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Willkommen Baby: DAK-Gesundheit will Frühgeburtenrate verringern

7276 Frühchen in Baden-Württemberg: Neues Programm für gesunde Schwangerschaft

 

Karlsruhe, 27. Juni 2017. In Baden-Württemberg kamen im Jahr 2015 insgesamt 7276 Kinder als Frühchen oder mit geringem Gewicht zur Welt. Das waren 77 Prozent mehr als im Jahr 2000. Insgesamt hatten 7,3 von 100 Neugeborenen im Südwesten einen deutlich erschwerten Start ins Leben. Frühgeburten infolge von Risikoschwangerschaften sind ein zentrales Problem in der Geburtshilfe. Die DAK-Gesundheit will deshalb mit speziellen Angeboten helfen, Frühgeburten zu vermeiden. Mit dem Programm „Willkommen Baby!“ für werdende Mütter bietet die Krankenkasse jetzt auch in Karlsruhe ein Paket von zusätzlichen ärztlichen Vorsorgeleistungen.

 

Zwar werden die Überlebenschancen frühgeborener Kinder immer besser, viele haben jedoch mit körperlichen oder psychischen Spätfolgen zu kämpfen. „Mit unserem Programm ‚Willkommen Baby!‘ wollen wir einen gesunden Schwangerschaftsverlauf fördern, Frühgeburten vermeiden und Schwangere noch besser informieren“, so Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Zweite Zielsetzung des kostenlosen Programms ist es, die natürliche Geburt zu fördern. „Jedes dritte Kind in Deutschland kommt per Kaiserschnitt auf die Welt“, sagt Richter. „Experten sehen diese Entwicklung kritisch, auch wenn der Eingriff in medizinisch begründeten Fällen – gerade auch bei Frühchen – eine wichtige Rolle spielt.“ Es gälte die Risiken des Kaiserschnitts für Mutter und Kind zu bedenken und die Wahl der Geburtsmethode im Einzelfall abzuwägen.

 

Intensivierte Beratung für Schwangere

Die Krankenkasse setzt bei „Willkommen Baby!“ insbesondere auf eine intensivierte Beratung durch Frauenärzte. „Die frühzeitige Analyse von Risikofaktoren wie Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Nikotin- und Alkoholkonsum kann das Verhalten der werdenden Mutter ändern und schon die richtigen Weichen stellen“, erklärt Jana Eßbauer, stellvertretende Leiterin der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Hinzu kommt ein konsequentes Infektionsscreening: „Vaginale Infektionen, die von den Schwangeren meist gar nicht bemerkt werden, sind für einen großen Teil der Frühgeburten verantwortlich.“ Zu Früh- oder sogenannten Mangelgeburten zählen Kinder, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden oder bei der Geburt weniger als 2.500 Gramm auf die Waage bringen.

 

Ultraschall, Akupunktur und BabyCare

Weitere Bausteine von „Willkommen Baby!“ sind zwei zusätzliche Ultraschalluntersuchungen sowie auf Wunsch bis zu vier Akupunkturbehandlungen zur Geburtsvorbereitung. Zudem erhalten Teilnehmerinnen die Leistungen des bewährten „BabyCare“-Programms. Dieser vom Berufsverband der Frauenärzte empfohlene Service zielt auf die termingerechte natürliche Geburt ab. „Werdende Mütter bekommen individuelle Empfehlungen, die auf ihren Lebensumständen und möglichen Risikofaktoren für eine Frühgeburt basieren. Zusätzlich können sie ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen analysieren lassen“, erklärt Richter. Abgerundet wird „BabyCare“ durch einen wissenschaftlich fundierten Schwangerschaftsratgeber sowie einen Webauftritt mit interaktiven Tests.

 

Mehr Informationen zum neuen Gesundheitsprogramm gibt es unter: www.dak.de/willkommenbaby

Pressemitteilungen

Geschäftsbericht 2016: Erfolgsjahr für die hkk Krankenkasse

(Mynewsdesk) Die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) meldet in ihrem heute veröffentlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2016 ein Rekord-Versichertenwachstum von 22,2 Prozent und einen Finanzüberschuss von 48,2 Millionen Euro ( www.hkk.de/geschaeftsbericht). Der ausschlaggebende Grund für diese Entwicklung war der Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent, der die hkk seit Anfang 2015 zur günstigsten unter den deutschlandweit wählbaren Krankenkassen macht. Auch im Vergleich zu Kassen, die nur in bestimmten Bundesländern wählbar sind, war die hkk 2016 in 10 der 16 Bundesländer Preisführer. Seit 2017 erstreckt sich diese Preisführerschaft sogar auf 13 Bundesländer. Im Vergleich zu einer durchschnittlich teuren Kasse sparen hkk-Mitglieder abhängig vom Einkommen bis zu 266 Euro pro Jahr, im Vergleich zu einer teuren Kasse bis zu 579 Euro.

Beitragsersparnis und ausgeprägte Beitragsstabilität

2016 sparten die hkk-Mitglieder durch den günstigen Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Branchendurchschnitt: 1,1 Prozent) deutlich über 40 Millionen Euro an Beiträgen ein. Darüber hinaus erhöhte der Überschuss von rund 48,2 Millionen Euro die Rücklagen, welche die Beiträge auch künftig niedrig halten. Insgesamt konnten die Betriebsmittel und Rücklagen damit auf fast 300 Millionen Euro gesteigert werden. „Diese Zahlen stehen für die nachhaltige Ausrichtung der hkk-Haushaltsplanung und ermöglichen auch in den nächsten Jahren eine ausgeprägte Beitragsstabilität“, sagt hkk-Vorstand Michael Lempe.

Überdurchschnittliche Leistungen

Neben dem niedrigen Zusatzbeitrag waren die überdurchschnittlichen Zusatzleistungen ausschlaggebend für das Mitgliederwachstum: So können hkk-Versicherte mehr als 1.000 Euro für Naturmedizin, erweiterte Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, präventive Gesundheitsangebote und Schwangerschaftsleistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden Gesundheitsaktivitäten durch das hkk-Bonusprogramm mit bis zu 250 Euro jährlich gefördert.

Versichertenentwicklung

Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder im Jahresdurchschnitt stieg 2016 um 24,5 Prozent auf 367.913 Personen. Einschließlich der Familienversicherten waren im Jahresdurchschnitt 485.892 Menschen hkk-versichert – 22,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Betrachtet man das gesamte Wachstum vom 1. Januar 2016 bis 1. Januar 2017, verzeichnete die hkk sogar einen Nettozuwachs von rund 109.000 Versicherten (plus 26,3 Prozent) beziehungsweise 86.000 Mitgliedern (plus 27,5 Prozent). Mit einem durchschnittlichen Alter von 40,6 Jahren sind die hkk-Versicherten deutlich jünger als im Branchenmittel (44,6 Jahre).

Jahresergebnis 2016

Parallel zum Mitgliederwachstum ist das Finanzvolumen der hkk auf rund 1,2 Milliarden Euro gewachsen. Die Einnahmen der hkk im Jahr 2016 betrugen 1,19 Milliarden Euro – 1,7 Prozent je Versicherten mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben je Versicherten sanken hingegen um 2,4 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro. Von dieser Summe wurden rund 95 Prozent für die medizinische Versorgung aufgewendet: insgesamt 1,08 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 176,5 Millionen Euro.

Leistungsausgaben 2016

Aufgrund des starken Kundenwachstums sanken die Ausgaben der hkk je Versicherten für Arzneimittel um 2,4 Prozent, für Krankenhausbehandlungen um 5,2 Prozent und für ambulante ärztliche Behandlungen um 0,4 Prozent. Stark gestiegen sind die Ausgaben je Versicherten in den Bereichen Schwangerschafts- und Mutterschaftsleistungen mit 7,2 Prozent sowie Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe mit 10,9 Prozent. Ursachen hierfür waren eine deutlich gestiegene Anzahl von Entbindungen im Verhältnis zum Versichertenkollektiv, die verstärkte Inanspruchnahme von Reiseimpfungen und die zunehmende Investition der hkk in Präventionsleistungen.

Niedrige Verwaltungskosten weiter gesunken

Obwohl die hkk 75 neue Vollzeitstellen geschaffen hat, betrugen die Verwaltungskosten nur 4,5 Prozent der Gesamtausgaben und sanken 2016 auf einen Wert von 105,84 Euro je Versicherten (2015: 112,08 Euro). Das sind 47,14 Euro weniger als der Krankenkassen-Durchschnitt von 152,98 Euro. Damit gab die hkk 2016 rund 22,9 Millionen Euro weniger für Verwaltungskosten aus als eine durchschnittliche Kasse vergleichbarer Größe.

Beitragsstabilität und fortgesetztes Wachstum

Seit Anfang 2017 ist die Zahl der Versicherten noch einmal um mehr als 30.000 gestiegen, so dass die hkk bis zum Jahreswechsel auf voraussichtlich rund 570.000 Versicherte wachsen wird – das entspricht einem Jahreswachstum von zirka neun Prozent. Zum 1. Juni wurden bereits rund 553.000 Versicherte, davon 420.000 Mitglieder, betreut.

Für 2018 rechnet die hkk mit einem fortgesetzten Wachstum um etwa zehn Prozent, da nur höchstens ein Drittel der Krankenkassen die Beiträge erhöhen wird. Die hkk wird ihren Beitragsvorteil im Vergleich zum Kassendurchschnitt mindestens beibehalten. Über die genaue Höhe des Beitragssatzes für 2018 entscheidet der hkk-Verwaltungsrat im Dezember.

Forderungen an die Politik

Entgegen vieler Ankündigungen hat die Politik es versäumt, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern und den Vertretern anderer Gesundheitsberufe über die Sektorengrenzen hinweg verbessern. Dafür ist unter anderem eine zeitgemäße Gesundheits-Telematik mit einer leistungsfähigen elektronischen Gesundheitsakte erforderlich. Hier ist Deutschland im internationalen Vergleich weit zurückgefallen. Der Gesetzgeber muss dringend geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um diesen Rückstand aufzuholen.

Der Risikostrukturausgleich (RSA) ist in seiner jetzigen Form unfair und verzerrt den Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Die Gleichbehandlung der Kassenarten muss hergestellt und der RSA manipulationsresistent ausgestaltet werden.

Zudem gilt es, die Höhe der Leistungsvergütungen von Gesundheitsdienstleistern von der erbrachten Behandlungsqualität abhängig zu machen. Einheitliche und transparente Qualitätsstandards verbessern die Gesundheitsversorgung und helfen, die Anwendung unnötiger sowie überholter medizinischer Maßnahmen zu vermeiden.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im hkk Krankenkasse

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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Höchster Service gepaart mit Freundlichkeit und Engagement bei der DAK-Gesundheit in Karlsruhe

Prüfer bestätigen: Mit Gesundheitskompetenz und Know-how im Bereich der Sozialversicherung hilft die DAK-Gesundheit nicht nur im Krankheitsfall.

 

Karlsruhe, 18. Mai 2017. Besondere Auszeichnung für die DAK-Gesundheit Karlsruhe: Der Kundenservice der Krankenkasse erhält erneut ein Zertifikat. Der TÜV Rheinland vergab das begehrte Siegel „Zertifizierte Servicequalität – Finance“ an die Gesundheitsexperten. Ende 2016 wurde erneut in einem aufwendigen Prüfverfahren bundesweit zahlreiche Service- und Fachzentren auf Herz und Nieren geprüft.

In ihrem ausführlichen Abschlussbericht kommen die unabhängigen Prüfer zum Urteil, dass die DAK-Gesundheit „sich neben aktiver Gesundheitsvorsorge und innovativen Leistungen vor allem eines auf die Fahnen geschrieben hat: Besten Service für die Kunden.“ Zu dem sehr guten Abschneiden habe nach Einschätzung des TÜV ein „ganzheitliches Service- und Qualitätsmanagementsystem“ der Kasse beigetragen. Untersucht wurden die Kriterien telefonische Erreichbarkeit, Reaktions- und Bearbeitungszeit, Freundlichkeit und Verständlichkeit sowie die Kompetenz der Fachleute.

Immer für den Kunden da

„Für die DAK-Gesundheit in Karlsruhe hat nicht mehr nur eine schnelle persönliche Beratung unserer Kunden eine sehr hohe Priorität“, erklärt Michael Richter, „sondern auch engagierte und freundliche Mitarbeiter. Dies bescheinigen uns auch die Versicherten. Wir konnten gemäß unserer Kundenumfrage 2016/2017 den Wert in Karlsruhe deutlich verbessern. Denn in den meisten Fällen einer Kontaktaufnahme, stehen gesundheitliche Gründe im Vordergrund. Hier müssen wir für unsere Kunden da sein“.  Das neue TÜV-Siegel unterstreicht diese ausgezeichnete Qualität und den sehr guten Service. So wurde das TÜV-Siegel erstmalig aufgrund der ausgezeichneten Arbeit nicht wie bisher für ein Jahr, sondern direkt für drei Jahre ausgegeben. „Wir werden uns jedoch nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen sondern weiterhin auf unsere Kundenwünsche eingehen. Als ersten Schritt wurde nach dem TÜV-Audit unser Leistungspaket an Mehrleistungen erneut aufgestockt. Wir zahlen unter anderem für werdende Mütter in Karlsruhe bis zu 100 Euro Zuschuss für besondere private Vorsorgemaßnahmen. Nicht ohne Grund sind wir laut Focus Money die „Beste Krankenkasse“ für Familien und junge Leute. Auch unterstützen wir bei DAK-Versicherten den Kinderwunsch mit einer 100 prozentigen Kostenübernahme der künstlichen Befruchtung.“

 

TÜV Rheinland bewertet aus der Kundensicht

Der TÜV Rheinland bewertete verschiedene Aspekte aus Kundensicht. Dazu gehören auch garantierte Servicestandards: So ist die DAK-Gesundheit zum Beispiel rund um die Uhr für ihre Versicherten erreichbar. Persönliche Beratung bietet die Krankenkasse selbst nach Feierabend. Für spezielle Fragen gibt es einen Ärzte-Videochat und verschiedene Telefon-Hotlines, zum Beispiel für Kindermedizin oder für einen Arztlotsen.

Die DAK-Gesundheit hat bundesweit rund 6 Millionen Versicherte, davon 40.000 in der Region Karlsruhe. Weitere Informationen zum neuen TÜV-Zertifikat gibt es im Internet unter www.dak.de

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Fragen zur Sozialwahl? Hotline in Karlsruhe

44.547 Menschen im Landkreis Karlsruhe erhalten in diesen Tagen ihre Wahlunterlagen von der DAK-Gesundheit

 

Karlsruhe, 03. Mai 2017. Im Landkreis Karlsruhe erhalten in diesen Tagen rund 44.457 Menschen Post von der DAK-Gesundheit mit den Wahlunterlagen für die Sozialwahl. Aber auch die anderen Kassen versenden in diesen Tagen die Wahlunterlagen. Die Sozialwahl ist verhältnismäßig unbekannt und hat viele Besonderheiten, weshalb die DAK-Gesundheit eine Hotline schaltet. Was wird bei der Sozialwahl gewählt? Wie funktioniert das Wahlverfahren, die Briefwahl? Was bedeutet der Stichtag 31. Mai? Diese und andere Fragen beantwortet die DAK-Gesundheit in Karlsruhe über eine Telefon-Hotline. Sie ist am 3. Mai zwischen 9 und 19 Uhr geschaltet. Das Informationsangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2 800 200 gilt für Versicherte aller Kassen.

 

Zur Sozialwahl 2017 rufen vornehmlich die Ersatzkassen auf – zu denen die DAK-Gesundheit gehört. Die bundesweit 21 Millionen Wahlberechtigten bestimmen, wer in die Kassenparlamente einziehen und dort die wichtigen Entscheidungen treffen soll. Das Motto lautet: Wer Beiträge einzahlt, der soll auch mitbestimmen. „Wir sehen es als unseren Auftrag an, für die Sozialwahl zu werben und zu erklären, was dahinter steckt“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Bei der Sozialwahl können beispielsweise schon junge Menschen ab 16 Jahren mitmachen – eine eigene Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse genügt.

 

Wer steht zur Wahl?

Anrufer der Sozialwahl-Hotline bekommen Informationen darüber, welche Kandidaten und Listen zur Wahl stehen und wie man etwas über ihre sozialpolitischen Ziele erfährt. Sie hören auch, was bei der Briefwahl zu beachten ist. Bis wann müssen beispielsweise die angekreuzten Stimmzettel spätestens zurückgeschickt werden? Wann stehen die Wahlergebnisse fest und wie informieren die beteiligten Krankenkassen über den Wahlausgang? Für all diese Fragen ist die Sozialwahl-Hotline der DAK-Gesundheit geschaltet am Mittwoch, 3. Mai, von 9 bis 19 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2 800 200.

 

Mehr Information zur Sozialwahl bei der DAK-Gesundheit findet sich auch unter www.dak.de/sozialwahl im Internet.

Pressemitteilungen

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch noch nach sechs Wochen erforderlich?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch noch nach sechs Wochen erforderlich?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger:

Wieder mal hat uns die Nachfrage eines Zuschauers auf YouTube erreicht. Es geht um die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und die Frage, ob man eine solche auch noch nach sechs Wochen an den Arbeitgeber senden muss. Wie sieht es aus?

Fachanwalt Bredereck:

Die Frage kommt relativ häufig von Arbeitnehmern, weil das Problem auch immer wieder auftritt. Nach sechs Wochen gibt es keine Entgeltfortzahlung mehr vom Arbeitgeber, sondern in der Regel Krankengeld von der Krankenkasse. Diese informiert dann den Arbeitgeber über die andauernde Arbeitsunfähigkeit.

Maximilian Renger:

Dann müsste doch aber eigentlich die Mitteilung der Krankenkasse ausreichend sein oder?

Fachanwalt Bredereck:

Der Gedanke liegt natürlich nahe zu sagen, warum sollte man noch eine zusätzliche Bescheinigung einholen müssen und übersenden, wenn die Krankenkasse diese Mitteilung übernimmt. Trotzdem steht in vielen Arbeitsverträgen, dass Arbeitnehmer genau das tun sollen. Ich würde deshalb immer empfehlen, dem Arbeitgeber im Zweifel die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung lieber zu schicken.

Maximilian Renger:

Was droht denn, wenn man das nicht tut?

Fachanwalt Bredereck:

Ich bin der Ansicht, dass der Arbeitgeber eigentlich keine Sanktionen wie Abmahnung oder gar Kündigung darauf stützen kann, wenn der Arbeitnehmer ihm die Bescheinigung nicht zukommen lässt. Ich sehe dabei kein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers tangiert. Das kann man aber auch anders sehen und es gibt auch Urteile, wonach der Arbeitgeber auch noch nach sechs Wochen einen Anspruch auf die Bescheinigung hat. Deshalb würde ich dem im Zweifel also nachkommen, ganz besonders dann, wenn es zuvor etwa schon Abmahnungen des Arbeitgebers gegeben hat und man als Arbeitnehmer den Eindruck hat, der Arbeitgeber würde einen möglichst gerne loswerden. Hier würde ich immer darauf aus sein, jegliches Risiko zu vermeiden, zumal sich der Aufwand bei der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch in überschaubaren Grenzen hält.

Maximilian Renger:

Alles klar, vielen Dank.

10.4.2017

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal „Fernsehanwalt“ werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Gesundheits-Check bei Karlsruher Teenagern beliebt

DAK-Gesundheit: 50,8 Prozent gehen zur J1-Untersuchung

 

Karlsruhe, 27. März 2017. Die Jugendlichen in Ort nehmen ihre Gesundheitsvorsorge ernst: 50,8 Prozent gehen zur J1-Jugenduntersuchung, die für sie von den gesetzlichen Krankenkassen zwischen dem 12. und 15. Geburtstag übernommen wird. Darauf weist die DAK-Gesundheit in Karlsruhe im Hinblick auf Zahlen des Versorgungsmonitors*) hin. Im Bundesdurchschnitt gehen nur 47,7 Prozent zu diesem Check.

 

In der Region waren es mehr Jungen als Mädchen, die an der J1-Untersuchung zwischen 2009 und 2014 teilnahmen. Die Jugendgesundheitsuntersuchung wurde 1998 zur Vorsorge eingeführt. „Gerade im Lebensabschnitt zwischen Kind-Sein und Erwachsen-Werden ist es wichtig, nicht nur die körperliche Entwicklung zu untersuchen, sondern auch bezüglich der geistigen und sozialen Entwicklung zu beraten“, erläutert Michael Richter Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Junge Menschen durchlaufen während der Pubertät tiefgreifende Veränderungen und haben in diesem Alter eher eine Abneigung gegen Arztbesuche. Für die Gesundheit sind diese Vorsorgeuntersuchungen wichtig – in der Jugend und ein Leben lang“, ergänzt Richter. Daher versuchen die Mediziner besonders auf die Jugendlichen einzugehen. Oftmals geschieht dies getrennt von Babys und Kleinkindern in speziellen Jugendsprechstunden.

 

Entwicklungsdefizite erkennen

Neben den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder (U1 bis U9) bietet die J1-Untersuchung die Möglichkeit Defizite zu erkennen und gegenzusteuern. Als Mehrleistung übernimmt DAK-Gesundheit auch die Kosten für die drei zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U10, U11 und J2 bei Kinder- und Jugendärzten. Dass der Bedarf nach gesundheitsfördernden Maßnahmen für Schüler groß ist, zeigt eine aktuelle DAK-Studie. Hauptergebnisse: Rund 70 Prozent der Lehrer stellten mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre einen Anstieg von Gesundheitsproblemen bei den Schülern fest. So leiden laut Einschätzung der Lehrkräfte immer mehr Kinder an Konzentrationsproblemen, Verhaltensauffälligkeiten, motorischen Defiziten und psychosomatischen Beschwerden.

 

*Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi).

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Wegen Zeitumstellung: Rund drei Millionen Deutsche schlucken Schlafmittel

DAK-Umfrage zeigt gesundheitliche Probleme

 

Karlsruhe, 21. März 2017. Viele Menschen in Deutschland schlucken Schlafmittel, um besser mit der Zeitumstellung klarzukommen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Vier Prozent der Befragten gaben an, deshalb schon einmal Schlafmittel eingenommen zu haben. Hochgerechnet sind das rund drei Millionen Menschen in Deutschland. Weiteres Ergebnis: Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) hatte bereits gesundheitliche Probleme wegen der Zeitumstellung. „Insbesondere Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Ein- und Durchschlafstörungen stehen ganz oben bei den Beschwerden“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. 74 Prozent der Deutschen würden die Zeitumstellung gern abschaffen. Die Uhren werden am 26. März um 2 Uhr früh um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt.

 

Laut der repräsentativen DAK-Befragung führt die Zeitumstellung bei den meisten Betroffenen dazu, dass sie sich schlapp und müde fühlen. 77 Prozent haben dies schon erlebt. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) leiden unter Einschlafproblemen oder Schlafstörungen. Vor allem Frauen gaben dies an (71 Prozent). Jeder dritte Befragte kann sich schlechter konzentrieren. 29 Prozent sind gereizter als sonst. Männer scheinen wegen der Zeitumstellung vor allem ein Problem mit der Pünktlichkeit zu haben: 27 Prozent sagen, dass sie deshalb morgens nicht rechtzeitig bei der Arbeit waren (Frauen: acht Prozent). Jeder Zehnte nennt depressive Verstimmungen als Folge der neuen Zeit.

 

Vor allem Frauen nehmen Schlafmittel

Um besser mit der Zeitumstellung zurechtzukommen haben vier Prozent der Befragten sogar schon mal Schlafmittel eingenommen. Das sind hochgerechnet auf die Bevölkerung immerhin rund drei Millionen Menschen. Frauen gaben dies mehr als doppelt so häufig an wie Männer (fünf Prozent zu zwei Prozent). „Schlafmittel sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden“, warnt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. „Sie können schon nach wenigen Einnahmen ein Suchtpotenzial entwickeln.“ Eine gute Alternative für einen gesunden Schlaf ist es, laut DAK-Ärztin, schon ein paar Tage vor der Umstellung früher ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper langsam an den neuen Rhythmus gewöhnen. Auch ein leichtes Abendessen, Entspannungsbäder, Spaziergänge und weniger TV und Computer vorm Schlafengehen tragen zu einem besseren Schlaf bei.

 

Große Mehrheit für Abschaffung der Zeitumstellung

74 Prozent der Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig. 2013 sagten das nur 69 Prozent. Vor allem 45- bis 59-Jährige gaben dies an (85 Prozent). Zum Vergleich: Bei den unter 30-Jährigen plädieren nur 56 Prozent für eine Abschaffung. Auch regional gibt es deutliche Unterschiede: So hat in Norddeutschland die Zeitumstellung am wenigsten Befürworter, hier halten sie 79 Prozent für überflüssig. Im Südwesten sind es 67 Prozent.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 3. und 6. Februar 2017, bundesweit 1.004 Befragte ab 14 Jahre.

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hkk: Gesetz zur Stärkung der Pflege im Krankenhaus notwendiger erster Schritt

(Mynewsdesk) „Die hkk Krankenkasse betrachtet es als Fortschritt für die Patienten, dass in Kliniken für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst ab 2019 Personaluntergrenzen gelten sollen. Bisher gab es diese nicht, obwohl die Krankenkassen den Kliniken ausreichend Geld für eine hochwertige Pflege bezahlen. Leider verwenden viele Kliniken einen Teil dieser Zahlungen stattdessen für bauliche und technische Investitionen, weil die Bundesländer ihrer gesetzlichen Verantwortung zur Investitionsfinanzierung nur ungenügend nachkommen“, erklärt hkk-Vorstand Michael Lempe.

Nach der aktuellen Vereinbarung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mit den Vertretern der Koalitionsfraktionen und der Bundesländer sollen ab Januar 2019 feste Personaluntergrenzen für die oben genannten Pflegebereiche im Krankenhaus gelten. Hintergrund ist, dass die bisherigen Förderprogramme die Pflegewirklichkeit nicht dauerhaft verbessert haben. Daher hat die vom Bundesgesundheitsminister 2015 eingesetzte Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die als Grundlage für die aktuelle Vereinbarung dienen.

Demnach werden die zusätzlichen Finanzmittel des Pflegestellen-Förderprogramms ab 2019 in einen dauerhaften Pflegezuschlag überführt, der dann bis zu 830 Millionen Euro umfassen soll. Zudem sollen diese Förderbeträge an der tatsächlichen Personalausstattung des jeweiligen Krankenhauses ausgerichtet werden. Unterschreitungen der Personaluntergrenzen werden mit Vergütungsabschlägen sanktioniert. Die Krankenhäuser müssen ihre Angaben zur Personalausstattung von einem Wirtschaftsprüfer nachweisen lassen. Sie müssen die zuständigen Landesbehörden über ihre Personalausstattung informieren und diese in allgemein zugänglichen Qualitätsberichten publizieren. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die zusätzlichen Finanzmittel auch am Patientenbett ankommen.

„Entscheidend für den Erfolg werden jedoch die erst noch festzulegenden Personaluntergrenzen sein,“ gibt Lempe zu bedenken. „Diese müssen ausreichend hoch liegen, so dass eine qualitativ hochwertige und sichere Pflege für die Patienten gewährleistet ist.“

Außerdem sieht der hkk-Vorstand die Gefahr, dass Krankenhäuser ab 2019 zwar die neuen Personaluntergrenzen beachten, um Sanktionen zu vermeiden, aber weiterhin einen Teil der Pflege-Förderbeträge für Investitionen zweckentfremden. „Daher fordern wir, dass die Förderbeträge nicht höher sein dürfen als die tatsächlichen Personalkosten“, so Lempe.

Zudem hängt die Verbesserung der Pflegesituation auch künftig von einer ausreichenden Investitionsfinanzierung durch die Länder ab. Denn das geplante Gesetz betrifft nur rund ein Prozent der Krankenhaus-Gesamtvergütung. Zudem ist die Neuregelung auf besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst begrenzt.

Lempe: „Personaluntergrenzen sind daher nur ein erster Schritt. Denn wenn die Bundesländer notwendige Investitionen nur ungenügend finanzieren, werden viele Krankenhäuser auch künftig versuchen, die fehlenden Mittel durch Einsparungen im Pflegebereich zu erwirtschaften – zum Nachteil der Patienten.“

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 530.000 Versicherten, 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen. Im Jahr 2016 ist sie um mehr als 100.000 Versicherte gewachsen. Ihr unveränderter Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie 2017 zum dritten Mal in Folge zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt, abhängig von ihrem Einkommen, bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro.Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versiche­rung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 MitarbeiterInnen betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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Grippewelle: DAK-Gesundheit in Karlsruhe schaltet Hotline

Experten beraten am 15. Februar zu Schutz und Behandlung

 

Karlsruhe, 13. Februar 2017. Die Grippewelle startete in diesem Jahr besonders früh und heftig: Fast 39.000 Erkrankungen hat das Robert Koch-Institut seit Jahresbeginn erfasst – und es werden längst nicht alle Fälle gemeldet. 126 Menschen sind an der so genannten Influenza gestorben. Als Reaktion auf die Analyse bietet die DAK-Gesundheit in Karlsruhe eine Telefon-Hotline rund um die Grippe. Wie kann man vorbeugen? Ist die Impfung noch sinnvoll? Wie unterscheidet sich die echte Grippe von einer Erkältung? Medizinische Experten beraten am 15. Februar zwischen 8 und 20 Uhr. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer
0800 1111 841 können Versicherte aller Krankenkassen nutzen.

 

Experten vermuten, dass sich die Grippe in den nächsten Wochen weiter ausbreiten wird. „Die Influenza oder echte Grippe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Besonders für ältere Menschen und Schwangere kann die Infektion gefährlich werden.“ Die Symptome einer echten Grippe reichen bei einem schweren Verlauf von Schüttelfrost über Husten bis hin zu starkem Fieber. „Die Betroffenen fühlen sich von jetzt auf gleich sehr krank. Das unterscheidet die echte Grippe von einer Erkältung“, so Richter.

 

Neben der Grippeimpfung können eine Reihe weiterer vorbeugender Maßnahmen die Gefahr einer Ansteckung reduzieren. „Um Viren so schnell wie möglich wieder loszuwerden, sollte man sich häufiger als sonst die Hände waschen“, rät Jana Eßbauer, stellvertretende Leiterin der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Doch es kann noch mehr getan werden, um der Grippewelle zu entgehen – oder andere nicht anzustecken, wenn man sich selbst schon infiziert hat. Antworten auf diese und weitere Fragen geben DAK-Experten in Karlsruhe am Mittwoch, 15. Februar, von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841.

 

Informationen zu Impfungen gibt es im Internet unter www.dak.de/impfen.

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Heute am 01. Februar Hotline zur Gaming-Sucht bei Kindern in Karlsruhe

Suchtexperten beraten Eltern heute am 1. Februar zum richtigen Umgang mit Computerspielen

 

Karlsruhe, 01. Februar 2017. In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Weiteres Ergebnis der aktuellen DAK-Gaming-Studie: Bei Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. Doch ab wann gelten Kinder als spielsüchtig? Wie viel Zeit sollte in welchem Alter maximal mit Gaming verbracht werden? Und was können Eltern tun, wenn ihr Kind bereits Suchterscheinungen zeigt? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Eltern bei einer aktuellen Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Experten des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beraten am 1. Februar zwischen 11 und 17 Uhr. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2800 200 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

 

Nach der DAK-Studie „Game over“ erfüllen 8,4 Prozent der Jungen und jungen Männer zwischen 12 und 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der so genannten „Internet Gaming Disorder Scale“, einer Skala zur Feststellung, ab wann von suchthaftem Verhalten ausgegangen werden muss. Die Folgen: Betroffene vernachlässigen Freunde und Familie, streiten mit den Eltern oder nehmen nicht mehr an gemeinsamen Mahlzeiten teil. „Als Krankenkasse kümmern wir uns ein Leben lang um unsere Versicherten, deshalb wollen wir Risiken früh erkennen, benennen und Hilfe anbieten“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Mit unserer Hotline beraten wir deshalb Betroffene und Angehörige, wie sie am besten mit dem Thema Gaming und Internetsucht umgehen können.“

 

Welche Grenzen sollten Eltern im Umgang mit dem Internet setzen? Wie können sie konkrete Probleme mit den Kindern thematisieren? Wie wird eine Internet- oder Computerspielsucht erkannt? Welche Hilfsangebote gibt es für Betroffene und Angehörige? Diese und andere Fragen beantworten die Suchtexperten am 1. Februar von 11 bis 17 Uhr. Weitere Informationen zur Internetsucht bei Kindern gibt es auch im Internet unter www.computersuchthilfe.info oder unter www.dak.de/internetsucht.