Tag Archives: Kurzzeitpflege

Pressemitteilungen

77 Prozent der Anfragen nach einem Kurzzeitpflegeplatz werden abgelehnt

Rahmenbedingungen behindern innovative Angebotsentwicklung – Caritas fordert mehr Flexibilität in den gesetzlichen Vorgaben

Stuttgart / Freiburg, 10. Oktober – Die Plätze für die Kurzzeitpflege sind in Baden-Württemberg mehr als knapp. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen suchen mancherorts verzweifelt nach solchen Plätzen. Das hat eine Umfrage unter Altenhilfe-Trägern in Baden-Württemberg in diesem Sommer ergeben. Danach werden 77 Prozent aller Anfragen nach einem Kurzzeitpflegeplatz abgelehnt. Die Ablehnungen schwanken je nach örtlichen Gegebenheiten von Landkreis zu Landkreis zwischen 49 Prozent und 94 Prozent. Von den befragten Einrichtungen schätzen über 80 Prozent die Versorgungssituation in der Kurzzeitpflege als schlecht ein. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen sich dringend ändern, wenn vor allem Familien durch die Kurzzeitpflege entlastet werden sollen“, fordern die beiden Caritas-Direktorinnen Mathea Schneider (Freiburg) und Annette Holuscha-Uhlebrock (Stuttgart). Deshalb macht sich die Caritas Baden-Württemberg dafür stark, dass die gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. In einem Positionspapier „Zukunftsorientierte Kurzzeitpflege“ macht sie darin konkrete Vorschläge. Das Papier wurde zusammen mit den unter dem Caritasverband zusammengeschlossenen Praktikern und Trägern in Baden-Württemberg – der Arbeitsgemeinschaft Altenhilfe, Hospizarbeit und Pflege (Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg) und dem Netzwerk Alter und Pflege (Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart) erarbeitet.

Um die Versorgung in der Kurzzeitpflege zu verbessern, fordert der katholische Wohlfahrtsverband unter anderem eine Öffnungsklausel in der Landesheimbauverordnung. So sollte es den Trägern bei der Planung von stationären Kurzzeitpflegeeinrichtungen gestattet werden, die baulichen und räumlichen Anforderungen flexibler und zielgruppenabhängig zu gestalten. Denn die Bedarfe sind unterschiedlich, je nachdem, ob es sich um eine klassische Verhinderungspflege etwa während des Urlaubs der Angehörigen handelt oder um eine rehabilitative Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt. Hier geht es darum, Pflegebedürftigkeit zu verhindern und eine vollstationäre Pflege zu vermeiden. Deshalb plädiert die Caritas auch dafür, die Landespersonalverordnung im Hinblick auf die Fachkraftquote weiter zu öffnen: Entsprechend den Anforderungen, die das Klientel in der Kurzzeitpflege stellt, sollten die Träger bestimmen können, wieviel Personal und Fachkräfte in unterschiedlichen Kurzzeitpflege-Settings erforderlich sind.

Um die Rahmenbedingungen für die Kurzzeitpflege so zu gestalten, dass Angebote entsprechend der Nachfrage vor Ort weiterentwickelt werden können, braucht es eine auskömmliche Refinanzierung und einen neuen Landesrahmenvertrag. Dieser sollte es ermöglichen, „die erforderlichen Personalmengen und den Qualifikationsmix in Abhängigkeit von der betriebsspezifischen Konzeption und den Bedarfen des zu betreuenden Klientels zu bestimmen“, heißt es in dem Caritas-Papier. Auch sollte Kurzzeitpflege im Leistungsrecht nicht ausschließlich als stationäres Angebot betrachtet werden. Vielmehr müsse man offen sein für innovative Ansätze und Konzepte, die Kurzzeitpflege beispielsweise auch in ambulant organisierter Form vorsehen.

Das Positionspapier „Zukunftsorientierte Kurzzeitpflege“ steht zum Download bereit unter:
www.dicvfreiburg.caritas.de/service/download
www.netzwerk-alter-und-pflege.de

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Pressemitteilungen

Katholische Altenhilfe: Der Pflegenotstand ist da! Nur schnelles konkretes Handeln hilft

„Wir brauchen mehr Plätze und mehr Personal in der Pflege – und zwar schnell“

Stuttgart, 2. April 2019 – In manchen Regionen in Baden-Württemberg ist es für Pflegebedürftige schon jetzt unmöglich, einen Platz in einem Pflegeheim zu finden. Auch Sozialstationen, die für die häusliche Pflege zuständig sind, sind über Monate ausgebucht und haben mancherorts Aufnahmestopps verhängt. „Der Pflegenotstand kommt nicht irgendwann in der Zukunft: er ist bereits da. Es fehlt massiv an Pflegeplätzen, nicht nur in der Kurzzeitpflege“, sagten die Sprecher des württembergweiten „Netzwerk Alter und Pflege“, Dr. Alfons Maurer (Vorstand der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung) und Frank Höfle (Geschäftsführer des Altenhilfezentrum Isny), bei einem Pressegespräch. Aufgrund der angespannten Personalsituation blieben in manchen Einrichtungen bis zu zehn Betten unbelegt. Auch ambulante Dienste müssten Patienten wegen Personalmangel abweisen. „Wir brauchen mehr Plätze und mehr Personal – und das schnell“, so die Pflege-Experten. „Die Politik muss dringend Beschlüsse fassen, die kurzfristig greifen.“ Das Netzwerk ist die Zusammenfassung aller katholischen Anbieter stationärer und ambulanter Pflegeangebote in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Einen Personalmix mit einem flexiblen Anteil an ausgebildeten Pflegekräften sieht Höfle als eine Möglichkeit, den Personalmangel abzumildern. „Wenn die einzelnen Einrichtungen die Chance hätten, ihr Personal entsprechend der Qualifikationen, die sie brauchen, einzusetzen, würde das schon einige Entlastung bringen.“ Derzeit liegt die vorgeschriebene Fachkraftquote in der Altenpflege bei 50 Prozent. „In der Altenpflege wird aber eine größere Vielfalt an Berufsgruppen und Kompetenzen benötigt. Neben Pflegekräften braucht es Betreuungs- und Assistenzkräfte oder Fachkräfte aus therapeutischen Berufen“, so Höfle. Die Landespersonalverordnung Baden-Württemberg schreibe da aber ein zu enges Korsett vor, wie die Stellen in der Pflege zu besetzen sind.

Die Netzwerk-Sprecher kritisierten die vielen noch ungeklärten Sachverhalte bezüglich der geplanten „Generalistischen Pflegeausbildung“ auf Landesebene – sie verbindet die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege. „Wir brauchen rasch genauere Aussagen zur Umsetzung. Dringend sind die Modalitäten zur Finanzierung und die Koordination der Praxiseinsätze zu klären“, so Dr. Maurer. Insgesamt dürften bei der Gestaltung der neuen Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann in Baden-Württemberg keine bürokratischen Hürden errichtet werden. „Es muss gelingen, so viele Einrichtungen und Dienste wie möglich dafür zu gewinnen, dass sie sich in der Ausbildung engagieren“, sagte Dr. Maurer. Zudem forderte er, die Anerkennung der Qualifikationen ausländischer Fachkräfte zügig zu vereinfachen.

Auch die kommunalen Verwaltungen sieht das Netzwerk Alter und Pflege in der Verantwortung: „Gelingt es den Kommunen, die relevanten Akteure in den Gemeinden und Städten zu vernetzen, kann viel besser auf den Bedarf der Menschen vor Ort eingegangen werden“, so Dr. Marlies Kellmayer vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Wir wollen mit den Kommunen die Angebote bereitstellen, die die Menschen brauchen.“ Ein erster Schritt sei das Einrichten von kommunalen Pflegekonferenzen. Hier werde der Bedarf an Pflege und Unterstützung am Wohnort in regionalen Bezügen ermittelt. Daraus ließe sich dann die Planung und Gestaltung von Pflegestrukturen ableiten.

Im Netzwerk „Alter und Pflege“ haben sich rund 80 katholische Anbieter von stationärer und ambulanter Hilfe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zusammengeschlossen. Die Mitglieder des Netzwerks unterstützen, pflegen und sorgen für Menschen in unterschiedlichen Bedarfslagen. Diesen Beitrag leisten die katholischen Träger auf hohem, professionellen Niveau und nach anerkannten Standards bei gleichzeitiger Bezahlung von Tariflöhnen für die Beschäftigten. In Kooperation mit Akteuren aus Kirche, Politik, Kommunen und Praxis setzen sich die katholischen Träger dafür ein, dass Pflege und Betreuung im Sozialraum nah am Menschen stattfinden können.

Statistik:
Ende 2017 gab es in Baden-Württemberg rund 398.000 Pflegebedürftige. Von ihnen wurden 75.000 durch ambulante Dienste versorgt, 96.000 wurden vollstationär gepflegt; 3.600 davon waren in der Kurzzeitpflege. 227.000 Menschen erhielten Pflegegeld, wurden also überwiegend von Angehörigen versorgt. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg für 2019 liegen noch nicht vor. Sie werden im Bereich Pflege nur alle zwei Jahre erhoben.

Der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart e.V. ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg engagiert er sich politisch für die Interessen von armen, benachteiligten und hilfebedürftigen Menschen und tritt gegen deren Ausgrenzung ein. Regional und landesweit vertritt er die Interessen von 1.740 katholischen Einrichtungen und Diensten in wichtigen Fragen pflegerischer und sozialer Arbeit. Insgesamt arbeiten unter seinem Dach 33.000 hauptamtliche und genauso viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In neun Caritasregionen bietet der Caritasverband soziale Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, alte und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung, Arbeitslose, Wohnungslose, Menschen mit Fluchterfahrung oder mit einer Suchterkrankung an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Bildquelle: Friedemann Müns-Österle

Pressemitteilungen

Mehraufwand für Kurzzeitpflege muss angemessen vergütet werden“

Zumeldung Aktionsbündnis Kurzzeitpflege: „Absichtserklärungen alleine reichen nicht“

Stuttgart / Freiburg, 15. November – Heute hat das Ministerium für Soziales und Integration eine Erklärung zum „Aktionsbündnis Kurzzeitpflege“ veröffentlicht, wonach die Kurzzeitpflege in Baden-Württemberg weiterentwickelt und gestärkt werden soll. Die Erklärung sieht vor, dass mithilfe von Angeboten in der Kurzzeitpflege pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können und Angehörige entlastet werden. Für die Caritas Baden-Württemberg – Mitunterzeichnerin der Erklärung – unterstreicht diese Interessensbekundung den dringenden Handlungsbedarf im Ausbau von Kurzzeitpflegeplätzen. „Gerne werden die Träger der Caritas Baden-Württemberg den Ausbau der Angebote in der Kurzzeitpflege vorantreiben“, so die Vorstände Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart) und Mathea Schneider (Freiburg). Allerdings müssen aus Sicht der Caritas die gesetzlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen deutlich konkreter und verlässlicher werden. Denn für die Träger entstehen mit der Schaffung von Kurzzeitpflegeplätzen aufgrund der stark schwankenden Auslastung und großer Fluktuation hohe Kosten im laufenden Betrieb, deren Finanzierung bis jetzt ungeklärt ist. „Diese Mehraufwendungen müssen angemessen vergütet werden und erfordern auch die finanzielle Beteiligung der Krankenversicherung.“

Gerade die ungeklärte Refinanzierung der personellen Mehrkosten, die – wie in der Erklärung festgeschrieben – noch mit den Kassen verhandelt werden muss, sieht der katholische Wohlfahrtsverband kritisch. So ist der Personalaufwand für die Kurzzeitpflegeplätze viel höher als bei vollstationärer Pflege. Auch für den Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand sind in der Kurzzeitpflege im Vergleich zur vollstationären Pflege aufgrund der geringeren Verweildauer deutlich höhere Kosten zu erwarten. Zudem sollen Träger neben der Kurzzeitpflege als Entlastungsangebot auch Kurzzeitpflege in akuten Krisensituationen – etwa nach einer schweren Operation – anbieten. Hierfür braucht es andere Konzepte und therapeutisch qualifiziertes Personal. „Viele Absichtserklärungen wurden in der Erklärung niedergeschrieben. Damit ist es aber nicht getan“, kritisieren die Caritas-Vorstände. „Trägern der Altenhilfe ist es nicht zuzumuten, regionale Versorgungslücken zu schließen und dabei ihre wirtschaftliche Betriebsführung zu gefährden.“ Um die Versorgungsengpässe abzubauen, tragen aus Sicht der Caritas alle Partner des Bündnisses eine Verantwortung.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Pressemitteilungen

VERHINDERUNGSPFLEGE UND KURZZEITPFLEGE

Senioren-Assisenten/Plöner Modell informieren

VERHINDERUNGSPFLEGE UND KURZZEITPFLEGE

Wer einen Angehörigen pflegt, benötigt auch Erholungszeiten. Ob stundenweise oder während eines Urlaubs. Das gilt auch bei einem plötzlichen Ausfall durch Krankheit. Doch wo finden sich professionelle und vertrauenswürdige Menschen, auf die man in diesen Fällen zurückgreifen kann? Und wer bezahlt das?
Es gibt heute mehr als 1000 qualifizierte Senioren-ASsistenten, die bundesweit vernetzt sind und in solchen Situationen ältere Menschen professionell unterstützen können. Auf dem Vermittlungsportal der Senioren-Assistenten

www.die-senioren-assistenten.de

wurden jetzt die Ansprüche pflegebedürftiger Senioren an die Pflegekasse zusammengefasst und Verhinderungs- und Kurzzeitpflege unter die Lupe genommen.

VERHINDERUNGSPFLEGE

Die Verhinderungspflege gehört zum Leistungskatalog der Pflegeversicherung und kann ab Pflegegrad 2 geltend gemacht werden.

Was ist Verhinderungspflege?
Pflegebedürftige können Geldleistungen aus der Verhinderungspflege beanspruchen, wenn die Hauptpflegeperson vorübergehend ausfällt und dafür eine Ersatzpflegeperson – z. B. eine Senioren-Assistentin – beauftragt wird.
So kann ein Pflegebedürftiger, der im häuslichen Bereich beispielsweise von seiner Frau betreut wird, die Geldleistungen aus der Verhinderungspflege nutzen, um einen Erholungsurlaub der Ehefrau zu ermöglichen. Bei der Hauptpflegeperson muss es sich nicht um die Ehefrau oder den Ehemann handeln. Es kommen auch alle anderen Personen in Frage, sie dürfen den Pflegebedürftigen aber nicht erwerbsmäßig pflegen (§ 19 SGB XI).
Allerdings besteht der Anspruch für den Einsatz der Ersatzpflegeperson erst dann, wenn der Pflegebedürftige schon mindestens sechs Monate von der Hauptpflegeperson gepflegt wurde. Auch darf es sich bei der Ersatzpflegeperson nicht um Personen handeln, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert sind oder die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.
Foldende Ersatzpflegepersonen können also nicht aus der Verhinderungspflege bezahlt werden:
-Mitbewohner
-Eltern
-Kinder
-Großeltern
-Enkelkinder
-Geschwister
-Stiefeltern
-Stiefkinder
-Stiefenkelkinder
-Schwiegereltern
-Schwiegerkinder
-Schwiegerenkel
-Großeltern des Ehegatten
-Stiefgroßeltern
-Schwager

Tatsächliche Bedeutung der Verhinderungspflege
Die tatsächliche Bedeutung der Verhinderungspflege ist groß. Nach diversen Umfragen ist davon auszugehen, dass 2/3 der zu Hause lebenden Pflegebedürftigen von Angehörigen zumindest (mit)gepflegt werden.
Durch die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade am 01.01.2017 hat sich die Zahl der Anspruchsberechtigten für die Verhinderungspflege stark erhöht, denn jeder Pflegebedürftige mit Pflegestufe 0 oder 1 erhielt automatisch den Pflegegrad 2.

Die Leistungen der Verhinderungspflege – auch stundenweise
Der Anspruch besteht für höchstens 42 Tage im Jahr. Die Kosten für die Bezahlung der Ersatzpflegeperson sind bis zu 1.612 Euro jährlich bei den Pflegekassen abrechenbar.
Interessant ist, dass sich Angehörige über die Verhinderungspflege auch stundenweise von ihren Pflegeaufgaben entlasten können, wenn sie die Ersatzpflegeperson nur stundenweise mit weniger als acht Stunden pro Tag einsetzen. Bei einem solchen Einsatz rechnen die Pflegekassen die verbrauchten Stunden nicht auf die Sechs-Wochen-Grenze an. Erst wenn der Höchstbetrag insgesamt ausgeschöpft ist, endet der Leistungsanspruch.

KOMBINATION MIT DER KURZZEITPFLEGE

Was ist Kurzzeitpflege?
Wenn die häusliche Pflege zeitweise nicht von der Hauptpflegeperson erbracht werden kann, z. B. durch eigene Krankheit der Hauptpflegeperson, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für eine vollstationäre Pflege (§ 42 SGB XI) mit bis zu 1612 Euro jährlich.

Verhinderungspflege in Kombination mit der Kurzzeitpflege
Die Hälfte des Anspruchs aus der Kurzzeitpflege – also 806 Euro – kann für die Verhinderungspflege genutzt werden. Die Mittel aus der Verhinderungspflege erhöhen sich damit jährlich auf 2.418 Euro.
Für die Kurzzeitpflege verbleibt in solchen Fällen ein Restanspruch von 806 Euro.

Wer darf die Verhinderungspflege ausüben?
Es werden nach dem Sozialgesetzbuch keine formalen Anforderungen an die Ersatzpflegeperson gestellt. Pflegekräfte, Senioren-Assistenten, Tagesbegleiter oder Nachbarn und andere Familienangehörige können die Aufgabe übernehmen. Bei Familienangehörigen spielt allerdings – wie oben ausgeführt – der Verwandtschaftsgrad eine Rolle, wenn über die Verhinderungspflege abgerechnet werden soll.

Antrag bei den Pflegekassen
Die Verhinderungspflege muss bei der Pflegekasse beantragt werden. Im Allgemeinen läuft das Verfahren mit den Pflegekassen unproblematisch. Einen Vordruck für einen Antrag zur Verhinderungsflege findet man z. B. bei der Barmer und ein Beispiel für eine Rechnungsstellung hier. Durch Rückfragen bei der zuständigen Pflegekasse kann man sich erkundigen, in welcher Höhe das Kontingent der Verhinderungspflege noch vorhanden ist und wie es sich mit der Kombinationsleistung genau verhält. Auch Pflegeberater und Pflegestützpunkte helfen weiter. Der Pflegebedürftige und die Angehörigen können die Ersatzpflegeperson – z. B. eine Senioren-Assistentin – selbst aussuchen und deren Einsatz im häuslichen Bereich planen.

Büchmann Seminare KG ist ein Weiterbildungsunternehmen, das lebenserfahrene Menschen gezielt auf die professionelle Senioren-Assistenz/Plöner Modell vorbereitet. Der Begriff Senioren-Assistenz und die Senioren-Assistenz/Plöner Modell wurde von der Frauenbeauftragten Ute Büchmann 2006 entwickelt. Es gab ihn vorher noch nicht. Er bezeichnet die ambulante nichtpflegerische Begleitung älterer Menschen.Büchmann Seminare hat heute mehr als 1000 Senioren-Assistenten ausgebildet und ein aktives bundesweites Senioren-Assistenten-Netzwerk aufgebaut. Ausgebildet wird in Kiel, Hamburg, Berlin und Nürnberg.Ab 2018 bietet das Unternehmen am neuen Seminarort Leverkusen Seminare in NRW an.

Firmenkontakt
Büchmann Seminare KG
Ute Büchmann
Lise-Meitner-Str. 1
24223 Schwentinental
04307 900-340
info@senioren-assistentin.de
http://www.senioren-assistentin.de

Pressekontakt
Büchmann Seminare KG, Geschäftsführung
Ute Büchmann
Lise-Meitner-Str. 1
24223 Schwentinental
04307 900-340
info@senioren-assistentin.de
http://www.senioren-assistentin.de

Pressemitteilungen

Caritas für eine Pflegeversicherung nach Teilkasko-Prinzip

Caritas entwickelt Zielsetzungen für eine gute und bezahlbare Versorgung im Alter

Stuttgart/Freiburg, 13. Juli – Viele ältere und selbst hochbetagte Menschen können ihr Leben selbständig gestalten und müssen keine Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Brauchen sie jedoch Pflege, stellt sich schnell die Frage, ob ein Wechsel in ein Pflegeheim notwendig ist oder ob es eine andere Lösung gibt. Wie können Menschen mit Pflegebedarf nach ihren Wünschen und Möglichkeiten versorgt werden? Können stationäre und ambulante Versorgungsangebote klug verzahnt werden? Und wer kommt für die Kosten auf, damit pflegebedürftige Menschen nur einen für sie bezahlbaren Teil selbst beisteuern müssen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Caritas Baden-Württemberg. Gemeinsam entwickelten das Netzwerk Alter und Pflege des Diözesancaritasverbandes Rottenburg-Stuttgart und die Arbeitsgemeinschaft der Altenhilfe, Hospizarbeit und Pflege im Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg Zielsetzungen einer guten Versorgung im Alter. Bisherige Ergebnisse werden nun unter dem Titel „Die Zukunft der Pflege“ an sämtliche Bundestagsabgeordnete im Land weitergereicht. Fest steht: Die Zukunft der Pflege braucht viele unterschiedliche Angebote und diese müssen im sozialen Umfeld der älteren Menschen unbürokratisch miteinander vernetzt sein – egal ob in der Stadt oder in der dörflichen Gemeinschaft.

„Wo sich ältere Menschen zuhause fühlen, sollen sie eine optimale Unterstützung, Begleitung und Pflege erhalten. Sie sollen etwa frei wählen können, wo sie wohnen möchten: in den eigenen vier Wänden, in einer Senioren-WG oder im Pflegeheim. Es gibt viele Varianten“, erklären die Caritasvorstände Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart) und Mathea Schneider (Freiburg). Nach Ansicht der Caritas Baden-Württemberg ist es auch möglich, die Pflege in Zukunft so zu gestalten, dass ältere Menschen die Leistung der Betreuung frei wählen können. Flexibel und individuell zugeschnitten sollen professionelle Pflege, die Versorgung in der Familie und auch ehrenamtliche Begleitung zusammenspielen. „Diese Flexibilität ist eine grundlegende Voraussetzung, damit beispielsweise der Übergang von der Häuslichkeit in eine betreute Pflege gelingen kann.“ Aus Sicht des katholischen Wohlfahrtsverbandes muss hierfür die starre Einteilung der Pflege in „ambulant“, „teilstationär“ und „stationär“ fallen. „Diese Unterteilung verhindert, dass die älteren Menschen einen individuellen Zuschnitt an Pflege erhalten können“, so die Caritasvorstände. Vielmehr müssten Prävention, Kurzzeitpflege sowie weitere Betreuungs- und Beratungsangebote ausgebaut werden.

Generell machten sich die meisten Menschen nicht klar, welche Kosten einmal auf sie zukommen, sollten sie in ein Pflegeheim umziehen müssen. „Pflegeheime sind teuer. Die gesetzlichen und fachlichen Anforderungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und mit ihnen die Kosten für ein Pflegeheim“, so die Caritasvorstände. Daher übersteige der Anteil, den die Versicherten für das Pflegeheim selber bezahlen müssen, oftmals die Rente oder Pension. Die Pflegebedürftigen sind dann auf Sozialhilfe angewiesen. „Pflegebedürftigkeit darf aber nicht in die Armut führen. Pflegekosten müssen bezahlbar bleiben“, fordern Schneider und Holuscha-Uhlenbrock. Damit die Kosten für die Pflegebedürftigen vertretbar und leistbar sind, schlägt die Caritas Baden-Württemberg vor, die Pflegeversicherung als Teilkaskoversicherung auszugestalten. Vergleichbar mit dem zu bezahlenden Anteil bei einem Krankenhausaufenthalt müsse dann der Versicherte unabhängig vom tatsächlichen Pflegeaufwand einen festen Tagesbeitrag als Eigenanteil übernehmen.

An den Zielsetzungen für die Weiterentwicklung der Pflege im Land waren sämtliche katholischen Akteure der Altenhilfe in Baden-Württemberg beteiligt. Stets im Blick sind der demografische Wandel und der Wunsch vieler älterer Menschen, auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf möglichst lange im gewohnten Umfeld leben zu können. Das Ziel ist, eine optimale Versorgung im Alter zu gestalten.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Pressemitteilungen

Vom Krankenhaus in die Überleitungspflege

Bundesweiter Pflege- und Betreuungsdienst HUMANIS stellt sich auf die Überleitungspflege ein

Vom Krankenhaus in die Überleitungspflege

Überleitungspflege, Kurzzeitpflege, bundesweiter Pflegedienst Humanis (Bildquelle: drubig-photo@fotolia.com)

Bisher bekamen Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer schweren Krankheit pflegebedürftig wurden, von der Pflegekasse keine Kurzzeitpflege finanziert. Diese Versorgungslücke wurde zum Beginn des Jahres geschlossen.

Seit dem 01.01.2016 ist es möglich, dass Bedürftige, die keine Pflegestufe besitzen und nicht dauerhaft pflegebedürftig sind, unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit haben, eine Kurzzeitpflege bis zu vier Wochen als Übergangspflege in Anspruch zu nehmen.

Diese muss möglichst schon im Krankenhaus vom Sozialdienst bei der Krankenkasse beantragt werden. Die Kosten für die sogenannte „Kurzzeitpflege, Pflegeüberleitung oder Überleitungspflege“ sind jedoch abhängig von der Pflegeeinrichtung und können nicht pauschal benannt werden, da die Krankenkasse nur die Pflegekosten übernimmt, jedoch nicht die der Unterbringung und andere Investitionskosten, die dann privat getragen werden müssen.

Sind die genehmigten vier Wochen Überleitungspflege nicht ausreichend, übernimmt der bundesweit agierende Pflege- und Betreuungsdienst Humanis zuverlässig die weitere Beratung und Betreuung. Bessert sich der Gesundheitszustand der Betreuungsperson nicht, muss geprüft werden, ob eine Pflegestufe beantragt werden sollte. Humanis unterstützt hier die Beantragung mit einer kostenfreien Beratung.

Doch auch mit einer Pflegestufe können Pflegebedürftige vom bundesweit arbeitenden Pflege- und Betreuungsdienst Humanis in ihren vier Wänden 24 Stunden umsorgt werden. Ohne Pflegeengpässe durch Personalausfall oder Sprachbarrieren sind die Mitarbeiter der Humanis Pflege- und Betreuungs GmbH rund um die Uhr an der Seite der Pflegebedürftigen. Für Einzelpersonen und Ehepaare, die eine Alternative zum Pflegeheim suchen, ist Humanis eine deutschlandweit tätige, zuverlässige Alternative.

Brauchen pflegende Familienmitglieder eine Auszeit, übernimmt Humanis die Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Urlaubspflege und hilft bei der Beantragung der Kostenübernahme bei den zuständigen Kassen.

Die Qualität der Humanis Pflege- und Betreuungs GmbH überzeugt seit mehreren Jahrzehnten nicht nur die Kunden und Patienten. Der bundesweit arbeitende Pflege- und Betreuungsdienst ist uneingeschränkter Vertragspartner aller Pflegekassen. Weitere Informationen unter: http://www.humanis-pflege.de oder unter der kostenfreien Rufnummer 0800-0721 27111

Der HUMANIS Pflegedienst kann auf eine über 27-jährige Erfahrung in der ambulanten Altenpflege und Seniorenbetreuung blicken. HUMANIS betreut und versorgt Einzelpersonen und Ehepaare, die eine Alternative zum Pflege- oder Altenheim suchen. Für die individuell ausgerichtete Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Urlaubspflege ist der deutschlandweite Pflegedienst ein zuverlässiger, schnell agierender Partner.
Als mittelständisches Unternehmen legt der Pflegedienst HUMANIS mit Sitz in Karlsruhe besonderen Wert auf moderne Qualitätssicherung und geprüftes Qualitätsmanagement. Über ständige Fortbildungsangebote sichern die Geschäftsführer des HUMANIS Pflege- und Betreuungsdienstes Adriano Pierobon (Gerontologe FH) und Thomas Kassel (Fachwirt IHK) die hohe Fachkompetenz ihrer qualifizierten Mitarbeiter, die mit ehrlicher Zuwendung zum Pflegebedürftigen, Lebenserfahrung und sozialer Kompetenz ergänzt wird.
Das Team des HUMANIS Pflegedienstes besteht aus Krankenschwestern, Krankenpflegern, Hauswirtschafterinnen und Gerontologen. Neben der Betreuungsleistung umfasst das Portfolio von HUMANIS auch die Beratung der Angehörigen der Pflegeperson für den gesamten Lebensbereich, einschließlich aller Kostenfragen. Das bundesweite Pflegeunternehmen ist in Konzeption und Praxis auf Ganzheitlichkeit ausgerichtet. Weitere Informationen zum HUMANIS Pflege- und Betreuungsdienst unter: http://www.humanis-pflege.de

Firmenkontakt
HUMANIS Pflegedienst Pflege- und Betreuungsdienst für pflegebedürftige Personen GmbH
Adriano Pierobon
Mozartstraße 1
76133 Karlsruhe
0721 27111
0721 24403
info@humanis-gmbh.de
http://www.humanis-pflege.de

Pressekontakt
artcontact pr & marketing
Uta Boroevics
Schönhauser Allee 12
10119 Berlin
030 40504346
uta.boroevics@pr-artcontact.de
http://www.pr-artcontact.de/

Pressemitteilungen

Allein im Alter war gestern

Für viele Menschen ist der Schritt ins Altersheim ein Schritt, den sie nicht wirklich möchten. In Boppard bietet die Senioren Wohngemeinschaft eine attraktive Alternative zum Altersheim. Oliver Wickert und das Team der Mittelrhein-Wohngemeinschaft bieten älteren Menschen hier die Möglichkeit alleine und dennoch in der Gemeinschaft zu leben, den Alltag zu meistern und glücklich älter zu werden.

Das Konzept der Mittelrhein-Wohngemeinschaft ist, dass Zimmer und Appartements an ältere Menschen vermietet werden, die mehr Service als eine normal Wohnung bieten. Diese Serviceangebote sind bereits zum Großteil in der monatlichen Pauschale enthalten. Einige dieser Serviceangebote sind u.a.:

– wöchentliche Reinigung
– wöchentlicher Einkaufsservice
– Apothekenservice
– W-LAN
– Unterstützung bei vorübergehender Krankheit.

Des Weiteren können auf Wunsch auch kostenpflichtige Leistungen/Serviceangebote gebucht werden. Ein Teil dieser sind beispielsweise:

– Wäsche- und Bügelservice
– Friseur
– Mahlzeitenservice.

Viele Menschen möchten im Alter nicht alleine sein, möchten aber auch nicht ins Altersheim. Hier gibt es dafür die ideale Lösung. Alleine in einer Wohnung bzw. Zimmer leben zu können, wenn Hilfe benötigt wird, ist diese innerhalb weniger Augenblicke vor Ort. Auch wenn die Bewohner die Hilfe eines Pflegedienstes benötigen, ist dies kein Problem. Im Gegenteil, denn jeder Bewohner kann selbst entscheiden, welchen Pflegedienst er oder sie möchte.

Regelmäßig stehen gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm, so dass die älteren Menschen die Möglichkeit erhalten, etwas zu unternehmen. Ein wichtiger Bestandteil der Senioren Wohngemeinschaft „Mittelrhein“ ist das alltägliche gemeinsame Kaffeetrinken, bei dem sich die Bewohner rege austauschen können.

Die Zimmer oder Appartements der Mittelrhein Wohngemeinschaft sind verschieden groß und variieren in der Ausstattung. So können diese möbliert gemietet werden oder aber nach dem eigenen Geschmack eingerichtet werden. Ein Bad gehört selbstverständlich zu jedem Mietobjekt. In nur wenigen Minuten ist man vom Standort der Senioren Wohngemeinschaft „Mittelrhein“ im Zentrum von Boppard, am Rhein oder an anderen Stellen in Boppard.

Hier kann man den Lebensabend in einer lebendigen und herzlichen Umgebung genießen!

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zusammenwohnen.com

Die Senioren Wohngemeinschaft von Oliver Wickert und seinem Team ist gerade für ältere Menschen, die noch eigenständig sein möchten eine ideale Lösung. Denn selbständig entscheiden, welchen Service oder Hilfe man in Anspruch nehmen möchte oder nicht, ist hier problemlos möglich. Wird zeitweise eine besondere Unterstützung erforderlich, ist auch dies kein Problem. Die Senioren Wohngemeinschaft „Mittelrhein“ ist für all diejenigen geeignet, die im Alter noch rüstig sind und ihren Lebensabend nicht alleine verbringen möchten. Regelmäßig werden Aktivitäten für die Senioren angeboten. In der Senioren Wohngemeinschaft ist das Leben auch im Alter lebenswert, denn hier zählt Qualität statt Quantität. Es wird sich Zeit für die Bewohner genommen, was in vielen Altenheimen leider nicht der Fall ist. Auf individuelle Wünsche und Anforderungen gehen Oliver Wickert und sein Team gerne ein und versuchen diese umzusetzen. Die Senioren Wohngemeinschaft liegt zentral in Boppard, so dass man schnell und in wenigen Minuten am Rhein oder in der Stadt ist, um etwas zu erledigen. Für Bewohner, die das nicht können, wird ein Einkaufsservice angeboten. Die Zimmer und Appartements sind hell und freundlich, auf Wunsch möbliert.

Kontakt
Senioren Wohngemeinschaft Mittelrhein
Oliver Wickert
Antoniusstrasse 9a
56154 Boppard
+49 6742 3141
info@zusammenwohnen.com
http://www.zusammenwohnen.com

Pressemitteilungen

Demografischer Wandel rückt Fragen zur Pflege ins Zentrum

Reaktionen auf BSW-Pflegeplatzgarantie

Die Deutschen machen sich um ihre Zukunft Gedanken, wie aktuelle Studien belegen. Im Mittelpunkt steht oft die Angst, zum Pflegefall zu werden, und das ist nicht unbegründet. Schließlich nimmt die Zahl der Pflegebedürftigen zu. BSW Der BonusClub kann seinen Mitgliedern immerhin die Sorge nehmen, keinen geeigneten Pflegeplatz zu finden – dank der kürzlich eingeführten Pflegeplatzgarantie .

Die Deutschen werden immer älter. Aufgrund der höheren Lebenserwartung steigt auch der Anteil derer, die auf Hilfe angewiesen sind. So zeigt das Statistische Bundesamt auf, dass 2011 über 743.000 Menschen in Pflegeheimen versorgt wurden. Gerade dann, wenn der Pflegefall plötzlich eintritt und es schnell gehen muss, sind jedoch viele Betroffene und Angehörige hilflos. Schließlich stehen nicht immer ausreichend freie Pflegeplätze zur Verfügung und auch die Frage nach der Qualität der Pflegeeinrichtung stellt sich. Das zeigen die Anfragen bei BSW Der BonusClub.

Das Unternehmen garantiert seinen Mitgliedern und deren Angehörigen je Anfrage bis zu drei Angebote für eine Unterbringung in einem deutschen Pflegeheim – bei Bedarf sogar innerhalb von 24 Stunden. Diese Zusage gilt sowohl für die Kurz- als auch für die Langzeitpflege. Angeboten werden ausschließlich Plätze in Einrichtungen mit sehr guten Beurteilungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). „Neben den akuten Vermittlungsfällen bekommen wir auch zahlreiche Anfragen ohne konkreten Bedarf“, erklärt Sabine Niemeyer, die bei BSW für das Thema zuständig ist. „Die Menschen beschäftigen sich mit dem Thema und stellen Fragen, wie die nach der Ausstattung der Heime und den Preisen für Pflegeleistungen.“ Um sicherzugehen, ein Pflegeheim zu finden, das die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt, empfiehlt sich ein Besuch im Vorfeld. So lassen sich Details in Ruhe erörtern, man bekommt ein „Gefühl“ für die Atmosphäre in der ausgewählten Einrichtung und kann eventuell andere Heimbewohner nach deren Erfahrungen befragen.

Weitere Infos wie eine Checkliste für den Heimeinzug sind unter www.bsw.de zu finden.

Die BSW Verbraucher-Service GmbH betreibt mit BSW Der BonusClub ein Rabattsystem, das vor über 50 Jahren als Einkaufsgemeinschaft von Verbrauchern für Verbraucher gegründet wurde. Über 20.000 Partnergeschäfte bieten den Mitgliedern bundesweit überdurchschnittliche Boni – und dies in nahezu allen Branchen. Zu den Partnern zählen renommierte Filialisten und Versender genauso wie zahlreiche Firmen des regionalen Einzelhandels. BSW bietet darüber hinaus attraktive Beratungs- und Serviceleistungen und gehört zu den leistungsstärksten Rabattsystemen Deutschlands. Das Unternehmen ist Teil der VVS-Gruppe, die über fünf Millionen Kundenkarten in rund 30 verschiedenen Systemen als Full-Service-Dienstleister betreut. Weitere Geschäftsfelder der VVS-Gruppe sind touristische Karten- und Meldescheinsysteme.

Kontakt
BSW. Der BonusClub
Gabriele Angermann
Mainstraße 5
95444 Bayreuth
0921/802-152
gabriele.angermann@bsw.de
http://www.bsw.de

Pressemitteilungen

Garantierte Leistung: BSW vermittelt innerhalb von 24 Stunden Pflegeplatz

Ab sofort garantiert BSW Der BonusClub seinen Mitgliedern eine Unterbringung in einem deutschen Pflegeheim. Die Vermittlung in Kurz- oder Langzeitpflegeheime geschieht in dringenden Fällen innerhalb von 24 Stunden. Angeboten werden ausschließlich Plätze in Einrichtungen mit sehr guten Beurteilungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Ein nützlicher Service, gerade in der Urlaubszeit, in der Plätze in der Kurzzeitpflege Mangelware sind.

Einen passenden Platz im Pflegeheim zu finden ist oft zeitaufwendig und kraftraubend. Durch die neue Assistance-Leistung, die für BSW-Mitglieder kostenlos ist, profitieren besonders Angehörige, die von einem Pflegebedarf überrascht werden oder durch die Pflege zu Hause überlastet sind. Aber auch für Mitglieder ohne Angehörige, die sichergehen wollen, dass sie im Falle eines Falles umsorgt werden, ist das Angebot interessant. „In der Regel haben die Angehörigen keinen Überblick über Leistungen und freie Plätze in Pflegeheimen. Sie sind mit der Situation oft hoffnungslos überfordert und dankbar für Hilfestellungen“, berichtet Sabine Niemeyer, die das Account Management bei BSW leitet. Mit der neuen Pflegeplatzgarantie verfolgt das Unternehmen weiter seine Strategie, den Mitgliedern neben Rabatten verstärkt Service- und Dienstleistungen für die verschiedensten Lebenssituationen anzubieten, wie BSW-Geschäftsführer Andreas Arndt erklärt.

Und so funktioniert die Pflegeplatzgarantie: Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 / 80405040 bekommt das BSW-Mitglied oder ein Angehöriger des Mitglieds erste Informationen. Bei Bedarf wird auch gleich mit der Vermittlung begonnen. Hierzu werden der Pflegestatus und individuelle Wünsche abgefragt. „Die meisten Anrufer suchen ein Heim in der Nähe ihres Wohn- oder Urlaubsortes“, berichtet Sabine Niemeyer. „Diesem Wunsch versuchen wir natürlich nachzukommen.“ Sie empfiehlt, sich möglichst frühzeitig zu melden. So bleibt auch genug Zeit, die verschiedenen Angebote nach Preis und Leistung zu vergleichen. Weitere Informationen gibt es unter www.bsw.de .

Die BSW Verbraucher-Service GmbH betreibt das Bonussystem BSW Der BonusClub, das vor über 50 Jahren als Einkaufsgemeinschaft von Verbrauchern für Verbraucher gegründet wurde. Über 20.000 Partnergeschäfte bieten den Mitgliedern in nahezu allen Branchen überdurchschnittliche Boni. Zu den Partnern zählen renommierte Filialisten und Versender genauso wie Firmen des regionalen Einzelhandels. BSW bietet darüber hinaus attraktive Beratungs- und Serviceleistungen und gehört zu den leistungsstärksten Rabattsystemen Deutschlands. Das Unternehmen ist Teil der VVS-Gruppe, die über fünf Millionen Kundenkarten als Full-Service-Dienstleister betreut. Weitere Geschäftsfelder der VVS-Gruppe sind touristische Karten- und Meldescheinsysteme.

BSW. Der BonusClub
Gabriele Angermann
Mainstraße 5
95444 Bayreuth
0921/802-152
gabriele.angermann@bsw.de
http://www.bsw.de

Pressemitteilungen

Kurzzeitpflegeplätze jetzt buchen!

Ferienzeiten planen – unbesorgt in den Urlaub

Kurzzeitpflegeplätze jetzt buchen!

Die Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg reagieren auf den jährlichen Bedarf von Kurzzeitpflegeplätzen in Stadt und Landkreis Würzburg. So wird seit Jahren das Kurz-zeitpflegeplatz-Angebot der gemeinnützigen Gesellschaft während der Ferienzeiten ausgedehnt, um den vielen Anfragen gerecht zu werden. Geschäftsführer Matthias Rüth empfiehlt: „Interessierte sollten sich baldmöglichst bewerben, denn erfahrungsgemäß sind die Kurz-zeitpflegeplätze gerade in den Ferienzeiten schnell vergriffen.“

Mehrere Gründe sprechen für die Wahl eines Kurzzeitpflegeplatzes :

– Angehörige, die Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld betreuen, werden entlastet. Dieser Personenkreis benötigt ab einem gewissen Zeitpunkt selbst dringend Erholungspha-sen bzw. Urlaub, um neue Kraft und Energie tanken zu können.

– Die Versorgung von Pflegebedürftigen nach Operationen oder einem längeren Klinikaufenthalt stellt die Angehörigen oft vor große Probleme. Die häusliche Pflege ist noch nicht gesichert, ein geriatrischer Rehabilitationsaufenthalt nach dem Krankenhausaufenthalt wurde nicht genehmigt. Für diese Fälle bietet sich die Kurzzeitpflege an!

– Viele Angehörige nutzen dieses Angebot auch, um Pflege und Wohnsituation in den Einrichtungen zu testen. Sie sehen die Kurzzeitpflege als Chance, sich von den hohen Qualitätsstandards der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg zu überzeugen.

Die Pflegekassen unterstützen diese Maßnahmen – im Rahmen ihres Leistungsspektrums – finanziell. Kurzzeitpflege wird in den Seniorenzentren in Würzburg, Aub, Eibelstadt, Esten-feld, Kürnach, Ochsenfurt und Rimpar angeboten. Informationen bei den Senioreneinrichtun-gen des Landkreises Würzburg erhalten Sie beim zentralen Ansprechpartner:
Dipl.-Pflegewirt Arne Ewert, Pflegedienstleiter
Telefon: 0931 8009-464,
E-Mail: arne.ewert@senioreneinrichtungen.info

Interessenten können sich auch im Internet informieren: www.senioreneinrichtungen.info

Unter dem Dach der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg finden sich acht Pflegeheime und sechs Service-Wohnanlagen für Senioren. Allen gemeinsam ist der Grundsatz, die Würde jedes einzelnen Menschen und seine persönliche Freiheit zu achten und zu beachten. Jeder Mensch ist einmalig und hat das Recht auf seine individuelle Lebens- und Wohnqualität.

Träger der Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH ist Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, das seit 1998 unter anderem auch für die Bereiche Gesundheit und Pflege im Landkreis Würzburg zuständig ist.

Kontakt
Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH
Katharina Mann
Zeppelinstraße 67
97074 Würzburg
0931 8009-0
kontakt@senioreneinrichtungen.info
http://www.senioreneinrichtungen.info/

Pressekontakt:
KIM Krick Interactive Media GmbH
Simon Siedler
Mainparkring 4
97246 Eibelstadt
09303982350
sams@krick-interactive.com
http://krick-interactive.com