapp 21 Prozent der Befragten gaben an, dass sie vom für den Medikationsplan verantwortlichen Arzt weder über den Nutzen noch über die Einnahmemodalitäten der verordneten Medikamente informiert wurden.
* 51,6 Prozent aller Befragten mit Medikationsplan wurden nicht gefragt, ob sie sich zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke gekauft hätten.
* 43 Prozent aller Befragten mit Medikationsplan wurden nicht darauf hingewiesen, den Plan auch zum Besuch anderer Ärzte mitzunehmen und gegebenenfalls ergänzen zu lassen.
* 32,5 Prozent der Befragten, die auch von anderen Ärzten als dem Ersteller des Medikationsplans Medikamente verordnet bekamen, wurden nicht nach dem Medikationsplan gefragt. Sofern der Medikationsplan bei diesen Arztkontakten überhaupt eine Rolle spielte, wurde dieser bei 14,3 Prozent der befragten Patienten nicht ergänzt.
Präzisieren, verpflichten, lesbar machen

Um diesem Missstand abhelfen zu können, hält Dr. Braun einen umfangreichen Maßnahmenkatalog für notwendig: „Es muss untersucht werden, welche Kriterien bei den Ärzten ‚angekommen‘ sind und wie sie die Entscheidung, ob ein Medikationsplan erstellt wird oder nicht, beeinflussen.“ Zudem gelte es, die für den Patienten relevanten Informationen verständlicher zu formulieren. Darüber hinaus kritisiert der Wissenschaftler, dass es dort, wo es um die Inhalte des Medikationsplans gehe, aufgrund von Bemerkungen wie „in der Regel“ oder „sofern möglich“ einen zu breiten Gestaltungsspielraum für die Ärzte gebe. Dies reduziere den Nutzen einer möglichst vollständigen Übersicht über eine rezeptpflichtige und eine rezeptfreie medikamentöse Behandlung. „Dabei ist unklar, ob und wie sich Ärzte darüber informieren müssen, welche Arzneimittel ihre Patienten bereits von anderen Ärzten erhalten haben.“ Es ist deshalb unumgänglich, eine Reihe von Bestimmungen zu präzisieren und verpflichtend zu machen.

Ansprechpartner für die Presse:

hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse), Martinistr. 26, 28195 Bremen

Holm AyTel.: 0421.3655 1000

Ilja Mertens Tel.: 0421.3655 3177

Maike Kromminga Tel.: 0421.3655 3147

E-Mail: presse@hkk.de; Internet: www.hkk.de

Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG)

Dr. Bernard Braun Tel.: 01520.209 8343

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 560.000 Versicherten (davon mehr als 430.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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„Nicht nur funktionieren – auch Mensch sein dürfen“

„Stressabbau mit System“ – Fachtagung der BKK Mobil Oil zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) in München

Prof. Hans-Dieter Hermann, Psychologe der Fußballnationalmannschaft und Dr. Sabine Schonert-Hirz („Doktor Stress“) stellten ihre Strategien für mehr Stresskompetenz vor. Rund 50 Unternehmensvertreter diskutierten gemeinsam mit Experten über die Auswirkungen von Stress auf die psychische Gesundheit und nutzten die Tagung für einen intensiven Erfahrungsaustausch. Die BKK Mobil Oil präsentierte nachhaltige BGM-Unterstützungsmöglichkeiten – Programme sowie eine Ausbildung zum Betrieblichen Balance-Coach.

Systematische Stressprävention – Ursachen, nicht Symptome bekämpfen

Arbeitsbeschleunigung, Leistungsdruck und ständige Erreichbarkeit, dazu hohe eigene Ansprüche: Stressfaktoren nehmen zu – gerade auch für die immer älter werdende Belegschaft. Präventive Maßnahmen in Unternehmen werden immer wichtiger, um die Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und Resilienz der Mitarbeiter zu stärken und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Darüber waren sich bei der Fachtagung alle einig. Mit einem Stressmanagement-Seminar oder einem Gesundheitstag sei es jedoch nicht getan, betonte Ansgar Krümpelbeck, Teamleitung Prävention und Gesundheitsförderung der BKK Mobil Oil.
Erfolgreiches BGM benötige eine langfristige Veränderung der Unternehmenskultur. Der Experte fordert Unternehmen zu einer systematischen, prozessorientierten Stressprävention auf. „Häufig liegt es an den Arbeitsbedingungen. Man muss daher die Ursachen, nicht die Symptome bekämpfen.“ Auf Basis einer fundierten Bestandsaufnahme und Bewertung könnten individuelle Ziele festgelegt, Konzepte erstellt und Maßnahmen empfohlen werden. Im Raum München unterstützt die BKK Mobil Oil derzeit etwa 50 große, mittelständische und kleine Unternehmen fachlich wie finanziell.
Über die positive Entwicklung freut sich Ansgar Krümpelbeck: „Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, schaffen Stellen für BGM und entwickeln Strukturen. Das Präventionsgesetz ermöglicht ihnen weitreichende Chancen, Förderung und Unterstützung von den gesetzlichen Krankenkassen zu erhalten.“

Prof. Hermann: „Kluge Unternehmen leben eine Vertrauenskultur“

„Die Voraussetzung für Erfolg in Verdrängungswettbewerben ist, regelmäßig seine Vorleistungen zu übertreffen. Freude ist ein wesentlicher Faktor, um gut mit dem damit verbundenen Stress umgehen zu können“, erklärte Stressforscher Prof. Hans-Dieter Hermann, seit 2004 Psychologe der Fußballnationalmannschaft, in seinem Impulsvortrag. Kluge Unternehmen hätten längst erkannt, dass Nahbarkeit und eine Vertrauenskultur mit gegenseitiger Unterstützung zu einem besseren Ergebnis führen.
„Jeder Mitarbeiter benötigt persönliche, fachliche und emotionale Unterstützung als Ressource.“ Auf dieser Grundlage könnten Unternehmen Herausforderungen meistern und sich langfristig motivierte und gesunde Mitarbeiter sichern. „Wir müssen nicht nur funktionieren, wir sollten auch Mensch sein dürfen – ohne Sorge zu haben, dass dies gleich gegengerechnet wird. Auf dieser Basis-Sicherheit entsteht Leistungsbereitschaft und ganz nebenbei auch viel mehr Kollegialität – echtes Teamplay.“

Dr. Schonert-Hirz: Stärkung der digitalen Stresskompetenz

Wie sich die digitale Stresskompetenz verbessern lasse, erklärte die Unternehmensberaterin und Gesundheitsexpertin Dr. Sabine Schonert-Hirz („Doktor Stress“) in ihrem Impulsvortrag „Digitales Leben – digitaler Stress“. „Viele Menschen sind nie zufrieden, weil ständig Neues reinkommt, sie fortlaufend unterbrochen und so nie fertig werden. Um der chronischen Überlastung zu entkommen, müssen wir wieder lernen, uns zu fokussieren – weg vom Multitasking. Das geht nur mit mehr Selbstdisziplin und besserer Selbstorganisation.“
Zur Regeneration empfiehlt sie Bewegung, Ruhe und effiziente Pausen – „ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder eine richtige Entspannungsübung in der Mittagspause“, nicht Social Media oder Spiele am Smartphone.
Führungskräfte fordert sie zu mehr Achtsamkeit und Fürsorge auf. Vor allem jedoch sollten sie selbst aktives Gesundheitsmanagement betreiben: „Gerade junge Mitarbeiter wünschen sich einen Chef, der sie inspiriert und mit gutem Beispiel vorangeht. Führungskräfte performen den ganzen Tag. Aber wenn sie jemand dabei sieht, wie sie sich zurücklehnen und entspannen, schämen sie sich. Das kann nicht sein.“

Durch Aus- und Fortbildungen Mitarbeiter stärken und Geld sparen

Die BKK Mobil Oil fördert Unternehmen mit maßgeschneiderten Beratungen, Programmen sowie Aus- und Fortbildungen, beispielsweise zum Betrieblichen Balance-Coach oder zum Betrieblichen Gesundheitsmanager. Ansgar Krümpelbeck: „Unternehmen profitieren so doppelt: Sie bilden eigene Mitarbeiter weiter, die täglich im Unternehmen in Bereich BGM arbeiten und bereits das Vertrauen der Kollegen haben. Zudem sparen sie langfristig Geld, da sie weniger externe Experten benötigen.“

Die Fachtagung „Stressabbau mit System“ fand am 27.09.2017 auch in Hamburg statt.

Weitere Informationen zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement unter www.bkk-mobil-oil.de/bgm

Die Betriebskrankenkasse Mobil Oil auf einen Blick:
Mit über 1 Million Versicherten gehört die Betriebskrankenkasse Mobil Oil heute zu den Top 20 im System der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Ihre Kunden profitieren von einer TÜV-geprüften „Direkt-Service-Garantie“ und einem umfangreichen Leistungsangebot, für das die Betriebskrankenkasse Mobil Oil mehrfach ausgezeichnet wurde – unter anderem als „Top-Krankenkasse für Anspruchsvolle“ und „Top-Krankenkasse für Sportler“. Persönlich betreut werden die Versicherten in den Geschäftsstellen Celle, Hamburg, München und Neu-Isenburg. Weitere Informationen zur Betriebskrankenkasse Mobil Oil unter www.bkk-mobil-oil.de

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Krankenstand im Stadt- und Landkreis Karlsruhe gesunken

Weniger Fehltage durch Ausbleiben der Erkältungswelle – Sonderanalyse belegt starke Zunahme von Schlafstörungen

 

Karlsruhe, 27. September 2017. Der Krankenstand im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte ab. Mit 3,3 Prozent lag der Krankenstand in der Region genau im Landesdurchschnitt (3,3 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 33 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Baden-Württemberg wurde mit je 3,7 Prozent im Main-Tauber-Kreis, im Ostalbkreis sowie im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt verzeichnet, der niedrigste mit 2,7 Prozent in der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen. Jeder fünfte Ausfalltag wurde von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenleiden verursacht. Die Fehltage gingen hier allerdings um neun Prozent zurück und liegen jetzt leicht unter dem Landesdurchschnitt. Psychische Erkrankungen wie Depressionen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent an und liegen leicht über dem Landesdurchschnitt. Dagegen gingen Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen und Bronchitis um deutliche 21 Prozent zurück, die Erkältungswelle erfasste die Region nicht.

 

„Wir informieren nicht nur regelmäßig über den Krankenstand im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, sondern schauen darüber hinaus auf wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Diese Analysen helfen uns, noch gezielter beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen zu können und Arbeitgebern konkret Hilfe anzubieten. So wird beispielsweise längeren Ausfallzeiten durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorgebeugt.“

 

Jeder elfte Baden-Württemberger hat schwere Schlaf-Probleme

Die DAK-Gesundheit untersucht in ihrem aktuellen Gesundheitsreport mit dem Schwerpunktthema „Schlafstörungen“ auch, wie es um die nächtliche Erholung der Arbeitnehmer steht. Die Kasse wirft dabei einen Blick auf Ursachen und Risikofaktoren. Für das Schwerpunkthema wertete das IGES Institut die Fehlzeiten aller erwerbstätigen Mitglieder der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg aus. Es wurden zudem bundesweit mehr als 5.000 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt und zahlreiche Experten eingebunden. Die Ergebnisse wurden mit einer DAK-Untersuchung aus dem Jahr 2010 verglichen. Ein Fazit: Knapp 80 Prozent der Erwerbstätigen in Baden-Württemberg berichten von Schlafproblemen. Seit 2010 stieg der Anteil der von Ein- und Durchschlafproblemen betroffenen 35- bis 65-jährigen Arbeitnehmer um 66 Prozent an. Schwere Schlafstörungen haben sich seit 2010 sogar verdoppelt. Jeder elfte Arbeitnehmer (9,1 Prozent) in Baden-Württemberg leidet unter schweren Schlafstörungen (Insomnien) mit Ein- und Durchschlafstörungen, schlechter Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung.

 

Die DAK-Analyse für Baden-Württemberg zeigt, dass sich dieser Trend auch bei den Krankmeldungen auswirkt. Die Fehltage aufgrund von Schlafstörungen stiegen um 97 Prozent auf jetzt 3,65 Tage je 100 Versicherte. Die große Mehrheit der Baden-Württemberger versucht allein mit den Schlafproblemen zurechtzukommen und geht nicht zum Arzt. Lediglich 3,6 Prozent der Erwerbstätigen waren im vergangenen Jahr deswegen in den Praxen. Im Bundesdurchschnitt sind es 4,8 Prozent. Selbst Erwerbstätige mit der schweren Schlafstörung Insomnie gehen meist nicht zum Arzt: 70 Prozent von ihnen lassen sich nicht behandeln.

 

Risiken Erreichbarkeit und Schichtarbeit

Ursache für Schlafprobleme sind laut DAK-Report Baden-Württemberg unter anderem Arbeitsbedingungen. Wer zum Beispiel häufig an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit arbeitet, steigert sein Risiko, schwere Schlafstörungen zu entwickeln. Auch starker Termin- und Leistungsdruck, Überstunden sowie Nachtschichten und ständige Erreichbarkeit nach Feierabend gelten in diesem Zusammenhang als wichtige Risikofaktoren.

 

Zu viel abendliche TV- und Computer-Nutzung

Viele Arbeitnehmer in Baden-Württemberg sorgen aber auch selbst für einen schlechten Schlaf. Nach der Studie der DAK-Gesundheit schauen 80 Prozent der Erwerbstätigen vor dem Einschlafen Filme und Serien, 69 Prozent erledigen abends private Angelegenheiten an Laptop oder Smartphone. Etwa jeder siebte Baden-Württemberger kümmert sich noch
um dienstliche Dinge wie E-Mails oder die Planung des nächsten Arbeitstages. „Viele Menschen haben nachts das Smartphone an der Steckdose, können aber ihre eigenen Akkus nicht mehr aufladen“, so Richter. „Die Beschwerden müssen ernst genommen werden, da chronisch schlechter Schlaf der Gesundheit ernsthaft schaden kann.“

 

DAK-Gesundheit bietet Schlaf-Beratung per Hotline an

Als Reaktion auf die aktuelle Studie und die zunehmenden Schlafstörungen bietet die DAK-Gesundheit ihren Versicherten ab sofort eine spezielle Schlaf-Beratung an: Die neue Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Unter der Rufnummer 040 325 325 805 geben Mediziner individuelle Hinweise und Tipps rund um die Themen Schlafen und Schlafstörungen. Im Internet bietet die DAK-Gesundheit auch ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten Krankenkassen Deutschlands. Sie hat 700.000 Versicherte in Baden-Württemberg, davon rund 40.000 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.