Tag Archives: Krankheitsschübe

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COPD als Systemerkrankung

Meist nicht nur die Lunge betroffen

sup.- Die medikamentöse Behandlung der Lungenerkrankung COPD kann heute genau auf das jeweilige Stadium des Krankheitsverlaufs abgestimmt werden. Voraussetzung ist allerdings eine konsequente Diagnostik durch den Facharzt. Nur so lassen sich individuell passende Therapie-Lösungen für den Patienten finden. Diese Einzel-Abstimmung ist schon deshalb unverzichtbar, weil COPD eine so genannte Systemerkrankung ist. Das heißt, dass es meistens zu einer Ausweitung der körperlichen Beeinträchtigungen kommt, die über die typischen Entzündungsreaktionen in den Bronchien und die eingeschränkten Atemwegsfunktionen hinausgeht. Zu den Begleiterkrankungen gehören z. B. Diabetes, Osteoporose, Gewichtsverlust sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Angststörungen und Depressionen. Das Risiko dieser zusätzlichen Belastungen steigt mit zunehmendem Alter. Umso wichtiger sind individuelle Therapieansätze wie eine Fixkombination mit drei Wirkstoffen, die bei ohnehin mehrfach geschwächten Patienten den Schutz vor akuten Krankheitsschüben erleichtert.

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Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Kombinations-Präparat erleichtert Therapieerfolg

Inhalationsfehler riskant für COPD-Patienten

Foto: New Africa / stock.adobe.com (No. 6085)

sup.- Für die meisten Menschen, die an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden, ist eine Inhalationstherapie die primäre Behandlungsmethode. Über Inhalatoren (Devices) gelangen die Wirkstoffe in das Bronchialsystem der Lunge. Ob es zu einem optimalen Wirkungseintritt und damit unter anderem zum Schutz vor schweren Krankheitsschüben kommt, hängt allerdings auch von der Art des Inhalationssystems und der korrekten Anwendung durch den Patienten ab. Die Voraussetzung dafür muss der behandelnde Arzt durch seine Verordnung und durch Schulung in der Handhabung der Inhalatoren schaffen. Die verfügbaren Dosieraerosole oder Trockenpulver-Inhalatoren müssen den individuellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schweregrad der Erkrankung spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Alter des Betroffenen sowie seine manuellen bzw. kognitiven Fähigkeiten. Es kommt darauf an, Anwendungsfehler so weit wie möglich auszuschließen, um die notwendige Adhärenz, also die Therapietreue des Patienten, zu gewährleisten.

Dies gilt besonders in den Fällen, in denen das Krankheitsstadium eine Behandlung mit mehreren unterschiedlichen Wirkstoffen verlangt. So hat sich bei instabilen Patienten mit moderater bis schwerer COPD vielfach eine Medikamenten-Kombination aus einem Kortikosteroid gegen die Entzündungsprozesse in der Lunge sowie zwei bronchienerweiternden Substanzen bewährt. „Da diese Therapie vormals jedoch mindestens zwei Devices erforderte, war ihre Umsetzung für viele Patienten oft zu kompliziert“, gibt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln) zu bedenken. Um Fehldosierungen durch die so genannte Multi-Inhaler-Problematik zu vermeiden, ist für die Behandlung dieser Fälle jetzt eine Dreifach-Fixkombination (Trimbow) entwickelt worden, die die Wirkstoff-Zusammenstellung direkt in einem einzigen Inhalationsgerät vereint. Lungenfachärzte sehen darin eine Chance, die Triple-Therapie ohne das Risiko häufiger Inhalationsfehler zu verordnen. „Ein Schlüssel zur Verbesserung der Adhärenz kann die Bereitstellung eines möglichst einfachen und einheitlichen Inhalationssystems wie bei dieser neuen Behandlungsoption sein“, so Dr. de Zeeuw. Studien haben gezeigt, dass die Therapieerfolge der Dreifach-Kombination mit vereinfachter Anwendung tatsächlich denen einer Zweifach- oder Monotherapie überlegen sind.

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Mit LAMA, LABA und ICS gegen COPD

Dreifach-Therapie bei schwerer Lungenerkrankung

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD geht mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einher. Ein Indikator für das Stadium der COPD ist die Häufigkeit plötzlicher Krankheitsschübe, so genannter Exazerbationen, die die Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen. Bei der medikamentösen Bekämpfung dieser Prozesse spielen die Therapie-Optionen LAMA, LABA und ICS eine entscheidende Rolle. Hinter den Kürzeln verbergen sich zum einen zwei Wirkstoffe, die eine Muskelverkrampfung verringern und so die Atemwege erweitern. Der dritte Wirkstoff hemmt die Entzündungsprozesse in der Lunge. Bei fortgeschrittenem Schweregrad des Krankheitsverlaufs hat sich eine Kombinationstherapie mit allen drei Wirkstoffen bewährt. Für diesen Behandlungsansatz gibt es jetzt ein Inhalationsgerät (Trimbow) als Dreifach-Fixkombination, um die tägliche Anwendung zu erleichtern: „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

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Wirkstoff-Kombination für COPD-Patienten

Therapie-Option benötigt nur einen Inhalator

sup.- Die weit verbreitete, aber trotzdem eher unbekannte Volkskrankheit COPD wird oft erst spät diagnostiziert. Der Grund: Die Betroffenen bagatellisieren die Symptome dieser chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit wie zum Beispiel hartnäckigen Husten manchmal über Jahre. Spätestens bei einem Stadium der COPD mit häufigen akuten Krankheitsschüben, die meistens sogar Klinikaufenthalte notwendig machen, erhalten viele Patienten dann eine Medikamenten-Kombination. Dabei werden entweder zwei bronchienerweiternde Mittel zusammengefasst oder eine dieser Substanzen mit einem Wirkstoff gegen die Entzündungsprozesse in der Lunge kombiniert. Führt dies nicht zu einer ausreichenden Linderung der Symptome, gibt es heute auch die Behandlungsmöglichkeit mit einer Dreifach-Fix-Kombination (Trimbow). Während zur Einnahme von drei unterschiedlichen Substanzen bis vor kurzem noch mehrere Inhalationssysteme verschrieben werden mussten, benötigt der Patient bei dieser Therapie-Option jetzt nur noch einen einzigen Inhalator.

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Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD

Vermeidung von akuten Krankheitsschüben

Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD

Foto: Fotolia / Lydie stock (No. 5904)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet und äußerst gefährlich: Rund 6,8 Mio. Menschen in Deutschland leiden unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass die COPD im Jahr 2030 bereits global an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Zu den Auslösern für eine COPD gehören nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht ausreichend behandelte Atemwegsinfekte.

Das oberste Therapieziel bei der medikamentösen Behandlung der COPD ist neben der Linderung der Symptome die Reduzierung des Risikos für akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die zu einer Verschlimmerung der Beschwerden führen. „Eine Exazerbation ist genauso gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt“, warnt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien in Moers). Außerdem beschleunigt jede Exazerbation die Zerstörung von Lungengewebe und verschlechtert die Lebensqualität sowie die Prognose bei dieser chronischen Atemwegserkrankung erheblich. Exazerbationen, die auch schon in frühen Stadien der COPD auftreten können, werden oft durch klassische Erkältungssymptome überlagert und daher häufig nicht frühzeitig erkannt. Bei einem akuten Krankheitsschub treten meist über mehrere Tage erhöhte Atemnot, starker Husten und Auswurf, Abgeschlagenheit oder Fieber auf. Auslöser für solche gefürchteten Attacken können z. B. Infekte, Luftverunreinigungen (Smog), spezielle Medikamente wie manche Schlafmittel oder Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislaufstörungen sein.

Bei Indizien für eine Exazerbation sollten COPD-Patienten umgehend einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. In vielen Fällen muss die bestehende Dauertherapie dann verändert und intensiviert werden. „Jede Intervention, die die Entzündung bei COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erklärt Dr. Voshaar. Zur Prävention von akuten Krankheitsschüben bewährt hat sich die Behandlung mit Kombinationspräparaten, die sowohl bronchienerweiternde als auch entzündungshemmende Wirkstoffe (inhalatives Kortikosteroid, ICS) enthalten. Von Vorteil sind dabei moderne Inhalationssysteme (wie z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), die diese Substanzen in extrafeinen Partikeln bieten, durch die eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe im gesamten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen erreicht werden kann. In den aktualisierten Leitlinien der Global Initiative For Chronic Obstructive Disease (GOLD) wird der hohe Stellenwert der Prophylaxe von Exazerbationen und deren Behandlung als Maßstab für die medikamentöse Therapie bestätigt.

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