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„Mitbestimmen, mitgestalten!“ – Kinderbeteiligung in Kitas 


Kita-Innovationspreis KitaStar 2014 verliehen

„Mitbestimmen, mitgestalten!“ – Kinderbeteiligung in Kitas 


Preisträgerinnen und Preisträger sowie Laudatorinnen und Laudatoren des KitaStar 2014.

Die Auszeichnung KitaStar der element-i-Bildungsstiftung ging dieses Jahr an drei Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Alltag vorbildlich an Entscheidungsprozessen beteiligen und dafür entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen haben. Ausgezeichnet wurden: AWO-Kindertagesstätte „Zwergenland“, Neumünster, AWO-Kindertagesstätte „Kurt-Pohle“, Husum, und Kindertagesstätte „Riedbrunnen“, Nagold. Die Preisverleihung fand während der Abendveranstaltung des Kongresses „Invest in Future“ am 27. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

Stuttgart – „Meine Meinung zählt und wird gehört. So kann ich mein Umfeld mit gestalten.“ – Für Kinder ist es wichtig, diese Erfahrung zu machen. Sie bildet eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und eine engagierte Beteiligung in einer demokratischen Gesellschaft. Doch was bedeutet die Umsetzung von Kinderbeteiligung (Partizipation) für den Alltag in Krippen und Kindertagestätten? Welche Strukturen müssen Kitateams schaffen und welche Haltung leben, damit bereits die Jüngsten Mitbestimmung erleben können? Die element-i-Bildungsstiftung lobte den Innovationspreis für Kindertagesstätten KitaStar dieses Jahr unter dem Motto „Mitbestimmen, mitgestalten!“ aus und prämierte am 27. Oktober im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ drei Kindertagesstätten, die diese Fragen vorbildlich beantworten.

KitaStar in Gold: AWO-Kindertagesstätte „Zwergenland“, Neumünster

„Dem Kitateam gelingt es, mit einer sehr guten Konzeption und einem gemeinsamen Verständnis, Kinderbeteiligung in einem besonders herausfordernden Umfeld hervorragend umzusetzen“, lobt die Jury des KitaStar 2014 die AWO-Kindertagesstätte ‚Zwergenland‘ in Neumünster, die den KitaStar in Gold erhielt. Die Kita mit Plätzen für knapp 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren liegt in einem ausgewiesenen Gebiet „soziale Stadt“, das sehr multikulturell geprägt ist. Viele Familien leben unter sozial bzw. finanziell herausfordernden Bedingungen. Vor diesem Hintergrund ist dem Kitateam ein inklusiver Ansatz besonders wichtig. Bereits 2005 erarbeitete die Einrichtung als erste Kita Deutschlands eine Kita-Verfassung und schuf Entscheidungsgremien – nämlich Gruppenkonferenzen und den Hohen Rat, das Kinderparlament.

Auch die Umsetzung des Partizipationsgedankens im Kita-Alltag überzeugte die Jury: So stellten die Kinder zum Beispiel Regeln dafür auf, wer einen erwachsenenfreien Außenbereich nutzen darf. Die Jury schreibt: „Die Fachkräfte gaben einem langwierigen Aushandlungsweg mit Unterbrechungen und teilweise sehr eigenwilligen Ideen den nötigen Raum und ließen ihn die Gremien durchlaufen. Entstanden ist schließlich ein vielschichtiges und sehr durchdachtes Regelwerk.“ Mit ihrem partizipativen Ansatz wirke die Kita impulsgebend in den Sozialraum: „Dazu trägt vor allem die überaus engagierte Elternarbeit bei, die weit über das übliche Maß hinausgeht.“

Laudator Dr. Peter Baumeister, Mitglied im Beirat der auslobenden element-i-Bildungsstiftung gratulierte Kita-Leiterin Elisabeth Dannenmann sowie Carsten Gutschmidt, Gruppenleiter und Multiplikator für Partizipation, zum KitaStar 2014 in Gold. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

KitaStar in Silber: AWO-Kindertagesstätte „Kurt-Pohle“, Husum

Partizipation: Das Thema zieht sich wie ein Leitmotiv durch die AWO-Kindertagestätte Kurt-Pohle im nordfriesischen Husum, einer Einrichtung für über 100 Kinder zwischen null und sechs Jahren. Die Grundrechte der Kinder sowie Protokolle von Gruppenkonferenzen und Kita-Rats-Sitzungen hängen in den Funktionsräumen sichtbar aus. Sie sind mit Bildern versehen, damit alle sie verstehen können.

Die Jury des KitaStar 2014 war beeindruckt von der Stimmigkeit des Gesamtkonzepts, das hervorragend eingeführt ist. In der Jurybegründung heißt es: „Die Kinder kennen ihre Rechte und machen im Bedarfsfall darauf aufmerksam. Sie wissen, wie Entscheidungen zustande kommen, wie sie sich daran beteiligen und wie sie eigene Themen in den Entscheidungsprozess einbringen können. Die pädagogischen Fachkräfte haben eine partizipative Haltung verinnerlicht, die ihren Umgang mit den Jungen und Mädchen prägt.“ Viele Geschichten aus dem Kita-Alltag, die das belegen, haben die Jury von der Umsetzungsqualität überzeugt. Ein Beispiel: Die Räume der Kita sollten neu gestaltet werden. Dafür fertigten die Kinder aus Kartons Modelle an, um ihre Vorschläge für die jeweilige Raumnutzung sichtbar zu machen und darüber abzustimmen. Im später entsprechend umgestalteten Essbereich lösten sich schon bald die neuen Bodenfliesen wieder vom Untergrund. Ein Reklamationsprozess mit Schreiben an das ausführende Unternehmen und Vor-Ort-Besuchen von Expertinnen bzw. Experten startete. Die Kinder waren in alle Phasen des Prozesses intensiv einbezogen.

Jury-Mitglied und Laudatorin Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement für edukatives Spielmaterial bei der Dusyma Kindergartenbedarf GmbH in Schorndorf, überreichte die Auszeichnung an Einrichtungsleiterin Anke Petersen sowie an Astrid Lorenzen. Die AWO-Kita „Kurt-Pohle“ kann sich über einen Dusyma-Gutschein im Wert von 1.000 Euro freuen.

KitaStar in Bronze: Kindertagesstätte „Riedbrunnen“, Nagold

Die Kindertagesstätte Riedbrunnen im baden-württembergischen Nagold ist eine 2013 eröffnete Ganztagskrippe für 20 Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Unter Dreijährige an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligen, geht das?“ – Die Kindertagesstätte „Riedbrunnen“ in Nagold, die den KitaStar 2014 in Bronze erhielt, zeigt, dass Partizipation auch in reinen Krippen überzeugend gelebt werden kann. „In dem einen Jahr des Kita-Bestehens ist es Leiterin Birgit Gesk zusammen mit Corinna Miodek gelungen, das Thema hervorragend einzuführen und so zu entwickeln, dass das Team zu einer bespielhaften Partizipationspraxis gefunden hat“, schreibt die Jury in ihrer Begründung für die Preisvergabe.

Weiter heißt es: „Das Kitateam hat Räumlichkeiten und den Tagesablauf so gestaltet, dass auch sehr junge Kinder entscheiden können, was sie trinken und essen oder wann sie schlafen wollen. Eine durchdachte Einrichtung macht es den Mädchen und Jungen möglich, vieles alleine zu tun: auf den Wickeltisch und wieder herunter klettern, sich an ihren Essplatz setzen, ihre Jacke vom Haken nehmen oder Anziehsachen zum Wechseln holen. Ein ‚Parkplatz‘ für Trinkflaschen jeweils mit Foto des Kindes und Bild der zugehörigen Flasche, war ein Detail, dass der Jury besonders gefiel.“ Auch die intensive sprachliche Begleitung im Kita-Alltag und der partizipative Kommunikationsstil der Erzieherinnen überzeugten.

Laudatorin und Jurymitglied Christina Henning, Redaktion Frühpädagogik beim Cornelsen Verlag in Berlin, gratulierte Birgit Gesk, Leiterin der Kita Riedbrunnen, und Corinna Miodek zum KitaStar 2014 in Bronze. Mit dem Preis sind pädagogische Fachbücher des Cornelsen Verlags im Wert von 500 Euro verbunden.

Mitglieder der Fachjury
Der ehrenamtlichen Jury für den KitaStar 2014 gehörten an:

– Melanie Gabert, Leiterin Produktmanagement für edukatives Spielmaterial, Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf
– Christina Henning, Redaktion Frühpädagogik, Cornelsen Verlag, Berlin
– Carola Kammerlander, Pädagogische Geschäftsführerin, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart
– Christine Krijger-Böschen, Kinderhausleiterin Evang. Kinderhaus Günzburg, Multiplikatorin für Partizipation in Kindertagesstätten
– Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, Stuttgart

Weitere Informationen zum „KitaStar“ gibt es im Internet unter www.invest-in-future.de oder www.element-i-bildungsstiftung.de

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung \“Invest in Future\“ verliehen.

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Spannende Impulse für die Gestaltung künftiger Bildungswelten

Spannende Impulse für die Gestaltung künftiger Bildungswelten

Nachwuchs stärken für die Herausforderungen von morgen – Invest in Future 2014

Welche gesellschaftlichen Veränderungen haben sich zu soliden Trends entwickelt? Wie werden diese Strömungen unsere Gesellschaft in Zukunft prägen? Was bedeutet der Wandel für unsere Bildungsziele und für das Handeln von Bildungsakteurinnen und -akteuren heute? Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future beantwortet diese Fragen am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart.

Stuttgart – Aktuelle Trends sind Vorboten eines zukünftigen Alltags in Gesellschaft und Arbeitswelt. „Wer Weichen heute richtig stellen und gesellschaftlichem Wandel nicht einfach hinterherlaufen möchte, sollte offen sein für neue Entwicklungen und so Möglichkeiten für das eigene Arbeitsfeld entdecken“, rät „Der Trendbeobachter“ Mathias Haas. Während seines Vortrags auf dem Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future erklärt er, warum das auch und gerade für Akteurinnen und Akteure im Bereich der Bildung gilt. „Angesichts sinkender Kinderzahlen wird der Wettbewerb unter den Einrichtungen steigen. Dann kommt es darauf an, ein Profil zu entwickeln, dass die eigene Kita, die Krippe oder den Hort einzigartig macht. Haben Sie den Mut, Kante zu zeigen und etwas Neues zu machen!“, lautet sein Appell. „Trends weisen den Weg. Zum Beispiel ‚Digitalisierung‘: Einfach ablehnen und ignorieren geht nicht. Denn digitales Spielzeug ist längst Realität in vielen Kinderzimmern“, sagt der Experte und zeigt eine Barbie-Puppe mit Kamera und Display.

Hohe Ansprüche an Qualität und Professionalität in der Kinderbetreuung
Carsten Wippermann, Professor für Soziologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, gibt den Invest-in-Future-Besucherinnen und -Besuchern weitere wichtige Hinweise mit auf den Weg. Seit vielen Jahren untersucht er kontinuierlich die Lebenseinstellungen von Menschen in Deutschland. Ein Gesellschaftsmodell, das eine Vielzahl von Milieus unterscheidet, veranschaulicht die Forschungsergebnisse und macht Veränderungen sichtbar. „Die Gruppe der ‚Performer‘, jung, dynamisch, erfolgsorientiert und karrierebewusst, ist jetzt in der Familiengründungsphase. Diese Eltern formulieren besondere Ansprüche an die Qualität und Professionalität von Kinderbetreuung. Und sie entwickeln Leitbildfunktion: Unsere Untersuchungen belegen, dass das ‚Performer‘-Milieu wächst“, sagt Carsten Wippermann. „Kindertagesstätten stehen vor der Herausforderung, mit den Ansprüchen dieser Eltern umzugehen. Das fällt ihnen vielfach vor allem darum schwer, weil die dort Beschäftigten ganz überwiegend anderen sozialen Milieus, nämlich dem traditionellen bzw. dem postmateriellen, angehören. Da prallen vielfach zwei Welten aufeinander.“ Für Träger und Kommunen ist ein anderes Forschungsergebnis ebenfalls spannend: „Die Haltungen von Eltern aus unterschiedlichen sozialen Milieus driften auseinander und mit ihnen die verschiedenen Kitas, die jeweils von Kindern bestimmter sozialer Gruppen besucht werden. Wir beobachten eine kulturelle Ghettobildung. Kindertageseinrichtungen verlieren zunehmend ihre Funktion als Treffpunkt für Familien aus unterschiedlichen Lebenswelten – ein kritischer Trend.“

Arbeitswelt: Unsicherheiten nehmen zu – stabile Persönlichkeiten sind gefragt
Invest-in-Future-Referentin Kirsten Brühl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx befasst sich in ihrem Beitrag mit der Arbeitswelt von morgen. „Sie wird uns mit Instabilität und Unsicherheit konfrontieren“, betont sie. „Anforderungen und Erwartungen ändern sich, Karriereverläufe werden weniger voraussehbar und der Anspruch an Eigenverantwortung an vielen Stellen höher. Um das zu bewältigen, brauchen wir nicht nur mehr Wissen. Wir müssen auch und vor allem lernen, uns selbst zu steuern. Dazu benötigen wir vielfältige Fähigkeiten. Dazu zählen: innere Stabilität, intrinsische Motivation, Orientierungsfähigkeit, Autonomie, aber auch Beziehungskompetenz und Kooperationsfähigkeit. Und wir sollten mit Uneindeutigkeiten gut umgehen lernen, also unsere ‚Ambiguitätstoleranz‘ erhöhen. Für unser Bildungssystem ist das eine immense Herausforderung, denn das bedeutet, dass wir viel mehr als bei der klassischen Wissensvermittlung über Rollenvorbilder, gute Beziehungsgestaltung und in alltagsnahen Situationen lernen müssen.“

Vertiefung von Einzelaspekten in 20 Themenforen
Welche Antworten findet das Bildungssystem auf diese Herausforderungen? Welche Rahmenbedingungen gestalten Unternehmen, um Beruf und Familie bzw. Pflege für ihre Beschäftigten leichter vereinbar zu machen? Rund 60 Vorträge und Workshop in 20 Themenforen gehen diesen Fragestellungen nach und greifen Einzelaspekte auf. Zum Beispiel stellen die Preisträgerinnen und Preisträger des Pädagogik-Innovationspreises KitaStar 2014 zum Thema „Mitbestimmen, mitgestalten“ ihre Konzepte zur Kinderbeteiligung vor und präsentieren beispielhafte „Kinderstuben der Demokratie“.

Link:
Invest in Future: www.invest-in-future.de

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Diese Fotos, Kongress-Logo und weiteres Bildmaterial zum Download unter:
http://www.invest-in-future.de/ge/invest-in-future/presse/fotos.php

Im Überblick:
Invest in Future – Zukunftskongress für Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

Kurzbeschreibung:
„Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?“ – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien Universität Berlin, Kirsten Brühl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen fürs Mitgestalten und Impulse für eine nachhaltige Pädagogik. Interessierte aus Unternehmen, Verbänden, Kommunen, von Bildungsträgern sowie aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

Link: www.invest-in-future.de

Veranstalter:
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Kontakt:
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Anna Kaschl
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Telefon: 0711 656960-35
E-Mail: anna.kaschl@konzept-e.de

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Tel.: 0711-65227930
Mobil: 0176-62317469
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Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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Versprochen ist versprochen …

Anspruch auf einen Betreuungsplatz

Versprochen ist versprochen ...

txn.

txn. Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bundesweit einen Rechtsanspruch auf öffentlich geförderte Betreuungsplätze. Aber wie stellt sich die Situation heute tatsächlich dar?

Die vorläufigen Ergebnisse des statistischen Bundesamtes klingen zunächst positiv: Aktuell werden knapp 662.000 Kinder unter drei Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in einer öffentlich geförderten Kindertagespflege betreut. Das sind immerhin 64.000 Kinder mehr als vor dem 1. März 2013. Laut statistischem Bundesamt besteht bei einer angestrebten Betreuungsquote von 39 Prozent allerdings ein Bedarf von 780.000 Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Hier klafft also noch eine Lücke von rund 118.000 fehlenden Betreuungsplätzen. Zudem sind Angebot und Nachfrage regional sehr unterschiedlich. Trotz der offensichtlichen ersten Erfolge bleibt also auch mehr als ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs noch viel zu tun.

„Fehlende Betreuungsplätze für Kinder erschwert Eltern nicht nur die persönliche Lebensplanung, sondern sind auch hinderlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn verlässliche Betreuungsmöglichkeiten sind Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Petra Timm, Unternehmenssprecherin beim Personaldienstleister Randstad. „Nur wenn die Kinder gut betreut sind, können Mütter und Väter ihre Qualifikationen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Wir begrüßen es daher sehr, dass aktuell aus den insgesamt fünf Milliarden Euro, die die große Koalition in die Bildung investieren will, eine Milliarde in Kindertagesstätten und Krippen fließen soll, um Länder und Kommunen beim weiteren Ausbau zu unterstützen“, so Timm weiter.

Bis es für alle Eltern deutlich leichter wird, für ihr Kleinkind einen der begehrten Plätze in einer Kindertageseinrichtung oder öffentlich geförderter Kindertagespflege zu bekommen, wird es noch einige Zeit dauern.

Was viele Eltern nicht wissen: Der rechtsverbindliche Anspruch auf einen Betreuungsplatz ist verbindlich und hat deswegen bei Nichterfüllung Konsequenzen. Konkret: Kann eine Kommune keinen Betreuungsplatz zur Verfügung stellen, muss sie für die Mehrkosten aufkommen, die den Eltern eventuell entstehen – beispielsweise für die Unterbringung ihres Kindes bei einer Tagesmutter oder in einer privaten Einrichtung. Diese Kosten sind notfalls einklagbar.
Bleibt zu klären, wie die Bewerbung und Verteilung läuft: In Städten, in denen die Vergabe zentral über das Jugendamt erfolgt, genügt die Antragstellung dort. In vielen Kommunen müssen sich Eltern bei jeder in Frage kommenden Kindertagesstätte eigenständig bewerben. Wichtig: Dabei müssen alle verfügbaren Betreuungsmöglichkeiten berücksichtigt werden und nicht nur die Wunscheinrichtung. Und auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Halbtagsbetreuung für halbtags tätige Elternteile ist nicht vorgesehen. Auch Teilzeitkräfte haben demnach Recht auf Ganztagsbetreuung ihres Kindes.

[Bildunterschrift]
txn. Seit fast einem Jahr haben auch Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertagesstätte. Doch auch heute noch sind viele Fragen offen und es fehlt bundesweit an bedarfsgerechten Angeboten. Dadurch können viele Frauen nicht zurück in den Job – oder haben Probleme, die richige Balance zwischen Familie und Beruf zu finden.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 68.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

Kontakt
Randstad Deutschland
Helene Schmidt
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
06196 4081701
Helene.Schmidt@de.randstad.com
http://randstad.de

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Grow.upp – das neue ganzheitliche Raumkonzept von Wehrfritz

Ein innovatives Einrichtungskonzept zur Entwicklungsförderung von Kindern von 0 – 6 Jahren

Grow.upp - das neue ganzheitliche Raumkonzept von Wehrfritz

Grow.upp – bietet Geborgenheit und Anregung zugleich

Wie sollte ein Raum gestaltet sein, der sich in Funktionalität und Ästhetik entwicklungsfördernd auf Kinder auswirkt? Inspiriert von der Formsprache und Farbgebung der Natur, beantwortet die Wehrfritz GmbH diese Frage.
Grow.upp, das neue flexible Raumkonzept von Wehrfritz, basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die frühkindliche Entwicklung. Die grow.upp-Raumelemente sind so konzipiert, dass sie den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder entsprechen, die Bildungsbereiche aufgreifen und die pädagogische Arbeit der Erzieher unterstützen.

Konzeption, Form- und Farbgestaltung aktiv erfahrbarer Räume sind eine wichtige Basis der pädagogischen Arbeit

Die Raumgestaltung einer Bildungseinrichtung kann sich nachhaltig auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Wahrnehmung, Bewegung, Empfindung, Kognition, Sprachentwicklung sowie der Aufbau und die Festigung sozialer Beziehungen sind wichtige Bestandteile einer gesunden kindlichen Entwicklung. Gerade in den ersten sechs Lebensjahren benötigen Kinder viel Raum für Bewegung und selbstbestimmtes Handeln. Daher sollten Räume so konzipiert sein, dass sie den kindlichen Forschungs- und Entdeckungstrieb unterstützen und anregen. Ebenso wichtig sind Bereiche für Ruhe und Entspannung.
Ein ganzheitliches, von der Natur inspiriertes Raumkonzept mit sanften lebendigen Formen, bespielbaren Möbeln, die zugleich Rückzugsoase sein können, ist ideal, um alle Sinne zu fördern. Hier setzt grow.upp an.

Naturnahe Farbkombinationen wecken positive Assoziationen Naturnahe Farbkombinationen wecken positive Assoziationen

Sanfte, von der Natur inspirierte Farbstimmungen beruhigen das Auge und werden als harmonisch empfunden. Es wird ein vertrautes Gefühl vermittelt, das zum Wohlbefinden beiträgt. Bei grow.upp sind Materialien, Farben und Licht speziell auf den jeweiligen Raum und dessen Funktion abgestimmt. Das bewusst ausgewählte, übersichtliche Farbspektrum erleichtert Farbentscheidungen.
Mehr dazu unter finden Sie hier .

Zudem greift grow.upp die entwicklungsabhängig unterschiedliche Farbwahrnehmung auf. Während bei Krippenkindern ausgeglichene Farben mit wenigen Kontrasten und nur einzelne visuelle Farbimpulse vorgesehen sind, zeichnen sich die Möbel für den Kita-Bereich durch eine harmonische Farbgebung und gezielte Kontraste aus, welche Klarheit, Ordnung und Struktur der Raumgestaltung betonen.

Ein Konzept – viele Möglichkeiten

Bewährte rechtwinklige Stauraummöbel stehen durch die Kombination mit den anderswinkligen grow.upp-Elementen nicht mehr wie gewohnt nur an der Wand, sondern wachsen vielmehr durch den Raum, gliedern ihn, trennen die Raumbereiche optisch und physisch ab. So entstehen Raumteiler mit Durchgängen, Schlupfwinkeln, Entdeckerorten und Ruheplätzen.
Grow.upp bietet mehrere Wege, von einem Spielort zum nächsten zu gelangen. Das fördert die Bewegung im Raum, stellt zugleich neue motorische Herausforderungen und nimmt die Geschwindigkeit heraus. Die Kinder werden dazu eingeladen, ihre Umgebung spielend und forschend zu erobern, anstatt zu toben.
Sehen Sie hierzu die von Wehrfritz gedrehten Videos !

Grow.upp entlastet pädagogische Fachkräfte und begeistert Kinder

Da die Kinder Spiel-, Rückzugs- und Bildungsbereiche parallel nutzen, sich nach ihren individuellen Bedürfnissen zurückziehen, beschäftigen oder schlafen können, werden die Erzieherinnen und Erzieher entlastet. Zudem ermöglicht grow.upp eine einfache und zeitsparende Handhabung, auch bei spontanen Raumveränderungen im kindlichen Spielgeschehen. Selbst individuelle Lösungen für altersgemischte Gruppe können mit diesem Raumkonzept schnell und unkompliziert gefunden werden.

Weitere Informationen zum ganzheitlichen Raumkonzept bietet die grow.upp-Broschüre.
Einfach gratis anfordern unter Tel. 0800 9564956 oder hier online anschauen.

Bildquelle:kein externes Copyright

Seit über 75 Jahren ist Wehrfritz der kompetente Partner, wenn es um die Möblierung und Ausstattung von sozialen Einrichtungen geht: von Kinderkrippen und Kindergärten über Schulen, Horte sowie Heime aller Art bis hin zu Mehrgenerationenhäusern und Therapieeinrichtungen. Sie finden bei uns alles für Ihre tägliche Arbeit: Möbel, Lehr- und Lernmaterialien, Spiel- und Arbeitsmittel, Sport- und Bewegungsangebote für drinnen und draußen sowie ein sehr breit gefächertes Angebot an Materialien zum Basteln, Werken und Kreativsein.
Wehrfritz ist ein Unternehmen der HABA-Firmenfamilie. Als HABA-Firmenfamilie vereinen wir vier Unternehmensbereiche unter einem Dach: HABA, JAKO-O, Wehrfritz und Project.
Die HABA-Firmenfamilie beschäftigt im nordbayerischen Bad Rodach (Oberfranken) etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wehrfritz im Internet:
www.wehrfritz.de

Wehrfritz auf Facebook und Twitter:
www.facebook.com/wehrfritz.deutschland
www.twitter.com/wehrfritz_com

Wehrfritz GmbH
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August-Grosch-Straße 28 – 38
96476 Bad Rodach
095649292523
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„Tag der offenen Tür“ bei Berliner Klax Bildungseinrichtungen

Alle Berliner Klax Krippen, Kindergärten und Schulen laden ein am Samstag, 22. Februar 2014 von 10 – 16 Uhr

Am kommenden Samstag können Kinder, Eltern und interessierte Pädagogen das Klax-Bildungskonzept „Lernen mit Zielen“ praxisnah kennen lernen. Viele kreative Angebote für Groß und Klein laden in den offenen Ateliers der Einrichtungen zum Mitmachen ein.

„Mit unserem Tag der offenen Tür geben wir Kindern, Eltern und interessierten bzw. angehenden Erzieherinnen und Erziehern einen Einblick in den Klax-Alltag. Wir bieten dabei allen die Möglichkeit, mehr über unser Bildungsangebot in allen Bildungsbereichen zu erfahren“, verspricht Friderike Bostelmann, Geschäftsführerin der Klax Berlin gGmbH.

Alle Klax Kindergärten zeigen ihre integrierten Kunstateliers, Sachkunde-, Bewegungs- und Musikräume sowie deren großzügige Spiel- und Bauräume und Außenspielplätze.

In den Klax Schulen erfahren die Interessierten wie der Schulunterricht durch künstlerisch/musische Projekte, Studienbesuche und Austauschreisen belebt wird.

Und in der Fachschule für Erzieher in Pankow sind angehende Auszubildende eingeladen, Einblicke in den Schulalltag zu erhalten: „Berlin fehlt es an ausgebildeten Erziehern“, erklärt Bostelmann. Erst kürzlich machte sie mit der Kampagne „Du wirst gebraucht!“ auf die Notwendigkeit einer qualifizierten und praxisorientierten Ausbildung zu den Berufsfeldern von Erziehern und Heilpädagogen aufmerksam. Für beide Ausbildungsgänge bietet Klax staatlich anerkannte Abschlüsse und dann Arbeitsplätze an. Bildquelle: 

Über die Klax Berlin gGmbH – Bildungsträger aus Berlin

Die Klax Berlin gGmbH, die 2001 gegründet wurde, betreibt als privater Träger mit ihren rund 450 Angestellten insgesamt 29 Kinderkrippen und Kindergärten in Berlin. Zu der gemeinnützigen Gesellschaft gehören auch die Klax Fachschulen, in denen Erzieherfachschüler und Heilpädagogen ausgebildet werden, und der Biovollwert-Caterer Löwenzahn, der die Einrichtungen täglich mit Vollwertkost versorgt.

Das pädagogische Klax-Konzept stellt kreativ die Individualität des Kindes in den Mittelpunkt: Lernen mit Zielen. Hierbei werden Lernerfolge und Entwicklungsschritte – von der Krippe bis zum Abitur – in einem ganz persönlichen Porfolio gesammelt und im Dialog zwischen Eltern, Pädagogen und Kindern gemeinsam begleitet und optimiert.

Die Klax Berlin gGmbH selbst ist in die Klax Gruppe eingegliedert, zu der wiederum die Klax Niedersachsen gGmbH, die Klax Schweden AB sowie die Lebendig Lernen gGmbH als Träger einer Grund- und einer Sekundarschule in Berlin gehören.

Kontakt:
Klax Berlin gGmbH
Friderike Bostelmann
Arkonastraße 45−49
13189 Berlin
(030) 477 96 − 105
presse@klax-online.de
http://klax-online.de

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„Lebende Krippe“ auf der Ballermann Ranch

Premiere für die Kleinsten der Region – ALLE Kinder sind eingeladen!! – Blockwinkel lädt alle zur lebendigen Krippe und Kindersegnung am 29.12.2013 auf die BALLERMANN RANCH ein.

"Lebende Krippe" auf der Ballermann Ranch

W. Cordes, Fam. Labbus, Dr. Trimpe (Pfarrer), Engelhardts, Esel Joshi und Maxi

(Ein Bericht von Silke Schmidt)
Blockwinkel/Niedersachsen. Alle Kinder aus allen Orten und allen Konfessionen mit ihren Familien sind willkommen, wenn am Sonntag, 29. Dezember, ab 15.30 Uhr in Blockwinkel eine außergewöhnliche Premiere für die Kleinsten in der Region stattfindet: Eine lebendige Krippe mit anschließender Kindersegnung bereitet jetzt die Blockwinkeler Dorfgemeinschaft gemeinsam mit den Kirchen vor. Als Veranstaltungsort steht die Reithalle der „Ballermann-Ranch“ zur Verfügung, die genügend Raum und auch das Ambiente für dieses besinnliche Projekt bietet.
Der Grundstein wurde in einem Gespräch von „Ballermann-Rancherin“ Annette Engelhardt nach einem mit dem pensionierten Pfarrer Dr. Martin Trimpe (Damme) in Sulingen gelegt, der eindrucksvoll die Szenerie einer lebendigen Krippe mit Kindersegnung schilderte. Gemeinsam mit Ehemann André und den Blockwinkler Freunden stand schnell das Konzept für eine solche Veranstaltung vor Ort.
Und auch die Akteure sind längst gefunden: Alle Mitwirkenden, die zur bekannten Krippengeschichte gehören, sind bereits „verpflichtet“ – Menschen wie Tiere. Selbst die Dekoration ist durchgeplant und sicher gestellt. Und die ganze Dorfgemeinschaft packt mit an. „So haben wir es vom ersten Tag an erlebt, als wir vor zweieinhalb Jahren hierher zogen“, freuen sich Annette und André Engelhardt, die Markeninhaber des Namens „Ballermann“, über die aktive Gemeinschaft, bestehend aus den Familien Johann Labbus, Wilhelm Cordes, Wilhelm Buschmann, Anja Cohrs, Torsten Hürland, Fred Logemann, Heinrich Meins u.v.a. fleißigen Helfern/innen.
Und auch Dr. Trimpe beeindrucken dieser Zusammenhalt und das gemeinsame Anpacken, wie er beim jüngsten Vorbereitungstreffen auf der „Ballermann-Ranch“ betonte. Er fühle sich unmittelbar in den Kreis aufgenommen, freute er sich. Doch auch er seinerseits beeindruckte die Gruppe: Der pensionierte Pfarrer, der in den katholischen Kirchengemeinden Sulingen, Bassum und Diepholz als Subsidiar tätig ist, promovierte bei Prof. Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., zu dem er seit der Zeit freundschaftlichen Kontakt pflegt.
Jetzt hoffen alle auf große Resonanz bei dieser Veranstaltung am Tag nach dem Gedenktag der Unschuldigen Kinder, der in der katholischen Tradition auf den Kindermord in Bethlehem zurück geht. Etwa 20 Minuten wird die Krippenaufführung dauern, der sich die Segnung der zahlreichen Kinder anschließt. Geselligkeit in weihnachtlicher Stimmung rundet den Nachmittag ab.

Bildrechte: Silke Schmidt + Ballermann Ranch

A. Engelhardt-Markenkonzepte GmbH: Verwaltung und wirtschaftliche Verwertung von eingetragenen Markenrechten und von sonstigen Kennzeichenrechten (z. B. Marken: Ballermann, Longhitter Golf u. a.). Entwicklung von Markenkonzepten und Markenideen; Realisierung von Markenprojekten.

Kontakt:
A. Engelhardt Markenkonzepte GmbH
Annette Engelhardt
Blockwinkel 87
27251 Scholen
04245 3179970
post@markenkonzepte.de
http://www.markenkonzepte.de

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Little Bird und regio IT bringen hessische Kitaplätze ins Netz und wachsen gemeinsam

Seit sechs Wochen läuft Little Bird, das interaktive Lösungspaket für Suche, Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsangeboten in Oberursel und Bad Homburg. Der Erste Stadtrat von Oberursel, Christof Fink, zieht eine erste Bilanz: „Das System wird bei Oberurseler Familien sehr gut angenommen. Bis Mitte September wurden bereits 1.196 Betreuungswünsche für 510 Kinder über das Portal angemeldet. Die Familien fühlen sich im Programm sicher, die Bedienung ist einfach, es gab nur wenige Nachfragen im Rathaus.“ Fink weiter: „Besonders lobenswert und für Oberursel mit ausschlaggebend für die Wahl dieses Programms ist die zweiseitige Betrachtungsweise: Das Programm ist in erster Intention aus Sicht der suchenden Eltern entwickelt worden, berücksichtigt aber auch alle Belange, die eine Kommune für eine gute und vorausschauende Planung braucht. Das haben wir bei anderen Programmen vermisst.“ Insgesamt werden derzeit in Oberursel und in der Nachbarkommune Bad Homburg fast 6.000 Betreuungsplätze über Little Bird verwaltet. 35 Träger mit insgesamt 82 Betreuungseinrichtungen wurden sofort integriert – unter ihnen auch zwei Tagespflegevereine und eine Tagespflegevermittlungsstelle für 80 Tagespflegeplätze.

Kooperation trägt bundesweit Projekte
In Bad Homburg und Oberursel managet Little Bird den Betrieb der Lösung gemeinsam mit einem Kooperationspartner, den Little Bird bei der gemeinsamen Implementierung des interaktiven Lösungspakets in Aachen als verlässlichen Partner kennenlernte: Die dortige regio IT gesellschaft für informationstechnologie mbH war so begeistert von der Zusammenarbeit und dem Know-how, dass ein Kooperationsvertrag für Betrieb und Vertrieb geschlossen wurde. Diese Kooperation kam nun auch in Hessen mit den Projekten in Bad Homburg und Oberursel zum Tragen.

Kommunen und Freie Träger können somit alle für Little Bird relevanten Daten entweder auf eigenen Servern oder – wie im Falle der beiden hessischen Kommunen – in Aachen bei einem zertifizierten Partner hosten lassen. Denn neben dem Sicherheitszertifikat nach ISO/IEC 27001 verfügt die regio IT über alle einschlägigen Qualitätszertifikate. Als IT-Dienstleister ist die regio iT seit 2003 Partner für Kommunen, kommunale Unternehmen, Energie- und Entsorgungsunternehmen, Schulen sowie Non-Profit-Organisationen. Gesellschafter sind unter anderen die Stadt und die Städteregion Aachen. „Mit einem tollen Team sind wir jetzt gemeinsam aktiv im gesamten deutschen Markt unterwegs“, betont Markus Halm, Vertriebsbeauftragter der regio iT.

Lob für das Projektmanagement
Sabine Junghahn, Projektleiterin im Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen in Bad Homburg, war besonders beeindruckt vom Projektmanagement von Little Bird: „Zum Einen erlebe ich es erstmals, dass die Einführung einer Software mit einem geführten und wohlstrukturierten Konzept seitens des Anbieters bewerkstelligt wird, zum Zweiten haben die Mitarbeiter von Little Bird die wunderbare Fähigkeit, sich in die Lage vor Ort einzudenken und mit ihren Erfahrungen und kreativen Lösungsvorschlägen schnell einvernehmliche Vereinbarungen zwischen den Akteuren herbeizuführen. Ich bin sehr froh, dass ich auf dieses erprobte und strukturierte Einführungskonzept vertrauen konnte.“

Little Bird wächst mit neuen Aufträgen
Die Software-Lösung und das Projektmanagement von Little Bird überzeugen immer mehr Kommunen in Deutschland: „Allein im vierten Quartal des laufenden Jahres starten zehn weitere Projekte im gesamten Bundesgebiet“, freut sich Little-Bird-Geschäftsführerin Anke Odrig. Parallel mit den eingehenden Aufträgen wächst auch das Team: Aktuell suchen die 13 Berliner Unterstützung bei Entwicklung, Teamassistenz und Unternehmenskommunikation. „Für das kommende Jahr sind wir jetzt schon sicher, dass wir weiter organisch und gesund wachsen werden“, unterstreicht Odrig.

Weitere Informationen: http://business.little-bird.de

Little Bird ist deutschlandweit die erste Lösung, die das gesamte Spektrum der Verwaltung von Kinderbetreuungsangeboten abbildet – von der interaktiven Unterstützung bei der Suche, über die rechtssichere Platzvergabe bis zur effizienten Verwaltung von Verträgen.

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Little Bird GmbH
Anke Odrig
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Neue Kita in Reutlingen: „Die Tüftler“ eröffnen im Herbst

Fehlende Betreuungsangebote? Kitaplatznotstand? Nicht in Reutlingen: In der Gerhard-Kindler-Straße im Technologiepark Tübingen-Reutlingen eröffnet eine neue Kindertagesstätte für zunächst zehn Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren. Ein großer Ansturm auf die Plätze sei bislang noch nicht zu verzeichnen, berichtet der Träger, die gemeinnützige Kind und Beruf gGmbH.

Neue Kita in Reutlingen: "Die Tüftler" eröffnen im Herbst

Foto: Technologieparks Tübingen-Reutlingen GmbH

Reutlingen/Tübingen, 24. Juli 2013 – Ab seinem ersten Geburtstag hat jedes Kind in Deutschland Anspruch auf einen Platz in der öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung, sprich: in einer Krippe, Kita oder bei einer Tagesmutter bzw. einem Tagesvater. Am 1. August 2013 tritt dieser Rechtsanspruch in Kraft. Sinnvoll ist er nicht nur, damit beide Elternteile zuverlässig einer Erwerbsarbeit nachgehen und damit die Familie wirtschaftlich absichern können. Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege haben einen gesetzlichen Bildungsauftrag. Doch wird es den Kommunen gelingen, ausreichend Plätze anzubieten? Oder droht ihnen – wie vielfach befürchtet – eine Klagewelle von Eltern, die sich vergeblich um einen Betreuungsplatz bemüht haben?

„Run“ auf neue Plätze bleibt wieder Erwarten aus
„Unser Eindruck ist, dass die Situation in Reutlingen bzw. Tübingen recht entspannt ist“, berichtet Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Trägers Kind und Beruf gGmbH, der zum Stuttgarter Konzept-e-Netzwerk gehört. Die Gesellschaft eröffnet im Herbst das Kinderhaus „Die Tüftler“ am Reutlinger Standort des Technologieparks Tübingen-Reutlingen. „Von einen Ansturm auf die Plätze kann im Moment noch keine Rede sein“, berichtet Weegmann. „Möglicherweise hat das auch damit zu tun, dass die Neueröffnung noch zu wenig bekannt ist.“

Pädagogisches Konzept legt Grundlagen der Kita-Arbeit fest
Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, rät die Expertin, nach dem pädagogischen Konzept zu fragen, nach dem die jeweilige Einrichtung arbeitet. „Es gibt Aufschluss darüber, welche Schwerpunkte der Träger und das Kita-Team in ihrer Arbeit setzen und welche Vorstellung vom Kind und seinem Lernprozess der Pädagogik zu Grunde liegen.“ „Die Tüftler“ arbeiten nach dem bereits mehrfach ausgezeichneten pädagogischen Konzept element-i. Der Name setzt sich zusammen aus „element“ für elementar, grundlegend, sowie aus dem „i“, das für die drei Begriffe „Individuen“, „Interessen“, „Interaktion“ steht. „Damit sind zentrale Aspekte unserer Pädagogik angesprochen“, erläutert Carola Kammerlander, pädagogische Geschäftsführerin des Trägers. „Kinder lernen sehr individuell und geleitet durch ihre Interessen. Unsere Fachkräfte begleiten und unterstützen sie auf ihrem Lernweg. Sie greifen die Themen der Kinder auf und bereichern sie mit neuen Ideen und Aspekten. Wichtige Grundlage dafür ist eine liebevolle und wertschätzende Beziehung zu jedem einzelnen Kind.“

„Die Tüftler“ starten im September mit zehn Plätzen und haben zunächst sieben Stunden täglich geöffnet. „Je nachdem wie sich der Bedarf entwickelt, ist es möglich, das Angebot auf 40 Plätze aufzustocken“, sagt Kammerlander.

Anmeldungen für das Kinderhaus „Die Tüftler“
Ein Anmeldeformular, weitere Informationen über die Einrichtung sowie zur element-i-Pädagogik gibt es im Internet unter www.element-i.de. Außerdem steht Gerlinde Hagenlocher von der Konzept-e für Bildung und Soziales in Stuttgart zur Verfügung unter Telefon 0711/65 69 60 – 14 oder der E-Mail-Adresse gerlinde.hagenlocher@konzept-e.de.

Bildmaterial ist zu dieser Presse-Information verfügbar unter www.konzept-e.de (Presse)

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
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70563 Stuttgart
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Bundesweiter Aktionstag „MEHR Männer in Kitas“ am 27. März: Erzieherzahlen steigen auch in Stuttgart

Bundesweiter Aktionstag "MEHR Männer in Kitas" am 27. März: Erzieherzahlen steigen auch in Stuttgart

Das Modellprogramm „MEHR Männer in Kitas“ ist erfolgreich: Das beweisen die neuen Zahlen zu männlichen Fachkräften in Kindertagesstätten. In Stuttgart gibt es inzwischen 323 männliche Erzieher (2012), zwei Jahre zuvor waren es nur 291. Landesweit ist der Anteil pädagogischer Fachkräfte von 2,6 auf 2,8 Prozent gewachsen. Als Symbol dafür lassen heute Kita-Kinder in ganz Deutschland Luftballons steigen, so auch vor dem Kinderhaus Steppkes in Stuttgart-Vaihingen.

Im Bundesschnitt sind 3,8 Prozent der Beschäftigten in Kindertagesstätten männlich. Die Berliner Koordinationsstelle „Männer in Kitas“ gibt heute die aktuellen Zahlen für 2012 bekannt. Zum Vergleich: 2010 lag der Anteil an männlichen Fachkräften noch bei 3,3 Prozent. Baden-Württemberg liegt zwar mit 2,8 Prozent (absolut: 1712 Erzieher im Jahr 2012) noch deutlich darunter, doch langsam, aber kontinuierlich weist der Trend auch hier nach oben. 2010 waren es nur 2,6 Prozent (absolut: 1399). In Stuttgart ist der prozentuale Anteil von Männern in Kitas mit 6,9 Prozent (2012) zwar leicht gegenüber 7,1 Prozent (2010) gefallen, in absoluten Zahlen aber gestiegen.*
Mit Aktionen in ganz Deutschland setzen die Projektträger, in Stuttgart die Konzept-e für Bildung und Soziales, heute Zeichen für mehr männliche Fachkräfte in Kitas. Kinder aus den element-i-Kinderhäusern Steppkes, Bärcheninsel und Bengelbande lassen um 11 Uhr mit dem Ruf: „Mehr Männer in Kitas – das finden wir gut“ Luftballons steigen.

Die Konzept-e für Bildung und Soziales mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen arbeitet seit Anfang 2011 an Maßnahmen und Strategien, um mehr Männer für den Erzieherberuf zu gewinnen. Dabei legt der Träger einen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Erziehern und Erzieherinnen und entwickelte ein neuartiges praxisintegriertes und vergütetes Ausbildungskonzept. Inzwischen hat diese praxisintegrierte Ausbildung „Schule gemacht“: Im Rahmen eines Schulversuchs des baden-württembergischen Kultusministeriums ist die praxisintegrierte Ausbildung seit September 2012 an mehreren Fachschulen im Land möglich. Konzept-e betreibt drei freie duale Fachschulen für Pädagogik, zwei in Stuttgart und eine in Karlsruhe. Der Männeranteil von 40 Prozent an diesen Fachschulen spricht für die Attraktivität der Ausbildung.

„Probier es aus. Mach“ ein Praktikum in einer Kita“, lautet die Botschaft der Kampagne „Starke Typen für starke Kinder“, die Konzept-e 2012 startete. Mit einem Kinospot, Werbung in Bussen und Bahnen, Citycards und der Website ( www.erzieher-werden.de ) wirbt die Kampagne für den Beruf des Erziehers. Mit Erfolg: Im vergangenen Jahr machten 36 junge Männer ein Praktikum in den Kinderhäusern des Konzept-e-Netzwerkes. Jetzt startet die zweite Kampagnenphase mit Plakat- und Flyerwerbung sowie Aktionen auf Ausbildungsmessen.
Weitere Maßnahmen des Trägers zielen darauf ab, die Erzieherinnen und Erzieher in den 30 Kitas des Konzept-e-Netzwerkes für eine geschlechterbewusste Pädagogik zu sensibilisieren. Innerhalb des Unternehmens und seiner Trägervereine wird außerdem Wert auf die „Männerförderung“ in Personal- und Organisationsentwicklung gelegt.

In Berlin wird heute Abend die Ausstellung „Die Gesichter hinter den Zahlen“ eröffnet. Der bekannte Berliner Fotograf und Künstler Uwe Arens hat großformatige Porträtfotos von männlichen Erziehern gemacht. Fotografiert wurde auch die Erzieher Alexander Holloch aus dem Stuttgarter Kinderhaus Frechdax sowie Sebastien Eckert und Pio Sauer aus den Karlsruher Kinderhäusern Gummibärchen und Technido.
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* Zahlen stammen von der Berliner Koordinationsstelle „Männer in Kitas“, siehe www.koordination-maennerinkitas.de. Diese Zahlen bilden nicht nur ausgebildete Fachkräfte ab, sondern berücksichtigen auch Praktikanten, Männer im freiwilligen sozialen Jahr und ABM-Kräfte im pädagogischen Bereich von Kindertagesstätten, sodass die Zahl pädagogisch arbeitender Männer etwas geringer ausfällt. Nicht mitgezählt sind männliche Erzieher, die in reinen Schulhorten tätig sind.

www.erzieher-werden.de
www.konzept-e.de
www.freiedualefachschule.de
(Bewerbungen für die freien dualen Fachschulen in Stuttgart und Karlsruhe sind noch bis 20. April möglich!)

Hintergrund:

ESF-Modellprogramm „MEHR Männer in Kitas“

Erfahrungen sammeln, übertragen und nachhaltig Wirkung entfalten
„Männer sind aufgefordert, Erziehungswelten mit zu gestalten. Also die Welt ihrer Kinder.“ (Männlicher Erzieher, 29 Jahre)

„MEHR Männer in Kitas“ – Das sind 16 Modellprojekte mit 1.300 Kindertageseinrichtungen in 13 Bundesländern, die mit insgesamt gut 13 Millionen Euro gefördert werden. Bis Ende 2013 werden sie Wege finden, mehr männliche Fachkräfte für Kitas zu gewinnen.

Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert und ist Teil der gleichstellungspolitischen Gesamtinitiative „Männer in Kitas“.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte und Maßnahmen, wie Schüler-Praktika, Schnuppertage, Freiwilligendienste und Programme für Mentorinnen und Mentoren werden eingesetzt und ausgewertet. Hinzu kommen aktive Väterarbeit, die Auseinandersetzung mit dem Thema „Geschlecht“ sowohl während der Berufsfindung junger Männer wie auch im Kita-Alltag. Runde Tische und Netzwerke männlicher Erzieher werden dazu beitragen, in ganz Deutschland mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu gewinnen. Die Erfahrungen aus den Modellprojekten werden überregional an Kita-Träger weitergegeben.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 25 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Birgit Hamm
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-39
birgit.hamm@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

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Der richtige Platz für jedes Kind

Kindergarten oder Tagesmutter?

Der richtige Platz für jedes Kind

txn. Bisher hatte jedes Kind ab dem vollendeten dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Durch Neuerungen im Kinderförderungsgesetz (KiföG) wird ab August 2013 die frühkindliche Förderung bereits für Kinder ab einem Jahr rechtlich ermöglicht. Ein Drittel der neuen Plätze sollen in der Tagespflege angesiedelt werden, für die außerdem klare Standards gelten werden.

Insbesondere für Familien, in denen auch die Mutter frühzeitig wieder in den Beruf zurückkehren will oder muss, wird diese Änderung eine enorme Hilfe sein. Darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten – in erster Linie soll sich das Kind wohlfühlen. Oft ist es aber auch eine Frage des Geldes, für welche Betreuungsart sich Eltern entscheiden.

Im Kindergarten oder der Krippe treffen die Sprösslinge auf gleichaltrige Spielgefährten, wodurch ihr Sozialverhalten gefördert wird. Meist erfolgt die Unterbringung in Kleingruppen, die von ausgebildeten Erziehern beaufsichtigt werden. Ein pädagogisch durchdachter und gut strukturierter Tagesablauf fördert hier die Entwicklung. Aber es gibt auch die Kehrseite der Medaille – meist bei den Eltern. Da viele Einrichtungen feste Betreuungszeiten haben, müssen die Arbeits- und Urlaubszeiten der Eltern angepasst werden. Eine gute Alternative sind Tagesmütter, da sich Änderungen der Unterbringungszeiten meist leichter abstimmen lassen. Tagesmütter können in Haus oder Wohnung bis zu fünf Kinder betreuen. Sobald sie allerdings mehr als drei Kinder in ihre Obhut nimmt, muss in jedem Fall eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt vorliegen. Insbesondere dann, wenn Eltern ihr Kind in gewohnter Umgebung wissen möchten, kann die Unterstützung durch eine Kinderfrau hilfreich sein. Sie kommt nach Bedarf ins Elternhaus.

Die Kosten für einen Kindergarten- bzw. Krippenplatz variieren und liegen je nach Stadt oder Gemeinde und dem Betreuungsumfang bei bis zu 500 Euro im Monat. Zusätzlich können monatlich noch bis zu 60 Euro für Verpflegung und Windeln anfallen. Die Stundensätze für Tagesmütter und Kinderfrauen bewegen sich zwischen knapp sechs und zehn Euro. Eine Kinderfrau rechnet sich vor allem dann, wenn mehrere Kinder im Haus betreut werden.

Immer häufiger bietet zudem auch der Arbeitgeber Unterstützung bei der Betreuung von Mitarbeiterkindern an – und sammelt so bei Familien natürlich Punkte. „Im Idealfall ermöglicht das Unternehmen die Kinderbetreuung in einer betriebseigenen Einrichtung. Ab einer bestimmten Betriebsgröße lohnt sich das in der Regel – denn wissen Mütter ihre Kinder gut betreut, können sie schneller und flexibler an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Dies dient dem Unternehmen und wirkt langfristig dem drohenden Fachkräftemangel entgegen“, erläutert Petra Timm, Unternehmenssprecherin beim Personaldienstleister Randstad Deutschland.
Weitere Informationen zu den Unterbringungsmöglichkeiten ihrer Kinder sowie zur finanziellen Förderung bekommen Eltern auch beim zuständigen Jugendamt und unter www.familien-wegweiser.de .

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 68.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

Kontakt:
Randstad Deutschland
Helene Schmidt
Helfmann-Park 8
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