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Leckermäulchen wird zum Lebensmittelretter

40 Jahe Leckermäulchen: Neues Gesicht, weniger Zucker, Hinweis zum Mindesthaltbarkeitsdatum gegen Lebensmittelverschwendung

Die ostdeutsche Traditionsmarke Leckermäulchen kommt 40 Jahre nach der Produkteinführung in der damaligen DDR mit einer Vielzahl von Neuerungen ins Kühlregal. Weniger Zucker und ein neuer Produkthinweis zum Mindesthaltbarkeitsdatum sollen für mehr Nachhaltigkeit sorgen und der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Ein Facelift der beliebten Leckermäulchen-Figur, die unter anderem eine neue Frisur erhalten hat, sowie eine Anpassung im Layout der Verpackung soll eine erfrischende Wiedererkennung bei Jung und Alt garantieren. Auch mit der neu zum Sommer entwickelten Sorte mit Maracuja- und Pfirsichgeschmack passt sich das Leckermäulchen der Zeit und den Vorlieben der Verbraucher weiter an.

Wer noch weiß, wie begehrt früher das Leckermäulchen als versteckte „Bückware“ in der damaligen DDR war, weiß welchen besonderen Wert Lebensmittel haben, wenn Sie nicht pausenlos und überall erhältlich sind. Vor allem diejenigen, die noch Knappheit erlebt haben, besitzen häufig einen anderen Bezug zum Aufbrauchen von Lebensmitteln. „Viele Verbraucherinnen und Verbraucher meinen heute, dass mit dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) Milchprodukte nicht mehr gut sind, und werfen diese teils schon am Tag des angegebenen letzten Datums einfach in den Müll“, weiß Henner Schumann, Betriebsleiter der frischli Milchwerke in Weißenfels (Sachsen-Anhalt), zu berichten. Insgesamt würden so vor allem in wohlhabenden Ländern, in denen die Lebensmittelversorgung auf hohem Niveau sichergestellt ist, riesige Mengen hochwertiger Produkte in optimaler Qualität vernichtet und damit verschwendet, so Schumann.

Ca. zwölf Prozent der Lebensmittelkäufer, so ergab eine Konsumentenbefragung von frischli, entsorgen Produkte nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stets ungeöffnet im Müll. „Da wird einem schenll klar, um welche Mengen es beim Leckermäulchen geht“, rechnet Schumann vor. Natürlich werden die meisten Leckermäulchen vor dem letzten Tag des Datumsstempels gegessen, aber wenn nur jeder tausendste Becher Leckermäulchen betroffen wäre, würden rein rechnerisch bei 40 Mio. verkauften Bechern pro Jahr 40.000 Leckermäulchen-Portionen ungeöffnet im Abfall landen, was grob gerechnet mehr als 4.000 Liter Milch- und Fruchtzubereitung sind.“

Vor diesem Hintergrund und dem Bemühem um mehr Nachhaltigkeit hat frischli nun damit begonnen, die Verwender mit einem Hinweis für das Thema zu sensibilisieren. „Genuss auch Tage nach Datumsstempel! Einfach Geschmack, Geruch & Optik prüfen“, heißt es seit neustem auf den Verpackungen von Leckermäulchen. Denn Kühltests haben gezeigt, dass das Leckermäulchen, wenn es durchgehend und sachgerecht bei drei bis vier Grad Celsius gekühlt wird, viele Tage und sogar Wochen länger hält, als das Mindesthaltbarkeitsdatum vorgibt.

„Das Haltbarkeitsdatum ist ein Mindestwert, der zum Beispiel auch berücksichtigt, dass beim Einkaufen im Hochsommer das Produkt eine Stunde im Einkaufskorb liegt“, erklärt frischli Marketingleiter Curd Kießler. „Letztlich ist dies die Normalität im Alltag, und die perfekte durchgehende Kühlung am besten bei drei Grad der seltenere Fall“, so Kießler weiter. Allerdings sei es gerade bei Milchprodukten recht einfach, die Qualität zu prüfen. „Milch hat die wunderbare Eigenschaft, bei Verderb sauer zu werden. Das kann man sehr leicht riechen und schmecken und Schimmelbefall auch sehen“. Der Marketing-Experte rät daher dazu „Einfach Geschmack, Geruch & Optik prüfen“.

Zu einer verantwortungsbewussten Ernährung gehört nach Ansicht von frischli auch ein bewusster Konsum und ein achtsamer Umgang mit den Zutaten. Vor diesem Hintergrund wurde das Leckermäulchen schon in der Vergangenheit in kleinen Schritten weiter optimiert. So sank der Fettgehalt in den vergangenen Jahren schrittweise von früher zehn Prozent auf heute rund vier Prozent. „Wir haben unser Leckermäulchen den modernen Ernährungserfordernissen angepasst. Aktuell reduzieren wir den Zuckergehalt im Durchschnitt um zehn Prozent und passen so zu einer zeitgemäßer Ernährung, die großen Genuss bietet und gleichzeitig den verwendeten Zutaten immer mehr Aufmerksamkeit widmet“, so Marketingleiter Kießler.

Dass das Leckermäulchen bei weitem noch nicht in die Jahre gekommen ist und Innovationen seit über 40 Jahren aufnimmt, zeigt auch das aktuelle Refresh im Design. Eine moderne Anpassung des Layout der Verpackung sowie eine neue Frisur des beliebten Leckmäulchen-Kopfs soll für eine erfrischende Wiedererkennung bei Jung und Alt sorgen. Auch mit der neu zum Frühjahr entwickelten Sorte Maracuja/Pfirsich passt sich das Leckermäulchen der Zeit und den Vorlieben der Verbraucher weiter an. Die neue Sorte wird ab Mitte Juli über eine breit angelegte Radiokampagne und auch im Fernsehen vorgestellt.

Hintergrund: Leckermäulchen-Kurzporträt

Leckermäulchen ist die locker leichte Milchquark-Mahlzeit aus dem Hause frischli, die am Standort Weißenfels in Sachsen-Anhalt hergestellt wird. Das Produkt steht für luftig aufgeschlagenen Milchquark – ohne Konservierungsstoffe und nicht einmal wärmebehandelt. Neben dem Milchquark bietet Leckermäulchen auch ein Sortiment lacotsefreier Joghurt-Creme.

Entwickelt Ende der 70er Jahre, stand das Leckermäulchen erstmals 1979 in den Warenregalen der damaligen DDR. Nachdem es nach der Wende für fünf Jahre vom Markt verschwunden war, nahm die frischli Milchwerke GmbH am Standort Weißenfels die Produktion des Leckermäulchens wieder auf und verhalf der Milchquark-Mahlzeit 1995 zu ihrem erfolgreichen Comeback. Als ostdeutsche Traditionsmarke ist das Leckermäulchen heute Marktführer im Quarkdessertbereich in den neuen Bundesländern.

frischli gehört mit einer jährlichen Milchverarbeitung von rd. 1,0 Mrd. kg zu den führenden Herstellern von hochwertigen Molkereiprodukten in Deutschland. Das Unternehmen produziert an den Standorten Rehburg (Niedersachsen), Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und Eggenfelden (Bayern) und beschäftigt über 750 Mitarbeiter. Produziert werden u.a. H-Milch, H-Sahne und Kondensmilch, Puddings, Desserts und Quark-Produkte. Zudem verfügt frischli über Kapazitäten zur Herstellung von Milchpulver. frischli ist kompetenter Partner für professionelle Kunden aus Foodservice, Einzelhandel und Industrie.

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Bildquelle: @frischli Milhwerke GmbH

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Gemüseretter Startup etepetete: „Wir müssen Bio zu Ende denken“

Gemüseretter Startup etepetete: "Wir müssen Bio zu Ende denken"

Georg Lindermair, Christopher Hallhuber, Carsten Wille (v.l.n.r.)

München, 30.07.2018 – Felder nach Kundenbedarf planen, Gemüse sauber transportieren, und besser essen – Bio darf nicht bei der Lebensmittelqualität aufhören. Wir müssen weiterdenken. Dieses Fazit zieht etepetete, Deutschlands größte überregionale Bio-Kiste.

Zum wichtigsten Bio-Kisten-Händler werden – mit dieser Vision gründeten Carsten Wille, Christopher Hallhuber und Georg Lindermair 2014 etepetete. Ohne großes Startkapital oder Erfahrung im Lebensmittelbereich zählen die Jungunternehmer heute über 1,5 Millionen Kilogramm gerettetes Obst und Gemüse.

„Erst war geplant, nur krummes Gemüse zu retten – jetzt stellen wir den gesamten Kreislauf in Frage“

Gedacht war etepetete als Auffangbecken für krummes Gemüse – eingekauft wird, was beim Bio-Landwirt auf dem Feld liegen bleibt, nachdem sich REWE und Co. die Glanzstücke herausgepickt haben: Sogenannte B-Ware.

Um zu sehen, wie viel auf dem Feld liegen bleibt, klapperten die drei Freunde anfänglich Bio-Bauernhöfe rund um München ab und fanden die ersten Partner und ihre Philosophie: In die Boxen kommt alles vom Feld, ohne auszusortieren.

Schluss mit Umweltbelastung für bessere Optik

Der Vorteil für den Landwirt ist, dass er fast nichts mehr wegwerfen muss und sich einen ganzen Arbeitsschritt spart: Das Vorsortieren seiner Produkte, denn etepetete nimmt den Landwirten die gesamte Ernte ab.

Außerdem braucht er nicht mehr aufwändig dafür sorgen, dass sein Obst und Gemüse schick aussieht: Etwa mit Plastikfolien über Fenchel-Plantagen gegen kleine dunkle Sprenkel auf dem Gemüse. Das spart jede Menge Energie und industriellen Abfall.

Fünfstelliger Kundenstamm aus ganz Deutschland bekommt wöchentlich seine Bio-Kiste

Seit dem Versand der ersten Box im Sommer 2015 hat sich viel getan: Aus dem anfänglich dreiköpfigen Team sind 50 Mitarbeiter geworden. Zu Beginn diente eine Garage als Packhalle. Darauf folgte eine Zwischenlösung und seit Herbst 2017 wird zwischen den ganz Großen am Münchner Großmarkt gepackt.

Verschickt wurden bisher bereits mehr als 1,5 Millionen Kilogramm Obst und Gemüse an einen mittlerweile fünfstelligen Kundenstamm. Carsten Wille: „Wir haben uns damals etwas unbeholfen der ganzen Sache genähert, aber ich glaube, deswegen sind wir so erfolgreich. Wir sind zum Ursprung gegangen, zum Landwirt auf“s Feld, um zu sehen, wo das Problem entsteht: Warum wird so viel leckeres Obst und Gemüse weggeworfen? Das hat uns ungemein geholfen, die Lebensmittel-Branche zu verstehen. Und wir haben erkannt, dass man hier noch viel mehr verbessern kann, um mit Ressourcen, Mensch und Natur vernünftig umzugehen.“

Ziel: Perfekter Lebensmittelkreislauf, Felder zusammen mit Landwirten beplanen

„Krummes Gemüse wird immer unser Kern sein, aber wir werden unser Konzept erweitern, um so mehr zu bewegen und die gesamte Lieferkette vom Einkauf bis zum Kunden im Sinne weniger Verschwendung umzukrempeln. Felder beplanen wir bereits zusammen mit unseren Landwirten und durch den Einsatz nachhaltiger Technologie wird dieser Prozess noch optimiert“, ergänzt Georg Lindermair.

„Krummes Gemüse ist unser geringstes Problem“

„Wir haben selbst gesehen, was in der traditionellen Lieferkette schief läuft – das etablierte System nimmt wenig Rücksicht auf Natur und Ressourcen. Das beginnt beim Anbau und endet bei der Lieferung. Krummes Gemüse ist unser geringstes Problem“, sagt Christopher Hallhuber.

Folglich werden Wille, Hallhuber und Lindermair als nächstes die Produkte rund um die Bio-Boxen ausbauen und neue Logistik-Lösungen für ihr gerades und krummes Bio-Gemüse entwickeln.

Eine leckere Karotte ist nicht perfekt, nur weil sie so gerade wie ein Lineal ist. Mit dieser Einstellung wollen die Gründer ökologisches Essen weiterdenken und neue Wege gehen.

Das Bildmaterial ist zum Abdruck freigegeben, Copyright: © etepetete. Für weitere Motive kontaktieren Sie bitte unsere Presseabteilung unter martina@etepetete-bio.de

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Über etepetete
etepetete beliefert Kunden in ganz Deutschland mit Bio-Boxen voller Obst und Gemüse, das für den Einzelhandel aufgrund von Größen-, Form- oder Farbabweichungen nicht mehr interessant ist. Seit dem Versand der ersten Box im Sommer 2015 ist etepetete zur größten Bio-Kiste Deutschlands gewachsen und verschickt im Monat Boxen im fünfstelligen Bereich. Kunden wählen derzeit zwischen sechs Boxen, die zwischen 19,90 EUR und 34,90 EUR kosten.

etepetete beliefert Kunden in ganz Deutschland mit Bio-Boxen voller Obst und Gemüse, das für den Einzelhandel aufgrund von Größen-, Form- oder Farbabweichungen nicht mehr interessant ist. Seit dem Versand der ersten Box im Sommer 2015 ist etepetete zur größten Bio-Kiste Deutschlands gewachsen und verschickt im Monat Boxen im fünfstelligen Bereich. Kunden können derzeit zwischen sechs Boxen wählen, die zwischen 19,90EUR und 34,90EUR kosten.

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CHEP KOOPERIERT MIT DER EUROPÄISCHEN FÖDERATION DER LEBENSMITTELBANKEN, UM HUNGER UND LEBENSMITTELVERSCHWENDUNG ZU BEKÄMPFEN

Ergebnisse für 2016 und 2017 zeigen große Erfolge in mehreren Ländern

CHEP KOOPERIERT MIT DER EUROPÄISCHEN FÖDERATION DER LEBENSMITTELBANKEN, UM HUNGER UND LEBENSMITTELVERSCHWENDUNG ZU BEKÄMPFEN

Köln, 30. Januar 2018 – CHEP, das Unternehmen für Supply-Chain-Lösungen, und FEBA, die Europäische Föderation der Lebensmittelbanken, arbeiten seit 2016 zusammen, um Hunger, Armut und Mangelernährung zu bekämpfen und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Für die dreijährige Partnerschaft stellt CHEP seine Supply-Chain-Expertise sowie Sachleistungen, freiwillige Helfer und Spenden bereit, um die FEBA bei der Finanzierung ihrer Aktivitäten zu unterstützen.

Die Lebensmittelbanken setzen CHEP-Paletten erfolgreich für ihre Aktivitäten und die Distribution von Spenden ein. 2017 erhielten die europäischen Lebensmittelbanken mehr als 94.000 blaue Paletten mit Lebensmittelspenden. Zudem unterstützten in den vergangenen beiden Jahren hunderte Mitarbeiter von CHEP die Lebensmittelbanken mit tausenden Stunden Freiwilligenarbeit.

CHEP und FEBA führten 2017 zahlreiche Projekte in ganz Europa durch:

– In Irland vermittelte CHEP Gespräche zwischen seinen Kunden und der FEBA, um die Lebensmittelspenden an die irische Lebensmittelbankorganisation Crosscare zu erhöhen. In der Folge begannen neun Hersteller und ein Einzelhändler damit, Spenden an die Lebensmittelbanken zu leisten.

– In Italien konnte Banco Alimentare, die italienische Lebensmittelbankorganisation, dank der Expertise von CHEP in den Bereichen Supply Chain und Transportmanagement seine Kosten verringern. Diese Initiative ermöglichte es Banco Alimentare, 26.000 Euro an Transportkosten zu sparen, was 370.000 Mahlzeiten entspricht.

– In Großbritannien entwickelte CHEP ein Projekt, um das Brambles Programm für Gesundheit und Sicherheit (Zero Harm) in FareShare zu integrieren. FareShare ist eine Organisation, die noch genießbare Lebensmittel für Wohltätigkeitsorganisationen an vorderster Front einsammelt. Durch Audits und externe Prüfungen ermöglichte es CHEP, dass die freiwilligen Helfer und Mitarbeiter bei FareShare in einem sicheren Arbeitsumfeld arbeiten.

„Die Zusammenarbeit mit FEBA im Kampf gegen Hunger und Lebensmittelverschwendung war uns in den letzten zwei Jahren ein wichtiges Anliegen. Unser Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, das Abfallaufkommen, insbesondere bei Lebensmitteln, in der Lieferkette zu reduzieren. Indem wir lokale Lebensmittelbanken mit unserer Supply-Chain-Expertise unterstützen, helfen wir nicht nur FEBA-Mitgliedern, sondern inspirieren auch unsere Mitarbeiter,“ erklärt Ioigo Canalejo, Sustainability Director EMEA bei CHEP.

„Durch die Unterstützung der FEBA leistet CHEP einen wertvollen Beitrag zur Linderung von Hunger durch das Verteilen von Lebensmittelüberschüssen an Bedürftige in Europa. Die FEBA konnte Hindernisse für Lebensmittelspenden auf EU-Ebene aus dem Weg räumen, indem wir an der Erarbeitung und Umsetzung der EU-Leitlinien für Lebensmittelspenden in Zusammenarbeit mit FoodDrinkEurope, EuroCommerce und HOTREC teilnahmen. Diese Richtlinien ermöglichen eine bessere und sicherere Verteilung von überschüssigen Lebensmitteln an schutzbedürftige Gruppen, um ihnen den Zugang zu nahrhaftem Essen zu ermöglichen,“ ergänzt Patrick Alix, Generalsekretär der FEBA.

„Die Art und Weise, mit der CHEP seine Führungsteams mobilisiert hat, um sich im Rahmen dieser Projekte mit Lebensmittelbanken in verschiedenen Ländern zu engagieren, ist einfach herausragend. Wir sind CHEP sehr dankbar für das Vertrauen in unser Netzwerk, die Professionalität und den Enthusiasmus seiner Mitarbeiter, ohne die die schnelle Lancierung und Umsetzung der Projekte nicht möglich gewesen wäre.“

Über die Europäische Föderation der Lebensmittelbanken (FEBA)
Die 1986 gegründete Europäische Föderation der Lebensmittelbanken ist der Zusammenschluss von 326 Lebensmittelbanken in Europa, um täglich Hunger und Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. 2016 verteilten die europäischen Lebensmittelbanken in Zusammenarbeit mit 37.000 Wohltätigkeitsorganisationen und Sozialzentren 535.000 Tonnen Lebensmittel, was 2,9 Millionen Mahlzeiten täglich für 6,1 Millionen Menschen entspricht. Die Freiwilligen von FEBA sammeln Lebensmittel, die ansonsten entsorgt werden würden, und verteilen diese an gemeinnützige Organisationen, die die Schwächsten und Bedürftigsten unterstützen.

CHEP ist ein globaler Anbieter von Supply-Chain-Lösungen für Konsumgüter, frische Lebensmittel, Getränke sowie den Fertigungs- und Einzelhandelssektor in über 60 Ländern. CHEP bietet eine breite Palette von Logistik- und Betriebsplattformen sowie Support-Services, die konzipiert wurden, um die Leistung zu erhöhen und Risiken zu verringern, während die ökologische Nachhaltigkeit gleichzeitig verbessert wird. Die über 12.500 Mitarbeiter von CHEP und rund 300 Millionen mehrwegfähige Paletten und Behälter bieten flächendeckende Abdeckung sowie außergewöhnlichen Wert und unterstützen mehr als 500.000 Kundenkontaktpunkte für globale Marken wie Procter & Gamble, Sysco, Kellogg“s und Nestle. CHEP ist Teil der Brambles Group, zu deren Portfolio IFCO, der führende Anbieter von Mehrwegtransportbehältern (RPCs) für globale Supply Chains von frischen Lebensmitteln, sowie Spezialbehälterlösungen für die Automobilindustrie gehören.
Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com
Informationen zur Brambles Group finden Sie unter www.brambles.com

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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zu Nahrungsmitteln in Deutschland

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zu Nahrungsmitteln in Deutschland

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viele Nahrungsmittel werden jährlich in Deutschland in den Müll geworfen? Welche Lebensmittel werden auf diese Weise entsorgt? Welche weiteren Verlustarten gibt es entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln? Wie viele Nach- und Nebenprodukte handelt und verarbeitet die AGRAVIS Raiffeisen AG?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Januar.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
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48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
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Gut geplant heißt viel gespart und weniger verschwendet

7 Tipps und Tricks für den cleveren Einkauf

Gut geplant heißt viel gespart und weniger verschwendet

(Bildquelle: © JackF / Fotolia)

Der Gang durch den Supermarkt ist immer sehr verlockend: Äpfel und Birnen sehen so saftig aus, Möhren und Zucchini sind besonders knackig-frisch, Joghurts und Puddings werden immer gerne gegessen. Da ist es schnell passiert und der Einkaufswagen ist wieder einmal voller als geplant. Zu Hause können dann doch nicht alle Speisen und Getränke verwendet werden und der Rest wird meist weggeworfen. Viel zu schade! Und auch zu teuer! Denn auf diese Weise landen jährlich pro Kopf Lebensmittel im Wert von ca. 235 Euro im Müll – für eine vierköpfige Familie sind das stolze 940 Euro. Doch wer bereits beim Einkaufen und auch zu Hause ein paar einfache Tipps beachtet, kann mit kleinen Handgriffen einen Beitrag zu weniger Lebensmittelverschwendung leisten. Und das Portemonnaie schonen.

Tipp Nr. 1 – Gut geplant durch die Woche.
Ein gut durchdachter Essensplan für die Woche ist viel Wert. Am besten bereits vor dem Einkauf überlegen, welches Gericht an welchem Tag auf den Tisch kommt. Und dann nach diesem Plan einkaufen gehen. So werden Spontankäufe reduziert und man kauft wirklich nur die Mengen, die man benötigt.

Tipp Nr. 2 – Großeinkäufe clever planen.
Gerade vor Partys oder größeren Feiern lässt sich oft schwer abschätzen, wie viel Essen wirklich benötigt wird. Gut portionierbare und haltbare Produkte, die nach und nach geöffnet werden können, sind für solche Anlässe ideal. Denn zu viel gekaufte Lebensmittel kann man so ganz einfach aufheben.

Tipp Nr. 3 – Ruhig öfter mal zum Konservenglas greifen.
Durch ihre Verarbeitung sind verpackte Lebensmittel aus dem Glas mit Metallverschluss länger haltbar. Für alle, die zu Hause gerne einen Vorrat anlegen und trotzdem nichts wegwerfen möchten, ist das besonders praktisch.

Tipp Nr. 4 – Verpackte Lebensmittel nach dem Öffnen umfüllen.
Ist die Verpackung aus dem Supermarkt nicht wiederverschließbar, sollten eventuelle Reste nicht in die Tonne wandern, sondern umgefüllt werden – zum Beispiel in wiederverschließbare Gläser mit einem Schraubverschluss aus Metall. Im Kühlschrank gelagert sind viele Lebensmittel sogar noch einige Tage länger haltbar

Tipp Nr. 5 – Lebensmittelreste lecker verwerten.
Auch wenn bewusst eingekauft wird, bleibt hin und wieder etwas übrig. Da sind Ideen für eine köstliche Resteküche gefragt. Besonders gut eignen sich da zum Beispiel bunte Pfannengerichte. Sie lassen sich kreativ nach Lust und Laune mit den übrig gebliebenen Zutaten zusammenstellen. Und wenn die Reste doch nicht mehr für eine volle Mahlzeit reichen, lohnt sich ein Griff ins Vorratsregal. Mais, Bohnen oder auch Champignons aus dem Konservenglas sind zum Beispiel eine perfekte Ergänzung.

Tipp Nr. 6 – Einfrieren und später essen.
Wer kennt das nicht? Das Essen schmeckt köstlich, ist aber einfach zu viel. Kein Problem. Zubereitete Gerichte lassen sich in den meisten Fällen ganz einfach einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen.

Tipp Nr. 7 – Lebensmittel richtig lagern.
Im heimischen Regal sollte man auf eine gute Sortierung achten. Das bedeutet: Nach jedem Einkauf Lebensmittel mit kürzerem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) nach vorne räumen und neu eingekaufte Produkte mit längerem MHD dahinter einsortieren, damit die Vorräte nicht verderben und entsorgt werden müssen.

Clever einkaufen und essen – eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung
Die Aktion „Clever einkaufen und essen – eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung“ will Verbraucher darüber aufklären, wie sie durch einen bewussten Genuss von Lebensmitteln einen Beitrag zu weniger Lebensmittelverschwendung leisten können. Auf der Facebook-Seite www.facebook.com/clevereinkaufenundessen finden Verbraucher dazu zahlreiche Tipps und Tricks. Die Träger der Initiative sind das Aktionsforum Glasverpackung und der Verband Metallverpackungen e.V.

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Pressestelle „Clever einkaufen und essen – eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung“ c/o zero
Sonja Heidermann
Erkrather Straße 234a
40233 Düsseldorf
0211 8892150-43
0211 8892150-50
presse-clevereinkaufenundessen@zeron.de
www.facebook.com/clevereinkaufenundessen

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Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert im Fokus der 3. Ernährungstage – Nachbericht zum Fachsymposium in Kulmbach

Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert im Fokus der 3. Ernährungstage – Nachbericht zum Fachsymposium in Kulmbach

(Mynewsdesk) Freising/Kulmbach/München, 24. Juli 2014 – Jährlich landen viele Tonnen noch genießbarer Lebensmittel achtlos im Müll. Alles ist in einer unüberschaubaren Vielfalt, zu relativ moderaten Preisen und in fast unbegrenzter Menge verfügbar und zugleich haben wir den achtsamen und verantwortungsvollen Umgang damit verlernt. Die Folge: Ein Werteverlust in vielen Teilbereichen der Gesellschaft. Diesen zu stoppen und für einen achtsamen Umgang mit unseren Lebensmitteln zu plädieren ist ein Schwerpunkt des Kompetenzzentrums für Ernährung KErn und war Fokusthema eines Fachsymposiums im Rahmen der 3. Bayerischen Ernährungstage.

Unter dem Motto „Restlos gut Essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert“ eröffnete das KErn in Kulmbach am 27. Juni 2014 die 3. Bayerischen Ernährungstage mit einem hochkarätig besetzten und gut besuchten Fachsymposium. Unter den 150 angereisten Teilnehmern befanden sich renommierte Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Behörden, Ernährungswirtschaft, Ernährungsbildung und Lebensmittelhandel. Auch zahlreiche Multiplikatoren aus ganz Deutschland waren dem Ruf nach Kulmbach gefolgt.

KErn informiert über aktuelle Studienergebnisse

Nach einem Grußwort der Stadt Kulmbach und persönlichen Worten von Oberbürgermeister Henry Schramm eröffnete Staatsminister Helmut Brunner das Fachsymposium am Vormittag: „Lebensmittel sind Mittel zum Leben, sie halten uns am Leben“, so das eindrückliche Statement des Ministers im Rahmen seiner Eröffnungsrede. Dass wir vom Feld bis zum Teller wieder ethisch verantwortungsvoll mit unseren Lebensmitteln umgehen müssen, zeigt die vom KErn durchgeführte Studie „Lebensmittelverluste und Wegwerfraten im Freistaat Bayern.“ Demnach liegt das Vermeidungspotential im Freistaat bei rund 1,3 Millionen Tonnen Lebensmitteln im Jahr. Ein Großteil der weggeworfenen Lebensmittel sei zum Zeitpunkt der Entsorgung noch genießbar.

KErn-Leiter Schaecke setzt auf Verbraucher-Sensibilisierung

Dass der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln ein zentrales Thema unserer Gesellschaft ist, davon ist auch Dr. Wolfram Schaecke, Leiter des Kompetenzzentrums für Ernährung (KErn), überzeugt. Er wies zum Auftakt der Veranstaltung auf die Wichtigkeit der Sensibilisierung der Verbraucher hin. „Das Kompetenzzentrum für Ernährung wurde von Staatsminister Helmut Brunner beauftragt, das Thema ‚Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelwertschätzung‘ aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und zu untersuchen“, erläutert Dr. Schaecke. Dabei sollte das Vermeidungspotential auf den unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette – vom Erzeuger über den Produzenten bis zum Konsumenten – identifiziert werden.

An die Einführungsreden schlossen sich zahlreiche interdisziplinäre Vorträge, Tischgespräche und Diskussionsrunden an. Neben interessanten Studienergebnissen wurden auch erste Lösungsansätze und erfolgreiche Beispiele zur Sensibilisierung für dieses wichtige Thema erörtert. Von einer verlustfreien Wertschöpfungskette über das Einkaufsverhalten der Verbraucher bis hin zum Einsatz von intelligenten Prognosesystemen für den Handel reichten die kreativen Ideen, Projektvorstellungen und Vorschläge. Daneben waren die Rolle der Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft, Lebensmittelverschwendung als Thema für den Mittelstand sowie Aspekte der Ernährungsbildung und des Verbraucherverhaltens Schwerpunkte des spannenden Tages.

Vortragende verschiedenster Disziplinen – vom Ernährungswissenschaftler bis zum Kulturwissenschaftler – erörterten gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft aktuelle Erkenntnisse sowie innovative Lösungsansätze zum Thema Lebensmittelverschwendung und tauschten sich über deren Machbarkeit aus.

Unter den Vortragenden waren unter anderem Prof. Dr. Diane Ahrens von der TH Deggendorf, Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald von der Schweisfurth-Stiftung München, Dr. Malte Rubach vom KErn Freising, Gerold Hafner von der Universität Stuttgart, Dr. Marie-Luise Dittmar vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Gerd Leipold, ehemaliger Leiter von Greenpeace und Ozeanograph sowie Stephan Becker-Sonnenschein vom Verein „Die Lebensmittelwirtschaft“.

Aktuelle KErn-Studie legt Potentiale zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten offen

Die von Dr. Malte Rubach (KErn) und Gerold Hafner (Universität Stuttgart) im Detail vorgestellte Studie „Lebensmittelverluste und Wegwerfraten in Bayern“ zeigt, Erzeuger in Bayern schneiden im europäischen und weltweiten Vergleich gut ab. Mit einer Verlustrate von 3,4 % liegt die bayerische Landwirtschaft deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. Die Lebensmittelverarbeitung, deren Verlustrate bei gerade einmal 1,5% liegt, weist nur ein geringes Potenzial für weitere Minimierungsansätze auf. Im Handel (Verlustrate im bundesweiten Durchschnitt: 3,3%) wird der Einsatz intelligenter Prognose-Systeme diskutiert. Am meisten Einsparungspotenzial scheint es auf Verbraucherseite zu geben, hier klaffen individuelle Einschätzung und tatsächliche Verlustraten extrem auseinander. Laut einer repräsentativen Umfrage des KErn gingen die befragten Personen bei eigener Einschätzung von einer Wegwerfmenge von 9 kg pro Person und Jahr aus, tatsächlich landen in Bayern jährlich 65 kg pro Einwohner im Mülleimer.

In der anschließenden Podiumsdiskussion „Wege zur verlustfreien Wertschöpfungskette“ wurden die Studienergebnisse diskutiert. Ralf Meyer von der Evangelischen Stiftung Augusta sowie Dr. Heinz Schweer von der VION Zeven AG erläuterten ihre Ansätze im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung und der Fleischverarbeitung, die bereits heute zu weniger Lebensmittelverlusten beitragen.

Zwischenbilanz „Zu gut für die Tonne“

Wie der Verbraucher ohne erhobenen Zeigefinger sensibilisiert und motiviert werden kann, wurde bei der Zwischenbilanz der Initiative „Zu gut für die Tonne“ erörtert. Dr. Marie-Luise Dittmar vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Christine Reitelshofer, Bezirksbäuerin aus Mittelfranken, wollen den erhobenen Zeigefinger durch Betroffenheit und Wiederherstellung eines Bezugs zu unserem Essen ersetzen. Sie verwiesen auf die erfolgreiche Aktion „Erlebnis Bauernhof“, in der bis zum jetzigen Zeitpunkt 55.000 Kinder mit ihren eigenen Sinnen erfahren durften, woher ihr Essen tatsächlich kommt. Dass eine intelligente und zielgruppenangepasste Form der Verbraucheraufklärung tatsächlich Früchte trägt, zeigt auch eine App zum Thema Lebensmittelverschwendung des Bundesministeriums. Bereits mehr als 600.000 Mal wurde das aufklärende kleine Programm bisher abgerufen – ein voller Erfolg also laut Dittmar.

Tischgespräch „Zeit, sich einzumischen: Essen wir ohne Verantwortung?“

Welche Rolle spielen Industrie und Verbraucher in der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte bei Lebensmitteln und welche Kriterien sind im Rahmen einer breiten gesellschaftlichen Debatte von besonderer Wichtigkeit? Zu diesem Themenkomplex diskutierten Stephan Becker-Sonnenschein, Geschäftsführer vom Verein „Die Lebensmittelwirtschaft“ und Dr. Gerd Leipold, ehemaliger Greenpeace-Chef und freier Berater, im Rahmen eines Tischgesprächs. Geht es nach Leipold, lassen sich große Veränderungen nur durch Ansprache der großen Institutionen erzielen. Ebenso müsse der Handel seine Verkaufsstrategie überdenken, so Leipold, der konkret auf die Lebensmittelverschwendung in der Fleischproduktion und auf die Zusammenhänge von globaler Agrarwirtschaft und persönlichem Konsumverhalten hinwies. Stephan Becker-Sonnenschein thematisierte die Verantwortung der Lebensmittelindustrie, die strenge Haftungspflicht und die komplexen gesetzlichen Vorgaben wie Auflagen in Produktion und Handel. Zudem wies Becker-Sonnenschein auf den sich aktuell vollziehenden Wandel von einer Bedarfs- zu einer Wunschgesellschaft hin.

Denkwerk Zukunft – Nachhaltigkeit als wertgebender Faktor

Herausforderungen in der globalisierten Welt waren Thema von Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald von der Schweisfurth Stiftung. Mit seinem Beitrag „Zukunft findet auch auf unseren Tellern statt“ fokussierte sich Gottwald auf Methoden und Fertigkeiten für eine lebenswerte Zukunft und forderte zu einer Wertediskussion in Sachen Nachhaltigkeit und deren Messbarkeit auf. Der Kulturwissenschaftler erläuterte u. a. den ökologischen Fußabdruck, den Carbon Footprint von Lebensmitteln, Lebenszyklus-Analysen zur Ermittlung von Zukunftsverträglichkeit und den „ökologischen Rucksack“. Letzterer vergleicht beispielsweise vegetarische und fleischhaltige Mahlzeiten und rechnet sie in Kilogramm Tragegewicht um. Als wertgebende Begriffe im Rahmen einer nachhaltigen Zukunft in der Ernährungswirtschaft sieht Gottwald die Schlagworte „Bio, Regional, Fair, Slow, Tiergerecht, Vegetarisch/Vegan.“

Lebensmittelverschwendung – ein Thema für den Mittelstand?

Dr. Mathias Warwel von IREKS in Kulmbach, Brit Schulz-Lahmann von der Dussmann-Gruppe und Karl-Heinz Kuch von der Geschwister-Gummi-Stiftung in Kulmbach debattierten mit Professor Gottwald und Moderator Werner Prill über die Aspekte und Herausforderungen für den Mittelstand. Das einstimmige Ergebnis der Debatte: ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen sowie Mitarbeitern in der Gemeinschaftsverpflegung. Zudem sprachen sich alle Beteiligten dafür aus, dass zusätzlich zum staatlichen Bildungsauftrag auch Unternehmen und Wirtschaftsverbände ihren Beitrag zur Senkung von Lebensmittelverlusten leisten müssen.

Sie wollen mehr Details zu den Fachvorträgen?

Auf http://www.youtube.com/user/Ernaehrungstage finden Sie sämtliche Videos zu den Fachvorträgen, Tischgesprächen und Podiumsdiskussionen des Fachsymposiums. Tauchen Sie ein, verschaffen Sie sich das aktuelle Wissen zum Thema Lebensmittelverschwendung und tragen Sie zur Wertschätzung unserer wertvollen Nahrungsmittel bei.

Sie wollen Informationen zu den jährlich stattfindenden Bayerischen Ernährungstagen?

Hier werden Sie fündig: www.ernaehrungstage.de .

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) .

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Das Kompetenzzenturm für Ernährung (KErn) an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft wurde 2011 gegründet und ist in Kulmbach und Freising angesiedelt.

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Pressemitteilungen

Essen wir ohne Verantwortung? – Ehemaliger Greenpeace-Chef Dr. Gerd Leipold und Stephan Becker-Sonnenschein vom Verein Die Lebensmittelwirtschaft im Gespräch

Vorbericht zum Fachsymposium der 3. Bayerischen Ernährungstage 2014 in Kulmbach

Essen wir ohne Verantwortung? - Ehemaliger Greenpeace-Chef Dr. Gerd Leipold und Stephan Becker-Sonnenschein   vom Verein Die Lebensmittelwirtschaft im Gespräch

Bayerische Ernährungstage – Aktionslogo

Freising – Kulmbach – München,18. Juni 2014. Die Zukunft der Ernährung steht vielen Herausforderungen gegenüber: Welthunger und Adipositas, Ressourcenschwund und Lebensmittelabfälle. Essen ist ein komplexes System mit vielen Akteuren und Beteiligten. Um Lebensmittelverluste in der Produktion und Lebensmittelverschwendung im täglichen Konsum zu reduzieren und neue Konzepte zu entwickeln, ist ein gesamtheitlicher Blick auf Ökologie, Lebensmittelproduktion, Energie, Demographie, Technologie, Risikoabwägung, Politik und das tatsächliche Verbraucherverhalten zielführend. Akteure und Verbraucher brauchen einen Überblick über die Zusammenhänge, die Einstellungen und Motivationen, die Wünsche und Vorstellungen und das tatsächliche Verhalten jedes Einzelnen in der gesamten Wertschöpfungskette.

Fachsymposium zum Brennpunktthema „Lebensmittelverschwendung“
Das diesjährige Fachsymposium der 3. Bayerischen Ernährungstage wird unter dem Titel „Restlos Gut Essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert“ das Thema mit Experten debattieren und aktuelle Erkenntnisse und Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung zum Thema Lebensmittelverschwendung kritisch beleuchten. Präsentiert werden u. a. die aktuellen Zahlen des Bayerischen Ernährungsmonitors 2014 und eine Studie zu Lebensmittelverlusten und Wegwerfraten in Bayern.

Dr. Gerd Leipold, ehemaliger Leiter von Greenpeace, Ozeanograph und Physiker, wird das Thema Lebensmittelverschwendung auf dem Fachsymposium in Kulmbach mit der Frage „Essen wir ohne Verantwortung?“ aufnehmen und kritisch beleuchten. Stephan Becker-Sonnenschein, Geschäftsführer der 2012 gegründeten Dialogplattform „Die Lebensmittelwirtschaft“, wird in einen Dialog zu diesem Thema einsteigen.

„Zeit, sich einzumischen“ – Stephan Becker-Sonnenschein und Dr. Gerd Leipold im Dialog.
Stephan Becker-Sonnenschein vertritt auf dem Fachsymposium die Anbieterseite von Lebensmit-teln, von der Erzeugung bis hin zum Handel. „Innerhalb der Lebensmittel-Produktionsketten für die 170.000 unterschiedlichen im Handel befindlichen Lebensmittel ist dieses Thema nicht neu.“, so Becker-Sonnenschein. Für ihn ist der rohstoff-und ressourcensparende Umgang mit Lebensmitteln nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ethische Frage. „Die Verbesserung internationaler Vermarktungsnormen, Qualitäts-Standards und globaler Logistikabläufe ist Teil unserer täglichen Arbeit, um Lebensmittelmüll zu vermeiden“, betont Becker-Sonnenschein im Vorfeld der Veranstaltung. „Allerdings ist auch zu bedenken, dass in der gesellschaftlichen Wahrnehmung Unverständnis herrscht, wenn manche Produkte wegen eines Mindesthaltbarkeitsdatums vorzeitig in die Tonne kommen. Es muss genau abgewogen werden zwischen Gewährleistungspflicht von Erzeugerseite und Eigenverantwortung der Verbraucher.“ Dialogpartner Gerd Leipold: „Mindestens 30 % der globalen Lebensmittelproduktion wird nicht verzehrt, sie gehen verloren oder – um es weniger verharmlosend auszudrücken – sie werden verschwendet. Das ist nicht nur ein gewaltiger wirtschaftlicher Kostenfaktor – Experten sprechen von einem Verlust von mehr als 500 Milliarden Euro pro Jahr – es hat auch andere dramatische Konsequenzen“, erläutert Dr. Gerd Leipold im Vorgespräch zum Fachsymposium seine Position. „Nur China und USA stoßen mehr Treibhausgase aus, als bei der Produktion der 30 % entstehen. Es wird Zeit, dass wir über die Lebensmittelverluste nicht nur moralisch entrüstet sind, sondern beginnen, verantwortlich zu handeln.“

Veröffentlichung auf der Tagung: Studie zu Lebensmittelverlusten in Bayern und bayeri-scher Ernährungsmonitor 2014
Die Referenten des Tages diskutieren unterschiedliche Aspekte und Stufen der Wertschöpfungs-kette. Auf dem Fachsymposium werden u. a. die aktuellen Zahlen des „Bayerischen Ernährungs-monitor 2014“, eine repräsentative Verbraucherumfrage, sowie die Ergebnisse einer Studie der Universität Stuttgart zu Lebensmittelverlusten und Wegwerfraten entlang der Wert-schöpfungskette veröffentlicht und mit dem Fachpublikum erörtert.

Veranstaltungshinweis
Veranstaltung:Fachsymposium zum Auftakt der 3. Bayerischen Ernährungstage 2014

Titel:
„Restlos gut essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert“

Datum:
27. Juni 2014, 10 bis 16 Uhr

Ort:
MUPÄZ Museumspädagogisches Zentrum, Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach

Teilnehmerkreis:
Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Behörden, Ernährungswirtschaft, -handel und -bildung sowie Multiplikatoren und Fachpublikum der Lebensmittelwirtschaft

Eröffnung durch:
Staatsminister Helmut Brunner (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

Referenten (Auswahl):
Prof. Dr. Diane Ahrens (TH Deggendorf)
Stephan Becker-Sonnenschein (Verein Die Lebensmittelwirtschaft)
Dr. Marie-Luise Dittmar (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald (u. a. Vorstand der Schweisfurth Stiftung)
Dr. Gerd Leipold (ehemals Greenpeace)

Veranstalter:
Kompetenzzentrum für Ernährung KErn

Hinweis für Redaktionen:
Kostenlose Registrierung für das Fachsymposium am 27. Juni 2014 in Kulmbach mit Presseaus-weis noch bis 25. Juni 2014 möglich – per E-Mail an presse@ernaehrungstage.de,
Betreff „Akkreditierung für Fachsymposium 2014 / Presse“. Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter www.ernaehrungstage.de.

Dr. Gerd Leipold und weitere Referenten stehen Ihnen für Interviews und Hintergrundgespräche rund um das Thema „Lebensmittelver(sch)wendung“ gerne im Vorfeld des Fachsymposiums telefonisch sowie am Tag der Veranstaltung auch gerne live und in Farbe zur Verfügung.

Die Pressemeldung finden Sie im vollständigen Wortlaut als Word-Dokument zum Download unter
http://ernaehrungstage.de/presse/ mit einem Klick auf „Pressemeldungen“.

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Die Bayerischen Ernährungstage finden alljährlich im Sommer statt, fördern Themen und Aktivitäten rund um die bewusste Ernährung und liefern zugleich aktuelle, neutrale und wissenschaftlich gesicherte Informationen.

Ziele des Aktionszeitraumes sind, die Akteure im Bereich Ernährung zusammenzubringen, den Erfahrungsaustausch zu stärken, neue Impulse und Erkenntnisse zeitnah aufzubereiten und zu publizieren sowie die bayerische Öffentlichkeit großflächig für Ernährungsthemen zu begeistern.

Um diese Ziele zu erreichen, veranstaltet das Kompetenzzentrum für Ernährung KErn im Rahmen der Ernährungstage eine Reihe von zielgruppenspezifischen und dialogorientierten Veranstaltungen, wie z.B. das Fachsymposium für Experten und Fachgruppen aus der Ernährungswirtschaft, die Kinderuni für Schüler/innen und Jugendliche ab 8 Jahren sowie alljährlich eine kreative Mitmach-Aktion für Groß und Klein. Gemeinsam mit den 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einschließlich Fachzentren für Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung sorgt das KErn bayernweit für nützliche Angebote und attraktive Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt „Ernährung und Wissenschaft“.

Alljährlich wird ein Fokusthema definiert, das im Austausch mit Bürgern, Ämtern, Wissenschaftlern, Herstellern und Anbietern debattiert, beleuchtet und weitergeführt wird. Wir sind der Überzeugung: Gemeinsam kann es gelingen, die Herausforderungen der Zukunft in punkto Ernährung zu meistern und den Ernährungsstandort Bayern mit neuen Impulsen zu stärken und zu sichern.

Alle unsere Aktivitäten haben zum Ziel, gesundheitsförderliche und nachhaltige Aspekte der Ernährung mit der Freude am Essen und Genießen zu verknüpfen. Dafür steht auch unser übergeordnetes Motto „Richtig Gut Essen“.

Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) koordiniert und steuert die Aktivitäten in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) und bietet dem Thema Ernährung eine bayernweite Interaktions- und Kommunikations-Plattform. Die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die Fachzentren für Ernährung / Gemeinschaftsverpflegung und außerstaatliche Akteure sind hierbei relevante Kommunikatoren und Multiplikatoren für die Themen der Bayerischen Ernährungstage.

Ausführliche Informationen zu unseren Aufgaben und Aktivitäten finden Sie unter www.kern.bayern.de.

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Pressemitteilungen

Kinderuni Kulmbach sensibilisiert Kinder und Jugendliche für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln

Das Programm „Restlos Gut Essen“ bietet in Kulmbach am 2. Juli 2014 Wissen, Spaß und Spiel zum Thema „Lebensmittelver(sch)wendung“

Kinderuni Kulmbach sensibilisiert Kinder und Jugendliche für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln

Wissen, Spiel und Spaß rund um das Thema Lebensmittelver(sch)wendung

Kulmbach, 05.06.2014 – Im Rahmen der 3. Bayerischen Ernährungstage 2014 veranstaltet das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach sowie der Juniorakademie am 2. Juli 2014 die Kinderuni mit dem Thema „Restlos Gut Essen“. Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren erwartet in Kulmbach am Nachmittag von 14:15 Uhr bis 18:30 Uhr ein buntes Lern- und Erlebnisprogramm rund um das Thema Lebensmittelver(sch)wendung. Am Vormittag haben Schulklassen aus dem Landkreis Kulmbach die Möglichkeit an der Kinderuni teilzunehmen.

Los geht es mit einer Kurzvorlesung zum Thema Lebensmittel durch „echte“ Professoren und Dozenten, anschließend gibt es drei Praxiseinheiten zur Auswahl: einen Koch- und Backkurs, ein ganz besonderes Zirkeltraining zur Lebensmittelverschwendung sowie eine spannende Rallye durch das Bäckerei-Museum. Im Anschluss werden um 17 Uhr die Ergebnisse und Erkenntnisse des Nachmittags Freunden, Verwandten und interessierten Besuchern im Museumspädagogischen Zentrum (MUPÄZ) vorgestellt. Zum Ausklang des Tages gehören gesunde Snacks und Musik. Die jungen Studenten erhalten im Rahmen der Kinderuni eine Bachelor- und Masterurkunde.

Kostenlose Teilnahme für Schulklassen und für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Durch den Nachmittag führen Rundfunkmoderatorin Angelika Schmaus von Bayern 2, bekannt durch die Kindersendung radioMikro, sowie die beiden Maskottchen „Peb und Pebber“. Die zwei gehören zur „Plattform Ernährung und Bewegung e. V.“ und zeigen den Kindern spielerisch, wie viel Spaß Bewegung im Alltag macht. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung bis 25. Juni 2014 durch die Erziehungsberechtigten ist erforderlich – online unter http://ernaehrungstage.de/kinder-uni/anmeldung-zur-kinderuni/.

Leerer Akku oder volle Power?
Prof. Dr. Stephan Clemens von der Universität Bayreuth hat eigens für die Kinder eine eigene Vorlesung konzipiert. Unter dem Titel „Reife Leistung – Obst und Gemüse sind auch nach der Ernte lebendig“ begeistert er zu Beginn der Kinderuni die jungen Zuhörer für das Thema aus der Sicht eines Wissenschaftlers, der in der Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität beheimatet ist.
Der zweite Vortrag kommt von Dr. Malte Rubach und Thomas Schmidt vom KErn in Freising und Kulmbach. Das Dozenten-Duo wird mit ihrer Vorlesung „Leerer Akku oder volle Power?“ Wissenswertes rund um Lebensmittel präsentieren und eine kleine Lebensmittelkunde altersgerecht darbieten.

„Wir haben in den letzten beiden Jahren bei der Kinderuni die Rückmeldung bekommen, dass es hilfreich ist, den Kindern so früh wie möglich das Thema Ernährung mit Spaß und Spiel nahezubringen. Die diesjährigen Bayerischen Ernährungstage haben das Thema Lebensmittelverschwendung im Fokus und so haben wir das Thema auch für die Kinderuni aufbereitet“, erläutert Dr. Wolfram Schaecke vom Kompetenzzentrum für Ernährung die Aktivitäten am 2. Juli 2014 in Kulmbach. „Unser Ziel ist, die Kinder für einen gesunden Lebensstil und einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren.“

Über die Bayerischen Ernährungstage
„Restlos Gut Essen“ lautet das Motto der 3. Bayerischen Ernährungstage 2014. Die Bayerischen Ernährungstage finden seit 2011 wechselnd in Kulmbach und in München statt und sind eine Art Themen-Drehscheibe für das weite Feld „Ernährung“. Dieses Jahr fiel der Startschuss mit einem bayernweiten Fotowettbewerb unter dem Motto „köstlich & kostbar“, mehr als 250 Motive und 16.000 Abstimmungen sind bereits im Votingportal zu sehen. Der Fotowettbewerb läuft bis einschließlich 15. Juni 2014 – www.fotowettbewerb.ernaehrungstage.de.

Am 27. Juni 2014 findet ein hochkarätig besetztes Fachsymposium zum Thema „Restlos gut essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert“ im Kulmbach statt, das Helmut Brunner, bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eröffnet. Dort wird auch die thematische Wanderausstellung „Restlos gut essen“ zu sehen sein. Die Wanderausstellung tourt in diesem Jahr quer durch Bayern uns soll die bayerische Bevölkerung über die unterschiedlichen Aspekte der Lebensmittelverschwendung aufklären und nützliche Tipps für den Küchenalltag bieten. Im Anschluss an das Fachsymposium finden bis einschließlich 6. Juli 2014 bayernweit unterschiedliche Aktionstage und Aktivitäten rund um das Thema Lebensmittelver(sch)wendung statt. Diese werden lokal vor Ort von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten initiiert und durchgeführt und sind auf www.ernaehrungstage.de angekündigt. Ein weiteres Highlight ist die Kinder-Uni am 2. Juli 2014 in Kulmbach. Dort haben Schulklassen und Kinder von 8 bis 12 Jahren die Gelegenheit, sich mit Experten in abwechslungsreichen Vorlesungen mit den einzelnen Aspekten des Themas auseinander zu setzen und am Nachmittag das Gelernte im „Audimax“ den Eltern zu referieren. Alle Informationen und Aktivitäten auf einen Blick unter www.ernaehrungstage.de.

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Die Bayerischen Ernährungstage finden alljährlich im Sommer statt, fördern Themen und Aktivitäten rund um die bewusste Ernährung und liefern zugleich aktuelle, neutrale und wissenschaftlich gesicherte Informationen.

Ziele des Aktionszeitraumes sind, die Akteure im Bereich Ernährung zusammenzubringen, den Erfahrungsaustausch zu stärken, neue Impulse und Erkenntnisse zeitnah aufzubereiten und zu publizieren sowie die bayerische Öffentlichkeit großflächig für Ernährungsthemen zu begeistern.

Um diese Ziele zu erreichen, veranstaltet das Kompetenzzentrum für Ernährung KErn im Rahmen der Ernährungstage eine Reihe von zielgruppenspezifischen und dialogorientierten Veranstaltungen, wie z.B. das Fachsymposium für Experten und Fachgruppen aus der Ernährungswirtschaft, die Kinderuni für Schüler/innen und Jugendliche ab 8 Jahren sowie alljährlich eine kreative Mitmach-Aktion für Groß und Klein. Gemeinsam mit den 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einschließlich Fachzentren für Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung sorgt das KErn bayernweit für nützliche Angebote und attraktive Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt „Ernährung und Wissenschaft“.

Alljährlich wird ein Fokusthema definiert, das im Austausch mit Bürgern, Ämtern, Wissenschaftlern, Herstellern und Anbietern debattiert, beleuchtet und weitergeführt wird. Wir sind der Überzeugung: Gemeinsam kann es gelingen, die Herausforderungen der Zukunft in punkto Ernährung zu meistern und den Ernährungsstandort Bayern mit neuen Impulsen zu stärken und zu sichern.

Alle unsere Aktivitäten haben zum Ziel, gesundheitsförderliche und nachhaltige Aspekte der Ernährung mit der Freude am Essen und Genießen zu verknüpfen. Dafür steht auch unser übergeordnetes Motto „Richtig Gut Essen“.

Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) koordiniert und steuert die Aktivitäten in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) und bietet dem Thema Ernährung eine bayernweite Interaktions- und Kommunikations-Plattform. Die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die Fachzentren für Ernährung / Gemeinschaftsverpflegung und außerstaatliche Akteure sind hierbei relevante Kommunikatoren und Multiplikatoren für die Themen der Bayerischen Ernährungstage.

Ausführliche Informationen zu unseren Aufgaben und Aktivitäten finden Sie unter www.kern.bayern.de.

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Essen/Trinken

Veranstaltungshinweis Fachsymposium 2014 in Kulmbach: „Restlos Gut Essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert“

Neues zum Thema Lebensmittelver(sch)wendung aus Wirtschaft und Wissenschaft

Veranstaltungshinweis  Fachsymposium 2014 in Kulmbach: "Restlos Gut Essen - Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert"

Bayerische Ernährungstage – Aktionslogo

Am 27. Juni 2014 findet im Rahmen der 3. Bayerischen Ernährungstage 2014 ein Fachsymposium statt. Im Fokus: aktuelle Themen der Ernährungswissenschaft und -wirtschaft mit Schwerpunkt „Lebensmittelverschwendung“.

Weitere Informationen zu den Referenten und Podiumsteilnehmern sowie das gesamte Tagungsprogramm finden Sie unter http://ernaehrungstage.de/fachsymposium/ zum Download. Die aktuelle EU-Debatte um das Mindesthaltbarkeitsdatum hat das Thema „Lebensmittelver(sch)wendung“ erneut in den Fokus gerückt. Das Fachsymposium der 3. Bayerischen Ernährungstage 2014 unter dem Motto Restlos Gut Essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert wird die Relevanz des Themas mit Bezug auf die wirtschaftlichen und gesellschaftli-chen Herausforderungen in unserer globalen Welt herausstellen und einzelne Handlungsfelder der gesamten Wertschöpfungskette erörtern. Mit prominenten Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung werden ausge-wählte Facetten beleuchtet und ein breiter Wissenstransfer ermöglicht.

Termin:
27. Juni 2014, 10:00 – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:
MUPÄZ Kulmbach – Museumspädagogisches Zentrum
Hofer Straße 20
95326 Kulmbach

Veranstalter:
Kompetenzzentrum für Ernährung KErn
Am Gereuth 4, 85354 Freising
Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach

Wir möchten Sie auf folgende Beiträge im Tagungsprogramm hinweisen:

Eröffnungsansprache: Staatsminister Helmut Brunner
10.20 – 10.40 Uhr
Aktuelle Zahlen der Bayerischen Studie zu Lebensmittelverlusten
über die gesamte Wertschöpfungskette

Tischgespräch: „Zwei Jahre ‚Zu gut für die Tonne – ein Zwischenfazit'“
13.15 – 13.35 Uhr – Experten am Tisch:
– Dr. Marie- Luise Dittmar, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
– Anneliese Göller, Landesbäuerin der Landfrauengruppe des BBV

Tischgespräch: „Zeit, sich einzumischen: Essen wir ohne Verantwortung?“
13.35 – 14.05 Uhr – Experten am Tisch:
– Dr. Gerd Leipold, ehemaliger Greenpeace-Chef und Berater für NGO“s und Wirtschaft
– Stephan Becker-Sonnenschein, Geschäftsführer „Die Lebensmittelwirtschaft“

Interview und Diskussion „Lebensmittelverschwendung – ein Thema für den Mittelstand?“
15.05 – 15.45 Uhr – Experten der Runde:
– Prof. Mathias Warwel, Ireks
– Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth Stiftung
– Karl-Heinz Kuch, Geschwister-Gummi-Stiftung
– Birgit Schulz-Lahmann, Dussmann-Gruppe

Moderation: Werner Prill

Teilnahmegebühr und Anmeldung
Der Frühbucherpreis zum Fachsymposium beträgt 85,00 Euro bei Anmeldung bis 10. Juni 2014. Danach beläuft sich die Teilnahmegebühr auf 130,00 Euro. Für die kontinuierliche Fort-bildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE kann die Veranstaltung mit sechs Punkten berücksichtigt werden sowie mit einem Punkt im Modul F für die QUETHEB-Registrierung.

Das vollständige Programm sowie Anmeldeunterlagen sind auf der Internetseite www.kern.bayern.de erhältlich.

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Die Bayerischen Ernährungstage finden alljährlich im Sommer statt, fördern Themen und Aktivitäten rund um die bewusste Ernährung und liefern zugleich aktuelle, neutrale und wissenschaftlich gesicherte Informationen.

Ziele des Aktionszeitraumes sind, die Akteure im Bereich Ernährung zusammenzubringen, den Erfahrungsaustausch zu stärken, neue Impulse und Erkenntnisse zeitnah aufzubereiten und zu publizieren sowie die bayerische Öffentlichkeit großflächig für Ernährungsthemen zu begeistern.

Um diese Ziele zu erreichen, veranstaltet das Kompetenzzentrum für Ernährung KErn im Rahmen der Ernährungstage eine Reihe von zielgruppenspezifischen und dialogorientierten Veranstaltungen, wie z.B. das Fachsymposium für Experten und Fachgruppen aus der Ernährungswirtschaft, die Kinderuni für Schüler/innen und Jugendliche ab 8 Jahren sowie alljährlich eine kreative Mitmach-Aktion für Groß und Klein. Gemeinsam mit den 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einschließlich Fachzentren für Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung sorgt das KErn bayernweit für nützliche Angebote und attraktive Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt „Ernährung und Wissenschaft“.

Alljährlich wird ein Fokusthema definiert, das im Austausch mit Bürgern, Ämtern, Wissenschaftlern, Herstellern und Anbietern debattiert, beleuchtet und weitergeführt wird. Wir sind der Überzeugung: Gemeinsam kann es gelingen, die Herausforderungen der Zukunft in punkto Ernährung zu meistern und den Ernährungsstandort Bayern mit neuen Impulsen zu stärken und zu sichern.

Alle unsere Aktivitäten haben zum Ziel, gesundheitsförderliche und nachhaltige Aspekte der Ernährung mit der Freude am Essen und Genießen zu verknüpfen. Dafür steht auch unser übergeordnetes Motto „Richtig Gut Essen“.

Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) koordiniert und steuert die Aktivitäten in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) und bietet dem Thema Ernährung eine bayernweite Interaktions- und Kommunikations-Plattform. Die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die Fachzentren für Ernährung / Gemeinschaftsverpflegung und außerstaatliche Akteure sind hierbei relevante Kommunikatoren und Multiplikatoren für die Themen der Bayerischen Ernährungstage.

Ausführliche Informationen zu unseren Aufgaben und Aktivitäten finden Sie unter www.kern.bayern.de.

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Essen/Trinken

„köstlich & kostbar“ – Halbzeit beim bayerischen Fotowettbewerb zum Thema „Lebensmittelver(sch)wendung“

Motive zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ können noch bis 15. Juni 2014 eingereicht werden.

"köstlich & kostbar" - Halbzeit beim bayerischen Fotowettbewerb zum Thema "Lebensmittelver(sch)wendung"

Mitmachen und gewinnen noch bis 15.06.2014: www.fotowettbewerb.ernaehrungstage.de

München/Freising/Kulmbach, 02.06.2014 – „Köstlich & kostbar“ lautet das Motto des bayerischen Fotowettbewerbs, der vom Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) als Auftakt zu den 3. Bayerischen Ernährungstagen ausgerufen wurde.

Noch bis einschließlich 15. Juni 2014 können Hobby- und Profifotografen, die ihren Wohnsitz in Bayern haben, ihre Bilder mit den Themenmotiven auf der Homepage www.fotowettbewerb.ernaehrungstage.de einreichen und via Publikumsvoting von Webseitenbesuchern bewerten lassen.

„Das Thema Lebensmittelverschwendung ist aktuell wieder durch die EU-Debatte zum Mindesthaltbarkeitsdatum in den Fokus gerückt. Unser Fotowettbewerb lädt ein, die ganz persönliche Sicht auf das Thema Lebensmittelver(sch)wendung zu visualisieren. Zugleich wollen wir auch für Fragen nach dem Umgang mit Lebensmitteln und welche Einkaufs- und Konsumverhaltensweisen dazu beitragen können, weniger wegzuwerfen, sensibilisieren.“ erläutert Dr. Wolfram Schaecke vom Kompetenzzentrum für Ernährung die Aktion. „Die Einreichungen der ersten drei Wochen zeigen uns bereits die unterschiedlichen möglichen Sichtweisen und Einstellungen zum Thema. Mittlerweile sind rund 160 Motive auf dem Portal zur Bewertung freigeschaltet und mehr als 14.800 Stimmen abgegeben.“

Zu gewinnen gibt es außergewöhnliche Erlebnis- und Sachpreise, u.a. eine Teilnahme an einer zweitägigen Fotoproduktion beim international ausgezeichneten Fotografen Klaus Einwanger aus Rosenheim, ein Wildkräuter-Kochkurs mit Übernachtung im Fichtelgebirge, die Teilnahme an einer Filmproduktion für einen Werbefilm im Team der Hochschule für Film und Fernsehen in München oder einen Tag im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks inklusive Teilnahme an einer Live-Radiosendung in München. Weiter gibt es zahlreiche hochwertige Sachpreise rund um Foto, Kochkunst und Ernährung zu gewinnen. Alle Siegerfotos werden auf www.fotowettbewerb.ernaehrungstage.de sowie im Rahmen der bayerischen Wanderausstellung „Restlos Gut Essen“ gezeigt. Die Siegerehrung findet am 27. Juni 2014 im Rahmen des Fachsymposiums 2014 in Kulmbach statt. Die Gewinner/innen werden persönlich von Staatsminister Helmut Brunner prämiert.

Ausgerichtet wird der Fotowettbewerb „köstlich & kostbar“ in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den 47 bayerischen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Informationen und Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.fotowettbewerb.ernaehrungstage.de einzusehen.

Über die Bayerischen Ernährungstage

Die Bayerischen Ernährungstage finden seit 2011 wechselnd in Kulmbach und in München statt und sind eine Art Themen-Drehscheibe für das weite Feld „Ernährung“. Dieses Jahr fällt der Startschuss in Kulmbach am 27. Juni 2014 mit einem hochkarätig besetzten Fachsymposium zum Thema „Restlos gut essen – Nachhaltige Ernährung im 21. Jahrhundert“. Dort wird auch die thematische Wanderausstellung „Restlos gut essen“ zu sehen sein. Die Wanderausstellung wird in diesem Jahr quer durch Bayern touren und die bayerische Bevölkerung über die unterschiedlichen Aspekte der Lebensmittelverschwendung aufklären und nützliche Tipps für den Küchenalltag bieten.

Im Anschluss an das Fachsymposium finden bis einschließlich 6. Juli 2014 bayernweit unterschiedliche Aktionstage und Aktivitäten rund um das Thema Lebensmittelverschwendung/Lebensmittelwertschätzung statt. Diese werden lokal vor Ort von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten initiiert und durchgeführt und werden auf www.ernaehrungstage.de angekündigt.
Ein weiteres Highlight ist die Kinder-Uni am 2. Juli 2014 in Kulmbach. Dort haben Schulklassen und Kinder von 8 bis 12 Jahren aus Kulmbach die Gelegenheit, sich mit Experten in abwechslungsreichen Vorlesungen mit den einzelnen Aspekten des Themas auseinander zu setzen und am Nachmittag das Gelernte im „Audimax“ den Eltern zu referieren.

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Die Bayerischen Ernährungstage finden alljährlich im Sommer statt, fördern Themen und Aktivitäten rund um die bewusste Ernährung und liefern zugleich aktuelle, neutrale und wissenschaftlich gesicherte Informationen.

Ziele des Aktionszeitraumes sind, die Akteure im Bereich Ernährung zusammenzubringen, den Erfahrungsaustausch zu stärken, neue Impulse und Erkenntnisse zeitnah aufzubereiten und zu publizieren sowie die bayerische Öffentlichkeit großflächig für Ernährungsthemen zu begeistern.

Um diese Ziele zu erreichen, veranstaltet das Kompetenzzentrum für Ernährung KErn im Rahmen der Ernährungstage eine Reihe von zielgruppenspezifischen und dialogorientierten Veranstaltungen, wie z.B. das Fachsymposium für Experten und Fachgruppen aus der Ernährungswirtschaft, die Kinderuni für Schüler/innen und Jugendliche ab 8 Jahren sowie alljährlich eine kreative Mitmach-Aktion für Groß und Klein. Gemeinsam mit den 47 Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einschließlich Fachzentren für Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung sorgt das KErn bayernweit für nützliche Angebote und attraktive Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt „Ernährung und Wissenschaft“.

Alljährlich wird ein Fokusthema definiert, das im Austausch mit Bürgern, Ämtern, Wissenschaftlern, Herstellern und Anbietern debattiert, beleuchtet und weitergeführt wird. Wir sind der Überzeugung: Gemeinsam kann es gelingen, die Herausforderungen der Zukunft in punkto Ernährung zu meistern und den Ernährungsstandort Bayern mit neuen Impulsen zu stärken und zu sichern.

Alle unsere Aktivitäten haben zum Ziel, gesundheitsförderliche und nachhaltige Aspekte der Ernährung mit der Freude am Essen und Genießen zu verknüpfen. Dafür steht auch unser übergeordnetes Motto „Richtig Gut Essen“.

Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) koordiniert und steuert die Aktivitäten in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) und bietet dem Thema Ernährung eine bayernweite Interaktions- und Kommunikations-Plattform. Die 47 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die Fachzentren für Ernährung / Gemeinschaftsverpflegung und außerstaatliche Akteure sind hierbei relevante Kommunikatoren und Multiplikatoren für die Themen der Bayerischen Ernährungstage.

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