Tag Archives: lotse

Pressemitteilungen

HANS 2017 im November in der Markthalle

HANS 2017 im November in der Markthalle

Udo Lindenberg gewann den HANS 2016 – Foto Mirko Hannemann

Udo Lindenberg, die Beginner und Farhot zählten im vergangenen Jahr zu den Gewinnern des Abends. Jetzt steht der Termin für die diesjährige Verleihung des Hamburger Musikpreises HANS fest: Die Preisvergabe findet am Dienstag, 21. November, im Hamburger Musikclub Markthalle statt.

In insgesamt acht Kategorien gehen jeweils vier Künstler oder Teams ins Rennen um die Trophäen. „Künstler des Jahres“, „Song des Jahres“, „Album des Jahres“, „Musiker des Jahres“, „Nachwuchs des Jahres“, „Hamburger Künstlerentwicklung“, „Lotse des Jahres“ und „Bestes Imaging“ lauten die Kategorien.

Ende Oktober werden die Nominierten für den HANS 2017 bekannt gegeben. Wer letztlich einen HANS erhält, stellt sich am Abend der Preisverleihung heraus.

Der Hamburger Musikpreis ist ein Jurypreis, der seit 2009 jährlich verliehen wird und besonders kreative und innovative Leistungen auszeichnet – unabhängig von kommerziellem Erfolg. Zu den bisherigen HANS-Gewinnern gehören Künstler wie Thees Uhlmann, Jan Delay, Gisbert zu Knyphausen, Nils Wülker und Boy.

Seit der ersten Verleihung fördern der Norddeutsche Rundfunk und die Hamburg Kreativgesellschaft den Musikpreis. Weitere Förderer sind die Haspa Musik Stiftung, die Handelskammer Hamburg, nhb und die Hamburg Marketing GmbH.

Firmenkontakt
medienbuero
Christoph Kohlhöfer
Maria-Louisen-Straße 96
22301 Hamburg

c.kohlhoefer@medienbuero.eu
http://

Pressekontakt
medienbuero
Christoph Kohlhöfer
Maria-Louisen-Straße 96
22301 Hamburg
01634787694
c.kohlhoefer@medienbuero.eu
http://

Pressemitteilungen

HANS – der Hamburger Musikpreis: Folkert Koopmans ist der „Lotse des Jahres“

HANS - der Hamburger Musikpreis: Folkert Koopmans ist der „Lotse des Jahres“

Folkert Koopmans erhält als ‚Lotse des Jahres‘ einen HANS – Foto von Pablo Heimplatz

Die Trophäen für den diesjährigen HANS – der Hamburger Musikpreis werden am Mittwoch, 23. November, in dem Hamburger Musikclub Markthalle verliehen. Ein Gewinner steht jedoch bereits fest: In der Zusatzkategorie „Lotse des Jahres“ erhält Folkert Koopmans einen HANS, dies gab die Jury jetzt bekannt.

„Von kleinen Club-Gigs bis zu großen Arena-Shows und den Open Air-Konzerten auf der Trabrennbahn, von Poetry-Slams und Gourmet-Theater über sinfonische Kino-Ereignisse, von Klassik und Comedy bis hin zu Jazz, Indie und Punk – von seinem Büro an der Elbe aus lenkt Folkert Koopmans mit wenigen Worten und viel Ruhe Veranstaltungen in Schweden, Dänemark, Finnland, Österreich, der Schweiz oder auch den Niederlanden. Mit seiner Agentur hat er Hamburg in der ganzen Welt verknüpft und damit die Strahlkraft der Hamburger Musikszene verstärkt. Für seine mutige und neugierige Arbeit, dafür, dass er immer noch keine Berührungsängste kennt und immer auf der Suche nach neuen Ideen, nach Innovationen und Verbesserungsmöglichkeiten ist, verleihen wir den Lotsen 2016 an den Geschäftsführer der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH: Folkert Koopmans“, so die Jury in ihrer Urteilsbegründung.

Folkert Koopmans gründete vor 26 Jahren die Konzertagentur FKP Scorpio. Mittlerweile ist die Agentur der größte Festivalveranstalter Europas und beschäftigt weit mehr als 100 Mitarbeiter in Hamburg und im Ausland. Mit einem Konzert der Smashing Pumpkins vor 25000 Menschen auf der Reeperbahn feierte FKP Scorpio 1997 seinen endgültigen Durchbruch. Heute veranstaltet die Agentur neben Konzerten in Hamburg auch bundes- und europaweite Tourneen und Festivals wie etwa das „Hurricane“, „Southside“ „Rolling Stone Weekender“ und „Hultsfred“.

Die Kategorie „Lotse des Jahres“ zeichnet eine wichtige Persönlichkeit aus, die sich in besonderem Maße für die Hamburger Musikszene eingesetzt hat.

Am Abend der Preisverleihung wird bekannt gegeben, welche Künstler sich in den Kategorien „Nachwuchs des Jahres“, „Künstler des Jahres“, „Musiker des Jahres“, „Song des Jahres“, „Hamburger Künstlerentwicklung“, „Bestes Imaging“ und „Album des Jahres“ durchgesetzt haben. Nominiert sind unter anderen Beginner, Udo Lindenberg, Enno Bunger, Lina Maly, Bosse, Digitalism und Johannes Oerding.

N-JOY, das junge NDR Radioprogramm, begleitet die Preisverleihung den ganzen Abend über in Beiträgen, Schalten und Interviews. NDR Blue, das digitale Radioprogramm des Norddeutschen Rundfunks mit Musik abseits des Mainstreams, überträgt am Freitag, 25. November, ab 20.05 Uhr die Höhepunkte der Verleihung des HANS 2016. Bis 21.00 Uhr können die Hörerinnen und Hörer die Preisverleihung nacherleben – mit den Gewinnern, Live-Auftritten und den besten Dankesreden. Zu empfangen ist NDR Blue sowohl im Digitalradio über DAB+, als auch über die NDR Radio App, im Internet auf ndr.de und im DVB-S Radio.

Seit der ersten Verleihung fördern der NDR und die Hamburg Kreativgesellschaft den HANS. Ein neuer Partner ist in diesem Jahr die Haspa Musik Stiftung. Weitere Partner und Sponsoren sind Hamburg Marketing, die Handelskammer Hamburg, nhb und die TownTalker Media AG. Veranstalter des HANS – Der Hamburger Musikpreis ist die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM).

Firmenkontakt
medienbuero
Christoph Kohlhöfer
Maria-Louisen-Straße 96
22301 Hamburg

c.kohlhoefer@medienbuero.eu
http://

Pressekontakt
medienbuero
Christoph Kohlhöfer
Maria-Louisen-Straße 96
22301 Hamburg
01634787694
c.kohlhoefer@medienbuero.eu
http://

Pressemitteilungen

Lotse in die digitale Zukunft

eBusiness-Lotse unterstützt oberfränkische Unternehmen

Lotse in die digitale Zukunft

Das Projekt eBusiness-Lotse Oberfranken leitet Katharina Kroll, links.

Bamberg, 07.02.2013. Am 19. Februar 2013 findet auf Kloster Banz die Auftaktveranstaltung des Projekts eBusiness-Lotse Oberfranken statt. Ziel des Projekts ist es, die Kompetenz der regionalen Unternehmen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auszubauen. Themenschwerpunkte sind Online Marketing, Cloud Computing und Informationssysteme für ressourceneffiziente Prozesse. Zur Auftaktveranstaltung referiert Dr. Carlo Velten, Senior Advisor bei der Experton Group zum Thema „Business 2015 – Wie Cloud Computing, mobiles Internet und eBusiness die digitale Wirtschaft Realität werden lassen“. Projektpartner sind die Hochschule Hof mit dem Institut für Informationssysteme (iisys) und das IGZ Bamberg als Geschäftsstelle des IT-Cluster Oberfranken.

An der Spitze bleiben

Die Mitarbeiter des Projekts eBusiness-Lotse Oberfranken am IGZ Bamberg und der Hochschule Hof sind neutrale Ansprechpartner für die Unternehmen der Region. „IT unterstützt fast alle Geschäftsprozesse in den Unternehmen. Mit Hilfe von IT gewinnen Unternehmen Wettbewerbsfähigkeit und differenzieren sich am Markt“, erklärt Katharina Kroll, Projektleiterin in Bamberg. „Wir informieren die oberfränkischen Unternehmen über wichtige Trends und Geschäftsmöglichkeiten rund um die Informations- und Kommunikationstechnologie, damit sie in Zukunft an der Spitze bleiben.“ Das Projekt eBusiness-Lotse Oberfranken konzentriert sich auf Online-Marketing, Cloud Computing und Informationssysteme für ressourceneffiziente Prozesse. Es richtet sich insbesondere an Anwender in kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben.

Anbieterneutrale und praxisnahe Informationen

„Viele Unternehmen schöpfen das Potential der Informations- und Kommunikationstechnologie noch nicht voll aus“, sagt Prof. Dr. Richard Göbel, wissenschaftlicher Leiter des iisys, Institut für Informationssysteme an der Hochschule Hof. „Online-Marketing-Konzepte, zum Beispiel für Social Media, Suchmaschinenmarketing oder eCommerce, bieten Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, ihren Absatz zu fördern und Kunden zu binden. Dienstleistungen aus der Cloud können Unternehmen verbrauchsabhängig abrechnen, um Kosten zu senken und Überkapazitäten abzubauen. Mit leistungsfähigen Informationssystemen optimieren Unternehmen darüber hinaus ihre gesamten finanziellen, materiellen und personellen Ressourcen.“

Vortrag zu Cloud Computing, mobilem Internet, eBusiness

Zur Auftaktveranstaltung am 19. Februar auf Kloster Banz spricht Dr. Carlo Velten, Senior Advisor bei der Experton Group, einem der führenden internationalen IT-Beratungshäuser. In seinem Vortrag „Business 2015 – Wie Cloud Computing, mobiles Internet und eBusiness die digitale Wirtschaft Realität werden lassen“ erklärt Velten wie Unternehmen mit Informations- und Kommunikationstechnologie konkreten geschäftlichen Nutzen erzielen. In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter der oberfränkischen Wirtschaftskammern und regionaler Unternehmen mit dem Referenten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen des eBusiness-Lotsen ist kostenfrei.

Gefördert durch das BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert das Projekt eBusiness-Lotse Oberfranken als Teil der Initiative „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“ im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“. Deutschlandweit gibt es 38 weitere eBusiness-Lotsen.

Der eBusiness-Lotse Oberfranken ist Teil der Förderinitiative „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird. Das übergeordnete Ziel des Kompetenzzentrums ist es, den Unternehmen das Wissen zeitgemäßer Informations- und Kommunikationstechnologie zugänglich zu machen. Die beiden Konsortialpartner, die Hochschule Hof mit dem Institut für Informationssysteme (iisys) und das IGZ Bamberg mit dem IT-Cluster Oberfranken, sind für die Weitergabe von Wissen im IT-Bereich ausgelegt. Die Aufbereitung der Themenschwerpunkte Online-Marketing, Cloud Computing und Informationssysteme für ressourceneffiziente Prozesse orientiert sich dabei an den unterschiedlichen Bedürfnissen der regionalen Unternehmen.

Kontakt:
eBusiness-Lotse Oberfranken
Katharina Kroll
Kronacher Straße 41
96052 Bamberg
09519649113
kroll@igzbamberg.de
http://www.ebusiness-lotse-oberfranken.de

Pressekontakt:
Adremcom
Markus Diehl
Grabenstr. 31
96114 Hirschaid
0954530823700
info@adremcom.de
http://www.adremcom.com

Finanzen/Wirtschaft

Fluglotsen: Talk im Turm

Fluglotsen: Talk im Turm (medienservice exklusiv) Der Himmel ist ihr Spielfeld, ihre Augen sind ihr Werkzeug und mit ihrer Stimme dirigieren sie täglich rund 10.000 Flüge sicher durch die Luft: Fluglotsen. Der Beruf erfordert höchste Konzentration, dafür gibt es ein überdurchschnittlich hohes Gehalt und einen frühen Renteneintritt.

Von Sabine Stahl

„Whiskey, Romeo, Zulu“. Wie bitte? Wer in den Kontrollturm des Stuttgarter Flughafens kommt, betritt eine andere Welt. Auf den ersten Blick ist es ein paradiesischer Arbeitsplatz: Hoch über dem Boden, mit einer 360-Grad-Rundumsicht und jeder Menge Licht fühlt man sich dem Himmel nahe. Die Menschen, die in diesem Kommandoturm der Lüfte arbeiten, sind zwar nicht von einer anderen Welt, aber sie sprechen eine andere Sprache. „Wir benutzen das Nato-Alphabet“, erklärt der angehende Fluglotse Michael Bornschlegel. Das ist die Sprache der Luftfahrt, für Lotsen und Piloten völlig normal, und für die am Boden Gebliebenen zunächst ein Rätsel.

Doch die Tower-Lotsen unterhalten sich nicht nur in unverständlichen Wortketten, sie sprechen auch über Dinge, die man nicht sehen kann. „Da, am Horizont glitzert schon die Maschine von Germanwings“, sagt ein Fluglotse und deutet in den Himmel. Die Augen folgen dem Fingerzeig, doch der Blick endet im leeren Luftraum. „Das ist ganz normal. Am Anfang sieht man die Flieger nie“, meinen die Kollegen beruhigend.

Die Kontrollsysteme der DFS Deutsche Flugsicherung haben sie dennoch längst erfasst: Im Normalfall erfahren die Flug-Dirigenten rund 30 Minuten vor einer geplanten Landung von dem Flugzeug im Anflug. Zuerst taucht es als digitaler Info-Streifen auf einem der zahlreichen Bildschirme im Tower auf, anschließend erscheinen die Flieger als langsam umherwandernde Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf dem Radar.

Michael Bornschlegel kennt all diese Abkürzungen aus dem Effeff. Sie verraten ihm die Fluggesellschaft, die Flugnummer, Höhe und Geschwindigkeit. Der 21-Jährige arbeitet seit August 2011 im Stuttgarter Tower. Zuvor hat er seine theoretische Ausbildung bei der DFS in Langen absolviert. Hier hat er alles gelernt, was man für den Beruf wissen muss. Mit Blick auf die benachbarte Echterdinger Kirche und den Fernsehturm setzt er seitdem die Theorie in die Tat um.

Er erteilt Streckenfreigaben, kontrolliert das Rollfeld oder koordiniert Starts und Landungen. Damit nichts schief geht, sitzt ein ausgebildeter Coach neben ihm und achtet auf seinen jungen Kollegen und die Flugschau am Horizont. „Wir überwachen die Arbeit aus der zweiten Reihe“, erklärt Carola Engelhardt, die sich mit ihrem Kopfhörer im blonden Haar als Coach zu erkennen gibt. Am Anfang unterstützen die Ausbilder ihre jungen Kollegen noch aktiv. Nach und nach aber halten sie sich immer mehr zurück. Je sicherer und routinierter der junge Kollege ist, umso selbstständiger wird er arbeiten.

Auch im Tower über den abgedeckten Kraut- und Kohlfeldern gibt es vieles, was ein wenig an ein normales Büro erinnert: Neben Bildschirm und Maus liegen Hefter, Locher und Radiergummi. Ein Teddy im Pilotendress beobachtet das Geschehen und eine Orchidee im Kaffeebecher bittet per Zettel darum, möglichst wenig gegossen zu werden. Ein gelbes Schild am Nachbartisch stellt klar: „Wer nicht spurt, fliegt“. Zwischen den Funksprüchen wird gelacht, gewitzelt und geschwäbelt. Und manchmal, für ein paar Momente am Tag, ist es auch ganz still.

Das ist allerdings die Ausnahme. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden, wenn die meisten Flieger am Himmel schwirren, herrscht höchste Konzentration. Die Lotsen managen insgesamt rund 400 Flugbewegungen am Tag. Wollen drei Maschinen gleichzeitig starten oder landen, bestimmen die Lotsen die Reihenfolge. Die Regel lautet: Wer zuerst kommt, fliegt oder landet zuerst.

Oberste Priorität hat aber stets die Sicherheit. So sollte zum Beispiel ein kleiner Flieger nicht direkt nach einem großen Jet starten, aufgrund möglicher Verwirbelungen. Damit menschliche Fehler keine bösen Folgen haben, ist im Kontrollprozess immer Zeit für Korrekturen eingebaut: „Dies ist ein ausgeklügeltes System mit doppeltem Boden“, erklärt Carola Engelhardt. Kompromisse in Sachen Sicherheit gibt es keine.

Auf dem Radar tut sich etwas. Seitlich nähern sich zwei kleine Flugzeuge der Kontrollzone des Towers. Einer der Piloten meldet sich und fragt, ob er kurz aufsetzen und dann wieder durchstarten dürfe. „Die Piloten von kleinen Sportfliegern machen das aus Übungszwecken“, beantwortet Michael Bornschlegel einen fragenden Blick. „Oder einfach, weil es Spaß macht“.

Die Stippvisite bleibt tatsächlich kurz: Die Sportmaschine kommt von links, fliegt knapp über der Piste, setzt kurz auf und propellert wieder davon. Und das bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel. Diese traumhaften Wetterbedingungen heißen im Fluglotsen-Jargon „CaVok“. Das steht für „Clouds and Visibility ok“ – „Wolken und Sichtbarkeit in Ordnung“. Der Trend ist nach Auskunft des Bildschirms „nosig“. „Nosig“? Unter „diesig“ könnten sich die meisten ja noch etwas vorstellen, aber „nosig“? „Das steht für ’no significant change'“, klärt Michael auf, also keine bedeutenden Änderungen in Sicht. Die Abkürzungen in der Fliegersprache dienen dazu, dass Lotsen und Piloten schnell und unmissverständlich alle nötigen Informationen austauschen können.

Michael Bornschlegel liebt das Fliegen. Schon als kleiner Junge, sagt er, habe er den Himmel abgesucht, wann immer ein Flugzeug zu hören war. Arzt? Lokführer? Rockstar? Für den großen Oberfranken im schwarzen Pullover war schon immer klar, dass sein Beruf etwas mit dem Fliegen zu tun haben sollte. Deswegen, so erzählt er, habe er sich bei der DFS beworben und sei zu einem Eignungstest nach Hamburg eingeladen worden. „Das war eine recht stressige Zeit“, erinnert er sich. Ein Test folgte dem anderen, Merkfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen, Kopfrechnen. In dem harten Auswahlverfahren bleiben im Schnitt nur rund fünf Prozent der Kandidaten übrig. Martin Bornschlegel gehörte dazu.

Für ihre Höchstleistungen werden Fluglotsen gut entlohnt. Nach der rund drei Jahre dauernden Ausbildung bekommen sie ein Gehalt von 5.800 bis 8.100 Euro. Doch Michael Bornschlegel geht es nicht nur ums Geld. „Es ergänzt sich alles so schön. Wenn man sich für die Luftfahrt interessiert und eine Alternative zum Studium sucht, passt alles zusammen.“ Der extreme Arbeits- und Schichtrhythmus sei jedoch gewöhnungsbedürftig, sagt er. „Essen zu geregelten Zeiten ist nicht drin“. Ein normaler Tag dauert für ihn achteinhalb Stunden, wobei er maximal zweieinhalb Stunden am Stück arbeiten darf. In den Pausen kann er sich ausruhen, fernsehen oder Sport treiben. Und in Rente geht er mit 55 Jahren.

Wenn ein stressiger Tower-Tag voller präziser Anweisungen vorüber ist, will Michael Bornschlegel erst einmal keine Entscheidungen mehr treffen. „Wehe, es fragt mich dann noch einer, was ich essen möchte“, sagt er und lacht. Der junge Fluglotse meint das nicht böse. Seine Entscheidungsfreude sei einfach nur verflogen, sagt er. Spaghetti oder Schaschlik? Das soll jetzt ein Anderer bestimmen. Morgen aber, wenn er wieder im Tower sitzt, dann ist er gerne Herr über die Lüfte.

Infokasten: Wie werde ich Fluglotse?
• Wer bildet aus? Die DFS Deutsche Flugsicherung in Langen bei Frankfurt am Main.
• Wie lange dauert die Ausbildung? Rund drei Jahre, davon 12 bis 18 Monate Theorie
• Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung? In der theoretischen Phase 875 Euro, ab dem Wechsel in eine Niederlassung 3.500 bis 4.800 Euro
• Welche Voraussetzungen brauche ich? Abitur, Englischkenntnisse, räumliches Vorstellungsvermögen, gutes Gedächtnis und gutes Sehvermögen, das Höchstalter bei der Bewerbung beträgt 24 Jahre
• Wie sind die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Bei der DFS werden die Lotsen nach der erfolgreichen Ausbildung übernommen.
• Wie hoch ist das Einstiegsgehalt? Nach der Ausbildung verdient ein Fluglotse zwischen 5.800 und 8.100 Euro monatlich

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/yx35w8

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/transport/fluglotsen-talk-im-turm-14354

=== Der Flughafen-Tower in Stuttgart ist ein wirklich himmlischer Arbeitsplatz (Bild) ===

Shortlink:
http://shortpr.com/d22q5m

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/der-flughafen-tower-in-stuttgart-ist-ein-wirklich-himmlischer-arbeitsplatz

=== Michael Bornschlegel bei seiner Arbeit im Tower (Bild) ===

Shortlink:
http://shortpr.com/jrp680

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/michael-bornschlegel-bei-seiner-arbeit-im-tower

=== Während ihrer Ausbildung üben die angehenden Fluglotsen zunächst im Simulator (Bild) ===

Shortlink:
http://shortpr.com/y8v1o1

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/waehrend-ihrer-ausbildung-ueben-die-angehenden-fluglotsen-zunaechst-im-simulator

=== Der Stuttgarter Flughafen-Tower steht inmitten von Kohl- und Krautfeldern (Bild) ===

Shortlink:
http://shortpr.com/dqnrdx

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/der-stuttgarter-flughafen-tower-steht-inmitten-von-kohl-und-krautfeldern

=== Fluglotsen haben den Himmel stets im Blick (Bild) ===

Shortlink:
http://shortpr.com/zzxcbm

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/fluglotsen-haben-den-himmel-stets-im-blick

Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft
Eva-Maria McCormack
Französische Straße 48

10117 Berlin

E-Mail: eva-maria.mccormack@bdl.aero
Homepage: http://www.bdl.aero
Telefon: 030 – 520 077 115

Pressekontakt
Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft
Eva-Maria McCormack
Französische Straße 48

10117 Berlin

E-Mail: eva-maria.mccormack@bdl.aero
Homepage: http://
Telefon: 030 – 520 077 115