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59 Tipps für kundenfreundliche Verkäufer, ein neuer E-Book Ratgeber

Die anspruchsvollen Kunden – ein Blick auf eine unbekannte Spezies

59 Tipps für kundenfreundliche Verkäufer, ein neuer  E-Book Ratgeber

Dr. von Hein bei einem Vortrag über Kundenorientierung

59 Tipps zur Kundenorientierung, an die viele Verkäufer noch gar nicht gedacht haben, hat Organisationspsychologe Dr. Joachim von Hein aus Hannover in seinem neuen Ratgeber bei Amazon Kindle Edition zusammengetragen. Für 3,99 Euro bekommen die Leser einen Download, prall gefüllt mit Ideen, wie sich Kunden im Verkauf wohler fühlen. In der Folge bedanken sie sich mit mehr Umsatz und zusätzlichen Weiterempfehlungen.

Der neue Ratgeber richtet sich an Einzelhändler, Online-Verkäufer und Innendienst-Berater. Er rollt die Rollos hoch, die den Blick auf die Wünsche und Nöte der Konsumenten verstellen.

„Es gibt noch immer zu viele Verkäufer, die nur daran denken, was sie loswerden wollen und gar nicht hinhören, was sich die Kunden in Wirklichkeit wünschen“, erläutert Dr. von Hein. Viele Kundenberater würden an den wirklichen Wünschen der Interessenten vorbei verkaufen.

„Im Onlinehandel wird viel zu wenig an Kunden gedacht, die wenig Erfahrung mit Internet-Geschäften haben“, erklärt der Dozent für Kommunikationspsychologie. Viele Verkaufs-Websites seien viel zu kompliziert und bediener-unfreundlich aufgebaut. Da dürften sich die Anbieter nicht wundern, wenn die Interessenten wieder abspringen.

Immer wichtiger werden heute verschiedene Bezahlmöglichkeiten und Informationen im Internet. Erschreckend viele Einzelhändler verzichten auf das Schaufenster mit einer interessant gestalteten Homepage, obwohl sie dort viel mehr Frequenz hätten als an der Straße.

Das fängt schon damit an, wie die Kunden empfangen werden, ob beispielsweise an ihre Kinder oder vierbeinige Freunde, Parkplätze oder eventuelle Gehbehinderungen gedacht wurde. Wer beispielsweise die wenigen Parkplätze vor der eigenen Ladentür mit den eigenen PWKs vollstellt, darf sich nicht wundern, wenn die Kunden ausbleiben.

Kundenorientierung zeigt sich auch beim Briefstil, im Umgang mit SMS und E-Mails und nicht zu vergessen am Telefon. Weil dort die Kunden nur selten zu sehen sind, meinen viele Telefongesprächspartner, die Kunden nicht ernstnehmen zu müssen. Die Folge wird aber sein, dass viele Interessenten dort nicht wieder anrufen, wenn sie am Hörer unhöflich behandelt wurden.

Der Link zum E-Book: https://www.amazon.de/dp/B07DP1ZGV2/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1528820097&sr=8-6&keywords=Joachim+von+Hein

Dr. Joachim von Hein,
PR-Berater, Texter Speaker und Netzwerker,
seit über 40 Jahren Journalistund PR-Berater
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Pressemitteilungen Rat und Hilfe

DAK-Gesundheit Karlsruhe: Neues Programm bei Schlafstörungen

Online-Angebot „somnovia“ bietet Hilfe für Insomniker

 

Karlsruhe, 13. November 2017. Die DAK-Gesundheit in Karlsruhe bietet ab sofort ein neues digitales Hilfsangebot bei Schlafstörungen an. Das kostenlose Programm mit dem Namen „somnovia“ können Betroffene per Smartphone, Tablet oder Computer unkompliziert nutzen. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport für Baden-Württemberg haben 80 Prozent der Menschen Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Obwohl jeder zehnte Arbeitnehmer unter der besonders schweren Schlafstörung Insomnie leidet, gehen nur wenige Menschen deshalb zum Arzt. Mit dem Online-Programm reagiert die Krankenkasse auf diese Problematik: „somnovia“ bietet den Betroffenen in Karlsruhe schnelle und fundierte Hilfe im Internet. Partner für das Angebot der DAK-Gesundheit  ist  die Veovita Gesundheit GmbH.

 

Im Rahmen des Programms „somnovia“ lernen die Teilnehmer in sechs Monaten, wie sie ihre Schlafstörungen überwinden können. Grundlage des Programms sind etablierte und wissenschaftlich geprüfte Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie. Für die Teilnehmer wird unter anderem ein individueller strukturierter „Schlafplan” entwickelt. Spezielle Übungen helfen beim Umgang mit Grübel- und Sorgengedanken. Hinweise zur Schlafhygiene und zu einer gesunden Lebensweise unterstützen bei einem erholsamen Schlaf. Darüber hinaus können eigene Fortschritte und die Qualität des Schlafes gezielt nachverfolgt werden.

 

Forschung für besseren Schlaf

„Das neue Online-Schlafprogramm wurde von einem Team aus Psychologen, Medizinern, IT- und Kommunikationsexperten entwickelt“, erläutert Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Damit reagieren wir auf den Leidensdruck vieler Betroffener und schließen eine Versorgungslücke.“ Alle Daten werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Zur Sicherung der Datenübertragung unterstützt „somnovia“ moderne Browser mit aktuellen Verschlüsselungstechnologien.

 

Betroffene aus Karlsruhe, die am Programm teilnehmen möchten, können sich unter dak.somnovia.de anmelden. Die DAK-Gesundheit führt eine Begleitstudie durch, um die Nutzerzufriedenheit zu evaluieren.

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Karlsruhe: Neue Online-Therapie bei Depressionen

DAK-Gesundheit bietet Versicherten Internet-Selbsthilfeprogramm

 

Karlsruhe, 06. November 2017. Die DAK-Gesundheit verbessert die Versorgung bei psychischen Erkrankungen. Als erste gesetzliche Krankenkasse bietet die Krankenkasse ihren Versicherten in Karlsruhe das Online-Programm „deprexis24“ an. Der Vorteil: Die webbasierte Therapie kann sofort gestartet und von zu Hause aus durchgeführt werden. Eine große Studie hat die Wirksamkeit dieser Verhaltenstherapie für Menschen mit leichten und mittelschweren Depressionen bestätigt.

 

„Wer an Depressionen leidet, braucht schnell Hilfe“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Doch meist sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz lang.“ Besonders für Menschen in ländlichen Regionen sei die Online-Therapie deshalb eine gute Option. Die Wirksamkeit hat die Krankenkasse zuvor mit einer wissenschaftlichen Studie belegt: Mit dem Selbsthilfeprogramm sinkt der Schweregrad der Depression in relativ kurzer Zeit ab, Lebensqualität und soziale wie berufliche Leistungsfähigkeit steigen. So können beispielsweise lange Fehlzeiten im Job vermieden werden. „Mit dem Programm können wir die klassische Psychotherapie nicht ersetzen“, erklärt Richter. „Es hilft aber dabei, Krisen zu meistern und Wartezeiten gut zu überbrücken.“ Psychische Erkrankungen führen immer häufiger zu Krankschreibungen und Fehltagen. Laut DAK-Gesundheitsreport war 2016 bundesweit jeder 20. Arbeitnehmer betroffen, psychische Erkrankungen belegten den zweiten Platz der Fehltage-Statistik.

 

So funktioniert deprexis24: Das Online-Programm ist interaktiv und passt die Inhalte genau auf die Bedürfnisse der Patienten an. Wer beispielsweise mit Entspannungsübungen nichts anfangen kann, bekommt alternative Hilfsangebote. „Wir empfehlen den Betroffenen, das Programm ein- bis zweimal pro Woche für mindestens 30 Minuten zu nutzen“, so Richter. Anschließend vertiefen persönliche Nachrichten, zum Beispiel über SMS, die Kerngedanken der jeweiligen Übung, um den positiven Effekt zu verstärken. Die Online-Therapie basiert auf den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie.

 

Die DAK-Gesundheit bietet das Programm exklusiv ihren Versicherten an, die an einer leichten bis mittelschweren Depression leiden. Alle Angaben unterliegen strengen Datenschutzkriterien. Nutzbar ist das Online-Programm über Computer, Tablet und Smartphone. Ausführliche Infos zu den Inhalten und der Anmeldung gibt es im Internet unter www.dak.de/deprexis.

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Demenz – Angehörige am Ende ihrer Kräfte

DAK-Pflegereport zeigt: Neun von zehn Pflegenden fordern mehr Unterstützung

 

Karlsruhe, 02. November 2017. Pflegen bis zur Erschöpfung: Wer sich intensiv um demente Angehörige kümmert, ist oft am Ende seiner Kräfte. 59 Prozent geben dies an. Selbst im weiteren Umfeld von Menschen mit Demenz sagt jeder Dritte, oft erschöpft zu sein. „Es besteht ein großer Handlungsbedarf, denn neun von zehn fordern mehr Unterstützung“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Außerdem sind 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass sowohl Menschen mit Demenz als auch deren Familien mehr Respekt verdienen. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der DAK-Gesundheit hervor. Der Report zeigt erstmals, dass jeder Fünfte Wohngruppen für die beste Betreuungsform Demenzkranker hält. In Wohngruppen leben jedoch nur knapp zwei Prozent der Betroffenen. Laut der DAK-Studie gibt es außerdem Defizite in Diagnostik und Versorgung. Angesichts der Ergebnisse schlägt DAK-Vorstandschef Andreas Storm neue Wege vor, die Pflege zu stärken. Derzeit leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Schätzungen zufolge könnten es 2050 doppelt so viele sein.

 

Beim Wunsch nach mehr Unterstützung steht das Geld an erster Stelle: 86 Prozent der Befragten geben an, mehr finanzielle Hilfe zu brauchen. Zwei von drei möchten mehr Unterstützung durch professionelle Dienste. 60 Prozent erwarten für sich und ihre dementen Familienmitglieder mehr Selbsthilfe-, 42 Prozent mehr Informationsangebote. Jeder dritte pflegende Angehörige will Unterstützung durch Freiwillige und günstigere Möglichkeiten, sich von privaten Pflegekräften unterstützen zu lassen. „Diese Zahlen zeigen, dass bei der letzten Pflegereform der richtige Weg eingeschlagen wurde. Hier standen insbesondere die Leistungen der ambulanten Pflege im Vordergrund“ beschreibt Richter die aktuelle Situation. Für den DAK-Pflegereport hat das AGP Institut Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg untersucht, welche Erfahrungen, Erwartungen und Ängste die Menschen zum Thema Demenz haben. Dabei stand im Mittelpunkt: Ist trotz Demenz ein gutes Leben möglich?

 

Gutes Leben mit Demenz halten viele für möglich

„Ein überraschendes Ergebnis des DAK-Pflegereports ist die positive Haltung vieler Menschen zu Demenz“, sagt DAK-Chef Andreas Storm. „Fast jeder zweite der Befragten mit dementen Angehörigen hält ein gutes Leben mit Demenz durchaus für möglich.“ Insgesamt stimmen dieser Aussage 39 Prozent zu.

 

Mehr als 80 Prozent aller Befragten wünschen sich jedoch auch mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber Erkrankten. „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“, sagt Storm. „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“

 

Wunschgemäße Betreuung derzeit kaum machbar

Knapp jeder vierte Deutsche hat schon Angehörige mit Demenz begleitet. 69 Prozent der Menschen mit Demenz haben laut Befragung in ihrem eigenen Zuhause gelebt. Bei der Frage, welches die beste Art der Betreuung und Unterbringung ist, herrscht dennoch Unsicherheit. 35 Prozent der Befragten mit Demenzerfahrung halten den eigenen Haushalt für den besten Ort für Menschen mit Demenz. 22 Prozent halten ambulant betreute Wohngruppen für die bessere Alternative. Andere nennen gute Pflegeheime (16 Prozent) oder den Haushalt von Angehörigen (13 Prozent). „Der Report zeigt erstmals, wie viele Menschen ambulant betreute Wohngruppen für Demenzkranke befürworten“, sagt Pflegeexperte Thomas Klie, der den Report wissenschaftlich begleitet hat. „Leider deckt sich die Realität jedoch nicht mit den Wünschen der Bevölkerung. Gerade diese Form der Betreuung ist nur in wenigen Regionen verfügbar.“

 

DAK-Chef Storm schlägt Pflegekompetenzzentren vor

Andreas Storm fordert daher, neue Wege zu gehen. Sein Vorschlag: Krankenhäuser, die nicht mehr benötigt werden, sollen in Pflegekompetenzzentren umgewandelt werden. Dort können wichtige Angebote, von Beratung über spezialisierte Wohngruppen bis Kurzzeitpflege, unter einem Dach gebündelt werden. Grenzen zwischen ambulanter Pflege, Geriatrie und Pflegeheimen würden überwunden. „Gerade im kommunalen und ländlichen Bereich könnte so die Pflege gestärkt werden“, sagt Storm. „Pflegekompetenzzentren kämen sowohl den Pflegebedürftigen als auch deren Angehörigen zu Gute.“

 

Demenz: Defizite in Versorgung und Diagnostik

Teil des DAK-Pflegereports ist eine Auswertung von Patientendaten. Diese zeigt Handlungsbedarf: Fast alle Demenzpatienten (95 Prozent) werden nach ihrer Diagnose mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt. Drei von vier müssen im Jahr nach der Diagnose ins Krankenhaus. Dort werden sie häufiger als andere wegen Flüssigkeitsmangel (plus fünf Prozent), Oberschenkelbruch oder Delirium (jeweils plus vier Prozent) behandelt. „Das sind besorgniserregende Zahlen die zeigen, dass die Versorgung demenziell Erkrankter nicht optimal ist“, sagt Klie. Auch die Diagnostik sei nicht immer klar genug, um die beste Versorgung sicherzustellen, warnt Klie: Fast zwei Drittel der Erstdiagnosen von Demenz werden nicht anhand adäquater Leitlinien gestellt.

 

Steigende Pflegekosten nach der Diagnose

Neben der Bedeutung für Betroffene und Angehörige stellt der DAK-Pflegereport den Einfluss von Demenzdiagnosen auf das Gesundheitssystem heraus. Die Kosten, die für einen Patienten in Kranken- und Pflegeversicherung entstehen, steigen nach einer Demenzdiagnose um 89 Prozent: Im Jahr vor der Diagnose sind es im Schnitt 12.768 Euro, im Jahr danach 24.128 Euro. Vor allem der Anteil der Pflegeleistungen steigt von rund 32 auf rund 42 Prozent der Gesamtkosten.

 

Neues Online-Angebot für Angehörige

Für Angehörige von Menschen mit Demenz gibt es jetzt ein neues Online-Angebot der DAK-Gesundheit und der Moderatorin und Unternehmerin Sophie Rosentreter. Rosentreter bringt in empathischen Filmen näher, wie sich Betroffene fühlen und wie eine Demenz Menschen verändert. Ziel ist es, Verständnis zu wecken und für etwas Leichtigkeit im Umgang mit dem schweren Thema zu sensibilisieren. Die Filmreihe „pflegeleicht“ kann im Netz unter www.pflegeleicht.de und in der App DAK-Pflegeguide abgerufen werden. Die Langfassungen der Filme stehen im Online-Pflegekurs der DAK-Gesundheit, dem DAK-Pflegecoach, zur Verfügung. Diese und viele weitere Service-Angebote gibt es unter www.dak.de/pflege im Internet.

 

Der DAK-Pflegereport umfasst eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, Auswertungen von DAK-Daten, qualitative Interviews mit Menschen, die demenziell Erkrankte Angehörige begleitet haben, und Versorgungsbeispiele aus der Praxis.

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Frauen leiden besonders unter der Zeitumstellung

DAK-Umfrage: Fast drei Viertel der Deutschen sind für Abschaffung

 

Karlsruhe, 27. Oktober 2017. Den Menschen in Deutschland macht die Zeitumstellung zu schaffen. Vor allem Frauen leiden darunter: Im Vergleich zu den Männern haben sie fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung (16 vs. 28 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit. „Fast drei Viertel aller Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und plädieren dafür, sie abzuschaffen“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. In der Nacht zum 29. Oktober werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Ab dann gilt wieder die Winterzeit.

 

Das sind die häufigsten Beschwerden durch die Zeitumstellung: Drei Viertel aller Betroffenen fühlen sich müde und schlapp – bei den befragten Männern sind es 70 Prozent, bei den Frauen sogar 79 Prozent. Insgesamt 60 Prozent haben Einschlafprobleme und mehr als ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren. Zwölf Prozent gaben sogar an, depressive Verstimmungen zu haben. Jeder fünfte Berufstätige ist deswegen schon einmal nicht pünktlich zur Arbeit gekommen. DAK-Ärztin Elisabeth Thomas erklärt: „Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag auf den nächsten um – viele Menschen brauchen etwas Zeit, um wieder in den Takt zu kommen. Wer sich aufgrund der Zeitumstellung schlecht fühlt, dem helfen Entspannung, frische Luft und ein bisschen Geduld.“

 

Menschen mittleren Alters stärker betroffen

Auch das Alter spielt beim Umgang mit der Zeitumstellung eine Rolle: Während Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren selten über Probleme durch den Mini-Jetlag klagen (15 Prozent), setzt die Zeitumstellung den 45- bis 59-Jährigen besonders zu (29 Prozent). „Die meisten Menschen in diesem Alter haben einen Job und Kinder. Ihr Tagesablauf ist dadurch weniger flexibel als bei den Jüngeren und Älteren, deshalb fällt ihnen die Umstellung schwerer“, sagt die DAK-Ärztin.

 

Mehrheit hält Zeitumstellung für überflüssig

Seit Jahren wächst der Widerstand gegen die Zeitumstellung: Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) hält sie für sinnlos und befürwortet die Abschaffung. Jeder Zweite hält es für realistisch, dass die Zeitumstellung tatsächlich abgeschafft wird.

 

In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen. Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche Normalzeit, die umgangssprachlich Winterzeit genannt wird.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 21. September bis 12. Oktober 2017, 3.521 Befragte bundesweit.

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Neuer Service: Vor OP eine zweite Meinung einholen

DAK-Gesundheit in Karlsruhe bietet kostenlose und verständliche Gutachten von erfahrenen Chirurgen und Orthopäden

 

Karlsruhe, 09. Oktober 2017. Operation an Rücken, Schulter, Hüfte oder Knie – ja oder nein? Um vor einem Eingriff die richtige Entscheidung zu treffen, kann die Meinung eines zweiten Experten helfen. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit in Karlsruhe jetzt eine kostenlose medizinische Beratung an. Eingriffe in diesen Bereichen gehören zu den häufigsten in Deutschland. Neben Risiken wie einer Infektion mit resistenten Keimen ist das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend. Häufig lassen sich Beschwerden auch durch alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Krankengymnastik und Schmerz-therapie beheben. Das Beratungsangebot der Krankenkasse ist im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten zu erreichen.

 

Der Service zur Zweitmeinung wird durch den Partner Medexo zur Verfügung gestellt, der über ein Netzwerk erfahrener Spezialisten verfügt. „Die unabhängigen Ärzte beurteilen die Erstdiagnose anhand von eingereichten Unterlagen und geben eine Einschätzung, ob eine Operation angebracht oder eine alternative Behandlung besser geeignet ist“, sagt Michael Richter von der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Der Kunde kann die Zweitmeinung bequem über das Internet beantragen und bekommt dann spätestens nach zwei Wochen ein Gutachten in verständlicher Sprache zugeschickt.

 

Wann eine Zweitmeinung ratsam ist

Bei vielen Diagnosen gibt es mehr als eine mögliche Behandlungsform. Eine Zweitmeinung kann helfen, Alternativen zu ermitteln und so eventuell nicht notwendige Operationen zu vermeiden. Oft fühlt sich ein Patient aber einfach nicht ausreichend informiert und möchte sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Beim Zweitmeinungsservice der DAK-Gesundheit wird die Situation von unabhängigen Spezialisten beurteilt, deren Entscheidungen nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflusst werden. Die kostenlose Zweitmeinung erhalten Versicherte der DAK-Gesundheit im Internet unter www.dak.de/zweitmeinungsgutachten. Dort können sie alle Angaben zu ihrer Erkrankung machen und ihre Unterlagen hochladen. Der Datenschutz wird beim DAK-Zweitmeinungsservice streng gemäß den gesetzlichen Regelungen eingehalten. Alle teilnehmenden Ärzte sind an ihre Schweigepflicht gebunden. Weder Angehörige noch die behandelnden Mediziner erfahren von der Inanspruchnahme und dem Ergebnis der Zweitmeinung. Den Ärzten wiederum liegen auch keine Unterlagen der Krankenkasse vor. Ergänzend gibt es eine Hotline von Medexo, die bei Fragen weiterhilft.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 40.000 Versicherten in der Region Karlsruhe und 5,9 Millionen Versicherten Deutschlandweit eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

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Krankenstand im Stadt- und Landkreis Karlsruhe gesunken

Weniger Fehltage durch Ausbleiben der Erkältungswelle – Sonderanalyse belegt starke Zunahme von Schlafstörungen

 

Karlsruhe, 27. September 2017. Der Krankenstand im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte ab. Mit 3,3 Prozent lag der Krankenstand in der Region genau im Landesdurchschnitt (3,3 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 33 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Baden-Württemberg wurde mit je 3,7 Prozent im Main-Tauber-Kreis, im Ostalbkreis sowie im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt verzeichnet, der niedrigste mit 2,7 Prozent in der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen. Jeder fünfte Ausfalltag wurde von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenleiden verursacht. Die Fehltage gingen hier allerdings um neun Prozent zurück und liegen jetzt leicht unter dem Landesdurchschnitt. Psychische Erkrankungen wie Depressionen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent an und liegen leicht über dem Landesdurchschnitt. Dagegen gingen Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen und Bronchitis um deutliche 21 Prozent zurück, die Erkältungswelle erfasste die Region nicht.

 

„Wir informieren nicht nur regelmäßig über den Krankenstand im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, sondern schauen darüber hinaus auf wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Diese Analysen helfen uns, noch gezielter beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen zu können und Arbeitgebern konkret Hilfe anzubieten. So wird beispielsweise längeren Ausfallzeiten durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorgebeugt.“

 

Jeder elfte Baden-Württemberger hat schwere Schlaf-Probleme

Die DAK-Gesundheit untersucht in ihrem aktuellen Gesundheitsreport mit dem Schwerpunktthema „Schlafstörungen“ auch, wie es um die nächtliche Erholung der Arbeitnehmer steht. Die Kasse wirft dabei einen Blick auf Ursachen und Risikofaktoren. Für das Schwerpunkthema wertete das IGES Institut die Fehlzeiten aller erwerbstätigen Mitglieder der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg aus. Es wurden zudem bundesweit mehr als 5.000 Beschäftigte im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt und zahlreiche Experten eingebunden. Die Ergebnisse wurden mit einer DAK-Untersuchung aus dem Jahr 2010 verglichen. Ein Fazit: Knapp 80 Prozent der Erwerbstätigen in Baden-Württemberg berichten von Schlafproblemen. Seit 2010 stieg der Anteil der von Ein- und Durchschlafproblemen betroffenen 35- bis 65-jährigen Arbeitnehmer um 66 Prozent an. Schwere Schlafstörungen haben sich seit 2010 sogar verdoppelt. Jeder elfte Arbeitnehmer (9,1 Prozent) in Baden-Württemberg leidet unter schweren Schlafstörungen (Insomnien) mit Ein- und Durchschlafstörungen, schlechter Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung.

 

Die DAK-Analyse für Baden-Württemberg zeigt, dass sich dieser Trend auch bei den Krankmeldungen auswirkt. Die Fehltage aufgrund von Schlafstörungen stiegen um 97 Prozent auf jetzt 3,65 Tage je 100 Versicherte. Die große Mehrheit der Baden-Württemberger versucht allein mit den Schlafproblemen zurechtzukommen und geht nicht zum Arzt. Lediglich 3,6 Prozent der Erwerbstätigen waren im vergangenen Jahr deswegen in den Praxen. Im Bundesdurchschnitt sind es 4,8 Prozent. Selbst Erwerbstätige mit der schweren Schlafstörung Insomnie gehen meist nicht zum Arzt: 70 Prozent von ihnen lassen sich nicht behandeln.

 

Risiken Erreichbarkeit und Schichtarbeit

Ursache für Schlafprobleme sind laut DAK-Report Baden-Württemberg unter anderem Arbeitsbedingungen. Wer zum Beispiel häufig an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit arbeitet, steigert sein Risiko, schwere Schlafstörungen zu entwickeln. Auch starker Termin- und Leistungsdruck, Überstunden sowie Nachtschichten und ständige Erreichbarkeit nach Feierabend gelten in diesem Zusammenhang als wichtige Risikofaktoren.

 

Zu viel abendliche TV- und Computer-Nutzung

Viele Arbeitnehmer in Baden-Württemberg sorgen aber auch selbst für einen schlechten Schlaf. Nach der Studie der DAK-Gesundheit schauen 80 Prozent der Erwerbstätigen vor dem Einschlafen Filme und Serien, 69 Prozent erledigen abends private Angelegenheiten an Laptop oder Smartphone. Etwa jeder siebte Baden-Württemberger kümmert sich noch
um dienstliche Dinge wie E-Mails oder die Planung des nächsten Arbeitstages. „Viele Menschen haben nachts das Smartphone an der Steckdose, können aber ihre eigenen Akkus nicht mehr aufladen“, so Richter. „Die Beschwerden müssen ernst genommen werden, da chronisch schlechter Schlaf der Gesundheit ernsthaft schaden kann.“

 

DAK-Gesundheit bietet Schlaf-Beratung per Hotline an

Als Reaktion auf die aktuelle Studie und die zunehmenden Schlafstörungen bietet die DAK-Gesundheit ihren Versicherten ab sofort eine spezielle Schlaf-Beratung an: Die neue Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Unter der Rufnummer 040 325 325 805 geben Mediziner individuelle Hinweise und Tipps rund um die Themen Schlafen und Schlafstörungen. Im Internet bietet die DAK-Gesundheit auch ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch.
Die DAK-Gesundheit ist eine der größten Krankenkassen Deutschlands. Sie hat 700.000 Versicherte in Baden-Württemberg, davon rund 40.000 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.

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DAK-Hotline in Karlsruhe zum Schutz vor Hantaviren

Medizin-Experten informieren über das Hantavirus, die Gefahren einer Infektion und notwendige Hygienemaßnahmen

 

Karlsruhe, 19. September 2017. In Baden-Württemberg steigt die Zahl der Hantavirus-Infektionen stark an. Seit Jahresbeginn zählten die örtlichen Behörden bislang 689 Fälle solcher Infektionen, die durch Kontakt mit Mäusekot übertragen werden. Rund 73 Prozent aller Fälle wurden allein in den vergangenen vier Monaten gemeldet. Mit Blick auf aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) schaltet die DAK-Gesundheit am 22. September eine Beratungshotline. Per Telefon beraten Ärzte und Hygienefachleute über die Gefahren einer Infektion und notwendige Hygienemaßnahmen. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

 

Das gefährliche Virus wird durch Ausscheidungen von infizierten Tieren übertragen, in Mitteleuropa von Rötel- und Brandmaus sowie Wanderratte. „Derzeit gibt es in Deutschland weder eine spezifische Therapie zur Behandlung des Virus noch eine Impfung“, sagt Michael Richter, Chef der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Hygienemaßnahmen sind die einzige Chance, sich zu schützen.“ Eine Infektion mit dem Hantavirus verläuft ähnlich wie eine Grippe mit drei bis vier Tagen Fieber sowie mit Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. „Das besondere Gesundheitsrisiko besteht darin, dass das Virus die Nieren angreift. Sogar ein Versagen der Nieren ist möglich“, erklärt Michael Richter.

 

Wo droht ein Kontakt mit infektiösen Tierausscheidungen? Was sind sinnvolle Hygienemaßnahmen? Wie erkenne ich eine Infektion und wann muss ich zum Arzt gehen? Diese und weitere Fragen beantworten die Medizin-Experten der DAK-Gesundheit am 22. September von 8 bis 20 Uhr.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit rund 5,8 Millionen Versicherten, davon 40.000 in der Region Karlsruhe eine der größten Krankenkassen in Deutschland.

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Job-Chance 2018: Krankenkasse sucht „Sofa“

DAK-Gesundheit in Karlsruhe und ganz Deutschland bietet Ausbildungsplätze an

 

Karlsruhe, 19. Juli 2017. Job-Chance für Schulabgänger im kommenden Jahr: Die DAK-Gesundheit sucht zum 1. August 2018 mehrere Azubis. Die bundesweit drittgrößte Krankenkasse bietet Ausbildungsplätze zum „Sofa“, kurz für Sozialversicherungsfachangestellte und „KiG“, kurz für Kaufleute im Gesundheitswesen an. Die Ausbildung ist auch im Rahmen eines dualen Studiums möglich.

 

„Eine berufliche Ausbildung im Gesundheitssektor hat Zukunft“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Der Job bei einer Krankenkasse ist vielseitig. Es gibt langfristige Perspektiven und vielfältige Karrieremöglichkeiten.“ Die Kundenberater sind die ersten Ansprechpartner der Versicherten in den Servicezentren. „Wir begleiten unsere Kunden als Partner durch das immer komplexere Gesundheitssystem und bieten Hilfe im Alltag und in der Arbeitswelt“, erklärt Richter. Für das nötige Know-How im Gesundheitswesen sorgt eine dreijährige Ausbildung. Wer prüfen will, ob er als Kundenberater geeignet ist, kann dies im Internet unter www.ich-und-meine-zukunft.de testen. Alternativ bietet die DAK-Gesundheit eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich an sowie die Option ein Duales Studium zu beginnen. Die „KiG“  arbeiten in der Kundengewinnung oder als Experten im Leistungs-, Beitrags- oder Versicherungsrecht.

 

Bundesweit stellt die DAK-Gesundheit im kommenden Jahr 200 Ausbil­dungs- bzw. Studi­en­plätze zur Verfügung – für Sozial­ver­si­che­rungs­fachan­ge­stellte, für Kaufleute im Gesund­heits­wesen und im Dualen Studiengang. Alle nötigen Informationen zur Ausbildungsplatzsuche gibt es in den  rund 400 Servicezentren oder im Internet unter www.dak.de/ausbildung.

 

Die DAK-Gesundheit ist mit knapp 6 Millionen Versicherten und rund 10.000 Beschäftigten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands. In  Karlsruhe werden 40.000 Kunden betreut.

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40 Prozent der Grundschullehrer sind müde und erschöpft

DAK-Studie: Lärm, fehlende Erholung und schwierige Schüler belasten Lehrkräfte

 

Karlsruhe, 11. Juli 2017. Stress belastet viele Lehrkräfte in Grundschulen: Vier von zehn Lehrern sind dauermüde und erschöpft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Zentrum für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität München im Auftrag der DAK-Gesundheit durchgeführt hat. Ein Viertel leidet häufig an Nacken- oder Rückenschmerzen. Außerdem beeinträchtigen Schlafstörungen, Nervosität und Kopfschmerzen viele Lehrkräfte (17, 15 und 13 Prozent). „Im Schulalltag belasten vor allem Lärm, fehlende Erholungspausen und Auseinandersetzungen mit schwierigen Schülern die Gesundheit der Lehrer“ beschreibt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe die aktuelle Situation. Mit der Schulinitiative fit4future steuert die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Cleven-Stiftung gegen: Schüler und Lehrkräfte von insgesamt 2.000 Schulen werden in den nächsten Jahren mit dem Präventionskonzept beim Gesundbleiben unterstützt. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

 

Knapp 1.900 Grundschullehrer haben an der Studie der Technischen Universität München teilgenommen. Die Analyse wurde erstmals im Rahmen der Schulinitiative fit4future durchgeführt und wird jährlich wiederholt. Zentrale Ergebnisse: Im Schulalltag gibt es viele Faktoren, die die Gesundheit der Lehrkräfte beeinträchtigen. So bewertete gut ein Drittel der Befragten die Lärmsituation als mangelhaft oder ungenügend. Jeweils 30 Prozent gaben schlechte Noten für Erholungspausen und Disziplinprobleme mit schwierigen Schülern. Ein Viertel beklagte den Zeitdruck in der Schule, knapp 20 Prozent gelingt es kaum, nach Unterrichtsschluss abzuschalten. „Die Studie zeigt, dass die Lehrkräfte dringend Unterstützung beim Gesundbleiben brauchen“, kommentiert Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, die Ergebnisse. „Nur wenn sie selbst fit sind, können sie den Schülern einen gesunden Lebensstil vermitteln. Hier setzt fit4future an. Mit dem Programm soll Schule zu einem Ort der Gesundheit werden.“

 

Viele Lehrkräfte sind krank

Viele Lehrer sind bereits krank oder haben Risikofaktoren für chronische Erkrankungen: Jeder Fünfte gab an, übergewichtig zu sein, 17 Prozent beklagten Einschränkungen des Bewegungsapparates. Nahezu jeder zehnte Lehrer hat Bluthochdruck oder leidet an einem Tinnitus. In der Folge schätzen nur sieben Prozent ihre körperliche Fitness als sehr gut ein. 38 Prozent bewerteten sie als gut, 44 Prozent als mittelmäßig, jeder Zehnte als eher schlecht. „Stress belastet die Lehrkräfte nicht nur psychisch, sondern auch körperlich“, sagt Professor Martin Halle, Leiter des Zentrums für Prävention und Sportmedizin an der Technischen Universität München. „Vielen fehlen Strategien zur Stressbewältigung. Das muss die Schule als Arbeitgeber ändern.“

 

Präventionsangebote für Schüler und Lehrkräfte fehlen

Eine DAK-Studie aus dem Jahr 2016 („Gesundheitsfalle Schule“) hat bereits gezeigt, dass die Angebote zur Gesundheitsförderung an Schulen ausbaufähig sind: So sagten knapp 60 Prozent der Lehrer, es gäbe an ihrer Schule Bewegungsangebote für die Pausen. Seltener sind in den Unterricht integrierte Bewegungspausen abseits des Schulsports (29 Prozent) oder Sportförderunterricht für Schüler mit motorischen Defiziten (16 Prozent). Auch Rückzugs- und Entspannungsmöglichkeiten für Schüler nannten nur 18 Prozent der Lehrer als Schulangebot. Gesundheitsförderung für die Lehrkräfte steht noch seltener auf dem Stundenplan: Nur neun Prozent der Befragten gaben an, dass solche Maßnahmen an ihrer Schule umgesetzt werden.

 

fit4future: Hilfe beim Gesundbleiben

Die DAK-Gesundheit engagiert sich gemeinsam mit der Cleven-Stiftung nicht nur für die Gesundheit von Grundschülern, sondern auch für die der Lehrkräfte. Im Mai 2016 startete die Präventionsinitiative fit4future unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Innerhalb von drei Jahren wollen die Partner rund 2.000 Schulen für die Initiative gewinnen. Jede Schule wird drei Jahre lang bei der Umsetzung von Maßnahmen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Brainfitness begleitet. Dazu gehören Workshops für Lehrer, Aktionstage für Schüler und Eltern und eine Vielzahl von Materialien, die Lust auf eine gesunde Lebensweise machen. Darüber hinaus erhalten die Schulen Unterstützung bei ihrer Weiterentwicklung zu einer gesundheitsfördernden Schule. Damit erhöhen sie die Qualität, mit der sie ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen. Die Gesundheitsförderung der Lehrkräfte ist ein wichtiger Teil des Programms.

 

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert mehr als 5,8 Millionen Menschen. Die Cleven-Stiftung ist seit 2005 mit fit4future im Einsatz für gesunde Kinder.