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Belastbares Leichtgewicht

Die neue Polymer-Betonrinne der Firma Richard Brink

Geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit – das sind die Eckdaten der Produktneuheit „Poly-Fortis“, mit der die Firma Richard Brink ab sofort ihr Sortiment erweitert. Die Rinnen und Sinkkästen aus Polymer-Beton ergänzen die Angebotspalette in allen gängigen Standardgrößen der bereits auf dem Markt geführten Betonrinnen vom Typ „Fortis“.

Mit dem neuen Polymer-Sortiment beweist die Richard Brink GmbH & Co. KG erneut ihren Sinn für konstante Weiterentwicklungen. In gewohnt hoher Qualität überzeugen sie mit einer Reihe von Vorteilen, die die Rinnen aus Polymer-Beton auch langfristig zu einer zuverlässigen und robusten Entwässerungslösung machen.

Rundum abgedichtet

Die neue Rezeptur des verwendeten Polymer-Betons gewährleistet eine sehr hohe Wasserdichtigkeit. Dank hochwertiger Harze, die dem Quarzsand beigemischt werden, weisen die Rinnen keine nennenswerte Wasseraufnahme auf. Auch beim Übergang zwischen den einzelnen Elementen sorgen Gummidichtungen an den Rinnenstößen für eine wasserundurchlässige Ableitung des anfallenden Niederschlags.

Allen Einflüssen zum Trotz

Im Vergleich zu den Standardausführungen aus Beton bringt die „Poly-Fortis“ ein deutlich geringeres Gewicht auf die Waage. Negative Auswirkungen auf die Beständigkeit des Materials brauchen Kunden und Verarbeiter jedoch nicht zu fürchten. Ganz im Gegenteil: Die Rinnen verfügen trotz ihres Leichtbaus über eine hohe Belastbarkeit bis einschließlich der Klasse D 400. Der Materialmix macht zudem Eigenschaften wie die großen Querschnitte für maximalen Durchfluss oder die geringen Wandstärken der Rinnen erst möglich.

Auch gegen Chemikalien erweisen sie sich als überaus widerstandsfähig. Dafür sorgt vor allem der enthaltene Kunststoffanteil, der die mineralischen Hauptbestandteile der Rinnen ummantelt und effektiv schützt. Selbst aggressive chemische Flüssigkeiten, die in Entwässerungssysteme einlaufen, können die Oberflächen der Innenseiten nicht angreifen und ihre glatte Struktur bleibt auch langfristig erhalten.

Neue Abdeckungen im Programm

Doch nicht nur das Sortiment aus Rinnen und Sinkkästen wurde von der Firma Richard Brink erweitert. Denn neben den bewährten Längsstab- und Maschenrosten für den Schwerlastbereich bietet der Metallwarenhersteller nun zum ersten Mal hochwertige Gussroste in unterschiedlichen Designs an. Die Ausführungen des Typs „Zippa“ und „Prisma“ halten hohen Beanspruchungen von über 40 Tonnen Gewicht problemlos stand, der Rost „Zippa“ erfüllt sogar die Voraussetzungen für die Belastungsklasse E 600. Ausschlaggebend für die hohe Widerstandsfähigkeit der Roste ist neben der hochwertigen Gusslegierung auch die durchdachte Formgebung, welche gleichermaßen den ästhetischen Anspruch dieser Produkte belegt. Abgerundet wird die Optik darüber hinaus durch eine qualitätsvolle KTL-Beschichtung.

Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Weitere Informationen unter www.richard-brink.de

Das Schwesterunternehmen Brink Systembau GmbH hat sich auf den Messe- und Ausstellungsbetrieb spezialisiert und vertreibt flexible Modulbausysteme, die von der Richard Brink GmbH & Co. KG produziert werden und beispielsweise als Messewände zum Einsatz kommen. Sie eignen sich auch für andere Bereiche, z. B. für Maschineneinhausungen, Lärmschutz, Trennwände oder Vitrinen. Darüber hinaus gehören großflächige LED-Plakate zum Produktportfolio. Sie ziehen als Eyecatcher die Aufmerksamkeit schon von Weitem auf sich.

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Richard Brink GmbH & Co. KG
Stefan Brink
Görlitzer Straße 1
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Leicht, wirtschaftlich und hochproduktiv

FRIMO präsentiert Technologie-Neuheiten zur FAKUMA 2018

Leicht, wirtschaftlich und hochproduktiv

17.09.2018 – Wenn vom 16. bis zum 20. Oktober 2018 die FAKUMA wieder zum herausragenden Branchentreffpunkt der internationalen Kunststoffindustrie wird, zeigt die FRIMO Gruppe (Halle A1, Stand 1334) die jüngsten Weiterentwicklungen aus den Bereichen PUR Verarbeitung, Oberflächenveredelung (Thermoformen, Kaschieren), Beschnitt-Technologien, Kunststofffügen und Composites/Leichtbau. Unter dem Motto HIGH TECH AND HIGH PASSION können die Besucher außerdem in die virtuelle FRIMO Welt eintauchen und Anlagen für das komplette Technologiespektrum in Originalgröße live erleben.

Die Messeschwerpunkte konzentrieren sich auf hochproduktive Werkzeug- und Anlagenkonzepte, nachhaltige Lösungen zur Material- und Energieeinsparung sowie neue Ansätze für den großserientauglichen Leichtbau. Die jüngste SPE Auszeichnung für einen Organo-Frontendträger mit integrierter Luftführung bescherte FRIMO als Partner von Valeo für dieses Projekt den inzwischen 24. Award. Von der Preisverleihung geht es nun mit Schwung Richtung Innovationsschauplatz FAKUMA.

„Der persönliche Austausch ist immens wichtig. Deshalb ist die FAKUMA für uns die ideale Plattform, um mit unseren Kunden und den interessierten Fachbesuchern aus aller Welt über anstehende Projekte zu sprechen und unsere vielfältigen Lösungen vorzustellen“, so Manfred Rudholzer, Leiter Gesamtvertrieb bei FRIMO. In Friedrichshafen präsentiert FRIMO zukunftsweisende Lösungen, die den Kunden Vorteile bei der Fertigung ihrer Kunststoffkomponenten bieten

One Shot Lösungen für effizienten Leichtbau

Platz eins in der Kategorie Structural Components bei den diesjährigen SPE Awards ging an einen zweischaligen Kunststoff-Frontendträger aus Organoblech, der in einem One Shot Prozess gefertigt wird. FRIMO unterstützt den vollautomatischen Fertigungsprozess dieses Bauteils mit leistungsfähiger Werkzeugtechnik für die Großserie.

Das Bauteil erfüllt nicht nur sämtliche Anforderungen bezüglich Steifigkeit, sondern ermöglicht neben der Anbindung von Scheinwerfer und Stoßfänger auch die Integration der Luftführung. Dafür wurde es in einer zweischaligen Bauweise ausgelegt. Das Herstellen der Halbschalen erfolgt mittels Werkzeugtechnik von FRIMO. In diesen Werkzeugen erfolgt das Umformen der Organosheets und gleichzeitig auch das Umspritzen der Endkante. Das Umformen des Einlegers und das Umspritzen erfolgen also in einem Schritt. Dieser One Shot Prozess spart nicht nur Zykluszeit, sondern macht auch den nachträglichen Konturbeschnitt überflüssig. Das Einlegen der vorkonfektionierten Organobleche erfolgt automatisch, ebenso ist das mehrdimensionalen Drapieren der Einleger in den Prozess integriert. (siehe Link: http://www.spe-ce.de/aw2018siegerautom.htm)

Automatisiert und kombiniert – Allroundtalente für höchste Fertigungsansprüche

Ein großes Thema ist mehr denn je die wirtschaftliche Fertigung. Ob beim Gewicht, beim Materialeinsatz, beim Energieverbrauch, bei Zykluszeit oder Platzbedarf. Weniger ist mehr. Und das bei maximaler Leistung. Universalwerkzeuge, Multi-Purpose-Maschinen und flexible Anlagen. Mit One-Tool-Konzepten können verschiedene Materialien in einem Werkzeug verarbeitet werden. Das steigert die Produktivität und senkt Investitionskosten. In Multi-Purpose-Maschinen können unterschiedliche Technologien eingesetzt werden. Auch hier stehen die Investitionskosten im Vordergrund. Flexible, hochautomatisierte Anlagen mit schnellen Werkzeugwechselsystemen, auf denen verschiedene Teile und verschiedene Werkzeuge in einer Maschine gefahren werden können, gewährleisten zudem bei geringem Raumbedarf eine hohe Produktivität. „Unsere Kunden wollen eine optimale Produktion – mit Blick auf Funktionalität, Qualität, Prozesssicherheit und eben auch Profitabilität. Immer stärker nachgefragt werden Anlagen mit zum Teil sehr hohen Automatisierungsgraden und damit hoher Produktivität“, fasst Manfred Rudholzer die Herausforderungen zusammen, und fügt hinzu: „Mit unserem technologieübergreifenden Know-how können wir den Anwendern einzigartige Kombinationslösungen anbieten. Insbesondere beim Thermoformen, Kaschieren, Stanzen und Umbugen, aber auch beim Schweißen in Kombination mit Wärmekontaktnieten und automatischen Montageprozessen verfügen wir über zahlreiche erfolgreiche Referenzen im Markt.“

Mit FABL® bringt FRIMO maximale Materialeinsparung beim Vakuum- und Presskaschieren

Schnell vom Zuschnitt zum Fertigbauteil. FRIMO Accurate Blank Laminating, kurz FABL®, steht für das präzise Kaschieren von konturgenau gefertigten Dekorzuschnitten, womit Einsparungen von 25-45% bei Dekormaterial und Kleber erzielt werden können – ein wesentlicher Faktor bei steigenden Materialpreisen, insbesondere für hochwertige Materialien, wie sie im modernen Fahrzeuginterieur zum Einsatz kommen. Das Verfahren ermöglicht zudem vergleichsweise geringeren Narbauszug und eine höhere Restwandstärke, was zu einem höherwertigen Erscheinungsbild beiträgt. Das Umbugen oder der umbuggerechte Beschnitt erfolgen je nach Verfahren direkt im Prozess. Über die Einsparungen bei Material, Personal, Energie und Produktionsfläche hinaus bietet FRIMO mit FABL® Möglichkeiten, die im konventionellen Kaschierverfahren in dieser Form nicht erreichbar sind, z.B. wenn einteilige Türträger nur partiell mit Dekormaterialien unterschiedlicher Farben kaschiert werden sollen.

Ressourcensparendes Thermoformen mit TSHC, dem revolutionären Heizkonzept von FRIMO

Effizientes und präzises Heizen beim Thermoformen spart Platz, Zeit und Energie. FRIMO hat mit Time Shifted Heat Control eine neue Lösung entwickelt, mit der eine optimale Temperaturverteilung in kürzester Zeit erreicht wird. TSHC wird bereits erfolgreich in Serie eingesetzt und überzeugt nachweislich mit Energieersparnis und Heizzeitreduktion, einfacher Instandhaltung und reduziertem Platzbedarf. Besonders für technisch anspruchsvolle Anwendungen, z.B. für den Automobil-Innenraum, bringt die neue Lösung Vorteile gegenüber den bereits etablierten Verfahren. Kern des Konzepts ist ein ausgeklügelter Berechnungsalgorithmus. Zum Einsatz kommen Halogen-Infrarotstrahler. Unter Berücksichtigung sämtlicher Einflussfaktoren wird mit TSHC exakt bestimmt, wann und wie lange die einzelnen Strahler zugeschaltet werden. So wird permanent der optimale Wirkungsgrad für die Erwärmung der Folie genutzt.

Airbagschwächen für Leder und Kunstleder jetzt auch einfach in 2D

Beim unsichtbaren Airbagschwächen, dem so genannten Scoring, wird eine definierte Aufreißlinie rückseitig in das Dekormaterial eingebracht. Üblicherweise wird dabei das Werkzeug (Klinge, Fräse etc.) stets senkrecht zur Oberfläche geführt (3D Scoring). Speziell für den ständig wachsenden Markt für Leder- und Kunstlederanwendungen im Instrumententafelbereich bietet FRIMO nun mit dem FlexTrim 2D Scoring eine interessante Alternative zum Schwächen dieses empfindlichen Materials im Airbagbereich. Hierbei wird die Haut noch vor dem Vernähen in eine ebene Aufnahme eingelegt, durch Vakuum fixiert und in einer Ebene (2D) geschwächt. Als Naturprodukt bringt die Bearbeitung von Echtleder besondere Herausforderungen mit sich. Das Material ist nicht homogen, durch Verletzungen können im Bereich von Narben verhärtete Stellen auftreten. Daher wird beim Leder-Scoring eine Rundklinge verwendet, die in einem rotierenden Prozess das Leder schwächt.

Smart und digital: FRIMO 4.0 und Smart Service

Die sichere Datenspeicherung, die Möglichkeiten der ortsunabhängigen effizienten Datenverarbeitung sowie die Analyse und die Ableitung von Prozessverbesserungen aus diesen Daten werden immer wichtiger. Umfangreiche Entwicklung in Sensorik, Messsysteme und Programmierung treiben die Vernetzung voran. Alle relevanten Maschinen-, Produktions-, Energie- und Maintenance-Daten werden aufgezeichnet und direkt verarbeitet. Produktion und Prozesse werden schneller und transparenter. So können Fehler frühzeitig erkannt und bereits präventiv abgestellt werden, zum Beispiel durch Ersatzteilbereitstellung und Planung von Serviceeinsätzen in Abstimmung mit dem Kunden. FRIMO Smart Service bietet ein Tool zur Ferndiagnose und raschen Problemlösung vor Ort beim Kunden. Dabei wird der Anlagenzustand via Datenbrille und Internet an die FRIMO Service Experten übertragen, die den Kunden „live“ bei der Lösung des Problems unterstützen. Die Datenbrille überwindet sogar Sprachbarrieren: Die integrierte Chat-Funktion übersetzt in die gewünschte Sprache.

Neben diesen ausgewählten Themen erwarten den FAKUMA Besucher viele weitere Entwicklungen aus der gesamten FRIMO Gruppe. Wir sind mit vollem Engagement dabei und hoffen, dass die FAKUMA auch in diesem Jahr ihr Wachstum fortsetzen und zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anziehen wird, die sich am FRIMO Messestand 1334 in Halle A1 über die Fertigungstrends und eine zukunftsfähige Bauteilproduktion informieren.

Über FRIMO ( www.frimo.com)

In mehr als fünf Jahrzehnten hat FRIMO ein einzigartiges Technologiespektrum gebündelt, das die Unternehmensgruppe zum führenden Komplettanbieter von Fertigungssystemen zur Herstellung hochwertiger Kunststoffkomponenten macht.

– High Tech and High Passion bedeutet für 1500 Mitarbeiter an 15 Produktions- und Vertriebsstandorten in Europa, Asien und Amerika als zuverlässiger Partner täglich einen Beitrag zum Erfolg der Kunden zu leisten. So profitieren Kunden vor Ort von der Kompetenz des globalen FRIMO Netzwerkes.
– FRIMO Equipment kommt in vielen Branchen zur Anwendung:
Automobil | Bahn | Bau | Geräte | Heizung & Sanitär | Luftfahrt
Medizin | Möbel | Nutzfahrzeuge | Sport & Freizeit | Weiße Ware
– FRIMO ist der globale Technologiepartner und begleitet die Kunden bei jedem Prozessschritt von der Idee bis zur Serienproduktion bei:
PUR Verarbeitung | Flexibles Schneiden | Stanzen | Pressen, Formen
Thermoformen | Presskaschieren | Umbugen | Fügen, Kleben

FRIMO stellt täglich seine Innovationsfähigkeit unter Beweis. Auf allen Ebenen. Jüngste Beispiele finden sich in den Bereichen: Leichtbau, Industrie 4.0, Smart Service und natürlich in unseren TechCentern.

Kontakt
FRIMO Group GmbH
Martina Schierholt
Hansaring 1
49504 Lotte
+49 (05404) 886-157
+49 (05404) 886- 5157
schierholt.m@frimo.com
http://www.frimo.com

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BeeComp Technologies Inc. veröffentlicht die WKN/ISIN

Deutsch-amerikanisches Leichtbau Technologie Unternehmen legt weiteren Schritt Richtung Börsengang

BeeComp Technologies Inc. veröffentlicht die WKN/ISIN

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude teilt die BeeComp Technologies Inc. die offizielle Wertpapierkennung sowie die International-Securities-Identification-Number (ISIN) mit. Somit ist der BeeComp Technologies Inc. ein wichtiger Schritt in Richtung Börsengang gelungen.

BeeComp Technologies Inc.
WKN = A2JPBD
ISIN = US07700R1086

– Gründung 2015 in Red Rock, TX, USA
– Sitz der BeeComp Technologies Inc. In Austin, TX, USA
– Deutsche Repräsentanz in Düsseldorf
– Produktion in Hückeswagen Metropolregion Rhein/Ruhr
(ab 2018 auch in USA)
– Entwicklung und Fertigung von Produktionsanlagen zur Herstellung von Leichtbaustoffen auf Basis von veredelten Papierwaben
– Beratung, Entwicklung und Produktion in einer Hand
– Herstellung von Leichtbauelementen aus Papierwaben und Sandwichpanelen feuerhemmende und belastungsunempfindlichen Beschichtungen
– Ausgangsmaterial für universelle industrielle Nutzung
– Komplette Bausätze von Notunterkünften und Häusern im Low-Cost Bereich
– Komplette Bausätze von Leichtbauhäusern für permanent Living

Kontakt
BeeComp Technologies Inc.
N. Bolay
Regency Square 6200
77036 Houston
+1 713 – 244 8402
+1 713 – 244 8403
bolay@beecomp-technologies.com
http://www.beecomp-technologies.com

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Konkurrenz für glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe

futureTEX-Gesicher: Drei Fragen an Maik Wonneberger, INVENT GmbH

Konkurrenz für glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe

Maik Wonneberger ist Koordinator im Vorhaben biogene Heavy Tows

Maik Wonneberger ist langjähriger Mitarbeiter der INVENT GmbH, wo er als Ingenieur der Produktions- und Verfahrenstechnik in vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten eingebunden ist. Die Ergebnisse der Erarbeitung und Erprobung neuartiger Materialkonzepte, optimierter Prozesse und innovativer Technologien bilden eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der INVENT Innovative Verbundwerkstoffe Realisation und Vermarktung neuer Technologien GmbH (INVENT GMBH), die sich als mittelständisches Unternehmen immer wieder mit neuen Ideen am Markt beweisen muss, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

Schwerpunkt der INVENT GmbH sind hochpräzise Strukturkomponenten für Luftfahrt und Raumfahrt sowie für Anwendungen im kundenspezifischen Leichtbau. 1996 als Spin-off des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gegründet, hat sich INVENT als anerkannter Engineering-Spezialist am Markt etabliert.

Das Unternehmen deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette der Faserverbundindustrie ab, beginnend bei der Auslegung, Konstruktion und Berechnung der Strukturen über Werkzeug- und Formenbau, Entwicklung von Verfahrenstechnik und der Fertigung von Prototypen bis zur Serienproduktion. Komplettiert wird das Leistungsspektrum durch entsprechendes Know-how in der Nacharbeit und der Beschichtung der Bauteile.

Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Arbeit im Projekt futureTEX?

Wir wollen eine Alternative für konventionelle Faserverbundwerkstoffe schaffen, indem wir Naturfasern als Verstärkungsfaser nutzen. Die Idee an sich ist nicht neu. Seit über 20 Jahren wird diesbezüglich Forschung betrieben. In einigen Anwendungen hat sich das Material bereits durchsetzen können, beispielsweise beim PKW-Interieur. Das sind aber hauptsächlich Verkleidungsbauteile, die wenig bis keine lasttragende Funktion haben.

Wir wissen aber, dass in den Faserpflanzen gerade in Bezug auf höhere Traglasten noch viel ungenutztes Potenzial steckt. Genau das wollen wir in unserem Vorhaben abrufen. Dazu beschreiten wir einen neuen Weg, der bereits bei der faserschonenden Ernte und Aufbereitung der Pflanzen beginnt. Hierfür wurde ein spezieller Schälroboter entwickelt und in Betrieb genommen, der die Faserstruktur schützt und erhält. Mit ihm wird automatisiert die Rinde von Hanfstängeln abgeschält. Aus diesen endlichen Segmenten wird anschließend ein Endlosmaterial gewonnen, das für einen Textilprozess anwendbar ist. Unser neuartiges Ernte- und Isolierverfahren macht die Garnherstellung und das damit verbundene Verdrillen überflüssig.

Das entstehende flächige Textil ist die Ausgangsbasis, um faserverstärkte Bauteile zu fertigen. Diese verfügen über vergleichbare Eigenschaften wie glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe. Als Besonderheit ist zu nennen, dass wir anstelle konventioneller Kunstharze mit biogenen Matrixsystemen arbeiten, um einen besonders nachhaltigen Werkstoff zu gewinnen.

Die grundlegende Technologiekette ist inzwischen aufgebaut und in der verbleibenden Zeit werden wir die Prozesse weiter optimieren und unseren neuen Werkstoff intensiv charakterisieren. Die ersten Prüfergebnisse liegen bereits vor und haben unsere Erwartungen teilweise deutlich übertroffen. In Sachen Steifigkeit und Festigkeit steht unser Werkstoff glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen kaum in etwas nach. Ganz im Gegenteil: Er hat darüber hinaus den Vorteil, wesentlich leichter zu sein.

In welchen Vorhaben arbeiten Sie aktiv mit? Was sind Ihre Aufgaben?

Wir sind Koordinator des futureTEX Vorhabens „bHT – biogene Heavy Tows“, dessen Thema die Entwicklung einer industrietauglichen Prozesskette zum nachhaltigen Einsatz von Hanfbastrinde als biogene Heavy Tows in textilen Leichtbauprodukten ist. Unsere Aufgabe ist vor allem die Entwicklung der Technologie und Verarbeitungsmethodik zur Nutzung der neuen Fasermaterialien. INVENT ist ein Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche, deshalb haben wir uns auch für einen entsprechenden Demonstrator aus einer Luftfahrtanwendung entschieden. Dieser soll beim „4. Interdisziplinären Fahrzeugkolloquium“ am STFI im Juni präsentiert werden. Die Präsentation markiert gleichzeitig den Abschluss unseres Vorhabens, denn im Rahmen der Veranstaltung wird auch unser Abschlusstreffen stattfinden.

Natürlich ist das im Vorhaben entwickelte Fasermaterial auch für andere Branchen von Interesse. Ein Transfer in den Automobilbereich ist durchaus denkbar und auch angestrebt. Denn sowohl in der Luftfahrt als auch in der Automobilindustrie besteht eine hohe Nachfrage nach Werkstoffen, die einerseits leistungsfähig und kostengünstig, andererseits aber nachhaltig und ökologisch sind. Diese Lücke hoffen wir schließen zu können.

Welche Erwartungen und Wünsche haben Sie an die Zusammenarbeit im Konsortium?

Die INVENT GmbH als Hersteller von Faserverbundbauteilen hat natürlich schon immer eine gewisse Schnittmenge mit der Textilindustrie gehabt, denn schließlich sind Textilprodukte in Form von Geweben und Gelegen eine unserer Arbeitsgrundlagen.

Im Rahmen von futureTEX sind wir nun in der neuen Situation, nicht nur bei der Anwendung von Textilien, sondern auch in den gesamten textilen Entwicklungsprozess eingebunden zu sein – von der Rohstoffaufbereitung bis zum flächigen Halbzeug. Daraus erwarten wir völlig neue Aspekte der Mitgestaltung des finalen Produkts und generell ein tieferes Verständnis der textilen Technologien. Wir sehen darin als Endanwender textiler Halbzeuge einen großen Vorteil, denn wir können nur dann qualitativ hochwertige Bauteile produzieren, wenn textile Produkte hoher Qualität verfügbar sind. Andererseits können die Partner aus der Textilindustrie ein gutes Verständnis dafür entwickeln, auf was es bei der Verarbeitung ihrer Produkte beim Anwender ankommt. Dadurch haben beide Seiten einen Vorteil.

Für den Erfolg des Vorhabens war es zu Anfang entscheidend, die verschiedenen Sichtweisen der Partner abzugleichen und ein gemeinsames Grundverständnis zu schaffen. Dementsprechend war auch ein intensiver Gedankenaustausch erforderlich, was sich in den vielen Arbeitstreffen und Telefonkonferenzen widerspiegelt, die stattgefunden haben. Dadurch sind wir zu einem guten Team zusammengewachsen.

Mein Wunsch ist, dass wir diese gute Zusammenarbeit nach Vorhabenabschluss weiterführen werden, um gemeinsam eine gute Verwertung der Ergebnisse zu realisieren. Im Moment sieht es ganz danach aus, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird.

Konsortialführer/Herausgeber
Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI)
Projektleiter futureTEX
Dipl.-Ing. Dirk Zschenderlein
Telefon: +49 371 5274-283
E-Mail: dirk.zschenderlein@stfi.de
www.futureTEX2020.de
futureTEX bei XING: https://www.xing.com/communities/groups/futuretex-1071513
futureTEX bei Twitter: https://twitter.com/futuretex2020
futureTEX bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/futuretex

Das Projekt futureTEX ist ein Gewinner im Programm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bis 2021 arbeiten wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbände an der Entwicklung wesentlicher Bausteine eines Zukunftsmodells für Traditionsbranchen. Das Projektkonsortium futureTEX verfolgt das Ziel, die führende Position bei der Umsetzung der vierten industriellen Revolution im Textilmaschinenbau und in der Textilindustrie zu erringen und damit beispielhaft bis 2030 das modernste textilindustrielle Wertschöpfungsnetzwerk Europas aufzubauen. Mit der Entwicklung eines Zukunftsmodells werden die Forschungsschwerpunkte Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, kundenintegrierte flexible Wertschöpfungsketten, textile Zukunftsprodukte, Wissens- und Innovationsmanagement sowie Arbeitsorganisation und Nachwuchssicherung gemeinschaftlich mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bearbeitet. Vier Basisvorhaben – Smart Factory, Mass Customization, Open Innovation und Arbeitswelt 4.0 – bilden die Grundlage der weiteren Arbeit. Das Projekt futureTEX ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen 2016.

Firmenkontakt
Konsortialführer Projekt futureTEX: Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI)
Dirk Zschenderlein
Annaberger Straße 240
09125 Chemnitz
+49 371 5274 283
+49 371 5274 153
dirk.zschenderlein@stfi.de
http://www.futureTEX2020.de

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09126 Chemnitz
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HUSUM Wind 2017: Leichtere Windenergieanlagen konstruieren und präzise warten

HUSUM Wind 2017: Leichtere Windenergieanlagen konstruieren und präzise warten

Hytorc (Bildquelle: Barbarino+Kilp GmbH)

München, 16. August 2017 – HYTORC, einer der weltweit führenden Anbieter von hydraulischer und pneumatischer Verschraubungstechnik, demonstriert Herstellern und Betreibern von Windenergieanlagen (WEA) im Rahmen der HUSUM Wind 2017, wie sie bei der Konstruktion ihrer Anlagen nicht nur Gewicht einsparen. Sondern auch, wie sie die 300 beziehungsweise 500 Stunden-Wartung so präzise als möglich abwickeln können.

Während der HUSUM Wind 2017 (12. – 15. September, Halle 4C-16, Stand 232) zeigen die Fachleute, welche Vorteile das streckgrenzgesteuerte Anzugverfahren der Windkraftbranche bietet: Zum einen erlaubt es WEA-Konstruktionen, die leichter sind als bisher üblich – ohne dabei an Stabilität und Zuverlässigkeit einzubüßen. Das Verschraubungsverfahren lastet die Schraubverbindungen besser aus als das sonst übliche Drehmomentverfahren und verhindert so das Überdimensionieren der Schrauben.

Um das Verfahren möglichst auszureizen, empfiehlt HYTORC die intelligente Prozess- und Dokumentationspumpe Eco2Touch, die der Verschraubungsspezialist auch am Messestand demonstriert. Sie steuert neun unterschiedliche Montage- und Analyseverfahren, wie Drehmoment-Drehwinkel oder Streckgrenze prozesssicher und dokumentiert alle relevanten Werte.

„Die Pumpe ist der Ausgangspunkt für passgenaue Lösungen, wie sie die Windkraftbranche für verschiedene Aufgaben gut brauchen kann“, sagt Patrick Junkers, Geschäftsführer HYTORC-Barbarino & Kilp GmbH. Junkers weiter: „Im Zusammenspiel mit einem unserer tausendfach praxisbewährten hydraulischen Drehmomentschrauber kann sie beispielsweise auch arbeitssicher und anlagenschonend verschrauben ohne Reaktionsarm“. Dazu stehen Pumpe und Schrauber eines von fünf möglichen Verschraubungselementen zur Seite, wie die verdrehsicheren Unterlegscheiben zWasher oder LoaDisc, beziehungsweise die verdrehsicheren Schraubengarnituren CLAMP, SmartStud oder justBolt. HYTORC zeigt diese Lösungen alle an seinem Messestand während der HUSUM Wind.

Gleichzeitig sorgt die Pumpe auch für präzisere Wartungsabläufe: Sie ist anwendbar für das Weiterdrehmomentverfahren von Schraubverbindungen mit Vorspannkraft und damit ideal, um unmittelbar oder auch nach mehreren Jahren im Zuge einer Revision jede festangezogene Schraubverbindung zu prüfen. Die intelligente Pumpe kann eine grafische Auswertung des erfassten Drehmomentes produzieren. Dies ist nicht zuletzt deshalb wünschenswert, weil diese Art der Drehmomentmessung eine anerkannte Prozessfähigkeitsuntersuchung im Maschinenbau gemäß VDI / VDE 2645 Blatt 3 ist.

Die HUSUM Wind findet vom 12. bis 15. September 2017 statt und hat den wichtigsten Kernmarkt der Branche im Auge: den technologisch führenden deutschen Windenergiemarkt. Mehr als 650 Aussteller der On- und Offshore-Windbranche präsentieren ihre wichtigsten Produkte und Innovationen. Neben der Ausstellungsfläche gehören zur HUSUM Wind noch ein Kongress und eine Jobmesse.

Über HYTORC:
HYTORC ist die weltweit führende Marke für drehmomentgesteuerte, vorspannkraftgenaue Verschraubungstechnik. Namhafte Industrie-Unternehmen vertrauen auf ganzheitliche Lösungskompetenz, hochqualitative Produkte und konsequenten Kundenservice. Zahlreiche Patente stehen für einen Innovationsvorsprung am Markt und nachgewiesenen Mehrwert in punkto nachhaltiger Kosten-Nutzen-Optimierung sowie dem Bestreben nach Prozess- und Arbeitssicherheit. 2013 wurde das Unternehmen als einer der Top-100 Innovatoren des Mittelstandes ausgezeichnet. www.hytorc.de

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Carbon-Leichtbau-Komponenten als Schutz für Soldaten

Leicht, extrem widerstandsfähig und enorm belastbar – Carbon ist das Leichtbaumaterial der Zukunft!

Carbon-Leichtbau-Komponenten als Schutz für Soldaten

carbon-solutions Hintsteiner GmbH

Gerade für die vielseitigen Herausforderungen moderner Verteidigungssysteme werden immer innovativere Leichtbaumaterialkombinationen benötigt. Vor allem durch den Einsatz von maßgeschneiderten Carbon-Strukturbauteilen gelingt es kosteneffiziente und leistungsstarke Funktionslösungen für beinahe alle Defense-Zwecke zu realisieren. Durch den teilweisen Wegfall von Metall bzw. Stahl kommt es zu einer Gewichtsreduktion, die in Form einer erhöhten Agilität und Manövrierfähigkeit zu Tage tritt. Generell lässt sich festhalten, dass der gezielte Einsatz von Carbon in der Wehrtechnik zahlreiche Vorteile wie beispielsweise mehr Bewegungsfreiheit, höhere Energieeffizienz, höhere Belastbarkeit und mehr Reichweite mit sich bringt. Dies gilt sowohl für die Ausrüstung der Soldaten als auch die Bestückung von Einsatzgeräten, Fahrzeugen und Waffensystemen. „Vor diesem Hintergrund gilt gerade Carbon als Material der Zukunft in der Verteidigungs- und Rüstungsindustrie“, weiß Martin Hintsteiner von Hintsteiner Carbon Solutions Deutschland die Sachlage auf den Punkt zu bringen.

Die carbon-solutions Hintsteiner GmbH ist Experte für Carbontechnik, Carbon Prototypen und Carbon Formenbau.

Kontakt
carbon-solutions Hintsteiner GmbH
Martin Hintsteiner
Kirchengasse 1
8644 Mürzhofen
+43 3864 23360
office@hintsteiner.at
http://carbon-solutions-hintsteiner.de/

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Metall, Kunststoff, Holz und Glas miteinander verbinden?

Befestigungslösungen für den Fahrzeugbau stecken voller Ideen – Individuelle Projekte für jeden Kunden möglich

Metall, Kunststoff, Holz und Glas miteinander verbinden?

Titgemeyer: Befestigungslösungen für den Fahrzeugbau stecken voller Ideen

Die Entwicklung des Leichtbaus im Schienenverkehr, im Automobilbau und vor allem im Flugzeugbau hat gleichzeitig eine rasante Entwicklung immer neuer, innovativer Nietvariationen hervorgebracht. Besonders dort, wo dünne Materialien oder ein Materialmix aus Metall und beispielsweise Kunststoff miteinander verbunden werden muss, punktet die Niettechnologie klar und deutlich gegenüber der Schweißtechnik. Im modernen Fahrzeugbau sind Niete nicht mehr wegzudenken. Egal, ob im industriellen oder im handwerklichen Einsatz.
Zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigten, zählt der Fahrzeugbau- und Befestigungsspezialist Titgemeyer. Die Experten bei Titgemeyer sind in der Lage, für jeden Einsatzzweck und jede technische Anforderung optimale Nietkonstruktionen zu entwickeln: Zum Beispiel den Edelstahlbecherniet. Er wurde unter anderem für den Einsatz von temperaturgeführten Transporten entwickelt und ist absolut wasserdicht, lebensmittelecht und garantiert eine korrosionsfeste Verbindung. Dieser Niet ist – wie viele andere Entwicklungen auch – das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Produktentwicklern und Kunden mit individuellen Anforderungen.

Moderne Verbindungstechniken reduzieren Kosten
Forschung, Entwicklung und praktische Erprobung, gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft, bringen dabei immer wieder neue Produkte hervor. Die Blindniettechnologie ermöglicht Anwendungen bei Bauteilen, die nur einseitig zugänglich sind und auch nur von einer Seite verarbeitet werden können. Mit Hilfe der Nietverbindungen lassen sich Werkstoffe verzugsfrei verarbeiten. Dadurch können sogar lange Profile miteinander verbunden werden. Verbindungsprofile werden deshalb bewusst vernietet. Bei werkstoffgerechter Verarbeitung bleibt auch die Oberfläche des Bauteils unbeschädigt. Korrosion oder Beschädigungen der lackierten Oberflächen können weitgehend vermieden werden. Bauteile können also schon vorlackiert verarbeitet werden, was zu mehr wirtschaftlicher Effizienz führt.
Für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen wie beispielsweise der Ladungssicherung, ermöglichen Niete eine unlösbare und gleichzeitig prozesssichere Verbindung. Mit entsprechenden Werkzeug-Systemen, die in den Setzprozess integriert werden, lässt sich jeder Setzvorgang dokumentieren. Verarbeiten lassen sich Niete mit wahlweise mechanischen, pneumatisch-hydraulischen oder auch mit Akku-Werkzeugen aus eigener Produktion innerhalb der Titgemeyer Group.

Große Bandbreite von Dicht- und Klebstoffen
Als Vollsortimenter auch in der Befestigungstechnik bietet
Titgemeyer neben der Niettechnologie außerdem eine große Bandbreite von Dicht- und Klebstoffen für den Fahrzeugbau: Konstruktives Kleben ist in nahezu allen Industrie- und Handwerksbranchen zu einem weiteren Schlüsselbegriff für innovative Befestigungstechnik geworden. Auch hier geht es immer stärker um Produkte, die in Mischbauweise entstehen. Wie bei der Niettechnologie lassen sich unterschiedliche Materialien auch mit Dicht- und Klebstoffen problemlos miteinander verbinden. Durch die Spannungsverteilung auf eine größere Fläche wird jedes einzelne Bauteil geringer beansprucht und Kontaktkorrosionen vermieden. Die Oberflächenoptik bleibt unbeeinträchtigt. Hochwertige Kleb- und Dichtstoffe sind überall im Einsatz: Ob im Karosserie- und Containerbau, in der Lüftungs- und Klimatechnik, im Metall- und Schiffsbau oder etwa beim Verkleben von Photovoltaikanlagen. Bei der Produktion eines neuen PKWs beispielsweise werden mittlerweile 15 bis 20 Kilo Klebstoff je Fahrzeug verarbeitet.

Innovativ, weltoffen: die Unternehmensgruppe TITGEMEYER
Führend in Fahrzeugbauteilen und Befestigungstechnik: Die TITGEMEYER Unternehmensgruppe positioniert vielfältige Produkte im internationalen Markt. Maßgeschneiderte Lösungen und praxisorientierte Innovationen für Industrie und Handwerk kommen aus Osnabrück. Erreicht durch qualifizierte Beratung, modernste Produktionstechnik und eine ausgereifte Logistik. TITGEMEYER überzeugt auf Werften, im Flugzeug- wie Fahrzeugbau, in der Industrie wie im Handwerk. In aller Welt. Offen für Innovationen.

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Gebr. Titgemeyer GmbH & Co. KG
Bianca Hartmann
Postfach 43 20
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SALTEX als interdisziplinäres Kontakt- und Netzwerkforum

SALTEX als interdisziplinäres Kontakt- und Netzwerkforum

smarte Sporttextilien von sanSirro (Bildquelle: StefanLeitner.com)

Mit 56 Ausstellern zur Premiere hat die SALTEX ihr Ziel erreicht und geht positiv gestimmt an den Start. Weitere Highlights sind das Smart Textiles Symposium und ein breites vielfältiges Rahmenprogramm.

Dornbirn. In fünf Wochen, vom 5. bis zum 6. Oktober 2016 geht die SALTEX – Smart Textiles & Lightweight Materials in Dornbirn an den Start. Mit 56 Ausstellern, vorwiegend aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, habe die SALTEX das gesteckte Ziel erreicht, so die Projektleiterin Katharina Schulz. Ein ausgewogener Mix aus Industrieunternehmen, Forschungsinstituten, Fachverbänden und Dienstleistern der gesamten Wertschöpfungskette verspricht den Besuchern einen guten Einblick in den Innovationsstand der Branche. Das Smart Textiles Symposium der Smart Textiles Plattform Austria, das bereits zum fünften Mal erfolgreich in Vorarlberg stattfindet, läuft zeitgleich zur SALTEX und wird mit spannenden Themen sicher ein Besuchermagnet. Während der erste Symposiumstag, am 05. Oktober, den intelligenten Textilien gewidmet ist, stehen am 06. Oktober die Faserverbundwerkstoffe und der textile Leichtbau in den Bereichen Architektur, Automobil und Medizin im Fokus. Anmeldungen zum Symposium können noch bis 30. September 2016 online vorgenommen werden. Vor Ort ist keine Anmeldung mehr möglich.

Anreize zum aktiven Netzwerken
Die SALTEX hat das Ziel, als interdisziplinäres Kontakt- und Netzwerkforum in der attraktiven Vorarlberger Wirtschaftsregion neue Kooperationen und geschäftliche Transaktionen mit komplementären Partnern sozusagen „direkt vor der Haustür“ zu initiieren. Neben Ausstellungsbereich und Symposium bietet das breite Rahmenprogramm weitere Möglichkeiten und Anreize zum aktiven Netzwerken.

Die B2B Kooperationsbörse ist einer dieser Bausteine. Jeweils in den Pausen des Smart Textiles Symposiums können nach vorheriger Anmeldung kurze Einzelgespräche mit Referenten oder anderen Wunschpartnern vereinbart werden. Die Teilnahme an der Kooperationsbörse ist im Messeeintritt inbegriffen. Sie wird von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) mit Unterstützung der Smart Textiles Plattform Austria und des Enterprise Europe Network (EEN) sowie mehrerer Kooperationspartner veranstaltet. Die nationale Cluster-Plattform informiert im Rahmen der österreichischen Clusterkonferenz am Mittwoch, den 5. Oktober, von 12.30 bis 17 Uhr zum Thema „Globale Megatrends und die Rolle von Clustern“. Der Workshop Nanotechnologie wird von dem Kooperationspartner, dem Verein nanoNet Österreich, organisiert und findet am zweiten Veranstaltungstag, von 10:30 bis 14:30 Uhr statt. Außerdem präsentieren fünf Forschungsinstitute auf einer gemeinsamen Fläche neueste Forschungsergebnisse sowie Prototypen und Produktideen zum Thema Smart Textiles und Faserverbundwerkstoffe. Auf der SALTEX wird das selbstfahrende Konzeptauto Etos aus der Schweizer Ideenschmiede Rinspeed erstmals auch in Österreich zu sehen sein. Täglich ab 10:30 Uhr kann die Wolford AG in Bregenz besichtigt werden. Der Transfer vom Messegelände ist garantiert. Es wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten, da die verfügbaren Plätze begrenzt sind.

Smarte Sporttextilien
Ganz im Mindset der SALTEX und gewissermaßen exemplarisch für die Innovationskraft der Branche steht ein Projekt, das von Günter Grabher, Inhaber der Grabher Group im Advisory Board begleitet wird. Das steirische Start-up sanSirro (Gründung 2014), das sich auf das Thema personalisierte Sportbekleidung konzentriert, startete im August ein Crowdinvesting-Projekt auf Österreichs größter Plattform CONDA. Bereits innerhalb der ersten zwei Stunden konnte es eine sechsstellige Summe einspielen. „Bei dem aktuellen Projekt soll das erste wirklich nachhaltig waschbare smarte Sporttextil entwickelt werden“, so Hannes Steiner, Geschäftsführer und Inhaber der sanSirro GmbH. Die Innovation bei der geplanten Entwicklung sei die Generierung biometrischer Kennziffern sowie Geodaten direkt am Körper ohne den Einsatz einer zusätzlichen Hardware. Die technologisch ausgereifte Sensorik wurde von Stickerei-Betrieben aus der innovationsstarken und global vernetzten Wirtschaftsregion Vorarlberg in Österreich entwickelt. Die sensorgestützten Daten werden direkt an einen integrierten Smart-Chip übermittelt, der über die Cloud kommuniziert. „Als Technologie wird eine spezielle Nanoplasma-Beschichtung eingesetzt, die sowohl das Gewebe wie auch den Chip vor äußerer Beschädigung schützt. Wir sind fest davon überzeugt, mit dieser neuen Fasertechnologie einen Meilenstein zu setzen. Zahlreiche Spitzensportler haben uns dies bestätigt „.

Über die Messe Dornbirn:
Die Messe Dornbirn GmbH veranstaltet mit 30 Mitarbeitern Publikums-, Fach- und Special-Interest-Messen auf ihrem Gelände in Dornbirn. Ein weiteres Geschäftsfeld liegt in der Ausrichtung von Events verschiedenster Art. Mit über 200.000 Besuchern jährlich ist die Messe Dornbirn der Wirtschafts-Treffpunkt der Region.

SALTEX
Community-Plattform für Smart Textiles sowie Faserverbundstoffe und deren industrielle Automatisierung
5. und 6. Oktober 2016
Messe Dornbirn, Österreich

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SALTEX
Bernd Hagen
Messeplatz 1
6854 Dornbirn
+43 5572 305 407
bernd.hagen@messedornbirn.at
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Premiere für neues Messekonzept SALTEX – am 5. und 6.10.2016

Neuer Treffpunkt dient als Katalysator für den interdisziplinären Wissenstransfer. Vierländerregion Bodensee bietet als „textiles Silicon Valley“ mit enormer Schubkraft idealen Standort.

Dornbirn. Als Vorreiter innovativer Messekonzepte hat die Messe Dornbirn die Erstveranstaltung der SALTEX für 2016 terminiert. Sie wurde im Konsens mit führenden Vertretern aus Industrie, Politik und Forschung entwickelt. Die SALTEX wird am 5. und 6. Oktober 2016 in den neuen Messehallen stattfinden. Im Fokus der neuen Community-Plattform für Smart Textiles und Faserverbundstoffe sowie deren industrielle Automatisierung stehen der interdisziplinäre Wissenstransfer und die progressive Vernetzung beider Branchen. Sowohl intelligente Textilien als auch Faserverbundstoffe für den Leichtbau sind Wachstumsbranchen und Querschnittsthemen der Zukunft. Sie stärken die Industrie im globalen Wettbewerb. Aktuelle Marktstudien prognostizieren beiden Bereichen erhebliches Wachstum und steigende Marktbedeutung. Laut NanoMarkets soll das Marktvolumen von smart clothing bis 2021 auf 1,8 Mrd. US-Dollar ansteigen.* Dem Leichtbau wird für 2020 eine weltweite Marktgröße von rund 140 Mrd. Euro vorausgesagt mit einem durchschnittlichen Wachstum von 7 bis 8 Prozent. Haupttreiber ist dabei die Transportbranche.**

Die SALTEX – Community-Plattform für Smart Textiles sowie Faserverbundstoffe und deren industrielle Automatisierung will den vielfältigen bilateralen Berührungspunkten beider Industrien Rechnung tragen und die Synergien im Hinblick auf eine beschleunigte Umsetzung großseriengerechter Automatisierungstechnologien ausschöpfen.

Patrick Malang BSc, Projektleitung SALTEX Messe Dornbirn: „Führende Vertreter aus Industrie und Forschung sind an uns herangetreten, da wir am Wirtschaftsstandort Vorarlberg die komplette Wertschöpfungskette für die Herstellung hochtechnologischer Faserverbundstoffe abbilden können. Die hier seit Generationen angesiedelte Textilindustrie hat sich nach radikalen strukturellen Anpassungen zu einer sehr schlagkräftigen Hightech-Industrie entwickelt, die global vernetzt und fest entschlossen ist, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Wir wollen die vielfältigen bereits erfolgreich agierenden Cluster, Netzwerke und Kooperationen in den Bereichen smart textiles und industrieller Leichtbau zukünftig alle zwei Jahre zu einem persönlichen Austausch zusammenführen. Wir bieten die Plattform sowie Anregungen und Impulse zu einer stärkeren Verlinkung der Wertschöpfungsketten. Dabei geht es vorrangig auch um das Thema: Wie können wir durch eine beschleunigte Automatisierung smart textiles und Faserverbundwerkstoffe großflächiger zum Einsatz bringen.“

Wirtschaftsstandort Vierländerregion
Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg als Teil der Vierländerregion Bodensee mit den angeschlossenen Ländern Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein gilt als „textiles Silicon Valley“ und bietet ideale Voraussetzungen für das neue Messevorhaben. Mit immer noch 180 Stickerei-Betrieben gilt Vorarlberg als das viertgrößte Stickereigebiet der Welt. Als eine der hochwertigsten Veredlungstechniken eröffnet die technische Stickerei spannende neue Applikationen. So werden Sensoren aufgebracht, Leitfähigkeit hergestellt oder textile Batterien entwickelt, bei der das Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn als Außenstelle der Universität Innsbruck maßgeblich beteiligt ist. 450 Betriebe, in denen 23.500 Mitarbeiter beschäftigt sind, erwirtschaften in Österreich einen Umsatz von 2,1 Mrd. Euro im Jahr. Technische Textilien stellen bereits 50 Prozent der Produktion.

Neben diesem bereits sehr aktiven und erfolgreichen Nukleus in der Region werden Aussteller und Besucher aus den benachbarten Ländern sowie Experten aus ganz Europa angesprochen.

* NanoMarket: Smart Clothing Markets: Opportunities for Sensors and smart materials 2014
**VDI Zentrum Ressourceneffizienz. Bestandsaufnahme Leichtbau in Deutschland, Kurzstudie 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

https://saltex.messedornbirn.at/aussteller/presse/detail/premiere-fuer-neues-messekonzept-saltex/

Über die Messe Dornbirn:
Die Messe Dornbirn GmbH veranstaltet mit 35 Mitarbeitern Publikums-, Fach- und Special-Interest-Messen auf ihrem Gelände in Dornbirn. Ein weiteres Geschäftsfeld liegt in der Ausrichtung von Events verschiedenster Art. Mit über 260.000 Besuchern jährlich ist die Messe Dornbirn der Wirtschafts-Treffpunkt der Region.

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Fotorealistische Eloxaloberflächen

Holzapfel Group ermöglicht mit der Weiterentwicklung eloxierter Oberflächen die Abbildung von Fotos, Logos etc. in der eloxierten Oberfläche – auch bei hybriden Bauteilen

Fotorealistische Eloxaloberflächen

Eloxieren mit Einlagern von Farbpigmenten, Bildern etc. in die Eloxalpore

Mit den Anodisation Surface Solutions (A.SS) bietet die Holzapfel Group eloxierte Oberflächen mit einem völlig neuen Individualisierungsgrad, auch bei der Beschichtung kompletter Hybridverbundteile. Die Anodisation Surface Solutions, eine Weiterentwicklung des Beschichtungsverfahrens Eloxal Individual, ermöglichen individuelle metallische Beschichtungen nicht nur in farblicher Hinsicht, sondern bezüglich der gesamten optischen Gestaltung. Integriert in den Anodisierungsprozess werden Logos, Texte, Bilder, fortlaufende Nummern, Barcodes etc. detailgetreu wiedergegeben. Gleichzeitig ist die beschichtete Oberfläche eloxaltypisch „hart“. Die Neuentwicklung ist eine optimale Lösung für das Fahrzeuginterieur, bspw. Automotive-Bedienelemente, sowie Konsumgüter, die Werbetechnik (Werbegeschenke), aber auch Namens- und Haustürschilder etc. Das Verfahren ist bei flüssigkeitsdichtem Verbund von Aluminium und Kunststoff auch auf hybride Werkstoffe applizierbar. Die Anwendung ist für den Leichtbau besonders interessant.

Neuer Grad an Individualisierung möglich
Bei Artikeln im Interieur- oder Lifestyle-Bereich, die unmittelbar wahrgenommen werden, kommt der optischen und haptischen Wertanmutung ein hoher Stellenwert zu. Dank Eloxal Individual A.SS ist dabei ein völlig neuer Grad an Individualisierung möglich. Denn die A.SS machen sich ein Druckverfahren zunutze, bei dem die Beschriftung, das Bild oder Logo in der Eloxalschicht des Aluminiums detailgetreu eingeschlossen wird. Die Farbe ist somit nicht auf der Oberfläche aufgebracht, sondern befindet sich geschützt im Material. Farbverläufe und Fotos können direkt aus einer Datei heraus in vielen Farben in der Eloxalpore dargestellt werden. Dank moderner Digitaldrucktechnik sind selbst fotorealistische Bilder und Farbverläufe leicht darstellbar – und das ohne die beim Siebdruck nötige Film- und Siebherstellung. Auch Wechseltexte, fortlaufende Nummerierungen und Barcodes können erstellt werden. Individuelle Oberflächen wie etwa Schliffbilder, Facetten, sägeschnittraue, glasperlen- oder korundgestrahlte Oberflächen sowie Profilierungen behalten ihre Eigenschaften auch nach der A.SS Beschichtung.

Beschichtung kompletter Hybridverbundteile
Die Holzapfel Group ermöglicht die individuellen Oberflächen auch für komplette Hybridverbundteile mit den Vorteilen des „one way“-Wertschöpfungsprozesses. Die Beschichtung erfolgt durch Eloxieren und zusätzliches individuelles Einlagern von Farbpigmenten in die Eloxalpore. Dies wird als letzter Fertigungsschritt vorgenommen und stellt ein hohes Qualitätsniveau sicher. So wird etwa ein Aufreißen der Eloxalschicht durch nach der Beschichtung durchgeführte Hinterspritz- oder Klebevorgänge vermieden. Das macht das Verfahren optimal für die Beschichtung kunststoffhinterspritzter Bauteile mit hohem optischem Anspruch.

Widerstandsfähige Eloxaloberflächen
Durch die Einlagerung der Bilder oder Beschriftungen im Material sind die generierten A.SS Oberflächen sehr widerstandsfähig und beständig gegen Öle, Fette und Lösungsmittel. Die Beschichtungen halten mechanischen Beschädigungen wie Kratzern (Fingernageltest, Tesatest, Funkenflugtest) in gleichem Maße stand wie bisherige Eloxaloberflächen. Auch in der Beständigkeit gegen Umweltbelastungen zeichnen sie sich durch die gleichen positiven Eigenschaften aus wie herkömmliche Eloxaloberflächen. Da die in die Eloxaloberfläche eingebrachten Bilder oder Beschriftungen nicht fühlbar sind und Schmutz sich daher nicht „verkrallen“ kann, sind die Oberflächen sehr sauber.

Besonders interessant ist das Verfahren für „flache“ Bauteile, wobei Plattengrößen von bis zu 600 x 1800 mm mit A.SS möglich sind. Auch auf leicht profilierten Oberflächen ist eine detailgetreue Darstellung möglich. Zudem sind die Eloxal-Oberflächen in medizinischer und lebensmittelrechtlicher Hinsicht toxisch unbedenklich.

Die Holzapfel Group ist der Spezialist für Oberflächenveredelung. Sie bietet vorwiegend korrosionsschützende, dekorative, organische und funktionelle Verfahren zur Oberflächenbeschichtung für nahezu alle Branchen. Zur Holzapfel Group gehören neben der Holzapfel-Metallveredelung GmbH in Sinn und der Herborner Metallveredelung in Herborn-Seelbach auch die Dekotec in Sinn und die Holzapfel Coating Westerburg GmbH (HCW) in Westerburg.

Die Holzapfel Group befasst sich außerdem mit vor- und nachgelagerten Tätigkeiten rund um die Oberflächenbeschichtung. So gehören etwa Polieren oder Tempern/Wärmebehandlungen und Dienstleistungen wie Montage, Konfektionierung oder die Abwicklung aller Logistikprozesse zum Leistungsspektrum des Unternehmens. Durch die frühzeitige Beteiligung an Entwicklungsprozessen und die enge Zusammenarbeit mit den Kunden werden immer wieder individuelle Kundenlösungen entwickelt.

Fotos: Holzapfel Group, Abdruck in Verbindung mit dieser Presseinformation frei.

Kontakt
Holzapfel Group
Anja Oeter
Unterm Ruhestein 1
35764 Sinn
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