Tag Archives: Landwirtschaft

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Bodenbearbeitung mit Ackerfräsen für stabile Erträge

VORTEX Energie bietet Alternativen für einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Ackerbau

Bodenbearbeitung mit Ackerfräsen für stabile Erträge

Die richtige Bodenbearbeitung im Herbst ist entscheidend für die Erträge des nächsten Jahres. Gerade nach einer Saison mit extremen Wetterbedingungen, Kälte und Kahlfröste im Frühjahr und einem sehr trockenen und heißen Sommer, geht es um die Sicherung zukünftiger Erträge bei einer hohen Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Eine zunehmende Anzahl von Landwirten, sowohl aus der Bio-Landwirtschaft als auch aus dem konventionellen Bereich, verzichtet inzwischen auf den althergebrachten Pflug und setzt Geräte ein, die den Boden flach bearbeiten. Eine wichtige Rolle kommt der Ackerfräse zu, die den dauergrünen Boden flach abschält und somit eine Flächenrotte erzeugt. Als Rottelenker werden Fermente eingesetzt. Eine Vitalisierung der Pflanzen erfolgt durch Komposttee.

„Ziel der Schälung mit Ackerfräsen ist es, die organische Masse an der Oberfläche zum Bodenleben nach unten zu bringen.“ erklärt Gerhard Weißhäupl, Geschäftsführer des Ackerfräsen-Herstellers VORTEX Energie, den Nutzen der Fräse und ergänzt: „Dabei geht es nicht darum, die organische Masse tief zu vergraben, sondern an der Oberfläche mit der Erde abzumischen, damit die Flächenrotte in Gang kommt.“ Es geht um die Regeneration des lebend verbauten Kohlenstoffgehaltes im Boden. Ansteigender, lebend verbauter Boden-Kohlenstoff als Nährhumus liefert Nährstoffe, verbessert die Pflanzengesundheit und unterdrückt den Unkrautwuchs. Das sichert hohe und stabile Erträge bei einer guten Wirtschaftlichkeit. Die organische Masse entstammt unter anderem aus Ernteresten sowie aus Unter- und Zwischensaaten des dauergrünen Bodens.

Weißhäupl ist Maschinenhersteller in Haibach in Oberösterreich und Bauer aus Leidenschaft, der nach den Methoden der Regenerativen Landwirtschaft rund 30 Hektar bewirtschaftet. Dadurch kann er die Maschinen seines Unternehmens unter Praxisbedingungen testen und ständigen Verbesserungen unterziehen. Die Ackerfräsen von VORTEX Energie zeichnen sich durch eine einfache Handhabung und einem geringen Zugkraftbedarf aus. Einsetzbar sind sie für nahezu alle Betriebsgrößen und Einsatzbedingungen. Entwickelt wurden die Fräsen in Zusammenarbeit mit Dietmar Näser von der Grünen Brücke und Friedrich Wenz von der Friedrich Wenz GmbH. Beide gelten als Pioniere der Regenerativen Landwirtschaft.

Dietmar Näser gilt mit seinem Unternehmen „Grüne Brücke“ als Vorreiter der regenerativen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die natürlichen Prozesse und die Bodenfruchtbarkeit jenseits konventioneller Düngung und Bodenbearbeitung. Seine von ihm und Friedrich Wenz entwickelte Methode sorgt für fruchtbare Böden als Grundlage für Produkte, die die Gesundheit von Mensch, Tier und der „Mutter Erde“ erhalten und fördern, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Zielstellung sind gute Erträge bei geringem Aufwand und einer Nachhaltigkeit für die Natur. In Zeiten des zunehmenden Preisverfalls für konventionelle landwirtschaftliche Produkte, der steigenden Kosten und der zunehmenden Umweltprobleme sind das wichtige Zukunftskriterien für jeden Erzeuger.

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Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: EU-Rapsmarkt 2018/2019

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: EU-Rapsmarkt 2018/2019

Die aktuelle Kolumne „Chilla checkt!“ der AGRAVIS Raiffeisen AG ist online und behandelt dieses Mal das Thema EU-Rapsmarkt 2018/2019. Der AGRAVIS-Experte Bernhard Chilla erläutert unter anderem, warum und wie sich die Raps-Versorgungslage in der EU gegenüber dem Vorjahr zu verändern scheint.

Je nach aktuellem Geschehen und Jahreszeit werden bei „Chilla checkt!“ Analysen zu Getreide, Ölsaaten, Mais, Sojabohnen und anderen erstellt. Die AGRAVIS hat die Marktanalysen für ihre Kunden und alle Interessierten so gestaltet, dass sowohl die Website-Besucher abgeholt werden, die sich nur einen schnellen Überblick verschaffen wollen, als auch Spezialisten, die auf eine ausführliche Analyse Wert legen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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P3 Die neue Winterraps-Generation EURALIS

Performance (Leistung), Protection (Sicherheit), Profitability (Rentabilität)

P3 Die neue Winterraps-Generation EURALIS

EURALIS Saaten GmbH

NEWS Aktuell: EURALIS Saaten GmbH

P3 Die neue Winterraps-Generation EURALIS

Die sieben Kriterien der Rapshybriden der P3 Generation werden in einem großen Versuchsnetzwerk europaweit getestet. Mittels dieser Versuche werden jährlich etwa 15 vielversprechende Sorten aus hunderten Kandidaten ausgewählt. Eine Rapshybride wird erst als P3 bezeichnet, wenn fünf der sieben Kriterien erfüllt sind.

Die sieben Kriterien sind: Ertrag, Qualität, Ertragsstabilität, Schotenplatzfestigkeit, Krankheitstoleranzen, Phomatoleranz und Winterhärte.

Wir empfehlen unsere drei Rapshybriden der neuen P3 Winterraps-Generation von EURALIS, die in den drei Dimensionen Performance (Leistung), Protection (Sicherheit) und Profitability (Rentabilität) herausragende Leistungen zeigen. Diese sind das Ergebnis der Neuausrichtung der Rapszüchtung auf hochleistungsfähige Hybridsorten im Jahr 2007.

Erfahren Sie alles über die Bonusprogramme AKTION Raps:
https://www.euralis.de/produkte/bonusprogramme-fuer-raps/
Die aktuelle Preisliste als pdf. download:
https://www.euralis.de/wp-content/uploads/2018/06/preise-raps-2018.pdf
Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns über:
https://www.euralis.de/produkte/raps/

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Oststraße 122, 22844 Norderstedt
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EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

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Die Freizeit – ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Gedanken rund um die Arbeitswelt – Zusammenspiel freie Zeit und Arbeit, Entwicklung der Gesellschaft

Die Freizeit - ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg in Niedersachsen

Freizeit, Arbeit, Urlaub, Familienzeit, Pflichten und Rechte, Gedanken über die Gestaltung des Lebens

Lehre aus der Geschichte – Nur Spannung und Entspannung entsprechen dem Menschen.
Der griechische Philosoph Aristoteles bemerkte, dass sein Heimatvolk, die Spartaner, nur dann stark waren, wenn sie Krieg führten. In Friedenszeiten, also wenn viel Freizeit vorhanden war, brach ihr Reich zusammen. Die Gesellschaft war also nicht in der Lage, die freie Zeit zu ertragen. Die Freizeit wurde als Bedrohung des Friedens und der gesellschaftlichen Ordnung empfunden. Auch heute, 2500 Jahre später, wird das Phänomen der freien Zeit eifrig diskutiert.

Was? Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr?

Zurück zur Geschichte: Im hellenistischen Griechenland war fast ein Drittel des Jahres für Theatervorstellungen, politische Aktivitäten, Festlichkeiten u.a. reserviert. Auch der alte römische Kalender zählte schließlich nur die Hälfte des Jahres als Feiertage. Muße war das Thema, und nicht Arbeit. Es gab sogar eine Klasse derjenigen, die nicht arbeiteten, die müßige Klasse. Das waren Priester, Schauspieler oder Krieger, die ausschließlich nicht produktiven Aufgaben dienten. Natürlich hat die Medaille zwei Seiten: Frauen und Sklaven hatten keinesfalls an allen Festtagen frei. Muße war also das Privileg der Freien.

Die Arbeitsbelastung nahm zu

In der weiteren geschichtlichen Phase des Mittelalters war Freizeit nur Teilen der Bevölkerung, dem Hofe, zugänglich. Die Masse der Leibeigenen war von religiösen Feierlichkeiten und höfischen Festen ausgeschlossen. Die Arbeitsbelastung verstärkte sich noch einmal durch die industrielle Revolution.

Lebensalltag: Arbeit und Schlaf – Wandel Landwirtschaft, Handwerk, Handel

Nach Ende des Mittelalters setzt sich in Europa der Schwerpunkt auf das Handwerk, den Handel und die Landwirtschaft durch. Mehr menschliche Arbeitskraft war erforderlich und nötig. Der Arbeitsvorgang musste rationeller gestaltet werden. Der Arbeitstag dauerte zwischen 12 bis 14 Stunden. Die Zahl der Feiertage wurde stark reduziert, und mit der Industrialisierung verschwand für die breite Bevölkerung die arbeitsfreie Zeit fast völlig. Das Leben bestand für viele Menschen nur noch aus Arbeit und Schlaf, Freizeit und Muße war unbekannt.

Als Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts sein kommunistisches Manifest verfasste, betrug die durchschnittliche Arbeitswoche 75 Stunden. Zeit für Urlaub und Erholung waren nicht vorgesehen. Die menschliche Arbeitskraft wurde rigoros ausgenutzt. Der Arbeitsprozess war in vielen Einzelverrichtungen zerlegt und strikter Disziplin unterworfen. Die industrielle Arbeit war ohne alle schöpferischen und spielerischen Elemente. Die Kluft zwischen der Fabrikarbeit und der knappen Freizeit war tief. Damit erhielt das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit für einen großen Teil der Bevölkerung eine neue Bedeutung: Die Forderung nach mehr arbeitsfreier Zeit wurde zu einem vordringlichsten Anliegen.

Industrialisierung lässt Bürokratisierung wachsen

Die Zahl der Industriearbeiter wuchs besonders rasch. Sie wurde bald zu der größten Bevölkerungsgruppe. Die Industrialisierung führte zu einer starken Bürokratisierung und damit auch zu einer starken Ausweitung der Arbeitslasten in der Wirtschaft, in Staat und Verwaltung. Eben deshalb wurde die Freizeit für die meisten Menschen ein kostbares Gut, ein erstrebenswertes Ziel.

Gewerkschaften entstanden

Die Arbeiterschaft organisierte sich im 19. Jahrhundert stärker. Neben der Forderung nach mehr Lohn und besseren Arbeitsplätzen stand die Freizeit im Vordergrund. Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung auf ein erträgliches Maß zu drücken bei gleicher oder besserer Lebensqualität wurden teils nach heftigen gesellschaftlichen Kämpfen eingeführt.

Heute – Diskussionen um das richtige Maß

Die Arbeitsbelastung von früher hat abgenommen, sich verändert und verlagert. In der Arbeitshaltung vieler Menschen scheint ein grundsätzlicher Wandel eingetreten zu sein. Der Werkstolz früherer Zeiten ist einem Erschöpfungsstolz gewichen. Stolz sein auf das geleistete Tagwerk, den Bericht, die Bestellung, das Werkstück, das fertiggestellt oder repariert wurde, die Unterrichtsstunde oder das Meeting. Stolz auf den Grad der Erschöpfung, der im Laufe des Arbeitstages „erkämpft“ wurde ist an die Stelle des Werkstolzes getreten. Was und mit welchem Sinn eine Aufgabe, die Arbeit erledigt und betrieben wurde, ist vielfach nicht nachvollziehbar.

Studien belegen, dass die bleierne Müdigkeit als Maß überzeugt, dass rechtschaffen abgearbeitet wurde. War der Tag erfolgreich, befriedigend oder erfüllend wird nicht an der Qualität der geleisteten Arbeit gemessen, sondern am Ausmaß des eigenen Ausgelaugt- und Gestresst Seins.

Dadurch droht das Arbeitspensum, das zugemutet wird, maßlos zu werden. Den Zeitpunkt des Aufhörens kann nicht erkannt werden. Das Werk gibt ein natürliches Maß und eine organische Rhythmik vor. Die Qualität des Werkes erfordert es, innezuhalten, Abstand zu gewinnen, die Perspektive zu wechseln oder weitere Materialien zu besorgen. Die Diskussion um das richtige Maß – der Work-Life-Balance – ist angebracht, eine gesunde und ausgewogene Umsetzung ist das Ziel, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Hahn Fertigungstechnik GmbH
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26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
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Die Freizeit ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr Heute die Diskussion um das richtige Maß Arbeit und Freizeit, Work-Life-Balance.

Die Freizeit  ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

(NL/7605928474) Gedanken rund um die Arbeitswelt Zusammenspiel freie Zeit und Arbeit, Entwicklung der Gesellschaft Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg in Niedersachsen.

Freizeit, Arbeit, Urlaub, Familienzeit, Pflichten und Rechte, Gedanken über die Gestaltung des Lebens

Lehre aus der Geschichte – Nur Spannung und Entspannung entsprechen dem Menschen.
Der griechische Philosoph Aristoteles bemerkte, dass sein Heimatvolk, die Spartaner, nur dann stark waren, wenn sie Krieg führten. In Friedenszeiten, also wenn viel Freizeit vorhanden war, brach ihr Reich zusammen. Die Gesellschaft war also nicht in der Lage, die freie Zeit zu ertragen. Die Freizeit wurde als Bedrohung des Friedens und der gesellschaftlichen Ordnung empfunden. Auch heute, 2500 Jahre später, wird das Phänomen der freien Zeit eifrig diskutiert.

Was? Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr?

Zurück zur Geschichte: Im hellenistischen Griechenland war fast ein Drittel des Jahres für Theatervorstellungen, politische Aktivitäten, Festlichkeiten u.a. reserviert. Auch der alte römische Kalender zählte schließlich nur die Hälfte des Jahres als Feiertage. Muße war das Thema, und nicht Arbeit. Es gab sogar eine Klasse derjenigen, die nicht arbeiteten, die müßige Klasse. Das waren Priester, Schauspieler oder Krieger, die ausschließlich nicht produktiven Aufgaben dienten. Natürlich hat die Medaille zwei Seiten: Frauen und Sklaven hatten keinesfalls an allen Festtagen frei. Muße war also das Privileg der Freien.

Die Arbeitsbelastung nahm zu

In der weiteren geschichtlichen Phase des Mittelalters war Freizeit nur Teilen der Bevölkerung, dem Hofe, zugänglich. Die Masse der Leibeigenen war von religiösen Feierlichkeiten und höfischen Festen ausgeschlossen. Die Arbeitsbelastung verstärkte sich noch einmal durch die industrielle Revolution.

Lebensalltag: Arbeit und Schlaf Wandel Landwirtschaft, Handwerk, Handel

Nach Ende des Mittelalters setzt sich in Europa der Schwerpunkt auf das Handwerk, den Handel und die Landwirtschaft durch. Mehr menschliche Arbeitskraft war erforderlich und nötig. Der Arbeitsvorgang musste rationeller gestaltet werden. Der Arbeitstag dauerte zwischen 12 bis 14 Stunden. Die Zahl der Feiertage wurde stark reduziert, und mit der Industrialisierung verschwand für die breite Bevölkerung die arbeitsfreie Zeit fast völlig. Das Leben bestand für viele Menschen nur noch aus Arbeit und Schlaf, Freizeit und Muße war unbekannt.

Als Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts sein kommunistisches Manifest verfasste, betrug die durchschnittliche Arbeitswoche 75 Stunden. Zeit für Urlaub und Erholung waren nicht vorgesehen. Die menschliche Arbeitskraft wurde rigoros ausgenutzt. Der Arbeitsprozess war in vielen Einzelverrichtungen zerlegt und strikter Disziplin unterworfen. Die industrielle Arbeit war ohne alle schöpferischen und spielerischen Elemente. Die Kluft zwischen der Fabrikarbeit und der knappen Freizeit war tief. Damit erhielt das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit für einen großen Teil der Bevölkerung eine neue Bedeutung: Die Forderung nach mehr arbeitsfreier Zeit wurde zu einem vordringlichsten Anliegen.

Industrialisierung lässt Bürokratisierung wachsen

Die Zahl der Industriearbeiter wuchs besonders rasch. Sie wurde bald zu der größten Bevölkerungsgruppe. Die Industrialisierung führte zu einer starken Bürokratisierung und damit auch zu einer starken Ausweitung der Arbeitslasten in der Wirtschaft, in Staat und Verwaltung. Eben deshalb wurde die Freizeit für die meisten Menschen ein kostbares Gut, ein erstrebenswertes Ziel.

Gewerkschaften entstanden

Die Arbeiterschaft organisierte sich im 19. Jahrhundert stärker. Neben der Forderung nach mehr Lohn und besseren Arbeitsplätzen stand die Freizeit im Vordergrund. Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung auf ein erträgliches Maß zu drücken bei gleicher oder besserer Lebensqualität wurden teils nach heftigen gesellschaftlichen Kämpfen eingeführt.

Heute Diskussionen um das richtige Maß

Die Arbeitsbelastung von früher hat abgenommen, sich verändert und verlagert. In der Arbeitshaltung vieler Menschen scheint ein grundsätzlicher Wandel eingetreten zu sein. Der Werkstolz früherer Zeiten ist einem Erschöpfungsstolz gewichen. Stolz sein auf das geleistete Tagwerk, den Bericht, die Bestellung, das Werkstück, das fertiggestellt oder repariert wurde, die Unterrichtsstunde oder das Meeting. Stolz auf den Grad der Erschöpfung, der im Laufe des Arbeitstages „erkämpft“ wurde ist an die Stelle des Werkstolzes getreten. Was und mit welchem Sinn eine Aufgabe, die Arbeit erledigt und betrieben wurde, ist vielfach nicht nachvollziehbar.

Studien belegen, dass die bleierne Müdigkeit als Maß überzeugt, dass rechtschaffen abgearbeitet wurde. War der Tag erfolgreich, befriedigend oder erfüllend wird nicht an der Qualität der geleisteten Arbeit gemessen, sondern am Ausmaß des eigenen Ausgelaugt- und Gestresst Seins.

Dadurch droht das Arbeitspensum, das zugemutet wird, maßlos zu werden. Den Zeitpunkt des Aufhörens kann nicht erkannt werden. Das Werk gibt ein natürliches Maß und eine organische Rhythmik vor. Die Qualität des Werkes erfordert es, innezuhalten, Abstand zu gewinnen, die Perspektive zu wechseln oder weitere Materialien zu besorgen. Die Diskussion um das richtige Maß der Work-Life-Balance ist angebracht, eine gesunde und ausgewogene Umsetzung ist das Ziel, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Landwirtschaft der Zukunft

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Landwirtschaft der Zukunft

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viele landwirtschaftliche Betriebe gibt es noch in Deutschland und wie viele Menschen arbeiten dort? Wie viele Ausbildungsberufe gibt es im landwirtschaftlichen Bereich und wie viele bei der AGRAVIS? Welche Themen prägen die Landwirtschaft der Zukunft und damit auch das Berufsbild des Landwirtes? Welche digitalen Angebote hat die AGRAVIS in ihrem Portfolio?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Juli.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
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Pflanzenbau: AGRAVIS-Schwerpunktprogramme Herbst 2018 geben Orientierung

Pflanzenbau: AGRAVIS-Schwerpunktprogramme Herbst 2018 geben Orientierung

Die Schwerpunktprogramme der AGRAVIS-Pflanzenbau-Vertriebsberatung liefern dem Landwirt jährlich aktualisiert praxistaugliche Anbauempfehlungen für seine Kulturen und geben ihm eine Orientierung im Produktdschungel. Ab sofort sind die Pflanzenbauempfehlungen für die Aussaat Herbst 2018 verfügbar.
Alle Programme der AGRAVIS sind als Flipbook aufbereitet. Sie liefern umfassende Informationen von der Sortenwahl über die Düngung bis zum Pflanzenschutz. Dabei wählen die AGRAVIS-Pflanzenbauberater bewusst aus dem umfangreichen und leistungsstarken Produktportfolio der Industrien und Züchter aus und stellen für den jeweiligen Standort und Nutzungsrichtung die optimale Anbauempfehlung zusammen.
Die Pflanzenbauempfehlungen Herbst 2018 bieten – unterteilt in vier Regionen – praktische Tipps zu folgenden Themenbereichen:
– Düngung im Herbst
– Rapssorten
– Weizensorten
– Gerstensorten
– Roggen- und Triticalesorten
– Pflanzenschutz im Getreide
– Zwischenfruchtanbau und Grünlandmanagement
Das Schwerpunktprogramm Sonderkulturen 2018 der AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung bietet ebenfalls praxisnahe Anbauempfehlungen und wichtige Tipps für die Themenbereiche Pflanzenschutz und Düngung in Spargel, Erdbeeren sowie weiteren Sonderkulturen an. Erfahren Sie alles rund um Weihnachtsbäume, sowie Folieneinsatz in Sonderkulturen, Pflanzenschutz und Düngung von Golf- und Sportrasen und Technikeinsatz bei Sonderkulturen.
Weitere Infos und die Ansprechpartner gibt es auf unseren Schwerpunktprogramm-Seiten unter agrav.is/schwerpunkte

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Weltweizenversorgung

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Weltweizenversorgung

Die aktuelle Kolumne “ Chilla checkt!“ der AGRAVIS Raiffeisen AG ist online und behandelt dieses Mal das Thema Weltweizenversorgung 2018/2019. Der AGRAVIS-Experte Bernhard Chilla erläutert unter anderem, ob und wie die trockene Wetterlage in wichtigen Anbauregionen Europas die Versorgungslage weltweit verändert.

Je nach aktuellem Geschehen und Jahreszeit werden bei „Chilla checkt!“ Analysen zu Getreide, Ölsaaten, Mais, Sojabohnen und anderen erstellt. Die AGRAVIS hat die Marktanalysen für ihre Kunden und alle Interessierten so gestaltet, dass sowohl die Website-Besucher abgeholt werden, die sich nur einen schnellen Überblick verschaffen wollen, als auch Spezialisten, die auf eine ausführliche Analyse Wert legen.

Zur Kolumne „Chilla checkt!“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

Abwechslungsreiche Ernährung durch neue Gemüsesorten ist besonders für die Kinder wichtig.

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Bessere Ernten durch neue Anbaumethoden

München/Dano, 7. Juni 2018. Um den Bereich Landwirtschaft in ländlichen Regionen Äthiopiens zu stärken, arbeitet die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe eng mit Bauern und deren Familien zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung unterstützen sie dabei, neue Anbaumethoden zu testen, die eine bessere Ernte versprechen und helfen ihnen, Haus und Hof neu zu organisieren.

Kleinbauern produzieren 70 Prozent der Lebensmittel

Seit der Gründung der Stiftung Menschen für Menschen im Jahr 1981 hat sich die Zahl der Menschen in Äthiopien von 36 auf 106 Millionen etwa verdreifacht. Mittlerweile sinkt zwar die Geburtenrate, doch die Bevölkerung wächst weiter – und mit ihr der Bedarf an Lebensmitteln. Schon heute leben die meisten hungernden Menschen in Afrika und Asien – und die Mehrheit von ihnen auf dem Land, dabei werden gerade dort die meisten Lebensmittel hergestellt. Nach Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) produzieren Kleinbauern in Afrika und Asien rund 70 Prozent der lokalen Lebensmittel. Das bedeutet auch: Sie sind der Schlüssel zur Ernährungssicherheit ihrer Länder. „Wer die wachsende Bevölkerung in Äthiopien versorgen will, muss die Kleinbauern fördern“, sagt Mulu Meriga, die als Entwicklungsberaterin bei Menschen für Menschen in der Projektregion Dano, rund 200 Kilometer westlich von Addis Abeba, tätig ist. Die Aufgabe der studierten Agrarexpertin ist es, die Erträge der Kleinbauern in der Region zu steigern. Ihre Kundschaft: 35 „Modellfarmer“. So nennt die Stiftung Landwirte, die sich besonders offen für Veränderungen zeigen – und mittelfristig anderen Bauern als Vorbilder dienen können. „Sobald unsere Modellfarmer Erfolge verzeichnen, kopieren die übrigen Bauern ihre Methoden“, weiß Mulu. „So können wir langfristig die Landwirtschaft einer ganzen Region verändern.“

Neue Nutzpflanzen für ein besseres Leben

Bis vor etwa zwei Jahren baute Kleinbauer Tesfaye Dhaba mit seiner Frau Meseret ausschließlich Teff und Sorghumhirse an. Er konnte seine Familie mehr schlecht als recht ernähren. Um zusätzlich etwas zu verdienen, half er anderen Bauern bei ihrer Ernte. Ein schlecht bezahlter Nebenjob. Vor etwa drei Jahren traf Tesfaye zufällig bei einem Nachbarn auf die Entwicklungsberaterin Mulu Mergia. Sie hatte dem Nachbarn Kaffeesetzlinge mitgebracht und erklärte ihm, worauf man achten muss, wenn man sie pflanzt. Tesfaye fragte, ob er auch solche Setzlinge haben könne, und schon am nächsten Tag stand Mulu vor seiner Tür – mit 50 Pflänzchen. „Manche Menschen sind eher bereit, ein Risiko einzugehen“, berichtet Mulu. Als Tesfaye die Kaffeepflanzen sah, habe er sich doch ein wenig gefürchtet vor der Veränderung. „Aber ich dachte mir: Wenn sie studiert hat, wird sie schon wissen, wovon sie spricht“, sagt er. Und so machten die beiden sich an die Arbeit.

Wenn Mulu Mergia heute skeptischen Bauern zeigen will, was sie mit ihrer Hilfe erreichen können, geht sie mit ihnen in Tesfayes Garten. Sie zeigt ihnen die Beete, in denen Zwiebeln, Rote Bete und Chilis sprießen, das Elefantengras, mit dem Tesfaye das Vieh füttert. Und weiter hinten die kniehohen Kaffeepflanzen – rund 700 Stück sind es mittlerweile. „In drei Jahren werfen diese Pflanzen 20 Zentner Kaffee ab“, schätzt sie. Tesfaye muss schmunzeln, wenn er an diese Besuche denkt. „Manche Bauern, die hier waren, hatten Zweifel“, erinnert er sich. Sie seien es nicht gewohnt, dass eine Frau Anweisungen gebe. „Aber wenn sie sehen, wie Mulu auf dem Feld die Hacke schwingt, folgen sie ihrem Rat.“

Das Leben des Modellfarmers und seiner Familie hat sich enorm verbessert. Das Nahrungsangebot für die Familie ist viel abwechslungsreicher und gesünder. Einen Teil der Erträge kann er auf dem lokalen Markt verkaufen, er ist kein reiner Selbstversorger mehr. Von den Einnahmen kann Tesfaye beispielsweise Schulbücher für seine Kinder kaufen.

Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit rund 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

Firmenkontakt
Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe
Dr. Sebastian Brandis
Brienner Straße 46
80333 München
089 38397960
info@menschenfuermenschen.org
http://www.menschenfuermenschen.de

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Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe
Lisa-Martina Kerscher
Brienner Straße 46
80333 München
089 38397987
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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Thema Erdbeeren

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Thema Erdbeeren

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Was sind eigentlich genau Erdbeeren? Woraus bestehen sie? Wie viele Erdbeeren werden in Deutschland auf welcher Fläche angebaut? Wie viel wird importiert? Wie unterstützt die AGRAVIS Landwirte, die Sonderkulturen anbauen?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Juni.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
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