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Ebola: Explodierende Preise, drohender Hunger und ein Drittel der Bevölkerung unter Quarantäne / Infektionszahlen verdoppelt / Ausbreitung nicht zu stoppen

Ebola: Explodierende Preise, drohender Hunger und ein Drittel der Bevölkerung unter Quarantäne / Infektionszahlen verdoppelt / Ausbreitung nicht zu stoppen

(Mynewsdesk) Freetown/München – Wo noch vor einigen Wochen reger Verkehr und buntes Markttreiben herrschte, bestimmen nun Straßensperren und leere Plätze die Szenerie. Weil die Ebola-Epidemie in Sierra Leone nicht unter Kontrolle zu bekommen ist und sich die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vormonat verdoppelte, hat Präsident Ernest Bai Koroma die Quarantänemaßnahmen drastisch verstärken lassen. In dem Sechs-Millionen-Einwohner-Land stehen aktuell mehr als zwei Millionen Menschen unter Quarantäne.

Betroffen ist auch Makeni, die größte Stadt des Nordens, und damit der Standort des dortigen SOS-Kinderdorfs – eines von dreien in Sierra Leone. Auch hier wurde eine beunruhigende Zahl von Neuinfektionen festgestellt. Für die isolierten Bewohner ist die Lage verzweifelter denn je, denn nur medizinisches Personal darf sich zwischen den Quarantäne-Zonen bewegen.

Inmitten der sich täglich zuspitzenden Lage, versucht SOS-Leiter Emmanuel Woode die Kontrolle zu behalten. „Wir haben ein Vorratslager für drei Monate in jedem Kinderdorf angelegt und spezielle Passierscheine organisiert, die sicherstellen, dass wir trotz der Abriegelung Zugang zu unseren SOS-Kindern haben“, berichtet Woode. „Die Nahrungsmittelpreise stiegen um mehr als 100 Prozent und immer mehr Menschen können sich höchstens noch eine Mahlzeit am Tag leisten“, erklärt er. Die SOS-Kinderdörfer versorgen deshalb trotz der hohen Ansteckungsgefahr gut 2000 extrem bedürftige Menschen weiter mit Nothilfepaketen in Makeni, Bo und Freetown.

Der Druck auf Woode steigt von Tag zu Tag. Der Hauptstadt Freetown und damit einem weiteren SOS-Standort, droht die Abriegelung. „Ich muss unsere SOS-Kinder aus drei Dörfern schützen, dafür sorgen, dass die unter Quarantäne stehenden SOS-Standorte nicht von der Versorgung abgeschnitten werden.“

Hinzu kommt, dass sich Woode um Ebola-Waisen im Land kümmern muss. Nach Einschätzung der UN soll es bereits jetzt rund 4000 Kinder und Jugendliche im Ebola-Gebiet geben, die ihre Eltern durch die grassierende Epidemie verloren haben. Sie leiden besonders. Oft sind die Ebola-Waisen sich selbst überlassen, von ihren Verwandten verstoßen. Die Angehörigen haben Angst, sich zu infizieren und weigern sich, die Kinder aufzunehmen. „Die Angst vor dem Virus ist stärker geworden als Familienbande und Menschlichkeit“, sagt Woode. Er hat in Sierra Leone bereits hunderte Ebola-Waisen ausfindig gemacht.

In allen drei Ländern hat SOS-Kinderdörfer das Schicksal der Waisen ins Zentrum seines Engagements gerückt. So wurde begonnen, sichere Räume zu schaffen mit Tagesstrukturen, sinnvoller Beschäftigung, da praktisch alle Schulen geschlossen sind. „In die Kinderdörfer können wir sie vorerst nicht aufnehmen, das wäre eine zu große Gefahr für die SOS-Kinder“, sagt Woode.

Die SOS-Mitarbeiter versuchen zudem zu klären, wer die Kinder sind und ob es Angehörige gibt, bei denen sie unterkommen können. In der chaotischen Situation eine äußerst schwierige Aufgabe. Aber SOS profitiert von der langen Erfahrung in Westafrika und in anderen Krisengebieten auf der ganzen Welt.

Woodes Telefon klingelt – zum x-ten Mal an diesem Tag. Diesmal lächelt der SOS-Leiter: Das 280.000 Euro Nothilfepaket wurde bewilligt, ist auf dem Weg und sichert die nächste Notversorgung von mindestens 2000 bedürftigen Familien und Kindern.

BU: SOS-Leiter Emmanuel Woode kümmert sich um eine Ebola-Waise in Makeni. Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Louay Yassin
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Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Fachärzte-Verbund ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG) in Mönchengladbach unterstützt Spendensiegel-geprüfte Hilfsorganisation ADRA

Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Hygienemaßnahmen sind ein Baustein im Kampf gegen Ebola und schon ab wenigen Euro Spende möglich.

Auf mehr als 4000 ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits gestiegen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Mit der Entwicklung der Katastrophe in Westafrika steigt auch die Hilfsbereitschaft der Staatengemeinschaft, aber auch vieler Menschen ganz persönlich: So haben sich schon tausende Deutsche freiwillig für die Versorgung der Kranken gemeldet. „Man muss sich aber gar nicht in Gefahr bringen, um den Menschen zu helfen, sondern kann auch privat von Deutschland aus konkrete Hilfe leisten“, erklärt Dr. med. H.-M. Evecek, Ärztlicher Direktor des Fachärzte-Verbunds ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG), der in diesen Tagen über die zertifizierte Hilfsorganisation ADRA e.V. eine Lieferung von medizinischem Equipment nach Liberia möglich macht. „Selbst wenn man nur 5 Euro spendet, ist es geradezu erstaunlich, was man damit alles erreichen kann.“

Um die rasante Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist eine gute medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten die wohl wichtigste Maßnahme. Die ADRA Deutschland e.V. ist eine anerkannte Nichtregierungsorganisation, die sich für die Entwicklung in bedürftigen Ländern einsetzt. Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono von U2 und der UNESCO war der Verein zum Beispiel an der Kampagne „Gemeinsam für Afrika“ beteiligt, und als Gründungsmitglied der „Aktion Deutschland hilft“ engagiert man sich gemeinsam mit Partnern für notleidende Menschen in der ganzen Welt.

Zum „Cooper Memorial Hospital“ nach Monrovia in Liberia, dem am stärksten von der Epidemie betroffenen Land, konnten die Mitarbeiter der Spendensiegel-geprüften Organisation bereits mehr als 60.000 Handschuhe, 14.000 Müllsäcke, 38.000 Schutzmasken, 3.000 Einwegkittel, fünf Isolationszelte und literweise Desinfektionsmittel schicken. Über 300 Ebola-Patienten werden dort behandelt – aber dem eher kleinen Krankenhaus fehlt die nötige Ausrüstung, um die infizierten Personen adäquat zu behandeln.

Hier setzt die Unterstützung des Mönchengladbacher Fachärzte-Verbunds an: Mit der Hilfe des ZMG können schon bald zehntausende Latexhandschuhe und Gesichtsmasken nach Liberia geschickt werden, und sogar mehrere Krankenhausbetten wären vor Ort finanzierbar. „Wir appellieren auch an andere Firmen, vor allem im medizinischen Bereich, sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst zu sein und aktiv materielle Hilfe zur Verfügung zu stellen“, hofft Dr. H.-M. Evecek und zählt die Möglichkeiten auf: „Mit nur 5 Euro können wir 1000 Latexhandschuhe an die Bevölkerung verteilen, mit nur 10 Euro sogar 50 Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Virus. 20 Euro sind für einen ganzen Liter Desinfektionsmittel nötig, und für 200 Euro gibt es schon ein Krankenhausbett für die Versorgung eines Patienten.“

Bei der Auswahl der Hilfsorganisation war dem ZMG eines besonders wichtig: die Sicherheit, dass die Gelder und Güter bei den Bedürftigen ankommen. Evecek stellt klar: „Deshalb haben wir gezielt nach einer Organisation gesucht, die zum einen in der Versorgung von Ebola-Erkrankten erfahren ist und zum anderen das renommierte DZI-Spendensiegel trägt.“ Die Auszeichnung des Deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen gilt als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen und belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

„Als kirchliche Einrichtung helfen wir Menschen – unabhängig von ihrer politischen und religiösen Anschauung oder ihrer ethnischen Herkunft“, erklärt ADRA-Geschäftsleiter Christian Molke. „Im Zeitalter der Globalisierung ist Nächstenliebe nicht an bestimmte geografische Grenzen oder Weltanschauungen gebunden. Gemeinsam sind wir eine Welt – und damit voneinander abhängig. Die Probleme in Afghanistan, Westafrika, aber auch in Russland und in der Türkei gehen jeden von uns etwas an.“ Getreu dem Motto „Damit Menschen wieder hoffen können“ arbeite man mit vielen internationalen Partnern daran, dass der Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde Einhalt geboten wird.

Nähere Informationen zum ZMG finden Interessierte auf www.zentrum-meine-gesundheit.de , u.a. mit einem eigenen YouTube-Filmkanal und dem direkten Draht zu Interessenten und Patienten via Facebook. Nicht weniger umfangreich und transparent präsentiert sich die Webseite der ADRA auf www.adra.de , die auch darüber informiert, wie jeder Bürger beim Kampf gegen Ebola helfen kann. Informationen zum Spendensiegel gibt es auf www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel .

Das ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT in Mönchengladbach bündelt die Stärken und Kompetenzen verschiedener medizinischer Fachbereiche zu einer funktionellen, zielführenden Einheit. Kurze Wege, standardisierte Qualitätsmaßnahmen nach der weltweit anerkannten Norm DIN ISO 9001:2008, effiziente Prozesse und innovative Medizintechnik, Erkenntnisse neuester wissenschaftlicher Forschung sowie jahrelange klinische wie fachärztliche Erfahrung sorgen für eine beispielhafte Patientenorientierung. Infos: www.zentrum-meine-gesundheit.de

Kontakt
eVest GmbH / Zentrum Meine Gesundheit
Philipp Evecek
Kaiserstraße 97
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02161 / 56780-80
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Ebola in Liberia: „Wir erleben die Hölle. / SOS-Klinik in Monrovia arbeitet auf Hochtouren

(Mynewsdesk) Monrovia/München – Angehörige stürmen Krankenstationen, Patienten fliehen aus Quarantänestationen. Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf verhängte inzwischen eine nächtliche Ausgangssperre. Ganze Stadtviertel wurden unter Quarantäne gestellt. Die Schulen in Liberia sind offiziell geschlossen.

„Mit Ebola kam die Angst zurück. Nicht die Angst wie im Bürgerkrieg, sondern die Angst von einem Nachbarn oder Freund mit dem tödlichen Virus angesteckt zu werden“, berichtet George Kordahi, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Liberia. Die Anspannung in den SOS-Kinderdörfern in Monrovia und Juah Town ist groß. Die Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen wurden intensiv verstärkt und auch die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt. „Die Situation ist gefährlich. Mütter, Kinder sowie Mitarbeiter sind angehalten, das SOS-Dorf nicht zu verlassen, nur in Notfällen oder um Lebensmittel zu besorgen. Dabei riskieren sie derzeit immer ihr Leben, weil sie sich am Ebola-Virus anstecken könnten“, erzählt Kordahi.

Das SOS-Medizinische Zentrum in Monrovia ist nach wie vor die einzige medizinische Einrichtung in der Stadt, die rund um die Uhr geöffnet hat. „Neben Menschen aus ganz Monrovia kommen inzwischen auch ausländische Patienten mit verschiedensten Verletzungen und Krankheiten zu uns“, berichtet Kordahi. Die SOS-Klinik behandelt jedoch keine Ebola-Fälle. Diese werden an das Ebola-Behandlungszentrum weitergegeben. Sobald der Verdacht auf eine Infektion vorliegt, informiert das SOS-Personal die liberianischen Gesundheitsbehörden. „Die Klinik arbeitet auf Hochtouren, das ist jetzt der Fokus unserer Arbeit“, erklärt Kordahi. „Wir brauchen weiterhin Material, Desinfektionsmittel und Schutzkleidung, um unser medizinisches Personal und uns zu schützen. Nur so können wir weitermachen.“

Kordahi macht sich Gedanken um seine Mitarbeiter, Sorgen, wie sie all das schaffen. „Wir erleben die Hölle. Patienten und ihre Familien wollen den Befund oft nicht akzeptieren. Die Regierung hat an allen Krankenhäusern Kräfte der Polizei und der Armee eingesetzt, um die Situation unter Kontrolle zu halten. Die Menschen müssen verstehen, dass es ernst ist. Obwohl so viele Aufklärungsmaßnahmen stattfinden, gibt es immer noch Menschen, die das alles nicht wahrhaben wollen.“

Die Opferzahlen steigen weiter. In Liberia sind bereits über 500 Menschen an Ebola gestorben. Die WHO räumt ein, dass das Ausmaß der Ebola-Epidemie erheblich unterschätzt wurde und dass außerordentliche Maßnahmen notwendig sind, um die Seuche einzudämmen. Nun droht den Menschen in Liberia auch eine Lebensmittelknappheit, da durch Beschränkungen an den Grenzen und im Schiffsverkehr lebenswichtige Güter das Land kaum noch erreichen können.

21.08.2014

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Ebola-Seuche: Situation wird immer dramatischer

Mediziner an Virus erkrankt, bereits hunderte Tote

Berlin, 29. Juli 2014 – Die Ebola-Seuche in Westafrika wird zu einer immer größeren Epidemie. Neben dutzenden Personen des einheimischen medizinischen Personals ist inzwischen auch ein leitender Mediziner aus den USA erkrankt, der für die Partnerorganisation des christlichen Hilfswerks Geschenke der Hoffnung in Liberia im Einsatz ist. Nachdem sich im April zunächst eine Beruhigung der Lage abzeichnete, hat sich nun die Zahl der Todesfälle auf über 670 vervielfacht, teilte das Hilfswerk in Berlin mit. „Unsere Partnerorganisation Samaritan“s Purse konnte inzwischen über 440.000 Menschen über die Gefahren der Krankheit aufklären“, berichtet der Leiter für internationale Projekte, Reinhard Scheumann. „Fast 2.000 Personen wurden in unseren medizinischen Zentren untersucht, davon werden 82 zur Zeit akut behandelt.“ 27 ehemals Infizierte überstanden ihre schwere Erkrankung. Doch trotz aller Bemühungen werde die Situation immer dramatischer: „Die Ansteckungsgefahr ist extrem hoch und die Überlebenschancen sehr niedrig, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird“, erläutert Scheumann. „Die Regierungen der betroffenen Länder sind mit der Situation völlig überfordert. Die internationale Gemeinschaft muss hier dringend handeln, um eine weitere Ausbreitung der Katastrophe zu verhindern.“ Helfer vor Ort beklagen die mangelnde Unterstützung. „Die Situation ist für einige Hilfsorganisationen alleine nicht zu bewältigen.“ Neben der medizinischen Versorgung der Erkrankten sei auch die Aufklärungsarbeit vor Ort sehr wichtig. Die Nachricht, dass mit Dr. Kent Brantly nun ein Kollege und Mediziner an dem Virus erkrankt ist, sei schockierend. „Wir hoffen und beten, dass er das Virus überlebt und nicht noch andere Mitarbeiter angesteckt wurden“, sagte Scheumann. Eine weitere Medizinerin aus den USA, die für eine andere Organisation in Liberia arbeitet, ist inzwischen ebenfalls erkrankt.

Spenden dringend erbeten
Die Aufklärungsarbeit und medizinische Behandlung ist sehr kostenintensiv. Spenden für die Arbeit von Geschenke der Hoffnung können über die Website www.geschenke-der-hoffnung.org oder per Überweisung (Stichwort: Ebola, IBAN: IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11) getätigt werden.
Bildquelle: 

Geschenke der Hoffnung ist ein christliches Werk, das in etwa 20 Ländern tätig ist. Der Auftrag des Werks ist es, einer bedürftigen Welt Hilfe und Hoffnung zu bieten. Dazu braucht es Menschen, die mit Begeisterung gemeinsam daran arbeiten, damit besonders Kinder und ihr Umfeld Freude erleben und Perspektive gewinnen. Als christliches Werk will Geschenke der Hoffnung mit „Weihnachten im Schuhkarton“ dazu beitragen, dass Menschen den Grund für Weihnachten entdecken: Jesus Christus. Weiterer Bestandteil der Arbeit sind Förderprogramme für benachteiligte Kinder, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe.

Geschenke der Hoffnung e. V.
Tobias-B. Ottmar
Haynauer Str. 72a
12249 Berlin
030-76883-400
presse@geschenke-der-hoffnung.org
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Finale der 9. Welttour von ‚Jugend für Menschenrechte’ in der Scientology Kirche Los Angeles gefeiert

In diesem Jahr bereiste die Menschenrechtsgruppe innerhalb fünf Wochen sieben Länder und legte in diesem Zeitraum eine Strecke von über 45.000 km zurück
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Die Abschlussveranstaltung der 9. Worldtour von „Jugend für Menschenrechte International“ wurde am 23. März von der Scientology Kirche abgehalten. Diese Veranstaltung bildete den krönenden Abschluss einer fünfwöchigen Reise durch sieben Länder.

Seit 9 Jahren findet jährlich eine Worldtour der international tätigen „Jugend für Menschenrechte International“ statt. Diese Institution setzt sich dafür ein, Jugendlichen auf der ganzen Welt die Menschenrechte nahe zu bringen. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann für sie auch eintreten.

In diesem Jahr reisten Vertreter der Menschenrechts-Initiative innerhalb von fünf Wochen in sieben Länder und legte in dieser Zeit über 45.000 km zurück. Der krönende Abschluss dieser Worldtour fand am 23. März im L. Ron Hubbard Auditorium des Scientology-Gemeindezentrums in Los Angeles statt. Vertreter von „Jugend für Menschenrechte International“ aus Mexiko, Liberia und Japan präsentierten die Höhepunkte aus der diesjährigen Worldtour in ihren jeweiligen Ländern.

Im Namen von „Jugend für Menschenrechte International“ nahm die Gründerin und Präsidentin Dr. Mary Shuttleworth die Anerkennungen verschiedener Vertreter der US-Regierung und der Stadt Los Angeles und Inglewood entgegen. Unter den Vertretern befanden sich US-Senator Harry Reid aus Nevada, die US-Kongressabgeordnete Karen Bass aus Kalifornien, der Bürgermeister von Inglewood James T. Butts und der Stadtrat von Los Angeles Bernard Parks. Sie alle erkannten die Leistungen der Menschenrechts-Organisation in der Menschenrechtsbildung hoch an.

Weitere Bestätigungen kamen von Irving Sarnoff, Mitbegründer der Freunde der Vereinten Nationen, der erklärte: „Jugend für Menschenrechte International, unter der hervorragenden Leitung von Dr. Mary Shuttleworth und unterstützt von der Scientology Kirche, hat für die Förderung und Verbreitung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen Fantastisches geleistet.“
Dr. Elizabeth McKinney, Chief Executive Officer der „Global Project Development Foundation“ sagte: „Wissen ist Macht und Menschenrechtsbildung befähigt Menschen, all ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, in dem Wissen, dass kein Gesetz, keine Vorschrift und keine Person ihr Recht auf Würde und Frieden verweigern kann.“

Die diesjährige Menschenrechts-Worldtour von „Youth for Human Rights“ startete in Los Angeles. Sie führte weiter nach Mexiko, Liberia, Togo, Kamerun, Äthiopien, Taiwan und Japan. In Taiwan traf sich die Menschenrechtsgruppe mit dem Präsidenten Ma Ying-Jeou, um ihm das Menschenrechts-Programm und die Materialien vorzustellen.

Während des Aufenthaltes in Mexiko veröffentlichte die Gruppe „Künstler vereint für Menschenrechte“, eine Broschüre, in der 34 prominente mexikanische Künstlern die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vorstellen. In Äthiopien veröffentlichte „Youth for Human Rights International“ in Partnerschaft mit der äthiopischen Menschenrechtskommission eine Broschüre mit den Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Amharisch, der Amtssprache Äthiopiens und der nach Arabisch am zweithäufigsten gesprochenen semitischen Sprache in der Welt. In jedem Land hielt die Menschenrechtsgruppe Konferenzen und Treffen mit Regierungsvertretern und prominenten Organisationen ab, um die Umsetzung der Lehrmaterialien und -pläne von „Youth for Human Rights“ zu organisieren.

Bei der Abschlussveranstaltung waren weitere Gastredner vor Ort. Darunter waren Angela Madsen, sechsfache Goldmedaillengewinnerin und Mitglied des US-Paralympics-Teams, Dr. Howard M. Holt, Gründer und Direktor von Elohim Dream Builders, Dr. Pouran Ameli vom Amerikanisch-Iranischen Freundschaftsverein und die Geistliche und Vorstandsvorsitzende der Global Project Development Foundation Elisabeth McKinney.

Die Menschenrechtsgruppe „Jugend für Menschenrechte International“ hat in neun Jahren den Erdball neun Mal umrundet, um die Menschenrechtsbildung für Regierungsvertreter, Pädagogen und nichtstaatliche Organisationen in 80 Ländern zu fördern. Der Zweck von „Jugend für Menschenrechte International“ ist es, Jugendliche über ihre Menschenrechte aufzuklären, insbesondere über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, und sie zu inspirieren, wertvolle Verfechter von Toleranz und Frieden zu werden. Weitere Informationen: www.youthforhumanrights.org.

Weitere Informationen:
Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V.
Beichstr. 12, 80802 München
Ansprechpartner: Uta Eilzer
Tel. 089-38607-145, Fax. -109
Web: www.skb-pressedienst.de
eMail: eilzer@skb-pressedienst.de

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Das Hunger Projekt e.V. gibt die Afrika-Preis-Trägerin 2011 bekannt

Der „Afrika Preis für die nachhaltige Überwindung des chronischen Hungers“ wird während m 22. Oktober 2011 in New York an Dr. Florence Chenoweth, Landwirtschaftsministerin von Liberia, verliehen.

Dr. Florence Chenoweth ist in Liberia geboren und die erste Landwirtschaftsministerin sowohl in Liberia als auch in ganz Afrika. Mit ihrer Arbeit will sie dazu beitragen, die Lebensgrundlage und Nahrungsmittelsicherheit der afrikanischen Kleinbäuerinnen zu sichern.

Nach einem gewalttätigen Staatsstreich 1980 flüchtete Dr. Chenoweth mit ihrer Familie aus Liberia nach Sierra Leone. Dort beendete sie ihr Studium und arbeitete in verschiedenen Bereichen der Entwicklungspolitik in Afrika.

Als Vertreterin der Welternährungsorganisation der UN (FAO) in Gambia setzte sie sich stets hartnäckig für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika ein. Sie eröffnete das erste Büro der FAO in Südafrika nach der Apartheid.

Als Präsdentin Ellen Johnson Sirleaf, Afrika-Preis-Trägerin 2006, die Regierung in Liberia übernahm, kehrte Dr. Chenoweth nach Liberia zurück und startete dort eine Kampagne mit dem Namen „Back to the Soil“ (Zurück auf das Ackerland). Die Kampagne gibt Frauen in ländlichen Regionen, die Haushaltsvorstand sind, die Möglichkeit, mindestens 30 Prozent Zuschüsse für die zur landwirtschaftlichen Produktion benötigten Mittel zu erhalten.

Dies führte zu einem deutlichen Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion, vor allem von Reis und Kassava. So konnte 2010 sogar das Welternährungsprogramm lokal produzierten liberianischen Reis kaufen.

Unter der Leitung von Dr. Chenoweth bildet das Landwirtschaftsministerium in Liberia Frauen in ländlichen Regionen aus und sichert ihnen den Zugang zu Ressourcen, die ihnen eine eigenständige und ausreichende Produktion von Nahrungsmitteln ermöglichen.

Mit der Verleihung des Afrika-Preises 2011 wird Dr. Chenoweth als vorbildhafte Frau geehrt, als afrikanische Führungspersönlichkeit und als Vertreterin für alle, die sich mit all ihrer Kraft für positive Veränderungen engagieren.

Der Afrika Preis für die nachhaltige Überwindung des chronischen Hungers wurde 1987 zum ersten Mal vom Hunger Projekt vergeben. Er ehrt afrikanische Führungspersönlichkeiten, die einen herausragenden Beitrag zur Beendigung der Not in Afrika leisten. In den vergangenen 24 Jahren vergab das Hunger Projekt den Afrika Preis an außergewöhnliche Frauen und Männer für ihr beispielhaftes Handeln in den Bereichen Nahrungsmittelsicherheit, Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Frauenrechte und Unternehmertum.

Der diesjährigen Preisträgerin wird eine Skulptur des anerkannten Künstlers Takenobu Igarashi überreicht und sie erhält 50.000 US $ für die Fortführung ihres erfolgreichen Einsatzes zur Überwindung des Hungers.

Weitere Informationen gibt es unter: www.das-hunger-projekt.de
Das Hunger Projekt e.V. ist eine globale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers einsetzt. Gegenwärtig ist das Hunger Projekt in 12 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas (in Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; in Indien und Bangladesch; in Mexiko und Peru) vertreten. Insgesamt gibt es 350 Angestellten und rund 362.000 Ehrenamtlichen. Der internationale Hauptsitz ist in New York.

In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1982 als gemeinnützig anerkannter Verein – momentan mit ca. 50 ehrenamtlichen Aktiven und fünf Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden und die Schweiz.

Das Hunger Projekt konzentriert sich auf drei Leitgedanken: Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus.
Das Hunger Projekt e.V.
Maria Baum
Holzstrasse 30
80469 München
mbm@das-hunger-projekt.de
(+49) 89 2000 347 70
http://www.das-hunger-projekt.de