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Neue Leitlinie zur Neuroborreliose bleibt umstritten

OnLyme-Aktion.org vermisst Öffnung zu erweiterten Therapieoptionen – mindestens 24 Prozent der Erkrankten leiden weiterhin unter persistierenden Symptomen

Neue Leitlinie zur Neuroborreliose bleibt umstritten

OnLyme-Aktion.org ©

An der neu veröffentlichten Leitlinie haben verschiedene Organisationen, darunter auch das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., OnLyme-Aktion.org, seit mehr als drei Jahren mitgearbeitet und an den Fachkonferenzen teilgenommen. Aufgrund der völlig unzureichenden Studienlage in Europa sieht OnLyme-Aktion.org das Mehrheitsvotum für die Verabschiedung dieser Leitlinie kritisch.

Aus diesem Grund hat OnLyme-Aktion.org einen Dissensbericht zum Leitlinienreport eingereicht. Nach einer vereinsinternen Umfrage sehen 97 Prozent der OnLyme-Aktion.org-Mitglieder die „Ist-Situation“ für Patienten durch diese Leitlinie nicht verbessert. Inwieweit die Leitlinie dem Wohle der Patienten dienen wird, wie sich Professor Sebastian Rauer hoffnungsvoll äußerte, bleibe fraglich. Nach Dersch et. al. sind bei circa 24 Prozent der Patienten mit einer wahrscheinlichen oder definitiven Neuroborreliose residuale bzw. persistierende Symptome festzustellen. Die nun veröffentlichte Leitlinie gibt dem behandelnden Arzt auf die Frage, wie dieses Patientenkollektiv therapiert werden kann, keine Antwort.

„Wir legen daher größten Wert auf die Bedeutung und Wichtigkeit einer probatorischen antibiotischen Behandlung bei vorliegenden spezifischen IgG- und IgM-Antikörpern, die den Patienten nach vorangegangener Differentialdiagnostik – unter Hinweis einer ungesicherten Diagnose – angeboten werden kann. Man darf nicht außer Acht lassen, dass eine frühzeitige antibiotische Behandlung das Risiko für persistierende Symptome verringert. Im Übrigen können IgG-Antikörper auch bei einer aktiven Infektion vorliegen“, so Ursula Dahlem, Vorstandsvorsitzende von OnLyme-Aktion.org. „Unsere Mitglieder erwarten eine größere Öffnung zu erweiterten Behandlungsoptionen aller Art und damit verbunden die Umsetzung der Patientenpartizipation auch für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Die GKV-Leistungen sollten über die in den Leitlinien empfohlenen Maßnahmen auch abgedeckt sein, was in der Praxis derzeit häufig nicht stattfindet.“

Ein großes Problem sieht die Patientenorganisation in der Tatsache, dass die Leitlinie Neuroborreliose in der Praxis mitunter für Patienten herangezogen wird, bei denen sie gar nicht anwendbar ist, da die Mehrheit der Patienten unter einer der anderen Manifestationen einer Lyme-Borreliose erkrankt sind, welche aber gar nicht Gegenstand der Leitlinie Neuroborreliose sind. Die Patientenvertreter befürchten, dass dieses Vorgehen angesichts der Einstufung als S3-Leitlinie nun noch zunehmen wird, da bislang keine übergreifende Leitlinie für alle Manifestationen der Borreliose existiert.

OnLyme-Aktion.org beobachtet dramatische gesundheitliche, soziale und existenzielle Folgen für die unzureichend behandelten Neuroborreliose-Patienten. Angesichts der oftmals schwachen Evidenzlage, die aus Patientensicht nicht zu den häufig starken Empfehlungen in der Leitlinie passt, erwartet OnLyme-Aktion.org als folgerichtige Konsequenz verstärkte Forschungsanstrengungen im Bereich Diagnostik und Therapie, denn es fehle nach wie vor an allem, was in der modernen Medizin wichtig ist. OnLyme-Aktion.org fordert:

– Validierte Testsysteme, die eindeutig belegen, ob die Erkrankung aktiv ist oder nicht

– Einen schützenden Impfstoff

– Studien, die auf die Entwicklung von Therapien für die persistierenden Symptome nach erfolgter Standardbehandlung zielen

– Langzeitbeobachtungsstudien und Behandlungsstudien – auch zu neuen Therapieformen

– Berücksichtigung der Patientenpräferenzen im Rahmen der partizipativen Entscheidungsfindung zur Weiterbehandlung der Neuroborreliose

Um diese Ziele erreichen zu können setzt OnLyme-Aktion.org nach wie vor auf einen konstruktiven Dialog und appelliert im Hinblick auf die Therapieoptionen an alle Verantwortlichen, ihrer medizin-ethischen Verantwortung gerecht zu werden.

März 2018

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Kontakt
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Vitamin D – besonders wichtig für die ältere Generation

Vitamin D - besonders wichtig für die ältere Generation

Vitamin D senkt das Risiko für akute Atemwegsinfekte um bis zu 70 Prozent

Akute Atemwegsinfektionen waren im Jahr 2013 weltweit für knapp drei Millionen Todesfälle verantwortlich. Vor allem ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken, insbesondere bei einem stationären Krankenhausaufenthalt oder wenn sie in einem Altenheim wohnen.

Vitamin D unterstützt den Körper bei der Bildung antimikrobieller Proteine, wenn dieser von Viren oder Bakterien angegriffen wird. Auf diese Weise kann ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel vor den gefährlichen Atemwegsinfekten schützen. Einer aktuellen Übersichtsstudie zufolge senkt die Supplementierung von Vitamin D das Risiko für akute Atemwegsinfekte um durchschnittlich 12 %. Besonders vorteilhaft wirkte sich dabei – im Vergleich zur einmaligen, hohen Vitamin-D-Gabe (Bolus) – die tägliche oder wöchentliche Gabe von Vitamin D aus. Dadurch sank das Risiko für akute Atemwegsinfekte um 25 % bei Personen mit Vitamin-D-Serumwerten von größer/gleich 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l. Personen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten (unter 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l) hatten sogar ein um 70 % reduziertes Infektrisiko (Martineau et al., 2017). Durch den in unseren Breitengraden sehr häufig vorkommenden Vitamin-D-Mangel sind diese Studienergebnisse besonders wichtig.

Risiko für Herzversagen 12-mal höher bei älteren Personen mit Vitamin-D-Mangel

Eine weitere Studie, die mit 137 älteren Herzpatienten durchgeführt wurde, zeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für ein Herzversagen auf das 12-Fache ansteigen lässt. Die Autoren der Studie vermuten, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften des Vitamins für diesen Effekt verantwortlich sind. Entzündungen sind ein bekannter Auslöser für Herzversagen (Porto et al., 2017).

Eine positive Besonderheit der Studie lag in den Grenzwerten, die für die Einordnung der Studienteilnehmer in Personen mit oder ohne Vitamin-D-Mangel angewandt wurden. Hierfür wurde der Grenzwert mit einem Vitamin-D-Serumspiegel von 30 ng/ml (75 nmol/l) für Studien ungewöhnlich hoch angesetzt (Porto et al., 2017). In den meisten Studien liegt dieser Wert deutlich niedriger.

Vermindertes Sturz- und Frakturrisiko durch Vitamin D

Vitamin-D-Serumwerte von unter 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l führen zu Mineralisationsstörungen in den Knochen. Das daraus entstehende Krankheitsbild wird bei Kindern als Rachitis bezeichnet, bei Erwachsenen als Osteomalazie. Auch auf die Muskeln wirken sich diese niedrigen Vitamin-D-Werte negativ aus, was sich als Muskelschwäche und -schmerzen äußert (Gröber et al., 2013). Eine schwache Muskulatur, gepaart mit brüchigen Knochen ist eine fatale Kombination, die im Alter leider häufig vorkommt.

Eine Meta-Analyse mit insgesamt 2426 Probanden ab 65 Jahren ergab, dass das Risiko zu stürzen bei Vitamin-D-Serumwerten von über 24 ng/ml (60 nmol/l) um 23 % geringer war als bei Vitamin-D-Serumwerten unter diesem Wert (Bischoff-Ferrari et al., 2009a). Eine weitere Studie zeigt, dass die reduzierte Muskelkraft, die für die erhöhte Sturzrate bei älteren Menschen von entscheidender Bedeutung ist, durch eine gute Vitamin-D-Versorgung positiv beeinflusst wird (Bischoff et al., 1999). Da durch eine bessere Vitamin-D-Versorgung auch die Knochenmineralisierung erhöht wird, kann durch die Supplementierung von Vitamin D auch die Knochenfrakturrate bei älteren Personen reduziert werden, wie eine andere Meta-Analyse zeigt (Bischoff-Ferrari et al., 2009b).

Offizielle Leitlinie der American Geriatrics Society

Auf solche Studienergebnisse reagieren mittlerweile auch verschiedene Fachgesellschaften und Organisationen. So empfiehlt die International Osteoporosis Foundation (IOF) für ältere Personen Vitamin-D-Serumwerte von mindestens 30 ng/ml (75 nmol/l) (Dawson-Hughes et al., 2010).

Und auch die American Geriatrics Society hat speziell für Personen im höheren Alter eine Empfehlung herausgegeben. Um Vitamin-D-Serumwerte von größer/gleich 30 ng/ml bzw. 75 nmol/l zu erzielen, sollten Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D supplementieren. Die Gesellschaft bezieht sich hierfür auf Studien, in denen diese Serumwerte nachweislich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche in dieser Personengruppe senkten (American Geriatrics Society Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults, 2014).

Die natürlichen Vitamin-D-Serumwerte

Bei der Einordnung der Vitamin-D-Spiegel sind sich Ärzte und Wissenschaftler noch immer nicht ganz einig. Vitamin-D-Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, vertreten die folgende Ansicht: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte von 20-30 ng/ml (50-75 nmol/l) kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor (Gröber et al., 2013).

Diese Werte werden durch eine Studie bestätigt, die das Potential hat, uns Informationen zu unserem natürlichen und somit optimalen Vitamin-D-Status zu liefern. Sie wurde an traditionell lebenden Völkern in der Nähe des Äquators durchgeführt. Diese lassen das ganze Jahr über reichlich Sonnenlicht auf ihre Haut scheinen, was die Hauptquelle des Menschen für Vitamin D, die Eigenbildung in der Haut, antreibt. Die Menschen dieser Völker halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf und tragen dabei nur wenig Kleidung, meiden jedoch die direkte Sonneneinstrahlung. Der Vitamin-D-Serumwert beider Völker betrug im Durchschnitt 46 ng/ml (115 nmol/l) – unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung (Luxwolda et al., 2012).

Die Empfehlungen verschiedener Organisationen und Gesellschaften (Deutsche, Österreichische und Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, Institute of Medicine, International Osteoporosis Foundation und weitere Osteoporose-Gesellschaften), kombiniert mit Erkenntnissen bezüglich der Reduktion von Stürzen und Knochenbrüchen ergibt die folgende Einordnung der Vitamin-D-Serumwerte (Dawson-Hughes et al., 2010; DGE, 2011 und 2015; Ross et al., 2011):

Vitamin-D-Status:
Optimal: 75-125 nmol/l bzw. 30-50 ng/ml
Ausreichend: 50-75 nmol/l bzw. 20-30 ng/ml
Insuffizient: 30-50 nmol/l bzw. 12-20 ng/ml
Defizient: unter 30 nmol/l bzw. unter 12 ng/ml

Vitamin D3 oder Vitamin D2 – welches ist die bessere Wahl?

Vitamin D2 zeigt eine deutlich geringere physiologische Aktivität als Vitamin D3. In einer 12-wöchigen Studie an 335 Frauen erhöhte die tägliche Aufnahme von 15 µg Vitamin D3 den Vitamin-D-Serumspiegel um 75 % bzw. 74 %, je nach Form der Supplementierung (Vitamin D3 in Saft bzw. Keksen). Vitamin D2 schaffte lediglich eine Erhöhung um 33 % bzw. 34 % (Tripkovic et al., 2017). Vitamin D3 war damit also im Vergleich zu Vitamin D2 mehr als doppelt so effektiv und sollte daher vor allem bei einem vorliegenden Mangel bevorzugt werden.

Wichtige Faktoren für die Langzeitstabilität von Vitamin-D-Produkten

Zusätzlich zur Vitamin-D-Form sollte bei der Wahl des Produktes auch die Vitamin-D-Stabilität im Produkt beachtet werden. Dass eine durchgehend hohe Stabilität von Vitamin D3 keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2015. In dieser Studie wurde über einen Zeitraum von zwei Monaten die Stabilität von Vitamin D3 in Sojaöl unter verschiedenen Bedingungen untersucht. Zum Ende der Untersuchung betrug der Vitamin-D3-Verlust 61-68 % bei Lagerung unter natürlichem Licht sowie 24-44 % bei Lagerung im Halbdunkel. Der Studie zufolge sind wichtige Faktoren für ein stabiles Vitamin D3 eine dunkle Lagerung sowie Vitamin E als antioxidatives Vitamin (Hemery et al., 2015).

Wenn Sie sich also für ein Vitamin-D-Produkt in Ölform entscheiden – was aufgrund der verbesserten Bioverfügbarkeit des fettlöslichen Vitamins durchaus Sinn macht – dann sollten Sie darauf achten, dass Sie das Fläschchen dunkel lagern, z. B. in einer Faltschachtel, und Vitamin E (Tocopherole) als Antioxidans enthalten ist.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

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Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Neuer Sales und Marketing Direktor bei BionMed Technologies

Seit 1. April ist Gianluca Selvaggi neuer Sales und Marketing Direktor bei der BionMed Technologies GmbH in Saarbrücken.
Der promoGianluca Selvaggivierte Physiker war zuvor über vier Jahre International Business Manager bei Redax S.p.A und davor von 2003 bis 2011 Sales und Marketing Manager bei IGEA S.p.A.
Selvaggi bringt seine langjährige Vertriebs- und Marketing-Erfahrung für Medizinprodukte in der Onkologie in das Unternehmen ein. Er soll das Tumor-Therapie-System „SENNEX“ vor allem im benachbarten europäischen Ausland weiter ausbauen.
„Ich freue mich sehr, dass ich BionMed dabei unterstützen kann die Kontakte in Europa auszubauen, damit mehr Menschen von der Elektrochemotherapie (ECT) profitieren können.“
Thomas Warnke, CEO der BionMed Technologies GmbH, der vor allem das Deutschlandgeschäft vorantreibt, verspricht sich von der Erweiterung seines Teams eine höhere Präsenz der Elektrochemotherapie als Option der onkologischen Therapie in den Köpfen der behandelnden Ärzte. „Wir wollen mit einem fairen Preis für unser zertifiziertes Produkt dazu beitragen, dass die Elektrochemotherapie für Kliniken auch finanziell attraktiv ist und so dazu beitragen kann, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Gianlucca Selvaggi setzt hier neue Impulse.“

 

Die BionMed Technologies GmbH wurde 1995 in Saarbrücken gegründet und hat ihren Sitz im Science Park der Universität des Saarlandes. Seit 2013 ist BionMed Mitglied der OnMed AB Group Schweden. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb technischer Therapiesysteme im Bereich der Biomedizin. Medizin-Produkte der BionMed Technologies GmbH werden nach DIN EN ISO 14155 zertifiziert.

 

Elektrochemotherapie (ECT) kombiniert zwei Verfahren miteinander, die Elektroporation und die Chemotherapie. Die Elektrochemotherapie kommt in der Tumortherapie zur Anwendung. Durch Elektroporation können Wirkstoffe, wie Chemotherapeutika, die unter normalen physiologischen Bedingungen nicht in Zellen gelangen in das Zellinnere eindringen und genau am vorgesehenen Zielort ihre Wirkung entfalten. Durch lokale Anwendung kurzer und intensiver elektrischer Impulse, werden die Poren der Zellmembran geöffnet und vorübergehend für Moleküle durchlässig, die sonst eine Zellmembran nicht durchdringen könnten. Das Verfahren ist in die S3-Leitlinien “Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms“ aufgenommen worden.

 


BionMed® Technologies GmbH

Gianluca Selvaggi PhD
Science Park 2
University of Saarland
66123 Saarbrücken
Germany
Fon: +49 (0)681 68 51 90 3
Enquires to:
info@bionmed.de
www.bionmed.de

Pressemitteilungen

Medizinische Leitlinie: neue Behandlungsstandards für die kutane Lyme-Borreliose sind veröffentlicht

OnLyme-Aktion.org begrüßt erste Schritte in die richtige Richtung

Medizinische Leitlinie: neue Behandlungsstandards für die kutane Lyme-Borreliose sind veröffentlicht

19. Juni 2016 – Die neue Leitlinie zur „Kutanen Lyme-Borreliose“ ist nach mehrjähriger Vorarbeit jetzt in der Endfassung erschienen. Die Leitlinie, die von Patientenseite maßgeblich von intensiver mehrjähriger Mitarbeit durch die Leitlinienarbeitsgruppe des Aktionsbündnisses gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, geprägt war, bezieht sich primär auf die Diagnostik und Therapie der Hautmanifestationen der Lyme-Borreliose. Der neueste Stand zur Diagnostik und Behandlung der kutanen Erscheinungsformen der Lyme-Borreliose ist jetzt der Öffentlichkeit und Fachwelt zugänglich, doch bleiben aufgrund der unzureichenden Studienlage entscheidende Fragen unbeantwortet. Andere Symptome und Erscheinungsformen der Borreliose sind nicht Ziel und Gegenstand dieser Leitlinie.

„Leider wurden bei Weitem nicht alle unsere Eingaben berücksichtigt und sicherlich werden diese Leitlinien nicht allen Patienten gerecht werden können. Trotzdem hoffen wir, dass wir durch die vielen intensiven Einzelgespräche unsere berechtigten Anliegen deutlicher machen konnten. Insbesondere ist immer wieder der unzureichende Forschungsstand zu Diagnostik und Therapie hervor zu heben“, sagt Ursula Dahlem, Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses und Leiterin der Leitlinienarbeitsgruppe von OnLyme-Aktion.org.

Sie führt weiter aus: „Gemeinsam mit der Deutschen Borreliosegesellschaft konnten wir bewirken, dass diese Leitlinie auf die kutane Manifestation der Multisystem-Infektion reduziert wurde. Wir hoffen, dass es somit künftig nicht mehr, wie in der Vergangenheit, zu starken Vermischungen der anderen Borreliose-Manifestationen kommt. Das Review der Therapie durch das Cochrane Institut ist noch nicht abgeschlossen, hier gibt es noch Diskussionen; auch zur Diagnostik bleiben noch Fragen und Wünsche offen. Problematisch bleibt der Mangel an klinischen Studien, die die Grundlage für die Empfehlungen in einer Leitlinie bilden. Letzten Endes haben wir unseren Einfluss aber so gut das überhaupt möglich war geltend gemacht. In den Arztpraxen wird sich entscheiden, inwieweit den Patienten die in Fachkreisen geforderte partizipative Entscheidungsfindung ermöglicht werden wird. Wir konnten diesem Ansatz in der nun verabschiedeten Leitlinie mehr Raum verschaffen. Dennoch sei daran erinnert, dass Leitlinien keine Richtlinien sind. Ärzte sind in Diagnostik und Therapie unabhängig und nicht an diese Leitlinie gebunden.“

Die Leitlinie basiert auf der Aktualisierung der 2009 von einem Expertengremium erstellten Leitlinie Nr.013-044 „Kutane Manifestationen der Lyme Borreliose“ der niedrigsten Entwicklungsstufe S1. Die Leitlinie wurde entsprechend den methodischen Vorgaben zur Entwicklung und Weiterentwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) erstellt und entspricht nach dem Dreistufenkonzept der AWMF einer S2k-Leitlinie. Insgesamt haben 22 Fachgesellschaften interdisziplinär an der Leitlinie mitgearbeitet.
In Deutschland sind jährlich mindestens über 200.000 Menschen neu von der Lyme-Borreliose betroffen. Sie ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Geplant ist nun eine interdisziplinäre Gesamtleitlinie „Lyme-Borreliose – Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose“, Entwicklungsstufe S3. Die jetzt veröffentlichte Leitlinie zu Hautmanifestationen stellt dazu lediglich Teil 1 dar. Eine interdisziplinäre Leitliniengruppe bereitet derzeit Teil 2 „Neuroborreliose“ und anschließend Teil 3 „Lyme Arthritis, Lyme Karditis und andere seltene Manifestationen“ für die ambulante und stationäre Versorgung vor.

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

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Partikeltherapie bei Leberkrebs

Aktuelle Leitlinie verweist auf neue Therapieoption

sup.- Leberkrebs gehört zu den Tumorerkrankungen, bei denen eine Operation meist nicht möglich ist. In der aktuellen S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms“ wird jetzt aber auf eine neue interessante Therapieoption hingewiesen: die Partikeltherapie mit Protonen. Laut der Leitlinie zeichnet sich die Partikelbestrahlung im Vergleich zur herkömmlichen Bestrahlung mit Röntgen durch einen vorteilhaften Tiefendosis-Verlauf und eine höhere relative biologische Wirksamkeit aus. „Im Gegensatz zu Röntgen geben Protonen ihre höchste Energie erst unmittelbar im Zielvolumen ab, das umgebende gesunde Gewebe wird dadurch weitestgehend geschont“, erläutert Prof. Barbara Bachtiary, Leiterin des Ärzteteams am Rinecker Proton Therapy Center ( www.rptc.de ) in München. Bei Patienten mit Leberkrebs konnte am RPTC mit Hilfe der Protonentherapie eine lokale Kontrollrate von über 90 Prozent erreicht werden.
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Axway stellt Leitfaden für Social Enterprises vor

IT-Abteilungen müssen wissen, wie sie Sicherheits- und Compliance-Risiken begegnen

Frankfurt am Main – 13. März 2012 – Axway (NYSE Euronext: AXW.PA), die Business Interaction Networks Company, stellt einen Leitfaden für Social Enterprises vor. Darin erfahren CIOs, welche wichtigen Schritte sie bei der Einbindung sozialer Technologien in die Wege leiten sollten, um für ein Höchstmaß an Sicherheit, Compliance und Visualisierung ihrer geschäftlichen Interaktionen zu sorgen.

„Soziale Unternehmenstechnologien“ revolutionieren die Geschäftsprozesse. Sie ermöglichen eine engere Zusammenarbeit zwischen Firmen, die damit Daten rascher weitergeben, analysieren und letztlich die Abwicklung ihrer Geschäfte beschleunigen können. Doch die zunehmende Nutzung dieser Technologien bringt auch neue Gefahren für die Datensicherheit und die Kontinuität der Geschäftstätigkeit mit sich. Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern im Rahmen von BYOD-Programmen (Bring Your Own Device) außerdem erlauben, eigene Geräte beruflich zu nutzen oder über betriebliche Geräte auf ihre persönlichen Facebook- oder Google+-Accounts zuzugreifen, müssen die IT-Abteilungen wissen, wie sie den daraus entstehenden Sicherheits- und Compliance-Risiken am besten begegnen.

Der Leitfaden mit dem Titel „Securing the Social Enterprise: A Survival Guide“ zeigt IT-Managern, wie sie Risiken mindern, Datenlecks vermeiden und dafür sorgen, dass Informationen nicht über die falschen Verbindungen weitergegeben werden, ohne sichere und effiziente Zusammenarbeit im Unternehmen zu behindern. Diese Grundsätze lauten:

* Kunden und Partner direkt integrieren
Social Enterprises – Unternehmen mit Business-Netzwerken – setzen Projekte rascher um, indem sie die Datenverbindungen herstellen, die sie bei geschäftlichen Entscheidungen in Echtzeit und Geschäftschancen unterstützen. Systeme mit Partner-Integration bieten ein höheres Maß an Geschwindigkeit und Präzision und ermöglichen zugleich eine offene und sichere Kommunikation.

* Den Geschäftsverkehr lückenlos überwachen
Social Enterprises möchten mehr Informationen austauschen, ohne dabei jedoch ihre eigenen Daten, die ihrer Kunden oder ihre Marke zu gefährden. Um Datenlecks zu vermeiden und die Systemübergänge zu sichern, benötigen IT-Teams durchgehenden Einblick in sämtliche Transaktionen, damit sie die Weitergabe von Informationen auf allen Kanälen jederzeit überwachen können.

* Die „richtigen“ Verbindungen per Richtlinie unterstützen
Nicht jede Art der Zertifikatsverwaltung und PKI (Public Key Infrastructure) ist für jedes Unternehmen gleichermaßen gut geeignet. Die Organisationen müssen in der Lage sein, Richtlinien und Regeln an ihre geschäftlichen Anforderungen anzupassen und das Richtlinienmanagement zu automatisieren, um die Nerven der IT-Manager zu schonen.

* Wichtige Endpunkte direkt anbinden
Social Enterprises können nicht isoliert existieren. Es ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, mithilfe der jeweils geeignetsten Tools Informationen auszutauschen. Zu diesem Zweck müssen sichere, direkte Kanäle für die Kommunikation und den Informationsaustausch bereitgestellt werden – sei es per Datenübertragung, Instant Messaging oder E-Mail.

* Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleisten
Das Social Enterprise benötigt integrierte Auswertungsfunktionalitäten, um die Auflagen der zuständigen Aufsichtsbehörden zu erfüllen und sicherzustellen, dass der CIO oder CFO nicht mit heruntergelassenen Hosen erwischt wird.

Informationen zu „Securing the Social Enterprise: A Survival Guide“ finden Sie unter:
http://www2.axway.com/en/social-enterprise-survival-guide

Weitere Informationen zu Produkten und Unternehmenslösungen von Axway unter: http://www.axway.de/produkte-loesungen
Über Axway

Axway (NYSE Euronext: AXW.PA), die Business Interaction Networks Company, ist ein Softwareunternehmen mit mehr als 11.000 Kunden in 100 Ländern. Seit mehr als einem Jahrzehnt stellt Axway führenden Unternehmen Technologielösungen bereit, die geschäftskritische Interaktionen zum Beschleunigen der Unternehmensleistung integrieren, managen, sichern und regeln. Die preisgekrönten Lösungen reichen von Business-to-Business Integration, Managed File Transfer, Business Operations Monitoring und Prozessmanagement bis hin zu E-Mail- und Identitätssicherheit und werden On-Premise oder in der Cloud mit Professional und Managed Services angeboten. Axway ist in Frankreich registriert und unterhält neben dem Hauptsitz in den Vereinigten Staaten Niederlassungen auf der ganzen Welt.
Axway GmbH
Susanne Vogler
Kurfürstendamm 119
10711 Berlin
+49 (0) 30 / 89 01 – 01 17

http://www.axway.de
svogler@axway.com

Pressekontakt:
PRMS
Axel Schmidt
Bahnhofstraße 44
61118 Bad Vilbel
info@pr-marcom.net
4906101509848
http://www.pr-marcom.net

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Neue Leitlinie für Schwangerschaftsdiabetes

Die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes soll verlässlicher werden

Mit der Veröffentlichung einer neuen Leitlinie für die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) soll die Feststellung dieser Erkrankung verlässlicher werden. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) geben in der Leitlinie vor, dass die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes nur noch mit Blut aus der Vene gestellt werden darf. Untersuchungen mit Blut aus dem Finger sind für die Diagnose nicht länger erlaubt. Bisher wurde zur Diagnose oft Fingerblut der Patientin verwendet. Dafür kamen häufig Patienten-Blutzuckermessgeräte zum Einsatz.

„Die Diagnose kann mit Patienten-Blutzuckermessgeräten jedoch nicht gestellt werden, da diese Geräte mit einer Schwankung von bis zu 20 Prozent messen. Für die Diagnosesicherung ist das zu ungenau“, erklärt der Diabetologe Dr. Frank Best aus dem Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN). Die Diabetesschwerpunktpraxen verfügen über geeichte Messgeräte, mit denen sie die Diagnose exakt stellen können.

In jedem Fall wird zur Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes ein Glukose-Belastungstest (auch „Glukose-Toleranztest“) durchgeführt, nach dem der behandelnde Arzt anschließend den Blutzucker misst. Dieser Test wird heute allen schwangeren Frauen zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche empfohlen. Die Schwangeren bemerken normalerweise nichts von ihrer Erkrankung, dennoch birgt ein Schwangerschaftsdiabetes sowohl für die werdende Mutter als auch für das (ungeborene) Kind verschiedenste Risiken. „Bereits während der Schwangerschaft und bei der Geburt können unterschiedliche Komplikationen auftreten. Zudem erhöht ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes für Mutter und Kind die Gefahr, im späteren Leben an einem dauerhaften Diabetes zu erkranken“, verdeutlicht Dr. Best. Hervorgerufen wird ein Gestationsdiabetes durch eine Erhöhung an Schwangerschaftshormonen. Diese führen als Gegenspieler des Insulins zu einer geminderten Insulinwirkung, so dass die Schwangere mehr Insulin benötigt als sonst. Kann der Körper nicht ausreichend Insulin produzieren, steigt der Blutzucker und dies gefährdet das Kind.

Wird ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, lässt er sich in der Regel gut behandeln, wie Dr. Best erläutert: „Meist genügen bereits eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung, um die Blutzuckerwerte zu normalisieren. In bis zu 30 Prozent der Fälle muss eine Insulintherapie begonnen werden.“

Ein Gestationsdiabetes besteht, wenn der Nüchtern-Blutzuckerwert aus dem Venenblut über 91 mg/dl liegt, der Wert eine Stunde nach dem Belastungstest (1-Stunden-Wert) über 179 mg/dl und nach zwei Stunden über 152 mg/dl. „Wichtig ist, dass diese strengeren Kriterien nur für den Schwangerschaftsdiabetes gelten. Für jeden anderen Diabetesnachweis reicht es vollkommen aus, wenn der Nüchtern-Blutwert wiederholt über 126 mg/dl im Plasma aus dem Fingerblut oder im nicht-nüchternen Zustande bei über 200 mg/dl liegt“, betont Dr. Best.

Hintergrund: Der BdSN
Im Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) haben sich über 100 niedergelassene Diabetologen organisiert und die bisherige positive Entwicklung in der Betreuung von Diabetes-Patienten mitgestaltet. Ziel ist es, die ambulante Versorgung von Menschen mit Diabetes weiter zu verbessern.

BdSN-Pressebüro
Regina Hamacher
Vogelsanger Weg 39
50858 Köln
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Neuer Leitfaden für die Technische Kommunikation

doctima-Experte Johannes Dreikorn unterstützt den Fachverband tekom bei der Erstellung der Leitlinie „Regelbasiertes Schreiben“

Erlangen, 17. Februar 2011 Johannes Dreikorn, Leiter des Bereichs Technische Kommunikation bei der doctima GmbH, hat an der Erstellung der neuen Leitlinie „Regelbasiertes Schreiben. Deutsch für die Technische Kommunikation“ mitgewirkt. Herausgeber der Leitlinie ist die tekom, der Fachverband für Technische Kommunikation und Dokumentation.

Die neue tekom-Leitlinie ist ab sofort erhältlich. Sie richtet sich vorrangig an Redaktionsverantwortliche, die Sprachregelungen in Unternehmen erstellen und überprüfen. Das Regelwerk zur Standardisierung von Texten und zur Einführung von Sprachregelungen wurde binnen 18 Monaten von einem 14-köpfigen Expertengremium erarbeitet. „Die Leitlinie hilft Redakteuren, verständliche Texte standardisiert und effizient zu erstellen – und ermöglicht so eine dauerhafte Qualitätssicherung in der technischen Dokumentation“, begrüßt Dr. Markus Nickl, Geschäftsführer der doctima GmbH, die neue tekom-Leitlinie. „Dass unser Experte für Technische Kommunikation Johannes Dreikorn an diesem renommierten Projekt mitarbeiten durfte, ist auch eine Auszeichnung für das Unternehmen doctima.“

Fragen zu der tekom-Leitlinie oder zur Technischen Kommunikation beantwortet bei doctima Johannes Dreikorn unter johannes.dreikorn@doctima.de.

Die doctima GmbH, Erlangen, unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der effizienten zielgruppengerechten Kommunikation. Zielgruppengerechte Kommunikation und konsequente Straffung der redaktionellen Prozesse senken nachweislich Kosten und stärken die Kundenbindung. Um das zu erreichen, erarbeitet doctima für spezifische Aufgabenstellungen individuelle Lösungen. Nach eingehender Analyse optimiert und erstellt doctima für ihre Kunden komplexe Texte und gestaltet Redaktionsprozesse je nach den gesetzten Zielvorgaben. Dabei setzt doctima auf erprobte linguistische Methodik. Eine durchgängige Verständlichkeit und Einheitlichkeit der Kommunikation wird damit sichergestellt. Zu den Kunden von doctima zählen unter anderem namhafte Unternehmen aus den Branchen Informationstechnologie, Medizintechnik, Maschinenbau und Automatisierungstechnik sowie zahlreiche Krankenkassen, Versicherungen und Behörden. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.doctima.de.
doctima GmbH
Dr. Markus Nickl
Gerberei 19
91054 Erlangen
09131 977928-0

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