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KWK mit Bio-Öl

EU-Forschungsprojekt entwickelt neues KWK-System

Ein neues EU-Forschungsprojekt wird einen neuartigen kleinen Kraft-Wärme-Kopplung-(KWK)-Motor entwickeln, der Biomasse zur Erzeugung von Wärme und Strom nutzt und erneuerbare Energien in den Heiz- und Kühlbereich einbeziehen könnte. Das Projekt mit dem Namen „SmartCHP“ wurde am 20. Juni 2019 in Brüssel von zehn Partnern, darunter europäische Industrieunternehmen, Universitäten, Innovationsexperten und das OWI Oel-Waerme-Institut, gestartet. Koordiniert wird das Projekt von der BTG Biomass Technology Group.

Bert van de Beld, Chief Technology Officer bei BTG, erläutert: „Derzeit nutzt die überwiegende Mehrheit der Heizkraftwerke Erdgas und fossile Brennstoffe als Hauptquelle. Das SmartCHP-System wird eine kleine Lösung für Krankenhäuser, Universitäten, kommunale Gebäude und unzählige industrielle Nutzer bieten, die eine effiziente Alternative zu fossilen Energieträgern nutzen möchten. Mit einem Marktpotenzial von 4 Milliarden Euro und schätzungsweise 85 bis 95 % weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen kann die Installation der SmartCHP-Technologie in Europa neue Arbeitsplätze schaffen, mehr erneuerbare Energien fördern und ein Beitrag zur Verlangsamung des Klimawandels sein“.

Die wichtigste Neuerung soll die Verwendung von Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio oil, FPBO) aus holziger und nichtholziger Biomasse in einem umgebauten Dieselmotor sein, der wegen seines hohen elektrischen Wirkungsgrades von mehr als 40 % ausgewählt wurde. Der Motor wird auf hohe Flexibilität ausgelegt, das heißt er soll problemlos mit unterschiedlichen Lasten betrieben werden und je nach Bedarf mehr Strom oder mehr Wärme erzeugen. Möglich wird dies durch die Integration eines zusätzlichen, FPBO-betriebenen Heizkessels. Da es sich bei dem SmartCHP-System um ein Hybrid-System handelt, eignet es sich besonders auch für die Kombination mit fluktuierenden Energien wie Wind- und Solarenergie. Wenn der von Wind und Sonne bereitgestellte „grüne“ Strom nicht ausreichend verfügbar ist, startet der Motor mit dem FPBO und sichert so die Versorgung mit erneuerbaren Energien.

Die Schnell-Pyrolyse hat den Vorteil, dass sie schwierig zu handhabende Biomasse unterschiedlicher Art – wie Rasenschnitt, Rinde und Schalen – in ein FPBO mit konstanten anwendungstechnischen Eigenschaften umwandeln kann, das einfach zu lagern und zu nutzen ist. Darüber hinaus wurden mit der Novellierung der Erneuerbare Energien Richtlinie der Europäischen Union Nachhaltigkeitskriterien in Bezug auf Biodiversität, Emissionen und geringe indirekte Landnutzungsänderungen eingeführt, die ohne Ausnahme für alle Bio-Öle auf Pyrolyse-Basis gelten werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Produktion und die Verwendung von FPBO nachhaltig ist.

Eine der größten Herausforderungen des Projekts ist, dass FPBO korrosiver und dickflüssiger ist als Diesel, mehr Wasser enthält und daher schwieriger zu entzünden ist. Die Partner des SmartCHP-Projekts werden dafür Lösungen am Motor und seinem Zündsystem erarbeiten. Am Ende des Projekts werden die Partner eine Demonstrations-KWK-Anlage bauen, die unter realistischen Bedingungen bis zu 500 Stunden lang kontinuierlich betrieben werden soll.

Das OWI demonstriert in dem Projekt die Verwendung von FPBO als alternativem Brennstoff in einem zusätzlich zum Motor in das KWK-System integrierten Heizkessel zur Deckung von Spitzenlasten. Der Kessel erzeugt zusätzliche Wärme, wenn der Motor mit kleiner Leistung arbeitet, beispielsweise weil der Bedarf an Elektrizität gering ist beziehungsweise durch Quellen wie Wind- und Solarenergie gedeckt wird. Zu diesem Zweck passt OWI einen handelsüblichen Heizöl-Kessel mit einer Leistung von 75 kWth für die Verbrennung von FPBO an. Darüber hinaus ist OWI für die Integration des Kessels in das katalytische Abgasnachbehandlungssystem verantwortlich und unterstützt die Integration des Kessels in den kompletten SmartCHP-Prototypen.

Das SmartCHP-Projekt wurde im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 815259 mit 4 Mio. EUR aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union Horizon 2020 finanziert. Es begann im Juni 2019 und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Partner sind das OWI Oel-Waerme-Institut, Abato Motoren, Exergia Energy and Environmental Consultants, Capax Environmental Services, Greenovate! Europe, Technical University of Eindhoven, Tehag Germany, Denmark Technical University, Dowel Management und die BTG Biomass Technology Group, die das Projekt koordiniert.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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52134 Herzogenrath
49 (0)2407 / 9518 – 138
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Neues BHKW für Wahlstedt: HanseWerk Natur investiert über 4 Millionen Euro

HanseWerk Natur investiert rund 4,2 Millionen Euro in die umweltschonende Erzeugung von Strom und Wärme.

Der Standort Wahlstedt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein profitiert von dem höheren Gesamtwirkungsgrad von Blockheizkraftwerken (BHKW). Die erzeugte Wärme wird in das Wärmenetz in Wahlstedt eingespeist, um dieses zu versorgen. Der Strom aus dem BHKW von HanseWerk Natur fließt in das Stromnetz von Schleswig-Holstein Netz. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

HanseWerk Natur investiert rund 4,2 Millionen Euro in die umweltschonende Energieversorgung in Wahlstedt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Am Heizwerksstandort Wahlstedt wird zusätzlich zu den bestehenden Blockheizkraftwerken und Kesseln ein neues BHKW aufgestellt. Wie HanseWerk Natur mit Blockheizkraftwerken für eine umweltschonende Erzeugung von Strom und Wärme sorgt, lässt sich auf www.hansewerk-natur.com nachlesen.

Am Standort Wahlstedt sind bereits ein Biogas-BHKW und ein Bioerdgas-BHKW sowie zwei Kessel von HanseWerk Natur im Einsatz. Ferner wird Wärme aus einer nahegelegenen Biogasanlage in das Fernwärmenetz eingespeist. Mit der Inbetriebnahme des neuen zusätzlichen BHKWs durch HanseWerk Natur kann in den Wintermonaten, von November bis März, die sogenannte Kesselwärme verdrängt werden. Blockheizkraftwerke haben einen höheren Gesamtwirkungsgrad als Kessel, sodass sich durch die Investition von HanseWerk Natur der Wirkungsgrad der Gesamtanlage verbessert. Die Kessel werden weiterhin in Betrieb bleiben und dienen der Besicherung der Wärmeversorgung, zum Beispiel dann, wenn die BHKW durch den Service der HanseWerk Natur einmal gewartet werden müssen.

Das neue BHKW von HanseWerk Natur wird ab dem zweiten Quartal 2019 verbaut und soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres in Betrieb gehen. In der Heizperiode 2019/2020 soll das neue Blockheizkraftwerk von HanseWerk Natur in Wahlstedt den Dauerbetrieb aufnehmen. Zusammen mit dem BHKW von HanseWerk Natur werden zwei sogenannte Pufferspeicher mit einem Volumen von je 150 Kubikmetern errichtet. Durch diese werden häufige Starts des BHKW vermieden und somit ein optimierter und ressourcenschonender Betrieb erreicht. Zudem wird eine strommarktorientierte Betriebsweise unterstützt.

BHKW erzeugen Strom und Wärme dezentral und in einem Arbeitsgang – das macht sie besonders effizient und ressourcenschonend. Durch die parallele Erzeugung von Strom und Wärme nutzen Blockheizkraftwerke die eingesetzte Energie doppelt aus. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme können so nicht nur wertvolle Rohstoffe, sondern auch CO2 eingespart werden.

Das gesamte Modul des Blockheizkraftwerkes von HanseWerk Natur in Wahlstedt wiegt rund 55,5 Tonnen und ist damit etwa so schwer wie elf ausgewachsene Afrikanische Elefanten. Zudem erbringt das neue BHKW von HanseWerk Natur sowohl 4,5 Megawatt (MW) elektrische Leistung als auch 4,5 MW thermische Leistung. Mit der elektrischen Leistung von 4,5 MW produziert der Motor jährlich rund 36 Millionen Kilowattstunden (kWh). Das reicht aus, um mehr als 10.000 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen oder für 45 Millionen Waschgänge bei 60 Grad. Der erzeugte Strom des BHKWs wird in das Stromnetz von Schleswig-Holstein Netz eingespeist. Die erzeugte Wärme des Blockheizkraftwerks wird in das Wärmenetz in Wahlstedt eingespeist und versorgt dieses.

Weitere Informationen zu den Leistungen von HanseWerk Natur und der umweltschonenden Energieversorgung gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat-und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 200 dezentrale Anlagen betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit Nutzungsgraden von bis zu 99 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

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HanseWerk Natur GmbH
Ove Struck
Am Radeland 25
21079 Hamburg
0 41 06-6 29-34 22
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HanseWerk Natur: Strom und Wärme aus natürlichen Ressorcen

HanseWerk Natur produziert rund zwei Drittel seines Stroms mithilfe von Erneuerbarer Energie.

Schon nahezu die Hälfte des eingesetzten Brennstoffes von HanseWerk Natur wird regenerativ erzeugt. Mit jahrzehntelanger Erfahrung sorgt HanseWerk Natur mit seinen Blockheizkraftwerken (BHKW) für eine sichere und umweltbewusste Energieversorgung direkt aus der Nachbarschaft. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Hamburg. Zur Erreichung der Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg produziert HanseWerk Natur umweltschonende Energie. Seit rund 30 Jahren baut und betreibt HanseWerk Natur energietechnische Anlagen aller Art, wie Blockheizkraftwerke, Kessel- und Kälteanlagen sowie Wärmenetze. Neben umfangreichen Fernwärmeversorgungssystemen in Hamburg und Norddeutschland versorgt HanseWerk Natur im sogenannten Contracting, einer vertraglichen Kooperationsform, Einzelkunden wie Krankenhäuser, Einkaufszentren und Objekte der Immobilienwirtschaft.

„Schon große Teile des Energieeinsatzes für die Wärmelieferung werden regenerativ gewonnen“, erklärt Nils Rückheim, Referent Unternehmensentwicklung bei HanseWerk Natur. „Bei uns wird die Wärme nicht nur aus klassischem Erdgas produziert, sondern auch aus Deponiegas, Biogas und Biomethan.“ Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen von HanseWerk Natur werden bereits zu zwei Dritteln mit regenerativen Brennstoffen versorgt. Welche Energielieferung HanseWerk Natur anbietet, lässt sich auf www.hansewerk-natur.com nachlesen.

Neben der regenerativen Energieerzeugung sorgt HanseWerk Natur mit einem weiteren Aspekt für Unterstützung in der Energiewende. Statt nur in Kesseln die Energie zu wandeln, setzt HanseWerk Natur auf Kraft-Wärme-Kopplung mit Blockheizkraftwerken. Mehr als 200 Blockheizkraftwerke (BHKW) betreibt HanseWerk Natur. Die BHKW-Experten von HanseWerk Natur legen dabei besonderen Wert auf höchste Effizienz. Die BHKW werden standardmäßig mit einem zweiten Abgaswärmetauscher ausgerüstet. Ein weitergehender Ansatz sind die Hocheffizienz-BHKW von HanseWerk Natur. Zwischen 2012 und 2018 wurden vier hocheffiziente Blockheizkraftwerk-Anlagen von HanseWerk Natur errichtet. Die neueste Anlage wurde 2018 in Betrieb genommen. Diese Anlagen von HanseWerk Natur erreichen Nutzungsgrade von 95 bis 99 Prozent. Durch diese Sektorenkopplung sinkt der Verbrauch an Brennstoffen um bis zu 40 Prozent und sorgt somit für eine geringere CO2-Emission.

„Blockheizkraftwerke stellen eine wirtschaftliche und effiziente Möglichkeit dar, den Klimaschutz aktiv zu unterstützen“, so Arne Jan Hinz, Leiter Unternehmensentwicklung von HanseWerk Natur. „Seit 25 Jahren setzen wir bei HanseWerk Natur einen Fokus auf den schonenden Umgang mit vorhandenen Energie-Ressourcen. Es geht hier nicht nur darum, zu erkennen, dass wir als Energiebetrieb einen großen Teil zum Klimawandel beitragen können. Es geht darum, auch zu handeln.“

Weitere Informationen zu den Leistungen von HanseWerk Natur und der umweltfreundlichen Energieerzeugung gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat-und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 200 dezentrale Anlagen betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit Nutzungsgraden von bis zu 99 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

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Fachforum Regenerative Wärmeversorgung

Die Hälfte des deutschen Endenergiebedarfs und somit auch der CO2-Emissionen fallen auf den Wärmebereich zurück. Die ambitionierten Einspar- und Umweltziele der Energie- und Klimapolitik in Deutschland werden daher wesentlich von den Fortschritten im Wärmebereich abhängen. Bei der Umsetzung der Wärmewende spielen der Ausbau sowie der energieeffiziente und nachhaltige Einsatz von erneuerbaren Energien eine bedeutende Rolle. Gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Partner der Hochschule Nordhausen veranstalten wir das nächste ThEEN-Fachforum am 6. September 2018 in Erfurt. Das Grußwort richtet Umweltministerin Anja Siegesmund an die Teilnehmer.
Standort: Atrium der Stadtwerke
Strasse: Magdeburger Allee 34
Ort: 99086 – Erfurt (Deutschland)
Beginn: 06.09.2018 09:00 Uhr
Ende: 06.09.2018 17:00 Uhr
Eintritt: 238.00 Euro (inkl. 19% MwSt)
Buchungswebseite: https://www.theen-ev.de/de/anmeldung-245.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

Firmenkontakt
Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V.
Ursula Del Barba
Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt
036166382280
036166382289
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https://www.theen-ev.de/de/

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Effiziente Kraft-Wärme-Kopplung für alle Gas-Arten

Erd-, Bio-, Klär- oder Flüssiggas als BHKW-Antrieb

Effiziente Kraft-Wärme-Kopplung für alle Gas-Arten

Foto: wolf.eu (No. 5934)

sup.- Gasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) sind in vielen Unternehmen und Gewerbebetrieben die technische Grundlage für ein äußerst wirtschaftliches Energiekonzept. Die Anlagen produzieren über einen Generator Strom und nutzen gleichzeitig die dabei automatisch anfallende Wärme. Im Gegensatz zur üblichen Stromerzeugung in Großkraftwerken kann so der Bedarf direkt vor Ort, also ohne lange Leitungswege und die damit unvermeidlichen Übertragungsverluste gedeckt werden. Die dezentralen Anlagen arbeiten effizienter und dadurch auch emissionsärmer als herkömmliche Wärme- und Elektrizitätstechnologien. Der Umstieg auf die so genannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) hat sich deshalb bereits in vielen Betrieben als sinnvoller Schritt hin zu einem nachhaltigen Energie-Management bewährt.

Der Grad des Einspareffektes ist unmittelbar abhängig von der bedarfsgerechten Auslegung des Blockheizkraftwerks und ebenso von einer anpassungsfähigen Vernetzung mit der vorhandenen Gebäudetechnik. Eine gründliche Planungsphase unter Beteiligung kompetenter KWK-Fachleute ist unverzichtbar, denn bei BHKW-Installationen in Industrie- oder Gewerbeobjekten geht es stets um individuelle Lösungen. Es ist deshalb empfehlenswert, bei den Planungen auf eine umfassende Systemwelt wie z. B. die Baureihe Powersystems von Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) zugreifen zu können. Deren Lieferprogramm umfasst Blockheizkraftwerke in einem Leistungsbereich von 18 bis 2.000 kW und kann für den Betrieb mit unterschiedlichen Gas-Arten ausgelegt werden (www.wolf.eu). Ob Erdgas, Biogas, Klärgas oder Flüssiggas: Je nach Standort, Energieversorgung oder technischer Ausrichtung der Produktions- und Fertigungsanlagen muss in keinem Unternehmen auf den wirtschaftlichen Energieträger Gas für ein BHKW verzichtet werden. So können beispielsweise auch Hotels, landwirtschaftliche Betriebe oder Sportstätten in Regionen außerhalb der allgemeinen Gasnetzversorgung von der Wärmeerzeugung mit Wirkungsgraden von über 90 Prozent und der gleichzeitigen Stromproduktion profitieren. Die flexible Leistungsbandbreite der Geräte erleichtert die Projektierung als Sanierungsmaßnahme und gewährleistet künftige Ausbauoptionen. Der Systemgedanke hinter solchen Komplettlösungen beinhaltet auch, dass mit dem Hersteller ein zuverlässiger Partner für alle Phasen des BHKW-Projektes zur Verfügung steht – von ersten Machbarkeitsstudien und Planungen über die Installation und Inbetriebnahme bis zur langfristigen Instandhaltung und Wartung.

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Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Kontrollierte Brennstoffversorgung sichert Effizienz

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5859)

sup.- In der Industrie sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen könnten innerhalb weniger Jahre durch sinnvolles Energiemanagement und den Einsatz effizienter Technologien rund 44 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart werden. Und beim Verbrauch von Brennstoff entspricht das gemeinsame kurzfristige Einsparpotenzial sogar einer Leistung von 53 Mrd. kWh. Diese Zahlen des Umweltbundesamtes verdeutlichen, welche Chancen sich aus energetischen Modernisierungen nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ergeben. Besonders in Betrieben mit gleichzeitig hohem Strom- als auch Wärmeverbrauch lässt sich durch solche Maßnahmen der Energiebedarf deutlich reduzieren. Oft ist es in diesen Fällen sinnvoll, den Strom vor Ort selbst zu produzieren und die dabei anfallende Wärme für die Beheizung oder für Fertigungsprozesse zu nutzen. Genau dies ist das Funktionsprinzip eines Blockheizkraftwerks (BHKW). Die dort eingesetzte Technologie der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt als eine der effizientesten Methoden der Energieverwertung: Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom zur Eigennutzung oder zur Netzeinspeisung produziert. Die vom Motor und auch vom Generator abgegebene Wärme kann dann praktisch verlustfrei z. B. an die Heizungsanlage weitergeleitet werden.

Die Effizienz-Rechnung geht natürlich nur auf, wenn auch schon beim Bezug der für den Verbrennungsmotor erforderlichen Energie auf Kostenoptimierung geachtet wird. Abrechnungsfehler oder unzulänglich gemessene Liefermengen könnten den Spar-Effekt der Kraft-Wärme-Kopplung stark einschränken. Nach jeder energetischen Betriebssanierung ist es also umso wichtiger, auf die Seriosität und die Lieferzuverlässigkeit des Energieversorgers zu achten. Beim Bezug von leitungsunabhängigen Brennstoffen wie z. B. Heizöl steht dafür mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ein wirksames Kontroll-Instrument zur Verfügung. Bei Anbietern mit diesem Prädikat werden Liefertechnik, Zähleranlagen sowie die Abrechnungsmodalitäten kontinuierlich von externen Sachverständigen überwacht ( www.guetezeichen-energiehandel.de). Fehlfunktionen oder Ungenauigkeiten, die sich auf die Rechnungsstellung auswirken, können so nicht verborgen bleiben. Vorteilhaft für BHKW-Betreiber ist es auch, dass die Gutachter die Qualität der angebotenen Energien kontrollieren. Denn eine anspruchsvolle Technologie wie die Kraft-Wärme-Kopplung braucht die uneingeschränkte Produktgüte des Brennstoffs, um ihr volles Leistungspotenzial zu entfalten.

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Neue Heizenergie durch KWK-Anlage mit oder ohne Brennstoffzelle? EW Energy World zeigt Vorteile auf

Neue Heizenergie durch KWK-Anlage mit oder ohne Brennstoffzelle? EW Energy World zeigt Vorteile auf

Deutschlands Marktführer im Vertrieb, Service, in der Planung und Installation von KWK Anlagen

Die Brennstoffzelle als Energieerzeuger in der Heizungsanlage produziert Wärme nicht durch einen Verbrennungsprozess sondern durch eine chemische Reaktion. Der aus dem Erdgas gewonnene Wasserstoff wird in Verbindung mit Sauerstoff zu Wasser. Das hierdurch erzeugte Energieprodukt ist die Wärme, die sofort genutzt werden kann. Derlei Wärmeproduktion zählt auf dem Heizungsmarkt in Deutschland noch zu den Neuheiten. Die Vorteile von Mikro-KWK-Anlagen mit Brennstoffzelle erläutert der Experte.

Elektrische Energie in Eigennutzung

Stromerzeugende Heizungsanlagen mit Brennstoffzelle bieten Immobilienbesitzer interessante Aspekte in der Heiztechnik:
Durch die chemische Reaktion wird in dieser Heizungsanlage sowohl Wärme als auch Strom produziert. Der eigenproduzierte und eigengenutzte Strom verringert die Stromrechnung des Stromanbieters für den Eigeheimbesitzer. Der dabei entstehende, nicht eigengenutzte Strom wird finanziell entlohnend ins öffentliche Stromnetz eingespeist.
Ein weiterer großer Vorteil dieser Anlage ist ihre Umweltfreundlichkeit:
Bei der Produktion von Strom und Wärme werden ca. fünfzig Prozent weniger CO2 ausgestoßen als bei herkömmlichen Heizungsanlagen.

Ideale Heiztechnik für Ein- bis Zweifamilienhäuser

Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizungsanlagen bilden stromerzeugende Heizungen mit Brennstoffzelle eine Einheit aus wenigen Elementen. Dies führt zu einem geringeren Wartungsaufwand und erhöht die Laufleistung der Anlage, da die Reparaturkosten niedrig gehalten werden.
Die Heiztechnik wird in unterschiedlichen Modellen angeboten, ganz individuell angepasst an das Eigenheim des Immobilienbesitzers. Mikro-KWK-Anlagen eignen sich sowohl für kleine Ein- wie auch Zweifamilienhäuser. Die kleinen, stromerzeugenden Anlagen laufen sehr geräuscharm.

Staatliche Förderung für Mikro-KWK-Anlagen

Während viele Hausbesitzer sich durch die hohen Anschaffungskosten einer stromerzeugenden Heizungsanlage bislang haben abschrecken lassen, wird der Erwerb einer stromerzeugenden Heizungsanlage inzwischen durch attraktive Fördergelder für Hauseigentümer immer interessanter.
So gibt es laut KWK-Gesetz für den Besitzer einer Mikro-KWK-Anlage eine Fördersumme für den eigengenutzten und ins öffentliche Netz eingespeiste Strom. Weitere Förderquellen sind die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie länderbezogene Steuererstattungen durch entsprechende Fördermaßnahmen.

Sowohl beim Hausbau als auch bei der Sanierung von Altbauten greifen Fördertöpfe, jedoch aus unterschiedlichen finanziellen Quellen. Mit guter Beratung durch den Heizungsexperten lassen sich individuell die richtigen Quellen nutzen.

EW Energy World als Marktführer für stromerzeugende Heizungsanlagen mit Brennstoffzellentechnologie ist der vertrauensvolle Partner für die individuelle Beratung auf dem Weg zur neuen Heizungsanlage. Mit EW Energy World findet jeder Interessent die für seine Bedürfnisse beste Heizungsanlage. Dafür nutzt der Heizungsexperte die Zusammenarbeit mit namhaften Händlern und einem deutschlandweiten Netz von Handwerkern. Auch nach Inbetriebnahme der neuen Heizungsanlage ist das Expertenteam an der Seite seiner Kunden.

EW ENERGY WORLD GmbH:
Deutschlands Marktführer im Vertrieb und Verbau von Mikro- und Mini-KWK Anlagen für Ein- bis Zweifamilienhäuser

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50829 Köln
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Beachtliche Förderung für Brennstoffzellen-Heizungsanlage in 2017

Beachtliche Förderung für Brennstoffzellen-Heizungsanlage in 2017

Unabhängigkeit ist für viele Hauseigentümer ein erstrebenswerter Zustand. Dies zeigt sich insbesondere im Sektor der Energieversorgung. Daher geht der Trend von der konventionellen zentralen Heiztechnologie mit Gas und Öl weg, hin zu der Anschaffung zu stromerzeugenden Heizungsanlagen. Diese erzeugen nicht nur sowohl Wärme und Strom sondern sind zudem ökologisch von enormem Wert. Dies erkennt auch der Staat und belohnt die Anschaffung einer Mikro-KWK-Anlage mit Brennstoffzelle seit Ende letzten Jahres mit einer beachtlichen Fördersumme.

Heizung mit Brennstoffzelle als vorteilhafte Energieerzeugung

Die stromerzeugende Heizungsanlage mit Brennstoffzelle funktioniert mit Hilfe einer chemischen Reaktion, der sogenannten „kalten Verbrennung“ durch die Wärme und Strom entsteht. Damit es zu dieser chemischen Reaktion kommt, wird Erdgas benötigt, dem für den chemischen Prozess der Wasserstoff entzogen wird. Für den verlangsamten Verlauf der chemischen Redoxreaktion schützt eine gasdurchlässige Membran vor dem direkten Zusammentreffen der hochreaktiven Stoffe Wasserstoff und Sauerstoff. Die dadurch entstandene Energie wird einerseits zur Eigennutzung von Strom und Erwärmung von Wasser und andererseits zur Einspeisung ins öffentliche Netz des nicht eigengenutzten Stroms gebraucht.

Die gewonnene Energie kann so gut wie ohne Verlust genutzt werden. Hierdurch werden nicht nur die Kosten für Wärme und Strom im Eigenheim enorm reduziert, sondern auch umweltbewusst die CO2-Emission reduziert.
Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen gewähren durch ihre langlebige Konstruktion eine wartungsarme Nutzungsdauer. Die kleinen, kompakten Anlagen laufen zudem geräuscharm.

Beratung und Dienstleistungspaket vom Marktführer

Die Anschaffung einer Mikro-KWK-Anlage bringt dank des ökologischen Vorteils eine staatliche Förderung mit sich und beschert dem Hausbesitzer ein gutes Stück Unabhängigkeit vom Energieversorger und der kontinuierlichen Steigerung der Energiepreisspirale.

Der Einbau einer Heizung mit Brennstoffzelle empfiehlt sich durch den Marktführer EW Energy World GmbH, da sich hierbei die jahrelange Erfahrung des Expertenteams im Bereich der stromerzeugenden Heizungsanlagen für die Kunden rentiert.

Das marktführende Unternehmen im Verbau und Vertrieb von Brennstoffzellenheizungen aus Köln bietet deutschlandweit eine professionelle Erstberatung vor Ort sowie eine weiterführend professionelle, serviceorientierte Zusammenarbeit mit dem Kunden von der Planung über den Einbau, die Fördermittelbeantragung sowie die Betreuung bei der Wartung.

EW Energy World bietet sein Dienstleistungspaket zu den energieerzeugenden Heizungsanlagen Interessierten bundesländerübergreifend an und erfreut sich als starkes Unternehmen mit Branchenpartnern wie Viessmann und Elcore eines stetig wachsenden Kundenstamms.

Brennstoffzelle erhält in 2017 höhere staatliche Förderung

Durch die hocheffektive Nutzbarkeit der gewonnenen Energie und der stark verringerten CO2-Emission gelten stromerzeugende Heizungsanlagen mit Brennstoffzellentechnik als so umweltfreundlich, dass sie seit Ende letzten Jahres eine höhere staatliche Fördersumme als herkömmliche Mikro-KWK-Anlagen erhalten.

Ein Einbau einer Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage durch EW Energy World bedeutet gleichzeitig die damit einhergehende Serviceleistung des Ausbaues der alten Anlage, die persönliche Zusammenarbeit bei der Fördermittelbeantragung und auch anderer relevanten Fragen bis zur Inbetriebnahme durch das Team der Technikexperten. Darüber hinaus bietet die Firma Wartungsverträge an, damit sich die Kunden auch mit der Anlage gut aufgehoben fühlt. Für dieses Servicepaket stehen dem Unternehmen viele Kooperationspartner vertrauensvoll zur Seite. Die Anlagen werden von namhaften Herstellern bezogen, das Expertenteam beruft sich auf ein deutschlandweit tätiges Netz von Handwerkern und arbeitet eng mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW zusammen.

Als Marktführer und erfahrener Dienstleister im Verbau und Vertrieb von Mikro-KWK-Anlagen bietet EW Energy World seinen Kunden ein deutschlandweites Servicepaket, das durch seine Leistung und ökologische Bilanz brilliert.

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Mehr staatliche Förderung für ökologische Heizungsanlagen

Heizung mit Brennstoffzellen-Technik

Mehr staatliche Förderung für ökologische Heizungsanlagen

Marktführer im Vertrieb und Verbau von Brennstoffzellen-Heizungen

Die Funktionsweise einer Heizung mit Brennstoffzellentechnologie

Brennstoffzellen kehren in einer chemisch herbeigeführten Reaktion die vorhandene Energie
in Wärme und Strom um. Dies geschieht durch die dauerhafte Zugabe eines Brennmaterials wie Erdgas sowie Sauerstoff. Der Sauerstoff führt durch die Reaktion mit dem vom Erdgas getrennten Wasserstoff zu einer verzögerten Knallgasreaktion. Eine gasundurchlässige Membran im Aufbau der Zelle trennt die beiden Stoffe und verhindert den zügigen Ablauf dieser Reaktion, damit keine Energie ungenutzt verpufft. Durch die sogenannte „kalte Verbrennung“ kann die hervorgebrachte Energie nahezu gänzlich für die Stromerzeugung und Warmwasseraufbereitung verwendet werden. Das Prinzip der KWK-Anlage sieht vor, dass der nicht eigen genutzte Strom umgehend profitbringend dem öffentlichen Stromnetz zugeführt wird.

Brennstoffzellenheizung: Erhöhte staatliche Fördersumme wegen starker ökologischer Vorteile

Durch den hohen Wirkungsgrad der Brennstoffzellenheizung wird die Energiekostenabrechnung des Haushalts gesenkt. Ein weiterer Pluspunkt der umweltbewussten Mikro-KWK-Anlage ist die bis zu 50 Prozent geringere CO2-Emission zu älteren Heizungsanlagen. Da die Anzahl der technischen Komponenten bei den Brennstoffzellenheizungen niedrig gehalten ist, handelt es sich um sehr wartungsarme, leise und kompakte Heizgeräte.

Die überzeugenden ökologischen Aspekte der Heizgeräte mit Brennstoffzelle führen zu einer höheren Förderung durch die KfW (Programm 433) als bei anderen ansonsten gleichwertigen stromerzeugenden Heizungsanlagen.

Seit dem 1. Dezember 2016 gilt das neue Förderprogramm, welches Bauherren für den Einbau von hocheffizienten Brennstoffzellen mit einer höheren Förderung von mindestens 7.050 EUR (abhängig von der Leistungsklasse – elektr. kW) belohnt.

Neue Heizungsanlage durch kompetenten Dienstleister

Wer neugierig auf ökologisch wertvolle und staatlich geförderte Heiztechnik ist und ein Brennstoffzellenheizgerät sein Eigen nennen möchte, der trifft in EW Energy World auf einen vertrauensvollen und erfahrenen Partner als Dienstleister im Heizungsbau. Das deutschlandweit agierende Dienstleistungsunternehmen fungiert als Marktführer im Vertrieb und Verbau von Mikro-KWK-Anlagen mit Brennstoffzelle. Diese Erfahrung zeigt sich in der großen Zahl der eingebauten Anlagen bezogen von etablierten Händlern, sowie der kontinuierlichen technischen Wartung der stromerzeugenden Heizungsanlagen. Das Unternehmen findet in einem persönlichen Beratungsgespräch vor Ort zusammen mit seinen Kunden die jeweils passende Heizung zu dem individuellen Energiebedarf. Ist die neue Heizung gefunden, beginnt die Teamarbeit für und mit dem Kunden von EW Energy World. Die alte Heizung wird gegen die neue Anlage von qualifizierten Handwerkern ausgetauscht und ein Wartungsvertrag geschlossen, um den Betrieb der Anlage zu sichern. Bei der Beantragung der Fördermittel sind die fachkundigen Spezialisten dem Kunden ebenso behilflich wie bei weiteren technischen Fragen.
Mit EW Energy World findet sich der zuverlässige Partner auf dem Weg hin zu einer neuen und ökologisch hochwertigen Brennstoffzellenheizung.

EW ENERGY WORLD GmbH:
Deutschlands Marktführer im Vertrieb und Verbau von Mikro- und Mini-KWK Anlagen für Ein- bis Zweifamilienhäuser

Kontakt
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Nicole Doering
Adolf-Grimme-Allee 3
50829 Köln
0221 139566-0
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Pressemitteilungen

Neue Brennstoffzellen-KWK-Generation entwickelt

EU-Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Neue Brennstoffzellen-KWK-Generation entwickelt

Eine neue Brennstoffzellen-KWK-Anlage absolvierte erfolgreiche Testläufe auf dem Prüfstand. © OWI

Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts wurde der Betrieb einer neuen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) auf Basis von Brennstoffzellen demonstriert. Die zentrale Idee des Projektes ist, die Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran- (HT-PEM) Brennstoffzellentechnologie als KWK-Konzept für Anwendungen bis 100 kW elektrischer Leistung nutzbar zu machen. Die Technologie war in diesem Leistungsbereich bisher noch nicht verfügbar und erforderte daher die Neuentwicklung für die speziellen Anforderungen in Bezug auf Effizienz, Kosten und Lebensdauer der Brennstoffzellen. Die wesentlichen Einzelkomponenten des Systems sind ein Brenngaserzeuger und der Brennstoffzellen-Stack. Der Betrieb des Stacks ist aus den zwei verschiedenen Energiequellen Wasserstoff und Erdgas möglich. Sofern kein regenerativ erzeugbarer Wasserstoff verfügbar ist, kann das System in den Erdgasbetrieb umgeschaltet werden. Dann wandelt der Brenngaserzeuger Erdgas in Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzellen.

Das getestete Gesamtsystem hat eine elektrische Leistung von bis zu 4,2 kW. Der elektrische Wirkungsgrad im Nennlastpunkt beträgt im Wasserstoffbetrieb 46 %. Die HT-PEM Brennstoffzelle arbeitet bei rund 160 °C und eignet sich ideal zur Wärmeauskopplung in eine bestehende Heizungsinfrastruktur. In einer Vorstudie konnten Alterungsraten der Zellen von rund 4 µV/h nachgewiesen werden, was einer wesentlichen Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik entspricht. Die genannten Eckpunkte sind sehr vielversprechend für eine weitere Kommerzialisierung der Technologie. Für die Vermarktung kann das System durch die Kopplung mehrerer Brennstoffzellenmodule auf bis zu rund 100 kW elektrischer Leistung skaliert werden und wäre damit in der Lage, Strom und Wärme für größere Gebäude beziehungsweise kleine Siedlungen zu erzeugen.

An der Entwicklung dieser neuen Generation von KWK-Anlagen haben acht Industrie- und Forschungspartner aus Dänemark, Deutschland, Italien, Spanien und der Tschechischen Republik gearbeitet. Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH koordinierte die Arbeitspakete zur Entwicklung der Systemkomponenten sowie zum Aufbau und Test des Evaluierungssystems. Darüber hinaus hat OWI in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern das KWK-Konzept entworfen, die Parameter zur Auslegung definiert und Auslegungsrichtlinien entwickelt.

Das Forschungsprojekt mit dem Namen „CISTEM“ (Construction of Improved HT-PEM MEAs and Stacks for Long Term Stable Modular CHP Units) wurde durch die Förderinitiative „Fuel Cells and Hydrogen“ (FCH), Joint Undertaking (JU) mit Mitteln der Europäischen Union der Forschungsförderung im 7. Rahmenprogramm (FP7), Grant Agreement No. 325262 gefördert. Projektdauer: Juni 2013 bis September 2016.

Das OWI ist eine unabhängige, gemeinnützige und freie Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI an Konzepten und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung energieeffizienter und umweltschonender Produkte, die marktfähig sind. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

Kontakt
Oel-Waerme-Institut GmbH (OWI)
Michael Ehring
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m.ehring@owi-aachen.de
https://www.owi-aachen.de