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Immer mehr nachhaltig zertifiziertes Palmöl

Strenge Vorgaben zum Schutz der Umwelt

sup.- Das von der deutschen Lebensmittelbranche verwendete Palmöl stammt bereits zu 85 Prozent aus zertifiziertem Anbau. Damit ist dieser Bereich unter den nicht-energetischen Branchen mit Palmöl-Nutzung Spitzenreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Auch bei Kosmetikprodukten sowie in Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln liegt der Zertifizierungsanteil mittlerweile bei 58 Prozent, so die aktuellen Angaben des „Forum Nachhaltiges Palmöl“. Dieser Zusammenschluss zahlreicher Verbände, Organisationen und Unternehmen zielt darauf ab, dass in Deutschland bis 2020 nur noch nachhaltig erzeugtes Palmöl zum Einsatz kommt ( www.forumpalmoel.org). Voraussetzung für die Zertifizierung ist der Anbau auf Plantagen, die einer strengen Kontrolle hoher sozialer und ökologischer Standards unterliegen. Diese Vorgaben richten sich insbesondere gegen illegale Tropenwald-Rodungen sowie die Zerstörung von wertvollem Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

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Wirtschaftlich Bauen – Bezahlbar Wohnen

UNIKA Kalksandstein – Wohlfühlwohnraum für Familien

Kinder sind ein besonderes Geschenk. Sie bereichern nicht nur das eigene Leben, sondern sorgen auch dafür, dass in Zukunft unsere Gesellschaft funktioniert. Familien mit zwei, drei oder sogar mehr Kindern erleben die unglaublichsten Geschichten. Und kommen auch immer wieder an die Grenze des Machbaren. Hier sind viel Organisationstalent, Spontanität und Improvisation gefragt. Die meisten Herausforderungen des Alltags bekommen die Eltern in den Griff: Kita-Ausflüge, Wäscheberge, Hausaufgabenhilfe oder tröstende Umarmungen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, Eltern sind besonders stresserprobt. Aber seit einigen Jahren gibt es etwas, das selbst die erfahrensten unter den Eltern verzweifeln lässt: Wie findet eine vierköpfige Familie eine bezahlbare Wohnung in der Stadt?

Denn in ganz Deutschland ist bezahlbarer Wohnraum mittlerweile knapp. Nicht selten zahlen Familien bei Neuanmietung oder Umzug in vielen Städten weit mehr als 30%, teilweise sogar bis zu 50% des netto verfügbaren Einkommens allein fürs Wohnen. Da bleibt der gemeinsame Familienurlaub schnell auf der Strecke. Oder Moritz, Lea und Fiete müssen sich weiterhin ein Zimmer teilen.

Keine Frage, in Ballungszentren sind Grundstücke rar. Aber das allein darf nicht als Entschuldigung für zu wenig bezahlbaren Wohnraum gelten. Häufig genug ist das Bauen selbst auch noch viel zu teuer. Dabei geht es auch anders. Und zwar ohne auf Qualität, Komfort und individuelle Planung zu verzichten. Bestens bewährt hat sich seit einigen Jahren das prozessoptimierte Bauen mit dem UNIKA Planelemente Bausystem. Gerade beim wirtschaftlichen Bauen ist das gute Zusammenspiel aller Beteiligten gefragt. Und das nicht erst auf der Baustelle. Die gelernte und gewohnte Arbeitsteilung wird heute durch sekundenschnelle Kommunikation über digitale Netzwerke und Arbeitsräume in Clouds ersetzt. Das prozessoptimierte Bauen mit dem UNIKA Planelemente Bausystem nutzt die Chancen und Möglichkeiten der digitalen Vorplanung mit den bewährten Vorteilen eines werkseitig vorkonfektionierten Mauerwerkbaukasten aus Kalksandstein.

Zugleich bietet es Bauherren und Architekten maximale Gestaltungsfreiheit bei höchster Ausführungssicherheit. So werden die nach individuellen Vorstellungen und Vorgaben erstellten digitalen Planungsdaten des Architekten 1:1 übernommen, werkseitig für das UNIKA Planelemente Bausystem verarbeitet und zurückgesendet. Schon hier können eventuelle Probleme bei der praktischen Umsetzung erkannt und beseitigt werden.

Die wirtschaftlichen Vorteile dieser gewerkeübergreifenden Mauerwerksplanung zeigen sich dann sehr schnell in der Baupraxis. Dank der optimalen Arbeitsvorbereitung im Werk kommt genau das Material an der Baustelle an, was gerade benötigt wird. Nicht mehr und nicht weniger. Das einfach zu verstehende Baukastensystem mit eindeutigen Wanderstellungsplänen unterstützt nicht nur den reibungslosen Workflow, sondern erfüllt zugleich die Überbindemaße nach Norm.

Restmaterial oder übermäßiger Verschnitt gehören der Vergangenheit an. Und müssen auch nicht entsorgt werden. Insgesamt verkürzen sich die Vorhaltezeiten von Kranen, Containern oder Gerüsten. Dank individualisierter Wandnummern und Wanderstellungsplänen wird das kontinuierliche Baustellencontrolling unterstützt.

Bezahlbarer Wohnraum in hochwertiger, flexibler und wertbeständiger Massivbauweise lässt sich mit UNIKA Kalksandstein schnell und einfach bereitstellen. Zudem sorgen die nachhaltigen Produkte aus natürlichen Rohstoffen für gutes Raumklima und gesundes Wohnen. Damit Moritz, Leo und Fiete schnell ein neues Zuhause finden, das ihre Eltern auch bezahlen können.

UNIKA ist die Kalksandsteinmarke mehrerer mittelständischer Unternehmen in den Wirtschaftsräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Berlin-Brandenburg und Bayern, die ihre Produkte im gesamten Bundesgebiet vertreiben. Das UNIKA Kalksandstein-Lieferprogramm umfasst sowohl Mauersteine als auch werkseitig vorkonfektionierte Wandbausätze sowie verschiedene Sonderprodukte. Alle UNIKA Kalksandsteinprodukte sind genormt und durchlaufen ein strukturiertes Qualitätssicherungsverfahren. Mit der bundesweiten Verteilung setzt UNIKA auf regionale Nähe, kontinuierliche Kundenbeziehungen und kompetente, individuelle Beratung.

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Bildquelle: UNIKA/Sven-Erik Tornow

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Das Emsland – Kulturlandschaft, Industrielandschaft

Veränderung durch Nutzungsanforderung – Zusammenspiel Natur und Kultur. Zwischenruf von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG zur Landschaft der Zukunft

Das Emsland ist geprägt durch Landwirtschaft und Torfabbau. Die Entwicklung des Emslandes erfolgte durch Infrastrukturwandel zum Wirtschaftsstandort für Erdöl- und Erdgasindustrie, Ernährungswirtschaft, Baugewerbe, dem Maschinen-, Motoren- und Fahrzeugbau, Papiererzeugung, Schiffsbau, der Torf- und des Holzwerkstoffindustrie. Neue Handwerks- und Industriebetriebe siedeln sich an und bauen das Wirtschaftswachstum aus.

Einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg machen Rundfunk und Fernsehen auf die schwierige Situation, Armut und Rückständigkeit im Emsland aufmerksam. In anderen Teilen der jungen Bundesrepublik gab es die Anfänge des Wirtschaftswunders. Anders die Situation im Emsland. Diese Art der Aufklärung führte zum Begriff „Armenhaus Deutschland“ und löste Abschreckung anstatt Hilfe aus, beschrieb der Heimatbund im emsländischen Jahrbuch die Entwicklung. Nicht vorstellbar für heutige Genenationen, in welch auswegloser wirtschaftlichen Lage sich das Emsland nach dem Zweiten Weltkrieg befand, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg. Dies prägt die Bewohner bis heute, entstanden ist die „Macher“ Mentalität.

Landschaft und Kultur: Identifikation

Landschaft ist Lebensraum. Zum Lebensraum zählt Kultur und Natur. Der Lebensraum bietet im besten Fall, was zum Leben benötigt wird: Wohnen, Nahrung, Arbeit, Freiheit, Heimat und das nachhaltig. Landschaften erbringen materielle (Trinkwasser, Nahrungsmittel, Energie) und immaterielle (Heimat und Identifikationsraum) Leistungen für die menschliche Gesellschaft. Landschaft ist nicht mit Händen und Augen greif- und erfassbar. Identifikation ist der Schlüssel, erläutert Wolbert Hahn.

Wie die unverschuldeten Mängel überwinden? Anstrengungen und Pioniergeist waren erforderlich, um die kargen Lebensbedingungen mit Initiativen und Ideen anzuheben. Erwerb und Einkommen war zum Überleben lebensnotwendig. Wachstum wirtschaftlicher Kräfte auf dem Fundament der Achtsamkeit gebaut. Bedeutete: behutsame Pflege bestehender Betriebe, der Landschaft und Kultur. Der emsländischen Heimatbund erläutert im Band 32, dass die Vorfahren die Idee, weg vom „Armenhaus Deutschland“, verfolgten ohne die Idylle der Landschaft, Kultur und Agrargesellschaft zu opfern. Raum für Erneuerungen im Emsland wurden bereitgestellt. Ziel war, das Emsland als Bindeglied zwischen dem Ruhrgebiet, dem Hafen in Emden und den Niederlanden zu manifestieren. Identifizierung benötigt den Erhalt der Verwurzelung und fordert gleichzeitig die Einbettung von Handwerksunternehmen und Industrie für Arbeit, Auskommen und Wohlstand, erläutert Wolbert Hahn.

Schicksalsergebenheit oder Entwicklung Leitbild

Vor 50 Jahren hatten emsländische Macher zum Thema „Landschaft – Kultur und Industrie“ den Mut ein neues Leitbild zur entwickeln. Keine Schicksals Entscheidung, sondern einen zukunftsweisenden Plan – den Emslandplan. Die Beziehung Lebensraum und Wirtschaftsstandort im Gleichgewicht zu halten ist im Emsland gelungen. Wichtige Erkenntnis: „Eingriffe passieren nicht, sondern geschehen durch das Tun und Taten. Der Wandel im äußeren Bild der Landschaft ist abhängig von der Gesellschaft, die in ihr lebt“, erläutert Wolbert Hahn die Vorgehensweise der Vorfahren.

Höherer Lebensstandard, verstärkter Güteraustausch, mehr Bildung als Beispiele, die Strukturwandel in zahlreichen Bereichen nach sich ziehen – von der Agrargesellschaft über die Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft der Zukunft.

Fazit: Das Emsland ist weitläufig, bietet freie Flächen, Natur und Kultur, keine Enge der Stadt – eine Landschaft, die gepflegte, gelebte Attraktivität ausstrahlt!

Zunehmender Wohlstand, gebildet aus Einkommen und Freizeit, sichert die wirtschaftliche Entwicklung des Emslandes. Die Idee raus vom Armenhaus Deutschland zu den Machern des Emslandes hat sich entwickelt. „Für Gestaltung der Landschaft der Zukunft benötigen wir Mut, Visionen, Kommunikation, Aufklärung, Transparenz und Macher zum Schutz des Lebensraumes, der Kultur und Landschaft. Die Idee lebt von der Diskussion, der Weiterentwicklung und benötigt praxisorientierte Forschung für Entwicklung und Umsetzung von Strategien. Durch den Anker der Tradition und dem Wunsch nach Innovation hat sich aus dem „Armenhaus Deutschland“ das attraktive Emsland dank der Macher Mentalität entwickelt. Hier liegt die Zukunft“, betont Wolbert Hahn, Sohn des Emslandes.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Brunzel Bau GmbH: Zukunftswohnen – Innovation Wohnraum

Wohnraum im Wandel: Lebensgewohnheiten, digitale Kultur, Nutzungsmöglichkeiten, Grundrisskonzepte – was beeinflusst das Zukunftswohnen? Diskussionsbeitrag von Heiko Brunzel, Brunzel Bau GmbH Velten in Brandenburg.

Brunzel Bau GmbH: Zukunftswohnen - Innovation Wohnraum

Heiko Brunzel: Zukunftswohnen – Innovation Wohnraum

Wie den Wandel des Zukunftswohnens beschreiben? Prognosen zur Folge soll die Bevölkerungszahl auf knapp 78 Millionen bis 2025 zurückgehen. Wie wirkt sich das auf die Anzahl und der Lebensart der Haushalte aus? Der Umstieg auf nichtfossile Energieträger, mehr Individualität, vom Land in die Stadt, Trend mehr Fläche und Wohnraum, seniorengerechtes Bauen, Küche und Wohnzimmer verschmelzen, der Esstisch gewinnt an Bedeutung, Digital Kultur und Smart Living regelt das Zuhause, Schlafzimmer und Bad werden eine Einheit – was wird erwartet? Wird ein Leben in Kooperation dem konzeptionellen Lebenssinn gegenüber stehen? Heiko Brunzel, Bauunternehmer und Geschäftsführer der Brunzel Bau GmbH in Velten führt regelmäßig Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen in den Räumlichkeiten der Brunzel Bau GmbH durch. Bauunternehmer Heiko Brunzel mit über zwanzig Jahren in der Baubranche zu Hause und ein Kenner des Immobilienmarktes beschäftigt das Zukunftswohnen. „Wohnraum in großen Städten wird knapper, die Nachfrage wächst. Ist eine Lösung in Gemeinschaftsräumen zu finden, werden Häuser sich flexibler gestalten müssen? Die Stadt als Lebensraum aneignen – bedeutet vielleicht dass der Park zum Garten wird oder die öffentliche Bibliothek zum Büro? Die Frage nach dem Zukunftswohnen beschäftigt jede Generation, das Leben und die Bedürfnisse befinden sich im stetigen Wandel“, erläutert Heiko Brunzel.

Trends bei Lebensgewohnheiten spiegeln sich in Grundrissen wieder

Heiko Brunzel erläutert, dass sich die Grundrisse und die Nutzung der Wohnräume im Wandel befinden. In den letzten Jahrzehnten vollzog sich der Wandel bei der Nutzung von Küche und Wohnzimmer, diese verschmolzen weitgehend miteinander. Die typische Hausfrau, die jeden Tag sich in die Küche begibt, die Tür schließt und den häuslichen Arbeiten der Essenszubereitung nachgeht wird vom Koch-Event-Erlebnis abgelöst. Gemeinsam kochen, ein Erlebnis für die ganze Familie, Freunde und Bekannte, zahlreiche Kochshows produzieren dieses Lebensgefühl und liefern es über die Mattscheibe in den Wohnbereich. „Bei der Planung zur Aufteilung des Wohnraumes gewinnt der Esstisch in Zukunft wieder eine größere Bedeutung. Der Esstisch entwickelt sich zum Lebensmittelpunkt als Treffpunkt für Familie und Freunde. Das bedeutet beispielsweise, dass abends gemeinsam am Esstisch das Essen vorbereitet wird, die Kids am Esstisch oder in der Nähe spielen oder ihre Hausaufgaben machen. Somit benötigt die Küche mit Esstisch bei der Planung ein auf die Bedürfnisse abgestimmten Grundriss“, gibt Bauunternehmer Heiko Brunzel zu bedenken.

Die digitale Kultur zieht ein, beziehungsweise breitet sich weiter aus und beansprucht mehr Raum. „Zum Relikt ist Papas Arbeitszimmer mutiert. In der Vergangenheit haftete diesem Raum Taburegeln und geschlossene Türen, Wichtigkeit und nicht für jeden Zugänglichkeit an. Durch den Zugang des Internets ist das Geschichte. Internet ist immer und überall, dank wachsendem Ausbau der Bandbreite und dem Schrumpfen der Kosten verfügbar. Das klassische Wohnzimmer mit Sitzgruppe weicht dem Familien Kino, der Gaming Arena oder dem Lese- und Ruhezimmer. Wichtigstes Möbelstück bis Mitte der 2000er- Jahre war der Fernseher, der als optischer Mittelpunkt den Raum gestaltet hatte. Bei der Planung von Grundrissen und Aufteilungen gilt es die digitale Kultur einzubeziehen. Es gilt Vorkehrungen für flache Displays an den Wänden und mobil einsetzbaren kabellosen Beamer zu treffen, diese lösen den Fernseher ab. Smart Living zieht ein und ermöglicht den Energieverbrauch zu optimieren, verbindet Geräte, ermöglicht intelligente Kommunikation, Mobilität und Monitoring werden zentral gesteuert“, meint Heiko Brunzel.

Moderne Grundrisskonzepte ermöglichen die Beschränkung auf das Nötigste

Die Zukunft entwickelt sich zu kompakter Wohnraumeinteilung mit fließenden Übergängen. Keine vollausgestatteten Wohnungen, sondern auf das Nötigste beschränkt mit kompakten Nutzungsmöglichkeiten. Heiko Brunzel erläutert, dass Bauherren das Schlafzimmer und Bad als Einheit geplant haben möchten. „Nicht mehr über den kalten Gang oder Flur ins Badezimmer laufen. In modernen Grundrisskonzepten befinden sich die Bäder direkt beim Schlafzimmer. Die Zukunft entwickelt sich in diesem Bereich dahin gehend, dass Schlafzimmer und Bad zur Einheit verschmelzen als Wohlfühloase und Rückzugsraum. Verwässert wird die strikte Trennung von Nasszelle und Schlafbereich nicht nur wie bereits im Luxussegment von Hotel Neubauten erlebbar, so auch im privaten Hausbau“, nennt der erfahrene Bauunternehmer Brunzel anschauliche Beispiele. Das Zauberwort ist Flexibilität, die sich in der Grundrissgestaltung und Ausstattung bei Bauträger-Immobilien von Luxus- und Superluxussegmenten wie auch im Discount-Immobilien-Bereich in der Schnittmenge zu finden ist. „Vergessen werden dürfen auf keinen Fall die Herausforderungen vom seniorengerechten Bauen. Die Bauwirtschaft ist gefordert auf die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnen zu reagieren, denn die alternde Gesellschaft wir in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren wachsen. Ein Bewusstseinswandel kommt auf die Bauwirtschaft zu, denn die zukünftige Käufer-Zielgruppe sucht Lösungen um mit altersbedingten Einschränkungen ohne Verzicht leben zu können“, fordert Heiko Brunzel zum Perspektivwechsel bauen solide auf.

Fazit: genaue Vorhersagen sind schwierig – dank Internet wächst der Datenberg für bessere Prognosen

Im Bau- und Immobilienmarkt sind Trends zu erkennen, die anhand von Zahlen und Fakten nachgewiesen werden können. Der Baualltag im Bauunternehmen bestätigt, dass Wandel stets stattfindet. Das Bewusstsein für Veränderungen der Lebensgewohnheiten, Gesellschaft, gesundheitlichen Versorgung gepaart mit der Digitalisierung sensibilisiert fortschreitend. Die Motivation der Menschheit für Wohnraum wird seit jeher vom Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit geleitet.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau GmbH
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
03304-253163
info@brunzel-bau.de
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Erste diesjährige Schweinswalsichtung in der Elbe

Der Schweinswal ist eine nach der Europäischen Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geschützte Art.

Erste diesjährige Schweinswalsichtung in der Elbe

Schweinswale, Mutter mit Kalb (Bildquelle: @ S. Koschinski, www.fjord-baelt.dk)

Am 17. März 2015 wurde am frühen Nachmittag eine Gruppe von 2 bis 3 Schweinswalen in der Hahnöfer Nebenelbe von einem Kajakfahrer gesichtet und der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) gemeldet. Die GRD führt seit 2007 ein Sichtungsprogramm für Schweinswale in den Flüssen an der deutschen Nordseeküste durch.

„Dies ist die erste Meldung, die wir dieses Jahr aus der Elbe erhalten. 2012 und 2013 wurden von März bis Mai viele Schweinswale, auch in größere Gruppen, im gesamten Hamburger Hafengebiet bis Wedel gesichtet. 2014, nach einem sehr milden Winter, waren es weniger. Es ist spannend, wie es dieses Jahr sein wird“, kommentiert die Biologin Denise Wenger, Projektleiterin der GRD.

Schweinswale bitte melden
Sie bittet alle Segler, Kajakfahrer, Motorbootfahrer und Anwohner, die auf oder an Elbe, Weser und Nebenflüssen unterwegs sind, die Augen offen zu halten und Schweinswalsichtungen, auch Totfunde, möglichst umgehend zu melden. Dafür gibt es ein Online-Formular unter schweinswale.de, dort sind auch Sichtungskarten mit den Schweinswal-Meldungen der letzten Jahre einsehbar.

Auch telefonisch können Schweinswalbegegnungen gemeldet werden unter 0176-22208271 oder 089-74160410. Wichtig sind die Anzahl der Tiere, der genaue Ort und die genaue Uhrzeit.

Die Daten fließen in ein Langzeitprojekt, werden Behörden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dienen letztendlich dem besseren Schutz der Schweinswale.

Zum Hintergrung:
„Jedes Frühjahr Ende Februar, Anfang März schwimmen seit etwa 8 Jahren Schweinswale verstärkt in die norddeutschen Flüsse. Das zeitlich-räumliche Muster der Sichtungen legt nahe, dass sie wandernden Fischschwärmen zu ihren Laichgründen folgen. Den Ausschlag scheint hier der Stint zu geben. Stintschwärme sammeln sich im Januar und Februar in den äußeren Ästuaren und ziehen dann die Flußläufe hoch“, fasst Projektleiterin Denise Wenger zusammen.

Mitte bis Ende Mai, wenn die Fische wieder auswandern, verschwinden auch die Schweinswale wieder aus den Flüssen. Walfreunde um Mithilfe gebeten – Melden Sie Ihre Schweinswal-Sichtung!

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Denise Wenger
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

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Grenzenloses Naturerlebnis im Karwendel

Neue Zusammenarbeit zwischen der Karwendelbahn in Bayern und dem Tiroler Alpenpark Karwendel

Dass der Natur Landesgrenzen egal sind, hat die bayerische Karwendelbahn und den Tiroler Alpenpark Karwendel zu einer neuen Kooperation inspiriert. Im Frühsommer starten die beiden eine gemeinsame Veranstaltungsreihe, die von 10. Juni bis 5. Oktober 2011 läuft – auf deutscher Seite in der „Bergwelt Karwendel“, dem Riesenfernrohr an der Bergstation, und in Österreich im Naturparkhaus Hinterriß. Auf dem Programm stehen 17 geführte Wanderungen, Exkursionen oder Vorträge rund um das Leben im Hochgebirge. Fachleute und Naturkenner geben ihren Erfahrungsschatz an Besucher weiter, etwa über die Jagd, über Pilze, Spuren der Eiszeit, den Wildfluss Isar, der im Karwendel entspringt, oder Klima-Phänomene.

Darüber hinaus lädt jeder der beiden seine Gäste ein, das Naturerlebnis des Partners jenseits der Grenze kennen zu lernen. Schließlich bieten beide Häuser interessante Ausstellungen über den faszinierenden Lebensraum Karwendel.

Die Zusammenarbeit wird im Rahmen der Euregio Zugspitze – Wetterstein – Karwendel (EU-Interreg IV A) gefördert.

Mehr Information unter www.bergwelt-karwendel.de oder www.karwendel.org

Foto: Karwendelbahn Mittenwald, R. Pohmann
Die Karwendelbahn AG bringt im Jahr Tausende Gäste vom oberbayerischen Mittenwald auf 2.244 Meter Seehöhe. Dort können sie den Blick hinab auf die Alpenwelt Karwendel genießen: das Isartal, die Wetterstein-Ausläufer und kleine Bergseen.

Ab den 1930er Jahren schrieben tausende Bergsportler, die von Mittenwald durch das Dammkar aufstiegen und abfuhren, als „Dammkarwurm“ Skigeschichte. Am 7. Juni 1967 schwebte die erste Gondel der Karwendelbahn auf 2244m. Sukzessive wurden Wanderwege und der Skibetrieb ausgebaut. Für den gefährlichen Übergang von der Bergstation ins Dammkar baute man Mitte der 70er Jahre den Fußgängertunnel. Heute ist die unpräparierte Abfahrt durch das legendäre Dammkar mit knapp sieben Kilometern die längste Skiroute der Republik und ein Geheimtipp unter Freeridern und Naturliebhabern.

Seit 2008 thront Deutschlands höchstes Naturinformationszentrum, die „Bergwelt Karwendel“, direkt an der Bergstation. Aus dem riesigen Fernrohr über der Felskante fällt der Blick 1300 Meter hinab ins Isartal. Drinnen entführt eine Ausstellung ins Hochgebirge und andere sensible Lebensräume. Die seltenen Alpenschneehühner kann man an der Rückseite des „Fernrohrs“ beobachten.
Draußen erlebt man das Gebirge „live“: Direkt an der Bergstation der Karwendelbahn schließen neben dem Klettersteig auch gepflegte Wanderwege an, etwa der einstündige Panoramarundweg. Oder der Mittenwalder Klettersteig, eine rund achtstündige Tour für Schwindelfreie und Trittsichere.

In der Berggaststätte haben 200 Gäste, auf der Sonnentrrasse 80 Personen Platz. Hier kann man feiern, tagen und – dank 2. Mittenwalder Standesamt – sogar heiraten, geschmückte Hochzeitsgondel inklusive.

Die Karwendelbahn fährt (außer zu Revisionszeiten) täglich, mindestens von 9 bis 16 Uhr, im Hochsommer bis abends um 19 Uhr 30. Der Eintritt ins Naturinformationszentrum „Bergwelt Karwendel“ ist frei.

Karwendelbahn AG
Melanie Gilhaus
Alpenkorpsstraße 1
82481 Mittenwald
0049-8823-93 76 76-0
www.karwendelbahn.de
service@karwendelbahn.de

Pressekontakt:
peak pr – Berge, Natur, Tourismus
Andrea Schmölzer
Riedener Weg 41
82319 Starnberg
schmoelzer@peak-pr.de
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Die Küche ist so individuell wie der Mensch selbst

Schönes Design bietet vielfältige Möglichkeiten

(epr) Alle Menschen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Sei es in der Größe und Struktur oder in den Angewohnheiten, Vorlieben und Neigungen. Es versteht sich darum von selbst, dass sich jeder seine häusliche Umgebung seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen anpassen möchte. Das gilt ganz besonders für den Lebensraum Küche. Individuell integrierbare und flexible Einrichtungssysteme sind dafür die beste Lösung.
Mit seinen rund 2.000 Mitarbeitern und einer Produktion von mehr als 450.000 Küchen pro Jahr ist nobilia der größte Hersteller von individuell geplanten Einbauküchen in Deutschland. Die Produktdesigner verstehen es, Küchen zu entwickeln, die dem Lebensgefühl eines breiten Publikums entsprechen. Ziel ist es, den immer differenzierter werdenden Kundenwünschen mit schönen Modellen gerecht zu werden und diese zu bezahlbaren Preisen anzubieten. Ein breites Spektrum – von modern und trendig über klassisch und zeitlos bis zum mediterranen Landhausstil – bietet viele maßgeschneiderte Planungslösungen. Ob in sanften Nuancen, kräftigen Farben oder modernen Holznachbildungen – der Trend zu hochglänzenden Oberflächen bleibt nach wie vor ungebrochen. Das Erfolgsmodell Primo beispielsweise ist in 30 verschiedenen Farbausführungen und Fronten lieferbar. Trotz des hohen Glanzgrades sind die Oberflächen besonders pflegeleicht. Primo verbindet schönes Design mit einem hohen Maß an Funktionalität. Perfekt geeignet für die Umsetzung des „Color & Wood“-Trends sind die Küchenprogramme Pia und Rio, die eine ungeheure Spielwiese für die Umsetzung kreativer Ideen mitbringen. Denn die mit Melaminharz beschichteten Oberflächen stehen in 31 unterschiedlichen Farben, Holzoptiken und Kombinationsfronten zur Verfügung. Melaminfronten sind robust und pflegeleicht und somit die ideale Wahl für Menschen mit besonderen Ansprüchen – ganz gleich ob Großfamilie oder Hobby-Koch. Mit drei Unterschrankhöhen, vier Sockelhöhen und zwei Arbeitsplattenhöhen werden bei nobilia 24 verschiedene Arbeitshöhen erreicht, die den modernen Ansprüchen der heutigen Küchennutzer mehr als gerecht werden. Für jedes Bedürfnis also das richtige Maß. Details zu diesen und weiteren Küchen gibt es im Internet unter www.nobilia.de.
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Das Rebhuhn: Ein Kulturfolger wird Opfer der Agrarpolitik

Unsere Bauernhöfe und das Feldhuhn nehmen mit gleicher Geschwindigkeit ab

Herwig Klemp www.Landsicht.net

Das Rebhuhn ist ein Feldvogel und eine Charakterart unserer Kulturlandschaft. Ursprünglich stammt es aus natürlichen Steppenlandschaften. Nach Mitteleuropa konnte es einwandern, als unsere Vorfahren einen Großteil des Landes der Natur abgerungen hatten, um Landbau zu treiben. Der Mensch ging in die Wälder und Sümpfe, rodete sie oder legte sie trocken, um Feldfrüchte anzubauen und Tiere zu halten. Wann immer es soweit war kam das Rebhuhn – deshalb nennt man es Kulturfolger.

Denken Naturfreunde an das Rebhuhn, so wird sich ihnen wahrscheinlich folgende Assoziation aufdrängen: Ein Gang durch sommerliche Felder. Plötzlich ein Gewirr von Geräuschen: lautes Flügelburren und durchdringende Rufe „ripriprip…“. Eine Gruppe kleiner brauner Feldhühner fliegt niedrig über dem Acker oder Feld davon, wobei sich Serien rascher Flügelschläge mit Gleitstrecken ablösen. Vielleicht aber taucht auch ein winterliches Bild vor dem inneren Auge auf: ein Volk von Rebhühnern auf verschneitem Acker?

An ihren Lebensraum stellen die gedrungenen Feldhühner keine allzu hohen Ansprüche – immerhin sind sie über viele Jahrhunderte sehr häufige Bewohner der Feldflur gewesen. Rebhühner bevorzugen trockenen Untergrund, sind also keine Art der Feuchtwiesen. Auch sind es Vögel des Tieflandes, gehen nicht weit hinauf in die Berge. Sie kommen halt aus den östlichen Steppengebieten. Wie die Assoziation an eine winterliche Feldflur schon nahelegt, brauchen die Vögel keine ständige Deckung. Dennoch sind sie auf eine gegliederte Landschaft angewiesen. Hecken, Gebüsche und Waldränder, Staudenfluren an Feld- und Wegrainen und Grabenrändern und Brachflächen bieten ihnen Verstecke und Nahrung. In guter Deckung baut das Weibchen auch sein Nest. Gleich nach dem Schlüpfen sind die Küken auf den Beinen und beginnen, Insektennahrung zu suchen. Erst mit etwa vier Wochen nehmen sie die Vorliebe ihrer Eltern für pflanzliche Nahrung an.

Hohe Ansprüche an den Lebensraum sehen anders aus. Und so zeigt eine über 200-jährige Datenreihe auch: Von 1793 bis 1952 blieben die Rebhuhnbestände in Europa stabil. Doch dann ging es rapide bergab. Wo aus mitteleuropäischen Ländern Statistiken vorliegen, ging das Rebhuhn zwischen 1979 bis 1990 zwischen 75 bis 85 % zurück. In Deutschland waren selbst in den 90-er Jahren noch schwerwiegende Rückgänge zu beobachten.

„Wachsen oder weichen.“ Dieses Motto steht seit Beginn der Wirtschaftswunderjahre nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Fahnen der Landwirtschaftspolitik, der deutschen wie später der gemeinsamen europäischen. Wachsen steht nicht allein für die ständige Vermehrung der pro Betrieb bewirtschafteten Fläche oder der Zahl der Tiere in den Stallungen. Wachstum bedeutet mehr Technik, mehr Dünger und Pestizide pro Hektar bei weniger Einsatz von menschlicher Arbeitskraft auf dem Hof. Wachstum bedeutet die maschinengerechte Landschaft, Wachstum bedeutet, mehr aus der Fläche herausholen zu müssen. Und es bedeutet, das jeweils Marktgängigste anzubauen. Früher waren Fruchtwechsel und Brache wichtige Steuerungsmechanismen zur Gesunderhaltung des Bodens. Heute steuert man mit Dünger und Chemie. Das Ganze nennt sich „Strukturwandel“.

Die politisch gewollte Entwicklung hin zu einer immer stärker spezialisierten und automatisierten Landwirtschaft mit höherem Input von Düngemitteln und Pestiziden bei höherem Output von Produkten pro Arbeitskraft, Fläche oder Stall: Sie bedeutet weniger blühende Wildpflanzen und Insekten in der Feldflur, dichter und höher stehende Nutzpflanzen, weniger Staudenfluren an Hecken, Waldrändern, Gräben und Wegen, größere Felder. Für das Rebhuhn: weniger Nahrung, weniger Deckung und Verstecke. Auch weniger Schutz vor dem Fuchs, denn der schnürt natürlich die wenigen verbliebenen Staudensäume an Weg und Waldrand entlang auf der Suche nach Gelegen oder Jungvögeln.

Wachsen konnte das Rebhuhn nicht. Nur weichen. 75 bis 85% Rückgang zwischen 1970 und 1990 und weiterer Schwund auch danach.

1950 gab es in Deutschland mehr als 2 Millionen Bauernhöfe. 2010 waren es noch 374.500. Dies ist ein Rückgang von mehr als 80 %.

Man darf wohl sagen: Bauernhöfe und Rebhühner schwanden in etwa der gleichen Geschwindigkeit dahin. Wer dies bedauert und wer den ständigen Niedergang der bäuerlichen Landwirtschaft aufhalten will, der wird von den Vertretern der intensiven, exportorientierten Landwirtschaft als Romantiker abgetan, der nicht verstanden hat, was wichtig ist.

Mehr Infos über Landwirtschaft, die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik und insgesamt über „Das Land vor meiner Tür“ auf www.Landsicht.net

Dipl.-Psych. Herwig Klemp ist freier Journalist und Initiator der Internet-Plattform Landsicht.net. Sein Themenbereich: Natur und Landschaft in Abhängigkeit von menschlichem Wirtschaften. – Autor zahlreicher Bücher über Landschaften.
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