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Pressemitteilungen

Krankenkassen 2018: Beitrag sinkt für Millionen

Krankenkassen 2018: Beitrag sinkt für Millionen

www.zusatzbeitrag-2018.de

Mehr als zehn Millionen Mitglieder der Gesetzlichen Krankenkassen und deren Angehörige können sich 2018 über eine Entlastung beim Beitragssatz freuen. Bei einigen Kassen wird der Satz aber auch angehoben.

Erstmals seit Einführung der individuellen Zusatzbeiträge werden diese nun bei einigen Kassen wieder gesenkt. Von einer Absenkung profitieren im kommenden Jahr unter anderem die Mitglieder der Techniker Krankenkasse, der AOK Bremen und Bremerhaven oder der IKK Classic.

Je nach Bundesland bis zu 900 Euro sparen

Eine für Baden-Württemberg und Thüringen geöffnete regionale Kasse schafft ihren Zusatzbeitrag sogar komplett wieder ab. Versicherte aus diesen beiden Bundsländern können dadurch bei einem Kassenwechsel bis zu 900 Euro im Jahr sparen. Auch in anderen Regionen sind weit mehr als 500 Euro Ersparnis im Jahr möglich, wenn die jeweils günstigste Krankenkasse gewählt wird.

Aber nicht alle Kassen sind in der Lage, ihren Mitgliedern beim Beitrag entgegenzukommen. So
müssen auch viele GKV-Mitglieder wie in den vergangenen Jahren eine Erhöhung beim Zusatzbeitrag hinnehmen. Auch die vorübergehende Senkung des Rentenbeitrags um ein Zehntelprozent kann das nicht ausgleichen.

Sonderkündigungsrecht nutzen und wechseln

Wer von einer Beitragserhöhung betroffen ist und sich jetzt nach einer günstigeren Krankenkasse umschaut, hat noch bis Ende Januar ein Sonderkündigungsrecht. Ein Kassenwechsel ist unkompliziert und birgt keine Risiken für die Versicherten. Alle bereits begonnen Therapien und ärztlichen Verordnungen müssen von der neuen Kasse weiter übernommen werden. Außer dem darf es bei Kündigung und Wechsel keine Versicherungslücken geben. Im Klartext: In der Übergangsphase kann zur Not auch die alte Gesundheitskarte weiter verwendet werden.

Alle Beitragsinfos im Überblick: WWW.ZUSATZBEITRAG-2018.DE

Zusatzbeitrag-2018.de informiert über die Beitragsentwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Beitragsvergleiche der Krankenkassen bieten Verbrauchern auf zusatzbeitrag-2018.de die Möglichkeit sich vor der Wahl einer neuen Krankenkasse kostenfrei und unverbindlich umfassend zu informieren.

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Pressemitteilungen

Zusatzbeitrag 2017: Jede fünfte Krankenkasse wird ab Januar teurer

Zusatzbeitrag 2017: Jede fünfte Krankenkasse wird ab Januar teurer

Insgesamt 18 gesetzliche Krankenkassen erhöhen zum Jahreswechsel 2016 /
2017 ihren Zusatzbeitrag. Betroffen sind davon mehr als 3,35 Millionen
zahlende Mitglieder und deren mitversicherte Familienangehörige.

Die Verwaltungsräte der einzelnen Krankenkassen haben auf ihren
Sitzungen im November und Dezember die neuen kassenindividuellen
Zusatzbeiträge für das Jahr 2017 festgelegt. Auch wenn der offizielle
Durchschnittssatz stabil bei 1,1 Prozent bleibt, steigt der
Zusatzbeitrag mitunter empfindlich um bis zu einem halben Prozent.
Immerhin 18 Kassen mussten ihren Beitrag auf Grund von Haushaltslücken
erhöhen, was einem Verhältnis von 20 Prozent entspricht.

Weitere vier Krankenkassen vermeiden eventuell nötige Beitragserhöhungen
durch Fusion mit einer anderen Krankenkasse. Dies führt unter anderem
auch zu sinkenden Beiträgen wie im Falle der BKK Braun-Gillette, deren
Mitglieder in der neuen Kasse pronova BKK wesentlich günstiger
versichert sein werden.

GKV-Maximalbeitrag erstmals über 700 Euro

Durch den neuerlichen Teuerungsschub liegt der maximal gezahlte
GKV-Beitrag erstmals über 700 Euro. Freiwillig versicherte Mitglieder
der BKK Vital mit einem Einkommen über 4.350 Euro müssen nun jeden Monat
713,40 plus maximal 121,80 Euro Pflegeversicherung an die Krankenkasse
abführen.

Die Spanne zwischen der günstigsten und der teuersten Kasse beträgt im
ersten Quartal 2017 nun 1,5 Prozent. Das entspricht einem maximalen
Beitragsunterschied von 783 Euro jährlich.

Auch die Pflegebeiträge klettern

Die Sozialabgaben für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigen
weiterhin auch durch eine Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge. Der
Pflegesatz klettert auf bis zu 2,8 Prozent. Besserverdienende müssen nun
mitunter dreistellige Beträge an die Pflegeversicherung abführen.

Alle versicherten Mitglieder, die in diesen Tagen Nachricht über eine
Erhöhung des Zusatzbeitrages ihrer Krankenkasse erhalten, können bis
Ende Januar von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und in eine
günstigere Kasse wechseln.

Liste aller Zusatzbeiträge 2017

krankenkasseninfo.de informiert online seit 1999 über die Entwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Beitrags- und Leistungsvergleiche der Krankenkassen bieten Verbrauchern auf krankenkasseninfo.de die Möglichkeit sich vor der Wahl einer neuen Krankenkasse kostenfrei und unverbindlich umfassend zu informieren. 2015 wurde krankenkasseninfo.de vom gemeinnützigen Verbraucherdienst Finanztip.de als bestes Vergleichsportal für Krankenkassen empfohlen.

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Finanzen/Wirtschaft

Systemimmanente Fehlverteilung aus dem Gesundheitsfonds

Ursache der kritisierten Fehlverteilung von Finanzmitteln aus dem Gesundheitsfonds ist die Struktur des Fonds selbst. Nach Überzeugung der Experten im „Zukunftsrat Souveränität im Gesundheitswesen“ der DGVP e.V. wird diese ohnehin schon falsch konzipierte Struktur zusätzlich von den damit in Verbindung stehenden Regelungen verschlimmert.

„Deshalb können wir nicht mehr von einer mangelhaften Struktur des Gesundheitswesens sprechen – tatsächlich handelt es sich um ein fehlgesteuertes Krankheitsbetreuungssystem der gesetzlichen Krankenkassen“, so der Vorstand der DGVP, vertreten durch Präsident Wolfram-Arnim Candidus.

Durch die Bildung des Morbiditäts-Risiko-Struktur-Ausgleichs müssen die einzelnen gesetzlichen Krankenkassen möglichst detailliert den Grad der Erkrankung von Chroniken und Multimorbiden ermitteln. Auf der Grundlage dieser Daten werden dann die Finanzmittel aus dem Gesundheitsfonds abgerufen und zugeteilt.

„Um den eigenen Finanzbedarf zu decken, müssen sich die Kassen auf den Grad der Krankheit orientieren. Notwendig wäre aber die Orientierung auf die bestmögliche Diagnose und Therapie. Ziel muss die Genesung sein, dass die Krankheit so gut wie möglich und so schnell wie möglich beseitigt wird.“

Das Krankheitsbetreuungssystem verlangt zudem von den Berufsgruppen und Institutionen der Versorgung/ Behandlung/ Betreuung eine detaillierte Darlegung des Krankheitsgrades – anders funktioniert das System nicht mehr, anders kann keine adäquate Vergütung erzielt werden. Also besteht auch hier die Pflicht, die Krankheit der Einnahmen willen in den Vordergrund zu stellen.

Aktuell sind Forderungen einzelner Krankenkassen laut geworden, die Finanzmittel aus dem Gesundheitsfonds besser zu verteilen. Dabei hört man auch Argumente zu guten Konjunkturdaten und somit guten Einnahmen für den Gesundheitsfonds, einhergehend mit angeblich unzureichender Ausschüttung der Finanzmittel aus dem Fonds.

„Diese Diskussion ist unerträglich“, äußert sich Candidus. „Es geht damit in keiner Weise um die Zukunftssicherung der Versorgung, sondern nur um eine geänderte Umverteilung zu Lasten der Vergütung der Berufsgruppen und der Leistungen für die Versicherten und Patienten.“

„Die Geldverteilung durch den Gesundheitsfonds an sich muss auf den Prüfstand gestellt werden. Sowohl die notwendigen Leistungen für die individuelle Behandlung der Patienten als auch die dann festzulegende Vergütung für die Berufsgruppen und Institutionen muss dabei berücksichtigt werden.
Die Pauschalierungen müssen auf der Grundlage evidenz-basierter Medizin erfolgen und einen ganzheitlichen Ansatz haben, also auch die Leistungen der Therapie, der Gesprächsführung, der Pflege und der Betreuung berücksichtigen.“

In diesem Zusammenhang wirft die DGVP e.V. die Frage nach einer Zusammenlegung der derzeit getrennten Kranken- und Pflegeversicherung auf. Auch unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung mit immer mehr chronisch Erkrankten und Multimorbiden, immer weniger Beitragszahlern, einer fortschreitenden Innovation der Behandlung mit höheren Kosten wäre dies ein sinnvoller Ansatz. Damit würde eine Bündelung der Versorgung für die Patienten und Pflegebedürftigen hergestellt und eine Entlastung von bürokratischem Aufwand.

Die DGVP e.V. fordert einen breiteren Ansatz zur Zukunftssicherung der Versorgung, Behandlung, Betreuung, aber auch der Vergütung im Gesundheitswesen.

DGVP e.V. für Gesundheit
Katja Rupp
Brückenstr 2

67551 Worms
Deutschland

E-Mail: info@dgvp.de
Homepage: http://www.dgvp.de
Telefon: 06247-904 499 0

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Finanzen/Wirtschaft

Krankenversicherung: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not!

Seit Wochen diskutiert die Öffentlichkeit über die Verwendung der 20 Milliarden EUR Reserve der gesetzlichen Krankenkassen. Letztlich ist das aber ausschließlich ein Taktieren der Politiker in unserem Land.

Der Gesundheitsminister sucht einen Weg, sich und seine Partei durch die Forderung nach einer Beitragssenkung um 0,1 Prozent zu profilieren. Dies entspricht einer Kaufkraft von durchschnittlich 1,91 EUR im Monat pro einzelnen Versichertem.

Der Finanzminister möchte einige Milliarden für seinen Haushalt aus den Überschüssen der Krankenkassen freisetzen.

Die Justizministerin versucht die Bürger für sich und ihre Partei zu beeinflussen, dass die Praxisgebühr von 10 EUR abgeschafft werden sollte.

Dabei ist klar, dass durch die demografische Entwicklung erhebliche finanzielle Lücken in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entstehen werden. Ursachen sind immer weniger Einzahler in die gesetzlichen Krankenkassen durch die geburtenschwachen Jahrgänge, immer mehr chronisch und mehrfach erkrankte Bürgerinnen und Bürger und eine erfreulicherweise hervorragende medizinische und technologische Innovation.
Dies wissen auch sämtliche Gesundheitspolitiker.

„Sinnvoll wäre, das Geld im System zu lassen, um die kommenden Defizite abzudecken und spätere Beitragserhöhung zu vermeiden“, so die Meinung des Präsidenten der Allianz pro Gesundheit e.V., Wolfram – Arnim Candidus.

Mit der Diskussion um die Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen wird eine politische Sau durchs Land getrieben, die gleichzusetzen ist mit einer allgemeinen Volksverdummung.

„Empfehlenswert für die Zukunftssicherung der Versorgung, Behandlung und Betreuung der Bevölkerung wäre die Abschaffung des Gesundheitsfonds, eine modifizierte Funktion des Gemeinsamen Bundesausschusses, die intensive Realisierung von Prävention -Maßnahmen und eine eindeutige Orientierung auf den Bedarf der Bevölkerung“, erläutert Candidus weiter.

„Damit könnten sich die politischen Mandatsträger profilieren und gleichzeitig den Standort Deutschland fördern.“

Allianz pro Gesundheit e.V.
Katja Rupp
c/o Residenz am Dt. Theater, Reinhardtstr. 29

10117 Berlin
Deutschland

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