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Wasserdichte Zahlen: Ceresana-Report zum europäischen Markt für Kunststoffrohre

Kanalisation gibt es schon seit gut 5000 Jahren. Allerdings längst nicht überall: In Frankreich zum Beispiel sind über 5 Millionen Haushalte nicht an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. Vor allem in ländlichen Gebieten muss in Europa die Abwasser-Infrastruktur noch ausgebaut werden. In den Städten geht es dagegen weniger um Neuerschließung als um die Erneuerung alter Rohrleitungen. Für Abwasser, Trinkwasser, Kabelschutz, Gasleitungen und andere Anwendungen werden dabei Rohre aus Kunststoff immer beliebter: Sie sind leicht, beständig und praktisch; zunehmend verdrängen sie Aluminium, Beton, Gusseisen, Kupfer oder Stahl. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den europäischen Markt für Kunststoffrohre untersucht: Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage bis zum Jahr 2024 europaweit auf über 5,2 Millionen Tonnen anwachsen wird.

Polyethylen und PVC führen

Der Verbrauch von Kunststoffrohren hängt vor allem von der Entwicklung der Baubranche ab. Für die Bauindustrie ist Kunststoff zumindest eine echte Alternative zu anderen Materialien geworden. Die Bedeutung der Anwendungsgebiete für die einzelnen Rohrtypen unterscheidet sich jedoch deutlich. Rohre aus Polyvinylchlorid (PVC) sind vergleichsweise günstig und kommen insbesondere bei Abwasser, Trinkwasser sowie Kabelschutz zum Einsatz. Rohre auf Basis von Polypropylen und Polyethylen spielen zunehmend bei Trinkwasser, Gasversorgung und Industrie-Anwendungen eine wichtige Rolle. Die bedeutendsten Produkttypen im Jahr 2016 waren Polyethylen- und PVC-Rohre.

Politische Leitungen

Kunststoffrohre machen überall Rohren aus Stahl, Steinzeug oder anderen Materialien Konkurrenz. In einzelnen Ländern können aber sinkende Staatsausgaben, unsichere politische Verhältnisse oder fehlende Privatinvestitionen ebenso drastische Auswirkungen auf die Bauindustrie und den Rohrmarkt haben wie andererseits gezielte Förderprogramme für einzelne Bausegmente. Auch die Intensität, mit der Investitionen in den Bereich Bewässerung oder in den Ausbau der Glasfasernetze vorangetrieben werden, unterscheidet sich von Land zu Land deutlich.

Regionale Unterschiede

Auf dem vergleichsweise gesättigten Markt in Westeuropa werden höherwertige Rohrtypen aus Polypropylen und Polyethylen verstärkt nachgefragt, während der Verbrauch von PVC-Rohren kaum noch wächst. Die Nachfrage nach Kunststoffrohren entwickelt sich beispielsweise in Dänemark, Deutschland und der Schweiz positiv. Dagegen steht für einige südeuropäische Länder, wie z.B. Spanien, kurzfristig keine wesentliche Erholung in Aussicht. Im Vergleich zum Westen verzeichnen in Osteuropa PVC-Rohre noch höhere Zuwächse. Vor allem weil dort die Netze für Wasserversorgung und Entsorgung weiterhin einen hohen Nachholbedarf haben, erwarten die Marktforscher von Ceresana für Osteuropa in Zukunft höhere Wachstumsraten des Kunststoffrohrverbrauchs.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des europäischen Kunststoffrohr-Markts – einschließlich Prognosen bis 2024. Umsatz, Verbrauch, Produktion sowie Import und Export werden angegeben. Produktions- sowie Verbrauchsmengen werden aufgeteilt auf die Kunststofftypen Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) sowie sonstige Kunststoffe. Für die großen Länder wird zudem die Nachfrage in den einzelnen Anwendungsgebieten analysiert.
Kapitel 2 betrachtet die verschiedenen Anwendungsgebiete von Kunststoffrohren innerhalb der einzelnen Länder: Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung, Kabelschutz, Gasversorgung, Landwirtschaft, Industrie und sonstige Anwendungen.
Kapitel 3 gibt einen Überblick, wie sich der Verbrauch der einzelnen Rohrtypen auf die nationalen Märkte verteilt. Unterschieden werden dabei PE-Rohre, PP-Rohre, PVC-Rohre und Rohre aus sonstigen Kunststoffen.
Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Kunststoffrohr-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 66 Herstellern geliefert, wie z.B. Aalberts Industries N.V., Aliaxis, Fränkische Rohrwerke, Fondital Group, Geberit AG, Georg Fischer, Pipelife, Polyplastic Group, Rehau, Tessenderlo Group, Uponor und Wavin.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/kunststoff-rohre-europa/

Marktstudie Kunststoffrohre - Europa (3. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren mehr als 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
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Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Saubere Zahlen: neuer Ceresana-Report zum Weltmarkt für Tenside

Tenside können Schaum bilden, sie erleichtern die Ablösung von Schmutz und ermöglichen es, Wasser und Öl zu vermischen. Trotz Bedenken von Umweltschützern sind diese grenzflächenaktiven Chemikalien praktisch in jedem Haushalt zu finden, dienen aber auch zahlreichen industriellen Anwendungen. „Im Jahr 2016 wurde mit Tensiden weltweit ein Umsatz von fast 31 Milliarden US-Dollar erzielt“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana. „Wir erwarten für Tenside ein weiteres Umsatzwachstum von durchschnittlich 3,1% pro Jahr.“ Ceresana hat diesen Markt bereits zum dritten Mal untersucht.

Schaum ist nicht Schaum

Tenside werden aus Erdölderivaten gefertigt, können aber auch aus natürlichen Rohstoffen wie Zucker, Pflanzenölen oder Pflanzenseifen hergestellt werden. Die Ceresana-Studie unterscheidet anionische, kationische, nicht-ionische und sonstige Tenside. Der Marktreport liefert wichtige Kennzahlen wie Verbrauch, Import und Export sowohl für diese Hauptgruppen als auch für einzelne Produkttypen. Die derzeit bedeutendste Gruppe sind anionische Tenside mit einem weltweiten Marktanteil von 49%. Der stärkste Wachstumsmarkt sind jedoch nicht-ionische Tenside. Bei diesem Typ dominieren Fettalkoholethoxylate (FAEO). Die Region Asien-Pazifik ist mit Abstand der größte Tensid-Verbraucher mit einem Weltmarktanteil von 38%. Deutliche Unterschiede gibt es bei den eingesetzten Produkttypen: Während Asien bei Alkylbenzol-Sulfonat (LAS) einen Marktanteil von über 43% im Jahr 2016 erreichte, dominieren die Verbraucher in Westeuropa und Nordamerika mit einem Anteil von insgesamt rund 60% den Markt für Alkylsulfate (FAS), Alkylethersulfate (FAES) und Alkoholethoxysulfate (AES).

Vom Waschmittel bis zur Farbe

Tenside werden in zahlreichen Einsatzbereichen verwendet. Die bekannteste Anwendung von Tensiden sind Wasch- und Reinigungsmittel für den Haushalt, da sie als waschaktive Substanzen die Ablösung von Schmutz erleichtern. Rund 55% des weltweiten Gesamtverbrauchs im Jahr 2016 entfiel auf diesen Bereich. Außer in Wasch- und Reinigungsmitteln, Kosmetika und Textilien werden Tenside auch in zahlreichen industriellen Anwendungsgebieten eingesetzt. Für den Einsatzbereich Farben und Kunststoffe erwartet Ceresana bis 2024 die höchste Zuwachsrate von etwa 2,1% pro Jahr.

Naturprodukte legen zu

Während sich in den letzten Jahren die Nachfrage nach pulverförmigen Waschmitteln schwächer entwickelte, verzeichnet der Markt für flüssige und hoch konzentrierte Waschmittel ein deutliches Wachstum. Im Bereich der Spülmittel verzeichnen Geschirrspülmitteltabletten ein starkes Plus. Maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Kosmetikindustrie ist der Anstieg des privaten Konsums. Die steigende Nachfrage nach Tensiden seitens der Kosmetik-Branche lässt sich durch das wachsende Bewusstsein für die persönliche Körperhygiene und das in den letzten Jahren in vielen Ländern steigende verfügbare Einkommen erklären. Verstärkt wird dieser Trend durch den zunehmenden Absatz von Produkten mit natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Tenside – einschließlich Prognosen bis 2024: Für jede Weltregion wird die Entwicklung von Umsatz, Produktion und Verbrauch erläutert. Diese Kennzahlen werden differenziert für anionische, kationische, nichtionische und sonstige Tenside. Zudem erfolgt eine weitere Aufteilung in Produkt-Untergruppen.
In Kapitel 2 werden die für den Tensid-Markt wichtigsten 31 Länder einzeln betrachtet. Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion sowie Import und Export je Produkttyp. Die Nachfrage wird detailliert für die einzelne Anwendungen beschrieben.
Kapitel 3 untersucht die Einsatzgebiete von Tensiden für die Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika. Die Daten zur Verbrauchsentwicklung werden betrachtet für die Anwendungen Wasch- und Reinigungsmittel, Industrielle Reinigungsmittel, Körperpflege und Kosmetika, Textilien und Leder, Farben und Kunststoffe und sonstige Anwendungen.
In Kapitel 4 wird der Verbrauch der einzelnen Tensid-Typen genau analysiert. Einzeln betrachtet werden anionische, kationische, nichtionische und sonstige Tenside. Zudem erfolgt innerhalb der Gruppe der anionischen Tenside eine weitere Unterteilung in Alkylbenzol-Sulfonate (LAS), Alkylsulfate / Alkylethersulfate / Alkoholethoxysulfate (FAS/ FAES/ AES)] und sonstige anionische Tenside. Die Gruppe der nichtionischen Tenside wird in Fettalkoholethoxylate (FAEO), sonstige Ethoxylate und andere nichtionische Tenside (z.B. reine Fettalkohole, Alkylpolyglycoside) unterteilt.
Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Tensid-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten sowie einem Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 92 Herstellern geliefert, wie z.B. Royal Dutch Shell plc, General Electric Company, BASF SE, The Procter & Gamble Company, DowDuPont Inc., 3M Company, Akzo Nobel N.V., Evonik Industries AG und Solvay S.A.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/tenside/

Marktstudie Tenside

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
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Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Pressemitteilungen

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Chilla checkt!

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Chilla checkt!

Aktuelle Marktdaten für Kunden ansprechend aufbereiten und verständlich analysieren – das ist das Ziel der Kolumne unter dem Namen “ Chilla checkt!„. Der Agrarmarkt-Experte der AGRAVIS Raiffeisen AG, Bernhard Chilla, liefert dazu gebündelte Daten sowie seine fachmännische Marktanalyse zu unterschiedlichen Themenbereichen. Je nach aktuellem Geschehen und Jahreszeit werden Analysen zu Getreide, Ölsaaten, Mais, Sojabohnen und anderen erstellt. In der aktuellen Kolumne geht es um die „Globale Versorgungslage Körnermais 2017/2018“.

Die AGRAVIS hat die Marktanalysen für ihre Kunden und alle Interessierten so gestaltet, dass sowohl die Website-Besucher abgeholt werden, die sich nur einen schnellen Überblick verschaffen wollen, als auch Spezialisten, die auf eine ausführliche Analyse Wert legen. Kompakt und übersichtlich erhält der Kunde – ob Laie oder Fachmann – zunächst eine Zusammenfassung des entsprechenden Themas. Wer sich tiefer informieren möchte, kann von dort aus zu einer detaillierten Marktanalyse klicken. Der besondere Mehrwert liegt dabei neben der Aufbereitung vor allem auf der Bündelung der Exportdaten. Eine derartige Darstellung der Daten auf einen Blick sowie eine entsprechende Analyse sind in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal.

Zur Kolumne „Chilla checkt!“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.000 Mitarbeitern mehr als 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
http://www.agravis.de

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Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Chilla checkt!

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Chilla checkt!

Aktuelle Marktdaten für Kunden ansprechend aufbereiten und verständlich analysieren – das ist das Ziel der neuen Kolumne unter dem Namen “ Chilla checkt!“. Der Agrarmarkt-Experte der AGRAVIS Raiffeisen AG, Bernhard Chilla, liefert dazu gebündelte Daten sowie seine fachmännische Marktanalyse zu unterschiedlichen Themenbereichen. Je nach aktuellem Geschehen und Jahreszeit werden Analysen zu Getreide, Ölsaaten, Mais, Sojabohnen und anderen erstellt. In der ersten Kolumne geht es um die „Weltweizenversorgung 2017/2018“.

Die AGRAVIS hat die Marktanalysen für ihre Kunden und alle Interessierten so gestaltet, dass sowohl die Website-Besucher abgeholt werden, die sich nur einen schnellen Überblick verschaffen wollen, als auch Spezialisten, die auf eine ausführliche Analyse Wert legen.

Kompakt und übersichtlich erhält der Kunde – ob Laie oder Fachmann – zunächst eine Zusammenfassung des entsprechenden Themas. Wer sich tiefer informieren möchte, kann von dort aus zu einer detaillierten Marktanalyse klicken. Der besondere Mehrwert liegt dabei neben der Aufbereitung vor allem auf der Bündelung der Exportdaten. Eine derartige Darstellung der Daten auf einen Blick sowie eine entsprechende Analyse sind in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal.

Zur Kolumne „Chilla checkt!“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Aktuelle Preispolitik – Preisstrategien für stationär und online

Mit umfangreichem kostenlosen Download

Die Preispolitik – im Englischen Pricing genannt – ist eine der diffizilsten Überlegungen im Marketing des Handels. Bin ich zu teuer, verschrecke ich die Kunden, bin ich zu preiswert, „vertrockne“ ich die eigenen Bilanzen.

„Die Preispolitik (auch Preismanagement) ist Teil der Distributionspolitik eines Unternehmens und befasst sich mit der Analyse, Festlegung und Überwachung von Preisen und Konditionen von Produkten oder Dienstleistungen. Ziel der Preispolitik ist es für das Unternehmen, optimale Preise bezogen auf die Unternehmensziele festzulegen (Beispiel: Gewinnmaximierung, Kundenzufriedenheit, Wachstum).“

So beschreibt Wikipedia Preispolitik im ersten Absatz der dort wiedergegebenen Definition.
Im Grunde genommen gibt es zwei verschiedene zentrale Überlegungen, den richtigen Preis für die Produkte zu finden:
• Kostenorientierte Preispolitik
Mit Blick auf G+V, Bilanzen, die Ertragsentwicklung, wird häufig ein hoher Preis oder eine
Preiserhöhung angesagt sein.
• Markt- und wettbewerbsorientierte Preispolitik
Sie erfordert, um im Markt zu bleiben oder gar Marktanteile zu erobern, in der Regel relativ niedrige Preise bzw. Preissenkungen.

Der Traum aller Händlers ist es sicherlich, im Markt mit relativ hohen und konstanten, festen Preisen zu agieren. Aber das Internet und damit der E-Commerce, der ja einen immer größeren Anteil am Handels-Geschäft langsam aber sicher erobert, steht diesen Überlegungen strikt entgegen: Auf der einen Seite ist das Internet eine gigantische „Preisvergleichsmaschine“, die es jedem Kunden ermöglicht, zu sehen, wer der Preiswerteste am Markt ist. Zum Zweiten aber haben Amazon und andere Anbieter vorgemacht, dass Preise nicht konstant sein müssen, sondern dass sie bei ein und denselben Artikel pro Woche, ja sogar pro Tag mehrfach geändert werden können: „Dynamic Pricing“. Ja, die neuesten Tendenzen gehen sogar dahin, dass in Einzelfällen zwischen einzelnen Kunden unterschieden wird und je nach Faktenlage und Zeitpunkt dem einzelnen Kunden ein anderer Preis geboten wird („Personal Pricing“). So ist es immer wieder ein Gerücht (?), dass die Internetnutzer, die mit einem Apple-Gerät auf bestimmten Seiten recherchieren, einen höheren Preis offeriert bekommen als andere Nutzer.
Viele Unternehmen verschenken Gewinne, weil sie ausschließlich auf den Marktanteil fixiert sind und glauben, durch Preispolitik – genauer gesagt durch Senken der Preise – Marktanteile erobern zu können.

Aber zusätzliche Marktanteile sind nur dann lohnend, sofern der Gewinn stärker steigt als der Absatzzuwachs. Gerade bei restrukturierten Unternehmen ist direkt nach dem Turnaround häufig festzustellen, dass bei gesunkenem Umsatz die Gewinne drastisch steigen. Prof. Dr. Herbert Simon, Frank Bilstein und Frank Luby fordern deshalb in ihrem Buch „Der gewinnorientierte Manager“ die Renaissance des Gewinns. Dazu schlagen sie global drei Ansätze vor:
• Differenzierungen bringen die ersten Zusatzgewinne.
Produkte müssen nicht immer neu erfunden werden, sie müssen aber vom Angebot des
Wettbewerbs klar abgesetzt werden.
• Unprofitable Marktanteile müssen aufgegeben werden.
Die Profitabilität der Kunden- und Marktsegmente muss untersucht werden, ABC-Analysen
Helfen dabei. Was nichts bringt, wird aufgegeben.
• Preise dürfen nicht reflexhaft gesenkt werden.
Eingriffe des Wettbewerbs sollten nicht sofort mit Preissenkungen beantwortet werden. Der
Ansatz zur Gegenstrategie ist die Differenzierung!

Preise dürfen nicht ad hoc festgelegt werden. Eine „echte“ Preispolitik ist erforderlich, basierend auf einem effektiven Pricing-Prozess. Der Preis selbst, der ständig unter einer Zerreißprobe steht, zerfällt dabei in vier Elemente, nämlich Preisimage, Preislogik, Preisdifferenzierung und Preisattraktion.

Aber Variables Pricing – auf der einen Seite die permanente Preisänderung im Zeitverlauf, auf der anderen Seite die individuelle, an der einzelnen Person ausgerichtete Preispolitik – scheint sich in allen Segmenten des Onlinehandels immer stärker durchzusetzen und von dort auf den stationären Handel nicht nur „abzufärben“, sondern sich dort ebenso fest zu etablieren. Der Onlinehandel ist dabei immer mehr auf dem Weg, sich in der Preispolitik auf einzelne Kunden mehr oder weniger automatisiert einzustellen, zumindest jedoch auf eng gefasste Kundengruppen, um so die Kaufwahrscheinlichkeit enorm zu steigern. Diese Strategie basiert auf Big Data: Daten, Daten, Daten…

Im stationären Handel sieht die Situation jedoch etwas anders aus: Auf der einen Seite hinterlassen die Kunden dort nicht so breite „Datenspuren“ wie beim Onlinekauf, aber auch hier hinterlassen die Kunden immer mehr Daten – vor allen Dingen dann, wenn mit Kundenkarten oder Ähnlichem operiert wird. Basis aller künftigen Überlegungen im stationären Handel wird es denn auch sein, möglichst viele Daten über den Kunden zu erfahren. Dazu sind Kundenbefragungen und Kundenkarten mit laufenden Erfassungen von Aktivitäten der einzelnen Kunden von äußerster Wichtigkeit. Auf diese Art und Weise wird zwar nicht unbedingt „Big Data“ entstehen, aber doch so etwas wie „Mini Data“. Ob mit dieser Bass dann auch mit Hilfe von automatisierten Algorithmen operiert werden kann, sei einmal dahingestellt, aber auf Basis solcher Daten dürften Category Manager in der Lage sein, vernünftige Preisanpassungen vorzunehmen, etwa im Monats-, Wochen- oder auch Tages- sowie Tageszeitenrhythmus.
Wesentliche Voraussetzungen dafür – die häufigere Preisänderung – sind jedoch im stationären Handel elektronische Preisetiketten, die es seit Langem gibt, jedoch bisher nur selten im Handel eingesetzt werden. Nur sie ermöglichen die schnelle Preisänderung an allen präsentierten Artikeln in der Auslage der Geschäfte.

Dynamic Pricing ist ein wahnsinniger Umsatzhebel für Handelsunternehmen. Big Data pusht Dynamic Pricing und so gesehen liegt der Onlinehandel auf diese Weise in Front im Rennen um den Kunden. Aber auch der stationäre Handel wird im Laufe der Zeit Methoden entwickeln, hier besser mithalten zu können, wie zuvor beschrieben. Die REWE, Lekkerland und Media-Saturn testen solche Systeme in verschiedenster Form. Vollautomatisiertes Dynamic Pricing wird im stationären Handel sicherlich eher für Massenartikel möglich sein. Personal Pricing, im Sinne von personalisierten Rabatten, dürfte jedoch vorläufig auf bestimmte Aktionen beschränkt bleiben, da ja nicht im Laden für einzelne Kunden verschiedene Preise ausgezeichnet werden können.

In einem kostenlosen umfangreichen Download zeigt die UEC|Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien wie und was in der Zukunft der Preispolitik „State oft he Art“ ist.

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

Firmenkontakt
Ulrich Eggert Consult + Research
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
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Verbindende Zahlen: Ceresana analysiert den Weltmarkt für Klebstoffe

Klebstoffe gewinnen überall an Bedeutung: in der industriellen Produktion, im Bauwesen, in Sport- und Freizeitartikeln und vielen weiteren Bereichen. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den globalen Markt dafür untersucht: Weltweit werden derzeit pro Jahr knapp 14 Millionen Tonnen Klebstoffe verbraucht. Die Analysten erwarten, dass der mit Klebstoffen erzielte Umsatz bis 2024 um 3,6 % pro Jahr zulegen wird.

Vinyl schlägt Acryl

Der bedeutendste Produkttyp im Jahr 2016 waren Vinyl-Klebstoffe mit einer Nachfrage von über 4 Millionen Tonnen – mit beträchtlichem Abstand dahinter lagen acrylbasierte Klebstoffe an zweiter Stelle. Es existiert ein breites Spektrum an Klebstoffen auf Vinylbasis. Zu den wichtigsten gehören Produkte auf Basis von Polyvinylacetat (PVAC). Aus Polyvinylacetat wird zudem Polyvinylalkohol (PVA) hergestellt, ebenfalls ein Klebstoff, der zum Beispiel für poröse Materialien wie Papier, Pappe, Holz, Kork und Leder verwendet wird. Die Hauptverbraucher von Vinyl-Klebstoffen kommen aus der Papier-, Verpackungs-, Holzprodukt- und Bauindustrie; sie verwenden vornehmlich wasserbasierte Produkte und Schmelzklebstoffe.

Klebstoffe für Asien

Auf Asien-Pazifik entfiel im Jahr 2016 mehr als ein Drittel des globalen Klebstoff-Umsatzes, gefolgt von Nordamerika und Westeuropa. In der aktuellen Marktstudie werden zu den 17 bedeutendsten einzelnen nationalen Märkten Informationen bezüglich Verbrauch, Produktion, Import und Export seit 2008 geboten, dazu Prognosen bis zum Jahr 2024. Im Detail betrachtet werden in diesem Report Vinyl-, Acryl-, Polyurethan-, Elastomer-, Epoxy- und sonstige Klebstoff-Typen.

Bauen mit Wasser

Der bedeutendste Absatzmarkt für Klebstoffe war im Jahr 2016 die Bauindustrie: Fast 30 % des weltweiten Gesamtverbrauchs entfiel auf den Einsatz für Wand- und Bodenbeläge, Instandsetzung und Sanierung von Gebäuden, für Bauteile wie Verkleidungen und Paneele oder für Wärmedämmungsmaterialien. Die Studie schlüsselt die Klebstoff-Marktdaten nicht nur für Anwendungsgebiete, sondern auch für einzelne Technologien auf: Wasserbasierte Klebstoffe erreichten rund 49 % des gesamten weltweiten Verbrauchs. Mit beträchtlichem Abstand dahinter lag an zweiter Stelle die Nachfrage nach Schmelzklebstoffen, gefolgt von lösungsmittelbasierten Klebstoffen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Klebstoffmarkts – einschließlich Prognosen bis 2024: Für jede Region wird die Entwicklung von Umsatz, Verbrauch und Produktion erläutert.
In Kapitel 2 werden 17 Länder detailliert analysiert: Gesamtverbrauch, Export, Import und Umsatz von Klebstoffen. Zusätzlich werden die Länder hinsichtlich der Anwendungsgebiete und Klebstofftechnologien detailliert betrachtet. Marktdaten zu Verbrauchs- und Produktionsmengen je Land werden für die einzelnen Klebstofftypen aufgeteilt.
Kapitel 3: Die regionalen Klebstoffmärkte werden gründlich analysiert: Daten und Einflussfaktoren zum Einsatz in Papier und Verpackungen, Bauindustrie, Holzverarbeitung, Fahrzeugindustrie, Schuhe und Leder, Konsumprodukte und sonstige Anwendungsgebiete.
Kapitel 4 betrachtet die Klebstoffnachfrage – aufgeteilt auf die Typen Vinyl, Acryl, Polyurethan (PUR), Elastomere, Epoxy und sonstige Klebstoffe.
Kapitel 5 beschreibt genau die verschiedenen Technologien: wasserbasierte Klebstoffe, Schmelzklebstoffe, lösungsmittelbasierte Klebstoffe, Reaktivklebstoffe und sonstige Technologien.
Kapitel 6 bietet ein nützliches Herstellerverzeichnis mit den 107 bedeutendsten Klebstoffproduzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und spezifische Angaben zu Klebstoffen. Zu den wichtigsten Herstellern zählen zum Beispiel: 3M Company, Bolton Group B.V., Bostik S.A., Evonik Industries AG, Henkel AG & Co. KGaA, Huntsman International LLC, Illinois Tool Works Inc., Nagase & Co., Ltd., RPM International Inc. und Sika AG.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/klebstoffe-welt/

Marktstudie Klebstoffe - Welt (3. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit 15 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Energiesparen beim Bauen: Ceresana veröffentlicht Report zum europäischen Markt für Fenster und Türen

Etwa 40 % des gesamten Energiebedarfes werden in Europa in Gebäuden verbraucht, ein Großteil davon für Heizwärme und warmes Wasser. Zur Verbesserung der Energieeffizienz wird oft die Dämmung von Hauswänden oder Dächern diskutiert. Die beste Dämmung nützt jedoch nicht viel, wenn Wärmebrücken unbeachtet bleiben. Fenster und Türen können schon heute einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen leisten, zum Beispiel durch die Integration spezieller Dämmkerne direkt ins Fensterprofil. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den europäischen Markt für Fenster und Türen untersucht, die in der Bauindustrie zum Einsatz kommen: Für das Jahr 2024 erwarten die Analysten einen Absatz von insgesamt gut 222 Millionen Stück.

Geld für intelligente Gebäude

Den Markt für Fenster und Türen bestimmen neben der Förderung energieeffizienter Neubauten in hohem Maße auch Förderprogramme zur energetischen Sanierung von bestehenden Gebäuden. Dafür gibt es einen europaweiten Rahmen: Kurz nach dem Klimagipfel in Paris im Dezember 2015 hat das Europäische Parlament einen Entwurf mit ehrgeizigen Klimaschutz-Zielen angenommen. Dabei wird dem Thema Energieeffizienz von Gebäuden eine sehr hohe Bedeutung beigemessen. Der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) wird hier eine entscheidende Rolle zukommen. Sie ist sinnvoll und praxisnah in nationales Recht umzusetzen und die Umsetzung muss kontrolliert werden. Ende 2016 wurde im Rahmen des Maßnahmen-Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ ein Vorschlag zur Änderung der Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden eingereicht. Ebenfalls Ende 2016 hat die Europäische Kommission die Initiative „Intelligente Finanzierung für intelligente Gebäude“ lanciert, die Anreize für öffentliche und private Investitionen in Energieeffizienz von Gebäuden schaffen soll. Neben geeigneten Dämmstoffen stehen dabei moderne Fenster und Türen im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Talsohle scheint durchschritten

Der europäische Markt für Fenster und Türen hat seit der Wirtschaftskrise 2009 deutlich an Volumen verloren. Die Talfahrt scheint nun aber fürs Erste gestoppt zu sein. Die Nachfrage seitens der Bauindustrie zeigt in den meisten Ländern einen Aufwärtstrend. In Westeuropa sind insbesondere in Skandinavien und Deutschland die positivsten Entwicklungen zu erwarten. Im östlichen Teil Europas wird vor allem in Polen viel gebaut. In der Türkei ist das Wachstum im Vergleich mit der Vergangenheit nur noch mäßig, liegt jedoch auf den gesamten Prognosezeitraum gesehen im Schnitt immer noch deutlich über 2 Prozentpunkten.

Holz-Alu und PVC immer beliebter

Bei den Materialien, die für Fensterrahmen verwendet werden, sind große regionale Unterschiede festzustellen. Europaweit gewinnen Holz-Alu-Kombinationen Marktanteile. PVC-Fenster erfreuen sich aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und des geringen Wartungsaufwandes ebenfalls weiterhin hoher Beliebtheit und können in den kommenden 8 Jahren insgesamt ihr Marktvolumen erhöhen, trotz eines starken Rückgangs in Russland. Im Bereich der Türen wachsen Kunststoff-Türen prozentual gesehen am schnellsten, allerdings von einem relativ geringen Ausgangswert aus. Vor allem bei Außentüren werden Metall oder Metall-Verbunde beliebter: Der Sicherheitsgedanke spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Im Segment der Innentüren bleiben Holz-Türen weiter unangefochten die Nummer Eins, selbst wenn Kunststoff-Türen auch in diesem Bereich dazugewinnen.

Die Studie in Kürze:

In Kapitel 1 werden für ganz Europa – jeweils getrennt für Fenster und Türen – der Verbrauch von Fenstern und Türen aufgeteilt nach Materialien, der Verbrauch aufgeteilt in die Bereiche Neubau und Renovierung, der Umsatz in Euro sowie die Produktion aufgeteilt nach Materialien dargestellt. Für 23 Länder werden detaillierte Daten geliefert. Für die 8 wichtigsten Länder sowie für die Aggregate sonstiges Westeuropa und sonstiges Osteuropa wird jeweils getrennt für Fenster und Türen der Verbrauch analysiert, aufgeteilt in die Bereiche Neubau und Renovierung.
Kapitel 2 untersucht den Markt für Fenster und Türen detailliert nach Materialien: Holz, Kunststoff, Metall und Materialkombinationen wie Holz-Aluminium. Es werden sowohl Verbrauchs- als auch Produktionszahlen angegeben.
Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Fenstern und Türen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 68 Herstellern geliefert, wie z.B. Deceuninck NV, Hörmann KG, IFN-Holding AG, Inwido AB, Jeld-Wen A/S, profine GmbH – International Profile Group, Rehau AG + Co., Roto Frank AG, Schüco International KG, VEKA AG, VKR Holding A/S.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/fenster-und-tueren-europa/

Marktstudie Fenster und Türen - Europa (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit 15 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Robuste Zahlen: Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Polyethylen-HDPE

Polyethylen hoher Dichte (HDPE) ist die Polyethylen-Sorte mit der größten Festigkeit und der geringsten Biegsamkeit. Der feste und etwas harte Kunststoff eignet sich gut für ein breites Spektrum von Anwendungen: für starre Behälter und Rohre ebenso wie für eine Vielzahl alltäglicher Haushaltsartikel wie Flakons, Wäscheklammern oder Spülbürstenstiele. Außerdem wird HDPE zu Folien verarbeitet. Ceresana veröffentlicht bereits zum vierten Mal einen Report zum Weltmarkt für HDPE. Die aktuelle Marktstudie erwartet bis zum Jahr 2024 ein Wachstum der HDPE-Nachfrage von weltweit durchschnittlich 2,7 % pro Jahr.

Westeuropa wächst wieder

Die Region Asien-Pazifik ist mit einem Weltmarktanteil von rund 45 % der mit Abstand größte Verbraucher von HDPE. Diese Region wird sich auch in den nächsten acht Jahren am dynamischsten entwickeln, jedoch nicht mehr in gleichem Maße wie in der Vergangenheit. Umgekehrt ist der Verlauf in Westeuropa: Der HDPE-Markt kann dort nach einem nur marginalen Wachstum in den vergangenen Jahren zukünftig voraussichtlich wieder stärker zulegen.

Düsen unter Druck

Die wichtigsten Verfahren zur Verarbeitung von HDPE sind die Extrusion, das Blasformverfahren und der Spritzguss. Die Extrusion von Folien spielt dabei die größte Rolle: Im Jahr 2016 wurden damit fast 11 Millionen Tonnen HDPE verarbeitet. Die Analysten von Ceresana prognostizieren, dass die Verarbeitung von Rohren und Profilen mittels Extrusion in den kommenden acht Jahren mit Raten von 3,3% pro Jahr wachsen wird.

Bauen mit HDPE

Milchflaschen, Wasserrohre oder auch Feuerwerkskörper: HDPE wird für die unterschiedlichsten Produkte gebraucht. Im Jahr 2016 wurde dieser Kunststoff am häufigsten für die Herstellung von starren Verpackungen verwendet: Fast 28% des weltweiten HDPE wurden zu Behältern wie Butterdosen, Joghurtbecher, Schalen, Flaschen, Schachteln sowie zu Deckeln verarbeitet. Ein weiteres bedeutendes Einsatzgebiet waren Produkte für die Bauindustrie, wie zum Beispiel Rohre und Kabel. Die Nachfrage der Bauindustrie nach HDPE wird sich voraussichtlich besonders dynamisch entwickeln.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Markts für Polyethylen hoher Dichte (HDPE) – einschließlich Prognosen bis 2024: Für jede Region wird die Entwicklung von Verbrauch, Umsatz sowie Produktion dargestellt.
In Kapitel 2 wird der HDPE-Markt der wichtigsten 29 Länder jeweils einzeln betrachtet. Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion, HDPE-Hersteller und ihre Kapazitäten sowie Import und Export. Zusätzlich werden alle betrachteten Länder detailliert analysiert hinsichtlich der HDPE-Anwendungsgebiete sowie Technologien (Spritzguss / Blasformen / Extrusion – Folien / Extrusion – Rohre & Profile / Sonstige Verfahren).
Kapitel 3 befasst sich mit der detaillierten Untersuchung der Anwendungsgebiete von HDPE. Aufgeteilt auf die Weltregionen wird die Verbrauchsentwicklung der Anwendungsgebiete aufgezeigt. Betrachtet werden dabei die Segmente Flexible Verpackungen, Starre Verpackungen, Bauindustrie, Fahrzeuge, Industrie und E&E sowie sonstige Anwendungen.
Kapitel 4 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von HDPE, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kapazitäten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 79 Herstellern geliefert, z.B. von Braskem S.A., Chevron Phillips Chemical Co. LLC, China National Petroleum Corporation (CNPC), China Petroleum & Chemical Corp. (Sinopec Corp.), ExxonMobil Corporation, INEOS Group Ltd., LyondellBasell Industries N.V., Saudi Basic Industries Corp. (SABIC), The Dow Chemical Company und Total S.A.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/polyethylen-hdpe/

Marktstudie Polyethylen - HDPE (4. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit 15 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Europa isolieren: Ceresana untersucht den Markt für Dämmstoffe

Der katastrophale Großbrand am Grenfell Tower in London entfachte in der Öffentlichkeit eine Diskussion zur Sicherheit von Dämmstoffen. Für die Hersteller ist das eine große Herausforderung. Energieeffizienz und Dämmstoffe bleiben aber in vielen Ländern ein Trend-Thema mit zahlreichen staatlichen Vorschriften und Förderprogrammen. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den gesamten europäischen Dämmstoff-Markt untersucht. Die aktuelle Studie gibt einen vollständigen Überblick zu Dämmstoffen, die in der Bauindustrie eingesetzt werden. Vor allem für Wärmedämmung und Schallschutz werden dort Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), Polystyrol-Dämmstoffe (EPS und XPS) sowie Polyurethan (PUR) gebraucht.

Energie sparen, das Klima schützen

Dämmstoffe haben in Europa ein erhebliches Marktpotential: Die Analysten von Ceresana erwarten für das Jahr 2024 einen Verbrauch von insgesamt über 205 Millionen Kubikmetern. Ein Großteil des gesamten Energieverbrauchs entfällt auf die Beheizung oder Kühlung von Gebäuden. Daher werden steigende Energiepreise und staatliche Vorgaben zur Vermeidung von klimaschädlichen Treibhausgasen, beziehungsweise zur Energieeinsparung in den kommenden Jahren bei Unternehmen und Hausbesitzern die Nachfrage nach Dämmstoffen voraussichtlich weiter wachsen lassen. Während das Streben nach mehr Energieeffizienz die Nachfrage nach Dämmstoffen positiv beeinflusst, wirken sich Diskussionen über Brandsicherheit und Fragen zum Einsatz von möglicherweise gesundheitsschädlichen Additiven sowie zur umweltverträglichen Entsorgung des praktischen Materials nach Gebrauch eher hemmend auf den Dämmstoffmarkt aus.

Andere Länder, andere Fassaden

Bei Gebäude-Neubau, aber auch Sanierungen und Renovierungen gab es in den vergangenen Jahren große regionale Unterschiede: In Ländern wie Spanien oder Griechenland, die von der Wirtschaftskrise 2008/09 besonders betroffen waren, brach die Bauindustrie sehr stark ein. Dagegen entwickelte sich die Baukonjunktur in Ländern wie Deutschland oder der Türkei deutlich positiver. In einigen Staaten erreicht der Neubau nur noch eine vergleichsweise geringe Dynamik; dort besteht die Aufgabe in erster Linie darin, bestehende Gebäude energieeffizient zu sanieren. Außerdem hängt die jeweilige Dämmstoff-Nachfrage von der wirtschaftlichen Lage eines Landes, Faktoren wie Arbeitslosenquote oder verfügbare Einkommen, sowie von der demografischen Entwicklung ab. Ausschlaggebend für die länderspezifische Nachfrage nach Dämmstoffen ist allerdings, wie schnell und umfangreich die jeweiligen Regierungen die Vorgaben der EU in nationales Recht umsetzen – und ob der Bevölkerung eine Verbesserung der Energieeffizienz ebenfalls wichtig ist.

Mineralwolle ist Spitzenreiter

In Europa ist derzeit Mineralwolle der am häufigsten eingesetzte Dämmstofftyp, weil dieses Material ein sehr breites Anwendungsspektrum hat. Glaswolle und Steinwolle decken zusammen rund 56 % der Nachfrage ab, wobei mehr Glaswolle verarbeitet wird. Der Marktanteil von Polystyrol-Dämmstoffen ist ebenfalls hoch, während Dämmmaterialien aus PUR deutlich weniger abgesetzt werden. Allerdings variieren die Verbrauchsmengen der Dämmstoffe je nach Bedarf in den einzelnen Ländern teilweise erheblich. Hier spielen neben klimatischen Faktoren und Kundenpräferenzen auch die Anschaffungskosten sowie das Image und die technischen Eigenschaften des Produkttyps eine erhebliche Rolle.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des europäischen Marktes für Dämmstoffe, einschließlich Prognosen bis 2024. Neben der Umsatzentwicklung werden Verbrauch und Produktion der einzelnen Länder sowie deren Einflussfaktoren eingehend erläutert. Zudem werden 18 Länder einzeln betrachtet. Dargestellt werden jeweils Verbrauch und Umsatz sowie Produktion und Handel von Dämmstoffen. Verbrauch und Produktion werden detailliert untergliedert in die Produkt-Typen EPS und XPS, PUR, Glaswolle sowie Mineralwolle.
Kapitel 2 bietet eine Übersicht über den gesamten europäischen Dämmstoff-Verbrauch, aufgeteilt auf die einzelnen Produkttypen. Zudem wird der Verbrauch der verschiedenen Dämmstoff-Typen in den jeweiligen Ländern aufgezeigt.
Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Dämmstoffen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 60 Herstellern geliefert, wie z.B. Huntsman International LLC, Gazprom Neftekhim Salavat, Rockwool International A/S, Rosneft OJSC, Sto SE & Co. KGaA, The Dow Chemical Company, Total S.A. und Versalis S.p.A.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-europa/

Marktstudie Dämmstoffe - Europa (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit 15 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Bewährter Standard-Kunststoff: Ceresana veröffentlicht neue Marktstudie zu Polypropylen

Polypropylen (PP) ist nach Polyethylen der meistproduzierte Standard-Kunststoff, kompatibel mit vielen Verarbeitungstechniken und gebraucht für unterschiedlichste Anwendungen von Verpackungen bis zu Haushaltsgeräten, Kleidung und Fahrzeugen. Ceresana hat bereits zum vierten Mal den Weltmarkt für Polypropylen untersucht: Der neuste Report des Marktforschungsunternehmens erwartet, dass die Nachfrage für diese Kunststoff-Sorte bis 2024 um durchschnittlich 3 % pro Jahr wachsen wird.

Polypropylen hält frisch

Der bedeutendste Absatzmarkt für Polypropylen im Jahr 2016 waren flexible Verpackungen mit einer Nachfrage von 17,66 Millionen Tonnen. Dazu zählen weit verbreitete Alltagsprodukte wie Einschweißverpackungen, Einkaufstüten und Verpackungen für Zigaretten oder Snacks. An zweiter Stelle kam die Herstellung von starren Verpackungen, zum Beispiel von Joghurtbechern, Behältern, Flaschen und Verschlüssen jeder Art. Als eines der vielseitigsten Verpackungsmaterialien behauptet sich Polypropylen gegen die Konkurrenz von PET und anderen Kunststoffen. Dahinter folgten die Anwendungsgebiete Konsumprodukte und Fasern.

Einspritzen unter Druck

Spritzguss ist ein wichtiges Verfahren der Kunststoffindustrie und besonders für Polypropylen von großer Bedeutung. Der vergleichsweise schnelle Prozess wird zur Herstellung von großen Zahlen identischer Artikel eingesetzt: von Einweg- und Wegwerf-Produkten bis zu hochkomplexen Präzisionskomponenten. Die Arten der produzierten Formteile sind beinahe unbegrenzt. Im Jahr 2016 wurden fast 23 Millionen Tonnen Polypropylen mittels Spritzguss verarbeitet. Die Analysten von Ceresana prognostizieren, dass sich dieses Verfahren in den kommenden acht Jahren mit Wachstumsraten von 3,4 % pro Jahr entwickeln wird.

Wachsende Vielfalt

Polypropylen ist ein teilkristallines thermoplastisches Polymer. Neben einheitlichen Homopolymeren gibt es dabei verschiedene Copolymere, etwa Random- und Block-Copolymere. Diese Kunststoff-Sorten haben überwiegend ähnliche Eigenschaften, verschiedene Eigenheiten helfen aber jeweils, für bestimmte Anwendungen und im gewünschten Kostenrahmen das optimale Material zu wählen. Polypropylen-Copolymere werden bis zum Jahr 2024 voraussichtlich deutlich höhere Wachstumsraten verzeichnen als Homopolymer.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine umfassende Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Polypropylen – einschließlich Prognosen bis 2024: Für jede Region wird die Entwicklung von Verbrauch, Umsatz sowie Produktion dargestellt.
In Kapitel 2 werden die 27 wichtigsten nationalen Märkte einzeln betrachtet. Außer sieben EU-Staaten sind das auch zum Beispiel Russland, die USA, China, Indien, Japan und Südafrika. Dargestellt werden jeweils Verbrauch, Umsatz, Handel, Produktion und Kapazitäten. Zudem wird der Verbrauch analysiert für die einzelnen Anwendungsgebiete, Produkttypen (Homopolymer / Copolymer) sowie Technologien (Spritzguss / Folien & Platten-Extrusion / sonstige Extrusion / sonstige Verfahren).
Kapitel 3 untersucht detailliert die Anwendungsgebiete von Polypropylen. Betrachtet werden dabei flexible Verpackungen, starre Verpackungen, Fasern, Fahrzeuge, Elektrik & Elektronik, Konsumprodukte, Bauindustrie und sonstige Anwendungen. In diesem Kapitel wird der Verbrauch je Land in dem jeweiligen Absatzmarkt betrachtet.
Kapitel 4 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von Polypropylen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kapazitäten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 91 Herstellern geliefert, z.B. Borealis, Braskem, CNPC, ExxonMobil, Formosa Plastics, LyondellBasell, Reliance, SABIC, Sinopec und Total.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/polypropylen/

Marktstudie Polypropylen (4. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit 15 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com