Tag Archives: Krankenversicherung

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Russland Visum: Krankenversicherung für kompletten Reisezeitraum

Für ein Russland Visum muss in jedem Fall eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Wenn diese nicht den vorgegebenen Kriterien entspricht, wird der Visumantrag von der russischen Visastelle nicht angenommen. Der Versicherungsschutz muss unabhängig vom gewünschten Visa-Typ bestehen und den gesamten Reisezeitraum abdecken. Nur im Falle einer Mehrfacheinreise ist es ausreichend, wenn lediglich die Aufenthaltsdauer der ersten Reise abgedeckt ist.

 

Vorgaben für die Russland-Reise-Krankenversicherung

Die Auslandskrankenversicherung für eine Russland-Reise wird anerkannt, wenn sie folgende Angaben enthält: Datum des Versicherungsabschlusses, die Nummer der Versicherungspolice und den kompletten Namen des Versicherten. Weiterhin muss die Versicherung eine Höhe von mindestens 30.000 Euro abdecken und die medizinischen Leistungen aufführen.

Die Vorgabe der russischen Regierung ist es hierbei, dass darin die Posten „Krankentransport“ sowie „Überführung im Todesfall“ enthalten sind. Besonders ist darauf zu achten, dass Russland explizit in der Auslandsversicherung mit eingeschlossen ist. Der Nachweis über die Krankenversicherung muss vom Versicherer unterschrieben sein.

 

Weitere Unterlagen für ein Russland Visum

Auf der Seite der Konsularabteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation befindet sich ein Visa-Online-Formular, das ausgefüllt und ausgedruckt werden muss.

Zusammen mit diesem Formular und der Krankenversicherung ist der Original-Reisepass mit einer Restgültigkeit von 6 Monaten nach Ablauf des Visums, ein farbiges, biometrisches Passbild und eine registrierte Einladung einzureichen. Die Einladung ist für ein Touristenvisum üblicherweise über das Hotel zu bekommen, für Geschäftsreisen stellt sie der dortige Handelspartner aus.

Für die verschiedenen Visa-Kategorien werden darüber hinaus noch weitere Unterlagen notwendig. Zum Beispiel muss bei einem Touristenvisum nachgewiesen werden, dass die Absicht besteht, wieder ins Heimatland zurückzukehren. Meistens wird dafür eine Gehaltsabrechnung vorgelegt, aber auch andere Dokumente werden akzeptiert.

 

Russland Visum Antragsstellung

Das Visum kann frühestens 90 Tage vor Reiseantritt beantragt werden. Die Zeitspanne vor Abreise sollte dennoch nicht zu knapp gewählt sein. Die Empfehlung liegt bei 3 Wochen vorher. Auf die Art können beispielsweise unvollständige Anträge noch einmal neu eingereicht werden, ohne dass die Gefahr besteht, bis zum geplanten Russland-Trip ohne Visum dazustehen.

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Ambulanz und Rettungseinsätze in der Schweiz

Krankenkasse trägt oft nur einen Teil der Kosten

Ein Einsatz zur Rettung einer verunfallten Person und der Transport ins Spital kann schnell teuer werden. Die Kosten unterscheiden sich von Kanton zu Kanton, es kommt also auch darauf an, an welchem Ort man Hilfe benötigt. Bei Unfällen übernimmt die Unfallversicherung, wenn man über den Arbeitgeber versichert ist oder eine private Unfall- oder Abredeversicherung abgeschlossen hat. Diese übernimmt allerdings keine Kosten, wenn es sich um eine Erkrankung handelt, die nicht durch einen Unfall verursacht wurde. Auch Versicherte, die den Unfallschutz in Ihrer Grundversicherung eingeschlossen haben, werden im Anschluss an den Einsatz zur Kasse gebeten.

Grundversicherung übernimmt maximal 500 Franken im Jahr

Wenn ein Transport ins Spital medizinisch gesehen notwendig ist, beteiligt sich die Grundversicherung an den Kosten – allerdings nur zur Hälfte, mit maximal CHF 500.- im Jahr. Wäre der Patient auch zu einer Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem privaten Fahrzeug in der Lage gewesen, beteiligt sich die Grundversicherung gar nicht, der Patient muss die Rettungskosten komplett selbst übernehmen.

Als medizinischer Laie ist es allerdings nicht immer möglich, die Transportfähigkeit einer Person korrekt einzuschätzen. Da im Notfall jede Minute zählen kann, sollte man in einem solchen Moment auch nicht über eventuell entstehende Kosten nachdenken müssen. Bei Rettungseinsätzen aus lebensbedrohlichen Lagen beteiligt sich die Grundversicherung bis zu einer Obergrenze von 5″000 Franken. Nicht übernommen werden die Kosten für die Bergung und den Transport verstorbener Personen. Für eine bessere Kostendeckung bei Notfällen kann eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.

Rega-Gönner: Nicht für jeden Fall abgesichert

Rega-Gönner fühlen sich oft sehr gut abgesichert, vergessen dabei aber dies: Bei der Rega besteht kein Rechtsanspruch auf Rettung, da diese keine Versicherung ist. Es besteht also keine Verpflichtung, die angebotene Hilfeleistung tatsächlich zu erbringen. Eine Rückführung in die Heimat kann von der Rega übernommen werden, wenn es keinen anderen Leistungserbringer, wie zum Beispiel eine Versicherung, gibt. In vielen Fällen erlässt die Rega ihren Gönnern die Kosten, die bei einem solchen Einsatz entstehen, dazu verpflichtet ist sie aber nicht. Auch notfallmässige Behandlungen im Ausland fallen nicht in die Zuständigkeit der Rega – diesen Schutz bieten nur die Krankenversicherungen.

Kostenübernahme durch Zusatzversicherungen

Für besseren Schutz und vor allem eine grössere Kostendeckung bei Notfällen gibt es ein breites Angebot an verschiedenen Zusatzversicherungen. Viele bieten eine höhere Kostenbeteiligung an Krankentransporten und bei Notfällen im In- und Ausland, manche haben sogar eine vollständige Kostenübernahme im Angebot. Speziell für Reisen gibt es auch Reise- und Ferienversicherungen, die Kosten bei Rettungsaktionen und Notfällen übernehmen und auch bei der Rückführung eines Patienten in die Schweiz einspringen.

„Ambulanz und Rettungseinsätze: Krankenkasse trägt oft nur einen Teil der Kosten“ auf 1A-Versichert.ch

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Von der Zusatzversicherung abgelehnt – Was nun?

Da die Grundversicherung für alle in der Schweiz lebenden Personen obligatorisch ist, kann man aufgrund von Krankheit nicht abgelehnt werden – anders sieht es jedoch bei den Zusatzversicherungen aus.

Bei einer Zusatzversicherung wird erst nach einer ausführlichen Gesundheitsdeklaration über Aufnahme oder Ablehnung entschieden. In einigen Fällen wird auch eine Versicherungsdeckung mit Vorbehalt angeboten, welche Behandlungen der bereits vorhandenen Erkrankungen ausschliesst. Wann die Zusatzversicherung abgelehnt wird und wie Sie bei einer Ablehnung vorgehen können, erfahren Sie hier.

Gründe für die Ablehnung

Entscheidend für die Aufnahme, ist neben Ihrem aktuellen Gesundheitszustand auch Ihre gesundheitliche Verfassung in der Vergangenheit. Jeder Versicherer bestimmt die Kriterien zur Bestimmung der Risiken selbst. So kann es passieren, dass Sie von einer Zusatzversicherung abgelehnt wurden, während Sie bei einer anderen Gesellschaft angenommen werden.

Nach der Ablehnung: Kann ich noch eine Zusatzversicherung bekommen?

Die folgenden Tipps können nach einer Ablehnung dabei helfen, doch noch eine Zusatzversicherungsdeckung zu erhalten.

Bei der Antragsstellung sorgfältig vorgehen

Egal, ob Sie den ersten oder den fünften Antrag stellen: Trotz der möglichen Ablehnung sollten Sie die Fragen nach Ihrer Gesundheit ausführlich und wahrheitsgemäss beantworten. Tun Sie dies nicht, kann der Versicherer eine künftige Kostenübernahme nachträglich verweigern.

Anfragen bei verschiedenen Versicherern stellen

Wurden Sie bereits von einer Zusatzversicherung abgelehnt, muss dies nicht heissen, dass andere Versicherer Sie auch ablehnen werden. Meist lohnt es sich, mehrere Anfragen zu stellen, da die Versicherer das Risiko einzelner Erkrankungen zum Teil sehr unterschiedlich bewerten.

Unterstützung des Arztes kann helfen

Sind Sie von früheren Leiden bereits vollständig geheilt und ist nicht mit weiteren Behandlungen zu rechnen, können Sie sich dies von Ihrem Arzt bestätigen lassen. Ein medizinisches Gutachten kann die Risikobeurteilung der Zusatzversicherung zu Ihren Gunsten beeinflussen.

Achtung: Keine Kündigung ohne verbindliche Zusage

Haben Sie bereits eine Zusatzversicherung und möchten diese wechseln, lautet das oberste Gebot: Kündigen Sie nicht, ohne eine verbindliche und vollständige Zusage des neuen Versicherers! Im schlimmsten Fall verlieren Sie Ihren aktuellen Versicherungsschutz und werden von keiner neuen Gesellschaft angenommen.

„Von der Zusatzversicherung abgelehnt – Was nun?“ auf Versicherung-Schweiz.ch

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Wissenswertes über die Krankenversicherung in der Schweiz

Der unabhängige Experte für Versicherungen Yves Acklin, CEO bei A&P Acklin und Partner, beantwortet Fragen, die ihm vermehrt gestellt wurden.

Frage: Da wir bald Eltern werden, wurde uns eine vorgeburtliche Anmeldung von der Krankenkasse zugesendet. Weshalb sollen wir eine vorgeburtliche Anmeldung machen? Können wir nicht nach der Schwangerschaft unser Kind anmelden?

Antwort: Generell kann man das Neugeborene auch erst nach der Geburt versichern, eine vorgeburtliche Anmeldung ist jedoch von Vorteil. Da bei einer Schwangerschaft oder während der Geburt immer Komplikationen auftreten können, empfiehlt es sich bereits aus diesem Grund, eine vorgeburtliche Anmeldung bei einer Krankenkasse durchzuführen. Falls keine vorgeburtliche Anmeldung gemacht wurde und es treten Komplikationen mit Folgen auf, wird zudem eine Aufnahme in etwaige Zusatzversicherungen meist schwierig. Aus diesen Gründen empfehle ich immer die Option der vorgeburtlichen Anmeldung mit all Ihren Vorteilen.

Frage: Verwandte und Bekannte haben mir des Öfteren gesagt, dass sie der Meinung sind, dass die Grundversicherung nicht ausreicht. Sie meinen ich solle auch als junger Erwachsener darüber nachdenken, meine Gesundheit zusätzlich zu versichern. Da ich aber gesund bin, frage ich mich, ist das wirklich sinnvoll und warum sollte ich denn eine Zusatzversicherung abschliessen?

Antwort: Grundsätzlich ist es empfehlenswert, eine Zusatzversicherung so früh wie möglich abzuschliessen, da nach einem Krankheitsfall eine Aufnahme bei den Zusatzversicherungen deutlich erschwert wird. Bestimmte Leistungen der Zusatzversicherung können auch von einer gesunden Person genutzt werden. Zusatzversicherungen leisten zum Beispiel Beiträge für Brillengläser, Check-Ups, Fitness, Reiseimpfungen, Massagen und mehr. Vor allem aber kann die richtige Zusatzversicherung bei einer unerwarteten Krankheit vor hohen Kosten schützen und eine zusätzliche Absicherung bieten.

Frage: Wann muss ich die Unfalldeckung bei der Grundversicherung einschliessen? Und warum gibt es überhaupt die Möglichkeit diese auszuschliessen?

Antwort: Alle Arbeitnehmer, welche mehr als 8 Stunden in der Woche bei einem Arbeitgeber angestellt sind, können die Unfalldeckung in der Grundversicherung ausschliessen, da sie über ihren Arbeitgeber bereits unfallversichert sind. Dieser Schutz gilt sowohl während der Arbeitszeit wie auch in der Freizeit. Falls man jedoch über keine bestehende Unfallversicherung verfügt, ist man dazu verpflichtet, bei der Grundversicherung die Unfalldeckung mit einzuschliessen oder sich bei einer privaten Unfallversicherung entsprechend zu versichern.

Frage: In der Grundversicherung gibt es verschiedene Franchisen – von CHF 300.- bis CHF 2’500.-. Für welche Franchise soll ich mich entscheiden? Welche ist für mich letztendlich am günstigsten?

Antwort: Welche Franchise letztendlich am kostengünstigsten für Sie ist, hängt vor allem davon ab, welche Gesundheitskosten im laufenden Jahr auf Sie zukommen werden. Werden voraussichtlich Gesundheitskosten 1’900 Franken oder weniger im Jahr erwartet, dann lohnt sich die höchste Franchise von 2’500 Franken. Übersteigen die Gesundheitskosten 2’000 Franken oder mehr, dann sollten Sie sich für die 300er Franchise entscheiden. Sind Sie in einem finanziellen Engpass, sodass Sie eine hohe Arztrechnung nicht sofort bezahlen können, empfiehlt sich die niedrigste Franchise von 300 Franken, auch wenn sich die Gesundheitskosten auf weniger als 1’900 Franken belaufen werden.

Frage: Ich habe bei einem Zusatzversicherungsantrag von der Krankenkasse einen Leistungsausschluss aufgrund meines chronischen Rückenleidens erhalten. Was bedeutet dieser Leistungsausschluss nun für mich?

Antwort: Nach einem erfolgten Leistungsausschluss sind bestimmte Leistungen nicht mehr versichert. Unabhängig von einem Leistungsausschluss in der Zusatzversicherung bleibt der Leistungsumfang der obligatorischen Grundversicherung unverändert bestehen. Je nach Vordeckung empfehle ich nach einem Leistungsausschluss, die bestehende Zusatzversicherung zu behalten oder die Zusatzversicherung mit einem Leistungsausschluss zu akzeptieren.

Frage: Wir sind Ende letzten Jahres in finanzielle Schwierigkeiten geraten und können nun bald die Prämien der Krankenversicherung nicht mehr bezahlen. Was passiert nun, wenn wir die Krankenkasse nicht zahlen können?

Antwort: Personen, welche ausstehende Prämien haben und diese innert 14 Tagen nach der gesetzlichen Mahnung noch nicht beglichen haben, erhalten einen Leistungsstopp der versicherten Leistungen. Nach dem Leistungsstopp können die Zusatzversicherungen von der Krankenkasse gekündigt werden. Werden auch nach diesen Schritten die offenen Prämien nicht beglichen, so werden rechtliche Schritte wie Betreibungen von der Krankenkasse in die Wege geleitet. Einige Kantone setzen Personen nach ausstehenden Prämien und Betreibungen auf eine schwarze Liste (in politischer Diskussion). Alle medizinischen Leistungserbringer haben auf diese schwarze Liste Zugriff und danach werden Sie nur noch im Notfall behandelt.

Frage: Meine Kollegen im Spital haben mir eine bestimmte Krankenkasse empfohlen. Wie kann ich meine bestehende Krankenkasse kündigen, wenn ich jetzt zu dieser neuen Krankenkasse wechseln möchte?

Antwort: Für einen Wechsel muss bei der jetzigen Krankenkasse fristgerecht gekündet und dann auch bei der neuen Kasse ein Vertrag abgeschlossen werden. Die bestehende Krankenkasse kann gekündigt werden, indem man ein Kündigungsschreiben mit den jeweiligen Enddaten der Versicherungsprodukte, mit einem eingeschriebenen Brief der Krankenkasse zustellen lässt. Die Grundversicherung kann jedes Jahr bis Ende November gekündigt werden – der Abschluss der neuen Krankenkasse muss vor Beginn des Folgejahres erfolgen. Für Zusatzversicherungen bestehen gesonderte Kündigungsfristen, diese sind aus den Versicherungsbedingungen zu entnehmen. Um unseren Kunden den erfolgreichen Wechsel so einfach wie möglich zu gestalten, übernehmen wir bei A&P Acklin und Partner den administrativen Aufwand und kümmern uns um die Einhaltung von Fristen. Ein Übertritt zur neuen Krankenkasse kann auch verweigert werden, wenn Sie ihre Prämien nicht rechtzeitig begleichen. Deshalb empfehle ich meinen Kunden allfällige Rechnungen vor Jahresende zu begleichen, damit der Wechsel zur neuen Krankenkasse reibungslos verläuft.

Frage: Wir informieren uns derzeit über die Vorteile von verschiedenen Zusatzversicherungen. Müssen wir etwaige Zusatzversicherungen bei der gleichen Krankenkasse abschliessen, wo wir auch die Grundversicherung haben?

Antwort: Nein, dies ist nicht nötig. Etwaige Zusatzversicherungen können Sie bei einer Krankenkasse frei nach Ihrer Wahl abschliessen und beibehalten. Die Zusatzversicherungen sind vom Prinzip her immer unabhängig von Ihrer Grundversicherung zu behandeln. In Fachkreisen spricht man von dem sogenannten „Splitting“. Beachten Sie jedoch, dass die Krankenkasse bei einem Splitting bisher gewährte Kombinations-Vergünstigungen streichen könnte. Der grösste Vorteil bei einer Trennung von Grund- und Zusatzversicherungen ist, dass Sie sich jeweils das beste Angebot am Markt frei zusammenstellen können. Hierzu empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich.

Frage: Welche Aspekte sind beim Abschluss einer Zahnversicherung für Kinder zu beachten? Ab wann sollte man diese abschliessen?

Antwort: Eine Zahnversicherung für Kinder sollte in aller Regel möglichst früh abgeschlossen werden. Je nach Versicherungsgesellschaft wird vor einem Abschluss ein Zahnattest ab dem 4. Lebensjahr verlangt. Wenn man sein Kind also bereits im Alter von drei Jahren versichert, muss kein Attest ausgestellt werden und eine Zusage zur Aufnahme in die Zusatzversicherung ist somit deutlich sicherer möglich. Für Zahnstellungskorrekturen ist insbesondere eine ambulante Zusatzversicherung notwendig. Diese Zusatzversicherung kann zwischen 50% und 80% der Kosten für kieferorthopädische Behandlungen erstatten.

Frage: Da die Prämien Jahr für Jahr teurer wurden, schaue ich nach Möglichkeiten die Kosten für die Krankenversicherung zu reduzieren. Gibt es eine gute Alternative zur Standard-Grundversicherung?

Antwort: Die bereits vorhandenen, alternativen Versicherungsmodelle können hier interessant sein. Es gibt verschiedene Varianten, welche alle die Prämie für die Krankenversicherung senken. Es besteht die Wahl zwischen einem Telefonmodell, einem Hausarztmodell oder auch einem HMO-Modell. Vereinzelt bieten Krankenkassen auch weitere, alternative Modelle an. Jedes dieser Modelle bringt gewisse Einschränkungen mit sich, jedoch sind sie im Vergleich zur Standard-Grundversicherung mit freier Arztwahl günstiger. Um hier den passenden Tarif zu ermitteln, empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich.

„Wissenswertes über die Krankenversicherung in der Schweiz“ auf 1A-Versichert.ch

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Neu in der Schweiz?

Ein Start ohne Hindernisse

Welche Versicherungen wichtig sind und wie die Altersvorsorge in der Schweiz funktioniert, erklärt Versicherung-Schweiz.ch.

Krankenversicherung

Seit dem Jahr 1996 besteht eine obligatorische Krankenversicherung für jeden Einwohner der Schweiz, die vom Krankenversicherungsgesetz (KVG) vorgeschrieben ist. Jeder neu aus dem Ausland zugezogene Einwohner hat lediglich drei Monate Zeit, sich für eine obligatorische Krankenversicherung zu entscheiden. Es empfiehlt sich jedoch bei einem Zuzug schnellstmöglich sich bei einer Krankenkasse zu versichern. Ausschlaggebend für den Versicherungsbeginn ist immer das Datum der Einreise.

Wer in der Schweiz wohnt, hat ein Anrecht darauf, in die Grundversicherung aufgenommen zu werden. Die sogenannte Grundversicherung umfasst die wichtigsten Leistungen der medizinischen Grundversorgung. Die Leistungen in der Grundversicherung (KVG) der einzelnen Versicherer sind identisch.

Umfassendere Leistungen bieten die Zusatzversicherungen der verschiedenen Versicherer. Je nach Tarif bieten diese eine Kostenbeteiligung, z.B. für Sehhilfen, Zahnarztkosten, Unterbringung in einem Zweibettzimmer oder Behandlung durch den Chefarzt.

Privathaftpflichtversicherung

Neben der Krankenversicherung gehört die Privathaftpflichtversicherung mit zu den wichtigsten Versicherungen. Unfälle im Alltag passieren schnell und werden oft teuer. Mit einer Privathaftpflichtversicherung ist man gegen Schäden an Dritten versichert. Die Deckungssumme sollte hoch genug sein, um auch grössere Schäden abzudecken. Die meisten Versicherungen bieten Versicherungssummen zwischen 3 bis 10 Millionen Franken an. Mit einer Versicherungssumme von 10 Millionen Franken ist man auch gegen hohe Schadensansprüche ausreichend geschützt.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung schützt bewegliche Gegenstände im Haushalt, die infolge eines Brandes, Einbruchs oder Wasserschadens beschädigt oder zerstört werden können.
Bei einem Zuzug wird empfohlen, möglichst zeitnah eine Hausratversicherung abzuschliessen. Wie bei der Privathaftpflichtversicherung, gibt es bei der Hausratversicherung ebenfalls eine Versicherungssumme. Die Versicherungssumme sollte sich am Wert der beweglichen Gegenstände bemessen.

Motorfahrzeugversicherung

Bringt man beim Zuzug in die Schweiz ein Fahrzeug mit und meldet es hier an, bedarf es per Gesetz einer Motorfahrzeugversicherung. Gemeint ist damit die Haftpflichtversicherung für Autofahrer. Diese Versicherung deckt Schäden, die an Dritten oder deren Eigentum durch das eigene Kraftfahrzeug entstehen. Soll auch höhere Gewalt wie Unwetter oder Diebstahl versichert sein, kann man eine Teilkaskoversicherung abschliessen. Schäden am eigenen Fahrzeug ohne Einwirkung Dritter können von einer Vollkaskoversicherung übernommen werden.

Rechtsschutzversicherung

Die Kosten für juristischen Beistand oder das Führen eines Verfahrens in der Schweiz sind hoch. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für juristische Beratung und anfallende Gerichtskosten. Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung unbedingt auf freie Anwaltswahl achten. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung gibt es als separate Versicherung oder als Kombipaket in einer Rechtsschutzversicherung.
Für Fahrzeughalter kann eine Verkehrsrechtsschutzversicherung bei einem Schadenfall nützlich sein. Bei Verwicklung in einen Unfall hilft die Verkehrsrechtsschutzversicherung, den Anspruch auf Schadenersatz und ungerechtfertigte Forderungen abzuwehren. Auch bei Strafverfahren infolge Verletzung der Strassenverkehrsregeln – und dies sogar, wenn man zu Fuss oder mit dem Tram unterwegs ist, unterstützt Sie der Verkehrsrechtsschutz.

Altersvorsorge – Das 3-Säulen-Prinzip

Wer in der Schweiz lebt und arbeitet, kann für das Alter auf verschiedene Weise vorsorgen. Vom Staat vorgegeben ist hier das Drei-Säulen-Prinzip: Die Altersvorsorge besteht aus drei Bestandteilen, zwei davon sind obligatorisch, die dritte Säule ist freiwillig.

Erste Säule – Obligatorische Altersvorsorge für alle in der Schweiz lebenden Personen

Die erste Säule besteht aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung. Diese Versicherung beinhaltet Leistungen im Fall von Invalidität und Erwerbslosigkeit sowie Erwerbsersatz bei Zivil- und Militärdienst und im Mutterschutz. Personen, welche erwerbstätig sind, müssen Beiträge an die AHV/IV/EO entrichten. Bei Angestellten werden die Beiträge direkt vom Lohn abgezogen. Selbstständige und nicht erwerbstätige Personen müssen sich bei der Ausgleichskasse anmelden.

Zweite Säule – Obligatorische Altersvorsorge für Erwerbstätige

Die zweite Säule (berufliche Vorsorge) besteht aus kapitalgedeckten Versicherungen, die die Lebenshaltungskosten der berufstätigen Bevölkerung abdecken sollen. Die Beträge für die Einzahlungen in Säule 2 werden monatlich direkt vom Bruttolohn abgezogen.

Die Leistungen aus der ersten und zweiten Säule liegen im Rentenalter zusammen bei 60-70% des zuletzt verdienten Lohnes. Wer im Alter also keine deutlichen Einbussen hinnehmen möchte, sollte auch rechtzeitig eine private Altersvorsorge abschliessen.

Dritte Säule – Freiwillige Altersvorsoge in verschiedenen Formen

Die dritte Säule, der freiwillige Teil der Altersvorsorge, teilt sich auf in Säule 3a und Säule 3b:

Säule 3a – gebundene Selbstvorsorge für Erwerbstätige

Sie besteht aus der privaten Altersvorsorge in Form von Versicherungen oder Konten. Schweizer Banken und Versicherungen bieten hierfür eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte an. In diese Vorsorge eingezahlte Beträge können bis zu einem bestimmten Maximalbetrag von der Steuer abgesetzt werden, der jährlich neu festgesetzt wird. Im Jahr 2019 liegt der Maximalbetrag für Angestellte bei 6826 Franken. Selbstständig Erwerbstätige können sogar deutlich höhere Beträge von der Steuer absetzen. Die Bezeichnung gebunden benutzt man, da über die Beträge nicht jederzeit frei verfügt werden kann.

Säule 3b – ungebundene Selbstvorsorge für alle

Weitere Produkte zur privaten Altersvorsorge können ebenfalls abgeschlossen und in unbegrenzter Höhe bedient werden. Hier kann man aus allen angebotenen Produkten zur privaten Vorsorge auswählen, wie Sparkonten, Aktien oder Lebensversicherungen. Die dort eingezahlten Beträge sind nicht steuerlich absetzbar, bieten aber oft einen höheren Ertrag als die Produkte aus Säule 3a. Zudem kann man Höhe und Häufigkeit der Einzahlungen selbst bestimmen und über das angesparte Guthaben frei oder nach einer kurzen Kündigungsfrist verfügen – man muss dafür also nicht zwingend das Rentenalter erreicht haben.

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Die erste eigene Wohnung

Welche Versicherungen sind sinnvoll?

1A-Versichert erklärt, welche Versicherungen beim Umzug in die eigene Wohnung wichtig sind.

Die Privathaftpflichtversicherung

Oft schon bei Erreichen der Volljährigkeit, spätestens aber mit dem Auszug aus dem elterlichen Haushalt erforderlich: Die Privathaftpflichtversicherung, die vor Schäden schützt, die man an der Person oder dem Eigentum Dritter verursacht. Unbedingt zu empfehlen, da solche Schäden schnell sehr teuer werden können. Einige Vermieter verlangen sogar vor Einzug einen Nachweis über das Vorhandensein einer Privathaftpflichtversicherung. Wichtig ist, bei Abschluss eine angemessene Deckungshöhe zu wählen.

Die Hausratversicherung

Besitzt man Mobiliar oder wertvolle Gegenstände, kann sich auch eine Hausratversicherung lohnen, die vor Schäden und Diebstahl schützt. Viele Versicherer bieten Kombiprodukte für Privathaftpflicht- und Hausratversicherung an, die häufig günstiger sind als der Tarif für die einzelnen Produkte. Mit dem Zusatz „einfacher Diebstahl auswärts“ schützt man sich zusätzlich unterwegs und hat so Anspruch auf die Erstattung eines gestohlenen Velos oder Handys.

Die Rechtsschutzversicherung (Verkehr & Privat)

Nicht immer verläuft das Zusammenleben im Mietverhältnis harmonisch, auch mit dem Vermieter kann es zu Auseinandersetzungen kommen. Um hier bei einer juristischen Auseinandersetzung geschützt zu sein, lohnt sich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung. Diese kommt im Streitfall für Anwalts- und Verfahrenskosten auf. Bei Rechtsschutzversicherungen unbedingt auf freie Anwaltswahl achten.

Als Fahrzeughalter kann auch eine Verkehrsrechtsschutzversicherung nützlich sein. Diese gibt es als separate Versicherung oder als Kombipaket in einer Rechtsschutzversicherung. Bei Verwicklung in einen Unfall hilft die Verkehrsrechtsschutzversicherung, den Anspruch auf Schadenersatz und ungerechtfertigte Forderungen abzuwehren. Auch bei Schwierigkeiten mit der eigenen Autoversicherung unterstützt Sie der Verkehrsrechtsschutz, ebenso bei Strafverfahren infolge der Verletzung der Strassenverkehrsregeln – und dies sogar, wenn man zu Fuss oder mit dem Tram unterwegs ist.

Die Krankenversicherung – Änderungen anmelden

Auch bei der Krankenkasse gibt es Veränderungen: Familienrabatt und auch Deckungen können bei dem Auszug aus dem Elternhaus wegfallen. Deshalb unbedingt den Umzug frühzeitig melden und die Versicherungsdeckung prüfen. Für junge Leute, die selten zum Arzt gehen, lohnt sich oft der Wechsel in ein Hausarzt- oder Telemedizinmodell. Auch das Heraufsetzen der Franchise kann helfen, die monatliche Prämie gering zu halten.

Jugendtarife helfen beim Sparen

Nimmt man alle empfohlenen und obligatorischen Versicherungen zusammen, kann das am Ende des Monats ganz schön teuer werden. Gerade für junge Menschen in Ausbildung oder mit dem Gehalt eines Berufseinsteigers kann das eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Viele Versicherer bieten deshalb spezielle Tarife für junge Leute an, mit denen sich einige Franken sparen lassen. Abgeschlossen werden können diese Tarife normalerweise bis zum 25. Lebensjahr. Manche haben sogar eine eigene „Jugendversicherung“ im Angebot, die verschiedenen Angebote, wie z.B. Haftpflicht und Rechtsschutz, kombiniert.

„Die erste eigene Wohnung – welche Versicherungen sind sinnvoll“ auf 1A-Versichert.ch

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Kosten für private Krankenversicherung der Kinder

Karlsruhe/Berlin (DAV). Sind die Kinder privat krankenversichert, muss der Unterhaltsverpflichtete die Kosten hierfür übernehmen. Erhält derjenige, bei dem die Kinder leben, als Beamter deswegen eine höhere Beihilfe zu seiner Krankenversicherung, ist dies nicht auf die Unterhaltspflicht des anderen Ehepartners anzurechnen. Es handelt sich bei der erhöhten Beihilfe lediglich um Einkommen des betreuenden Elternteils, so der Bundesgerichtshof.

Wird Beihilfe für Krankenversicherung auf Unterhalt angerechnet?
Die verbeamteten Eltern der 2004 und 2006 geborenen Kinder sind geschieden. Da die Mutter die Kinder betreut, erhält sie von ihrem Dienstherrn einen erhöhten Beihilfesatz zur Krankenversicherung. Der Vater der Kinder, der Unterhalt zahlen muss, möchte diese Ersparnis auf die Kosten der Krankenversicherung für die Kinder anrechnen lassen. Vergleichbar wäre dies etwa mit dem Kindergeld, das auch hälftig geteilt werde.

Kindergeld wird hälftig geteilt – nicht die Beihilfe
Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs ist der Beihilfesatz für die betreuende Mutter nicht mit dem Kindergeld vergleichbar. Die Ersparnis wird also nicht auf die Kosten für die private Krankenversicherung der Kinder angerechnet. Die Beihilfe wird lediglich auf das Einkommen der Mutter angerechnet, sollte es hier zu einem Unterhaltsausgleich kommen.

Kindbezogene Zuschläge zu Dienstbezügen seien nicht mit dem Kindergeld als staatliche Sozialleistung vergleichbar. Ein erhöhter Beihilfebemessungssatz sei mit dem beamtenrechtlichen Familienzuschlag vergleichbar. Kindbezogene Bestandteile der Beamtenbesoldung seien nur dem für die Unterhaltsbemessung relevanten Einkommen des Empfängers anzurechnen.

Bundesgerichtshof am 7. Februar 2018 (AZ: XII ZB 338/17)

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Rechtsanwalt Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 726152-129
presse@familienanwaelte-dav.de
http://www.familienanwaelte-dav.de

Pressemitteilungen

Steuerentlastungen für Arbeitnehmer

Um ein steuerfreies Existenzminimum zu gewährleisten, muss der Gesetzgeber nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts regelmäßig den steuerfreien Grundfreibetrag für die Bürger anpassen. Deshalb wird der Grundfreibetrag 2019 erhöht. Aber auch bei den Sozialversicherungsbeiträgen tut sich für Angestellte etwas. Zweimal runter, einmal rauf, war die Devise.

Ab 2019 werden auf ein Einkommen von 9.168 Euro keine Steuern erhoben. Die Anhebung des Grundfreibetrags beträgt 168 Euro zum Vorjahr und soll die Inflation ausgleichen. Genau im selben Umfang werden die Beiträge, die der Steuerzahler für Unterhaltszahlungen an nahe Angehörige absetzen kann, erhöht. Im Jahr 2019 beträgt der Höchstbetrag für den Abzug an Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung 9.168 Euro. Zusätzlich werden die Tarifeckwerte bei der Einkommensteuer für das Jahr 2019 um 1,84 Prozent angepasst, um die geschätzte jährliche Inflation auszugleichen.

Neue Beitragssätze bei den Sozialversicherungen

Ab Januar 2019 wird der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von 3,0 auf 2,5 Prozent gesenkt. Die Beiträge für die gesetzlichen Krankenversicherungen werden wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen. Bislang wurden die Zusatzbeiträge der Krankenkassen ausschließlich von den Arbeitnehmern eingezahlt. Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent bleibt unverändert.

Im selben Atemzug kommt es zu einer Anhebung der Beiträge für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozent. Diese Kosten werden ebenfalls zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Somit beträgt die Belastung für die Versicherten mit Kindern 1,525 Prozent ihres Bruttoeinkommens. Nur in Sachsen gilt eine andere Aufteilung. Dort beträgt der Arbeitnehmeranteil 2,025 Prozent. Kinderlose müssen ab dem 23. Geburtstag wie bisher noch einen Zuschlag von 0,25 Prozent ohne Unterstützung des Arbeitgebers bezahlen.

Die Beitragszahler werden laut Bundesregierung bei der Arbeitslosen- und Krankenversicherung um insgesamt rund 14 Milliarden Euro entlastet. Bei einem Beispielseinkommen von 40.000 Euro im Jahr kommen davon netto jeden Monat in etwa 16 Euro an, wenn der Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung 1 Prozent beträgt. Insgesamt steigt durch die Steuer- und Sozialversicherungsentlastung in unserem Beispielfall das monatliche Nettogehalt in etwa um 25 Euro je Monat. Je höher die Einkünfte, desto größer ist prinzipiell die Steuerentlastung. Absolute Geringverdiener profitieren somit von den Steuerentlastungen am wenigsten.

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Pressemitteilungen

„Mein Kanada Studium“ bereitet auf Auslandsaufenthalt vor

Die neue Webseite unterstützt bei der Vorbereitung eines Auslandssemesters in Kanada dank fundierter Informationen und persönlicher Erfahrungen.

"Mein Kanada Studium" bereitet auf Auslandsaufenthalt vor

Ein Studium in Kanada ist ein einmaliges Erlebnis und verbessert die Karrierechancen

Mit kaum einem anderen Land wird derart Freiheit und Wildnis assoziiert, wie dies bei Kanada der Fall ist. Das Studium ist wohl der Lebensabschnitt, in dem man sich am meisten ausprobieren, ausleben und neu erfinden kann. Ein Auslandssemester stellt oft den Höhepunkt dieser Unabhängigkeit dar. Was liegt da näher als beide Dinge zu verbinden und ein Land voller spannender Möglichkeiten auf eine einzigartige Art zu entdecken? Wirklich vor Ort zu leben und zu studieren?

Es gibt tausend gute Gründe für einen Auslandsaufenthalt in Kanada. Zum einen die Qualität der Universitäten und die Tatsache, dass es sich hervorragend im Lebenslauf macht, auf Englisch oder Französisch studiert zu haben. Wer seinen Horizont erweitern möchte, etwas von der gelungenen kanadischen Immigrationspolitik lernen möchte oder einfach nicht genug von Natur bekommen kann, ist hier goldrichtig! Zum anderen der spannende Aspekt, dass in einem Land viele verschiedene Kulturen und Mentalitäten zusammen leben.

Viele Studierende schwärmen von Kanada, aber der Schritt vom unkonkreten Traum zum reellen Auslandsaufenthalt ist nicht immer einfach. Die Vorbereitung ist wesentlich komplexer, als dies bei einem Erasmussemester in Europa der Fall ist. Durch die unterschiedlichen Hochschulsysteme, die fremde Sprache, die organisatorischen Hürden und die begrenzten Plätze ergeben sich zahlreiche Herausforderungen, um den Wunsch vom Studium in Kanada wirklich zu realisieren. Von wichtigen Fristen über Studienfinanzierung, Lebenshaltungskosten in Kanada bis hin zur erfolgreichen Wohnungssuche, der Krankenversicherung oder Tipps für Allergikern: „Mein Kanada Studium“ informiert rundum und versorgt alle Interessierten mit wertvollen Tipps und Tricks. Wer Fragen zu alltäglichen Dingen wie typischem kanadischem Essen hat ist hier ebenso richtig wie Studierende, die sich schon immer für den Alltag an kanadischen Universitäten interessiert haben.

Es handelt sich um keine komerzielle Seite sondern lediglich um ein kostenloses Informationsangebot.

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Pressemitteilungen

„Unterschied MRT, CT und Ultraschall“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Marie P. aus Iphofen:
Mein Arzt hat mir eine Überweisung zum MRT gegeben. Was für eine Untersuchung ist das? Und was ist der Unterschied zu einem CT oder Ultraschall?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Die Abkürzung MRT steht für Magnetresonanztomografie, auch Kernspintomografie genannt. Beim MRT schiebt der Arzt den Patienten zur Untersuchung in eine Röhre. Muss der Betroffene bis zum Kopf hinein und leidet an Platzangst, sollte er das vorab mit dem untersuchenden Arzt besprechen. Beim MRT entstehen zahlreiche Schichtbilder, die ein Computer zu einer dreidimensionalen Abbildung zusammensetzt. So sind beispielsweise Knorpel oder Bänder sehr detailliert zu erkennen. Es kommen Magnetfelder und Radiowellen zum Einsatz. Daher ist die Untersuchungsmethode auch für Schwangere und Kinder geeignet. Das ist beim CT (Computertomographie) nicht so, denn hier durchleuchten Röntgenstrahlen den Körper. Ein CT ist etwa für die detaillierte Untersuchung von Knochenbrüchen gut geeignet. Besteht bei einem Kind der Verdacht auf einen Bruch, würde die Verletzung mit klassischem Röntgen abgeklärt. Es liefert im Gegensatz zum CT nur zweidimensionale Bilder, ist dafür aber strahlungsärmer. Bei CT- und Röntgenuntersuchungen prüft der Arzt wegen der Strahlenbelastung sorgfältig, ob sie unbedingt notwendig sind. Geht es um die inneren Organe, ordnen Ärzte meist als Erstuntersuchung einen Ultraschall, auch Sonographie genannt, an. Hierfür fährt der Arzt mit einem Schallkopf über die Haut direkt über dem zu untersuchenden Körperteil. Da sich zwischen Schallkopf und Haut keine Luft befinden darf – sonst dringen die Schallwellen nicht in den Körper – trägt der Arzt ein Gel auf. Die Sonographie ist auch eine bewährte Methode zur Untersuchung werdender Mütter.
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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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