Tag Archives: Krebstherapie

Pressemitteilungen

Diagnose „Krebs“ -keine Therapiemaßnahme hilft, was nun?

Verein benötigt für Anwender-initiierte Studien

Jeder Mensch kann in eine Situation geraten, in der er Hilfe benötigt!
Sei es durch tröstende Worte, eine helfende Hand oder ganz konkrete finanzielle Hilfe.
Wir stellen Ihnen einige Menschen vor, bei denen Ihre Hilfe dringend benötigt wird. Jeder Euro zählt hierbei:
Konkret geht es um Immuntherapien bei Menschen, die eine Diagnose „Krebs“ erhalten haben, wo alle Standardtherapien wie Chemo-, Radio- oder Hormontherapien keine Aussicht auf Therapieerfolg versprechen. Viele dieser Menschen und auch Kinder haben schon die Hölle durchgemacht, ohne dass das Ergebnis von Besserung oder Linderung sprechen konnte. Wir möchten mit Ihnen gemeinsam eine Anwender-initiierte-Studie mit Komplementärmedizinern durchführen, um Kindern, alleinerziehenden Müttern und Vätern und vielen anderen Krebserkrankten Menschen mit IHRER Spende oder Mitgliedschaft zu helfen den Krebs zu besiegen. Den Vorteil einer Anwender-initiierten- Studie bei Krebs mit einer Immuntherapien nutzen zu können. Dendritische Zellen wurden erstmals 1997 in Deutschland eingesetzt. Die Behandlungsmethode ist schon weltweit anerkannt und konnte vielen Menschen helfen. Die Politik tut sich schwer und auch die Krankenversicherer wollen die Kosten nur in ganz seltenen Fällen übernehmen. Oder Menschen mussten für Ihr Recht vor dem BGH oder Oberlandesgerichten kämpfen. Nur bis die Klage gewonnen wird, versterben die meisten Menschen schon. Nur bei 25% der Krebspatienten helfen Chemo- oder Radiotherapien, die Nebenwirkungen spüren Sie aber die Therapie an sich verpufft. Die Menschen sterben nicht mehr an dem primären Tumor, sondern an den Metastasen, sagt Heidelberg. Wir stellen fest, dass in über 90% aller Fälle wo eine dendritische Zelltherapie eingesetzt wurde nicht nur der primäre Tumor bekämpft wurde, sondern das als erstes, die Metastasen verschwunden sind. Das möchten wir untermauern und möchten Sie als Unterstützer gewinnen, denn jeder zweite Mensch erkrankt einmal in seinem Leben an einem bösartigen Tumor. Es wäre im Sinne Aller, wenn es eine Therapiemöglichkeit gebe, die den Tumor und seine Metastasen bekämpft und die Lebensqualität erhalten bleibt. Werden Sie Mitglied bei Heart-for-Life e.V. oder spenden Sie, erhalten Sie alle drei Monate ein Newsletter, über die neuesten Studien, Entwicklungen und den Menschen, die daran teilnehmen.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Wie Sie helfen können: durch eine kleine Spende oder durch eine Mitgliedschaft
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und klicken Sie den Button, wie Sie gern unterstützen möchten! Wenn Sie auf dem Laufenden gehalten werden möchten, dann erhalten sie alle 3 Monate unseren Newsletter. Hier erfahren Sie was mit den Spendengeldern geschehen ist. Auch lernen Sie die Studienteilnehmer kennen mit den dazugehörigen Studienerfolgen.
Die Studie soll so lange wie möglich durchgeführt werden. Die Beteilgten kommen ausschließlich von Ärzten/Medizinern.
Aktuell möchten wir mehreren Menschen helfen.
Johann 3,5 Jahre alt, mit einem Gehirntumor, der nicht operabel ist. Chemotherapie wäre für ihn der Tod. Radiotherapie ist nicht sehr erfolgversprechend. Eine Immuntherapie mit Vakzinen eine personalisierte Krebstherapie mit autologen dendritischen Zellen besitzen die besten Chancen auf Tumorlastrückgang. Die Eltern haben nicht die finanziellen Möglichkeiten die Therapie zu bezahlen. Die Krankenversicherungen stellen sich quer bzw. bis heute keine Zusage. Die Zeit drängt und wir möchten schnell helfen. Sie können direkt Spenden via PayPal – Stichwort – Johann heart-for-life Spende“ unter info@heart-for-life.de
Oder per Überweisung: IBAN: DE79 7001 1110 6049 4113 06 – BIC: DEKTDE7GXXX Viabuy Deutschland- Stichwort: Johann heart-for-life Spende

Wie helfen wir.

Wer an Krebs erkrankt ist, hat keine Zeit, hier muss schnell gehandelt werden! Mit Ihrer Spende und Hilfe können wir diesen Menschen schnell und unkompliziert helfen und ihnen somit eine echte Chance auf Heilung geben und ohne Stress mit den Versicherungen, denn dafür haben wir die passenden Versicherungsspezialisten und Fachanwälte. Eine ambulante biologische Krebstherapie mit Dendritischen Zellen kann das Leben vieler Menschen retten, ohne die sonst bekannten, lästigen Nebenwirkungen, kein Risiko auf Abstoßung, da ohne Zusätze. Eine derartige personalisierte Immuntherapie ist eine schulmedizinisch anerkannte, labormedizinische Methode, die immer mehr in den Focus der Öffentlichkeit rückt. Nur zu den bestimmenden Gremien, sei es hausintern bei den Versicherungen oder beim, die Vorgaben formulierenden Bundesausschuss, scheint diese fortschrittliche, voll biologische Therapieform noch nicht vorgedrungen zu sein.

Helfen Sie mit einer kleinen Spende, damit diese Krebserkrankten mit fachärztlichen Unterstützung eine reale Chance auf eine Reduzierung ihrer Tumorlast und auf eine Verbesserung ihrer Lebensqualität haben.

Spenden heißt, etwas Gutes tun und darüber sprechen!

Kontakt
Heart-for-life.e.V
Andreas Klaus
Lochstrasse 19
8268 Salenstein
016091942558
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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Gesundheit/Medizin

Oncotherm präsentiert lokale Hyperthermie bei 2019er Jahrestagung der Radioonkologen

Oncothermie und Hyperthermie bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Radioonkologie, MS 13.-16.6.2019
Hyperthermie integriert im weiten Feld der Strahlentherapie

Prof. Dr. Andras Szász

Bei den Jahrestagungen der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e. V. DEGRO ist der „Baustein“ Hyperthermie inzwischen integriert und ergänzt komplementär das wissenschaftliche Programm um die Strahlentherapie in der Onkologie. So auch bei der 2019er-Tagung vom 13. Bis 16.Juni 2019 in Münster. „Wir nehmen das Motto des diesjährigen Kongress ernst. Es lautet: ´Qualität, Vernetzung und Sichtbarkeit`. Daher sucht auch Oncothermie den Dialog auf dem Degro-Kongress, um die Oncothermie als eine Möglichkeit der interdisziplinären Onkologie vorzustellen“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). (Stand Oncotherm: B20.)
Die Oncothermie kann mit Therapien wie der Strahlentherapie wirken. Sie integriert sich in eine Komplementärmedizin, die etwa die Radiotherapie unterstützt, indem sie Patienten gegen mögliche Nebenwirkungen stärkt“, so Prof. Dr. Szász„ Die Hyperthermie kann vierte Säule der Krebstherapie sein – neben Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Sie kann der Radioonkologie assistieren, indem sie deren Wirkung verstärkt, da der Patient mit einem ertüchtigten Immunsystem die Chemo- und/oder Strahlentherapie aufnimmt. Hyperthermie will das Immunsystem und Lebensgefühl und über diesen Weg auch die Wirkung konventioneller Verfahren stärken“, sagt Prof. Dr. Szász.
Auf dem Kongress wird das Thema Hyperthermie entsprechend vorgestellt. Die Themen heißen u.a.: „Anerkannte klinische Indikationen für die Regionale Hyperthermie in Kombination mit Radio- und/oder Chemotherapie“. “Notwendigkeit und Voraussetzungen einer qualitätsgesicherten Hyperthermie“, „Regionale Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie und/oder Chemotherapie“ oder „Strahlentherapie und regionale Hyperthermie: Nur lokale Wirkverstärkung oder abskopale Effekte Immunbiologische Betrachtungen?
In einer multi-modalen Onkologie hat die Hyperthermie zwei Ziele. Sie will einerseits den Krebs selbst bekämpfen. Andererseits strebt sie an, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu stärken. Die Patienten sind besser gegenüber anderen Therapien  eingestellt.  Prof. Szász: „Die Hyperthermie ist dann Teil einer Komplementärmedizin, die neben der konkreten Bekämpfung des Tumors auch Selbstheilungskräfte anregen will. „ Durch die künstliche Überwärmung des Körpers oder einzelner Teilbereiche (loko regionale Hyperthermie) dringt Wärme ein, ohne obere Hautschichten zu schädigen. Mittels Elektroden wird ein elektrisches Feld aufgebaut, das Heilprozesse im Körper via Wärme unterstützt. Ziel ist die (Selbst-) Vernichtung von Tumorzellen, der Zelltod: Wärme und elektrische Wellen suchen den geringsten Widerstand und wirken stärker auf malignes (krankes) Gewebe, das eine geringere Dichte hat als gesundes Gewebe. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Pressemitteilungen

Hyperthermie im Kontext komplementärer Krebstheapien

9. Kongress für Komplementäre Krebstherapie

Behandlungsmethoden, die die sogenannte Schul- oder konventionelle Krebsmedizin ergänzen, sind Thema des 9. Kongresses für komplementäre Krebstherapie (17.-18. Mai 2019, Konferenzzentrum München, Hanns-Seidel-Stiftung). Veranstalter ist die Gesellschaft für Bioimmuntherapie und Mikronutrition e. V. in Kooperation mit der Akademie für Bioimmuntherapie München Dr. Landenberger ABML. Neben „Personalisierter Diagnostik“ Pflanzenextrakten oder Homöopathie steht auch die Hyperthermie auf der Kongress-Agenda. Mehrere Vorträge thematisieren u.a. die Hyperthermie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs oder die Wirkungen elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Körper.

„Die Hyperthermie kann Chemotherapie, Strahlentherapie sowie andere medikamentöse Behandlungen ergänzen; sie kann zum einen die Wirkungsweise von Chemo- und Radiotherapie verstärken und zum anderen das Immunsystem stimulieren. So ist möglich, die Patienten zu stärken, sie gegenüber konventionellen Verfahren zu stützen und so deren Effizienz zu verbessern“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer lokalen Form der Hyperthermie. Sie kann zudem Konzepte der traditionellen chinesischen Medizin ebenso ergänzen wie Naturheilverfahren.

Prof. Dr. András Szász
Prof. Dr. András Szász

Im Kontext einer Komplementärmedizin bei Krebs nutzt die Oncothermie Wärme und ein elektrisches Feld, um natürliche Prozesse im Körper zu unterstützen. Durch Erwärmung werden Tumorzellen zerstört, die Bildung von Abwehrzellen wird angeregt. Da Tumorzellen eine verminderte Thermoregulation haben, sind sie empfindlich gegenüber Wärme-Behandlung. Sie werden im Idealfall geschädigt, während gesunde Zellen über die non-invasive Behandlung weitestgehend unbelastet bleiben: Dank regionaler Überwärmung wird das den Tumor umgebende gesunde Gewebe stärker durchblutet. Der Tumor wird weniger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die tumoreigene Reparatur wird gehemmt. Die Kombination der Effekte, Temperatur und elektrisches Feld, sind Hauptursachen für den angestrebten programmierten Zelltod. Durch die punktuelle Anwendbarkeit ist die Elektrohyperthermie besonders geeignet, um lokal an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und deren Metastasen zu behandeln: Hirntumore, Lungen-, Abdominal-, Beckentumore, Sarkome. Zur Anwendung kommt sie u.a. bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg.Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Gesundheit/Medizin

Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie

ESTRO 2019 – Onkologen, Radiologen und Medizintechniker diskutieren multimodale Krebstherapien
Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie

„Targeting optimal care, together“. So lautete das programmatische Motto der gerade abgeschlossenen 38. ESTRO-Konferenz in Mailand. Die Europäische Gesellschaft für Strahlentherapie und Onkologie (ESTRO) hatte Onkologen, Strahlenmediziner und Vertreter der Medizintechnik zum multiprofessionellen Forum eingeladen. Diskutiert wurden interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten, um die Heilungschancen für Krebspatienten im Rahmen von Strahlentherapien zu verbessern. „Ärzte, Krankenschwestern und Studenten aus Australien, USA, Großbritannien, Rumänien, Deutschland, Schweiz und  Spanien konnten mehr über unsere Methoden und Geräte erfahren, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie).

Prof. Dr. Szász

Beim Kongress wurde auch eine Studie des Mount Vernon Cancer Centers, Northwood, und des Christie NHS Foundation Trusts, Manchester, vorgestellt: Dabei geht es um eine Brachytherapie mit hoher, einmaliger Dosis. Die Brachytherapie, bei der temporäre Katheter zur direkten Behandlung von Tumoren mehrmalig zum Einsatz kommen, habe bereits gute Resultate bei Prostatakrebs gezeigt, sowohl mit Blick auf die Bekämpfung der Krebszellen als auch auf die Reduzierung von Nebenwirkungen. Das Interesse der Wissenschaftler war zu erforschen, ob ähnlich günstige Ergebnisse zu erzielen sind – auch wenn nur eine Hochdosis-Behandlung erfolgt. Eine einzige hohe Strahlendosis, die innerhalb weniger Minuten direkt an den Tumor abgegeben werden kann, sei laut der Studie eine eine effektive Methode zur Behandlung von Männern mit Prostatakrebs mit geringem Risiko.

„Die Bestrahlung von Innen, also die Brachytherapie wird oft mit einer Strahlentherapie, einer Chemotherapie oder auch einer Hyperthermie verbunden“, sagt Prof. Dr. Szász, „Die Oncothermie kann ihre Qualitäten bei Erkrankungen der Prostata nutzen. Denn die spezielle Form der Hyperthermie zielt darauf ab, Tumorgewebe selektiv zu zerstören, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Diese Selektion ist von Bedeutung bei Prostata-Karzinomen, da bösartiges Gewebe meist in der Prostata-Peripherie liegt.“

50 Prozent der Männer über 60 Jahre leiden an einer gutartigen Prostataerkrankung. Hier verengt die wachsende Prostata die Harnröhre. Von einer bösartigen Prostataerkrankung ist heute fast jeder vierte bis fünfte betroffen. Damit gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Todesursachen des Mannes. Die konventionelle Behandlung erfolgt medikamentös, durch Operation und/oder Bestrahlung. Häufig klagen Patienten über Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Erektions-Störungen. Die Prostatahyperthermie ergänzt co-medikativ Chemo- und Radiotherapien. Sie unterstützt – im Rahmen einer komplementären Onkologie –  die Strahlen- und Chemotherapie. Dabei nutzt die loko-regionale Oncothermie Wärme und elektrische Energie, um möglichst minimalinvasiv die Tumoren zu attackieren, die Effizienz der Strahlen- und Chemotherapie zu intensivieren.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Pressemitteilungen

Nuklearmedizin: Neues Verfahren verbessert Diagnose häufiger Krebsarten

Eine neue Methode der nuklearmedizinischen Bildgebung im Bereich der Positronen-Emissionstomographie (PET) ermöglicht eine exaktere Diagnose verbreiteter Karzinome wie Brust-, Darm-, Lungen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs.

(Wien, 19. März 2019) Beim Kampf gegen Krebs ist eine frühzeitige und genaue Diagnose entscheidend. Eine neue Methode der nuklearmedizinischen Bildgebung im Bereich der Positronen-Emissionstomographie (PET) ermöglicht eine exaktere Diagnose verbreiteter Karzinome wie Brust-, Darm-, Lungen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs. Zudem erlaubt das neue Bildgebungsverfahren, die Behandlung des Tumors entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten anzupassen. „Wir zielen auf ein bestimmtes Enzym, das sich auf der Membran von Zellen befindet, die sehr häufig bei weitverbreiteten Krebsarten auftreten. Dadurch haben wir die Chance, bessere Ergebnisse als mit den bisherigen Methoden zu erzielen“, sagt Professor Uwe Haberkorn, Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin / European Association of Nuclear Medicine (EANM).
Die wichtigste Rolle im neu entwickelten PET-Bildgebungskonzept spielt das sogenannte Fibroblasten-Aktivierungsprotein (FAP). Dieses Enzym ist reichlich vorhanden auf der Membran von Krebs-assoziierten Fibroblasten (CAFs / Cancer-associated fibroblasts). Diese Zellen kommen in mehr als 90 Prozent aller Epithelkarzinome vor, zu denen beispielsweise Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Brustkrebs gehören. Ein hohes Aufkommen von FAP deutet auf eine schlechte Prognose. Doch obwohl CAFs mit dem Wachstum und der Ausbreitung des Tumors einhergehen, handelt es sich bei ihnen nicht um Krebszellen. Sie sind genetisch stabiler als Krebszellen, deshalb ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie eine Therapieresistenz entwickeln. „All diese Merkmale machen das FAP zu einem vielversprechenden Ziel für nuklearmedizinische Diagnose- wie auch Therapieansätze“, so EANM-Experte Prof. Uwe Haberkorn, der das neue bildgebende Verfahren gemeinsam mit seinem Team in Heidelberg entwickelte.

Besser als die herkömmlichen Methoden
Jede PET-Untersuchung erfordert, dass dem Patienten eine kleine Menge einer radioaktiv markierten Substanz, eines sogenannten Tracers, injiziert wird. Dadurch lassen sich biologische Prozesse wie der Stoffwechsel von Tumorzellen identifizieren und mit Hilfe des bildgebenden Systems sichtbar machen. Der bislang hauptsächlich eingesetzte Tracer ist 18F-fluorodeoxyglucose (FDG), ein radioaktiv markierter Zucker, der von Zellen mit hohem Energieverbrauch, wie Krebs- oder Hirnzellen, aufgenommen wird. Allerdings, so Prof. Haberkorn, sind die Ergebnisse, die mit FDG hinsichtlich der Tumor-Aufnahme und des Bildkontrasts erzielt werden, nicht immer zufriedenstellend.
Vor diesem Hintergrund hat sein Team einen neuartigen Tracer entwickelt, der auf einem FAP-spezifischen Enzym-Inhibitor (FAPI) basiert, einem kleinen Molekül, das an FAP bindet, indem es seine chemische Reaktion blockiert. Den FAPI-Tracer, der mit dem Radionuklid Gallium-68 markiert wird, nehmen Tumoren in hohem Maß auf, während er zugleich in den gesunden Regionen des Körpers schnell abgebaut wird. Das führt zu kontraststarken Bildern, da seine Bindung an das umgebende gesunde Gewebe bei Tumorpatienten nur sehr schwach ist. Damit übertreffen FAPIs in wichtigen Regionen metastatischer Erkrankungen wie der Leber oder dem Gehirn die Leistung von FDG eindeutig. In einer Reihe von vorklinischen und klinischen Studien wurden die guten Resultate wiederholt nachgewiesen.

Verknüpfung von Diagnose und Therapie
„Radioaktiv markierte FAPIs ermöglichen eine schnelle und sehr kontraststarke Bildgebung bei allen Tumoren mit einem hohen Anteil an Bindegewebszellen“, erklärt Prof. Haberkorn. Aber sie können noch mehr: „Im Gegensatz zu FDG eignen sich FAPIs auch für die Behandlung. Das liegt an chemischen Eigenschaften, die nicht nur eine Markierung mit Gallium-68 erlauben, sondern auch mit Rhenium-188 (188Re), Blei-212 (212Pb) oder Yttrium-90 (90Y), die sich zur Zerstörung des Tumors einsetzen lassen. Das heißt, ein theranostischer Ansatz – eine enge, auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten zugeschnittene Verknüpfung von Diagnose und Therapie – scheint machbar. “ Zudem ist die FAPI-Bildgebung nicht auf Krebs beschränkt, denn sie lässt sich auf alle Prozesse anwenden, bei denen es zu einem Umbau von Gewebe kommt. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Technik bald auch für die Untersuchung und Behandlung von nicht-onkologischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und rheumatischen Erkrankungen oder Lungen-, Leber- und Nierenfibrosen zum Einsatz kommt. Bislang wurde der neue Tracer bei mehreren hundert Patienten in verschiedenen deutschen Krankenhäusern erfolgreich angewandt. In den USA und Japan wird er zur Zeit im Rahmen von vorklinischen Studien eingesetzt. „Die FAPI-Bildgebung hat einen erfolgversprechenden Weg zur Entdeckung und Behandlung vieler bösartiger Tumoren eröffnet, und sie bietet zusätzliche Möglichkeiten mit Blick auf verschiedene andere Krankheiten“, sagt Prof. Haberkorn.

Presseagentur für Medizinthemen

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Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin

Hyperthermie dank Spenden, wenn die Kostenerstattung durch Krankenkassen kein Regelfall ist

Crowdfunding über Spendenplattformen wie gofundme kann Kosten für Hyperthermie tragen

Aktuell berichtet die – konservative- britische Zeitung Daily Mail über die wachsende Zahl von Online-Spendenaktionen, um Krebspatienten Hyperthermie oder andere Therapien zu ermöglichen. So seien über Crowdfunding seit 2012  Jahr über 9.1 Mio. Euro (8 Mio. £ ) für 540 Projekte gesammelt worden. Die Mail schreibt über einen Vierjährigen, der an Leukämie leidet. Das National Health System zahlt nur Strahlentherapie und Chemotherapie, mit einer Überlebenschance von 25 Prozent. Crowdfunding ermögliche eine Therapie im US- Kinderkrankenhaus von Philadelphia, mit einer Chance von 60 bis 80 Prozent, so die US-Ärzte. Die Wohltätigkeitsorganisation Good Thinking kritisiert, dass große Beträge für Behandlungen aufgebracht werden, die nicht evidenzbasiert seien.

„Crowdfunding sei zum Teil auf ein Versagen der Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten zurückzuführen“, zitiert die Zeitung Prof. Gordon Rustin, Onkologe im Mount Vernon Hospital, London. „Crowdfunding is partly a result of a failure in the way doctors communicate with patients. If you say there are treatments out there but they won’t be funded, people often feel that one of those must be the one to go for.” So startete eine 56-Jährige  “beliebte Bardame” in Großbritannien einen Aufruf über gofundme.com, um nach einer Chemotherapie in der deutschen Klinik Marinus am Stein eine Hyperthermie zu nutzen. In Holland setzen sich Freunde via gofundme für Geertiena ein:“ Onze enige hoop voor levensverlenging is Hyperthermie therapie.“ Auch in Deutschland steigt die Akzeptanz von Spendenplattformen. So will im Herbst 2018 der Berliner Christian seinen Darmkrebs mit Hyperthermie behandeln lassen. Ebenfalls aus Berlin kommt Veronika, die für ihre an Bauchspeichdrüsenkrebs erkrankte Mutter sammelt: „Weiterhin wurde uns von dem behandelnden Arzt die Möglichkeit der Hyperthermie Therapie erklärt, welche ermöglicht, die Lebenszeit meiner Mutter und unsere gemeinsame Zeit substanziell zu verlängern. Diese wird allerdings nur von Privatkrankenkassen übernommen.“

Prof. Dr. Andrász Szász

„Es ist gut, wenn Krankenkassen, Politik und Justiz gegenüber Hyperthermie sensibilisiert werden, wie es die Petition der Saarländischen Krebsliga gemacht hat. Manche Krankenkassen rücken Formen der Komplementärmedizin bei Krebs stärker in den Fokus“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der regionalen Form der Hyperthermie. „Dennoch werde die Leistungsübernahme durch gesetzliche Krankenversicherungen weiter kontrovers diskutiert. „Das Nikolaus-Urteil zeigt den Weg, dass auch andere Therapien bezahlt werden“.  Danach  ist es gemäß Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und für seine Beiträge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmäßig tödlichen Erkrankung leidet, für die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlung auszuschließen und ihn auf eine Finanzierung der Behandlung außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“, so das Bundesverfassungsgericht. „Dabei muss allerdings die vom Versicherten gewählte Behandlungsmethode eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf versprechen.“

Gesundheit/Medizin

Spende ermöglicht Ganzkörper- und Lokal-Hyperthermie für russisches Mädchen mit Magenkrebs

Hyperthermie in deutscher Fachklinik Prof. Dr. Herzog in Nidda, Hessen: „Rückgang der Metastasen“

Dank einer 20.000 Euro-Spende konnte die in Moskau begonnene Behandlung von Polina Afonkina in der Fachklinik Dr. Herzog in Nidda/Bad Salzhausen fortgesetzt werden. Die 17-Jährige aus Moskau ist an einem Magenkarzinom erkrankt; der bösartige Tumor des Magens, des Darms und der Eierstöcke hat die Krebszellen in den Bauchraum gestreut. Eine Chemotherapie erfolgte im Herbst 2017 in Moskau. Es folgten sieben weitere, wenig erfolgreiche Therapien, bevor sie dank der Spende von „Bild hilft e.V. („Ein Herz für Kinder“) eine Hyperthermie-Behandlung nutzen konnte. Prof. Dr. Herzog zieht eine erste Bilanz: „Mittlerweile ist die Patientin wieder bei uns. Es zeigt sich ein Rückgang der Metastasen, auch die Tumormarker sind fast wieder im Normbereich. Der Patientin geht es gut. Also bisher ein sehr erfreulicher Verlauf. Polina würde auch mit Pressevertretern über ihre Behandlung sprechen, um so anderen Patienten in ihrem Kampf gegen Krebs zur Seite zu stehen“.
Die bisher eingesetzte Chemotherapie hatte bei dem metastasierten Tumorleiden zu einer geringen Verbesserung geführt. Im Frühjahr zeigte sich bei der Gastroskopie wieder ein großer, Geschwür-bildender Magentumor. Dies ist ein Signal, dass der Tumor aggressiv wächst. Die Überlebenschancen sinken rapide. In dieser Situation wandten sich die Eltern über deutsche Freunde an Dr. Herzog. Er behandelte das in diesem Alter sehr seltene Magenkarzinom mit einer  Kombination aus Ganzkörper-Hyperthermie und moderater Chemotherapie. Zusätzlich wurde die lokale Hyperthermie (Oncothermie) mehrfach angewendet, um speziell die Tumor- und Metastasen-Regionen zu erreichen. Ergänzend erfolgten komplementäre Therapien, um das durch die Chemotherapie angegriffene Immunsystem zu stützen.

Prof. Dr. András Szász

„Durch die Oncothermie ist eine Therapie tief sitzender Primärtumoren möglich. Sie erreicht so  gezielt Organe wie Leber oder Niere. Sie kommt aber auch bei gastroenterologischen Krebsarten in Dünn- und Dickdarm sowie im Magen zum Einsatz“, sagt Prof. Dr. András Szasz, Begründer der Oncothermie, der regional-wirksamen Spezifikation der Hyperthermie. „Die Oncothermie koppelt Wärme an elektrische Energie. Nur kranke Tumorzellen erleiden thermischen Stress, nur sie sind dem  tumor-fokussierten  künstlichen Fieber ausgesetzt. Dies führt zu Sauerstoffarmut und Nährstoffverarmung im Tumor. Er wird anfälliger für parallel eingesetzte Therapien. Zusätzlich zielt die Wärmetherapie darauf ab, das Immunsystem zu stärken; die Patienten können an Lebensqualität gewinnen und widerstandsfähiger gegenüber Nebenwirkungen konventioneller Therapien werden.“

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Oncotherm auf der Medica: „Komplementärmedizinischer Mehrwert für Patienten.“

Weltleitmesse der Medizinbranche vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf.

Komplementäre Krebstherapie ohne Nebenwirkungen: Die Troisdorfer Oncotherm GmbH stellt auf der Medica 2018 (Düsseldorf, 10-18 Uhr, Halle 9, Stand B11) komplementärmedizinische Therapie-Systeme zur Behandlung von Krebstumoren mit Wärme (Hyperthermie) vor. „Das Motto der diesjährigen Medica lautet „Mehrwert für Arzt und Patient“.  „Die Messe ist daher ein gutes Forum, um einen solchen Mehrwert im Rahmen der Komplementärmedizin vorzustellen. Weltweit wächst die Nachfrage von Medizinern und Patienten nach minimal-invasiven Therapien, die individuell zusätzlich zu anderen Therapien genutzt werden  können“, sagt  Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie). Er verweist hier auf die vor kurzem erfolgte Einrichtung eines Lehrstuhles für Komplementärmedizin an der Universität Tübingen.

Die Messe hat Aussteller aus fast 70 Nationen, in den Vorjahren kamen etwa 120.000 Fachbesucher, rund 60 Prozent aus dem Ausland. Dass sich die Medica an „Top-Entscheider der Gesundheitswirtschaft“, so die Veranstalter, richtet, zeigt die Eröffnung durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Messe wirbt zudem für sich, interdisziplinär zu sein: „Wesentliche Stärke der Medica ist, dass sie an einem Ort und zu einem Zeitpunkt nicht nur Lösungen für einzelne medizinische Fachdisziplinen thematisiert, sondern für den kompletten „Workflow“ der Patientenbehandlung.“ Damit korrespondiert eine  komplementärmedizinische Hyperthermie. „Wir zeigen auf der Medica, dass die Oncothermie ein Baustein einer multi-modalen Onkologie sein kann. Sie fügt sich als lokale Hyperthermie ein in eine Komplementärmedizin, die etwa Radiotherapie oder Chemotherapie unterstützt“, so Prof. Dr. Szász.

EHY-2030

Oncothermie als  besondere Form der Hyperthermie verbindet Wärme und elektrische Wellen. Dabei gilt die Hyperthermie als „vierte Säule“ der Krebstherapie (Deutsche Krebshilfe). Diese Bewertung setzt sich um: Die Oncothermie findet sich allein in Deutschland in über 100 Praxen. Die Akzeptanz folgt aus ihrer Ausrichtung. Hyperthermie und Oncothermie können konventionelle Therapien unterstützen, um deren Wirksamkeit zu verbessern. Dabei sind sie nicht-toxisch, da sie Tumoren lokal-gezielt behandelt, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. „Patienten fragen vermehrt danach, wie auch salutogene Ressourcen genutzt werden können, um die Gesundheit zu entwickeln, die Widerstandskraft zu fördern und Selbstheilungskräfte anzuregen. Ein Patient kann hier von einer Wärmetherapie doppelt profitieren. Erstens kann die Wirkung von Chemo- und Strahlentherapie verbessert werden. Zweitens können sich die gefühlte Wirkung und das Lebensgefühl bessern, so dass konventionelle Verfahren günstiger aufgenommen werden können“, sagt Prof. Dr. Szász.

Stellvertretend für ihr Programm der Medizintechnologie stellt Oncotherm auf der Medica das System der neuesten Generation, EHY-2030, vor. Das Gerät zur Behandlung lokal-regionaler Tumoren hat u.a. ein eingebautes Patienten-Management-System. Das für den klinischen Gebrauch ausgerichtete EHY-3010 wird verwendet für Tumore in Gehirn, Lunge, Pankreas und Niere. Das EHY-2000plus kommt als regionale Therapie, das EHY-1020 speziell zur Behandlung von Prostata-Krebs zum Einsatz.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199225,  schweitzer@oncotherm.de

Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Veranstaltungen/Events

Hyperthermie im interdisziplinären Dialog: Kongress 2018 Budapest

28.-29.9.2019. Internationaler Kongress zur Hyperthermie im Ursprungsland der Oncothermie

„Die International Clinical Hyperthermia Society (ICHS) veranstaltet vom 28. bis 29. September 2018 ihre 36. Jahrestagung in Budapest. Das 1988 in Ungarn gegründete Unternehmen Oncotherm richtet den internationalen Kongress zur wissenschaftlich-medizinischen Erforschung und klinischen Anwendung der Hyperthermie aus.
Keynote Speakers sind Prof. Dr. Niloy Ranjan Datta, Centre of Radiation Oncology, Kantonsspital Aarau, Schweiz; Prof. Dr. Stephan Bodis, Chefarzt Radio-Onkologie-Zentrum Kantonsspital Aarau, Extraordinarius Medizinische Fakultät Universität Zürich; Prof. Dr. Peter Wust, Charité Universitätsmedizin – Strahlentherapie Campus Virchow Klinikum, Berlin; Prof. Dr. Kwan-Hwa Chi, Shin Kong Wu Ho-Su Memorial Hospital, National Yang-Ming University Taipeh; Dr. Tibor Krenács, Semmelweis University of Medicine, Budapest; Prof. Dr. Clifford L.K. Pang, Direktor des Clifford Hospitals, Guangzhou University of Chinese Medicine; Dr. Ou Junwen, Guangzhou University of Chinese Medicine.
Auf der Kongress-Agenda stehen Themen wie: Integration der Hyperthermie in die klinische Onkologie, klinische Evidenz der modulierten Elektro-Hyperthermie, antibiotische erweiterte thermische Behandlung chronischer Borreliose, Position der Oncothermie – Kombination mit Standard-Chemo- und Strahlentherapie in der klinischen Praxis, modulierte Elektro-Hyperthermie als palliative Behandlung von Hirntumoren, Brustkrebs und Hyperthermie, mögliche Potenzierung des Effekts ionisierender Strahlung durch Elektro-Hyperthermie bei lokal fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebspatienten, Chemotherapie in Kombination mit modulierter Elektro-Hyperthermie im Vergleich zur Chemotherapie allein bei rezidivierendem Zervix Karzinom nach Bestrahlung, Hyperthermie bei der Behandlung von Weichteilsarkomen: Stand der Technik.
,,Wir freuen uns, in unserem Jubiläumsjahr den in diesem Jahr wohl größten Kongress zur Hyperthermie mit durchzuführen“, sagt Prof Dr. Andras Szász, Begründer der lokalen, mit elektrischem Feld gekoppelten Wärmetherapie (Oncothermie). Wir nutzen die Tagung auch, um die Oncothermie und Hyperthermie als Möglichkeiten in der interdisziplinären Onkologie vorzustellen. Die Oncothermie kann zusammen mit anderen Therapien wirken. Sie fügt sich ein in eine Komplementärmedizin, die das Ziel hat, co-medikativ die Wirkung von Chemo- oder Strahlentherapie zu erhöhen. Dabei geht es nicht nur um eine palliative Anwendung, um Schmerz und Angst zu bekämpfen. Wenn Menschen an Krebs erkranken, hat die Hyperthermie zwei Ziele. Sie will den Krebs selbst bekämpfen, aber auch die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Wir setzen uns dafür ein, dass die Hyperthermie zum Bestandteil der onkologischen Therapien wird – und als solche auch von der Krankenkasse akzeptiert wird.“

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg. Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199223,  schweitzer@oncotherm.de

Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin

Bundestag schließt Petition zur Kostenerstattung der Hyperthermie durch gesetzliche Krankenkassen ab

„Gesetzliche Krankenkassen können im Einzelfall Kosten für Hyperthermie tragen“
„Es ist bedauerlich, dass der Bundestag beschlossen hat, das Petitionsverfahren der Saarländischen Krebsliga abzuschließen. Sie hatte gefordert, die Hyperthermie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu übernehmen. Wir danken der Krebsliga und 56.369 Unterzeichnern für ihren Einsatz. Er ist nicht umsonst“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der regionalen Form der Hyperthermie (Wärmetherapie). Denn der Bundestag erläutert seine Bewertung – und schreibt ausdrücklich: „Unabhängig hiervon kann im Einzelfall … ein Leistungsanspruch bestehen. Prof. Százs: „„Dies ist ein positives politisches Signal“.

Prof. Dr. Szász

In der Beschlussempfehlung heißt es weiter, dass eine Krankenkasse in der Pflicht sein könne, wenn „im Falle einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlichen Erkrankung (oder einer zumindest wertungsmäßig vergleichbaren Erkrankung) eine anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht und eine nicht ganz entfernt  liegende Aussicht auf Heilung oder eine spürbar positive Entwicklung auf den Krankheitsverlauf besteht“. „Hier eröffnen sich individuelle Möglichkeiten“, sagt Prof. Dr. Szász. Weiter heißt es mit Blick auf schwer erkrankte Versicherte: „Wegen der Besonderheiten der stationären Behandlung können im Krankenhausbereich neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden auch ohne eine Vorabprüfung durch den G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) erbracht werden …Das gilt solange, bis der G-BA den Ausschluss der Methode .. beschlossen hat. Solch einen Beschluss hat der G-BA bisher nicht getroffen, so dass die Methode der Hyperthermie grundsätzlich im Rahmen der stationären Versorgung zur Verfügung steht.“
Eine regelhafte Aufnahme in den Leistungskatalog steht, so der Bundestag, indes noch vor dem Problem der Nachweise. Prof. Szász verweist auf die Patientenbroschüre der Universitätsklinik für Radioonkologie Tübingen: „Seit über 15 Jahren behandeln wir … Krebspatienten zusätzlich zur Chemo- und Strahlentherapie auch mit Hyperthermie. Die Hyperthermie als Behandlungsmethode gegen Krebs als vierte Säule, neben Operation, Chemo-, und Strahlentherapie, wird in klinischen Studien weiterentwickelt. Durch die Überwärmung des Tumors können Chemo- und Strahlentherapie effektiver wirken. Die Folge kann eine verbesserte Lebensqualität, ein Aufhalten der Erkrankung oder sogar eine Heilung sein.“
Auch nach der Einlassung des Bundestages bleibt die Hyperthermie im Einzelfall erstattungs- und beihilfefähig – wenn die Hyperthermie alternativlos gegenüber konventionellen Verfahren ist. Diese Interpretation wird flankiert von einer übergeordneten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Nikolaus-Urteil 2005). Danach ist es gemäß Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und für seine Beiträge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmäßig tödlichen Erkrankung leidet, für die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlungsmethode auszuschließen und ihn auf eine Finanzierung … außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“.

 

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.

Kontakt: Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 3199223,  schweitzer@oncotherm.de