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Exportländer im Vergleich – wo Zahlungen ausbleiben

VAE auf Platz 1, die Schweiz erstmals unter Top 10

Exportländer im Vergleich - wo Zahlungen ausbleiben

Top 10 Exportländer mit den höchsten Zahlungsverzügen gegenüber Versicherungsnehmern von ACREDIA

Wirtschaftsaufschwung bringen die VAE auf Platz 1 und die Schweiz erstmals unter die Top 10. Die österreichische Kreditversicherung ACREDIA veröffentlicht für das erste Quartal 2018 die Top 10 Exportländer mit den höchsten Zahlungsverzügen gegenüber ihren Versicherungsnehmern. Verglichen wurden von ACREDIA die Zahlen zum Ende des ersten Quartals 2018 mit jenen des vierten Quartals 2017.

Vereinigte Arabische Emirate: Aufschwung lässt Verzüge rapide steigen
Schweiz: starker Handelspartner Österreichs erstmals unter den Top 10
Italien: starker Exportpartner, jedoch politische Instabilität als Risiko
Serbien: spürbarer Optimismus, doch Herausforderungen bleiben enorm

*** Vereinigte Arabische Emirate: EXPO 2020 als Wirtschaftsmotor ***
Aktuell auf Platz eins der Liste jener Länder, aus denen die Zahlung am häufigsten ausbleibt, sind die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Föderation ist finanziell solide aufgestellt und die steigenden Ölpreise wirken sich positiv auf die Investitionsfreude aus. Der vor allem aus Erdöl- und Erdgasvorkommen stammende Reichtum ist allerdings in den sieben Emiraten unterschiedlich verteilt. Die VAE arbeiten an der Diversifizierung der Volkswirtschaft, um die Abhängigkeit von Öl und Gas zu reduzieren, und die Branchenvielfalt wächst. Anfang des Jahres wurde als zusätzliche Einnahmequelle eine Mehrwertsteuer eingeführt – ein Novum für die VAE. Ein wirtschaftlicher Wachstumstreiber ist und bleibt die EXPO 2020 im Finanzdienstleistungszentrum Dubai. Für Bauaufträge und in Infrastruktur-Projekte werden Milliarden investiert.

„Das Geschäftsklima ist günstig und für unsere Exporteure bleiben die VAE ein wichtiger Markt. Dennoch gibt es Risiken, die jeder Exporteur im Auge behalten sollte. Das sind unter anderem die geopolitische Instabilität in der Region und die Ölpreisentwicklung“, fasst Norbert Kosbow, Bereichsleiter Commercial Underwriting bei der Kreditversicherung ACREDIA, die zukünftige Entwicklung zusammen.

*** Schweiz: Bleibt hochinnovativ auf wirtschaftlichem Erfolgskurs ***
Schweizer Unternehmen sind laut Kreditversicherung ACREDIA äußerst zuverlässige Zahler. Im weltweiten Kontext hat das kleine Industrieland mit circa 8 Millionen Einwohnern eine hohe Kaufkraft, gilt als hochinnovativ und international wettbewerbsfähig – vor allem in den traditionellen Industriebranchen. Die Erholung vom Frankenschock 2015 setzt sich weiter fort und die Konjunkturperspektiven für das laufende Jahr bleiben günstig.

„Alles in allem ist die Schweiz ein Exportpartner mit Bestnoten und die Exporte unserer Versicherungsnehmer steigen stetig. Damit ziehen nun auch die Zahlungsverzüge an“, eine Tatsache, die laut Kosbow kein Grund zur Sorge sei, sondern einfach eine logische Konsequenz aus der erhöhten Geschäftstätigkeit. „Dennoch gilt auch für die Schweiz: Bleibt eine Zahlung aus, dann mahnen Sie sofort“, erinnert Kosbow.

*** Italien: Drittgrößter Exportpartner Österreichs erholt sich nur schwer ***
Die Wirtschaft in Italien wächst verhalten. Mit einem Plus von 1,5 Prozent im Jahr 2017 (Quelle: IWF) bleibt das Land unter dem EU-Durchschnitt von 2,4 Prozent und damit eines der EU-28-Schlusslichter. Die politische Instabilität ist ein Dauerrisiko und mit ein Grund, warum notwendige wirtschaftliche Reformen nicht voranschreiten. Nicht nur für die österreichische Wirtschaft, sondern auch für die Versicherungsnehmer der Kreditversicherung ACREDIA ist Italien ein wichtiger Markt. „Wie es jetzt nach der Regierungsbildung weitergeht, bleibt abzuwarten. Leider kennen wir Italien als eines jener Länder, aus denen Zahlungen vergleichsweise lange dauern können. Exporteure warten durchschnittlich über 80 Tage bis zur Bezahlung ihrer Forderung“, stellt Kosbow fest.

*** Serbien: Durchlebt schwierigen Transformationsprozess ***
Seit Jahren durchlebt Serbien den Wandel von einer Zentralverwaltungswirtschaft zur Marktwirtschaft. 2018 wird mit einem BIP-Wachstum von 3 Prozent gerechnet, das sich hauptsächlich auf die lebhafte Inlandsnachfrage, steigende Investitionen, dynamischere Exporte und eine verbesserte Arbeitslage stützt. Für Infrastrukturprojekte bekommt das Land Finanzhilfen aus China und Russland. Trotz aller optimistischer Aussichten bleiben die zukünftigen Herausforderungen enorm: Es gilt die Arbeitslosenrate weiter zu senken, die Finanzlage zu stabilisieren, eine Pensionsreform und einen Verwaltungsabbau durchzuführen und die Korruption zu bekämpfen. „Serbien arbeitet hart daran, bis zu seinem EU-Beitritt, der spätestens 2025 erfolgen soll, an Stärke zu gewinnen. Das Land bewegt sich auf einem gesunden Wachstumspfad. Der aktuelle Anstieg der Zahlungsverzüge zeigt, dass dieser Weg kein einfacher ist. Wir bleiben aber zuversichtlich“, so Kosbow.

*** Auf einen Verzug folgt meist ein Schaden ***
In 75 Prozent der Fälle ist ein Verzug der Vorläufer eines Schadensfalles. Das restliche Viertel resultiert aus der Insolvenz von Abnehmern. „Wenn unsere Versicherungsnehmer steigende Verzüge melden, dann ist das für uns ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung eines Landes. Denn genau in diesen Ländern werden erfahrungsgemäß auch die Schäden steigen“, erklärt Norbert Kosbow, Bereichsleiter bei Österreichs führender Kreditversicherung ACREDIA.

ACREDIA ist mit einem Marktanteil von 55 % Österreichs führende Kreditversicherung und schützt als solche offene Forderungen im In- und Ausland. ACREDIA steht im Eigentum einer Managementholding – 49 % hält die Euler Hermes AG, Hamburg und 51 % hält die Oesterreichische Kontrollbank AG, Wien. ACREDIA vereint unter einem Dach die beiden unabhängigen Marken OeKB Versicherung und PRISMA Die Kreditversicherung. www.acredia.at

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Stefan Wimmer neuer Personalverantwortlicher bei ACREDIA Versicherung

Marktführende Kreditversicherung hat seit Jänner 2018 einen neuen Leiter für den Bereich „Human Resources & Organisation“

Stefan Wimmer neuer Personalverantwortlicher bei ACREDIA Versicherung

Mag. Stefan Wimmer, Bereichsleiter Human Resources & Organisation, Acredia Versicherung AG

Bei der führenden österreichischen Kreditversicherung ACREDIA gibt es einen neuen Leiter des Bereiches „Human Resources & Organisation“. Der Bereich, den Stefan Wimmer seit Jänner 2018 verantwortet, umfasst neben dem Personalwesen auch das Enterprise Project Portfolio Management, die Organisationsentwicklung und das Wissensmanagement sowie das Beschaffungs- und Facility Management.

Stefan Wimmer (41) war seit 2006 in unterschiedlichen Bereichen bei ACREDIA tätig, zuletzt als Senior Kundenbetreuer Vertrag, und neben Kreditversicherung spezialisiert auf Insolvenzanfechtungs- und Investitionsgüterversicherung. Von 2015 bis zum Antritt seiner neuen Leitungsfunktion war Wimmer auch Vorsitzender im Betriebsrat der Kreditversicherung ACREDIA und in dieser Funktion auch in den Aufsichtsrat entsandt.

Der Absolvent der Rechtswissenschaften an der Universität Wien folgt auf Patricia Probst, die sich anderen Aufgaben im Unternehmen widmen wird. „Mit Stefan Wimmer haben wir eine juristisch versierte Führungskraft, die nicht nur fachlich sondern auch sozial höchst kompetent ist“, freut sich Karolina Offterdinger, Vorständin von ACREDIA.

ACREDIA ist mit einem Marktanteil von 54 % Österreichs führende Kreditversicherung und schützt als solche offene Forderungen im In- und Ausland. ACREDIA steht im Eigentum einer Managementholding – 49 % hält die Euler Hermes AG, Hamburg und 51 % hält die Oesterreichische Kontrollbank AG, Wien. ACREDIA vereint unter einem Dach die beiden unabhängigen Marken OeKB Versicherung und PRISMA Die Kreditversicherung, mit einem Gesamtobligo von 28,9 Mrd. Euro. Der Umsatz der ACREDIA Gruppe beträgt insgesamt 87 Mio. Euro. www.acredia.at

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ACREDIA beruft Gudrun Meierschitz in den Vorstand

Marktführende Kreditversicherung ACREDIA Versicherung AG hat neues Vorstandsmitglied für die Bereiche Interne Services und Versicherungsleistung.

ACREDIA beruft Gudrun Meierschitz in den Vorstand

Gudrun Meierschitz, MA, Vorstandsmitglied Acredia Versicherung AG

Neuzugang im ACREDIA-Vorstandsteam: Gudrun Meierschitz, 47, ist per 1. Juli 2017 in den ACREDIA-Vorstand eingezogen und verantwortet dort die Bereiche Interne Services und Versicherungsleistung/Schaden. Die Ökonomin und Risikoexpertin arbeitet seit 25 Jahren für Österreichs größte Kreditversicherung, wo sie zuletzt als Leiterin des Bereiches Risk Underwriting für nationale und internationale Kreditentscheidungen zuständig war.

„Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass ACREDIA mit Gudrun Meierschitz für die bestehenden und zukünftigen Herausforderungen des Kreditversicherungsmarktes bestens vorbereitet ist. Neben der fachlichen Expertise und der langjährigen Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Kreditversicherung zeichnen Frau Meierschitz ganz besonders der Weitblick und ihr offen-pragmatischer Umgang mit den allgegenwärtigen Neuerungen aus“, unterstreicht die Aufsichtsratsvorsitzende von ACREDIA und Vorstandsmitglied der Oesterreichischen Kontrollbank Angelika Sommer-Hemetsberger diese Entscheidung.

Meierschitz, gebürtige Kärntnerin, startete ihre Karriere bei PRISMA Die Kreditversicherung – heute eine Marke der Acredia Versicherung AG. Die ersten Stationen ihrer Karriere waren zunächst der Verkauf und schließlich das Vertragswesen, wo sie in Folge als stellvertretende Leiterin der Kreditprüfung ihre Expertise einbrachte. Die begeisterte Camperin absolvierte zudem berufsbegleitend den Masterstudiengang „Wirtschaftsberatung“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt, spezialisiert auf die Themen Unternehmensrechnung und Revision.

ACREDIA ist mit einem Marktanteil von 54 % Österreichs führende Kreditversicherung und schützt als solche offene Forderungen im In- und Ausland. ACREDIA steht im Eigentum einer Managementholding – 49 % hält die Euler Hermes AG, Hamburg und 51 % hält die Oesterreichische Kontrollbank AG, Wien. ACREDIA vereint unter einem Dach die beiden unabhängigen Marken OeKB Versicherung und PRISMA Die Kreditversicherung, mit einem Gesamtobligo von 28,9 Mrd. Euro. Der Umsatz der ACREDIA Gruppe beträgt insgesamt 87 Mio. Euro. www.acredia.at

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PRISMA Wirtschaftsbarometer: Serbien top – Kroatien Schlusslicht

Aktuelle Studie von PRISMA Die Kreditversicherung und GfK Austria untersuchte die Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung in Südosteuropa.

PRISMA Wirtschaftsbarometer: Serbien top - Kroatien Schlusslicht

Gudrun Meierschitz, Risikoexpertin und Ökonomin, PRISMA Die Kreditversicherung

Im PRISMA Wirtschaftsbarometer werden neben der Exportsituation in Südosteuropa, die Investitionsvorhaben, die allgemeinen Stimmung und die Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung von der Kreditversicherung untersucht. Das Wirtschaftsklima in dieser Region hat sich in den vergangenen drei Jahren positiv entwickelt, wobei Unternehmen in Serbien die Lage am positivsten einschätzen und Kroatien sich langsam erholt.

+++ Risikobeurteilung in Südosteuropa +++
In ihrer Tätigkeit vor Ort hält sich die Kreditversicherung PRISMA an die Devise „Credit is local“: „Man kann ein Unternehmen in Kroatien oder Serbien nicht mit denselben Standards bewerten, wie ein österreichisches Unternehmen. Wir achten sehr stark auf die lokale Mentalität, lokale Handelsbräuche und das übliche Geschäftsgebaren. Natürlich spielt auch die volkswirtschaftliche und politische Bewertung des Landes eine Rolle, wenn es darum geht, zu entscheiden, ob und in welchem Ausmaß ein Unternehmen versichert werden kann oder nicht“, so die PRISMA Ökonomin und Risiko-Expertin Gudrun Meierschitz. Eine eigene Tochtergesellschaft in Serbien unterstreicht die lokale Vernetzung in dieser Region.

+++ PRISMA Südosteuropa Wirtschaftsbarometer 2017 +++
In einem Panel werden Unternehmerinnen und Unternehmer in Kroatien, Serbien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina und Österreich befragt. Dabei zeigt sich über die vergangenen drei Jahre in den SEE-Ländern eine positive Entwicklung des Wirtschaftsklimas.

Serbien hat in allen drei Jahren die positivsten Gesamtwerte erzielt und ist damit wiederholt besser als sein Ruf. „Auch wir merken in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Anstieg von Kreditprüfungsaufträgen für serbische Unternehmen. Das heißt, ausländische Lieferanten wagen sich immer mehr und immer öfter an Serbien als Exportmarkt heran“, so Meierschitz, Risiko-Expertin der Kreditversicherung. An zweiter Stelle finden sich heuer Slowenien und Bosnien. Slowenien hat seit Beginn der Umfrage den deutlichsten Zugewinn erreicht. Das bestätigt auch die tägliche Praxis der PRISMA-Ökonomin: „Die slowenischen Unternehmen und die slowenische Wirtschaft haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.“ Interessant seien laut Kreditversicherung PRISMA die Ergebnisse für Bosnien: Die guten Gesamtwerte entsprechen nicht der wirtschaftlichen Realität.

Das Sorgenkind bleibt weiterhin Kroatien. Dazu Gudrun Meierschitz: „Das liegt meiner Meinung nach eindeutig an den Umständen zum Befragungszeitpunkt im Februar, denn da steckte Kroatien schon mitten in der Krise rund um das größte kroatische Privatunternehmen Agrokor. Es handelt sich dabei immerhin um den führenden Lebensmittel-Einzelhandelskonzern und Lebensmittelproduzent der Region.“

+++ Markteinschätzung: Anforderungen an Analysekompetenz steigen +++
Die aktuellen Geschehnisse in Kroatien untermauern, wie wichtig eine Kreditversicherung ist, um die eigene Existenz zu sichern. Noch vor wenigen Monaten als „too big to fail“ eingestuft, sind mittlerweile die vier Nachbarländer – Serbien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro – mit der Aufarbeitung der Schuldenkrise beschäftigt. Mit tausenden Angestellten, einem beachtlichen Anteil an der kroatischen Wirtschaftsleistung sowie mit einer immensen Verflechtung im Land und in der Region stehen jetzt zahlreiche Zulieferanten im In- und Ausland vor einer herausfordernden Situation: Sie wissen nicht, ob und wann sie alle ihre Forderungen bezahlt bekommen und wie sie einen eventuellen Umsatzrückgang mit ihrem Hauptkunden kompensieren sollen.

„Tatsächlich zeigt der Fall Agrokor, dass im Rahmen unserer Tätigkeit als Kreditversicherung die Analysekompetenz zur Markteinschätzung immer wichtiger wird: Derzeit sind wir laufend damit beschäftigt, die möglichen Konsequenzen und Dominoeffekte einzuschätzen. Wir analysieren, wo auf der Ebene der Zulieferer von Agrokor Insolvenzen passieren können, damit wir unsere Kunden auch vor diesen Schäden bewahren. Für uns als Kreditversicherung ist es bei dieser Aufgabe besonders wichtig, hier mit Maß und Ziel vorzugehen und trotz der schwierigen Situation weiterhin risikobewusste und angemessene Deckungen zur Verfügung zu stellen“, unterstreicht die PRISMA-Expertin Meierschitz abschließend die hauseigene Expertise.

+++ Kreditversicherung Österreich – PRISMA Die Kreditversicherung – eine Marke der Acredia Versicherung AG. +++
Prisma sichert Forderungen gegen das Risiko des Zahlungsausfalles. International gut vernetzt, stehen Prisma mehr als 40 Mio. Firmeninformationen zur Verfügung. In der Betreuung seiner Versicherungsnehmer agiert der Kreditversicherer schnell und lösungsorientiert. PRISMA Die Kreditversicherung ist eine Marke der Acredia Versicherung AG. Acredia ist ein Tochterunternehmen der Oesterreichischen Kontrollbank AG (51 %) sowie der Euler Hermes AG (49 %), Hamburg. www.prisma-kredit.com

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Kreditversicherung-Studie: Insolvenzen steigen 2017 erstmals wieder

Laut Kreditversicherung leichter Anstieg der Insolvenzfälle auch in Österreich

Kreditversicherung-Studie: Insolvenzen steigen 2017 erstmals wieder

Marina Machan, PRISMA Die Kreditversicherung

– Weltweiter Anstieg der Insolvenzen 2017: 1 Prozent
– Schäden durch Großinsolvenzen auf dem Vormarsch
– Anstieg der Insolvenzen in Österreich 2016: +1,5 Prozent
– Größte Insolvenzen in Steiermark und Kärnten
– Exportrisiko für USA steigt: Insolvenzanstieg +8 Prozent 2016
– Handelsbarrieren könnten 2017 laut Kreditversicherung PRISMA die Weltwirtschaft wesentlich beeinflussen

Der österreichische Marktführer PRISMA Die Kreditversicherung und der weltweit führende Kreditversicherer Euler Hermes kommen in ihrer aktuellen Studie „Insolvencies: The tip of the iceberg“ zu dem Schluss, dass die Zahl der weltweiten Insolvenzen 2017 um 1% ansteigen dürfte. Haupttreiber dieses Anstiegs sind negative Prognosen für Lateinamerika (+12% Insolvenzen in 2017), Afrika (+9%), Asien-Pazifik (+6%) sowie Nordamerika (+1%).

„Das ist der erste Anstieg von weltweiten Insolvenzen seit sieben Jahren“, sagt Marina Machan, Expertin der Kreditversicherung PRISMA. „Das hat sich in den letzten Jahren bereits abgezeichnet: Der rückläufige Trend hat sich zunehmend abgeschwächt und dreht sich nun. Der Anstieg ist mit einem Prozent zwar relativ moderat. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Beunruhigend sind die vermutlich deutlich steigenden Schäden durch die bevorstehenden Pleiten, von Unternehmen, die bereits straucheln. In den ersten drei Quartalen 2016 haben wir 45% mehr Großinsolvenzen verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Dies führt zu einem negativen Schneeballeffekt, der sich auch 2017 fortsetzen wird.“

Die Weltwirtschaft wächst zwar um rund 2,8%, aber das Wachstum ist nicht stark genug, um einen Anstieg von Insolvenzen zu verhindern. Auch langfristig wird das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts unter der 3%-Marke bleiben.

+ Österreich: Deutliche Zunahme der Insolvenzen in Salzburg, Oberösterreich und Kärnten +

„Diese Trendwende bei den Firmeninsolvenzen ist auch in Österreich festzustellen“, so Machan weiter. „Es gibt wieder einen leichten Anstieg um 1,5 % im Jahr 2016. Besonders in der Steiermark und Kärnten sind laut Kreditversicherung wirtschaftlich bedeutende Traditionsunternehmen unter die Räder geraten: die Steirerfrucht-Gruppe, Vogel & Noot Landmaschinen, die Spinnerei Borckenstein, Reifen Ruhdorfer und Kresta Anlagenbau, um nur einige zu nennen“, so die PRISMA Expertin.

Insgesamt entwickelte sich die Anzahl der Insolvenzen in der Steiermark dennoch rückläufig mit -7,7 %. Zugelegt haben vor allem Wien (+7,7%), Oberösterreich (+2,2%) und Salzburg (+18,4%).

Zu den besonders gefährdeten Branchen zählt die Kreditversicherung PRISMA die Bauwirtschaft sowie die Maschinen- und Metallindustrie. Rückläufige Auftragseingänge und Verzögerungen beim Abschluss von neuen Projekten machen laut Kreditversicherung einigen Anlagenbauern, aber auch den Mittelbetrieben in der Bauwirtschaft zu schaffen. „Insbesondere, wenn sie den Schritt in die Digitalisierung noch nicht begonnen haben“, betont Marina Machan.

+ Schwache Finanzierungskraft trotz niedriger Zinsen +

Trotz der niedrigen Zinsentwicklung schaffen bonitätsmäßig angeschlagene Unternehmen auch in Österreich derzeit nicht die Finanzierung für notwendige Investitionen oder Forschungs- und Entwicklungsausgaben für neue Produkte. Damit zählen sie laut Kreditversicherung zu den Unternehmen mit Insolvenzpotential. „Sollten die Zinsen wieder steigen, wird man mit höheren Insolvenzzahlen rechnen müssen, da es für diejenigen, die schon eine schlechtere Bonität und knappe Liquidität haben, nicht immer möglich sein wird, die Produktion für das gestiegene Auftragsvolumen vorzufinanzieren oder auslaufende Finanzierungen zu refinanzieren“, erläutert Machan.

Die wichtigsten Handelspartner Österreichs haben in 2016 eine rückläufige Entwicklung der Insolvenzen: D mit – 2 %, Italien – 5 %, Frankreich – 5%. Nur die USA brechen hier aus: 8% mehr Pleiten in 2016 und weitere +5 % prognostiziert für 2017. Aber auch in DE wird für 2017 bereits mit einer Zunahme der Pleiten um 1 % gerechnet, während die Insolvenzzahlen in Italien und Frankreich weiter sinkend angenommen werden.

In den Schwellenländern, in denen deutsche Exporteure ebenfalls Wachstumschancen wahrnehmen, zeichnen sich laut Kreditversicherung PRISMA auch deutlich steigende Ausfälle ab: Noch vor China (+10%) liegen 2017 Brasilien und Singapur mit je +15% sowie Chile mit +12%, die alle stark vom chinesischen Markt abhängig sind.

+ Dynamische Gründerszene: Junge Firmen mit höheren Risiken +

Seit fast 20 Jahren hat Österreich eine sehr dynamische Gründerszene: es werden ca. 30.000 Unternehmen jährlich neu gegründet. Neben steigenden Exportrisiken und höheren Schäden durch Großinsolvenzen spielt bei der Entwicklung der Insolvenzen auch eine dynamische „Unternehmensdemografie“ eine große Rolle. Marina Machan, Expertin bei PRISMA Die Kreditversicherung: „Die Zahl der Firmen und Neugründungen ist schneller gestiegen, als die Gewinnmargen. Das führt in einigen Bereichen automatisch zu steigenden Insolvenzzahlen, da junge Firmen in der Regel eine wesentlich höhere Ausfallrate haben, als etablierte Unternehmen.“

+ Gründe für Insolvenzen und steigende Schäden variieren lokal und global +

Die Gründe für die Trendwende bei Insolvenzen sind laut Kreditversicherung PRISMA die schwache Weltwirtschaft, das sinkende Wachstum des Welthandels, starker Preiswettbewerb und volatile Währungen. Umsätze und Margen geraten dadurch zunehmend unter Druck. In einigen Branchen, vor allem im Handel und Einzelhandel, fehlt es deshalb an der notwendigen Finanzkraft für Investitionen, beispielsweise in die Digitalisierung. In anderen Branchen kämpfen Unternehmen mit Überkapazitäten und entsprechendem Preisverfall (z.B. Rohstoffe, Stahl).

+ Ausblick: Finanzierung wird teurer, die Zinswende steht unmittelbar bevor: Zwei bis drei Zinsanhebungen der Fed pro Jahr erwartet +

Durch Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank wird mit einer Verschlechterung der weltweiten Finanzierungsbedingungen gerechnet. „Wir rechnen mit zwei bis drei Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed), sowohl 2017 als auch 2018“, sagt dazu Marina Machan, Expertin bei PRISMA Die Kreditversicherung. „2019 dürfte das Zinsniveau dann bei etwa 3% liegen. Das verteuert Finanzierungen in den USA. In anderen Ländern geraten viele eher anfällige Regionen und Unternehmen in Gefahr, vor allem in den Schwellenländern. Südamerika und dort insbesondere brasilianische Firmen sind beispielsweise gefährdet. Aber auch die Türkei und einige asiatische Länder wären davon erheblich betroffen.“

Weltweit dürfte die Rückkehr zu moderater Inflation Unternehmen auf der Umsatzseite nur sehr eingeschränkt entlasten. Gleichzeitig stehen sie vielerorts steigenden Beschaffungskosten und Lohnkosten gegenüber sowie den schwierigeren Finanzierungsbedingungen.

+ USA: Anstieg der Insolvenzen trotz angekündigter Finanzspritzen und Protektionismus +

„In den USA erwarten wir trotz der angekündigten Finanzspritzen für die nationale Wirtschaft einen leichten Anstieg der Insolvenzen“, so Marina Machan. „Nicht alle Branchen werden von den angekündigten Maßnahmen profitieren. Die Aufwertung des US-Dollars trifft vor allem die amerikanischen Exporteure. Dabei macht die strengere Geldpolitik allen Branchen zu schaffen, nicht nur denjenigen mit besonders hohem Verschuldungsgrad, wie zum Beispiel dem Maschinenbau. Bei den angekündigten protektionistischen Maßnahmen gehört der Metallsektor vermutlich zu den Gewinnern, die Textilbranche hingegen zu den Verlierern mit hohen Importzöllen von bis zu 32%.“

Handelsbarrieren sind jedoch in Zeiten der Globalisierung laut Kreditversicherung PRISMA nicht nur in den USA ein Problem. „Zunehmende protektionistische Maßnahmen und Handelsbarrieren machen Exporte vielerorts noch komplexer und teurer“, so die österreichische PRISMA-Expertin. „Dies könnte die Weltwirtschaft 2017 wesentlich beeinflussen.“

+++ Kreditversicherung Österreich – PRISMA Die Kreditversicherung – eine Marke der Acredia Versicherung AG. +++
Prisma sichert Forderungen gegen das Risiko des Zahlungsausfalles. Seit 1989 belebt die Marke Prisma den österreichischen Kreditversicherungsmarkt, seit 2009 führt sie ihn an. International gut vernetzt, stehen Prisma mehr als 40 Mio. Firmeninformationen zur Verfügung. In der Betreuung seiner Versicherungsnehmer agiert der Kreditversicherer schnell und lösungsorientiert. PRISMA Die Kreditversicherung ist eine Marke der Acredia Versicherung AG. Acredia ist ein Tochterunternehmen der Oesterreichischen Kontrollbank AG (51 %) sowie der Euler Hermes AG (49 %), Hamburg. www.prisma-kredit.com

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Liquidität per Internet unter factoring-direkt.de

atevis AG bietet unter factoring-direkt.de die Möglichkeit online ein Factoringangebot abzurufen.

Liquidität per Internet unter factoring-direkt.de

Bodo Kibgies Vorstand Marketing & Vertrieb atevis AG

Die atevis Aktiengesellschaft bietet unter der Internetseite www.factoring-direkt.de für Firmen bis 5 Mio. Euro Jahresumsatz die Möglichkeit, sich ein maßgeschneidertes Factoringangebot online erstellen zu lassen.

Hierbei kann auch eine bestehende Kreditversicherung eingebunden werden. Das Angebot wird in Abhängigkeit der Branche und eines Bonitätsindexes bis zu einer Linie von 500.000 EUR automatisch erstellt. Das angebotene Factoring erfolgt im offenen Full-Service-Verfahren. Sollte in Einzelfällen ein Angebot nicht automatisch erstellbar sein, wird der Interessent unverzüglich informiert, dass sein Angebot individuell bearbeitet wird. Vorteilhaft für den Interessenten ist, dass er bei einer Anfrage kein Risiko eingeht und sich zu nichts verpflichtet. Die Anfrage ist unverbindlich. Bei weitergehendem Interesse wird das Unternehmen informiert, welche Unterlagen für einen Vertragsabschluss zu übermitteln sind

Factoringpartner der atevis für diesen Onlineservice ist die Bibby Financial Services GmbH, einer der weltweit größten bankenunabhängigen Anbieter von internationalen Factoringlösungen. Angebote über Waren und Dienstleistungen werden seit Jahren online eingeholt. Jetzt können mittelständische Firmen Angebote der Finanzdienstleistung Factoring ohne großen Aufwand bequem über das Internet anfordern. „Mit diesem neuen Service erreichen wir internetaffine Unternehmen, die auf einen Außendienstbesuch keinen besonderen Wert legen“, stellt Marketing-Vorstand Bodo Kibgies fest.
Die atevis AG öffnet mit diesem Online-Verfahren den KMUs eine neue Möglichkeit, schnell Liquidität zu generieren und dies bankenunabhängig.

Als konzernunabhängiges Unternehmen wurde die atevis Aktiengesellschaft von Factoring- und Finanzierungsspezialisten im Jahre 2000 gegründet und hilft Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei der Sicherung von Liquidität und Rentabilität.

Bibby Financial Services ist einer der weltweit größten bankenunabhängigen Anbieter von internationalen Factoringlösungen und damit verbundenen Dienstleistungen.

Mit einem Portfolio aus Full Service-, Inhouse- sowie Export-Factoring unterstützt das Unternehmen mit weltweit über 1.200 Mitarbeitern in 45 eigenständigen Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien mehr als 9.500 Kunden. Rund 7.000 davon stammen aus dem Mittelstand (KMU), der Kernzielgruppe von Bibby Financial Services.
Neben einer Verbesserung der Liquidität profitieren die Kunden von einer höheren finanziellen Flexibilität für weiteres Wachstum.
Branchenschwerpunkte verfügt Bibby Financial Services in den Bereichen Personalwesen und -vermittlung, Transport und Logistik, Medizintechnik, industrielle Fertigung sowie exportorientierte Unternehmen.
Bibby Financial Services ist ein Tochterunternehmen des vor über 200 Jahren in Liverpool gegründeten Familienunternehmens Bibby Line Group.

Die deutsche Niederlassung mit Hauptsitz in Düsseldorf ist Mitglied im Deutschen Factoring-Verband e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter: bibbyfinancialservices.de

Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://www.factoring-direkt.de
http://www.atevis.com

Firmenportrait atevis Aktiengesellschaft

Die atevis Aktiengesellschaft basiert auf einer Onlineplattform für mittelständische Unternehmen, mit der Spezialisierung auf das „Forderungsmanagement & alternative, bankenunabhängige Finanzierung“.

Atevis verschafft Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erweiterte finanzielle Spielräume und Schutz vor Forderungsausfällen. Wenn es online nicht darstellbar ist, dann offline als Fachmakler mit entsprechendem Wissen und jahrelanger Erfahrung.

Als Intermediär hat sich die atevis Aktiengesellschaft fokussiert auf die Bereiche

– Factoring (Forderungsfinanzierung),
– Kreditversicherung (Forderungsabsicherung),
– Kautionsversicherung (Bürgschaften, Avale),
– Einkaufsfinanzierung (Finetrading),
– Auftragsfinanzierung sowie
– Eigenkapitalbeschaffung.

Im Jahre 2000 als Internet-Startup von Branchenspezialisten gegründet, betreibt die atevis AG etliche Informationsseiten im Bereich des Forderungs- und Finanzierungsmanagements und bietet Lösungen für Unternehmen jeglicher Größenordnung in den Bereichen Kreditversicherung, Kautionsversicherung (Bürgschaften), Factoring, Einkaufsfinanzierung und Beteiligungskapital (z.B. unter warenkreditversicherung.biz, factoring.info, factoring-direkt.de, kautionsversicherung.biz, factoringbörse.de, einkaufsfinanzierung.biz, eigenkapital-marktplatz.de)

Bei weitergehendem Interesse können Unternehmen die Spezialisten der atevis AG direkt kontaktieren und sich individuell beraten lassen. In den Sparten Kreditversicherung und Bürgschaften können auch online Produkte abgeschlossen werden.

Kontakt
atevis Aktiengesellschaft
Bodo Kibgies
Carl-Zeiss-Straße 2
63755 Alzenau
+49 (6023) 9477662
+49 (6023) 9477669
presse@atevis.de
http://www.atevis.com

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Exportländer im Vergleich – wo Zahlungen ausbleiben.

Die USA sind durch einen sprunghaften Anstieg der Verzüge erstmals unter den Top 10.

Exportländer im Vergleich - wo Zahlungen ausbleiben.

Top 10 Länder mit den höchsten Zahlungsverzügen

Abnehmer aus den USA lassen österreichische Unternehmer momentan vermehrt auf ihr Geld warten. Dieser starke Anstieg der Zahlungsverzüge amerikanischer Abnehmer hat das Land auf Platz 3 der Länder mit den höchsten Verzügen katapultiert. Türkei und Mexiko führen die Liste der Kreditversicherung OeKB Versicherung an.

Die OeKB Versicherung versichert offene Forderungen. Der österreichische Kreditversicherer veröffentlicht erneut die zehn Exportländer mit den höchsten Verzügen per Ende September 2016. Für die Entwicklung der Verzüge und der Schäden wurden die Werte zum Ende des dritten Quartals 2016 mit den Zahlen des zweiten Quartals 2016 verglichen.

+++ Auf einen Verzug folgt meist ein Schaden. +++
In 75 Prozent der Fälle ist ein Verzug der Vorläufer eines Schadensfalles. Das restliche Viertel resultiert aus der Insolvenz von Abnehmern. „Wenn unsere Versicherungsnehmer steigende Verzüge melden, dann ist das für uns ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung eines Landes. Denn genau in diesen Ländern werden erfahrungsgemäß auch die Schäden steigen“, erklärt Karolina Offterdinger, Vorstand der OeKB Versicherung – eine Marke der in Österreich führenden Kreditversicherung Acredia Versicherung AG.

+++ USA und Mexiko: Spitzenplatzierung mit dem höchsten Anstieg an Zahlungsverzügen +++
Die Vereinigten Staaten von Amerika nehmen erstmals einen Platz in der Liste jener zehn Länder ein, aus denen Zahlungen an österreichische Unternehmen am häufigsten ausbleiben. Die möglichen Ursachen für die plötzliche finanzielle Schwäche US-amerikanischer Unternehmen sind neben dem niedrigen Ölpreis auch der rückläufige Privatkonsum, die sinkenden lokalen Investitionen sowie die politische Unsicherheit vor der Präsidentschaftswahl am 8. November. „All das hat negative Auswirkungen auf das Wachstumspotenzial der US-amerikanischen Wirtschaft und als eine führende Wirtschaftsmacht wirkt sich diese Entwicklung wesentlich auf ihre Handelspartner aus“, so Offterdinger. Gemäß seiner aktuellsten Einschätzung geht der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2016 von einem verlangsamten Wachstum von 1,6 % gegenüber den 2,6 % von 2015 aus.

Auch für Mexiko erwartet der IWF sinkende Wachstumsraten (2016: 2,1 %; 2015: 2,3 %). Laut der Vorständin der Kreditversicherung OeKB Versicherung keine überraschende Voraussage: „Man sagt ja auch „When US sneezes, Mexico catches a cold“.“ Durch die enge wirtschaftliche Verknüpfung mit den USA sei Mexiko von deren Wirtschaftsentwicklung abhängig. „Immerhin gehen etwa 80 Prozent der Exporte Mexikos in die Vereinigten Staaten.“ Und umgekehrt ist Mexiko nach Kanada auch einer der wichtigsten Handelspartner der USA. Die Kreditversicherung beobachtet die Vereinigten Staaten und die weiteren Entwicklungen laufend. Denn dieser sprunghafte Anstieg der Verzüge sei erst ein Vorbote der weiteren Entwicklung.

+++ Ecuador: Sinkende Rohstoffpreise lassen Verzüge steigen +++
Die hohe Abhängigkeit von Erdölexporten und die konstant niedrigen Ölpreise schwächen die wirtschaftliche Entwicklung Ecuadors. Erdöl ist neben Bananen und Shrimps der wichtigste Wirtschaftssektor des Landes. Auch das Erdbeben heuer im April stellt das Land vor große Herausforderungen. Der IWF erwartet demnach 2016 ein negatives Wirtschaftswachstum (2016:-2,3 %; 2015: 0,3 %).

+++ Peru: Steigende Zahlungsverzüge durch steigende Exporte +++
Versicherungsnehmer der Kreditversicherung OeKB Versicherung liefern verstärkt nach Peru. Laut Offterdinger sei daher ein Anstieg der Verzüge zu erwarten gewesen. „Verspätet eintreffende Zahlungen sind heute noch kein Grund zur Beunruhigung, sondern einfach eine logische Folge der verstärkten wirtschaftlichen Beziehungen“, kommentiert Offterdinger die Entwicklung. Für Peru prognostiziert der IWF nunmehr ein Wirtschaftswachstum von 3,7 Prozent (2015: 3,3 %).

Die OeKB Versicherung ist eine Marke der Acredia Versicherung AG. Acredia steht im Eigentum einer Managementholding – 49 % hält die Euler Hermes AG, Hamburg und 51 % hält die Oesterreichische Kontrollbank AG, Wien. Der Marktanteil der Acredia liegt bei 54 %.

Kreditversicherung schützt vor Schäden, die durch den Ausfall von Forderungen entstehen. Die OeKB Versicherung deckt dabei auch automatisch politische Risiken. Kann ein Kunde nicht wie vereinbart zahlen – ob aus politischen Gründen wie Transferbeschränkungen und Unruhen oder wirtschaftlichen wie zum Beispiel Insolvenz – springt die OeKB Versicherung ein. Der Kreditversicherer bietet auch ein umfassendes Risikomanagement an, um einen Verlust von vornherein zu vermeiden.

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Chemie-Unternehmen in Europa und den USA: ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Durch gesunkene Ölpreise holen die Europäer auf und liefern sich mit US-amerikanischen Firmen ein Rennen auf Augenhöhe, bestätigt PRISMA Die Kreditversicherung.

Chemie-Unternehmen in Europa und den USA: ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Marina Machan, PRISMA Die Kreditversicherung

Europäische Chemie-Konzerne haben laut PRISMA Die Kreditversicherung in den vergangenen Jahren verstärkt im Ausland investiert, vor allem in den USA. Die Gründe dafür sind unter anderem die niedrigeren Rohstoff- und Energiepreise in den Vereinigten Staaten und der daraus resultierende Wettbewerbsvorteil. Konkurrenz für die Europäer kommt neben den USA auch aus Asien – trotzdem steht die Chemie-Industrie hierzulande weiterhin gut da. Zu diesem Schluss kommen laut aktueller Studie zur Chemie-Branche der österreichische Marktführer PRISMA Die Kreditversicherung und der Weltmarktführer in der Kreditversicherung Euler Hermes.

+++ Laut Kreditversicherung optimale Wachstumsbedingungen für österreichische Unternehmen +++
„In Österreich zählt die chemische Industrie mit 260 Betrieben und fast 44.000 Beschäftigten zu den größten Industriebranchen“, erklärt Mag. Marina Machan, Bereichsleiterin für Information & Rating bei PRISMA Die Kreditversicherung. Die Nähe zum Wachstumsmarkt Osteuropa und die ausgezeichnete Ausbildung der Mitarbeiter seien die idealen Voraussetzungen für Forschung, Entwicklung und Produktion. Der Kunststoff-Cluster mit teilweise grenzüberschreitenden Aktivitäten ermögliche der Chemie-Branche auch 2016 optimale Wachstumsbedingungen.

Zwei Drittel der Chemie-Produktion geht in den Export. Führend sind hier Kunststoffwaren mit 36 %, Chemikalien mit 11 % und Pharmazeutika mit 15 %. „Trotz weiterhin stagnierender Umsätze erwirtschaftet die chemische Industrie nach wie vor gute operative Gewinnmargen. Niedrige Rohstoff- und Energiepreise tragen dazu ihren Teil bei“, so Machan und ergänzt: „Wir stufen das Branchenrisiko als „gering“ ein und gehen davon aus, dass sich das positive Umfeld des Jahres 2016 in den einzelnen Bilanzen widerspiegeln wird.“

+++ Nicht auf Lorbeeren ausruhen: Brexit-Unsicherheiten klopfen an +++
Die gute Situation der europäischen Chemie-Branche liegt vor allem an der Talfahrt des Preises für den primären Rohstoff Naphtha. „Europäische Chemie-Unternehmen sollten sich lieber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen“, mahnt Machan. „Es ist definitiv praktisch und manchmal sogar entscheidend, wichtige Materialien zu wesentlich günstigeren Preisen einzukaufen. Aber sich kurzfristig darauf zu verlassen, dass die niedrigen Energiekosten die Unsicherheiten angesichts möglicher Brexit-Folgen für die Branche oder den schwachen Welthandel kompensieren, könnte sich langfristig rächen. Die trüben Welthandelsaussichten drücken auf die Wachstumsrate in der europäischen Produktion, die mit +1,3 % in 2016 und 1,1 % in 2017 nicht gerade rosig ist. Trotz ihrer Größe sind auch europäische Chemie-Konzerne nicht immun gegen eine sinkende Nachfrage.“

Die Situation der europäischen Marktteilnehmer hängt auch am Zustand ihrer Hauptabnehmer: das Baugewerbe sowie die Automobil- und Elektronikbranche. Schwächelt ein Segment, steigt der Druck umgehend.

+++ USA: Tektonische Verschiebung in der Chemie durch Schiefergas-Glücksfall +++
Langfristig ist insbesondere der Wettbewerb der amerikanischen Chemie-Unternehmen ein Schlüsselfaktor bei Erwartungen und Risikoentwicklung.

Laut Machan hätten die Chemie-Unternehmen in den USA weiterhin kräftigen Rückenwind. „Sie nutzen bei der Herstellung des wichtigsten Grundstoffs Ethylen nicht wie die Europäer das aus Rohöl hergestellte Naphtha, sondern Ethan, das vom Gaspreis beeinflusst ist. Die Schiefergas-Revolution ist daher für die Amerikaner ein echter Glücksfall, quasi eine tektonische Verschiebung der Chemie-Platten. Gaspreise liegen dadurch nur etwa halb so hoch wie in Europa und sogar drei Mal niedriger als in Asien. Dies verschafft ihnen einen Wettbewerbsvorteil. In etwa zehn Jahren werden amerikanische Firmen zudem von den getätigten Investitionen in Produktionsstätten profitieren. Darauf sollten sich die Europäer am besten jetzt schon einstellen“, merkt Machan an.

+++ Mit Forschung und Entwicklung aufs richtige Pferd gesetzt +++
Mit Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie einer weiteren Spezialisierung hätten die europäischen Unternehmen laut PRISMA Die Kreditversicherung in den vergangenen Jahren bereits aufs richtige Pferd gesetzt.

„Dass die europäische Chemie-Industrie in der Lage ist, auch in schwierigen Situationen mitzuhalten, haben die Unternehmen in der Vergangenheit bereits zur Genüge bewiesen“, sagt Machan. „Die US-amerikanischen Unternehmen hatten im Bereich Chemie viele Jahre die Nase weit vorne. Die hiesigen Marktteilnehmer haben versucht, durch erhebliche Effizienzsteigerungen wenigstens halbwegs mitzuhalten. Durch den Einbruch der Ölpreise haben sich die europäischen Unternehmen in ein Kopf-an-Kopf-Rennen zurückgekämpft. Um das Rennen auch nach Hause zu fahren, sollten sie sich ungeachtet der Rohstoffpreise weiter spezialisieren und zielgerichtet investieren – und zwar nicht upstream in die Produktion, sondern downstream in die nachgelagerte Verarbeitung und in Dienstleistungen mit wesentlich höherem Mehrwert. Das könnte ihnen das Alleinstellungsmerkmal bringen, das sie brauchen.“

In spezialisierten Chemie-Sparten machen Innovationen bereits heute den Unterschied und fallen wesentlich stärker ins Gewicht als die Rohstoffkosten. Technologisch höherwertige Produkte liefern in der Regel höhere Margen – zum Beispiel Verbraucherchemikalien, die in Hygiene- und Kosmetikprodukten verwendet werden.

+++ Kreditversicherung Österreich – PRISMA Die Kreditversicherung – eine Marke der Acredia Versicherung AG. +++
Prisma sichert Forderungen gegen das Risiko des Zahlungsausfalles. Seit 1989 belebt die Marke Prisma den österreichischen Kreditversicherungsmarkt, seit 2009 führt sie ihn an. International gut vernetzt, stehen Prisma mehr als 40 Mio. Firmeninformationen zur Verfügung. In der Betreuung seiner Versicherungsnehmer agiert der Kreditversicherer schnell und lösungsorientiert. PRISMA Die Kreditversicherung ist eine Marke der Acredia Versicherung AG. Acredia ist ein Tochterunternehmen der Oesterreichischen Kontrollbank AG (51 %) sowie der Euler Hermes AG (49 %), Hamburg. www.prisma-kredit.com

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Liquidität durch Einzelforderungsverkauf für Unternehmen

ateivs AG verschafft zusätzliche Liquidität für Unternehmen durch den Verkauf einzelner Forderungen auf factoringbörse.de

Die atevis Aktiengesellschaft bietet mit der Factoringbörse einen neuen Dienst an.

Mit der von atevis entwickelten Factoringbörse können ab sofort Unternehmen jeglicher Größenordnung über den Verkauf einzelner, rechtsbeständiger und nicht bestrittener Forderungen gegenüber gewerblichen Kunden ihre Liquidität verbessern.
Der bislang als Factoring bekannte übliche revolvierende Forderungsverkauf von ganzen Forderungsbeständen wird um die Möglichkeit erweitert, einzelne Forderungen zu verkaufen.
Über ein Ausschreibungsverfahren ist gewährleistet, dass ein optimaler Marktpreis für alle Seiten erzielt wird. Die Forderungen dürfen allerdings nicht zahlungsgestört und auch nicht bereits anderweitig, z.B. Rahmen einer Globalzession an die Hausbank, abgetreten sein.
Käufer sind in erster Linie Finanzinstitute, die über eine entsprechende Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verfügen (z.B. Factoringgesellschaften).
Die atevis Aktiengesellschaft aus Alzenau in Unterfranken bietet diese neue Möglichkeit der Finanzierung unter der Internetadresse www.factoringbörse.de an.
Der atevis-Dienst der Factoringbörse finanziert sich über eine Gebühr, die vom Factor bei erfolgreicher Transaktion geleistet wird. Auf den Forderungsverkäufer entfällt lediglich ein prozentualer Abschlag für den regresslosen Ankauf und die Bevorschussung der Forderung.
„Die Kosten für solch einen Einzelforderungsverkauf hängen von der Bonität des Schuldners und des Verkäufers sowie von Laufzeit, Branche und Forderungshöhe ab. „Die Kosten dafür dürften in einem Intervall von 0,5% bis 5% der Forderungshöhe liegen“ so atevis-Vorstand Bodo Kibgies. „Das ist recht preisgünstig, weil neben dem Zufluss der liquiden Mittel auch das Risiko des Forderungsausfalls durch Insolvenz oder Zahlungsunwilligkeit des Schuldners zu 100% auf den Forderungskäufer übergeht“ ergänzt Kibgies.
Die atevis AG öffnet mit diesem Verfahren des Einzelforderungsverkaufs gerade den KMUs eine neue Möglichkeit, relativ schnell Liquidität zu generieren und dies bankenunabhängig.
Durch den Einzelforderungsverkauf können Unternehmerinnen und Unternehmer diese Art der Finanzierung zunächst ohne großen Aufwand testen und bei Bedarf ausweiten. „Unternehmen, die auf den Geschmack gekommen sind, können sich dann auch für das Factoring ihres gesamten Forderungsbestandes entscheiden und diesen über die atevis ausschreiben. Das machen wir für unsere Kunden schließlich seit mehr als 25 Jahren und gehören zu den Pionieren der Branche“, so Detlef Heydt, Vorstandsvorsitzender der atevis AG.
Wer einzelne Forderungen zur Erweiterung der Liquidität factorn, d.h. verkaufen möchte, der sollte die Möglichkeiten der Factoringbörse in Anspruch nehmen und von den zahlreichen damit verbundenen Vorteilen profitieren.
Als konzernunabhängiges Unternehmen wurde die atevis Aktiengesellschaft von Kreditversicherungs- und Finanzierungsspezialisten gegründet und hilft Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei der Sicherung von Liquidität und Rentabilität.
Ansprechpartner
Bodo Kibgies
Vorstand Marketing und Vertrieb
Tel: +49 (6023) 9477662
E-Mail: info@atevis.de

atevis Aktiengesellschaft
Carl-Zeiss-Straße 2
D-63755 Alzenau
Tel +49 (6023) 9477660
www.atevis.com
www.factoringbörse.de

Firmenportrait atevis Aktiengesellschaft

Die atevis Aktiengesellschaft verschafft Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz finanzielle Spielräume und Schutz vor Forderungsausfällen.

Als Intermediär hat sich die atevis Aktiengesellschaft spezialisiert auf die Bereiche

– Factoring (Forderungsfinanzierung),
– Kreditversicherung (Forderungsabsicherung),
– Kautionsversicherung (Bürgschaften, Avale),
– Einkaufsfinanzierung (Finetrading),
– Auftragsfinanzierung sowie
– Eigenkapitalbeschaffung.

Im Jahre 2000 als Internet-Startup von Branchenspezialisten gegründet, betreibt die atevis AG etliche Informationsportale im Bereich des Forderungs- und Finanzierungsmanagements und bietet Lösungen für Unternehmen jeglicher Größenordnung in den Bereichen Kreditversicherung, Kautionsversicherung (Bürgschaften), Factoring, Einkaufsfinanzierung und Beteiligungskapital (z.B. unter warenkreditversicherung.biz, factoring.info, kautionsversicherung.biz, factoringbörse.de, einkaufsfinanzierung.biz, eigenkapital-marktplatz.de)

Bei weitergehendem Interesse können Unternehmen die Spezialisten der atevis AG direkt kontaktieren und sich individuell beraten lassen. In den Sparten Kreditversicherung und Bürgschaften können auch online Produkte abgeschlossen werden.

Kontakt
atevis Aktiengesellschaft
Bodo Kibgies
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Traditionelle Abhängigkeit von China schwächt Tigerstaaten.

Internationale Marktbedingungen und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China bremsen das Wachstum der asiatischen Tigerstaaten mit Ausnahme von Südkorea.

Traditionelle Abhängigkeit von China schwächt Tigerstaaten.

Karolina Offterdinger

Forderungsausfallversicherung warnt Exporteure vor steigenden Insolvenzen in Honkong, Singapur und Taiwan.

Laut einer aktuellen Euler Hermes Studie wird 2016 ein deutlicher Anstieg der Insolvenzen in drei der vier sogenannten asiatischen Tigerstaaten erwartet. Die sinkende Auslandsnachfrage, im Besonderen aus China, bremst das lokale Wirtschaftswachstum. Risikobehaftete Branchen sind vor allem in Hongkong der Einzelhandel, in Singapur der Bergbau und die Gewinnung von Erdöl und Erdgas sowie in Taiwan die Elektronikindustrie.

„Die starke Korrelation zu Chinas Wirtschaftsentwicklung schwächt die Tigerstaaten. Trotzdem ist unsere Gesamteinschätzung für deren zukünftige Entwicklung positiv. Für österreichische Exporteure sind diese Märkte nach wie vor chancenreich – natürlich mit der notwendigen unternehmerischen Voraussicht“, erklärt Karolina Offterdinger, Vorstand der OeKB Versicherung – eine Marke der in Österreich führenden Kreditversicherung Acredia Versicherung AG. Immerhin sei in allen Tigerstaaten das prognostizierte BIP-Wachstum höher als jenes Österreichs, für das IHS Global Insight für 2016 +1,4 Prozent voraussagt.

+++ China: Wirtschaftliche Neuausrichtung spiegelt sich in sinkendem Obligo wider +++
Die globalen Verunsicherungen schwächen auch das Wirtschaftswachstum Chinas. 2010 konnte China noch ein Wirtschaftswachstum von 10,7 Prozent erzielen. Laut aktueller Zahlen von IHS Global Insight fällt das BIP-Wachstum von 6,9 Prozent im Jahr 2015 im laufenden Jahr auf 6,6 Prozent und 2017 auf 6,2 Prozent zurück. Damit verliert China zusehends sein Image als Motor der Weltwirtschaft.

Chinas wirtschaftliche Neuausrichtung – mit dem Fokus auf Binnenwirtschaft und die Erzeugung qualitativ hochwertiger Waren – spiegelt sich auch im Obligo jener Exporteure wider, die bei der OeKB Versicherung kreditversichert sind. So belegte China in den vergangenen Jahren Platz zwei unter den Ländern mit dem höchsten Obligo. Per Ende Juli 2016 nimmt das Land den vierten Platz ein. „Österreichische Qualitätsprodukte finden anscheinend zunehmend Konkurrenz durch die heute im Land selbst erzeugten Waren“, so Offterdinger.

+++ Hongkong: Positive Entwicklung trotz geschwächtem Wirtschaftswachstum +++
Hongkong zählt zu den reichsten Ländern im südostasiatischen Raum und ist durch ein freies und transparentes Geschäftsumfeld gekennzeichnet. Eine Immobilienblase, steigende Zinssätze und der wachsende politische Einfluss Chinas werden jedoch künftig als größere Risikofaktoren gesehen. Laut Euler Hermes wird ein Anstieg der Insolvenzen in Hongkong um 15 Prozent erwartet.

Durch die extreme Abhängigkeit vom Welthandel schlitterte das Land in den vergangenen Jahrzehnten einige Male in eine Wirtschaftskrise beziehungsweise in eine Rezession. Laut IHS Global Insight fällt das BIP-Plus von 2,5 Prozent im Jahr 2015 auf 1,5 Prozent (2016) und 1,7 Prozent (2017) zurück.

+++ Singapur: signifikanter Absturz des BIP-Wachstums +++
Die drei großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen Singapurs sind: der Anstieg des regionalen Wettbewerbs, die Überalterung der Bevölkerung und die Restrukturierung der Fertigungsindustrie. Die gefallenen Ölpreise sollten die Volkswirtschaft zwar begünstigen, allerdings hemmt die globale Abschwächung eine bessere Entwicklung.

Mit einem BIP-Wachstum von 15,2 Prozent war Singapur in 2010 Spitzenreiter unter den Tigerstaaten. Das Wachstum verringerte sich bis 2015 auf +2 Prozent und wird in den folgenden Jahren laut IHS Global Insight weiter fallen (2016: +1,7 %, 2017: +1,7 %). Auch hier erwartet Euler Hermes einen Anstieg der Insolvenzen um 15 Prozent.

+++ Taiwan: Aufbau neuer Wirtschaftssektoren +++
Das stark exportorientierte Land arbeitet verstärkt an der Diversifizierung der Exportartikel und versucht neue Absatzmärkte zu erschließen. Damit soll die zu starke Abhängigkeit von China reduziert werden. Euler Hermes prognostiziert einen Insolvenzanstieg von 17 Prozent. Insgesamt betrachtet nimmt Taiwan jedoch eine Spitzenposition unter den Schwellenländern ein und zählt heute zu den wichtigsten Handelsmächten der Welt.

Nach einem Tiefststand des BIP-Wachstums 2015 von 0,6 Prozent wird in den kommenden Jahren laut IHS Global Insight ein neuerlicher Anstieg erwartet (2016: +1,2 %, 2017: +1,8 %).

Kreditversicherung schützt vor Schäden, die durch den Ausfall von Forderungen entstehen. Die OeKB Versicherung deckt dabei auch automatisch politische Risiken. Kann ein Kunde nicht wie vereinbart zahlen – ob aus politischen Gründen wie Transferbeschränkungen und Unruhen oder wirtschaftlichen wie zum Beispiel Insolvenz – springt die OeKB Versicherung ein. Der Kreditversicherer bietet auch ein umfassendes Risikomanagement an, um einen Verlust von vornherein zu vermeiden. Die OeKB Versicherung ist eine Marke der Acredia Versicherung AG. www.oekbversicherung.at

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